Osterbrief Pfarrei der Zukunft Idar-Oberstein Palmsonntag bis Fronleichnam - Pfarreiengemeinschaft Kirn
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Inhaltsverzeichnis
Ostergruß 3
Gottesdienstordnung 4
Bußgottesdienste 21
Beichtgelegenheit 21
Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen 22
Jubelkommunion 24
Konzerte 25
Ökumene 26
Kinder und Jugend 27
„Junge NAHE Kirche“ – Fahrten & Freizeiten 2019 28
Innovatives 30
Erkunder 32
Kirche im Nationalpark 32
Sechs Thesen zur Pfarrei der Zukunft 33
Caritas 36
So erreichen Sie Ihre Seelsorgerinnen und Seelsorger 37
Pfarrämter – Adressen und Öffnungszeiten 38
Übersicht der Gottesdienstorte mit Adressen 39
Impressum: Herausgeber: Dekanat Birkenfeld und Kirner Land
Redaktion: Clemens Kiefer (verantwortlich), Stefan Magic, Doris Schneider,
Julian Weirich, Michael Michels
Anschrift der Redaktion: Kath. Pfarramt, Mainzer Str. 35, 55743 Idar-Oberstein,
Tel.: 06781-43814, Email: idar-rhaunen-bundenbach@web.de
Druck: Gemeindebriefdruckerei, Martin-Luther-Weg 1, 29393 Groß Oesingen
Die Schrift erscheint 2 Mal jährlich und wird kostenlos abgegeben.
Fotos und Grafiken sind Eigentum der Herausgeber, bzw. aus www.Pfarrbriefservice.de
Internetauftritt: Begleitseite: sites.google.com/view/pdz-idar-oberstein;
www.bistum-trier.de/dekanat-birkenfeld; Facebook: Dekanat Birkenfeld
2Ostergruß
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ein letztes Mal erscheint nun in dieser Form der Osterbrief – zumindest als
„Projekt“. Was ursprünglich dazu gedacht war, einen Vorgeschmack auf die
Angebote und Chancen in der Pfarrei der Zukunft zu bieten, wird am nächsten
Osterfest schon erkennbare Realität sein. Wir sind uns sicher: Auch in der
Osterzeit 2020 wird es so viele unterschiedliche und vielfältige Angebote geben,
wie Sie sie jetzt in diesem Osterbrief aufgeführt finden.
Eines der diesjährigen Angebote ist eng mit dem Titelbild verknüpft. Dort sehen
Sie ein sogenanntes „Kreuz von Lampedusa.“
Francesco Tuccio ist Schreiner auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa
und stellt diese Kreuze her. Er baut sie aus dem angeschwemmten Holz
gekenterter Flüchtlingsboote. Jedes Stück Holz spricht dabei eine so traurige
Sprache. Man fragt sich, wo diese Längs- und Querbalken am Boot wohl
montiert waren, wie viele Träume, Hoffnungen, Wünsche sich in einem
qualvollen Überlebenskampf an diesem Holz festgehalten haben und letztlich
im Massengrab Mittelmeer untergegangen sind.
Missio Aachen hat eines dieser Kreuze erworben und auf Nachfrage für die Kar-
und Ostertage der Pfarreiengemeinschaft Kirn zur Verfügung gestellt. Es ist uns
damit in Kirn ein Mahnmal und Zeichen - ein wirkliches Realsymbol - für die
vielen Situationen des Zweifelns, des Leidens, der Verlassenheit und des
Sterbens in unserer Zeit, für die vielen hochaktuellen Karfreitage in unserer
Welt.
Aber ein Kreuz ist für uns Christen nicht nur das Zeichen von Leid und Tod,
sondern auch immer ein Hoffnungszeichen. Die Geschichte bleibt nicht am
Karfreitag stehen. Als Christen dürfen wir glauben, wie tief das Zweifeln, das
Leid, die Verlassenheit und das Sterben in unser Leben auch hineinragen mögen,
durch Ostern hat all das nicht mehr das letzte Wort, sondern stellt nur noch das
Vorletzte dar. So darf ich Ihnen in diesem Sinne im Namen des
Redaktionsteams (Doris Schneider, Julian Weirich, Stefan Magic, Clemens
Kiefer und mir) gesegnete und frohe Ostern wüschen, verbunden mit der Freude
über das letzte Wort, das Gott in Jesus Christus an Ostern in unsere Welt gesetzt
hat.
Mit herzlichem Gruß
Michael Michels, Pastoralassistent
3Palmsonntag
Jesus auf einem rollenden Esel?
Bei einem Kurzurlaub in Berlin fand ich im
Bodemuseum einen Palmsonntagsesel. Jesus auf
einem Esel aus Holz mit Rädern daran. Natürlich
habe ich davon nicht nur ein Foto gemacht, sondern
mir auch ausgemalt, was man mit so einem Jesus auf
Rädern in unseren hügeligen Ortslagen alles
anstellen kann. Dabei ist der Esel das Reittier für die
friedliche Arbeit und wer einen Esel reitet kommt
als Friedensfürst. Die Alternative zum friedlichen
und klugen Esel wäre das Pferd gewesen, das für
Krieg und Hochadel zu biblischen Zeiten stand.
Jesus kommt als Friedensfürst an Palmsonntag in
seine Stadt Jerusalem. Er wird gefeiert und es dauert
nicht lange bis die Stimmung umschlägt. Dem
Hosianna folgt das „Kreuzigt ihn!“ Der, der kommt damit wir den Frieden
finden, erlebt selbst Terror und Gewalt, damit alle, die Terror und Gewalt
erleben, mit ihm Frieden finden können. Von daher ist der Palmsonntag ein mit
Spannung geladener Tag, der als Auftakt für die Heilige Woche ein ganz eigenes
Drama in sich trägt.
Auch wenn die hölzernen Esel inzwischen im Museum stehen schadet es dem
Palmsonntag nicht, wenn er mit auch sichtbarer Bewegung begangen wird. Die
Zeit für die Stille und das innere Nachspüren kommt in den nächsten Tagen.
Peter Sens, Pfarrer
Samstag, 13.04.2019
16.30 Hoppstädten-Weiersbach Vorabendmesse
Kapelle im Sankt Anna-Haus
17.00 Langweiler Vorabendmesse mit Segnung der
St. Nicetius Palmzweige und Prozession
18.00 Kirchenbollenbach Wort-Gottes-Feier mit Segnung der
St. Johannes Nepomuk Palmzweige und Prozession
18.00 Sien Vorabendmesse mit Segnung der
St. Laurentius Palmzweige und Prozession
18.00 Mittelreidenbach Wort-Gottes-Feier mit Segnung der
St. Christophorus Palmzweige und Prozession
418.00 Idar Vorabendmesse mit Segnung
St. Peter und Paul der Palmzweige und Prozession
18.30 Ruschberg Vorabendmesse mit Segnung
Maria Himmelfahrt der Palmzweige und Prozession
18.30 Rhaunen Vorabendmesse mit Segnung der
St. Martin Palmzweige und Prozession
Sonntag, 14.04.2019
09.00 Weierbach Hochamt mit Segnung der Palmzweige
St. Martin und Prozession
09.00 Kirn Hochamt mit Segnung der Palmzweige
Altenheim Maria Königin und Prozession
10.00 Birkenfeld Hochamt mit Segnung der Palmzweige
St. Jakobus und Prozession
10.00 Offenbach-Hundheim Hochamt mit Segnung der Palmzweige
St. Peter und Paul und Prozession
10.00 Heimbach Wortgottesfeier mit Palmweihe,
Heiliger Schutzengel mitgestaltet von den Kommunionkindern
10.00 Hoppstädten-Weiersbach Hochamt mit Segnung der Palmzweige
St. Markus und Prozession
10.30 Oberstein Hochamt mit Segnung der Palmzweige
St. Walburga und Prozession
10.30 Kirn-Sulzbach Hochamt mit Segnung der Palmzweige
St. Josef Calasanza und Prozession mit dem Kreuz aus
Lampedusa, mitgestaltet von der Schola
10.30 Bundenbach Hochamt mit Segnung der Palmzweige
St. Nikolaus und Prozession
Beginn am Wegekreuz im Burgweg
11.00 Idar Hochamt mit Segnung der Palmzweige
St. Barbara und Prozession
Kleinkindergottesdienst im Pfarrsaal
Beginn auf dem Innenhof
5Gründonnerstag
Wo sind eigentlich die ganzen Nutten?!
Mit einigen Jugendlichen aus dem Gebiet der Pfarrei der Zukunft Idar-Oberstein
habe ich an einer Veranstaltung in Brüssel teilgenommen. Unter dem Titel
„Alternativer Weltjugendtag“ wurde in Brüssel eine ganze Nacht lang der
Glaube gefeiert, Workshops abgehalten und Katechesen gehört, bei Konzerten
getanzt und sich in internationalen Gesprächsgruppen miteinander ausgetauscht.
Am Morgen wurde die Kirche ausgeräumt und mit Tischen und Bänken gefüllt.
Eine Gruppe von Jugendlichen ist in der Nacht mit dem Bischof von Brüssel
losgezogen und hat Obdachlose, Prostituierte und viele andere Menschen auf
den Straßen Brüssels in die Kirche zu einem solidarischen Frühstück eingeladen.
Hier wurde Mahlgemeinschaft gehalten, wie sie sich Paulus nur wünschen
konnte.
In der zweiten Lesung des Gründonnerstags fordert er die urchristliche
Gemeinde auf, es dem Herrn gleich zu tun: solidarisch, ohne soziale
Trennungen, miteinander, dann ist es zugleich auch ein Herrenmahl, alles andere
ist unwürdig. Seit dieser Erfahrung frage ich mich öfter in unseren
Gottesdiensten: „Wo sind eigentlich die ganzen Nutten?!“ oder etwas höflicher
ausgedrückt: „Wie konnte aus so einer konkreten und liebevollen
Mahlgemeinschaft so etwas abstraktes, elitäres und sozial abgeschottetes wie
unsere heutige Eucharistiefeier werden?“ Bitte fragen Sie mich nicht nach einer
Antwort, ich weiß es nicht. Aber ich weiß wie wichtig der Gründonnerstag für
diese Frage ist. Denn hier zeigt mir die Liturgie: Das Abendmahl geht nur
zusammen mit der Fußwaschung. Herrenmahl und Nächstenliebe sind niemals
losgelöst voneinander möglich.
Michael Michels, Pastoralassistent
Gründonnerstag, 18.04.2019
08.00 Kirn, Pfarrzentrum Morgengebet
St. Pankratius
09.00 Oberstein Trauermette
St. Walburga
16.00 Baumholder Andacht für Kinder und Familien
St. Simon und Juda
618.00 Mittelreidenbach Messe vom letzten Abendmahl
St. Christophorus
18.30 Kirn Messe vom letzten Abendmahl
Maria Königin in der Kirche,
anschl. Ölbergwache und
eucharistische Anbetung bis 21:00 Uhr
18.30 Ruschberg Spätschicht in der Fastenzeit
Maria Himmelfahrt
19.00 Kirchenbollenbach Messe vom letzten Abendmahl
St. Johannes Nepomuk
19.00 Offenbach-Hundheim Ökum. Taizé
St. Peter und Paul
19.00 Kirn, Pfarrzentrum Messe vom Letzten Abendmahl mit
St. Pankratius Fußwaschung, anschl. Verweilen in die
Nacht hinein (Zeit des stillen Gebets mit
den Abschiedsworten Jesu aus dem
Johannesevangelium)
Musikal. Gestaltung „Ensemble Vocal“
19.00 Baumholder Messe vom letzten Abendmahl
St. Simon und Juda
19.00 Idar Messe vom letzten Abendmahl
St. Peter und Paul
19.00 Rhaunen Messe vom letzten Abendmahl
St. Martin
19.30 Birkenfeld Messe vom letzten Abendmahl
St. Jakobus anschl. Ölbergstunden, Anbetung und
Komplet
20.00 Rückweiler Bußgang zu den Kreuzen
Herz Jesu
7Karfreitag
„Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“
Diese Worte Jesu, die die Karfreitagserzählung nach Lukas bezeugt, berühren
mich immer wieder. Da wird ein Mann im wahrsten Sinne des Wortes aufs Kreuz
gelegt. Verraten durch einen Kuss, verspottet, geschlagen und verachtet,
grauenvoll getötet und Opfer politischer Machtspielereien. Und eben dieser
Mann sagt: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Egal wie
groß das Unrecht war, das dem Sohn Gottes durch uns Menschen angetan
wurde, er bittet für uns um Vergebung. Er weiß um unsere Schwächen, unseren
viel zu schmalen Horizont. Das tröstet. Auch bei einem Blick aufs Kreuz.
In der Pfarreiengemeinschaft Kirn feiern wir die Kar- und Ostertage mit dem
Kreuz von Lampedusa. Ein Schreiner auf der Mittelmeerinsel stellt seit einigen
Jahren diese Kreuze her. Er baut sie aus angetriebenen Holzstücken von
gekenterten Flüchtlingsbooten. Wie das Kreuz von Nazareth bezeugt das Kreuz
von Lampedusa großes Unrecht. Unschuldige Menschen voller Hoffnung
ertrinken. Elendig ertrinken sie im Mittelmeer, in einem der größten
Massengräber unserer Zeit. „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie
tun.“ Das kann mir hier leider niemand sagen. Ich weiß sehr genau was wir als
EU tun: Nichts. Ganz bewusst gar nichts!
Michael Michels, Pastoralassistent
Karfreitag, 19.04.2019
06.00 Rückweiler Frühschicht
Herz Jesu
08.00 Kirn, Pfarrzentrum Morgengebet
St. Pankratius
09.00 Oberstein Trauermette
St. Walburga
09.30 Idar Kreuzwegandacht
St. Peter und Paul
10.30 Kirn Kreuzwegandacht in der Kirche
Maria Königin
11.00 Baumholder Andacht für Kinder und Familien
St. Simon und Juda
15.00 Birkenfeld Feier vom Leiden und Sterben Christi
St. Jakobus
815.00 Langweiler Kreuzweg
St. Nicetius
15.00 Offenbach-Hundheim Feier vom Leiden und Sterben Christi,
St. Peter und Paul gesungene Passion durch Chöre der
Pfarreiengemeinschaft Oberstein
15.00 Kirn-Sulzbach Feier vom Leiden und Sterben Christi
St. Josef Calasanza mit Johannes Passion (Heinrich Rohr),
Kreuzverehrung (Kreuz aus Lampedusa)
15.00 Kirn Feier vom Leiden und Sterben Christi
Maria Königin in der Kirche
15.00 Heimbach Feier vom Leiden und Sterben Christi
Heiliger Schutzengel
15.00 Hoppstädten-Weiersbach Kreuzwegandacht
Kapelle St. Katharina
15.00 Idar Feier vom Leiden und Sterben Christi
St. Peter und Paul
15.00 Rhaunen Feier vom Leiden und Sterben Christi
St. Martin
18.00 Kirchenbollenbach Grablegung
St. Johannes Nepomuk
18.00 Mittelreidenbach Grablegung
St. Christophorus
18.00 Oberstein Grablegung
St. Walburga
18.00 Sien Passionsandacht
St. Laurentius
18.00 Weierbach Grablegung
St. Martin
20.00 Birkenfeld Trauermetten
St. Jakobus
20.00 Kirn-Sulzbach Taize-Gebet
St. Josef Calasanza vor dem Kreuz aus Lampedusa
Karamstag, 20.04.2019
08.00 Kirn, Pfarrzentrum Morgengebet
St. Pankratius
09.00 Birkenfeld, St. Jakobus Trauermetten
09.00 Oberstein, St. Walburga Trauermette
13.00 Oberstein, St. Walburga Andacht der polnischen Gemeinde
9Ostern
Feier der Osternacht
In der Liturgie der Osternacht feiern Gläubige, dass Jesus durch seine
Auferstehung die Macht des Todes und der Schuld überwunden hat. Es ist die
Nacht, erhellt vom Licht des Auferstandenen. “O wahrhaft selige Nacht!“ So
hören wir es im EXSULTET, dem großen Osterlob der Kirche.
Der Auferstandene begleitet uns durch die Zeit. Er ist das Alpha und das
Omega, der Anfang und das Ende. So steht es auf der Osterkerze, die wir am
Osterfeuer anzünden. Diese Nacht war auch lange Zeit die Taufnacht, in der
meistens Erwachsene das Sakrament der Taufe empfingen und in die Kirche
aufgenommen wurden. So weht ein Hauch frühchristlicher Jahrhunderte durch
diese Nacht.
Die Osternacht ist reich an Symbolen, die unsere Herzen berühren sollen. Dazu
gehören das Licht der Kerzen, das Wasser der Taufe, das Osterfeuer und der
Weihrauch.
In der Feier der Osternacht können wir die Freude über den Auferstandenen
miteinander teilen und uns von der österlichen Hoffnung leiten lassen, dass das
Leben stärker ist als der Tod.
Alfons Schmitz, Pfarrer
Samstag, 20.04.2019
16.00 Hoppstädten-Weiersbach Feier der Osternacht
Kapelle im St. Anna-Haus
19.00 Kirn Feier der Osternacht
Maria Königin
21.00 Birkenfeld Feier der Osternacht:
St. Jakobus
21.00 Heimbach Feier der Osternacht
Heiliger Schutzengel
21.00 Idar Feier der Osternacht
St. Peter und Paul anschl. Agape
21.30 Weierbach Feier der Osternacht
St. Martin mit anschl. Agape
10Sonntag, 21.04.2019
06.00 Kirn-Sulzbach Feier der Osternacht,
St. Josef Calasanza anschließend Frühstück
06.00 Rhaunen Feier der Osternacht,
St. Martin mitgestaltet vom Projektchor
anschl. Osterfrühstück in der Kirche
08.00 Langweiler Auferstehungsfeier
St. Nicetius nach Trierer Ritus
08.00 Offenbach-Hundheim Auferstehungsfeier
St. Peter und Paul (Jubiläumsjahr 130)
08.00 Mittelreidenbach Auferstehungsfeier
St. Christophorus mit anschl. Ostereiersuche
Ostersonntag
Sonntag, 21.04.2019
09.00 Kirn Osterhochamt in der Kirche
Maria Königin
09.00 Rückweiler Osterhochamt
Herz Jesu
10.30 Birkenfeld Osterhochamt
St. Jakobus
10.30 Kirchenbollenbach Osterhochamt, begleitet von der Schola
St. Johannes Nepomuk mit anschl. Ostereiersuche
10.30 Oberstein Osterhochamt
St. Walburga in spanischer Sprache
10.30 Bruschied Osterhochamt
St. Franz Xaver mit Segnung der Osterkerze
10.30 Hoppstädten-Weiersbach Osterhochamt
St. Markus
10.30 Bundenbach Osterhochamt
St. Nikolaus mitgestaltet vom Kirchenchor
11.00 Idar Osterhochamt
St. Barbara
18.00 Birkenfeld Vesper
St. Jakobus
11Ostermontag
Am Ostermontag steht als biblischer Text die Emmauserzählung im Mittelpunkt. Sie
steht im Lukasevangelium an vorletzter Stelle und schildert uns einen Prozess von
Umkehr und Veränderung. Jesus, auf dem die Hoffnung der Jünger ruht, ist am
Kreuz gestorben. Das Kommen des Reiches Gottes scheint in weite Ferne gerückt
zu sein. Die Emmaus-Jünger sind enttäuscht auf dem Nachhauseweg. Der Text
schildert Phasen, die auch wir in Krisen durchlaufen: Trauer und Verzweiflung, leise
Hoffnungsfunken, Einordnung und Verarbeitung des Geschehenen, Ermutigung und
Neuaufbruch durch Kommunikation und Begegnung. Am Ende des Textes kehren
die Jünger mit neuer Kraft nach Jerusalem zurück, um ihren Weg weiterzugehen. Es
folgt die Begegnung mit dem Auferstandenen in Jerusalem. Für mich ist die
Emmauserzählung eine Ermutigung als Christ in der heutigen Zeit zu leben und
meinen Weg zu gehen, fragend, zweifelnd, hoffend, aber immer gemeinsam mit
anderen und mit Gott
Christian Pesch, Pastoralreferent
Montag, 22.04.2019
09.00 Langweiler, St. Nicetius Hochamt
09.00 Weierbach, St. Martin Hochamt
09.00 Kirn, Maria Königin Hochamt in der Kirche
09.00 Hoppstädten-Weiersbach Hochamt
Kapelle St. Katharina
09.30 Oberstein, St. Walburga Hochamt in polnischer Sprache
10.00 Sien, St. Laurentius Hochamt
10.00 Mittelreidenbach Wortgottesdienst
St. Christophorus
10.30 Birkenfeld Hochamt
St. Jakobus
10.30 Becherbach Hochamt
Maria Himmelfahrt mit Unterstützung des Kirchenchores
10.30 Baumholder Hochamt
St. Simon und Juda
10.30 Rhaunen Hochamt
St. Martin
11.00 Oberstein Hochamt
St. Walburga
11.00 Idar, St. Peter und Paul Hochamt
12Erstkommunion
Brot zum Geburtstag
Es ist wieder soweit: Die Oma hat Geburtstag! Und jedes Mal ist damit die
gleiche Frage verbunden: Was schenkt man ihr denn dieses Jahr? Eine verdammt
schwierige Frage, die sich allen Verwandten stellt. Am Ende läuft es ja meist
doch auf einen Blumenstrauß, einen Deko-Artikel oder einen Gutschein für ein
Essen mit der Familie hinaus. Im Nachhinein betrachtet waren wir alle mal
wieder sehr einfallslos. Denn das vielleicht schönste Geschenk und damit einen
ganz besonderen Geburtstag hat meine Oma von einem älteren Herrn aus dem
Nachbarort bekommen: Er schenkte ihr Brot.
Die Geschichte hinter dem Brot ist etwas Besonderes: Der ältere Herr ist seit
kurzem im Ruhestand und hat seine Bäckerei, die er von seinem Vater
übernommen hatte, damit auch geschlossen. Meine Oma hat in ihrem Leben nie
ein anderes Brot als aus besagter Bäckerei gegessen. Sie liebte dieses Brot so sehr,
dass sie kurz vor der Schließung des Ladens aus lauter Verzweiflung kurzerhand
die Kühltruhe ausgeräumt und möglichst viel Brot noch eingefroren hatte. Und
nun hatte der alte Bäckermeister aus dem Nachbarort für ihren Geburtstag
nochmals den Ofen angeworfen und meiner Oma „ihr“ gutes Brot gebacken.
Ich muss zugeben, das hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Nicht nur über
unsere Wegwerfgesellschaft, diese ganzen Discount-Bäckereien und
Aufbackbrötchen (an denen ich mich selbst auch regelmäßig bediene) und die
Frage, ob ich eine solche Treue zu einem Geschäft aufbringen könnte, wenn ich
doch am liebsten den kürzesten und einfachsten Weg zu einem Supermarkt
aufsuche … Geschenkt!
Wirklich ins Grübeln kam ich etwas später, als meine Oma sagte: „De Heerr hätt
sich jett jedacht, dat hän sesch ohs im Bruht schenkt“ (Übersetzung: „Der Herr
hat sich etwas gedacht, dass er sich uns im Brot schenkt“)
Dann tat sie etwas, dass sie seit über 80 Jahren mit jedem Laib Brot machte:
Bevor sie ihn an schnitt, segnete sie das Brot in dem sie mit dem Brotmesser ein
Kreuz auf die Unterseite des Laibes zeichnete, und verteilte das Brot
anschließend an die ganze Familie. Zum ersten Mal fiel mir auf, wie schön das
ist. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen einen schönen und gesegneten
weißen Sonntag und besonders allen Kindern, die heute zur ersten Heiligen
Kommunion gehen genau das: Ein erstes Gefühl dafür wie schön das mit dem
„Brot teilen“ eigentlich ist!
Michael Michels, Pastoralassistent
13Weißer Sonntag 28. 04.2019
Uhrzeit Ort
10.00 Birkenfeld, St. Jakobus
10.00 Kirn-Sulzbach, St. Josef Calasanza
10.00 Rückweiler, Herz Jesu
10.00 Idar, St. Barbara
10.30 Mittelreidenbach, St. Christophorus
Sonntag, 05.05.2019
10.00 Hoppstädten-Weiersbach, St. Markus
10.00 Bundenbach, St. Nikolaus
11.00 Langweiler, St. Nicetius
10.30 Oberstein, St. Walburga
30 Und es geschah, als er mit
ihnen zu Tisch saß, nahm er
das Brot, dankte, brach's und
gab's ihnen.
31 Da wurden ihre Augen
geöffnet, und sie erkannten
ihn. Und er verschwand vor
ihren Augen.
32 Und sie sprachen unter-
einander: Brannte nicht
unser Herz in uns, da er mit
uns redete auf dem Weg?
Lk 24,30-32
14Hochfest Christi Himmelfahrt
Erinnern Sie sich noch daran, wann Sie das letzte Mal auf einem Berg gestanden
haben? Und was Sie dabei gespürt haben? Ich erinnere mich noch sehr genau
daran, hatte ich doch vor wenigen Wochen das Glück, auf dem höchsten Berg
Deutschlands stehen zu dürfen. Gemeinsam mit meiner Familie bin ich am
28. Februar mit der Seilbahn auf die Zugspitze gefahren. Es war ein herrlicher
Wintertag: strahlend blauer Himmel, klare Luft, Sonnenschein. Und eine
Aussicht in 3000 Metern Höhe, die für mich schlichtweg atemberaubend war.
Die zwei Stunden auf dem Gipfel waren für mich das Emotionalste, was ich in
der letzten Zeit so erlebt habe. Ich habe eine wahnsinnige Nähe zu den
Menschen gespürt, die mir etwas bedeuten – insbesondere zu denen, die dabei
waren, aber auch zu vielen Freunden und Bekannten. Ich habe vieles Revue
passieren lassen, was mir in den 50 Jahren meines Lebens so passiert ist – ohne
dass es geplant war. Und ich hatte den Himmel sprichwörtlich zum Greifen
nahe. Es gab für mich dort oben, keinerlei Zweifel daran, dass Gott all das was
ich sehen und fühlen konnte geschaffen hat. Es gab für mich keinen Zweifel
daran, dass Gott da war, in diesem Augenblick und immer in meinem Leben.
Vielleicht ist es theologisch zu kurz gegriffen, wenn ich behaupte, Ähnliches
haben auch die Jünger erfahren, die Jesus mit zu seiner Himmelfahrt genommen
hat. Aber war es nicht die Erfahrung der Nähe Gottes, die sie so froh gemacht.
War der Himmel für sie nicht nur zum Greifen nah, waren sie nicht sogar mitten
drin, wenn auch nur für einen Augenblick.
Herbert Grönemeyer hat es in seinem Lied „Ein Stück vom Himmel“ so
ausgedrückt:
„Ein Stück vom Himmel, ein Platz von Gott, ein Stuhl im Orbit, wir sitzen alle
in einem Boot! Hier ist dein Haus, hier ist was zählt.
Du bist überdacht von einer grandiosen Welt.“
Ich wünsche Ihnen einen schönen Himmelfahrtstag!
Claus Wettmann, Pastoralreferent
Mittwoch, 29.05.2019
18.30 Bundenbach Vorabendmesse
St. Nikolaus
15Donnerstag, 30.05.2019
09.00 Langweiler Hochamt
St. Nicetius
09.00 Kirn Hochamt
Maria Königin in der Kirche
10.00 Ruschberg Hochamt
Maria Himmelfahrt
10.30 Birkenfeld Hochamt
St. Jakobus
10.30 Oberstein Hochamt
St. Walburga
10.30 Kirn-Sulzbach Hochamt
St. Josef Calasanza
11.00 Idar Hochamt
St. Barbara
Hochfest Pfingsten
Happy Birthday to you… Das Pfingstfest gilt ganz offiziell als Geburtstag der
Kirche. Laut Apostelgeschichte werden an diesem Tag die Jünger vom Heiligen
Geist erfüllt und erweisen sich plötzlich als sprachmächtig und –willig. Insofern
ist die Gabe des Geistes der Startschuss für eine über 2000jährige Geschichte
von Glaubenskommunikation. Aber so viele Geburtstage haben ihre Tücken: im
Älterwerden stellen sich oft gesundheitliche Probleme ein, kommt man schneller
hinter den Atem. Und man hat länger Zeit Fehler zu machen. Da ist es gut, dass
der Heilige Geist nicht mit der Kirche mitaltert, sondern uns jedes Jahr an
Pfingsten immer wieder aufs Neue geschenkt wird – quasi als Verjüngungskur.
Und was bewirkt er? „Einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will.“
(1Kor 12) Das bedeutet, der Hl. Geist wirkt in uns und durch uns. Er verändert
uns, indem er uns ganz besondere Begabungen schenkt und verändert dadurch
die Welt. Veränderung hält also jung und so haben wir an Pfingsten tatsächlich
Grund zum Feiern: Die Kirche hat Geburtstag und wir mit ihr.
Pastoralreferentin Judith Pesch
Krankenhausseelsorge
16Pfingstsamstag, 08.06.2019
16.30 Hoppstädten-Weiersbach Eucharistiefeier
Kapelle im St.-Anna-Haus
18.00 Idar Vorabendmesse
St. Peter und Paul
18.30 Bundenbach Vorabendmesse
St. Nikolaus
20.00 Oberstein Vigilmesse
St. Walburga
21.00 Birkenfeld Pfingstvigilfeier:
St. Jakobus Lichtdank, Wortgottesdienst,
Firmerneuerung, Eucharistiefeier
Pfingstsonntag, 09.06.2019
09.00 Langweiler Hochamt
St. Nicetius
09.00 Kirn Hochamt in der Kirche
Maria Königin
09.00 Rückweiler Hochamt
Herz Jesu
10.30 Birkenfeld Hochamt
St. Jakobus
10.30 Kirn-Sulzbach Hochamt
St. Josef Calasanza
10.30 Baumholder Hochamt
St. Simon und Juda
10.30 Rhaunen Hochamt
St. Martin
11.00 Idar Wortgottesdienst
St. Barbara
Pfingsten wird immer 50 Tage nach Ostern gefeiert. Von dieser Zeitspanne hat das Fest auch seinen
Namen. Er leitet sich ab vom griechischen Wort für »fünfzigster (Tag)«: »pentekoste (hemera)«. Am
50. Tag nach dem Ostersonntag schließt das Pfingstfest die österliche Festzeit ab. Es ist das dritte
Hauptfest der Kirche: Nach Weihnachten, dem Fest der Liebe Gottes zu den Menschen, und Ostern,
dem Fest Jesu Christi, feiern wir an Pfingsten die Sendung des Heiligen Geistes. Schon der Erfolg der
ersten Predigt ist atemberaubend: Viele nehmen die Botschaft des Petrus an und lassen sich taufen.
So entsteht die erste Gemeinde in der Nachfolge Christi. Von diesem Tag an läuft die Botschaft zuerst
durch den Mittelmeerraum, dann um die ganze Welt. Überall bildeten sich Gemeinden und Kirchen.
Damit ist Pfingsten sozusagen der »Geburtstag« der Kirche.
17Pfingstmontag, 10.06.2019
09.00 Kirn Eucharistiefeier
Maria Königin in der Kirche
10.00 Hoppstädten-Weiersbach Hochamt
Kapelle St. Katharina
10.00 Kapelle Kefersheim Ökum. Gottesdienst für den Frieden
auf dem Truppenübungsplatz
10.00 Idar Ökum. Gottesdienst mit Frühstück
Ev. Stadtkirche
10.30 Birkenfeld Ökum. Pfingstgottesdienst
St. Jakobus
10.30 Hennweiler Hochamt
St. Stephanus
10.30 Rhaunen Wortgottesdienst
St. Martin
Dreifaltigkeitssonntag
Der Dreifaltigkeitssonntag ist der Auftakt für die "normalen" Sonntage nach der
Osterzeit. Es war der Exilpapst Johannes XXII., der das neue Fest 1334 von
Avignon aus einführte. Im Gegensatz zu vielen anderen Festtagen bezieht sich
der Dreifaltigkeitssonntag nicht auf ein konkretes Ereignis im Leben Jesu.
Vielmehr geht es um ein entscheidendes Geheimnis des Christentums – nämlich
um das der göttlichen Dreieinigkeit und somit um die Lehre von Gott als einer
und zugleich drei Personen. Gott ist Beziehung in sich und steht in Beziehung
zur Welt und besonders zu uns Menschen. Unser Gott tritt dabei auf
verschiedene Weise mit uns in Beziehung, nämlich zuerst als Gott Vater, der die
Welt erschuf und der als Jahwe, als ein Gott der von sich sagt, „Ich bin für Dich
da“, mit seinem Volk unterwegs ist und seinen Sohn in diese Welt sendet;
zweitens als Jesus Christus, Gottes Sohn, der als Mensch wie wir in dieser Welt
lebte, und als letzte Konsequenz seiner Liebe zu uns Menschen seinen Tod am
Kreuz billigend in Kauf nimmt und letztendlich als Hl. Geist oder als Geistkraft,
die in unsere Welt gesandt ist als Beistand. Sie wirkt auch heute unter uns und
will uns antreiben im Sinne Gottes zu handeln. D.h. jeden Menschen als ein
Ebenbild Gottes anzusehen und mit der Erde und allen Lebewesen darauf
fürsorglich umzugehen.
Agnes Kutscher, Pastoralreferentin
18Samstag, 15.06.2019
16.30 Hoppstädten-Weiersbach Vorabendmesse
Kapelle im St.-Anna-Haus
18.00 Idar Vorabendmesse
St. Peter und Paul
18.30 Birkenfeld Vorabendmesse
St. Jakobus
18.30 Rhaunen Vorabendmesse
St. Martin
Sonntag, 16.06.2019
09.00 Langweiler Hochamt
St. Nicetius
09.00 Kirn Eucharistiefeier
Maria Königin in der Kirche
09.00 Heimbach Hochamt
Heiliger Schutzengel
10.30 Hoppstädten-Weiersbach, Hochamt mit anschließender
St. Markus Sakramentsprozession,
anschl. Kirmes
10.30 Birkenfeld Hochamt
St. Jakobus
10.30 Oberhausen Hochamt
Maria Himmelfahrt
10.30 Kirn, Pfarrzentrum Wortgottesdienst
St. Pankratius
10.30 Bundenbach Wortgottesdienst
St. Nikolaus
11.00 Idar Hochamt
St. Barbara
18.00 Rückweiler Wortgottesdienst
Herz Jesu
19Hochfest Fronleichnam
Fronleichnam – dieses Hochfest der katholischen Kirche scheint dem reinen
Klang des Namens nach ein todtrauriges Fest zu sein. Assoziationen von
Frondiensten und Leichen mögen sich aufdrängen. Doch genau das Gegenteil
ist der Fall: an Fronleichnam geht es um den höchst lebendigen Leib (lîcham)
des Herrn (vrône; mittelhochdeutsch). Es geht darum, zu feiern, dass Jesus in
der Eucharistie, in der gewandelten Hostie, mit Leib und Seele mitten unter uns
ist. Dieser Glaube ist für uns so bedeutsam, dass wir ihn nicht nur in der Kirche
zelebrieren, sondern ihn in großen Prozessionen weithin sichtbar nach außen
tragen. „Seht her“, bedeutet das, „Jesus ist mitten unter uns und er bestimmt
unser Handeln“. Was wir an diesem Festtag feiern, soll weiterhin auch unseren
Alltag bestimmen. Unser Gott ist zu uns gekommen, er begleitet uns und hilft
uns, in seinem Geist in die Welt hinein zu wirken. Deshalb darf sich Glaube nie
auf sich selbst zurückziehen, sondern muss wirksam werden in die ganze
Gesellschaft hinein.
Pastoralreferentin Judith Pesch, Krankenhausseelsorge
Mittwoch, 19.06.2019
19.00 Langweiler Fronleichnamsprozession
St. Nicetius
Donnerstag, 20.06.2019
09.00 Kirn Hochamt mit sakramentalem Segen
Maria Königin in der Kirche
09.30 Offenbach-Hundheim Hochamt anschl. Fronleichnamsprozession
St. Peter und Paul begleitet vom „Sienerwind-Blasorchester“
10.00 Birkenfeld Fronleichnamsprozession
St. Jakobus
10.00 Hoppstädten-Weiersbach Hochamt anschl. Fronleichnamsprozession
Platz an der Kapelle nach Weiersbach, Pfarrfest
St. Katharina in Hoppstädten
10.00 Rhaunen St. Martin Hochamt anschl. Fronleichnamsprozession
10.30 Kirn-Sulzbach Hochamt
St. Josef Calasanza
Sonntag, 23.06.2019
10.30 Rückweiler, Herz Jesu Hochamt anschl. Fronleichnamsprozession
20Bußgottesdienste
Tag Datum Uhrzeit Ort
Mittwoch 10.04.2019 18.00 Mittelreidenbach, St. Christophorus
Freitag 12.04.2019 18.00 Kirchenbollenbach, St. Johannes Nepomuk
Sonntag 14.04.2019 18.00 Birkenfeld, St. Jakobus
Montag 15.04.2019 18.00 Rückweiler, Herz Jesu
Dienstag 16.04.2019 18.00 Bundenbach, St. Nikolaus
Sonntag 17.04.2019 18.00 Birkenfeld, St. Jakobus
Mittwoch 17.04.2019 18.00 Langweiler, St. Nicetius
Mittwoch 17.04.2019 18.00 Idar, St. Peter und Paul
Donnerstag 18.04.2019 18.00 Heimbach, Heiliger Schutzengel
Beichtgelegenheiten
Tag Datum Uhrzeit Ort
Samstag 13.04.2019 15.00 Kirn, Maria Königin
Beichtgelegenheit bei Pfr. i. R. Rith
Montag 15.04.2019 19.00 Rückweiler, Herz Jesu
nach dem Bußgottesdienst
Dienstag 16.04.2019 18.00 Bundenbach, St. Nikolaus
im Anschluss an den Bußgottesdienst
Mittwoch 17.04.2019 18.00 Idar, St. Peter und Paul
im Anschluss an den Bußgottesdienst
Karfreitag 19.04.2019 17.00 Birkenfeld, St. Jakobus
Karsamstag 20.04.2019 10.00 Birkenfeld, St. Jakobus
Samstag 20.04.2019 15.00 Kirn, Maria Königin
Beichtgelegenheit bei Pfr. i. R. Rith
21Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen
Birkenfeld, St. Jakobus - Glaubensgespräche
Jeden Mittwoch, 19.30 Uhr im Pfarrheim Birkenfeld, Achtstr. 8
Rückweiler, Herz Jesu - Kreativangebot
An Palmsonntag, 14.04.2019 um 18.00 Uhr findet in Rückweiler ein
Kreativangebot mit dem Titel "Einzug in Jerusalem" statt. Herzliche Einladung
Katja Whitson und Anne Kiefer
Pfarreiengemeinschaft Kirn – gestaltete Kar- und Ostertage
„Was sucht Ihr den Lebenden bei den Toten?“
„Unsere christliche Existenz besteht darin, dass wir ständig das Ostergeheimnis
leben; kleine Tode, einer nach dem anderen – gefolgt von Ansätzen der
Auferstehung“, schreibt Roger Schutz, der Gründer der Gemeinschaft von
Taizé.
In diesem Jahr sind wir mit einer kleinen Gruppe von Studenten und pastoralen
Mitarbeitern in Kirn bzw. Kirn-Sulzbach zu Gast, um das „Ostergeheimnis“ zu
feiern. Das Kreuz aus Lampedusa wird uns durch die Feier des Leidens, des
Sterbens und der Auferstehung Jesu begleiten. Es ist Zeichen und Mahnmal für
die vielen Situationen des Zweifelns, des Leidens, der Verlassenheit und des
Sterbens in unserer Zeit. Es ist aber auch das große Hoffnungszeichen, das uns
den Weg in den österlichen Morgen zeigt. Die Engel fragen die verschreckten
Frauen am Grab: „Was sucht Ihr den Lebenden bei den Toten?“ (Lk 24).
Wir möchten mit Ihnen den „Lebenden“ in unserer Zeit und in unserer Welt
suchen!
Michael Michels und Michael Meyer
Ursprung der Andachtsform
des Kreuzweges ist
Kirn, Pfarrzentrum, St. Pankratius: Jerusalem. Dort, wo Jesus
Mittwoch, 17.04.2019, 15.00 Uhr Kreuzwegandacht seinen Leidensweg mit dem
Kreuz auf den Schultern von
seiner Verurteilung im Haus
Hahnenbach, St. Nikolaus: des Pilatus bis zur
Mittwoch, 17.04.2019,16.00 Uhr Kreuzwegandacht Kreuzigung auf Golgota
gegangen ist, haben Christen
Kirn, Maria Königin: Jahrhunderte später
angefangen, in Erinnerung an
Karfreitag, 19.04.2019, 10.30 Uhr Kreuzwegandacht dieses Geschehen den
Kreuzweg Jesu nachzugehen.
Das galt als besondere Form
der Christus-Nachfolge.
22 Kirn-Sulzbach, St Josef Calasanza:
Karfreitag, 19.04.2019, 19.00 Uhr „Es gibt so viel Karfreitag in der Welt“ –
offenes Gesprächsangebot
Kirn, Pfarrzentrum, St. Pankratius
Karsamstag, 20.04.2019, 14:00 Uhr solidarische Wanderung mit
verschiedenen Stationen in Kirn
Karsamstag, ein stiller Tag. Die Kirche denkt an diesem Tag an den Tod und
die Grabesruhe Christi. Die Kirchenglocken schweigen, es finden keine
Gottesdienste statt, in der Regel werden auch keine Sakramente gespendet.
Aber der Karsamstag ist auch kein ganz eingeschlafener Tag. Es ist ein ruhiger
Tag des Gebetes und der Solidarität. Wir wollen uns auf eine solidarische
Wanderung mit verschiedenen Stationen in Kirn begeben. Im Nachklang an den
Karfreitag machen wir uns auf die Suche nach dem Leid und dem Kreuz in
unserer Welt und wollen es bewusst ins Zentrum rücken! Herzliche Einladung!
Kirn, Pfarrzentrum, St. Pankratius:
Karsamstag, 20.04.2019, 19.00 Uhr, Film zu den Kar- und Ostertagen:
„Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott“ anschließend Filmgespräch
Wie wäre das wohl Gott von Angesicht zu Angesicht zu begegnen? Ja, gleich
ein ganzes Wochenende mit ihm zu verbringen? Sich mit Jesus auszutauschen
und den Heiligen Geist zu fragen, was einen schon immer interessiert hat?
Der Familienvater „Mack“ erhält zu einem solchen Wochenende die Einladung.
Und diese Einladung kann er brauchen, denn seine Tochter „Missy“ wurde vor
einigen Jahren entführt und getötet. Völlig zerfressen von Trauer, Leid und
seinen Schuldgefühlen, dieses grausame Verbrechen nicht verhindert zu haben,
macht er sich auf den Weg. Zu Verlieren hat er nichts. Seit diesem schrecklichen
Tag lebt er sowieso ohne einen Funken Lebensfreude.
Hinter „Die Hütte – ein Wochenende mit Gott“ steckt ein berührendes
Gottesbild und eine wahrhaft passende Geschichte für die Kar- und Ostertage.
Das Buch zum Film gehört zu den vierzig meist verkauften Büchern der
Literaturgeschichte. Die Qualität der Verfilmung steht dem Buch in nichts nach.
Herzliche Einladung!
Pfarreiengemeinschaft Kirn - Der Sonne entgegen
Einer liebgewordenen Tradition folgend, wird am Karsamstag, 20. April, wieder
der Sonne entgegen gewandert. Treffpunkte: In Hennweiler auf dem Parkplatz am
Schützenhaus und in Bruschied am Friedhof jeweils um 5.45 Uhr. Beide Wege
führen zum Aussichtsturm „Langer Heinrich“.
Nach Meditation und Gebet wird dort gemeinsam gefrühstückt.
23Pfarreiengemeinschaft Kirn – Maiandachten
Kirn, Maria Königin: 03.05. um 16:00 Uhr
Kirn, Pfarrzentrum, St. Pankratius: 08.05. um 15:00 Uhr
Kirn, Maria Königin: 10.05. um 16:00 Uhr
Kirn, Pfarrzentrum, St. Pankratius: 15.05. um 15:00 Uhr
Kirn, Maria Königin: 17.05. um 16:00 Uhr
Kirn, Pfarrzentrum, St. Pankratius: 22.05. um 15:00 Uhr
Kirn, Maria Königin: 24.05. um 16:00 Uhr
Kirn, Pfarrzentrum, St. Pankratius: 29.05. um 15:00 Uhr
Kirn, Maria Königin: 31.05. um 16:00 Uhr
Langweiler, St. Nicetius - Marienandachten
Jeden Dienstag im Mai um 18.00 Uhr Marienandacht
Offenbach-Hundheim, St. Peter und Paul – 130 Jahr Feier
30.06.2019 130-Jahr-Feier St. Peter und Paul Offenbach-Hundheim im Rahmen
der Kloster- und Apostelkerb
Jubelkommunion
Am Weißen Sonntag und am Sonntag danach werden unsere Kommunionkinder
zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten. Ein besonderer Tag im Leben des
Katholiken. Diesen Tag soll man nicht vergessen. Aus diesem Grund möchte ich
auch in diesem Jahr zur Jubelkommunion einladen. Alle, die vor 25, 50, 60, 70
oder sogar 80 Jahren zur ersten heiligen Kommunion gegangen sind, sind
eingeladen, diesen Tag mit einem Festgottesdienst zu begehen.
Pfarreiengemeinschaft Kirn
Sonntag, 19. Mai 2019 um 10.30 Uhr in Kirn, Pfarrzentrum St. Pankratius.
Pfarreiengemeinschaft Nahe-Heide-Westrich
Sonntag, 19. Mai 2019 um 10.00 Uhr in Rückweiler, Herz Jesu
Pfarreiengemeinschaft Idar-Rhaunen-Bundenbach
Samstag, 25. Mai 2019 um 18.00 Uhr in Idar, St. Peter u. Paul
Sonntag, 26. Mai 2019 um 10.30 Uhr in Rhaunen, St. Nikolaus
24Konzerte
Rhaunen, St. Martin – Orgel-Matiné
Samstag, 04.05.2019 um 11.00 Uhr Orgel-Matiné zum Stumm-Orgel-Weg
Märchenhafte Klänge für Flöte und Orgel mit Beate und Stefan Huck.
Idar, St. Barbara – Frühjahrskonzert am Nachmittag
Sonntag, 19. Mai 2019, 18.00 Uhr veranstalten die Chöre Meisterchor „Eintracht“
aus Reichenbach, gemischter Chor „Belcanto“ aus Veitsrodt und das Männer-
Ensemble „Knapp Daneben“ aus Veitsrodt ein, der Jahreszeit entsprechendes
Konzert, in dem verschiedene Musikalische Stilrichtungen dargeboten werden.
Solistische Einlagen sind geplant, Ein abwechslungsreiches Liedgut ist daher
Programm. Der Eintritt ist frei. Herzliche Einladung.
Rhaunen, St. Martin – „In memoriam Elisabeth Jost“
Sonntag, 19.05.2019 um 15.00 Uhr Chor-und Orgelkonzert mit dem MGV
Trittenheim & Chorgemeinschaft Detzem, dem Tenor Karl-Heinz Falkenburg.
Chorleitung und Orgel: Thomas Diedrich. Benefizkonzert für die Trittenheimer
Stumm-Orgel. Anschließend Wanderung auf dem Stumm-Orgel-Weg nach
Sulzbach.
Idar, St. Barbara und Rhaunen, St. Martin
Die vier fränkischen Musiker Gitti Rüsing, Nan Hong Kim, Andreas Rüsing und
Stephan Grimaldi geben abwechslungsreiche Konzerte mit Gesang, Geige und
Klavier. Neben klassischen und modernen Stücken sowie bekannten Pop- und
Musicalballaden werden die vier Musiker auch sakrale, neu arrangierte Klassiker,
italienische Arien und Eigenkompositionen des Komponisten Andreas Rüsing zum
Besten geben. Ein besonderes Highlight ist der Gastauftritt von Simone Johann.
Gebürtig aus Bundenbach wird man sie sowohl im Duett mit ihrem Partner Stephan
Grimaldi als auch als Solistin hören.
Freitag, 31. Mai um 19.30 Uhr in der Kirche St. Barbara in Idar Oberstein
Samstag, 1. Juni um 19.30 Uhr in der Kirche St. Martin in Rhaunen
Rhaunen, St. Martin – Kinder-Orgelkonzert
Mittwoch, 19.06.2019 um 9.00 Uhr Kinder-Orgelkonzert „Die Bremer
Stadtmusikanten“. Zu diesem szenischen Orgelmärchen von Rainer Bohm sind die
SchülerInnen der Grundschule Rhaunen und interessierte Eltern herzlich eingeladen.
25Mittelreidenbach, St. Christophorus - Hubertusmesse
Samstag, 26.10.2019 um 18.00 Uhr Hubertus-Messe
Mittelreidenbach, St. Christophorus – „Zwei übern Berg“
Sonntag, 24.11.2019 um 18.00 Uhr Konzert in der Kirche mit dem Musikverein
„Zwei übern Berg“
Ökumene
Birkenfeld, St. Jakobus - Bibelabend
Jeden Montag 18.30 Bibelabend im Pfarrhaus Birkenfeld mit den mennonitischen
Brüdergemeinde.
Offenbach-Hundheim, Ev. Gemeindehaus – ökum. Bibelabend
Jeden Donnerstag, 19.30 Uhr, in der Bibliothek des Ev. Gemeindehauses Offenbach.
Thema der Bibelabende sind die Philipper-Briefe des Apostels Paulus
28. März – Der heruntergekommene Gott, Phil 1,27 -2,11 (Barbara Kuttler)
04. April – Vom Denken zum Danken, Phil 1,1-26 (Pfr. Peter Sens)
11. April – Mühe und Ernst der Nachfolge, Phil 2,12-30 (Pfr. Johannes Hülser)
Idar, Ev. Stadtkirche – ökum. Gottesdienst mit Frühstück
„Wenn es mit dem Abendmahl nicht klappt,
sollte man es mal mit dem Frühstück probieren!“
Eine ökumenische Initiative am Pfingstmontag
„Wenn es mit dem Abendmahl nicht klappt, sollte man es mal mit dem Frühstück
probieren!“ Dieses Zitat stammt vom Satiriker Dr. Eckart von Hirschhausen.
Er hat diesen Satz im Zusammenhang mit dem Reformationsjahr 2017 getätigt. Die
evangelische Kirchengemeinde Idar und die katholische Kirchengemeinde St. Peter
und Paul haben das Zitat aufgegriffen und wollen es am Pfingstmontag in die Realität
umsetzen.
Dazu werden sich beide Gemeinden an diesem Tag in der evangelischen Stadtkirche
Idar versammeln, um gemeinsam zu frühstücken, ins Gespräch zu kommen und zu
beten. Getränke sind vorhanden. Wäre schön, wenn alles andere von den Gläubigen
mitgebracht wird, was dann von allen für alle geteilt wird.
Termin: Pfingstmontag, 10. Juni 2019 von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Ort: Evangelische Stadtkirche Idar; Hauptstraße 11; 55743 Idar-Oberstein
Clemens Kiefer, Pfarrer
26Kinder und Jugend
Aus der Katholischen KiTa-Landschaft.
Auch in unseren kath. KiTas(Idar- Oberstein, Rhaunen, Baumholder, Birkenfeld,
Heimbach) ist der Fachkräftemangel angekommen und so lag ein Hauptaugenmerk
der vergangenen Monate darauf, die freien Stellen mit guten pädagogisch
ausgebildeten Personen zu besetzen.
So sind wir froh, einige neue Mitarbeiter in der kath. KiTa gGmbH Trier begrüßen
zu dürfen.
Die Leitungsrunde unter Führung von Frau Reitz hat sich mit ihrem Fachpersonal
für interkulturelle Arbeit getroffen. Bei diesem Termin wurden Aufgaben und die
Weiterentwicklung dieser Tätigkeit in den Blick genommen, sowie gemeinsame
Standards festgelegt.
Am 3. April hatten alle sechs KiTas gemeinsam mit ihrer Gesamtleiterin Frau Reitz
und dem Dekanatsreferent Herrn Pesch einen Bildungstag.
An diesem Tag stand das Bildungsgeschehen der Kinder aus christlicher Sicht im
Fokus der Betrachtung.
Auf der Grundlage von Eigenliebe, Nächstenliebe und Gottesliebe wurden
Begrifflichkeiten wie Selbstvertrauen, Freude am Leben, Achtsamkeit, Zuversicht,
Herzensbildung …..und einige mehr mit den Lernfeldern der Kinder verknüpft.
Fragen wie was stärkt ein Kind für das Leben in der heutigen Zeit waren dabei
zentrale Wegweiser.
Zu Beginn der Fastenzeit gab es in einigen KiTas Wortgottesfeiern mit
Aschenkenkreuz. In den Wochen der Fastenzeit selbst haben die pädagogischen
Fachkräfte gemeinsam mit den Kindern das Leben Jesu in den Blick genommen. In
unterschiedlichster Weise, mal über Erzählfiguren, mal mit Hilfe von Bilderbüchern
oder biblischen Erzählungen haben sie so den Weg bis zu Palmsonntag gestaltet. Die
Karwoche selbst werden die KiTas mit dem Gründonnerstagsmahl beenden. Die
Osterbotschaft selbst wird dann zu Beginn der Osterzeit thematisiert.
Andrea Reitz
Gesamtleiterin Gesamteinrichtung Birkenfeld
Katholische KiTa gGmbH Trier
Kirn, Pfarrzentrum, St. Pankratius
Karfreitag, 19.04.2019; 10-13 Uhr im Pfarrzentrum Kirn
Kinderkreuzweg und Osterkerzenbasteln der Kommunionkinder
27Bruschied, St. Franz Xaver - Klappern und Eier sammeln
Am Karfreitag und Karsamstag treffen sich alle Kinder aus Bruschied und
Schneppenbach, die mitmachen möchten, jeweils um 7.30 Uhr, um 12.00 Uhr und
um 18.00 Uhr an der Kirche in Bruschied zum Klappern.
Diese Tradition ist in vielen Orten noch lebendig. Das „Klappern gehen“ hat sich
daraus entwickelt, dass an Karfreitag und Karsamstag die Kirchenglocken zum
Gedenken an Jesu Tod schweigen und die Klappern an Stelle der Glocken treten.
Symbolisch soll durch den Lärm der Klappern der Aufruhr der Naturgewalten beim
Tod Jesu dargestellt werden.
Es wäre schön, wenn viele Kinder an den Kartagen diesen Dienst erweisen.
„Junge NAHE Kirche“ – Fahrten & Freizeiten 2019
„Junge NAHE Kirche“ – so der Titel der Jugendpastoral im Gebiet der Pfarrei der Zukunft Idar-
Oberstein. Für das Jahr 2019 sind einige tolle Fahrten geplant. Hier alle Informationen:
Informationen und Anmeldungen gibt es bei Pastoralassistent Michael Michels.
Michael.michels@bistum-trier.de oder 06781 – 5679913 oder über die Social-Media-Kanäle
der Jugendarbeit
Fahrt nach Amsterdam
Traum von Amsterdam! Den haben wir vor zu Träumen! Amsterdam ist eine internationale
und wunderschöne Großstadt mit einem ganz besonderen Flair. An jeder Ecke gibt es etwas
zu entdecken - und zwar nicht nur Coffee-Shops ☺!
Wir wollen die Stadt und ihre tausenden Geschichten genießen, uns aber mit einer dieser
Geschichten besonders beschäftigen. Amsterdam war die Heimatstadt der Anne Frank, die
durch ihr Tagebuch weltberühmt geworden ist. Sie wurde wie viele tausende jüdische
Bewohner Amsterdams Opfer des Holocausts, nachdem ein monatelanges Versteck
aufgeflogen ist. Anne Frank war in unserem Alter, als sie ihr Tagebuch geschrieben hat und
ihr Leben durch die barbarische Diktatur und Rassenlehrer der Nazis auf den Kopf gestellt
wurde.
Wer war Anne Frank? Was waren ihre Träume? Warum wurden ihre Familie und Millionen
Juden von den Nazis verfolgt? Und was hat das alles mit uns heute zu tun? Unter anderem
werden wir auch das Anne-Frank-Haus besuchen.
Kommt mit auf einen Kurztrip nach Amsterdam! Auf den Spuren faszinierender Geschichten,
mutiger Menschen und sensationell schöner Plätze in einer faszinierenden Großstadt kann
es doch gar nicht langweilig werden!
Datum: 11. Juli – 14. Juli 2019
Teilnehmerbeitrag: 150 Euro
Teilnehmerzahl: Mindestens 8, maximal 14 Teilnehmer (Mindestalter 14 Jahre)
Anmeldeschluss: 31. Mai 2019
28Fahrt nach Taizé
Eine Woche in ein Kloster? Ok, klingt nicht gerade nach fun at it´s best. Ganz anders klingt
die Sacher aber, wenn ich euch sage, dass es sich in Taize um eine Art modernes Kloster
handelt. Eine ökumenische Bruderschaft lebt dort in Burgund (Frankreich), die es sich zum
Ziel gesetzt hat, besonders jungen Menschen eine großartige Erfahrung zu ermöglichen. So
kommen in den Sommermonaten Woche für Woche tausende Jugendliche und junge
Erwachsene aus der ganzen Welt nach Taize; ein unglaublich bunter Wahnsinn voller fremder
Menschen, Sprachen und Kulturen, den es zu entdecken gilt. Spaß, Spiele, Gemeinschaft,
Neues und Unbekanntes und die (meiner Meinung nach) schönsten Gottesdienste der Welt
sind garantiert. Bist du dabei?
Datum: 04. August – 11. August 2019
Teilnehmerbeitrag: 120 Euro (Fahrt, Unterkunft und Verpflegung inklusive)
Teilnehmerzahl: unbegrenzt (Mindestalter 14 Jahre)
Anmeldeschluss: 1. Juni 2019
Fahrt nach Auschwitz & Krakau
"Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."
(George Santayana)
Diese Fahrt führt euch nach Auschwitz, an den Ort, der wie kein zweiter mit den Schrecken
und Gräueltaten der Nationalsozialisten verbunden ist.
Auschwitz war das größte Konzentrations- und Vernichtungslager und ist zum Todesort von
eineinhalb Millionen Menschen geworden.
Wir wollen auf dieser Fahrt verstehen lernen, wie das abscheuliche Verbrechen des
Holocaust geschehen konnte. Wir wollen gedenken und erinnern und uns mit der Geschichte
des Holocausts und dieses Ortes befassen.
Dabei soll unser Blick aber nicht nur in die Vergangenheit gerichtet sein. Wir wollen eine
Brücke ins Heute bauen und uns von Auschwitz anfragen lassen, welche Verantwortung wir
heute für unsere Welt und unsere Mitmenschen tragen, besonders wenn es um Rassismus
und Ausgrenzung geht.
Diese Fahrt wird nicht einfach. Aber sicherlich wird diese Fahrt eine prägende Erfahrung, die
man so schnell nicht vergisst. Schnell anmelden, die Teilnehmerzahl ist sehr begrenzt!
Datum: 28. September – 06. Oktober 2019
Teilnehmerbeitrag: 100 – 130 Euro
Teilnehmerzahl: Min. 10, Max. 14 Teilnehmer (Mindestalter 16 Jahre)
Anmeldeschluss: 31. Mai 2018
29Inovatives
„Sieh, das Holz das Kreuzes“ - Das Kreuz aus Lampedusa
Der Tischler und Künstler Francesco Tuccio lebt auf Lampedusa und fügt Wrackteile
gekenterter Flüchtlingsboote zu schlichten Kreuzen zusammen. Als Zeichen der
Solidarität mit den Menschen auf der Flucht hat missio eines seiner Kreuze
erworben. Francesco Tuccio hat ein großes Herz: Er gehörte zu den ersten, die sich
in seiner Pfarrei auf Lampedusa um die gestrandeten Flüchtlinge kümmerte. Der
Vater von vier Kindern hieß die Fremden willkommen, verteilte Kleidung und Essen,
hörte ihnen zu und begleitete sie. Er sah viele von ihnen im Gottesdienst der
Gemeinde wieder. Er sah ihre Tränen und ihre Trauer um die Toten, die sie liebten.
Etwas wollte er ihnen mit auf den Weg geben, eine Erinnerung und Ermutigung für
die, die alles verloren hatten.
Und so machte er kleine Kreuze aus dem Treibholz der Schiffe, die Lampedusa nie
heil erreichten und im Mittelmeer untergingen. Er verschenkte sie und spürte die
Dankbarkeit der vor seiner Tür Gestrandeten. Er spürte aber auch zunehmende Wut
über die Untätigkeit der Politiker angesichts dieser menschlichen Tragödien. 2011
baute er aus dem Holz der Wracks größere Kreuze und bot sie italienischen
Gemeinden für ihre „via crucis“, ihren Kreuzweg, an. Er wollte das Schicksal der
Flüchtlinge wenigstens in den Focus der Kirche bringen. Mittlerweile sind Tuccios
Kreuze nicht nur in Italien, sondern überall in Europa und in den USA zu finden. Ein
Exemplar steht im Britischen Museum in London. Eines bei missio in Aachen.
Für den Papstgottesdienst auf Lampedusa am 8. Juli 2013 schuf Tuccio den Altar
und den Kelch ebenfalls aus diesem Holz und damit ein Symbol, das mit den Tränen
und dem Blut derjenigen getränkt ist, die auf ihrer Flucht im Meer ertrunken sind.
Papst Franziskus stellte in seiner Predigt dazu viele Fragen: „Adam, wo bist du?‘,
‚Wo ist dein Bruder?‘ sind die zwei Fragen, die Gott am Anfang der Geschichte der
Menschheit stellt und die er ebenso an alle Menschen unserer Zeit, auch an uns
richtet. Ich möchte aber, dass wir eine dritte Frage anfügen: Wer von uns hat darüber
und über Geschehen wie diese geweint? Wer hat geweint über den Tod dieser Brüder
und Schwestern? Wer hat geweint um diese Menschen, die im Boot waren? Um die
jungen Mütter, die ihre Kinder mit sich trugen? Um diese Männer, die sich nach
etwas sehnten, um ihre Familien unterhalten zu können?“
30Es gibt auch 2020 „Weiße Sonntage“!
Bei der großen Info-Veranstaltung zur Pfarrei der Zukunft mit Weihbischof
und Generalvikar am 19.02.2019 wurde gefragt, ob es auch 2020 einen
Weißen Sonntag für das Kind der Fragerin gebe. Die Antwort ist eindeutig:
Selbstverständlich! Denn schon am Tag davor hat die Dekanatskonferenz
folgenden Vorschlag besprochen und grundsätzlich gebilligt.
Termin Ort der Feier „Räumliche“ Zielgruppe
19. April 2020 Kirnsulzbach Stadtgebiet Kirn und evt. Oberhausen
19. April 2020 Nahe-Heide-Westrich Jetzige Pfarreien Baumholder,
Heimbach, Hoppstädten-Weiersbach
und Rückweiler
26. April 2020 Birkenfeld Jetzige Pfarreien Birkenfeld und
Langweiler
26. April 2020 Idar-Oberstein Stadt Für die jetzigen Pfarreien St. Barbara,
St. Peter und Paul und St. Walburga
3. Mai 2020 Mittelreidenbach oder Für die jetzigen Pfarreien Becherbach
Sien Mittelreidenbach, Offenbach-
Hundheim und Sien
3. Mai 2020 Rhaunen / Bundenbach Für die jetzigen Pfarreien Rhaunen,
/ Bruschied Bundenbach, Bruschied und evt.
Oberhausen
Dabei sind drei Bemerkungen wichtig:
1. Die Eltern können den Ort und den Termin für Kind selbst bestimmen. Die
„räumlichen“ Zielgruppen sind entstanden, weil dort die Fahrwege relativ
kurz und die Zahl der erwarteten Kinder ungefähr gleich sind. Sie sind nicht
verpflichtend.
2. Die Gottesdienste für den Weißen Sonntag sind gestaltet. Wer aber lieber
sein Kind in „seiner“ Kirche zur Kommunion führen möchte, kann dies nach
der entsprechenden Vorbereitung tun. Dann ist es aber die normale
Gemeindemesse.
3. Im Herbst wird sich zeigen, wie die Erstkommunionvorbereitung ablaufen
wird. Es ist jetzt noch nicht klar, wer als Hauptamtlicher dabei mitwirken
wird, weil es zu personellen Veränderungen kommen wird. Die Eltern werden
rechtzeitig informiert.
31Erkunder
Spurensuche in Kirn – Erkundungsphase
Vier Erkundertreffen haben seit Oktober in Kirn stattgefunden.
Vielfältig und herausfordernd waren die Gespräche, die im Pfarrzentrum bzw. auf
der Straße stattfanden. Wie geht es weiter mit dem gemeindlichen Leben? Welches
sind „Schätze“ und „Talente“, die wir einbringen können? Wie gestaltet sich der
Weg in die Zukunft? Orientiert am Evangelium gab es unterschiedliche
Akzentsetzungen: Mit biblischen Impulsen haben sich Interessierte aus Kirn
ausgetauscht und über den Weg der Pfarrei der Zukunft „gerungen“. Mal war es das
Vorbild der „Sterndeuter“ (Mt 2), die sich auf den Weg machen, aufbrechen und
Neuland suchen; mal war es die Aussendungsrede Jesu, der seine Jünger sendet, das
Reich Gottes zu verkünden (Lk 10).
Die Erkundung, die sich als ein Stil bzw. als eine Haltung versteht, wird auch mit
der Errichtung der neuen Pfarrei weitergehen. Überall dort, wo Frauen und Männer
die Spuren Gottes mitten in der Welt entdecken, dort geschieht „Erkundung“. In der
Feier der Kar- und Ostertage 2019 wird sich in diesem Sinn ein Team mit der „jungen
NAHE Kirche“ und der Gemeinde von Kirn Ostern feiern. Leitend die Frage: „Was
sucht Ihr den Lebenden bei den Toten?“ (Lk 24).
Ihr Erkunderteam, Ingeborg Paproth-Leinen, Matthias Marx, Michael Meyer
Kirche im Nationalpark
Frühlingserwachen im Nationalpark
Wo könnte man das Erwachen der Natur nach einem langen
Winter besser erleben als im Nationalpark Hunsrück-
Hochwald?
Das Team von KiNa lädt ein zum Walderlebnistag für Kinder
(13.4., 9.30 – 16.30 Uhr), zu einem Vogelstimmenkonzert
(27.4., 6.00 -8.30 Uhr) und zu einem Literaturspaziergang
unter dem Motto „Literatur & Mo(o)re“ (28.4., 11.00 -13.00 Uhr).
Am 1. Mai wird der 1. Abschnitt der „Wege zur Schöpfung“ eröffnet (15.00 Uhr) und
am 4. Mai findet anlässlich des Kirchweihfestes in Muhl ein Gottesdienst mit
Tiersegnung (14.30 Uhr) statt.
Informationen zu diesen und allen anderen Veranstaltungen sind bei
Pastoralreferent Claus Wettmann im Dekanatsbüro (06781-567990) oder unter
www.nationalparkkirche.de erhältlich.
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