BILDUNGSPROGRAMM 2019 - CAMPUS by Convivo
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IMMER AKTUELL
campus-convivo.de/bildungsprogramm
Editorial Torsten Gehle
Geschäftsführer der
Holger Klüdtke CONVIVO Unternehmensgruppe
868 Menschen aus unserer Unternehmens- In der neunten Katalogauflage findet ihr 179 Stichwort: 868 – Was sagst Du zu dieser in den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen
gruppe haben sich im letzten Jahr für unsere Fortbildungen in insgesamt sechs Regionen Zahl? ihre Beschäftigung zu finden.“
Fort- und Weiterbildungsangebote angemel- und thematischen Schwerpunkten. Wir haben Torsten Gehle: „Darauf bin ich stolz. Vor Die Entwicklung der Unternehmensgrup-
det. Auch für 2019 haben wir die Herausfor- uns für 2019 ehrgeizige Ziele gesetzt, die wir allem aber, dass diese große Zahl von pe ist mehr als beachtlich. Stichwort:
derungen angenommen, ein vielfältiges Ange- mit Engagement, Anregungen sowie konstruk- Mitarbeiter*innen die Motivation hatten, CONVIVO PARKS. Was ist das Interessante,
bot zusammen zu stellen. Das neu gestaltete tiver Kritik umsetzen wollen. dabei zu sein. Die Teilnahme an Fortbildun- besonders für unsere Mitarbeiter*innen,
Pflegeberufegesetz und die Änderungen in der Wir haben Gespräche mit der Geschäftsleitung gen, gerade in unserem Arbeitsfeld, ist sehr an diesen Wohnformen?
Ausbildung unserer zukünftigen Fachkräfte – sowie Mitarbeiter*innen geführt. Die Aussagen wichtig. Trotzdem sind diese Anforderungen Torsten Gehle: „Unsere Convivo Parks sind
die generalisierte Ausbildung – sind wichtige und Stellungnahmen zu aktuellen Themen und nicht immer leicht in den Arbeitsalltag zu neuartige Wohnformen für die späte Le-
Themen von CAMPUS. Fragestellungen lest ihr im Weiteren. integrieren. Mir ist wichtig, dass unsere Mit- bensphase. Sie sind eine Alternative bzw.
arbeiter*innen die Möglichkeit haben und Weiterentwicklung klassischer stationärer
suchen, die Fort- und Weiterbildungsange- Altenpflege - ein Komplettangebot aus Ser-
bote wahrzunehmen.“ vicewohnen, Wohngemeinschaften und Ta-
Fachkräftemangel, Personalentwicklung, gespflegen. Wir werden 2019 bundesweit
Ausbildung in der Pflege. Alles Themen, sechs Standorte eröffnen sowie 12 Baupro-
die für die Unternehmensgruppe wichtig jekte beginnen. Hierfür brauchen wir Ein-
sind. richtungs- und Pflegedienstleitungen mit
Torsten Gehle: „Wir versuchen diesen Be- ganz neuen und ergänzenden Qualifikatio-
reich engagiert anzugehen. Campus mit den nen. Wir brauchen einfach Menschen, die
umfangreichen Fortbildungsangeboten ge- Lust haben, sich auf neue Herausforderun-
hört ja auch dazu. Gerade unsere Auszubil- gen in der Pflege einzulassen und sich ent-
denden haben in einer Gruppe wie Convivo sprechend weiterzubilden.“
nach erfolgreichem Abschluss eine Vielzahl
von Möglichkeiten, Karriere zu machen oder Danke Torsten!IMMER AKTUELL
campus-convivo.de/bildungsprogramm
Heiner Friesacher Katrin Liethmann
Leitung Fachbereich Leitung Fachbereich
Pflege und Betreuung Betriebliche Bildung
Dein Fachbereich Pflege & Betreuung hat Praxisfeldern ausbilden. Dafür sind neben Generalisierte Ausbildung ab 2020. Her- Welche inhaltlichen Schwerpunkte hast
sich im Jahr 2018 personell erheblich wei- engagierten Praxisanleiter*innen auch kom- ausforderung für unsere Mitarbeiter*in- Du Dir für 2019 vorgenommen?
terentwickelt. Welches sind Schwerpunk- petente Pflegende unverzichtbar. Die Aus- nen. Was kommt da auf uns zu? Und – wie „Wir werden den Forumsbereich zum Aus-
te für 2019? zubildenden und Studierenden sind die Kol- sind wir vorbereitet? tausch und zur fachlichen Weiterentwick-
Heiner Friesacher: „Wir können in diesem leg*innen von morgen! Katrin Liethmann: „Es wartet eine Menge lung mit den wiederaufgenommen Azubi-
Jahr erstmals mit drei Kinaesthetics-Trai- Für Convivo eine große Chance: Die Studie- Arbeit auf uns! CAMPUS unterstützt bei der treffen („Azubi-Get-together“) und den neu
nerinnen Angebote in allen Regionen an- renden werden wertvollen Input in unsere Vorbereitung der neuen Ausbildungsgänge aufgelegten Treffen der Leitungen der So-
bieten. Daneben sind Pflegeexpertinnen Unternehmensgruppe einbringen und sie durch Informationsseminare für Führungs- zialen Betreuung weiter ausbauen.
unterstützend, beratend und schulend vor werden unsere Praxis hinterfragen. Wir kräfte und Praxisanleiter*innen, Workshops Mir ist außerdem ganz wichtig, die „In-
Ort im Einsatz. Die zweitägigen Seminare freuen uns schon auf die Absolvent*innen, für Praxisanleiter*innen, regionale Praxis- house-Schulungen“ unserer Einrichtungen
„Gewalt in helfenden Berufen – Deeskala- unsere Kolleg*innen von morgen und die anleitungstreffen und Kontakt zum Bera- zu begleiten und beratend Hilfe zu geben.
tion in schwierigen Situationen“ bieten wir gemeinsame Weiterentwicklung!“ tungsteam „Pflegeausbildung“. Ein Blick in Die Praxisanleitungen benötigen unbedingt
erstmals an vier Standorten an. die Kategorie „Ausbildungsbegleitung“ des Unterstützung. Wir arbeiten daran, 2019
Wir werden in diesem Jahr mit unseren An- Danke Heiner! Katalogs zeigt die Angebote im Detail.“ umfangreiches Material und methodische
geboten fast überall vor Ort sein. Ohne die Unterstützung zur Verfügung zu stellen.“
Reisebereitschaft der externen Dozent*in- Heiner Friesacher: „Lass' mich bitte noch
nen wäre das nicht zu realisieren, dafür einen wichtigen Hinweis geben: Danke Katrin!
danken wir allen, die Fortbildungen bei uns Auch 2019 findet der Bremer Pflegekon-
durchführen.“ gress als Doppelkongress mit dem Deut-
Heiner, was ist für dich Professionsent- schen Wundkongress statt. Das Schwer-
wicklung in der Pflege und wie beteiligt punktthema ist diesmal „Herausforderung UNSERE REGIONEN UND VERANSTALTUNGSORTE
sich Convivo daran? Zukunft der Pflege“. An drei Tagen können
Heiner Friesacher: „Die Angleichung an inter- wir dieses hochaktuelle und viele weitere CAMPUS baut sein Angebot jedes Jahr sowohl inhaltlich als auch regional Schritt für Schritt
nationale Standards ist noch in weiter Fer- Themen diskutieren und mit Kolleg*innen weiter aus. Alle Mitarbeiter*innen sind eingeladen, bei Interesse auch die Angebote ande-
ne, aber mit dem neuen Pflegeberufegesetz und Referent*innen in den Austausch tre- rer Regionen zu nutzen und vor Ort die Kolleg*innen kennen zu lernen, sich auszutauschen
und der Ausbildungsreform wird ein Schritt ten. Campus by Convivo ist aktiv dabei. Der und zu vernetzen.
in die richtige Richtung getan. Wir werden Bremer Kongress gehört mit ca. 4500 Teil-
sowohl klassische Auszubildende als auch nehmer*innen zu den größten Pflegeveran-
In 2019 umfasst das Bildungsprogramm Veranstaltungen in:
Studierende der Hochschule bei uns in den staltungen in Deutschland, es lohnt sich!“
»» Seniorenresidenz Lichtensee Oetjendorfer Landstraße 19, 22955 Hoisdorf
»» Wohnpark Fama Luruper Hauptstraße 247, 22547 Hamburg
»» Finder´s Haus An der Untertrave 96, 23552 Lübeck
»» Haus O´Land Alfred-Faust-Straße 1, 28277 Bremen
»» Convivo Zentrale Linzer Straße 8-10, 28359 Bremen
»» Seniorenresidenz Sonnenbogen Luisental 5, 28359 Bremen
»» Wohnpark Georgenberg Heinrich-Pieper-Straße 18, 38640 Goslar
»» Seniorenhaus Radevormwald Uelfestraße 24, 42477 RadevormwaldAngebotsübersicht
Ab Seite
8 Fachkompetenz
Pflege & Betreuung
16 Sozial- und
Methodenkompetenz
32 Team &
Leitung
46 Hauswirtschaft
& Service
50 Ausbildungsbegleitung
56 SpezialthemenFACHKOMPETENZ PFLEGE & BETREUUNG
Expertenstandard Beziehungsgestaltung in „Marte Meo®“ – ein Ansatz für die Pflege?!
der Pflege von Menschen mit Demenz Mit Dr. Thomas Machner, Schwerpunkt Alterszahnmedizin
Mit Sabine Greulich, Dipl. Sozialpädagogin & Demenzexpertin
Das Thema Demenz betrifft uns alle, ob privat oder ger die kognitiven Einschränkungen und Defizite. Des- Marte Meo® bedeutet: aus eigener Kraft. Die Kommu- Pflegebedürftigkeit bzw. Demenz. Diese Erkenntnisse
beruflich. Es gibt ca. 1,6 Millionen Menschen, die von halb ist die Orientierung an der „Beziehungs- und nikationsmethode wurde von der niederländischen lassen sich dann auf den unter Umständen schwieri-
Demenz betroffen sind (Deutsche Alzheimer Gesell- Lebensqualität des Menschen mit Demenz“ (DNQP Ärztin Maria Aarts entwickelt. Der Fokus liegt hierbei gen Umgang bei der Zahnpflege übertragen.
schaft 2017). Die Unsicherheit im Umgang mit Men- 2017: 11) der zentrale Fokus. Wir werden in diesem ressourcenorientiert auf den gelungenen Kommuni- Mit Hilfe von Videosequenzen werden praktische Fall-
schen mit Demenz ist bei vielen immer noch groß. Seminar die wichtigsten Elemente des Experten- kationsmomenten. Diese kleinen Momente werden im beispiele aufgezeigt. Anhand von Übungen können
Deshalb ist es sehr begrüßenswert, dass das Deut- standards vorstellen und diskutieren. Dabei wird auch Alltag leicht übersehen, sind aber ungeheuer wichtig Sie in dieser Fortbildung erfahren, wie der ressour-
sche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege deutlich, dass wir wesentliche Inhalte schon in unse- für das Wohlbefinden von pflegebedürftigen Men- cenorientierte Blick den Umgang mit pflegebedürfti-
(DNQP) einen ersten Expertenstandard- Entwurf im rem Rahmenpflegekonzept formuliert und wir viele schen. Die Methodik ermöglicht das Sichtbarmachen gen Menschen bei der Zahnpflege erleichtert.
Oktober 2017 auf der Konsensuskonferenz vorgelegt der Kriterien schon in unseren Einrichtungen und im der Ressourcen und Bedürfnisse von Menschen mit
hat. Im Mittelpunkt steht dabei die Orientierung an Handeln der Mitarbeiter*innen realisiert haben.
den Bedürfnissen des Menschen mit Demenz, weni-
05.03.19 12.11.19
14:00 - 17:30 Uhr 14:00 - 17:30 Uhr
Wohnpark Fama Finder’s Haus
12.03.19 30.04.19 09.05.2019
Luruper Hauptstraße 247-249 An der Untertrave 96
10:00 - 14:00 Uhr 10:00 - 14:00 Uhr 10:00 - 14:00 Uhr
22547 Hamburg 23552 Lübeck
Wohnpark Georgenberg Wohnpark Fama Seniorenresidenz Lichtensee
Heinrich-Pieper-Straße 18 Luruper Hauptstraße 247-249 Oetjendorfer Landstraße 19
38640 Goslar 22547 Hamburg 22955 Hoisdorf
Evidenzbasierte Pflege – Grundlagen
und Anwendung Mit Stephan Zieme, Trainer EBN &
Pflegewissenschaftler
Die Methode der Evidenzbasierten Pflege (EBP oder umgesetzt werden. EBN ist ein Baustein ein pro-
auch EBN = Evidence- based- nursing) ist ein syste- fessionellen Pflege. Die Schwierigkeit besteht in
matisches Vorgehen, bei dem anhand einer konkre- Deutschland allerdings in der Umsetzung. In diesem
ten Fragestellung aus dem Alltag eine wissenschaft- Seminar wird es neben den Grundlagen von EBN und
lich fundierte Antwort in speziellen Datenbanken konkreten Anwendungsbeispielen auch um die Um-
gesucht wird, die gefundenen Studien kritisch setzung gehen: Wie kann wissenschaftliches Wissen
bewertet und die Ergebnisse dann in die Praxis in die Praxis gelangen?
Convivo Zentrale
07.05.19
Linzer Str. 8-10
14:00 - 17:30 Uhr
28359 Bremen
10 11FACHKOMPETENZ PFLEGE & BETREUUNG
Leben ist Bewegen – Kinaesthetics
Kinaesthetics (Kunst/Wissenschaft der Bewe- ZIEL DES AUFBAUKURSES: UNSER TRAINERINNEN-TEAM BESTEHT AUS:
gungswahrnehmung) ist ein Lern- und Lehrmodell,
welches Anwender*innen unterstützt, individuelle »» Die 6 Kinaesthetics-Konzepte vertiefen. Marianne Teagle-Jahnke
Möglichkeiten für Bewegungsaktivitäten für sich »» Die Kinaesthetics-Konzepte und die „Spirale des marianne.teagle-jahnke@convivo-gruppe.de
selbst und Patient*innen, Bewohner*innen und Lernens“ nutzen, um Pflege- oder Betreuungs- (Stufe 3 Trainerin/Examinierte Krankenschwester)
Angehörige zu entwickeln. Gefördert wird die Sen- situationen zu erfahren, analysieren und doku- Mona Jenkins
sibilität der eigenen Wahrnehmung bezogen auf mentieren. mona.jenkins@convivo-gruppe.de
Bewegung. Dies hat Auswirkungen auf die eige- »» Möglichkeiten im Handling einschätzen und (Stufe 2 Trainerin/Examinierte Krankenschwester)
ne Gesundheit, Lernfähigkeit und Lebensqualität. Ideen für die Praxis entwickeln. Gabriela Zaczall Herrera
Im weiteren Verlauf wird die Gestaltung von in- gabriela.zaczall@convivo-gruppe.de
dividuellen Bewegungsabläufen mit den Bewoh- ZIELE DER PRAXISBEGLEITUNGEN: (Stufe 1 Trainerin/Stufe 2 in Ausbildung/Examinier-
ner*innen beeinflusst. Weg von Techniken - hin zu te Altenpflegerin)
situationsangepassten und kreativen Bewegungs- »» Das im Kinaesthetics Grund- und/oder Aufbau-
angeboten. kurs erlangte, theoretische und praktische Wis-
sen konkret im Umgang mit den Patient*innen,
WIR BIETEN: Bewohner*innen und Angehörigen anwenden.
Voraussetzung zur Teilnahme an Aufbaukursen ist das
»» Reflektieren der Arbeit, Variationsmöglichkeiten
!
»» Grundkurse (4 Tage) »» Aufbaukurse (4 Tage) Grundkurszertifikat. Zu jedem Kurs bitte bequeme
für die nächste Pflegesituation suchen, für eine
»» Praxisbegleitung »» (Themen) - Workshops Kleidung, warme und rutschfeste Socken, eine Decke
Variante entscheiden und durchführen.
»» Auffrischungstage und Schreibzeug mitbringen.
»» Gestaltung der alltäglichen Unterstützung, so
dass Selbstkontrolle erhalten werden kann.
Die Gestaltung der Kurse wird mit den Einrichtun-
gen nach Bedarf individuell abgesprochen.
ZIELE & THEMEN DER - WORKSHOPS UND
AUFFRISCHUNGSTAGE:
ZIEL DES GRUNDKURSES:
»» Erweiterung der persönlichen Bewegungs- und
»» Die Bedeutung der eigenen Bewegung für
Handlungsfähigkeiten.
Gesundheits- und Lernprozesse kennenlernen.
»» Aufzeigen von Problemen im Pflegealltag und
»» Die 6 Kinaesthetics- Konzepte theoretisch
Suche nach Lösungsmöglichkeiten.
und praktisch kennenlernen und diese in der
»» Bearbeitung der Kinaesthetics-Konzepte.
Praxis nutzen, um Prozesse mit den Patient*in-
nen, Klient*innen und Bewohner*innen zu
ZIELGRUPPE:
reflektieren und zu variieren.
Alle Mitarbeiter*innen aus der Pflege, Praxisanlei-
»» Die persönliche Bewegungskompetenz ken-
ter*innen und Mitarbeiter*innen der sozialen Be-
nenlernen und körperliche Belastung reduzie-
treuung.
ren.
»» Menschen in ihrer Bewegung anzuleiten und in
ihrer Gesundheitsentwicklung zu unterstützen.
12 13FACHKOMPETENZ PFLEGE & BETREUUNG
NBI – Einstufung in Pflegegrade Pflege und Begleitung von Menschen mit
Mit Jens Ickenroth, Einrichtungsleitung Villa Sonnenmond psychiatrischen Erkrankungen
Ziel des NBI ist die Erhaltung der Selbstständigkeit beispiels die Einstufung in einen Pflegegrad praktisch Mit Helge Thoelen, Fachkrankenpfleger für Psychiatrische Pflege
und eine situationsgerechtere Leistungserbringung. üben. Das Seminar ist nicht nur für Leitungskräfte und
Herr Ickenroth stellt die sechs Module des NBI und examinierte Pflegefachkräfte, sondern auch für Aus- In allen Handlungsfeldern der Pflege, Betreuung und immer noch oft stigmatisiert. Deshalb ist der profes-
deren Gewichtung vor. Nach einem theoretischen In- zubildende gut geeignet. Begleitung treffen wir auf Menschen mit psychiatri- sionelle Umgang wichtig. Die Beziehungsgestaltung
put werden die Teilnehmer*innen anhand eines Fall- schen Erkrankungen. An Depressionen, Abhängig- ist dabei ein zentraler Aspekt, vielfach basierend auf
keitserkrankungen oder auch Schizophrenie und Arbeiten von Carl Rogers und Hildegard Peplau. Eine
Wahnvorstellungen leiden viele Menschen in unserer gelingende Beziehung ist Teil eines therapeutischen
03.04.19 17.04.19
Gesellschaft. Anders als bei körperlichen Erkrankun- Gesamtkonzepts.
09:30 - 11:30 Uhr 09:30 - 11:30 Uhr
gen werden Menschen mit psychischen Erkrankungen
Seniorenhaus Radevormwald Convivo Zentrale
Uelfestraße 24 Linzer Str. 8-10
42477 Radevormwald 28359 Bremen 21.05.19 18.06.19
14:00 - 17:30 Uhr 09:30 - 13:00 Uhr
06.06.2019 30.10.2019
Convivo Zentrale Wohnpark Fama
09:30 - 11:30 Uhr 09:30 - 11:30 Uhr
Linzer Str. 8-10 Luruper Hauptstraße 247-249
Convivo Zentrale Seniorenhaus Radevormwald 28359 Bremen 22547 Hamburg
Linzer Str. 8-10 Uelfestraße 24
28359 Bremen 42477 Radevormwald
14 15SOZIAL- UND METHODENKOMPETENZ
Beziehung mit Basaler Stimulation gestalten Einführungstage für neue Mitarbeiter*innen
Mit Silke Mattelé, Expertin für Basale Stimulation & Pflegewissenschaftlerin Mit Dr. Heiner Friesacher, Leiter Pflege & Betreuung, Sabine Greulich, Dipl. Sozial-
Auch wenn sich die verbale Sprache bei Menschen mit schen mit Demenz und auch Menschen mit anderen pädagogin & Giulia Paglialonga, Personal- und Projektmanagerin für zugewander-
kognitiven Einschränkungen reduziert, so haben diese Beeinträchtigungen der kognitiven Fähigkeiten über
te Pflegekräfte
einen sehr genauen Zugang zu ihren Empfindungen. ihre Wahrnehmungskanäle erreichen können. Es lebt
An dieser Stelle in den Dialog zu treten, vielleicht auch aber auch davon, dass Sie eigene Fallsituationen mit-
Die jeweils dreitägigen Seminare richten sich an die THEMEN:
gar nicht verbal, sondern über Berührungen, das ist bringen, so dass für diese Bewohner*innen Angebote
neuen Kolleg*innen. Wir möchten bewusst diese Tage »» Herausforderungen der Pflege heute, Fremdbe-
mit dem Konzept der Basalen Stimulation möglich. überlegt werden können.
nutzen, um Erwartungen, Wünsche, erste Eindrücke stimmung und „Pflegefallen“, Charta der Rechte
Das Seminar bietet Ihnen Anregungen, wie Sie Men-
und vielleicht auch Ängste zu besprechen und zu dis- hilfe- und pflegebedürftiger Menschen, ethische
kutieren. Aber auch Themen, die im Alltag vor Ort oft Orientierungen für das Handeln – was heißt das
zu kurz kommen, sind für einen gelingenden Start bei eigentlich?
05.02.19 12.09.19
der Convivo Unternehmensgruppe wichtig. »» Herausforderung Demenz: Was ist eigentlich nor-
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
mal? Umgang mit Menschen mit Demenz und he-
Seniorenhaus Radevormwald Seniorenhaus Radevormwald rausforderndem Verhalten
Uelfestraße 24 Uelfestraße 24 »» Vielfalt als Chance – kultursensibel pflegen, Fremd-
42477 Radevormwald 42477 Radevormwald sein, Hilfen im Alltag
16.05.19 10.09.19
09:30 - 16.45 Uhr 09:30 - 16.45 Uhr 08.-10.01.19 01.-03.07.19
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
Convivo Zentrale Convivo Zentrale
Linzer Str. 8-10 Linzer Str. 8-10 Convivo Zentrale Convivo Zentrale
28359 Bremen 28359 Bremen Linzer Str. 8-10 Linzer Str. 8-10
28359 Bremen 28359 Bremen
03.-05.09.19 02.-04.04.19
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
Convivo Zentrale Haus O’land
Linzer Str. 8-10 Alfred-Faust-Straße 1
28359 Bremen 28277 Bremen
18 19SOZIAL- UND METHODENKOMPETENZ
Ethik und Recht am Lebensende Feste feiern, wie sie fallen
Mit Dr. Heiner Friesacher, Leiter Pflege & Betreuung, Pflegewissenschaftler Mit Andreas Meier, Coaching und Beratung & Dozent im Gesundheitswesen
Die letzte Phase des Lebens stellt eine große Heraus- etwa: gesundheitliche Vorausplanung) eine Lösung? Orientierung vermitteln, die Sinne ansprechen, Feste nicht-christlicher Feiertage Bewohner*innen mit ver-
forderung für alle Beteiligten dar. Es geht um gute Und was ist eine „HAnNo“ (hausärztliche Anordnung feiern, wie sie fallen und Gemeinschaft erfahrbar ma- schiedenen kulturellen Hintergründen besser hono-
Pflege und Begleitung, um Symptomkontrolle und für den Notfall)? chen. Jede Jahreszeit, jeder Monat bietet die Möglich- riert werden.
Lebensqualität. Besonders beim Sterben zeigt sich, Rechtliche Unklarheiten bereitet auch die Sterbehil- keit für festliche Aktivitäten und neue Dekorationen.
ob wir es ernst nehmen mit dem Recht auf Selbst- fe bzw. –begleitung: Was bedeuten die Begriffe aktiv, Die Ausrichtung an Jahreszeiten, Festlichkeiten und »» Feste
bestimmung und Würde. passiv, indirekt eigentlich genau? Sind sie überhaupt Feiern ermöglicht nicht nur den Bewohner*innen »» Christliche, nicht-christliche und nicht-religiöse
Als Problem in der Praxis erweist sich immer wieder noch sinnvoll? Wie ist der assistierte Suizid zu bewer- eine Orientierung und Freude, sondern gibt auch den Feiertage
der Umgang mit Patientenverfügungen und Vorsor- ten und wie ist der freiwillige Verzicht auf Nahrung Angehörigen und Besucher*innen die Möglichkeit, am »» Aktivitäten
gevollmachten: Sie sind nicht auffindbar, zu ungenau und Flüssigkeit rechtlich und ethisch zu beurteilen? sozial-gesellschaftlichen Leben der Einrichtung teilzu- »» Dekorationen
und unvollständig; Ärzte, Pflegende, Angehörige und Diese Themen werden wir in diesem Seminar auch nehmen. Zudem können durch die Berücksichtigung »» Ideen- und Erfahrungsaustausch
Betreuer*innen setzen sich einfach darüber hinweg. anhand konkreter Fälle diskutieren (auch in Form ei-
Wie kann man diese Situation verbessern? Bietet ner ethischen Fallbesprechung).
das Konzept „Advance Care Planning“ (zu Deutsch in 26.02.19 05.03.19 02.04.19
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
Finder’s Haus Convivo Zentrale Wohnpark Fama
12.02.19 13.06.2019 An der Untertrave 96 Linzer Str. 8-10 Luruper Hauptstraße 247-249
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr 23552 Lübeck 28359 Bremen 22547 Hamburg
Finder’s Haus Wohnpark Fama
An der Untertrave 96 Luruper Hauptstraße 247-249
23552 Lübeck 22547 Hamburg
21.08.2019 Fremd sein: Vom Fremden und Vertrauten
09:30 - 16:45 Uhr
Mit Fridolin Weiner, Intercultural Educational Projects and Trainings
Wohnpark Georgenberg
Heinrich-Pieper-Straße 18 Fremdheitserfahrungen durchlebt jede*r in seinem Ziel des Seminars ist es, Unterschiede, Ähnlichkeiten
38640 Goslar Leben. Fremd im neuen Betrieb, im neuen Verein, im und auch Gemeinsamkeiten zu erkennen, um lösungs-
neuen Land, in neuen beruflichen Verantwortlichkei- orientierte Ansätze für den Berufsalltag zu finden.
ten.
Dabei spielt der Blick auf das Fremde oft eine wich- »» Unterschiede und Gemeinsamkeiten
tigere Rolle als das Fremde an sich. Wie kann also »» Vorurteile
mit Unterschieden in Kultur, Sprache, Sozialisation, »» Konflikte und Konfliktstile
Berufsverständnis, Konfliktverhalten oder auch Rol- »» Eigene Herausforderungen
lenbildern umgegangen werden?
08.05.19 12.06.19
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
Wohnpark Fama Convivo Zentrale
Luruper Hauptstraße 247-249 Linzer Str. 8-10
22547 Hamburg 28359 Bremen
20 21SOZIAL- UND METHODENKOMPETENZ
Gewalt in helfenden Berufen – Deeskalation Der Hahn im Korb – Beschäftigungsangebote
in schwierigen Situationen Mit Uwe Lüke, Dipl. Psychologe für Herren Mit Andreas Meier, Coaching und Beratung & Dozent im
& Deeskalationstrainer Gesundheitswesen
Das Thema Gewalt spielt in helfenden Berufen eine Doch was kann ich eigentlich tun? Wie kann ich Ge- Männer dürfen Männer sein: Beschäftigungsangebo- den Themen und Angebote erarbeitet, die männliche
große Rolle. Nicht erst bei körperlicher Gewalt, son- walt und Aggression verhindern? Was kann ich ma- te, die Herren Freude bereiten. Pflege und Betreu- Interessen und Ausdrucksformen in den Mittelpunkt
dern schon viel schleichender begegnet uns das chen, wenn Situationen plötzlich eskalieren? Wie ung werden überwiegend von Frauen durchgeführt. stellen.
Phänomen in der Sprache und in der Art des Um- kann ich mich persönlich schützen? Daher orientieren sich die Ideen zur Aktivierung und
gangs mit anderen Menschen. Aber auch Struktu- Diese und viele weitere Fragen werden in der zweitä- Anregung oft an der Lebens- und Erlebniswelt von »» Stammtisch: Themen und Gestaltung
ren sind manchmal gewaltfördernd. Dass Gewalt gigen Fortbildung bearbeitet. Dabei wird bewusst ein älteren Damen und lassen die Herren außen vor. Des- »» Memory mal anders
ein präsentes und fast schon alltägliches Thema ist, sehr praxisorientiertes Konzept zum Einsatz kommen interesse, Langeweile, Rückzug oder auch herausfor- »» Werkzeugkiste
hat eine jüngste Untersuchung (Weidner, Tucman & und es wird viel Raum zur Reflektion geben. derndes Verhalten sind die Folge. Im Seminar wer- »» Reflexion, Erfahrungs- und Ideenaustausch
Jacobs 2017) deutlich belegt und sogar die Tötung Die Ziele der Fortbildung sind das Wissen und Erler-
von Schutzbefohlenen scheint viel häufiger Realität nen von Strategien zum Vermeiden von Gewaltsitua-
12.03.19 22.05.19 04.06.19
zu sein, als bisher angenommen (Beine & Turczynski tionen und das Kennenlernen von Maßnahmen zur
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
2017). Aber auch die Helfer*innen sind oftmals Opfer Deeskalation.
von Gewalt, seien es Beschimpfungen oder auch kör- Weil das Thema so wichtig ist, bieten wir das zwei- Convivo Zentrale Finder’s Haus Wohnpark Fama
perliche Attacken bis hin zu sexuellen Übergriffen und tägige Seminar in diesem Jahr viermal an. Linzer Str. 8-10 An der Untertrave 96 Luruper Hauptstraße 247-249
rassistischen Äußerungen der Bewohner*innen und 28359 Bremen 23552 Lübeck 22547 Hamburg
Patient*innen. Anmeldungen sind nur für beide Tage möglich.
21. und 28.02.19 23. und 24.05.19
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
Wohnpark Fama
Luruper Hauptstraße 247-249
Seniorenhaus Radevormwald
Uelfestraße 24
Krafttankstellen und Selbstpflege
22547 Hamburg 42477 Radevormwald Mit Andreas Meier, Coaching und Beratung & Dozent im Gesundheitswesen
19. und 26.09.19 21. und 22.11.19 Für das eigene Wohlbefinden und die eigene Ge- wahren. Dafür geht es nicht um allgemeine Patent-
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr sundheit Sorge zu tragen, kann zwischen einem an- rezepte, sondern um eine individuelle Balance zwi-
spruchsvollen Arbeitsalltag und familiären Verpflich- schen Entspannung und Aktivität. Was trägt mich als
Convivo Zentrale Villa Sonnenmond
tungen schnell zu kurz kommen. Person? Wie kann ich es schaffen, für mich selbst zu
Linzer Str. 8-10 Am Stein 20
28359 Bremen 56479 Neustadt Die Seminarteilnehmer*innen entwickeln individuelle sorgen? Wie kann ich meine Kräfte und Ressourcen
„Kraft-Tankstellen“, um sich auch in herausfordernden einteilen?
Zeiten Lebensfreude und Leistungsfähigkeit zu be-
24.09.19 09.10.19 22.10.19
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
Wohnpark Fama Convivo Zentrale Finder’s Haus
Luruper Hauptstraße 247-249 Linzer Str. 8-10 An der Untertrave 96
22547 Hamburg 28359 Bremen 23552 Lübeck
22 23SOZIAL- UND METHODENKOMPETENZ
Letzte Lebensphase Recht für Mitarbeiter*innen - Update 2019
Mit Iris Molzahn, Dozentin im Gesundheitswesen & Pflegefachkraft Mit Petra Hartmann, Rechtsanwältin & Dipl. Sozialarbeiterin
Viele Situationen in Pflege und Betreuung lassen sich Erlebnisse. Wir setzen die Angebote zu Fragen des Rechts auch abreichen? Aber auch Thematiken des Arbeitsrechts
routinemäßig bewältigen. Anders ist es beim Lebens- »» Was geschieht eigentlich beim Sterbeprozess? in diesem Jahr weiter fort. Immer wieder werden Mit- und des Datenschutzes werfen vielfach Fragen auf.
ende: diese Situationen sind immer einzigartig und »» Welche Bedürfnisse bleiben bis zum Schluss er- arbeiter*innen in der Praxis mit Fragen und Proble- In diesem Seminar gibt es genügend Gelegenheiten,
existentiell. halten? men konfrontiert, die zu Unsicherheiten führen. Darf Ihre persönlichen Fragen zu klären. Sie können auch
Das geht manchmal an die Grenzen dessen, was zu »» Wie kann Sterbebegleitung gestaltet werden? ich Angehörige über die Situation ihres pflegebe- bis vierzehn Tage vorher Ihre Fragen an Dr. Heiner
ertragen ist. Wie gehe ich mit den eigenen Gefühlen »» Distanz und Nähe dürftigen Bewohners aufklären? Kann ich Tätigkeiten Friesacher, Leiter des Fachbereichs Pflege und Be-
und den Gefühlen der An- und Zugehörigen um? Was »» Die eigenen Gefühle ablehnen, wenn ich unsicher bin? Darf ich als Pfle- treuung, einreichen. Frau Hartmann kann sich dann
darf ich sagen, was nicht? Wie soll und darf man sich »» Umgang mit den Gefühlen von Angehörigen gehelfer*in Medikamente stellen, austeilen und ver- gezielt auf Ihre Fragen und Wünsche einstellen.
abgrenzen? Wo ist Distanz notwendig und wo Nähe?
Wie balanciere ich das aus?
12.02.19 22.10.19
Dieses Seminar gibt Raum für Austausch, Fragen und
14:00 - 17:30 Uhr 14:00 - 17:30 Uhr
Haus O'land Convivo Zentrale
07.03.19 21.03.19 Alfred-Faust-Straße 1 Linzer Str. 8-10
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr 28277 Bremen 28359 Bremen
Seniorenresidenz Lichtensee Wohnpark Fama
Oetjendorfer Landstraße 19 Luruper Hauptstraße 247-249
22955 Hoisdorf 22547 Hamburg
28.03.19 02.04.19
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
Convivo Zentrale Wohnpark Georgenberg „Resilienz“ – was gibt mir eigentlich Kraft
Linzer Str. 8-10 Heinrich-Pieper-Straße 18
28359 Bremen 38640 Goslar
Mit Jörg-Friedrich Gampper, Dipl. Psychologe & Lehrbeauftragter der Uni Bremen
Im Fokus dieses Seminars und Workshops steht das lichen, werden Ihnen zusätzlich abwechslungsreiche
15.10.19 07.11.19
Anliegen, Ihre Stärken zu stärken. Entlang den Etap- Übungen im Verlaufe des Seminars als Unterstützung
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
pen einer Reise lernen Sie die sieben Stationen zur angeboten. Dies mit dem Ziel, dass Sie das Werkzeug
Convivo Zentrale Seniorenresidenz Lichtensee Entfaltung persönlicher Erfolgspotentiale zur Bewäl- einer grundlegenden Mikrostrategie zur Förderung
Linzer Str. 8-10 Oetjendorfer Landstraße 19 tigung belastender Alltagssituationen kennen. Darauf Ihrer Resilienz als Gewinn aus dem Seminar mit in
28359 Bremen 22955 Hoisdorf aufbauend bietet Ihnen dieser Workshop die Mög- Ihren Lebensalltag nehmen können.
lichkeit, Ihre ganz persönliche Strategie zur täglichen
12.11.19 Pflege Ihrer Stärken zu entwickeln. Um dies zu ermög-
09:30 - 16:45 Uhr
Wohnpark Fama
21.03.19 17.09.19
Luruper Hauptstraße 247-249
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
22547 Hamburg
Seniorenresidenz Lichtensee Seniorenhaus Radevormwald
Oetjendorfer Landstraße 19 Uelfestraße 24
22955 Hoisdorf 42477 Radevormwald
24 25SOZIAL- UND METHODENKOMPETENZ
Soziale Betreuung und Alltagsbegleitung Gemeinsame Sorge – geteilte Sorge!
Mit Martina Dahlmann, Ergotherapeutin & Sabine Greulich, Demenz Beauftragte & Mit Beate Hansen, Business Coach, ex. Krankenschwester & Fachwirtin im
Dipl. Sozialpädagogin Sozial- und Gesundheitswesen
Sie vertiefen Ihr Wissen im Umgang mit Menschen mit mer*innenzahlen sehr groß waren, wird das Seminar Vertrauen schaffen – Sorgen ernstnehmen & verste- »» Erwartungen, Wünsche und Missverständnisse
Demenz und anderen Einschränkungen sowie Erkran- dieses Jahr erneut mehrfach angeboten. hen. Tatsache ist: Angehörige sind keine Störenfrie- »» Sagen Sie, was Sie meinen und Sie bekommen,
kungen und lernen weitere Möglichkeiten der Beschäf- »» Demenz und andere Alterserkrankungen de, sondern wesentlicher Bestandteil der Arbeit. So was Sie wollen: Bedürfnisse und Interessen klar
tigungsangebote kennen. Der gemeinsame Austausch »» Beschäftigungs- und Aktivierungsangebote manches Mal kann der Tag gelaufen sein, wenn Ange- formulieren
erweitert den Horizont der Möglichkeiten, gemeinsa- »» Reflexion und Austausch hörige zu Besuch kommen. Vorwürfe, Anklagen und »» Tipps für den Umgang und die Kommunikation
mes Wissen wird aktualisiert und bisherige Angebote »» Neuerungen im Berufsfeld schlecht gelaunt vorgetragene Forderungen prasseln mit Angehörigen
reflektiert. Da in den vergangenen Jahren die Teilneh- im Minutentakt nieder. Dabei muss nicht unbedingt »» Konkret umsetzbare Handlungsschritte und neue
böse Absicht dahinter stecken. Verständnis für die Si- Lösungsstrategien entwickeln
Zweitägige Fortbildung nach §53c SGB XI
tuation – verbunden mit einem konfliktlösenden Ge- »» Eigenes Verhalten hinterfragen: Selbstreflexion
sprächsansatz – ermöglicht eine Verbesserung der und Feedback
06.-07.02.19
07.-08.02.2019 02.-03.04.19 Kommunikation und des Miteinanders. Ziel des Semi-
16.-17.05.2019 17.-18.06.19 nars ist es, Kritik und Angriffe möglichst nicht persön-
22.-23.08.2019 26.-27.08.19 lich zu nehmen, sondern zu verstehen, was wirklich
24.-25.10.2019 30.09.-01.10.19 gemeint ist.
04.-05.11.19
09:30 – 16:45 Uhr
09:30 – 16:45 Uhr
Seniorenresidenz Lichtensee 09.04.19 25.04.19
Oetjendorfer Landstraße 19 Convivo Zentrale 09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
22955 Hoisdorf Linzer Str. 8-10
Wohnpark Fama Seniorenresidenz Lichtensee
28359 Bremen
Luruper Hauptstraße 247-249 Oetjendorfer Landstraße 19
22547 Hamburg 22955 Hoisdorf
Sprechen Sie schon Demenz?
12.09.19 17.09.19
Mit Sabine Greulich, Demenz Beauftragte & Dipl. Sozialpädagogin 09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
Mit Demenz werden Störungen der Gedächtnis- gen und ist ständig mit der Unsicherheit behaftet, Seniorenresidenz Lichtensee Wohnpark Fama
funktionen und der intellektuellen Leistungen be- etwas falsch zu machen.Der oder die Erkrankte Oetjendorfer Landstraße 19 Luruper Hauptstraße 247-249
zeichnet, die den Erkrankten zunehmend an einer kann sich nicht mehr auf andere Menschen einstel- 22955 Hoisdorf 22547 Hamburg
normalen Interaktion mit der Umgebung hindern len. Deshalb müssen wir uns nach den Bedürfnissen
und ihn in seinen alltäglichen Aktivitäten beeinträch- der dementen Menschen richten. Das Seminar soll
tigen. Die allmähliche Veränderung der Reaktionen Ihnen Sicherheit im Umgang mit dementen Per-
dementer Menschen führt zu einer Entfremdung sonen für den Alltag vermitteln. Sie lernen gezielte
und auch zur Verunsicherung der Betreuenden. Der Kommunikationstechniken, die den Umgang mit de-
alltägliche Umgang mit dementen Personen stellt menten Menschen erleichtern.
die Betreuenden vor immer neue Herausforderun-
11.09.19 24.09.19
10:00 - 15:00 Uhr 10:00 - 15:00 Uhr
Seniorenresidenz Lichtensee Wohnpark Georgenberg
Oetjendorfer Landstraße 19 Heinrich-Pieper-Straße 18
22955 Hoisdorf 38640 Goslar
26 27SOZIAL- UND METHODENKOMPETENZ
Umgang mit Konflikten Validation® nach Naomi Feil Workshop 1&2
Mit Beate Hansen, Business Coach, ex. Krankenschwester & Fachwirtin im Sozial- und Mit Sabine Greulich, Demenz Beauftragte & Dipl. Sozialpädagogin
Gesundheitswesen
Konflikte sind ein Teil des beruflichen Alltags. Konflik- »» Theoretische Hintergründe: Konfliktentstehung Wie finde ich Zugang zur Welt eines desorientierten, »» mehr Verständnis und Empathie für den desorien-
te können die Kommunikation blockieren, Arbeitspro- und – entwicklung alten Menschen? Dieser Workshop richtet sich an tierten Menschen zu entwickeln,
zesse lähmen und die Stimmung verderben. »» Konfliktklassiker und ihre Lösungen Personen in der Pflege und Betreuung, die offen für »» eigene Verhaltensmuster zu verändern,
Die Ursachen sind klar: unterschiedliche Berufsgrup- »» Konfliktlösung nach den 4 Schritten der Gewalt- neue Erfahrungen in der Begegnung mit dieser Per- »» „ausbrennen“ zu verhindern.
pen, gestresste Kolleg*innen, anspruchsvolle Bewoh- freien Kommunikation sonengruppe sind.
Aus dem Inhalt:
ner*innen / Patient*innen und Angehörige. Doch in »» Sagen Sie, was Sie meinen und Sie bekommen, Ziel der Workshops:
»» Einführung in die theoretischen Grundlagen der
jedem Konflikt steckt auch die Chance für positive was Sie wollen: Bedürfnisse und Interessen klar »» Die wohltuende Wirkung der validierenden Hal-
Validation
Veränderungen. Um diese zu nutzen, ist es wichtig, formulieren tung sowohl für die Anwender*innen als auch für
»» Erklärung der Gründe für Desorientierung im ho-
Kritik und Angriffe nicht mehr persönlich zu nehmen, »» Konkret umsetzbare Handlungsschritte und neue die dementen Menschen kennenlernen.
hen Alter
sondern zu verstehen, was hinter ihnen steht und Lösungsstrategien entwickeln
Die Anwendung hilft Anwender*innen: »» Die Phasen der Desorientierung nach Naomi Feil
Konflikte gekonnt anzusprechen. Das Seminar ver- »» Eigenes Verhalten hinterfragen: Selbstreflexion
»» sich sicherer zu erleben und die eigene Hilflosig- »» Wie kann man ältere Menschen mit „validierenden
mittelt ein schnell umsetzbares Modell der Konflikt- und Feedback
keit zu verringern, Augen“ betrachten?
lösung. Wir arbeiten praxisorientiert und an Konflikt-
fällen aus dem Alltag. Der Workshop besteht aus zwei Teilen: 1&2 bauen aufeinander auf
Workshop 1 Workshop 2
13.02.19 20.02.19
Wohnpark Fama
22.01.19 09:00 - 16:30 Uhr 09:00 - 16:30 Uhr
Luruper Hauptstraße 247-249
09:30 - 16:45 Uhr
22547 Hamburg Haus O’land Haus O’land
Alfred-Faust-Straße 1 Alfred-Faust-Straße 1
28277 Bremen 28277 Bremen
Validation® nach Naomi Feil 06.03.19
09:00 - 16:30 Uhr
20.03.19
09:00 - 16:30 Uhr
Mit Sabine Greulich, Demenz Beauftragte & Dipl. Sozialpädagogin
Haus O’land Haus O’land
Alfred-Faust-Straße 1 Alfred-Faust-Straße 1
Validation bedeutet, die Weisheit der verwirrten Menschen das Recht haben, so zu sein, wie sie sind.
28277 Bremen 28277 Bremen
Menschen anzuerkennen und deren eigene Realität Sie plädiert dafür, dass Personen, die diese im All-
zu würdigen. Sie ist eine aus der Praxis entwickelte tag begleiten, "sich in die Schuhe des desorientierten
04.09.19 18.09.19
Theorie und Methode und zugleich Grundhaltung Menschen stellen" und so einen würdevollen Umgang
09:00 - 16:30 Uhr 09:00 - 16:30 Uhr
der Anwender*innen. Diese Methode wurde von der mit ihnen finden. Nur so können wir Betreuende sie
Deutsch-Amerikanerin Naomi Feil entwickelt. Naomi anerkennen, wertschätzen und ihre Persönlichkeit Haus O’land Haus O’land
Feil geht von dem Grundsatz aus, dass desorientierte gelten lassen. Alfred-Faust-Straße 1 Alfred-Faust-Straße 1
28277 Bremen 28277 Bremen
27.03.19 14.05.19 06.06.19 23.10.19 06.11.19
10:00 - 15:00 Uhr 10:00 - 15:00 Uhr 10:00 - 15:00 Uhr 09:00 - 16:30 Uhr 09:00 - 16:30 Uhr
Seniorenresidenz Lichtensee Wohnpark Fama Wohnpark Georgenberg Haus O’land Haus O’land
Oetjendorfer Landstraße 19 Luruper Hauptstraße 247-249 Heinrich-Pieper-Straße 18 Alfred-Faust-Straße 1 Alfred-Faust-Straße 1
22955 Hoisdorf 22547 Hamburg 38640 Goslar 28277 Bremen 28277 Bremen
28 29TEAM & LEITUNG
TEAM & LEITUNG
Beurteilungs- und Feedbackgespräche Kollegiales Coaching – Mitarbeiter*innen
Mit Annette Rebers, Dipl. Psychologin & Dipl. Sozialpädagogin Coaching Mit Annette Rebers, Dipl. Psychologin & Dipl. Sozialpädagogin
Beurteilungs- und Feedbackgespräche sind ein Füh- »» Allgemeine Grundlagen des Beurteilens Die Entwicklung von Mitarbeiter*innen, dem wich- »» Definition Coaching: Was ist das?
rungsinstrument, um gute Arbeitsleistungen hervor- »» Einführung in das betriebliche Beurteilungssystem tigsten Zukunftskapital jedes Unternehmens, findet »» Aufdecken von Wachstumsknoten zur Verbesse-
zuheben und Veränderungsprozesse anzustoßen. »» Ziele des Beurteilungs- und Feedbackgespräches zum allergrößten Teil am Arbeitsplatz statt. Jede Füh- rung der Arbeitsergebnisse
Ein gut geführtes Beurteilungsgespräch kann klärend »» Vor- und Nachteile von Beurteilungen rungskraft ist hier als Coach gefordert. »» Systematische Coaching-Techniken kennen lernen
und leistungssteigernd wirken, ein schlecht geführtes »» Häufige Beurteilungsfehler Mitarbeiter*innen sind das wichtigste Kapital, um »» Der „Wie-Plan“ als zentrales Instrument
Beurteilungsgespräch zieht oft eine innere oder tat- »» Praktische Durchführung der Beurteilung und des zuverlässige Bindungen zu Bewohner*innen oder »» Kollegiales Coaching nach Watzlawick
sächliche Kündigung des Mitarbeiters nach sich. Ein Gesprächs Kund*innen aufrecht zu erhalten und zu sichern. Mit- »» Fallsupervision – strukturierte Fallbesprechung
konstruktives Beurteilungsgespräch erfordert klare »» Vorsicht bei den Formulierungen arbeiter*innen und Führungskräfte beeinflussen po- »» Fallgeber, Beraterteam und Moderator nutzen die
Kommunikation, Sachlichkeit, Fingerspitzengefühl »» Worauf man sich nicht einlassen sollte sitiv den langfristigen Erfolg des Unternehmens. Die systemisch-lösungsorientierte Vorgehensweise
und gute Vorbereitung. »» Konstruktiv Feedback geben Führungskraft als Coach und Entwickler*in hat, wie
auch die Mitarbeiter*innen, in diesem Zusammen-
hang eine überaus hohe Bedeutung.
09.10.19 22.10.19
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
Seniorenhaus Radevormwald Wohnpark Fama
Convivo Zentrale
Uelfestraße 24 Luruper Hauptstraße 247-249 13.11.19
Linzer Str. 8-10
42477 Radevormwald 22547 Hamburg 09:30 - 16:45 Uhr
28359 Bremen
Führungskultur in Einrichtungen
Mit Jörg-Friedrich Gampper, Dipl. Psychologe & Lehrbeauftragter der Uni Bremen
In diesem Seminar werden die Grundlagen des Lei- stützen, Aspekte der gelingenden Führung zu prakti-
tens und Führens von Mitarbeiter*innen und der Ge- zieren. Im Weiteren werden die Teilnehmer*innen in
sprächsführung aufgefrischt. Hinzu kommen in die- die Lage versetzt, Wahrnehmung und Interpretation
sem Seminar neuerliche Aspekte der Führungskultur, zu unterscheiden: der Werkzeugkoffer der Führungs-
wie sie der Positiven Psychologie entspringen. Darauf techniken wird geöffnet, neu sortiert und zudem an-
aufbauend gibt es erste Übungen, die Sie darin unter- gereichert.
Wohnpark Fama
27.11.19
Luruper Hauptstraße 247-249
09:30 - 16:45 Uhr
22547 Hamburg
32 33TEAM & LEITUNG
Kommunikation - Anforderungen an eine Probleme meistern in Leitungspositionen
Führungskraft Mit Annette Rebers, Dipl. Psychologin & Dipl. Mit Sebastian Pape, Kommunikationscoach
Sozialpädagogin
Führung besteht zu großen Teilen aus Kommunika- zunächst die Anforderungen an eine Führungskraft Leitungspositionen erfordern einen schwierigen Spa- In diesem Seminar lernen Sie, mit Hilfe eindeutiger
tion. Ohne erfolgreiche Kommunikation keine erfolg- und setzen uns später mit den verschiedenen Facet- gat: auf der einen Seite sind Sie für die Mitarbeiter*in- und einfacher Signale der Körpersprache Ihre Mit-
reiche Führung. Die Bandbreite dabei ist riesig und ten der Kommunikation auseinander, so dass Sie un- nen ein Teil des Teams als vertrauter Ansprechpart- arbeiter*innen zu führen, ohne sich zu verstellen. Ef-
reicht von A wie Aufgabenübertragung, B wie Be- mittelbar die gelernten Führungsinstrumente erfolg- ner in beruflichen Fragen, aber eben auch Kolleg*in fektive Kommunikation hilft Ihnen in einem zweiten
urteilungsgespräche führen über D wie Delegation reich einsetzen können. Dabei kommen verschiedene für verschiedenste – auch persönliche - Probleme. Schritt dabei, ein Team zu formen und zu leiten, mit
bis Z wie Ziele vereinbaren. Dabei entscheidet oft das Übungen und Methoden zum Einsatz, z.B.: Fallbeispiel Auf der anderen Seite müssen Sie als Teil der Unter- dem Sie rechtliche und organisatorische Vorgaben
„Wie“ der Kommunikation über die Qualität der Füh- Bernd, Turmbau-Übung, situatives Führen, X/Y Theo- nehmensleitung dienstliche Anweisungen unmiss- umsetzen und den Bedürfnissen der Bewohner*in-
rungsbeziehung und den Führungserfolg. Wir klären rie nach D. McGregor. verständlich formulieren können und die Umsetzung nen gerecht werden können.
sicherstellen.
24.01.19 06.02.19
Grundlagen
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
Convivo Zentrale Wohnpark Georgenberg 19.02.19 12.09.19
Linzer Str. 8-10 Heinrich-Pieper-Straße 18 09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
28359 Bremen 38640 Goslar
Convivo Zentrale Convivo Zentrale
Linzer Str. 8-10 Linzer Str. 8-10
14.02.19 20.02.19 28359 Bremen 28359 Bremen
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
Wohnpark Fama Seniorenhaus Radevormwald Vertiefung/Fortsetzung
Luruper Hauptstraße 247-249 Uelfestraße 24
22547 Hamburg 42477 Radevormwald 07.03.19 24.10.19
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
Kommunikation und Ziele Convivo Zentrale
Linzer Str. 8-10
Convivo Zentrale
Linzer Str. 8-10
28359 Bremen 28359 Bremen
Mit Annette Rebers, Dipl. Psychologin & Dipl. Sozialpädagogin
Warum klappt es mit den vereinbarten Zielen nicht so »» Kommunikation als Führungsinstrument erkennen
richtig? Wieso bleiben angewiesene Aufgaben immer »» Empathisch und wertschätzend kommunizieren
wieder unerledigt? Das „Wie“ der Ziele und Delega- »» Grundlagen des NLP kennenlernen und anwenden
tion ist entscheidend für den Führungserfolg. Eindeu- »» Spiegelneuronen sichtbar machen
tig, wertschätzend und empathisch kommunizieren, »» Delegieren – aber richtig
auch in schwierigen Situationen, gehört zu den Kern- »» Ziele vereinbaren – so konkret wie möglich
aufgaben einer Führungskraft.
10.04.19 25.04.19 23.05.19
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
Seniorenhaus Radevormwald Wohnpark Fama Convivo Zentrale
Uelfestraße 24 Luruper Hauptstraße 247-249 Linzer Str. 8-10
42477 Radevormwald 22547 Hamburg 28359 Bremen
34 35TEAM & LEITUNG
Gespräche souverän führen und die eigene Konflikte lösen mit System
Arbeit erledigen Mit Sebastian Pape, Kommunikationscoach Mit Beate Hansen, Business Coach, ex. Krankenschwester & Fachwirtin im
Als Mitarbeiter*in in der Pflege will immer irgendwer Jeder Gesprächspartner hat andere Erwartungen
Sozial- und Gesundheitswesen
irgendetwas von Ihnen. Die Pflegedokumentation der an Sie, denen Sie gerecht werden wollen. In diesem
Konflikte sind allgegenwärtig und in unterschiedlichen »» Theoretische Hintergründe: Konflikttreppe, Teu-
letzten Woche wartet noch. Sie möchten alles erle- Seminar lernen Sie mit vielen praktischen Tipps aus
Facetten vorhanden, offen oder verdeckt. Im Berufs- felskreise und Reaktionsmuster
digen und allen antworten - dabei zeigen, dass Sie dem Arbeitsalltag, wie Sie in Gesprächen die Ruhe
alltag sind Sie besonders gefordert, mit Konflikten ak- »» Konfliktklärung: Emotionen aussprechen statt
Bescheid wissen, freundlich bleiben und trotzdem bewahren und Lösungen finden, ohne sich verstellen
tiv umzugehen, sei es als Moderator*in von Konflikten ausleben
Ihre Arbeit bis zum Feierabend gerne erledigt haben. zu müssen.
oder als Beteiligte. In diesem Seminar lernen Sie, Kon- »» Der kleine Unterschied zwischen Wahrnehmen –
flikte frühzeitig zu erkennen und zu analysieren, damit Interpretieren – Reagieren
Grundlagen
Sie in konfliktgeladenen Situationen angemessen re- »» Transaktionsanalyse: Wie erreiche ich meine*n
19.03.19 12.11.19 agieren können. Wir beschäftigen uns mit den Mög- Konfliktpartner*in?
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr lichkeiten, wie sich Konflikte fair und konstruktiv lösen »» Klare Regeln im Team: Wie üben wir untereinan-
lassen. Sie erweitern Ihr Wissen über Konfliktverläufe, der Kritik?
Convivo Zentrale Convivo Zentrale
machen sich Ihr eigenes Konfliktverhalten bewusst »» Innere Haltung als Moderator*in
Linzer Str. 8-10 Linzer Str. 8-10
und üben an praktischen Beispielen aus Ihrem Alltag.
28359 Bremen 28359 Bremen
Vertiefung/Fortsetzung 17. und 18.01.19 26. und 27.02.19 14. und 15.11.19
09:00 - 16:30 Uhr 09:00 - 16:30 Uhr 09:00 - 16:30 Uhr
25.04.19 26.11.19
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr Seniorenresidenz Lichtensee Wohnpark Fama Seniorenresidenz Lichtensee
Oetjendorfer Landstraße 19 Luruper Hauptstraße 247-249 Oetjendorfer Landstraße 19
Convivo Zentrale Convivo Zentrale 22955 Hoisdorf 22547 Hamburg 22955 Hoisdorf
Linzer Str. 8-10 Linzer Str. 8-10
28359 Bremen 28359 Bremen
Konfliktprophylaxe
Mit Annette Rebers, Dipl. Psychologin & Dipl. Sozialpädagogin
Sie befassen sich mit kniffligen Gesprächssituationen »» Definition Konflikt
und eignen sich das Rüstzeug für eine anspruchsvol- »» Konflikt als Chance?
le Gesprächsführung an. Im Mittelpunkt stehen die »» Kritik-ABC kennen lernen und anwenden
Durchführung, die Anwendung und die konstruktive »» Die eigene Rhetorik reflektieren
Umsetzung von Kritikgesprächen sowie die Deeska- »» Deeskalationsgespräche führen
lation von Konfliktsituationen. Wodurch entstehen »» Konfliktprophylaxe einsetzen
Konfliktsituationen und wie kann man lernen, damit »» Einwandbehandlung mit ZIMT und ZWART
angemessen umzugehen?
18.06.19 26.06.19
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
Wohnpark Georgenberg Seniorenhaus Radevormwald
Heinrich-Pieper-Straße 18 Uelfestraße 24
38640 Goslar 42477 Radevormwald
36 37TEAM & LEITUNG
Leadership & Personality Planen und Aktivieren auf allen Ebenen: Treffen
Mit Prof. Dr. Renate Tewes, Professorin für Pflegewissenschaft und Pflegemanagement der Leitungskräfte der Sozialen Betreuung
Der Führungsalltag im Pflegeheim ist eine tägliche nen. Dabei wird sich spielerisch in Selbst- und Fremd- Mit Isabelle Barthelmeß, Projektbeauftragte, Soziologin (B.A.) und Gerontologin (M.A.) &
Herausforderung. Dabei hat es sich gezeigt, dass es einschätzung geübt. Bitte bringen Sie unbedingt
leichter fällt, Mitarbeiter*innen zu führen, wenn die- Ihre persönlichen Fragen und Herausforderungen Sabine Greulich, Dipl. Sozialpädagogin und Demenzbeauftragte
se besser in ihrer Persönlichkeit eingeschätzt werden aus Ihrem Führungsalltag mit, sodass wir diese mit
können. Je individueller die Kommunikation auf die verschiedenen Methoden bearbeiten können. Dabei Bei der Versorgung der pflegebedürftigen Bewoh- stellen und unterschiedlichen Berufsgruppen. Mög-
einzelnen Mitarbeiter*innen ausgerichtet ist, desto er- geht es darum, die eigene Verantwortung und Auto- ner*innen unserer Einrichtungen spielt die Soziale Be- lich ist - in Absprache mit den Teilnehmer*innen - so-
folgreicher ist man als Führungskraft. In diesen zwei rität zu festigen und Rollenklarheit herzustellen. Auch treuung eine sehr wichtige Rolle, gerade wenn es um wohl ein inhaltlicher Austausch über die Organisation
Workshoptagen erlernen Sie ein praxistaugliches wird beleuchtet, wie es gelingen kann, die Manage- den Erhalt der Lebensqualität und des Wohlbefin- von Aktivitäten, Beschäftigungen und Festen, als
Modell, das Ihnen hilft, herauszufinden, wie Sie Ihre ment- und Führungstätigkeiten aufeinander abzu- dens geht. Das Aufgabenspektrum der Leitungskräfte auch allgemein die Reflexion der beruflichen Situa-
Mitarbeiter*innen am besten motivieren. Sie erfahren, stimmen und somit selbstbestimmter beruflich han- der Sozialen Betreuung ist äußerst umfangreich und tion und der vorhandenen Bedarfe, um vor Ort gute
was den Teammitgliedern Angst macht und wie Sie deln zu können. Der Einsatz der vielfältigen Methoden umfasst Tätigkeiten in Bezug auf Bewohner*innen, Arbeit leisten zu können. Ziel der Treffen ist eine ver-
kommunikative Fettnäpfchen sicher umschiffen kön- wird sich an Ihren Fragen/Themen ausrichten. Mitarbeiter*innen und den Betrieb. Diese reichen von stärkte Vernetzung der Leitungskräfte der Sozialen
der Erarbeitung, Umsetzung und Weiterentwicklung Betreuung, um einen regelmäßigen Austausch und
der Betreuungskonzepte bis hin zu den vielfältigen die gegenseitige fachliche Unterstützung zu fördern.
Anforderungen des Personalmanagements – je nach
Convivo Zentrale Bedarf in Kooperation mit verschiedensten Schnitt-
13. und 14.03.19
Linzer Str. 8-10
09:30 - 16:45 Uhr
28359 Bremen
26.02.19 28.10.19
09:30 - 15:00 Uhr 09:30 - 15:00 Uhr
Convivo Zentrale Convivo Zentrale
Motivation und Mitarbeiter*innenzufriedenheit Linzer Str. 8-10
28359 Bremen
Linzer Str. 8-10
28359 Bremen
Mit Annette Rebers, Dipl. Psychologin & Dipl. Sozialpädagogin
Sie erarbeiten Antworten auf die Fragen, wie man ein »» Motivation – kann man das als Führungskraft er-
motivierendes und verantwortungsvolles Arbeitsum- zeugen?
feld schafft, in dem engagierte Mitarbeiter*innen für »» Mythos Motivation entzaubern
größere Begeisterung, mehr Energie, Effizienz und »» Motivationstheorien und berufliche Praxis
neue Impulse sorgen. Kann Motivation wirklich von »» FISH! und noch mehr FISH! Mehr Spaß bei der
außen geschaffen werden? Wie kann man sich als Arbeit
Führungskraft täglich neu motivieren? In welchem »» Der 4-Punkte-Plan oder das 12-Wochen-Pro-
Verhältnis stehen Mitarbeiterzufriedenheit, Motivation gramm
und Mitarbeiterbindung? »» Wie wird mein Team ein A-Team?
»» Film ab!
10.09.19 17.09.19
09:30 - 16:45 Uhr 09:30 - 16:45 Uhr
Wohnpark Fama Convivo Zentrale
Luruper Hauptstraße 247-249 Linzer Str. 8-10
22547 Hamburg 28359 Bremen
38 39Sie können auch lesen