Berliner Bund-Brief Ausgabe März 2018 - Liebe Freundinnen, liebe Freunde, liebe Genossinnen, liebe Genossen, Gabriele Hiller-Ohm

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Berliner Bund-Brief Ausgabe März 2018 - Liebe Freundinnen, liebe Freunde, liebe Genossinnen, liebe Genossen, Gabriele Hiller-Ohm
Berliner
Ausgabe März 2018
                 Bund-Brief

Liebe Freundinnen, liebe Freunde, liebe Genossinnen, liebe Genossen,
nachdem wir uns als SPD mehrheitlich für die Gro-
ße Koalition entschieden haben, ging es im Bun-
destag sofort mit der Besetzung der Gremien und
der Berichterstattungen los, um die im Koalitions-
vertrag beschlossenen Gesetze und Initiativen auf
den Weg zu bringen. Bei meinen Themen im Aus-
                                                              Ausgabe April 2017
schuss für Arbeit und Soziales steht die Umsetzung
des Rechts auf befristete Teilzeit als erstes an. Den
Auszug aus dem Koalitionsvertrag dazu finden Sie
und findet ihr auf Seite 7 dieses Bundbriefes. Wei-
tere Themen, die ich in dieser Wahlperiode voran-
bringen werde, sind zum Beispiel die Familienar-
beitszeit, Experimentierräume bei der Arbeitszeit
und natürlich Gleichstellungspolitik und Finanzkon-
trolle Schwarzarbeit, für die ich weiterhin verant-
wortlich bin.

Gut für Lübeck und Schleswig-Holstein ist meine
Wiederwahl zur tourismuspolitischen Sprecherin
der SPD-Bundestagsfraktion. Der Tourismusaus-
schuss ist neben dem Ausschuss für Arbeit und
Soziales der zweite Ausschuss, in dem ich Mitglied
bin und für den ich nun zum dritten Mal die Spre-
cherinnenfunktion übernehme. Hier kann ich mich
                                                          Ich wünsche allen Frohe Ostern!
weiter für den Tourismusstandort Deutschland            nander zu verzahnen. Darüber hinaus werden wir
stark machen und natürlich auch den wirtschaftli-       als SPD in der Regierung die Themen Mindestaus-
chen Faktor für uns im Norden im Blick behalten.        bildungsvergütung sowie verstärkte Kontrollen zur
Gerade für die Küste aber auch andere Regionen in       Einhaltung des Mindestlohns vorantreiben, der
Deutschland ist der Tourismus ein zentrales Stand-      auch vielen Beschäftigten im Gastgewerbe hilft.
bein für Arbeitsplätze, Wirtschaftskraft und Steuer-
einnahmen. Daher muss die positive Entwicklung          Und auf einen Punkt, der mir persönlich mit Blick
des Tourismus weiter gefördert und durch gute           auf den AfD-Vorsitz des Tourismusausschusses
politische Rahmenbedingungen unterstützt wer-           sehr wichtig ist, möchte ich ganz besonders hin-
den. Wir brauchen eine stärkere Koordinierung der       weisen: Der Tourismus in Deutschland steht in al-
Tourismuspolitik zwischen Bund, Ländern und             lererster Linie für Gastfreundschaft und Weltoffen-
Kommunen. Das wird beispielsweise deutlich beim         heit. Dass das auch in Zukunft so bleibt, dafür wer-
Wassertourismus, der auf ein durchgängiges tou-         de ich sorgen.
ristisches Wasserstraßennetz über Bundesländer-
grenzen hinweg angewiesen ist. Oder auch bei der        Ihre und eure
Förderung des barrierefreien Reisens, von dem alle
profitieren können. Nötig ist auch, die Förderin-
strumente von EU, Bund und Ländern enger mitei-         Gabriele Hiller-Ohm
Berliner Bund-Brief Ausgabe März 2018 - Liebe Freundinnen, liebe Freunde, liebe Genossinnen, liebe Genossen, Gabriele Hiller-Ohm
Berliner Bund-Brief der Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm – März 2018

Besuch der ITB Berlin am 8. März
Der echte Norden bundesweit auf Platz 1
Die ITB als weltweit größte Tou-
rismusmesse öffnete in diesem
Jahr ihre Türen vom 6.-11. März.
10.000 Tourismusunternehmen
aus 186 Ländern und Regionen
stellten sich in Berlin vor. Mehr
als vier Fünftel der Aussteller
kamen aus dem Ausland. Das
zeigte, dass Deutschland als
weltoffenes Land auf der ganzen
Welt Anerkennung genießt.
Dies spiegelt sich auch in den
guten Zahlen des Deutschland-
tourismus wider. Im letzten Jahr
übernachteten rund 460 Millio-
nen Gäste aus dem In- und Aus-
land in Deutschland. Dies ist das
achte Rekordjahr in Folge.

Schleswig-Holstein sticht dabei
besonders heraus: Mit 6 Prozent
Zuwachs in 2017 liegt der echte
Norden bundesweit auf Platz 1.
Das ist auch ein Erfolg der SPD-
Landespolitik der letzten Jahre.        Mit Alexandra Grothe und Christian Martin Lukas vom Lübeck- und Travemün-
Ich freue mich, dass die Touris-        de Marketing, die dort eine tolle Arbeit leisten, um die Attraktivität unserer Stadt
mushochburg Lübeck trotz vieler         weltweit darzustellen
Baumaßnahmen in 2017 eben-
falls weiter zulegen konnte. Dass  beit für den Deutschlandtouris-               der erforderlichen Maßnahmen
Lübeck in diesem Jahr seinen       mus geleistet. Wir werden die                 zur Verbesserung der Rahmenbe-
875. Geburtstag mit vielfältigen   Tourismuspolitik in den kommen-               dingungen des Tourismus. Der
Veranstaltungen wie dem Hanse-     den Jahren weiter voranbringen,               Breitbandausbau ist auch im
Kulturfestival feiert, wird zusätzli-
                                   vor allem mit einer nationalen                überwiegend ländlich geprägten
che Gäste anziehen.                Tourismusstrategie in Abstim-                 Schleswig-Holstein eine zentrale
                                   mung mit den Ländern und Kom-                 Aufgabe.
Die Bundeskanzlerin hat bei der munen.
Eröffnung der ITB zugesichert,                                                   Erfreulich ist, dass der Tag des
auch in dieser Legislatur einen Ein Leitthema der ITB ist die zu-                barrierefreien Tourismus zu ei-
Tourismusbeauftragten der Bun- nehmende Digitalisierung der                      nem festen Bestandteil des ITB-
desregierung zu benennen. Dies Tourismusbranche. Die Digitali-                   Kongresses geworden ist. Denn
ist angesichts der Bedeutung des sierung hat den Tourismus be-                   gerade dieses Thema gewinnt
Tourismus für die deutsche Wirt- reits massiv verändert und stellt               immer mehr an Bedeutung. Die
schaft, die drei Millionen Be- die Branche weiter vor große                      Einführung des bundesweiten
schäftigten der Tourismusbran- Herausforderungen. Die Bereit-                    Kennzeichnungssystems ‚Reisen
che sowie die Weltoffenheit un- stellung von schnellem Internet,                 für alle‘, an dem sich Schleswig-
seres Landes unbedingt notwen- die Verbesserung des Verbrau-                     Holstein aktiv beteiligt, ist für
dig. Die ausgeschiedene Touris- cherschutzes und die Sicherstel-                 Menschen mit Einschränkungen
musbeauftragte Iris Gleicke hat in lung des Datenschutzes rücken                 eine wichtige Voraussetzung, um
den letzten vier Jahren gute Ar- immer mehr in den Mittelpunkt                   reisen zu können.

                                                                                                                   Seite 2
Berliner Bund-Brief Ausgabe März 2018 - Liebe Freundinnen, liebe Freunde, liebe Genossinnen, liebe Genossen, Gabriele Hiller-Ohm
Berliner Bund-Brief der Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm – März 2018

 Unterwegs auf der Internationalen Tourismusbörse

                                                                                 (Foto: BMVI)

                                                                                     Seite 3
Berliner Bund-Brief Ausgabe März 2018 - Liebe Freundinnen, liebe Freunde, liebe Genossinnen, liebe Genossen, Gabriele Hiller-Ohm
Berliner Bund-Brief der Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm – März 2018

Debatte zur 1. Lesung „Änderung des Arbeitszeitgesetzes“
Rede zum Arbeitszeitgesetz am 15. März
In der Debatte der 20. Sitzung des Deutschen
Bundestages ging es um einen Antrag der FDP
auf     Änderung      des    Arbeitszeitgesetzes
(Drucksache 19/1174). Das Gesetz dient dem
Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitneh-
mer und regelt den Interessensausgleich zwi-
schen Beschäftigten und Arbeitgebern. Ziel des
Antrages der FDP ist die Ausweitung der gesetz-
lich geregelten Arbeitszeit.

In der Mediathek des Bundestages kann man
sich die 38minütige Debatte oder einzelne Bei-
träge anhören: www.bundestag.de/mediathek

Hier meine Rede aus dem Wortprotokoll:

Gabriele Hiller-Ohm (SPD):                                       Doch diesmal wird es kein grünes Licht ge-
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Liebe         ben; denn Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen der
Kolleginnen und Kollegen der FDP, Ihr Gesetzentwurf     FDP, sind ja nicht in Regierungsverantwortung und
erinnert mich stark an das Jahr 2009. Die FDP hatte     können Ihre Gesetzesvorhaben somit nicht umset-
damals ganz schnell mit der CDU/CSU die sogenannte      zen.
Mövenpick-Steuer durchgeboxt                                             (Beifall bei der SPD)
                  (Lachen des Abg. Dr.                  Das haben Sie vermasselt. Pech für Ihre Klientel.
               Marco Buschmann (FDP)                    Glück für die Millionen Arbeitnehmerinnen und Ar-
                - Johannes Vogel (Olpe)                 beitnehmer!
                      (FDP): Was?)                                    (Beifall bei der SPD sowie
und damit vielen Hoteliers durch eine drastische Sen-                   bei Abgeordneten des
kung der Umsatzsteuer ein richtig tolles Geschenk                        BÜNDNISSES 90/DIE
gemacht.                                                                       GRÜNEN)
          Wenig später kam dann aber heraus, dass
die FDP durch großzügige Spenden in Millionenhöhe       Vizepräsidentin Claudia Roth:
des Besitzers der Mövenpick-Hotelkette, August von      Frau Kollegin, erlauben Sie eine Zwischenfrage?
Finck, wohl dazu motiviert wurde.
                 (Dr. Marco Buschmann                   Gabriele Hiller-Ohm (SPD):
                 (FDP): Was hat das mit                 Nein, das möchte ich nicht.
                jungen Familien zu tun?                                  (Dr. Marco Buschmann
               Was hat das mit moder-                                   (FDP): Für jedes Klischee
                nen Beschäftigungsver-                                     5 Euro ins Phrasen-
                 hältnissen zu tun? Was                                schwein, und die Finanz-
                 hat das mit Digitalisie-                                 probleme des Bundes
                      rung zu tun?)                                     sind nach Ihrer Rede ge-
Aus der FDP wurde die Mövenpick-Partei.                                           löst!)
                 (Dr. Marco Buschmann                            Denn was hätte die Gesetzesänderung der
                 (FDP): Was hat das mit                 FDP zur Folge, meine Damen und Herren? Die in un-
                  dem Thema zu tun?)                    serem Arbeitszeitgesetz festgelegte tägliche Höchst-
Offensichtlich ist sie es geblieben. Denn auch heute    arbeitszeit soll durch eine wöchentliche Arbeitszeit
greift die FDP mit ihrem Gesetzentwurf wieder die       von durchschnittlich 48 Stunden ersetzt werden.
heftigen Wünsche ihrer Klientel aus dem Hotel- und      Maßgeblich ist dann lediglich die Ruhezeit von elf
Gaststättengewerbe auf.                                 Stunden zwischen zwei Arbeitseinsätzen. Wer rech-
                                                        nen kann, weiß: Elf Stunden Ruhezeit bedeuten 13
                                                                                                      Seite 4
Berliner Bund-Brief Ausgabe März 2018 - Liebe Freundinnen, liebe Freunde, liebe Genossinnen, liebe Genossen, Gabriele Hiller-Ohm
Berliner Bund-Brief der Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm – März 2018

Stunden Arbeit abzüglich der Pausen. Multi pliziert     Denn wen würde die Ausweitung der täglichen Ar-
mit sechs Arbeitstagen kommt man schließlich auf bis    beitszeit treffen? Sicherlich nicht die Gutverdienen-
zu 78 Stunden in der Woche.                             den, die sich nach langer Arbeit Erholung im fremd-
                 (Widerspruch bei der                   geputzten Haus und in Wellness- und Verwöhntem-
                           FDP)                         peln gönnen können!
Dazu sagen wir Sozialdemokratinnen und Sozialde-                       (Zurufe von der CDU/CSU
mokraten ganz klar Nein.                                                   und der FDP: Oh!)
                  (Beifall bei der SPD)                 Nein, es wären die 4 Millionen Beschäftigten, die
          Natürlich brauchen wir neue Wege beim         schon heute an Sonntagen schuften, die fast 3 Millio-
Thema Arbeitszeit. Doch dabei müssen wir die Flexi-     nen Nachtarbeiter, die knapp 7 Millionen Menschen
bilitätsbedürfnisse von Unternehmen und Beschäftig-     in den Spätschichten und alle diejenigen, die trotz
ten berücksichtigen. Zum Beispiel wünschen sich         harter Arbeit ihr Leben mit miesen Löhnen bestreiten
mehr als die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Ar-       müssen und keine andere Wahl haben. Die würde es
beitnehmer laut „Arbeitszeitreport Deutschland          treffen, meine Damen und Herren.
2016“ eine Verringerung ihrer Arbeitszeit. Sie wollen                     (Beifall bei der SPD)
                                                                  Schon diese Zahlen zeigen, dass unser deut-
                                                        sches Arbeitszeitgesetz durchaus Flexibilität ermög-
                                                        licht. Schon heute können Beschäftigte ständig
                                                        48 Stunden in der Woche arbeiten. Sogar 60 Stunden
                                                        in der Woche sind möglich, wenn Pausenzeiten be-
                                                        achtet und die Überstunden durch Freizeit ausgegli-
                                                        chen werden. Auch im Ministerium - was Sie ange-
                                                        führt haben, Herr Vogel - ist das im Rahmen unseres
                                                        gültigen Arbeitszeitgesetzes durchaus möglich.

ferner mitbestimmen, zu welcher Uhrzeit ihre Arbeit             Wohin immer noch mehr Flexibilität führt,
beginnt. Viele, auch die Gewerkschaften, fordern erkennen wir sehr deutlich, wenn wir uns die Ge-
darüber hinaus ein Recht auf Nichterreichbarkeit und sundheitsrisiken der Beschäftigten anschauen. Zahl-
ein Recht auf Telearbeit.                              reiche Studien zeigen, dass die Gefahr eines Arbeits-
                                                       unfalls nach acht Stunden Arbeit stark zunimmt. Und
           Telearbeit etwa kann Menschen mit Behin- falls Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen der FDP, jetzt
derungen oder Menschen aus strukturschwachen denken, dass man sich am Schreibtisch vor dem Com-
Gebieten vollkommen neue Chancen eröffnen. Das puter nicht verletzen kann, sage ich Ihnen, dass die
sind gute Perspektiven. Aber ich sage auch: Vorsicht psychischen Erkrankungen die Staublunge der heuti-
an der Bahnsteigkante! Durch Telearbeit kann die gen Dienstleistungsgesellschaft sind.
Grenze zwischen Berufs- und Privatleben, Arbeit und                    (Beifall bei der SPD und
Freizeit, Arbeitsplatz und Wohnung verschwimmen                         dem BÜNDNIS 90/DIE
und damit das Recht auf Nichterreichbarkeit konter-                   GRÜNEN sowie bei Abge-
kariert werden. Sie sehen schon an diesem kleinen                       ordneten der LINKEN)
Beispiel: Es gibt keine einfachen Antworten.           Das zeigt sich daran, dass sich die Zahl der Krank-
                                                       heitstage aufgrund von Burn-out-Erkrankungen in
           Im Koalitionsvertrag haben wir deshalb ver- den letzten Jahren verzwölffacht hat.
einbart, in tarifgebundenen Unternehmen Experi-
mentierräume zu schaffen, in denen neue Arbeits- Vizepräsidentin Claudia Roth:
zeitmodelle erst einmal zeitlich befristet erprobt und Denken Sie an Ihre Redezeit!
wissenschaftlich begleitet werden. Das, liebe Kolle-
ginnen und Kollegen, ist der richtige Weg.             Gabriele Hiller-Ohm (SPD):
                    (Beifall bei der SPD)              Das, meine Damen und Herren, sollte auch der FDP
           Mal eben mit einem Federstrich der FDP zu denken geben. Das Arbeitszeitgesetz ist ein Ar-
unser bewährtes Arbeitszeitgesetz aushebeln zu wol- beitsschutzgesetz, und das, meine Damen und Her-
len, ist der falsche Ansatz.                           ren, muss es bleiben.
                  (Dr. Marco Buschmann                                (Beifall bei der SPD sowie
                 (FDP): Da klatschen nicht                              bei Abgeordneten des
                  mal die eigenen Leute!)                                BÜNDNISSES 90/DIE
                                                                               GRÜNEN)

                                                                                                      Seite 5
Berliner Bund-Brief Ausgabe März 2018 - Liebe Freundinnen, liebe Freunde, liebe Genossinnen, liebe Genossen, Gabriele Hiller-Ohm
Berliner Bund-Brief der Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm – März 2018

Internationaler Frauentag am 8. März
Mehr Tempo für mehr Gleichstellung!

Zur SPD-Fraktion im Bundestag gehören in dieser Wahlperiode 153 Abgeordnete, 64 Frauen und 89 Männer. Damit liegen wir
mit 41,83 Prozent was den Frauenanteil der Fraktionen anbelangt an dritter Stelle hinter den Grünen und den Linken.

 Der Internationale Frauentag stand in diesem          Ein weiterer frauenpolitischer Schwerpunkt, den
 Jahr unter dem Motto „Press for Progress“. Das        die SPD im Koalitionsvertrag gesetzt hat, ist die
 Weltwirtschaftsforum (WEF) errechnete in sei-         Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und ihre
 nem Global Gender Report 2017, dass es unter          Kinder. Die #metoo-Debatte zeigt, dass politisches
 den jetzigen Umständen noch 100 Jahre dauern          Handeln nötig ist. Deshalb wird die Bundesregie-
 wird, bis die Gleichstellung der Geschlechter zu      rung ein Aktionsprogramm mit präventiven Maß-
 hundert Prozent erreicht ist.                         nahmen auflegen und das bestehende Hilfesystem
                                                       weiter ausbauen, wozu unter anderem eine besse-
 Der Global Gender Report zeigt deutlich, dass wir re Finanzierung der Frauenhäuser gehört.
 beim Thema Gleichstellung entschiedener und
 schneller werden müssen als bisher. Wir kommen Die sozialdemokratische Handschrift im Koalitions-
 derzeit nicht nur viel zu langsam voran, nein, noch vertrag ist wichtig — vor allem bei Frauenthemen.
 erschreckender ist, dass wir derzeit stagnieren und Sie darf uns aber nicht darüber hinweg täuschen,
 die Fortschritte bei den Themen Gesundheit, Bil- dass 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahl-
 dung, ökonomische Teilhabe und politische Mit- rechts in Deutschland, der Bundestag beim Anteil
 wirkung wieder zum Erliegen kommen!                   der weiblichen Abgeordneten, den Rückwärtsgang
                                                       eingelegt hat. Gerade einmal 31 Prozent der Abge-
 Umso wichtiger ist daher die konsequente Haltung ordneten sind Frauen — so wenig wie seit 20 Jah-
 der SPD zu Frauenthemen, wie etwa dem Rück- ren nicht mehr. Diesen Trend bestätigen auch Län-
 kehrrecht in Vollzeit oder die vorherige Arbeitszeit, der- und Kommunalparlamente. In der Lübecker
 welches auf unser Drängen erneut in den Koaliti- Bürgerschaft etwa befindet sich der Frauenanteil
 onsvertrag aufgenommen wurde und nun als eines mit 24 Prozent auf dem Niveau der 90er Jahre.
 der ersten Gesetze umgesetzt wird. Damit können
 in Zukunft viele Frauen, aber auch Männer, nach Wir müssen mehr Druck machen. Zum Beispiel mit
 einer Phase der Teilzeitarbeit wieder in ihre vor- einem verfassungskonformen Paritätsgesetz, das
 malige Arbeitszeit zurückkehren. Auf diese Weise für alle Parteien gilt und bei dem sich Frauen und
 beseitigen wir die Teilzeitfalle, die sich vor allem Männer auf Wahllisten abwechseln. Bei der SPD
 negativ auf die spätere Höhe der Rente auswirkt hat sich der Reißverschluss bereits bewährt. Drü-
 und einer der Gründe für Altersarmut ist.             cken wir also weiterhin entschieden aufs Tempo!

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Berliner Bund-Brief Ausgabe März 2018 - Liebe Freundinnen, liebe Freunde, liebe Genossinnen, liebe Genossen, Gabriele Hiller-Ohm
Berliner Bund-Brief der Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm – März 2018

Recht auf befristete Teilzeit im Koalitionsvertrag
Rückkehrrecht in Sichtweite

Und nur Deine Entscheidung ist      Frauen ist es wichtig, nach einer      diglich einem pro angefangenen
die richtige! Nach einer Teilzeit-  Familienphase ihre beruflichen         15 Mitarbeiterinnen und Mitar-
phase müssen Beschäftigte wie-      Pläne voll verwirklichen zu kön-       beiter der Anspruch gewährt
der in ihre „alte“ Arbeitszeit zu-  nen. Gegenüber dem Referenten-         werden muss. Bei der Berech-
rückkehren dürfen. Das hat die      entwurf zur Weiterentwicklung          nung der zumutbaren Zahlen an
SPD erneut in den Koalitionsver-    des Teilzeitrechts werden folgen-      Freistellungen werden die ersten
trag aufnehmen lassen, nach-        de Änderungen vereinbart:              45 Mitarbeiterinnen und Mitar-
dem CDU/CSU dieses wichtige         1. Es besteht kein Anspruch auf        beiter mitgezählt. Bei Überschrei-
Vorhaben in der letzten Wahlpe-     Verlängerung oder Verkürzung           tung dieser Grenze kann der Ar-
riode blockiert hatten. Noch ein-   der Arbeitszeit oder vorzeitige        beitgeber einen Antrag ablehnen.
mal wird ihnen das nicht gelin-     Rückkehr zur früheren Arbeitszeit      4. Der Arbeitgeber kann eine be-
gen. Hubertus Heil, unser neuer     während der zeitlich begrenzten        fristete Teilzeit ablehnen, wenn
Bundesminister für Arbeit und       Teilzeitarbeit.                        diese ein Jahr unter- oder fünf
Soziales, hat angekündigt, das      2. Der neue Teilzeitanspruch           Jahre überschreitet. Die Tarifver-
befristete Teilzeitrecht als eines  nach diesem Gesetz gilt nur für        tragsparteien erhalten die Mög-
der ersten Gesetze seiner Amts-     Unternehmen, die in der Regel          lichkeit, hiervon abweichende
zeit umzusetzen. Hier die ent-      insgesamt mehr als 45 Mitarbei-        Regelungen zu vereinbaren.
sprechende Passage dazu aus         terinnen und Mitarbeiter be-           5. Nach Ablauf der zeitlich be-
dem aktuellen Koalitionsvertrag:    schäftigen.                            grenzten Teilzeitarbeit kann die
                                    3. Für Unternehmensgrößen von          Arbeitnehmerin oder der Arbeit-
„Im Teilzeit- und Befristungsrecht 46 bis 200 Mitarbeiterinnen und         nehmer frühestens nach einem
wird ein Recht auf befristete Teil- Mitarbeiter wird eine Zumutbar-        Jahr eine erneute Verringerung
zeit eingeführt. Insbesondere für keitsgrenze eingeführt, dass le-         der Arbeitszeit verlangen.

733.000 Euro für Diakonie und Verein zur Förderung der Teilhabe
BMAS fördert zwei Lübecker Einrichtungen
Das Bundesministerium für Arbeit     Das Ziel ist „Ergänzende Unabhän- Dafür benötigen sie qualifizierte
und Soziales (BMAS) unterstützt      gige       Teilhabeberatungsstellen
                                                                       und persönliche Beratung. Viele
im    Rahmen      des    Projektes   (EUTB)“ aufzubauen, damit Men-    Behindertenverbände haben das
„Ergänzende Unabhängige Teilha-      schen mit Behinderungen jederzeit sogenannte Peer Counseling gefor-
beberatung“       deutschlandweit    individuelle Beratungen erhalten. dert, das heißt, Beratungsleistun-
mehrere Institutionen, davon auch                                      gen werden von Betroffenen für
zwei in Lübeck. Das sind das Dia-    Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) Betroffene angeboten. Diese For-
konische Werk, welches rund          ist ein sehr komplexes Reform- derung setzen wir nun um.
300.000 Euro erhalten wird und       werk. Wir wollen, dass Menschen
der Verein zur Förderung der Teil-   mit Behinderungen auch wirklich Die Förderung der EUTB erfolgt aus
habe in Lübeck, der mit rund         alle Förderungen und Vorteile für Bundesmitteln und ist vorerst bis
433.000 Euro gefördert wird.         sich in Anspruch nehmen können. zum 31. Dezember 2022 befristet.

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Berliner Bund-Brief Ausgabe März 2018 - Liebe Freundinnen, liebe Freunde, liebe Genossinnen, liebe Genossen, Gabriele Hiller-Ohm
Berliner Bund-Brief der Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm – März 2018

Equal Pay Day 2018
Ja, wir reden über unser Gehalt!
Seit dem 6. Januar 2018 können     ner      dagegen    durchschnitt-    profitieren, wenn sie um gute
Angestellte, die in Unternehmen    lich 21 Euro. Das ist deprimie-      Fachkräfte konkurrieren und sich
ab 200 Beschäftigten arbeiten,     rend, trotzdem gibt es aber auch     zukunftsfähig aufstellen wollen.
ihren individuellen Auskunftsan-   Anlass zu Optimismus. So lautete     So können sie ihr Lohngefüge mit
spruch mit Hilfe des Lohntrans-    das Motto beim Equal Pay Day         dem Gleichbehandlungs-Check
parenzgesetzes geltend machen.     2018 „Transparenz gewinnt“ und       (gb-check.de) oder dem Entgelt-
Das Gesetz wurde vor einem         genau das wollen wir mit dem         gleichheits-Check (eg-check.de)
Jahr verabschiedet und ist ein     Lohntransparenzgesetz umset-         kontrollieren und ggf. anpassen.
wichtiger Schritt um gleiches      zen. Indem wir mit dem Tabu          Die      Antidiskriminierungsstelle
Entgelt für Frauen und Männer      brechen, das über das Gehalt         des Bundes bietet beide Pro-
bei gleicher oder gleichwertiger   nicht gesprochen wird. Aber das      gramme zum Download an. Au-
Arbeit durchzusetzen.              müssen wir, wenn wir den glei-       ßerdem unterstützt die Kontakt-
                                   chen Lohn für die gleiche Arbeit     stelle für Unternehmen, das Fair
Zwar feiern wir in diesem Jahr     erhalten wollen. Wer den Ver-        Pay Innovation Lab (FPI), Betriebe
100 Jahre Frauenwahlrecht in       dacht hegt, aufgrund seines Ge-      bei der praktischen Umsetzung
Deutschland, aber die Lohnlücke    schlechts ungleich bezahlt zu        von Lohngerechtigkeit. Auch hier
von 21 Prozent zwischen Frauen     werden, sollte das Gespräch mit      ist es wichtig, dass Frauen nach-
und Männern besteht immer          Vorgesetzten, Gleichstellungsbe-     fragen und Arbeitgeber und Ar-
noch unverändert. Dabei haben      auftragten oder dem Betriebsrat      beitgeberinnen anregen, etwas
Frauen in Deutschland 2017 für     suchen und entsprechend neu          zur Beseitigung der Lohnlücke zu
eine Stunde Arbeit im Schnitt      verhandeln. Auch Unternehmen         tun. Denn ohne Transparenz wird
16,59 Euro brutto verdient, Män-   können von Entgeltgleichheit         es nicht gehen.

Sicherheitsverordnung unterzeichnet!
Traditionsflotte in ruhigerem Fahrwasser
Endlich mehr Sicherheit für die Traditionssegler.     chen Engagement der Traditionssegler nicht verein-
Der geschäftsführende Bundesverkehrsminister          bar waren. Dank des großen öffentlichen Drucks
Christian Schmidt unterzeichnete am 7. März die       der Traditionsschiffsverbände und der SPD-
Sicherheitsverordnung zur Traditionsschifffahrt.      Abgeordneten aus dem Norden gelangen deutliche
Die Reform der Verordnung über Vorschriften zu        Nachbesserungen in den Verhandlungen.
Bau und Ausrüstung von Traditionsschiffen konn-
te damit nach mehreren Jahren abgeschlossen           Mit den nun beschlossenen praxistauglichen Rege-
werden.                                               lungen gelangen die mehr als hundert Traditions-
                                                      segler in ruhigeres Fahrwasser und müssen nicht
Ich bin froh, dass endlich ein tragbarer Kompromiss   mehr um ihre Existenz bangen. Wichtig sind die
zwischen dem Bundesverkehrsministerium und            Zusicherung des Bestandsschutzes für die Flotte
den Vertretern der Traditionsschifffahrt gefunden     sowie die finanziellen Zusagen des Bundes für not-
wurde. Das ist eine gute Nachricht für den Norden     wendige technische Verbesserungen. Außerdem
und für die Hansestadt Lübeck, wo viele Traditions-   wird eine Ombudsstelle eingerichtet, die in stritti-
segler ihre Heimat haben.                             gen Fragen neutral entscheiden soll.

Die Verhandlungen über die Verordnung, die einer-     Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen
seits mehr Sicherheit auf den Schiffen und anderer-   unserer Fraktion werde ich die Umsetzung der Ver-
seits Rechtsicherheit für die Traditionsschifffahrt   ordnung weiter genau beobachten und in Kontakt
schaffen soll, haben sich über mehrere Jahre hinge-   mit den Verbänden bleiben. Die Traditionsschiff-
zogen. Die ersten Entwürfe der Verordnung ent-        fahrt lebt vom Ehrenamt und muss als maritimes
hielten Anforderungen, die mit dem ehrenamtli-        kulturelles Erbe erhalten bleiben.

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Berliner Bund-Brief Ausgabe März 2018 - Liebe Freundinnen, liebe Freunde, liebe Genossinnen, liebe Genossen, Gabriele Hiller-Ohm
Berliner Bund-Brief der Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm – März 2018

 Beim Gespräch zwischen dem schleswig-holsteinischen Handwerk und den SPD-Bundestagsabgeordneten aus Schleswig-
 Holstein am 20. März im Gartenzimmer der Landesvertretung SH haben wir über Fragen aus den Bereichen Wirtschaft, be-
 rufliche Bildung und Arbeitsmarktpolitik, wie dem Erhalt des Meisterbriefs, der Stärkung des dualen Studiums, das Fach-
 kräfteeinwanderungsgesetz oder die Einschränkung befristeter Verträge diskutiert. Aus Lübeck dabei waren Lothar-Heino
 Schnoor, Vizepräsident aus dem Gesellenstand Handwerkskammer Lübeck (2.v.li.), Günther Stapelfeldt, Präsident Handwerks-
 kammer Lübeck (5.v.li.) und Andreas Katschke, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Lübeck (6.v.li.)

 Bundesminister Heiko Maas und mein Praktikant Justus Raasch vor dem Fraktionssaal der SPD. Justus Raasch war Mitte Janu-
 ar für eine Woche in meinem Berliner Büro während einer Sitzungswoche dabei und hat von der AG Sitzung „Arbeit und Sozia-
 les“ über den Stammtisch der SPD-Denkfabrik bis zur facebook-Sprechstunde und dem Besuch einer Plenardebatte eine Men-
 ge vom politischen Alltag mitbekommen.

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Berliner Bund-Brief Ausgabe März 2018 - Liebe Freundinnen, liebe Freunde, liebe Genossinnen, liebe Genossen, Gabriele Hiller-Ohm
Berliner Bund-Brief der Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm – März 2018

SPD im Bundestag trägt Verantwortung für Kommunen
Mehr Geld für Städte und Gemeinden!
Positive Haushaltsbilanzen hatten in der Vergan-               sowie die bisherigen Programme im Zusammen-
genheit in Lübeck echten Seltenheitswert. Das hat              hang mit Flucht, Zuwanderung und Integration.
sich geändert – für 2017 wurde ein Einnahme-
überschuss prognostiziert. Ich bin froh, dass sich             Der vorliegende Koalitionsvertrag beinhaltet zudem
die Haushaltslage in Lübeck positiv entwickelt und             das Ziel, bis Mitte 2019 konkrete Vorschläge für ein
werde mich weiter dafür einsetzen, dass es dafür               gesamtdeutsches Fördersystem zur Schaffung
Rückenwind aus Berlin gibt. Wir haben als SPD                  gleichwertiger Lebensbedingungen zu entwickeln –
bereits in den letzten Jahren milliardenschwere                und dabei Maßnahmen im Sinne der Hilfe zur
Entlastungen für die Kommunen durch den Bund                   Selbsthilfe für Kommunen mit Altschulden und ho-
auf den Weg gebracht. So hatten wir 2016 durch-                hen Kassenkrediten einzubeziehen. Eine Altschul-
gesetzt, dass die Kommunen bei den Sozialausga-                denlösung mit Hilfe des Bundes wäre mit Blick auf
ben dauerhaft um fünf Milliarden Euro jährlich                 die nach wie vor sehr hohe Schuldenlast Lübecks
entlastet werden. Für Schleswig-Holsteins Städte               ein wichtiger Baustein für eine bessere finanzielle
und Gemeinden sind das mehr als 150 Millionen                  Situation der Hansestadt.
Euro Entlastung pro Jahr, von denen auch die Han-
sestadt profitiert.                                            Weitere Erfolge der SPD für Schleswig-Holstein
                                                               sind: Die Modernisierung unserer Schulen und
Die SPD hat in den Koalitionsverhandlungen mit                 Kitas. Das ist mir ein besonderes Herzensanliegen.
CDU/CSU weitere Verbesserungen für die Städte                  Kinder und Jugendliche brauchen die besten Start-
und Gemeinden ausgehandelt. Der aktuelle Koaliti-              chancen. Hier ist es uns gelungen, insgesamt 14,5
onsvertrag beinhaltet mehrere wichtige Punkte mit              Milliarden Euro dafür im Koalitionsvertrag zu ver-
Blick auf solide Kommunalfinanzen: Es gibt ein kla-            ankern – das ist das größte Bildungspaket aller Zei-
res Bekenntnis zum Prinzip „Wer bestellt, bezahlt“.            ten und bringt Schleswig-Holstein über 400 Millio-
Dieses besagt, dass die staatliche Ebene, die eine             nen Euro zusätzlich. Vom Ausbau der Ganztagsbe-
Leistung veranlasst, auch für ihre Finanzierung                treuung von Kindern im Grundschulalter werden
aufkommen muss. Ebenso sollen die kommunalen                   viele arbeitende Eltern – gerade Allleinerziehende
Steuerquellen als wichtige Einnahmebasis gesichert             – profitieren. Auch die Schaffung eines sozialen
werden. Und alle bisher kommunal entlastend                    Arbeitsmarktes, die verstärkte Förderung des sozia-
wirksamen Finanzprogramme sollen fortgeführt                   len Wohnungsbaus sowie eine Verdreifachung der
sowie zweck- und bedarfsgerecht angepasst wer-                 Bundesmittel für den ÖPNV sind vor allem unsere
den. Dazu gehören etwa die Städtebauförderung                  Erfolge im Koalitionsvertrag.

Nils-Holger Schomann und weitere Mitglieder des Friedensforums Lübeck überreichen mir am 23. Januar eine Petition mit Brie-
fen an alle Bundestagsabgeordneten aus Schleswig-Holstein zum Atomwaffenverbot. Die SPD hat im Koalitionsvertrag u.a. da-
für gesorgt, dass die Bundesregierung keine Ausfuhren in Länder genehmigt, die am Jemen-Krieg beteiligt sind. Diese und ande-
re Maßnahmen der Friedenpolitik unterstütze ich voll und ganz. Wer sich über das Friedensforum informieren möchte, kann das
hier tun: www.friedensforum-luebeck.de

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