Wege mit der Kirche - in der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen 5 / August/September 2021 20. Jahrgang

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Wege mit der Kirche - in der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen 5 / August/September 2021 20. Jahrgang
5 / August/September 2021
                                      20. Jahrgang

         in der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen

Wege mit der Kirche
Wege mit der Kirche - in der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen 5 / August/September 2021 20. Jahrgang
Angedacht
                                           Kern nicht etwas völlig anderes als           Petrus: Wohin sollen wir gehen, Herr?
                                           leider dieser Schmutz? Ist er ein Grund,      Bei dir haben wir doch Worte des
                                           einfach abzuhauen? Ein willkommenes           Lebens gefunden. Und bei ihnen wollen
                                           Alibi, eine einmalige Größe zugrunde          wir bleiben. Mit ihnen leben und
                                           gehen zu lassen? Wenn die christlichen        sterben. Weil sie eine unheimliche Kraft
                                           Werte verschwinden, welche kommen             hineinstrahlen in den Alltag.
                                           nach? Bessere? Ich fürchte: nein.
                                           Warum nicht differenzieren, Wege mit          Halt nden!
                                           der Kirche gehen statt gegen sie? Was         Darum müsste es auch heute gehen.
                                           ist eigentlich an ihr das Unverzichtba-       Dass sich hier und dort ein Petrus zu
                                           re?                                           Wort meldet und sagt: Wir hauen nicht
                                                                                         ab! Wir unterscheiden zwischen
                                           Weggehen?                                     Beschämendem und geistlich Stärken-
„Da sprach Jesus zu den Zwölfen:           Dass sich Wege trennen, gab es bereits        dem. Wir halten fest am Evangelium,
Wollt ihr auch weggehen?                   zu Jesu Zeiten. Viele seiner Anhänger         an den Sakramenten, den Traditionen
Da antwortete ihm Simon Petrus:            folgten ihm nicht mehr nach. Weil sie         der Kirche. Sie haben eine ungemeine
Herr, wohin sollen wir gehen?              manche Worte zu hart fanden, ihre             Prägekraft, sie ordnen die Feste des
Du hast Worte des ewigen Lebens…“          Symbolik nicht kapierten, keinen              Jahres und geben uns Halt im Fluss der
(Johannes 6, 67+68a)                       Zugang zum Glauben fanden. Viel-              Zeit. Austritt? Nein, danke. Aber ja,
                                           leicht haben sie Jesus am liebsten als        Verantwortung übernehmen, sich bei
Liebe Gemeindeglieder,                     Anführer eines Aufstandes sehen               Kirchens aktiv einbringen, damit das
liebe Leserinnen und Leser,                wollen. Seine Art war vielen zu nett.         Gute, das dort vorhanden ist, noch
im Frühling d. J. zogen die Medien         Darum strichen sie die Segel und              besser zum Leuchten kommt und
gegen die Kirche so richtig zu Felde. Es   trennten sich von ihm. Einerseits             Menschen weiterhin Hoffnung schenkt.
hagelte massive Kritik an der Art und      verständlich, wenn Erwartungen nicht
Weise, wie mit Missbrauchsfällen           eingelöst werden. Doch es gäbe auch           Eine angenehme Sommerzeit und positive
umgegangen wird. Galionsfigur in           ein Arbeiten an sich selbst, um nicht         Entdeckungen mit Kirche und Gemeinde
dieser Angelegenheit: Kardinal Wölki       einseitig zu denken, sondern um das           wünscht Ihnen
aus Köln. Dass er ein weiteres Gutach-     Wesentliche zu erkennen und festzuhal-
ten einholen lassen wollte, trieb die      ten. Jesus fragt die Zwölf, ob sie auch
Kritiker regelrecht auf die Palme.         das Weite suchen, sich von seiner
Verständlich. Doch die Sache ist nicht     Botschaft, vom Ruf Gottes in die
so einfach, wie man sich das gemein-       Nachfolge verabschieden wollen? Sie
hin zurechtlegt. Wahr ist, dass in der     könnten es auch. Wege gehen ohne
Kirche, unabhängig von Konfession,         ihn.
Dinge passiert sind, die einem die
Sprache verschlagen. Hier bleibt zu        Bleiben!
hoffen, dass sie aufgearbeitet und Täter   Einer von den Jüngern erkennt in
und Täterinnen einer gerechten Strafe      diesem Moment, was wirklich auf dem
zugeführt werden und dass die Präven-      Spiel steht: Der Geist der Liebe, der
tionskonzepte, die nun jede Gemeinde       Hilfe, des Trostes und der Versöhnung
vorhalten muss, sowas künftig verhin-      würde verschwinden, wenn die Sache
dern. Wahr ist allerdings auch und         Jesu versandet. Die Welt würde um die
erwiesen, dass Viele ihr Gift gegenüber    Chance gebracht werden, dass es in ihr
Kirche so richtig verstreuen und dabei     – an Jesus orientiert – menschlicher
selber als unlautere Bösewichte            zugehen könnte. Sie würde wieder
überführt werden. Journalisten, die        völlig zurückfallen in römische Gna-
nicht einseitig ins gängige Horn stoßen,   denlosigkeit. Deshalb ertönt wie ein
sondern solche Fälle aufgedeckt und        Fanfarenstoß das Bekenntnis des
bekannt gemacht haben, verdienen
extra Respekt. Was viele Christen ratlos     Inhalt:
macht, ist, dass tausende Mitglieder         Seite 3       Macht - Missbrauch - Machtmissbrauch
zum Amtsgericht pilgern, um ihren            Seite 4       Mit Kirche gerne unterwegs
Kirchenaustritt zu erklären. Angeblich       Seite 5       Den Wandel gemeinsam gestalten • Gemeindeversammlung • Goldkonfirmation
                                             Seite 6       Geburtstage • Monatssprüche • Sonntagswort
sind in der Metropole am Rhein
                                             Seite 7       Verschiedenes
Termine erst in drei Monaten wieder          Seite 8-10    Jugendseiten
frei. Klar, man kann die Wut und             Seite 11+12   Schutzkonzept der Kirchengemeinde • Ankündigung Märchenabend
Enttäuschung verstehen. Doch, ist            Seite 13      Ankerplatz
Kirche nicht weit mehr und in ihrem          Seite 14+15   Freud und Leid • Auf einen Blick
                                             Seite 16      Gottesdienste + Kollekten
Wege mit der Kirche - in der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen 5 / August/September 2021 20. Jahrgang
Macht - Missbrauch - Machtmissbrauch
Die mediale Aufbereitung des Themas erweckt den                    schen. Treffen wir auf jemanden, der sich unser Vertrauen
Eindruck einer ungeheuren Zunahme in der jüngeren                  erschleicht oder plump seine hierarchische Position
Vergangenheit. Meine Vermutung ist, dass dies nicht                ausnutzt, ist es auch von elementarer Bedeutung, wie weit
stimmt. Es war und ist aber ein sehr heikles Thema und es ist      wir bereits unsere eigenen Grenzen kennen und diese
allzu menschlich, unangenehmen Sachverhalten lieber aus            durchsetzen können. Haben wir vielleicht Vertrauensperso-
dem Weg zu gehen, nicht hinzusehen oder etwas zu sagen.            nen, denen wir uns mitteilen können? Sind wir in der Lage,
So lässt sich die gefühlte Zunahme von Missbrauchsmel-             klipp und klar Nein sagen zu können? Sehen wir einen
dungen vielleicht auch dadurch erklären, dass mehr                 Ausweg? Sind wir altersmäßig überhaupt schon dazu in der
Menschen in der heutigen Zeit nicht immer nur schweigend           Lage, Widerspruch zu üben?
alles hinnehmen.
                                                                   Dies ist der Wirkungskreis der direkt Betroffenen, aber wie
Was ist aber nun Macht? Zunächst einmal befähigt sie               sieht es aus, wenn wir den Kreis auf das Umfeld ausdeh-
einzelne Menschen oder Personengruppen dazu, auf                   nen? Nehmen die Mitmenschen Unstimmigkeiten wahr
andere Menschen einzuwirken, dass diese sich den                   und sprechen sie diese auch an? Wenn die allgemeine
Wünschen der Machtinhabenden in Bezug auf erzieltes                gesellschaftliche Struktur es nicht zulässt, gegen Autoritä-
Verhalten, Denken oder Fühlen unterordnen. Macht findet            ten anzugehen, ist der Mantel des Schweigens und Wegse-
sich in allen Formierungen menschlichen Zusammenle-                hens weit ausgebreitet. Kirche hatte viele Jahrhunderte eine
bens. Im Extrem kann die Machtperson ohne Rücksicht und            enorme Autorität, die akzeptiert und selten angerührt
ohne eigenes Entgegenkommen die eigenen Ziele und                  wurde. Missbrauch unter ihrem Dach gab es wohl schon
Wünsche durchsetzen und dies im besten Falle ohne die              immer. Das ist absolut abscheulich. Da die Kirche aus
Befürchtung haben zu müssen, dafür zur Rechenschaft                ihrem eigenen Selbstverständnis heraus über höchste
gezogen zu werden. In gemäßigten Machtbeziehungen wie              moralische Ansprüche verfügt, macht es Missbrauchsfälle
sie im Alltag beispielsweise im Familien- oder Arbeitsleben        gefühlt noch abscheulicher. Auf zwischenmenschlicher
gelebt werden, nimmt die Machtperson zum einen Rück-               Ebene ist das meiner Meinung nach nicht der Fall, denn
sicht, die sich in der schwächeren Position befindenden            Kirche wird auf Erden von Menschen gestaltet. Missbrauch
Mitglieder der Gruppe akzeptieren das Machtgefüge und              insbesondere von Kindern und Jugendlichen ist immer und
ziehen auch einen eigenen Nutzen daraus.                           egal, wo es geschieht, verabscheuenswürdig. Aus morali-
                                                                   scher Sicht hingegen bringt es mich in nochmals größere
Machtverhältnisse funktionieren wohl am besten auf                 Turbulenzen.
Augenhöhe. Wo sich die Waage zu sehr in Richtung des
bzw. der Mächtigen verschiebt und es zu einer Schieflage           Die Praxis, bekannt gewordene Fälle unter den Tisch fallen
kommt, entstehen schnell ungünstige Abhängigkeitsver-              zu lassen oder die Missbrauchenden, bei denen dies
hältnisse. Die Abhängigkeit ist dabei von zentraler Bedeu-         aktenkundig wurde, einfach an eine andere Stelle zu
tung. Wären alle Menschen von ihren Daseinssorgen                  senden, ging nur solange „gut“, wie Informationen
befreit, gäbe es vermutlich wesentlich weniger Miss-               darüber schwer zu erlangen waren oder niemand es wagte,
brauchsfälle. Gäbe es also z. B. nicht die Sorge um den            sich hierüber zu äußern. Auch wenn in der Öffentlichkeit
Arbeitsplatz, weil man finanziell perfekt aufgestellt ist, fällt   der Eindruck entstehen kann, dies alles sei nur in der
der Widerspruch gegen eine übergriffige Führungskraft              Katholischen Kirche zu finden, ist das leider nicht der Fall.
sicher viel leichter. Wären Frauen ihren gewalttätigen             Allerdings setzt sich die Evangelische Kirche bereits seit
Männern aus kulturhistorischen Gründen nicht unterge-              längerer Zeit damit auseinander und versucht die Fälle
ordnet, würden sie viel öfter das Weite suchen. Müssten            aufzuarbeiten. Über den Erfolg, oder wie gut bzw. schlecht
Menschen in diktatorischen politischen Systemen nicht um           sie das macht, kann ich mir kein Urteil erlauben. Fakt ist
Leib und Leben fürchten, gingen sie viel eher auf die Straße       leider auch, dass die wiederholten Meldungen in den
und würden das Unrecht hinausschreien.                             Medien die Gläubigen in Scharen aus der Kirche treiben.
                                                                   Dabei wäre es doch jetzt besonders wichtig zu bleiben.
Wesentlich heikler sind Abhängigkeitsverhältnisse von              Einflussnahme und Mitsprache ist von Außen um einiges
Kindern. Menschen kommen als unfertige Wesen auf die               schwieriger und weniger effektiv. Ich habe leider aber auch
Welt und befinden sich zunächst in einem totalen Abhän-            den Verdacht, dass die Meldungen bei vielen Mitmenschen
gigkeitsverhältnis. Wir sind keine Nestflüchter und können         lediglich die letzten Tropfen sind, die das Fass zum Über-
daher nicht gleich zumindest teilweise für uns selbst sorgen.      laufen bringen. Kirche hat viele Fehler gemacht, aber wie in
Der Grad der Abhängigkeit verändert sich im Laufe des              jeder anderen Institution auch, wird sich eine Kursände-
Heranwachsens und wir werden dabei hoffentlich zu                  rung leichter von innen heraus MIT-gestalten lassen.
selbstbestimmten Menschen. Auf dem Weg zur Selbstbe-
stimmtheit haben wir allerdings einige Seitenwege zu               Mit nachdenklichen Grüßen
passieren und begegnen dort unterschiedlichsten Mitmen-            Patricia Heeck
Wege mit der Kirche - in der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen 5 / August/September 2021 20. Jahrgang
Mit Kirche gerne unterwegs
                                          Viele Menschen haben in den zurückliegenden Krisenmonaten Kirche als
                                          hilfreich erfahren. So auch Mitglieder unseres Mitarbeitendenkreises. Einige
                                          haben ein persönliches Statement verfasst und eingesendet. Herzlichen Dank
                                          dafür! Nachfolgend die Beiträge:

Die Corona-Pandemie hat überall           ständlich angesehenen (Dienst-)           ches eben nicht selbstverständlich ist,
tiefe Spuren hinterlassen und ist noch    Leistungen etwa im Gesundheits- und       sondern etwas, dessen wir uns immer
nicht besiegt! Die wirtschaftlichen,      Pflegebereich, im Lebensmitteleinzel-     wieder bewusst sein sollten. Wir
gesellschaftlichen und sozialen           handel, bei der Abfallentsorgung, in      sollten uns über das, was wir an
Einschnitte sind gravierend! Persönlich   der öffentlichen Sicherheit etc. Nicht    Positivem haben, freuen, jeden Tag
war bzw. ist jede(r) von uns ganz         zuletzt beeindruckt mich die Welle an     aufs Neue freuen und Gott dafür von
unterschiedlich von den Folgen der        gegenseitiger individueller Hilfe als     Herzen danken! Ich wünsche mir, dass
Pandemie betroffen. Neben den             Ausdruck christlicher oder humanitä-      gelebte Nächstenliebe und eine tiefe
vielen negativen Erfahrungen wie          rer Nächstenliebe, wie z.B. in Form       Gottesverbundenheit mit zu den
Kontaktverluste, Einschränkungen von      von Einkaufshilfen, Unterstützung bei     Erfahrungen zählen, die wir aus der
Lebensgewohnheiten, vielleicht sogar      der digitalen Anmeldung in Impfzen-       Corona-Krise ziehen!
gesundheitlicher Art gibt es aber auch    tren, telefonischen Kontakten oder                                  Klaus Opitz
Positives wie die Anerkennung,            persönlichen Treffen auf Distanz. Die
Würdigung von bislang als selbstver-      Pandemie zeigt, dass Selbstverständli-

Jede Generation hat in der Corona-        demotivierend. Man fühlte sich fremd      Kunstwerk in unsere heutige Zeit und
Pandemie ihr Päckchen zu tragen.          an der Uni.                               erzählte, dass heute z.B. Künstler,
Besonders schwierig war für mich          Gerade in solchen Zeiten bin ich sehr     Kranke und generell Menschen, die
persönlich der Umstand, dass ich          froh, Teil unserer Kirchengemeinde zu     von der Corona-Krise hart getroffen
mein Studium unter diesen schwieri-       sein. Hier ist man sich nicht fremd und   sind, Platz an Jesus Tisch haben.
gen Bedingungen beginnen musste.          in der Jugendarbeit z.B. blieben wir      Darunter nahm er auch die Schüler
Bis heute war ich nur zweimal auf dem     durch alternative Angebote in Kon-        und Studenten, schilderte ihre Situati-
Campus und habe nur mit einer             takt. Besonders mutmachend emp-           on und erklärte, dass Jesus auch
Handvoll Kommilitonen gesprochen.         fand ich ebenfalls die Gründonner-        dieser Gruppe das Brot anbietet und
Der einzige „Kontakt“ fand monate-        stagspredigt von Pfarrer Porkolab.        sie aufnimmt. Diese Vorstellung
lang nur über ZOOM-Meetings statt         Während seiner Predigt zeigte er der      empfand ich in dieser besonderen
und war für mich und viele meiner         Gemeinde ein bekanntes Bild, in dem       Situation sehr lebensnah und er-
Freunde, die zur gleichen Zeit ihr        das letzte Abendmahl neu interpretiert    mutigend.
Studium aufgenommen haben,                wurde. Herr Porkolab holte das                                 Justin Krönauer

Ich denke, dass uns die Corona-Krise      meiner Seite zu wissen. Mit dem           Kirchenoberen; Kirche ist nach
eine Sache ganz neu lehrt: demütig zu     Hinnehmen von Dingen, die ich nicht       meinem Verständnis die Gemein-
sein! Auch wenn der Begriff „Demut“       ändern kann und dem grundsätzli-          schaft aller Gläubigen, also auch Du
heute im Alltag nicht mehr gebräuch-      chen Vertrauen darauf, dass es mit        und Ich. Wir alle können und sollten
lich ist, so drückt er doch genau das     Gottes Hilfe schon gut ausgehen wird,     etwas dafür tun, dass die Welt wieder
aus, was wir derzeit empfinden: unser     habe ich schon so manche Krise            ein stückweit friedvoller und gerechter
Leben ist zerbrechlich, nicht zu 100%     überwunden. Deswegen werde ich            wird.
planbar und wir haben trotz aller         auch weiterhin an Glaube und Kirche                                Michael Nolte
Fortschritte und aller wissenschaftli-    festhalten und würde mir wünschen,
chen Erkenntnisse eben nicht alles        dass durch die Corona-Krise wieder
selbst in der Hand. Manches               mehr Menschen über die Erkenntnis
geschieht einfach ohne unser Zutun        der Demut den Weg zu Gott und der
und dann muss man die Ruhe und die        Kirche finden, denn Glaube braucht
Gelassenheit haben, damit umzuge-         Gemeinschaft! Kirche, das sind
hen. Wie glücklich bin ich in diesen      nämlich nicht allein die aktuell in der
Momenten, Gott und den Glauben an         Kritik stehenden Geistlichen und
Wege mit der Kirche - in der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen 5 / August/September 2021 20. Jahrgang
Den Wandel gemeinsam gestalten

Liebe Gemeindeglieder,                  seit 2017 erwartungsvoll aufeinander        Möglichkeiten des Gemeindeaufbaus
                                        zu. Ein Fusionsausschuss begleitet die      eruiert und sicherlich gefunden
jede und jeder von uns spürt täglich,   Beratungen und bündelt die guten            werden. Wir freuen uns, wenn sich
dass unsere Welt von tiefgreifenden     Ergebnisse. Weil ab 1. August 2021          möglichst viele Gemeindemitglieder
Umwälzungen erfasst ist. Diese gehen    die Pfarrstelle in Otzenrath-               motiviert einbringen, damit Kirche
auch an der Kirche nicht spurlos        Hochneukirch vakant wird, musste            wieder lebendig wird. Denn die
vorbei. Abnahme der Mitgliederzah-      relativ kurzfristig eine Regelung für die   Menschen warten darauf, dass
len durch demografische Entwicklung     Vakanzvertretung her. Wir sind              Gemeinschaft, Glauben und Hoff-
und zunehmende Austritte, rückläufi-    dankbar, dass die Versorgung beider         nung wieder Kreise ziehen. Lassen wir
ge Kirchensteuereinnahmen und vor       Gemeinden mithilfe vereinter Kräfte         uns dazu einladen, diese bedeutende
allem ein eklatanter Mangel an          möglich sein wird. Neben den vielen         Aufgabe mitzutragen. Wir freuen uns
Pfarrpersonen, zwingen die Gemein-      Ehrenamtlichen und beruflich Mitar-         jetzt schon auf Kontakte, Begegnun-
den zum Handeln. Strukturverände-       beitenden werden Pfarrer Horst              gen und mutmachende Ergebnisse.
rungen, Rückbau statt Ausbau, all das   Porkolab und Diakon Rene Bamberg
sind schwierige Prozesse, von denen     in der Kirchengemeinde Otzenrath-           Mit freundlichen Grüßen im Namen
jede Gemeinde tangiert wird.            Hochneukirch aushelfen und                  der beiden Presbyterien
                                        Ansprechpartner für bestimmte
Die beiden Kirchengemeinden Jüchen      Arbeitsfelder sein. Gemeinsam mit
und Otzenrath-Hochneukirch gehen        dem Presbyterium vor Ort werden             Horst Porkolab und Marcel Mostert

                             Einladung zur Gemeindeversammlung

Ganz herzlich laden wir unsere Mitglieder
ein in die Hofkirche Jüchen, Markt 31 für
Sonntag, 12. September 2021, ab
11:30 Uhr (im Anschluss an den
Gottesdienst).

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Wie geht es nach bzw. mit Corona
weiter (Re-Aktivierung des Gemeinde-
lebens)?
3. Stand der Fusion
4. Verschiedenes

Wir freuen uns auf regen Besuch! Nach der Gemeindeversammlung besteht die Möglichkeit zu einem gemütlichen
Beisammensein.               Das Presbyterium

                                            Goldkonrmation 2021
                                             Wir freuen uns, dass wir – nach mehrmaliger Verschiebung – am 3. Oktober
                                             in Jüchen im Rahmen eines Festgottesdienstes Goldene Konfirmation feiern
                                             und begrüßen hiermit alle, die sich zu diesem Jubiläum angemeldet haben
                                             und den Tag mit uns verbringen werden. Es ist schön, begleitet von der
                                             anwesenden Gottesdienstgemeinde, zurück zu blicken auf die „Ernte des
                                             Lebens“ und Gott für das Gute und seine Begleitung zu danken. Zu diesem
                                             besonderen Anlass laden wir ganz herzlich ein!

                                             Das Orga-Team

                                             (Edelgard Schumacher, Marianne Stommel, Gudrun Secker und Astrid Hoffmann)
Wege mit der Kirche - in der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen 5 / August/September 2021 20. Jahrgang
Inspiriert. Sonntagswort Jüchen                                 Für Gott und Gemeinde unterwegs

                                                                                 Tagein und tagaus sind viele unserer
                                                                                 Gemeindeglieder ehren- oder
                                                                                 hauptamtlich für unsere Gemeinde
                                                                                 unterwegs. Ihnen möchten wir an
                                                                                 dieser Stelle einmal Dank sagen für
                                                                                 ihre Arbeit, ihr Mitdenken und ihren
                                                                                 Einsatz und ihnen von Herzen zum
                                                                                 Geburtstag gratulieren! Möge Gott
                                                                                 alle Arbeit, die in seinem Namen und
                                                                                 Auftrag geschieht, segnen und
                                                                                 begleiten .In den kommenden beiden
                                                                                 Monaten feiern folgende Mit-
                                                                                 arbeiterinnen und Mitarbeiter ihren
                                                                                 Geburtstag:

                                                                                 August
Hallo Horst, meine Eltern und ich haben dein „Sonntagswort“ schätzen gelernt.    04. Ria Hilmer
Da wir uns meistens am Sonntag treffen, lesen wir es gemeinsam oder ich drucke   08. Karoline Weinacht
es für die beiden aus, wenn wir uns nicht sehen können. Es ist einfach eine      13. Bernd Langwald
schöne Botschaft mit Fotos, aktuellen Themen verbunden mit Bibelversen…          17. Elke Rembges
DANKE!                                                                           30. Ingrid Huhn

Liebe Grüße Ute Wimmers-Verhoeven
                                                                                 September
Während der Wochen im Winter, in denen ich den Gottesdienst wegen der            02. Sabrina Förster
Coronapandemie nicht besuchen wollte, hat mich das Sonntagswort von Pfarrer      04. Gudrun Sennewald
Porkolab erfreut, innehalten lassen und zum Nachdenken angeregt. Vielen          06. Markus Klitzen
Dank dafür! Es ist zu einem wunderbaren Angebot in unserer Kirchengemeinde       09. Renate van Vliet
geworden, Sie können es wöchentlich erhalten als Email oder per Brief. Ab März   09. Justin Krönauer
traute ich mich dann sonntags wieder in den Gottesdienst. Neben dem Hören        09. Frank Finken
von Predigt, Gebeten und Liedern hat mir auch gut getan die Gottesdienstge-      10. Aaliyah Schrey
meinde zu treffen. Wenn auch der Abstand einzuhalten war und die vertrauten      12. Ilona Schippers
Gesichter teilweise hinter Masken verborgen waren, war es doch eine Möglich-     15. Günter Huhn
keit persönlichen Kontaktes, den ich sehr genossen habe.                         17. Stefanie Meschter
                                                                                 18. Anastasia Sembitski
Karin Schlösser                                                                  22. Melana Maßen
                                                                                 24. Erika Schollän
                                                                                 30. Hilde Gerresheim
                                                                                 0

                                                                                 Wenn Sie die Veröffentlichung nicht wünschen
                                                                                 sollten, teilen Sie dies bitte unserem Gemeinde-
                                                                                 büro mit. Anschrift und Telefon siehe Seite 15.
Wege mit der Kirche - in der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen 5 / August/September 2021 20. Jahrgang
Ich glaube an Gott.
            Persönliches Glaubensbekenntnis                                   Gott schenkt einem Kraft,
                                                                              er ist da, wenn ich ihn brauche
                                                                              und ich mich stets verlassen fühle.
                                                                              Er erfüllt mich mit Hoffnung
                                                                              und schenkt mir Mut.
                                                                              Mit ihm kann ich alles schaffen.
                                                                              Wenn ich an ihn denke, denke ich an
                                                                              jemanden,
                                                                              der die Hände über mich hält und mich
                                                                              beschützt,
                                                                              an jemanden, der mich als Menschen
                                                                              wertschätzt.
                                                                              Auch im Alltag zeigt er mir,
                                                                              dass mithilfe meines Glaubens alles
                                                                              möglich ist.

                                                                              Isabella Antweiler/Konfirmation 2021

                                                      Urloup

Von überfüllten Stränden, vollen Autobahnen und Ferien-
fliegern am Himmel wusste man vor Jahrhunderten
natürlich noch nichts. Wenn ein Ritter im Mittelalter „Ur-
loup“ bekam, dann war klar, dass ihm sein Lehnsherr
erlaubte, für einen Tag, ein paar Wochen oder für immer
fortzugehen.

Den ersten Erholungsurlaub im heutigen Sinne erhielten
preußische Beamte im 19. Jahrhundert, zunächst nur auf
ärztliche Anweisung. Um das Krankfeiern zu vermeiden,
kommentierte Kaiser Wilhelm II 1890, es liege wohl „in der
Beschränkung der Arbeitszeit die Gefahr des Müßig-
gangs“.

Ferien hingegen gab es schon bei den Römern. „Feria“ war die Bezeichnung für einen Tag, an dem das öffentliche Leben
ruhte, damit Kaiser und Gottheiten gefeiert werden konnten. Das war staatsbürgerliche und religiöse Pflicht in einem.
Dabei ging es nicht in erster Linie um Erholung.

Der deutsche Begriff Ferien leitet sich also vom Lateinischen ab. Seit etwa 200 Jahren gibt es die Schulferien. Zunächst
wurden sie Kindern gewährt, damit sie den Eltern bei der Ernte helfen. Oder es gab bei unerträglich warmen Tagen (Hunds-
tagen) hitzefrei. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Schulferien flächendeckend durchgesetzt, auch z.B. die
sechswöchigen Sommerferien. Jährlicher Erholungsurlaub für Arbeiter und Angestellte fand erst nach 1945 Einzug in die
Ländergesetze.

                           Stichwort Urlaub: Tiere sind keine Dinge!
Das sieht auch die Bibel so. Zwar soll der Mensch sich die   neben dem erwünschten Kuschelfaktor eben auch Bedürf-
Tiere untertan machen, aber im Sinne eines guten Hirten!     nisse haben, die ehrlich gesagt hin und wieder lästig
Leider werden alljährlich mehrere hunderttausend Tiere vor   werden können. Das weiß man vorher und sollte sich
bzw. während der Sommerferien einfach ausgesetzt oder        ehrlich die Frage beantworten, ob man durchschnittlich 10
im besseren Falle im Tierheim abgegeben. Ich möchte mir      bis 15 Jahre diesen Pflichten nachgehen möchte. Wenn
nicht ausmalen, was nach dem Wegfall der Homeoffice-         man diese Frage guten Herzens mit Ja beantworten kann,
pflicht, die die Bundesnotbremse im Zuge der Coronakrise     ist alles gut. Bei Nein - Hände weg vom Tierkauf. Das kann
vorsah, an Hunden und Katzen „entsorgt“ wird, weil sie       auch gelebter Tierschutz sein.               Patricia Heeck
Wege mit der Kirche - in der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen 5 / August/September 2021 20. Jahrgang
Jug            nd
    tr       e    ff

Juchuu, es gibt wieder Kindergottesdienst!

Am Samstag, 4. September treffen wir uns um 15 Uhr im Gemeindehaus
Bedburdyck.
Thema: "Macht euch keine Sorgen, denn Gott sorgt für euch!"
Wir wollen über Worte Jesu nachdenken, sie verstehen, dazu spielen,
singen und basteln. Selbstverständlich gibt es wieder Kuchen, Saft und Kaffee.
Alle Kinder und auch begleitende Erwachsene sind herzlich dazu eingeladen.
Wir freuen uns auf euch!!       Das KiGo-Team

                    Da geht doch was!
           Lockerungen machen sich bemerkbar.
In der Jugendarbeit hat vieles wieder Fahrt aufgenommen. Es ist schön zu
sehen, dass sich die Räume wieder mit Leben füllen. Kinder und Jugendliche
kehren zurück in die Gebäude, in den Garten, zu den Veranstaltungen.

Kindertreff
Zunächst mit nur wenigen Kindern und viel draußen sind nun wieder größere
Gruppen möglich. Und die ersten Wochen waren ein voller Erfolg. Viele Kinder
haben den Weg zurück zu uns gefunden und haben gemeinsam auf dem
Spielplatz gespielt, Buden gebaut, Kaulquappen im Wasser gefunden und
kunstvolle Blumen gestaltet. Nach den Sommerferien öffnen wir wieder beide
Kindertreffs – in Jüchen und Bedburdyck. Weiterhin ist es erforderlich, sich zu
den Treffs anzumelden (http://termine.ekir.de/veranstaltungen?vid=163).

                                                                 Post für die Kinder
                                             Mit den zunehmenden Öffnungsmöglichkeiten freuen wir uns wieder über
                                             reale Kontakte. Die monatlichen Briefe waren über eine lange Zeit ein
                                             wunderbares Mittel, damit der Draht nicht abreißt. Aus der Not geboren
                                             haben wir so ganz nebenbei auch viele Kinder erreicht, zu denen wir bisher
                                             weniger Kontakt hatten. Wir möchten also auch in Zukunft nicht ganz auf die
                                             Briefe verzichten, müssen aber auch auf die zeitlichen Ressourcen in unserem
                                             Team achten. Es wird also weiterhin Post nach Hause geben, aber eben nicht
                                             mehr jeden Monat.

Nachdem die Segelfreizeit zusammen
mit der Kirchengemeinde Weveling-
hoven ausfallen musste, haben wir uns
Ende Mai zu einer gemeinsamen
Fahrradtour getroffen. Zwar etwas
weniger Wasser als beim Segeln, aber
trotzdem haben wir die Zeit bei bestem
Wetter entlang der Erft genossen. Ein
Eis zur Belohnung war sicherlich
neben den lang ersehnten Begegnun-
gen mit der Nachbargemeinde das
heimliche Highlight der Tour.
Wege mit der Kirche - in der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen 5 / August/September 2021 20. Jahrgang
Vorstellung des Jugendteams

Das Team unserer Jugendarbeit besteht mittlerweile aus knapp 30 Personen, die an ganz verschiedenen Stellen in Erschei-
nung treten, manche eher im Hintergrund, andere sieht man bei fast jeder Veranstaltung. Wer unsere Instagram-Seite
(jugend.juechen) aufmerksam verfolgt oder die letzten WIR-Ausgaben gelesen hat, weiß bereits, dass wir damit begonnen
haben unser Team vorzustellen. In dieser Ausgabe stellen wir euch die nächsten drei Teamer*innen vor:

Jil Semmel, 18 Jahre                               Sven Reimann, 18 Jahre                     Melana Maßen, 18 Jahre

Jil ist seit über zwei Jahren in unserer           Sven hilft an vielen Stellen unserer       Melana gehört wie die beiden ande-
Kirchengemeinde als Teamerin aktiv.                Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.       ren eher zu den langjährigen Mitglie-
Aber auch schon als Kind hat sie bei               So fährt er mit auf Kinderfreizeiten und   dern unseres Jugendteams. Als
vielen Aktionen selbst teilgenommen                betreut Ferienangebote. Auch hilft er      Jugendliche hat sie den Treff in
und auch den Konfirmandenunterricht                beim Verteilen der Kindertreff-Post, bei   Bedburdyck besucht und immer
bei uns besucht. Mittlerweile steht sie            der wir während der Coronazeit Briefe      wieder an Aktionen und Veranstaltun-
auf der anderen Seite und betreut eine             an alle Kinder im Gemeindegebiet           gen teilgenommen. Seit nunmehr vier
Vielzahl von Angeboten. Sie fährt mit              verteilen. Auch bei den Aktionen für       Jahren betreut sie vor allem Freizeiten
auf Freizeiten, betreut die Kinder- und            das Team organisiert er gerne Dinge        und Angebote in den Ferien. Ab
Jugendtreffs, und plant und organi-                wie Nachtwanderungen oder angelt           September wird die Lehramtsstudentin
siert viele weitere Aktionen für die               uns auf die Schnelle ein paar Fische       noch häufiger in der Gemeinde
Kinder und Jugendlichen in der                     für das Abendessen. Seit knapp einem       anzutreffen sein, denn sie übernimmt
Gemeinde. Seit knapp einem halben                  Jahr leitet er zudem unser Social          den Jugendtreff in Jüchen und
Jahr leitet sie zudem unsere neue                  Media Team und entwickelt hier stets       unterstützt im Rahmen eines Mini-Jobs
K i n d e r- u n d J u g e n d b ü c h e r e i .   neue Ideen.                                die Arbeit unseres Jugendleiters.
                                                                                              Darüber freuen wir uns ganz beson-
Ihre Lieblings-Bibelstelle:                                                                   ders!
3. Mose, 19,18

                                                        Herzlichen Dank!
An dieser Stelle nochmal mein ganz persönlicher Dank an das großartige Jugendteam! Dank euch war es möglich, den
kontinuierlichen Betrieb der Jugendarbeit während der gesamten Zeit aufrecht zu erhalten. Ihr seid einfach spitze!

Rene Bamberg
Wege mit der Kirche - in der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen 5 / August/September 2021 20. Jahrgang
Team-Grillen

                                                                                             Kirche

                                                                                „Ewiger Gott,
                                                                                ich bin den Weg hierher gegangen.
                                                                                Nun habe ich meinen Platz gefunden
Im Oktober haben wir uns zum letzten Mal mit dem ganzen Team treffen            hier in der Kirche.
können. Viele gemeinsame Dinge konnten nicht stattfinden. Der Neujahrs-         Viele waren vor mir.
empfang, die Teamfahrt im Frühjahr und viele kleine Treffen waren nur digital   Haben auf diesem Platz gesessen,
möglich. Um die unermüdliche Arbeit des Jugendteams zu würdigen, hat das        auf dem ich sitze.
Presbyterium daher nicht gezögert und einen Grillabend finanziert. Das          Dieser Stuhl, diese Bank
gesamte Jugendteam hatte einen tollen Abend, der abgesehen vom vorheri-         war eine Station ihres Weges.
gen Corona-Test, fast wie früher war.                                           Andere werden kommen.
                                                                                Wir kommen und gehen.
                                                                                Du bleibst von Ewigkeit zu Ewigkeit.
                  Gottesdienst zum Kirchentag                                   Du, treuer Gott,
                                                                                segnest Ausgang und Eingang,
Das war mal wirklich etwas Besonde-                                             Kommen und Gehen.
res! Zum 3. Ökumenischen Kirchen-                                               Du Menschenfreund
tag in Frankfurt 2021 hat der Kirchen-                                          gehst unsere Wege mit
kreis Gladbach-Neuss einen Jugend-                                              und begleitest unsere Umwege.
gottesdienst unter dem Motto „schaut                                            Du unser Herbergsvater
hin“ (Mk 6,38) gefeiert. Und das nicht                                          legst uns deine Kirche ans Herz,
irgendwo, sondern auf Jüchener                                                  ihre Enge und Weite,
Stadtgebiet. Unser Jugendteam durfte                                            ihren Streit und ihr Bekenntnis.
die technische Leitung und einige                                               Du, Ewiger,
liturgische Elemente übernehmen. So                                             schenkst uns in unserer Zeit
haben Ria und Rene einen Teil der                                               Sakrament und Wort.
Predigt gehalten und Timon und Sven                                             Gabe und Frage.
haben dafür gesorgt, dass der                                                   Doch allem schenkst du Bleibe
Gottesdienst in der ganzen Republik                                             in deinem
zu sehen war. Ein wirklich tolles                                               mütterlichen Segen.“
Erlebnis und ein segensreicher Abend,
den wir in der Kirche in Otzenrath                                              (Gerhard Engelsberger)
verbringen durften.

Neugierig? Der Gottesdienst kann unter
https://www.youtube.com/watch?v=eEc61ObS_NI
bzw. auf der YouTube-Seite des Jugendreferates Gladbach-Neuss angesehen
werden.
Prävention - Verbesserung unseres Schutzkonzeptes

Bereits im Jahr 2006 wurden die
ersten Konzepte zur Prävention von
sexualisierter Gewalt in der evangeli-
schen Kirche und so auch in unserer
Kirchengemeinde entwickelt. Neben
präventiven Maßnahmen sind seitdem
auch gut durchdachte und breit
aufgestellte Interventionsfahrpläne für
den Bereich der Arbeit mit Kindern
und Jugendlichen entwickelt worden.
Gerade solche Konzepte bedürfen der
regelmäßigen Evaluation und Anpas-
sung an aktuelle gesellschaftliche
Entwicklungen. Im Frühjahr 2020 hat
der Kirchenkreis Gladbach-Neuss
daher eine neue Broschüre zur
Einführung von weitreichenden
Schutzkonzepten auf den Weg
gebracht.
Eine wesentliche Neuerung ist die umfassende Betrachtung       Lehmann ergänzt: „Wir beginnen mit einer Gefahrenanaly-
der einzelnen Kirchengemeinden vor Ort. Neben den              se in allen Bereichen der Kirchengemeinde und versuchen
Kindern und Jugendlichen sollen nun auch alle anderen          so blinde Flecken zu finden und genau an diesen Stellen
Menschen der Kirchengemeinde mit in den Blick genom-           nachzubessern. Dabei ist es wichtig, dass es sich hierbei
men werden. Auch sollen Präventionsbeauftragte in jeder        nicht um eine einmalige Maßnahme handelt, sondern wir
Kirchengemeinde für kurze Wege sorgen und die Präven-          einen kontinuierlichen Prozess beginnen.“ Teil des neuen
tionsmaßnahmen vorantreiben. Das Presbyterium unserer          Konzeptes sind neben konkreten Fahrplänen und Hand-
Kirchengemeinde hat Claudia Lehmann als Präventionsbe-         lungsanweisungen auch regelmäßige Schulungen und
auftragte gewählt und sie gemeinsam mit einem Arbeits-         Übungen, um eine unbedingt notwendige Praxisnähe zu
kreis, dem auch Jugendleiter Rene Bamberg als Fachkraft        gewährleisten. Der Arbeitskreis (Claudia Lehmann, Justin
angehört, mit der Entwicklung eines Schutzkonzeptes für        Krönauer, Michaela und Rene Bamberg) freut sich auf
die Kirchengemeinde beauftragt. „Wir haben bereits             einen lebendigen und intensiven Prozess und will das
wirkungsvolle Präventionsmaßnahmen, um es potentiellen         Schutzkonzept spätestens im Frühjahr 2022 vorlegen. Wer
Täter*innen schwer zu machen, in der Jugendarbeit Fuß zu       mitdenken möchte, ist herzlich eingeladen, sich an Claudia
fassen – nun freue ich mich, dass wir diese Dinge verbes-      Lehmann zu wenden.
sern und erweitern.“, berichtet Rene Bamberg und Claudia

                                    Vorankündigung Märchenabend

Liebe Märchenfreude! Wir leben in einer Zeit, in der wir täglich mit Krankheit und Tod konfrontiert werden, in der wir viel
Einsamkeit und Ausgrenzung erleben, in der das Negative in unserer Welt überhand zu gewinnen scheint. Ist die Welt noch
zu retten? Es gibt Zeichen der Hoffnung.
Auch in der Welt der Märchen finden wir vieles über das Heilen und das Gesund werden. Für uns ist das Grund genug, um
einmal in unserer Märchenwelt zu stöbern und zu hören, was Märchen über das Heilen erzählen; um uns daran zu erfreuen,
uns trösten zu lassen und ggf. daraus zu lernen. Wir möchten Sie deshalb zu einem Märchenabend mit diesem Thema
am Mittwoch, den 10. November 2021 um 19 Uhr ins Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Jüchen einladen.
Wir, das sind zusammen mit dem Märchenerzähler Günter Huhn, Maria Kandlen, Irmgard Pehle und Ingrid Huhn, die
märchenhaft leckere Gerichte zubereiten und auftischen werden. Hans-Walter Slembeck wird uns mit Musik aus vielen
Jahrhunderten auf der Reise begleiten.
20 Euro pro Person kostet Sie der zu erwartende Genuss. Damit können wir unsere Vorbereitungskosten decken. Was übrig
bleibt, werden wir wieder unserer Stiftung zukommen lassen.

Bitte melden Sie sich verbindlich bis zum 10. Oktober 2021 an. Wir bitten um Verständnis, dass wir die Teilneh-
merzahl auf 30 Personen beschränkt haben. Anmeldung bei Ingrid und Günter Huhn: Tel.: 02182 - 571616, E-
Mail: me.g.huhn@gmx.net
„Lebendiges Wasser“

                                                                                    Der „Ökumenische Tag der Schöp-
                                                                                    fung“ steht im Jahr 2021 unter dem
                                                                                    Motto „Damit Ströme lebendigen
Foto: Keith Johnston auf Pixybay
                                                                                    Wassers fließen“. Mit dem Bibeltext
                                                                                    aus dem Johannesevangelium 7,28
                                                                                    will die Arbeitsgemeinschaft Christli-
Du weißt, wer wir sind                                                              cher Kirchen in Deutschland (ACK) ein
                                                                                    sichtbares Zeichen für einen sorgsa-
Herr, unser Gott! Du weißt, wer wir sind:
                                                                                    men Umgang mit der Schöpfung
Menschen mit gutem und Menschen mit schlechtem Gewissen -
                                                                                    setzen und dazu ermutigen, konkrete
Christen aus Überzeugung und Gewohnheitschristen -
                                                                                    Schritte zu ihrer Bewahrung einzulei-
Gläubige, Halbgläubige und Ungläubige.
                                                                                    ten. Wassermangel sei eine der
Und du weißt, wo wir herkommen:
                                                                                    schlimmsten Bedrohungen der
aus dem Kreis von Verwandten, Bekannten und Freunden
                                                                                    heutigen Zeit, so die ACK. Der
oder aus großer Einsamkeit...
                                                                                    Ökumenische Rat der Kirchen in
Nun aber stehen wir Alle vor dir:
                                                                                    Österreich (ÖRKÖ), die Arbeitsge-
in aller Ungleichheit darin gleich:
                                                                                    meinschaft Christlicher Kirchen in der
...das wir Alle ohne deine Gnade verloren wären -
                                                                                    Schweiz (AGCK) und die ACK in
aber auch darin, dass deine Gnade uns allen verheißen
                                                                                    Deutschland laden erstmals gemein-
und zugewendet ist in deinem lieben Sohn, unserem Herrn Jesus Christus.
                                                                                    sam mit vielen lokalen Partnerinnen
Wir sind beieinander, um dich zu preisen,
                                                                                    und Partnern zu dem Tag der Schöp-
dass wir dich zu uns reden lassen.
                                                                                    fung am Samstag, 4. September 2021
Dass dies geschehe in dieser Stunde darum bitten wir dich
                                                                                    an den Bodensee ein. In den Gemein-
im Namen deines Sohnes, unseres Herrn.
                                                                                    den kann der „Ökumenische Tag der
Amen.
                                                                                    Schöpfung“ auch an einem anderen
                                                                                    Tag in der Zeit vom 1. September bis
(Karl Barth)
                                                                                    4. Oktober gefeiert werden.

                                        Gott hört unsere Gebete

König Hiskia steckt in großer           Könige berichtet, geht es dabei auch        den Tempel. Im Gebet wendet sich
Bedrängnis. Denn der assyrische         um die Beziehung eines Königs zu            Hiskia an Gott: „Neige, HERR, dein
König Sanherib steht mit seinen         Gott. Denn ein König trägt Verantwor-       Ohr und höre!“ Und Gott erhört sein
Truppen vor den Toren Jerusalems und    tung für das Wohlergehen seines             Gebet. Die Bibel berichtet, dass
belagert die Stadt. Das Nordreich       Volkes. Und von seiner Gesinnung            Sanherib mit seinen Truppen wieder
Israel haben sie schon eingenommen      hängt häufig ab, ob dem Volk Gutes          abzog, ohne Jerusalem zu zerstören.
und dort große Verwüstungen ange-       oder Schlechtes widerfahren wird. Die       Auch heute kann das für Christinnen
richtet. Die Einwohner des Nordreichs   Bibel beschreibt Hiskia als positives       und Christen eine starke Hoffnung
hatte Sanherib deportieren lassen.      Beispiel: Er ist ein König, der Gott treu   sein. In guten wie in schlechten Zeiten
Nun droht er, auch Jerusalem zu         ist und auch in Zeiten großer Not           können sie sich mit all ihren Sorgen,
erobern. Hiskia fürchtet nicht nur um   Zuflucht bei ihm sucht. Und das tut         Ängsten und Nöten im Gebet an Gott
sich selbst, sondern auch um Leib und   Hiskia auch während der assyrischen         wenden. Und sie können gewiss sein,
Leben seines Volkes.                    Belagerung: Er zerreißt seine Kleider,      dass Gott ihre Gebete hört.
Wann immer das Alte Testament über      zieht sich einen Sack über und geht in                            Detlef Schneider
FÜR KINDER UND                                                     Gymnastik
     JUGENDLICHE                                                      Gemeindehaus Jüchen
                                                                      Wird kurzfristig geplant!
Krabbelgruppe
von ca. 1/2 - 3 Jahre                                                 Kontakt:
Gemeindehaus Jüchenstags, 10 -                                        Fr. Lohmann-Hein, 02164 3770149
Wird kurzfristig geplant!
                                                                      Plaudercafé
Kontakt (Leitung):                          FÜR ERWACHSENE            Gemeindehaus Jüchen
Blance Zaun, 0162 6594377                                             dienstags, 15 Uhr
                                       Frauenfrühstück                Wird kurzfristig geplant!
                                       Gemeindehaus Jüchen
Für alle Treffs ist eine               Termin nach Vereinbarung       Kontakt:
Anmeldung erforderlich:                                               Else Grünter, 02165 879434
                                       Kontakt:
Kindertreffs                           Hanna Liefländer, 02165 7838
von 6 - 11 Jahre
                                       Frauenkreis
Gemeindehaus Bedburdyck                                                            FÜR ALLE
                                       Gemeindehaus Bedburdyck
dienstags, 15 - 18 Uhr
                                       mittwochs, 15 Uhr
Gemeindehaus Jüchen
                                       Wird kurzfristig geplant!      Kinder- und Jugendbücherei
mittwochs, 15 - 18 Uhr
donnerstags, 15 - 18 Uhr
                                       Kontakt:                       Öffnungszeiten:
Kontakt:
                                       Käthi Hemann, 02181 490111     mittwochs 15-18 Uhr
Rene Bamberg, 0175 9859570
                                                                      donnerstags 18-21 Uhr
                                       Frauenhilfe
                                                                      Wird kurzfristig geplant!
Jugendtreffs                           Gemeindehaus Jüchen
ab 12 Jahre                            mittwochs, 15 Uhr              Kirchenchor
Gemeindehaus Jüchen                    Wird kurzfristig geplant!      Gemeindehaus Jüchen
donnerstags, 18 - 21 Uhr                                              donnerstags, 20 Uhr
                                       Kontakt:                       Wird kurzfristig geplant!
Gemeindehaus Bedburdyck                Irmgard Coenen, 02165 2264     Kontakt:
freitags, 17 - 20 Uhr                  Mail: irmgardc@t-online.de     Rufus Voges, 02051 9488960

Kontakt:                               Gemeindestammtisch
Rene Bamberg, 0175 9859570                                                 FÜR MITARBEITENDE
                                       mittendrin
                                       Gemeindehaus Jüchen            Kindergottesdienst-
                                       freitags, 20 Uhr
Jugendmitarbeitende                    Wird kurzfristig geplant!      Helferkreis
Wir suchen Verstärkung für unser                                      Gemeindehaus Jüchen oder
Team für Freizeiten und Aktionen mit   Kontakt:                       Bedburdyck, nach Vereinbarung.
Kindern und Jugendlichen!              Michael Nolte, 02165 7572      Kontakt:
Kontakt:                                                              Horst Porkolab, 02165 7011
Rene Bamberg, 0175 9859570             Männerkreis
                                       Wird kurzfristig geplant!      Mitarbeitendenkreis
Aktionen für Jugendliche                                              Gemeindehaus Jüchen,19:30 Uhr
Zahlreich geplant für                  Kontakt:                       nach Vereinbarung
Jüchen und Bedburdyck                  Achim Schuhfuß, 02181 40617
                                                                      Kontakt:
Kontakt:                                                              H. Porkolab, 02165 7011
Rene Bamberg, 0175 9859570             Bibelgesprächskreis
                                       Gemeindehaus Jüchen            Besuchsdienstkreis
                                       dienstags, 10 Uhr
                                                                      Gemeindehaus Jüchen, 19 Uhr
                                       Wird kurzfristig geplant!
                                                                      Wird kurzfristig geplant!
                                       Kontakt:                       Kontakt:
                                       Hiltrud Finken, 02165 911222   H. Porkolab, 02165 7011
Auf einen Blick

      Vor Ort für Sie da                     Presbyterium                       Stiftung der Evangelischen
                                                                                Kirchengemeinde Jüchen
           Pfarrer                         Pfarrer Horst Porkolab               Sparkasse Neuss
           Horst Porkolab                                                       Stichwort „Stiftung“
           Markt 29, Jüchen                                                     BIC: WELADEDN
                                                Rene Bamberg                    IBAN: DE49 3055 0000 0093 3391 58
           Tel. 02165 7011
           horst.porkolab@gmx.de          (Mitarbeitendenpresbyter)
                                                                                Beratung
           Jugendleiter                                                         Erziehungs- und Familienfragen
                                               Jacqueline Hieronymus            Hauptstelle Grevenbroich
           Rene Bamberg                        Schlehenweg 24, Korschenbroich
                                                                                Tel. 02181 3240
           Fuchsberg 7, Jüchen                 Tel. 01578 9647424
                                                                                Regionalstelle Jüchen
           02165 7002 o. 0175 9859570                                           Tel. 02165 912885
           jugend.juechen@ekir.de

           Organist/Chorleiter                 Jürgen Hüsges
           Rufus Voges                         Steinstr. 39a, Jüchen            Telefonseelsorge - kostenlos
           Jasminweg 5, Velbert                Tel. 02165 5203                  0800 1110111 oder
           Tel. 02051 9488960                                                   0800 1110222
           Mobil: 0178 9616531
                                                                                Redaktion
           Verwaltungsangestellte              Justin Krönauer                  Layout: Patricia Heeck
           Karin Schlösser                     Fasanenweg 5, Gierath            Leserbriefe, Anregungen, Kritik bitte an
           Tel. 02165 7001                     Tel. 0176 75899114               wir.redaktion@email.de

           Küsterin in Jüchen                  Claudia Lehmann                  in der Evangelischen Kirchengemeinde
           Maria Kandlen                       H.-von Bingen-Str. 76, Jüchen    Jüchen:
           Markt 9, Jüchen                     Tel. 02165 8723111
           Tel. 02165 2460                                                                    in Aldenhoven, Bedburdyck,
                                                                                              Damm, Gierath, Gubberath,
                                                                                Herberath, Jägerhof, Jüchen, Nikolauskloster,
           Küsterin in Bedburdyck              Dr. Angelika                     Priesterath, Rath, Schloß Dyck, Stessen,
           Christine Hemann                    Merschenz-Quack                  Stolzenberg und Wallrath
           Stessener Pfad 5, Bedburdyck        Odenkirchener Str. 49, Jüchen
           Tel. 02181 48526                    Tel. 02165 2041                  Erscheint zweimonatlich. Kostenlose Ver-
                                                                                teilung an alle evangelischen Haushalte.
           Friedhofsbeauftragter               Thorsten Meschter
                                                                                Herausgeber: Das Presbyterium der
           Norbert Dierkes                     In der Aue 16, Jüchen
                                                                                Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen
           Tel. 02165 8714474                  Tel. 02165 171914
           norbert.dierkes@ekir.de                                              Redaktion: Markt 33, 41363 Jüchen
                                                                                wir.redaktion@email.de
                                               Dr. Klaus Opitz                  Horst Porkolab - V.i.S.d.P.,
                                               Neuenhovener Str. 13, Gierath    Rene Bamberg, Irmgard Coenen, Patricia
                                               Tel. 02181 245717                Heeck, Rolf Schlösser, Gudrun Secker
Ev.Kirchengemeinde Jüchen
Markt 33, 41363 Jüchen                                                          Abbildungen: H. Porkolab, Rene Bamberg,
www.ev-kirche-juechen.de                                                        Elisa Huhn
Bankverbindung: KD-Bank Duisburg               Theo Secker
IBAN: DE87 3506 0190 1088 3490 12              Pommernstraße 6, Bedburdyck
BIC: GENODED1DKD                               Tel. 02181 45994
                                                                                Sonstige Quellen: Gemeindebrief -
Ev. Gemeindebüro Jüchen                                                         Magazin für Öffentlichkeitsarbeit
Markt 33, 41363 Jüchen
Tel. 02165 7001, Fax 5135                                                       Druckerei und Auflage:
juechen@ekir.de                                                                 wirmachendruck.de, 2000 Exemplare
Geöffnet: Die + Do, jeweils 9 - 10 Uhr
                                                                                Redaktionsschluss: 28.08.2021

                                                                                Hinweis: Namentlich gekennzeichnete
Hofkirche und
                                                                                Beiträge geben die Meinung und die
Gemeindehaus Jüchen                                                             Information der jeweiligen Verfassenden
Markt 31-33, 41363 Jüchen                                                       wieder. Die Veröffentlichung eingegangener
                                                                                Artikel und deren redaktionelle Bearbeitung
Gemeindehaus Bedburdyck                                                         und Kürzung bleiben vorbehalten. Dies gilt
Gierather Str. 31, 41363 Jüchen                                                 auch für Leserbriefe.
GOTTESDIENSTE
                                  IN DER HOFKIRCHE JÜCHEN
                              UND IM GEMEINDEHAUS BEDBURDYCK
                                    Abendmahl                     Familiengottesdienst                Kirchenkaffee
                                    Kirchenchor                   Instrumentalbeitrag                 Liedbeitrag

Sonntag, 1. August (9. Sonntag nach Trinitatis)                              01.08. Konfirmandenarbeit*
Bedburdyck 9:00 Uhr H. J. Ziegenhagen                                               Bedrängte Christen in Nahost
Jüchen     10:15 Uhr H. J. Ziegenhagen                                       08.08. Bedürftige in der Gemeinde*
                                                                                    Friedensarbeit in Israel und Palästina
Sonntag, 8. August (10. Sonntag nach Trinitatis)                             15.08. Kirchenmusik*
Jüchen     10:15 Uhr R. Kamphausen                                                  Psychosoziales Zentrum Düsseldorf
                                                                             22.08. Öffentlichkeitsarbeit*
Sonntag, 15. August (11. Sonntag nach Trinitatis)
                                                                                    Integrations- und Flüchtlingsarbeit
Bedburdyck 9:00 Uhr H. Porkolab           S
                                                                             28.08. Projekte mit Konfirmierten
Jüchen    10:15 Uhr H. Porkolab           S
                                                                             29.08. Gustav-Adolf-Werk
Sonntag, 22. August (12. Sonntag nach Trinitatis)                                   Theodor-Fliedner-Stiftung
Jüchen    10:15 Uhr U. Lendzien                                              05.09. Konfirmandenarbeit*
                                                                                    Hilfe für Frauen in Not
Samstag, 28. August                                                          12.09. Bedürftige in der Gemeinde*
Jüchen    18:00 Uhr R. Bamberg                         S                            Schulgeld Familie Zola, Kongo
                                                                             19.09. Kirchenmusik*
Sonntag, 29. August (13. Sonntag nach Trinitatis)                                   Männerarbeit
Jüchen      11:00 Uhr H. Porkolab                                            26.09. Öffentlichkeitsarbeit*
Konfirmation in St. Jakobus, Jüchen                                                 Diakonische Jugendhilfe
                                                                             03.10. Konfirmandenarbeit*
Sonntag, 5. September (14. Sonntag nach Trinitatis)                                 Diakonisches Werk RWL
Bedburdyck 9:00 Uhr H. Porkolab
Jüchen     10:15 Uhr H. Porkolab         W
Sonntag, 12. September (15. Sonntag nach Trinitatis)
Jüchen     10:15 Uhr H. Porkolab                                             * = für die eigene Gemeinde, die andere Kollekte ist für landeskirchliche
                                                                             Zwecke bestimmt.
anschließend Gemeindeversammlung
                                                                             Die Opferstockspende in Jüchen ist eingeplant für die Ev. Diasporagemeinde
                                                                             Schäßburg/Siebenbürgen, an kirchlichen Hochfesten für bedürftige
Sonntag, 19. September (16. Sonntag nach Trinitatis)                         Gemeindeglieder.
Bedburdyck 9:00 Uhr H. Porkolab         W
Jüchen    10:15 Uhr H. Porkolab

Sonntag, 26. September (17. Sonntag nach Trinitatis)
Jüchen    10:15 Uhr H. Porkolab

Sonntag, 3. Oktober (Erntedank)
Jüchen     10:15 Uhr H. Porkolab & Team                W
Goldkonfirmation

                                                                                         Wir sind für Sie da!
 W - Abendmahl mit Wein
 S - Abendmahl mit Saft
                                                                                         In dieser besonderen Zeit - rufen Sie uns
                                                                                         bitte an, wenn Sie Hilfe brauchen!
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Gottesdienst im Seniorenheim Maria Frieden                                               Unser Gemeindebüro: 02165 7001
Freitag, 27.08. und 24.09.   15:30 Uhr                        S
                                                                                         Unser Pfarrbüro:              02165 7011
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