MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE - Berlin Bühnen

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DIREKTION WOELFFER
Presse-Information
22. Februar 2019

MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE
nach dem gleichnamigen Film von Stéphane Robelin
Fassung und Regie: Folke Braband; Bühne und Kostüm: Stephan Dietrich,
Videodesign: Alexander du Prel
mit Walter Plathe, Jochen Schropp, Manon Straché, Magdalena Steinlein und
Vanessa Rottenburg, im Video: Oliver Mommsen, Peggy Lukac, Marie Schöneburg, Nicola
Ransom, Katharine Mehrling, Eva Mannschott und Franziska Becker
Uraufführung am 17. März 2019
(Voraufführungen: 13. bis 16. März)
bis 21. April 2019
Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater

Nach dem Tod seiner Frau hat Pierre (Walter Plathe) sich völlig
zurückgezogen und trauert. Um ihren Vater aus der Einsamkeit zurück ins
Leben zu holen, schenkt ihm Sylvie (Manon Straché) einen Computer. Als
Lehrer engagiert sie Alex (Jochen Schropp), einen erfolglosen
Drehbuchautor und Freund ihrer Tochter Juliette (Magdalena Steinlein). Er
soll Pierre mit der fabelhaften Welt des Internets vertraut machen. Das
ungleiche Duo tut sich anfangs ziemlich schwer, doch dann stolpert Pierre
ausgerechnet über ein Dating-Portal und nimmt Kontakt zu einer jungen
Frau namens Flora63 auf. Wie einst Cyrano de Bergerac, gelingt es Pierre,
mit romantischen Zeilen das Herz der jungen Frau zu erobern. Als Flora
(Vanessa Rottenburg) eines Tages ein Rendezvous im wirklichen Leben
vorschlägt, steht der alte Herr jedoch vor einem großen Problem: Im
Internet chattet Monsieur Pierre nicht unter seiner wahren Identität,
sondern unter der des sehr viel jüngeren Alex!
Es beginnt eine Komödie der Irrungen und Wirrungen, bei der Pierre nicht
nur seinen eigenen Beziehungsstatus gehörig durcheinander bringt …

Die Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater zeigt die
Uraufführung von Folke Brabands leichtfüßiger Theaterfassung nach dem
gleichnamigen Kinofilm von Stéphane Robelin.

 Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Brigitta Valentin
                                    Bismarckstr. 110, 10625 Berlin
                   Tel. 030/885911-35, Fax –40, E-Mail: valentin@komoedie-berlin.de
Pierre
Walter Plathe
Kaum ein Schauspieler ist seit so langer Zeit im Fernsehen präsent wie
Walter Plathe. Der gebürtige Berliner studierte von 1969 bis 1972 an der
Schauspielschule Berlin. Seine TV-Karriere begann er 1981 mit „Märkische
Chronik“. Fünf Mal wurde er zum TV-Liebling der DDR gewählt. Kurz vor der
Wende – im Sommer 1989 – verließ er die DDR und begann noch einmal
ganz von vorn. Von 1992 bis 2008 spielte er 130 Mal die Titelrolle in der
ZDF-Serie „Der Landarzt“. Seit 2010 steht er in der Serie „Familie Dr. Kleist“
als Bürgermeister vor der Kamera.
Plathe ist einer der wenigen gesamtdeutschen Fernsehlieblinge. Trotz der
vielen Dreharbeiten bleibt er seiner ersten Liebe – dem Theater – treu.
Denn: „Die Mutter von’s Janze ist das Theater!“
Mit dem Otto-Reutter-Abend „Alles weg’n de’ Leut’“ gab er 1990 sein
Debüt am Kurfürstendamm. 1995 glänzte er in der Titelrolle des
großherzigen Kneipenwirts in Horst Pillaus „Der Kaiser vom
Alexanderplatz“. Vom selben Autor ließ er sich auch den „Kohlenpaul“ und
„Zille“ schreiben. Für das Solostück „Heute kein Hamlet“ erhielt er 2001
erstmals den Goldenen Vorhang, den Publikumspreis des Berliner
Theaterclubs. Fünf weitere folgten.
Plathe überzeugte als Hundefänger Schwejk und war in „Ein eingebildet
Kranker“ zu sehen, spielte Professor Unrat in „Der blaue Engel“ und glänzte
als Droschkenkutscher Gustav Hackendahl in „Der eiserne Gustav“.
Außerdem stand er im Sommer 2008 unter der Regie von Dieter Wedel bei
den Nibelungen-Festspielen in Worms auf der Bühne. Auch 2011 war er
dort engagiert und spielte in der Uraufführung von „Die Geschichte des
Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß“.
Im Sommer 2015 und 2017 spielte er Götz von Berlichingen im
gleichnamigen Theaterstück bei den Burgfestspielen in Jagsthausen.
Die Zuschauer der Komödie am Kurfürstendamm sahen ihn zuletzt in „In
alter Frische“ sowie in „Jacobowsky und der Oberst“.

Alex
Jochen Schropp
… wurde am 22. November 1978 im hessischen Giessen geboren. Mit
seinem Studium an Paul McCartneys renommierten „Liverpool Institute for
Performing Arts“ in Großbritannien konnte er seiner Leidenschaft zur
Schauspielerei nachgehen. Seine erste Fernsehhauptrolle spielte er 2001 in
der ARD-Vorabendserie „Sternenfänger“. Es folgten zahlreiche Film- und
Serienproduktionen. Ob in der Rolle als Everybody’s Darling in
romantischen Spielfilmen der „Rosamunde Pilcher“-Reihe (ZDF) oder als
reiselustiger Passagier bei „Kreuzfahrt ins Glück“ (ZDF), Jochen Schropp
weiß mit seiner Vielschichtigkeit zu überzeugen. Über mehrere Jahre
verkörperte er den Pathologen des „Polizeiruf 110“ in Halle, spielte
Gastrollen in diversen Reihen und Serien und hatte sein Kinodebüt mit
„Schatz, nimm Du sie!“ neben Carolin Kebekus. Auch als Moderator ist er
beliebt. Durch seine einfühlsame und humorvolle Art in der Musik-
Castingshow „X Factor“ (VOX) wurde er schnell zu einem der beliebtesten
Moderatoren Deutschlands und führt auch bei vielen Gala-Veranstaltungen
durch den Abend. Seit 2014 begleitet er die Bewohner von „Promi Big
Brother“ (Sat.1) und versorgt seit Oktober 2018 die Zuschauer des „Sat.1
Frühstücksfernsehen“ morgens mit Informationen und guter Laune. Auch
soziales Engagement ist ihm wichtig: Seit mehreren Jahren ist er
Botschafter der „SOS Kinderdörfer weltweit“ und klärt mit dem
Verein „Junge Helden“ über Organspende auf.

Sylvie
Manon Straché
… wird am 27. März 1960 in Magdeburg geboren. Sie studiert Schauspiel an
der Theaterhochschule „Hans Otto“ in Leipzig. Anschließend spielt sie in
Theatern in Leipzig und Halle und in den Leipziger Kabaretts academixer
sowie Die Leipziger Pfeffermühle. 1989 geht sie ans Theater Heidelberg.
Von 1990 bis 1995 spielt sie in der Fernsehserie „Lindenstraße“ die
Blumenhändlerin Claudia Rantzow und erlangt größere Bekanntheit.
Anschließend verkörpert sie von 1995 bis 2007 die beliebte Figur der
Hotelsekretärin Elfie Gerdes in der ZDF-Serie „girl friends - Freundschaft
mit Herz“ und 2000 im Serienableger „Hotel Elfie“. 1998 wird ihr für „girl
friends“ der Telestar verliehen.
Es folgen verschiedene Fernsehreihen wie „Das Traumschiff“ (2001 bis
2017), „Rosamunde Pilcher“ (2012 und 2014) sowie Spielfilmproduktionen:
„Scharf aufs Leben“ (2000), „Die Boxerin“ (2004), „Im Gehege“ (2008).
„Küss die Hand, Krüger“ (2018) sowie „SOKO“ Stuttgart (2013 bis 2018).
2010 erscheint ihr Buch „Leise jedoch kann ich nicht. Meine Geschichte der
Geschichte“ über Leben und Lachen in Ost und West. Manon Straché
spielte am Theater und an der Komödie am Kurfürstendamm bereits die
Magd Rosaura im Lustspiel „Liebe, Lust und Leidenschaft“, in Franca Rames
und Dario Fos „Offene Zweierbeziehung“, in „Der Menschenfeind“ von
Molière, in „Der letzte der feurigen Liebhaber“, „Komödie im Dunkeln“,
„Kalender Girls“ und „Mittendrin“, sowie „Der dressierte Mann“ an der
Hamburger Komödie Winterhuder Fährhaus. Zuletzt war sie am Theater am
Kurfürstendamm in „Bette & Joan“ und in „Pension Schöller“ zu sehen.

Juliette
Magdalena Steinlein
… wurde 1985 in Leipzig geboren, verlebte aber ihre gesamte Kindheit und
Jugend im Havelland, später in der Prignitz im Land Brandenburg. Nach
dem Abitur absolvierte sie 2010 das Schauspielstudium an der HMT
Hannover und spielte schon während der Ausbildung am Staatsschauspiel
Hannover und am Theater Osnabrück, wo sie Anfang 2010 auch ihr erstes
Engagement erhielt. Seit August 2011 lebt sie in Berlin und arbeitet als
freie Schauspielerin unter anderem an der Schaubühne Berlin, am
Stadttheater Heidelberg und der Comoedie Dresden.
Neben Episodenrollen in verschiedenen Fernsehformaten wurde sie einem
breiterem Publikum unter anderem als Protagonistin der Telenovela
„Sturm der Liebe“ bekannt.
Für die Komödie am Kurfürstendamm ist es neben „Der eiserne Gustav“
und „Shoppen“ bereits ihre dritte Produktion.

Flora
Vanessa Rottenburg
… studierte Schauspiel an der Akademie der Darstellenden Künste in Ulm.
Parallel absolvierte sie eine Ausbildung zur Drehbuchautorin und besuchte
eine Filmschauspielschule in Berlin.
Ihr Bühnendebüt feierte sie im Jahr 2008 am Englischen Theater unter der
Regie von Daniel Krauss.
2009 trat sie als Schauspielerin und Co-Regisseurin dem Theaterensemble
LABEL NOIR bei und übernahm dort 2010 mit Lara-Sophie Milagro die
künstlerische Leitung. Ihre Arbeit umfasste auch multikulturelles Coaching
an renommierten Unternehmen, Universitäten und Schulen.
2012 zog Vanessa Rottenburg ins Ausland und arbeitete als Moderatorin
von „The Casting Couch TV“ in Miami, USA. Sie war in zahlreichen Theater-
und TV-Produktionen zu sehen, u. a. an der Volksbühne Berlin in
„Seestücke“ sowie im Walt Disney-Kurzfilm „Make believe“.
Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland war sie an der Vaganten Bühne in
dem Zweipersonenstück „Die letzte Nacht des Martin Luther King - The
Mountaintop“ (Regie: Andreas Schmidt) zu sehen, das dort sowohl in der
englischen als auch in der deutschen Erstaufführung zu sehen war. Des
Weiteren spielte sie an der Vaganten Bühne in „Moby Dick“ (Regie: Lars
Vogel).

Regie
Folke Braband
… wurde in Berlin geboren und studierte dort Theater- und
Literaturwissenschaften. Von 1991 bis 1995 leitete er in Berlin das
Studiotheater magazin im Theater am Kurfürstendamm und war daraufhin
als künstlerischer Leiter an der Komödie am Kurfürstendamm tätig. Von
1996 bis 2005 inszenierte er regelmäßig an der Tribüne/Berlin, die letzten
Jahre davon als deren künstlerischer Leiter.
Neben der Regie ist Braband auch als Autor und Übersetzer (u. a. Molière,
Feydeau, Coward) tätig.
Zu seinen letzten Inszenierungen zählen u. a. die deutschsprachige
Erstaufführung von „Monsieur Claude und seine Töchter“, „Der nackte
Wahnsinn“ von Michael Frayn oder Georges Feydeaus Komödienklassiker
„Wie man Hasen jagt“ am Theater in der Josefstadt, die deutsche
Erstaufführung seiner eigenen Komödie „Fehler im System“ am Schlosspark
Theater – eingeladen zu den Hamburger Privattheatertagen in der
Kategorie: Beste Komödie – „Die Wahrheit“ von Florian Zeller mit Katharine
Mehrling und Michael von Au, „Die Tanzstunde“ am Theater Heilbronn,
„Pension Schöller“ am Theater Ingolstadt sowie „Der Gott des Gemetzels“
von Yasmina Reza für das Alte Schauspielhaus Stuttgart.
An der Komödie und dem Theater am Kurfürstendamm inszenierte
Braband u. a. „Eine Sommernacht“ und „Lieber schön“ mit Tanja Wedhorn
und Oliver Mommsen, Daniel Kehlmanns „Der Mentor“ mit Volker
Lechtenbrink, „Zwei wie wir“ mit Stefan Jürgens und Valerie Niehaus,
„Fettes Schwein“ mit Andreas Schmidt, „Frohe Feste“ von Alan Ayckbourn,
„Charleys Tante“ oder „Die Grönholm-Methode“. Brabands letzte Arbeit
für die Komödie war seine Version der preisgekrönten Männerstrip-
Komödie „Ladies Night“, die seit 2001 zu den meistgespielten Werken im
deutschsprachigen Raum zählt. Die Uraufführung von „Monsieur Pierre
geht online“ ist Brabands 25. Inszenierung für die Woelffer-Bühnen.

MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE
Uraufführung am 17. März 2019
(Voraufführungen: 13. bis 16. März)
bis 21. April 2019
Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater
Karten ab 13 €
Karten 030/88 59 11 88 und unter www.komoedie-berlin.de
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