KIRCHE IM DORF KONZERT IMKE MARKS, Kirchenkreis Ronnenberg
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KIRCHE IM DORF
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29.06.2019 KONZERT
GEMEINDEVER- IMKE MARKS,
LEITTHEMA
SAMMLUNG ORGEL
TAUFE
N. Schwarz © GemeindebriefDru-
D. Jürges
ckerei.de
Foto:
Foto:IHRE ANSPRECHPARTNER
2
Foto: D. Jürges
Liebe Leserinnen und Leser,
wer von Ihnen den letzten Gemeindebrief aufmerksam gelesen hat, dem wird sicherlich
einiges aufgefallen sein. Auch wir – das Redaktionsteam – sind in einer nachbereiten-
den Sitzung kritisch mit unserem ersten selbst verantworteten Gemeindebrief umge-
gangen. Doch Übung macht den Meister …
Über alle Äußerlichkeiten hinweg wollen wir den Inhalt und die Botschaft unseres Ge-
meindebriefs nicht vergessen. Hier denken wir für die nächsten Ausgaben über The-
menschwerpunkte nach, die unser Gemeindeleben bestimmen. Dieses Heft macht be-
reits den Anfang mit dem Thema Taufe.
Wir danken allen, die mit Texten, Mitarbeit und Anregungen zum Gelingen dieses Ge-
meindebriefs beigetragen haben. Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommer- und Feri-
enzeit – und: Erfreuen Sie sich an der Natur!
Ihre Redaktion
Wir sind für Sie da
Pastor Martin Funke, 9138202, Fax 9138201 E-Mail: martin.funke@web.de
Kirchenvorsteher/innen:
Vorsitzende: Sabine Grune, 0178 2067325 E-Mail: sabinegrune@web.de
Stellv. Vors.: Dagmar Drögemeier, 925304 E-Mail: dagmar.droegemeier@yahoo.de
Birgitt Bantelmann, 0157 89592890 E-Mail: bbantelmann@gmail.com
Stefani Habermann, 0151 12759588 E-Mail: stefanih@gmx.de
Cornelia Schmidt, 0178 1486703 E-Mail: corndi@freenet.de
Klaus Schulze, 0177 7965460 E-Mail: klausschulze.benthe@gmx.de
Pfarrsekretärin: Diane Grüne
Im Gemeindebüro, Di 16-18 Uhr, Fr 8:30-10:30 Uhr
Wallbrink 5, 30952 Ronnenberg OT Benthe, 9138200 E-Mail: kg.benthe@evlka.de
Vors. Gemeindebeirat: Dr. Jörg Grune E-Mail: joerg.grune@t-online.de
Küsterin: Diane Grüne 0173 7425971
Diakonie Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg 05105 516767
Regionaldiakonin: Anja Marquardt, 05108 9219863 E-Mail: anja.marquardt@evlka.de
Verwaiste Eltern: Ines und Bernd Damerau, Hermann-Löns-Str. 10 2068AUF EIN WORT
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Zeitalter der Verantwortung
Liebe Gemeinde,
entschlossen steht sie am Rednerpult. Ihre
Miene ist ernst, ihr Ton seriös, ihre Worte
sind drastisch. „Ich will, dass ihr in Panik
geratet“, alarmiert Greta Thunberg die
Foto: D. Jürges
hohe Gesellschaft der Parlamentarier. Eine
16-Jährige mit Zöpfen und Kindergesicht
ermahnt erwachsene Europapolitiker. All das mögen für viele empfindliche Ein-
Stoppt den Klimawandel! bußen sein. Doch was hilft schon im
Lächerlich, sagen die einen. „Krankes Kampf gegen die größte wohl drohende
Kind“ die anderen. Ferngesteuert von Katastrophe der Menschheit? Da bedeu-
oben, ätzen die nächsten. Und überhaupt: tet auch verantwortliches Christsein nicht
Schüler zum wöchentlichen Streik auffor- nur mal hier und mal da einen kleinen
dern … ein Skandal! guten Vorsatz umzusetzen, sondern radi-
Doch sie hat Recht, verflixt noch mal kale Wendungen zu machen: Aufbrechen
Recht. Die Gletscher schmelzen. Der Mee- aus allzu Liebgewonnenem hin zu neuen
resspiegel steigt. Temperatureinbrüche Verhaltensstandards. Aufbrechen in ein
häufen sich. Es wird schlimmer. Immer Zeitalter der Verantwortung, geleitet von
schlimmer. Und bei den Ursachen spielen der Liebe zur Generation nach uns, zum
natürliche Faktoren kaum eine Rolle. Es Schöpfungswerk Erde und nicht zuletzt in
liegt am Menschen, und das heißt de fac- Demut vor dem, der sie uns geschenkt
to: So beschämend es auch ist, dass wir hat.
uns das von schutzbefohlenen Minderjäh- Ob wir das schaffen? Es gibt Menschen,
rigen sagen lassen müssen: Schuld sind als die jede Woche beim Einkauf im Gemüse-
erstes wir Erwachsenen. Und auch genau regal zu regionalen Artikeln greifen. Es
die, die als Erste handeln müssen … für gibt Menschen, die minutiös ihren Strom-
den Erhalt des Lebensraums Erde. und Gaszähler beobachten und es nicht
Das folgt übrigens auch aus Worten der für den Geldbeutel tun. Es gibt Menschen
Bibel. „Gott der Herr nahm den Men- in Benthe, die einen Führerschein haben
schen und setzte ihn in den Garten Eden, und jeden Tag nach Hannover zur Arbeit
dass er ihn bebaute und bewahrte,“ (1. fahren müssen, aber trotzdem seit Jahren
Mose 2,15), steht in der zweiten Schöp- nur noch Bus und Bahn nehmen. Und es
fungsgeschichte. Ja, wir sind es auch Gott gibt uns. Wie wollen wir leben?
schuldig. Das aber kann angesichts des Eine Sinnesänderung ganz im Sinne des
Klimawandels nur bedeuten, tiefgreifende Jesus-Rufes „Kehrt um“ (Mk 1,15)? Eine
Veränderungen im Lebensstil vorzuneh- neue Kursausrichtung wagen? Möge uns
men: Weg vom Auto, rauf auf’s Rad. Flie- Gottes Geist dazu antreiben.
gerei eindämmen. Fleischgenuss minimie- Herzlich grüßt Sie Ihr
ren. Energiebewusst heizen. P. Martin FunkeNEUES AUS DEM KIRCHENVORSTAND
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Narzissen zu Ostern Ostern im Kindergottesdienst...
gab es dank der großzügigen Spende unse-
rer Benther Gärtnerei Julia Behre auch
dieses Jahr wieder für die Besucher der
Benther Osternacht. Schön verpackt vom
Benther Kirchenvorstand wurden sie nach
dem Gottesdienst verteilt. Im Anschluss
gab es im Benther Gemeindehaus wieder
ein opulentes Frühstücksbüffet. Aber auch
die Lenther Gottesdienstbesucher erhiel-
ten noch Narzissen!
Wir wissen die Gabe sehr zu schätzen, lie- Foto: M. Funke
be Julia! Dank auch an alle übrigen an der Beim Kindergottesdienst am 28.04.2019 haben die
Osternacht Beteiligten, die uns ein sehr Kinder mit Lego Jesu Auferstehung nachgespielt und
inspirierendes Erlebnis ermöglicht haben. den Ostergarten gebastelt—mit weggerolltem Fel-
Und auch Danke an alle, die an den Vorbe- sen. Die sechsjährige Mailin (Foto) hatte viel Spaß
dabei
reitungen des Osterfrühstücks beteiligt
waren! So wird immer wieder ein schönes
Zusammensein möglich. Klausurtagung im Haus Ohrbeck
Sabine Grune Unser Kirchenvorstand hat sich auch die-
ses Jahr wieder intensiv mit den Aufgaben,
die uns die Arbeit in der Kirchengemeinde
stellt, beschäftigt.
Drei Tage in der Bildungsstätte der Franzis-
kaner in Georgsmarienhütte wurden in
entspannter Atmosphäre genutzt, um den
Visitationsbericht 2018 aufzuarbeiten und
die Planung für die nächsten sechs Jahre
zu ordnen.
Alles unter dem Motto „Freiräume
schaffen“: Sich konzentrieren auf die wirk-
lich wichtigen Dinge und gleichzeitig in der
Zusammenarbeit mit anderen eine effekti-
Foto: D. Grüne vere Arbeitsverteilung anstreben.
Der Kirchenvorstand bei konzentrierter Arbeit im
An der konkreten Umsetzung dieser Pla-
Haus Ohrbeck, Georgsmarienhütte nungsideen wollen wir Sie, liebe Leser,
gern beteiligen. Darum werden wir sie
regelmäßig informieren, was wir als Nächs-
tes vorhaben.
Sabine GruneGEMEINDENACHRICHTEN
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Wichtige Einladung!
Ein weiteres Thema ist für uns aufgetaucht: Es gibt einen überraschender Geldregen
der Landeskirche für alle Kirchengemeinden in Niedersachsen.
Angesichts der sinkenden Kirchenmitglieder und der damit verbundenen sinkenden
Steuereinnahmen schüttet die Landeskirche „Zur Unterstützung von Strukturmaßnah-
men“ insgesamt für 2019 10 Millionen Euro und 2020 nochmal 5 Millionen Euro aus. In
den Kirchenkreis Ronnenberg fließen davon allein ca. 220.000 Euro.
Über die Verteilung auf die einzelnen Gemeinden wird der Kirchenkreistag am 13. Sep-
tember entscheiden. Diese Sitzung wird in unserer Gemeinde im Gemeindehaus
stattfinden.
Als Vertreterin unserer Gemeinde und als Abgesandte des Kirchenkreistages im Kir-
chenkreisvorstand werde ich mich für unsere Belange deutlich einsetzen. Darum möch-
te ich alle Gemeindeglieder herzlich zu einer
Gemeindeversammlung
am 29. Juni 2019 um 16:30 Uhr im Gemeindehaus
einladen. Direkt vor Kirchens Biergarten.
Auf dieser Versammlung wollen wir Sie über die Entscheidung der Landessynode und
darüber, was dort unter „Strukturmaßnahmen“ verstanden wird, informieren. Darüber
wollen wir dann diskutieren. Ihre Meinung dazu soll mich bei meinem Vorgehen im
Kirchenkreistag begleiten.
Gleichzeitig werden wir die Gelegenheit nutzen, über unsere aktuellen Aktionen in der
Kirchengemeinde zu informieren. Auch da ist Ihre Meinung gefragt.
Gemeinsam bestimmen wir die Zukunft unserer Gemeinde!
Bis bald in unserer Kirche!
Ihre Sabine GruneNEUES AUS DEM KIRCHENVORSTAND
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Die Orgel ist fertig—
und was kommt jetzt?
Jeder Hausbesitzer kennt diese Momente:
Ein Riesenprojekt ist fertig, man hat dafür
gespart, geplant, gearbeitet. Zeit ist ver-
gangen, meist mehr als erwartet. Endlich
ist es geschafft, man lehnt sich zufrieden
zurück, entspannt, blickt um sich—und
schon steht die nächste Aufgabe an.
Das geht uns vom Kirchenvorstand mit
dem uns anvertrauten "Haus Gottes" nicht
anders. Wir sehen vieles, was wir gern in
Angriff nehmen würden. Das reicht von Foto: S. Grune
spirituellen Themen, Ausrichtung und Be-
Foto: D. Jürges
dürfnissen der Gemeinde über die Erhal-
tung des Bestehenden bis hin zu Themen, Temperamentvolles Spiel in der
die lange im Untergrund schwelen. Auf Osternacht von David Haake
unserer Klausur haben wir uns damit aus- geben, denn "auch die Ausstattung der
führlich beschäftigt und Schwerpunkte für Kirchen ist dem Zeitgeist unterworfen",
die nächsten Jahre bedacht. Manches ist sagen sie. Sie empfehlen die Ausschrei-
so groß, dass wir es erst mal verschieben. bung eines Wettbewerbs. Dieses Verfah-
Manches läuft nebenbei. Wir haben uns ren ist etabliert und über die Vorgaben bei
nun also entschieden, unseren Fokus als der Ausschreibung, die Auswahl der Jury,
nächstes auf ein neues Altarbild zu Einbeziehung der Gemeinde und nicht
richten. zuletzt die Auswahl der Künstler gut steu-
Vor vier Jahren hat die Benther Künstlerin erbar.
Bärbel Erbstößer auf unsere Bitte ein neu- Sie können es sich schon denken: Auch das
es Kunstwerk gemalt und gespendet. Da- braucht seine Zeit. Aber wir fangen jetzt
für sind wir ihr dankbar. Gleichzeitig haben schon mit kleinen Schritten an: Da die Kin-
wir in den letzten Jahren immer wieder der- und Jugendchöre zur Zeit finanziell
Stimmen von Gottesdienstbesuchern ge- ausreichend ausgestattet sind, werden wir
hört, denen es [im künstlerischen Kontext in Zukunft bei den freien Kollekten ver-
unseres Gotteshauses] zu farbintensiv und mehrt um Spenden für unser neues Altar-
modern ist. Darum machen wir uns vom bild bitten. Und es ist nicht nur ihr Geld
Kirchenvorstand erneut auf die Suche: gefragt, sondern auch Ihre Meinung. Spre-
nach einem Bild, das die Balance hält zwi- chen Sie uns an, weisen Sie uns auf Künst-
schen dem alten, düsteren Bild und dem ler und Altarbilder anderer Kirchen hin,
neuen, für das wir einen anderen schönen bestärken oder bremsen Sie uns, damit in
Platz suchen. ein paar Jahren das neue Bild uns allen
Das Kirchenkreisamt hat grünes Licht ge- Freude macht.
Dagmar DrögemeierLEITTHEMA: TAUFE
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Das Leitthema: Taufe
Als die Redaktion das erste Mal zur Vorbereitung dieses Sommerheftes zusammensaß,
kamen viele Ideen zum Thema „Sommer—Ferien—Wasser“ ins Gespräch. Bei „Wasser“
ergab sich sofort die Verbindung zu seiner kirchlichen Bedeutung, nämlich der Taufe.
Auch ganz andere Aspekte dazu sind möglich, denen wir dann in den nächsten Heften
nachgehen wollen.
Zur Taufe in unserer Gemeinde fiel uns aber gleich eine Menge ein. Wir kennen ver-
schiedene Gemeindeglieder, die sich mit dem Gedanken ausführlich auseinandergesetzt
haben. Bezogen auf ihre Taufe bzw die ihrer Kinder haben sie für sich in ihren Familien
sehr unterschiedliche Entscheidungen getroffen. Mit den Gedanken unseres Pastors
Martin Funke zu diesem Thema wollen wir beginnen:
Mit allen Wassern gewaschen? Treue, die er dem Volk Israel versprochen
Betrachtungen zur Taufe hat, gilt ebenso für alle Getauften. Es ist
die Bekundung seiner ewigen Liebe zu uns.
Schon im ersten Jahrhundert hatte die Die Taufe soll Folgen für uns haben: als
Taufe mehrere Bedeutungen. Das griechi- neuer Mensch im Vertrauen auf Gott zu
sche Wort im neutestamentlichen Urtext leben. Doch das gelingt im Alltag nicht
(baptismos) bedeutet ursprünglich immer.
„Waschung“. So ist die Taufe zunächst Wir leben in einer säkularen Welt. Sowohl
auch ein symbolisches Abwaschen der hinsichtlich unseres Gottesglaubens als
Sünden (siehe z.B. Apg 22,16), das einma- auch unseres christlichen Handelns sind
lig durchgeführt wird, verbunden mit ei- wir ständig von Menschen umgeben, die
nem Neuanfang. es (wie „alte“ Menschen) genau anders
Dazu passt eine zweite Bedeutung: Aus der machen als es dem „neuen Menschen“
Taufe soll ein neuer Mensch hervorgehen.
Der alte, der in Sünde lebt, soll sterben,
ein neuer, der im Vertrauen auf Gott lebt,
geht hervor bzw. ersteht auf (vgl. Röm
6,4ff.; Eph 4,24). Bei der Ganzkörpertaufe
wird das symbolisiert durch Untertauchen
(Ertränken) und Heraufholen
(Auferstehen) des Täuflings. Ein neuer
Mensch wird buchstäblich „aus der Taufe
gehoben“.
Gleichzeitig werden wir durch die Taufe
auch zur Gemeinde und zu Gottes Volk
hinzugezählt. Gottes unverbrüchlicheLEITTHEMA: TAUFE
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liche, regelmäßige Tauferinnerung und
lassen auch wir uns ggf. etwas einfallen!
Wenn Eltern die Taufe wünschen, taufen
wir in unserer Kirche auch Kinder, die sich
selbst noch nicht dafür entscheiden kön-
nen. Dafür gibt es in der Bibel zwar keinen
eindeutigen Beleg. Es gibt aber eine Ge-
Foto: pixabay
schichte, in der sich die Heidin Lydia „mit
entspricht, der wir sein wollen: lieblos, ihrem Hause“ (Apg 16,15) taufen lässt.
selbstbezogen und erkennbar ohne Halt Hier können also Kinder eingeschlossen
bei Gott. Das ist ansteckend und droht gewesen sein. Wir taufen sie, um die Be-
auch auf uns abzufärben. Darum ist es dingungslosigkeit der Liebe Gottes zu be-
notwendig, dass wir uns immer wieder an tonen. Ein Kind kann und muss auch noch
die Taufe erinnern. Martin Luther sagt, „in nichts können, um vor Gott angenommen
die Taufe kriechen“, also den Akt des Neu- zu sein. Und wir tun es auf die Hoffnung
werdens gedanklich an uns wieder vollzie- hin, dass es Gottes „Ja“ zu ihm auch eines
hen. Ein tägliches Ertränken des ängstli- Tages mit seinem „Ja“ zu Gott erwidern
chen und zweifelnden Menschen, den wir wird. Tut es dies aber nicht (was bei jedem
manchmal in uns spüren, ein tägliches Erwachsenen Getauften theoretisch ja
Hervorgehen als im Vertrauen gestärkter auch später noch passieren kann), bleibt
Mensch. Wie das gelingen kann? Durch die Taufe trotzdem gültig. Gott verwirft
Singen, Beten, Hören seines Wortes, Seel- niemanden, zu dem er einmal „Ja“ gesagt
sorge, Sündenvergebung oder was es auch hat. Die Taufe bleibt lebenslang gültig, was
ist, das uns individuell ihm wieder näher auch geschieht und wie der Getaufte auch
bringt. Wenn Martin Luther Glaubenskri- lebt. (Darum wird sie ja auch nur einmal
sen und Ängste durchzustehen hatte, hat gespendet und nie wiederholt. Was Gott
er sich manchmal „Ich bin getauft“ mit für immer zugesagt hat, gilt auch für im-
Kreide auf seinen Schreibtisch geschrie- mer.)
ben, um sich wieder bewusst zu werden, Martin Funke
was er auch immer durchstehen muss:
Gott ist bei ihm. Finden wir unsere persön-LEITTHEMA: TAUFE
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Taufe bei uns in der Kirche
Die Taufe eines Kindes im Rahmen eines Gottesdienstes ist immer ein sehr berührender
Moment.
Eine festliche Atmosphäre entsteht besonders dann, wenn die Gemeinde den Täufling
durch den Zuruf „Willkommen in unserer Gemeinde“ aufnimmt. Auch die fröhlichen
Lieder lassen eine gute Stimmung aufkommen.
Wir haben darum mehrere Gemeindeglieder gefragt, wie sie ihre Taufe geplant haben
und was sie bewogen hat, die Tauffeier besonders zu gestalten:
Das erste Interview zum Thema „Taufe“ im Laufe ihres Lebens für den Glauben an
haben wir mit Judith Stuckmann geführt, Jesus Christus frei entscheiden und in ihm
die mit ihrem Mann und ihren drei Kindern einen verlässlichen Begleiter und Helfer für
in Benthe wohnt. Sie haben alle drei Kinder ein glückliches und erfülltes Leben finden.
als Babys taufen lassen. Die zwei Jüngeren Dies wird auch in den Taufsprüchen unse-
in unserer Benther Kirche. rer Kinder deutlich.
Warum habt ihr eure Kinder taufen las- Welche Taufsprüche habt ihr ausgesucht?
sen? Für Lea Marie, der Ältesten, Ps 16,11 „Du
Auf den Namen Jesu Christi getauft zu sein, tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir
bedeutet später sowohl an seinem Tod als ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner
auch an seiner Auferstehung Anteil zu ha- Rechten ewiglich.“ Für Hanna Luisa: Spr. 3,
ben. Diese Hoffnung bzw. dieses Wissen 5+6 „Verlass dich auf den Herrn von gan-
nach unserem Tod bei Jesus zu sein, wol- zem Herzen, und verlass dich nicht auf
len wir unseren Kindern mitgeben. Bei der deinen Verstand, sondern gedenke an ihn
Taufe haben wir Eltern versprochen, unse- in allen deinen Wegen, so wird er dich
re Kinder auf ihrem Glaubensweg zu be- recht führen.“ Und für David Jonathan
gleiten und sie im christlichen Glauben zu wählten wir 1. Sam. 2,1: „Mein Herz ist
erziehen. fröhlich in dem Herrn.“
Warum zu diesem Zeitpunkt?
Hauptsächlich aus kirchlicher Tradition. Für
uns ist die Taufe im Baby-Kleinkindalter ein
Zeichen, dass Gottes liebevolles und bedin-
gungsloses „Ja“, uns auch schon als Baby
gilt – noch ehe wir uns selbst dafür ent-
scheiden können.
Meines Erachtens gehören Glaube und
Taufe zusammen. Die Menschen in der
Bibel ließen sich meist erst taufen, nach-
dem sie Christ geworden sind. Deshalb
wünschen wir uns, dass sich unsere Kinder
Foto: Fam. StuckmannLEITTHEMA: TAUFE
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meinschaft hineinwächst. Er gehört jetzt
dazu und erfährt den christlichen Glauben
nicht nur als Außenstehender.
Welchen Taufspruch habt Ihr ausgesucht
und welche Wünsche sind damit ver-
knüpft?
Sacharja 8,16 „Das ist's aber, was ihr tun
sollt: Rede einer mit dem andern Wahrheit
und richtet wahrhaftig und recht, schafft
Frieden in euren Toren.“
Foto: Fam. Schlie-Cibis
Dieser Taufspruch hat nicht nur eine
Eine ganz besondere Taufe hat Familie christliche Bedeutung, sondern ruft auch
Schlie-Cibis gefeiert. Sie haben ihren klei- ganz weltlich zu Respekt, Ehrlichkeit und
nen Sohn Tim auf Sylt am Strand getauft – Redlichkeit auf.
mit Meerwasser. Wie war die Taufe? War sie so, wie Ihr es
Warum habt Ihr Euer Kind taufen lassen? erwartet hattet?
Wir wollen damit an Familientraditionen Tims Taufe hat unsere Erwartungen noch
anknüpfen, an eine familiäre Verbunden- übertroffen: Bei schönstem Sommerwetter
heit. Unsere Wertvorstellungen decken und Windstille trafen wir uns alle gemein-
sich mit den christlichen Werten. Zudem sam am Strandparkplatz und gingen dann
eröffnet die Taufe die Teilnahme an der zusammen über die Dünen an den weitläu-
christlichen Gemeinschaft. Nicht zuletzt figen Strand. Durch die Naturverbunden-
stellt die Taufe zwei Taufpaten an Tims heit und die Weite des Strandes und des
Seite, die neben Gottes Hilfe und Schutz Horizonts war eine ganz besondere Atmo-
auch für ein ganz weltliches Behütetsein sphäre entstanden. Die bunt gemischte
und Lebenshilfe einstehen. Taufgemeinschaft aus Familie und Freun-
Warum zu diesem Zeitpunkt? den unterschiedlichen Glaubens wurde in
Tim war im Juni letzten Jahres fünf Mona- der Tauferfahrung zusammengebunden
te alt, als er getauft wurde. Es fühlte sich und geeint. Alle, einschließlich der Pasto-
zu dieser Zeit und in diesem Rahmen ge- rin, standen barfuß im Sylter Sand. Neben
nau richtig an. Einige der Taufgäste hatten der Pastorin richtete auch Tims Opa noch
Tim zuvor noch nicht kennen gelernt und ein paar sehr emotionale Worte an seinen
so wurde die Taufe, als Ritus zur Aufnah- Enkel und auch wir als Eltern übernahmen
me in die christliche Gemeinde, gleichzei- in Form der Fürbitten einen sehr persönli-
tig ein Willkommen in die Gemeinschaft chen Teil des Taufgottesdienstes. Eine be-
von Familie und Freundeskreis. sonders schöne Besonderheit war auch,
Was bedeutet es für Euch, dass Euer Kind dass Tims Pate im Rahmen der Zeremonie
getauft ist? zum Spülsaum gegangen ist und das Was-
Wir hoffen, dass er durch sein getauft sein ser für die Taufe der Nordsee entnommen
in den Glauben und die christliche Ge- hat. Auf dessen einzelne Phasen abge-LEITTHEMA: TAUFE
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stimmt war im übrigen auch die Auswahl
der Lieder - von Reinhard Meys
“Apfelbäumchen” über Tim Lindes
“Wasser unter´m Kiel” bis hin zum
“Hallelujah” von Cohen—jeder konnte
mitsingen oder einfach den Zeilen lau-
schen und währenddessen seinen Blick in
die Weite schweifen lassen und die beson-
dere Atmosphäre in sich aufnehmen.
Kirchliche Zwänge wurden aufgebrochen
und entstaubt, ohne jedoch den eigentli-
chen Kern der Taufe aus den Augen zu
verlieren. Pastorin Gruenagel trug durch
ihre lockere und auch einfühlsame Art zu
einem rundum gelungenen und ja—
perfekten—Tag bei. Wir würden es immer
wieder ganz genau so machen! Zur Erinne-
rung erhielt jeder Gast ein kleines
“Taufbuch” mit zahlreichen Fotos, den
Liedtexten und auch den Fürbitten und wir
alle denken gerne an Tims Taufe zurück.
Foto: Fam. Schlie-Cibis
Die Zwillinge Pauline und Karlotta Skara- P.S.: Durch meinen Konfirmandenunter-
bis (P.S./K.S.) haben sich als Jugendliche richt habe ich mich erst richtig mit Gott
selbstbestimmt für die Taufe in unserer und dem Glauben befasst und mich dann
Kirchengemeinde in Benthe entschieden. sowohl für die Taufe, als auch für die Kon-
Auch sie haben wir zu ihren Beweggrün- firmation entschieden. Mir war vor allem
den befragt: wichtig, dass ich die Entscheidung treffe,
Warum überhaupt Taufe? mich taufen zu lassen und nicht nur meine
P.S.: Für mich ist Taufe der Schritt von mir Eltern.
auf Gott und der Gemeinde zu. Ich denke, K.S.: Meine Eltern haben es mir freige-
dass Gott jeden liebt, egal, ob man an ihn stellt, ob ich mich taufen lassen möchte
glaubt oder nicht und die Taufe meine oder nicht. Durch den Konfirmandenunter-
„Bestätigung“ ist, dass ich an ihn glaube. richt fühle ich mich Gott näher und die
K.S.: Für mich ist Taufe der Glaube an Gott Taufe war ein weiterer Schritt auf ihn zu.
und Teil einer schönen Gemeinde zu sein. Was bedeutet es für Euch, dass Ihr getauft
Warum zu diesem Zeitpunkt? seid? Habt Ihr das Gefühl, dass Euer Le-LEITTHEMA: TAUFE
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ben anders verlaufen würde, wäret Ihr Wie waren die Taufen? Waren sie so, wie
nicht getauft? Ihr es erwartet hattet?
P.S.: Für mich beutetet die Taufe eine Si- P.S.: Ich war sehr zufrieden mit meiner
cherheit von Gott, dass er bei mir ist - in Taufe und habe es mir genauso vorgestellt.
guten und in schlechten Zeiten. Außerdem Ich wusste, dass es ein schöner, besonde-
auch ein Teil einer Gemeinde zu sein, die rer Tag für mich und meinen Glauben wer-
alle den gleichen Glauben vertreten. den wird und bin sehr froh, mich für die
K.S.: Ich glaube nicht, dass mein Leben an- Taufe entschieden zu haben.
ders verlaufen würde, wenn ich mich nicht K.S.: Meine Taufe war wie ich es erwartet
hätte taufen gelassen. Aber ich kann mich hatte. Ich fand sie sehr schön und habe sie
auf Gott verlassen und weiß, dass er immer in einem kleinen Kreis gefeiert.
bei mir sein wird.
Welche Taufsprüche habt Ihr Euch ausge-
sucht?
P.S.: Dient einander, mit den Fähigkeiten,
die Gott euch geschenkt hat - jeder und
jede mit der eigenen, besonderen Gabe!
(1. Petr 4,10)
K.S.: Und siehe, ich bin bei euch alle Tage,
bis an der Welt Ende. (Matthäus 28,20)
Welche Bedeutung haben sie für Euch
bzw. welche Erwartungen verknüpft Ihr
damit?
P.S.: Niemand ist perfekt und jeder hat
seine Stärken und Schwächen. Ich glaube,
dass wir mit unseren eigenen Talenten und
Fähigkeiten uns, aber auch den Mitmen-
schen das Leben schöner machen können
und diese nutzen sollten, statt die Schwä-
chen der anderen zu kritisieren.
K.S.: Für mich beutetet der Taufspruch, Foto: Fam. Skarabis
dass Gott immer für mich da ist, egal in
welcher Lebenslage ich mich befinde.
Aus den Beiträgen der vorigen Seiten lässt sich erkennen, wie wichtig die Taufe für uns
als Christen ist. Wir stellen uns und unsere Kinder in Gottes Liebe und Gnade und wer-
den Teil der christlichen Gemeinde. Aus allen Gesprächen ging hervor, dass die Ent-
scheidung, sich oder die eigenen Kinder taufen zu lassen, eine sehr bewusste Entschei-
dung für Gott, die christliche Gemeinschaft und die christlichen Werte war. Herzlichen
Dank, dass wir an euren Gedanken teilhaben durften.UNSERE PARTNER/LEITTHEMA 14 Taufprojekt im Kirchenkreis Ronnenberg Wie aktuell unser Leitthema gerade auch im Kirchenkreis Ronnenberg ist, fanden wir erst im Laufe unserer Recherchen heraus, bei denen wir von dem Taufprojekt erfuhren, das Superintendentin Marklein ins Leben gerufen hat. Dieses umfangreiche Projekt, geplant von Juni 2019 bis Sommer 2022, möchten wir Ihnen hier kurz vorstellen. In einer Umfrage wurde festgestellt, dass sischen Familie zu Single- und Patchwork- die Taufe unter ev. Kirchenmitgliedern Haushalten aber dazu, dass die Taufe, der aber auch bei Konfessionslosen nach wie man eigentlich positiv begegnet, entweder vor eine breite Akzeptanz besitzt. „Die Tau- deutlich später oder aus verschiedensten fe wird als Ausdruck der Kirchenzugehörig- Gründen doch nicht durchgeführt wird und keit und Aufnahme in die Gemeinschaft deshalb eine Einbeziehung der Kinder in der Gläubigen, aber auch als Schutzritus die Gemeinde ausbleibt. verstanden.“ Gleichzeitig führt der Wan- del der Lebenskonzepte weg von der klas-
LEITTHEMA
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Hier soll das Taufprojekt von Fr. Marklein - Getaufte Jugendliche/Erwachsene erle-
ansetzen. Unter anderem mit „guter ben ihre Gemeinde auch nach der Taufe
Öffentlichkeitsarbeit, Werbung für die als einladende und gemeinschaftsfördern-
unterschiedlichen Taufformen sowie die de Kirche.
Einladung Getaufter in eine familien-
freundliche Gemeinde hinein“ soll die ho-Möglichst viele Beteiligte an diesem Pro-
he Wertschätzung und Akzeptanz der Tau- jekt wären wünschenswert:
fe das Bewusstsein für die Kirche fördern.
Die Taufe soll Thema in möglichst vielen
So könnte Kirche trotz des Traditionsab- Gruppen, Kreisen und Veranstaltungen
bruches in der Gesellschaft präsent sein.sein. Gezielt sollen auch kirchenferne Kir-
Wenn Taufe nicht nur ein einmaliger Be- chenmitglieder angesprochen werden.
rührungspunkt mit `Kirche` ist, sondern Auch im Konfirmandenunterricht soll das
mehr in den Gemeinde- und Familienalltag Thema ‚Taufe‘ eine wichtige Rolle spielen.
eingebettet wird, würde auch `Kirche` wie-
Geplant ist, 5 Projektteams zu bilden, die
der einen höheren Stellenwert erreichen. sich diverse Aufgaben zur Erreichung der
Zielsetzung geben. Die Zwischenergebnis-
Als Ziele sollen folgende Punkte bewusst se dieser Teams werden alle zwei Monate
werden: zusammengeführt und sollen am Ende in
- Kirchenvorstände übernehmen Verant- einer gemeinsamen Dokumentation ge-
wortung für den Gemeindeaufbau auf Ba- sammelt werden.
sis der Taufe.
- Das Gemeindeleben gründet sich auf die
Taufe.
- Familien werden nach der Taufe durch
ihre Kirchengemeinde kontinuierlich be-
gleitet und erleben ihre Kirchengemeinde
als Heimat.
Familien nehmen niedrigschwellige Ange-
bote zur Taufe ihrer Kinder wahr.
- Getaufte Kinder sind vertraut mit den
kirchlichen Festen und den Räumen ihrer Grafik: M. Hilser auf pixabay
Gemeinde.
Bei einigen Punkten ist unsere Gemeinde schon recht gut aufgestellt. Schaut man sich
unseren Veranstaltungsplan an, so sieht man, dass das Gemeindeleben vom Baby-
Treffen über Kindergottesdienste, die Chöre und eine Vielzahl anderer Gruppen und
Veranstaltungen bis hin zum Klönfrühstück für nahezu alle Altersgruppen und Interes-
sen etwas zu bieten hat. Trotzdem lassen sich durch mehr Informationen sicher mehr
Gemeindeglieder aktivieren, oder? Was denken Sie?
Über anregende Gespräche mit Ihnen, liebe LeserInnen würden wir uns sehr freuen.
Sprechen sie uns an.
Ihre Gemeindebrief-RedaktionUNSERE PARTNER 16
TREFFPUNKTE IN UNSERER GEMEINDE
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Gruppen und Kreise
Hauptkonfirmandenunterricht mittwochs alle 2 Wochen 17.00 bis 18.30 h
Vorkonfirmandenunterricht montags alle 2 Wochen 18.00 bis 19.30 Uhr
Grüner Hahn Rüdiger Rode, Tel: 921140
Willkommenskreis jeder 2. Dienstag alle 2 Monate um 19.30 h
Silvia Ventz-Heemann, Tel. 8766737
Rumänien Dieter Garber, Tel. 926109
Posaunenchor dienstags 19.30 bis 21.30 Uhr
Ronnenberger Gemeindehaus, Am Kirchhof 4
Ulrike Fürstenberg, Tel. 8782427
email: ulrikefue@hotmail.de
Achtsamkeits-Meditation Jeder 1. und 3. Sonntag im Monat um 18.00
Antje Mexner
Glaubensgesprächskreis Termine siehe unten
P. Martin Funke, Tel. 05108-9138202
Kindergottesdienst Oana Funke, Tel. 926964
Kinderchor 1 ab 5 Jahre donnerstags 15.00 bis 15.45 Uhr
Kinderchor 2 ab Klasse 3 donnerstags 16.00 bis 17.00 Uhr
Melanie Schulze, Tel. 2829
„hohes C“ ab Klasse donnerstags 17.30 bis 19.00 Uhr
Lisa Bockemüller, Tel. 0176-70768842
NewKammerChor donnerstags 20.00 bis 22.00 Uhr
Flötenorchester einmal im Monat 17.15 bis 18.45 Uhr
Melanie Schulze, Tel. 2829
lesen, vorlesen, zuhören jeder 1. Dienstag im Monat um 10 Uhr
Hanne Rode Tel. 927092
Verwaiste Eltern jeder 1. Dienstag im Monat um 19 Uhr
Ines und Bernd Damerau, Tel. 2068
Klönfrühstück jeder 3. Dienstag im Monat um 9 Uhr
Dagmar Lappat-Garber, Tel. 926109
In den Ferien finden die Gruppen und Kreise nur nach Absprache mit der
jeweiligen Leitung statt.
Alle anderen Termine auf einen Blick
Dorfkino Freitag 14. Juni 20.00 Uhr
Glaubensgesprächskreis Montag 24. Juni 19.30 Uhr
DRK Blutspende Mittwoch 26. Juni ab 16.00 Uhr
Glaubensgesprächskreis Montag 15. Juli 19.30 Uhr
Glaubensgesprächskreis Montag 12. August 19.30 Uhr
Dorfkino Freitag 16. August 20.00 UhrGOTTESDIENSTE
18
Gottesdienste in Lenthe, Northen und Everloh
03.06. 09.30 Uhr Lenthe Pastor Funke mit Abendmahl
09.06. 11.00 Uhr Lenthe Pfingstsonntag, Pastor Funke
10.06. 09.30 Uhr Everloh Pfingstmontag, Pastor Funke
11.00 Uhr Northen Pastor Funke
16.06. 11.00 Uhr Lenthe Pastor Funke
anschl. Ehrenamtlichenempfang
18.00 Uhr Lenthe Konfirmanden-Jugendgottesdienst
23.06. 09.30 Uhr Everloh Lektor Arne Dengler
11.00 Uhr Northen Lektor Arne Dengler
07.07. 09.30 Uhr Lenthe Pastor Funke mit Abendmahl,
Frauensingkreis und Männergesangverein
21.07. 09.30 Uhr Lenthe Pastor i.R. Friedrich Strauß
28.07. 11.00 Uhr Northen Gemeinsamer Gottesdienst in Northen,
Lektor Arne Dengler
04.08. 09.30 Uhr Lenthe Superintendent i.R. Hermann de Boer
11.08. Fahrradgottesdienst (siehe S. 32)
17.08. 08.30 Uhr Lenthe Gottesdienst zum Schulanfang
Pastor Funke mit Team
18.08. 09.30 Uhr Lenthe Pastor Funke
25.08. 11.00 Uhr Benther Berg Familien-/Waldgottesdienst mit Picknick,
Pastor Funke mit Kinderchor
01.09. 9.30 Uhr Lenthe Pastor Funke mit Abendmahl und
Begrüßung der neuen KonfirmandenGOTTESDIENSTE
19
Gottesdienste in Benthe
So. 02. Juni 11.00 Uhr Gottesdienst
Pastor Funke mit Abendmahl
So. 09. Juni 11.00 Uhr Pfingstsonntag
Gottesdienst mit Pastor Funke
So. 16. Juni 09.30 Uhr Gottesdienst
Pastor Funke
So. 07. Juli 11.00 Uhr Gottesdienst
Pastor Funke mit Abendmahl
So. 21. Juli 11.00 Uhr Gottesdienst
Pastor i. R. Friedrich Strauß
So. 04. August 11.00 Uhr Gottesdienst
Superintendent i.R. Hermann de Boer
So. 11. August Fahrradgottesdienst—siehe S. 32
Sa. 17. August 10.00 Gottesdienst zum Schulanfang
Pastor Funke mit Team
So. 18. August 11.00 Uhr Gottesdienst
Pastor Funke
So. 25. August 11.00 Uhr Familien-/Waldgottesdienst mit
Picknick, Pastor Funke mit Kinderchor im
Wald auf dem Benther Berg
So. 1. September 11.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl und
Begrüßung der neuen Konfirmanden
mit Jugendchor
Pastor FunkeKINDERSEITE
21NEUES IN DER GEMEINDE 20 22 Erzählcafé in Benthe zehnten verändert und entwickelt hat und In Zusammenarbeit mit dem Kulturladen zu dem Ort geworden ist, in dem wir heute Benthe e. V. ist für den kommenden Win- gerne wohnen und leben. Folgende The- ter eine Veranstaltung geplant, die als Er- men sind vorstellbar: Kriegsende 1945 und zählcafé junge und alte Bewohner von eine neue Heimat - Einbruch des Benther Benthe, Alt- und Neu-Benther, sowie alle, Salzstocks im Sommer 1975 - Leben und die mehr über unser Dorf erfahren wollen, Alltag in Benthe von den 50er bis 90er Jah- zu einem Gespräch in lockerer Atmosphäre ren (z. B. Schule und Kirche; Feuerwehr bei Kaffee und Kuchen zusammenführen und Vereinsleben; Feste, Feiern und Frei- möchte. Stattfinden wird die Veranstaltung zeit; Geschäfte und Gaststätten). Vielleicht in Melanies Café ‚benthe.mitte‘. Eintritt haben auch Sie Vorschläge? Es wäre schön, wird nicht erhoben. wenn sich viele Benther und Bentherinnen Was ist ein Erzählcafé? Ein Erzählcafé ist angesprochen fühlten – sei es als Erzählen- eine in Form, Struktur und Ablauf mode- de oder als Zuhörer und Zuhörerinnen. rierte Veranstaltung, die ein offenes, Gesucht wird außerdem zu den genannten gleichberechtigtes Erzählen und den Aus- Themen Bildmaterial aller Art. Wer Bilder, tausch aller Beteiligten vorsieht. Austau- Fotos, Zeitungsausschnitte etc. zur Verfü- schen wollen wir uns im Erzählcafé über gung stellen möchte (und diese selbstver- unser Dorf, wie es sich in den letzten Jahr- ständlich zurück erhält)
GRÜNER HAHN
23
wende sich bitte an die Unterzeichnerin Hannover und Wennigsen da. Man musste
dieses Beitrags unter der Emailadresse: sich zu Beginn in eine Liste eintragen mit
erzaehlcafe-benthe@web.de bzw. telefo- Namen und dem Wunsch, was zu reparie-
nisch: 05108 8697. ren war. Die Wartezeit wurde mit Kaffee
Christine van den Heuvel und Kuchen versüßt. Ein Staubsauger hatte
z.B. den Geist aufgegeben, ein Plattenspie-
Neu im Besuchsdienst—Ein offenes ler lief nicht mehr. Vielen konnte geholfen
Ohr werden und sie zogen mit einem reparier-
Unser Aufruf aus der letzten Ausgabe hat ten Gerät glücklich wieder ab. Das einge-
Früchte getragen. Seit diesem Sommer ist spielte Reparaturteam kam aus Empelde—
Bärbel Cohrs im Besuchsdienst tätig und sie kommen gern wieder. So ist der nächste
besucht Gemeindegliedern, die ein offenes Termin für das Repair Café schon festgelegt:
Ohr brauchen: d.h. Menschen, die krank, am Samstag, 19. Oktober, 14 bis 17 Uhr im
traurig oder auch schlicht nur ein bisschen Gemeindehaus in Benthe.
alleine sind. Auf Wunsch geht sie zu Ge- Rüdiger Rode
meindegliedern: nach Hause, ins Pflegeheim
oder auch ins Krankenhaus. Gerade mit Se- Die Führung durch den Naturgarten der
nioren hat die Bentherin Erfahrung aus Ihrer Familie Schmersow wurde gut angenom-
lanjährigen Tätigkeit in der mobilen und men. Dank des Zeitungsartikels kamen 19
stationären Altenpflege. Wer Menschen Personen, wie Ulli Schmersow glücklich
kennt, die sich über Besuch freuen würden, mitteilte. Die nächste Führung im Sommer,
darf sich gern im Pfarramt (Tel. 05108 / diesmal zum Thema Schmetterlinge, ist
9138202) oder bei Sabine Grune (0178 206 auch schon bestimmt. Sie findet wieder in
73 25) melden. Neben Frau Cohrs sind auch Schmersows Garten in der Sieben Trappen
Pastor Martin Funke und Anna Lydia Windt Str. statt, am 6. Juli um 16 Uhr. Die Mitglie-
für bedarfsorientierte Besuche bereit. der des GRÜNEN HAHN hoffen auf eine ähn-
Martin Funke lich hohe Beteiligung.
Rüdiger Rode
Der GRÜNE HAHN
informiert
Das erste Repair Café in Benthe war ein
voller Erfolg. Die Leute kamen zahlreich -
nicht nur aus Benthe. Aufgrund des Zei-
tungsartikels waren auch Interessenten aus
Foto: S. GruneGRÜNER HAHN
20
24
gefährdeten Wildbienen wichtig.
Im Dorf können die öffentlichen Grünflä-
chen z.B. durch eine nur partielle Mahd zu
Insektenweiden werden. Auch die Stadt
Ronnenberg legt auf öffentlichen Flächen
Blühstreifen an. Diese tragen vom Frühjahr
bis zum Herbst mit einer Blütenpracht zur
Vielfalt bei. Aber auch sog. "wilde Ecken",
die einen spontanen Aufwuchs mit typi-
Foto: K. Lorenz schen Dorfpflanzen wie Schöllkraut und
Beifuß haben, sind sehr wertvoll für viele
Tiere.
Biologische Vielfalt in Garten, Dorf In der Feldflur legen u.a. durch ein geför-
dertes Projekt der Region Hannover Land-
und Feldflur wirte vermehrt Blüh- und Brachestreifen
seit 2018 an. Für extensiv bewirtschaftete
Vor ca. 30 Interessierten hat Dipl.-Biol. Feldraine als Nahrungs- und Rückzugsräu-
Gisela Wicke, Geschäftsbereichsleiterin me hat Wicke eine Exkursion im Sommer
Niedersächsischer Landesbetrieb für Was- vorgeschlagen, um gemeinsam mit den
serwirtschaft, Küsten- und Naturschutz Landwirten Möglichkeiten der Bewirt-
a.D., am 26.3.19 von 19 Uhr bis 21.30 Uhr schaftung zu finden.
in Benthe einen Vortrag zum Stand der
biologischen Vielfalt und Möglichkeiten der Es wurde auf die am 4.5.19 und 19.10.19
Förderung auf Einladung des „Grünen stattfindenden Stauden-Börsen des NABU
Hahns“ der Kirchengemeinde Benthe ge- hingewiesen, die unter www.nabu-
halten. gehrden.de eingesehen werden können.
Bei diesen Stauden-Börsen findet u.a. eine
Sie zeigte, dass in wissenschaftlichen Un- Beratung zu den Stauden zur ökologischen
tersuchungen, ein Rückgang bei Insekten Wertigkeit und Ansprüchen statt.
und Vogelarten in den letzten Jahren beo- Die Interessierten konnten sich Informatio-
bachtet wurde. Wicke stellte dar, wie der nen zur Gartengestaltung und zum Vor-
Garten als Lebensraum von jedem natur- kommen von Pflanzen und Tieren mitneh-
nah gestaltet werden kann. Eine Hecke, ein men.
Steinhaufen, eine kleine Wasserstelle oder Gisela Wicke
der Anbau von heimischen nicht gefüllten
Stauden sind Beispiele für eine abwechs-
lungsreiche Nutzung. Offene Bodenstellen
sind besonders für die starkTERMINE IN UNSERER GEMEINDE
25
Kirche schmeckt nach Picknick
Gelegenheit zur Taufe im Wald mit an-
schließendem Büffet am
25. August 2019
Blätter säuseln. Vögel zwitschern. Tauf-
wasser plätschert. Ein Kind wird über das
bronzefarbene Becken gehalten. Dann ruft
die Gemeinde „Willkommen in unserer
Gemeinde“. So wird es werden am 25.
August 11 Uhr beim Familiengottesdienst
mit Taufen auf der kleinen Lichtung am
Benther Berg. Kinder und Erwachsene aller
Altersgruppen sind willkommen. Anschlie-
Foto: M. Funke
ßend gibt es ein Mitbring-Büffet, zu dem
jeder Besteck und eine Kleinigkeit zu essen
Start in eine schöne Zeit
mitbringt. Getränke spendieren unsere
Anmeldung zum Konfirmandenunter-
Kirchengemeinden. Kinder und Jugendli-
richt am 11.06.19 um 19.30 Uhr
che, die an einem besonders schönen Ort
getauft werden möchten, sind herzlich
Lieder singen, die ins Ohr gehen, vier
eingeladen. Das Familiengottesdienst-
Tage Konfir-Fahrt unter Teenagern, Gott
Team bereitet den Gottesdienst vor. Die
besser kennen lernen. All dies erleben
Benther Kinderchöre gestalten ihn musika-
Menschen zwischen 12 und 14 Jahren
lisch. Wer sich selbst oder sein Kind zur
während der Konfirmandenzeit. Im Sep-
Taufe anmelden möchte, darf sich gerne
tember startet eine neue Gruppe in
telefonisch anmelden unter (05108)
Benthe. Jugendliche, die ihrem Alter nach
9138202.
im neuen Schuljahr in die siebte Klasse
Martin Funke
kommen, sind gefragt. Kinder, die nicht
getauft sind, sind ebenso willkommen
wie solche, deren Eltern Mitglied keiner
Kirche sind. Eltern und Kinder, die sich
informieren oder gleich anmelden möch-
ten, sind eingeladen zum Info-Abend am
Dienstag, den 11. Juni 2019 um 19.30 Uhr
im Gemeindehaus. An dem Abend wird
eine Präsentation mit Fotos und vielen
Informationen gezeigt. Wer schon ge-
tauft ist und sich auch gleich anmelden
Foto: O. Funke möchte, ist gebeten, sein Stammbuch mit
Taufeintrag mitzubringen.
Martin FunkeUNSERE PARTNER 22 26
RUMÄNIEN FREUNDSCHAFT
27
Scholten trauert um seinen ehe- verglichen glän7ende Aussichten im
maligen Pfarrer Johann Schaser Westen gaben den Ausschlag.
Pfarrer Johann Schaser ist völlig überra- Johann Schaser versuchte zunächst, die
schend am 23. März dieses Jahres im Alter Ausreisewelle durch den Bau eines Kinder-
von 63 Jahren gestorben. Er hinterlässt gartens einzudämmen. Er wollte jungen
seine Ehefrau, drei Kinder und Enkelkin- Familien eine Zukunft im Ort geben. Der
der. Ausreisedrang war stärker. Aber es war
Mit ihm begann unsere Rumänienpartner- damals auch schon absehbar, dass viele
schaft. Die rumänische Revolution im De- Menschen zurückgelassen wurden, die für
zember 1989 beendete die grausamste sich in absehbarer Zeit nicht mehr selbst
Diktatur in Europa (unter Ceaucescu) und sorgen könnten. So wurde aus dem Kinder-
die rücksichtslose Ausbeutung der verarm- garten ein Altenheim. Dessen Notwendig-
ten Bevölkerung. Hilfstransporte waren keit erwies sich schnell. 1992 wurde es (am
angesagt. Als wir im Februar 1990 mit dem Tag der Apostel Petrus und Paulus) einge-
der Benther Gemeinde in Scholten anka- weiht, und schon nach kurzer Zeit waren
men, hatten wir allerdings das klare Ziel, alle Plätze belegt.
über die Hilfsgüter hinaus eine Partner- 1995 ist dann Familie Schaser den meisten
schaft zu beginnen. D.h.: Information über ihrer Gemeindemitglieder nach Deutsch-
und Verständnis für die Situation der Part- land gefolgt. Johann Schaser übernahm
nergemeinde in einem völlig anderen ge- Pfarrdienst in der sächsischen Landeskir-
sellschaftlichen Kontext gewinnen, Gegen- che.
wart der Partner im gottesdienstlichen In Siebenbürgen sind wir uns hin und wie-
Gebet, und vor allem: Gegenseitige Besu- der begegnet, das letzte Mal beim 25jähri-
che. Schaser und der Scholtner Kirchenvor- gen Jubiläum des Altenheims 2017. Als wir
stand waren für das Vorhaben aufge- auseinander gingen, wünschten wir uns
schlossen, und so wurde die Partnerschaft gegenseitig Gottes Segen.
beidseits beschlossen. Da wir nur wenige Friedrich Strauß
Zeit nach dem Abladen hatten, wurden wir
zum Kronenfest am Tag der Apostel Petrus
und Paulus (29. Juni) eingeladen, die
Scholtner Jugendgruppe hatte ein Passi-
onsspiel einstudiert und sollte es in Benthe
aufführen.
Aus dem Passionsspiel wurde nichts. Als
wir im Juni wiederkamen, war ein Großteil
der Familien bereits ausgereist, die jungen
Erwachsenen zuerst. Die nach wie vor
desolate Situation in Rumänien und damit In den Anfängen 1990 /Foto: RumänienkreisUNSERE ORGEL
24
28
Die Bente-Orgel in Benthe wurde macht. Über Jahrhunderte hinweg war die
instandgesetzt Orgel das einzige Instrument, dessen Ton-
Der Kirchenvorstand der Ev.-luth. Kirchen- umfang dem Hörspektrum des Menschen
gemeinde Benthe hat sich dafür einge- entsprach. Kein anderes akustisches Instru-
setzt, daß die Bente-Orgel in der Kirche zu ment kann tiefere oder höhere Töne er-
Benthe, erbaut 1995, nach Jahren des Ge- zeugen, ist Einzelstimme und Orchester in
brauchs ausgereinigt und technisch in- einem. Berührt es deshalb so tief in der
standgesetzt wird. Seele und regt die Sinne an? Die Menschen
hatten und haben gute Gründe, die Orgel
Es muß viel Überzeugungsarbeit geleistet zur Ehre und zum Lobe Gottes einzusetzen.
werden, um eine teure Orgelüberholung Sie bildet die Brücke von der Vergangen-
anzugehen. Denn die Orgel ist nach wie vor heit zur Gegenwart.
zumeist das teuerste Ausstattungsstück
einer Kirche. Aber der Einsatz lohnt sich. Ich gratuliere der Ev.-luth. Kirchengemein-
Man sollte nie vergessen, dass die Orgel de Benthe ganz herzlich zu dieser gelunge-
nicht nur die Menschen emotional bewegt, nen Orgelüberholung.
sondern stets zum Lobe Gottes erklingt:
Soli Deo Gloria. Wolfgang Westphal
Für das Echte gibt es keinen Ersatz. Mit der Orgelsachverständiger der
Überholung ihrer Pfeifenorgel hat die Ge- Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
meinde in die Zukunft investiert. Bei der
Qualität dieser Arbeit wird das Instrument
bei guter Pflege die nächsten 100 Jahre
locker überstehen.
Die Gemeinde hat ein traditionsreiches
Handwerk gefördert und gleichzeitig quali-
fizierte Arbeitsplätze erhalten. Sie setzt ein
positives Zeichen für den Gemeindeaufbau
und bereitet Menschen eine Freude, denn
gute Orgelmusik ist für viele eine besonde-
re Gabe Gottes, die Unsagbares hörbar
macht.
Eine echte Pfeifenorgel hat einen Klang,
der in die Seele dringt. Musiker aller Zeiten
hoben die Orgel als Königin der Instrumen-
te auf den Thron. Vielleicht deshalb, weil
ihr ungewöhnlicher Klang die nicht fassba-
re Dimension des Unendlichen hörbar Foto: privatKONZERT AUF UNSERER ORGEL
29
Nachdem jetzt alles fertig ist, soll die neue auf der überarbeiteten Orgel ein Konzert zu
Orgel doch gefeiert werden. geben:
Darum freuen wir uns sehr, dass wir eine so
renommierte Organistin gewinnen konnten
Wir laden herzlich ein zum Orgelkonzert
Am Sonntag, den 16.Juni 2019 um 17:00 Uhr spielt
in unserer Kirche
Imke Marks
Imke Marks (Orgel)
wurde in Aurich/Ostfriesland geboren. Sie
studierte Kirchenmusik an der Hochschule
für Künste in Bremen und legte 2008 das
Kirchenmusik A-Examen ab.
Während des Studiums war sie als Kir-
chenmusikerin in der St. Remberti-
Gemeinde in Bremen tätig und arbeitete
in diesen Jahren im Symphonischen Be-
reich mit den Bremer Philharmonikern
zusammen.
Im August 2008 übernahm sie die haupt-
amtliche A-Stelle in dem Kirchenkreis Ni-
enburg und arbeitet seit dem Oktober
2011 bei der Ev.-luth. Landeskirche Han-
novers, wo sie u.a. die Ausbildung der
Vikare im liturgischen Singen übernom-
men hat.
Als Konzertorganistin und Continuospiele-
rin ist sie vorrangig im norddeutschen
Raum zu erleben, wobei ihr Herz vor allem
an dem Spielen im Ensemble gemeinsam
Foto: S.Grunehängt.
Foto: privat mit Saxophon und TrompeteUNSERE PARTNER 30
EINLADUNG UNSERER NACHBARN
31
„Abendpilgern mit Ansprechpartner/in und Pilgerbegleitung:
Margarethe(n)“ Ruth Pahl, Fernpilgerin, Pilgerbegleiterin,
Bewegt innehalten. Den Organisatorin „Deutschland pilgert 2020“,
Alltag hinter sich lassen. In und P. Dieter Rudolph, Fernpilger, Pilger-
der Gruppe aufbrechen. Zeit begleiter und ehemaliger Ausbilder in der
haben, seinen Gedanken im Schweigen Pilgerbegleitung auf dem Pilgerweg Loc-
nachzugehen. Von Zeit zu Zeit sich austau- cum-Volkenroda.
schen, dabei ganz Ohr sein für die innere Eingeladen sind alle Interessenten, die
Stimme und für die Stimme Gottes. sich auf die Elemente des Abendpilgerns
Treffpunkt ist die Margarethen-Skulptur einlassen können und gerne einmal aus-
im Turm der Kirche in Gehrden zum 18 Uhr probieren wollen, „bewegt innezuhalten“.
Abendgeläut. Zu Beginn erfolgt jeweils Themen werden auf Postkarten und Plaka-
eine kurze Instruktion zum Verlauf und zu ten sowie im Internet veröffentlicht]
den Elementen des Abendpilgerns in der Termine 2019, jeweils ab 18 Uhr
Gruppe und abschnittsweise allein. Ein (Abendläuten) an der Margarethen-
spiritueller Impuls stimmt auf das Tages- skulptur im Turm der Margarethen-Kirche
thema ein. Mit dem Pilgersegen auf der Gehrden
Stirn geht es hinauf in den Gehrdener Dienstag, 23. 7. – „Freude & Jubel wecken
Berg. Am Waldrand beginnt eine erste SEINE Taten“
Schweigephase. Sonntag, 25. 8. – „Wohl denen, die da
Das Abendpilgern ist auf etwa 2, 5 bis 3 wandeln“
Stunden angelegt. Anforderungsprofil: Sonntag, 13. 10. - „Schmecket und
gewisse „Mittelgebirgsbeweglichkeit“, seht, wie freundlich der Herr ist“
festes Schuhwerk, ggf. Regenzeug, nützlich Donnerstag, 12. 12. – „Wir folgen dem
ist ein Rucksack mit Trinkflasche, etwas Stern!“
Wegzehrung und ggf. Medikamente. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich, wohl
aber Pünktlichkeit und die Teilnahme von
Beginn bis zum Ende.
Impulse an Haltepunkten laden unter-
wegs ein zum Nachdenken über Gott, die
Welt und sich selbst. Angeleitet wird au-
ßerdem zum meditativen Gehen, ein Bibel-
wort auf Atem und Schritt zu legen, biswei-
len auch zur Achtsamkeit für die Natur,
wobei jeweils einer der fünf Sinne im Fo-
kus steht, also etwa ganz Auge oder Ohr zu
sein. Zum Ende hin sammelt sich die Grup-
pe zu Austauschrunde und Kurzandacht
bevor sie gemeinsam zum Ausgangspunkt Foto: KG Margarethen
zurückkehrt.TERMINE NICHT NUR IN UNSERER GEMEINDE
32
Auf die Räder!
Am Sonntag, den 11.08. ist wieder Fahrrad-
gottesdienst. Alle, die fit sind und mehrere
Kilometer strampeln können, sind zur ge-
meinsamen Tour der Gemeindeglieder un-
serer Region Gehrden-Wennigsen eingela-
Foto: S. Dumblus den. Zwischendurch wird an mehreren Kir-
chen und Kapellen angehalten. Es gibt ein
Lied und ein erfrischendes Wort. Es wird
Brauchst du deine Scheune noch? auch wieder gemeinsame Treffpunkt zum
Neue Rumäniensammelstelle Fahren in Lenthe, Northen und Benthe ge-
gesucht ben. Die Einzelheiten, wo und wann der
Start ist, werden im Juni oder Juli durch
Viermal im Jahr waren die Räume gut ge- Schaukästen und Presse bekannt gegeben.
füllt. Stapelweise Spendegut von Menschen Die Leitung haben in diesem Jahr die Pasto-
für Menschen füllte die ausgediente Woh- ren Dieter Rudolph und Carsten Wedemey-
nung im Lenther Mühlenweg. Gute Klei- er.
dung, die in Rumänien zugunsten bedürfti- Martin Funke
ger Menschen verkauft wird, verbarg sich in
einer unüberschaubar großen Anzahl Kar-
tons. Eine Sammelstelle, die wir kostenlos
nutzen durften - ein echtes Geschenk! Lei-
der wird das Haus mit der Wohnung jetzt
aber abgerissen, und noch ist keine neue in
Sicht. Wer kann ca. 50 m² Platz zur Verfü-
gung stellen? Kellerräume, mehrere Gara-
gen, eine Scheune … Eine Heizung ist nicht
notwendig. Trocken soll es sein und anfahr-
bar für den Lkw. Wer Held oder die Heldin,
der der Diakonie unserer Gemeinde eine
neue Heimat gibt? Die Mitarbeitenden un-
serer Rumänien-Sammlung freuen sich über
Ideen und jeden Hinweis unter ( 05108 /
9138202.
Martin Funke Grafik: Intern-E5 MINUTEN MIT GOTT
33
Foto: pixabay.com
Foto: Thomas B. auf pixabay
5 Minuten mit Gott Kindes liegt ein Versprechen. Gottes Zu-
wendung, seine Begleitung und sein Schutz
Ich bin getauft auf Deinen Namen, werden dem Kind zugesprochen. Die El-
Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. tern, die Paten und die Kirchengemeinde
Ich bin gezählt zu Deinem Samen, sind in erster Linie Mittler dieses Verspre-
zum Volk, das Dir geheiligt heißt. chens. Aus ihren Händen fließen die spür-
Ich bin in Christus eingesenkt, baren und sichtbaren Zuwendungen, in
ich bin mit seinem Geist beschenkt. denen das Kind Gottes Zugewandtheit er-
EKG Nr. 200 kennen kann.
Ein Gebet bei der Taufe lautet so: Gott, wir
Diese wunderbaren alten Gesangbuchver- bitten Dich für dieses Kind, das wir heute
se haben schon unseren Vorfahren viel getauft haben. Lass dieses Kind Deine Nähe
Kraft gegeben. So wie Martin Luther sich in spüren. Lass es von Menschen umgeben
Zeiten der Anfechtung und des Zweifels sein, die ihm zur Seite stehen und es stär-
selbst zugesprochen haben soll „Baptimus ken. Lass es Deinen Segen spüren, so dass
sum – Ich bin getauft.“ Wichtig ist also die es selbst zum Segen für andere Menschen
Gewissheit des Angenommenseins durch werden kann.
die Taufe: Gott hat mich aus dem Wasser Gott wir bitten Dich für alle Menschen –
des Todes herausgezogen in ein neues Le- getaufte und ungetaufte: Lass sie Deine
ben. Das gibt mir Trost und Kraft auch in Liebe und Nähe spüren und lass uns aus
schwierigen Situationen. dieser Liebe heraus ebenso liebevoll han-
deln.
Gott nimmt das Kind beim Taufen in die
Gemeinde auf. In Jesu Christi Namen be- Ihre Traudel Felchner
ginnt der Lebenslauf. In der Taufe einesVORSCHAU UND IMPRESSUM
30
34
Im Herbst können Sie lesen:
- Leitthema: Wasser—Dürre oder Überfluss?
- Ernte—Dank für Gottes Gaben
- Unsere neuen Konfirmanden … und einiges mehr
IMPRESSUM
„Kirche im Dorf“ wird kostenlos herausgegeben vom Kirchenvorstand der ev.-luth.
Kirchengemeinde Benthe und erscheint viermal im Jahr, Auflage 1000 Stück.
Redaktion: Sabine Grune, Stefanie Nollmann, Christin Tute, Dr. Christine van den Heuvel
Kontakt: Wallbrink 5, 30952 Ronnenberg OT Benthe
TEL: 05108 - 91 38 200
E-Mail: sabinegrune-gemeindebrief@web.de
Druck: Gemeindebriefdruckerei, TEL: 05838 - 99 08 99
Spenden: Spendenkonto Ev. Bank
IBAN: DE77 5206 0410 0000 6091 37 BIC: GENODEF1EK1
Im Internet: www.kirchenkreis-ronnenberg.de/gemeinden/gehrden_wennigsen
/benthe/gemeindebrief
__________________________________________________________________
Redaktionsschluss für Ausgabe Herbst 2019: 1. August 2019Tour zum Jubiläum:
60 Jahre – 60 Tage – 60 Orte unterwegs sein. Mit dieser rollenden
Litfaßsäule wird das Team die Kirchen-
kreise der Landeskirche besuchen.
Brot für die Welt besucht die Kirchen- Gleichzeitig wird es auf das 60 Jahre an-
kreise der Landeskirche Hannovers – am dauernde Engagement von Brot für die
21. August ist Station in Barsinghausen Welt für mehr Gerechtigkeit aufmerksam
machen.
Im Advent 1959 begann eine besondere Im Kirchenkreis Ronnenberg ist die Ape
Weihnachtsgeschichte: Zum ersten Mal am Mittwoch, 21. August. Die Aktionen
wurden Spenden für die Aktion Brot für konzentrieren sich auf den Platz vor der
die Welt gesammelt. Seit dieser Zeit Klosterkirche in Barsinghausen. Am Vor-
setzt sich Brot für die Welt für die Über- mittag sind die Jungen und Mädchen der
windung von Ungerechtigkeit, Hunger 3. und 4. Klassen der Wilhelm-Stedler-
und Armut in der Welt ein. Die Unter- Schule zu einer kreativen Aktion eingela-
stützung aus den Gemeinden war dabei den, außerdem gibt es einen themati-
in den vergangenen 60 Jahren immer das schen Impuls im Schulanfangsgottes-
Fundament der Arbeit von Brot für die dienst für den neuen 5. Jahrgang am
Welt. Der runde Geburtstag ist daher ein Hannah-Arendt-Gymnasium, der in der
willkommener Anlass einmal „Danke“ zu Klosterkirche gefeiert wird. Und am
sagen: "Wir wollen in 60 Tagen 60 Orte Nachmittag ist Uwe Becker als Referent
in der Landeskirche Hannovers besu- im Seniorenkreis dabei. Interessierte
chen", sagt Uwe Becker, der Beauftragte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen,
für Brot für die Welt in der Landeskirche. sich an dem Tag über die Arbeit von Brot
Vom 25. Juni bis 23. August wird das für die Welt zu informieren . Es wird ein
Team aus Hannover mit einem italieni- Quiz geben rund um das Hilfswerk.
schen Kleinlieferwagen, einer Ape,Sie können auch lesen