AUSSEN WIRTSCHAFT WIRTSCHAFTSBERICHT ISRAEL - WKO
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AUSSEN WIRTSCHAFT WIRTSCHAFTSBERICHT ISRAEL Gesamtjahr 2020 AUSSENWIRTSCHAFTSCENTER TEL AVIV MÄRZ 2021
2
Eine Information des
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Im Fokus dieses Wirtschaftsberichts stehen die Exportzahlen für das Jahr 2020. Informationen zur aktuellen
Corona-Situation in Israel finden Sie hier.
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WIRTSCHAFTSBERICHT ISRAEL (Gesamtjahr 2020)
• Israelische Wirtschaft hält sich 2020 mit -2,4% erstaunlich gut
• Privatkonsum mit bis zu +12,5% wird der Wirtschaftstreiber 2021
• Österreichische Warenexporte nach Israel bleiben konstant
• Startups lukrieren mit USD 10 Mrd. neuen Rekord an Investitionen
• Wahlen zur Knesset am 23. März
Wirtschaftskennzahlen
2018 2019 2020 2021
Prognose Prognose
Nominales Bruttoinlandsprodukt in Mrd. USD1 370,0 394,7 402,6 435,9
Bruttoinlandsprodukt/Kopf zu Kaufkraftparität in US-Dollar2 41,47 42,91 41,92 43,11
Bevölkerung in Mio.3 8,9 9,1 9,2 9,4
Reales Wirtschaftswachstum in % 4 3,5 3,4 -2,4 3,1
Inflationsrate in %5 0,8 0,8 -0,6 0,9
Arbeitslosenrate in %6 4,0 3,8 4,4 5,2
Wechselkurs der Landeswährung (NIS zu Euro)7 4,29 3,88 3,95 3,96
Warenexporte des Landes in Mrd. US-Dollar 58,57 60,23 57,21 61,16
Warenimporte des Landes in Mrd. US-Dollar 77,03 76,18 69,81 76,2
Wirtschaftsleistung des Landes, Weltwertung:8 Rang 31
Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich
2018 2019 2020 Verände-
rungen
zum Vor-
jahr in %
Österreichische Warenexporte in Mio. Euro 372,0 406,8 405,2 -0,4
Österreichische Warenimporte in Mio. Euro 188,7 161,9 161,7 -0,1
Österreichische Dienstleistungsexporte Mio. EUR9 160,0 176 73 (Q1-3) -47,5
Österreichische Dienstleistungsimporte in Mio. EUR10 119,0 118 71 (Q1-3) -14,5
Österreichische Direktinvestitionen11, Stand 2019 EUR 67 Mio.
Beschäftigte bei österr. Direktinvestitionen12: Stand 2019: k.A.
Direktinvestitionen aus IL in Ö13, Stand 2019: EUR 244 Mio.
Beschäftige in Österreich bei Direktinvestitionen aus IL14 Stand 2019: k.A.
Wichtigster Warenexportmarkt für Österreich: Rang 44
1-7 Quelle: Economist Intelligence Unit
8 Quelle: Weltbank
9-14
Quelle: Österreichische Nationalbank
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1. Wirtschaftslage
Israels Wirtschaft Der Rückgang der Wirtschaftsleistung im Gesamtjahr 2020 betrug laut den Zahlen
schrumpft um 2,4% des israelischen Finanzministeriums vergleichsweise milde 2,4%. Hier zeigt sich
deutlich die geringere Abhängigkeit vom Realsektor und die starke Performance
der Dienstleistungsindustrie, die im Digitalisierungsboom von 2020 ebenfalls einen
starken Wachstumsmotor hatte. Für 2021 rechnet die Bank of Israel mit zwei Sze-
narien: das optimistischere nimmt an, dass die Durchimpfung der Bevölkerung und
Öffnung der Wirtschaft weiterhin zügig vorangeht, das zweite, dass es noch weitere
2021 bis zu +6,3% Verzögerungen gibt. Der Privatkonsum dürfte in jedem Fall mit einer Zunahme von
möglich 7,5 % bis 12,5 % Wachstumstreiber sein und zu einem Wirtschaftswachstum von
3,5% bis 6,3% führen. Allerdings wird der Konjunkturaufschwung maßgeblich von
weiteren Corona- Einschränkungen, der weiter hohen Arbeitslosigkeit und dem Er-
starken der allgemeinen Weltwirtschaftslage beeinflusst werden.
Warenexporte -15%, Laut kürzlich veröffentlichter israelischer Handelsstatistik wurden 2020 Waren im
Hightech weiterhin Wert von USD 50 Mrd. exportiert. Das entspricht einem Rückgang um 15% im Ver-
gefragt gleich zum Vorjahreszeitraum. Die EU bleibt mit knapp unter 30% der wichtigste
Exportmarkt für Israel. Weitere wichtige Zielmärkte sind die USA (26%) und Asien
(22%).
Bei den Exporten handelt es sich vor allem um Industrieprodukte. Besonders viele
Waren werden aus den Bereichen Maschinen, chemische Produkte, sowie Mess-
und Testequipment exportiert.
Importe schrumpfen Die Warenimporte gingen im Vorjahr um -10% auf USD 70 Mrd. zurück. Jene aus
der EU um vergleichsweise milde -2%, die mit einem Anteil von 38% das Gros der
Lieferungen stellt, gefolgt von Asien mit 25% und den USA mit 13%. Es wurden USD
41,7 Mrd. (-9,2%) an Rohmaterialien, USD 11,8 Mrd. (-19,7%) an Investitionsgütern
und USD 16,2 Mrd. (+4,8%) an Konsumgütern importiert. Bei den Investitionsgütern
handelt es sich vor allem um Maschinen und Maschinenzubehör sowie um Fahr-
zeuge. Bei den Konsumgütern wurden vor allem Nahrungsmittel und Getränke so-
wie Möbel und elektrische Geräte im Ausland gekauft. Chemikalien, Eisen und Stahl
und Gummi und Kunststoffe sind die wichtigsten Rohmaterialien, welche nach Is-
rael importiert werden. Einen hohen Importbedarf gibt es aber auch bei Treibstof-
fen.
Positive Leistungsbi- Das Handelsbilanzdefizit ging 2020 um rund 20% auf USD 12,6 Mrd., auch aufgrund
lanz von vermehrten Gasexporten, zurück. Es wird durch den starken Dienstleistungsex-
port mehr als wettgemacht. Der Dienstleistungsüberschuss stieg von USD 23,3
Mrd. auf USD 24,5 Mrd.. Verbunden mit der leicht positiven Zahlungsbilanz von USD
4,2 Mrd. ergibt sich somit eine positive Leistungsbilanz mit einem Überschuss von
USD 16,1 Mrd..
Corona Hilfen laufen Israel machte in mehreren Hilfspaketen NIS 180 Mrd. locker (ca. EUR 45 Mrd.). Die
aus Hilfen kommen zunehmend den von der Krise am härtesten betroffenen Branchen,
Freizeitwirtschaft und Tourismus, zugute und laufen noch bis Mitte 2021. Nachdem
sich für die nun öffnende Wirtschaft aber Probleme ergeben, qualifizierte Arbeits-
kräfte (wieder) einzustellen, ist damit zu rechnen, dass die Hilfsmaßnahmen nach
den Wahlen gekürzt werden und in Stimulus-Pakete für die Wirtschaft umgeformt
werden. Die Kosten des dritten, 42 Tage dauernden Lockdown Anfang 2021 wurden
unterdessen auf rund NIS 35 Mrd. beziffert (ca. EUR 8,8 Mrd.).
Haushaltsdefizit 2020 Aufgrund der genannten Corona Hilfspakete schoss das Budgetdefizit im Jahr 2020
bei 11,6% des BIP auf 11,6% des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Auch 2021 wird das Haushaltsdefizit mit
8,9% des BIP, aufgrund anhaltender Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft,
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Steuerstundungen etc. weiterhin hoch sein. Die Staatsschuldenquote schnellte so-
mit von knapp unter 60% des BIP 2019 auf über 71% letztes Jahr hoch und dürfte
sich erst bei 75% Ende dieses Jahres stabilisieren.
Sehr gute Noten der Trotz der höheren Schuldenquote geben die Ratingagenturen Israel ein gutes Zeug-
Ratingagenturen nis, da die Aussichten positiv bewertet werden. Standard&Poor hat 2019 die Boni-
tätsstufe Israels zum ersten Mal in der Geschichte des Landes auf AA- mit stabilem
Ausblick erhöht. Fitch Ratings gibt Israel A+. Und Moody´s vergab zuletzt A1 für Is-
rael, mit stabilem Ausblick.
Deflation -0,7% Auf Grund der Corona-Krise kam es 2020 zu einer Deflation von 0,7%. Die Inflation
Leitzinssatz um 0% dürfte sich dieses Jahr wieder auf 0,9% normalisieren.
Im April 2020 hatte die Bank of Israel (BOI) den Leitzinssatz auf 0,1% gesenkt. Seit-
dem blieb er unverändert. Ebenso wurde der Kreditrahmen für Kommerzbanken
erweitert, um den Privatkonsum anzukurbeln.
Die Geldpolitik der BOI ist mittelfristig darauf ausgelegt, den Aufwertungsdruck des
Wechselkurs Shekel abzufedern. Für den Ankauf von Fremdwährungen wurden für 2021 USD 30
NIS:USD bei 3,3 Mrd. budgetiert, wovon alleine ein Viertel bereits im Jänner ausgegeben wurde. Es
ist damit zu rechnen, dass der Kurs NIS:USD um 3,3 stabil bleibt.
Arbeitslosenquote 2019 lag die Arbeitslosigkeit bei nur 3,8%. Durch staatliche Hilfsmaßnahmen blieb
durch Hilfsmaßnah- sie auch im Krisenjahr auf nur 4,4%. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Wieder-
men gering. Trotzdem einstellung von Personal nach jedem Lockdown zögerlicher erfolgte. Es ist zu er-
Einkommensverlust warten, dass die staatlichen Hilfsmaßnahmen nach den Wahlen zurückgenommen
werden. Gelitten hat jedoch besonders die Mittelklasse, ein Report des Nationalen
Versicherungsinstituts (NII) zeigte einen Einkommensverlust von 22% für israeli-
sche Familien auf.
2. Besondere Entwicklungen
Vierte Wahl innerhalb Am 23. März 2021 findet die Wahl zur Knesset statt. Langzeit-Ministerpräsident
von zwei Jahren Netanjahu verteidigt sein Amt, trotz anlaufendem Korruptionsprozess als Damok-
lesschwert. Die Regierung der nationalen Einheit, das Bündnis von Likud und Blau-
Weiss, war Ende Dezember an einem Budgetkompromiss (für 2020 wohlgemerkt)
zerbrochen. Hier soll keine politische Wertung vorgenommen werden, es ist jedoch
klar, dass die zersplitterte Parteienlandschaft eine Mehrheitsfindung nicht einfach
machen wird. Eine Koalition wird sich in jedem Fall rechts der Mitte wiederfinden.
Sollte keine Koalition gebildet werden können, würde im schlimmsten Fall Ende
2021 schon wiedergewählt.
„Abrahamic Accords“ Die Vereinigten Arabische Emirate und Israel haben sich unter Vermittlung der USA
Friedensverträge Is- im August 2020 auf einen Friedensvertrag geeinigt. Die VAE hoben daraufhin den
raels mit VAE und offiziellen Wirtschaftsboykott gegen Israel auf. Außerdem besuchten etliche israeli-
Bahrain sche Delegation die VAE, der Beginn einer weiteren diplomatischen und wirtschaft-
lichen Annäherung. Obwohl es bereits vor dem Friedensvertrag (versteckte) wirt-
schaftliche Beziehungen gab, sieht man die Chancen für Israel vor allem in den Be-
reichen Digitalisierung, Telemedizin, Pharmaindustrie, erneuerbare Energien, Prä-
zisionslandwirtschaft und Wasserwirtschaft. Weitere Chancen bieten sich israeli-
schen Unternehmen im Zuge von Kooperationen und Investitionen in den VAE. Nach
der Covid 19 Pandemie hofft Israel auch verstärkt auf Touristen aus den Golfstaa-
ten. Die Teilnahme Israels an der Expo, welche von Oktober 2021 bis März 2022 in
Abu Dhabi stattfindet, stellt einen weiteren Schritt in der Normalisierung der Bezie-
hung zwischen den beiden Staaten dar. Eine Annäherung an weitere arabische
Staaten könnte in den nächsten Monaten und Jahren folgen.
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EUR 50 Mio. Impfstoff- Bei einem trilateralen Blitzbesuch von Bundeskanzler Sebastian Kurz und seiner
Stiftung IL-DK-AT dänischen Kollegin Mette Frederiksen bei Benjamin Netanjahu in Israel Anfang
März 2021 wurde die Absichtserklärung einer gemeinsamen mit EUR 50 Mio. do-
tierten Impfstoff-Stiftung zur Forschung und Produktion verkündet.
Infrastrukturprojekt Der Ausbau des Metropolitan Mass Transit System schreitet mit dem Bau und Be-
Tel Aviv Straßenbahn trieb von zwei neuen Straßenbahnlinien in Tel Aviv voran. Im September 2020 wurde
bekannt gegeben, dass sich fünf Bieterkonsortien beworben haben. Das Projekt soll
als PPP (public-private-partnership) durchgeführt werden und hat einen Projekt-
wert von rund USD 4,3 Mrd.. Für die beiden Linien (Green und Purple) soll auch die
Beschaffung der Schienenfahrzeuge Teil der Projektausschreibung sein. Die Fertig-
stellung des Projekts ist bis 2026 geplant.
USD 70 Mrd. für Infra- Auf dem von staatlicher Seite präsentierten Mehrjahresplan zum Ausbau der Infra-
struktur struktur in Israel sind Projekte im Gesamtwert von USD 70 Mrd. aufgelistet. Israel
liegt im WWF Infrastrukturqualitäts-Index, der das Verhältnis BIP/Kerninfrastruk-
turbestand aufzeigt, mit 50 % des BIP unter dem OECD-Durchschnitt von 71 % und
hat somit Aufholbedarf. Insgesamt umfasst das Programm 233 Projekte, wobei das
Metro-Projekt für den Großraum Tel Aviv und der Bau eines neuen Flughafens noch
nicht inkludiert sind.
Rettung von El Al; Die nationale Fluglinie El Al erhielt letztes Jahr staatlich besicherte Kredite in Höhe
Flüge wieder aufge- von USD 300 Mio.. Nach der Neuübernahme im September durch den bislang unbe-
nommen kannten ultraorthodoxe Eli Rozenberg steht nun ein rigoroses Sparprogramm an.
1.600 Jobs sollen eingespart werden.
Freihandelsabkom- Nach sieben Verhandlungsrunden zwischen China und Israel ist ein Freihandelsab-
men mit China, Süd- kommen zwischen den beiden Staaten in greifbarer Nähe. Die Autoindustrie steht
korea und Japan hierbei besonders im Fokus. Importzölle in Höhe von 7% auf Batteriezellen für
Elektroautos aus China sollen aufgehoben und eine Freihandelszone im Hafen von
Haifa eingerichtet werden.
Anfang September wurde ebenso bekannt, dass die Verhandlungen über ein Frei-
handelsabkommen mit Südkorea abgeschlossen wurden und dieses in den nächs-
ten Wochen unterzeichnet werden soll. Die Abkommen zwischen Israel und China
bzw. Südkorea bringen auch Japan unter Druck, hier nachzuziehen.
Reisebestimmungen Aufgrund der weiteren Ausbreitung des Coronavirus besteht für Israel von österrei-
chischer Seite eine Reisewarnung der höchsten Sicherheitsstufe. Über die aktuelle
Reisesituation informieren Sie sich bitte auf der Website des Außenministeriums
sowie dem Corona Infopoint der WKO.
Zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts gilt: Die Einreise von Österreich nach Is-
rael ist derzeit nur als israelischer Staatsangehöriger, Familienmitglied eines sol-
chen oder als Inhaber eines israelischen Identitätsdokuments möglich. Es muss
eine 14 tägige Quarantäne zu Hause oder in einer zugewiesenen Unterbringung ab-
solviert werden (Geimpfte sind ausgenommen). Freitesten ist nach 10 Tagen mög-
lich. Die geschäftliche Einreise nach Israel ist nur mit Sondergenehmigung mög-
lich. Hingegen bleibt Österreich für israelische Geschäftsreisende offen.
Start-Ups sammeln Israels Startup Ökosystem brach auch 2020 alle Rekorde: Investitionen von USD 10
USD 10 Mrd. ein Milliarden in 607 übertrafen die 2019 Ergebnisse um 31% bzgl. Kapital und 20%
bzgl. Anzahl der Deals. Die meiste Beachtung bekommen derzeit die Tech Verticals
Cyber Security, Fintech and IoT, die die größten Finanzierungsrunden aufweisen.
Aber auch der noch junge FoodTech Sektor wächst beständig. Vermehrt können
sich die Tech Firmen auch am Kapitalmarkt bedienen, als Alternative zu Exits: 2020
wurden in 121 Finanzierungsrunden USD 6,5 Mrd. über den Kapitalmarkt aufge-
nommen, im Vergleich zu „mageren“ USD 1,9 Mrd. 2019. Dennoch spielen die VC
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Fonds eine wichtige Rolle in Israel, vor allem wenn es um kleinere Investments
geht. Die größten Übernahmen und IPOs letztes Jahr: der Chiphersteller Mellanox
wurde vom amerikanischen Technologie-Giganten Nvidia um USD 7 Mrd. übernom-
men. Beim Börsegang wurde JFrog mit USD 3,9 Mrd. bewertet und konnte fast ½
Mrd. zusätzliches Kapital aufnehmen. Die Insurtech Firma Lemonade nahm USD
319 Mio. anlässlich ihres Börsegangs an der NYSE bei einer Bewertung von USD 1,6
Mrd. auf. Der Impact Investment Markt in Israel ist noch nicht sehr ausgeprägt,
wächst aber stark. Vermehrt widmen sich private und institutionelle Investoren
dem Thema und staatliche Stellen setzen Förderprogramme auf. Israel ist bestrebt,
die UN-Nachhaltigkeitsziele auch in den Finanzierungsprinzipien zu verknüpfen:
seit 2016 lädt ein GovTech Incentive Programm Firmen und Non-profit Organisatio-
nen ein, Lösungen für die dringendsten Probleme der öffentlichen Verwaltung zu
präsentieren. Der Call For Proposals wurde letztes Jahr mit NIS 10 Mio. (EUR 2,5
Mio.) dotiert.
Artificial Intelligence, Außerdem waren zuletzt 536 Multinationals aus 35 Ländern im israelischen Tech-
Software/IT, Cyber Ecosystem präsent. 55% der multinationalen Unternehmen stammen aus den USA,
Security, und 27% aus Europa und 15% aus Asien. Die Firmen sind in den Bereichen Technologie
Life Sciences (18%), Pharma und Lifescience (8%), Finanzdienstleistungen (13%), Industriegüter
führende Sektoren (10%), Automotive und Transport (11%), Unterhaltung, Kommunikation und Media
(11%), Nahrungsmittel und Agrartechnik (8%) und Einzelhandel und Konsumgüter
(10%) aktiv. Während die Multinationals in der Vergangenheit israelische Startups
aufkauften oder eigene F&E Zentren in Israel einrichteten, geht der Trend in Rich-
tung Open Innovation. In den letzten Jahren zeichnet sich eine Fokus-Verschiebung
auf investitionsgetriebene, partnerschaftlich geführte Open Innovation Modelle ab.
Israelische Deep- Eine neue Form von High-Tech, die als noch riskanter angesehen wird, heißt Deep-
Tech-Investitionen Tech. Das sind Startups, die sich auf wissenschaftliche Fortschritte und technische
verdoppeln sich Innovationen im High-Tech-Bereich stützen. Sie zeichnen sich durch langwierige
Forschungs- und Entwicklungsprozesse aus, die bis zur kommerziellen Anwendung
lange dauern können und oft große Investitionen erfordern. Der Deep-Tech Sektor
ist auf schwer zu reproduzierendes geistiges Eigentum angewiesen, das den Start-
ups, die es haben, eine rechtzeitige Marktreife verleiht und es für die Wettbewerber
schwierig macht, sich zu etablieren. Deep Tech hat in Israel mit schätzungsweise
150 Startups einen neuen Höchststand erreicht. Nur wenige VC investieren in Deep-
Tech Startups, da sie nicht genügend Wissen aufweisen können jedoch gibt es im-
mer mehr Deep-Tech VC Spezialisten wie Grove Ventures. Auch große Unterneh-
men stellen sogenanntes „Corporate VC“ zur Verfügung und investieren in Deep-
tech Startups, um frühzeitig mit wegweisenden Technologien in Berührung zu kom-
men. Oft übernehmen die Unternehmen eine hohe Kapitalbeteiligung von 30 %, wo-
bei das Hauptinteresse für den Erfolg des Unternehmens und den frühzeitigen Er-
werb von Wissen im Vordergrund steht.
Digital Health: Israel Im Jahr 2018 startete die Regierung eine mit USD 300 Mio. dotierte 4-Jahres-Initia-
Weltmarktführer tive zur Nutzung großer medizinischer Datenmengen mit dem Ziel, Forschern, Un-
ternehmern und medizinischen Einrichtungen diesen großen Pool anonymisierter
Daten zur Verfügung zu stellen. Da alle Patientendaten im selben Format vorliegen,
können KI-Systeme mithilfe von Algorithmen die Daten schnell nach diversen Krite-
rien analysieren und beispielsweise nach Korrelationen bei Behandlungen suchen.
Der digitale Gesundheitssektor ist ein vielversprechender globaler Wachstums-
markt und wird 2022 weltweit eine Marktgröße von über USD 2 Mrd. erreichen. Is-
rael etabliert sich zunehmend als wichtiger Akteur in diesem Ökosystem. Während
die Bevölkerung des Landes nur etwa 0,1% der Weltbevölkerung ausmacht, stiegen
die weltweiten Investitionen in Digital Health in Israel von 1,5% im Jahr 2014 auf
4,5% im Jahr 2019.
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Ende Oktober 2020 waren 39 der insgesamt 371 multinationalen Unternehmen, die
auf dem israelischen Hightech-Sektor aktiv sind, im Bereich der digitalen Gesund-
heit tätig. Die Anzahl der israelischen Firmen auf diesem Sektor beläuft sich auf
614, mit 187 Unternehmen im Bereich Datenanalyse, 160 Firmen im Bereich Mobile
Health, 128 Firmen im Bereich Sensortechnik, 87 im Bereich Telemedizin und 86 im
Bereich Wearables. Hier sehen Sie einen aktuellen Überblick über die Digital
Health Landkarte Israels. 2020/21 plant das AußenwirtschaftsCenter Tel Aviv einen
Schwerpunkt zum Thema Digital Health.
Europäischer Investi- Der Europäische Investitionsfonds EIF, Venture-Arm der Europäischen Investitions-
tionsfond investiert in bank, kündigte im September 2018 seine erste Kapitalinvestition in Israel an. Die
Israeli High-Tech Investition in Höhe von USD 20 Mio. in den von Israel Cleantech Ventures (ICV) ge-
gründeten Fonds erfolgt als Teil des InnoFin Finanzierungsprogramms im Rahmen
von Horizon 2020. ICV ist auf die Finanzierung von Startups in der Early Stage Phase
in den Bereichen Software, Hardware, Infrastruktur und Innovation fokussiert.
Der Europäische Investitionsfonds und die zweitgrößte Bank Israels, Bank Leumi,
kündigten eine Erweiterung ihres Tech-Darlehen-Programms für israelische KMUs
an. Unter der neuen Vereinbarung kann LeumiTech, die technologieorientierte Nie-
derlassung von Bank Leumi, Darlehen in Höhe von insgesamt USD 620 Mio. verge-
ben, die durch den EIF als Teil von Horizon 2020 gesichert sind. Das Programm fo-
kussiert auf Technologiefirmen mit weniger als 500 Mitarbeitern und die maximale
Kreditvergabe für F&E Aktivitäten beträgt pro Unternehmen USD 8,8 Mio.
Green Deal: Israel an
Forschungskooperati- Israel, das ja auch in das Horizon 2020 Programm einzahlt, ist derzeit vor allem an
onen interessiert Forschungskooperationen im Bereich Erneuerbarer Energie, Smart Mobility und
Circular Economy interessiert.
Bau von zwei neuen Israel baut zwei neue Entsalzungsanlagen. Gründe hierfür sind vor allem die seit
Entsalzungsanlagen über Jahre hinweg anhaltenden niedrigen Niederschlagsmengen. Die israelischen
Wasserressourcen sind auf ihrem niedrigsten Stand seit einem Jahrhundert. Vor
allem im nördliche Israel sind die Niederschlagsmengen so niedrig wie seit über
100 Jahre nicht mehr. Dies resultierte in einem derzeitigen Grundwasserspiegel-
Defizit des Landes von 2,5 Milliarden Kubiklitern Wasser, verglichen mit Vorjahren
mit mehr Niederschlag.
Neue East-Med Gas- Die Staats- und Regierungschefs von Zypern, Israel und Griechenland haben im
Pipeline nach Europa Jänner 2020 ein Abkommen über den Bau der geplante Pipeline, die Gas aus dem
in Planung östlichen Mittelmeerraum an Europa liefern soll, unterzeichnet. Die Pipeline würde
ca. 170 Kilometer vor Zypern beginnen und sich über 2.200 Kilometer erstrecken,
um Otranto in Italien über Kreta und das griechische Festland zu erreichen. Über
diese Leitung könnten jährlich bis zu 20 Mrd. Kubikmeter Gas transportiert werden.
Derzeit gibt es Gespräche über eine mögliche Expansion der East-Med Pipeline in
die Balkanstaaten. Konkret erwägen Bulgarien und Serbien Erdgasimporte aus Is-
rael. Die EU würde das Gesamtprojekt im Wert von EUR 6 Mrd. mit EUR 2 Mrd. för-
dern.
Landbrücke für fos- Mit der Normalisierung der Beziehungen zu den VAE steht auch der Transport von
sile Brennstoffe aus Öl und Gas aus den VAE im Raum. Die staatliche israelische Europe Asia Pipeline
den VAE in Aussicht Co. unterschrieb dazu einen Vorvertrag im Oktober 2020. Dabei soll eine Landbrü-
cke von Eilat am Roten Meer nach Ashkelon im Mittelmeer genutzt werden, womit
der Transport durch den Suezkanal hinfällig würde.
Erdgas-Exporte aus Die Aufnahme von Erdgas-Förderung aus dem Leviathan- Vorkommen Anfang 2020,
Leviathan Vorkom- gibt Israel die Möglichkeit Erdgas zu exportieren. Exportverträge über 6,5 Mrd. m³
men an Jordanien und im Jahr 2020 wurden mit den beiden Staaten Jordanien und Ägypten unterzeichnet.
Ägypten
Ein Service der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA9
Es gibt auch Überlegungen Erdgas in die EU zu exportieren. Chevron übernahm un-
terdessen das israelische Unternehmen Noble Energy, den Betreiber der Erdgas-
felder Leviathan und Tamar. Damit gelingt Chevron der Einstieg in den israelischen
Energiemarkt.
Ausbau von Solarstro- Im Juli 2020 hat die israelische Strombehörde den drei Unternehmen Doral Energy,
merzeugung Ellomay Capital und Enlight Energy den ersten Auftrag zur Herstellung von Solar-
strom erteilt, bei dem der Strom zu geringeren Kosten als aus fossilem Brennstoff
erzeugt wird. Der Auftrag umfasst den Bau von Photovoltaik-Kraftwerken mit einer
Erzeugungskapazität von 168 Megawatt und Speicheranlagen, welche den Strom
mindestens 4 Stunden lang speichern können. Hierfür erhalten die Unternehmen
eine Einspeisevergütung von NIS 0,1999 pro Kilowattstunde (= 5,9 US Cent). Das
Projekt ist ein wichtiger Schritt um das Ziel von 30% Stromerzeugung aus erneuer-
baren Energien im Jahr 2030 zu erreichen, im Besonderen, da Israel aufgrund sei-
ner natürlichen Gegebenheiten vor allem auf Solarstrom innerhalb der erneuerba-
ren Energien setzt. Ein geplanter Windpark auf den Golanhöhen wurde im Oktober
aufgrund von Umweltschutzbedenken vom obersten Gerichtshof gekippt.
Besonders wichtig für den Erfolg von weiteren Solaranlagen in Israel wird es sein,
dass die Speicherkapazität verbessert wird. Einige israelische Unternehmen, wie
beispielsweise Brenmiller Energy oder Chacratec, entwickeln neue Technologien
im Bereich Solarstromerzeugung und Batteriespeicherung.
Mehr über Israels Energieproduktion und Bedarf lesen Sie in unserem aktualisier-
ten Branchenprofil Energie.
Israelischer Pharma- 2020 wies Israel erstmals wieder seit 20 Jahren höhere Importe als Exporte von
markt durchwachsen Pharmaprodukten auf. Diese Trendumkehr ist sowohl den weiter steigenden Ein-
fuhren als auch den weiter fallenden Ausfuhren geschuldet. Besonders bemer-
kenswert ist diese Entwicklung, da die Handelsbilanz für pharmazeutische Pro-
dukte im Jahr 2017 noch klar positiv war. Das dominierende Pharmaunternehmen
Israels, Teva Pharmaceutical, Industries musste seitdem einen strikten Sanie-
rungs- und Schrumpfungskurs einschlagen. Die Attraktivität des israelischen Phar-
mamarktes nimmt aufgrund der demographischen Veränderungen (2% jährliches
Bevölkerungswachstum und Überalterung der Bevölkerung) weiter zu.
Allerdings ist die Zulassung von Medikamenten in Israel langwierig und mit viel Bü-
rokratie verbunden, obwohl es nur möglich ist, Präparate zur Zulassung anzumel-
den, die schon in einem anderen Land die Erlaubnis haben.
3. Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich
Österr. Exporte nach Laut israelischer Statistik stiegen Österreichs Exporte nach Israel um erfreuli-
Israel stabil che 15% auf USD 609 Mio., die Importe um 3,5% auf USD 76 Mio.
Diese Entwicklung ist aus der österreichischen Außenhandelsstatistik, die auf
Euro-Basis erstellt wird, leider nicht nachvollziehbar. Hier halten sich die Ex-
porte mit EUR 405,2 Mio. de facto auf dem Vorjahresniveau (-0,4%). Insgesamt
wird ein Handelsbilanzüberschuss für Österreich in der Höhe von EUR 243,4
Mio. verzeichnet. Die wichtigsten österreichischen Ausfuhren waren pharma-
zeutische Erzeugnisse (EUR 141 Mio.; +4,8%), mechanische Maschinen, Appa-
rate und Geräte (EUR 46,7 Mio.; +15%), Zugmaschinen, KFZ und Motorräder
(EUR 33,8 Mio.; -8,6%), elektrische Maschinen, Apparate und elektrotechnische
Waren (EUR 32,8 Mio.; +65%), Waren aus unedlen Metallen (EUR 23,3 Mio.; -
2,9%), Mess- und Prüfinstrumente (EUR 18,6 Mio.; -9,2%), Papier und Pappe
(EUR 11,0 Mio.; -6%), Kunststoffe und Waren daraus (EUR 12,4 Mio.; +14,4%).
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Importe stabil Die Importe blieben ebenso konstant auf dem Vorjahresniveau von EUR 161,7
Mio. (-0,1%). Die wichtigsten Einfuhrwaren nach Österreich waren pharmazeuti-
sche Erzeugnisse (EUR 32,5 Mio.; +27,4%), Maschinen, Apparate und mechani-
sche Geräte (EUR 23 Mio.; -8,4%), elektrische Maschinen, Apparate & elektro-
technische Waren (EUR 22 Mio.; +15,2%), optische, photographische Geräte,
Mess- & Prüfinstrumente (EUR 18,7 Mio.; +15,9%) und Kunststoffe & Waren dar-
aus (EUR 11,7 Mio.; -22,5%). Weitere wichtige Einfuhrwaren sind Aluminium &
Waren daraus (EUR 8,7 Mio.; -12,6%) als auch verschiedene chemische Erzeug-
nisse und Früchte (je EUR 4,4 Mio.).
Dienstleistungsexport Zu den Warenexporten kommen Dienstleistungsexporte, die gerade in einem
stark vom Tourismus hoch entwickelten Markt wie Israel von besonderer Bedeutung sind. Nach dem
abhängig Rekordjahr 2018 mit Dienstleistungsexporten in der Höhe von EUR 160 Mio.
konnte Österreich für das Gesamtjahr 2019 ein neuer Höchststand von EUR 176
Mio. nach Israel verzeichnen (+10,0%). Allerdings ist dieser Wert zu einem Gut-
teil auf den Tourismussektor zurückzuführen. In den ersten 3 Quartalen 2020
fielen die Dienstleistungsexporte auf EUR 73 Mio. zurück und halten sich mit den
Dienstleistungsimporten von EUR 71 Mio. nahezu die Waage.
Touristenzahlen ein- Mit Eintreten der Corona Krise wurden Flüge sowie Reisen von Israelis nach Ös-
gebrochen | Potential terreich vollständig gestoppt. Nach ein paar Monaten wurden wieder Flüge zwi-
für Wiederaufnahme schen Österreich und Israel aufgenommen. Die Einreisebestimmungen sind al-
lerdings weiterhin streng und derzeit nur für Geschäftsreisende möglich.
Von Jänner bis Juli 2020 besuchten 34.112 Israelis Österreich, was einem Minus
von 71,8% bei den Ankünften entspricht. Auch die Nächtigungen gingen um
68,6% auf 128.489 zurück. Die Aufenthaltsdauer hingegen blieb konstant bei 3,8
Tagen. Allerdings ist zu beachten, dass von den bisherigen Touristenaufenthal-
ten im heurigen Jahr 89% auf die Monate Jänner und Februar (vor Corona) ent-
fallen sind. Nachdem die Einreise für Touristen seit März nicht mehr möglich
war, gab es praktisch keinerlei Nächtigungen. Die beliebtesten Bundesländer
waren Tirol (44,8%) und Wien (39,3%). Die beliebteste Unterkunftsart waren 5/4-
Stern Hotels (61,5%), Ferienwohnungen (15,6%) und 3-Stern Hotels (13,5%).
Nach der Corona-Krise und damit verbundenen Reisebeschränkungen ist davon
auszugehen, dass Österreich wieder ein beliebtes Touristenziel für Israelis wird.
Das zeigen die Daten für das Jahr 2019, indem 822.541 Nächtigungen verzeich-
net werden konnten, was einem Anstieg um 20% in Vergleich zu 2018 entspricht.
Israel stand somit an 19. Stelle der österreichischen Statistik an Ausländer-
nächtigungen.
Flugverbindung Wien- In Folge der Corona-Krise wurden alle Flugverbindungen zwischen Österreich
Tel Aviv derzeit nicht und Israel eingestellt. Bis zu den israelischen Wahlen am 23.03.2021 wird vor-
bedient wiegend israelischen Staatsbürgern, die aus dem Ausland zurückkehren, die
Einreise erlaubt, wobei die Anzahl der Einreisenden pro Tag auf 1000 Personen
beschränkt ist. Diese Quote soll demnächst auf 3000 erhöht werden. Mit dieser
Maßnahme soll das Einschleppen von neuen Corona-Varianten und die damit
verbundene Gefährdung des Erfolgs der landesweiten Impfkampagne verhindert
werden.
Auf der Webseite der israelischen Einwanderungsbehörde finden Sie aktuelle
Informationen zu den Einreisebestimmungen:
Ferner veröffentlichen wir auf unseren Länderseiten auf wko.at regelmäßig Up-
dates über die aktuelle Situation in Israel.
Ein Service der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA11
Chancen für Die israelische Wirtschaft zeichnet sich durch unterschiedliche Geschwindigkei-
österreichische ten und Entwicklungsstufen der einzelnen Bereiche aus. In High-Tech-Sektoren
Unternehmen liegt Israel an der Weltspitze, während im Bereich der Infrastruktur, in der tra-
ditionellen Industrie und in den Bereichen Umwelttechnik, Abfallwirtschaft als
auch Energiewirtschaft noch Nachholbedarf besteht. Gerade in diesen Sektoren
bestehen – verbunden mit beachtlichen Investitionsplänen von staatlicher Seite -
auch die Chancen für österreichische Unternehmen.
Aktivitäten des Das AussenwirtschaftsCenter Tel Aviv setzt 2021 auf das Thema Innovation. Un-
AC Tel Aviv ser Büro betreut Sie bei Ihrer individuellen Innovationsreise in Israel, vom Hin-
einschnuppern ins Startup-Ökosystem Israel, über das Scouting nach neuen
Hochtechnologielösungen, der Bewerbung Ihrer Innovationsprogramme bei is-
raelischen Startups, bis hin zur Begleitung bei der Implementierung von PoCs.
Fragen Sie uns nach unserem maßgeschneiderten Angebot für Ihr Unterneh-
men. Weitere Schwerpunkte drehen sich in nächster Zeit um die Analyse der
Wahlen, die Koscher-Zertifizierung von Lebensmitteln, dem selbstfahrenden
Auto als nächster Milliarden-Marktplatz, Logistik- und SupplyChain Lösungen,
der Verkehrsinfrastruktur und Umwelttechnologie. Die aktuellen Veranstal-
tungsinformationen finden Sie unter www.wko.at/aussenwirtschaft/il.
Ein Service der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIAAUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA AUSSENWIRTSCHAFTSCENTER TEL AVIV 25, Hamered Street, Trade Tower, 9th Floor 6150001 Tel Aviv Israel T +972 3 51 68 685 E telaviv@wko.at W wko.at/aussenwirtschaft/il
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