Rote Vogelmilbe erfolgreich bekämpfen - Hühner kaufen und ...

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Rote Vogelmilbe erfolgreich bekämpfen - Hühner kaufen und ...
Rote Vogelmilbe erfolgreich bekämpfen
          *Vorbeugung und Behandlung bei akutem Befall*

                 Tipps und Tricks aus der Praxis

              Gesunde, glückliche Hühner – was will man mehr

                              Einleitung

Früher oder später      hat   jeder    Hühnerhalter         mit   dem   Thema
Vogelmilben zu tun.

Die Rote Vogelmilbe und auch die berüchtigte „Grabmilbe“ sind
Parasiten und gehören zu den Spinnentieren. Milben gibt es in großer
Vielzahl. Denken wir z.B. an die Hausstaubmilben, die beim
Menschen lästige Allergien bis hin zu Asthma auslösen können.

Vogelmilben haben sich, wie der Name schon sagt, auf Vögel
spezialisiert und ernähren sich von deren Blut. Das heißt, nicht nur
unsere Hühner sind betroffen, sondern Vögel generell. Dies wiederum
bedeutet, daß z.B. auch die Nähe des Hühnerstalls bzw. -auslaufs zu

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Wildvögeln, wie unserem Sperling, die Ausbreitung von Milben zu
ermöglichen. Milben sind allgegenwärtig und nicht wirklich zu 100 %
auszurotten.

Zum Problem wird das Ganze vor allem dadurch, daß unserer
Hühner, nicht wie wild lebende Vögel, ihr Lebensumfeld oder Nest
nach Belieben wechseln können. Jeden Abend geht sie zum Schlafen
in den Stall und die Eier werden immer in den gleichen Legenestern
abgelegt. Und das kommt den Milben natürlich sehr entgegen. Sie
brauchen sich tagsüber nur bequem in allen möglichen Ritzen des
Hühnerstalls verstecken, um dann nachts über die schlafenden
Hühner „herzufallen“. Wie Vampire laben sie sich am Blut der
wehrlosen Ladys, die in der Dunkelheit mit Sicherheit nicht mal ihren
Schlafplatz wechseln können. Ein Albtraum für die Hühner, da das
allnächtliche Blutsaugen nicht nur äußerst lästig ist, sondern sogar
zum Tod führen kann.

Fazit:
Jeder,  der    sich  glückliche Hühner    wünscht   und    neben
wirtschaftlichem Schaden auch das Tierwohl im Auge hat, wird alles
unternehmen, um die Milbenplage in Schach zu halten. Dies gelingt
am besten mit Expertenwissen und den Erfahrungen zahlreicher
Hühnerhalter und -züchter aus vielen Jahren erfolgreicher
Hühnerhaltung.

Dieses E-Book wird Ihnen gesammeltes Wissen vermitteln, um das
Problem „Vogelmilben“ so schnell und effektiv wie möglich in den
Griff zu bekommen.
Egal, ob sie gerade erst mit der Haltung von Hühnern beginnen oder
schon zu den „alten Hasen“ gehören. Ihre Hühner werden es Ihnen,
mit gesunden Eiern und Wohlbefinden danken - und was freut uns
Hühnerfreunde     und    natürlich    -freundinnen mehr...?   ;)
- Andreas Obst -

Vorbeugung - besser als Therapieren
Es ist wie immer im Leben: Hätte ich doch gleich beim Stallbau ein
paar Euro mehr investiert, und keine Bretter verbaut... Diese
Erkenntnis kommt (leider) oft zu spät. Daher widmet sich dieses
Kapitel u.a. den Fehlern, die man sehr leicht schon zu Beginn
vermeiden kann. Das nachträgliche „Heilen“ von Baumängeln bei der
Planung und Errichtung eines neuen Hühnerstalls ist in der Regel
nicht nur lästig, sondern auch sehr zeitaufwändig und frißt ein
vielfaches der Mittel, die man beim Bau schlauerweise einsparen
wollte....

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Also, machen Sie es, sofern Sie einen neuen Stall bauen oder kaufen
wollen gleich richtig!
Nun die wichtigsten Empfehlungen, damit sich Milben in Ihrem
Hühnerstall nicht wohl fühlen und leicht unter Kontrolle zu halten
sind...

Der optimale Hühnerstall – Schutz vor Milben
Das einfachste ist ein massiv gebauter Stall z.B. aus Ziegel,
Kalkzementsteinen (z.B. Ytong) oder Hohlblocksteinen, der
anschließend sauber verputzt werden kann. Der anschließende
Anstrich mit Kalk oder auch normaler Wandfarbe (am besten in weiß)
verschließt alle verbliebenen Poren und Ritzen im Putz. So finden die
Milben zumindest an den Wänden keine Versteckmöglichkeiten.

Vermeiden Sie, wenn immer es geht, Holzbretter (z.B. mit Nut und
Feder) oder anderes zu „offenporiges“ Baumaterial zu verwenden.

Bewährt haben sich sich z.B. die sogenannten Siebdruckplatten (gibt
es u.a. im Baumarkt als Ladefläche für Anhänger).

Diese Platten sind zwar nicht ganz billig aber sehr pflegeleicht und
robust. Die günstigere Variante sind Preßspanplatten bzw. OSB-
Platten (gepreßte Holzspäne verschiedener Größe)
OSB-Platten lassen sich ebenfalls sehr einfach verarbeiten und sind
verhältnismäßig günstig. Nachteil der OSB-Platten ist, daß sich
aufgrund der relativ groben Oberfläche noch jede Menge
Versteckmöglichkeiten für Ungeziefer bieten. Wenn OSB-Platten
verwendete werden, sollte man auf die „geschliffene“ Variante
zurückgreifen!

Generell sollten die Platten besonders sorgfältig und „rißfüllend“ z.B.
mit     einer     guten      Dispersionsfarbe      (Raumweiß)       als
Oberflächenversiegelung gestrichen (besser gerollt) werden. Hier gilt
natürlich den Stößen zwischen den Platten und den Raumecken
besondere Beachtung.

Alle Ritzen und Anschlußfugen von den Wänden zur Decke, Ecken
und Boden müssen sorgfältig z.B. mit Silikon gefüllt werden. Größere
Hohlräume,     z.B.   zwischen   einer    gemauerten     Wand    und
vorgeblendeten Platten, können auch mit Bauschaum ausgeschäumt
werden. Das verhindert zusätzlich die Bildung von Kondenswasser im
Winter, da gleichzeitig gedämmt wird und „Kältebrücken“ vermieden
werden.

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Lüftung im Stall

Oft unterschätzt: Effektive Belüftung im Hühnerstall!

Unabhängig von der Standortwahl des Stalles (möglichst keine volle
Sonne), ist eine ausreichende Belüftung des Hühnerstalls nicht nur
bei der Vorbeugung und Bekämpfung von Milben ein Thema.

Die Feuchtigkeit, die auch von den Exkrementen der Hühner       und
deren Atemluft selbst ausgeht, wird oft unterschätzt.           Das
feuchtwarme Klima im Stall fördert nicht nur die Bildung        von
schädlichem Schimmel, es bietet auch beste Bedingungen          zur
Vermehrung der Milben.

Achten Sie unbedingt auf ausreichend große (mit Volierendraht
gesicherte) öffenbare Fenster, Klappläden oder andere Belüftungs-
möglichkeiten. Der Stall muß trocken sein!

Feuchtigkeit bringt, wie in unseren Häusern auch, immer Probleme
mit sich. Im Ausnahmefall, besonders bei bestehenden Hühnerställen,
kann auch eine „Zwangsbelüftung“ per Elektrolüfter Abhilfe schaffen.

Vorausgesetzt, man hat einen Stromanschluß in der Nähe...

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Simpler Lüfter zum Wandeinbau – schnell installiert und effektiv

Der Lüfter ist schnell eingebaut und kann mit einer Zeitschaltuhr (für
die Steckdose) regelmäßig in Gang gesetzt werden.

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Tipp:

Kaufen Sie sich ein Hygrometer (Feuchtigkeitsmeßgerät) und bringen
Sie dieses im Stall an. Damit haben Sie immer die Kontrolle und
Sicherheit, daß die Luftfeuchtigkeit im Stall nicht zu hoch ist. Wenn
längere Zeit über 80 % Luftfeuchtigkeit im Stall herrschen, wirdˋs
kritisch)

        Hygrometer und Thermometer in einem – sehr nützlich im Stall

Gerade im Winter, wenn man denkt, alles zusperren und „abdichten“
zu müssen, damit die Hühner nicht frieren...

Keine Sorge. Die Tiere kommen mit Kälte gut zu Recht und sollten
von Anfang an nicht zu sehr verwöhnt werden. Viele Hühnerhalter
lassen den Stall Tag und Nacht geöffnet (bei entsprechend mit
Volierendraht gesichertem Auslauf).

Die Hühner entscheiden selbst, wann sie am Morgen den Stall
verlassen und abends zu Bett gehen :).

Ich habe mit dieser Variante gute Erfahrungen gemacht...

Die klassische Hühnerklappe mit elektronischer Steuerung etc. fällt
damit ggf. auch weg, sofern auch der Auslauf mit Volierendraht

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gesichert ist.

Ansonsten sind Hühnerklappen ein sehr sinnvolles Zubehör,
gerade wenn man nicht ständig vor Ort ist und das Eindringen von
„Räubern“ in den Stall verhindern möchte...

    Bei offenem Auslauf ist eine automatische Hühnerklappe am Stall sinnvoll

Legenester ohne Milben
Bei der Auswahl der richtigen Legenester ist ebenfalls deren Material
und Beschaffenheit wichtig. Schon aus hygienischen Gründen und zur
komfortablen Reinigung, sind Legenester bzw. -boxen aus Kunststoff
die bessere Wahl.

Kunststoff-Legenester haben „runde Ecken“, können auch mal mit
Wasser gereinigt werden und bieten schon durch ihre Bauform keine

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Versteckmöglichkeiten für Milben. Wer keine Legenester kaufen
möchte, kann ggf. beim Eigenbau, je nach Anzahl, viel Geld sparen.
Ich    habe    z.B.  gute    Erfahrungen     mit selbst    gebauten
Gruppenlegenestern (bis zu 3 Hennen legen gleichzeitig in einem
Nest) aus Mörtelkübeln gemacht. Ja, Mörtelkübel! Das geniale ist,
daß diese Kunststoffmörtelkübel im Baumarkt für ca. 6 Euro zu haben
sind. Lassen sich mit Stichsäge und Akkuschrauber leicht bearbeiten
und sind leicht zu reinigen. (einfach mit dem Gartenschlauch
ausspritzen) Ein weiterer Vorteil: Durch die konische Form der
Mörtelkübel, sind diese perfekt zum Bau von Abrollnestern
geeignet... Besser und preiswerter geht´s nicht.

Sitzstangen
Sitzstangen- eine entscheidende „Kleinigkeit“. Ja, die Sitzstangen
sind in der Regel aus Holz und ja, die Milben lieben Holz. Problem ist,
daß sich in den Wandauflagen der Sitzstangen mit Vorzug Milben
einnisten.   Auch     kleinste   Bohrungen      und   Schraubenköpfe
(Kreuzschlitz) werden besiedelt. Die Milben kriechen nach Einbruch
der Dunkelheit aus ihrem Versteck und fallen über unsere
schlafenden Hühner her – ist das nicht schrecklich? Aber es gibt
schon beim Bau bzw. Einbau der Sitzstangen einen Trick, um den
Milben den bequemen Zugang zu ihrem „Buffet“ gründlich zu
vermiesen.

Sitzstangen für Milben unzugänglich machen
Dafür ist es notwendig, daß die Sitzstangen keinerlei Verbindung zur
Stallwand haben, um zu vermeiden, daß die Milben nachts aus ihren
Verstecken über die Sitzstangen zu den Hühnern gelangen. Hierzu
müßten die Sitzstangen theoretisch im Stall „frei schweben“. Das
geht natürlich nicht, aber es gibt eine bewährte Methode. Zunächst
darf die Sitzstange natürlich nicht direkt an der Wand befestigt
werden und ca. 1 cm Abstand an beiden Enden zu dieser haben.
Springen oder fliegen können die Milben zum Glück nicht.

Und so wird’s gemacht:

Unterhalb der Sitzstange befindet sich eine weitere Stange bzw. zwei
Winkel an jeder Wandseite. Auf dieser unteren Stange bzw. Winkeln
werden nun kleine Behälter (z.B.) Konservendosen oder ähnliches
montiert und mittig eine längere Schraube befestigt.
Diese stellt nun die Verbindung zwischen dem „Träger“ und der
eigentlichen Sitzstange her, die mit einigen Millimetern Abstand über
der Dose „schwebt“. In die Dose wird nun eine kleine Menge Öl

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gefüllt, so daß die Milben zwar von der unteren Stange noch in die
Dose gelangen, aber das Öl unmöglich überwinden können. Einfach
und genial. (Siehe Foto)

Sehr gut geeignet und ohne großen Aufwand zu bauen, ist auch die
Konstruktion die ich benutze. Hier handelt es sich um
Verschlußkappen von Flüssigwaschmittel, die von Hause aus schon
doppelwandig sind, da sie gleichzeitig als Meßbecher dienen und
beim Ausgießen nichts tropfen soll.
Somit ist das Ganze schon automatisch dicht und es kann kein Öl
auslaufen.

Wer andere Behältnisse verwenden möchte, muß diese mit einer
Flachdichtung oder Klebstoff abdichten, um das Auslaufen des Öls
durch das Bohrloch zu verhindern.

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Öl gefüllte Behälter unter der Sitzstange

Plastikdeckel einer Waschmittelflasche – perfekt als Schutz vor
                          Milben

          So bauen Sie Ihren Milbenschutz

• Sie benötigen 2 Deckel von Flüssigwaschmittel-Behältern
• Mittig ein Loch (z.B. 8 mm für Schloßschrauben) bohren
• 2. Sitzstange besorgen – etwas kürzer als das Original (Wände
  dürfen nicht berührt werden!
• Bohrungen durch neue und alte Sitzstange einbringen
  (übereinander legen und durchbohren…)
• Den äußeren Rand des Deckels mit etwas Öl füllen (Getriebeöl,
  Mechaniköl, Motorenöl etc.) Keinesfalls Speiseöl benutzen, da
  dieses verharzt und fest wird!
• Alles übereinandersetzen und fest verschrauben – Fertig!

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Das benötigen Sie zum Bau der Milbenfalle

Wenig Aufwand – hoher Effekt bei der Milbenbekämpfung
Da die Milben nur bei Dunkelheit ihre „Opfer“ anfallen, versuchen sie
nachts über die Sitzstange zu den Hühnern zu gelangen. Da der
einzige Weg nun über die mit Öl gefüllten Deckel führt, ist das
unmöglich!
Sitzstangen    dürfen     nicht     die    Wände       des   Hühnerstalls
berühren!
Die Milben werden auf kurz oder lang ausgehungert und könnenn
sich nicht mehr vermehren.
Kontrollieren Sie einfach regelmäßig Ihre Sitzstange in dem Sie
unten eine kleine „Kontrollbohrung“ (3 mm reichen) anbringen. Dort
sammeln sich die Milben tagsüber. Wenn Sie keine Milben oder nur
noch wenige finden, haben Sie alles richtig gemacht!

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Wichtiger Hinweis:

Verwenden Sie zum Befüllen der Behälter am besten ein sauberes
Mineralöl (kein Altöl vom letzten Ölwechsel...). Motorenöl oder
Feinmechaniköl ist bestens geeignet. Speiseöle, wie Rapsöl oder
Sonnenblumenöl sind ungeeignet, da diese mit Sauerstoff reagieren
und in kurzer Zeit „verharzen“. Das bedeutet, das Öl wird erst
dickflüssig klebrig und irgendwann fest. Somit verliert es die
beabsichtigte Wirkung der flüssigen Barriere...

Tipp:

Prüfen Sie auch die Länge der Sitzstange(n) in ihrem Hühnerstall!
Wenn sich zuviele Hühner auf einer Sitzstange drängen, berührt das
letzte Huhn oft mit seinem Gefieder die Wand. Dann ist unsere tolle
„Öl-Barriere“ unter der Sitzstange natürlich völlig sinnlos... Im
gegebenen      Fall    müßte     dann     mit    einer    weiteren
Übernachtungsmöglichkeit für mehr „Sitzkomfort“ gesorgt oder eine
Barriere als „Anschlag“ an jedem Ende der Sitzstange befestigt
werden.

Einstreu im Hühnerstall
Generell gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten und Meinungen,
was die beste Einstreu im Hühnerstall betrifft. Mit Blickrichtung auf
das Thema Milben, sollte auch die Einstreu mit Bedacht gewählt
werden.    Stroh    ist  aufgrund     der  vielen    hohlen    Halme
(Versteckmöglichkeit) nicht geeignet.
Besser geeignet sind z.B. Rindenmulch (nutze ich persönlich nicht
mehr, da zuviel Staub entsteht), Hobelspäne (mein Favorit) oder
Sandgemische.

Wie schon gesagt, gehen hier die Meinungen oft auseinander, da
jeder Hühnerhalter seine eigene Methode favorisiert. Der Vorteil von
Rindenmulch ist z.B. auch der Gehalt von Harzen und ätherischen
Ölen der Nadelgehölze, die den Milben nicht gefallen. Außerdem
reguliert diese Einstreu durch ihr „Saugvermögen“ auch die
Luftfeuchtigkeit im Stall, da das Wasser aus dem Hühnerkot
aufgenommen und langsam wieder abgegeben wird. Weiterer Vorteil
ist, daß z.B. der mit „Dünger“ angereicherte Rindenmulch oder
Holzspäne perfekt im Garten auf den Beeten verteilt werden kann.

Mehr „Bio“ geht nicht und Ihre Zucchini, die die Hühner mit wahrer
Leidenschaft fressen, wird im nächsten Jahr noch gigantischer :)

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Hühnerfutter gegen Milben?
Im Futtermittelhandel ist sogenanntes „Alleinfutter“ oder Legemehl
erhältlich, daß gegen Vogelmilben wirken soll. Die Idee dahinter: Das
Futter ist mit Kräutern und ätherischen Inhaltsstoffen versetzt, die
den natürlichen Geruch der Hühner verändern. Effekt ist, daß die
Milben die Hühner nicht mehr als ihren Wirt erkennen bzw. finden
und somit irgenwann „verhungern“. Da die Milben das Vogelblut
dringen benötigen, um ihre Eier (Milbeneier) zu produzieren, gerät
die Vermehrung ins Stocken und die Population stirbt... Ich selbst
verwende entsprechendes Hühnerfutter. Mit Sicherheit ein sinnvolles
Puzzleteil im Gesamtpaket der Vorbeugung gegen akuten
Milbenbefall. Übrigens: Wußten Sie schon, daß sich Vogelmilben auch
von Menschenblut ernähren können? Witzig ist allerdings, daß die
Produktion der Milbeneier nur mit Vogelblut funktioniert. Zumindest
ein kleiner Trost, sollten Sie früher oder später auch mal Stiche am
eigenen Körper finden...

Wichtige vorbeugende Maßnahmen gegen
    Vogelmilben
Regelmäßiger Austausch der Einstreu und Reinigung der Legenester.
Dadurch werden die Milben und ihre Gelege einfach entfernt und der
Vermehrungskreislauf erheblich gestört.
Kalken der Stallwände. Kalk ist allgemein ein bewährtes Mittel zur
Desinfektion. Aufgrund seiner basischen Konsistenz wird u.a. auch
Schimmel im Stall vermieden.
Einstreichen der Sitzstangen mit Speiseöl (vorher reinigen!) Milben
die z.B. bereits auf dem Huhn sitzen und zum nächsten „wandern“
wollen, bleiben kleben und sterben ab.
Regelmäßiges Bepudern aller möglichen Versteckplätze und auch der
Einstreu mit Kieselgur. (Staubmaske aufsetzen!) An Stelle des
Bestäubens mit Kieselgur, kann dieses auch in Wasser gemischt und
mit einer Sprühflasche oder einem Sprühgerät im Stall angewendet
werden. Hier ist das Thema „Einatmen“ von Staub kein Problem und
nach dem Trocknen der Lösung entfaltet das Mittel die gewünschte
Wirkung. Kieselgur ist ein Naturprodukt (Gehäuse der Kieselalge)
und hat auf Vogelmilben und anderes Ungeziefer eine vernichtende
Wirkung. Die mikroskopisch kleinen, scharfkantigen Kristalle setzen
sich an den Gelenken der Milben fest und verletzen deren Panzer.
Dadurch tritt Körperflüssigkeit aus und die Milben trocknen aus.
Folge: Exitus! (Quasi „Sand im Getriebe“)

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Sandbad von Milben frei halten

In jeden Hühnerstall bzw. Auslauf gehört ein trockenes (überdachtes)
Sandbad. Hühner lieben es, ausgiebig in feinem Sand, oder auch
„Staub“ zu Baden, um sich von allerlei Ungeziefer im Gefieder zu
befreien. Um das ungewollte Verteilen, des von uns extra beschafften
Sandes, im ganzen Gelände zu vermeiden, eignet sich auch hier ein
(runder) Mörtelkübel. Dieser kann natürlich in der Höhe etwas
gekürzt oder auch ein Stück im Boden eingegraben werden, um
unseren Ladies den „Einstieg“ zu erleichtern.

Tipp:
Falls im Freigehege doch die Gefahr besteht, daß mal Regenwasser in
das Sandbad gelangt, unbedingt einige Löcher in den Boden des
Mörtelkübels bohren und diesen auf eine dünne Schicht Kies als
Drainage stellen. Somit kann Wasser ggf. gut ablaufen und das
Sandbad wird nicht zum Schlammbad. Der Sand sollte möglichst fein
und „scharf“, also ohne Lehmanteil sein. Wer schon mal an der
Ostseeküste war, weiß, welche Art von Sand ich meine. (gibtˋs
natürlich auch im Baumarkt) Um den gewünschten Effekt der
Milbenvernichtung noch zu verbessern, bietet sich auch hier die
Zugabe von Kieselgur an. Auch die Anreicherung mit Steinmehl und
Holzasche ist eine bewährte Zugabe im Sandbad.

Rote Vogelmilbe - Befall erkennen
Wie schon Eingangs erwähnt, ist eine gewisse Anzahl von
Vogelmilben im Stall und bei unseren Hühnern zwar lästig, aber nicht
zu 100 % vermeidbar. Schließlich ist ein Hühnerstall kein „Reinraum“
mit Schleuse und Hygienevorschriften. Trotzdem ist es wichtig,
jederzeit wachsam zu sein und die Merkmale und ersten Anzeichen
eines akuten Befalls zu erkennen.

Anzeichen von Milbenbefall an Hühnern:

  •   Gesträubtes Gefieder
  •   Befall am Kamm oder um die Augen
  •   Wunde Stellen
  •   Kahle Stellen im Gefieder
  •   Häufiges Kratzen
  •   Picken am eigenen Körper
  •   Hühner gehen nur widerwillig in den Stall oder inˋs Legenest.
  •   Abstehende Hautschuppen an den Beinen (sogenannte
      „Kalkbeine“) Dieses Symptom deutet allerdings auf eine

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andere, nicht minder gefährliche Milbe, die „Grabmilbe“ hin.
      Grabmilben sind noch wesentlich kleiner als die Rote
      Vogelmilbe und graben Gänge in die Haut der Hühner. Bei
      einem Befall muß schnell und konsequent gehandelt werden.
      Bewährt hat sich das Einstreichen bzw. Einsprühen der
      befallenen Stellen mit Ballistol. Dieses sehr dünnflüssige Öl
      kriecht in jede Ritze und erstickt die Milben. Die Behandlung
      muß über mehrere Tage wiederholt werden, um auch die Eier
      und geschlüpfte Larven abzutöten.

Anzeichen von Milbenbefall beim Hühnerhalter selbst:

  •   Plötzliches „Jucken“ oder unerklärliche „Stiche“ am Körper,
      kurz nach dem Besuch des Hühnerstalls. Oft an Stellen, an
      denen eine Mücke eigentlich nicht hinkommt... :)
  •   Das Gefühl, irgendetwas (unsichtbares) krabbelt im Gesicht
      oder auf der Kopfhaut.
  •   Kleine „Pünktchen“ laufen über Arme oder Hände. Übrigens
      gibt es neben der Roten Vogelmilbe noch eine ganze Reihe
      anderer Milben im Garten. Auch Holzmilben bzw. Grasmilben
      sind unterwegs. Die Stiche der Milben ähneln sich und sind
      gleichermaßen lästig und unangenehm. Wenn sich z.B. abends
      beim Auskleiden lauter kleine Stiche dicht bei einander im
      Bereich der Unterwäsche finden, deutet das auf einen „Angriff“
      von Milben hin. Diese lieben es warm und feucht - deshalb
      suchen sie diese empfindlichen Körperregionen auf. Was tun?
      Ganz einfach: Kleidung in die Waschmaschine, gründlich
      Duschen und befallene Körperteile mit mildem Essig einreiben.
      Das letztere hilft ja auch bei den Hühnern.

Anzeichen Milbenbefall im Stall und Einrichtung:

  •   Winzige Tierchen laufen an den (idealer Weise weiß
      gestrichenen) Wänden entlang, oder z.B. auch auf frisch
      gelegten Eiern. Oft sind von den Hühnern beim Legen
      zerquetschte Milben als winziger roter Fleck auf weißen Eiern
      gut zu identifizieren. Unter den Sitzstangen (und deren
      Halterungen) sind ganze „Nester“ von Milben erkennbar. Dies
      sieht nach dem klassischen „Pfeffer und Salz“- Muster aus. Also
      ein Bereich mit lauter kleinen Pünktchen, die da eigentlich
      nicht hingehören.
  •   Am besten ist, mal mit einem Pinsel in den Stall gehen und den
      Schmutz aus einigen Ecken oder unter den Sitzstangenhaltern

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auf ein weißes Blatt Papier „kehren“. Alles was sich bewegt,
     sind Milben! Ebenfalls bewährt, hat sich doppelseitiges
     Klebeband an verdächtigen Stellen. Die Milben bleiben schicht
     und ergreifend kleben und können leicht identifiziert werden.
     Tipp: Wer keine Lupe hat, kann auch die Foto-App das Handys
     nutzen und das Ganze einfach mal per „Zoom“ vergrößern und
     Fotografieren.

Was tun bei akuten Befall?

Da unsere Hühner bei einem akuten Befall durch Vogelmilben enorm
leiden und sogar sterben können, muß schnell und konsequent
gehandelt werden. Daher werden jetzt alle Maßnahmen, die z.B. auch
vorbeugend regelmäßig angewandt werden, gleichzeitig und
gnadenlos durchgezogen.

  ● Einstreu komplett erneuern

  ● Legenester reinigen und desinfizieren

  ● Stall reinigen und neu kalken bzw. Streichen

  ● Evtl. noch vorhandene Ritzen und Löcher in Wänden und Decke
    mit Silikon verschließen.

  ● Futtertröge,    -automaten       leeren     und     reinigen.   Tränken
    ebenfalls.

  ● Sitzstangen reinigen und einölen.

  ● Neue Einstreu mit Kieselgur versetzen.

  ● Bewährter    Tipp    von     erfahrenen    Hühnerhaltern       zur
    Sofortbehandlung: Eine Mischung aus je 1/3 Fichtennadelbad,
    Wasser und Spiritus auf alle verdächtige Stellen und Einstreu
    versprühen. Erst als letztes Mittel - die chemische Keule.
    Schließlich wollen wir ja Bio-Eier und uns nicht selbst vergiften.

  ● Hühner und exponierte Stellen im Stall mit Ballistol behandeln.
    Ballistol ist eigentlich ein Waffenöl. Es umschließt den Panzer
    der Milben und diese ersticken. Erhältlich ist Ballistol ganz
    regulär im Handel und natürlich auch im Internet.

  ● Alle Ritzen im Stall mit Lötlampe oder -brenner ausflämmen.
    Achtung! Hier ist höchste Vorsicht geboten, um einen Brand zu

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vermeiden. Zwischendecken und Hohlräume beachten, die in
  Brand geraten können. Feuerlöscher bereitstellen. Am besten 2.
  Person zur Aufsicht und am allerbesten: Nicht machen! Besser
  ist hier eine Heißluftpistole oder ein Fön auf höchster Stufe -
  das reicht schon... Bei 60 °C sterben die Vogelmilben ohnehin
  ab. Also im Zweifelsfall eher die kleinere „Kanone“.

● Ausräuchern. Man nehme ein feuerfestes Gefäß z.b. einen
  größeren Blumentopf aus Ton mit Tonschale. In den Topf ein
  wenig glühende Holzkohle. Darauf eine gute Hand voll
  getrocknete Kräuter mit viel ätherischen Ölen. Gut geeignet
  sind z.B. Lavendel oder Rosmarin, die in (fast) jedem Garten zu
  finden sind. Den Stall gut verschließen und den Rauch 1 bis 2
  Stunden wirken lassen. Ich habe das selbst getestet und konnte
  schon bei den ersten Rauchschwaden durch das Stallfenster die
  Milben an der Wand flitzen sehen. Dann war alles im „Nebel“
  versunken. Das ganze Geschehen muß unbedingt unter Aufsicht
  ablaufen. Falls das „Räuchergut“ ungewollt doch zu brennen
  beginnt, wäre die Wirkung unter Umständen nicht nur auf die
  Milben vernichtend.

● Eine verheerende Wirkung auf Ungeziefer haben auch
  Schwefelstreifen, die nach dem Entzünden Schwefeldioxid
  freisetzen. Dieses Gas hält kein irdisches Lebewesen lange aus
  und wird z.B. zur Desinfektion von Fässern angewendet.

● Nach dem Ausräuchern versteht sich ausgiebiges Lüften von
  selbst, bevor wieder alles „bezugsfertig“ ist...

● Ein weiteres probates, voll biologisches und dauerhaft
  wirksames Mittel gegen Vogelmilben sind sogenannte
  Raubmilben. Man hält es kaum für möglich, aber auch derart
  winzige und offensichtlich nutzlose Wesen wie Milben, haben
  Freßfeinde. Raubmilben kann man im Internet bestellen und
  dann einfach im Stall „frei lassen“. Da die Nützlinge laufend
  Eier legen und sich vermehren, stellt sich irgendwann ein
  gesundes Gleichgewicht zwischen Raubtier und Beute ein. Das
  heißt, solange das Angebot an Vogelmilben ausreichend ist,
  wächst die Population an Raubmilben und hält die Schädlinge
  in Schach. Sinkt das Angebot an Beutetieren, verringert sich
  auch der Bestand von Nützlingen (Raubmilben) bis auf einen
  Mindesbestand. Insofern reguliert sich alles ganz „natürlich“,
  ohne Chemie und ohne erheblichen Arbeitsaufwand. Eine
  Schwäche     der  Raubmilben      ist, daß    sie   nicht   so
  widerstandsfähig wie Vogelmilben sind. Dies gilt insbesondere
  bei „Nahrungsmangel“ und Kälte. Während die Vogelmilben

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auch ohne Blut, gerade bei kühleren Temperaturen, mehrere
     Monate überleben, ist die Raubmilbe nicht „frosthart“. Hier
     muß also ggf. regelmäßig im Frühjahr nachgekauft werden,
     wenn der Stall im Winter entsprechend auskühlt.

Hühner von Milben befreien

Wenn die Hühner außergewöhnlich viele Federn verlieren und sich
kahle ggf. auch entzündete Stellen z.B. am After oder unter den
Flügeln zeigen, muß schnell gehandelt werden.
Befallene Stellen sollte man mehrere Tage mit Ballistol behandeln.
Gefieder bis auf die Haut mit Kieselgur einstäuben. Auch die
Behandlung mit verdünntem Essig ist Erfolg versprechend. Essig
schadet den Tieren nicht, ist 100 % Bio und kann auf Gefieder und
Haut aufgebracht werden. Die Wirkung des Essigs auf die Milben
liegt nahe. Diese mögen das saure Milieu nicht und die Brut wird
vernichtet.

Das letzte Mittel bei massivem Befall und der akuten Gefahr von
Verlusten am Tierbestand, ist die „chemische Keule“. Hier hat sich
z.B. Exzolt als sehr effektiv erwiesen. Das Mittel ist allerdings eher
für die professionelle Hühnerhaltung gedacht und nicht im freien
Handel erhältlich. Hier ist entweder der Gang zum Tierarzt
erforderlich oder man hat gute Beziehungen z.B. zu einem
Geflügelzüchter oder -verein. Unabhängig davon gibt es auch eine
Reihe frei verkäuflicher Präparate, die schnellen Erfolg versprechen.

Laufende Maßnahmen zur Bekämpfung von Milben
Wer bereits beim Bau, Kauf und der Einrichtung des Stalles die oben
genannten Ratschläge beherzigt hat bzw. entsprechend nachbessern
konnte, hat gute Vorraussetzungen, um einen akuten, massenhaften
Befall mit Vogelmilben auszuschließen.
Am wichtigsten ist die regelmäßige Reinigung des Hühnerstalls, der
Kotbretter,   Sitzstangen   und    Legenester. Die    permanenten
„Störungen“ werden von den Vogelmilben nicht gut verkraftet und
bremsen immer wieder deren zügellose Vermehrung.

Ebenso sollte die Einstreu in regelmäßigen Intervallen ausgetauscht
werden und zwischenzeitlich mit Kieselgur bestäubt werden.
Alternativ und ergänzend dazu können auch typische Hausmittel zum
Einsatz kommen, die sich bei Hühnerhaltern und -züchtern schon
lange bewährt haben. Dazu gehört das Besprühen der Einstreu und
ggf. des Einrichtung mit natürlichen ätherischen Ölen. Hierzu sind
z.B. Eukalyptusöl und Teebaumöl sehr wirksam. Die gereinigten

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Sitzstangen sollten, neben der oben bereits beschriebenen Methode
der Blockade mit Ölbehältern, wöchentlich mit Rapsöl oder anderem
Speiseöl eingestrichen werden. Das schadet den Hühnern nicht und
die Milben kleben einfach fest.

Zur Kontrolle muß der aktuelle Stand der Milbenpopulation auf jeden
Fall im Auge behalten werden, um schnell reagieren zu können. Dies
geht am einfachsten mit doppelseitigem Klebeband. (z.B.
Teppichband) Das Klebeband wird an exponierten d.h. den bekannten
gefährdeten Stellen z.B. unter der Sitzstange oder in der Nähe von
Ecken und Ritzen bzw. in den Legenester angebracht. Sollten sich am
nächsten Morgen einige Milben auf dem klebrigen Untergrund
verewigt haben, weiß man, an welchen Stellen man aktiv werden
muß.

Das genaue Beobachten der Hühnerschar ist ohnehin obligatorisch.
Auffälliges Verhalten, wie häufiges Kratzen im Gefieder, Picken des
eigenen Körpers oder andauernde Unruhe können auf einen akuten
Befall mit Vogelmilben hindeuten. Auch wenn die Legenester
gemieden werden und Eier plötzlich irgendwo anders abgelegt
werden, kann dies ein Indiz sein. Keinesfalls darf man Signale dieser
Art ignorieren oder auf eine spontane „Wunderheilung“ hoffen.

                Gefahr erkannt - Gefahr gebannt!

Wer einmal jährlich den Hühnerstall von innen „renoviert“ macht auf
jeden Fall gar nichts falsch. Konkret heißt das, die Wände und Decke
neu Kalken oder mit weißer Dispersionsfarbe Streichen/Rollen. Das
geht recht zügig, der Stall sieht von innen wie neu aus und ggf. noch
vorhandene oder neue entstandene Ritzen und Poren werden
geschlossen. Ausserdem sieht man auf einer frisch geweißten Wand
auch jeden noch so winzigen (roten) Punkt krabbeln.

Wer sich an die genannten Tipps hält und die gängigen Maßnahmen
zur Milbenbekämpfung regelmäßig durchführt, ist auf der sicheren
Seite. Ein plötzliches und unerwartet akutes Milbenproblem ist damit
so gut wie ausgeschlossen. Und sollte doch mal ein stärkerer Befall
auftreten, sind die oben beschriebenen Mittel und Wege sehr effektiv
und in der Praxis erprobt. Wichtig bleibt, im gegebenen Falle der
Ursache auf den Grund zu gehen, um das Thema nachhaltig in den
Griff zu bekommen.

Bleibt mir nur noch, Ihnen viel Erfolg bei der Bekämpfung der
Vogelmilbe und weiterhin viel Freude mit Ihren Hühnern zu
wünschen!

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Am Ende des Tages ist unser Huhn eines der dankbarsten,
pflegeleichtesten und produktivsten Haustiere.

Insofern lohnt sich die (kleine) Mühe, den Tieren ein gesundes und
möglichst Ungeziefer freies „Wohnumfeld“ zu schaffen. Sie danken es
uns jeden Tag mit leckeren Bio-Eiern und verdienen unsere Fürsorge!

Hat Ihnen dieser Ratgeber gefallen - geben Sie ihn gern an
Ihre Freunde weiter!

         Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit Ihren Hühnern,
         alles erdenklich Gute – und vor allem Gesundheit!

              - Im Januar 2021 – während Corona-Lockdown -

Ihr Andreas Obst

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                                     Andreas Obst
                                  Backhausgasse 81 a
                                   99189 Haßleben
                                   androb@web.de

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                                    1. Auflage Januar 2021

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