E-Commerce Paper | M&A Insights - SPEZIALISIERUNG IM E-COMMERCE // #LIFESTYLE November 2019 - Walter Fries
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Nische als Chance Der Online-Handelsmarkt in Deutschland lag im Jahr 2018 bei 65,1 Mrd. €, was im Vergleich zu 2017 einem Anstieg von 11,3 % entspricht. Für dieses Jahr wird ebenfalls ein geringeres Wachstum erwartet. Bestimmte Warengruppen liegen in der Käufergunst weit vorne. Wie dem neuen Online-Retailing-Report von Mintel zu entnehmen ist, soll der deutsche E-Commerce-Markt in diesem Jahr aufgrund der schwächelnden Konjunktur nur noch um 6,9 % wachsen. Im Jahr 2024 erwartet das Marktforschungshaus ein Marktvolumen von 88,3 Mrd. € Auf Platz 1 der beliebten Warengruppen steht immer noch Kleidung (gekauft von 61 % der Befragten), gefolgt von Hardcopy-Medien wie Büchern, CDs und Videospielen (34 %) sowie Parfüms, Kosmetik- und Pflegeartikel (32 %). Insbesondere spezialisierte Anbieter im Umfeld „Lifestyle“ gewinnen in diesem Zusammenhang eine steigende Durchdringung des E-Commerce durch Social-Media, wie Instagram oder Pinterest, an Relevanz. Für Onliner, die in einer Nische tätig sind, ergeben sich durch die Nutzung neuer Marktkanäle mit einer zielgruppenorientierten Strategie besondere Marktchancen – abseits von den bekannten Online-Plattformen, wie z.B. Amazon. Dieser Trend wird darüber hinaus durch einen hohen Anteil an Smartphone-Usern gestützt. Über 80 % der Deutschen besitzen ein Smartphone, wobei diese nicht mehr nur jüngeren Verbrauchern vorbehalten sind. Insbesondere die jüngeren Generationen sind hier jedoch Vorreiter, so dass der Mobile Commerce in Deutschland weiter an Bedeutung gewinnt. Mit Premium-Mitgliedschaften und Abo-Commerce Umsatz sichern Beim deutschen E-Commerce handelt es sich um einen relativ gesättigten Markt – daher ist es wenig verwunderlich, dass sich der Anteil der Online-Shopper mittlerweile auf einem hohen Niveau eingependelt hat. Die Herausforderung liegt jetzt dabei, mehr Kaufanreize und Impulse zu setzen, um die Frequenz der Online-Käufe zu steigern. Deshalb legt beispielsweise Amazon so viel Wert auf Prime, und auch eBay hat mit einem ähnlichen Kundenangebot Maßnahmen ergriffen. Ziel ist es, mit Premium-Mitgliedschaften eine höhere Anzahl von Online- Einkäufen zu erreichen. Abo-Commerce: Jeden Monat zahlt der Abonnent den vereinbarten Preis und bekommt dafür die gewünschte Ware zum vereinbarten Termin geliefert. Grundsätzlich lassen sich drei Arten von Abo-Commerce unterscheiden: Replenishment (hier werden Produkte immer wieder nachgeliefert, an denen ein stetiger Bedarf beim Kunden besteht), Überraschungsboxen (in diesen Boxen werden Produkte einer Kategorie stetig neu zusammengestellt) und Club-Mitgliedschaft (diese erlaubt den Kunden einen Zugang zu günstigeren Angeboten). Der wesentliche Vorteil von Abo-Commerce für die Anbieter ist, dass sie regelmäßige, kalkulierbare Umsätze einbringen. Der Vorteil für die Kunden ist die Bequemlichkeit. Am gewünschten Tag wird geliefert und die Box dort abgestellt, wo es vereinbart wurde. Die Zahlung geschieht entweder über Dienstleister oder ganz einfach über einen Abbuchungsauftrag. Social Marketing ist zwischenzeitlich nicht mehr nur ein Teilaspekt des E-Commerce sondern in vielen Branchen auch ein wichtiger Erfolgstreiber. Social Media-Plattformen haben das Potenzial, sich langfristig zu Verkaufsplattformen zu entwickeln, denn der Einfluss von Social Media auf den Onlinehandel ist hoch: So wird bereits bei Fashion-Onlinekäufen jeder vierte verdiente Euro, insgesamt 3,4 Mrd. €, durch Social-Media-Plattformen beeinflusst. In anderen Branchen wie Körperpflege & Kosmetik liegt der Anteil noch höher. E-Commerce Paper | M&A Insights Seite 2 von 17
Social-Media-Nutzer sind besonders onlineaffin und aufgeschlossen für Spontan- und Impulskäufe. Laut der Studie „Social Media im Handel – Bedeutung und Performancevergleich von Branchen“ von der IFH Köln entfallen bereits 86 % aller Onlinebestellungen auf die Nutzer von Social-Media-Plattformen. Doch das Engagement bei Unternehmen wird bislang laut der Studie mehr über Influencer abgedeckt, die Kooperationen mit Unternehmen eingehen, als von den Markenherstellern selbst. Ihre Kanäle erzielen wesentlich höhere Reichweiten als Unternehmenskanäle Die meisten der Top 133 Händler sowie der Top 160 Hersteller/Marken in Deutschland sind auf Facebook, Instagram und YouTube unterwegs. 83 % aller Unternehmen betreiben mindestens einen deutschsprachigen Kanal (insgesamt mehr als 500) auf den drei Plattformen. Händler performen im Vergleich zu Hersteller/Marken hier stärker bzw. sie veröffentlichen mehr Beiträge und bekommen seitens der Nutzerschaft eine größere Rückmeldung. Traditionsmarken sehen in Micromarken eine Chance für Wachstum und Transformation Traditionsmarken, denen die Innovationsfreudigkeit fehlt, sind oft auf der Suche nach trendigen Mikrobrands. Sie sehen in ihnen agile Innovatoren, die schnell in der Lage sind eine Marktlücke zu erobern, manchmal fast über Nacht. Ein weiterer Vorteil in Microbrands zu investieren liegt darin, dass Microbrands meist direkten Kontakt zum Verbraucher von Social Media und Influencern haben. Somit können die Wirksamkeit und das Potenzial neuer Konzepte getestet und auf eine große Anzahl von Projekten abgezielt werden. Auch zur Erweiterung des eigenen Portfolios nutzen Traditionsmarken die innovativen Start-Ups. Douglas hat in Welmoa, einer Buchungsplattform für Beauty-Termine investiert. Durch die Kooperation möchte Douglas seinen Kunden diesen innovativen und exklusiven Service ermöglichen. Ein weiteres Beispiel ist der Zukauf von foodspring an Mars Edge. Mars Edge möchte, sich damit in der Sparte gesunde Ernährung stärker positionieren. Dieser Trend wird sich weiterentwickeln. Mehr zu den genannten Deals können Sie hier im E-Commerce Paper erfahren. Denn in dieser Ausgabe haben wir uns dazu entschlossen, einen besonderen Fokus auf das Lifestyle- Segment im E-Commerce Markt zu werfen. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen. Ihr WALTER FRIES Corporate Finance Team E-Commerce Paper | M&A Insights Seite 3 von 17
MARKT- & DEALENTWICKLUNG IM E-COMMERCE
Prognose der Umsätze im E-Commerce nach Produktsegmenten weltweit (in Mrd. €)
2.368
2.227
214
2.039 202
1.817 187 367
346
1.594 168 316
416
1.409 149 281 396
1.273 134 368
246
123 218 334
197 300 554
520
272 475
253 423
370
325
291
763 817
611 693
460 529
409
2017 2018e 2019e 2020e 2021e 2022e 2023e
Fashion Elektronik & Medien Spielzeug, Hobby & DIY Möbel & Haushalt Lebensmittel & Drogerie .
Quelle: Statista 2019
Wachstumsraten der einzelnen Produktsegmente (in %)
18%
16% 16%
14%
14%
12% 12% 13%
11% 11%
10%
9%
8%
8%
7%
6% 6%
5%
4%
2017 2018e 2019e 2020e 2021e 2022e
Fashion Elektronik & Medien Spiezeug, Hobby & DIY Möbel & Haushalt Lebensmittel & Drogerie
Quelle: Statista 2019
E-Commerce Paper | M&A Insights Seite 4 von 17Welche Artikel werden lieber online oder offline gekauft? (weltweite Umfrage, 2018)
Bücher, Filme, Musik & Videospiele 28%
60%
Computer & Unterhaltungselektronik 51%
43%
Textilien 51%
40%
Spielzeuge 37%
39%
Kosmetik & Gesundheitsprodukte 47%
37%
Sport- & Outdoorartikel 44%
36%
Haushaltsgeräte 56%
33%
Schmuck 49%
32%
DIY / Heimwerkerbedarf 52%
30%
Möbel & Haushaltswaren 59%
30%
Lebensmittel 70%
23%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80%
Offline Online
Quelle: Statista 2019
Länder mit den höchsten im Jahr 2018 erwarteten Umsätzen im E-Commerce (in Mrd. €)
576
457
78 74 64
China USA Großbritannien Japan Deutschland
Quelle: Statista 2019
E-Commerce Paper | M&A Insights Seite 5 von 17Transaktionsvolumen und Kaufpreis-Multiplikator in den letzten 42 Monaten
800 16
14,4x 14,3x 14,3x 14,2x
13,8x
700 14
11,3x
600 11,1x 12
500 10
400 8
300 6
200 4
2,7x 2,3x
2,3x 2,2x 2,2x 2,2x
100 2,3x 2
0 0
1H 2016 2H 2016 1H 2017 2H 2017 1H 2018 2H 2018 1H 2019
Transaktionsvolumen Median EBITDA Multiple Median Sales Multiple
Quelle: Hampleton 2019, E-Commerce M&A Overview 2H 2019
Hauptsitz der Zielunternehmen Hauptsitz der Käufer europäischer Zielunternehmen
1% 3%
15% 17%
27%
58% 79%
Nordamerika Europa Rest der Welt Nordamerika Europa Rest der Welt Asien
Quelle: Hampleton 2019, E-Commerce M&A Overview 2H 2019
E-Commerce Paper | M&A Insights Seite 6 von 17BISHERIGE TOP 10 E-COMMERCE DEALS IN 2019 NACH VOLUMEN IN USD *
No. Preis Target Land Investor/Käufer Sektor Dealtyp
1 $ 4,2 Mrd. Clarivate Analytics USA Churchill Capital Corp. Datenanalyse Merger
2 $ 1,7 Mrd. Shutterfly Inc. USA Apollo Global Management Fotodienstleistung Acquisition
3 $ 1,7 Mrd. Trade Me Group Neuseeland Apax Partners Internet-Auktion Acquisition
4 $ 1,4 Mrd. Harry´s USA Edgewell Personal Care Rasierzubehör Acquisition
5 $ 1,1 Mrd. Signalfx USA Splunk Datenanalyse Acquisition
6 $ 998 Mio. Ocado Retail Großbritannien Marks and Spencer Group Online-Supermarkt Acquisition
Trilogy Education
7 $ 750 Mio. USA 2U Inc. Bildungstechnologie Acquisition
Services Inc.
8 $ 623 Mio. Gamesys Ltd. Großbritannien JPJ Group Glücksspiel Acquisition
9 $ 410 Mio. Caviar USA Doordash Lieferdienst Acquisition
Modern Media Acquisition
10 $ 400 Mio. Akazoo Ltd. Griechenland Musikstreaming Acquisition
Corp.
*Nur Deals mit veröffentlichtem Transaktionsvolumen
Quelle: Hampleton 2019, E-Commerce M&A Overview 2H 2019, eigene Recherche
E-Commerce Paper | M&A Insights Seite 7 von 17TRENDSEGMENT: #LIFESTYLE
Mars übernimmt Foodspring
Seit 2013 verkauft das Berliner Startup Foodspring Proteinshakes und Fitnessriegel. Nun
hat der US-Lebensmittelhersteller Mars die Mehrheit übernommen. Zur Kaufsumme
wollen sich beide Parteien nicht äußern.
Nach der Übernahme soll Foodspring als eigenständiges Unternehmen bestehen
bleiben und weiterhin von Schrempp und Schüle geführt werden. Abgesehen von Mars
hält nur noch das Gründerduo Anteile an Foodspring.
Foodspring wurde 2013 von den ehemaligen Rocket-Internet-Managern Schrempp und
Schüle gegründet und richtet sich mit seinen Proteinshakes, Snacks und
Nahrungsergänzungsmittel vor allem an Sportler. Zu den Investoren gehörten die
Wagniskapitalgeber Econa und Btov Partners. Zuletzt sammelte Foodspring im März
2018 Kapital in Höhe von 22 Mio. € ein. Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra
beteiligte sich damals an dem Berliner Unternehmen. 2017 setzte Foodspring nach
eigenen Angaben mehr als 10 Mio. € um und wollte seinen Umsatz im Jahr darauf
steigern. Der Onlineshop ist in zwölf Ländern aktiv. Mars soll Foodspring nun vor allem
bei der Internationalisierung unterstützen. Aktuell zählt das Berliner Startup ca. 130
Mitarbeiter.
Pharmakonzern kauft Wiesbadener Tee-Startup
Die Online-Tee-Versandmarke Fitvia verkauft hochpreisige Tees mit ausgefallenen
Namen und setzt damit achtstellige Beträge um. Jetzt hat der Gründer von seinem
Startup, das er über Instagram groß machte, 70 % der Unternehmensanteile an das
börsennotierte Pharmaunternehmen Dermapharm verkauft. Über die geflossene
Summe wurde Stillschweigen vereinbart.
Das Konzept kommt bei den Kunden an: 2018 setzte das Startup mehr als 18 Mio. € um.
Profitabel wirtschaftet es laut Gründer Sebastian Merkhoffer schon seit Woche vier nach
der Gründung 2014. In diesem Jahr will das Unternehmen 20 Mio. € umsetzen, mit
einem EBITDA von etwa 3,5 Mio. €. Große Wagniskapitalgeber sind nicht an Bord, die
einzigen Gesellschafter sind Lesara-Gründer Roman Kirsch und Business Angel Pascal
Zuta. Zusammen mit dem Käufer Dermapharm will Fitvia sein Sortiment erweitern. Das
Pharmaunternehmen verfüge über eine eigene Produktion, die Fitvia nutzen soll, um
schneller neue Angebote auf den Markt zu bringen. Der Gründer will weiter an Bord
bleiben. Eine halbe Mio. Kunden, die meisten weiblich und zwischen 18 und 35 Jahren
alt, erwerben seine Produkte jährlich, sagt Merkhoffer. Pro Monat verkaufe man eine
sechsstellige Zahl Produkte in Deutschland, Spanien, Frankreich, Österreich und der
Schweiz – ausschließlich über den eigenen Onlineshop. Nach der Übernahme soll nun
die Expansion beschleunigt werden.
E-Commerce Paper | M&A Insights Seite 8 von 17Grußkarten-Startup für Millionenbetrag verkauft
Die Arcus Capital und die Kölner Firma BE Beteiligungen kaufen mit 65 % die Mehrheit
an dem Karten-Onlineshop Sendmoments. Die Sendmoments-Gründer Michael Nadler
und Andreas Schulz gehören die restlichen 35 % des Startups. Dabei soll ein mittlerer
zweistelliger Millionenbetrag geflossen sein. Die Gründer des Startups bleiben weiter an
Bord.
Über ihre Website verkaufen die beiden seit 2012 personalisierte Gruß- und
Einladungskarten. 2018 soll Sendmoments 35 Mio. € umgesetzt haben. Die beiden
Beteiligungsunternehmen haben zuvor schon andere Firmen gemeinsam übernommen,
etwa den Teleshopping-Sender 1-2-3.tv und die Maschinenfabrik Spitznas.
Douglas beteiligt sich an dem Münchner Beauty-Startup Welmoa
Nur selten macht Douglas durch Startup-Investments auf sich aufmerksam. Nun
beteiligt sich der Konzern an Welmoa, einer Buchungsplattform für Beauty-Termine. Die
Beteiligung läuft in Form eines Media-for-Equity-Deals: Douglas erhielt rund 7 % der
Anteile an Welmoa, das Startup im Gegenzug aber kein Geld sondern Werbeleistungen.
Der Konzern werde das Startup durch „Ansprache der Kunden über diverse Kanäle“
unterstützen, außerdem durch Werbung in den Douglas-Filialen, so eine Sprecherin von
Douglas auf Nachfrage von Gründerszene. Außerdem wirke das Unternehmen
„beratend bei Markenauftritt und Strategie“. Welchen Wert diese Leistungen insgesamt
haben, sagte die Sprecherin nicht. Über die Website des Startups können Nutzer Beauty-
Termine für Zuhause buchen. Friseurinnen, Kosmetiker oder Masseure sollen innerhalb
von drei Stunden nach Buchung bei den Kunden sein. Derzeit ist man in sechs
deutschen Großstädten aktiv. Douglas fährt seit letztem Jahr eine Modernisierungs- und
Digitalisierungsstrategie. Das Unternehmen tritt seitdem mit einem neuen Logo und
dem Slogan „Forward Beauty“ auf. Außerdem warb es mit einem Wettbewerb um
Beauty-Startups.
Apollo Global Management kauft den US-Fotodienstleister
Das börsennotierte Unternehmen Shutterfly wurde durch die amerikanische
Beteiligungsgesellschaft Apollo Global Management übernommen. Es wurde sich mit
den Aktionären auf einen Gesamtkaufpreis in Höhe von 2,7 Mrd. $ verständigt.
1999 wurde Shutterfly gegründet und bot anfangs nur den Druck digitaler Fotos über
das Internet an. Shutterfly’s Hauptprodukt heute sind Fotobücher, es werden aber auch
andere individuelle Foto-Artikel, wie Kalender, Grußkarten oder Plakate verkauft. Über
das Tochterunternehmen BorrowLenses wird hochwertige Fotoausrüstung verliehen.
2012 kauft man den Online-Fotoservice Kodak Gallery. Derzeit werden 1.934 Mitarbeiter
beschäftigt, die in 2017 einen Gesamtumsatz von 1,19 Mrd. $ erzielten.
E-Commerce Paper | M&A Insights Seite 9 von 17Onlinehändler Kaola an Alibaba verkauft
Das Portal Kaola für Edelmarken in China wurde von Alibaba für 2 Mrd. $ vom
Computerspielekonzern Netease übernommen.
Kaola wurde 2015 gegründet und verkauft Produkte von hochpreisigen Marken, die
direkt vo m Hersteller bezogen werden in China. Alibaba möchte Kaola in Tmall
integrieren und so die größte grenzüberschreitende E-Commerce-Plattform in China
schaffen.
Essilor übernimmt deutschen Augenoptiker
Der Pionier des E-Commerce in der Augenoptik Brille24 wurde von Essilor aufgekauft.
Mit der Akquisition möchte Essilor seine digitale Partnerschaft mit Partner-
Augenoptikern vorantreiben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Brille24 ist mit mehr als 500.000 Kunden in kurzer Zeit zum Vorreiter im E-Commerce-
Vertrieb der augenoptischen Branchen geworden und hat mit 150 Augenoptikern enge
Partnerschaften aufgebaut. Es wird zudem seit kurzem zusammen mit der Universität
Oldenburg ein Innovationslabor für künstliche Intelligenz betrieben.
Durch die Übernahme versucht Essilor die Möglichkeiten der Digitalisierung mit einer
Strategie auszuschöpfen, die auf einer engen Partnerschaft mit unabhängigen
Augenoptikern basiert. Vor diesem Hintergrund wird derzeit ein mögliches Drive-to-
Store-Modell für die Zukunft entwickelt. Das Modell zielt darauf ab, dass die
Verbraucher künftig in vollem Umfang die Möglichkeiten der neuen Technologien
nutzen können und einfachen Zugang zu dem Fachwissen und der Kompetenz
unabhängiger Partner-Augenoptiker erhalten. Derzeit werden rund 6 % der Brillenkäufe
online getätigt; Essilor und Brille24 schätzen das Potenzial zukünftig auf 10 bis 12 %.
Lonely Planet erwirbt TRILL Travel
Der Travel-Guide-Anbieter Lonely Planet erwarb den KI-Experten. Mit TRILL werden
visuelle Inhalte (z. B. Instagram-Posts) zu buchbaren Erlebnissen verwandelt. Die
näheren Vertragsbedingungen wurden nicht bekannt gegeben.
TRILL analysiert Bilder und erstellt Links zu Buchungsseiten für Hotels, Erlebnisse oder
Restaurants, um Inhalte auf der Lonely Planet-Plattform buchbar zu machen. Obwohl
Lonely Planet bereits seit einigen Jahren Reisebuchungen über Partner wie Skyscanner
und Booking.com anbietet, hilft TRILLs Modell und doppelseitige Marktplätze dabei,
dass Reisemarken direkte Buchungen über Beiträge in sozialen Netzwerken erhalten und
fungiert hierfür als Monetarisierungsplattform für die Beiträge von Influencern. Durch
das Umsatzbeteiligungsmodell werden Provisionen für bestätigte Buchungen
automatisch an Influencer ausgezahlt.
E-Commerce Paper | M&A Insights Seite 10 von 17E-Bay verkauft Shopping-Club
Der von Ebay überno mmene Online-Shopping-Club Brands4friends wurde nun an die
US-Investmentgesellschaft Regent veräußert. Ebay wollte verkaufen, da Brands4friends
nicht länger zur strategischen Ausrichtung passte. Das Online-Auktionshaus hatte
Brands4Friends 2010 für rund 150 Mio. € übernommen. Der nun erzielte Verkaufspreis
dürfte aber deutlich unter diesem Betrag liegen.
Ebay will sich verstärkt auf sein Kerngeschäft über die eigene Plattform konzentrieren.
Bereits 2015 hatten sich die Amerikaner deswegen von dem Shopsystem Magento
getrennt. Derzeit prüft Ebay Berichten zufolge auch den Verkauf der Online-Ticketbörse
StubHub und des Portals Ebay Kleinanzeigen.
Brands4friends ist einer der Online-Shopping-Pioniere Deutschlands. 2007 gegründet,
hat das Unternehmen heute nach eigenen Angaben mehr als 8 Mio. registrierte Nutzer
und derzeit rund 250 Mitarbeiter. Verkauft werden reduzierte Produkte aus den
Bereichen Mode, Lifestyle, Sport/Freizeit, Wohnen und Technik.
Seit der Gründung hat die Shopping-Plattform laut eigener Berechnung über 40 Mio.
Artikel versendet. Pro Jahr verschickte Brands4friends durchschnittlich 1,5 Mio. Pakete
an seine Kunden in Deutschland und Österreich. 2017 konnte Brands4friends den
Umsatz um 16 % auf 142 Mio. € steigern. Branchenkenner gehen davon aus, dass die
Berliner aber noch immer nicht profitabel sind.
Hallhuber wurde von Robus Capital Management übernommen
Der Finanzinvestor Robus Capital Management übernahm das Münchner
Modeunternehmen Hallhuber. Seit 2015 gehörte das Münchner Unternehmen zum
Bekleidungskonzern Gerry Weber, der im Januar ein Insolvenzverfahren in
Eigenverwaltung beantragt hat. Gerry Weber bleibt mit 12 % weiterhin beteiligt.
Robus hatte Hallhuber im Februar kurzfristig mit einer dringend benötigten
Finanzspritze über Wasser gehalten. Hallhuber bekam damals eine Brückenfinanzierung
über 10 Mio. €, im Gegenzug sicherte Robus sich die nun ausgeübte Kaufoption. Unter
Robus soll Hallhuber künftig etwas unterhalb der Premium-Marken positioniert werden.
Zudem soll eine Omnichannel-Strategie verankert werden, durch die die
Distributionskanäle Online und Filiale eng verzahnt werden.
E-Commerce Paper | M&A Insights Seite 11 von 17WEITERE UNTERNEHMENSTRANSAKTIONEN Allianz kauft das Onlineportal Finanzen.de Der Allianz-Konzern übernimmt über seine Investmenttochter Allianz X das Portal Finanzen.de für eine nicht näher genannte Summe. Verkäufer ist der US-Finanzkonzern Eli Global, der die Plattform 2018 gekauft hatte. Der Dax- Konzern ist dabei vor allem an den Daten interessiert. Finanzen.de wurde 2004 gegründet, aktuell beschäftigt man ca. 130 Mitarbeiter und rechnet für 2019 mit einem Umsatz von 50 Mio. €. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt, angesichts der Umsatzzahlen des Portals ist aber von mehr als 100 Mio. € auszugehen. Das Geschäftsmodell des Portals: Es sammelt Daten von Nutzern, die im Netz nach Versicherungsangeboten suchen. Nach eigenen Angaben sind das jeden Monat bis zu 50.000. Für diese Daten bezahlen die mehr als 12.000 angeschlossenen Vermittler, die den Interessenten daraufhin Versicherungen anbieten. Es sind wohl diese Kundenkontakte, die die Plattform so interessant machen für das Dax-Unternehmen. Mit immer schärferen Datenschutzregelungen ist es für Versicherungsanbieter schwieriger geworden, Leads von Drittanbietern zu erwerben und verwenden. Gehörte diese Firma aber zur eigenen Firmengruppe, gelte dieses Problem nicht. Glory erwirbt Mehrheitsbeteiligung am Berliner Finanz-Startup Barzahlen Nach acht Jahren geben die Gründer die Mehrheit an Barzahlen an den japanischen Konzern Glory ab. Glory übernimmt 53 % der Anteile und kaufte hierfür den Großteil der bisherigen Investoren heraus. Dazu zählen Carsten Maschmeyers Wagniskapitalgeber Alstin, Rewe Digital, die Berlin Technologie Holding und mehrere Business Angels, außerdem der ausgeschiedene Barzahlen-Mitgründer Florian Swoboda. Die beiden Gründer Achim Bönsch und Sebastian Seifert halten zusammen noch etwa 18,4 % an ihrer Firma. Seit der Gründung 2011 sammelte Barzahlen insgesamt 12,5 Mio. € Wagniskapital ein. Welche Summe Glory nun für die Mehrheitsbeteiligung zahlte, ist offiziell nicht bekannt. Doch nach Informationen von Finance Forward ist Glory zu einer Bewertung von 42 Mio. € eingestiegen, damit hätten die Japaner 22,5 Mio. € für insgesamt 53 % der Anteile gezahlt. Barzahlen bietet Systeme an, mit denen Online-Rechnungen bar bezahlt werden können. Dazu kooperiert das Startup mit einem Netzwerk aus Einzelhändlern, etwa Rewe und Rossmann, bei denen Kunden Rechnungen wie beispielsweise vom Stromanbieter oder Mahnungen in Bargeld begleichen können. Nach der Übernahme soll Barzahlen seinen Service europaweit ausrollen, etwa in Spanien, Polen und Frankreich. Finleap übernimmt N26-Klon Penta Der Berliner Company-Builder Finleap erwirbt die ebenfalls in der Hauptstadt ansässige Smartphone-Bank Penta. Das Startup wurde erst im Dezember 2017 gelauncht und ist im Endeffekt eine Kopie von N26, die sich nur auf Firmenkunden konzentriert. Das Kernklientel sind dabei kleine GmbHs, speziell aus dem Tech- und Startup-Bereich. Zum Kaufpreis möchten sich die betroffenen Parteien nicht äußern. Rund 5.500 dieser Kunden hat Penta nach eigenen Angaben bis dato gewonnen. „Mit dem Zukauf stärken wir unser Ökosystem, zudem streben wir für Penta nach der Integration eine enge Kooperation mit unserem auf Konten für Freiberufler spezialisierten italienischen Venture Beesy an“, sagte Finleap-CEO Ramin Niroumand im Interview mit Finanz-Szene.de. Des Weiteren darf spekuliert werden, ob Penta mit der (zukünftigen) italienischen Schwestergesellschaft Beesy wirklich nur kooperieren soll – oder ob die beiden Unternehmen nicht, genauso wie Finreach und Figo, irgendwann verschmolzen werden, da sie von den Dienstleistungen her sehr ähnlich sind. E-Commerce Paper | M&A Insights Seite 12 von 17
Flixbus schnappt sich Eurolines Mit der Übernahme des französischen Konkurrenten Eurolines bedient der Münchner Fernbusanbieter Flixbus noch mehr Märkte in Europa und erweitert so sein Angebot. Die Übernahmesumme ist nicht bekannt. Der französische Verkehrskonzern Transdev ist unter der Marke Eurolines in mehreren europäischen Ländern aktiv. In Frankreich selbst fährt der Anbieter unter der Marke Isilines, die ebenfalls an Flixbus verkauft werden soll. Zurzeit bietet Eurolines seinen Service in Frankreich, den Niederlanden, Belgien, der Tschechischen Republik und Spanien an. Die französische Busgesellschaft habe insgesamt ca. 2,5 Mio. Menschen befördert. Flixbus kommt nach eigenen Angaben auf etwa 45 Mio. Passagiere in 29 Ländern. Dem Finanznachrichtendienst Bloomberg zufolge ist Flixmobility derzeit weiterhin nicht an einem Börsengang interessiert. Stattdessen sammle Flixbus Investorengelder, um durch Zukäufe zu wachsen. Hierüber wolle das Unternehmen rund 400 Mio. € zusammenbringen. Nach der Expansion in den USA könnten die Münchner möglicherweise dort einen Börsengang in Erwägung zu ziehen, so Bloomberg. Deutsche Bahn verkauft Routenplaner Qixxit an Lastminute.com Da man sich auf den eigenen Routenplaner konzentrieren möchte, hat die Deutsche Bahn ihr Startup Qixxit an das Portal Lastminute.com verkauft. Mit der App können Nutzer eine Kombination aus Flug-, Bahn- und Fernbusrouten in einem Schritt buchen. Die Bahn wolle sich verstärkt auf ihre Ticket-App Navigator konzentrieren, die Routen innerhalb des Bahnnetzes und der Verkehrsverbünde anzeigt, sowie auf ihr neues Softwareunternehmen Mobineo, heißt es in einer Mitteilung. Mobineo entwickelt für Verkehrsunternehmen Software für vernetzte Mobilität. Qixxit ist ein Spin-off des Konzerns und gehörte von 2012 bis 2017 zur Abteilung der DB Vertrieb, bevor es ausgegründet wurde. Lastminute.com will mit der Übernahme die technischen Fähigkeiten für Mobilitätsangebote ausbauen. Entsprechend sollen die App und die dahinterstehende Technologie weiterentwickelt und integriert werden. Die Lastminute-Group gilt als ein Pionier der Online-Reisebranche mit monatlich mehr als 60 Mio. Nutzern. Der Kaufpreis wurde nicht mitgeteilt. Intermedia Vermögensverwaltung übernimmt Flugrechte-Unternehmen Flightright Flightright zählt zu den erfolgreichsten Legaltech-Firmen in Deutschland. Jetzt wurden die Potsdamer an den Medienkonzern Intermedia verkauft. Das Potsdamer Flugrechte-Unternehmen Flightright wird an die Intermedia Vermögensverwaltungs GmbH verkauft. Den Kaufpreis wollte Gründer Philipp Kadelbach nicht kommentieren. Die Intermedia hat ihren Sitz in Ludwigshafen und ist eine Tochtergesellschaft des Medienkonzerns Medien Union, der Anteile an zahlreichen Tageszeitungen hält. Flightright aus Potsdam erstreitet vor Gericht Entschädigungen für Flugpassagiere, deren Flug entweder ausgefallen ist oder verspätet war. 20 bis 30 % der durchgesetzten Entschädigungssumme behält Flightright als Provision ein. Im ersten Schritt soll die Intermedia zwar die Mehrheit der Anteile an Flightright bekommen, aber noch nicht 100 %. Eine spätere Übernahme aller Anteile durch Intermedia ist nach Unternehmensangaben jedoch möglich. Wie viele Anteile die Vermögensverwaltung vorerst übernimmt ist nicht bekannt. Flightright sammelte seit der Gründung Funding in Höhe von nur 1,4 Mio. € ein, seit der letzten Runde finanziert sich das Unternehmen aus dem operativen Cashflow. Nach eigenen Angaben hat Flightright 2018 Gewinn erwirtschaftet, 140 Mitarbeiter und konnte bislang 200 Mio. € Schadenersatz für seine Kunden bei den Fluggesellschaften erstreiten. E-Commerce Paper | M&A Insights Seite 13 von 17
Doordash kauft seinen Konkurrenten Caviar Der US-Lieferdienst Doordash kauft Caviar von Square. Der Kaufpreis für den On-Demand-Lebensmittelliefer- und Cateringdienst betrug 410 Mio. $. Square übernahm Caviar vor ca. fünf Jahren für etwa 90 Mio. $. Doordash zeigte schon seit längerem Interesse an seinem Konkurrenten, der in rund 30 US-Städten tätig ist. Mit der Übernahme soll das Technologie-Team gestärkt werden. In einer Pressemitteilung von Doordash-CEO Tony Xu heißt es: „Wir haben Caviar schon lange bewundert, die Firma hat ein außergewöhnliches Portfolio an Premium- Restaurants und führender Technologie.“ Die Akquisition erweitert die Auswahl an Händlern noch weiter und ermöglicht es, dem Kunden noch mehr Auswahlmöglichkeiten bei der Bestellung über DoorDash zu bieten. Delivery Hero bekommt 130 Mio. € mehr für Takeaway-Deal Im Dezember vergangenen Jahres verkaufte Delivery Hero sein Deutschlandgeschäft an die Lieferando-Mutter Takeaway. Nun wurde die Kaufsumme nach oben korrigiert und die Geschäftszahlen veröffentlicht. Zwar wurde der Vertrag bereits letztes Jahr unterzeichnet, der Wert des Deals hat sich mittlerweile aber verändert. Der Lieferdienst wird künftig nur noch 15,5 % (statt 18 %) an seinem Konkurrenten halten, dafür liegt der Transaktionswert aber bei 1,06 Mrd. € (statt 930 Mio. €), heißt es in einer Mitteilung. Die erhöhte Kaufsumme ergebe sich daraus, dass der Aktienkurs von Takeaway seit Vertragsunterzeichnung immens gestiegen sei: Seit dem Bekanntwerden der Übernahme kletterte die Aktie von einst 44,90 € um rund 27 % nach oben. Delivery Hero profitiert davon, da die Berliner auch in Aktien ausgezahlt werden. Obendrein hat das niederländische Unternehmen von CEO Jitse Groen Mitte Januar angekündigt, 680 Mio. € in Form von neuen Aktien und Wandelanleihen aufzunehmen. Das verwässere die geplante Beteiligung von Delivery Hero um mehr als zwei Prozentpunkte. Das heißt: Der geringere Anteil ist mehr wert. Positiv haben sich Delivery Heros Geschäftszahlen im vergangenen Jahr entwickelt. Anstatt der angepeilten 785 Mio. € setzte das Startup von CEO Niklas Östberg 792 Mio. € um – im Vorjahr waren es noch 544 Mio. €. Auf dem Heimatmarkt erwirtschafteten die Berliner 105 Mio. €. Die vorläufige EBITDA-Marge lag 2018 auf Konzernebene bei minus 18 %. Caterwings übernimmt den Catering-Wettbewerber Lemoncat Die Rocket Internet Tochter Caterwings übernahm den Konkurrenten Lemoncat an dem Rocket bereits zuvor beteiligt war zu 100 %. Damit breitet man sich weiter auf dem Markt für Business-Catering aus. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Zukünftig sollen beide Marken zusammengeführt werden. So wurden alle Lemoncat-Mitarbeiter in die B2B Food Group von Rocket Internet integriert. Den Zukauf von anderen Anbietern hatte man schon im Januar dieses Jahres angekündigt. An der B2B Food Group beteiligt ist neben Rocket Internet unter anderem Holtzbrinck Ventures. Im Zuge der Lemoncat-Übernahme habe die B2B Food Group zusätzlich zu den bislang eingesammelten 9 Mio. € einen weiteren „hohen siebenstelligen“ Betrag eingeworben, so Frenzel. Für weitere mögliche Übernahmen im Business- Catering-Bereich schaue man sich nun in bestehenden und neuen Märkten um. Er sagt: „Es macht mehr Spaß, wenn man der größte Player am Markt ist.“ Ein bestehender Wettbewerber in Deutschland ist dabei etwa das Berliner Startup Heycater. Rocket hat bei dem Thema große Ambitionen, den Erfolg von Essenslieferplattformen wie Delivery Hero zu wiederholen. Ein Blick in die USA zeigt, wie groß die Hoffnungen sind, die Investoren in das Geschäftsfeld stecken: Das US-Vorbild Ezcater hat bislang bereits mehr als 300 Mio. $ Wagniskapital aufgenommen. E-Commerce Paper | M&A Insights Seite 14 von 17
WIE DIE SUCHE NACH DEM RICHTIGEN PARTNER ABLÄUFT E-Commerce Paper | M&A Insights Seite 15 von 17
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» Wir kennen nicht nur die Märkte, sondern auch ihre Teilnehmer. So entwickeln und vernetzen wir
Unternehmen.
Seit über 15 Jahren analysieren und bewerten wir Marktsegmente und Geschäftsmodelle im E-Commerce. Wir
beraten Unternehmer, die Wachstumsfinanzierungen benötigen und/oder Geschäftsanteile an strategische
Investoren oder Finanzinvestoren verkaufen möchten, wie dieses Vorhaben bestmöglich umgesetzt werden kann.
Unsere Erfahrung zeigt dabei, dass durch die Partnerschaften Synergien erfolgreich genutzt werden können und
Chancen entstehen, sei es durch Know-How Transfer oder eine Anpassung des Geschäftsmodells an zukünftige
Marktentwicklungen.
Wir kennen die Teilnehmer und haben direkten Zugang zu den Entscheidern. Durch unsere jahrelang gepflegten
Beziehungen können wir so garantieren, dass im entscheidenden Moment die richtigen Parteien zueinanderfinden.
Unser Anspruch dabei ist stets, höchste Qualität durch intelligente und maßgeschneiderte Konzepte zu liefern.
Daher betreuen wir unsere Mandanten immer in einem Team von mindestens zwei Beratern und beschränken uns
auf maximal drei parallele Mandate pro Team.
Uns liegt am Herzen, dass alle Beteiligten am Ende der Transaktion – egal ob Kauf, Verkauf oder Kapitalerhöhung –
zufrieden sind. Nur so kann schließlich die Vision von Unternehmern auf fruchtbaren Boden fallen und erfolgreich
weiterwachsen.
Wenn Sie Fragen zu dem Thema haben oder sich austauschen möchten, stehen Ihnen unsere Berater für ein
unverbindliches Gespräch gerne zur Verfügung.
DAVID SCHMIDT
Projektmanager d.schmidt@walterfries.de
Master of Science (M.Sc.) Fon: +49 (0) 6021 – 35 42 0
Business Administration & Law
» In einem Transaktionsprozess entscheiden niemals nur die harten Fakten. Neben der Zahlenwelt sind es
vor allem emotionale Aspekte, Empathie sowie Vertrauen, die den Erfolg einer Transaktion maßgeblich
beeinflussen. «
TIM BIEDER
Projektmanager t.bieder@walterfries.de
B. Sc. Business Administration Fon: +49 (0) 6021 – 35 42 0
and Economics
» Märkte und Branchen entwickeln und verändern sich, genau wie unsere Betreuung in
Transaktionsprozessen. Was aber immer bleiben wird sind die Werte für die wir stehen und die für eine
partnerschaftliche Beratung unverzichtbar sind. «
E-Commerce Paper | M&A Insights Seite 16 von 17BILDQUELLEN Titelbild canva.com WALTER FRIES Corporate Finance Friedrichstr. 17 63739 Aschaffenburg | www.walterfries.de Fon: +49 (0) 6021 . 3542 0 Fax: - 42 | mail@walterfries.de E-Commerce Paper | M&A Insights Seite 17 von 17
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