ZEIT GLEICHZEITIG (UN-)ZEITGEMÄSS ZEITLOS - PRÄSENTATION DER BRUCKNERHAUS-SAISON 2020/21: Stadt Linz
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Medieninfo, am 3. Juni 2020
PRÄSENTATION DER BRUCKNERHAUS-SAISON 2020/21:
ZEIT
GLEICHZEITIG
(UN-)ZEITGEMÄSS
ZEITLOS
IHRE GESPRÄCHSPARTNER:
Klaus Luger
Bürgermeister der Stadt Linz
Mag. Dietmar Kerschbaum
Künstlerischer Vorstandsdirektor der LIVA, Brucknerhaus-Intendant
Mag. Thomas Ziegler
Kaufmännischer Vorstandsdirektor der LIVA
Rückfragehinweis: Mag. Valerie Himmelbauer, Pressesprecherin, Brucknerhaus Linz, A-4010
Linz, Untere Donaulände 7, Tel. +43 732 7612 2126, +43 664 8889 3350
valerie.himmelbauer@liva.linz.at, brucknerhaus.at, Ein Haus der LIVA
Die Pressekonferenzunterlagen und honorarfreie Pressefotos finden Sie in unserem Presse-
Downloadbereich unter: www.brucknerhaus.at/presse/download. Die Unterlagen sind
kennwortgeschützt. Das Passwort lautet: Brucknerhaus4010.
1ZEIT. GLEICHZEITIG – (UN-)ZEITGEMÄSS – ZEITLOS
Topstars aus Klassik und Jazz, heimische KünstlerInnen, Highlights in der Programmierung und
besondere, neue Spielorte dürfen in 221 Veranstaltungen der Saison 2020/21 erwartet
werden, die unter dem Motto ZEIT. GLEICHZEITIG – (UN-)ZEITGEMÄSS – ZEITLOS steht und in
der sogar ein Hauch von Hollywood durch das Brucknerhaus Linz wehen wird: Von
hochkarätigen Orchester- und Kammerkonzerten über Klavierrecitals, Liederabende, Konzerte
mit Orgelmusik, Weltmusik und Jazz bis hin zu Lesungen mit Musik und dem sommerlichen
Serenaden-Genuss bietet die Saison 2020/21 ein klangreiches Veranstaltungsspektrum. Die
begehrten Sonntagsmatineen und Das Große Abonnement präsentieren mit überwältigenden
Darbietungen ein aufsehenerregendes Konzerthighlight nach dem nächsten. Auch der allseits
beliebte Musikalische Adventkalender steht mit besonderen Konzerten, die sich mit dem
Saisonthema ZEIT befassen, in der Saison 2020/21 erneut auf dem Spielplan.
Selbstverständlich wird auch der zeitgenössischen Musik in der Reihe Hier & Jetzt der ihr
gebührende Platz eingeräumt.
Unter dem Motto ZEIT spielt die neue Saison mit der Mehrdeutigkeit des Begriffs: Musik wird
folglich als Kunst und Kind einer bestimmten Zeit betrachtet, in der und für die sie entstand
und durch die sie geprägt wurde. Andererseits wird sie als eine Kunst in der Zeit begriffen, da
sie Zeit in Anspruch nimmt und sich in der Zeit vollzieht: Sie ist vergänglich, auf paradoxe
Weise aber zugleich zeitlos.
Zu hören sind in der ZEIT-Saison zeitgleich entstandene Werke sowie solche, die die Zeit und
ihr Verrinnen thematisieren, Zeitalter und Lebenszeit in Töne fassen oder musikalische
Stimmungsbilder der Jahres- und Tageszeiten sowie der Monate zeichnen, die häufig als
Symbole für den Rhythmus eines Menschenlebens dienen. Zudem erklingen Kompositionen,
die spezifische Jahre oder Tage und die mit ihnen verbundenen historischen Ereignisse
‚vertonen‘, die von Zeitzeichen wie Glocken oder Messgeräten des immerwährenden
Zeitflusses wie der Uhr und den von ihr angezeigten Zeiteinheiten inspiriert sind oder gezielt
mit der Wahrnehmung von Zeit spielen, indem sie diese beschleunigen, verlangsamen oder
zum Stillstand bringen.
Nach der dem Thema „Heimat“ gewidmeten Konzertspielzeit sind auch in der dritten Saison
von Intendant Mag. Dietmar Kerschbaum die Schwerpunkte deutlich spürbar: eine
konsequente Neupositionierung des Brucknerhauses und eine stringente Fortführung der
„Linzer Dramaturgie“. Ein weiteres wichtiges Anliegen der Programmierung ist die Förderung
von jungen Talenten mit ständigem Augenmerk auf höchste Qualität: Mit mehreren
Kompositionsaufträgen fördert das Brucknerhaus ‚seinen‘ Composer in Residence Oscar
Jockel. In den Konzertreihen Stars von morgen und Russische Dienstage erhalten junge
KünstlerInnen ein Podium.
Spannend konzipierte Konzerteinführungen bei freiem Eintritt, lustige und liebevoll
zusammengestellte Veranstaltungen für Kinder und coole Konzerte für Jugendliche warten
ebenso auf ihr Publikum – die Vielfalt ist in dieser Saison so groß wie nie. Exklusive Premieren,
großartige Uraufführungen, Herzensprojekte und Österreichische Erstaufführungen dürfen
dabei nicht fehlen. Zahlreiche Debüts ermöglichen es darüber hinaus, Orchester, Ensembles
und InterpretInnen aus aller Welt bei ihrem ersten Auftritt im Brucknerhaus Linz zu erleben.
2„Es ist nicht zuletzt die Kunst, die den Menschen ausmacht. Sein gewaltiger Drang, sich
künstlerisch zu äußern, wird in Krisenzeiten besonders deutlich. In Oberösterreich wurde
Anfang Mai 1945 noch gekämpft, da nahmen in Wien Staatsoper und Burgtheater ihren
Spielbetrieb schon wieder auf, inmitten einer stark zerstörten Stadt. Ohne die Corona-Krise mit
dem Zweiten Weltkrieg vergleichen zu wollen, hat jedoch auch sie gezeigt, wie groß die
Sehnsucht der Menschen nach Kunst ist, weil sie ihnen dabei hilft, schwierige Zeiten zu
bewältigen. Daher freue ich mich, dass das Brucknerhaus Linz nach Monaten des Lockdowns
mit berechtigtem Optimismus in die neue Saison blicken kann. Dietmar Kerschbaum und sein
Team haben wieder ein spannendes Programm erarbeitet, das dem Brucknerhaus in der
österreichischen Kulturlandschaft einen besonderen Platz sichert. Mir als Bürgermeister ist es
wichtig, dass den Menschen unserer Stadt ein reichhaltiges kulturelles Angebot zur Verfügung
steht. Die Häuser der LIVA, Brucknerhaus, Posthof und das Kinderkulturzentrum
Kuddelmuddel, sind Garanten für ein solches Angebot von höchster Qualität.“
Klaus Luger, Bürgermeister der Stadt Linz
„Wir spielen wieder! Zwar mit Einschränkungen, weil uns die Gesundheit unserer Gäste,
KünstlerInnen und MitarbeiterInnen am Herzen liegt. Deshalb nehmen wir auch die
Maßnahmen der Bundesregierung ernst und befolgen sie lückenlos. Aber nach heutigem Stand
haben wir guten Grund zur Annahme, dass die Saison 2020/21 so wie geplant stattfinden kann.
Ihr Motto lautet „Zeit“. Musik und Zeit hängen eng zusammen. Musik nimmt für ihren Ablauf
Zeit in Anspruch und vereint dabei Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – durch
Reminiszenzen an bereits Erklungenes und Antizipationen auf erst später sich Entfaltendes.
Musik ist immer auch ein Kind ihrer Zeit, dennoch erscheinen uns manche ihrer Werke als
„zeitlos“, aufgrund ihrer Qualität und ihrer Relevanz für Nachgeborene. Von all dem erzählt
unser Programm, das von namhaften KünstlerInnen bestritten wird – von Stars der
internationalen Musikszene ebenso wie von heimischen Kräften. Und natürlich kommen auch
junge Talente im Brucknerhaus Linz ausgiebig zu Wort. Darüber freue ich mich, am meisten
aber darüber, dass wir wieder das tun können, wofür wir da sind: Konzerte zu veranstalten, die
den Menschen Freude bereiten.“
Mag. Dietmar Kerschbaum
Künstlerischer Vorstandsdirektor der LIVA, Brucknerhaus-Intendant
3„Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie haben
gegriffen, Österreich zählt zu jenen Ländern, die am besten damit fertig geworden sind. Was
das kulturelle Leben in unserem Land betrifft, tut sich somit nach Monaten des Stillstands ein
Silberstreif am Horizont auf. Nach derzeitigem Stand kann die Saison 2020/21 im Brucknerhaus
Linz über die Bühne gehen, ob mit Einschränkungen und wenn ja, mit welchen, hängt allerdings
von der weiteren Entwicklung der Pandemie und den entsprechenden Maßnahmen der
Bundesregierung ab. Mir als kaufmännischem Direktor der LIVA stellen sich dennoch einige
Fragen: Wird es einen neuen „Dresscode“ bei Kulturveranstaltungen, sprich einen
verpflichtenden Mund-Nasenschutz geben? Wenn ja, welche Auswirkungen könnte das auf das
Kulturverhalten haben? Werden Sicherheitsabstände im Publikum erforderlich sein? Das hätte
eine Reduktion der Saalkapazitäten und dies wiederum Einnahmensverluste zur Folge, sodass
wir unsere Kalkulationen neu berechnen müssten. Werden wir kurz- oder mittelfristig aufgrund
der Reisebeschränkungen auf ausländische KünstlerInnen verzichten müssen? Welche Folgen
hätte dies für das Gagengefüge heimischer Kräfte? Es ist noch zu früh, um auf all diese Fragen
konkrete Antworten zu geben. Aber eines kann ich schon jetzt garantieren: dass die Qualität
der Darbietungen im Brucknerhaus darunter nicht leiden wird.“
Mag. Thomas Ziegler, Kaufmännischer Vorstandsdirektor der LIVA
ES IST ZEIT!
Nach einem Internationalen Brucknerfest Linz 2020, das vom 4. September bis zum 11.
Oktober Anton Bruckner aus seiner Zeit heraus zu verstehen versucht und seine Werke in
ihrem musikhistorischen und -ästhetischen Kontext neu erfahrbar werden lässt, macht die
Saison 2020/21 des Brucknerhauses Linz die ZEIT selbst zu ihrem Thema. Dabei spielt sie mit
der Mehrdeutigkeit des Begriffs, unter dem sowohl die chronometrische als auch die
historische Zeit verstanden wird.
ZUM BEISPIEL: MOZART UND SCHOSTAKOWITSCH
Die Wiedereinordnung von Werken in den musikgeschichtlichen Kontext ihrer Entstehung
veranschaulicht exemplarisch ein kleiner Schwerpunkt, der auf dem Schaffen Wolfgang
Amadé Mozarts und Dmitri Schostakowitschs liegt. Indem Mozarts Werke gleichberechtigt
neben die seiner Zeitgenossen gestellt werden, entsteht ein musikalisches Panorama seiner
Wiener Jahre. Aus dem unmittelbaren Vergleich ergeben sich außerdem die Maßstäbe für
einen unbefangenen Blick auf Mozarts Musik und ihre epochale Bedeutung. Im Falle
Schostakowitschs dagegen macht die Kombination seiner Werke mit zeitgleich entstandenen
Kompositionen aufgrund der im 20. Jahrhundert besonders ausgeprägten Pluralität der Stile
eindrücklich jene Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen hörbar, in der Ernst Bloch eines der
Signa der Moderne erkannte. Es wird zudem deutlich, wie individuell, wie verschieden die
4kompositorische Herangehensweise und der Umgang mit der Tradition jeweils ausfallen und
welche stilistische Bandbreite parallel entstandene Werke aufweisen können.
TOPSTARS, GROSSE NAMEN UND HIGHLIGHTS IM PROGRAMM
Elisabeth Leonskaja, die Grande Dame des Klavierspiels, kehrt nach 15 Jahren wieder
ins Brucknerhaus Linz zurück, um eines der eingängigsten Klavierkonzerte Mozarts zur
Aufführung zu bringen (14. März 2021, Sonntagsmatineen, S. 38).
Stardirigent Neeme Järvi wird gemeinsam mit dem Bruckner Orchester Linz, mit
Camilla Nylund, Michael König, Jochen Schmeckenbecher und Albert Dohmen sowie
dem Slowakischen Philharmonischer Chor und den St. Florianer Sängerknaben Paul
Hindemiths Oratorium Das Unaufhörliche zur Linzer Premiere bringen (18. März 2021,
Das Große Abonnement, S. 29).
Riccardo Chailly und die Filarmonica della Scala werden nach zehn Jahren wieder im
Brucknerhaus zu Gast sein und Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 7 präsentieren (9. April
2021, Das Große Abonnement, S. 29).
Das Konzert zum Nationalfeiertag widmet sich den drei Jubiläen 75 Jahre Kriegsende,
65 Jahre Staatsvertrag und 55 Jahre Nationalfeiertag. Timna Brauer singt aus diesem
Anlass jiddische Lieder und Chansons, Kammerschauspieler Erwin Steinhauer steuert
scharfsinnige und -züngige Texte österreichischer Autoren bei (26. Oktober 2020, Das
besondere Konzert, S. 46).
Der Trompeter Till Brönner, der schon lange in der internationalen Jazz-Oberliga spielt,
kommt mit neuen Songs ins Brucknerhaus Linz und beglückt das Publikum mit seinem
unverkennbaren „Till-Brönner-Sound“ (23. November 2020, Jazz, S. 126).
Die Mezzosopranistin Stephanie Houtzeel, Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper,
zeichnet gemeinsam mit dem renommierten Klavierbegleiter Charles Spencer anhand
einer spannenden Auswahl von teils populären, teils wenig bekannten Liedern den
Lauf eines Jahres nach. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Komponisten, die aus Wien
stammen oder lange dort gewirkt haben (30. November 2020, Liederabende, S. 56).
Helge Schneider, der dafür bekannt ist, in einem Mix aus Jazz und Klamauk Feuerwerke
an Ideen zu zünden und im scheinbaren Unsinn noch jede Menge Sinn aufzuspüren,
hat bei seinem Auftritt im Brucknerhaus Linz sein neues Programm mit dem
vielversprechenden, schillernden Titel Die Wiederkehr des blaugrünen Smaragdkäfers
im Gepäck (9. Dezember 2020, Comedy.Music, S. 134).
Die norwegische Ausnahmekünstlerin Rebekka Bakken stimmt mit ihrem Programm
December Nights und gemeinsam mit Bye Maxene auf Weihnachten ein (14. Dezember
2020, Das besondere Konzert, S. 46).
5 Staroboist Albrecht Mayer lädt zum Jahresausklang mit Josef Sabaini und den
Philharmonices mundi zu einem unterhaltsamen und abwechslungsreichen
Uhrenkonzert ein: Special Guests beim Silvesterkonzert sind Brucknerhaus-Hausherr
Dietmar Kerschbaum und Publikumsliebling Martin Achrainer (31. Dezember 2020, Das
besondere Konzert, S. 47).
Das neue Jahr begrüßen Markus Poschner, das Bruckner Orchester Linz und der
Perkussions-Shootingstar Christoph Sietzen mit einem ebenso ungewöhnlichen wie
spannenden, um die musikalische Gestaltung von Erd- und (Er-)Lebenszeit kreisenden
Programm (1. Jänner 2021, Das besondere Konzert, S. 48).
Der vielfach ausgezeichnete junge Cellist Christoph Heesch macht den Klang des Jahres
1924 in seiner ganzen stilistischen Vielfalt zwischen Traditionsbezug und Aufbruch in
die Moderne hörbar (7. April 2021, Stars von morgen, S. 69).
Hollywood-Flair im Brucknerhaus: Im Multimediastück Just call me God, geschrieben
und inszeniert vom Wiener Michael Sturminger, erkundet Hollywoodsuperstar John
Malkovich die seelischen Abgründe eines Diktators, dessen Zeit abläuft. Martin
Haselböck liefert dazu an der neuen Orgel des Brucknerhauses den klanggewaltigen
Soundtrack (28. Februar 2021, Das besondere Konzert, S. 49).
Die Sopranistin Sarah Maria Sun, weltweit gefeiert als eine der bedeutendsten
Stimmen der Gegenwartsmusik, begibt sich auf eine spektakuläre Zeitreise durch das
Liedrepertoire des gesamten zurückliegenden Jahrtausends (4. Mai 2021,
Liederabende, S. 57).
Starpianist Kit Armstrong stellt im Rahmen eines spektakulären fünfteiligen Zyklus 500
Jahre Klaviermusik vor (Klavierrecitals & C. Bechstein Klavierabende, S. 70–73 & 77).
Magdalena Hasibeder, gebürtige Linzerin von internationalem Renommee, entführt
mit Orgelmusik aus Gründerzeit und Fin de Siècle ins Wien der k. u. k. Monarchie. Dazu
trägt Starschauspieler Klaus Maria Brandauer Auszüge aus Stefan Zweigs
Erinnerungsbuch Die Welt von Gestern vor, die das gesellschaftliche und kulturelle
Klima dieser Zeit eindrucksvoll vergegenwärtigen (16. Mai 2021, Orgelkonzerte, S. 83).
Publikumsliebling, Film- und Fernsehstar Fritz Karl geht mit seinem Programm Ach,
Amerika … Vom Traum zur Wirklichkeit der Frage nach, ob sich die Träume von diesem
Kontinent allesamt in Schäume verwandelt haben (20. Juli 2021, Serenaden, S. 139).
6DAS GROSSE ABONNEMENT: ÜBERWÄLTIGENDE MUSIK
Überwältigende Musik, funkensprühende Konzerte, zutiefst bewegende Jahressinfonien und
bedeutende Orchesterwerke der größten Komponisten – Das Große Abonnement verschreibt
sich in der Saison 2020/21 in zehn Konzerten mit zahlreichen Startinterpretinnen und
Repertoire vom Barock bis zur Moderne ganz dem facettenreichen Thema ZEIT (S. 24–31):
Markus Poschner und das Bruckner Orchester Linz mit Bruckner und Brahms
Martin Haselböck und das Orchester Wiener Akademie mit Liszt
Mikhail Pletnev und das Russian National Orchestra mit Bruch und Tschaikowski
Olga Kern und die Ungarische Nationalphilharmonie mit Rachmaninoff
Alexander Liebreich und das Rundfunk Sinfonieorchester Prag mit Schostakowitsch
Michail Jurowski und das Staatliche Akademische Russische Sinfonieorchester
„Evgeny Svetlanov“ mit Schostakowitsch
Neeme Järvi und das Bruckner Orchester Linz mit Hindemiths Oratorium Das
Unaufhörliche
Riccardo Chailly und die Filarmonica della Scala mit Mahlers 7. Sinfonie
Eugene Tzigane und die Staatskapelle Weimar mit Grieg, Brahms und Tschaikowski
Rubén Dubrovsky, StarsolistInnen, der Bachchor Salzburg und das Bach Consort
Wien mit Händels Oratorium The Triumph of Time and Truth
SONNTAGSMATINEEN: MEISTERWERKE DER INSTRUMENTALMUSIK
Unterhaltsame und klangselige Werke, virtuose Konzerte und singuläre Meisterwerke der
Musikgeschichte – Die sechs Sonntagsmatineen und ein attraktives Bonuskonzert
unternehmen in der Saison 2020/21 eine Tages-Reise und die Besichtigung von sechs Jahren
sowie einer Epoche der Musikgeschichte, wobei der Schwerpunkt auf Instrumentalwerken der
(Wiener) Klassik liegt (S. 34–39):
Howard Griffiths und die Festival Sinfonietta Linz mit Dvořák und Brahms
Nobuko Imai, Dirk Kaftan und das ORF Radio-Symphonieorchester Wien mit
Feldman, Ligeti und Schostakowitsch
Pierre-Laurent Aimard, Jean-Christophe Spinosi und das Bruckner Orchester Linz
mit Beethoven
Christophe Rousset und Les Talens Lyriques mit Mozart
Elisabeth Leonskaja, Andrew Manze und die NDR Radiophilharmonie mit Mozart
Michael Alexander Willens und die Kölner Akademie mit Vivaldi und Haydn
Julian Prégardien, Stefan Gottfried und der Concentus Musicus Wien mit Mozart
7HOLLYWOOD-STAR IM BRUCKNERHAUS: DAS BESONDERE KONZERT
Die Reihe Das besondere Konzert lädt in der Saison 2020/21 siebenmal dazu ein, im
Brucknerhaus Linz Feste, Gedenktage und besondere Ereignisse zu begehen (S. 44–49):
Konzert zum Nationalfeiertag: Erwin Steinhauer, Timna Brauer, Elias Meiri
Weihnachtskonzert: Rebekka Bakken
Das Große Silvesterkonzert: Albrecht Mayer, Renate Pitscheider, Dietmar
Kerschbaum, Martin Achrainer, Philharmonices mundi, Josef Sabaini
Neujahrskonzert: Christoph Sietzen, Bruckner Orchester Linz, Markus Poschner
Wider das Vergessen: Konzert zum Internationalen Tag des Gedenkens an die
Opfer des Holocaust mit Hermann Beil und dem Merlin Ensemble Wien
John Malkovich: Just call me God
Passionskonzert: Telemanns Oratorium Seliges Erwägen mit Michi Gaigg und dem
L’Orfeo Barockorchester
HIT! COMEDY.MUSIC
Die in der letzten Saison neu eingeführte Reihe Comedy.Music wurde auf Anhieb ein Hit. Auch
in der Saison 2020/21 geht es hier wieder darum, mit Witz, Humor und Esprit Musik aus
verschiedenen Genres zum Leben zu erwecken (S. 132–135):
Helge Schneider & Band (9. Dezember 2020)
Götz Alsmann & Band (14. Februar 2021 mit Valentinstags-Special)
Dominik Maringer & CrossNova: Reha mit Lehár (26. März 2021)
Wiener Comedian Harmonists (25. April 2021)
C. BECHSTEIN KLAVIERABENDE
Nach einem höchst erfolgreichen Start wird die Reihe der C. Bechstein Klavierabende auch in
der Saison 2020/21 mit fünf Recitals fortgesetzt, und erneut stellen sich die jeweiligen
Pianisten am Vorabend ihres Konzertes im C. Bechstein Centrum Linz auch im Gespräch vor.
So ist der Pianist als Künstler wie als Mensch zu erleben.
Durch die Corona-Pandemie musste der 1. Bechstein-Bruckner-Wettbewerb Österreich in die
neue Saison 2020/21 verschoben werden. Die C. Bechstein Pianoforte AG und das
Brucknerhaus Linz veranstalten diesen Wettbewerb in Kooperation. Er dient der Förderung
junger Pianistinnen und Pianisten, die an denjenigen österreichischen Musikhochschulen und
Konservatorien studieren, die einen Studiengang für Klavier solo anbieten.
C. BECHSTEIN WETTBEWERB
Der Wettbewerb wird am 31. Mai und 1. Juni 2021 jeweils ab 10:00 Uhr auf einem C. Bechstein
Konzertflügel D 282 im Mittleren Saal des Brucknerhauses ausgetragen. Beide Runden des
Wettbewerbs sind öffentlich, der Eintritt ist frei. Jury: Prof. Michel Dalberto (Conservatoire
national supérieur de musique et de dans de Paris), Prof. Roland Krüger (Hochschule für Musik,
Theater und Medien Hannover), Prof. Konstantin Lifschitz (Musikschule Luzern)
8PREISTRÄGER/IN-KONZERT
Am 17. Juni 2021 findet das PreisträgerIn-Konzert des 1. Bechstein-Bruckner-Wettbewerbs
Österreich statt. Zu diesem Konzert gibt am Mittwoch, 16. Juni 2021, um 18:00 Uhr bei freiem
Eintritt ein KünstlerInnengespräch im C. Bechstein Centrum Linz.
ZUM ERSTEN MAL: BRUCKNERHAUS GOES MUSEUM!
Freitags im Museum: Zweimal ist das Brucknerhaus Linz in der Saison 2020/21 mit einem
innovativen Format, das Kurzkonzert, Live-Komposition und geführten Ausstellungsbesuch
verbindet, zu Gast in Linzer Museen (S. 88–89):
Vorbild hierfür sich Les Vendredis, Quartett-Freitage, die der russische Musikliebhaber,
-verleger, und -mäzen Mitrofan Balaieff seit Anfang der 1880er-Jahre jeden Freitag in
seinem Haus in St. Petersburg veranstaltete. Im LENTOS Kunstmuseum Linz präsentiert
am 23. Oktober 2020 das Atalante Quartett eine Auswahl von Stücken, die für oder bei
diesen Soireen entstanden sind, darunter ein Streichquartett, das den Namen
„Belaieff“ als Tonfolge B-la-f zum Klingen bringt.
Am 30. April 2021 spielt der aus Linz stammende Pianist Andreas Eggertsberger im
Schlossmuseum Linz ein ganz auf das Konzertdatum abgestimmtes Programm. Die den
vier Tageszeiten im Frühling gewidmeten Werke, die vier den Monat April
thematisierenden Stücke und die vier Sätze der Eindrücke eines Apriltages
schildernden Sonate von Karl Amadeus Hartmann ergeben zusammen zwölf den
Monaten eines Jahres entsprechende Abschnitte, die das Neue Werk, frei nach Erich
Kästner, um einen „dreizehnten Monat“ ergänzt.
NEU! VERSUCHSLABOR: KUNSTUNI MEETS BRUCKNERHAUS
Zum Auftakt einer neuen Kooperation mit der Universität für künstlerische und industrielle
Gestaltung Linz verwandelt sich das Brucknerhaus für einen Abend in ein Versuchslabor, in
dem ZEIT als Faktor für die Entstehung, Darbietung und Rezeption von Musik lustvoll unter die
Lupe genommen wird. In den Sälen und Foyers, aber auch an sonst nicht zugänglichen Orten
sind Installationen zu erleben und finden Performances sowie diverse Konzerte statt, darunter
mit Musik der Stille, elektroakustischen Kompositionen und Uraufführungen von Werken, die
aus Workshops von Yiran Zhao und Oscar Jockel mit Studierenden der Universität
hervorgehen (29. Mai 2021, Hier & Jetzt. Der Sound der Gegenwart, S. 103).
AKTUELL! COMPOSER IN RESIDENCE: OSCAR JOCKEL
Im Juni 2019 hat der Komponist und Dirigent Oscar Jockel den Orgelkompositionswettbewerb
von Anton Bruckner Privatuniversität und Brucknerhaus Linz gewonnen. Mit einer Reihe von
Kompositionsaufträgen fördert das Brucknerhaus nun den gebürtigen Regensburger, dessen
Musik sich nicht mit der äußerlichen Darstellung von Leidenschaften aufhält, sondern auf das
Wesentliche, den Kern dieser Kunst zielt. Seine Kompositionen, oft höchst intellektuell
konstruiert und äußerst verdichtet, sind doch beim Hören niemals unsinnlich, kalt oder glatt,
9sondern berühren im Innersten. Für die Dauer des Internationalen Brucknerfestes Linz 2020
wird eine Klanginstallation am Taubenmarkt zu hören sein, während des ersten Abends der
neuen Reihe Freitags im Museum entsteht eine Live-Komposition für Streichquartett und im
Neujahrskonzert heben Christoph Sietzen, das Bruckner Orchester Linz und Markus Poschner
sein Orchesterwerk asche ist weiß aus der Taufe.98 - 103).
JUNGES BRUCKNERHAUS: NEUES EDUCATION-TEAM
Zahlreiche spannende Geschichten und faszinierende KünstlerInnen warten im Brucknerhaus
auf das junge Publikum. Musik in all ihren Facetten wird bei Konzerten, exklusiven Führungen
und in Workshop-Sessions präsentiert. Das neu besetzte Education-Team mit MMag. Anna
Dürrschmid und Malina Meier, MA hat in der Musikvermittlung viel vor (S. 154–173):
mini.music erlaubt es Kindern ab 3 Jahren, in die Welt der Klassik einzutauchen: Vom
kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat, Das kleine
Ich-bin-ich, das auf einer langen Reise herausfinden will, wer es eigentlich wirklich ist,
und weitere Geschichten warten auf die kleinsten Brucknerhaus-Fans (S. 156–159).
midi.music lädt alle Kinder ab 6 Jahren zu Peter und der Wolf, zum Karneval der Tiere,
zu den Eiweissheiten der Henne Carmen sowie zum ersten Konzert von Paddington Bär
und zum genauen Hinhören ein (S. 160–163).
Der beliebte Antons Kidsclub rundet das vielfältige Programm für junge BesucherInnen
ab (S. 164–165).
Mit den neuen An.Ton.Hören Schulkonzerten wird das Brucknerhaus zum klingenden
Klassenzimmer (S. 166–169).
Ganz neu ist das Abo Heast.Oida! ZuhörerInnen ab 13 Jahren können ihre Ohren im
Konzert spitzen und Fragen rund um die Musik direkt an die Stars richten. Dazu gibt es
die einmalige Chance, die KünstlerInnen zu einem Gespräch zu treffen (S. 172–173).
DIE KOST-PROBEN DES BRUCKNER ORCHESTER LINZ
Die erfolgreiche Reihe der Kost-Proben, bei der Chefdirigent Markus Poschner dazu einlädt,
Einblick zu nehmen in seine Probenarbeit mit dem Bruckner Orchester Linz, geht in die dritte
Saison. Neben drei sinfonischen Meisterwerken von Ludwig von Beethoven, Johannes Brahms
und Gustav Mahler stehen diesmal auch drei Tondichtungen von Richard Strauss auf dem
Probenplan, mit denen der Komponist am Ende des 19. Jahrhunderts seinen Ruhm
begründete. (S. 40-41)
CHORKONZERTE MIT TRADITION
Musik aus fast 600 Jahren, ein in Echtzeit ‚vertonter‘ Dokumentarfilm und einer der
traditionsreichsten Knabenchöre der Welt, der im Brucknerhaus sein 950-jähriges Bestehen
feiert – Die Chorkonzerte der Saison 2020/21 nehmen das Thema ZEIT aus drei
grundverschiedenen Perspektiven in den Blick, indem sie in die (ferne) Zukunft schauen,
musikalische Entwicklungslinien verfolgen und dem ewigen Kreislauf der Natur huldigen (S.
50–53):
10 Ein berauschendes Erlebnis für Aug’ und Ohr, das unter die Haut geht, wird es sein,
wenn die Company of Music den Dokumentarfilm Homo Sapiens von Nikolaus
Geyrhalter in Echtzeit mit Chormusik des 20. und 21. Jahrhunderts ‚vertont‘.
Einer der traditionsreichsten Knabenchöre der Welt, die St. Florianer
Sängerknaben, feiern 2021 ihr 950-jähriges Bestehen, unter anderem mit einem
eigenen Konzert im Brucknerhaus, dessen Programm dem Sinnbild für den Lauf der
Zeit gewidmet ist: den Jahreszeiten.
Die legendären King’s Singers, das wohl beste männliche Gesangsensemble der
Welt, holen ihr ursprünglich für die Saison 2019/20 geplantes Konzert, dem die
Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung machte, mit verändertem
Programm nach.
LIEDERABENDE
Dem ZEIT-Thema widmen sich die drei Liederabende der Saison 2020/21 in Gestalt von
Programmen über die Jahreszeiten, ein einzelnes Jahr und ein ganzes Jahrtausend (S. 54–57):
Stephanie Houtzeel und Charles Spencer
Samuel Hasselhorn und Helmut Deutsch
Sarah Maria Sun und Jan Philip Schulze
STREICHQUARTETTE
Die drei Konzerte der Reihe Streichquartette thematisieren in der ZEIT-Saison 2020/21
Gleichzeitigkeit, Zeitgenossenschaft sowie Summe und Rückschau auf ein Lebenswerk (S. 58–
61):
Armida Quartett
Bennewitz Quartett
Auryn Quartett
KAMMERMUSIK
In den drei hochkarätig besetzten Konzerten der Reihe Kammermusik ist das Thema der Saison
2020/21 als Zeitpunkt, Zeitraum und Zeitsprung präsent (S. 62–65):
Ensemble Diderot
Marie-Luise Neunecker und Silke Avenhaus
Sergey und Lusine Khachatryan
STARS VON MORGEN
Die Reihe Stars von morgen bietet in der Saison 2020/21 erneut die dreifache Gelegenheit,
musikalische Ausnahmebegabungen kennenzulernen. (S. 66–69):
Johanna Rose und Ensemble
Samuel Hasselhorn und Helmut Deutsch
Christoph Heesch und Eroica Berlin
11KLAVIERRECITALS
In der ZEIT-Saison 2020/21 laden die Klavierrecitals zu einer einzigartigen Hör-Reise durch 500
Jahre Musikgeschichte ein. Starpianist Kit Armstrong stellt in fünf Programmen, zwei davon
im Rahmen der C. Bechstein Klavierabende, jeweils ausgewählte Kompositionen eines
Jahrhunderts vor und wirft damit einen ebenso subjektiven wie faszinierenden Blick auf die
Entwicklung der Musik für Tasteninstrumente zwischen 1520 und 2020 (S. 70–73 & 77).
ORGELKONZERTE
Drei Orgelkonzerte mit ZEIT-Bezug rücken in der Saison 2020/21 das neue Herzstück des
Brucknerhauses Linz in den Fokus (S. 80–83):
Daniel Roth
Martin Riccabona
Magdalena Hasibeder: Klaus Maria Brandauer liest Stefan Zweig
FINALE DES INTERNATIONALEN ORGELIMPROVISATIONSWETTBEWERBS
Die neue Konzertorgel des Brucknerhauses Linz ist mit ihrem sinfonischen
Klangfarbenreichtum geradezu prädestiniert für die hohe Kunst der Improvisation. Dieser
Königsdisziplin der Orgelmusik widmet das Brucknerhaus im April 2021 nun erstmals einen
internationalen Wettbewerb, der von der LINZ AG präsentiert wird und dessen Ausschreibung
im September 2020 erfolgt.
Gesucht werden junge OrganistInnen bis zum vollendeten 35. Lebensjahr mit einer eigenen
musikalischen Sprache. Die international besetzte Jury versammelt hochkarätige ExpertInnen
auf dem Gebiet der Improvisation (S. 84).
WORTKLANG
Prominente SchauspielerInnen warten an den drei Abenden der Reihe WortKlang mit den
Themen die zwölf Monate, erinnerte Zeit und Lebenszeit auf (S. 90–93):
Martin Schwab liest und das Concilium musicum Wien spielt Gregor Joseph Werner
Heikko Deutschmann liest Marcel Proust
Johannes Silberschneider und Julia Stemberger lesen About Shostakovich
HIER & JETZT. DER SOUND DER GEGENWART
Die drei Konzerte der Reihe Hier & Jetzt bringen auch in der Saison 2020/21 wieder den Sound
der Gegenwart ins Brucknerhaus Linz (S. 98–103):
Starcembalist Mahan Esfahani
Elena Denisova und Alexei Kornienko mit neuen Nachtmusiken
Kunstuni meets Brucknerhaus
12MUSIKALISCHER ADVENTKALENDER
Der beliebte Musikalische Adventkalender des Brucknerhauses Linz mit seinen 23
Kurzkonzerten ist innerhalb von nur zwei Jahren zu einem Fixpunkt im Veranstaltungskalender
geworden. Zwischen 30 und 45 Minuten dauern die Konzerte, die vom 1. bis 23. Dezember
2020 täglich bei freiem Eintritt im Foyer vor dem Mittleren Saal des Brucknerhauses
stattfinden (S. 104–111).
BRUCKNERBEATS: ELEKTRISIERENDE ABENDE
Die BrucknerBeats offerieren in der Saison 2020/21 zwei außergewöhnliche ZEIT-Reisen, die
Tanzvergnügen und Abendunterhaltung vergangener Tage musikalisch vergegenwärtigen (S.
112–113):
Alles Tanzfloor: Der OÖ. Landesjugendchor präsentiert Lieder und Chöre rund um das
Thema „Tanz“ von Bruckner und seinen Zeitgenossen. Bei der folgenden Party wird
gemeinsam mit dem DJ Maximilian Walch und aktueller Chormusik von House bis
Dubstep sowie von Rammstein bis Pentatonix der Mittlere Saal zum Dancefloor
transformiert.
Die Alehouse Sessions des norwegischen Geigers Bjarte Eike und seines Ensembles
Barokksolistene vermitteln einen lebendigen Einblick in das Musikrepertoire
englischer Tavernen des 17. Jahrhunderts.
RUSSISCHE DIENSTAGE: HOCHBEGABTE JUNGE TALENTE
Seit der Saison 2012/13 gibt es die Reihe der Russischen Dienstage im Brucknerhaus Linz. Die
Kooperation mit dem Haus der Musik St. Petersburg ermöglicht es, die Entwicklung einer
Vielzahl von hochbegabten jungen MusikerInnen über einen längeren Zeitraum hinweg zu
verfolgen (S. 114–117).
MUSIK DER VÖLKER: MUSIKALISCHER DIALOG
Moderator Klaus Huber stellt an den fünf Abenden der Reihe Musik der Völker in der Saison
2020/21 renommierte Ensembles aus verschiedenen Kulturen vor, die in einen musikalischen
Dialog mit Gruppen aus Österreich treten. Die klingende Vielfalt reicht dabei von Volksliedern
aus Südeuropa oder Persien über zauberhafte Klangwelten zwischen Buenos Aires und
Finnlands düsteren Wäldern bis hin zu Musik aus Sibirien und China (S. 118–122).
13JAZZ
Prominent besetzt startet die in der Saison 2020/21 siebenteilige Reihe Jazz bereits im
Frühherbst: Thomas Quasthoff, der sich nach seinem Abschied von der Klassik-Bühne neu ge-
und erfunden hat, beweist einmal mehr, dass er mit seinem wandelbaren Bassbariton den
Jazzbereich absolut authentisch beherrscht (S. 124–127):
Thomas Quasthoff
Jazzchor Freiburg feat. Joo Kraus
Till Brönner
Duo Continuum & Øh_Øiseth/Hilbe
Götz Alsmann & Band
Paulette McWilliams
Anna-Maria Hefele
BRUCKNER’S JAZZ
Die Reihe BRUCKNER’S Jazz erfreut sich großer Beliebtheit: Hochkarätige MusikerInnen,
spannende und eingängige Musik, gepaart mit kulinarischen Köstlichkeiten aus dem
Restaurant BRUCKNER’S, und dazu der grandiose Ausblick auf die Donau ergeben in der Saison
2020/21 dreimal einen stimmigen Klanggenuss (S. 128–129).
A Gipsy Christmas (Mic Oechsners Grappellissimo feat. Atanas Dinovski
First Strings On Mars (mit Georg Breinschmid)
Nathalie Brun
GEMISCHTER SATZ
Die Reihe Gemischter Satz richtet sich an alle, die die Vielfalt lieben. Ihr besonderes „Aroma“
verdankt sie der „Mischung“ von vier verschiedenen Veranstaltungen (S. 130–131):
40 Jahre Medley Folk Band
Christmas in the sun: mit Jessie Ann de Angelo
Die Zeitreise des verrückten Professors: mit Dominik Maringer und CrossNova
Aba delia – Österreich trifft Georgien
SERENADEN
Im Arkadenhof des Linzer Landhauses finden im Juli und August, jeweils dienstags, ab 20:00
Uhr die Serenaden statt: Ihre abwechslungsreichen Programme, die künstlerische Qualität der
Aufführungen sowie das stimmungsvolle Ambiente machen sie zu einer Erfolgsgeschichte, die
1954 ihren Anfang nahm. Die neun Konzerte spannen einen großen Bogen, der von Klassik
über Volks- und Weltmusik bis hin zu Swing, Jazz und Pop reicht (S. 136–142).
14NEU IM BRUCKNERHAUS LINZ: KONZERTEINFÜHRUNGEN
Konzerteinführungen von Mag. Jan David Schmitz, Leiter Programmplanung, Dramaturgie und
szenische Projekte, sowie von Konzertdramaturg Andreas Meier vermitteln bei freiem Eintritt
wissenswerte Hintergründe zu den jeweiligen Programmen, Gespräche mit ExpertInnen und
KünstlerInnen inklusive.
KULINARISCHE SPECIALS
KONZERT & KULINARIK
Der Brucknerhaus-Konzertbesuch lässt sich wunderbar mit einem Essen im Restaurant
BRUCKNER’S verbinden: So wird ein genussvoller Abend mit allen Sinnen erlebbar gemacht.
Das Special Konzert & Kulinarik beinhaltet eine Konzertkarte, ein saisonal gestaltetes Drei-
Gänge-Wahlmenü, einen Aperitif und – bei Konzerten mit Pause – einen reservierten
Pausentisch.
SILVESTER-SPECIAL
Im Restaurant BRUCKNER’S wartet ein exklusives Gala-Buffet auf die Silvestergäste des
Brucknerhauses Linz.
VALENTINSTAGS-SPECIAL
Gibt es einen romantischeren Ort an der Donau als das Brucknerhaus Linz, um ein Konzert für
Verliebte in hochkarätiger Atmosphäre am Valentinstag zu genießen? Das Valentinstags-
Special beinhaltet den Eintritt zum Konzert von Götz Alsmann, ein Drei-Gänge-Wahlmenü, das
ab 17:00 Uhr im Restaurant BRUCKNER’S serviert wird, einen Aperitif sowie einen reservierten
Pausentisch.
MUTTERTAGS-SPECIAL
Dieser besondere Tag für alle Mütter kann am 9. Mai 2021 ab 11:00 Uhr mit einer großartigen
Sonntagsmatinee gefeiert werden. Das Special beinhaltet die Konzertkarte, ein saisonal
gestaltetes Drei-Gänge-Wahlmenü, einen Aperitif sowie einen reservierten Pausentisch.
Mit freundlicher Unterstützung der
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