CONTEMPORARY 2. 12. 2020 - Van Ham
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CONTEMPORARY
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unterzeichnetes Zertifikat der Galerie Giò 301 Ohne Titel (island). 2011. Inkjet-Print
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Provenienz:
- Galerie Kraupa-Tuskany-Zeidler,
ACKERMANN 2001. Mischtechnik auf Papier. 13 x 19cm.
Beide betitelt signiert und datiert verso: The
Marconi, Mailand, bei.
AUER Mischtechnik. 95 x 59cm. Künstlerrahmen
(96,5 x 60,5 x 9cm).
Berlin (lt. Einlieferer)
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
FRANZ
1963 NEUMARKT-ST. VEIT
election bzw. Soft landing Franz Ackermann
01. Jeweils Rahmen.
Provenienz:
- Giò Marconi, Mailand (Aufkleber)
- Privatsammlung Italien
FLORIAN
1984 AUGSBURG
Dem Werk liegt ein Zertifikat des Künstlers
bei. Der Künstler schuf drei Variationen, von
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der jede Unikatcharakter hat. Hierbei handelt
€ 3.500 – 4.000 | $ 4.130 – 4.720 es sich um Version 3/3.
8|9
CONTEMPORARY302 Ohne Titel. 2015. Öl auf Leinwand.
124 x 87cm. Signiert und datiert verso oben 303 „focus“. 2013. Acryl und Sprühlack auf
Leinwand. 180 x 180cm. Signiert, betitelt und
AVOTINS mittig: Janis Avotins 2015. Hier zudem mit
Richtungspfeil versehen. AWE datiert verso oben links: Christian Awe „focus“
29.10.2013. Darunter Werkangaben.
JANIS
1981 RIGA
Dem Werk liegt ein vom Künstler signiertes
Zertifikat der Ibid Gallery, London und Los
CHRISTIAN
1978 BERLIN
Provenienz:
- Privatsammlung Hessen
Angeles, vom 24.01.2017 bei.
€ 12.000 – 18.000 | $ 14.160 – 21.240
Provenienz:
- Ibid Gallery, London und Los Angeles
- Privatsammlung Italien
€ 2.500 – 3.500 | $ 2.950 – 4.130
10 | 11
CONTEMPORARY304 Löwenmann. 2018. Bronze, patiniert und
farbig gefasst. 33 x 32,5 x 28,5cm. Signiert,
BALKENHOL datiert und nummeriert auf der Unterseite der
Plinthe: St. Balkenhol 2018 -18/30-. Galerie
STEPHAN
1957 FRITZLAR
Löhrl, Mönchengladbach (Hrsg.). Ex. 18/30.
Plinthe (39 x 39 x 1cm).
Provenienz:
- Galerie Löhrl, Mönchengladbach
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
Literatur:
- Galerie Löhrl (Hrsg.): Stephan Balkenhol –
Bronze-Editionen 1992-2019,
Mönchengladbach 2019, S. 126f., WVZ.-Nr. 50
Stephan Balkenhol ist einer der profiliertesten
zeitgenössischen Bildhauer. Sein bevorzugtes
Material ist das Holz, das er grob bearbeitet
und meist farbig fasst. Seit den 1990er
Jahren entstehen parallel Bronzen, die genau
wie die Holzarbeiten durch ihre bewegten,
zerklüfteten Oberflächen bestechen. Ins
Zentrum seiner Kunst stellt Balkenhol den
Menschen, den er in seinen markanten
Figuren ohne Angaben von individueller
Regung oder Emotion auf unscheinbare
Stereotype reduziert. Mit der ihnen so
verliehenen Distanz und Rätselhaftigkeit
regt der Künstler zur Meditation über die
menschliche Existenz in der postmodernen
Gesellschaft an.
Die Bronze „Löwenmann“ zeigt einen
Hybriden zwischen Mensch und Tier: Auf den
Schultern eines Mannes sitzt ein Löwenkopf.
Das Herausragende an Balkenhols Werken ist
die besondere Aura seiner Gestalten, die oft
in sich gekehrt mit melancholischem Blick
in die Ferne blicken. Auch unser Löwenmann
scheint beseelt und mit einer großen
geistigen Tiefe ausgestattet. Gelassen sitzt er
da und blickt dem Betrachter mit festen Blick
entgegen.
€ 18.000 – 24.000 | $ 21.240 – 28.320
12 | 13
CONTEMPORARY305 306
BALKENHOL BALKENHOL
STEPHAN
1957 FRITZLAR
STEPHAN
1957 FRITZLAR
Liegende Frau. 2012. Bronze, hellbraun Kniender Mann. 2012. Bronze, hellbraun
patiniert und partiell farbig gefasst. patiniert und partiell farbig gefasst.
30,5 x 44 x 26cm. Signiert, datiert und 46,5 x 21 x 23,5cm. Signiert, datiert und
nummeriert auf der Unterseite der Plinthe: nummeriert auf der Unterseite der Plinthe:
St. Balkenhol 2012 14/24. Deweer Gallery, St. Balkenhol 2012 14/24. Deweer Gallery,
Otegem/Belgien (Hrsg.) Ex. 14/24. Plinthe Otegem/Belgien (Hrsg.) Ex. 14/24. Plinthe
(50 x 35 x 0,5). (35 x 40 x 0,5cm).
Literatur: Literatur:
- Galerie Löhrl (Hrsg.): Stephan - Galerie Löhrl (Hrsg.): Stephan
Balkenhol – Bronze-Editionen 1992-2019, Balkenhol – Bronze-Editionen 1992-2019,
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14 | 15
CONTEMPORARY307 „Kantine“. 1993. Öl auf Leinwand.
70 x 100cm. Betitelt, signiert und datiert 308 „Yasmina“. 2004. Öl auf Leinwand.
120 x 180cm. Betitelt, signiert und datiert
BAUER verso: Kantine (unterstrichen) Bauer I. 93.
Rahmen. BAUER verso oben links: «Yasmina» Bauer 4/04.
FRANK
1964 RECKLINGHAUSEN
Provenienz:
- Galerie Voss, Düsseldorf (Stempel)
FRANK
1964 RECKLINGHAUSEN
Provenienz:
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen € 3.000 – 5.000 | $ 3.540 – 5.900
€ 3.000 – 5.000 | $ 3.540 – 5.900
16 | 17
CONTEMPORARY309 Prosperous. Aus der Serie: Salt Mine. 2003.
Acryl auf Leinwand. 161 x 233cm. Signiert und 310 Visual Vortex – Sun Flowers. 2006. Acrylglas
in Acrylglaskastenrahmen, partiell graviert.
BEN-GAL datiert unten mittig: Avner Ben Gal 2003.
BERG 150 x 100 x 33cm. Signiert und datiert verso
oben rechts: HC Berg 06.
AVNER Dem Werk liegt ein Zertifikat der Tal Esther
Gallery, Tel Aviv, vom 22.05.2014 bei. HANS Provenienz:
1966 ASHKELON/ISRAEL
Provenienz:
- Tal Esther Gallery, Tel Aviv
CHRISTIAN
1971 ESPOO/FINNLAND
- Galerie Forsblom, Helsinki (Aufkleber)
- Unternehmenssammlung Deutschland
- Privatsammlung Italien € 2.000 – 3.000 | $ 2.360 – 3.540 | *
Ausstellungen:
- 50. Biennale di Venezia, Venedig (Aufkleber)
€ 3.000 – 5.000 | $ 3.540 – 5.900
18 | 19
CONTEMPORARY311 „There’s no place like home”. 2004.
Mischtechnik auf bearbeiteter Sperrholzplatte. 312 „Rabbit‘s gone“. 2003. Mischtechnik auf
bearbeiteter Hartfaserplatte. 70 x 160cm.
BIANCHET 100 x 200cm. Betitelt, datiert und signiert
verso links: There’s no place like home 04 BIANCHET Betitelt, datiert und signiert verso rechts:
Rabbit‘s gone 03 Nicole Bianchet.
NICOLE
1975 LOS ANGELES
Nicole Bianchet.
Provenienz:
NICOLE
1975 LOS ANGELES
Provenienz:
- Klara Wallner Galerie, Berlin
- Privatsammlung Berlin - Privatsammlung Berlin
€ 3.000 – 5.000 | $ 3.540 – 5.900 € 3.000 – 5.000 | $ 3.540 – 5.900
20 | 21
CONTEMPORARY313
NORBERT
Ohne Titel. 2009. Pastell, Aquarell und
Freskofarbe auf Packpapier. 100 x 149cm.
BERUTTI Rahmen.
VALERIO
BISKY
Provenienz:
- 41 artecontemporanea, Turin (Etikett)
1977 ALBA/ITALIEN - Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
€ 5.000 – 7.000 | $ 5.900 – 8.260
VERTRETEN UNTER ANDEREM IN: Norbert Bisky ist einer der bedeutendsten aktuellen Maler in
·Museum Ludwig, Köln
·Kunsthalle Rostock Deutschland. Seine neorealistischen Gemälde zeichnen sich durch
·Museum der Bildenden Künste, eine ungeheure Farbgewalt aus, die die dargestellten Protagonisten
Leipzig
·The Museum of Modern Art, oft wie eine Woge umspielt.
New York
·National Museum of Der Sohn des 2013 verstorbenen Politikers Lothar Bisky wurde
Contemporary Art, Seoul,
Südkorea
1970 in Leipzig geboren. Er wächst in der DDR auf, erlebt die
Hoffnungen vor dem Mauerfall und die Enttäuschungen danach.
Bisky ist vertraut mit den Werken des Sozialistischen Realismus‘
und setzt sich in seinen eigenen Gemälden, in den heroischen
Posen und idealisierten Körpern seiner Dargestellten, kritisch damit
auseinander.
Von 1994 bis 1999 studiert er an der Universität der Künste Berlin
bei Georg Baselitz. Neben ihm nennt Bisky die alten spanischen
Meister Francisco de Goya, Francisco de Zurbarán oder Jusepe de
Ribera als Impulsgeber für seine Kunst. Letztere begegneten ihm bei
einem Auslandsaufenthalt in Madrid.
Der Mensch steht im Mittelpunkt seiner Gemälde. Meist sind es junge
Männer, die sich in teils alltäglichen, teils mystischen Szenarien
wiederfinden. Allen ist gemein, dass die Umgebung und oft auch die
Protagonisten sich teilweise oder ganz in Farbwirbeln auflösen.
Wahre Farbexplosionen ereignen sich auf seinen Bildern. Mit den
Farben sprühen die Werke vor Emotionen. Freude, Hingabe, aber
auch Leid und Verzweiflung sind in den Werken wiederzufinden und
leuchten einem grell von der Leinwand entgegen. Es scheint oft, als
ob der Künstler dem Wesen der verschiedenen Emotionen mit dem
Mittel der Farbe auf den Grund gehen möchte.
22 | 23
CONTEMPORARY314 „Colorist“. 2010. Öl auf Leinwand.
100 x 80,5cm. Signiert und datiert verso:
Biskys Liebe zum Detail wird auch deutlich,
wenn man dem Pinsel Aufmerksamkeit
BISKY bisky 2010. Hier zudem betitelt und nochmals
datiert: ‚COLORIST‘ in 2010.
schenkt. Farbspuren von blauer und grüner
Farbe erwecken den Eindruck, als habe
NORBERT
1970 LEIPZIG
Provenienz:
- Galerie CRONE, Berlin
die abgebildete Person selbst den Unter-
und Hintergrund gemalt vor welchem sie
dargestellt ist. Der laute und deutliche Apell
- Sammlung SØR Rusche, Oelde/Berlin des Bildes ist es, die eigene Umwelt, ja die
- Privatsammlung Baden-Württemberg eigene Realität, in die eigenen Hände zu
nehmen und selbst zu gestalten. Zurecht
Die Arbeit „Colorist“ aus dem Jahr 2010 wird Norbert Bisky als einer der wichtigsten
steht eher in der Bildtradition Biskys deutschen Künstler der Gegenwart
früherer Arbeiten, die häufig glückliche bezeichnet. Es sind Werke wie „Colorist“,
und wohlbehaltene Männer mit gesunden die mit ihrer einzigartigen Ästhetik und nur
Gesichtsfarben zeigen. Nach den frühen scheinbaren Einfachheit auf einer Vielzahl von
Arbeiten Biskys – oft ein sozialistisches Ideal Deutungsebenen die Gattung der figurativen
in hellen, fröhlichen Farben stilisierend – folgt Malerei nach der Jahrtausendwende
eine Werkphase mit brutalen und grausamen entscheidend geprägt haben.
Bildinhalten. Das Werk „Colorist“ erscheint
wie ein Bindeglied dieser beiden Werkphasen. € 35.000 – 45.000 | $ 41.300 – 53.100 | *
Das eigentlich hell und offen konzipierte Bild
unterlegt Bisky durch winzige Details mit
einer gewissen melancholischen Schwere.
Die aus dem Mundwinkel herauslaufende
Farbe erweckt den Eindruck eines besiegten
Künstlers, welcher auch in seinen letzten
Zügen den Pinsel nicht aus der Hand legt. Das
in die Ferne blickende Gesicht wirkt weniger
schwärmend als ohnmächtig und die Haltung
der Arme scheint eher von Erschöpfung als
von Entspannung herzurühren.
24 | 25
CONTEMPORARY315 BISKY NORBERT 1970 LEIPZIG „Randale State Bank“. 2015. Öl auf Leinwand. 80 x 100cm. Signiert und datiert verso: Bisky ‚2015. Hier zudem betitelt: RANDALE STATE BANK. Provenienz: - Galerie Daniel Templon, Brüssel (Aufkleber) - Privatsammlung Baden-Württemberg € 30.000 – 50.000 | $ 35.400 – 59.000 | * 26 | 27 CONTEMPORARY
316 „Argah“. 1997. Lack auf Aluminium. 61 x 61cm.
Signiert und datiert verso: Ingrid Calame 317 Ohne Titel. 1982. Sprühlack auf Leinwand.
101 x 136cm. Signiert und datiert unten links:
CALAME 1997/94. Bezeichnet mit Werk-Nr.: 97.8. Dazu
betitelt: „Argah“. CRASH © J. „crash“ Matos '82.
INGRID Provenienz: (JOHN CRASH Provenienz:
- Unternehmenssammlung Deutschland
1965 NEW YORK - Galerie Rolf Ricke, Köln (lt. Einlieferer)
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen MATOS)
1961 NEW YORK
€ 6.000 – 8.000 | $ 7.080 – 9.440 | *
€ 4.000 – 6.000 | $ 4.720 – 7.080
28 | 29
CONTEMPORARY318 „Anna“. 2015. Pigment auf Leinwand.
230,5 x 170cm. Signiert, betitelt und datiert 318 A „Grüner Mond“. 1988. Öl auf Leinwand.
200 x 150cm. Signiert unten rechts:
CZERLITZKI verso oben auf der umgeschlagenen
Leinwand: PAUL CZERLITZKI ANNA 2015. DICHGANS Dichgans. Zudem verso oben signiert, datiert,
bezeichnet und betitelt: Dichgans, 1988
PAUL
1986 DANZIG
Plexiglashaube.
Provenienz:
CHRISTA
BERLIN 1940 – 2018
200 x150cm „Grüner Mond“.
Provenienz:
- Galerie König, Berlin (Aufkleber) - Galerie Springer, Berlin (Aufkleber)
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen - Contemporary Fine Arts, Berlin (Aufkleber)
- Privatsammlung Berlin
€ 3.000 – 5.000 | $ 3.540 – 5.900
€ 10.000 – 15.000 | $ 11.800 – 17.700 | *
30 | 31
CONTEMPORARY319 Pferd. 2008. Mischtechnik auf MDF.
179,5 x 161,5cm. Atelierleiste. 320 „World #9“. 2006. C-Print/Diasec. 84 x 59,5cm.
Signiert, datiert, betitelt und nummeriert.
ELFGEN Provenienz: EMPEL Ex. 12/13.
ROBERT
1972 WESSELING
- Privatsammlung Deutschland
Ausstellungen:
RUUD VAN
1958 BREDA/NIEDERLANDE
Auf der Rückseite befindet sich das
aufmontierte Zertifikat des Künstlers mit den
Angaben zum Werk. Hier signiert: Ruud van
- Sprüth Magers, Köln 2008 Empel.
€ 3.000 – 5.000 | $ 3.540 – 5.900 Provenienz:
- Stefan Stux Gallery, New York
- Privatsammlung Baden-Württemberg
€ 15.000 – 20.000 | $ 17.700 – 23.600 | *
32 | 33
CONTEMPORARY321 ESSER ELGER 1967 STUTTGART 513 Binic. 2005. S/W-Print auf Alu-Dibond, handkoloriert. 180 x 280cm. Signiert verso auf Etikett. Rahmen. Bei dieser Arbeit handelt es sich um ein Unikat. Provenienz: - Galerie Johnen + Schöttle, Köln - Sammlung Prof. Dr. Thomas Olbricht, Essen Ausstellungen: - Kunstmuseum Stuttgart, 2009/2010 € 15.000 – 20.000 | $ 17.700 – 23.600 34 | 35 CONTEMPORARY
322 „Love parade 3/VIII”. 2012. Öl auf Leinwand.
120 x 100cm. Signiert und datiert: R. Fleck 323 „Feldstück 18/VIII“. 2000. Öl auf Leinwand.
120 x 100cm. Betitelt, zweifach signiert und
FLECK 12. Dazu bezeichnet: R. FLECK. Hier zudem
betitelt: LOVE PARADE 3/VIII. FLECK datiert verso oben: «FELDSTÜCK 18/VIII»
R.FLECK R.Fleck 2000.
RALPH
1951 FREIBURG I. BR.
Das Werk ist auf der offiziellen Internetseite
des Künstlers aufgeführt
RALPH
1951 FREIBURG I. BR.
Provenienz:
- Privatsammlung Hessen
(www. ralphfleck.de).
€ 6.000 – 8.000 | $ 7.080 – 9.440 | *
Provenienz:
- Privatsammlung Baden-Württemberg
€ 12.000 – 18.000 | $ 14.160 – 21.240 | *
36 | 37
CONTEMPORARYDETLEV 324
FOTH
DETLEV
FOTH
1959 MÜNSTER
Ohne Titel. 1982. Öl auf Leinwand.
125,5 x 110cm. Signiert und datiert unten
rechts: Foth 15.3.82.
Provenienz:
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
€ 2.000 – 3.000 | $ 2.360 – 3.540
Der expressive Maler und Zeichner Detlev James Foth bearbeitet
seit Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit die Themen
Mensch, Landschaft und Architektur. Seine Arbeiten zeugen
von einer eingesetzten physischen Kraft beim Vorgang des
Malens und Zeichnens in Verbindung mit einer konzentrierten
Idee der Bilderfindung. Sowohl die leuchtenden, kräftigen und
pastosen Farben der Gemälde als auch die sinnlichen Linien der
Papierarbeiten erzählen von der Brutalität sowie Verletzlichkeit
des Menschen in der Gegenwart. Foth verlässt zugunsten einer
Ausbildung durch den Bildhauer Kurt Link frühzeitig das Gymnasium. 325
FOTH
VERTRETEN UNTER ANDEREM IN:
·Kirchengemeinde Bederkesa, Im Jahr 1979 studiert er freie Malerei an der Kunstakademie
DETLEV
Bremerhaven
·Heinrich-Heine-Institut, Düsseldorf bei Norbert Kricke, Bernhard Lüthi, Luise Kimme, Tony
Düsseldorf
·Suhrkamp Verlag, Frankfurt a.M.
Cragg und schließlich bei Rissa, deren Meisterschüler er 1985 wird. 1959 MÜNSTER
·Verlag Kiepenheuer & Witsch, Literatur und Rockmusik sind neben der Kunstgeschichte seit Flusslandschaft rötlich. 1992. Öl auf Leinwand.
Köln
·Staatliche Gemäldegalerie, früher Jugend prägend. Seit 2010 veröffentlicht Foth zudem eigene 130 x 120cm. Signiert und datiert verso oben
mittig: Foth 1992.
Revin/Frankreich
·Universität von Oppeln, Polen
Theaterstücke, Romane, Erzählungen sowie Gedichte. In diesem
Provenienz:
Kontext entstehen seit 2015 ausdrucksstarke Porträts auf Papier - Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
von bekannten Schriftstellern, Musikern oder Persönlichkeiten aus € 2.000 – 3.000 | $ 2.360 – 3.540
Politik und Unterhaltung. Jimi Hendrix, dessen Gesicht er immer
wieder erkundet, ist eine wichtige Referenz. Einzelausstellungen
richtet Foth schon zu Studentenzeiten, etwa 1981 in Palma de
Mallorca, 1982 im französischen Revin und 1983 in Zürich aus.
Darauf folgen nationale und internationale Ausstellungen wie in Paris
und Luxemburg sowie u.a. in São Paulo, Kairo und Luanda in Angola.
Seine Arbeiten sind in zahlreichen deutschen und internationalen
Privat- und Unternehmenssammlungen vertreten.
38 | 39
CONTEMPORARY326 Ohne Titel. Um 2002. Öl auf leichtem Karton.
64 x 45cm. Signiert oben links: Ghenie.
Das hier präsentierte Gemälde besticht durch
seine meisterlich aufgetragene, intensive
GHENIE Rahmen. Farbigkeit in überwiegend Gelb-, Rot-, Orange-
und Grüntönen. Diese Farbexplosion könnte
ADRIAN
1977 BAIA MARE/RUMÄNIEN
Provenienz:
- Privatsammlung Österreich
(direkt vom Künstler)
auch motivisch eine Explosion darstellen,
doch bleibt dies geheimnisvoll offen, denn die
Komposition changiert zwischen Abstraktion
und einer scheinbaren Gegenständlichkeit.
Adrian Ghenie ist einer der herausragenden Sehen wir einen Planeten, der sich in
Maler seiner Generation. In seinen Auflösung befindet oder ist es vielmehr seine
vielschichtigen Arbeiten erforscht und Entstehung? Im Dunkel des Hintergrundes
interpretiert er die dunklen Momente der kündigt sich Unheil an, doch durch das
europäischen Historie, den sozialen und vorherrschende Leuchten ist die Hoffnung
politischen Machtmissbrauch wie auch gleichfalls präsent. Dem faszinierenden
seine persönliche Geschichte. Dabei gilt Farbrausch und der Rätselhaftigkeit kann sich
sein Interesse v.a. der Widersprüchlichkeit der Betrachter nicht entziehen.
zwischen „objektiver“ Wirklichkeit und
subjektiver Erinnerung. Als Ausgangspunkt € 60.000 – 80.000 | $ 70.800 – 94.400
für seine düsteren Szenarien wählt er oft
historische Fotografien, Zeitungsausschnitte,
Versatzstücke aus Film und Internet sowie
Anleihen aus der Kunstgeschichte. Diese
verarbeitet er in Collagen, Installation und
vor allem auf Leinwänden, indem er häufig
mehrere Farbschichten aufträgt, um sie dann
wieder abzukratzen oder einzuritzen. Seine
Werke der letzten Jahre erinnern durch ihre
stark deformierten und reduzierten Bildnisse
an Werke von Francis Bacon.
Der rumänische Künstler ist nicht nur
Produzent von Kunstwerken, denn 2005
gründet er auch die Galerie Plan B in Cluj-
Napoca, die er seit 2008 auch in Berlin
betreibt. 2015 vertritt er Rumänien auf
der Biennale in Venedig und baut seine
Bekanntheit noch weiter aus.
40 | 41
CONTEMPORARY327 Roma. 1981. C-Print. Vintage. 37 x 24,5cm
(40,5 x 30cm). Signiert und datiert. Rahmen.
Literatur:
- Vgl. Mussini, Massimo: Luigi Ghirri, 328 „Youth of America”. 2012. Acryl auf Leinwand.
180 x 130cm. Betitelt, datiert und signiert
Provenienz:
- Stephane Simoens, Knokke
GHIRRI Dem Werk liegt eine von Paola Ghirri
Mailand 2001
GIEHLER verso oben auf der umgeschlagenen
Leinwand: „YOUTH OF AMERICA“ 2012 torben
(Aufkleber und Stempel)
- Privatsammlung Deutschland
LUIGI
1940 SCANDIANO/ITALIEN
unterzeichnete Bestätigung des Fondo Eredi
di Luigi Ghirri von 2007 bei.
€ 3.000 – 5.000 | $ 3.540 – 5.900
TORBEN
1973 BAD OEYNHAUSEN
giehler. Nochmals signiert und datiert auf dem
Keilrahmen Mitte: t. giehler 2012. € 6.000 – 8.000 | $ 7.080 – 9.440
1992 RONCOCOESI/ITALIEN Provenienz: Das Werk ist auf der offiziellen Internetseite
- Privatsammlung Italien des Künstlers aufgeführt
(www.torbengiehler.com).
42 | 43
CONTEMPORARY328 A „Blue Monday”. 2001. Acryl auf Leinwand.
203 x 203cm. Betitelt, signiert und datiert
GIEHLER verso oben auf der umgeschlagenen
Leinwand: -Blue monday- Torben Giehler
TORBEN
1973 BAD OEYNHAUSEN
7.5.2001. Zudem mit Richtungspfeil versehen.
Das Werk ist auf der offiziellen Internetseite
des Künstlers aufgeführt
(www.torbengiehler.com).
Provenienz:
- Leo Koenig Inc., New York
- Unternehmenssammlung Deutschland
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
€ 10.000 – 15.000 | $ 11.800 – 17.700
44 | 45
CONTEMPORARY329 330 „PIN UP No. 34”. 2000. Öl auf Leinwand.
157 x 125,5cm. Monogrammiert und datiert
HELBIG HENNING unten rechts: AH00. Betitelt auf dem
Keilrahmen verso: PIN UP No. 34. Rahmen.
THOMAS
1967 ROSENHEIM
ANTON
1964 BERLIN
Provenienz:
- Christopher Grimes Gallery, Santa Monica
(Aufkleber)
Tochter. 2006. Mixed Media. 79,5 x 42 x 51cm. - Jack Helgesen, Oslo
- Sotheby’s London, Auktion 26. Juni 2009,
Provenienz: Lot 294
- Privatsammlung Hessen - Privatsammlung Hessen
Ausstellungen: € 10.000 – 15.000 | $ 11.800 – 17.700
- Kunstverein Heppenheim, 2011
Literatur:
- Baudach, Guido W. / Bortolami, Stefania /
Hanson, Steve / Schöttle, Rüdiger (Hrsg.):
Thomas Helbig: Homo Homini Lupus,
Ostfildern 2008, S. 197, Abb.
€ 3.000 – 5.000 | $ 3.540 – 5.900
46 | 47
CONTEMPORARY331 Untitled (Selections from the TRUISM, LIVING
and SURVIVAL series). 1986. Elektronische 332
HOLZER LED-Leuchtanzeige mit roten Dioden, Kabel
und Stecker. 13 x 74 x 5,5cm. Ex. 32/50. JANAS
JENNY
1950 GALLIPOLIS, OH/USA
Die Arbeit ist voll funktionstüchtig. PIOTR
1970 WARSCHAU
Provenienz:
- Barbara Gladstone Gallery, New York „3/2005“. 2005. Öl auf Leinwand.
(Aufkleber) 210 x 100cm. Signiert und betitelt verso
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen oben links: PIOTR JANAS «3/2005».
€ 15.000 – 20.000 | $ 17.700 – 23.600 Dem Werk liegt ein vom Künstler signiertes
Zertifikat der Foksal Gallery Foundation,
Warschau, vom 18.11.2014 bei.
Provenienz:
- Foksal Gallery Foundation, Warschau
- Privatsammlung Italien
€ 4.000 – 6.000 | $ 4.720 – 7.080
48 | 49
CONTEMPORARY333 334
KASPERS KAUFMANN
RALF RUPRECHT
1957 DÜSSELDORF
Murray Hill. 2002. C-Print/Diasec. 158 x 227cm
VON
1974 MÜNCHEN
(196,5 x 276cm). Signiert. Ex. 2/5. Rahmen.
Was soll es bedeuten (Firefrog). 2006.
Provenienz: Öl, Wachs und Pigment auf Leinwand.
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen 111 x 180cm. Monogrammiert oben Mitte:
RvK.
€ 10.000 – 15.000 | $ 11.800 – 17.700
Provenienz:
- Privatsammlung Deutschland
Literatur:
- Ausst.-Kat. Ruprecht von Kaufmann
2005 – 2006, Berlin 2007, S. 64ff., Abb.
€ 3.000 – 5.000 | $ 3.540 – 5.900
50 | 51
CONTEMPORARY335 Ohne Titel (Physalis). 2007. C-Print/Diasec.
190 x 142cm (220,5 x 170cm). Signiert, 336 Ohne Titel (Tulipa). 2007. C-Print/Diasec.
190 x 142cm (220,5 x 170cm). Signiert,
KLIMAS bezeichnet, nummeriert und datiert. Ex. 1/2.
Rahmen. Im Rahmen beschrieben. KLIMAS bezeichnet, nummeriert und datiert. Ex. 2/2.
Rahmen. Im Rahmen beschrieben.
MARTIN
1971 SINGEN AM HOHENTWIEL
Wir danken Martin Klimas für die freundliche
Unterstützung.
MARTIN
1971 SINGEN AM HOHENTWIEL
Wir danken Martin Klimas für die freundliche
Unterstützung.
Provenienz: Provenienz:
- COSAR HMT, Düsseldorf - COSAR HMT, Düsseldorf
- Unternehmenssammlung Deutschland - Unternehmenssammlung Deutschland
€ 4.000 – 6.000 | $ 4.720 – 7.080 | * € 4.000 – 6.000 | $ 4.720 – 7.080 | *
52 | 53
CONTEMPORARY337 „Sarnen“. 1991. Öl auf Leinwand. 95 x 140cm.
Signiert und datiert verso: Thomas Kohl 338 „Mönch“. 1991. Öl auf Leinwand. 95 x 140cm.
Signiert und datiert verso: Thomas Kohl 1991.
KOHL 1991. Hier und auf dem Keilrahmen betitelt.
KOHL Hier und auf dem Keilrahmen betitelt.
THOMAS
1960 DÜSSELDORF
Provenienz:
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
(seit 1992)
THOMAS
1960 DÜSSELDORF
Provenienz:
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
(seit 1992)
Ausstellungen: Ausstellungen:
- Galerie Ilverich, Düsseldorf 1992 - Galerie Ilverich, Düsseldorf 1992
- Schloß Ringenberg, Hamminkeln 1993 - Schloß Ringenberg, Hamminkeln 1993
- Von der Heydt-Museum, Wuppertal 1999 - Von der Heydt-Museum, Wuppertal 1999
- Mannheimer Kunstverein, 2000 - Mannheimer Kunstverein, 2000
€ 2.000 – 3.000 | $ 2.360 – 3.540 € 2.000 – 3.000 | $ 2.360 – 3.540
54 | 55
CONTEMPORARY339 Gestalt. 2014. Öl auf Leinwand. 150 x 105cm.
Datiert und signiert verso: 2014 340 „Spiegeldopper“. 2002. Kunstharz
und Acrylfarbe über Spiegel auf Holz.
KOJIMA SatoshiKojima.
LINNENBRINK 50 x 40,5 x 5cm. Zweifach signiert, datiert
und betitelt verso: Markus Linnenbrink
SATOSHI
1979 TOKIO
Provenienz:
- Contemporary Fine Arts, Berlin
(Aufkleber und Stempel)
MARKUS
1961 DORTMUND
2002 SPIEGELDOPPER. Hier zudem
durchgestrichene Werkangaben und
Richtungspfeile.
- Privatsammlung Berlin
Provenienz:
€ 2.000 – 3.000 | $ 2.360 – 3.540 - Renate Schröder Galerie, Köln (lt. Einlieferer)
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
€ 3.000 – 5.000 | $ 3.540 – 5.900
56 | 57
CONTEMPORARY341 „Wagnis“. 2005. Kasein auf Leinwand.
170 x 132cm. Zweifach signiert und datiert
In unserem Gemälde „Wagnis“ beschäftigt
Rosa Loy sich mit diesem Thema der
LOY unten rechts: LOY 05. Betitelt, signiert und
datiert verso auf Keilrahmen mittig: „WAGNIS“
neuen Weiblichkeit. Angezogen von dem
herausfordernden, aus dem Bild schauenden,
ROSA
1958 ZWICKAU
ROSA LOY 2005. Zudem mit Maßangaben
versehen. Rahmen
Blick fällt die Aufmerksamkeit des Betrachters
unmittelbar auf die rothaarige Frau im
Vordergrund. Sie steht am Ausgang eines
Provenienz: Labyrinthes, das sich durch die waagerechte
- Privatsammlung Hessen Bildachse der Komposition erstreckt.
Auf ihrer Kleidung befinden sich spitze,
Die in Zwickau geborene Künstlerin Rosa kegelförmige Gebilde durch die ihre Attitüde
Loy ist eine der Hauptvertreterinnen der nochmals martialischer wirkt. Zwei sich
Neuen Leipziger Schule. Insbesondere an den Händen haltende Frauen schreiten
die Wiedervereinigung Deutschlands hinter ihr eine kurze Treppe empor. Der
lässt auch bei Rosa Loy viele Fragen Blick der beiden ist auf das Ende des
aufkommen, die ihr Werk beeinflussen. Labyrinthes gerichtet. Lächelnd blicken
Das konservative Frauenbild dieser Zeit sie auf die Personen die ihnen, vielleicht
hinterfragt die Künstlerin, die unter dem aus dem Irrgarten kommend, folgen. Im
Einfluss der Patriarchats-kritischen Erzählung linken Bildhintergrund ist ein sozialistisch
„Kassandra“ von Christa Wolf aufgewachsen anmutendes Gebäude zu erkennen, auf das
ist. Ein zentraler Punkt ihres Oeuvres ist eine große Anzahl FallschirmspringerInnen
die Rolle der Frau und das Aufbrechen von zusteuern. Wiedermal rückt die Künstlerin auf
Stereotypen. subtile Weise das Thema Feminismus in ihrer
Komposition in den Vordergrund. Rosa Loy
zeigt uns in diesem Gemälde das Wagnis der
drei Frauen, aus dem Labyrinth auszubrechen
– und dies in optimistisch-selbstbewusster
Manier.
€ 12.000 – 18.000 | $ 14.160 – 21.240
58 | 59
CONTEMPORARY342 „Einsicht“. 2005. Kasein auf Leinwand.
170 x 130cm. Signiert und datiert rechts
LOY mittig: LOY 05. Betitelt, signiert und datiert
verso auf Keilrahmen mittig: Einsicht Rosa
ROSA
1958 ZWICKAU
Loy 2005. Zudem mit Maßangaben versehen.
Rahmen.
Provenienz:
- Privatsammlung Hessen
Die figurative Malerei Rosa Loys führt den
Betrachter oft in eine märchenhafte, an die
Kunst der Romantik erinnernde Welt. So
auch in der hier angebotenen Arbeit. Wie so
häufig in Rosa Loys Werken sehen wir zwei
Frauen innerhalb der Komposition. Die Frau im
rechten Vordergrund gewährt dem Betrachter
durch das Beiseiteziehen des dunkelblauen
Vorhangs Einsicht in eine zweite Szenerie.
Ihre nach vorne geneigte Haltung und ihr
kontrollierender, herabschauender Blick lenkt
unsere Aufmerksamkeit auf eine weitere
Frau. Diese sitzt vor hellem Hintergrund auf
einem Stuhl. Den blauen Anzug hat sie nur
vom Oberkörper abgestreift, sodass Bauch
und Beine noch von diesem verdeckt sind.
Ihr linkes Bein ist lässig auf der Stuhlkante
aufgestellt. Die entspannte Körperhaltung
steht im Widerspruch zu der Handlung, die sie
ausführt: Mit der Nadel in ihrer linken Hand
näht sie sich eine lange Wunde auf ihrem
Oberkörper zu.
Die von der Künstlerin verwendete
Kaseinfarbe verleiht vor allem den Orange-
und Brauntönen des Gemäldes einen
warmen, altmeisterlichen Effekt. Rosa
Loy lässt in ihrem Werk „Einsicht“ viel
Interpretationsspielraum zu, der uns zum
Nachdenken und Spekulieren anregen soll.
€ 12.000 – 18.000 | $ 14.160 – 21.240
60 | 61
CONTEMPORARY343 „Study of a boy“. 2002. Ilfochrome-Print.
23 x 23cm (29,5 x 30cm). Signiert, datiert, 344 Ohne Titel. 2014. Inkjet-Print auf Zellulose
Schwamm auf Aluminium. 97, 5 x 72 x 2cm.
LUX betitelt und nummeriert verso. Ex. 6/20.
Rahmen. MCEWEN Signiert und datiert verso: A. McEwen 2014.
Hier zudem bezeichnet: AM/P 923 (Aufkleber
LORETTA
1969 DRESDEN
€ 3.000 – 5.000 | $ 3.540 – 5.900 | * ADAM
1965 LONDON
Studio Adam McEwen).
Provenienz:
- Galerie Art: Concept, Paris (Aufkleber)
- Privatsammlung Italien
€ 7.000 – 9.000 | $ 8.260 – 10.620
62 | 63
CONTEMPORARYJONATHAN 345 „Rübezahl am SQUAWBACH“. 2002. Collagierte Von Meese handgeschriebener Text verso
Mischtechnik auf Leinwand. 70 x 50cm. auf der Leinwand: Rübezahl am SQUAWBACH
MEESE Monogrammiert und datiert unten rechts: JM
2002. Zweifach signiert und datiert verso auf
/ Der Stallgeruch Rebecca‘s inmitten des
prähistorischen Stallmutterkorns ’LOLITADZIO
JONATHAN
MEESE
Leinwand: JMeese 2002, Jonathan Meese KOTBART‘.
2002. Hier zudem betitelt. Bezeichnet auf
1970 TOKIO dem Keilrahmen: MEE 488. Rahmen. Provenienz:
- Contemporary Fine Arts, Berlin
- Privatsammlung Niedersachsen
€ 7.000 – 9.000 | $ 8.260 – 10.620
VERTRETEN UNTER ANDEREM IN: Mit seiner provokanten Kunst gehört Jonathan Meese zu den
·Städel Museum, Frankfurt a.M.
·Städtisches Museum Abteiberg, bekanntesten Gegenwartskünstlern Deutschlands. Sein vielfältiges
Mönchengladbach Oeuvre umfasst u.a. Malerei, Collagen, Installationen, Videokunst
·Sammlung zeitgenössischer
Kunst der Bundesrepublik und Performances sowie Theaterarbeiten. Durch seine impulsiven,
Deutschland, Bonn
·Galerie für Zeitgenössische anarchischen und expressiven, oft aber auch trivialen und
Kunst, Leipzig
·Centre Georges Pompidou, Paris
anstößigen Ausdrucksmittel, will er ganz bewusst polarisieren
·Musée d'Art Moderne et und revolutionieren. So ruft er auch in Interviews und Manifesten
Contemporain, Strasbourg
·Essl Museum, Klosterneuburg zur „Diktatur der Kunst“ auf. Darunter versteht er die liebevollste
·The Saatchi Gallery, London
·Museum of Contemporary Art,
Herrschaft der Sache und nicht das Machtgehabe des Künstlers oder
North Miami die Machtfantasien von Selbstverwirklichern. Für ihn stellt also die
Kunst selbst die Machtfrage – nicht der Künstler.
Hauptthemen seiner Werke sind die deutsche Mythologie und der
„deutsche Wahn“, wobei er auch – nicht immer distanzlos – auf
die NS-Zeit verweist. In ihnen setzt er sich mit Persönlichkeiten
der Weltgeschichte, mit Ur-Mythen und Heldenepen auseinander.
Zudem bringt er häufig die eigene Person in Form von Porträts oder
Verkleidungen mit ein, mittels derer er nicht die eigene Identität
aufspüren will, sondern das Maskenhafte und Oberflächliche.
Von 1995 bis 1998 besucht Meese die Kunsthochschule in
Hamburg, wo er bei Franz Erhard Walther studiert. Ohne Abschluss
verlässt er die Akademie und macht noch im selben Jahr mit seiner
kontroversen Installation auf der ersten Berliner Biennale auf sich
aufmerksam. Mit Rauminstallationen aus Alltagsdingen und Bildern
sowie mit Performances und Aktionen gelingt ihm schnell der
künstlerische Durchbruch, auch auf dem internationalen Parkett.
Seine erste umfassende Werkschau zeigt er 2006 in den Hamburger
Deichtorhallen.
64 | 65
CONTEMPORARY346 „DER GOLDENE MUND des ATEMEESE ZISCHT:
ATME!“. 2010. Acryl und Öl auf Leinwand. 347 „Der Goldlegionär St. Staatsaint Just“. 2000.
Mischtechnik auf Papier. 70 x 100cm. Betitelt,
MEESE 50 x 40cm. Monogrammiert und datiert unten
Mitte rechts: JM 2010. Signiert und datiert MEESE signiert und datiert verso: Der Goldlegionär
St. Staatsaint Just Jonathan Meese 2000.
JONATHAN
1970 TOKIO
verso auf Leinwand: JMeese 2010. Hier zudem
betitelt. Bezeichnet auf Keilrahmen:
MEE / M 2303. Rahmen.
JONATHAN
1970 TOKIO
Rahmen.
Provenienz:
- Galerie Marie-José van de Loo, München
Provenienz: (Aufkleber)
- Michael Schulz Gallery, Seoul/Berlin/Beijing - Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
(Aufkleber)
- Privatsammlung Norddeutschland € 3.500 – 5.500 | $ 4.130 – 6.490
€ 3.000 – 5.000 | $ 3.540 – 5.900
66 | 67
CONTEMPORARY348 Twilight. 2011. Dye-sub Print. 101,5 x 76cm
(111,5 x 86cm). Rahmen. Im Rahmen 349
MINTER beschrieben.
NOEL
MARILYN
1948 SHREVEPORT,LA/USA
Provenienz:
- Sammlung Prof. Dr. Thomas Olbricht, Essen MARTIN
1956 BERLIN
€ 7.000 – 9.000 | $ 8.260 – 10.620 2010 BONN
„Heimito“. 1996. Öl auf Holz, partiell
geschnitzt. 171 x 51 x 7cm. Betitelt, signiert
und datiert verso: – Heimito – Martin Noel
1996. Hier zudem mit Richtungspfeil versehen.
Provenienz:
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
€ 4.000 – 6.000 | $ 4.720 – 7.080
68 | 69
CONTEMPORARY350 „Counter me on-18“. 2-teilige Installation.
2003. Neonröhren, Transformatoren,
Der Lauf der Zahlen dient unter anderem
als Metapher für Lebenszyklen und
MIYAJIMA Elektrokabel, Edelstahlspiegel. Rotes
Neon Element: 63,5 x 38 x 12,5cm.
spiegelt Miyajimas Auseinandersetzung
mit Glaubensfragen, insbesondere dem
TATSUO
1957 EDOGAWA CITY, TOKIO
Blaues Neon Element: 32 x 20 x 8,5cm.
Installationsmaße: 118,5 x 92,5 x 12.5 cm. Auf
den Transformatoren betitelt (Klebestreifen):
Buddhismus. Die Philosophie der alten
Griechen bietet einen parallelen Diskurs
mit dem Fokus auf Fluss und Übergang als
Counter me on-18. Transformatoren zudem Metaphern für den Lebenskreislauf. Die
jeweils bezeichnet "A-28" und "B-6". gemeinsam ablaufenden Zahlen als Metapher
für die Menschheit könnten auch bedeuten,
Die Installation ist voll funktionstüchtig. dass Menschen und andere Lebewesen nicht
getrennt voneinander existieren können.
Die Arbeit ist auf der offiziellen Internetseite Zudem befindet sich die Menschheit im
des Künstlers aufgeführt Wandel und jeder Einzelne ändert sich stetig.
(www.tatsuomiyajima.com). Auch lassen die Abläufe den ewigen Zyklus
von Geburt bis Tod erkennen und zeigen so die
Dem Werk liegt ein vom Künstler signiertes Grundstruktur eines Lebens auf.
Zertifikat vom 19.11.2019 bei. Wenn die Skala von 1-9 das Leben auf einer
gemeinschaftlichen, allumfassenden, aber
Provenienz: auch singulär betrachteten Ebene aufzeigt,
- Buchmann Galerie, Köln wird schnell klar, dass die Zahl Null keinen
- Unternehmenssammlung Deutschland Platz in Miyajimas Arbeiten finden kann.
Diese steht ganz klar für eine Pause oder
Tatsuo Miyajimas Arbeiten präsentieren einen Nullpunkt, die eine Kluft zwischen
eine Idee der ständigen Bewegung und des den Zählzyklen eröffnen würden. Der Tod ist
Wandels mit bunten numerischen Verläufen bspw. ganz einfach ein Zustand wie das Leben
von 1 bis 9, dann wieder zurück zu 1, immer und der Punkt bevor das Leben an anderer
wieder erneut. Manche Zahlen bewegen sich Stelle wiederbeginnt. Weiter betrachtet
schneller, andere langsamer. Manche Zahlen verändern sich z.B. Generationen oder auch
scheinen kühler, während andere strahlen. die Welt an sich in einem Fluss und nicht in
Oft ist die Arbeit vielleicht auch vom Strom klar gesetzten Abschnitten. So ist die Arbeit
genommen und es leuchtet nichts. nicht nur eine Progression, sondern auch
eine sichtbare Darstellung der Veränderung
innerhalb dieser Progression.
Die Arbeiten Tatsuo Miyajimas umgeben
mit Ihrer blinkenden Lumineszenz und
Ihrer bloßen Anwesenheit den Betrachter
und es entsteht eine immersive Aura. Die
Technologie ist dabei für die Realisierung von
Miyajimas Werk von zentraler Bedeutung. Es
ermöglicht ihm seine poetischen Ideen von
Dunkelheit und Licht, dem Zahlen zählen und
der ständigen Änderung dieser, durch Licht
und Bewegung auszudrücken. Im LED-Format
sitzen alle Zahlen im Umriss der 8, welche
rein visuell mit der Unendlichkeit verbunden
wird. Auch die Farben der LEDs wählt der
Künstler spezifisch aus. Denn in allen Teilen
der Welt finden sich andere Farbdeutungen.
Darüber hinaus sind Zahlen als „internationale
Sprache“ über alle Kulturen hinweg
zugänglich und nehmen auch weit über die
Mathematik und Physik hinaus eine zentrale
Rolle in dem Leben eines jeden Menschen ein.
€ 16.000 – 20.000 | $ 18.880 – 23.600 | *
Installationsansicht
Foto: Buchmann Galerie351 Ohne Titel. 1993. Acryl auf Leinwand.
80 x 180cm. Signiert und datiert verso oben 352 Barrikadenbild. 2003. Öl auf Leinwand.
90 x 85cm. Signiert und datiert verso:
OFEN rechts: M. van Ofen 1993.
OFEN M. van Ofen 2003.
MICHAEL VAN
1956 ESSEN
Provenienz:
- Galerie Sabine Wachters, Brüssel
(lt. Einlieferer)
MICHAEL VAN
1956 ESSEN
Provenienz:
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
(direkt vom Künstler)
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
€ 3.000 – 5.000 | $ 3.540 – 5.900
€ 5.000 – 7.000 | $ 5.900 – 8.260
72 | 73
CONTEMPORARY353 Audun. 2017. Öl auf MDF-Platte. 55 x 55 x 5cm.
Signiert und datiert verso: Justine Otto 2017. 354 Sindre. 2017. Öl auf MDF-Platte. 55 x 55 x 5cm.
Signiert und datiert verso: Justine Otto 2017.
OTTO Provenienz: OTTO Provenienz:
JUSTINE
1974 ZABRZE/POLEN
- Polarraum Hamburg
- Privatsammlung Luxemburg JUSTINE
1974 ZABRZE/POLEN
- Polarraum Hamburg
- Privatsammlung Luxemburg
Literatur: Literatur:
- Justine Otto – Heroes & Hoaxes. Berlin 2018, - Justine Otto – Heroes & Hoaxes. Berlin 2018,
S. 50, Abb. S. 56, Abb.
€ 2.500 – 3.000 | $ 2.950 – 3.540 € 2.500 – 3.000 | $ 2.950 – 3.540
74 | 75
CONTEMPORARY355 PATTERSON SIMON 1967 LEATHERHEAD,SURREY/ENGLAND The Great Bear. 1992. Farblithografie auf Papier. 96 x 121cm (108 x 133,5cm). Signiert, datiert und nummeriert. Simon Patterson und Milch Gallery, London (Hrsg.). Ex. AP VIII/X. Integraler Aluminiumrahmen des Londoner Regionalverkehrs. Römisch nummeriertes Künstlerexemplar. Blatt außerhalb der Auflage von 50 signierten und arabisch nummerierten Exemplaren. Die Lithografie wurde von den London Underground printers gedruckt. Provenienz: - Privatsammlung Nordrhein-Westfalen Der britische Künstler Simon Patterson studiert am Hertfordshire College of Art and Design und am Goldsmiths College. 1996 wird er für den renommierten Turner Prize nominiert und zeigt dort sein wohl bekanntestes Werk: das hier vorgestellte „The Great Bear“. Die Lithografie zeigt eine fiktive Karte der Londoner U-Bahn. Patterson übernimmt dafür die 1931 von H. C. Beck kreierte Vorlage – neben dem Layout selbst Größe und den Standard-Aluminiumrahmen – doch ersetzt die Stationsnamen. Jede U-Bahn- Linie wird dabei einer bestimmten Gruppe zugeordnet: Ingenieuren, französischen Königen, Philosophen, Entdeckern, Planeten, Journalisten, Fußballspielern, Musikern, Schauspielern, Heiligen, italienischen Künstlern, Sinologen und Komikern. Der Werktitel hingegen verweist auf das Sternenbild „Der große Wagen“ und somit auf das Sinnieren, während wir in den Nachthimmel schauen. Ganz ähnlich hängen wir unseren Gedanken nach, wenn wir alleine in der U-Bahn fahren. Humorvoll und hintersinnig vereint der Künstler in „The Great Bear“ die täglichen physischen Bewegungen durch Raum und Zeit mit den geistigen. Und wie Sterne am Firmament sich zu Bildern verknüpfen, wird die Karte unserer täglichen Stationen zu einem Geflecht bestehend aus Stars – aus unseren Helden der Hoch- und Popkultur. Ein Exemplar dieser Edition gehört zur Sammlung von Charles Saatchi und wird 1997 in der berüchtigten „Sensation“-Ausstellung gezeigt. Ein weiteres Exemplar befindet sich in der Sammlung der Londoner Tate Gallery. € 18.000 – 24.000 | $ 21.240 – 28.320 76 | 77 CONTEMPORARY
356 „Situations“. 2015. Acryl auf Leinwand.
189 x 240cm. Signiert, betitelt und datiert 357 Besetzt. 2006. Öl auf Leinwand.
200 x 170cm. Monogrammiert und datiert
Literatur:
- Ausst.-Kat. Ulf Puder – Drift, Dogenhaus
PITIN verso unten rechts: D. Pitin „Situations“ 2015.
PUDER unten rechts: UP 06. Galerie Leipzig, Nürnberg 2007, S. 23, Abb.
DANIEL
1977 PRAG
Provenienz:
- Galerie Hunt-Kastner, Prag
(lt. Einlieferer)
ULF
1958 LEIPZIG
Provenienz:
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
€ 12.000 – 18.000 | $ 14.160 – 21.240
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen Ausstellungen:
- Dogenhaus Galerie Leipzig, 2007
€ 8.000 – 12.000 | $ 9.440 – 14.160
78 | 79
CONTEMPORARY358 „Signal“. 1997. Farbserigrafie auf Velin.
100 x 69,5cm. Signiert, datiert, betitelt und
Literatur:
- Grafikstiftung Neo Rauch (Hrsg.): Neo 359 „Das Flugwesen“. 2013. Farbiger Giclée-
Druck auf Hahnemühle Museum Etching.
RAUCH nummeriert. Ex. 2/25. Rahmen. Im Rahmen
beschrieben.
Rauch – Das grafische Werk, 1993 bis 2012,
Ostfildern 2012, S. 78f., Abb. RAUCH 35,5 x 21cm (41 x 32cm). Signiert, datiert,
betitelt und nummeriert. Verso mit der Werk-
NEO
1960 LEIPZIG
Provenienz:
- Unternehmenssammlung Deutschland
€ 5.000 – 7.000 | $ 5.900 – 8.260 | * NEO
1960 LEIPZIG
Nr. bezeichnet: NR/13/152. Ex. I/V. Rahmen.
Provenienz:
- Galerie EIGEN + ART, Leipzig/Berlin
(Aufkleber)
- Sammlung SØR Rusche, Oelde/Berlin
- Privatsammlung Baden-Württemberg
€ 4.000 – 6.000 | $ 4.720 – 7.080 | *
80 | 81
CONTEMPORARYDANIEL 360 Ohne Titel. 2000. Öl und Mischtechnik
auf Leinwand. 65 x 52cm. Signiert und
RICHTER datiert verso: D. Richter 2000. Hier zudem
bezeichnet: 154.
DANIEL
RICHTER
Provenienz:
1962 EUTIN - Contemporary Fine Arts, Berlin (Aufkleber)
- Privatsammlung Berlin
€ 8.000 – 12.000 | $ 9.440 – 14.160 | *
VERTRETEN UNTER ANDEREM IN: Mit seinen vielschichtigen Arbeiten gehört Daniel Richter seit den
·Sammlung der Bundesrepublik
Deutschland, Bonn späten 1990er Jahren zu den einflussreichsten Künstlern der
·Kunsthalle Hamburg
·Hamburger Bahnhof Berlin
deutschen Malerei. Anfangs setzt er sich in farbstarken abstrakt-
·Städel Museum Frankfurt ornamentalen Bildern mit dem Medium Malerei auseinander. Ab
·Louisiana Museum of Modern
Art, Humlebæk etwa 2000 greift er dann immer mehr figurative und erzählerische
·Centre Georges Pompidou Paris
·Gemeentemuseum Den Haag
Elemente auf und schafft mittels Verweisen auf die Massenmedien,
·Sammlung Essl, Klosterneuburg die Kunstgeschichte und auf das aktuelle Zeitgeschehen ganz
·Museum of Modern Art,
New York eigenwillige, expressive Bildwelten. Seit 2015 reduziert er seine
·National Gallery of Canada,
Ottawa
Malweise, wobei er die Konturen der Figuren auflöst und das
narrative Moment negiert. Auch verzichtet er auf intensive reine
Farben und malt nicht mehr mit dem Pinsel.
Daniel Richter ist fast 30 Jahre alt, als er nach Jahren in der
autonomen Szene Hamburgs 1991 ein Studium der Malerei an der
Kunsthochschule beginnt. Er besucht die Klasse von Werner Büttner
und arbeitet als Assistent bei Albert Oehlen. Daneben gestaltet er
Plattencover u.a. für das Plattenlabel Buback (seit 2005 Inhaber).
Im Abschlussjahr 1995 präsentiert er seine erste Einzelshow in
der Berliner Galerie Contemporary Fine Arts; ab 1999 folgen dann
auch Einzelausstellungen im Ausland. Seit 2003 lehrt er Malerei
an verschiedenen Kunsthochschulen: zunächst in Hamburg, von
2004 bis 2006 in Berlin und seit 2006 in Wien. Zudem übernimmt er
2008 eine Gastprofessur an der Cooper Union for the Advancement
of Science and Art, New York. In der Wanderausstellung „Lonely Old
Slogans“ 2016/17 widmen ihm das Louisiana Museum of Modern Art
in Humlebæk, das 21er Haus in Wien und das Camden Arts Center in
London eine große Retrospektive.
82 | 83
CONTEMPORARY361
THOMAS
Strippen für piepen in dunkel. 2010. Provenienz:
Pulverbeschichteter Stahl, farbig lackiert. - Galerie Chez Valentin, Paris
RENGGLI Unikat. Ca. 104 x 74 x 71cm. - Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
DAVID
RUFF
Dem Werk liegt ein von der Galerie
unterzeichnetes Fotozertifikat der Galerie € 5.000 – 7.000 | $ 5.900 – 8.260
1974 ZÜRICH Chez Valentin, Paris, bei.
VERTRETEN UNTER ANDEREM IN: Thomas Ruff ist ein bedeutender Protagonist der Düsseldorfer
·Kunstsammlung Nordrhein-
Westfalen, Düsseldorf
Fotoschule und ein international anerkannter Fotokünstler. Bekannt
·Pinakothek der Moderne, ist er für seine großformatigen, konzeptuellen Arbeiten in Serien,
München
·Centre Georges Pompidou, Paris in denen er sein Augenmerk auf die nüchterne und konzentrierte
·Stedelijk Museum Amsterdam
·Fotomuseum, Winterthur Beobachtung von Wahrnehmungsprozessen legt. So erfasst er mit
·Museo Nacional Centro de Arte
Reina Sofía, Madrid
distanziertem Blick das jeweilige Motiv, wobei er stets das gleiche
·Essl Museum, Klosterneuburg Bildverfahren wählt: den klaren Aufbau, die sachliche Schärfe und
·Tate Britain, London
·Museum of Modern Art, das neutrale Licht. Auch experimentiert er mit verschiedensten
New York
·Tochigi Prefectural Museum of
Techniken, fotografiert analog und digital, nutzt die Stereo- und
Fine Arts, Tochigi Infrarotfotografie, entwirft und bearbeitet mithilfe elektronischer
Bildbearbeitung. Während er bis ca. 1990 seine Fotografien
selbst aufnimmt – wie z.B. bei den Porträts (ab 1986) und den
Architekturbildern (ab 1987), verfremdet er bei den folgenden
Werkreihen Vorlagen – so bei den Zeitungs- (um 1991), Nudes- (ab
1999) und den Mars-Bildern (ab 2011). Seit 2012 beschäftigt er sich
mit farbigen Schatten-Bildern, bei denen er sich auf das historische
Fotogramm bezieht, die Aufnahmen jedoch komplett digital erstellt.
Darauf folgt die Werkreihe der Negativ-Bilder, bei denen er durch
digitale Umkehrung historische, analoge Fotografien verändert.
Ruff studiert von 1977 bis 1985 bei Bernd Becher an der
Düsseldorfer Kunstakademie. Schon als Student stellt er im In- und
Ausland aus. 1987 erreicht er seinen künstlerischen Durchbruch und
erhält u.a. den Förderpreis für Bildende Kunst des Landes Nordrhein-
Westfalen. 1992 nimmt er an der documenta in Kassel und 1995 an
der Biennale in Venedig teil. Von 1999 bis 2006 ist er Professor an
der Düsseldorfer Kunstakademie.
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CONTEMPORARYSie können auch lesen