AKTIV VOR ORT AUSGABE 29 - STADT LUDWIGSBURG

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AKTIV VOR ORT AUSGABE 29 - STADT LUDWIGSBURG
AKTIV VOR ORT
                                                                                                                             AUSGABE 29
                                                                                                                             November
                                                                                                                             2015
                                 Gott und den Menschen nahe sein
                                 Dorothea Schlatter ist neue Pfarrerin der Martinsgemeinde

                                                                              sind eine kleine, aber sehr viel-               In diesem Jahr möchte die
                                                                              fältige und bunte Gemeinde.                     Martinsgemeinde wieder beim
                                                                              Viele der Menschen, die hier                    „Lebendigen Adventskalen-
                                                                              leben, sind einen schweren Weg                  der“ mitmachen. Dafür wer-
                                                                              gegangen. Trotzdem feiern wir                   den noch Interessenten für
                                                                              gerne und erleben auch sehr                     die Gestaltung gesucht. Seit
                                                                              fröhliche Gottesdienste. Es                     dem 7. November wird jeden
                                                                              lohnt sich vorbeizukommen.                      Samstag zwischen 11 und
                                                                              Manche Menschen haben eine                      14 Uhr der Suppen-Sams-
                                                                              veraltete Vorstellung von Kirche.               tag veranstaltet. „Eine ideale
                                                                              Ich würde mich freuen, wenn sie                 Gelegenheit, sich nach dem
                                                                              sich ein Update holen würden.“                  Einkaufen bei einem Teller
                                                                                                                              Suppe auszuruhen, Nachbarn
Liebe Leserinnen und Leser,                                                      Viele Aktivitäten                            und Freunde zu treffen oder
der Stadtteil Grünbühl-Son-                                                                                                   neue Bekanntschaften zu ma-
nenberg zeigt eindrucksvoll,                                                  Die lebhafte Pfarrerin, die gerne               chen“, lädt Dorothea Schlatter
wie man Flüchtlingen helfen      Dorothea Schlatter ist seit dem 4. Oktober
                                                                              Inliner und Fahrrad fährt, geht                 ein. „Die Suppe ist kostenlos,
kann. Beim Begegnungscafé        offiziell im Amt. (Foto: privat)             offen auf die Menschen zu, egal,                aber wir freuen uns über eine
und beim Willkommensfest                                                      ob es sich um Gemeindemitglie-                  Spende.“ Soziales Engage-
wurden neue Kontakte ge-         Dorothea Schlatter wurde am                  der handelt oder nicht. „Es gibt                ment ist der Pfarrerin wichtig
knüpft. Der Freundeskreis        4. Oktober offiziell in ihr Amt              in unserer Gemeinde so viel zu                  – für die Flüchtlinge in der
Asyl in Grünbühl-Sonnenberg      als Pfarrerin der evangelischen              entdecken, nicht nur sonntags                   Gemeinde, aber auch für alle
leistet dabei eine ganz wich-    Martinsgemeinde eingeführt.                  im Gottesdienst“, schwärmt sie.                 anderen, die Unterstützung
tige Arbeit. Ich wünsche mir,    Bekannt ist sie den Menschen                 „Wir freuen uns immer über Be-                  nötig haben.
dass Sie so engagiert bleiben    in Grünbühl-Sonnenberg schon                 sucher in unserer Bücherecke,
und Flüchtlingen den Start bei   länger, denn seit über einem Jahr            im Tafellädle oder im kleinen                   Nur eines betrübt die Pfarre-
uns erleichtern.                 ist sie vertretungsweise in der              Kleiderladen. Auch der Mar-                     rin: „Ich habe nur eine halbe
                                 Gemeinde tätig.                              tins-Chor freut sich über neue                  Stelle, deshalb kann ich nicht
Auf zwei Termine möchte ich                                                   Interessenten und im Senioren-                  immer alles tun, was wün-
sie hinweisen. Der Stadtteil-    Die Pfarrerin, die aus der Region            kreis sind alle willkommen. Und                 schenswert wäre. Aber ich
ausschuss Grünbühl-Sonnen-       stammt, freut sich über jeden                natürlich brauchen wir immer                    bemühe mich sehr, da zu sein,
berg tagt am 17. November        Besucher in der kleinen ge-                  Menschen, die sich einbringen.                  wenn meine Hilfe gefragt ist.“
um 17 Uhr im Sitzungssaal        mütlichen Kirche in der Donau-               Es gibt viel zu tun.“                           Andrea Przyklenk
des Rathauses und berät ak-      straße. „Als Pfarrerin ist mir der
tuelle Themen. Viele warten      Gottesdienst natürlich wichtig.
auch gespannt auf die neuen      Er ist der Ausgangspunkt für
Vorschläge für die ehemali-      meine Arbeit“, sagt sie. „Viele
gen BiMA-Wohnungen. In           Menschen nehmen unser An-
einer Ausstellung im Mehr-       gebot nur in Anspruch, wenn
GenerationenHaus werden          sie Unterstützung brauchen,
ab 18. November Planungen        dabei hat Gott so viel mehr zu
vorgestellt. Da lohnt es sich,   bieten. Seine Botschaft hilft uns
vorbeizuschauen.                 in allen Lebenslagen, in harten
                                 und in guten Zeiten – ohne er-
Zu beiden Veranstaltungen        hobenen Zeigefinger. Unsere
sind sie herzlich eingeladen.    Kirche ist ein Ort, an dem man
Es geht um Ihren Stadtteil.      Trost finden und feiern, singen
                                 und beten, sich ausruhen und
                                 nachdenken kann.“ Dorothea
                                 Schlatter möchte den Men-
Ihr Konrad Seigfried             schen nahe sein, sie dort be-                Pfarrerin Dorothea Schlatter (l.) bei ihrer offiziellen Amtseinführung mit Diakonin Anne
                                 gleiten, wo sie es wollen. „Wir              Hauser. (Foto: Michael Henn)

                                                                                                                               AKTIV VOR ORT / november 2015             1
AKTIV VOR ORT AUSGABE 29 - STADT LUDWIGSBURG
Neue Kontakte und Freundschaften schließen
    Begegnungscafé für Flüchtlinge, Anwohner und Ehrenamtliche im MGH
    Der Freundeskreise Asyl Grün-        tausch über das alltägliche Le-
    bühl-Sonnenberg bietet seit          ben im Stadtteil. Die Menschen
    dem 13. Oktober im MehrGene-         flohen aus fernen Ländern nach
    rationenHaus ein Begegnungs-         Deutschland und sind hier nun
    café an. Mit über 80 Besuchern       unsere neuen Nachbarn. Wir
    war es von Anfang an ein voller      können viel voneinander und
    Erfolg.                              miteinander lernen. So ist das
                                         Begegnungscafé eine großar-
    Mit Flüchtlingen aus der Ge-         tige Möglichkeit für die Flücht-
    meinschaftsunterkunft am Son-        linge, ihre in Kursen erlernten
    nenberg und dem Hotel Roth,          Deutschkenntnisse anzuwen-
    Anwohnern aus dem Stadtteil          den und zu verbessern. In der
    und Ehrenamtlichen des Freun-        Praxis, im Gespräch mit ande-
    deskreises Asyl Grünbühl-Son-        ren lernt es sich oft viel leichter
    nenberg fand sich wie von den        als auf der Schulbank. Und
    Organisatoren erhofft eine bunt      Sprache ist der Schlüssel zur
                                                                                                                                                               großen   Erfolg
    gemischte Gesellschaft zusam-        erfolgreichen Integration und zu                                                                 zwei Gästen über den
                                                                                                             freut sich zusammen mit
                                                                                     Melanie Hallass (Mitte)                   os: Fre und eskreis Asyl)
    men. Das Café soll eine Möglich-     einem guten Einstieg ins Berufs-            des ersten Begegnung
                                                                                                           scafés.  (All e Fot
    keit bieten, mit Flüchtlingen, die   leben. Alle Bewohnerinnen
    im Stadtteil untergebracht sind,     und Bewohner profitie-
    ungezwungen in Kontakt zu            ren von einer vielfältigen,
    kommen, neue Freundschaften          guten Nachbarschaft.
    einzugehen, sich gegenseitig
    auszutauschen und bei kleinen        Grünbühl-Sonnenberg
    Problemen einfache Hilfestel-        möchte sich mit einer
    lung zu leisten.                     Willkommenskultur prä-
                                         sentieren. Das ist mit
      Angenommen werden                  Hilfe vieler Ehrenamtli-
      im neuen Leben                     cher und Flüchtlinge gut
                                         gelungen. Dennoch wird
    In Form einer „Wunschtafel“ darf     im Begegnungscafé noch
    jeder Besucher seine Erwartun-       sehr viel mehr Hilfe von                                                                  Remsec  k spielten
                                                                                                           n Klasse der Realschule
                                                                                Schülerinnen der zehnte           Eltern kamen.
    gen, Wünsche und Erfahrungen         interessierten Anwohnern               mit den Kin der n, die mit ihre n
    im Stadtteil und Fragen jeglicher    benötigt. Jeder ist eingeladen
    Art schriftlich festhalten. Diese    mitzumachen, ob als Gast oder
    Tafel kann während des Café-         helfende Hand. Jeder kann ein
    betriebs von allen angeschaut        wichtiger Teil des Cafés sein
    werden. Jeder, der eine Antwort      und es zu einem beständigen
    auf eine Frage weiß oder ähnli-      Teil des MehrGenerationen-
    che Wünsche hat, kann sich mit       Hauses werden lassen. Das
    der gleichen Farbe auf der Tafel     Begegnungscafé findet jeden
    dazu äußern.                         ersten und dritten Dienstag
                                         im Monat im Cafébereich des
    Besucherinnen und Besucher           Mehr GenerationenHaus e s
    können eine Art Profil von sich      statt. Ab 17 Uhr sind die Tische
    erstellen, den so genannten          gedeckt, der Kaffee gekocht
    Steckbrief. Damit soll es ein-       und der Kuchen serviert. Für
                                                                                                                                                                  wichtig für
    facher werden, sich gegensei-        eine unterhaltsame Kinderbe-                                                                   n Schülern. Sprache ist
                                                                                                                erhält sich mit künftige
    tig kennenzulernen. Natürlich        treuung ist gesorgt. Melanie                    Der Deutschlehrer unt
                                                                                                                  hen Erfolg.
                                                                                         Integration und beruflic
    muss nicht jeder ein Profil von      Hallass
    sich anfertigen, sondern nur
    wer möchte. Für alle Angebote        Interessierte Leser, die aktiv
    im Begegnungscafé gilt: Jeder        mithelfen möchten, können
    darf, keiner muss. Außerdem          sich an Melanie Hallass,
    gibt es eine Spendenliste. Dort      Vorsitzende des Freundes-
    kann jeder eintragen, was er         kreises Asyl Grünbühl-Son-
    anzubieten hat oder was er ge-       nenberg, wenden. Telefon
    rade dringend benötigt, sei es       (01 51) 61 54 17 75, Fax
    ein Fahrrad, ein Kinderwagen,        (0 71 41) 9 10 38-90, E-Mail:
    eine Winterjacke, Babykleider        Melanie.Hallass@wb-lb.de
    oder sonstiges.
                                         Tipp: Im Begegnungscafé
    Das Wichtigste ist aber das          gibt es auch Hilfe beim Aus-
    freundschaftliche Beisammen-         füllen von wichtigen Formu-
    sein und der gegenseitige Aus-       laren.
                                                                                                                               scafé nicht möglich.
                                                                                                       de wäre das Begegnung
                                                                               Ohne viele helfende Hän
                                                                                                     gesucht.
                                                                               Weitere Helfer werden

2    AKTIV VOR ORT / november 2015
AKTIV VOR ORT AUSGABE 29 - STADT LUDWIGSBURG
Tanz der Vampire auf dem Rasen
TSV Grünbühl wird Dream-Team des Radiosenders antenne 1
Der TSV Grünbühl nahm die He-
rausforderung an und stellte
sich einem Wettbewerb des
Radionsenders antenne 1. Um
antenne 1 Dream-Team zu wer-
den, mussten 40 Vampire auf
dem Rasen stehen.

Schon im Frühjahr dieses Jah-
res wurde der Kontrakt zwi-
schen antenne 1-Produzentin
Carmen Haselberger und dem
TSV Grünbühl über die Teilnah-
me an dem beliebten Wettbe-
werb geschlossen. Am Sonn-         40 Vampire und die Kulissen, angelehnt an das Musical „Tanz der Vampire“ wurden gefordert, um Antenne 1 Dream-Team zu
tag, 4. Oktober 2015, war es       werden. (Fotos: TSV Grünbühl)
endlich soweit: Moderator Mat-
thias Raidt und drei Assistenten
tauchten um 8.45 Uhr auf dem
Sport- und Festgelände des
TSV auf. Um 9.15 Uhr wurde
die Sache ernst. Der Modera-
tor gab die Aufgabe bekannt,
die bis 13 Uhr zu lösen war.
Als Vorlage diente das Musical
„Tanz der Vampire“.

  Teamarbeit ist alles

Für die Kulisse wurden mehre-
re große Grabsteine gebraucht.
Drei große Särge, große Kreu-
ze, Pflöcke und die original
Musical-CD mussten ebenfalls       Vor der Zeit hatten der TSV Grünbühl und seine Helfer die Aufgabe gelöst und      TSV-Urgestein Ruth Müller bedankte sich
beschafft werden. Gefordert        konnten jubeln.                                                                   bei Moderator Matthias Raidt.
wurden entsprechend geklei-
det und geschminkt dreimal         musste nur selten eingreifen.              us, der Albert Einstein ähnelt,        fordert. Schon vor der Zeit
Graf von Krolock, ebenso drei-     Alle Beteiligten arbeiteten als            wurde sofort unserem Ver-              begaben sich die 40 Vampire
mal Koukol, der Diener des         Super-Team zusammen und er-                gnügungswart „Stupfel“ alias           in Position. Nebelmaschine
Grafen, dreimal Professor Ab-      gänzten sich so hervorragend,              Werner Zahn (79) aufs Auge             und welkes Laub machten die
ronsius und dreimal Alfred, sein   als hätten sie noch nie etwas              gedrückt, denn ohne große              Friedhofsstimmung perfekt.
Assistent. Jeweils ein Mann,       anderes getan. Zusätzliche                 Verkleidungskünste war er der          Um 12.40 Uhr hörte man die
eine Frau und ein Kind sollten     Unterstützung tauchte in Per-              perfekte Darsteller. Sein weib-        Stimme des Moderators: „Ihr
die Figuren verkörpern. Als        son von Christa Majer-Kachler              liches Gegenstück war in Ruth          habt die euch gestellte Aufga-
Ergänzung und um dem Gan-          vom DRK-Stadtteilbüro auf.                 Müller (85) schnell gefunden.          be super gelöst.“ Jubelschreie
zen einen blutrünstigen Beige-     Sie stellte ihren gut bestückten           Sie ist das älteste Mitglied des       und riesiger Beifall brachen
schmack zu verleihen, wurden       privaten Fundus zur Verfügung              TSV Grünbühl und immer noch            los. Die TSV-Hymne „Brodele“
noch 28 Vampire in entspre-        und machte auch als Vampir                 als Aktive bei den Gymnastik-          wurde angestimmt und erklang
chenden Kostümen gefordert,        eine sehr gute Figur.                      damen zu bewundern.                    in antenne 1. Den Pokal und
insgesamt also 40 Vampire.                                                                                           den Scheck über 500 Euro
                                     Verkleidungskünstler                        Vampire tanzen                      händigte Matthias Raidt na-
Sofort begann ein reges Trei-                                                                                        türlich „unserer“ Ruth aus.
ben. Die Zuordnung und Ein-        Es wurde gesägt, gehäm-                    Natürlich war antenne 1-Mo-
teilung der Helferinnen und        mert, gepinselt, probiert, ge-             derator Matthias Raidt stän-           Der TSV, die Vampire und alle
Helfer, Handwerker, Bastler        schminkt, Perücken getestet                dig unterwegs, Interview hier,         anderen Beteiligten bedankten
und Schneiderinnen musste          und in so manchem Haushalt                 Stellungnahme dort und das             sich ganz herzlich bei antenne
natürlich zuerst erfolgen. Wer     der Kleiderschrank durch-                  gesamte Geschehen wurde                1 für eine tolle Idee, ein groß-
kümmert sich um die Kulissen,      wühlt. Eine der schwierigsten              selbstverständlich live auf an-        artiges Gemeinschaftserlebnis
Särge usw.? Welche Personen        Aufgaben stand noch bevor:                 tenne 1 übertragen – wie im-           und eine Super-Zusammenar-
sind für Maske, Kleidung und       die Zuordnung der Akteure zu               mer untermalt mit viel Musik,          beit. Der Pokal und die Urkun-
Ausstattungsutensilien zu-         den einzelnen Figuren. Aber,               wobei auch einige Wunsch-              de haben einen besonderen
ständig? Meine Aufgabe als 1.      wie manchmal das Leben so                  titel des TSV über den Äther           Platz im Vereinsheim erhalten
Vorsitzender des TSV Grünbühl      spielt, erwies sich diese Auf-             gingen. Durch überragende              und werden uns immer an ein
war es, das Treiben in geordne-    gabe kaum als Problem. Die                 Teamarbeit war die Aufgabe             sehr gelungenes Vampir-Fest
te Bahnen zu lenken. Aber ich      Rolle des Professors Abronsi-              schneller vollbracht als ge-           erinnern. Kurt Kriegisch

                                                                                                                       AKTIV VOR ORT / november 2015           3
AKTIV VOR ORT AUSGABE 29 - STADT LUDWIGSBURG
Für eine gute Nachbarschaft im Einsatz
    Fünf Jahre Konfliktlotsen in Grünbühl-Sonnenberg
    Im Moment scheint die Nach-        en an einem neutralen Ort an
    barschaft in Grünbühl-Sonnen-      einem Tisch zusammen, wür-
    berg gut zu funktionieren. Das     digten objektiv die Anliegen
    zeigt sich auch daran, dass die    beider Seiten und machten sie
    DRK-Konfliktlotsen in diesem       der jeweils anderen Partei ver-
    Jahr nur wenige Fälle vor Ort zu   ständlich.
    bearbeiten hatten.
                                       Fast immer führte der Einsatz
    Das war nicht immer so: Als die    der Konfliktlotsen zur Verbesse-
    Konfliktlotsen vor fünf Jahren     rung der nachbarschaftlichen
    im Rahmen der Sozialen Stadt       Beziehungen. Das zeigt, dass
    im DRK-Stadtteilbüro Grün-         die Arbeit der fünf Ehrenamtli-
    bühl-Sonnenberg ausgebildet        chen wirklich sehr lohnend ist.
    wurden, gab es immer wieder        Selbst in Fällen, in denen nur       Neben Ioan Vlaicu und Ruth Schmid-Haberzettl (Foto) gehören Inge Umbrecht-Meyer,
    Probleme zwischen Nachbarn.        eine Partei zu einem Gespräch        Gerhard Schroth und Aurelia Winkler zu den LoKos. (Foto: DRK-Stadtteilbüro)
    Häufig reichte ein einfaches       bereit war, wirkte sich der Ein-
    nachbarschaftliches Gespräch       satz der Konfliktlotsen positiv      fünften Jahr ihres Bestehens,                   bot, das allen Bürgerinnen und
    nicht aus, um die strittigen       aus                                  das im Januar 2016 zusammen                     Bürgern der Stadt Ludwigsburg
    Fragen zu klären. Mal ging es                                           mit dem 20-jährigen Jubiläum                    kostenlos zur Verfügung steht.
    um zu viel Lärm aus der Nach-        Konfliktlöser in ganz              des DRK-Stadtteilbüros gefeiert
    barwohnung, mal um Streit um         Ludwigsburg unterwegs              werden wird, kam auch die Öf-                   Leser, die gerne Probleme in der
    den Müll oder um abgestellte                                            fentlichkeitsarbeit nicht zu kurz.              Nachbarschaft mit kompetenter
    Gegenstände im Hausflur, um        Gemeinsam mit den Konflikt-          Sowohl auf dem Grünbühler                       Unterstützung lösen möchten,
    das sommerliche Grillen oder       lotsen des Stadtteils Eglosheim      Bürgerfest als auch auf dem                     können sich an das DRK-Stadt-
    anderes. Die ehrenamtlichen        kümmern sich die so genannten        Interkulturellen Fest auf dem                   teilbüro Grünbühl-Sonnenberg
    Konfliktlotsen brachten in sol-    LoKos auch um Fälle im ganzen        Marktplatz informierten die Lo-                 wenden, Telefon (0 71 41) 87
    chen Situationen beide Partei-     Stadtgebiet Ludwigsburg. Im          Kos über das hilfreiche Ange-                   14 25. Christa Majer-Kachler

    Musik macht Freude und führt zusammen
    Internationales, interkulturelles Chorprojekt des DRK-Stadtteilbüros
    Singen verbindet, Musik über-      den wir das ganz toll“, sagen die
    windet Grenzen. Diese Erfah-       Mitarbeiterinnen des DRK-Stadt-
    rung haben sicherlich schon        teilbüros. Im Vordergrund solle
    viele Menschen gemacht.            aber das gemeinsame Singen
                                       und die Freude an der Musik aus
    Das Stadtteilbüro des DRK          aller Welt und über alle Grenzen
    möchte Menschen aller Na-          hinweg stehen, so die Mitar-
    tionen unabhängig von ihren        beiterin weiter, die das Projekt
    Sprach- oder Gesangskennt-         auf Anregung von Menschen im
    nissen dazu einladen, diese        Stadtteil ins Leben gerufen hat.
    verbindende Kraft der Musik
    zu erleben. Ein Zuschuss der       Für die Teilnahme am Chorpro-
    Aktion Mensch macht es mög-        jekt sind weder gute Deutsch-                 beim neuen internationalen
                                                                                                                          Chor in Grünbühl-Sonnenb
    lich, dass eine professionelle     kenntnisse noch besondere                                                                                                    erg
    Chorleiterin engagiert werden      Sangeskünste nötig. Offenheit,                                       Singen verbindet
    kann. Der Pianist und Kom-         Neugier und Freude am Singen                – über alle Grenzen und Ku
    ponist Alex Tumanian, der          und an anderen Menschen sind                                                                 lturen hinweg
    mit seiner Frau als Flüchtling     die einzigen Voraussetzungen,                                           Das DRK lädt ein:
                                                                                 Ob Sie gut oder weniger gut singe
    nach Ludwigsburg gekommen          die man braucht.                          sprechen, aus welchem Land
                                                                                                                   n können, ob Sie gut oder wenig
                                                                                                                                                   er gut Deutsch
                                                                                                              Sie kommen, spielt keine Rolle
    ist, wird das Projekt ebenfalls                                              – wir wollen gemeinsam bei Liede
                                                                                                                  rn und Musik aus aller Welt Spaß
                                                                                 gegenseitig kennenlernen.                                          haben und uns
    unterstützen.                      Der Chor trifft sich immer don-
                                       nerstags ab 18 Uhr im Pavillon                                    Das erste Treffen findet statt
                                                                                                                                          am
      Anregung aus dem Stadtteil       des MehrGenerationenHauses                        Donnerstag, 12.11.2015 um
                                       (MGH). Das erste Treffen findet                  im Pavillon des Mehrgeneratio
                                                                                                                                           18.00 Uhr
                                                                                                                      nenhauses Grünbühl-Sonnenb
    Wichtig ist dem DRK, dass der      am Donnerstag, 12. November,                                              Weichselstr. 14.
                                                                                                                                                 erg,

    neue Chor Spaß machen und          im Pavillon statt. Eingeladen sind        Nähere Informationen erhalten
                                                                                                                Sei beim DRK-Stadtteilbüro unter
    Menschen neu zusammenfüh-          nicht nur Bewohnerinnen und               oder per mail: majer-kachler@
                                                                                                               drk-ludwigsburg.de; Gollnau@
                                                                                                                                                 07141/871425
                                                                                                                                            drk-ludwigsburg.de
    ren soll. „Wenn ein Bühnenauf-     Bewohner des Stadtteils, son-
    tritt dabei herauskommt, zum       dern auch Menschen aus der
    Beispiel beim Bürgerfest oder      ganzen Region. Christa Majer-
    beim Interkulturellen Fest, fin-   Kachler
                                                                                                                                  Kreisverband Ludwigsburg
                                                                                                                                                             e.V.

4    AKTIV VOR ORT / november 2015
AKTIV VOR ORT AUSGABE 29 - STADT LUDWIGSBURG
Willkommensfest ein voller Erfolg
Gemeinsames Für- und Miteinander
Das Willkommensfest für die
Bewohnerinnen und Bewohner
der Flüchtlingsunterkunft am
Sonnenberg am 20. September
gab einen Eindruck davon, wie
schön ein friedliches Miteinan-
der vieler verschiedener Natio-
nen sein kann.

Eingeladen hatten der Ge-
schäftsteil Soziale Dienste des
Landratsamts Ludwigsburg und
der Deutsche Kinderschutz-
bund, Orts- und Kreisverband
Ludwigsburg e.V. Erster Bür-
germeister Konrad Seigfried
eröffnete das Fest mit einer
kurzen Ansprache. Er bedankte
sich bei den beiden veranstal-
tenden Organisationen sowie
bei allen Ehrenamtlichen und       Beliebt bei Groß und Klein waren das Kinderschminken und die Ornamente der indischen Hennakünstlerin.
Helfern, dank deren Unterstüt-
zung das Fest ein voller Erfolg
wurde. Der Nachmittag stand        Untermalt von Musik und Ge-
im Zeichen eines gemeinsamen       sangseinlagen der großen und
Für- und Miteinanders.             kleinen Flüchtlinge wurde bis
                                   in den frühen Abend hinein
Die zahlreichen Salat- und Ku-     getanzt, gelacht und gemein-
chenspenden bescherten allen       sam gefeiert. Dank einer guten
Teilnehmern ein vielfältiges An-   Vorbereitung und der tatkräf-
gebot an Leckereien. Auch die      tigen Unterstützung der Be-
Gäste aus der Flüchtlingsunter-    wohner vor Ort war der Ablauf
kunft steuerten schmackhafte       des Festes reibungslos und
nationale Spezialitäten bei. Zu-   die Flüchtlinge konnten einen
dem sorgte ein Grillteam aus       unbeschwerten und freudigen
Ehrenamtlichen und Flüchtlin-      Nachmittag verbringen. Carolin
gen für das Wohl der Festge-       Hörrmann
meinde.

  Unbeschwerter
  Nachmittag für alle

Während die Erwachsenen ge-
mütlich unter den vom DRK                                                                                               das von der Jugendfarm
                                                                                            Favorit vieler Kinder war
Gerlingen bereit gestellten                                                                 organisierte Ponyreiten
                                                                                                                    .
Festzelten beisammen saßen,
genossen die Kinder das vielfäl-
tige Unterhaltungsprogramm.
Der Stadtjugendring stellte sein
Spielmobil kostenlos zur Verfü-
gung. Höhepunkt und allseits
beliebt war die Rollenbahn, die
die Kinder in Kisten hinunter
rutschen konnten. Ehrenamt-
liche Helferinnen zauberten
kleine Kunstwerke auf die Ge-
sichter der Kinder. Unterstützt
wurde das Schminkteam von
einer indischen Hennakünstle-                                                           h
                                                              t präsentierten sich auc
rin, die Hände und Arme von            Auf dem Willkommensfes        Kon flikt lots en.
                                                            wie  die
Groß und Klein mit schönen Or-         verschiedene Gruppen
                                                                                                                                                   sich   die Kinder
namenten verzierte. Auch das                                                                                              unterhielten, amüsierten
                                                                                              Während sich die Eltern
                                                                                                                   . (Fo tos: Carolin Hörrmann)
Ponyreiten, durchgeführt von                                                                  auf der Rol lenb ahn
der Jugendfarm Ludwigsburg
e.V. , wurde begeistert genutzt.

                                                                                                                              AKTIV VOR ORT / november 2015            5
AKTIV VOR ORT AUSGABE 29 - STADT LUDWIGSBURG
Flüchtlinge: Stadt richtet neuen Arbeitsstab ein
    Bessere Koordination und engere Zusammenarbeit durch neues Team
    Um bei der Aufnahme von           deutet dies bis Jahresende bis        ihrer Integration angemessen      für die Bereiche Wohnen und
    Flüchtlingen präziser steuern     zu 550 Asylsuchende. Auf die-         zu begleiten. Bisher ist es       Integration. Volker Springer ist
    und schlagkräftiger agieren zu    se deutlich veränderte Situation      mit Erfolg gelungen, in en-       aufgrund seiner Erfahrungen
    können, hat die Stadtverwal-      reagierte die Stadt. Sie grün-        ger Zusammenarbeit mit dem        in der Projektsteuerung sowie
    tung jetzt einen neuen Stab       dete den Arbeitsstab „Woh-            Landkreis 750 Flüchtlinge in      in Bau- und Wohnungsfragen
    „Wohnen und Integration 3.0“      nen und Integration 3.0“. Der         Ludwigsburg unterzubringen.       die geeignete Besetzung. Er
    eingerichtet.                     Zusatz 3.0 soll verdeutlichen,        Mit der kurzfristigen Einrich-    wird federführend den Be-
                                      dass über die zurückliegende          tung dieses Stabes werden         reich Wohnen übernehmen.
    Das Landratsamt hatte zuvor       Wohnbaulandoffensive und die          die laufenden Verfahren en-       Sandra Sperzel als stellver-
    die Stadtverwaltung informiert,   derzeitige hinaus nunmehr eine        ger koordiniert. Ihm gehören      tretende Fachbereichsleitung
    dass die Landeserstaufnahme-      weitergehende notwendig ist.          Verant wor tliche mehrerer        im Bereich Bürgerschaftliches
    stellen dem Landkreis Ludwigs-                                          Fachbereiche an, auch die         Engagement kümmert sich bis-
    burg ab sofort wöchentlich 261    Ziel ist es, ab sofort kurzfristige   Wohnungsbau Ludwigsburg ist       her schon um Maßnahmen der
    Flüchtlinge zuweisen. Anteilig    Unterbringungsmöglichkeiten           vertreten. Die Leitung überneh-   Integration wie Beschäftigung
    für Ludwigsburg, dessen Be-       zu schaffen, Wohnflächen aus-         men die drei Bürgermeister.       und Sprachkurse und wird nun
    völkerungsanteil bei 17 Prozent   zuweisen und die Betreuung            Volker Springer und Sandra        auch schwerpunktmäßig die
    der Kreisbevölkerung liegt, be-   der Asylsuchenden im Sinne            Sperzel sind die Koordinatoren    Betreuung koordinieren. red

    Fußball verbindet - Aktionstag im Jugendcafé

    Das Runde muss ins Eckige - diese Grundregel gilt in jedem Land. Und unter diesem Motto fand am 21. Oktober am Jugendcafé
    Grünbühl-Sonnenberg der Fußballaktionstag für Flüchtlinge statt. Daniel Teufel vom Stadtverband für Sport erhielt ein dickes
    Lob für die Organisation des Nachmittags. Über 20 junge Menschen, Flüchtlinge und Jugendliche aus Grünbühl-Sonnenberg/
    Karlshöhe hatten Spaß beim gemeinsamen Kicken. Arndt Jeremias        (Foto: Stadt Ludwigsburg)

    Änderungen durch neues Meldegesetz
    Zum 1. November 2015 ist das      unter anderem die Meldepflich-        muss der Wohnungsgeber zu-        die Auskunft für Werbung oder
    Bundesmeldegesetz in Kraft        ten, die Melderegisterauskünf-        künftig den Ein- oder Auszug      den Adresshandel verwendet
    getreten. Das neue Gesetz löst    te und die Auskunftssperren.          des Wohnungsnehmers bestä-        werden, darf diese nur noch
    die 16 Meldegesetze der Länder    Wer neu in eine Stadt oder            tigen. Auch der ungewollten       gegeben werden, wenn die
    ab und sorgt so für ein bundes-   Gemeinde zieht, hat jetzt zwei        Werbebotschaften nimmt sich       betroffene Person eingewilligt
    weit einheitliches Meldewesen.    statt bisher nur eine Woche           das neue Gesetz an. Gewerbe       hat. Mehr Infos zum Bundes-
    Das Bundesmeldegesetz bringt      Zeit, sich beim Bürgerbüro an-        müssen in Zukunft angeben, zu     meldegesetz im Internet unter
    dabei einige neue Vorgaben mit    zumelden. Um dabei Schein-            welchem Zweck sie die Melde-      ludwigsburg.de/meldegesetz.
    sich. Die Änderungen betreffen    anmeldungen zur verhindern,           registerauskunft einholen. Soll   red

6    AKTIV VOR ORT / november 2015
AKTIV VOR ORT AUSGABE 29 - STADT LUDWIGSBURG
se für
Veranstaltungshinwei        öhe und Umgebung
          onnenb erg, Karlsh
Grünbühl-S
                                                                                17. November, 17 Uhr
                                                                                                          hl-Sonnenberg,
                                                                                Stadtteilausschuss Grünbü
 ab 07. November                                                                Sitzungssaal im Ra thaus.
                               Uhr
 (immer samstags), 11 bis 14                             r Pfarrerin
               g der  Ma rtinskirche. Informationen übe
 Sup pen samsta
                                         89 01 65. Ma rtin skirche Grünbühl.    24. November bis 22. Dezem
                                                                                                                ber
                            n: (0 71 41)
 Dorothea Schlatter, Telefo                                                     Ludwigsburger Ba    roc k-W  eihnachtsmarkt
                                                                                            Markt lieg t We  ihn achtsduft
                                                                                Über dem
 ab 10. November                                                                                                  Lebkuchen.
                               19 Uhr                                           von Glühwein, Maronen und
 (immer dienstags), 17.30 bis                             meldung               Besinnliche Weihn    ach  tsk onz erte sorgen
                  für Bürger in Grünbühl-Sonnenberg. An                                                                 . Marktplatz.
 Deutschtraining                                     He idemarie Gollnau,                   mu ngs   volles Am  bie nte
                               DRK-Stadtteilbüro bei                            für ein stim
 und Informationen über das                   u@drk-ludwig sburg.de.
                                E-mail: gollna
  Telefon: (0 71 41) 87 14 25,
  MehrGenerationenHaus.
                               ber
  12. November bis 14. Novem                                   Medien.
                 – Plattform  für Szenografie, Architektur und
  RAUMWELTEN                                              Darstellende Kunst,
             ie Ba den -W ürttem  berg und Akademie für
  Filmakadem
  Akademiehof.

Let´s talk…in Deutsch!
                                                                                                                                      aus nah
                                                                                                             chtsmarkt zieht Besucher
                                                                                  Der Ludwigsburger Weihna
                                                                                           an. (Foto: Tourismus & Events Ludwigsburg)
                                                                                  und fern

                                                                                   28. November
                                                                                                               rdformationen,
                                                                                   Weltmeisterschaft der Standa
                                                                                                           Ludwigsburg.
                                                                                   Gastgeber: 1. Tanzclub
                                                                                   MHP-Arena.
                                                                                                             r gibt es wieder den
                                                                                   Tipp: Auch in diesem Jah
                                                                                                   ventskale nder“. Interessenten
                                                                                   „Lebendigen Ad
                                                                                                                 warz (Vorsitzender
                                                                                   können sich bei Helmut Sch
                                                                                                          er der  Telefonnummer
                                                                                   des Bürgervereins) unt
                                                                                                      me  lde n.
                                                                                   (0 71 41) 875 650

                                                                                                               en
                                                                                     Regelmäßige Veranstaltung
                                                                                     im MehrGenerationenHa us,
                                                                                     Weichselstraße 10-14
                                                                                                                  tags,
                                                                                     Montags, mittwochs und frei
                                                                                     11.45 bis 13. 30 Uhr
                                                                                                                 ung
                                     r von                                           Mittagstisch, mit Vorbestell
            Sprachtraining für Bürge                                                 2,50 Euro pro Person, son
                                                                                                                st 2,80 Euro

               Grünbühl- Sonnenberg                                                   Montags, 14 bis 17 Uhr
                                                                                                                 th
                                                                                      Montagscafé von St. Elisabe
              Wann:      Ab Dienstag 10.11.2015
                                                                                                                 tags, 17 bis 20 Uhr
                          17.30h – 19.00h                                             Montags, mittwochs und frei
                                                                                                              im  Pavillon
                          Mehrgenerationenhaus                                        Kinder- und Jugendcafé
              Wo:
                                                  ung
              Wie:       Information undAnmeld
                                                                                       Montag bis Freitag ganztägig
                          DRK- Stadtteilbüro                                           Büchertauschbörse und Les
                                                                                                                    eecke.
                           Frau Gollnau                                                                     bis 18 Uh r und freitags
                                                                                       Donnerstags von 17
                                                                                                                    Ansprechpartner
                           Telefon: 07141 – 871425                                     von 13 bis 14 Uhr steht ein
                                                   rg.de                               vor Ort zur Verfügung.
                           gollnau@drk-ludwigsbu
                                                                                        Mittwochs, 14 bis 17 Uhr
                                                                                                                    Pforten.
                                                                                        Das Café L‘ink öffnet seine

                                                                                                           AKTIV VOR ORT / november 2015        7
AKTIV VOR ORT AUSGABE 29 - STADT LUDWIGSBURG
Alt trifft Jung – Jung trifft Alt
    Im Café L‘ink lässt sich Vielfalt erleben
    Mehr als 50 Menschen trafen
    sich am Mittwoch, 14. Okto-
    ber zu der Veranstaltung „Alt
    trifft Jung“ im MehrGenera-
    tionenHaus (MGH) Grünbühl-
    Sonnenberg. Junge und Alte,
    Menschen mit und ohne Be-
    hinderung sowie Menschen
    ganz unterschiedlicher Her-
    kunft waren dabei.

    Ziel dieser regelmäßigen
    Veranstaltung, die gemein-
    sam vom Polizeipräsidium
    Ludwigsburg, dem Tragwerk,
    dem Stadt- und Kreisse-
    niorenrat sowie der Stadt                     Junge und ältere Menschen fanden       Auch die Jüngsten waren bei der Veranstaltung „Alt trifft Jung“ mit dabei und freuten
    Ludwigsburg organisiert                       Gesprächsthemen.                       sich über Aufmerksamkeit und Leckereien.
    wird und an verschiedenen
    Orten stattfindet, ist es, Vor-               vom Team des Café L‘ink,
    urteile und Hemmungen im                      näher kennenlernen. An
    Umgang zwischen den Ge-                       diesem Tag spielte es keine
    nerationen durch besseres                     Rolle, welcher Generation
    Kennenlernen abzubauen.                       man angehört, ob man ein
                                                  Mensch mit oder ohne Be-
    Das Café L‘ink, ein inklusiver                nachteiligungen ist oder aus
    Treffpunkt, öffnet jeden Mitt-                welchem Land man kommt.
    woch im MGH seine Pforten
    für einen Kaffeenachmittag,                   Die kostenlose Veranstaltung
    bei dem sich Menschen                         begann um 15.30 Uhr. An-
    aus der Umgebung im MGH                       fangs etwas zögerlich, doch            Der Spaß kam nicht zu kurz. Mit etwas Humor löste sich anfängliche Unsicherheit
    treffen können. Am 14. Ok-                    nach und nach immer selbst-            schnell auf. (Fotos: Arndt Jeremias)
    tober stand die Vielfalt der                  verständlicher mischten sich
    Menschen im Mittelpunkt.                      die jungen Menschen unter              Ausprobieren einer Playstation              schiedeten sich die ersten
    Die Besucherinnen und                         die älteren und unterhielten           oder einer einfachen Unter-                 Gäste voneinander und viele
    Besucher konnten sich bei                     sich bei einem Kaffee über             haltung über die unterschied-               machten deutlich, dass man
    einem Getränk und einem                       die verschiedensten Themen.            lichen Schulzeiten war alles                sich unbedingt einmal wieder-
    leckeren Snack, zubereitet                    Vom Schachspiel über das               dabei. Gegen 18 Uhr verab-                  sehen sollte. Arndt Jeremias

        Ansprechpartner im Stadtteil
        und im Mehrgenerationenhaus Ludwigsburg
        Stadtteilentwicklung und                                             DRK-Stadtteilbüro                               Patenschaften im
        Projektgruppe „Soziale Stadt“                                        Ansprechpartnerinnen:                           Netzwerk Integration e.V.
        Ansprechpartner: Markus Faigle                                       Christa Majer-Kachler                           Ansprechpartnerin:
        Telefon (0 71 41) 9 10-21 38                                         und Heidemarie Gollnau                          Inge Umbrecht-Meyer
                                                                             Telefon (0 71 41) 87 14 25                      Telefon (0 71 41) 87 94 42
        Projektkoordination MehrGenerationenHaus
        Ansprechpartnerin: Katrin Ballandies                                 KiFa (Kinder- und Familienbildung)
        Telefon (0 71 41) 9 10-35 90                                         Ansprechpartnerin: Christina Burk
                                                                             Telefon (0 71 41) 9 10-20 25
        Kinder- & Familienzentrum
        im MehrGenerationenHaus                                              Jugendförderung Ludwigsburg
        Ansprechpartnerin:                                                   Ansprechpartner: Arndt Jeremias
        Renate Ludwig, Einrichtungsleiterin                                  Telefon (0 71 41) 97 51 73 36
        Telefon (0 71 41) 9 10-35 91

    Redaktionsschluss: 30. November 2015                                                 Impressum
    Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe der Stadtteilzeitung                      Herausgeberin: Stadt Ludwigsburg, Referat Nachhaltige Stadtentwicklung
    ist der 30. November 2015. Erscheinen wird sie Mitte Dezember 2015.                  Redaktion:     Andrea Przyklenk, Telefon (0 71 52) 92 96 14
    Artikel nimmt Markus Faigle unter m.faigle@ludwigsburg.de entgegen.                                 Markus Faigle, Telefon (0 71 41) 9 10-21 38
    Bilddateien müssen eine Auflösung von mindestens 1 MB haben und                                     E-Mail: m.faigle@ludwigsburg.de
    als separate jpg-Datei (und nicht in ein Dokument kopiert) gemailt werden.                          Wilhelmstraße 1, 71638 Ludwigsburg
                                                                                         Gestaltung:    itsorange / Agentur für Kommunikations-Design / www.its-orange.de
                                                                                         Druck:         Hausdruckerei der Stadt Ludwigsburg / 1.800 Exemplare

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2    AKTIV VOR ORT / november 2015
AKTIV VOR ORT AUSGABE 29 - STADT LUDWIGSBURG AKTIV VOR ORT AUSGABE 29 - STADT LUDWIGSBURG
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