Pfarrblatt Maria Neustift

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Pfarrblatt Maria Neustift
An einen Haushalt                   Winter 2020              Zugestellt durch österreichische Post
                                                           Pfarramtliche Mitteilung
                                                             www.pfarre-mn.at

                             Pfarrblatt
                             Maria Neustift
Bild: unsplash.com/Montage

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                                           Beauftragung Seelsorgeteam                 Kinderliturgie zu Weihnachten
                                           S. 4                                       S. 10
                                           Der Heilsweg                               Die Sternsinger kommen
                                           S. 12                                      S. 15
Pfarrblatt Maria Neustift
Pfarrblatt Maria Neustift
  2                                                                            Brief des Pfarrers

                                  Liebe Leserinnen und Leser!
Thomas Mazur

N     ach der Geburt dieses Kindes
      muss niemand mehr auf das
Elend starren wie das Kaninchen
                                      hineinreichen. Die Welt, die mehr
                                      zum Fürchten als zum Lieben ist,
                                      wird von Gottes Liebe umfangen.
                                                                                 Mit Hilfe dieses Kindes
                                                                               erkenne ich, dass meine Angst
                                                                               – wie auch die äußere Wirklich-
auf die Schlange. Niemand muss        Die zynischen Angstmacher wer-           keit, auf die sie reagiert – zwar
sich von seiner Furcht fesseln las-   den zunächst darüber lachen, dass        „wirklich“ ist, aber nur ein Teil
sen. Wenn wir uns vor den Angst-      sie von diesem schwachen Kind            davon, nicht DIE WIRKLICH-
machern fürchteten, damit würden      entmachtet werden sollten. Aber          KEIT schlechthin. Ich öffne mich
wir ihnen den allergrößten Gefal-     Gottes Liebe hat zur Rettung             dafür, dass es jenseits der Angst und
len tun. Damit würden wir sie noch    der Welt nicht die Methoden der          dessen, was mir Angst macht, auch
stärken. Darauf haben die Angst-      Angstmacher gewählt. Der Weg             noch anderes gibt, was mir keine
macher ja gesetzt, dass die Furcht    der Liebe ist nicht der Weg der          Angst macht, sondern mich stärkt
um sich greift wie ein Flächen-       Gewalt. Liebe geht nicht demons-         und aus der Angst herausführt.
brand.                                trativ, sondern unauffällig, nicht
                                                                                  Wenn ich auf diesem Weg der
   Die erste Alternative zur Furcht                                            Blickerweiterung bleibe, kann ich
ist die Freude. Und Grund zu                                                   schließlich in Kontakt kommen mit
Freude haben wir mehr als genug.                                               dem Ganzen oder dem Grund der
Die Weihnachtsbotschaft will ihre                                              Wirklichkeit. Ich kann daraus ein
Kraft gerade mitten in den Angstge-                                            Grundvertrauen schöpfen, das alle
schichten unseres Lebens erweisen.                                             Angst umgreift und relativiert. Das
Und sie erweist darin ihre Kraft.                                              wird mich nicht zu einem Leben
                                                                               gänzlich ohne Angst befreien, wird
   Die zweite Alternative zur         prahlend, sondern behutsam ihren         mich aber zunehmend befähigen,
Furcht ist der Mut. Mut ist ganz      Weg. Gerade so ist sie wirksam. Sie      sie auszuhalten und nicht mehr in
einfach die Folge der Freude. Wenn    versteht es, der Gewalt dadurch den      die Angst vor der Angst zu fliehen.
man sich freut, springt man weiter    Stachel zu ziehen, dass sie diese
und höher. Wenn man sich freut,       von innen her auflöst, bis sie in sich      Die schlimmste Folge der Angst
wird alles leicht. Das „Fürchtet      zusammenfällt.                           ist, dass sie mich von der Liebe
euch nicht!“ des Engels kann man                                               abschneiden könnte – und von
wenden: „Freut euch und fasst euch       Was sollen all die vielen Ängste      der Verbundenheit mit denen, die
ein Herz. Ihr könnt viel beherzter,   und Sorgen und Befürchtungen?            mir nahestehen, die ich liebe und
viel mutiger sein, als ihr denkt.“    Angesichts des göttlichen Kin-           die meine Liebe brauchen. In all
Es hängt so viel davon ab, dass es    des hat das alles keine Bedeutung        unserer Angst und jenseits all des-
mutige Menschen gibt: Menschen,       mehr. Wichtig ist nur noch dieses        sen, was wir aus Angst fühlen, den-
die das freie Wort wagen, Men-        Kind. Und dass ich zu diesem Kind        ken und tun, sind wir ursprünglich
schen die etwas riskieren, Men-       gehöre. Und dass es mich liebt. Und      und unaustilgbar LIEBENDE.
schen die sich fröhlich für andere    dass ich es lieben darf. Wenn dieses
einsetzen und, wie man sagt, sich     göttliche Kind mit mir ist: wer will       Unsere Liebesfähigkeit, Freude
nicht unterkriegen lassen. Von der    dann gegen mich sein? Die eigent-        und Mut stärkende Begegnungen
Geburt Jesu gehen Wirkungen aus,      liche Sorge dürfte nur noch sein:        mit „DEM KIND“ wünscht,
die tief in die politischen Zusam-    Wie kann ich mit diesem Kind in
menhänge unserer Gesellschaft         Kontakt bleiben.                            >
Pfarrblatt Maria Neustift
Ausgabe 03/2020
Pfarrgemeinderat                                                                                             3

                              Liebe Mitglieder
                              unserer Pfarrgemeinde!
Franz Gmainer

G    rüß Gott, der Friede sei mit
     euch oder doch: Habt keine
Angst, fürchtet euch nicht. Ich bin
                                      „… denn ich bin der HERR, dein
                                      Gott, der deine rechte Hand fasst
                                      und zu dir spricht: Fürchte dich
                                                                               „… als sie ihn aber auf dem Meer
                                                                               wandeln sahen, meinten sie, es wäre
                                                                               ein Gespenst, und schrien; denn
mir jetzt gerade nicht ganz sicher,   nicht, ich helfe dir!“ – Jesaia 41, 10   sie sahen ihn alle und erschraken.
wie euch in diesem Pfarrblatt                                                  Aber sogleich redete er mit ihnen
begrüßen soll.                        „… und der Engel sprach zu ihr:          und sprach zu ihnen: Seid getrost,
                                      Fürchte dich nicht, Maria! Du hast       ich bin‘s; fürchtet euch nicht!“ –
Warum wird aber diese Anrede:         Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du       Markus 6, 49
„Hab keine Angst – fürchte dich       wirst schwanger werden und einen
nicht“ so oft in der Bibel zitiert?   Sohn gebären, dem sollst du den          Wir brauchen keine Angst zu
Sowohl im Alten als auch im Neuen     Namen Jesus geben.“ – Lukas 1,30         haben, wenn wir mit Gott sprechen
Testament. Es dürfte seit alters                                               und ihn, gerade in der heutigen
her bekannt sein, dass Angst und      „… und der Engel sprach zu ihnen:        Zeit, darum bitten: „keine Angst zu
Furcht uns Menschen zutiefst in       Fürchtet euch nicht! Siehe, ich ver-     haben“.
unserem Wesen, unserem Handeln        kündige euch große Freude, die
und Tun, steuern. Angst verhindert    allem Volk zuteile wird, denn euch       Ich wünsche uns allen, in der
zum einen, etwas zu tun, dem wir      ist heute der Heiland geboren.“ –        Adventzeit, zu Weihnachten und
nicht gewachsen sind, andererseits    Lukas 2,10                               danach diese Angstbefreiung durch
unterbindet sie auch, etwas Neues                                              Zuspruch:
zuzulassen.                           Jesus beginnt erst mit den Seinen        „Fürchte dich nicht, denn ich
                                      zu sprechen, nachdem er ihnen            verkünde dir große Freude“.
Gott sendet seine Propheten erst      die Furcht genommen hat:
mit dem Zuspruch: Fürchte dich                                                                >

  „Liturgisches Orgelspiel“ – ein Angebot der Landesmusikschule
  Ab dem Wintersemester 21/22 wird an der Landesmusikschule Weyer/Großraming das Fach „Liturgisches
  Orgelspiel“ unterrichtet.
  Es ist ein großes Anliegen der Pfarren in der Region, dass die Orgel als Kirchenmusikinstrument beim Gottes-
  dienst wieder vermehrt gehört wird. Darum freuen wir uns, dass wir dieses Fach in Zukunft anbieten können.
  Interessierte jeden Alters mit Klavierkenntnissen sind willkommen, sich über Aus- und Weiterbildungsmög-
  lichkeiten zum Thema Orgel und liturgisches Orgelspiel zu informieren.
  Gemeinsam mit Gerhard Raab, Orgellehrer an der LMS Weyer/Großraming,
  werden Sie die Vielfalt dieses besonderen Instruments kennenlernen.
  Interessiert? Dann bitte telefonisch oder per E-Mail bis Februar 2021 Kontakt
                                                                                                                 Orgel-Krottenthaler

  mit der Pfarre Maria Neustift aufnehmen: pfarre.marianeustift@dioezese-linz.at
  Tel. LMS Weyer: 07355 7031; E-Mail: ms-weyer.post@ooe.gv.at
  E-Mail LMS Garsten: ms-garsten.Post@ooe.gv.at
Pfarrblatt Maria Neustift
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Beauftragung des Seelsorgeteams

A     m 13. September durfte ich
      im Auftrag des Bischofs euer
Seelsorgeteam beauftragen. Am
                                       ausgehen, dass das nur für kleinere
                                       Pfarren vorgesehen sei. Sonst wäre
                                       Schwanenstadt mit seinen rund
Kirchenplatz fragte mich jemand        5.500 KatholikInnen nicht dabei.
aus der Pfarre im Anschluss:           Und auch in der Stadt Linz werden
Sind wir die einzigen? Oder wie        4 Pfarren auf diese Weise geleitet.             Wilhelm Vieböck
schaut das anderswo aus? – Nun,
auch im Dekanat gibt es in Klein-      Lösungen in der Not sind nicht        und Seelsorge im umfassenden
reifling schon mehrere Jahre ein       bloß Notlösungen. Die Personen in     Sinn gewährleistet werden kann.
Seelsorgeteam. Das allererste in       einem Seelsorgeteam üben als Team     Sie werden in der Pfarre ausge-
der Diözese wurde vor fast 20 Jah-     in besonderer Weise ihre Tauf- und    wählt, von der Diözese ausgebildet
ren für Pergkirchen im Mühlviertel     Firmberufung aus. Sie sind jeweils    und vom Bischof beauftragt, in der
eingesetzt. Und im Dekanat Weyer       für ein Wesensmerkmal von Kirche      Regel für die Dauer von 5 Jahren.
kommen heuer zahlreiche dazu.          verantwortlich. Gemeinsam mit         Damit wird deutlich, dass die Kir-
Insgesamt waren jetzt diözesanweit     dem zuständigen Priester und dem      che Sache aller Getauften ist,
rund 100 Personen in der Ausbil-       PGR setzen sie sich dafür ein, dass   nicht nur von Priestern, Diakonen
dung. Man kann auch nicht davon        am Ort miteinander Glaube gelebt      und PastoralassistentInnen – die
                                                                             sind wichtig in ihrer jeweiligen
                                                                             Aufgabe. Kirche am Ort heißt
                                                                             nicht: die Leute helfen dem Prie-
                                                                             ster; vielmehr ist es Aufgabe des
                                                                             Priesters, den Leuten zu helfen,
                                                                             ihre Berufung als Christin oder als
                                                                             Christ zu leben.
                                                                             Ich wünsche dem Seelsorgeteam
                                                                             in Maria Neustift viel Segen und
                                                                             den Rückhalt in der Pfarrbevöl-
                                                                             kerung, einerseits im Wohlwollen
                                                                             und im Gebet, andererseits in zupa-
                                                                             ckender Mitarbeit auf den verschie-
                                                                             denen Gebieten.

                                                                                              >

                              Herzlich Willkommen in unserer Pfarre!
                              Pfarrer Ludwig Höritzauer hat Maria Neustift als Wohnort in seiner Pension
                              gewählt, die er aus gesundheitlichen Gründen angetreten hat.
                              Ludwig Höritzauer wurde 1954 in Kürnberg geboren, wo er auch 1980 nach
                              Abschluss seines Studiums in Salzburg seine Primiz feierte. Er war 18 Jahre lang
                              Pfarrer in Rauris und Bucheben und ab 2003 Pfarrer in Bürmoos.

                              Wir wünschen Pfarrer Ludwig ein gutes Einleben in unsere Gemeinschaft und
                              freuen uns, wenn wir ihn künftig bei verschiedensten Anlässen kennenlernen dürfen.
Pfarrblatt Maria Neustift
Ausgabe 03/2020
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Finanzausschuss: Bericht über die
Sanierung und Vergrößerung des
Friedhofes

W      as in den letzten Mona-
       ten geschah: Ende Okto-
ber wurde die Straße asphaltiert.
                                      für die Gießkannen schweißte.
                                      Ebenso überbrückte er dankens-
                                      werterweise die Abstiegkante beim
                                                                                      Johann Haider

In der Aufbahrungshalle wurde         Mittelgang mit speziellen Stufen.
zusätzlicher Platz geschaffen, um     Danke auch an Raimund Helm,            Die gesamten Baukosten betra-
die benötigten Hilfsmittel für eine   der sich bereit erklärte, das Prie-    gen rund EUR 510.000,--. Beson-
Bestattung unterzubringen. Außer-     stergrab im kommenden Jahr neu         ders freut uns, dass sich das Land
dem wird die Decke mit Rigips-        aufzusetzen. Bei allen freiwilligen    OÖ mit dem Betrag von EUR
platten verkleidet und die Wände      Helfern, die uns bei der Fertigstel-   200.000,-- und die Gemeinde mit
werden frisch ausgemalt.              lung des Weges und der Grünanlage      EUR 66.000,-- beteiligt haben. Der
                                      unterstützt haben, bedanken wir        Rest muss von der Pfarre auf-
Bei der unteren Friedhofseinfahrt     uns auch sehr herzlich, insbeson-      gebracht werden, lediglich EUR
kommt noch ein Schiebetor dazu.       dere bei Franz Infanger. Er war        120.000,-- wurden aus dem Soli-
Die Wasserentnahmestellen wur-        eine treibende Kraft bei unserem       daritätsfond der Diözese als zin-
den fertig gestellt. Ein besonderer   Bauprojekt.                            senloses Darlehen zur Verfügung
Dank gilt Rudolf Hochrieser, der      Die Gestaltung der neuen Fried-        gestellt.
die Gitterroste und die Aufhängung    hofsfläche im unteren Bereich          Das Ergebnis der Haussammlung
                                      wird für nächstes Jahr ange-           für die Friedhofssanierung beträgt
                                      dacht. Grund ist das Nachsit-          EUR 25.000,--.
                                      zen der frisch aufgefüllten Erde.      Ein herzliches Vergelt´s Gott an
                                      Wir rufen alle Neustifterinnen         die Pfarrbevölkerung sowie an
                                      und Neustifter auf, ihre Ideen         alle Sammlerinnen und Samm-
                                      und Gestaltungsvorschläge an           ler!
                                      uns weiterzugeben! Per Mail an            >
                                      linz.at oder persönlich an mich.

                                                                                                                Bild: Peter Reitner

                                        Franz Nagler übernimmt schon längere Zeit ehrenamtlich die Mäh-
                                        arbeiten am Friedhof und sorgt für ein ordentliches Erscheinungsbild
                                        desselben. Ein aufrichtiges Danke dafür! Es freut uns auch sehr, dass
                                        das neue Trennsystem (Kerzen / Töpfe) an der neuen Abwurfstelle so
                                        gut angenommen wird.
Pfarrblatt Maria Neustift
Pfarrblatt Maria Neustift
  6                                                        Kath. Männerbewegung

Stern der Hoffnung: Adventsammlung
HOLZSPARÖFEN für Guatemala – Gemeinsam Freiheit bringen

Z   usammenstehen und Großes bewirken. Dafür steht
    die jährliche Adventsammlung der KMB. Jedes
Jahr legen wir der Bevölkerung ein besonderes Projekt
                                                         geben. In diesem Jahr freuen wir uns, wenn möglichst
                                                         viele Familien in den armen Bergdörfern Guatemalas
                                                         durch Holzsparöfen neue Lebensfreude und Lebens-
ans Herz, um Menschen in den ärmsten Weltgegenden        qualität erleben dürfen.
nachhaltig Hoffnung auf Gerechtigkeit und Freiheit zu

Ein Großteil der Menschen in den entlegenen Bergdör-     denlang einatmen. Ihre Haut im Gesicht ist gerötet,
fern der Gemeinde Joyabaj lebt in Armut. Ihre ein-       teilweise sogar verbrannt, ihre Atemwege sind schwer
fachen Behausungen bestehen nur aus einem Raum,          beeinträchtigt, viele haben chronischen Husten oder
in dem die Familien schlafen, wohnen und kochen.         Herzkreislauferkrankungen, von den gereizten Augen
Mittelpunkt des Geschehens ist die offene Feuerstelle:   gar nicht zu sprechen. Immer wieder passieren auch
Sie dient zum Kochen und wärmt, wenn es auf rund         schlimme Unfälle und Verbrennungen, v.a. bei den
2.000m Seehöhe nachts bitterkalt wird. Doch was wie      Kindern. Sie sind es auch, die sich um das Sammeln
Lagerfeuerromantik anmutet, ist eine unvorstellbare      von Brennholz in den ohnehin kargen Wäldern küm-
gesundheitliche Belastung! Die Frauen leiden beson-      mern.
ders, weil sie den beißenden Rauch beim Kochen stun-

Erfolgsprojekt seit 2013:
Sieben Jahre ist es her, dass Frauen aus dem Dorf        Ofen. Die Begeisterung der Frauen ist ungebrochen:
Xek’ich’elaj ihren ganzen Mut zusammennahmen und         Die Kochstelle befindet sich in größerer Höhe und ist
Sei So Frei-Projektpartnerin Mayra Orellana ihr Leid     somit viel ergonomischer und außer Reichweite für
klagten. Im Nu war die Idee geboren, die Familien mit    Kinder, Hunde und Katzen. Außerdem verbrennt das
„Tischherden“ zu unterstützen. Auf Basis der Arbeit      Holz nun im Ofen, ohne Rauchentwicklung, sodass
von guatemaltekischen Ofensetzern entwickelten die       die Gesundheit und – durch den niedrigeren Holzver-
Mitarbeiter der Firma ÖkoFEN aus Niederkappel            brauch – auch die Umwelt und das Familieneinkom-
kostenlos einen einfachen, aber effizienten gemau-       men geschont werden.
erten „Holzsparofen“ mit Eisenplatte und Rauchabzug.     Mehr Informationen unter:
Seit 2013 erhielten schon 550 Familien einen solchen     ooe.seisofrei.at/wofuer/guatemala
Pfarrblatt Maria Neustift
Ausgabe 03/2020
Kath. Männerbewegung                                                                                            7
Stefan Ortner, Geschäftsführer ÖkoFEN Österreich, Experte und Partner beim Bau von Holzsparöfen in den
Bergen Guatemalas auf die Frage wie die Zusammenarbeit zwischen ihren Mitarbeitern und den in Guate-
mala arbeitenden lokalen Ofensetzern funktioniert:
„Unsere Mitarbeiter waren sofort Feuer und Flamme und optimierten die vorhandenen Pläne, die uns über
SEI SO FREI übermittelt wurden. Es war schon eine Herausforderung, einerseits die Optimierung voranzu-
treiben, andererseits aber nicht darauf zu vergessen, dass die Lösung günstig und für die lokale Bevölkerung
reproduzierbar sein muss.“
Das gesamte Interview in der Ausgabe „Weltblick 03/2020“ unter:
ooe.seisofrei.at/weltblick-ausgabe-03-2020-umwelt/

                    Unsere Hilfe kommt an – gemeinsam bewirken wir mehr!
                • Um 10 Euro ist eine Familie eine Woche lang mit Brennholz versorgt.
                        • 66 Euro kosten die benötigten Ziegel für einen Ofen.
                • Mit 420 Euro bekommt eine Familie einen kompletten Holzsparofen.

                    Spendenmöglichkeit: am 3. Adventsonntag, 13. Dezember
                  Oder online auf ooe.seisofrei.at – beides ist steuerlich absetzbar.

                                                           >

Ankündigung – Einladung zum
                                                        Ablauf:

MÄNNERTAG am                                            7:30 Gottesdienst/Eucha-
                                                        ristiefeier mit Pfr. Thomas
Samstag, 20. Februar 2021                               HdD: 8:15 – 9:00 Früh-
                                                        stück
Zum Thema: „Menschenwürde in der Arbeitswelt“           9:00 Referat/Diskussion, ca. 11 Uhr Ende
Referent: Mag. Heinz Mittermayr, Abteilungsleiter
KAB OÖ.                                                 Alle sind dazu herzlich eingeladen!

             FÜR EIN CHRISTLICHES MITEINANDER
             IN UNSEREM LAND.
             DANKE FÜR IHREN KIRCHENBEITRAG!
                                                                           Die Katholische Kirche in OÖ
                                                                           begleitet Menschen durch ihr
                                                                           ganzes Leben. Das ermöglichen
                                                                           unsere Kirchenmitglieder mit
                                                                           ihren Beiträgen und ihrem
                                                                           Engagement. Wir bedanken uns
                                                                           herzlich für diese Unterstützung
                                                                           und wünschen eine
                                                                           gesegnete Weihnachtszeit!

                                                                           Ihr Team der
                                                                           Kirchenbeitrag-Beratungsstelle
Pfarrblatt Maria Neustift
Pfarrblatt Maria Neustift
                                     8                                                      Kath. Frauenbewegung
                                   Rückblick: Kapellenwanderung

                                                                     U    nsere Kapellenwanderung zu Anfang des Arbeitsjahres führte uns
                                                                          heuer von der Fuchsenkapelle zur Trichtlkapelle und zum Abschluss
                                                                     zur Gerolderkapelle. Bei den Kapellen haben wir gebetet und gesungen,
                                                                     uns aber auch Gedanken über Maria und unser Leben gemacht. Auch
                                                                     einige mutige Männer haben sich uns angeschlossen und sind mit uns im
                                                                     Sturm gewandert.

                                                                     Adventmarkt
                                                                     Der alljährige Adventmarkt wird heuer aufgrund der besonderen
                                                                     Umstände etwas anders gestaltet. Der Verkauf wird voraussichtlich unter
                                                                     Einhaltung der Verordnungen kontaktlos stattfinden. Beachten Sie bitte
                                                                     die wöchentlichen Verlautbarungen und Aushänge.
                                                                     Aktuelle Infos und Fragen – bitte bei Gabriela Teufel melden,
                                                                     Tel.: 0680 5045852 oder E-Mail g.teufel@pfarre-mn.at

                                                                     Adventkranzsegnung in schlichter Form (ohne Volk) am Sa., 28.11.
                                                                     um 16 Uhr und am So., 29.11., 8.30 Uhr in der Kirche. Bitte Kränze
                                                                     und Weihwasserflaschen vor dem Altar auf den Stufen ablegen.

                                   Was glaubst du, gibt dir Halt?                      Meinen Weg kann ich gut gehen,
                                                                                       wenn ich genährt bin.
                                   Meinen Weg kann ich gut gehen,                      Gott gebe mir Nahrung
                                   wenn ich gesichert bin.                             für meinen Hunger nach Nähe und Gemeinschaft,
                                   Gott gebe mir Sicherheit                            für meinen Durst nach Gelassenheit
                                   für meine alltäglichen Wege,                        und Zuversicht.
                                   auf meinen Um-Wegen und Sackgassen.
                                                                                       Meinen Weg kann ich gut gehen, wenn wir
                                   Meinen Weg kann ich gut gehen,                      gemeinsam sind.
                                   wenn ich gestärkt bin.                              Gott gebe mir Gemeinschaft für meine Sehnsucht
                                   Gott gebe mir Stärkung                              nach Beziehungen, für meinen Wunsch nach
                                   für meine offenen Entscheidungen                    Begegnungen.
                                   und wiederkehrenden Herausforderungen.              (Iris Jilka)
Bild: Ricardo Moura/unsplash.com
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Ausgabe 03/2020
                                                                                                             9
Unterwegs zum Fest der Geburt Jesu
E   s ist sehr erfreulich, dass in unserer Pfarrgemeinde
    der Brauch des „Herbergsuchens“ von etlichen
Gruppen gepflogen wird. Auch junge Familien führen
                                                           Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn. Mir
                                                           geschehe nach deinem Wort.
                                                              Gegrüßet seist du, Maria …
diese Tradition fort und gehen auf diese Art besinnlich    Und das Wort ist Fleisch geworden. Und hat unter uns
dem Weihnachtsfest entgegen. Danke an alle Her-            gewohnt.
bergsgemeinschaften, die damit ein Zeichen leben-             Gegrüßet seist du, Maria …
digen Glaubens setzen.                                     Bitte für uns, heilige Gottesmutter.
                                                              Dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.
Das Gebet „Der Engel des Herrn“ wird bei diesen            Lasset uns beten.
Treffen gerne gebetet bzw. gesungen:                          Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere
                                                           Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir
Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft und        die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt.
sie empfing vom Heiligen Geist.                            Führe uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlich-
   Gegrüßet seist du, Maria …                              keit der Auferstehung. Darum bitten wir durch Chri-
                                                           stus, unsern Herrn. Amen.

                           Meine Gedanken zum Thema „Herbergsuche“
                           Ich versuche für meine Familie die Adventszeit so ruhig und besinnlich wie mög-
                           lich zu gestalten. Darum bin ich auch sehr froh, dass wir diese Tradition am Haus,
                           bei der Herbergsgemeinschaft Freithofberg weiterführen dürfen.
                           Es geht in dieser Zeit auch darum. sich bewusst Zeit zu nehmen und beim gemein-
                           samen Gebet kann man trotzdem ganz bei sich sein. Auch die Kinder haben Spaß
                           daran. mit ihren Laternen für die Marienstatue eine Herberge zu „finden“. wo es
                           dann auch eine kleine Stärkung gibt.
           Monika Infanger                                                           >

Erste Schnupper-Ministunde für die 3. Klasse
A    cht Kinder der dritten Klasse
     folgten unserer Einladung zur
ersten Schnupperstunde am 10.
                                       Jede/r nutzte die Gelegenheit, das
                                       Läuten auszuprobieren. Gekonnt
                                       erklärten die „Trainer“ auch das
                                                                              für interessierte SchülerInnen, wel-
                                                                              che bei der ersten Schnupperstunde
                                                                              nicht da waren. Pfarrer Thomas und
Oktober. Zwei interessierte Zweit-     Läuten während der Gabenberei-         unsere Mesnerin Gabi freuen sich!
klässlerinnen waren auch bereits       tung, dabei übernahm eine ältere       Ende Mai erfolgt ganz sicher auch
dabei.                                 Ministrantin die Rolle des Prie-       eine Einladung an die jetzige zweite
                                       sters. Bevor der Auszug probiert       Klasse!
Nach einem Kennenlernspiel, das        wurde, sangen wir gemeinsam das
besonders uns Erwachsene forderte      „Vater unser“.                         Die geplanten Mini-
– die Kinder untereinander kennen                                             Treffs veranstalten
sich ja – zogen die sechs Mädchen      Es freut uns sehr, dass die Kin-       wir unter der Einhal-
und vier Burschen das Ministran-       der Interesse am Ministrieren          tung eines Präven-
tengewand an.                          und den Mut „vorne zu stehen“          tionskonzepts, das
Dabei erklärten und halfen ihnen       haben!                                 sich an die Richt-
ältere MinistrantInnen von unseren                                            linien der Diözese
Mini-Trainern. – Ja, auch bei uns      Die nächste Stunde zum Üben war        Linz für JS-Stunden
gibt es wie beim Fußball ein Trai-     im November. Die Kinder dürfen         hält.
nerteam.                               jederzeit auch in einer der Messen
Gemeinsam wurde der Einzug aus         einfach als Ministrant vorne mit       >
Pfarrblatt Maria Neustift
Pfarrblatt Maria Neustift
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Kinderliturgie Feiervorschlag für Weihnachten

Weihnachten mit unseren Kindern – eine geschenkte Zeit!

WIE DIE ENGEL
Boten Gottes sein.
Von der Freude
weitererzählen,
die mit Gottes Kommen
begonnen hat.
Wie die Engel
anderen Menschen
Christus bringen,
denen,
die zerbrochenen
Herzens sind,
vom Heiland erzählen.
Wie die Engel
den Himmel und
die Erde zusammenhalten,
verbunden durch den,
der den weiten Weg ging
vom Gottsein
zum Menschwerden.
Wie die Engel
Gott in der Höhe ehren
durch Frieden auf Erden
bei uns Menschen,
auf denen sein

                                                                              Bild: unsplash.com
Wohlgefallen ruht.
Johannes Kuhn

     Wir laden euch ein, mit den Kindern den
    24. Dezember nach dem Gedicht: „Wie die
               Engel“ zu gestalten!

                                                          >
Ausgabe 03/2020
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Vormittag                           Nachmittag
Stellt am Vormittag mit den Kin-    Am Nachmittag tut ein kurzer Spaziergang sicher allen gut. Dabei
dern die Krippe auf und bastelt     können euch einige Sterne begleiten. Besucht die Großeltern, die
einige Sterne. Die Sterne erin-     Paten oder jemanden, der einsam ist. Als Geschenk überreicht ihr einen
nern an besondere Momente und       Stern. Begegnungen mit kurzen Wünschen und Gesprächen tun gut.
Menschen. Erzählt euren Kin-        Vielleicht führt euch der Weg auch am Friedhof vorbei. Wenn ihr
dern, wie vor 2000 Jahren alles     einen besonderen Menschen vermisst, dann bringt einen Stern zu sei-
begann. Erzählt auch von euren      nem Grab und zündet ein Licht an.
weihnachtlichen Erlebnissen und                             Menschen Zeit schenken, so wie ein Engel.
von der Hoffnung, die mit Gottes    Am späten Nachmittag lädt euch die Pfarre zur Kindererwartungs-
Kommen begonnen hat.                feier ein. Macht euch auf den Weg, folgt der Einladung.
       Von der Freude erzählen,           Dem Geheimnis der Menschwerdung Gottes ein Stück näher
               so wie ein Engel.                                              kommen, so wie ein Engel.

Die Feier am Heiligen Abend
Wir räuchern:                       Wir entzünden die Kerzen am         Wir singen: Oh du Fröhliche …
Gott will Mensch werden in          Adventkranz!
unserer Familie. Nach altem                                             Wir essen,     spielen,   singen,
Brauch gehen wir räuchernd,         Wir singen:                         erzählen …
mit Weihrauch, Myrrhe … durch       Ihr Kinderlein kommet.
unser Haus.                                                                   Gott ehren, in Frieden auf
                                    Wir beten das Vater unser: Im              Erden, so wie ein Engel!
Folgendes Gebet begleitet uns:      Namen des Vaters und des Sohnes
Gepriesen bist du unser Gott,       und des Heiligen Geistes. Amen.
Schöpfer der Welt.                  Vater unser im Himmel …
Du schenkst uns den Weihrauch,
damit sein Duft unser Herz zu dir   Wir hängen unsere Sterne, die
emporhebe.                          am Vormittag gebastelt wurden,
Hilf uns zu werden wie dieser       auf den Baum. Wir erinnern uns
Weihrauch: ein Wohlgeruch für       an die besonderen Menschen und
die Menschen und ein Lobpreis       Momente.
deiner göttlichen Herrlichkeit.
                                  Wir lesen das Weihnachtsevan-
Räuchern bedeutet für gottver- gelium nach Lukas 2 1-14.
trauende Menschen: Gott danken, Bei kleineren Kindern empfiehlt
Gott um seinen Segen und um sich eine einfachere Fassung aus
Gesundheit bitten. Weihrauch, der Kinderbibel.
Myrrhe und verschiedene Kräuter
haben die Kraft, das Haus zu des- Wir singen: Stille Nacht …
infizieren und neues Wohlbefin-
den zu verbreiten. Im Wohnzim- Wir wünschen einander ein
mer beenden wir dieses Ritual. frohes Fest und beschenken
                                                                                                         Bild: unsplash.com

Dort brennen schon die Kerzen uns. Wir nehmen uns Zeit für die
am Christbaum.                    Freude der anderen, indem wir
                                  die Geschenke nacheinander aus-
                                  packen und einander zuschauen.
Pfarrblatt Maria Neustift
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                          Dr. Reinhard Stiksel vom Bibelreferat in Linz hat uns während unserer
                          spirituellen Auseinandersetzung bei Gestaltung der Stationen mit seiner
                          fachlichen Expertise zum Thema „Ich bin da“
                          und dessen Bedeutung unterstützt:

 HEILSWEG
 Heil sein in meiner Gottesbeziehung –
 Gottes Heil - durch die Zusage „Ich bin da“???

Ich bin da! - Gott mit uns auf dem Weg
Die Bibel ist voll von unterschiedlichen Gottesbildern. Sie alle zeigen, wie Menschen zu
verschiedenen Zeiten in ihren vielfältigen Herausforderungen, Hoffnungen und Sehnsüchten Gott
erfahren konnten. Einem dieser Gottesbilder kommt dabei besondere Bedeutung zu: Gott zeigt sich
als lebendiger Begleiter, der über weite Wege mitgeht, über Höhen und Tiefen, durch Krisen und
Jubelzeiten. Bereits die alten Erzählungen rund um Abraham und seiner Sippschaft machen deutlich,
dass Gott auf den Wegen bis hinein in aussichtslosen Situationen da ist und Not wendet.

                                  „Ich bin, der ich bin“
                                  So erweist sich Gott auch in der Errettung seines Volkes aus Ägypten.
                                  Vorbereitet wird diese durch die Berufungserzählung des Mose (Ex
                                  3,1–4,17), einem zentralen Text innerhalb des Buches Exodus. Gott
                                  erscheint Mose am Berg Sinai in Form eines brennenden Dornbusch,
                                  der brennt aber doch nicht verbrennt. Er gibt sich ihm zu erkennen,
                                  als Gott Israels, der die Not seines Volkes sieht und Hilfe bringt. Auf
                                  Moses Frage nach seinem Namen, stellt sich Gott vor als „Ich bin, der
                                  ich bin“ (Ex 3,14). Das ist eine Umschreibung, die den hebräischen
                                  Gottesnamen ‫( יהוה‬JHWH) erklären möchte. Diese Erklärung bleibt
                                  natürlich in gewisser Weise geheimnisvoll, zeigt aber gleichzeitig
                                  wichtige Wesenszüge Gottes, die sich in vielen biblischen Texten
                                  zeigen.
                                Zum einen erweist sich Gott als Begleitender, der im vollsten Sinne
                                seines Namens „da ist“. Sowohl in der Vergangenheit (als Gott
                                Abrahams, Isaaks und Jakobs), als auch in Gegenwart und Zukunft (er
wird die Not Israels wenden). Zum anderen bleibt Gott letztlich der menschlichen Vorstellungskraft
entzogen: er ist, der ER ist. Dieser Aspekt zeigt sich im Verbot Israels, sich – im Gegensatz etwa zu
den benachbarten Religionen in Palästina, Ägypten und Mesopotamien – keine Gottesbilder zu
machen (Ex 20,4).
Aus Respekt vor der Heiligkeit dieses Namens (vgl. Ex 20,7) werden diese vier Buchstaben, das
sogenannte Tetragramm (JHWH) von Jüdinnen und Juden nicht ausgesprochen, sondern mit Adonaj
(Herr) umschrieben. Da die hebräische Schrift ursprünglich keine Vokalzeichen kennt, sondern nur
Konsonanten lässt sich die exakte Aussprache auch nur schwerlich feststellen.

Gott begleitet sein Volk.
„Ich bin da“ ist eine Überschrift, die sich nicht nur hervorragend als Zusage Gottes an Pilger/innen
eignet und Suchende begleitet, sondern auch über vielen weiteren biblischen Texten steht. Gerade
in den weihnachtlichen Texten zeigt sich, dass Gott nicht nur ferner Beobachter dieser Welt ist,
sondern sich durch seine Menschwerdung auf die Welt und ihre Herausforderungen einlässt. In
Jesus Christus begegnet er uns auf Augenhöhe. Besonders deutlich macht dies der Evangelist
Matthäus. Er deutet die Geburt Jesu als Kommen des „Immanuel“, des „Gott mit uns“ (Mt 1,23). Ein
Versprechen, dass durch die Zusage des Auferstandenen – dem letzten Satz des Evangeliums –
erneuert wird: „Ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20).
                                                                                   Dr. Reinhard Stiksel
Ausgabe 03/2020
                                                                                                   13

                                  Die künstlerische Gestaltung der Schüßlederkapelle ladet Sie dazu
                                                                ein,     sich   zur    persönlichen
                                                                Gottesbeziehung      Gedanken    zu
                                                                machen…        Alois    Lindenbauer
                                                                (Künstler) gibt seiner Gestaltung
                                                                den Namen „Nahrung Natur im
                                                                Anthropozän“     wobei    bei   den
                                                                künstlerischen    Elementen    auch
                                                                sichtlich die göttliche Schöpfung
                                                                mit ins Boot genommen wurde.

                                           Heil sein in Gott – bedeutet für mich
                        Besonders an meinem Beruf als Religionslehrerin liebe ich, den Kindern
                        eine heilsame und befreiende Botschaft zu verkünden, immer wieder
                        spüren und erahnen zu lassen. Es eröffnen sich dadurch auch für mich
                        viele heilende Wege und ermöglichen mir heilvolle Begegnungen und
 Halt an, wo läufst
                        Erfahrungen.
 du hin; der
 Himmel ist in dir.     Meine persönliche Spiritualität nährt sich in erster Linie aus der Bibel, der
 Suchst du Gott,        Meditation, der Mystik, den Lehren der Wüstenväter bzw.–mütter, dem
 anderswo, du           Gehen in der Natur, von meiner Mitwelt …
 fehlst ihn für und
 für.                   Ein HEILSEIN IN GOTT Þnde oder erahne ich, wenn ich selbst ãZU-
                        GRUNDE-GEHEÒ, d. h. auf meinen Grund gehe, eintauche in meine eigenen
 (Angelus Silesius)     Tiefen – dort, wo das Göttliche zu Hause ist. Natürlich gibt es in mir auch
                        Bruchstückhaftes, wo das Göttliche verschüttet ist. Ich kann mich immer
 Halt an, wo läufst
                        fallen lassen und zurŸckßie§en wie eine Welle in den Ozean, den ich Gott
 du hin; Gott ist in
                        nenne.
 dir. Suchst du das
 Heil in Gott           Dieses ZurŸckßie§en in den gšttlichen Ozean, dieses EINSWERDEN mit
                        IHM, der GOTTHEIT, ist das Heilsame und Befreiende und bedeutet für
                        mich HEILSEIN IN GOTT.
                        Cäzilia Aigner

                       Wenn auch nicht auf den ersten Blick erkennbar, birgt die neue Gestaltung
                       der Kapelle meiner Meinung nach viele Geheimnisse (des Glaubens) in sich.
                       Und jedes Mal entdecke ich wieder etwas Neues. Mšglicherweise liegt es
                       daran, dass ich oft zu unterschiedlichen Tageszeiten auf die Alber Höhe
                       komme und der Lichteinfall die unterschiedlichsten Effekte zulässt.
                       Vor allem das LICHT, das z.B. durch das „neue“ Fenster in der Kapelle
                       eindringt, drückt für mich persönlich sehr viel aus: Licht als das Symbol für
                       die Gegenwart Gottes, Licht als Hoffnungsschimmer, Licht - das in der
                       Finsternis leuchtet und Licht- als Zeichen fŸr das Wirken der gšttlichen
                       Gnade. Diese Verbindung zu Gott und dessen Zusage ãIch bin daÒ - (auch
                       wenn man sich in Þnsteren Lebenssituationen verirrt) lŠsst mich gšttliches
                       Heil spüren.
                       Maria Seyerlehner

Ein Begleitheft mit spirituellen Impulsen im Hosentaschenformat zu
den Stationen mit Gedanken der KünstlerInnen erhalten Sie im
Pfarramt, am Gemeindeamt und in der Pfarrkirche.

Umfang: 50 Seiten; Format A6                Preis: € 5.-
Pfarrblatt Maria Neustift
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                                                                                                 Firmung 2020 in
                                                                                                 Maria Neustift
                                                                                                 und 2021 in
                                                                                                 Großraming

                                                                                                 Die Firmlinge aus Maria Neustift:
                                                                                                 Lisa Aigner, Daniela Hörndler,
Bild: Florian Köppl

                                                                                                 Helene Großauer, Sophie Tüchl-​
                                                                                                 berger,   David    Schweighuber,
                                                                                                 Leoni Keller, Sarah Gruber, Eva
                                                                                                 Schmollngruber, Anna Krenn

                  E    s war nicht leicht, den richtigen Termin für die
                       Firmung 2020 zu finden – rückblickend kann man
                  sagen, wir haben es mit dem 5. September genau erwi-
                                                                              des Festes beigetragen haben!
                                                                                Firmung 2021 ist am 22. Mai um 10 Uhr in
                                                                              Großraming geplant. Der Termin ist mit General-
                  scht, alle Firmungen ab November wurden wieder ver-         vikar Severin Lederhilger vereinbart. Er kann also
                  schoben, wir hingegen konnten ein tolles Fest feiern.       bereits freigehalten werden bei allen, die nächstes Jahr
                    Am Tag der Firmung war Treffpunkt beim HdD in             gefirmt werden wollen. Auf welche Weise wir die Vor-
                  Maria Neustift, von dort zogen wir in die Kirche ein,       bereitung gestalten können, ist noch ungewiss. Eine
                  wo jeder Firmling mit Patin / Pate bei seiner Fami-         Anmeldung ist online möglich: Auf der Homepage
                  lie Platz fand. Es war ein tolles Fest, bei dem sich die    gibt es unter Service ein Anmeldeformular. Dort trägst
                  Firmlinge auch persönlich einbringen konnten. Abt           du deine Daten ein und bekommst dann Infos, sobald
                  Christian Haidinger fand auch ansprechende Worte            es los geht. Wir freuen uns auf dich!
                  für die Jugendlichen. Danke allen, die zum Gelingen                                         >

                       Die Heiligen Drei Könige sind auch heuer wieder unterwegs und bringen den Segen für das
                       neue Jahr. „Sternsingen 2021 – aber sicher!“

                                                                             Nahrung sichert Leben
                                                                       Jeder Mensch braucht zum Leben ausreichend
                                                                       Essen und Trinken. In Andhra Pradesh und
                                                                       Telangana, in Süd-Indien, ist dieses
                       Menschenrecht auf Nahrung gefährdet. Zusätzlich zur Benachteiligung der armen Bevölkerung
                       und der ungerechten Verteilung von Landbesitz wird immer stärker die Klimakatastrophe zur
                       Gefahr. Unsere Partnerorganisationen SNIRD und YFA unterstützen die Bauern- und
                       Fischerfamilien beim Überleben auf ihrem Land.
                       Mehr Infos auf www.sternsingen.at
                       Die Spenden für notleidende Mitmenschen in Afrika, Asien und Lateinamerika sind heuer
                       nötiger denn je. Die Corona Pandemie hat das Überleben der Menschen noch schwieriger
                       gemacht, denn in vielen Teilen der Welt ist die Armut stark angestiegen.
Ausgabe 03/2020
Kath. Jungschar                                                                                   15

 Die Corona Krise hat unseren Alltag ziemlich durcheinander gewirbelt und ist für die
 Sternsingeraktion eine Herausforderung. Es ist aber gerade jetzt wichtig, die weihnachtliche
 Friedensbotschaft und den Segen zu bringen, als Zeichen der Hoffnung und Zuversicht. Wir
 alle haben in den letzten Monaten gelernt, gut auf uns und unsere Mitmenschen zu achten.
 Auf die kommende Sternsingeraktion sind wir deswegen gut vorbereitet.
 Beim Coronavirus handelt es sich um eine weltweite Pandemie, wo niemand zu 100 %
 ausschließen kann, dass Menschen sich mit dem Virus infizieren. Um das Risiko der
 Verbreitung zu minimieren, wird das mit Experten ausgearbeitete Sternsinger-Hygienekonzept
 (siehe www.sternsingen.at/corona) an unsere örtlichen Voraussetzungen angepasst, sodass
 beim „Sternsingen 2021 – aber sicher!“ die Gesundheit aller Besuchten und Beteiligten
 bestmöglich gewahrt bleibt.

                            Wichtige Infos für Euch zuhause
        Die Sternsinger werden die Wohnräume nicht betreten, bei Schlechtwetter nur den
        Vorraum. Wir ersuchen Euch, sie daher auch nicht hinein zu bitten.
        Es gibt die Möglichkeit zur kontaktlosen Spendenübergabe.
        Bitte achtet auch Ihr auf den nötigen Abstand zu den Sternsingern – spezielle Vorsicht
        bei Risikogruppen!
        Süßigkeiten an die Sternsinger bitte nur in Originalverpackung.
        Bitte keine Jause anbieten, die Gruppen essen nur bei Haushalten, mit denen es
        abgesprochen wurde.

                             Die Sternsinger kommen am …

               28.12. Hochreith 1                    03.01. Glasenberg
                      Hochreith 2                           Platten
               29.12. Moosgraben 1                   04.01. Hofberg
                      Moosgraben 2                          Ennstalstraße/Arthofberg
               30.12. Großebersegg                   05.06. Freithofberg
                      Kleinebersegg                  06.01. Großalb
               02.01. Waidhäuslsiedlung                     Friedhof
                      Briefberg                             Ort

          Termine mit Vorbehalt, bitte auf die aktuellen Infos in der Kirche achten!

 Sollten die Sternsinger im Falle des Falles nicht zu Euch gehen dürfen, gibt es online auf
 www.jungschar.pfarre-mn.at
 die Möglichkeit, die Gruppen anzuhören. Segens-Sticker, Info und Erlagschein werdet Ihr wie
 gewohnt nach Hause bekommen.
 Auch wenn durch Corona vieles anders abläuft, freuen sich die Sternsinger/innen schon
 darauf, Euch den Segen für das Jahr 2021 zu bringen.
Pfarrblatt Maria Neustift
16                                                                       Kath. Jungschar

 Aktiv werden, anderen Menschen helfen, Gemeinschaft erleben und Spaß haben – das ist
 Sternsingen.
       Wir laden dich herzlich ein, beim „Sternsingen 2021 – aber sicher!“ mitzumachen!
         Die Sternsingeraktion ist offen für alle, egal in welchem Verein du dabei bist.
                                  Mach mit und setze Zeichen!

 Die kommende Sternsingeraktion haben wir uns zwar anders vorgestellt, doch wir haben uns
 natürlich etwas überlegt, wie wir den Segen dennoch zu den Menschen bringen können und
 so auch Segen für Menschen in ärmeren Ländern sein können.

                                            Sternsingerproben sind im HDD
                                            am Samstag, 12. und 19. Dezember
                                            jeweils von 9:00 bis 10:00 Uhr

 Die Proben werden heuer auf das Allernötigste reduziert. Damit du trotzdem alles gut lernen
 kannst, werden wir dir online ein „Sternsinger Paket“ zur Verfügung stellen.
 Zur Einteilung bitten wir, euch gleich als vollständige Gruppe (= 3 Kinder + 1 Begleitperson) mit
 einer Wunschroute (siehe Termine oben!) anzumelden. Die Gruppen bleiben während der
 Sternsingertage in derselben Zusammensetzung. Für alle, die keine Gruppe haben und
 trotzdem mitmachen wollen, ist das kein Problem. Meldet euch einfach einzeln an und wir
 finden gemeinsam eine Gruppe!
            Baldige Anmeldungen bitte per E-Mail direkt an jungschar@pfarre-mn.at
                       oder per Anruf an die Sternsingerverantwortlichen
 Alle weiteren Infos, die ihr als Sternsinger, Begleiter oder Helfer wissen müsst, werden euch
                     nach der Anmeldung noch detailliert bekannt gegeben.

 Wir hoffen, die Proben und die Aktion selbst, unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen
 abhalten zu können, bitten jedoch um euer Verständnis und eure Flexibilität, falls es zu
 spontanen Änderungen kommt!
 Für uns als Jungschar ist es eine Herausforderung die Aktion unter diesen speziellen
 Umständen zu meistern, doch wir sind davon überzeugt, dass wir das gemeinsam mit euch gut
 bewältigen werden.

      Euer Einsatz als Sternsinger, Begleiter oder Helfer ist ein wichtiger Beitrag für ein Stück
                                    gerechte, lebenswerte Welt!

                          Bei Fragen könnt ihr euch abends jederzeit an die
                          Sternsingerverantwortlichen wenden:
                          Romana Ahrer (0664 579 23 09) oder Bärbel Atschreiter (0677 617 73 858)
                          Zusätzliche Infos und das „Sternsinger-Paket“ findet ihr unter
                          www.jungschar.pfarre-mn.at
Ausgabe 03/2020
                                                                                                           17
Bibliothek Maria Neustift

M     it Ende des Jahres gebe ich
      meine 15-jährige ehren-
amtliche Tätigkeit als Leiterin
                                     Ich bedanke mich bei allen Men-
                                     schen, die mich in dieser Zeit tat-
                                     kräftig unterstützt haben. Danke
                                                                            im Team, danke für
                                                                            ihr ehrenamtliches
                                                                            Engagement in der
der Bibliothek ab.                   auch an die Pfarre und Gemeinde,       Bibliothek.
  Ich blicke auf wunderschöne        die immer wieder ein offenes Ohr       Neu im Team sind
Momente im Miteinander im Team,      für die Bibliothek hatten.             Daniela Farfeleder,
auf viele gelungene Veranstal-          In Zukunft nutze ich meine          Petra Steindler und
tungen mit den kleinen Bücherwür-    Rechte als Leserin, die darin beste-   Hermelinde Wohl-
mern sowie Lesungen, Kabaretts,      hen: Einfach zu lesen, wenn es         hardt,      herzlich
Bücherflohmärkte und den Umbau       Spaß macht, Seiten zu übersprin-       willkommen!
der Bibliothek zurück. Es gab auch   gen, ein Buch zu Ende zu lesen
Zeiten, in denen es nicht einfach    oder nochmals zu lesen, überall zu     Das Team der Bibliothek wird euch
war und doch fanden wir immer        lesen, herumzuschmökern, laut zu       weiterhin gut betreuen und beraten,
wieder eine Lösung, wo die Freude    lesen, zu schweigen oder vorzu­        doch leider kann ich keine neue Lei-
und der Spaß durch gemeinsame        lesen. Bücher sind für mich auch       terin bekanntgeben. Dies sehe ich
Ziele immer wieder die Oberhand      dazu da, über den eigenen Teller-      aber auch als Chance, dass dadurch
gewannen. Selber bin ich auch        rand zu schauen und diese Welt         auch wieder mehr Schwung und
durch die Kurse und Seminare der     kann ich nach Belieben betreten        Elan in der Bibliotheksarbeit ent-
Bibliotheksarbeit gewachsen und      oder verlassen.                        stehen kann.
die Motivation wurde dadurch            Verlassen haben uns auch Mar-
immer wieder gestärkt.               tina Gruber und Claudia Geiblinger            >

        Danke liebe Helga für dein Engagement und die unzähligen ehrenamtlichen Stunden, die du für
        die Sicherstellung dieses wichtigen Bildungsangebotes in unserer Pfarre/Gemeinde geleistet hast!

Taufen:          19.09.2020
                 20.09.2020
                                 Alexandra Aigner, Hofberg
                                 Carla Göß, Ramingtal-Briefberg
                 27.09.2020      Gabriel Perndl, Neustift
                 03.10.2020      Lea Sieghartsleitner, Ennstalstraße
                 17.10.2020      Julian Daucher, Pfarrsiedlung
                 24.10.2020      Leni Infanger, Aschbach
                 26.10.2020      Linett Theresia Derfler, Sulzbach
                 26.10.2020      Johannes Kalkhofer, Großraming

Trauungen:
                 22.08.2020      Ludwig Maria Moser und Kristina Böck, Wien/Waidhofen a.d.Ybbs
                 12.09.2020      Thomas Krendl und Lisa Hutter, St.Peter/Au
                 10.10.2020      Markus Kopf und Marlene Leib, Großalb
                 31.10.2020      Günther und Maria Schörkhuber, geb. Hochbichler, Moosgraben

Begräbnisse:
                 verstorben am 12.11.2020 in Weyer:
                 Maria Ratzberger, geb. 1927
                 Lidwina Hornbachner, geb.1932
Pfarrblatt Maria Neustift
18

                                  Wir freuen uns …
                                     … dass trotz Coronamaßnahmen die Kinder der letzten 4. Klasse
                                     (Religionslehrerin Cäzilia Aigner) eigenständig das Talenteprojekt
                                     gemacht haben. Der stolze Erlös von € 1.111,52 kommt einem sozia-
                                     len Projekt zugute.

                                     … über die druckfrischen Folder des neuen Seelsorge-Teams, profes-
                                     sionell und kreativ gestaltet von Pia Haas. Danke!
… über die schöne Erntekrone,
die in diesem Jahr vom Imkerver-     … über die neu gestalteten Postkarten, die in den örtlichen Geschäf-
ein gestaltet wurde.                 ten, im Pfarramt und in der Kirche zum Verkauf angeboten werden.

                                     … und gratulieren PGR-Mitglied Cornelia
                                     Hörmann und ihrem Mann Gerhard zur
                                     Geburt ihres Sohnes Tobias und wünschen
                                     ihnen eine wunderbare Familien-Zeit,
… dass trotz der coronabe-           verbunden mit viel Liebe, Geborgenheit,
dingten widrigen Umstände die        Freude und Gesundheit.
Erstkommunion im Herbst              In den Augen eines neugeborenen Kindes
stimmungsvoll nachgefeiert wer-      spiegelt sich das Wunder des Lebens.
den konnte.

                                                           … über die fleißige Theresia Eberlberger,
                                                           unsere langjährige „Blumenfee“ bei der Pfarr-
                                                           hofkapelle, die mit Jahreswechsel dieses Amt in
                                                           jüngere Hände übergeben möchte. Interessierte
                                                           Damen und Herren: bitte im Pfarramt melden!
                                                           Liebe Resi! Herzlichen Dank für dein umsich-
                                                           tiges Wirken!

                                     … über die tollen Flugaufnahmen vom Gemeindegebiet Maria Neu-
… dass auch in diesem Jahr an        stift, die Peter Reitner der Pfarre zur weiteren Verwendung zur Verfü-
jede/n Verstorbene/n der Pfarre      gung gestellt hat.
an Allerheiligen mit einer Kerze
gedacht wurde. Herzlichen Dank
an Maria Schaupp und Veronika
Hörmann für die Gestaltung!            Hinweise:
                                       • Wer vor Weihnachten noch einen Krankenbesuch des Herrn
… über die fleißigen HelferInnen,      Pfarrers möchte, bitte bald im Pfarramt melden (07250 204).
die auch heuer wieder bei der Kir-
chenreinigung geholfen haben.          • Wir bitten wieder um Mithilfe und Unterstützung bei der
Vergelt´s Gott!                        anfallenden Schneeräumung rund um die Kirche.
Ausgabe 03/2020
Termine                                                                                                 19
      Unsere fixen liturgischen Angebote:
      • Vorabendmesse jeden 1. und 3. Samstag um 19:00 Uhr
      • Hl. Messe jeden 2. und 4. Freitag um 7:30 Uhr (2. Freitag: Seniorenmesse)
      • Hl. Messe jeden Donnerstag um 19:30 Uhr (letzter Do. im Monat: Heilungsmesse)

                                        November 2020
27., Fr.   07:30   Hl.Messe
28., Sa.   16:00   Hl.Messe; Adventkranzweihe (siehe Seite 8)
29., So.   08:30   1. Advent; Adventkranzweihe (siehe Seite 8)
                                        Dezember 2020
                                                                            Hl. Messen, die in die Zeit
06., So.   08:30   2. Advent - Eucharistiefeier
                                                                         des „Lockdown“ fallen, werden
08., Di.   08:30   Eucharistiefeier - Mariä Empfängnis                    selbstverständlich gefeiert und
13., So.   08:30   3. Advent - Eucharistiefeier                       absolviert, jedoch ohne Anwesenheit
17., Do.   12:00   Hl.Messe - Bußfeier Beichtgelegenheit             des Gottesvolkes. Sollte dieser Umstand
20., So.   08:30   4. Advent - Eucharistiefeier                      zu Unannehmlichkeiten führen, können
25., Fr.   08:30   Eucharistiefeier-Geburt des Herrn                  Intentionen der Hl. Messen nochmals
26., Sa.   08:30   Eucharistiefeier-Hl.Stephanus                    im Pfarrbüro terminiert werden, diesmal
                                                                                   ohne Gebühr.
27., So.   08:30   Fest d.Hl.Familie - Eucharistiefeier
                                           Januar 2021
01., Fr.   08:30   Eucharistiefeier - Neujahr
06., Mi.   08:30   Eucharistiefeier- Erscheinung des Herrn
24., So.   08:30   Eucharistiefeier - Ministranten-Aufnahmefeier
                                          Februar 2021
02., Di.   07:30   Hl.Messe - Darstellung des Herrn
03., Mi.   07:30   Hl.Messe - Blasiussegen
20., Sa.   07:30   Hl.Messe - KMB-Männertag Thema: Arbeitswelt
21., So.   08:30   1. Fastensonntag
28., So.   08:30   2. Fastensonntag
                                            März 2021
                                                                          Angaben ohne Gewähr
07., So.   08:30   3. Fastensonntag
                                                                        und vorbehaltlich aktueller
13., Sa.   19:00   Vorabendmesse
                                                                     Enticklungen! Bitte beachten Sie
14., So.   08:30   4. Fastensonntag
                                                                      die aktuellen Verlautbarungen
21., So.   08:30   5. Fastensonntag
                                                                     und die Wochenordnung (siehe
27., Sa.   19:00   Vorabendmesse
                                                                           www.pfarre-mn.at)!
28., So.   08:30   Palmsonntag

              Pfarrblatt-Infos finden Sie im Internet unter: www.pfarre-mn.at
                    Das nächste Pfarrblatt erscheint zur Fastenzeit 2021
                             Redaktionsschluss: 7. Februar 2021
                Beiträge erbeten an: pfarre.marianeustift@dioezese-linz.at

      Impressum: Inhaber und Herausgeber: Pfarre Maria Neustift, 4443 Maria Neustift, Neustift 28;
           Redaktion: Team des Öffentlichkeitsausschusses; Hersteller: in.takt/promente OÖ, Linz
  Kontakt: pfarre.marianeustift@dioezese-linz.at; IBAN: AT38 3408 0000 0771 9123; DVR: 002987411535
   Nicht gekennzeichnete Bilder wurden dem Pfarrblatt zur freien Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.
Ein bisschen mehr Freude und weniger Streit,
                                                    ein bisschen mehr Güte und weniger Neid,
                                                    ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass,
                                                   ein bisschen mehr Wahrheit, das wäre was!
                                                    Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh,
                                                        statt immer nur ich ein bisschen Du,
                                                statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
                                                       und Kraft zum Handeln, das wäre gut!
                                                  In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht,
                                                   kein quälend Verlangen, ein froher Verzicht,
                                                      und viel mehr Blumen, solange es geht,
                                                    nicht erst an Gräbern, da blühn sie zu spät.
                                                                   (Peter Rosegger)

                                Der Retter ist da, noch klein aber mächtig, Ihm gehört unsere Zukunft, schenken wir Ihm
                                                                    unser Vertrauen!

                                              Mit Gebet und besten Wünschen für alle Pfarrangehörigen,
                                                      Pfarrer Thomas und das Redaktionsteam
Bild: Leon Oblak/unsplash.com
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