NICE TN2010L TN2020L - FÜR GARAGENTORE - NICE SPA
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Nice TN2010L TN2020L Für Garagentore DE - Installations- und Bedienungsanleitung
DEUTSCH 1 ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE
DE
UND VORSICHTSMASSNAHMEN
! Achtung! Wichtige Sicherheitshinweise. Alle Anweisungen strikt einhalten.
Übersetzung aus dem Original
Unkorrekte Installationen können schwerwiegende Schäden verursachen.
! nur
Achtung! Wichtige Sicherheitshinweise. Die Sicherheit von Personen ist
gewährleistet, wenn die folgenden Anweisungen eingehalten werden.
Diese Anleitung gewissenhaft aufbewahren.
INHALT • Vor der Installation anhand der „TECHNISCHEN DATEN DES GERÄTS“
prüfen, ob das Gerät als Antrieb für das betreffende Garagentor geeignet
1 ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE UND VORSICHT ist. Das Gerät NICHT installieren, wenn es nicht dafür geeignet ist.
SMASSNAHMEN 2 • Das Gerät darf erst verwendet werden, nachdem es wie im Abschnitt „End-
prüfung und Inbetriebnahme“ beschrieben in Betrieb genommen wurde.
!
2 PRODUKTBESCHREIBUNG UND BESTIMMUNGSZWECK 3
Achtung! Gemäß der aktuellen europäischen Gesetzgebung muss
2.1 Liste der Teile des zentralen 3
ein Torantrieb entsprechend den harmonisierten Normen der
3 INSTALLATION 4 EG-Maschinenrichtlinie ausgeführt werden, die es erlauben, eine
3.1 Vorbereitende Überprüfungen der Installation 4 Erklärung über die vermutliche Konformität des Antriebs auszustel-
3.2 Einsatzgrenzen des Produktes 4 len. Daher müssen der Anschluss an das Stromnetz, die Abnahme-
3.3 Identifizierung und Gesamtabmessungen 4 prüfung, Inbetriebsetzung und die Wartung des Geräts von einem
Fachbetrieb ausgeführt werden!
3.4 Überprüfung der Bestandteile des Produktes 4
• Vor der Installation des Geräts ist sicherzustellen, dass das gesamte Material
3.5 Typische Installation 5 in technischem einwandfreiem Zustand und für den Einsatzzweck geeignet ist.
3.6 Installation der Steuerungseinheit 5 • Das Gerät darf nicht von Personen (einschließlich Kindern) mit
4 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSEI 6 eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten
4.1 Leistungsanschlüsse 6 oder mangelnder Erfahrung bzw. Kenntnis bedient werden.
4.1.1 Beschreibung der elektrischen Anschlüsse 6 • Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen.
4.1.2 Anschlussarbeiten 6 • Erlauben Sie es Kindern nicht, mit den Befehlseinrichtungen dieses
4.2. Anschluss anderer Vorrichtungen an die Steuerungseinheit 7 Geräts zu spielen. Die Fernbedienungen von Kindern fernhalten.
4.3 Adressierung der mit Bluebus-System angeschlossenen Vorrichtungen
4.4 Elektrischer Anschluss zweiter Motor
7
7
! Achtung! Um alle Gefahren im Zusammenhang mit einer unvorh-
ergesehenen Rücksetzung der Temperatursicherung zu verhindern,
darf dieses Gerät nicht über eine externe Schaltvorrichtung (z. B.
4.5 Ersteinschaltung und Überprüfung der Anschlüsse 7
eine Zeitschaltuhr) versorgt oder an einen Stromkreis angeschlossen
4.6 Einlernung der angeschlossenen Vorrichtungen 8 werden, der regelmäßig ein- oder ausgeschaltet wird.
4.7 Erlernung der Positionen Öffnung und Schließung des Tors 8 • Die Stromversorgung der Anlage muss über eine Trennvorrichtung
5 ABNAHME UND INBETRIEBNAHME 9 (nicht im Lieferumfang enthalten) ausgeführt sein, deren Öffnungsab-
5.1 Abnahmeprüfung 9 stand der Kontakte eine vollständige Unterbrechung gemäß Überspan-
5.2 Inbetriebsetzung 9 nungskategorie III garantiert.
• Das Gerät bei der Installation vorsichtig handhaben und Quetschungen,
6 PROGRAMMIERUNG 10 Stöße, Herunterfallen sowie den Kontakt mit Flüssigkeiten jeder Art ver-
6.1 Programmierungstasten 10 meiden. Das Gerät von Wärmequellen und offenen Flammen fernhalten.
6.2 Programmierungen Funktionen des ersten Niveaus (On-Off) 10 Diese Handlungen können das Gerät beschädigen und Funktionsstörun-
6.2.1 Programmiervorgang auf der ersten Niveaus 10 gen oder Gefahrensituationen verursachen. In diesen Fällen die Installa-
6.3 Programmierungen Funktionen des zweiten Niveaus (einstellbare Parameter) 11 tion unverzüglich abbrechen und den Kundendienst einschalten.
6.3.1 Programmiervorgang auf der zweiten Niveaus 11 • Der Hersteller haftet nicht für Vermögens-, Personen- oder Sach-
6.4 Sonderfunktionen 12 schäden, die durch Nichtbeachtung der Montageanweisungen entste-
6.4.1 Funktion “Öffnet Immer” 13 hen. In diesen Fällen ist die Garantie für Materialfehler ausgeschlossen.
6.4.2 Funktion “Todmann” 13 • Der A-bewertete Schalldruckpegel ist geringer als 70 dB(A).
6.4.3 Wartungsanzeige 13 • Kinder dürfen Reinigung- und Wartungsarbeiten, die dem Benutzer
6.5 Vollständiges löschen des speichers 13 obliegen, nur dann ausüben, wenn sie von einer erwachsenen Person
6.6 Programmierung des drehsinns des antriebs 14 beaufsichtigt werden.
6.7 Reset der impulsgeberposition 14 • Vor jedem Eingriff an der Anlage (Wartung, Reinigung) das Gerät im-
6.8 Überprüfung der Anzahl an ausgeführten Bewegungen 14 mer erst vom Stromnetz trennen.
• Prüfen Sie die Anlage regelmäßig auf eventuelle Ungleichgewichte,
6.9 Nullstellung des Bewegungszählers 14
Abnutzungserscheinungen und Schäden insbesondere von Kabeln,
7 WEITERE INFORMATIONEN 14 Federn und Halterungen. Verwenden Sie das Gerät nicht, wenn eine
7.1 Konfigurationsänderung des Eing. Stopp 14 Reparatur oder Einstellung erforderlich ist, da eine unkorrekte Installa-
7.2 Fernprogrammierungseinheit 15 tion oder ein nicht ordnungsgemäßer Gewichtsausgleich des Antriebs
7.3 Funkempfänger 15 zu Verletzungen führen kann.
7.4 Pufferbatterie 15 • Das Verpackungsmaterial des Produkts muss entsprechend den ein-
schlägigen Umweltschutzvorschriften entsorgt werden.
7.5 Vormontage von OTA11 16
• Das Produkt darf nicht im Freien installiert werden.
7.6 Zubehör 16 • Überwachen Sie das in Bewegung befindliche Tor und halten Sie alle
7.7 Lebensdauer des Produktes 16 Personen fern, bis es komplett geöffnet oder geschlossen ist.
8 WAS TUN, WENN ... • Betätigen Sie die manuelle Entriegelungsvorrichtung (manuelle Bedi-
(Leitfaden zur Lösung von Problemen) 17 enung) sehr vorsichtig, denn ein offenes Tor kann aufgrund schwacher oder
8.1 Probleme und deren Lösungen 19 zerbrochener Federn oder eines Ungleichgewichts plötzlich herunterfallen.
8.2 Liste der Alarmhistorik 19 • Prüfen Sie jeden Monat, ob der Motor die Bewegung reversiert, wenn
das Tor gegen einen 50 mm hohen Gegenstand am Boden stößt. Stel-
9 WARTUNG 20 len Sie bei Bedarf den Antrieb nach und kontrollieren Sie den Vorgang
10 ENTSORGUNG DES GERÄTS 20 dann erneut, denn eine nicht korrekte Einstellung kann eine Gefähr-
dung darstellen (Antriebe mit eingebautem Schutzsystem gegen Ein-
11 TECHNISCHE DATEN 21
klemmen, das auf Berührung mit dem unteren Rand des Tors reagiert).
Konformitätserklärung EU 22 • Wenn das Netzkabel beschädigt ist, muss es vom Hersteller, vom
GEBRAUCHSANLEITUNG (dem Endbenutzer zu übergeben) 23 technischen Kundendienst oder von einer Person mit einer ähnlichen
Qualifikation ersetzt werden, um so jeder Gefahr vorzubeugen.
2 – DeutschInstallationshinweise sichtbar, aber weit von beweglichen Teilen entfernt ist. Sie muss mind-
• Vor dem Einbau des Antriebsmotors sicherstellen, dass das Tor in estens auf einer Höhe von 1,5 m installiert werden.
einem technisch einwandfreien Zustand ist, sich korrekt im Gleichge- • Die Hinweisschilder mit der Warnung vor der Gefahr des Einklem-
wicht befindet und leichtgängig öffnen und schließen lässt. mens an einer gut sichtbaren Stelle oder in der Nähe ortsfester Befehl-
• Vor dem Einbau des Antriebsmotors alle unnötigen Seile oder Ketten en- seinrichtungen anbringen.
tfernen und sämtliche Ausrüstungen wie beispielsweise die Verriegelungen • Das Schild der manuellen Entriegelung (manuelle Bedienung) in der
deaktivieren, die für den motorisierten Betrieb nicht erforderlich sind. Nähe der Betätigungsvorrichtung anbringen.
• Nachweisen, dass an den festen Komponenten keine Klemm- oder • Ebenso nach der Installation sicherstellen, dass der Antrieb die Öff-
Quetschstellen vorhanden sind, wenn sich die geführte Komponente nungsbewegung verhindert oder sie stoppt, wenn das Tor mit einem
in der maximalen Öffnungs- und Schließstellung befindet. Die Kompo- Gewicht von 20 kg belastet wird, das mittig am unteren Rand des Tors
nenten bei Bedarf mit Schutzvorrichtungen versehen. befestigt wird (gilt für Antriebsmotoren, die für Toren mit Öffnungsbreit-
• Die Betätigungsvorrichtung für das manuelle Entriegeln (manuelle Be- en von mehr als 50 mm Durchmesser eingesetzt werden können).
dienung) in weniger als 1,8 m Höhe installieren. • Nach der Installation sicherstellen, dass der Mechanismus korrekt
HINWEIS: Falls die Betätigungsvorrichtung abnehmbar ist, muss sie in eingestellt ist und der Antrieb die Bewegung reversiert, sobald das
der unmittelbaren Nähe des Tors positioniert werden. Tor gegen einen 50mm hohen Gegenstand am Boden stößt (gilt für
• Sicherstellen, dass die Bedienelemente ausreichenden Abstand zu Antriebsmotoren mit integriertem Klemmschutzsystem, das über den
den Bewegungsteilen haben und eine direkte Sicht erlauben. Kontakt mit der Unterkante des Tors ausgelöst wird).
Die Betätigungsvorrichtung eines Schalters, der manuell geschlossen Nach der Installation sicherstellen, dass keine Komponenten des Tors
gehalten wird, muss sich an einer Stelle befinden, die vom Tor aus gut in den Bereich öffentlicher Verkehrswege oder Gehsteige überstehen.
2 PRODUKTBESCHREIBUNG UND VERWENDUNGSZWECK
TEN ist ein Antrieb für die Automation von Kipptoren mit Gegengewichten, von Kipptoren mit Federn, die ausfahrend und nicht sein können, sowie von Gelenk-
toren. TEN ist mit einem elektronischen Endschaltersystem mit Absolutimpulsgeber ausgestattet, das die Position des Antriebs immer, auch wenn das Tor für die
manuelle Bewegung entriegelt ist, wahrnehmen kann. TEN erreicht die Laufgrenze (in Öffnung und Schließung) nach einer Verlangsamung. Weiterhin kontrolliert
TEN ständig den Kraftaufwand während der Bewegungen und nimmt Ungewöhnliches wie zum Beispiel ein plötzliches Hindernis war, das die Torbewegung
blockiert; in diesem Fall wird die Automation ein kurzes Stopp, gefolgt von einer kurzen Umkehrung der Bewegung ausführen.
Die Linie TEN besteht aus den in Tabelle 1 beschriebenen Produkten.
! Achtung! Jede andere Verwendung als die hier beschriebene und der Gebrauch des Geräts unter abweichenden Umgebungsbedingungen
sind als unsachgemäß anzusehen und verboten!
Tabelle 1 - Beschreibung der Bestandteile von TEN
Modell Typ Beschreibung
TN2010LR10 Selbsthemmender Antrieb, Steuerung, elektronischer Endschalter über Absolutimpulsgeber und zusätzliche Beleuchtung
TN2020LR10* Selbsthemmender Antrieb und zusätzliche Beleuchtung. Als “Slave” von TN2010L oder TN2020L zu verwenden
* Falls anders verwendet, ist sicher zu stellen, dass die Versorgung von einem Niedrigstspannungs-Sicherheitssystem zugeleitet ist, in dem
keine Spannungen über dem Niedrigstspannungs-Sicherheitswert entstehen.
2.1 LISTE DER TEILE DES ZENTRALEN
Die Steuerung besteht aus einer Steuerplatine im Innern eines Schutzgehäuses. „Abbildung 1“ zeigt die Hauptbestandteile der Platine.
a Klemmen der Steuerung
1 d b Tasten für Bewegungsbefehle und Programmierung
c LED-Funktionen L1 L8
d LED BlueBus, Stop, Sbs, Open, Close
Flash Bluebus Stop SbS Open Close
a
e Beleuchtung
f Sicherung F2
c
2
g Funkempfänger Gehäuse
Stop
Flash
Open
Close
Bluebus
SbS
L1 h Verbinder BusT4
L2 i Klemme externe Antenne
e L3
l Batteriestecker
L4 b
L5
L6
f 1.6A T L7
L8
g
i
Aerial
l
h
Deutsch – 33
DE
INSTALLATION
3.1 VORBEREITENDE ÜBERPRÜFUNGEN DER INSTALLATION
!
Lesen Sie vor der Installation des Antriebs die Hinweise in Abschnitten 3.3 e 3.4, und überprüfen Sie anhand des angegebenen Packungsinhalts den Lieferu-
mfang und die Abmessungen des Antriebs
!
Das Garagentor muss sich leichtgängig bewegen lassen. Vorgeschriebener Grenzwert (gemäß EN 12604):
- Private Nutzung = max. 150 N
- Industrie/Gewerbe = max. 260 N
! Die Installation von TEN muss von qualifiziertem Personal unter genauester Beachtung der Gesetze, Vorschriften und Verordnungen und der Angaben in
den vorliegenden Anweisungen ausgeführt werden
• Sie vor der Installation des Antriebs Sie die Abmessungen des Antriebs (Abbildung 2).
• Je nach Tortyp (ausfahrend, nicht ausfahrend oder mit Gelenken) ist zu prüfen, ob der Antrieb in der in Tab. 2 gezeigten Höhe befestigt werden kann.
• Falls der Platz zwischen Tragarm und feststehendem Teil des Tors nicht ausreicht, muss das Zubehör „gebogene Arme“ verwendet werden (um Überkreuzen zu vermeiden).
3.2 EINSATZGRENZEN DES PRODUKTES
Die Leistungsdaten von TEN sind in Kapitel “11 Technische Merkmale” angegeben; sie ermöglichen als einzige Werte eine korrekte Bewertung
der Eignung von TEN. Gewöhnlich können mit TEN Kipptore nach den in Tabelle 2 angegebenen Grenzen automatisiert werden.
Tabelle 2 - Einsatzgrenzen der Antriebe TEN
Tortyp mit 1 Antrieb motorisiert mit 2 Antrieben motorisiert
Ausfahrendes Kipptor Max. Höhe 2.6m Max. Länge 3m Max. Höhe 2.6m Max. Länge 5.4m
Nicht ausfahrendes Kipptor Max. Höhe 2.6m Max. Länge 3m Max. Höhe 2.6m Max. Länge 5.4m
Die Maße in Tabelle 2 sind nicht bindend und dienen nur für eine ungefähre Schätzung. Die effektive Eignung von TEN zur Automatisierung eines
bestimmten Tors hängt vom Gleichgewicht des Tors, von den Reibungswerten der Führungen und anderen, auch gelegentlichen Behinderun-
gen der Torbewegung ab, wie Windstärke oder Vorhandensein von Eis. Für eine effektive Überprüfung muss die Kraft gemessen werden, die
notwendig ist, um das Tor auf der gesamten Lauflänge zu bewegen; dann muss kontrolliert werden, dass dieselbe das “Nenndrehmoment“ nicht
überschreitet, das in Kapitel “11 Technische Merkmale” angegeben ist; weiterhin sind die Angaben in den Tabellen 3 und 4 zu berücksichtigen,
um die Anzahl an Zyklen/Stunde und die aufeinander folgenden Zyklen festzulegen.
Tabelle 3 - Grenzen mit Bezug auf die Kraft, die notwendig ist, um das Tor mit 1 TN2010L zu bewegen
Kraft zur Bewegung des Tors (N) max. Zyklen/Stunde max. aufeinander folgende Zyklen
bis zu 120 20 35
120÷180 18 33
180÷220 15 30
Tabelle 4 - Limiti in relazione alla forza necessaria per muovere l’anta con 1 TN2010L + 1 TN2020L
Kraft zur Bewegung des Tors (N) max. Zyklen/Stunde max. aufeinander folgende Zyklen
bis zu 150 30 19
150÷250 28 16
250÷350 25 14
!
Um Überhitzungen zu vermeiden, sieht die Steuerung einen Begrenzer vor, der sich auf dem Kraftaufwand des Antriebs und
der Dauer der Zyklen beruht und bei der Überschreitung der Höchstgrenze anspricht.
3.3 IDENTIFIZIERUNG UND GESAMTABMESSUNGEN 3.4 ÜBERPRÜFUNG DER BESTANDTEILE DES PRODUKTES
Die Gesamtabmessungen sind in „Abbildung 2“ ersichtlich • Die Verpackung auf Schäden überprüfen;
• Das Produkt auspacken und prüfen, ob folgendes vorhanden
ist (Abbildung 3):
2
3
A - Antrieb TEN B - Muttern M6
C - Muttern M8 D - Gewindestifte M6x14
E - Unterlegscheiben Ø8 F - Schrauben M8x110
G - Entriegelungsstange
4 – Deutsch!
3.5 TYPISCHE INSTALLATION Die verwendeten Kabel müssen der Installationsumge-
bung gerecht werden.
Die „Abbildung 4“ zeigt ein Beispiel für eine Automatisierungsanlage,
!
die mit Nice-Komponenten realisiert wurde. Versichern Sie sich bei der Installation der Leitungen für die
Durchführung der Stromkabel und bei der Einführung der Kabel
in das Gehäuse der Steuerungseinheit, dass keine Wasserrück-
4 8 stände in den Abzweigschächten und kein Kondenswasser in den
Verbindungsleitungen vorhanden sind. Wasser und Feuchtigkeit
können die elektronischen Schaltkreise beschädigen.
4 2 1 3.6 INSTALLATION DER STEUERUNGSEINHEIT
Gehen Sie zur Befestigung der Steuerungseinheit wie folgt vor („Abbildungen 6,7,8“):
9 3 1. Die Schrauben lösen und die Abdeckung der Steuerung abne-
hmen
5 2. von den Vorstanzungen an der Unterseite des Gehäuses jene für
die Durchführung der Stromkabel auswählen und durchbohren
6 Gegebenenfalls können auch die seitlichen Kabeldurchgänge
6
5
verwendet werden. In diesem Fall müssen jedoch geeignete
Verbindungsstücke für Rohrleitungen verwendet werden.
7
6
1 - TEN 6 - Photozellen auf Standsäule
2 - Vierkantrohr 20x20 7 - Schaltleiste
3 - Tragbügel 8 - 12V Blinkleuchte mit eingebauter Antenne
4 - Teleskoparm 9 - Schlüsseltaster
5 - Photozellen
Die oben genannten Komponenten wurden nach einem typischen und gebräuchlichen
Schema positioniert. Bestimmen Sie mithilfe des Beispiels von „Abbildung 4“ die ungefähre
Position, in der die für die Anlage vorgesehenen Komponenten installiert werden sollen.
Bevor Sie mit der Installation beginnen, sollten Sie alle für die Anlage
notwendigen Stromkabel mithilfe von „Abbildung 5“ und den in „Tabelle
5“ aufgeführten technischen Merkmalen der Stromkabel vorbereiten.
3. die Bohrungen in der Struktur des Tors unter Einhaltung der
Maßangaben in der Abbildung ausführen und passende Dübel
5 einsetzen (nicht mitgeliefert)
4. das Gehäuse anbringen und mit den Schrauben befestigen (nicht
mitgeliefert)
5. die Kabelverschraubungen für die Durchführung der An-
B A schlusskabel vorbereiten
C
7 1 3 2
D
E
F
D
Tabelle 5 - Technische Eigenschaften der Stromkabel
Bezeichnung Eigenschaften des Kabels
A Kabel ELEKTRISCHE VERSORGUNGSLEITUNG 6. die elektrischen Anschlüsse wie in Kapitel „4 Elektrische An-
n°1 Kabel (3x1.5mm²) schlüsse“ beschrieben ausführen.
Max. Länge 30 m [Anmerkungen 1] Zur Installation weiterer eventueller Vorrichtungen der
B Kabel BLINKLEUCHTE 12V Antriebsanlage siehe jeweilige Bedienungshandbücher.
n°1 Kabel (2x1mm²)
Max. Länge 20 m
C Kabel ANTENNE
8
n°1 abgeschirmtes Kabel (Typ RG58)
Max. Länge 20 m; empfohlen < 5 m
D Kabel PHOTOZELLEN
n°1 Kabel (2x0.5mm²)
Max. Länge 20 m
E Kabeln SCHLÜSSELTASTER
n°2 Kabeln (4x0.25mm²)
Max. Länge 20 m [Anmerkungen 2]
F Kabel SCHALTLEISTE
n°1 Kabel (2x0.25mm²)
Max. Länge 20 m
Anmerkungen 1 Falls das Versorgungskabel länger als 30 m ist, muss ein
Kabel mit größerem Durchschnitt benutzt werden (z.B.: 3 x 2,5mm²) und eine
Sicherheitserdung in der Nähe der Automatisierung ist erforderlich.
Anmerkungen 2 Diese 2 Kabel können durch ein einzelnes Kabel mit 4 x 0,5 7. Nach Beendung der elektrischen Anschlussarbeiten die Ab-
mm2 ersetzt werden. deckung anbringen und mit den Schrauben befestigen.
Deutsch – 5Falls als “Elektroschloss” programmiert, kann am Ausgang “FLASH” ein
4
DE
ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE Elektroschloss mit 24V max. 10W Schnappschloss angeschlossen wer-
den (Ausführungen nur mit Elektromagnet, ohne elektronische Vorrichtun-
gen). Während der Öffnungsbewegung aktiviert sich das Elektroschloss
Der elektrische Anschluss der verschiedenen Bestandteile der Auto- kurz, um das Tor frei zu machen, so dass die Bewegung erfolgen kann.
mation (Fotozellen, digitale Tastaturen, Lesegeräte für Transponderkar- Bei der Schließbewegung ist sicher zu stellen, dass sich das Elektro-
ten etc.) an die Steuerungseinheit muss mit dem “Bluebus”-System schloss wieder mechanisch einspannt.
von Nice durchgeführt werden. Die anderen Anschlüsse wie nachfol- Bluebus
gend beschrieben ausführen. An dieser Klemme können kompatible Vorrichtungen angeschlossen wer-
Alle elektrischen Anschlüsse müssen ohne Spannung an der den; alle Vorrichtungen werden mit nur zwei Leitern, auf denen sowohl die
Anlage ausgeführt werden. Fehlerhafte Anschlüsse können Stromversorgung als auch die Kommunikationssignale übermittelt wer-
Schäden an Geräten und/oder Personen verursachen. den, parallel geschaltet. Weitere Auskünfte über BlueBUS sind in Par. 4.3
!
Die für den Anschluss der verschiedenen Vorrichtungen Stop
benutzten Kabel müssen für den auszuführenden Instal- Eingang für Vorrichtungen, welche die laufende Bewegung blockieren
lationstyp geeignet sein: zum Beispiel wird im Fall einer oder ggf. anhalten; mit entsprechenden Maßnahmen am Eingang können
Innenanwendung ein Kabel des Typs H03VV-F empfohlen. “gewöhnlich geschlossene“ und “gewöhnlich geöffnete“ Kontakte oder
Vorrichtungen mit konstantem Widerstand bzw. optische Vorrichtungen
An der Stromversorgungsleitung ist eine Vorrichtung angeschlossen werden. Weitere Auskünfte über STOPP sind in Par. 4.3.
notwendig, die die vollständige Trennung des Antriebs SbS
vom Netz gewährleistet. Eingang für Vorrichtungen, welche die Bewegung in Modalität Schrittbetrieb
Der Kontaktöffnungsabstand der Abschaltvorrichtung muss die steuern; es können “gewöhnlich geöffnete“ Kontakte angeschlossen werden.
vollständige Abschaltung unter den in der Hochspannungs-Ka- Open
tegorie III festgelegten Bedingungen und in Übereinstimmung mit Eingang für Vorrichtungen, die nur eine Öffnungsbewegung steuern; es
den Installationsbestimmungen gewährleisten. Bei Bedarf garan- können “gewöhnlich geöffnete“ Kontakte angeschlossen werden.
tiert diese Vorrichtung ein schnelles und sicheres Abschalten der
Spannungsversorgung. Sie muss daher in Sichtweite des An- Close
triebs angebracht sein. Falls sie entfernt und an nicht sichtbarer Eingang für Vorrichtungen, die nur eine Schließbewegung steuern; es
Stellung angebracht ist, muss sie – um Gefahren zu vermeiden können “gewöhnlich geöffnete“ Kontakte angeschlossen werden.
– über ein System verfügen, das eine unbeabsichtigte, nicht au- Aerial
torisierte Einschaltung der Spannungsversorgung blockiert. Eingang für den Anschluss der Antenne für Funkempfänger (die Antenne
ist in LUCY B eingebaut).
4.1 LEISTUNGSANSCHLÜSSE
4.1.2 Anschlussarbeiten
4.1.1 Beschreibung der elektrischen Anschlüsse
Im Folgenden werden die auf der Platine an den entsprechenden Zur Ausführung der elektrischen Anschlüsse („Abbildung 9“):
Klemmen eingeprägten Kürzel erläutert.
1. Um die elektrischen Anschlüsse auszuführen, müssen die Gehäus-
Flash eschrauben entfernt werden
Dieser Ausgang kann programmiert werden, um eine der folgenden Vor- 2. Stromversorgung trennen
richtungen daran anzuschließen:
3. Die beiden Gummimembranen entfernen, mit denen die Löcher zum Dur-
• Blinkleuchte
chführen der Kabel geschlossen sind. Ein Loch in die Membrane schneiden und
Falls als “Blinkleuchte” programmiert, kann am Ausgang “FLASH” eine
das Versorgungskabel in die Membrane rechts und das Loch rechts stecken. Ein
NICE Blinkleuchte “LUCY B” oder MLB oder MLBT” mit 12V 21W Lam-
Loch in die Membrane schneiden und die anderen Kabel zu den verschiedenen
pe automatischen Typs angeschlossen werden. Während der Bewegung
Vorrichtungen in die Membrane links und das Loch links stecken. Die Kabel 20-
blinkt sie in Abständen von 0,5 Sekunden (0,5 Sek. ein, 0,5 Sek. aus).
30 cm länger als notwendig lassen. Siehe die Tabelle 5 für den Kabeltyp.
• Kontrolllampe Tor geöffnet
Funktion:“Kontrolllampe Tor geöffnet”, “aktiviert, wenn Tor geschlossen” 4. Das Netzstromkabel direkt an den Klemmen 1 (Phase), 2 (Nullleiter)
oder “aktiviert, wenn Tor geöffnet” und 3 (Erde) anschließen; das Kabel mit dem Bundring blockieren
Falls eine dieser 3 Funktionen programmiert ist, kann am Ausgang “FLA- 5. Die Anschlüsse der anderen Kabel nach dem Plan. Der Einfachheit
SH” ein Leuchtmelder von 24 V max. 5W für folgende Meldungen ange- wegen können die Klemmen abgezogen werden.
schlossen werden: 6. Nachdem die Anschlüsse beendet sind, die Kabel mit Schellen
Funktion “Kontrolllampe Tor geöffnet“ sammeln und befestigen
Aus: bei geschlossenem Tor
Langsam blinkend: Tor öffnet sich gerade 7. Stromversorgung des Geräts wiederherstellen
Schnell blinkend: Tor schließt sich gerade 8. Nach der Programmierung den Deckel schließen.
Ein Tor geöffnet (nicht geschlossen)
Funktion “aktiv, wenn das Tor geschlossen ist”
Ein: bei geschlossenem Tor 9
Aus: in allen anderen Fällen FLASH
Funktion “aktiv, wenn das Tor geöffnet ist” TX RX TX RX
Ein: Tor geöffnet NO
Aus: in allen anderen Fällen 1 2 1 2 1 2 1 2 NC
8k2
OSE
NO NO NO
Kann auch für andere Funktionen programmiert werden - siehe Par. “6.3
Funktionen zweiten Niveaus (einstellbare Parameter”
• Saugscheibe
Falls als “Saugscheibe” programmiert, kann am Ausgang “FLASH” eine
24V max. 10W Saugscheibe angeschlossen werden (Ausführungen nur mit
Elektromagnet, ohne elektronische Vorrichtungen).
Wenn das Tor geschlossen ist, aktiviert sich die Saugscheibe und blockiert das Flash Bluebus Stop SbS Open Close
Tor. Während der Bewegung in Öffnung und Schließung wird sie deaktiviert.
2
• Elektrosperre
Flash
Stop
Open
Close
Bluebus
SbS
L8 L7 L6 L5 L4 L3 L2 L1
Falls als “Elektrosperre” programmiert, kann am Ausgang “FLASH” eine
1.6A T
LED
KEYS
Elektrosperre mit 24V max. 10W Schnappschloss angeschlossen werden FUSE
(Ausführungen nur mit Elektromagnet, ohne elektronische Vorrichtungen).
Während der Öffnungsbewegung aktiviert sich die Elektrosperre und blei-
Aerial
bt aktiv, um das Tor frei zu machen, so dass die Bewegung erfolgen kann.
Bei der Schließbewegung ist sicher zu stellen, dass sich die Elektrosperre
wieder mechanisch einspannt.
• Elektroschloss
6 – Deutsch4.2 VERBINDUNG SONSTIGER VORRICHTUNGEN Nach der Installation oder nach Entfernung von Fotozel-
len oder anderer Geräte es ist notwendig die Prozedur
Sollte es notwendig sein, externe Vorrichtungen wie zum Beispiel ei-
nen Proximity-Leser für Transponder-Cards oder die Beleuchtung des „Einlernung der angeschlossenen Vorrichtungen“ dur-
Schlüsseltasters zu versorgen, kann die Versorgung wie in Abbildung chzuführen (siehe Paragraf 4.6).
gezeigt entnommen werden. Die Versorgungsspannung ist 24V
mit zur Verfügung stehendem Höchststrom von 100mA. 4.4 ELEKTRISCHER ANSCHLUSS ZWEITER MOTOR
24Vcc (+)
10 Wenn die Installation den Einsatz von 2 Motoren vorsieht, einen
GND (-)
TN2010L und einen TN2020L, muss der elektrische Anschluss des
zweiten Motors wie folgt beschrieben ausgeführt werden.
1. Am Antrieb TN2010L dieselben Anschlüsse ausführen, die bei der
Installation eines einzelnen Motors vorgesehen sind.
2. Zwischen der Steuerung des TN2010L und der Klemmleiste des
STOP SbS TN2020L die Verkabelung „zweiter Motor“ und „Zusatzleuchte zweiter
Motor“ wie in Abbildung gezeigt unter Beachtung der angegebenen
Polarität ausführen.
Je nach Anlagentyp, d. h. Installation mit 1 Motor oder mit 2 Moto-
Die an den Klemmen „SbS“ und „Stop“ verfügbare ren, muss der Schalter an der Steuerung eingestellt werden indem die
Spannung liegt stets an, auch wenn die Funktion „Stan- Steuerung für 1 oder 2 Motoren aktiviert wird.
dby“ an der Platine aktiviert wird. • Sieht die Anlage den Einsatz von 1 Motor vor, L8 deaktivieren (L8 = OFF).
• Sieht die Anlage den Einsatz von 2 Motoren vor, L8 aktivieren (L8 = ON).
4.3 ADRESSIERUNG DER MIT BLUEBUS-SYSTEM AN- ACHTUNG= Aktivieren Sie nicht den Modus 2 Motoren, wenn nur 1
GESCHLOSSENEN VORRICHTUNGEN Motor installiert ist: Der Betrieb wäre nicht korrekt und es besteht die
Gefahr, den Motor zu beschädigen.
Das System “BlueBUS” ermöglicht durch die Adressierung mit speziellen
Überbrückungen die Erkennung der Photozellen seitens der Steuerung und
die Zuteilung der korrekten Wahrnehmungsfunktion. Die Adressierung muss 12
sowohl an TX als auch an RX ausgeführt werden (wobe die Überbrückungen
auf dieselbe Art anzuordnen sind). Überprüft werden muss, dass andere Pho- 230V 50-60Hz
tozellenpaare nicht dieselbe Adresse haben.
Fuse 1.6A 250V
M Type T
- + - +
L N
In einer mit TEN automatisierten Anlage für Kipptore können die Photozellen wie
ES1465.4870 REV.01 ES1466.4870 REV.01
in Abbildung gezeigt installiert sein. Nach der Installation bzw.
Entfernung von Photozellen muss in der Steuerung die Erlernung ausgeführt
werden, wie in paragrafo 4.6 Einlernung der angeschlossenen Vorrichtungen.
10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
A
11
2
2 B
Bluebus
FOTO
Close
Flash
Open
SbS
Stop
II
O2
FOT
Aerial
O II TN2010L TN2020L
FOT IBT4N
I Für weitere Informationen wird auf die im Lieferumfang von TN2020L
O 1 FOTO I
FOT
enthaltene Anleitung verwiesen.
O
FOT
4.5 ERSTEINSCHALTUNG UND ÜBERPRÜFUNG DER
ANSCHLÜSSE
Der Anschluss der Versorgung zum TEN muss von
erfahrenem Fachpersonal mit den erforderlichen
Kenntnissen und unter voller Einhaltung von Gesetzen
Tabelle 6 - Adressierungen der Photozellen Vorschriften und Verordnungen ausgeführt werden.
Überbrückungen Photozelle
PHOTO 13
Photozelle H = 50
mit Auslösung in Schließung
sh
2
PHOTO II
la
F
us
eb
lu
B
Photozelle H = 100
p
to
S
S
b
S
mit Auslösung in Schließung
en
p
O
se
lo
C
PHOTO 1
L8 L7 L6 L5 L4 L3 L2 L1
Photozelle H = 50 mit Auslösung sowohl in
Schließung als auch in Öffnung
PHOTO 1 II
Photozelle H = 100 mit Auslösung sowohl in
Schließung als auch in Öffnung
PHOTO 2
Photozelle
mit Auslösung in Öffnung
PHOTO 2 II
Photozelle
mit Auslösung in Öffnung Sobald TEN mit Spannung versorgt ist, sollten einige einfache
PHOTO 3 Überprüfungen ausgeführt werden:
Einzige Fotozelle, die den gesamten Automati- 1. Prüfen, ob die LED BLUEBus ein paar Sekunden lang schnell und
smus abdeckt dann regelmäßig einmal pro Sekunde blinkt
FA1 2. Falls Photozellen vorhanden sind, prüfen, ob auch die LEDs an den
Fotozelle für Öffnen-Befehl (Jumper A auf der Photozellen (sowohl an TX als auch an RX) blinken; wie die LEDs
Rückseite der TX- und RX-Platine durchtrennen) blinken, hat keine Bedeutung und hängt von anderen Faktoren ab.
FA2 3. Prüfen, dass die an Ausgang FLASH angeschlossene Vorrichtung
Fotozelle für Öffnen-Befehl (Jumper A auf der
Rückseite der TX- und RX-Platine durchtrennen) ausgeschaltet ist.
4. Prüfen, dass die zusätzliche Beleuchtung ausgeschaltet ist.
Deutsch – 7Sollte all dies nicht der Fall sein, muss die Versorgung zur Steu- Die Automationsbewegung darf nur zwischen 5% und 95%
DE
des Nennbereichs liegen. Wenn die Position der Automa-
erung unverzüglich ausgeschaltet werden, dann die elektri- tion außerhalb dieses Bereichs liegt, meldet die Steue-
schen Anschlüsse genauer kontrollieren. Weitere nützliche Au- reinheit einen Überlauffehler (siehe Kapitel Zentral-Signa-
skünfte über die Fehlersuche und die Diagnose befinden sich le): Es ist daher erforderlich, die Achse des Motors manuell
in Paragraph “8.1 Probleme und deren Lösungen”. zu drehen oder einen Bewegungsbefehl für die Achse au-
szugeben Bringen Sie die Automatisierung zurück in eine
4.6 EINLERNUNG DER ANGESCHLOSSENEN gültige Position. Andernfalls ist es nicht möglich, die Auto-
VORRICHTUNGEN mation in irgendeiner Weise zu verschieben.
Nach dem Anschluss der Versorgung muss die Steuerung die an den Ein-
gängen BlueBUS und STOPP angeschlossenen Vorrichtungen erkennen. 15
Die Erlernungsphase der Vorrichtungen muss auch au-
sgeführt werden, wenn keine Vorrichtung angeschlossen ist.
sh
2
la
F
us
Die Steuerungsvorrichtung ist aufgrund der Einlernungsphase in der
eb
lu
B
p
to
S
S
Lage, die verschiedenen angeschlossenen Vorrichtungen einzeln zu
b
S
en
p
O
se
erkennen und mögliche Systemstörungen zu erfassen.
lo
C
Daher muss die Einlernung der Vorrichtungen jedes Mal ausgeführt
L8 L7 L6 L5 L4 L3 L2 L1
werden, wenn eine von ihnen hinzugefügt oder entfernt wird.
14
sh
Fla
2
us
eb
Blu p
Sto
S
Sb
en
Op
se
Clo
L8 L7 L6 L5 L4 L3 L2 L1
Vor dieser Phase blinken die LEDs L3 und L4 („Abbildung 15“) und zeigen
somit an, dass das Erfassung der Abstände ausgeführt werden muss.
Nachfolgend werden die Verfahren zur Speicherung der Abstände beschrieben.
Es stehen zwei Verfahren zur Verfügung:
- VOLLSTÄNDIG = ermöglicht dem Benutzer die manuelle Einstellung
mehrerer Abstände (FCA , RA, RI, AP...)
- VERKÜRZT = ermöglicht die Einstellung nur von FCA und FCC (die
anderen Abstände werden von der Steuerung berechnet). Bei Bedarf
können sie später mit dem vollständigen Verfahren geändert werden.
Vor dieser Phase blinken die LEDs L1 und L2 (“Abbildung 14”) und geben VOLLSTÄNDIGES VERFAHREN
somit an, dass die Erlernung der Vorrichtungen ausgeführt werden muss. Hier folgend ist das Speicherverfahren der Positionen beschrieben. Die
Die Erfassung der Abstände kann jederzeit auch nach der Installation Maße FCA und FCC müssen programmiert werden, wogegen die an-
wiederholt werden. Es genügt, die Erfassung ab Punkt 1 zu wiederholen. deren Maße programmiert werden können; in diesem Fall werden sie
automatisch von der Steuerung berechnet.
Hierzu wie folgt vorgehen:
Falls nur ein Abstand geändert werden muss, die Programmierung der
1. Auf die Tasten und drücken und gedrückt halten nicht betroffenen Abstände überspringen indem 2 Mal schnell die Ta-
2. Die Tasten loslassen, wenn die LEDs L1 und L2 sehr schnell zu ste “” für jeden zu überspringenden Abstand gedrückt wird.
blinken beginnen (nach ca. 3 Sekunden) 1. 3 Sekunden lang auf und drücken, um in Speicherung der Maße zu
3. Ein paar Sekunden warten, bis die Steuerung die Erlernung der gehen.
Vorrichtungen beendet. Die LED L1 blinkt: Programmierung von Maß FCA
2. Das Tor mit den Tasten oder in Öffnungsposition bewegen.
4. Am Ende der Erlernung muss die LED STOPP leuchtend bleiben;
die LEDs L1 und L2 werden sich ausschalten (eventuell werden 3. 2 Sekunden lang auf Taste drücken, um das Maß FCA zu bestätigen.
Die LED L1 bleibt eingeschaltet.
L3 und L4 zu blinken beginnen).
Die LED L2 blinkt: Programmierung von Maß RA
4.7 ERLERNUNG DER POSITIONEN ÖFFNUNG UND 4. Wenn man das Verlangsamungsmaß in Öffnung nicht programmieren
SCHLIESSUNG DES TORS will, 2 Mal schnell auf Taste drücken, um auf die nächste Programmie-
rung überzugehen; die LED L2 bleibt ausgeschaltet. Andernfalls in der
Nach der Erlernung der Vorrichtungen muss die Steuerung die Öffn- angegebenen Reihenfolge weitermachen.
ungs- und Schließpositionen des Tors erkennen; neben einigen Son- 5. Das Tor mit den Tasten oder in Öffnungsposition bewegen.
derpositionen gibt es insgesamt 6 Positionen: 6. 2 Sekunden lang auf Taste drücken, um das Maß RA zu bestätigen.
Die LED L2 bleibt eingeschaltet.
Tabelle 7 - Programmierung der Abstände Die LED L4 blinkt: Programmierung von Maß RI
Position LED Bedeutung 7. Wenn man das Verlangsamungszwischenmaß nicht programmieren will,
2 Mal schnell auf Taste drücken, um auf die nächste Programmierung
FCA L1 Maß der maximalen Öffnung. Das Tor hält an, überzugehen; die LED L4 bleibt ausgeschaltet. Andernfalls in der ange-
wenn es diese Position erreicht. gebenen Reihenfolge weitermachen.
RA L2 Maß für den Beginn der Verlangsamung in Öffn- 8. Das Tor mit den Tasten oder in die Verlangsamungszwischenposition
ung; wenn das Tor diese Position erreicht, verlan- bewegen.
gsamt der Antrieb bis zur Mindestgeschwindigkeit. 9. 2 Sekunden lang auf Taste drücken, um das Maß RI zu bestätigen. Die
RI L4 Zwischenmaß für die Verlangsamung in Schließung. LED L4 bleibt eingeschaltet.
Wenn man diesen Punkt programmiert, wird das Tor Die LED L5 blinkt: Programmierung von Maß AP
die Verlangsamung ca. 50 cm vorher beginnen und 10. Wenn man das Teilöffnungsmaß nicht programmieren will, 2 Mal sch-
die Position RINT mit Mindestgeschwindigkeit dur- nell auf Taste drücken, um auf die nächste Programmierung überzug-
chlaufen. Nachdem es das Maß RINT durchlaufen hat,
wird sich der Antrieb wieder auf die programmierte ehen; die LED L5 bleibt ausgeschaltet. Andernfalls in der angegebenen
Geschwindigkeit bringen. Reihenfolge weitermachen.
11. Das Tor mit den Tasten oder in die Teilöffnungsposition bewegen.
AP L5 Maß für Teilöffnung. Ist die Position, in der das Tor
anhält, wenn ein Befehl für Teilöffnung gegeben wird. 12. 2 Sekunden lang auf Taste drücken, um das Maß AP zu bestätigen.
Die LED L5 bleibt eingeschaltet.
RC L7 Maß für den Beginn der Verlangsamung in Schließung; Die LED L7 blinkt: Programmierung von Maß RC
wenn das Tor diese Position erreicht, verlangsamt der
Antrieb bis zur Mindestgeschwindigkeit. 13. Wenn man das Verlangsamungsmaß in Schließung nicht programmieren
will, 2 Mal schnell auf Taste drücken, um auf die nächste Programmie-
FCC L8 Maß der maximalen Schließung; das Tor hält an, rung überzugehen; die LED L7 bleibt ausgeschaltet. Andernfalls in der
wenn es diese Position erreicht. angegebenen Reihenfolge weitermachen.
8 – Deutsch14. Das Tor mit den Tasten oder in die Verlangsamungsposition in
Schließung bewegen. 16
15. 2 Sekunden lang auf Taste drücken, um das Maß RC zu bestätigen.
Die LED L7 bleibt eingeschaltet.
Die LED L8 blinkt: Programmierung von Maß FCC
16. Das Tor mit den Tasten oder in Schließposition bewegen.
17. 2 Sekunden lang auf Taste drücken, um das Maß FCC zu bestätigen.
Die LED L8 bleibt eingeschaltet.
18. Wenn man die Taste loslässt, schalten sich alle LEDs aus.
19. Die zusätzliche Beleuchtung beginnt ein Mal pro Sekunde zu blinken,
um darauf hinzuweisen, dass der obligatorische Vorgang der „automati-
schen Krafterkennung“ ausgeführt werden muss
20. Einen Bewegungsbefehl erteilen (zum Beispiel über den Eingang Sbs,
OPEN), um die automatische Krafterkennung zu starten: Es werden 2
vollständige Zyklen ausgeführt.
VERKÜRZTES VERFAHREN 3. Die Antriebe mit dem Tor verriegeln, indem der Entriegelungsgriff im Uhr-
zeigersinn gedreht wird
1. 3 Sekunden lang auf und drücken, um in Speicherung der Maße zu
gehen.
Die LED L1 blinkt: Programmierung von Maß FCA 17
2. Die Tasten und loslassen
3. Das Tor mit den Tasten oder in Öffnungsposition bewegen.
4. 5 Sekunden lang auf Taste drücken, um das Maß FCA zu bestätigen.
warten, bis LED L8 zu blinken beginnt.
5. Taste loslassen.
6. Das Tor mit den Tasten oder in Schließposition bewegen.
8. 2 Sekunden lang auf Taste drücken, um das Maß FCC zu bestätigen.
Die LED L8 bleibt eingeschaltet.
9. Wenn man die Taste loslässt, schalten sich L1 und L8 LEDs aus
10. Die zusätzliche Beleuchtung beginnt ein Mal pro Sekunde zu blinken,
um darauf hinzuweisen, dass der obligatorische Vorgang der „automati-
schen Krafterkennung“ ausgeführt werden muss
11. Einen Bewegungsbefehl erteilen (zum Beispiel über den Eingang Sbs, 4. Die vorgesehenen Steuer- oder Stoppvorrichtungen (Schlüsseltaster,
OPEN), um die automatische Krafterkennung zu starten: Es werden 2 Steuertasten oder Funksender) verwenden, die Schließung und Öffnung
vollständige Zyklen ausgeführt. des Tors testen und prüfen, ob das Verhalten wie vorgesehen ist.
AUTOMATISCHEN KRAFTERKENNUNG 5. Besser mehrere Tests ausführen, um das Gleiten des Tors und eventuelle
Bei einer Unterbrechung des Vorgangs der „Automatischen Krafterkennung“, Montage- und Einstellfehler sowie das Vorhandensein besonderer Rei-
der durch das vollständige oder verkürzte Verfahren gestartet wurde (siehe bungen zu überprüfen.
obige Kapitel), kann er über einen Bewegungsbefehl erneut gestartet werden. 6. Den korrekten Betrieb aller Sicherheitsvorrichtungen der Anlage einzeln
Bei diesen Bewegungen speichert die Steuerung die zu den Öffnungs- und überprüfen (Photozellen, Schaltleisten, Notstopps usw.). Insbesondere
Schließbewegungen notwendige Kraft.. muss bei jeder Auslösung einer Vorrichtung die OK-LED an der Steue-
Es ist wichtig ist, dass der Vorgang der „automatischen Krafter- rung 2 Mal schnell blinken und somit bestätigen, dass die Steuerung das
kennung“ nicht unterbrochen wird, z.B. durch einen STOP-Befehl. Ereignis erkannt hat.
!
Der Vorgang muss korrekt und selbständig, d. h. ohne Unter- 7. Zur Überprüfung der Photozellen und insbesondere um zu prüfen, dass
brechungen enden: Auch bei einem Stromausfall wird der Vor- keine Interferenzen mit anderen Vorrichtungen vorhanden sind, einen
gang nach Rückkehr der Stromversorgung zu Ende geführt. Zylinder mit 5 cm Durchmesser und 30 cm Länge auf der optischen
Bei einer Änderung folgender Parameter: Abstände, Öffnungs- und Schließges- Achse zuerst nah an TX, dann nah an RX und abschließend in ihrer Mitte
chwindigkeit des Motors und Drehrichtung des Motors wird der Vorgang der „Auto- durchführen und prüfen, dass die Vorrichtung in allen Fällen ausgelöst
matischen Krafterkennung“ automatisch erneut von der Steuerung vorgeschlagen. wird und vom aktiven Zustand auf den Alarmzustand übergeht und
Während der „Automatischen Krafterkennung“ prüfen, ob umgekehrt. Dann prüfen, dass in der Steuerung die vorgesehene Han-
eventuelle Montage- und Einstellfehler oder sonstige Störung- dlung verursacht wird, während der Schließung also zum Beispiel eine
en wie zum Beispiel stärkere Reibungen vorhanden sind. Umkehrung der Bewegung.
8. Falls die durch die Torbewegung verursachten Gefahren mittels Begren-
5 ABNAHME UND INBETRIEBNAHME zung der Aufprallkraft abgesichert worden sind, muss die Kraft nach den
Verordnungen der Vorschrift EN 12445 gemessen werden. Falls die “Ge-
schwindigkeitsregelung“ und die Kontrolle der “Motorkraft” als Hilfsmittel
Um die höchste Sicherheit der Anlage zu gewährleisten, sind dies die wichti-
gsten Phasen bei der Realisierung der Automation. für das System zur Aufprallkraftreduzierung benutzt werden, die Einstel-
lung erproben und finden, mit der die besten Ergebnisse erzielt werden.
Sie müssen von erfahrenem Fachpersonal ausgeführt werden, das die erfor-
derlichen Tests zur Prüfung der angewendeten Lösungen, je nach vorhande- 5.2 INBETRIEBSETZUNG
nem Risiko, festzulegen und die Einhaltung der von Gesetzen, Bestimmungen
und Verordnungen auferlegten Vorschriften zu überprüfen hat: insbesondere Die Inbetriebsetzung darf erst erfolgen, nachdem alle Abnahmephasen von
alle Anforderungen der Normen EN 13241-1, EN 12445 und EN 12453. TEN sowie der anderen Vorrichtungen erfolgreich beendet sind.
5.1 ABNAHMEPRÜFUNG Eine teilweise oder vorübergehende Inbetriebsetzung ist unzulässig.
Der Vorgang darf erst nach Einlernen der Abstände ausgeführt werden (siehe 1. Die technischen Unterlagen der Automatisierung zusammenstellen und
Abschnitt 4.7) diese mindestens 10 Jahre lang aufbewahren. Sie müssen mindestens
Für jedes einzelne Element des Automatismus wie zum Beispiel Schaltleisten, umfassen: Gesamtzeichnung der Automatisierung, Schaltplan mit den
Photozellen, Notstopps usw. ist eine spezielle Abnahmephase erforderlich; für elektrischen Anschlüssen, Risikoanalyse und jeweilige angewendete
diese Vorrichtungen sind die Verfahren in den jeweiligen Anleitungen auszuführen. Lösungen, Konformitätserklärung des Herstellers für alle benutzten Vor-
Für die Abnahme von TEN ist die folgende Sequenz auszuführen: richtungen (für TEN die anliegende “CE-Konformitätserklärung” verwen-
1. Prüfen, ob alles in der vorliegenden Anweisung und insbesondere das in den), Kopie der Bedienungsanweisungen und des Wartungsplans der
Kapitel 1 “HINWEISE” angegebene genauestens eingehalten ist. Automatisierung.
2. Das Tor entriegeln, indem der Entriegelungsgriff eines jeden Antriebs ge- 2. Am Tor ein Schild mit mindestens folgenden Daten anbringen: Automa-
gen den Uhrzeigersinn gedreht wird; das Tor an der dazu vorgesehenen tisierungstyp, Name und Adresse des Herstellers (Verantwortlicher der
Stelle von Hand in Öffnung und Schließung bewegen und prüfen, dass “Inbetriebsetzung”), Seriennummer, Baujahr und CE-Markierung.
dazu eine Kraft nicht über 225N erforderlich ist.
Deutsch – 93. In Tornähe auf bleibende Art ein Etikett 5. Die Konformitätserklärung der Automatisierung anfertigen und dem Inha-
DE
oder ein Schild befestigen, das die 18 ber aushändigen.
Angaben zur Durchführung der 6. Das Handbuch “Anweisungen und Hinweise für die Bedienung der Auto-
Entriegelung und der Bewegung matisierung“ anfertigen und dem Inhaber der Automatisierung übergeben.
von Hand enthält.
7. Den Wartungsplan anfertigen und dem Inhaber der Automatisierung au-
shändigen. Er enthält die Wartungsvorschriften der einzelnen Vorrichtungen.
8. Vor der Inbetriebsetzung des Automatismus, den Inhaber auf geeignete
Weise und schriftlich (z.B. in den “Anweisungen und Hinweise für die
4. Am Tor bleibend ein Etikett oder Schild Bedienung der Automatisierung“ über die noch vorhandenen Gefahren
mit dieser Abbildung befestigen 19 und Risiken informieren.
(Mindesthöhe 60 mm)
Für die gesamte aufgeführte Dokumentation stellt Nice über
seinen Kundendienst Bedienungsanleitungen, Leitfäden und
bereits ausgefüllte Formulare bereit. Siehe auch unter: www.
nice-service.com.
6 PROGRAMMIERUNG
Die Steuerung von TEN verfügt über einige programmierbare Funktionen; diese Funktionen werden werkseitig in einer Konfiguration eingestellt,
die den größten Teil der Automatisierungen befriedigen dürfte. Die Funktionen können jedoch jederzeit durch die unten beschriebenen Proze-
duren geändert werden. Die Einstellung dieser Funktionen erfolgt mit 3 Tasten an der Steuerung: , , die Funktionen werden über 8 LEDs
angezeigt: L1….L8.
Die an TEN zur Verfügung stehenden programmierbaren Funktionen befinden sich auf 2 Niveaus:
Erstes Niveau: ON-OFF-Funktionen (aktiv oder nicht aktiv); in diesem Fall zeigt jede LED L1….L8 eine Funktion an; wenn die LED leuchtet, ist
die Funktion aktiviert, wenn die LED nicht leuchtet, ist die Funktion deaktiviert – siehe Tab. 8.
Zweites Niveau: auf einer Werteskala von 1 bis 8 einstellbare Parameter; in diesem Fall zeigt jede LED L1….L8 den unter den 8 möglichen
eingestellten Wert an - siehe Tab. 9.
6.1 PROGRAMMIERUNGSTASTEN
An der Steuerung von TEN sind 3 Tasten vorhanden, die sowohl zur
Schaltung der Steuerung bei den Tests als auch zu Programmierungen
20
benutzt werden können.
sh
Fla
2
s Mit Taste “s” kann dem Tor ein Öffnungsbefehl erteilt werden Blu
eb
us
p
Sto
oder sie dient zur Verschiebung des Programmierungspun- Sb
S
en
ktes nach oben.
Op
se
Clo
Mit Taste “” kann eine Bewegung angehalten werden; falls
L8 L7 L6 L5 L4 L3 L2 L1
länger als 5 Sekunden gedrückt, gibt sie Zugriff auf die Pro-
grammierung.
t Mit Taste “t” kann dem Tor ein Schließbefehl erteilt werden
oder sie dient zur Verschiebung des Programmierungspun-
ktes nach unten.
!
Während der Bewegung, gleich ob in Schließung oder
in Öffnung, üben alle Tasten die Funktion STOPP aus
und halten den Antrieb an.
6.2 PROGRAMMIERUNGEN FUNKTIONEN DES ERSTEN NIVEAUS (ON-OFF)
Di fabbrica le funzioni del primo livello sono poste tutte “OFF” ma si possono cambiare in qualsiasi momento come descritto di seguito. Fare
attenzione nell’eseguire la procedura perché c’è un tempo massimo di 10s tra la pressione di un tasto e l’altro, altrimenti la procedura finisce
automaticamente memorizzando le modifiche fatte fino a quel momento.
6.2.1 Verfahren zur Programmierung der Funktionen der ersten Stufe
WICHTIG
Das Programmierungsverfahren sieht eine Höchstzeit von 10 Sekunden zwischen einem Tastendruck und dem nächsten vor.
Nach Ablauf dieser Zeit wird der Vorgang automatisch beendet und die bis zu diesem Zeitpunkt vorgenommenen Änderung-
en werden gespeichert.
Ausführung der Programmierung der ersten Stufe:
1. Auf Taste etwa drücken und ca. 3 Sekunden gedrückt halten
2. Taste loslassen, wenn LED L1 zu blinken beginnt
3. Auf Tasten oder drücken, um das Blinken auf die LED zu verschieben, welche die zu ändernde Funktion darstellt
4. Diese Funktionen werden werkseitig in einer Konfiguration eingestellt, die den größten Teil der Automatisierungen befriedigen dürfte.
Die Funktionen können jedoch jederzeit durch die unten beschriebenen Prozeduren geändert werden.
Auf Taste drücken, um den Status der Funktion zu ändern
- kurzes Blinken = OFF
- anges Blinken = ON
5. 10s warten, um die Programmierung aufgrund des Ablaufs der Zeitgrenze zu beenden.
Anmerkung: die Punkte 3 und 4 können während derselben Programmierungsphase wiederholt werden, um andere Funkio-
nen auf ON oder OFF zu stellen.
10 – DeutschTabelle 8 - Funktionen des ersten Niveaus (ON-OFF)
LED Funktion Beschreibung
L1 Automatische Schließung Funktion AKTIVIERT: Nach einer Öffnungsbewegung erfolgt eine Pause (entsprechend der pro-
grammierten Pausezeit), nach deren Ablauf die Steuerung automatisch eine Schließbewegung
durchführt. Die Pausezeit beträgt werksseitig 30 Sekunden.
Funktion DEAKTIVIERT: Der Betrieb erfolgt „halbautomatisch“.
L2 Zulauf nach Durchfahrt Funktion AKTIVIERT: Das Verhalten ändert sich je nachdem, ob die Funktion „Automatische
der Photozelle Schließung“ aktiviert ist oder nicht.
Mit deaktivierter „Automatischer Schließung“: Das Tor erreicht immer die Position der vollständigen
Öffnung (auch wenn die Auslösung der Fotozelle vorher erfolgt). Beim Freiwerden der Fotozelle
wird der automatische Zulauf mit einer Pause von 5 Sekunden bewirkt.
Mit aktivierter „Automatischer Schließung“: die Öffnungsbewegung stoppt gleich nach dem Freiwer-
den der Fotozellen und es wird der automatische Zulauf mit einer Pause von 5 Sekunden verursacht.
Die Funktion „Zulauf nach Foto“ wird immer bei Bewegungen, die durch einen „Stop“ Befehl unter-
brochen wurden, deaktiviert.
Funktion DEAKTIVIERT: Die Pausezeit ist wie programmiert oder es erfolgt kein automatischer
Zulauf, wenn die Funktion nicht aktiviert ist.
L3 Schließt immer Funktion AKTIVIERT: Nach einem selbst kurzen Stromausfall erfasst die Steuerung nach
Rückkehr der Energieversorgung das offene Tor und führt nach einer Blink-Vorwarnung von 3
Sekunden automatisch eine Schließbewegung aus.
Funktion DEAKTIVIERT: Das Tor verbleibt bei Rückkehr der Energieversorgung in seiner Position.
L4 Standby Funktion AKTIVIERT: Die Steuerung schaltet 1 Minute nach Beendigung der Bewegung den
Ausgang BlueBUS (und daher alle Vorrichtungen) sowie alle LEDs mit Ausnahme der Blue-
BUS-LED aus, die langsamer blinken wird. Wenn die Steuerung einen Befehl erhält, geht sie wie-
der auf den Normalbetrieb über.
Funktion DEAKTIVIERT: Es erfolgt keine Reduzierung des Stromverbrauchs. Sie ist insbesonde-
re beim Betrieb mit Pufferbatterie nützlich.
L5 Lange Reversierung Funktion AKTIVIERT: Nach dem Einsetzen von STOP oder des Kraftbegrenzers erfolgt die
Reversierung bis zum maximalen Öffnungs- und Schließ-Abstand
Funktion DEAKTIVIERT: kurze Reversierung (15 cm etwa).
L6 Vorwarnen Funktion AKTIVIERT: Es kann eine 3 Sekunden lange Pause zwischen Einschalten der Blink-
leuchte und Bewegungsbeginn hinzugefügt werden, um vorab auf die Gefahr hinzuweisen.
Funktion DEAKTIVIERT: Die Signalisierung der Blinkleuchte erfolgt zeitgleich mit dem Bewegun-
gsbeginn.
L7 Empfindlichkeit Funktion AKTIV: ermöglicht es, die Ansprechempfindlichkeit des Motors in der Hiderniserken-
nung erheblich zu erhöhen. Falls sie als Hilfsmittel zur Erfassung der Aufprallkraft verwendet wird,
auch die Parameter „Geschwindigkeit“ und „Motorkraft“ im Menü der zweiten Stufe einstellen.
Funktion NICHT AKTIV: reduziert die Ansprechempfindlichkeit der Steuerung in der Hinderni-
serkennung
L8 2 Antriebe Diese Funktion ermöglicht es, die Bewegung mit Einzel- oder Doppelmotor zu verwalten:
Funktion AKTIV: sie muss aktiviert werden, wenn die Installation die Verwendung von 2 Motoren
vorsieht (TN2010L + TN2020L)
Funktion DEAKTIVIERT: sie muss verwendet werden, wenn die Installation die Verwendung
eines einzelnen Motors vorsieht
Während des Normalbetriebs von TEN, wenn also keine Bewegung im Gang ist, sind die LEDs L1….L8 je nach dem Status der Funktion, die
sie darstellen, ein- oder ausgeschaltet, zum Beispiel ist L1 eingeschaltet, wenn die Funktion “Automatische Schließung” aktiviert ist.
Während der Bewegung blinken L1…L8 und zeigen an, wie viel Kraft notwendig ist, um das Tor in jenem Augenblick zu bewegen. Falls L1
blinkt, ist die notwendige Kraft gering, bis zu L8, die mit ihrem Blinken die Höchstkraft anzeigt.
Bitte bemerken: das während der Bewegung durch die LEDs angezeigte Kraftniveau (ein Absolutwert) und das durch die LEDs während der
Programmierung der Kraft angezeigte Niveau (ein relativer Wert) sind voneinander unabhängig. Siehe L5 und L6 in Tabelle 9.
6.3 FUNKTIONEN DES ZWEITEN NIVEAUS (EINSTELLBARE PARAMETER)
Alle Parameter der zweiten Stufe sind werksseitig so programmiert, wie dies in „grauer Farbe“ in “Tabelle 9” angegeben ist und können jederzeit
geändert werden. Die Parameter sind auf einer Wertskala von 1 bis 8 einstellbar. Zur Überprüfung des Werts, der jeder LED zugeordnet ist, siehe
„Tabelle 9“
6.3.1 Verfahren zur Programmierung der Funktionen der zweiten Stufe
WICHTIG
Das Programmierungsverfahren sieht eine Höchstzeit von 10 Sekunden zwischen einem Tastendruck und dem nächsten vor.
Nach Ablauf dieser Zeit wird der Vorgang automatisch beendet und die bis zu diesem Zeitpunkt vorgenommenen Änderung-
en werden gespeichert.
Ausführung der Programmierung der zweiten Stufe:
1. Auf Taste drücken und ca. 3 Sekunden gedrückt halten
2. Taste loslassen, wenn LED L1 zu blinken beginnt
3. Auf die Tasten oder drücken, um das Blinken auf die “Eingangs-LED” zu verschieben, die den zu ändernden Parameter darstellt
4. Auf Taste drücken und gedrückt halten; die Taste muss während der Schritte 5 und 6 ständig gedrückt bleiben
5. Ca. 3s warten, danach wird die LED aufleuchten, die das aktuelle Niveau des zu ändernden Parameters darstellt
6. Auf die Tasten oder drücken, um die LED zu verschieben, die den Wert des Parameters darstellt.
7. Die Taste loslassen.
8. 10s warten, um die Programmierung aufgrund des Ablaufs der Zeitgrenze zu beenden.
Anmerkung: die Punkte von 3 bis 7 können während derselben Programmierungsphase wiederholt werden, um mehrere
Parameter
Deutsch – 11Sie können auch lesen