AUGUST BIS 8. SEPTEMBER 2019 - IM RAUSCH DER SINNE www.mbl-lenzburg.ch
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WIR DANKEN
Die Musikalischen Begegnungen Lenzburg danken allen Sponsoren
und Stiftungen, die mit ihrer grosszügigen Unterstützung dieses
Musik-Festival ermöglichen.
SWL Energie AG, Hauptsponsor
Hypothekarbank Lenzburg AG
Aargauer Kuratorium
Ortsbürgerkulturkommission Lenzburg
02 Ernst Göhner Stiftung
Migros-Kulturprozent
Koch-Berner-Stiftung
Schweizerische Interpretenstiftung
Aargauische Stiftung für Gesang und Musik
Foto: © Christian Mattis
Danke für die Berücksichtigung unserer lokalen Inserenten.
Unterstützen Sie den Verein MBL mit einer Freundschaft!
Weitere Informationen finden Sie unter: www.mbl-lenzburg.chIM RAUSCH DER SINNE Verehrtes Publikum In meinem ersten Jahr als Präsidentin habe ich Einblick bekommen STEFANIE JUD in die Organisation des kleinen feinen Lenzburger Klassikfestivals. Gerne stelle ich Ihnen hier die Vereinsmitglieder vor, die als Helfe- rinnen und Helfer in ehrenamtlicher Tätigkeit dafür sorgen, dass jedes Nicht zu vergessen sind all diejenigen, die früher einmal für die MBL Jahr wieder wunderbare Konzerte den Spätsommer einläuten. tätig waren oder ab und zu mit Rat und Tat zur Seite stehen, ebenso Unsere musikalische Leitung ist selbst ein «Trio musicale»: Die Sop- wie die Partnerinnen und Partner unserer Mitglieder, die auch immer03 ranistin Andrea Hofstetter, der Cellist Daniel Schaerer und der Organist wieder einmal eine helfende Hand bieten. Andreas Jud entdecken jedes Jahr musikalische Attraktionen rund um Ohne dieses grossartige Engagement der ehrenamtlich Mitwirkenden, ein inspirierendes Motto. Schon seit der Gründungszeit der MBL mit wie auch ohne die grosszügige Unterstützung von Sponsoren und von der Partie ist unser Festivalfotograf Frank Studer. Ebenfalls lang- Gönnern wären die MBL nicht möglich. Ich bin mir sicher, ich darf an jährige Mitwirkende sind Monique Winkler, die zuständig ist für die dieser Stelle all diesen helfenden Kräften auch in Ihrem Namen ein Inserate im Programmheft, Gustav Frauenfelder, der in und um Lenz- herzliches Dankeschön aussprechen. Es ist toll, mit einem so engagier- burg Plakate und Flyer verteilt sowie den Schloss-Shuttle fährt, und ten Team dieses kleine feine Klassikfestival auf die Beine zu stellen. Stefan Zantop, der an der Konzertkasse Dienst tut und in verschiede- Sollten auch Sie Lust haben, einen Beitrag zu leisten, nehmen Sie nen Arbeitsgruppen Denk-, Abklärungs- und Inspirationsarbeit leistet. gern mit mir Kontakt auf – es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dieses Jahr zählt die MBL zudem zwei neue Mitglieder: Stefanie MBL zu unterstützen und unsere Stadt alljährlich zum Klingen zu Oßwald, eine junge Musikerin und Musikwissenschaftlerin, unterstützt bringen. Ich freue mich, von Ihnen zu hören und wünsche Ihnen viel uns in der Kommunikation, und Peter Jud, der ehemalige Schlossver- Konzertgenuss! walter, hat von Heiner Cueni die Organisation der Klingenden Zone übernommen. Im Zentrum aller Aktivitäten steht unsere Geschäfts- Stefanie Jud führerin Marianne Horner, die für den reibungslosen Betrieb sorgt. Präsidentin MBL, praesidium@mbl-lenzburg.ch
04
IM RAUSCH DER SINNE Liebe Konzertbesucherinnen Liebe Konzertbesucher Im allgemeinen Sprachgebrauch werden fünf Sinne unterschieden: Musiker bieten im Alten Gemeindesaal ein abwechslungsreiches Pro- HÖREN, RIECHEN, SCHMECKEN, SEHEN und TASTEN. Die 36. Aus- gramm in allen Kombinationen, die vier Hände an zwei Flügeln zu gabe der Musikalischen Begegnungen Lenzburg widmet sich aber bieten haben. nicht nur diesen fünf Sinnen, sondern auch dem etwas ominöseren Von Kindern für Kinder gestaltet ist das nächste Konzert zum beson- und weniger fassbaren 6. SINN. Lassen Sie sich überraschen, wie die deren 6. SINN. Die Erzählerin Ursula Steinmann (ehemals Puppen- Musik all diesen Sinnen begegnen kann. theater Grafenstein) und die Kinderkantorei Lenzburg unter der Lei-05 Nach der Renovation des Rittersaales kann das Eröffnungskonzert tung von Kristine Jaunalksne bringen uns in einer märchenhaften wieder traditionsgemäss auf Schloss Lenzburg stattfinden. Das auf alte Mischung aus Geschichten und Liedern die mystische Welt der Tiere Musik spezialisierte Ensemble «I Pizzicanti» aus Basel bringt zusammen und der Natur näher. Auch hier sind die MBL zum ersten Mal in der mit der jungen aufstrebenden Schweizer Sopranistin Kathrin Hottiger Aula des frisch renovierten Bleicherainschulhauses zu Gast. ein vielfältiges Programm zu Gehör. Dazu kann man sich kulinarische Den hochkarätigen Schlusspunkt setzt das aus Mitgliedern des Ton- Häppchen, präsentiert vom Restaurant Ochsen, SCHMECKEN lassen. halle-Orchesters Zürich bestehende Ensemble «Zurich Winds». Im In diesem Jahr ist wieder Zeit für die beliebte Klingende Zone. Alten Gemeindesaal erklingen Werke aus allen vier Himmelsrichtun- Regionale Ensembles, Chöre und Solomusiker lassen einen ganzen gen. Passend dazu kreiert eigens für dieses Konzert die Parfumeurin Nachmittag lang die Altstadt Lenzburgs erklingen. Kommen, HÖREN Bibi Bigler Düfte. Diese Musik können Sie also auch RIECHEN. und geniessen Sie! Zum ersten Mal findet eine Musikveranstaltung im neu erbauten Stap- Die MBL, ganz im Rausch der Sinne. ferhaus beim Bahnhof statt. Luca Borioli wird sein Programm «Visual Percussion» aufführen. Ein ganz besonderes Ereignis zwischen Kon- Für Sie auch in Zukunft sinnierend, zert und SEHEN. Ein Heimspiel auf TASTEN wird die Darbietung von Andrea Hofstetter, Daniel Schaerer und Andreas Jud Maša und Beat Wälti-Mihić. Die beiden in Lenzburg bestens bekannten Musikalische Leitung MBL
VERANSTALTUNGSORTE
HINWEIS ZUM KONZERT AUF DEM SCHLOSS LENZBURG
Für Gehbehinderte von Lenzburg oder bei Anreise mit dem Zug
1 Schloss Lenzburg können Sie den Transport-Shuttle der MBL benutzen: Reservierungen
2 Altstadt bis zum Vortag des Konzertes unter 079 653 25 17.
3 Stapferhaus, Bahnhofstrasse 49 Der Transport ist im Konzertbillett inbegriffen, muss aber vorreser-
4 Alter Gemeindesaal, Metzgplatz 2 viert werden. Für die Hinreise kann auch der öffentliche Ortsbus
5 Aula Bleicherain, Angelrainstrasse 19 benützt werden.
06ALLGEMEINE INFORMATIONEN PROGRAMM
VORVERKAUF
Ab 15. Juni bei Buchhandlung Otz, Kirchgasse 23, 5600 Lenzburg SCHMECKEN – Eröffnungskonzert
08
Telefon 062 892 06 80, info@buchhandlung-otz.ch Freitag, 23. 8., 20.15 Uhr
Di – Fr 9.00 –13.00 / 14.00 –18.30 Uhr, Sa 9.00 –16.00 Uhr, Kulinarische Einstimmung ab 19.15 Uhr – Schloss Lenzburg 07
nur Barzahlung möglich.
HÖREN – Klingende Zone 19
14
TICKETS 23. 8. übrige Konzerte Samstag, 24. 8., 13.15 –17.00 Uhr – Altstadt Lenzburg
Einzeleintritt Fr. 50.– Fr. 30.–
Studenten / Lehrlinge Fr. 35.– Fr. 20.– SEHEN – Performance
16
und KulturLegi Freitag, 30. 8., 20.15 Uhr – Stapferhaus
Kinder 4 –16 Jahre Fr. 20.– Fr. 7.–
22 TASTEN – Klavierabend
Festivalpass Fr. 120.– Samstag, 31. 8., 20.15 Uhr – Alter Gemeindesaal
Festivalpass Studenten / Lehrlinge Fr. 80.–
DER 6. SINN – Kinderkonzert
26
KONTAKTADRESSE Samstag, 7. 9., 17.00 Uhr – Aula Bleicherain
Geschäftsstelle Musikalische Begegnungen Lenzburg
Marianne Horner, Rebrainstrasse 8, 5600 Ammerswil RIECHEN – Kammermusik
30
Telefon 062 511 22 78, mbl@lenzburg.ch Sonntag, 8. 9., 17.00 Uhr – Alter GemeindesaalSCHMECKEN
Eröffnungskonzert
Freitag, 23. 8., 20.15 Uhr
Kulinarische Einstimmung ab 19.15 Uhr
Begrüssung durch Christina Bachmann-Roth, I PIZZICANTI, ENSEMBLE FÜR ALTE MUSIK
Geschäftsführerin Gaudis – Für Genuss und Freude KATHRIN HOTTIGER, SOPRAN
Schloss Lenzburg OCHSEN LENZBURG
ZUM PROGRAMM
– Ausgesuchte kulinarische Einstimmung im Schlosshof – – Pause mit süsser Überraschung –
08
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 –1791) Wolfgang Amadeus Mozart
Apollo und Hyacinth KV 38 Zaïde KV 344
Ouverture Ouverture (Sinfonie K 318, arr. I Pizzicanti)
«Ruhe sanft mein holdes Leben» (Arie der Zaïde)
César Franck (1822 –1890)
Messe A-Dur op. 12 Joseph Haydn
«Panis Angelicus» (arr. I Pizzicanti) Die Jahreszeiten Hob. XXI: 3
«Welche Labung für die Sinne» (arr. I Pizzicanti)
Joseph Haydn (1732 –1809) Sinfonie D-Dur Hob. I: 13
Sinfonie A-Dur Hob. I: 64 Adagio cantabile
Allegro con Spirito, Largo, Menuetto, Presto
Wolfgang Amadeus Mozart
Wolfgang Amadeus Mozart Exsultate Jubilate KV 165
Grosse Messe c-Moll KV 427
«Et incarnatus est»DIE MITWIRKENDEN
I Pizzicanti sind ein Ensemble von Alte Musik-Interpreten und wurden
im Jahre 2009 von Nadja und Chani Lesaulnier, Rafael Becerra und
Jonathan Pesek gegründet. I Pizzicanti sind Absolventen der Schola
Cantorum Basiliensis, ausgebildet nach den Prinzipien der historischen
Interpretationspraxis. Mit zahlreichen Forschungsprojekten setzen
Das Programm zum Thema SCHMECKEN mit Kathrin Hottiger und sie die Wiederentdeckung des Repertoires des 17. bis 19. Jahrhunderts
dem Ensemble I Pizzicanti steht ganz im Zeichen des Sinnlichen. fort. Ihre gemeinsamen ästhetischen Grundsätze erlauben eine inten-
Diese musikalische Degustation ausgewählter Leckerbissen von sive Suche nach Freiheit, Kreativität und Spontaneität, verbunden mit
Mozart, Haydn und Franck soll Ihre Sinne schärfen für den feinen dem gebührenden Respekt für die Meisterwerke der Vergangenheit.
Geschmack von Klangfarben, Ausdruck und dem gewissen Etwas in I Pizzicanti möchten barocke Musizierpraktiken wieder aufleben las-09
der Musik. sen, wie zum Beispiel die Transkription oder das Spiel mehrerer
Die Degustationsreise beginnt mit dem intimen «Panis Angelicus» Instrumente.
von César Franck. Inspiriert von diesem feinen vielfältigen Bouquet Die Dynamik des Ensembles entwickelt sich aus den unterschiedlichen
gilt es noch mehr Engelsbrot, Nektar, Ambrosia und andere Köstlich- Persönlichkeiten der Musiker heraus. Je nach den Anforderungen
keiten der Musik zu entdecken. der Programme lädt das Ensemble Musiker von internationalem Rang
Bei Mozarts «Incarnatus est» umgarnen Flöte, Oboe und Fagott als ein und knüpft enge Verbindungen mit vielversprechenden jungen
Solo-Instrumente die Stimme mit raffinierten Verzierungen. Im be- Künstlern wie der Blockflötistin Céline Pasche, dem Klarinettisten
rühmten «Exsultate Jubilate» mit seinen virtuosen Koloraturen wird Francesco Spendolini oder der Sopranistin Kathrin Hottiger.
die Stimmkunst aufs Höchste gefeiert. In Joseph Haydns «Welche Mit Leidenschaft gestalten I Pizzicanti die Konzertreihe «Musik kommt
Labung für die Sinne» aus «Die Jahreszeiten» werden in einer üppigen zu Ihnen» mit Konzerten an den schönsten poetischen Spielstätten
Naturschilderung alle musikalischen Mittel verwendet, um den höchs- der Regionen Basel / Solothurn. I Pizzicanti sind regelmässig zu Gast
ten Grad an Genuss zu erzielen. bei renommierten Festivals in der Schweiz und Europa: Bach en Com-
Als stärkender Begleit-Trunk erklingen Haydns 64. Sinfonie und der brailles, Barockfestival St. Pölten, La Folia Rougemont, Schubertiade
langsame Satz aus seiner 13. Sinfonie sowie Mozarts Jugendouvertüre d’Espace 2 und mit Live-Aufnahmen ihrer barocken und klassischen
Apollo und Hyacinth. Wohl bekomm’s! Konzerte immer wieder auf Espace 2 zu erleben.10
I PIZZICANTIDie junge Schweizer Sopranistin Kathrin Hottiger schloss den Master
of Arts Performance vokal mit Minor Alte Musik an der Hochschule
Luzern bei Prof. Liliane Zürcher mit Auszeichnung ab. Zur Zeit bildet
sie sich privat bei Malin Hartelius weiter. Kathrin Hottiger gewann
beim renommierten internationalen Wettbewerb für Barockoper «Pietro
Antonio Cesti» 2018 in Innsbruck den 3. Preis. Sie ist ebenfalls Preis-
trägerin des Migros-Kulturprozent 2017 und 2018. Im Rahmen von
Meisterkursen hatte sie die Möglichkeit, mit Bernarda Fink, Edith
Mathis, Ton Koopman, Evelyn Tubb, Cornelia Kallisch und Brigitte 11
Geller zu arbeiten.
Als gefragte Konzert- und Opernsängerin ist Kathrin Hottiger im In-
und Ausland engagiert. Highlights ihrer noch jungen Karriere um
fassen Konzerte mit der Camerata Schweiz, Camerata Bern, dem
Orchestre de Chambre de Lausanne oder dem Capricornus Consort
Basel. Bereits mehrfach trat sie im KKL Luzern auf, letztmals 2018
KATHRIN HOTTIGER
als Solistin in Händels «Messiah».
In der Spielzeit 18 / 19 gastierte sie als Amore in der Produktion
«Tanz 30: Orfeo ed Euridice» am Luzerner Theater. Als Eurydice war
sie in der Pariser Fassung «Orphée et Eurydice» unter der Leitung von Gerne arbeitet Kathrin Hottiger in kammermusikalischem Rahmen:
Alexander Rudin im Tschaikowsky-Konzertsaal in Moskau sowie an Regelmässig musiziert sie mit dem Ensemble I Pizzicanti und im Duo
der Komi Opera (RUS) zu erleben. Des weiteren war sie u. a. als Venus mit dem Pianisten Edward Rushton. Dabei vertieft sie sich vorwiegend
(Venus and Adonis) und als Gretel (Hänsel und Gretel) am Luzerner in französischer und skandinavischer Literatur.
Theater oder als Fiammetta (Boccaccio) am Stadttheater Sursee zu Kathrin Hottiger wird repräsentiert durch Andreas Schlegel von Artist
erleben. Management Schlegel.
1213
HÖREN
Klingende Zone 19
Samstag, 24. 8., 13.15 –17.00 Uhr
Plätze und Säle in der Altstadt Lenzburg 23 ENSEMBLES UND FORMATIONEN
14 AUFTRITTSORTE
Stadtzelt auf dem Metzgplatz, Arkaden beim Alten Gemeindesaal,
Rathausgasse, Grabenweg, Restaurant Hirschen, Reformierte Stadt-
kirche, Seifi, Hotel Ochsen Garten
DIE LENZBURGER ALTSTADT SINGT, KLINGT, DRÖHNT UND PULSIERT! PROGRAMM
23 Ensembles, Vereine und Chöre aus Lenzburg und der Region geben 13.15 Uhr Begrüssung und Eröffnung der Klingenden
Kostproben aus ihrem Repertoire zum Besten. Um 13.15 Uhr ist Er- Zone 19 mit musikalischer Ouvertüre durch die
öffnung im Stadtzelt auf dem Metzgplatz mit anschliessender musi- Big Band der Stadtmusik Lenzburg
kalischer Ouvertüre durch die Big Band der Stadtmusik Lenzburg.
anschl. bis 17 Uhr Konzerte aller 23 Formationen in der Altstadt
Ab 13.40 Uhr finden verschiedenste Konzerte an insgesamt 8 Stand- Lenzburg
orten im Bereich der Altstadt statt. Die Lenzburger Begegnungszone
verwandelt sich durch mehr als 230 musizierende Menschen in eine Detaillierte Auftrittspläne liegen ab 13 Uhr im Stadtzelt auf oder kön-
klingende Zone – eine Begegnung der besonderen Art für Mitwir- nen über unsere Homepage heruntergeladen werden.
kende sowie fürs Publikum! www.mbl-lenzburg.chSAITEFIEBER
TRIO ZUPFGEIGEN
DIE MITWIRKENDEN 15
Alphorngruppe Unteres Seetal Alphornmusik, traditionell, dreistimmig flying fingers Irish Folk Music
Attic Jazz Collective Klezmer und Jazz Gambenconsort Don Sebastian Barock
BBI Ensemble Brass Sound Horn-Up Urchig, gemixt mit verschiedenen
Big Band der Rock, Funk, Samba, Shuffle, Blues, Swing Überraschungen
Stadtmusik Lenzburg insiemeChor «More than voices» Von früher bis heute
Chantjsa Chansons, Songs querbeet, gecovert les flûtiers Barockmusik, Weltmusik
Chor Mille Feuilles Griechische Volksmusik Regionales Jugendorchester Klassik und Filmmusik
Chor Musikverein Lenzburg Klassik- und Volkslieder a capella Lenzburg
Cowal Guitar Duo Blues / Jazz, instrumental rhythmusik Schülerensemble Afro- und Latin-Rhythmen
Crazy Reeds Querbeetein, Kassik – Tango – Saitefieber Word, Zigane, Klezmer
Jazz – Ragtime Saxotonic 4 Von Klassik bis Swing
Die KlariNetten Ensemblemusik aus verschiedenen Seniorenchor Lenzburg Chorgesang – Volkslieder aus aller Welt
Epochen stimmhoch2 Singer- / Songwriter
EN VOYAGE Hochstehende Musik aus aller Welt Trio Zupfgeigen Von Klassik bis Jazz / Rock bis Klezmer,
(Tango / Jazz / Swing) rassig und träumerischSEHEN
Performance
Freitag, 30. 8., 20.15 Uhr
Stapferhaus LUCA BORIOLI, PERKUSSION
16
ZUM PROGRAMM
Visual Percussion
Visual Percussion «Mini» versucht die vielen kleinen und zu Unrecht Im ersten Teil des Konzertes konzentriert sich Luca Borioli auf Ob-
vernachlässigten Instrumente der Schlagzeugwelt zu rehabilitieren. jekte, die einen Schlagzeuger täglich begleiten und / oder belästigen.
Jedes Stück in diesem neuen Programm wird Instrumenten oder Der zweite Teil hingegen präsentiert verschiedene Instrumente, die
Objekten gewidmet, die im Leben eines Schlagzeugers eine wichtige leider nur selten erwähnt werden und den Weg auf die Konzertbühne
Rolle spielen, die aber von aussen kaum wahrgenommen werden. kaum finden. Die Performance, die Bezug zur aktuellen Stapferhaus-
Vom Metronom, über Maracas, Dirigent, Tische, bis zum Triangel Ausstellung «FAKE. Die ganze Wahrheit» nimmt, wird mit zahlreichen
geraten kaum perkussive Exoten in Vergessenheit. Ein erfrischendes visuellen und elektronischen Effekten unterstützt, welche das Konzert
Konzert, das viele Überraschungen verspricht! zu einem interaktiven Erlebnis werden lassen.WOHN
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DAS PROGRAMM Javier Alvarez 17
Thierry De May Temazcal
Silence must be für Maracas und Elektronik
für Dirigent und Elektronik
Casey Cangolesi
Casey Cangolesi The Big Audition
Sleight of And Evil Hand für Becken und Elektronik
für Kleine Trommel und Metronom
Georg Kreisler
Casey Cangolesi Das Triangel
Bad Touch für Triangel und visuelle Effekte
für Solo Performer und Playback
Zugabe:
Thierry De May Luca Borioli
Musique de Table Feuerzeugmusik
für drei Paare von Händen für sechs Feuerzeuge18
DER INTERPRET 19 Luca Borioli wurde 1980 in Bellinzona geboren. Er studierte Schlagzeug in Zürich und Trossingen (D) in den Klassen von Horst Hofmann und Franz Lang, wo er sein Lehr- und Konzertdiplom mit Auszeichnung abschloss. Während dieser Zeit gewann er verschiedene Preise, wie die LUCA BORIOLI Friedl Wald Stiftung (zweimal) und den Musikpreis Hans Ninck 2004. Seit 2004 ist Luca Borioli Schlagzeuglehrer an der Musikschule Konser- vatorium Zürich MKZ und bis 2015 auch an der Zürcher Hochschule der Künste (Nebenfach Schlagzeug). Ausserdem spielt er regelmässig in verschiedenen Orchestern als Zuzüger, z. Z. mit der Philharmonia Zürich, dem Sinfonieorchester Basel, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Kammerorchester Basel, dem Sinfonieorchester St. Gallen und Er ist Mitglied des Schlagzeugquartetts «Metric Art Ensemble» und dem argovia philharmonic. Zuvor ist er 15 Jahre Zuzüger im Tonhalle tritt in verschiedenen Duo-Besetzungen auf: mit der Geigerin Carolin Orchester Zürich gewesen und spielte auch mit der Südwestdeutschen Forster Borioli, dem Saxophonisten Harry White und dem Schlagzeu- Philharmonie Konstanz, dem Staatstheater Wiesbaden und dem Or- ger Mario von Holten. 2018 hat er die Konzertreihe «Visual Percus- chester des SWR Freiburg. sion» entworfen und erstmals aufgeführt.
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TASTEN
Klavierabend
Samstag, 31. 8., 20.15 Uhr
Alter Gemeindesaal ´ KLAVIER
MAŠA UND BEAT WÄLTI-MIHIC,
ZUM PROGRAMM
Tastsinn – ja, dieser zeigt sich am heutigen Klavierabend in vielen
Facetten. Neben zwei vierhändigen Werken erklingen Stücke für
zwei Flügel, dazwischen auch kleinere Solostücke. Während der erste
Teil vorwiegend der Romantik gewidmet ist, liegt das Hauptgewicht
im zweiten Teil auf dem 20. Jahrhundert.
22
1. TEIL Erik Satie (1866 –1925)
Franz Schubert (1797 –1828) Sports et divertissements, 1914
Rondo D 951, vierhändig, 1828 Nr. 15 Le Pique-nique (Dansant)
Allegretto quasi Andantino
Johannes Brahms (1833 –1897)
Olivier Messiaen (1908 –1992) Variationen über ein Thema von Joseph Haydn, op. 56b,
Petites esquisses d’oiseaux, 1985 für zwei Klaviere, 1873
Nr. 2: Le merle noir Thema Chorale St. Antoni: Andante
Var. 1: Andante con moto, Var. 2: Vivace
György Kurtág (*1926) Var. 3: Con moto, Var. 4: Andante
Játékok-Spiele, Bd. 4, 1979 Var. 5: Poco presto, Var. 6: Vivace
Nebelkanon, vierhändig Var. 7: Grazioso, Var. 8: Poco presto
Játékok-Spiele, Bd. 8, 2010 Finale: Andante
Blumen die Menschen, sich umschlingende Töne,
für drei Hände – PAUSE –23
2. TEIL Modest Mussorgsky (1839 –1881)
Francis Poulenc (1899 –1963) Bilder einer Ausstellung, 1874
Sonate für Klavier zu vier Händen, 1918 Nr. 3: Das alte Schloss
1. Prélude
2. Rustique Darius Milhaud (1892 –1974)
3. Final Scaramouche op. 165b, Suite für zwei Klaviere, 1937
1. Vif
Claude Debussy (1862 –1918) 2. Modéré
Préludes Band 1, 1910 3. Brazileira, Mouvement de Samba
Nr. 4: Les sons et les parfums tournent dans l’air du soir
Witold Lutosławski (1913 –1994)
Variationen über ein Thema von Paganini für zwei Klaviere, 1941
Allegro capriccioso – meno mosso – poco lento – allegro molto –
più mosso – ancora più mosso – ancora più mossoAus Schuberts letztem Lebensjahr 1828 stammt das vierhändige Rondo
D 951, ein Wunder an musikalischer Schönheit. Der Reiz dieser wahr-
haft magischen Musik liegt im ununterbrochenen lyrischen Singen,
im reinen Leuchten des Klangs, selten wird der Klavierklang derart
kantabel wie hier. In ruhigem Duktus und weit ausschwingender Form
verströmt sich ein kaum getrübtes, heiter-wissendes Glücksgefühl.
Die Haydn-Variationen von Brahms lassen sich als eine der letzten
Stationen auf dem Weg zur 1. Sinfonie deuten. In ihnen erprobte der
überkritische Selbstzweifler die Schreibweise für Orchester. Glückli- Lutosławski schrieb seine Paganini-Variationen 1941 in Warschau unter
24 cherweise für den Klavierfreund liegt das Werk auch in einer Fassung deutscher Besetzung. Wie viele andere Musiker konnten er und sein
für zwei Klaviere vor. Das Thema mag Brahms aufgrund der asymme- Klavierpartner Panufnik nur mit Auftritten in Caféhäusern und mit ent
trischen Fünftaktgruppen gefesselt haben. In meisterhafter Art und sprechend unterhaltender Musik überleben. Lutosławsky lässt die elf
ungewöhnlich dichter, verzahnter Schreibweise gibt Brahms den fol- Originalvariationen Paganinis mehr oder weniger unverändert durch-
genden Variationen je ein unverwechselbares eigenes Gepräge. Kulmi- laufen. Dazu tritt ein oftmals witziger, schräger Kommentar: Gegen-
nationspunkt und Krönung ist die grosse Passacaglia im Finale. Zuletzt akzente, polytonale Überlagerungen oder chromatische Felder sorgen
erscheint nochmals in allem Glanz der ursprüngliche Choral. für Überraschungen. Hier zieht einer freudig alle Register des moto-
rischen Spiels, zuweilen wird das Klavier zum virtuosen Schlagwerk!
Die vierhändige Sonate von Poulenc bezeugt dessen frühes Genie. Im
ersten Satz verschränken sich die vier Hände der beiden Spieler oft Milhaud schrieb Scaramouche als Bühnenmusik für eine Komödie
akrobatisch ineinander, das Über- und Untergreifen ist ein Hauptver- von Molière, den Médecin volant, die er anschließend in eine Suite
gnügen dieses Stücks! Im zweiten Satz symbolisieren die weissen für zwei Klaviere umschrieb. Der erste Satz, schnell und von unwider-
Tasten die Idylle auf dem Lande. Das Finale zeigt die Miniatur-Apo- stehlicher Heiterkeit, ist eine überschäumende Ouvertüre, der zweite
theose der ländlichen Stimmung, heiter, spassig, unbeschwert. Der Satz, Modéré, entwickelt mit Melancholie ein ausdrucksvolles Thema.
sparsame Klaviersatz läuft mechanisch, aber nicht leblos dem über- Der verblüffende Samba der Brazileira setzt einen Schlusspunkt von
raschenden Ende zu. hitziger Exotik.Maša Wälti-Mihić wurde 1977 in Luzern als Tochter kroatischer Eltern
geboren. Schon während des Gymnasiums in Köniz begann sie ihr
Klavierstudium bei Tomasz Herbut in Bern, wo sie im Jahr 2000 das
Lehrdiplom und 2001 das Konzertreifediplom mit Auszeichnung er-
hielt. Danach erlangte sie in New York City am Mannes College of
Music bei Thomas Sauer das Professional Studies Diploma. Neben
dem solistischen Repertoire widmet sie sich vor allem der Kammer-
musik und der Liedbegleitung. Sie unterrichtet seit 2004 an der Mu-
sikschule Liestal.
Beat Wälti ist in Interlaken aufgewachsen. Nach der Matura studierte
er in Bern in den Klavierklassen von Otto Seger (Lehrdiplom mit Aus-
zeichnung) und Tomasz Herbut (Konzertreifediplom mit Auszeich-
nung). Anschliessend bildete er sich in der Kammermusikklasse von
Guy-Michel Caillat in Genf weiter. Parallel dazu liess er sich an der
Universität Bern zum Gymnasiallehrer Musik ausbilden. Er unterrichtet
an der Kanti Wohlen Musik, Chorsingen und Klavier. Ausserdem leitet
er den Musikverein Lenzburg.
MAŠA UND BEAT WÄLTI-MIHIĆ
Maša und Beat Wälti-Mihić wohnen mit ihren drei Kindern in Lenzburg.DER 6. SINN
Kinderkonzert
Samstag, 7. 9., 17.00 Uhr
Aula Bleicherain LENZBURGER KANTOREI
KRISTINE JAUNALKSNE, LEITUNG
Dieses Konzert wird von der Kulturgesellschaft URSULA STEINMANN-FEY, ERZÄHLERIN
des Bezirks Lenzburg unterstützt. PAVEL CERVENY, GITARRE
26
ZUM PROGRAMM
Um den 6. Sinn den Kleinen und Grossen im Publikum näherzubrin-
gen, werden mit Texten und Liedern wie z. B. «Ohren» (Pavel Cerveny)
oder «Weißt du, wie der Sommer riecht?» (Ilse Kleberger) zuerst die
vertrauten fünf Sinne vorgestellt. Das Lied «Märli» (Sophie Hämmerli-
Marti) leitet anschliessend eine Erzählung aus dem Reich der Tiere «Die drei Federn»
ein: «Die drei Federn». Begleitet von weiteren ausgewählten Liedern, Ein alter König möchte seinen Nachfolger bestimmen. Er stellt seinen
entführt uns das Märchen der Brüder Wilhelm und Jacob Grimm in drei Söhnen verschiedene Aufgaben und lässt als Richtungsweiser
eine Welt, in der nicht alles mit Verstand und Logik erklärt werden drei Federn fliegen. Die beiden älteren Brüder machen sich über den
kann. Wir können ganz der Eingebung, dem Instinkt oder eben dem Jüngsten lustig. Sie halten ihn für dumm und unfähig, die Aufgaben
6. Sinn nachspüren. Lieder und Märchen fliessen harmonisch ineinan- zu lösen. Das Schicksal lässt seine Feder bereits in nächster Nähe des
der und versprechen ein abwechslungsreiches Programm für Men- Schlossgartens niederfallen. In seiner Verzweiflung erhält der Jüngste
schen ab 5 Jahren. Hilfe von Tieren und das Märchen nimmt seinen wunderbaren Lauf.LENZBURGER KANTOREI
27
DIE MITWIRKENDEN
Die Lenzburger Kantorei fördert den jugendlichen Chorgesang und
bietet interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich
im Gesang weiter zu entwickeln. Grundlage der Weiterbildung ist die
individuelle Stimmbildung. Unter der Leitung von qualifizierten Fach-
personen werden musikalische Projekte realisiert und aufgeführt.
Dabei erleben Kinder und Jugendliche die Gemeinschaft mit Gleich-
altrigen ganz unterschiedlicher Herkunft. Die Lenzburger Kantorei
leistet einen wichtigen Beitrag zur Jugend- und Begabtenförderung.
Meilensteine der letzten Jahre waren unter anderem eine CD-Auf- 2018 folgte ein Auftritt mit Volksliedern im Rahmen des Chorfestivals
nahme mit Liedern von Pavel Cerveny 2017. Im gleichen Jahr erreichte Terra Choralis in der Tonhalle Maag und ein Konzert im Rahmen des
die Kantorei beim 10. Schweizerischen Chorwettbewerb den ausge- Projekts «Hundertfüfzg Johr Sophie Hämmerli-Marti» mit alten und
zeichneten 4. Rang in der Kategorie Kinder- und Jugendchöre. neuen Vertonungen ihrer Gedichte.8 –10 Uhr `5{5G5L5}5=5D5H5:5|5=5L5D65065P5=5J5K5G5|5=
10 –12 Uhr `5D5G5P5L5=5J5K5G5|5=5{5G5L5}5=5D5G5P5L5=
12 –14 Uhr `5K5"65065D5=5D5G5K5L5=5D5G5G5L5=5D5G5P5L5=
ÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÝÞÝÝÝÝÞÝ5ÝÝÝS5G5P5:5=
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14 –16 Uhr
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KRISTINE JAUNALKSNE
URSULA STEINMANN-FEY
Kristine Jaunalksne, musikalische Leiterin der Lenzburger Kantorei,
ist in Riga, Lettland, geboren und aufgewachsen. Sie studierte Chor- Ursula Steinmann-Fey ist in Lenzburg aufgewachsen, wo sie in den
leitung an der Lettischen Musikakademie. Unter ihrem Dirigat erhielt 70er Jahren als Kindergärtnerin tätig war. In den 80er Jahren lebte
der Mädchenkammerchor «Tonika» bei verschiedenen internationalen sie mit ihrem Mann in Saanen und Gstaad. Dort kamen ihre beiden
Chorwettbewerben zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Nach Ab- Söhne zur Welt. Schon früh pflegte sie zwei Leidenschaften: das Singen
schluss des Studiums setzte sie ihre Ausbildung mit einem Gesangs- und das Puppentheater. Später, wieder in Lenzburg wohnhaft, grün-
studium an der «Schola Cantorum» Basiliensis bei Andreas Scholl und dete sie 1998 zusammen mit ihrer Freundin das Puppentheater Grafen-
Evelyn Tubb sowie am Konservatorium in Neuchâtel bei Jeanne Roth stein als Gastbühne und während 12 Jahren mit eigenem Kellerthea-
fort und tritt regelmässig als Solistin auf. Seit 2013 ist Kristine ter in der Lenzburger Altstadt. Von 2000 bis 2003 absolvierte sie eine
Jaunalksne musikalische Leiterin der Lenzburger Kantorei und reali- Ausbildung zur Puppenspieltherapeutin. Als Sagenerzählerin trat sie
siert mit den Kindern und Jugendlichen neben den regelmässigen erstmals am Lenzburger Stadtfest 2006 auf. Mit Begeisterung nimmt
Sommer- und Adventskonzerten immer wieder spannende Projekte. sie an diesem Projekt mit der Kinderkantorei teil.RIECHEN
ZURICH WINDS:
MATVEY DEMIN, FLÖTE
MARTIN FRUTIGER, OBOE
Kammermusik FLORIAN WALSER, KLARINETTE
MICHAEL VON SCHÖNERMARK, FAGOTT
Sonntag, 8. 9., 17.00 Uhr MISCHA GREULL, HORN
Alter Gemeindesaal
BIBI BIGLER, PARFUMEURIN
ZUM PROGRAMM
Das Parfüm der Windrose
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Süden
Giuseppe Cambini (1746 –1825)
Quintetto per fiati no. 3 in fa maggiore
Westen
Jaques Ibert (1890 –1962)
Trois pièces brèves
Norden
Carl Nielsen (1865 –1931)
Kvintet for Fløjte, Obo, Klarinet, Horn og Fagot op. 43 Die Parfumeurin Bibi Bigler begleitet die Musikstücke mit eigens
kreierten Duftkompositionen, welche dem Publikum auf Duftstreifen
Osten verteilt werden.
György Ligeti (1923 – 2006) Ein detailliertes Programm mit Erläuterungen zu den Düften liegt
Sechs Bagatellen für Bläserquintett am Konzert auf.Zurich Winds Wenn die fünf Bläsersolisten des Tonhalle-Orchesters, die sich zum Bläserquintett Zurich Winds zusammengefunden haben, in ihre Blas- instrumente blasen, entstehen heftige Süd-, West-, Nord- und Ost- winde! Je ein Quintett aus jeder Himmelsrichtung erklingt an diesem Konzert und entfaltet sein jeweiliges Parfüm. Die Formation des Holzbläserquintetts entstand in der Klassik, konnte sich aber erst nach der Romantik im frühen zwanzigsten Jahrhundert analog zum Streichquartett als Standardformation etablieren. Während beim Streichquartett die Klänge der einander ähnlichen Instrumente zu einer Einheit verschmelzen, definiert sich das Holzbläserquintett mehr durch den gegenteiligen Reiz: Fünf verschiedene Instrumente erzeugen eine bunte Vielfalt an Klangfarben. Wie die vier heute inter- MATVEY DEMIN 31 pretierten Komponisten aus den vier verschiedenen Himmelsrich tungen damit umgegangen sind, könnte kaum unterschiedlicher sein. Giuseppe Cambini war einer der ersten Komponisten, die für Bläser- DIE MITWIRKENDEN quintett komponiert haben. Sein Quintett, komponiert 1802, bringt Matvey Demin (Flöte) wurde im Jahr 1993 in Osinniki (Sibirien, Russ- uns Düfte aus seiner heimatlichen Toskana. Der Franzose Jacques land) geboren. Seinen ersten Querflöten-Unterricht erhielt er im Ibert hat seine trois pièces brèves mehr als hundert Jahre später Alter von neun Jahren bei seiner Grossmutter und danach bei Nadez- komponiert und führt uns in seine geschäftige Heimatstadt Paris. hda Furenkova an der Musikschule für begabte junge Musiker in Ganz anders klingt da die Musik des Dänen Carl Nielsen: Die rohe Nowosibirsk. Ab 2009 studierte er in Deutschland bei Prof. Andrea Schönheit der nordischen Landschaft und die Düfte der Ost- und Nord- Lieberknecht. Er ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbe- see sind hörbar. György Ligeti aus Ungarn gilt als einer der führenden werbe; so gewann er z. B. in Pretoria (Südafrika) den 1. Preis und Komponisten der musikalischen Avantgarde. Seine sechs Bagatellen drei Sonderpreise, darunter eine Konzerttournee in Südafrika und für Bläserquintett klingen aber mehr spritzig heiter als modern: Es ist Einladungen zu Solokonzerten in Venezuela mit dem Simón Bolívar die rhythmische Volksmusik des Ostens, die hier hörbar, sichtbar und Orchester unter Maestro Dudamel. Matvey Demin war Solo-Flötist riechbar wird und dieses Stück zu einem der grossen Hits für Holz- im Gustav Mahler Jugendorchester. Seit der Saison 2014 / 15 ist er bläserquintett gemacht hat. stv. Solo-Flötist im Tonhalle-Orchester Zürich.
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NEU: Urban Dance für Kinder und Erwachsene | 079 436 71 11 | www.tanz-fabrik.chMartin Frutiger (Oboe) ist Solo-Englischhornist im Tonhalle-Orchester
Zürich. Er unterrichtet als Dozent für Englischhorn an der Zürcher
Hochschule der Künste und leitet eine Berufsausbildungsklasse für
Oboe an der Hochschule Luzern Musik. Daneben tritt er regelmässig
als Solist und als Kammermusiker auf. Seine musikalische Ausbildung
erhielt Martin Frutiger am Konservatorium Bern bei Prof. Hans Elhorst
und an der Musikhochschule München bei Prof. Günther Passin.
Danach spielte er im Rahmen der Karajan-Akademie während zwei
Jahren bei den Berliner Philharmonikern unter den Chefdirigenten
Claudio Abbado und Sir Simon Rattle. In den letzten Jahren sind von
ihm zwei Einspielungen mit Originalwerken für Englischhorn und
Klavier im englischen Label Guild auf CD erschienen. Martin Frutiger
lebt mit seiner Familie in Staufen.
FLORIAN WALSER
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MARTIN FRUTIGER
Florian Walser (Klarinette) wurde in Zürich und Basel von Heinz Hofer,
Elmar Schmid und Hans Rudolf Stalder ausgebildet. Während seines
Studiums trat er ins Tonhalle-Orchester Zürich ein, wo er seit 23 Jahren
tätig ist. Zusammen mit dem Schweizer Oktett machte er sich einen
Namen als Arrangeur von klassischen und volksmusikalischen Werken,
dabei entstanden mehrere CDs. Als Mitarbeiter bei der Herausgabe
der Volksmusiksammlung Hanny Christen kam er zum ersten Mal
intensiv in Kontakt mit alten Schweizer Volksmusikquellen. Mit der
«Stubete am See» gewann er den Wettbewerb «echos» von Pro Helvetia.
Dieses Festival für neue Schweizer Volksmusik in der Klassik-Hoch-
burg Tonhalle findet alle zwei Jahre unter seiner Leitung statt. Mit
Linard Bardill verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit, das Gemein-
schaftswerk «Nid so schnell, Wilhelm Tell» gewann 2010 eine Aus-
zeichnung für die beste Lieder-CD.Michael von Schönermark (Fagott) wurde in Berlin geboren. Von seinem
zwölften Lebensjahr an besuchte er das Musikgymnasium Carl Philipp
Emanuel Bach in Berlin und wurde dort als Jungstudent der Hoch-
schule für Musik Hanns Eisler Berlin von Prof. Fritz Finsch unterrichtet.
Von 2000 bis 2004 studierte er bei Prof. Klaus Thunemann. Im Januar
2004 wurde Michael von Schönermark im Alter von nur 22 Jahren
Solofagottist des Konzerthausorchesters Berlin. Im August 2015 wech-
selte er in ebendieser Position zum Tonhalle-Orchester Zürich. Seit
2017 ist er Hauptfach-Dozent für Fagott an der Hochschule Luzern.
Er ist Mitglied des Quadriga Fagottensembles. Seine Einspielung des
Fagottkonzertes von Andrzej Panufnik zusammen mit dem Konzert-
hausorchester Berlin erschien 2013 bei cpo. Die CD wurde mit dem
ICMA Special Achievement Award 2015 ausgezeichnet.
MISCHA GREULL
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MICHAEL VON SCHÖNERMARK
Mischa Greull (Horn) ist ein vielseitig engagierter Kammermusiker.
Neben seiner Tätigkeit als Solohornist im Tonhalle-Orchester Zürich
spielt er in wechselnder Besetzung in verschiedenen Ensembles. CD
Produktionen und Auftritte für das Radio mit Hornquartett, Bläser-
quintett, Horntrio oder mit grösseren Kammermusikgruppen gehören
ebenso dazu wie regelmässige Konzerte mit Musikerfreunden aus dem
Tonhalle-Orchester Zürich oder dem Huh-Trio in Südkorea. Konzert
reisen führen ihn nach Korea, Japan, China, Kanada, Nord- und
Südamerika und in die meisten Länder Europas. Neben seiner Konzert-
tätigkeit ist Mischa Greull Professor an der Zürcher Hochschule der
Künste ZHdK.35
Bibi Bigler, Parfumeurin
Nach ihrem Studium der Biologie an der Universität Zürich besuchte
Bibi Bigler die Internationale Parfumerieschule Givaudan in Grasse
(F). Bei Givaudan Schweiz war sie nachher für Aromakreation und
Umsetzung von Duftprojekten zuständig. Nach einem längeren Auf-
enthalt auf einer einsamen Alp im Engadin, wo sie sich neben den
Schafen mit der Duftforschung über alpine Düfte beschäftigte, ist sie
seit 2009 als freischaffende Parfumeurin im eigenen Unternehmen
«die Parfum Bar» tätig, leitet Workshops und widmet sich der Ent-
BIBI BIGLER
wicklung der eigenen Duftlinie.www.reaktor.ch
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