Gemeindebrief 1. Februar bis 30. April 2019 - Evangelische Kirchengemeinde Sillenbuch

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Gemeindebrief 1. Februar bis 30. April 2019 - Evangelische Kirchengemeinde Sillenbuch
Jahreslosung 2019, gestaltet von Eva Jung © adeo Verlag, Asslar, www.adeo-verlag.de

                     Gemeindebrief
                                              1. Februar bis
                                              30. April 2019
Gemeindebrief 1. Februar bis 30. April 2019 - Evangelische Kirchengemeinde Sillenbuch
Inhalt
           Veranstaltungskalender                                  4
           Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen             6
           Kinder und Jugendliche                                  8
           Musikalisches                                         10
           Aus der Gemeinde                                      11
           Begegnungen                                           16
           Gemeinde nebenan                                      18
           Impressum                                             20
           Freud und Leid in unserer Gemeinde                    21
           Gottesdienste                                         22

           Unsere Internetseite:        www.evkirche-sillenbuch.de
           Mit unseren Veranstaltungen, Aktuellem, Predigten, Kontaktdaten....

Kontakte   Pfarramt I Friedbert Baur                  Kindergarten Kleine Welt
           Gosheimer Weg 9 C, 70619 Stgt.             Ute Zeidler, Oberwiesenstr. 30 A
           Tel 219 537-16                             Tel 907 541 11,
           pfarramt1@evkirche-sillenbuch.de           kleine-welt@evkirche-sillenbuch.de

           Pfarramt II Friedrich July                 Kindergarten Sonnenschein
           Gosheimer Weg 7 B, 70619 Stgt.             Angi Hoffmann, Gosheimer Weg 5
           Tel 219 537-17 - Automatische Weiterlei-   Tel 219 537 18,
           tung von AB-Nachrichten auf das Handy      sonnenschein@evkirche-sillenbuch.de
           pfarramt2@evkirche-sillenbuch.de           Jugendwerk Bockelstr. 125 B,
                                                      Tel 44 64 04, Fax 441 62 00
           Gemeindebüro Claudia Seyfried              Laura Nadolny
           Di-Fr 9-12 Uhr+Do 16-19 Uhr,               laura.nadolny@ejus-online.de
           Denise Totzauer, Mi 8-13 Uhr               Anja Lobmüller
           Gosheimer Weg 7 B                          anja.lobmueller@ejus-online.de
           Tel 219 537-12                             www.ejw-sillenbuch.de
           gemeindebuero.stuttgart-sillenbuch@        waldheim@evkirche-sillenbuch.de
           elkw.de
                                                      PANE
           Bianka Weiss (Mesnerin)                    Edda Volz, Besuchsdienst für
           Martin-Luther-Kirche                       pflegende Angehörige und
           Mo-Fr 9-12 Uhr,                            Alleinstehende, Tel 63 37 220
           Tel 015210485973
           Oberwiesenstr. 28                          Diakoniestation
                                                      Ines Erhardt
           Anna Antohi (Hausmeisterin)                i.erhardt@ds-stuttgart.de
           Äckerwaldzentrum, Gosheimer Weg 1          Sillenbuch, Gosheimer Weg 9 A
           Mo+Di 11-14 Uhr, Mi+Do 9-12,               Tel 45 99 92 42
           Fr 15-18 Uhr Tel 0157 39058812             Fax 45 99 92 51
           Kirchenpflege Hildegard Lutsch             Kreisdiakoniestelle
           Mo+Mi+Fr 9-12 Uhr, Do 14-18 Uhr            Rainer Metzger
           Tanja Ruck                                 Sozial- und Lebensberatung
           Iring Gündler                              Stuttgart-Degerloch,
           Gosheimer Weg 7 B                          Große Falterstr. 10 Tel 76 40 46
           Tel 219 537-14, Fax 219 537-99             dbs@diakonie-degerloch.de
           kirchenpflege@evkirche-sillenbuch.de       Nachbarschaftshilfe
           Gewählter Vorsitzender des                 Sillenbuch/Riedenberg
           Kirchengemeinderates                       Tel 47 65 81 25,
           Dr. Klaus Offterdinger                     nachbarschaftshilfe@
           klaus.offterdinger@web.de                  SEsanktaugustinus.de

           Kirchenmusik                               Krankenpflege-Förderverein
           Anne Bischoff, Lukas Streibl               Tel 219 537 12
           organist@evkirche-sillenbuch.de            krankenpflegefoerderverein@
                                                      evkirche-sillenbuch.de

           Bankverbindungen
           Kirchengemeinde                            Krankenpflege-Förderverein
           BW-Bank Konto 2 99 06 44                   BW-Bank Konto 2 99 74 34
           BIC SOLADEST600                            BIC SOLADEST600
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Gemeindebrief 1. Februar bis 30. April 2019 - Evangelische Kirchengemeinde Sillenbuch
Standpunkt
Liebe Leserin und lieber Leser,

ein kleiner, grüner Gartenzwerg, der
grimmig seine Panzerfaust ausrichtet,
um sie abzufeuern – und dazu der
Text der Jahreslosung für das Jahr
2019:
„Suche Frieden und jage
ihm nach“
Psalm 34,15

Was soll das denn? So werden Sie        Beide Arten gehören zusammen.
sich / so wirst Du Dich vielleicht      Unser Engagement für den Frie-
fragen angesichts dieses Bildes         den, zu dem ja auch immer wieder
der Hamburger Kommunikations-           Erfahrungen des Scheiterns
Designerin EVA JUNG. Kunst muss         gehören, kann als Kraftquelle, als
ein Stück weit provokativ sein          ‚Energizer‘ auf Gottes Geschenk,
(das Wort ‚provozieren‘ kommt           auf Jesu Versprechen zurückgrei-
etymologisch ja vom lateinischen        fen: „Friede sei mit euch!“
pro-vocare, d.h. herausrufen), um       Und so ist es eigentlich nicht ver-
neue Perspektiven zu ermögli-           wunderlich, dass die diesjährige
chen. Zumindest mir hat dieses          Jahreslosung, dieser initiativfor-
Bild neue Aspekte der Jahreslo-         dernde Vers, Teil eines Dankge-
sung aufgezeigt, die ich zunächst       bets ist.
gar nicht im Blick hatte.               Traditionellerweise wird der 34.
„Frieden“ – dieses große Wort           Psalm dem großen König David
lässt uns oft zuerst an unsere gro-     zugeschrieben. David war vor Saul
ße Welt denken, an den Weltfrie-        geflohen und gelangte auf der
den. Man müsste, man sollte …           Flucht in eine Stadt der Philister,
So fangen viele Sätze an, die sich      seiner Todfeinde. Er täuschte eine
darauf beziehen. EVA JUNG setzt         Geisteskrankheit vor, um fliehen
mit ihrem Bild bei uns selbst an,       zu können. Psalm 34 beginnt nun
bei den Kleinkriegen vor unserer        nicht mit einer Forderung, sondern
Haustür (nicht nur im persönlichen      mit einem ‚Gott sei Dank‘. Das
Aufeinandertreffen, sondern auch        Psalm-Gebet bringt den Dank
in den sozialen Netzwerken). Nur        für die Rettung zum Ausdruck
wenn wir bei uns selbst anfan-          und die Sehnsucht nach Frieden.
gen, werden wir zu einem Teil der       Spannend ist, dass der Psalm 34
Lösung und nicht des Problems.          im Hebräischen als Akrostichon
Wir sind es doch, die den Frieden       gestaltet ist, die Verse also dem
„suchen“ und ihm „nachjagen“            hebräischen Alphabet nach ge-
sollen. Wir müssen den Frieden          ordnet sind und der Psalm mithin
selbst wollen und an seiner Ver-        den Dank gegenüber dem, der der
breitung arbeiten. Als Christinnen      Anfang und das Ende ist, gleich-
und Christen ist es an uns, den         sam durchbuchstabiert.
ersten Schritt zu gehen, auch           „Suche Frieden und jage ihm
wenn es uns oft sehr schwerfällt.       nach“ – lasst uns die Jahreslo-
So einen ersten schweren Schritt        sung frohen Mutes in unser Leben
ist ja auch Jesus gegangen – ans        übersetzen, lasst uns Schritt für
Kreuz! Aber danach konnte er, der       Schritt gehen, „und der Friede
Auferstandene, zu seinen Jünge-         Gottes, der höher ist als alle Ver-
rinnen und Jüngern sagen: „Friede       nunft, wird eure Herzen und Sinne
sei mit euch!“ (Johannes 20,19)         in Christus Jesus bewahren.“
Es gibt also zwei Arten von             (Philipper 4,7)
Frieden. Den einen müssen wir
suchen und ihm nachjagen (in            In diesem Sinne: Schalom, Friede
diesem Sinn haben auch wir Chris-       sei mit Dir!
tinnen und Christen den Frieden
nicht ‚gepachtet‘, sondern sind
auf der Suche …) und von dem an-
deren werden wir gefunden, denn         Ihr/Dein
er wird uns von Gott geschenkt.         Friedrich Alexander July              3
Gemeindebrief 1. Februar bis 30. April 2019 - Evangelische Kirchengemeinde Sillenbuch
Veranstaltungskalender
    Februar
    1. - 3.2.                                              Konfi-Freizeit in Tieringen
    Sonntag        3.2. Martin-Luther-Kirche   10.00 Uhr   Gottesdienst mit dem Chor
                                                           Prädikantin Agnes Dannhorn
    Sonntag        3.2. Augustinum             17.00 Uhr   Landinformation über Slowenien, Veranstal-
                        Florentinerstr. 20                 tung zum Weltgebetstag der Frauen
    Dienstag       5.2. Äckerwaldzentrum       15.00 Uhr   Treffpunkt s. Seite 16
    Mittwoch       6.2. Martin-Luther-Kirche   19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet
    Mittwoch       6.2. Emmaus-Gemeinde        19.30 Uhr   Bibelarbeit zum Weltgebetstag der Frauen
                        Riedenberg
    Donnerstag     7.2. Luthersaal              9.30 Uhr   Begegnung am Vormittag s. Seite 17
    Sonntag       10.2. Martin-Luther-Kirche   10.00 Uhr   Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Friedbert
                                                           Baur, Verabschiedung von Frau Lutsch mit
                                                           Ständerling, Eine-Welt-Warenverkauf
    Montag        11.2. Luthersaal             17.00 Uhr   Gesprächskreis s. Seite 16
    Dienstag      12.2. Luthersaal             19.30 Uhr   Öffentliche Sitzung des Kirchengemeinderates
    Donnerstag    14.2. Luthersaal              9.30 Uhr   Begegnung am Vormittag s. Seite 17
    Sonntag       17.2. Martin-Luther-Kirche   10.00 Uhr   Gottesdienst Pfarrer Friedrich July, mit Taufe
    Montag        18.2. bis 9.3.                           Waldheimanmeldung, online s. Seite 8
    Montag        18.2. Äckerwaldzentrum       20.00 Uhr   Gebetskreis für den Stadtbezirk
    Donnerstag    21.2. Luthersaal              9.30 Uhr   Begegnung am Vormittag s. Seite 17
    Sonntag       24.2. Martin-Luther-Kirche   10.00 Uhr   Gottesdienst zum Weltgebetstag der Kinder
                                                           mit dem ökumen. Kinderchor
                                                           Pfarrer Friedbert Baur, Mitmachbrunch
                                                           Eine-Welt-Warenverkauf
    Dienstag      26.2. Äckerwaldzentrum       19.00 Uhr   Spielegruppe für Erwachsene
    Mittwoch      27.2. Äckerwaldzentrum       20.00 Uhr   Mann sieht sich s. Seite 17
    Donnerstag    28.2. Luthersaal              9.30 Uhr   Begegnung am Vormittag s. Seite 17

    März
     Freitag       1.3. Augustinum             17.00 Uhr   Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen
     Freitag       1.3. Emmaus-Gemeinde        19.00 Uhr   Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen
                        Riedenberg
     Sonntag       3.3. Martin-Luther-Kirche   10.00 Uhr   Gottesdienst Pfarrer Friedbert Baur
                                                           Taufsonntag
     Mittwoch      6.3. Martin-Luther-Kirche   19.00 Uhr   Ökumenisches Friedensgebet
     Sonntag      10.3. Martin-Luther-Kirche   10.00 Uhr   Gottesdienst Pfarrer Friedrich July
                                                           Eine-Welt-Warenverkauf
     Montag       11.3. Luthersaal             17.00 Uhr   Gesprächskreis s. Seite 16
     Dienstag     12.3. Luthersaal             19.30 Uhr   Öffentliche Sitzung des Kirchengemeinderates
     Donnerstag   14.3. Luthersaal              9.30 Uhr   Begegnung am Vormittag s. Seite 17
     Sonntag      17.3. Martin-Luther-Kirche   10.00 Uhr   Gottesdienst Pfarrer Friedbert Baur
                                                           anschließend Gemeindeversammlung
                                                           s. Seite 11
     Montag       18.3. Äckerwaldzentrum       20.00 Uhr   Gebetskreis für den Stadtbezirk
     Dienstag     19.3. Äckerwaldzentrum       15.00 Uhr   Treffpunkt s. Seite 16
     Mittwoch     20.3. Luthersaal             19.30 Uhr   Bibelgespräch Pfarrer Friedrich July
     Donnerstag   21.3. Luthersaal              9.30 Uhr   Begegnung am Vormittag s. Seite 17
     Sonntag      24.3. Martin-Luther-Kirche   10.00 Uhr   Gottesdienst mit Konfi-Abendmahl
                                                           Pfarrer Friedrich July
                                                           Eine-Welt-Warenverkauf
     Sonntag      24.3. Martin-Luther-Kirche   11.00 Uhr   Gottesdienst für kleine Leute s. Seite 7
     Sonntag      24.3. Martin-Luther-Kirche   19.00 Uhr   Konzert Capricornus Ensemble s. Seite 10
     Dienstag     26.3. Äckerwaldzentrum       19.00 Uhr   Spielegruppe für Erwachsene
     Donnerstag   28.3. Luthersaal              9.30 Uhr   Begegnung am Vormittag s. Seite 17
     28.03. bis    2.4.                                    Pfarrkonvent des Dekanats Degerloch
     Sonntag      31.3. Martin-Luther-Kirche   10.00 Uhr   Gottesdienst Prädikantin Claudia Zesch
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Gemeindebrief 1. Februar bis 30. April 2019 - Evangelische Kirchengemeinde Sillenbuch
Veranstaltungskalender
April
 Mittwoch          3.4. Martin-Luther-Kirche     19.00 Uhr    Ökumenisches Friedensgebet
 Mittwoch          3.4. Luthersaal               20.00 Uhr    Bibelgespräch Pfarrer Friedbert Baur
 Donnerstag        4.4. Luthersaal                9.30 Uhr    Begegnung am Vormittag s. Seite 17
 Samstag           6.4. Fellbach                              Kirchengemeinderatstag
 Sonntag           7.4. Martin-Luther-Kirche     10.00 Uhr    Gottesdienst Pfarrer Friedbert Baur
                                                              Eine-Welt-Warenverkauf
 Montag            8.4. Luthersaal                17.00 Uhr   Gesprächskreis s. Seite 16
 Dienstag          9.4. Äckerwaldzentrum         15.00 Uhr    Treffpunkt s. Seite 16
 Dienstag          9.4. Luthersaal               19.30 Uhr    Öffentliche Sitzung des Kirchengemeinderates
 Mittwoch        10.4. Äckerwaldzentrum          20.00 Uhr    Mann sieht sich s. Seite 17
 Donnerstag      11.4. Luthersaal                 9.30 Uhr    Begegnung am Vormittag s. Seite 17
 Sonntag         14.4. Martin-Luther-Kirche      10.00 Uhr    Palmsonntag Gottesdienst mit dem Chor
                                                              Pfarrer Friedrich July
 Montag          15.4. Äckerwaldzentrum          20.00 Uhr    Gebetskreis für den Stadtbezirk
 Mittwoch         17.4. Gemeindehaus             19.30 Uhr    Ökumenischer Kreuzweg der Jugend
                        Alt-Heumaden                          Fotografie - Malereien von Ben Willikens
                                                              s. Seite 10
 Gründon-        18.4. Äckerwaldzentrum          19.00 Uhr    Gottesdienst Pfarrer Friedbert Baur mit
 nerstag                                                      Tischabendmahl
 Karfreitag      19.4. Martin-Luther-Kirche      10.00 Uhr    Gottesdienst mit Abendmahl
                                                              Pfarrer Friedrich July
 Oster-          21.4. Martin-Luther-Kirche       5.30 Uhr Osternacht-Gottesdienst mit Taufen Pfarrer
 Sonntag                                                   Friedbert Baur und Pfarrer Friedrich July
 Oster-          21.4. Luthersaal          ab     6.30 Uhr    Osterfrühstück
 Sonntag
 Oster           21.4. Alter Friedhof             8.00 Uhr    Aufserstehungsgottesdienst
 Sonntag               Treiberstr. 8                          Pfarrer Friedbert Baur
 Oster           21.4. Martin-Luther-Kirche      10.00 Uhr    Gottesdienst für alle Pfarrer Friedrich July
 Sonntag
 Oster-          22.4. Martin-Luther-Kirche      10.00 Uhr    Ökumenischer Gottesdienst
 montag                                                       Pastor Burkhard (meth.)
 Sonntag         28.4. Äckerwaldzentrum          10.00 Uhr    Gottesdienst Pfarrer Friedbert Baur
                                                              Eine-Welt-Warenverkauf
 Dienstag        30.4. Äckerwaldzentrum          19.00 Uhr    Spielegruppe für Erwachsene

            Regelmäßige Termine
            Jeden Sonntag    Kinderkirche außer in den Ferien
            im Äckerwaldzentrum:
            Montag            15.30 Uhr Ökumenischer Kinderchor ab 4 Jahren
            Dienstag          16.15 Uhr Jungschar
            Donnerstag        20.00 Uhr Chorprobe

            im Luthersaal:
            Sonntag               10.00 Uhr Kinderkirche
            Dienstag              16.00 Uhr Spielgruppe
            Mittwoch              15.00 Uhr Konfirmandenunterricht
            Donnerstag             9.30 Uhr Begegnung am Vormittag

            im Gemeindehaus St. Michael:
            Donnerstag       15.15 Uhr Kinderchor ökumenisch ab 2. Klasse

            außer in den Ferien

                                                                                                             5
Gemeindebrief 1. Februar bis 30. April 2019 - Evangelische Kirchengemeinde Sillenbuch
Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen

    Sonntag     Gottesdienst für alle zum Weltgebetstag
    24.2.
    10.00 Uhr
                der Kinder
                am 24.2. um 10 Uhr in der Martin-Luther-Kirche

                Das erwartet euch beim Weltgebetstag aus Slowenien:
                Habt ihr schon einmal etwas von Slowenien gehört? Slowenien ist
                ein Land bei uns in Europa. Obwohl Slowenien sehr klein ist, gibt
                es dort viel zu entdecken. Der Weltgebetstag ist ein besonderer
                Tag, denn dann wandert ein Gebet einmal um die ganze Welt. Der
                Weltgebetstag findet am 1. März 2019 statt (siehe Rückseite dieses
                Gemeindebriefes). Sein Thema heißt: „Kommt, alles ist bereit!“ Aus-
                gedacht haben sich das alles Menschen aus Slowenien. Sie haben
                dafür die Geschichten aus der Bibel, die Lieder und die Gebete aus-
                gesucht. Wir feiern den Weltgebetstag auch als Weltgebetstag der
                Kinder und zwar als Gottesdienst für alle am 24.2. um 10 Uhr in der
                Martin-Luther-Kirche.
                Seid auch ihr dabei? Es gibt viel zu entdecken!

                Bibelgespräch
                Etwa monatlich laden Pfarrer Friedrich July und Pfarrer Friedbert
                Baur zum offenen Bibelgespräch ein.
                Wir nehmen dazu den Predigttext des darauffolgenden Sonntags
                und sind an diesen Abenden offen für das, was sich aus der
                Beschäftigung mit diesem Bibeltext im weitesten Sinne ergibt.
                Dabei ist Raum für Persönliches, für alle Fragen, Ideen und Erfah-
                rungen aus unserer Runde.
                20.3. 19.30 Uhr Pfarrer Friedrich July,
                03.04. 20.00 Uhr Pfarrer Friedbert Baur nach dem ökumenischen
                Friedensgebet im Luthersaal

                Mitmachbrunch
                Nach dem Gottesdienst ist im Luthersaal Mitmachbrunch.
                Jeder ist herzlich willkommen! Wer kann und möchte, bringt
                etwas mit, und wir essen gemeinsam.
                Bei Fragen, Interesse an Mithilfe, beim Auf- und Abbauen des
                Buffets und Gestalten des Raumes oder zum Anmelden –
                Erika Teußer, Telefon: 25971691.
                24.2.
                21.4. Osterfrühstück 6.30 Uhr

                Dazwischen ist immer wieder Kirchkaffee, falls sich genügend
                Helfer und Interessierte finden. Kontaktperson: Christel Hoffmann,
                Telefon: 475768, Mail: hoffmann-christel@web.de

6
Gemeindebrief 1. Februar bis 30. April 2019 - Evangelische Kirchengemeinde Sillenbuch
Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen

Gottesdienst für kleine Leute
Von Streit und Versöhnung!
Sonntag, 24. März, um 11.00 Uhr, in der Martin-Luther Kirche
Im Gottesdienst für kleine Leute feiern wir mit den Kindern (2-5-Jäh-
rige), ihren Eltern oder Großeltern und Geschwistern einen (klein-)
kindgerechten Gottesdienst. Wir basteln, singen, beten und hören
                                                                          Sonntag
Geschichten aus der Bibel. Außerdem gibt es danach die Gelegen-
                                                                             24.3.
heit zum gemütlichen Beisammensein bei einem kleinen Snack.
                                                                         11.00 Uhr
Der Gottesdienst für kleine Leute findet viermal im Jahr direkt im An-
schluss an den Gottesdienst für die großen Leute statt, der nächste
Termin ist am Sonntag, 24.03., um 11.00 Uhr. Unser Thema ist die-
ses Mal streiten und sich versöhnen. Wir laden alle kleinen Leute
und ihre Eltern, Großeltern und Geschwister ein.
Euer GfkL-Team
Andrea Waldbüßer, Nicole Grizelj, Oliver Riek, Silvia Bellingkrodt und
Pfarrer Friedbert Baur

                           Bildrechte: istock/Victor_Brave

Missionsprojekt der Gemeinde
Am Ostersonntag 2019 werden die Opfergaben wie vorgesehen für
ein Missionsprojekt, aus einer Auswahl von Projekten, die von der
Evangelischen Landeskirche Württemberg vorgeschlagen werden,
erbeten. Der Kirchengemeinderat hat sich für ein Projekt der Basler
Mission Deutscher Zweig (BMDZ) entschieden.
Im Südsudan, einem relativ neuen Staat in der UN, leiden die Men-
schen weiterhin unter den Folgen des Bürgerkrieges.
Das Projekt gilt einer Schule für Straßenkinder im Heim Muhabba in
Renk, in das die Kinder nach der Rückkehr von ihrer Flucht in den
Sudan wieder einziehen konnten. Dort werden sie auch betreut.
In Muhabba finden die jungen Menschen ein Zuhause mit regelmäßi-
gen Mahlzeiten und Fürsorge. Auch die Begleitung bei der Überwin-
dung der traumatischen Erlebnisse ihrer Flucht wird dort mit profes-
sioneller Hilfe gewährleistet. Die schulische Bildung ist ein weiterer
Baustein.
Durch die vielfältigen Angebote werden die Jugendlichen zu Frie-
densstiftern in der Region.
Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Opfergabe an Ostern dieses wichtige
Projekt in Afrika.
Weitere Informationen finden Sie bei der BMDZ, wwwbmdz.ems-on-
line.org und auf unserer Website.
                                               Markus Pflugfelder

www.bmdz.ems-online.org/fileadmin/BMDZ/

                                                                                     7
Gemeindebrief 1. Februar bis 30. April 2019 - Evangelische Kirchengemeinde Sillenbuch
Kinder und Jugendliche

                    18.02.-09.03. Waldheimanmeldung
                    Im Sommer wird es wieder ein Ferienwaldheim geben.
                    Das Angebot richtet sich an Kinder aus dem Stadtbezirk Sillenbuch.
                    1. Abschnitt 29.07. – 09.08.2019 (1. und 2. Ferienwoche)
 Waldheim-          Schulkinder (ab der 1. Klasse) bis zu einem Alter von 13 Jahren
 anmeldung
                    „3. Woche“ in der 3. Ferienwoche (12. – 16.08.2019)
                    Die Anmeldung von Vorschulkindern, die im September 2019 einge-
                    schult werden, ist möglich.
                    2. Abschnitt 19.08. – 30.08.2019 (4. und 5. Ferienwoche)
                    Für Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren. Auch hier können Vorschul-
                    kinder teilnehmen.
                    „P14“ - ein Schulungsprojekt für 14-Jährige im ersten und zweiten
                    Abschnitt findet wieder statt.
                    Wie auch in den letzten Jahren findet die Anmeldung online auf
                    dieser Homepage statt. Im Fall einer Überbelegung entscheidet das
                    Los über die Vergabe der Plätze.
                    Zusätzlich bieten wir am Samstag, den 09.03.2018 von 10 bis 12 Uhr im
                    Äckerwaldzentrum (Gosheimer Weg 3) einen Informationstermin an, bei
                    dem Mitglieder des Leitungsteams Fragen zum Waldheim beantworten und
                    Hilfe bei der Onlineanmeldung geben. Für die Anmeldung von Kindern mit
                    Ernährungsbesonderheiten ist ein Gespräch mit Küchenmitarbeitenden
                    möglich.
                    Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne per Mail an uns:
                    waldheim@evkirche-sillenbuch.de

      Für die       Dienstags-Spielgruppe
      Kleinsten     für Kinder von 1 - 3 Jahren, Dienstag, 16.00 Uhr, im Luthersaal

                    Bei Interesse melden Sie sich bitte im Gemeindebüro.
                    Während der Schulferien finden keine Spielgruppen statt!

17. April           Ökumenischer Kreuzweg der Jugend
19.30 Uhr,
                    „Ans Licht“
Gemeindehaus bei
                    lautet der Titel des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend 2019. Ab-
der Alten Kirche,
                    stufungen von Dunkelheit kennzeichnen die Bilder des Kreuzwegs
Heumaden
                    2019. Nur wenige Elemente kommen in den Fotografie-Malereien
                    von Ben Willikens vor. Minimalistisch und schlicht, aber präzise und
                    warm öffnen sie die inneren Räume der Dunkelheit in uns für Begeg-
                    nung und Berührung. Die Räume der Kreuzwegbilder sind die Orte,
                    an denen wir mit unserem Leben Jesus auf seinem Kreuzweg be-
                    gegnen können und an denen er mit uns unterwegs ist. Die Räume
                    auf den Bildern sind Orte unserer eigenen Seele, Orte unserer Ängs-
                    te, Sorgen, Nöte, unserer Gebrochenheit, unseres Leidens, unserer
                    Verzweiflung, unserer Leere in einer Welt, die von außen so viele
                    Realitäten und überreiche Erfahrungen verheißt. Die Konfis aus Heu-
                    maden und Jugendliche des Jugendwerks bereiten den Abend vor
                    und laden herzlich dazu ein am Mittwoch, 17. April, um 19.30 Uhr ins
                    Gemeindehaus bei der Alten Kirche, Heumaden.
                                                                   Pfarrer Jörg Scheiring

  9
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Gemeindebrief 1. Februar bis 30. April 2019 - Evangelische Kirchengemeinde Sillenbuch
Kinder und Jugendliche

Neuigkeiten aus dem Jugendwerk
Ende letzten Jahres
haben wir das Café
Untergeschoss, unser
neues Jugendwerksca-
fé, eröffnet. Wir haben
die Jugendräume re-
noviert und neu einge-
richtet. Jeden zweiten
Mittwoch öffnen wir
von 18.00-20.30 Uhr
das Café für EUCH.
Es ist ein Ort zum Chil-
len, mit Freunden abhängen, neue Leute treffen, Kickern, Spielen,
Snacks und Getränke genießen – das alles ganz zwanglos und in
gemütlicher Atmosphäre. Du kannst kommen und gehen, wann du
möchtest.
Schau einfach mal vorbei. Wir freuen uns auf dich und deine
Freunde! :)
                                                   Laura Nadolny

Termine:
13. Feburar: 18.00-20.30 Uhr Café Untergeschoss (Gosheimer Weg 3)
27. Februar: 18.00-20.30 Uhr Café Untergeschoss (Gosheimer Weg 3)
13. März: 18.00-20.30 Uhr Café Untergeschoss (Gosheimer Weg 3)
27. März: 18.00-20.30 Uhr Café Untergeschoss (Gosheimer Weg 3)
30. März: Forum EJUS
07. April: 16.00 Uhr Neuland
10. April: 18.00-20.30 Uhr Café Untergeschoss (Gosheimer Weg 3)
24. - 28.April: Kinderbibelwoche
08. Mai: 18.00-20.30 Uhr Café Untergeschoss (Gosheimer Weg 3)
12. Mai: 9.30 Uhr Traineé-Festgottesdienst in Alt-Heumaden
22. Mai: 18.00-20.30 Uhr Café Untergeschoss (Gosheimer Weg 3)
24. - 26. Mai: Waldheimvorbereitungswochenende

Die neue Jugendreferentin
Liebe Gemeinde,
mein Name ist Anja Lobmüller. Seit 1. Januar 2019 bin ich im Evan-
gelischen Jugendwerk Sillenbuch als Jugendreferentin tätig. Mein
Aufgabenbereich umfasst hier das Ferienwaldheim sowie die Arbeit
mit Kindern. Gerne stelle ich mich Ihnen kurz vor:
Geboren und aufgewachsen bin ich in Heilbronn, wo ich beim Feri-
enwaldheim Gaffenberg erste Waldheimerfahrungen gemacht habe.
Studiert habe ich Erziehungswissenschaften an der Westfälischen
Wilhelms - Universität Münster. Seit 2010 lebe ich in Stuttgart, seit
                                                                        Anja Lobmüller
2015 in Degerloch.
Meine bisherigen beruflichen Erfahrungen umfassen die Leitung des
Ferienwaldheims Stuttgart – Vaihingen, die Mitarbeit in der Vesper-
kirche Stuttgart, die Tätigkeit im Beratungscafé Kompass sowie die
Arbeit als Referentin im Diakonischen Werk Württemberg im Bereich
des Freiwilligen Engagements.
Ich freue mich sehr auf den neuen Wirkungsbereich im Distrikt Sil-
lenbuch – auf viele Begegnungen, persönliches Kennenlernen und
gemeinsame Aktionen.
                                      Herzliche Grüße Anja Lobmüller

                                                                                9
Gemeindebrief 1. Februar bis 30. April 2019 - Evangelische Kirchengemeinde Sillenbuch
Musikalisches

 24.3.        Capricornus Ensemble Stuttgart
 19.00 Uhr
              „Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld"

              Eine Stuttgarter Passionsmusik aus dem 17. Jahrhundert
              Sonntag, 24.3., 19 Uhr in der Martin-Luther-Kirche

              Herr Wiegräbe, rechts, mit dem Ensemble

              Anna Kellnhofer (Weimar) - Sopran
              Johanna Pommranz (Stuttgart) - Sopran
              Judith Steenbrink (Amsterdam) - Violine
              Cosimo Stawiarski (Basel) - Violine
              Ann-Catherina Strehmel (Stuttgart) - Posaune
              Felix Schlüter (Stuttgart) - Posaune
              Johannes Strobl (Basel) - Orgel
              Henning Wiegräbe (Stuttgart) - Posaune und Leitung
              Veranstaltet vom Verein zur Förderung von Musikprojekten Stuttgart
              e.V. in Verbindung mit der evangelischen Kirchengemeinde Sillenbuch
              Eintritt: 15 €, ermäßigt 8 €, Kinder unter 10 Jahren frei

 Martin-      MARTIN-LUTHER-CHOR
 Luther-
 Chor         Proben:
              donnerstags, 20.00-21.30 Uhr im Äckerwaldzentrum
              Auftritte im Gottesdienst:
              - 3. Februar
              - 14. April

 Kinderchor   Ökumenischer KINDERCHOR
              Proben:
              montags, 15.30-16.30 Uhr im Äckerwaldzentrum (4 Jahre - 1. Klasse)
              donnerstags, 15.15-16.00 Uhr Gemeindehaus St. Michael
              (ab 2. Klasse)
              Auftritt im Gottesdienst:
              - ökumen. Weltgebetstag der Kinder: 24. Februar

11
10
Aus der Gemeinde

Einladung zur Gemeindeversammlung am 17.03.                               17.3.
                                                                      11.30 Uhr
Im Anschluss an den Gottesdienst am 17. März möchten wir Sie
über aktuelle Themen aus dem Kirchengemeinderat informieren
und mit Ihnen ins Gespräch kommen. Insbesondere soll es um die
Gemeindefusion und Überlegungen zum „Kirchengrundstück“ in der
Oberwiesenstraße gehen. Wir treffen uns dazu um 11.30 Uhr im
Luthersaal.
Vor einem Jahr hatten wir über den Beschluss zur Fusion der vier
Kirchengemeinden im Distrikt informiert. 2019 soll nun ein Name
für die neue Gemeinde gefunden werden (ein Flyer liegt diesem
Gemeindebrief bei). Als Termine für den formalen Vollzug des Zu-
sammenschlusses sind die Jahre 2022 oder 2023 im Gespräch. Die
Kirchenwahlen am 1. Advent werden nochmals in den derzeitigen
Strukturen durchgeführt.
Der Kindergarten Kleine Welt ist in die Jahre gekommen, am Kirchen-
gebäude stehen Renovierungsarbeiten an und an der Fassade des
Pfarrhauses bröckelt der Putz. Wie könnte ein Zukunftskonzept für
den Standort aussehen und was ist finanzierbar? Mit diesen Fragen
hat sich der Kirchengemeinderat im vergangenen Jahr intensiv be-
schäftigt und es sind erste Konzeptideen entstanden.
Haben Sie weitere Ideen oder Anliegen an den Kirchengemeinderat?
Dann sind Sie herzlich eingeladen, diese am 17. März einzubringen
oder auch gerne vorab zu melden, am besten per Mail an:
kirchengemeinderat@evkirche-sillenbuch.de.

                   Klaus Offterdinger (für den Kirchengemeinderat)

Mesner/Hausmeister (m/w/d) der Kirche
Liebe Gemeinde wir suchen einen Mesner/Hausmeister (m/w/d) in
Teilzeit 60 % (24 Wochenstunden) für die Martin-Luther-Kirche
Unsere Mesnerin und Hausmeisterin, Frau Weiss wird noch bis
Ende März in unserer Gemeinde arbeiten ab 1. April tritt sie eine
neue Stelle an als Mesnerin und Hausmeisterin in der Dietrich-
Bonhoeffer-Gemeinde in Ostfildern.

Wenn Sie sich vorstellen könnten Mesner*in und
Hausmeister*in der evang. Kirchengemeinde Sillenbuch zu werden,
melden Sie sich bitte im Gemeindebüro, Tel. 0711 /219537-12
oder bei Pfarrer Baur, Tel: 0711 21953716
Aufgabenbereich:
Mesnerdienst in den Gottesdiensten an Sonn- und Feiertagen
Betreuung, Reinigung und Instandhaltung des Gebäudes sowie der
technischen Einrichtungen
Pflege des Außenbereichs mit den Gartenanlagen.

                                                                             11
Aus der Gemeinde

     Zum Abschied von Kirchenpflegerin Hildegard Lutsch

                                            Fast zwei Jahrzehnte hat Hildegard Lutsch
                                            die Verwaltung unserer Kirchengemeinde
                                            verantwortet. Ab Februar 2019 wechselt sie
                                            auf eigenen Wunsch auf eine neue Arbeits-
                                            stelle an ihrem Wohnort Waldenbuch.
                                             Am 1.12.2001 trat Frau Lutsch mit einer
                                             60%-Anstellung ihren Dienst in der Ge-
                                             meinde an. Als Neuling in der kirchlichen
                                             Verwaltung hat sie sich schnell in das äu-
                                             ßerst vielfältige Arbeitsfeld der Kirchen-
                                             pflege eingearbeitet und sich ein Netzwerk
                                             innerhalb der kirchlichen Organisation wie
                                             auch mit kommunalen Partnern erarbeitet.
                                             Neben klassischen Verwaltungstätigkeiten
                                             wie der Rechnungsführung, der Aufstellung
                                             und des Vollzugs des Haushaltsplans sowie
                                             der Gebäudeverwaltung war insbesondere
     Hildegard Lutsch                        die Verwaltung des Personals ein Arbeits-
                      schwerpunkt von Frau Lutsch.
                      Die Mitarbeitenden der Kirchengemeinde lagen ihr sehr am Herzen,
                      und es war Frau Lutsch immer ein Anliegen, gute und faire Arbeits-
                      bedingungen zu schaffen. Stets hatte sie ein offenes Ohr auch für
                      persönliche Anliegen der Angestellten, und nicht selten wurden Ge-
                      spräche seelsorgerlichen Charakters in der Kirchenpflege geführt.
                      „Die Mutter verlässt uns“ – diese Aussage einer Mitarbeiterin,
                      nachdem sie vom Weggang von Frau Lutsch erfahren hat, drückt
                      das kurz und prägnant aus. Auch Ehrenamtliche wie beispielsweise
                      das Leitungsteam des Waldheims erfuhren große Unterstützung und
                      Wertschätzung.
                   Für die mit der Geschäftsführung betrauten Pfarrer und die gewähl-
                   ten Vorsitzenden war Frau Lutsch Garantin für Kontinuität und Zu-
                   verlässigkeit, insbesondere bei den diversen Wechseln und Vakan-
                   zen im Pfarramt. Das Tagesgeschäft war immer auf dem Laufenden,
                   Fristen und Abgabetermine stets im Blick. In den Dienstbesprechun-
                   gen habe ich bei Frau Lutsch immer ihren strategischen Weitblick
                   bewundert. Mit einem guten Gespür für aktuelle Entwicklungen hat-
                   te sie klare Zielvorstellungen, die von ihr in die Gremien eingebracht
                   wurden. Für die Arbeit im Kirchengemeinderat bedeutet der Wechsel
                   an zentraler Stelle eine Zäsur.
                   Neben einer Vielzahl kleinerer und größerer Renovierungs- und
                   Sanierungsmaßnahmen an dem 13 Gebäude umfassenden Immo-
                   bilienbestand der Kirchengemeinde, fiel in die Dienstzeit von Frau
                   Lutsch der komplette Neubau des Parkheims in Riedenberg. In letz-
                   ter Zeit hat sich Frau Lutsch für ein Immobilienkonzept des Geländes
                   rund um die Martin Luther Kirche eingesetzt und die notwendigen
                   Planungen initiiert und vorangetrieben.
                   Die Bildung des Kindergartenwerks im Distrikt, verbunden mit dem
                   Übergang der Trägerschaft der Kindergärten in Heumaden und Rie-
                   denberg auf die Kirchengemeinde Sillenbuch zum 1.1.2013, die
                   Übernahme der Rechnertätigkeit des Krankenpflegefördervereins
                   sowie die Verwaltung zusätzlicher Wohnungen im Parkheim erwei-
                   terten den Arbeitsumfang in der Kirchenpflege beträchtlich. Im Jahr
                   2018 hat sich der Stellenanteil in der Verwaltung mit nun 135% im
                   Vergleich zum Dienstantritt von Frau Lutsch mehr als verdoppelt,

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Aus der Gemeinde

und die Zahl der bei der Kirchengemeinde angestellten Mitar-
beiterinnen und Mitarbeiter ist auf etwa 60 angewachsen. Mit
Frau Gündler und Frau Ruck wird Frau Lutsch von zwei Mitarbei-
terinnen bei den Verwaltungstätigkeiten unterstützt.

Auch wenn Frau Lutsch nie selbst in Sillenbuch gewohnt hat,
haben sie und ihr Mann sich weit über ihren Arbeitsauftrag hin-
aus für die Gemeinde eingesetzt. In den letzten Jahren lag die
Organisation des Mitarbeiterfestes in ihren Händen und beim
Basar die Verwaltung und Abrechnung der Barkasse. In den Jah-
ren 2017 und 2018 kam mit zwei von dem Ehepaar Lutsch bes-
tens organisierten Gemeindereisen nach Siebenbürgen ein lang
gehegter Wunsch zur Umsetzung. Die mitgereisten Gemeinde-
glieder berichteten eindrücklich von persönlichen Begegnungen
und der Auseinandersetzung mit deutscher Kulturgeschichte im
heutigen Rumänien.

Dankbar blicken wir zurück auf 18 Jahre gemeinsamen Ge-
staltens und Ringens um gute Lösungen für unsere Gemeinde.
Pflichtbewusst, wie wir Frau Lutsch in all den Jahren erlebt ha-
ben, hat sie sich dazu bereit erklärt, in der Übergangszeit und
bei der Einarbeitung ihres Nachfolgers/ihrer Nachfolgerin die
Gemeinde weiter zu unterstützen. Auch dafür an dieser Stelle
ein herzliches Dankeschön! Für die neue Arbeitsstelle wünschen
wir Frau Lutsch einen guten Start und für ihren weiteren Lebens-
weg alles Gute und Gottes Segen.

                                              Klaus Offterdinger

Eindrücke vom Bazar 10. November 2018
Wir danken allen Spenderinnen und Spendern,
allen Besucherinnen und Besuchern und allen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Die Einnahmen des Bazars, insgesamt 3551,78 € sind je zu
gleichen Teilen für die Mobile Jugendarbeit Sillenbuch und für die
Telefonseelsorge Stuttgart bestimmt.

Wenn Kinder singen, geht jedem das
Herz auf. So sorgte der ökumenische
Kinderchor unter der Leitung von
Anna Bischoff gleich zu Beginn für
gute Stimmung.
Pfarrer July eröffnete offiziell mit sei-
ner launigen Rede den Bazar im gut
gefüllten Kirchsaal.

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     Eine-Welt-Waren und Adventskränze fanden wie so oft interessierte Käufer.

     Auch handgestrickte Socken, Kinderkleidung, Mützen, Schals und weihnachtlicher
     Schmuck waren mit Gutsle, Marmelade und schönen Karten sehr gefragt.

     Zum Abschluss spielte der Posaunenchor unter der Leitung von Henning Wiegräbe.

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Wir haben eine neue Perikopenordnung

Was es mit der neuen Perikopenord-         ein Episteltext und dann ein alttes-
nung auf sich hat und was eine Periko-     tamentlicher Text. Es wird abwechs-
penordnung überhaupt ist, erklärt Dr.      lungsreicher. Man hat hier besonders
Evelina Volkmann von der Fachstelle        an die Konfirmanden/innen gedacht.
Gottesdienst der Evang. Landeskirche       Während des einen Jahres, das sie
in Württemberg:                            häufiger in den Gottesdienst kommen,
                                           sollen sie möglichst die Vielfalt der Bi-
Über welchen Bibeltext die Pfarrerin       bel hören.
am Sonntag predigt, welchen Wochen-        Wer mitgerechnet hat, weiß nun, dass
spruch der Pfarrer an den Anfang der       rund ein Drittel aller Texte aus dem Al-
Liturgie stellt, welches Lied nach der     ten Testament stammen. Dafür wurde
Schriftlesung gesungen wird – all dies     ihr Anteil verdoppelt. Im Hintergrund
bestimmen in der Regel nicht diejeni-      steht die Neuentdeckung der Bedeu-
gen, die den Gottesdienst gestalten.       tung des Alten Testaments in den
Bei der Auswahl dieser Texte orientie-     letzten Jahrzehnten durch die christ-
ren sie sich an der jeweils gültigen Pe-   liche Theologie. Jetzt soll im Gottes-
rikopenordnung (der biblische Predigt-     dienst verstärkt der eigenen Stimme
text wird auch „Perikope“ genannt).        des Alten Testaments Raum gegeben
Die Tradition der Perikopenordnungen       werden. Hierbei spielt auch das christ-
kennen wir schon aus dem vorchristli-      liche Gespräch mit dem Judentum
chen Synagogengottesdienst. Die ent-       eine Rolle. Das Neue Testament ist im
stehenden christlichen Kirchen haben       alten verankert. Ohne dieses hinge die
diesen Brauch übernommen.                  Christusgeschichte in der Luft. Es ist
Im Laufe der Kirchengeschichte wur-        nötig, um das Christuszeugnis als bib-
den die Perikopenordnungen des             lisches Gotteszeugnis zu hören.
Öfteren verändert. Seit dem 19. Jahr-      Neu wird es auch bei den Wochen-
hundert gibt es sechs verschiedene         liedern. Künftig gibt es pro Sonntag
Perikopenreihen, die jeweils mit dem       zwei Wochenlieder, ein älteres und ein
ersten Advent beginnen und nachei-         neueres. Dazu wird es ein neues Lie-
nander an der Reihe sind. Die Reihe I      derbuch geben, das das bisherige Ge-
umfasst Evangelientexte, die Reihe II      sangbuch ergänzt („Wo wir dich loben,
Episteltexte (neutestamentliche Brie-      wachsen neue Lieder PLUS“).
fe), die Reihen III-VI diese und andere    An einer Stelle wird auch das Kir-
biblische Bücher. Ein bestimmter Bi-       chenjahr neu strukturiert. Mit dem
beltext wird also nur alle sechs Jahre     2. Februar (Mariä Lichtmess) endet
gepredigt.                                 künftig fest die Epiphaniaszeit. Am 3.
Im Bereich der Evangelischen Kirche        Februar beginnt die Vorpassionszeit.
in Deutschland gilt ab dem ersten          Die Sonntage nach dem 2.2. werden
Advent 2018 eine neue Perikopen-           künftig als „5. bzw. 4. Sonntag vor der
ordnung, die in den bisherigen Textbe-     Passionszeit“ bezeichnet. Dann folgen
stand maßvoll eingreift. Die württem-      Septuagesimä, Sexagesimä, Estomihi,
bergische Landeskirche schließt sich       Invokavit usw.
zunächst für ein Jahr dieser neuen         Der Zehnte Sonntag nach Trinitatis
Regelung an. Vermutlich wird in die-       (Israelsonntag) hat nun zwei Ausrich-
sem ersten Jahr noch erarbeitet, wel-      tungen zur Auswahl. Entweder kann er
che württembergischen Akzente zu-          als Gedenktag der Tempelzerstörung
sätzlich gesetzt werden sollen und in      (liturgische Farbe: violett) oder mit der
welcher Form die neue Ordnung dann         Thematik Kirche und Israel (liturgische
auch für uns gilt. Ab dem ersten Ad-       Farbe: grün) gefeiert werden.
vent verändern sich also auch bei uns
die Gottesdienste. Was wird anders?        Wer neugierig geworden ist auf die
Worauf können wir uns freuen?              vielen neuen Akzente, die uns in un-
Eine große Veränderung ist die "Durch-     seren Gottesdiensten erwarten, kann
mischung" der bisherigen Predigtrei-       sich hier ausführlicher informieren:
hen. Es werden also nicht mehr wie         https://www.fachstelle-gottesdienst.
bislang im ersten der sechs Jahre nur      de/gottesdienst-in-wuerttemberg/pe-
Evangelientexte gepredigt, im zweiten      rikopenrevision-2018/.
Jahr dann Episteltexte usw. Ein Pre-
digtjahr wird von jetzt ab bei den Tex-    Evelina Volkmann, Fachstelle
ten abwechseln:                            Gottesdienst
An einem Sonntag kommt ein Evan-
gelientext an die Reihe, am nächsten

                                                                                       15
Begegnungen
 Montag      Gesprächskreis Martin-Luther-Kirche
 17.00 Uhr
             •   Referenten berichten über Themen
                 aus verschiedenen Lebensbereichen.
                 Anschließend haben wir die Möglichkeit,
                 miteinander ins Gespräch zu kommen.
                 Gäste sind immer willkommen.
             •   Einmal im Monat montags, 17.00 bis 18.30 Uhr,
                 im Luthersaal der Martin-Luther-Kirche
                 Verantwortlich: Edda Volz
             11. Februar
             Ulla Katharina Groha: „Das Bauhaus wird sich nicht beruhi-
             gen, sonst ist es keines mehr.“ (Klee) - 100 Jahre Bauhaus
             11. März
             PARAGUAY - alte Heimat
             Ursula und Roland Sandmeyer berichten über dieses Land
             8. April
             Renate Bandur: „Die Lichtflamme“ - eine Osterlegende von
             Selma Lagerlöf

             Spielegruppe für Erwachsene
             Wer spielt gerne Gesellschaftsspiele und möchte diese Freude
             mit uns teilen?
             Jeden letzten Dienstag im Monat
             19 Uhr, Äckerwaldzentrum, Gosheimer Weg 1
             26.2., 26.3., 30.4.
             Es freuen sich sehr auf Ihr Kommen
             Gudrun Baier, Irmtraud Igl und Elisabeth Gekeler

 Dienstag    Treffpunkt
 15.00 Uhr
             •   Ein Nachmittag zum Gespräch,zum Austausch, zur Begegnung
             •   Mit Kaffee und Kuchen, einmal im Monat,
                 dienstags um 15.00 Uhr im Äckerwaldzentrum
             5. Februar: Briefe
             Briefe (Liebesbriefe, Erinnerungsstücke usw.) ist unser Thema im
             Februar. Schön wäre es, wenn Sie aus Ihren eigenen Beständen
             alte Briefe aussuchen würden, die Sie den anderen zeigen oder
             vielleicht auch vorlesen möchten.
             19. März: Der Württembergische Predigtgottesdienst – unsere
             evangelische Gottesdienstform
             Während meines Studiums in Bayern merkte ich zum ersten Mal,
             dass die anderen lutherisch geprägten Landeskirchen in Deutsch-
             land anders Gottesdienst feiern als wir in Württemberg, nämlich
             in der Form der Deutschen Messe. Man muss wohl nicht so hoch
             greifen wie Alt-Landesbischof Gerhard Maier, der einmal sagte,
             Württemberg sei eine „Sonderanfertigung Gottes“, aber span-
             nend ist die Geschichte und Eigenart unseres Württembergischen
             Predigtgottesdienstes allemal. Wir werden uns im März auf eine
             gemeinsame Spurensuche begeben.
             9. April „Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen“ –
             Wechsel und Umbrüche im Leben
             Schon der alte griechische Philosoph Heraklit hatte verstanden,
             dass das Leben durch Wechsel und Umbrüche geprägt ist. Den
             wechselhaften April, der bekanntlich nicht weiß, was er will, neh-
             men wir zum Ausgangspunkt, um über die Wechsel und Umbrüche
             in unserem Leben ins Gespräch zu kommen.

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Begegnungen
Begegnung am Vormittag
Miteinander ins Gespräch kommen,
Kontakte, Wissen und Erfahrungen austauschen
• Immer donnerstags um 9.30 Uhr
    im Luthersaal der Martin-Luther-Kirche
•   Verantwortlich: Dr. Doris Röcker, Dr. Andreas Rössler
                                                                    Donnerstag
Donnerstag, 7.2.                                                      9.30 Uhr
Rudolf Daur (1892 - 1976) - ein begnadeter Stuttgarter Prediger
Dr. Andreas Rössler, Pfarrer i.R.

Donnerstag, 14.2.
Das Humboldt-Forum im Berliner Schloss. Einblicke in das derzeit
wichtigste Kulturprojekt Deutschlands. Lichtbildervortrag.
Arn Praetorius, Förderverein des Berliner Schlosses (Baden-Würt-
temberg)

Donnerstag, 21.2.
Einblicke in die Ahnenforschung. Ivan Vidakovic, Dipl. Ing.

Donnerstag, 28.2.
„Ich kreise um Gott, den uralten Turm.“ Eine Begegnung mit Rainer
Maria Rilkes Stundenbuch. Dr. Dieter Koch, Pfarrer

Donnerstag, 14.3.
„Laß uns nicht in Versuchung geraten“ - Darf der Papst am
Vaterunser korrigieren? Klaus Wintterlin, Pfarrer i. R.

Donnerstag, 21.3.
Stadt - Land - Fluß: Warum heißen sie so, wie sie heißen?
Prof. Dr. Augustin Speyer, Universität des Saarlandes

Donnerstag, 28.3.
Damit wir nicht alt aussehen: Kirche im demografischen Wandel
Johannes Bröckel, Pfarrer Diakonisches Werk Württemberg

Donnerstag, 4.4.
Wie mache ich aus einer Hungerkatastrophe eine Erfolgs-
geschichte? - Wilhelm I. verwandelt das Agrarland Württemberg
in einen Industriestaat. Dr. Susanne Dieterich

Donnerstag, 11.4.
Auf den Spuren der Hugenotten - Impressionen und Begegnungen
von Montbeliard bis Montpellier.
Ulrich Hirsch, Diakon, Gustav-Adolf-Werk

Mann sieht sich                                                        Männer
Bei „Mann sieht sich“ treffen sich Männer, um sich über ein brei-
tes Themenspektrum auszutauschen. Aktuelle Tagesthemen sind
ebenso dabei wie christliche Themen und alltägliche Erfahrungen
und Herausforderungen. Wir sprechen über Gelungenes und
Erfreuliches, aber auch über Gescheitertes und über belastende
Lebenssituationen. Der persönliche Erfahrungsaustausch, aber
auch die Diskussion über Themen des Zeitgeschehens geben
nicht nur Raum für Selbstreflexion und gegenseitige Anteilnahme,
sondern auch für (Neu)Orientierung im Alltagsleben. Die Treffen
finden mittwochs um 20 Uhr im Äckerwaldzentrum, UG, statt.
Mittwoch 27. Februar, 20.00 Uhr
Mittwoch 10. April, 20.00 Uhr

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Gemeinde nebenan
                 Abschied aus der Kreisdiakoniestelle Degerloch
                 Nach 29 Jahren heißt es für mich          Ein weiteres langjähriges Angebot
                 nun Abschied nehmen. Der Ruhe-            ist das Diakoniecafé, in dem Men-
                 stand ist nicht mehr weit. Als So-        schen ganz unterschiedlicher sozi-
                 zialarbeiter sind mir und meinen          aler Herkunft zusammenkommen,
                 Mitarbeiterinnen in der Kreisdiako-       Gemeinschaft haben und sich auch
                 niestelle (früher besser bekannt als      untereinander organisieren, um
                 Diakonische Bezirksstelle) beson-         sich für ihre eigenen Belange einzu-
                 ders diejenigen Menschen anver-           setzen. Immer wieder entstanden
                 traut, die in sozialen und existentiel-   daraus kleinere und größere Pro-
                 len Nöten sind, Krisen durchstehen        jekte.
Reiner Metzger   müssen oder denen sich schwierige         Unsere Arbeit entwickelt sich wei-
                 Lebensfragen stellen. Menschen            ter: Das gemeinwesendiakonische
                 zu beraten, als Leiter der Kreisdi-       Projekt, das wir mit der Kirchen-
                 akoniestelle Degerloch für meine          gemeinde im Fasanenhof seit drei
                 Mitarbeiterinnen da zu sein und           Jahren durchführen, ist ein modell-
                 mit ihnen die Arbeit weiterzuentwi-       haftes Beispiel dafür, wie es inner-
                 ckeln, ist für mich nicht nur eine Ar-    halb kurzer Zeit gelingen kann, Men-
                 beitsstelle gewesen, sondern eine         schen aus prekären Verhältnissen
                 Lebensaufgabe.                            zu gewinnen, ihnen die Möglichkeit
                                                           zu geben, sich für ihren Stadtteil
                 Erinnerungen:                             einzubringen und sich somit als
                 Alle Menschen, ob arm oder reich,         aktive und anerkannte Bürger zu
                 schwarz oder weiß, mit oder ohne          erleben. Es ist uns und mir persön-
                 Migrationshintergrund nehmen un-          lich ein besonderes Anliegen, dass
                 seren Dienst und unsere Beratung          niemand sich als Mensch „zweiter
                 gerne an. Es freut mich sehr, dass        Klasse“ fühlt, auch wenn er auf Un-
                 in den Kirchengemeinden des De-           terstützung anderer oder des Staa-
                 kanats über die Jahre hinweg eine         tes angewiesen ist.
                 gute Kultur und Sensibilität für Men-     Darin sehe ich eine wichtige Auf-
                 schen mit ihren Sorgen und Nöten          gabe für die Kirchengemeinde:
                 gewachsen ist. So ist die Vermitt-        Sie wird selbst sichtbarer Akteur
                 lung zu unserem Dienst durch die          im Stadtteil, in dem sie Räume für
                 Kirchengemeinden - im Vergleich           Menschen unterschiedlicher Her-
                 zum landeskirchlichen Durchschnitt        kunft öffnet. Somit trägt sie mit
                 - mehr als dreimal so hoch. Das „Di-      dazu bei, dass ein gutes Mitein-
                 akonische“ hat richtig Konjunktur         anderleben von Menschen unter-
                 hier im Dekanat Degerloch. Dafür          schiedlicher Kulturen und sozialer
                 möchte ich allen Verantwortlichen         Schichten gelingt. Sie erfüllt somit
                 und Ehrenamtlichen herzlich dan-          auch ihren biblischen Auftrag: „Su-
                 ken.                                      chet der Stadt Bestes“!
                 Dass wir von der Kirchengemeinde
                 Degerloch eingeladen wurden, ins          Was bleibt:
                 neu erbaute Gemeindehaus „Elly            Ich bin dankbar dafür, dass ich
                 Heuss-Knapp“ einzuziehen, ist             diese Arbeit über so lange Zeit im
                 nicht nur eine Wertschätzung, son-        Dekanat mit entwickeln durfte.
                 dern ein sichtbares Merkmal, dass         Danke für Ihr Vertrauen und dass
                 Kirche und Diakonie untrennbar zu-        Sie mich ausgehalten haben. Danke
                 sammengehören.                            für wertvolle Begegnungen, für gute
                 Die Arbeit mit anderen sozialen           Zusammenarbeit, für viel Zuspruch
                 Diensten, Einrichtungen und Ak-           und manche, auch kritische Aus-
                 teuren im Dekanat war uns immer           einandersetzungen. Danke Ihnen,
                 wichtig, um über gemeinsame Ange-         die Sie unsere und meine Arbeit un-
                 bote soziale Themen zu implemen-          terstützt haben: durch aktive Hilfe,
                 tieren und das soziale Miteinander        durch Spenden oder auch ganz im
                 zu fördern. Eines dieser Angebote         Stillen durch Ihre Gebete.
                 ist die Betreuungsgruppe für de-          Ich freue mich, wenn wir uns noch
                 menzkranke Menschen, die nun              einmal begegnen und Sie mit mir
                 schon seit 20 Jahren besteht. Um          Abschied nehmen am Sonntag,
                 darüber hinaus dieses schwere The-        den 3. März um 10.00 Uhr im Got-
                 ma in der Öffentlichkeit zu enttabu-      tesdienst in der Michaelskirche in
                 isieren und darüber zu informieren,       Degerloch.
                 haben wir zudem ein über mehrere
                 Monate dauerndes Demenzprojekt            Gott befohlen!
                 mit ins Leben gerufen.                                     Ihr Rainer Metzger

   19
   18
Gemeinde nebenan
1. Nachtschicht am 10. Februar, 18.30 Uhr,
Leonhardskirche anlässlich 25 Jahre Vesperkirche
Stuttgart
Vertrauen in die Gesellschaft – mit dem Soziologen Hartmut Rosa
Der Soziologe Hartmut Rosa forscht seit vielen Jahren, wie eine
Gesellschaft aussehen sollte, in der die Menschen ohne Angst vor
dem „Absturz“ leben können und damit vertrauensvoller und glück-
licher. Dafür wurde ihm dieses Jahr in Stuttgart den Erich-Fromm-
Preis verliehen. Nun kommt er anlässlich des 25-jährigen Bestehens
der Vesperkirche zur Nachtschicht in die Leonhardskirche. Dort, wo
Menschen wochenlang eine warme Mahlzeit und menschliche Nähe             Hartmut Rosa
finden, die oft nur am Rande der Gesellschaft leben, ist genau der
richtige Ort, um über Vertrauen zu sprechen. Der Kabarettist Stefan
Waghubinger wird seine humorvolle Sicht der Dinge einbringen und
mit „rahmenlos und frei“ – Chor und Band der Stuttgarter Vesperkir-
che – dafür sorgen, dass wir erleben, wie begeistert und begeisternd
Menschen auftreten können, die durch besondere Lebensumstände
einmal aus dem Gleichgewicht gebracht wurden. Ein Abend voller
Emotionen und Entdeckungen.

Nachtschichtstaffel 2019 zum Thema „Vertrauen“
„Was für ein Vertrauen“ – unter diesem Motto werden 2019 viele
Menschen in Dortmund Kirchentag feiern und sich Gedanken darü-
ber machen, was unserem Leben Halt gibt. Mit diesem Thema hat
das Kirchentagspräsidium den Nerv unserer Zeit getroffen – gera-
de weil die Menschen heute oft das Gefühl haben, dass man kaum
noch jemand oder gar einer Institution vertrauen kann. Desinforma-
tion, Fake News, Halbwahrheiten – es gibt vieles, das wie eine Säure
wirkt, die das Vertrauen in den Zusammenhalt der Gesellschaft zer-
stört. Und in fast allen Kontinenten sind es auch Christen, die bereit
sind, alle christlichen Werte „über Bord zu werfen“, um den eigenen
Lebensstil nicht ändern zu müssen. Dabei könnte und sollte Religion
die Basis für ein vertrauensvolles und verständnisvolles Zusammen-
leben bilden. Deshalb hat sich die Nachtschicht entschieden, dieses
so brennende Thema des Kirchentages auch in Stuttgart mit Leben
und Ideen zu füllen und gemeinsam mit vielen unterschiedlichen
Menschen danach zu suchen, welchen Beitrag wir als Christen dazu
leisten können, die Vertrauenskrise zu überwinden, ohne einfach
nur vertauensselig zu werden. Als Gäste haben sich u.a. schon der
Soziologe Hartmut Rosa, der Kabarettist Stefan Waghubinger, der
Tagesthemenmoderator Ingo Zamperoni und seine Kollegin Dunja
Hayali angekündigt. Ab dem Beginn des neuen Jahres finden Sie die
genauen Informationen auf www.nachtschicht-online.de.

Kirchentag 2019 in Dortmund

                                                                                        19
Gemeinde nebenan
             Ökumenische Kinderbibelwoche –
             KIBIWO 2019
             Die KIBIWO wird wieder in der Woche nach Ostern stattfinden,
             dieses Jahr zum 40. Mal! Um dieses Event gut vorzubereiten,
             werden noch dringend erwachsene Mitarbeitende gesucht.
             Interessierte wenden sich bitte an
             kibiwo.sillenbuch.emk@gmail.com.

             Exkursionsreihe zum interreligiösen und
             interkulturellen Dialog
             In Stuttgart leben Menschen aus über 180 Nationen, die rund 120
             Sprachen sprechen. Religions- und weltanschauliche Gemeinschaf-
             ten tragen maßgeblich dazu bei, dass trotz und in dieser Vielfalt
             Begegnungen und Dialoge entstehen. Woran glauben Menschen
             in Stuttgart und wovon sind sie überzeugt? Wie kamen sie dazu?
             Was sind ihre Werte und was aktuelle Herausforderungen für ihre
             Gemeinschaft? Zu diesen und weiteren Fragen werden wir mit
             Vertreter*innen der Christengemeinschaft in Möhringen, der Afrika-
             nischen Gemeinde der Bethelkirche in Sillenbuch und des Hospiz‘
             St. Martin in Degerloch ins Gespräch kommen.
             KOOPERATION: Evang. Kreisbildungswerk Stuttgart und Evang.
             Dekanatsbezirk Degerloch
             Keine ANMELDUNG erforderlich
             KOSTENBEITRAG: 5,00 € / Besuch
             Die Christengemeinschaft Gemeinde Möhringen
             Fr. 08.02.19, 16.00 – 17.30 Uhr
             Sindelbachstr. 18, 70567 Stuttgart-Möhringen
             Mit Pfarrer Stephan Nes; Elsbeth Schwarz
             Afrikanische Gemeinde »Botschafter der Versöhnung in Jesus
             Christus BETHEL – BVJC BETHEL«
             Sa. 30.03.19, 16.00 – 17.30 Uhr
             Evang. Kirchengemeinde Sillenbuch, Oberwiesenstr. 28
             Mit Pastor Mboyo Boketsu; Ursula Schütz
             Hospiz St. Martin
             Fr. 24.05.19, 16.00 – 17.30 Uhr
             Jahnstr. 44-46, 70597 Stuttgart-Degerloch
             Mit Bernhard Bayer, Bereichsleitung Kinder- und Jugendhospiz-
             dienst; Joachim Jehn

 Sitzungs-   Sitzungstermine des Kirchengemeinderates
 termine     Die Sitzungen des Kirchengemeinderats sind öffentlich.
             Wir laden ein, an den Verhandlungen des Leitungsgremiums
             unserer Gemeinde teilzunehmen.
             Sitzungsort ist der Luthersaal der Martin-Luther-Kirche.
             Termin: 12.02., 12.03., 09.04., 19.30 Uhr

             Impressum
             Herausgeberin: Evangelische Kirchengemeinde Sillenbuch
             V. i. S. d. P.: Friedbert Baur
             Redaktionsteam: Friedbert Baur, Markus Pflugfelder, Claudia Seyfried
             Redaktionsschluss für den Gemeindebrief vom 01.05. - 31.07.2019 ist
             der 15.03.2019
             Unser Gemeindebrief wird von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitar-
             beitern ausgetragen. Herzlichen Dank an alle!
             Die Titelseite dieser Ausgabe wurde mit einem Bildmotiv von Eva Jung
             zur Jahreslosung 2019 gestaltet.
             Kunstkarten und Poster mit dem Motiv sind in verschiedenen Formaten
             im Buchhandel oder direkt über www.adeo-verlag.de erhältlich.

21
20
Gottesdienste
          Februar

      3. Letzter Sonntag nach Epiphanias
         10 Uhr Gottesdienst Prädikantin Agnes Dannhorn

     10. 4. Sonntag vor der Passionszeit
         10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
         Pfarrer Friedbert Baur Verabschiedung von Frau Lutsch
         Eine-Welt-Warenverkauf

     17. Septuagesimä
         10 Uhr Gottesdienst Pfarrer Friedrich July
         mit Taufen

     24. Sexagesimä
         10 Uhr Gottesdienst für alle zum Weltgebetstag der Kinder
         Pfarrer Friedbert Baur mit dem ökumen. Kinderchor
         Eine-Welt-Warenverkauf, Mitmachbrunch

          März
      3. Estomihi
         10 Uhr Gottesdienst Pfarrer Friedbert Baur
         Taufsonntag

     10. Invokavit
         10 Uhr Gottesdienst Pfarrer Friedrich July
         Eine-Welt-Warenverkauf

     17. Reminiszere
         10 Uhr Gottesdienst Pfarrer Friedbert Baur

     24. Okuli
         10 Uhr Gottesdienst Pfarrer Friedrich July
         mit Konfirmandenabendmahl
         Eine-Welt-Warenverkauf
         11 Uhr Gottesdienst für kleine Leute

     31. Lätare
         10 Uhr Gottesdienst Prädikantin Claudia Zesch

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Gottesdienste
     April

 7. Judika
    10 Uhr Gottesdienst Pfarrer Friedbert Baur
    Eine-Welt-Warenverkauf

14. Palmarum
    10 Uhr Gottesdienst Pfarrer Friedrich July

18. Gründonnerstag im Äckerwaldzentrum
    19.00 Uhr Gottesdienst mit Tischabendmahl
    Pfarrer Friedbert Baur

19. Karfreitag
    10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Friedrich July

21. Ostersonntag
    5.30 Uhr Osternacht-Gottesdienst mit Taufen
    Pfarrer Friedbert Baur und Pfarrer Friedrich July
    ab 6.30 Uhr Osterfrühstück
    8.00 Uhr Auferstehungsfeier Gottesdienst
    Pfarrer Friedbert Baur
    Alter Friedhof Sillenbuch, Treiberstr.8
    10 Uhr Gottesdienst für alle
    Pfarrer Friedrich July

22. Ostermontag
    10 Uhr Ökumenischer Gottesdienst Pfarrer Burkhard (meth.)

28. Quasimodogeniti
    10 Uhr Gottesdienst Pfarrer Friedbert Baur
    Eine-Welt-Warenverkauf

       23.09. Eigene Gemeinde                          300,65 €   Kollekte

       30.09. Brot für die Welt                        281,53 €

       07.10. Schwäbische Tafel                        407,71 €

       14.10. Diakonische Bezirksstellen der Bera-     150,02 €
              tungsstellen im Kirchenbezirk
       21.10. Eigene Gemeinde                          175,75 €

       28.10. Eigene Gemeinde                          185,75 €

       04.11. Bibelgesellschaft im Irak und „biblio-   209,30 €
              rama“ Bibelmuseum Stuttgart
       11.11. Kinder in Tschernobyl                    165,40 €

       18.11. Friedensdienste                          217,52 €

       21.11. Eigene Gemeinde                           75,70 €

       25.11. Eigene Gemeinde                          211,39 €

       02.12. Kirchenmusik in unserer eigenen          421,58 €
              Gemeinde
       09.12. Gustav-Adolf-Werk                        167,22 €

         Herzlichen Dank für Ihre Gaben

                                                                         23
Weltgebetstag der Frauen 1. März 2019
„Kommt, alles ist bereit“
                                                   „Kommt, alles ist bereit”:
                                                   Mit der Bibelstelle des Fest-
                                                   mahls aus Lukas 14 laden
                                                   die slowenischen Frauen ein
                                                   zum Weltgebetstag am 1.
                                                   März 2019. Ihr Gottesdienst
                                                   entführt uns in das Naturpa-
                                                   radies zwischen Alpen und
                                                   Adria, Slowenien. Und er bie-
                                                   tet Raum für alle. Es ist noch
                                                   Platz – besonders für all jene
                                                   Menschen, die sonst aus-
                                                   gegrenzt werden wie Arme,
                                                   Geflüchtete, Kranke und
                                                   Obdachlose. Die Künstlerin
                                                   Rezka Arnuš hat dieses An-
                                                   liegen in ihrem Titelbild sym-
                                                   bolträchtig umgesetzt.
                                                   In über 120 Ländern der
                                                   Erde rufen ökumenische
                                                   Frauengruppen damit zum
                                                   Mitmachen beim Weltgebet-
                                                   stag auf. Mit offenen Händen
Bild: Weltgebetstag.de
                                                   und einem freundlichen Lä-
cheln laden die slowenischen Frauen die ganze Welt zu ihrem Gottesdienst ein.
Der Weltgebetstag ist in ihrem Land noch sehr jung. Seit 2003 gibt es ein landes-
weit engagiertes Vorbereitungs-Team.
Dank Kollekten und Spenden fördert das deutsche Komitee des Weltgebetsta-
ges die Arbeit seiner weltweiten Partnerinnen. „Kommt, alles ist bereit“ unter
diesem Motto geht es im Jahr 2019 besonders um Unterstützung dafür, dass
Frauen weltweit „mit am Tisch sitzen können“. Deshalb erhalten z.B. die Men-
schenrechtsarbeit in Kolumbien, Bildung für Flüchtlingskinder im Libanon, ein
Verein von Roma-Frauen in Slowenien und viele weitere Partnerinnen in Afrika,
Asien, Europa und Lateinamerika finanzielle Hilfe.
Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen für den
Weltgebetstag. Seit über 100 Jahren macht die Bewegung sich stark für die
Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Am 1. März 2019
werden allein in Deutschland hundertausende Frauen, Männer, Jugendliche und
Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen besuchen. Gemeinsam setzen
sie am Weltgebetstag 2019 ein Zeichen für Gastfreundschaft und Miteinander:
Kommt, alles ist bereit! Es ist noch Platz.
Die konfessionsverbindende Vorbereitungsgruppe Sillenbuch-Riedenberg
lädt herzlich ein zu folgenden Veranstaltungen:
• Landinformation über Slowenien am Sonntag 3. Februar um 17.00 Uhr im
     Augustinum
• öffentliche Bibelarbeit über den von Slowenien vorgegebenen Text am
     Mittwoch 6. Februar um 19.30 Uhr in der Emmaus-Gemeinde Riedenberg
• Gottesdienst für alle zum Kinderweltgebetstag am Sonntag 24. Februar in
     der Martin-Luther-Kirche Sillenbuch
• Gottesdienste am Weltgebetstag am Sonntag 3. März um 17.00 Uhr im
     Augustinum und um 19.00 Uhr bzw. 19.30 Uhr in der Emmaus-Gemeinde
     Riedenberg
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