Pharma-News Journal für Neurologie - www.kup.at/ - Krause und ...

 
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Journal für

 Neurologie, Neurochirurgie
 und Psychiatrie
             www.kup.at/
 JNeurolNeurochirPsychiatr   Zeitschrift für Erkrankungen des Nervensystems

Pharma-News
                                                                               Homepage:
Journal für Neurologie
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Neurochirurgie und Psychiatrie                                   JNeurolNeurochirPsychiatr

2007; 8 (2), 50-66                                                     Online-Datenbank
                                                                         mit Autoren-
                                                                      und Stichwortsuche

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                                                               EMBASE/Excerpta Medica/BIOBASE/SCOPUS

 Krause & Pachernegg GmbH • Verlag für Medizin und Wirtschaft • A-3003 Gablitz
 P.b.b. 02Z031117M,            Verlagsor t : 3003 Gablitz, Linzerstraße 177A /21           Preis : EUR 10,–
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DGfE 2022

60. Jahrestagung der DGfE
   27.–30. APRIL 2022 l Leipzig                                           © Jakob Fischer l shutterstock

   www.epilepsie-tagung.de                AbstrAct DEADlinE 09. DEzEmbEr 2021

                             73. Jahrestagung
                             Deutsche gesellschaft für neurochirurgie

                             abstract Deadline: 04. Januar 2022
                  Joint Meeting mit der griechischen gesellschaft für neurochirurgie
                             www.dgnc-kongress.de
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PHARMA-NEWS                  PHARMA-NEWS
     Frühzeitige Therapie kann Progression     nach dem ersten
     der Erkrankung verzögern                  klinischen Ereig-      Abbildung 1: Reduktion des Risikos für klinisch sichere
                                               nis die Wahr-          MS (CDMS) (nach [2])
                                               scheinlichkeit für
     MULTIPLE SKLEROSE – THERA-                einen weiteren
                                               Schub im Ver-
     PIEKONZEPTE AUS EINER HAND                gleich zu Place-
                                               bo um 51 % ver-
     Multiple Sklerose (MS) ist die häufig-    ringern kann“
     ste chronische neurologische Lang-        (Abb. 1).
     zeiterkrankung bei jüngeren Erwach-
     senen mit einer Inzidenz von etwa         Die Fortsetzungs-
     100 Fällen pro 100.000 Einwohnern         studie CHAMPI-
     in Österreich. Prof. Dr. Thomas           ONS [3] widmete
     Berger, Neurologische Klinik Inns-        sich der Frage, ob
     bruck, faßte im Rahmen des Biogen         die frühzeitige
     Idec-Satellitensymposiums „Multiple       Therapie mit
     Sklerose: Therapiekonzepte aus einer      Avonex® auch nach fünf Jahren noch        Avonex® innerhalb der Substanz-
     Hand“ am 27.04.2007 im Rahmen             einen Langzeitbenefit zeigt: „Jene        klasse am niedrigsten ist. Dr. Putzki
     der gemeinsamen Jahrestagung von          Patienten aus der CHAMPS-Studie,          begründete dies u. a. mit Unterschie-
     ÖAG, ÖGN und ÖGPP in Salzburg             die von Anfang an mit Avonex® be-         den im Herstellungsverfahren, Ab-
     zusammen: „Diese entzündlich-             handelt wurden, hatten ein um 43 %        hängigkeiten von der Dosierung und
     demyelinisierende Erkrankung des          niedrigeres Risiko, nach fünf Jahren      der Applikationsstelle: „Die Haut ist
     Zentralnervensystems verläuft in vier     an einer klinisch manifesten MS zu        viel immunogener als der Muskel und
     Stadien: Entzündung, Entmarkung,          erkranken.“ Insbesondere für Hoch-        insofern ist es schlüssig, daß unter
     axonaler Verlust und Narbenbildung.“      risikopatienten (≥ 9 T2-Läsionen und      Avonex® am seltensten neutralisie-
     Als Basistherapie werden heute schon      ≥ 1 Gd+-Läsion) sei eine möglichst        rende Antikörper zu finden sind“.
     im Frühstadium immunmodulatorische        frühzeitige Avonex®-Therapie sehr zu
     Substanzen wie u. a. Interferon beta-1a   empfehlen.                                Tysabri®
     1× wöchentlich, i.m. (Avonex®) ver-
     ordnet, um möglichst früh die Entzün-     Die Verträglichkeit von Avonex®, das      Natalizumab (Tysabri®, 1x alle 4 Wo-
     dungsreaktion zu hemmen.                  als einziges Präparat einmal wöchent-     chen, i.v.) ist seit etwa einem Jahr in
                                               lich intramuskulär injiziert wird, ist    der EU zugelassen. Der erste rekom-
     Avonex®                                   verglichen mit anderen Interferon         binante humanisierte monoklonale
                                               beta-Präparaten sehr gut [4]: In der      Antikörper in der MS-Therapie
     Dr. Norman Putzki, MS-Center der          QUASIMS-Studie mit fast 5000 Pati-        „… kann, vereinfacht ausgedrückt,
     Universitätsklinik Essen, Deutschland,    enten wurden alle Interferonprä-          die Migration von mononukleären
     berichtete, daß die Entwicklung von       parate verglichen. Es gab „… unter        Leukozyten durch die Bluthirnschran-
     Substanzen wie Avonex® dazu ge-           Avonex® die geringste Zahl von Pati-      ke ins ZNS verhindern“, so Univ.-Prof.
     führt hat, daß Patienten heute spezifi-   enten, die auf ein anderes Präparat       Dr. Karl Vass, Präsident der Wiener
     schere Therapien zur Verfügung ste-       umgestellt werden mußten.“ Vor            MS-Gesellschaft und Oberarzt an der
     hen. Bereits die Zulassungsstudie von     allem unerwünschte Reaktionen an          Neurologischen Universitätsklinik
     Avonex® ergab, daß nach zwei Jahren       der Einstichstelle und die Zahl der       der Medizinischen Universität Wien.
     Therapie im Vergleich zu Placebo die      Therapieabbrüche wegen zentralner-        Damit wird der wesentliche initiale
     Schubrate um 32 % und die Behin-          vöser Nebenwirkungen, in erster Linie     Prozeß der immunpathogenetischen
     derungsprogression um 37 % redu-          Depressionen, waren sehr gering.          Kaskade bei MS blockiert.
     ziert wurde [1].
                                               Neutralisierende Antikörper können        Die klinische Wirksamkeit der Sub-
     Die CHAMPS-Studie [2] befaßte sich        bei jeder Interferon beta-Therapie auf-   stanz konnte in großen Studien dar-
     mit der Sinnhaftigkeit eines Behand-      treten und die Wirksamkeit entspre-       gestellt werden, u. a. in AFFIRM [5]:
     lungsbeginns nach dem ersten MS-          chend beeinflussen. Einige Studien,       Die Schubrate von knapp 1000 MS-
     Schub zur Verzögerung der Manife-         darunter eine aktuelle Querschnitts-      Patienten mit schubförmig remittie-
     station einer klinisch definierten MS.    analyse von Deisenhammer et al.           rendem Verlauf wurde im Vergleich
     „Die erste diesbezügliche Langzeit-       (Interferon beta-Antikörper-Projekt),     zu Placebo über zwei Jahre um 68 %
     studie konnte eindeutig zeigen, daß       haben gezeigt, daß die Inzidenz für       reduziert (Abb. 2). „Die Wirkung war
     eine Behandlung mit Avonex® bereits       neutralisierende Antikörper unter         in allen Subgruppen, auch bei Pati-

50    J. NEUROL. NEUROCHIR. PSYCHIATR. 2/2007

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PHARMA-NEWS
                                                                  Univ.-Prof. Dr.           Brownscheidle CM, Coats ME, Cohan SL,
       Abbildung 2: Jährliche Schubraten (nach [5])               Franz Fazekas,            Dougherty DS, Kinkel RP, Mass MK,
                                                                                            Munschauer FE 3rd, Priore RL, Pullicino PM,
                                                                  MS-Experte an             Scherokman BJ, Whitham RH, et al. Intramus-
                                                                  der Neurologi-            cular interferon beta-1a for disease progres-
                                                                  schen Universi-           sion in relapsing multiple sclerosis. The Multi-
                                                                  tätsklinik Graz,          ple Sclerosis Collaborative Research Group
                                                                                            (MSCRG). Ann Neurol 1996; 39: 285–94.
                                                                  präzisierte den           Erratum in: Ann Neurol 1996; 40: 480.
                                                                  Einsatz des neu-
                                                                                            2. Jacobs LD, Beck RW, Simon JH, Kinkel RP,
                                                                  en Medikaments            Brownscheidle CM, Murray TJ, Simonian NA,
                                                                  als Monotherapie          Slasor PJ, Sandrock AW. Intramuscular inter-
                                                                  zur Prävention            feron beta-1a therapy initiated during a first
                                                                  von Schüben und           demyelinating event in multiple sclerosis.
                                                                                            CHAMPS Study Group. N Engl J Med 2000;
                                                                  Verlangsamung             343: 898–904.
                                                                  der Behinderungs-
                                                                                            3. Kinkel RP, Kollman C, O’Connor P, Murray
                                                                  progression bei           TJ, Simon J, Arnold D, Bakshi R, Weinstock-
                                                                  schubförmiger             Gutman B, Brod S, Cooper J, Duquette P,
                                                                  MS „für Patienten,        Eggenberger E, Felton W, Fox R, Freedman M,
     enten mit schweren Verlaufsformen,       die auf eine volle und ausreichende           Galetta S, Goodman A, Guarnaccia J,
                                                                                            Hashimoto S, Horowitz S, Javerbaum J,
     hoch, und vor allem deutlich ausge-      Behandlung – ein Zeitraum von min-            Kasper L, Kaufman M, Kerson L, Mass M,
     prägter als unter bisher verfügbaren     destens einem Jahr wird empfohlen –           Rammohan K, Reiss M, Rolak L, Rose J, Scott
     Therapien zu erwarten wäre.“ Die         mit Interferon beta oder Glatiramer-          T, Selhorst J, Shin R, Smith C, Stuart W,
     Behinderungsprogression konnte           azetat nicht angesprochen haben.              Thurston S, Wall M; CHAMPIONS Study
     über 2 Jahre um 54 % (anhaltend          Diese PatientInnen sollten im vergan-         Group. IM interferon beta-1a delays definite
                                                                                            multiple sclerosis 5 years after a first demyeli-
     über 24 Wochen) verringert werden.       genen Jahr unter Therapie zumindest           nating event. Neurology 2006; 66: 678–84.
                                              einen Schub gehabt haben, und soll-           4. Limmroth V, Malessa R, Zettl UK, Koehler J,
     Nach Kombination der wesentlichen        ten in der kranialen MRT mindestens           Japp G, Haller P, Elias W, Obhof W, Viehover
     Meßpunkte war 1/3 der Tysabri®-Pati-     neun T2- oder eine Gd-anreichernde            A, Meier U, Brosig A, Hasford J, Putzki N,
     enten über zwei Jahre ohne jegliche      Läsion aufweisen.“                            Kalski G, Wernsdorfer C; for the QUASIMS
     Krankheitsaktivität, verglichen mit                                                    Study Group. Quality Assessment in Multiple
                                                                                            Sclerosis Therapy (QUASIMS): a comparison
     6 % in der Placebogruppe. Zudem          Er ergänzte: „Tysabri® ist auch indi-         of interferon beta therapies for relapsing-re-
     sank die Zahl der steroidbehandelten     ziert für PatientInnen mit innerhalb          mitting multiple sclerosis. J Neurol 2007;
     Schübe und Spitalsaufenthalte unter      eines Jahres rasch fortschreitender           [Epub ahead of print].
     Tysabri® deutlich, die Lebensqualität    schubförmiger MS, definiert durch             5. Polman CH, O’Connor PW, Havrdova E,
     konnte signifikant verbessert werden.    zwei oder mehr schwere behindernde            Hutchinson M, Kappos L, Miller DH, Phillips
                                              Schübe, und mit einer oder mehr               JT, Lublin FD, Giovannoni G, Wajgt A, Toal M,
                                                                                            Lynn F, Panzara MA, Sandrock AW; AFFIRM
     Heute gilt Tysabri® aufgrund der gro-    Gd-anreichernden Läsionen in der              Investigators. A randomized, placebo-control-
     ßen Erfahrung als prinzipiell sicher:    MRT des Gehirns oder mit einer signi-         led trial of natalizumab for relapsing multiple
     „Die Verträglichkeit ist gut, manche     fikanten Erhöhung der T2-Läsionen im          sclerosis. N Engl J Med 2006; 354: 899–910.
     Patienten berichten über Kopfschmer-     Vergleich zu einer kurzfristig zurück-
     zen oder Abgeschlagenheit. Wir           liegenden MRT-Voruntersuchung.“
     konnten keine Häufung von malig-
     nen Erkrankungen oder Depressio-         Wie alle anderen MS-Präparate wird
     nen beobachten, auch die Infektions-     Tysabri® an MS-Zentren verordnet. In
     rate lag im Bereich von Placebo.“        einem einfach aufgebauten „Tysabri®-          Weitere Informationen:
                                              Register der ÖGN“ werden alle Pati-
     Da in seltenen Fällen eine (ambulant     entendaten gesammelt, sodaß auch
     therapierbare) Unverträglichkeits-       in Österreich direkte Informationen
     reaktion auftreten kann, müssen die      zur Wirksamkeit und Sicherheit im
     Patienten noch eine Stunde nach der      klinischen Alltag verfügbar sind.
     Infusion beobachtet werden. Wäh-
     rend der Zulassungsstudien traten                                                      Biogen Idec Austria GmbH
     drei Fälle von progressiver multifoka-   Literatur:                                    A-1230 Wien
     ler Leukoenzephalopathie (PML) auf,
                                              1. Jacobs LD, Cookfair DL, Rudick RA,
                                                                                            Lemböckgasse 63/2
     mittlerweile wurden aber trotz ge-       Herndon RM, Richert JR, Salazar AM, Fischer   Tel. 01/4844613-0
     stiegener Patientenzahlen keine wei-     JS, Goodkin DE, Granger CV, Simon JH, Alam    Fax 01/4844613-11
     teren Fälle gemeldet oder publiziert.    JJ, Bartoszak DM, Bourdette DN, Braiman J,    www.biogenidec.at

52    J. NEUROL. NEUROCHIR. PSYCHIATR. 2/2007
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PHARMA-NEWS
     Ergebnisse der neuen VISTA-Studie                                wiederholt unkontrolliert ein Wort                               „Verbale Wiederholungen sind ein
                                                                      oder einen Satz (Perseveration).                                 häufiges Symptom der Alzheimer-
                                                                                                                                       erkrankung und stellen eine Heraus-
     GALANTAMIN REDUZIERT                                             Das Wiederholen verbaler Äußerun-
                                                                      gen stellt einen der Hauptgründe für
                                                                                                                                       forderung sowohl für die Patienten
                                                                                                                                       als auch für die Betreuer dar“, erläu-
     STÄNDIGES WIEDERHOLEN VON                                        die Entscheidung von Betreuungs-
                                                                                                                                       tert Studienleiter Prof. Dr. Kenneth
                                                                      personen dar, einen Angehörigen in
     FRAGEN UND ERZÄHLUNGEN                                           ein Pflegeheim zu geben. Eine Re-
                                                                                                                                       Rockwood von der Universität Hali-
                                                                                                                                       fax: „Die VISTA-Analyse bestätigt,
     BEI ALZHEIMERPATIENTEN                                           duktion dieses belastenden Verhal-
                                                                      tens ist daher ein generelles Behand-
                                                                                                                                       daß dieses frustrierende Symptom
                                                                                                                                       durch die Behandlung mit Galant-
                                                                      lungsziel bei Alzheimerpatienten.
                                                                                                                                       amin reduziert werden kann.“
     Eine vor kurzem in Neurology publi-                              In der VISTA-Studie an 130 Patienten
     zierte Studie zeigt, daß Galantamin                              mit leichter bis mittelschwerer Alz-                             Quelle:
     (in Österreich Reminyl® retard) im                               heimerdemenz wurde die klinische                                 Rockwood K, Fay S, Jarrett P, Asp E. Effect of
     Vergleich zu Placebo eine signifikan-                            Wirkung einer 32wöchigen Behand-                                 galantamine on verbal repetition in AD: a sec-
                                                                                                                                       ondary analysis of the VISTA trial. Neurol
     te Reduktion von verbalen Wieder-                                lung mit Galantamin (16–24 mg/Tag)
                                                                                                                                       2007; 68: 1116–21.
     holungen (58 vs. 24 %) bei Alzhei-                               auf verschiedene Verhaltensparame-
     merpatienten bewirkt.                                            ter untersucht. Der Behandlungs-
                                                                      erfolg wurde vom Patienten bzw.
     Repetitive Verhaltensweisen sind                                 Betreuer sowie vom Arzt beurteilt.                               Weitere Informationen:
     eine der häufigsten Verhaltensstörun-                            Alle Beurteilungsgespräche wurden
     gen bei Alzheimerpatienten. Beson-                               auf Video aufgezeichnet, um den
     ders anstrengend für Betreuungsper-                              Behandlungserfolg besser bewerten                                Dr. Kurt Höller
     sonen sind repetitive verbale Äuße-                              zu können. VISTA (Video-Imaging                                  Janssen-Cilag Pharma GmbH
     rungen: Der Patient stellt immer wie-                            Synthesis of Treating Alzheimer’s                                A-1232 Wien, Pfarrgasse 75
     der die gleiche Frage, erzählt immer                             disease) ist die erste placebokontrol-                           Tel. 01/61030-0
     wieder die gleiche Geschichte oder                               lierte Studie dieser Art.                                        E-Mail: khoeller@jacat.jnj.com

     Fachkurzinformation zum Inserat auf der gegenüberliegenden Seite
     REMINYL™ 4 mg, 8 mg und 12 mg Filmtabletten; REMINYL™ 4 mg/ml orale Lösung; REMINYL™ RETARD 8 mg, 16 mg und 24 mg Kapseln. Qualitative und quantitative Zusammen-
     setzung: 1 Reminyl™ Filmtablette enthält 4 mg, 8 mg bzw. 12 mg Galantamin (als Hydrobromid). 1 ml Reminyl™ Lösung zum Einnehmen enthält 4 mg Galantamin (als Hydrobromid). Jede
     Reminyl™ retard 8 mg Kapsel enthält Galantamin Hydrobromid, entsprechend 8 mg Galantamin, jede Reminyl™ retard 16 mg Kapsel enthält Galantamin Hydrobromid, entsprechend 16 mg
     Galantamin, jede Reminyl™ retard 24 mg Kapsel enthält Galantamin Hydrobromid, entsprechend 24 mg Galantamin. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung der leichten
     bis mittelschweren Demenz vom Alzheimer Typ. Gegenanzeigen: Galantamin darf nicht bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Galantaminhydrobromid
     oder einem der sonstigen Bestandteile angewendet werden. Nachdem keine Daten über die Anwendung von Galantamin bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh-
     Score > 9) und schweren Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance < 9 ml/min) vorliegen, ist Galantamin bei diesen Personen kontraindiziert. Bei Patienten, bei denen sowohl signifi-
     kante Nieren- als auch Leberfunktionsstörungen vorliegen, ist Galantamin kontraindiziert. Pharmakotherapeutische Gruppe: Arzneimittel gegen Demenz; ATC-Code: N06DA04. Sonstige
     Bestandteile: Reminyl™ Filmtabletten: Kern: Hochdisperses Siliziumdioxid, Crospovidon, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, mikrokristalline Zellulose. Überzug: Hypromellose, Propy-
     lenglykol, Talk, Titandioxid (E171). Zusätzlich: 4 mg Filmtabletten: gelbes Eisenoxid (E172); 8 mg Filmtabletten: rotes Eisenoxid (E172); 12 mg Filmtabletten: rotes Eisenoxid (E172), Gelb-
     orange-S-Aluminiumlack (E110). Reminyl™ orale Lösung: p-Hydroxybenzoesäuremethylester, p-Hydroxybenzeosäurepropylester, Saccharin-Natrium, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser.
     Reminyl™ retard: Pellets, retardiert: Diethylphthalat, Ethylcellulose, Hypromellose, Macrogol, Maisstärke, Saccharose. Kapseln: Gelantine, Titandioxid (E171). Zusätzlich: 16 mg Kapseln: rotes
     Eisenoxid (E172); 24 mg Kapseln: rotes Eisenoxid (E172), gelbes Eisenoxid (E172). Drucktinte: Benzoesäure (E210), schwarzes Eisenoxid (E172) Dimethylsiloxane, Glyceride, Lecithin (Soja,
     E322), Methylcellulose, Polyethylenglycol, Polyethylenglycolstearat, Schellak, Sorbinsäure, Xanthangummi. Name und Anschrift des pharmazeutischen Unternehmers: JANSSEN-CILAG
     Pharma GmbH., 1232 Wien. Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht: Rp, apothekenpflichtig. Die Informationen zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung,
     Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sowie sonstigen Wechselwirkungen und Nebenwirkungen (sowie Gewöhnungseffekten) entnehmen Sie bitte der veröffentlichten
     Fachinformation. Stand: 07.11.2006

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                                              für die Tetanusimpfung gegeben wer-      stens sechs Monate und führte diese
     NEUESTES UND AKTUELLES                   den, für die explizit kein Zusammen-
                                              hang mit MS besteht.
                                                                                       Therapie nach der Impfung weiter
                                                                                       fort. Die Kontrollgruppe von 77 Pati-
     ZUM IMPFEN                                                                        enten erhielt in den sechs Monaten
                                              Die zweite Frage ist, ob eine Impfung    vor Studienaufnahme und während
                                              zu einer Verschlechterung des Ver-       der Studie keine Interferonbehand-
     Über den Zusammenhang zwischen           laufs führen kann. Hier gab Schwid       lung.
     Multipler Sklerose und Impfungen         eindeutige Antworten: „Studien haben
     wird immer wieder debattiert.            gezeigt, daß die Aktivität der Gadoli-   Beide Patientengruppen bekamen
     Dr. Steven Schwid vom Department         num aufnehmenden Läsionen nach           den gleichen Grippeimpfstoff als
     of Neurology, University of Rochester,   einer Influenzaimpfung abnimmt.“         Einmaldosis. Über 90 % der Patien-
     New York, nahm dazu bei einem            Weiters hat eine randomisierte Stu-      ten aus beiden Gruppen waren in
     Vortrag im Rahmen eines Satelliten-      die, die Influenzaimpfung mit Place-     der Lage, eine Immunisierung auf-
     symposiums in Barcelona Stellung.        bo verglich, gezeigt, daß die Ver-       zubauen. Resümee: „Unsere Studie
     Er sprach dabei zu drei relevanten       schlechterung bei Patienten mit MS       zeigte gleiche Antikörpertiter nach
     Fragen: Erstens, ob Impfungen selbst     ähnlich ist. „Diese Studien zeigen,      Influenza-Vakzination bei MS-Patien-
     die Entwicklung von MS begünstigen       daß Impfungen keine Verschlechte-        ten unter Interferon beta-1a-Therapie
     können. „Die meisten Studien haben       rung von MS begünstigen.“                im Vergleich zu Patienten ohne Inter-
     keine Evidenz für ein erhöhtes Risiko                                             feron.“ Die Behandlung mit Interfe-
     zur Entwicklung einer MS nach Vak-       60 von 180 Patienten mit einer           ron beta-1a verändert die Immun-
     zination gefunden“, bringt es Schwid     schubförmigen MS erlitten innerhalb      antwort auf eine Grippeimpfung bei
     auf den Punkt. Widersprüchlich dis-      von 6 Wochen nach der Erkrankung         MS-Patienten demnach nicht. Andere
     kutiert wurde allerdings ein mögli-      einen Schub (33 %), demgegenüber         MS-Therapien wurden auf diese Wei-
     cher Zusammenhang zwischen               9 von 180 Patienten nach einer           se noch nicht getestet.
     Hepatitis B-Impfung und MS.              Influenzaimpfung (5 %). Dement-
                                              sprechend kann man einer Grippe-         Weiterführende Literatur:
     Eine Studie an 3 Millionen Versiche-     impfung, im Vergleich mit einer          Schwid SR, Decker MD, Lopez-Bresnahan M;
     rungsnehmern, allerdings nur über        durchgemachten Erkrankung, sogar         Rebif-Influenza Vaccine Study Investigators.
                                                                                       Immune response to influenza vaccine is
     einen Zeitraum von drei bis fünf         ein schubprotektives Potential zubil-
                                                                                       maintained in patients with multiple sclerosis
     Jahren, zeigte ein dreifach erhöhtes     ligen.                                   receiving interferon beta-1a. Neurology 2005;
     Risiko einer MS-Erkrankung nach                                                   65: 1964–6.
     einer Hepatitis B-Impfung. Die Un-       Die dritte Frage ist, ob eine MS-The-
     tersuchung an 240.000 US-amerika-        rapie mit der immunologischen Ant-
     nischen Krankenschwestern (Nurses        wort der Vakzination interferiert.
     Health Study) hingegen ergab ein         Hier verwies Schwid auf eigene Un-       Weitere Informationen:
     Auftreten einer MS-Erkrankung in         tersuchungen. Bei 163 MS-Patienten       MerckSerono Austria GmbH
     der bereits niedrigen Relation von       wurde die Immunantwort auf eine          Mag. Astrid Wagner
     0,8 pro 1000 Personen. Hepatitis B-      Grippeimpfung prospektiv über vier       A-1210 Wien
     geimpfte Personen, die bei den Kran-     Wochen in einer offenen Studie un-       Floridsdorfer Hauptstraße 1
     kenschwestern einen hohen Prozent-       tersucht. Eine Gruppe von 86 Patien-     Tel. 01/604 76 90
     satz ausweisen, schienen eher gerin-     ten erhielt vor Applikation des Grip-    Fax 01/604 04 30
     ger von MS betroffen zu sein als die     peimpfstoffes Interferon beta-1a s.c.    E-Mail:
     anderen. Definitiv Entwarnung kann       dreimal wöchentlich über minde-          astrid.wagner@merckserono.net

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     Die kürzlich publizierte Analyse de-      gleich mit Symptommanagement            Die Studie
     monstriert auch einen negativen Ef-       allein, der Einsatz von Copaxone®
     fekt von neutralisierenden Antikör-       die beste Strategie war, gemessen an    Es wurde ein auf der Literatur basie-
     pern auf Kosten und Ergebnisse der        Behandlungsergebnissen und Kosten“,     rendes Markov-Modell entwickelt,
     Interferon-Beta-Therapien bei RRMS        sagte Kenneth Johnson, M.D., Profes-    um die ökonomischen Ergebnisse
                                               sor für Neurologie und Direktor des     von fünf Behandlungsstrategien bei
                                               Maryland Center for Multiple Sclero-    Patienten mit RRMS zu untersuchen:
     HOHE KOSTENEFFEKTIVITÄT VON               sis, Universität von Maryland.          (1) Symptommanagement (z. B. phy-
                                                                                       sikalische Therapie/Übungen und
     COPAXONE® IN PHARMAKO-                    Kosten-Effektivitäts- und Kosten-Nut-   pharmakologische Therapien) allein
     ÖKONOMISCHER ANALYSE MIT                  zen-Analysen sind nützliche Metho-      und (2–5) Symptommanagement
                                               den zur Evaluierung von Zusatz-         kombiniert mit Copaxone® (Glatira-
     LANGZEITDATEN ZUR BEHAND-                 kosten und potentiellem Nutzen          merazetat-Injektion) oder IM-IFNβ1-a
                                               (z. B. klinische Verbesserung) von      (Avonex®) oder SC-IFNβ1-a (Rebif®)
     LUNG DER SCHUBFÖRMIG VER-                 Therapien. Frühere ökonomische          oder SC-IFNβ1-b (Betaseron®). Es
     LAUFENDEN MULTIPLEN SKLE-                 Modelle machten Annahmen zum            handelt sich um das erste ökonomi-
                                               Impact des IFN-β-Behandlungseffekts     sche Modell bei MS, das Langzeit-
     ROSE (RRMS) AUFGEZEIGT                    (z. B. konstanter Behandlungseffekt     daten zu Behandlungseffekten inkor-
                                               über die Zeit) aufgrund von Limita-     poriert, Unterschiede im Design der
                                               tionen in den zur Verfügung stehen-     klinischen Studien berücksichtigt und
     Eine vergleichende Analyse von öko-       den Daten. Das gestaltete auch die      die Ergebnisse in bezug zu Kosten-
     nomischen Langzeitergebnissen von         Untersuchung der Auswirkung von         Nutzen und Kosten-Effektivität prä-
     vier immunmodulatorischen Medika-         NAKs, die die Effektivität von IFN-β-   sentiert. Das Modelldesign berück-
     menten in Kombination mit Symptom-        Therapien hemmen können, auf die        sichtigt Therapiekosten der immun-
     management versus Symptommana-            Kosteneffektivität schwierig. Das       modulatorischen Therapien, spezifi-
     gement allein zeigte, daß Copaxone®       Modell, das in der vorliegenden Ana-    sche MS-bezogene medizinische
     (Glatiramerazetat-Injektionen) die        lyse verwendet wurde, geht davon        Kosten und die Kosten ausgefallener
     kosteneffektivste Behandlungsstrate-      aus, daß NAKs nach dem zweiten          Arbeitsproduktivität.
     gie für die schubförmig verlaufende       Jahr einer kontinuierlichen IFN-β-
     Multiple Sklerose (RRMS) war. Die         Therapie Effekte auf die Wahrschein-    Die Analyse erbrachte, daß die tota-
     Studie stellt die erste pharmakoöko-      lichkeit von Krankheitsschüben          len Kosten pro Patient im Zeithori-
     nomische Evaluierung der Kosten-          haben und deshalb auch potentiell       zont der Lebenszeit des Patienten für
     effektivität von Therapien für Multiple   negative Effekte auf Behandlungs-       Copaxone® um 34,7 %, 16,8 % und
     Sklerose dar, die die Ergebnisse der      kosten und Behandlungserfolge.          14,5 % geringer waren als für Rebif®,
     Langzeitbehandlung und Kosten mit                                                 Betaseron® und Avonex®.
     dem Ausfall von Arbeitstagen assozi-      „Es konnte gezeigt werden – sowohl
     iert. In der Studie wurde auch die        mit MRI-Parametern als auch klinisch    Literatur:
     Auswirkung der Entwicklung von            anhand der Schubraten und der Krank-    1. Bell C, Graham J, Earnshaw S, Oleen Burkey
     neutralisierenden Antikörpern (NAK)       heitsprogression, daß die Entwicklung   M, Castelli-Haley J, Johnson K. Cost-effective-
                                                                                       ness of four immunomodulatory therapies for
     auf pharmakoökonomische Parame-           von NAKs die klinische Effektivität
                                                                                       relapsing-remitting multiple sclerosis: a
     ter in Patienten untersucht, die mit      von IFN-β-Therapien negativ beein-      Markov model based on long-term clinical
     Interferon-beta-Medikamenten be-          flußt, sodaß davon auch Kosten und      data. J Manag Care Pharm 2007; 13: 245–6.
     handelt wurden. Die Ergebnisse der        Nutzen dieser Therapien betroffen
     Studie wurden in der April-Ausgabe        sind“, sagte Johnson.
     des „Journal of Managed Care Phar-                                                Weitere Informationen:
     macy“ [1] veröffentlicht.                 „Wenn auch die Ergebnisse dieser
                                               Studie relevante Daten zur Evaluie-
     „Die vorliegenden Daten zu Langzeit-      rung der Kosteneffektivität von im-
     behandlungsergebnissen der immun-         munmodulierenden Therapien im
     modulatorischen MS-Therapien er-          Management der RRMS liefern, ist        sanofi-aventis GmbH Österreich
     lauben uns, die Kosteneffektivität der    es doch wichtig, diese Ergebnisse       Mag. Dr. Alfred Greimel
     verschiedenen RRMS-Behandlungen           im Kontext damit zu sehen, daß          A-1220 Wien, Leonard-Bernstein-Str. 10
     zu untersuchen. Die Ergebnisse die-       direkte randomisierte Vergleichs-       Tel. 01/80185-1410
     ser Studie zeigen, daß von den vier       studien nötig sind, um die Projektio-   Fax 01/80185-8400
     Therapien, die zum Management der         nen dieser pharmakoökonomischen         E-Mail:
     MS eingesetzt werden und im Ver-          Analysen zu validieren.                 alfred.greimel@sanofi-aventis.com

58    J. NEUROL. NEUROCHIR. PSYCHIATR. 2/2007
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PHARMA-NEWS
                                              peutischer Meilenstein ist der
     MIGRÄNE – BAGATELLISIERTE                Wirkstoff Sumatriptan aus der
                                              Substanzklasse der Triptane,
     VOLKSKRANKHEIT?                          dessen Einführung im Jahr
                                              1992 einer kleinen Revoluti-
                                              on gleich kam. „Plötzlich hat
     Viele Migränepatienten nehmen ihr        sich in der Migränebehand-
     Leiden schicksalhaft hin – dabei gibt    lung ein nachhaltiger Thera-
     es eine wirksame medikamentöse           pieerfolg eingestellt und die
     Therapie: Der Goldstandard-Wirk-         Lebensqualität der Patienten
     stoff Sumatriptan hilft rasch und zu-    schlagartig verbessert“, so
     verlässig und ist seit 1. März erstma-   Wuschitz. Von den meisten
     lig als Generikum frei verschreibbar     Migränikern wird Sumatriptan
     („Grüne Box“). Sumatriptan Sandoz®       seiner Ansicht nach sehr gut
     ermöglicht einen Kostenvorteil von       vertragen, anfängliche Ne-
     bis zu 77,9 %.                           benwirkungen wie ein zuneh-
                                              mendes Druckgefühl in Brust
     „Da kann man nichts machen, man          und Hals werden bei fort-
     legt sich ins Bett, stellt den Kübel     schreitendem Gebrauch kaum
     daneben, läßt die Jalousie herunter      mehr wahrgenommen. Für den Neu-          Da sind mögliche Einsparungen von
     und wartet, bis alles vorbei ist.“ So    rologen ist Sumatriptan somit auch       knapp 78 % natürlich ein enormer
     und ähnlich geht es den meisten von      Mittel der Wahl. Zwar gibt es bei        Vorteil.“
     Migräne Betroffenen. „Viele Patien-      Sumatriptan – wie bei anderen hoch-
     ten nehmen Migräne schicksalhaft         wirksamen Medikamenten auch –            Kopfschmerztagebuch führen!
     hin. Sie büßen damit ein nicht un-       Kontraindikationen und Nebenwir-
     erhebliches Maß an Lebensqualität        kungen, doch ist das Verhältnis Wirk-    Jeder Migränepatient sollte einen so
     ein“, sagt der bekannte Wiener           samkeit zu Nebenwirkungen hier so        genannten „Kopfschmerzkalender“
     Neurologe und Migräne-Spezialist         günstig, daß die Patientenzufrieden-     führen, den er beim Besuch des
     Dr. Albert Wuschitz.                     heit wesentlich höher als bei ande-      Facharztes bekommt. Darin werden
                                              ren Schmerzmitteln ist. Die meisten      Anzahl der Anfälle sowie die Medi-
     Einseitig, pochend und anhaltend         Patienten setzen die Therapie deshalb    kamenteneinnahme verzeichnet.
                                              gerne fort.                              „Diesen Kalender sollte sich jeder
     Migräne, das sind anfallartige, oft                                               Arzt zeigen lassen, bevor er Suma-
     pulsierende Kopfschmerzen, die wie-      Erstmals generisch in Österreich:        triptan verschreibt“, appelliert
     derholt und meist einseitig auftreten.   Sumatriptan Sandoz®                      Wuschitz. So bekommt man nicht
     Die Attacken können stunden- oder                                                 nur Aufschluß über Häufigkeit und
     auch tagelang andauern und gehen         Seit 1. März 2006 brachte Sandoz das     mögliche Auslöser der Anfälle, auch
     einher mit weiteren Begleiterschei-      erste generische Sumatriptan Öster-      Medikamentenmißbrauch könne so
     nungen wie Abgeschlagenheit, Übel-       reichs auf den Markt. Sumatriptan        vorgebeugt werden. Der Wirkstoff
     keit, Brechreiz/Erbrechen, Lichtemp-     Sandoz® ist patientenfreundlich in       Sumatriptan hat zudem das Ansehen
     findlichkeit und/oder dem Bedürfnis      den Wirkstärken 50 mg (2/6 Stk.) und     der „Krankheit Migräne“ verändert:
     nach Ruhe. „Treten diese Faktoren        100 mg (2/6 Stk.) erhältlich und frei    „Mehr Menschen wissen über Ihren
     auf, dann kann man mit ziemlicher        verschreibbar (Grüne Box). Mit einem     Kopfschmerz Bescheid, mehr Patien-
     Sicherheit von Migräne sprechen“, so     Preisunterschied von bis zu 68,4 %1      ten suchen und finden auch Hilfe“,
     Wuschitz. Wichtig ist aber die richti-   gegenüber dem Erstanbieter ist es das    zeigt sich der Neurologe erleichtert.
     ge Diagnose, darum rät der Facharzt:     billigste, frei verschreibbare Triptan
     Jeder Kopfschmerzpatient sollte im       am Markt. Dazu Dr. Wuschitz: „Der
     Sinne seiner eigenen Sicherheit zu-      Kostenvorteil ist ein absolutes Argu-
     mindest einmal im Leben beim Neu-        ment; wir stehen alle unter dem Ein-     Weitere Informationen:
     rologen gewesen sein.                    druck einer Kostenexplosion und
                                              man fragt sich, wie das Gesundheits-
     Revolution in der Migränebehandlung:     system weiter finanziert werden soll.    Sandoz GmbH
     der Wirkstoff Sumatriptan                                                         Mag. Eva Holzer
                                                                                       A-1235 Wien
     Steht die Diagnose fest, läßt sich die   1 gem.  KVP Stand WVZ 05/2007, KVP       Brunner Straße 59
     Migräne gut behandeln. Ein thera-        Sumatriptan Sandoz Stand 03/2006         E-Mail: eva.holzer@sandoz.com

60    J. NEUROL. NEUROCHIR. PSYCHIATR. 2/2007
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PHARMA-NEWS

NEURONTIN®: DAS ORIGINAL
AB 1. APRIL 2007 AUF
GENERIKA-PREISNIVEAU UND
MIT ERWEITERTER VERSCHREIB-
BARKEIT IN DER GRÜNEN BOX
(300-mg-KAPSELN UND
600-mg-TABLETTEN)
Mit 1. April 2007 ist das Original
Neurontin® auch bei neuropathi-
schem Schmerz unter Einhaltung
der IND-Regel in der „Grünen Box“               gend kontrolliert sind und Behand-         IND-Regel2 in der „Gelben Box“
verschreibbar. Die bisher bestehende            lung des neuropathischen Schmerzes,        verschreibbar ist.
Verordnungsregel für Epilepsie bleibt           wenn mit kostengünstigeren Therapie-
unverändert. Dies gilt für die Darrei-          alternativen (ATC N02A, NO3AF01,           2 IND-Regel Lyrica:
chungsformen 300-mg-Kapseln und                 NO6A) nachweislich nicht das Aus-          Neuropathischer Schmerz: Wenn mit einer
600-mg-Filmtabletten. Mit diesen                langen gefunden werden kann.               Therapiealternative aus dem grünen Bereich
                                                                                           und mit Gabapentin nicht das Auslangen ge-
Stärken können sowohl die empfoh-                                                          funden werden kann. Das Nichtauslangen von
lene WHO-Tagesdosis von 1800 mg                                                            Therapiealternativen aus dem grünen Bereich
                                                Mit Neurontin® steht Ihnen daher ein
als auch die üblichen Tagesdosierun-                                                       muß von einem Facharzt für Neurologie/Psy-
                                                bewährtes Mittel mit bestem Evidenz-       chiatrie aufgrund der Anamnese und Befunde
gen von 900–1200 mg leicht erreicht
                                                grad, gleichzeitig aber auch ein sehr      festgestellt und dokumentiert sein. Die Thera-
werden.                                                                                    pie mit Lyrica® muß von einem Facharzt für
                                                ökonomisches Therapeutikum zur
                                                                                           Neurologie/Psychiatrie initiiert werden. Das
                                                Verfügung.                                 therapeutische Ansprechen muß in Intervallen
In diesem Zusammenhang wurde                                                               von 6 Monaten überprüft werden. Die Weiter-
mit 1. April 2007 Neurontin® 300 mg                                                        verordnung darf nur bei neurologisch fachärzt-
um 5,5 % und Neurontin® 600 mg                  Mit 1. April 2007 gelten folgende
                                                                                           lich festgestelltem therapeutischem Anspre-
um 37,7 % preisgesenkt1. Damit ist                                                         chen erfolgen. Lyrica® eignet sich für eine chef-
                                                Preise (Warenverzeichnis, Stand            (kontroll-) ärztliche Langzeitgenehmigung für
das Original Neurontin® gleichprei-             1.4.2007):                                 6 Monate (L6).
sig mit dem günstigsten Gabapentin-                                                        Epilepsie: Zusatztherapie von partiellen Anfäl-
Generikum und auch verschreibbar                Neurontin 300-mg-Kps. (100 Stk.)           len mit und ohne sekundäre Generalisierung
                                                 – Abgabepreis ab Fabrik ( ) 31,54         im Erwachsenenalter, die durch andere Anti-
für neuropathischen Schmerz.                                                               epileptika ungenügend kontrolliert sind.
                                                 – Kassenpreis ( )           44,60
Die IND-Regel für Neurontin mit                 Neurontin 600-mg-Filmtab. (100 Stk.)       Weitere Informationen:
1. April 2007 in der Grünen Box                  – Abgabepreis ab Fabrik ( ) 38,03
lautet:                                          – Kassenpreis ( )           53,80

  Behandlung von Epilepsien, die                                                           Pfizer Corporation Austria GmbH
durch andere Antiepileptika ungenü-             Sollte die Therapie mit Neurontin®         Mag. Peter Wimmer
                                                (insbesondere in höherer Dosierung)        A-1210 Wien
                                                nicht ausreichen, empfiehlt sich ein       Floridsdorfer Hauptstraße 1
1
  Warenverzeichnis, Stand 1. April 2007, ver-   Umstieg auf Lyrica®, welches seit          Tel. 01/52115-426
glichen mit März 2007, Basis FAP.               1. März 2007 unter Einhaltung der          E-Mail: peter.wimmer@pfizer.com

                                                                                        J. NEUROL. NEUROCHIR. PSYCHIATR. 2/2007                63
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                                                                        Abbildung 1: Reduktion der Schmerzintensität unter Pregabalinbehandlung
     LYRICA® (PREGABALIN):
     NEU IN DER GELBEN BOX!

                                                                                                                                                                                              © Pfizer
     Lyrica® ist mit 1. März 2007 in den
     gelben Bereich des Erstattungskodex
     (RE-1) mit folgender Verordnungs-
     regel aufgenommen:

       1. Neuropathischer Schmerz:
          Wenn mit einer Therapiealter-
          native aus dem Grünen Bereich
          und mit Gabapentin nicht das
          Auslangen gefunden werden                                  ten mit erfolgloser Vortherapie                                  3. Attal N, Cruccu G, Haanpaa M, Hansson P,
                                                                     (unter anderem mit Gabapentin und                                Jensen TS, Nurmikko T, Sampaio C, Sindrup S,
          kann. Das Nichtauslangen von                                                                                                Wiffen P; EFNS Task Force. EFNS guidelines on
          Therapiealternativen aus dem                               trizyklischen Antidepressiva) bietet                             pharmacological treatment of neuropathic
          Grünen Bereich muß von einem                               Lyrica® einen zusätzlichen therapeu-                             pain. Eur J Neurol 2006; 13: 1153–69.
          Facharzt für Neurologie/Psychia-                           tischen Vorteil, wie die Publikation                             4. Argoff CE, Backonja MM, Belgrade MJ,
          trie aufgrund der Anamnese                                 von Siffert et al. [5] belegt. Die Be-                           Bennett GJ, Clark MR, Cole BE, Fishbain DA,
          und Befunde festgestellt und                               handlung mit Lyrica® führte kon-                                 Irving GA, McCarberg BH, McLean MJ. Con-
                                                                     sistent reproduzierbar immer zu                                  sensus guidelines: treatment planning and op-
          dokumentiert sein. Die Therapie                                                                                             tions. Diabetic peripheral neuropathic pain.
          mit Lyrica® muß von einem                                  einer signifikanten Schmerzlinderung,                            Mayo Clin Proc 2006; 81 (4 Suppl): S12–S25.
          Facharzt für Neurologie/Psy-                               während bei allen 4 Auslaßversu-                                 Erratum: Mayo Clin Proc 2006; 81: 854.
          chiatrie initiiert werden. Die                             chen die Schmerzintensität wieder                                5. Siffert J, Dworkin RH, Sharma U, Stacey B,
          Weiterverordnung darf nur bei                              auf das Ausgangsniveau anstieg.                                  Chambers R. Long-term treatment of neuro-
                                                                                                                                      pathic pain and fibromyalgia syndrome with
          neurologisch fachärztlich fest-                                                                                             pregabalin in treatment-refractory patients.
          gestelltem therapeutischem                                                                                                  American Academy of Neurology 57th Annual
          Ansprechen erfolgen. Lyrica                                                                                                 Meeting, April 9–16, 2005, Miami Beach, FL;
          eignet sich für eine chef- (kon-                                                                                            Abstract P02.156.
          troll-) ärztliche Langzeitgeneh-
          migung für 6 Monate (L6).
       2. Epilepsie: Zusatztherapie von
          partiellen Anfällen mit und                                                                                                 Weitere Informationen:
          ohne sekundärer Generalisie-
          rung im Erwachsenenalter, die
          durch andere Antiepileptika
          ungenügend kontrolliert sind.                              Literatur:
                                                                     1. Finnerup NB, Otto M, McQuay HJ, Jensen
                                                                     TS, Sindrup SH. Algorithm for neuropathic pain                   Pfizer Corporation Austria
     Die Meta-Analyse von Finnerup [1]                               treatment: an evidence based proposal. Pain                      Ges.m.b.H.
     sowie zahlreiche Leitlinien (DGN                                2005; 118: 289–305.                                              Mag. Peter Wimmer
     [2], EFNS [3], Mayo Clinic Proceed-                             2. Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für                     A-1210 Wien
                                                                     Neurologie. Diagnostik und Therapie neuropathi-
     ings [4]) empfehlen Lyrica® bei                                 scher Schmerzen. http://www.dgn.org/
                                                                                                                                      Floridsdorfer Hauptstraße 1
     neuropathischem Schmerz. Gerade                                 fileadmin/leitl05/66neuropathischerSchmerz_                      Tel. 01/52115-426
     bei neuropathischen Schmerzpatien-                              mitTB.pdf                                                        E-Mail: peter.wimmer@pfizer.com

     Fachkurzinformation zum Inserat auf der gegenüberliegenden Seite
     LYRICA 25 mg/50 mg/75 mg/100 mg/150 mg/200 mg/300 mg Hartkapseln. Zusammensetzung: 1 Hartkapsel enthält 25 mg/50 mg/75 mg/100 mg/150 mg/200 mg/300 mg Pregabalin.
     Sonstige Bestandteile: Kapselinhalt: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Talkum. Kapselhüllen: 25 mg, 50 mg und 150 mg: Gelatine, Titandioxid (E 171), Natriumdodecylsulfat, Hochdisperses
     Siliciumdioxid, Gereinigtes Wasser; 75 mg, 100 mg, 200 mg und 300 mg: Gelatine, Titandioxid (E 171), Natriumdodecylsulfat, Hochdisperses Siliciumdioxid, Eisen(III)-oxid (E 172), Gereinigtes
     Wasser. Drucktinte: Schellack, Eisen(II,III)-oxid (E 172), Propylenglycol, Kaliumhydroxid. Anwendungsgebiete: Neuropathische Schmerzen: Lyrica wird angewendet zur Behandlung von
     peripheren und zentralen neuropathischen Schmerzen im Erwachsenenalter. Epilepsie: Lyrica wird angewendet zur Zusatztherapie von partiellen Anfällen mit und ohne sekundäre Generali-
     sierung im Erwachsenenalter. Generalisierte Angststörungen: Lyrica wird angewendet zur Behandlung von generalisierten Angststörungen bei Erwachsenen. Gegenanzeigen: Überempfind-
     lichkeit gegen den arzneilich wirksamen Bestandteil oder einen der sonstigen Bestandteile. Pharmakotherapeutische Gruppe: Antiepileptika, ATC-Code: N03AX16. Pharmazeutischer
     Unternehmer: Pfizer Limited, Ramsgate Road, Sandwich, Kent CT13 9NJ, Vereinigtes Königreich. Stand der Information: Jänner 2007. Verschreibungspflicht/ Apothekenpflicht: Rezept- und
     apothekenpflichtig. Informationen zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, Schwangerschaft und Stillzeit und
     Nebenwirkungen sind der Austria-Codex-Fachinformation zu entnehmen.

64    J. NEUROL. NEUROCHIR. PSYCHIATR. 2/2007
PHARMA-NEWS
                                                                                                                                     Gleiche erwiesene Wirksamkeit,
     JETZT NEU:                                                                                                                      Verträglichkeit und Dosierung wie

                                                                                                               N
                                                                                                                                     Zeldox®-Kapseln.

                                                                                                                   E
     ZELDOX® (ZIPRASIDON)

                                                                                                                       U
     ORALE SUSPENSION

     Pfizer Österreich gibt bekannt,
     daß die neue Darreichungsform
                                                                                                                                     Der Fabriksabgabepreis beträgt
     Zeldox® 10 mg/ml Suspension zum
                                                                                                                                     per 1.2.2007 € 31,35 (ohne MWSt.)
     Einnehmen ab sofort verfügbar ist.

       • 1 ml der oralen Suspension
         (Flasche zu 60 ml) enthält
         10 mg Ziprasidon
       • Bei Schizophrenie und Bipolarer                                                                                             Weitere Informationen:
         Manie
       • Gleiche Dosierung wie Zeldox®-
         Kapseln
       • Einfache Dosierung mittels
         Applikationsspritze                                                                                                         Pfizer Corporation Austria GmbH
       • Für Patienten mit Schluckbe-                                                                                                Mag. Viktoria Sabathiel
         schwerden                                                                                                                   A-1210 Wien
       • Bei älteren Patienten keine                                                                                                 Floridsdorfer Hauptstraße 1
         Dosisanpassung nötig (außer                                                                                                 E-Mail: viktoria.sabathiel@pfizer.com
         klinische Umstände erfordern es)
       • Einnahme gemeinsam mit etwas
         Nahrung, ohne die Suspension
         mit anderen Flüssigkeiten zu
         mischen
       • Für eine bessere Compliance
       • Mit Kirschgeschmack
       • Keine Kühlung notwendig

     Fachkurzinformation
     ZELDOX® 10 mg/ml Suspension zum Einnehmen.
     Zusammensetzung: 1 ml enthält Ziprasidon Hydrochloridmonohydrat entsprechend 10 mg Ziprasidon. Sonstige Bestandteile: 1 ml enthält 1,36 mg Methylparahydroxybenzoat und 0,17 mg
     Propylparahydroxybenzoat. Hilfsstoffe: Gereinigtes Wasse, Xylitol (E 967), Natriumchlorid, hochdisperses Siliciumdioxid, Kirscharoma, Xanthangummi (E 415), Methylparahydroxybenzoat
     (E 218), Natriumcitra (E 331), Citronensäure wasserfrei (E 330), Polysorbat 80 (E 433), Propylparahydroxybenzoat (E 216). Anwendungsgebiete: Ziprasidon ist indiziert zur Behandlung von
     Schizophrenie. Ziprasidon ist indiziert zur Behandlung von manischen oder gemischten Episoden mittleren Schweregrades im Rahmen von bipolaren Störungen (die Prävention von Episoden
     bipolarer Störungen wurde nicht nachgewiesen – siehe Abschnitt 5.1). Der verschreibende Arzt muß die Möglichkeit einer QT-Verlängerung unter Ziprasidon in Betracht ziehen (siehe Ab-
     schnitt 4.3 und 4.4). Gegenanzeigen: Bekannte Überempfindlichkeit gegen Ziprasidon oder einen der sonstigen Bestandteile. Bekannte QT-Intervall-Verlängerung. Angeborenes QT-Syndrom.
     Kürzlich vorangegangener akuter Myokardinfarkt. Dekompensierte Herzinsuffizienz. Herzrhythmusstörungen, die mit Antiarrhythmika der Klassen IA oder III behandelt werden. Gleichzeitige
     Behandlung mit Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern, wie Antiarrhythmika der Klasse IA und III, Arsentrioxid, Halofantrin, Levomethadylacetat, Mesoridazin, Thioridazin, Pimozid,
     Sparfloxazin, Gatifloxazin, Moxifloxazin, Dolasetronmesylat, Mefloquin, Sertindol oder Cisaprid. (Siehe Abschnitt 4.4 und 4.5 ). Zulassungsinhaber: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H.,
     Wien. Abgabe: NR, Rezept- und apothekenpflichtig. Stand der Information: Jänner 2006. Weitere Angaben zu Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und den besonderen Warnhinwei-
     sen zur sicheren Anwendung entnehmen Sie bitte der Austria-Codex-Fachinformation.

66    J. NEUROL. NEUROCHIR. PSYCHIATR. 2/2007
Mitteilungen aus der Redaktion

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