Industrie 4.0 vor dem großen Boost! - atp-Magazin

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Industrie 4.0 vor dem großen Boost! - atp-Magazin
Transforming Automation
                                            Ausgabe 06-07 2021

                  HAUPTBEITRÄGE:
                  • Modellierung und Simulation von Automatisierungsgeräten
                  • Modellierung einer Fernwirkaußenstation mit AutomationML
                  • Security Awareness für den Mittelstand
                  • Mixed-Reality-in-the-Loop Simulation
                  • Von der OPC UA Companion Specification zum lauffähigen SPS-Code

Industrie 4.0 vor dem großen Boost!
Industrie 4.0 vor dem großen Boost! - atp-Magazin
Hauptbeitrag

Peer-Review: 08.03.2021

Modellierung und Simulation
von Automatisierungsgeräten
Einheitliche und effiziente Methodik

Pascal Habiger, Rainer Drath, Mike Barth, Hochschule Pforzheim; Till Heinzerling, Siemens

Der Einsatz von Simulationsmodellen für Automatisierungsgeräte lohnt sich zunehmend in Anlagensimulationen für spezifische
Anwendungsfälle mit heterogenen Beschreibungsmitteln und Werkzeugen und wird in diversen Detaillierungsgraden bereits ein-
gesetzt. In diesem Beitrag werden Handlungsempfehlungen sowie eine Methodik zur effizienten und einheitlichen Modellierung,
Bereitstellung, Instanziierung und Simulation von Automatisierungsgeräten vorgestellt. Mit Hilfe dieser Methodik werden Geräte-
simulationen integraler Bestandteil von Geräteintegrationstechnologien – ein weiterer Schritt bei der durchgängigen Digitalisie-
rung des Automation-Engineerings und eine vorteilhafte Ausprägung des künfigen digitalen Zwillings von Automatisierungsgeräten.

#Gerätemodellierung #Gerätesimulation #Automatisierungsgeräte #Digitaler Zwilling #Durchgängiges Engineering

Modeling and simulation of automation devices
Guideline and methodology
Models of automation devices are used in plant simulations for specific applications with heterogeneous languages and tools,
and in various degrees of detail. In this paper, guidelines are presented as well as a methodology for efficient and uniform mo-
delling, supplying, instantiation and simulation of automation devices. Using this methodology, device models become integral
parts of device integration technologies infrastructure, a further step in the seamless digitalization of automation engineering
and a beneficial manifestation of the future digital twin of automation devices.

#device modeling #device simulation #automation devices #digital twin #seamless engineering

Computerspiele geben der Industrie eine faszinierende Vision      vernetzte, unabhängige, physikalische Einheiten eines indus-
ihrer eigenen Zukunft: Komplexe Welten mit ihren modula-          triellen Automatisierungssystems [1]. Ein AT-Gerät bildet die
ren Gebäuden, Landschaften, Gewässern, mit Helden und             Schnittstelle zwischen der Steuerung und dem Prozess und ist
Bösewichten werden in einer 3D-Welt simuliert. Man stelle         beispielsweise ein Ventilstellungsregler, ein Mess­umformer
sich vor, man könne auch prozesstechnische Anlagen ein-           oder ein Antrieb. Es zeichnet sich gemäß [1,2] durch
schließlich der Automatisierungstechnik auf Basis vieler
Simulationsteilmodelle verschiedener Hersteller nach dem          » die Ausführung von signalumsetzenden Aufgaben,
Lego-Prinzip zusammensetzen, um damit Steuerungsstrate-
gien entwickeln, optimieren und risikofrei ablaufen zu lassen.    » die Steuerung und Regelung von Geräten, welche direkt
Anschließend bestellt man die Hardware, erbaut die Anlage,          am Prozess teilhaben,
nimmt sie in Betrieb und sie funktioniert. Virtuelles Enginee-
ring wird nach Auffassung der Autoren in Zukunft selbstver-       » die Bereitstellung von parametrierbaren und konfigurier-
ständlich werden. Mit diesem Beitrag möchten die Autoren            baren Steuerungs-, Diagnose- und Regelungsfunktionen
ein Puzzelteil hierfür ergänzen. Dieses Puzzleteil umfasst eine     über eine Kommunikationsschnittstelle aus.
Methodik, wie und mit welchen Mitteln intelligente Geräte
herstellerübergreifend einheitlich und effizient entwickelt,      Heutige Prozessanlagen sind durch die Vielzahl an AT-Ge-
ausgetauscht, instanziiert und simuliert werden können.           räten diverser Typen und Hersteller geprägt, die aufgrund
                                                                  ihrer funktionalen und nichtfunktionalen Eigenschaften im
                                                                  Zusammenspiel mit verfahrenstechnischen Aspekten kon-
1. 
   Simulationsmodelle für Automatisierungs-                       kreten Einfluss auf das Verhalten einer Prozessanlage haben
   geräte                                                         [3]. Beispiele sind AT-Geräte mit Fehlern in der Kommunika-
Intelligente Automatisierungsgeräte (kurz AT-Geräte) sind ele-    tion oder bestimmte Gerätefunktionalitäten, wie dem Partial
mentare Bestandteile von Prozessanlagen und repräsentieren        Stroke-Test [3]. Dieser Einfluss ist in einer heterogenen

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Hauptbeitrag

                                                                                    Virtuelle Inbetriebnahme
                                                                                        Operator Training
                                                                                     Virtuelles Engineering

                                                                                                                       Anforderungen an AT-Gerätemodelle
                                          Ziele von AT-Gerätemodelle
                                                                                                 R1   Logisches und kommunikationstechnisches Verhalten
                                    T1   Kommunikation
                                                                                                 R2   Realitätsnahe Parameter und Wiederverwendung von Engineering-Daten
                                    T2   Signalverarbeitende Funktionalitäten
                                                                                                 R3   Industrielle Kommunikationsarten (z.B. PROFIBUS)
                                    T3   Betriebs- und Störzustände
                                                                                abgeleitet von   R4   Bedienung
                                    T4   Konfiguration und Parameter
                                                                                                 R5   Visualisierung
                                    T5   Zeitverhalten
                                                                                                 R6   Systemneutrales Beschreibungs- und Austauschmittel
                                    T6   Testabläufe
                                                                                                 R7   Detaillierungsgrad flexibel wählbar
                                    T7   Bedienung und Visualisierung
                                                                                                 R8   Herstellerübergreifend austauschbar
                                    T8   Lebenszyklus
                                                                                                 R9   Know-How-Schutz

Abbildung 1: Ziele und Anforderungen an Simulationsmodelle von Automatisierungsgeräten.

Gerätelandschaft aufgrund individueller Unterschiede be-                                              Es ist notwendig, das logische und kommunikationstechni-
sonders zu berücksichtigen.                                                                           sche Verhalten abzubilden (R1). Für die Kommunikation ist
                                                                                                      es notwendig, dass die Schnittstelle sowie die zugehörigen
1.1 Anforderungen und Ziele                                                                           Parameter realitätsnah, idealerweise auf Basis der realen
In der Prozessautomation sind Simulationen in der virtuel­                                            Daten, modelliert sind (R2) und industrielle Kommunika-
len Inbetriebnahme (VIBN) und beim Operator Training                                                  tionsformen unterstützen (R3). Zusätzlich sollen die Modelle
(OT) etabliert, fokussieren aber trotz des Einflusses von AT-                                         für das OT bedienfähig (R4) und die Daten visualisierbar
Geräten bislang überwiegend auf die Abbildung des ver-                                                (R5) sein. Verhaltensmodelle werden aktuell zumeist von
fahrenstechnischen Prozesses (dem Prozessmodell). Die                                                 den Anwendern der Modelle selbst erstellt [7]. Die Vision Si-
Prozessleittechnik wird dabei simulativ oder real abgebil-                                            mulation 2025 [8] prognostiziert, dass künftig die Hersteller
det, das Eigenverhalten der beteiligten Automatisierungs-                                             eines Gerätes passende Simulationsmodelle zur Verfügung
systeme, ihrer Komponenten und intelligenten Geräte wird                                              stellen. Dies erfordert, dass diese Modelle in einer möglichst
jedoch zumeist nur rudimentär oder gar nicht modelliert                                               neutralen Sprache bereitgestellt werden (R6), Freiheiten in
[4]. Bei der VIBN wird so das Zusammenspiel aller beteilig-                                           Bezug auf den Detaillierungsgrad zulassen (R7), hersteller-
ten Teil-Systeme vor ihrem physischen Aufbau am virtuel­                                              übergreifend austauschbar sind (R8) und dabei das Know-
len Modell frühzeitig überprüft und optimiert [5]. Dabei                                              How der Hersteller geschützt wird (R9).
werden Fehler im Steuerungscode aufgedeckt und das Pro-
zessleitsystem sowie das dynamische Verhalten der Anlage                                              1.2 Existierende Modellierungsansätze
in verschiedenen Betriebszuständen und in Störsituationen                                             Prinzipiell werden Simulationsmodelle von Geräten in An-
getestet.                                                                                             lagensimulationen abstrakt modelliert. Beispielsweise stellt
Simulationsmodelle sind künftig für viele weitere Anwen-                                              [4] ein Modell eines Drucksensors vor, das das rudimentäre
dungen sinnvoll, wie in Abbildung 1 dargestellt ist. Für be-                                          logische sowie elektrische Verhalten inklusive der Betriebs-
lastbare Tests speziell für AT-Geräte ist es dafür notwendig,                                         arten mit Hilfe des systemneutralen Beschreibungsmittels
auch die Kommunikation (T1), die signalverarbeitenden                                                 Modelica abbildet. Auch [9] berücksichtigt funktionale sowie
Funktiona­ litäten (T2) in diversen Betriebs- und Störzu-                                             analoge elektrische Funktionsblöcke für unterschiedlich
ständen (T3) mit unterschiedlichen Konfigurationen und                                                detaillierte Schnittstellen von Geräten. [10] untersucht De-
Parametersätzen (T4) zu testen [4]. Bei der Schulung des                                              taillierungsgrade, Granularitäten und geeignete Modell-
Betriebspersonal in OT können effiziente, flexible, wieder-                                           typen für die VIBN in der Fertigungstechnik. Die Geräte-
holende und gefahrlose Fahrweisen der Anlage, wie das                                                 modelle werden herstellerneutral manuell modelliert und
An- und Abfahren oder die Durchführung von Last- oder Pro-                                            Engineering-Daten werden als Informationsquelle zur
duktwechseln, erprobt werden [6]. Zeiten für das Öffnen und                                           automatischen Instanziierung der Simulationsmodelle ver-
Schließen von ausführenden AT-Geräten (T5), vordefinierte                                             wendet. Bei diesen Beiträgen wird jedoch die Verwendung
Testabläufe (T6) und die Bedienung und Visualisierung mit                                             realer Parameter (R2), die damit einhergehende fehlende
Bedieneroberflächen (T7) sind weitere Aspekte, die von                                                Austauschbarkeit (R8), die Bedienung (R4) und der vollstän-
Simulationsmodellen von AT-Geräten berücksichtigt wer-                                                dige IP-Schutz (R9) nicht gewährleistet.
den müssen. Darüber hinaus sollen Simulationsmodelle der                                              [8] stellt ein konzeptionelles Verfahren zur offenen und stan-
AT-Geräte bestenfalls nicht nur für die beiden Anwendungs-                                            dardisierten Gerätemodellbereitstellung durch die Herstel-
fälle dienen, sondern während des gesamten Lebenszykluses                                             ler vor und demonstriert damit die Einsatzmöglichkeiten
– dem virtuellen Engineering – eingesetzt werden (T8).                                                dieser Modelle im Rahmen der VIBN. Gerätemodelle werden
Damit die übergeordneten Ziele der Anwendungsfälle erreicht                                           herstellerneutral modelliert und know-how-schützend in
werden können, müssen die genannten und in Abbildung 1                                                Form von Black-Box-Modellen ausgetauscht. Hier wird zwar
visualisierten Ziele (T) in Simulationsmodellen für AT-Geräte                                         aufgezeigt, wie der Austausch der Gerätemodelle stattfinden
berücksichtigt werden. Daraus lassen sich folgende Anfor-                                             soll, aber es sind keine Aussagen zu den Inhalten der Modelle
derungen (R) an Simulationsmodelle für AT-Geräte ableiten.                                            (R1-R5) getroffen.

                                                                                                                                                                                          67
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Hauptbeitrag

                                             Gerätehersteller                                                                   Anwender                                                Gerätehersteller                                         Anwender
                                 Modellierung                                             Bereitstellung                                   Verwendung                          Modellierung                         Bereitstellung                                   Verwendung

            Entwicklungsumgebung                                                  Geräteintegrationstechnologie /                          Integrationssystem            Entwicklungsumgebung                     Geräteintegrations-                               Integrationssystem
                                                                                          -beschreibung
                                                                                                                                               Interpreter                    Funktionen                             technologie /                                       Interpreter
                                                                                               EDD
                             Funktionen                                                                                                                                                                             -beschreibung         3
                                                                                                                                           Informationsmodell                 Parameter                                                                             Informationsmodell
                                                                                               GSD                     Import
                              Parameter                                Export                                                                                                                        Export              EDD            Import
                                                                                                FDI                                                                          Schnittstellen
                                                                                                                                                                                                                         GSD

                                                                                                                                                                                                                                              Teilautomatisierte
                          Schnittstellen

                                                                                                                                                                                                                                                Instanziierung
                                                                                             FDT/DTM

                                                                                                                                                                                                                                                                              Simulation
                                                                                                                                                         AT-Gerät                                                         FDI
Allgemein
                                                                                                                                                                                     Teilautomatisierte                                                              4    5
                                                                                                                                                                                1                                      FDT/DTM
                                                                                                                                                                                       Modellierung
Field Device Integration

            Integrated Development                                                                                                     FDI Host (z.B. PDM)
               Environment (IDE)                                                                                                                                          Herstellerneutrales                                                                      Anlagensimulation mit
                                                                                        FDI Device Package                         FDI Server
                                      Test Engine                                                                                                    OPC UA                AT-Gerätemodell                                                                           AT-Gerätemodell
                                                                                       DD      UID     LOGIC                       EDD Engine                                                                 2   Integration
                                                      Attachments

                                     Reference Host
            Tokenizing
                         Packaging

                                                                         Export                                     Import        Informations-
  Editing

                                      UID Renderer                                                                                                       FDI Client
                                                                                                                                      modell
                                      UIP Hosting                                      EDD      UIP    Attach.                                              UIP
                                      EDD Engine
                                                                                                                                     Online
                                                                                                                                                             Attach.
                                                                                                                                                                       Abbildung 3: Vorgehensweise zur Gerätemodellierung, -bereitstellung und
                                                                                                                                     Offline
                                                                                                                                                                       -simulation.
Legende:
                                                                    FDI: Field Device Integration                                   OPC UA
DD: Device Description
EDD: Electronic Device Description                                  GSD: General Station Description                             Communication
FDT/DTM: Field Device Tool/                                         PDM: SIMATIC Product Data Management
                                                                    UID: User Interface Description
                                                                                                                                    Server                             Geräteparameter als Grundlage effizienten Engineerings.
           Device Type Manager
                                                                    UIP: User Interface Plug-In
                                                                                                                                                     AT-Gerätemodell
                                                                                                                                                                       Geräteintegrationstechnologien, wie beispielsweise Field
Abbildung 2: Infrastruktur von Geräteintegrationslösungen und FDI nach [12].                                                                                           Device Integration (FDI), werden gemäß einer einheitlichen
                                                                                                                                                                       Vorgehensweise entwickelt, die in Abbildung 2 dargestellt
[11] hat in proprietären signalflussbasierten Modellen kom-                                                                                                            ist. Nach heutigem Stand der Technik modellieren Geräte-
munikationstechnische Eigenschaften und das logische                                                                                                                   hersteller die Funktionen, Parameter, Schnittstellen und Be-
Verhalten von Geräten in generischen und spezifischen Mo-                                                                                                              diengrafik des AT-Gerätes in einer Entwicklungsumgebung
dellen für die VIBN und das OT abgebildet. Die manuell er-                                                                                                             für FDI. Daraus wird die Electronic Device Description (EDD)
stellten Gerätemodelle werden basierend auf vorhandenen                                                                                                                generiert (eine Gerätebeschreibungsdatei) und mit optio-
Daten aus Planungswerkzeugen und dem Leitsystem auto-                                                                                                                  nalen Benutzeroberflächen (UIP) sowie Anhängen (Attach-
matisch in Anlagensimulationen instanziiert.                                                                                                                           ments) dem Anwender als FDI Device Package bereitgestellt.
[3] beschreibt ein Konzept für die Erstellung und Einbindung                                                                                                           Das Package des AT-Gerätes wird in ein Integrationssystem
von Gerätemodellen in die VIBN und das OT sowie eine pro-                                                                                                              für FDI importiert, interpretiert und im Informationsmodell
totypische Implementierung des logischen Verhaltens, des                                                                                                               instanziiert. Ausgehend von dem Integrationssystem ist eine
zyklischen und azyklischen Kommunikationsverhaltens, der                                                                                                               Parametrierung, Konfiguration und Diagnose der AT-Geräte
Bedienung sowie der Visualisierung. Diese Modellierungs-                                                                                                               zur Laufzeit mittels moderner Kommunikationstechnolo-
ansätze berücksichtigen einen Großteil der abzubildenden                                                                                                               gien wie OPC UA gewährleistet.
Eigenschaften, aber die Modelle sind proprietär und daher
nicht herstellerneutral (R6) und bieten grundsätzlich keinen                                                                                                           2.2 Methodik Teil 1: technologieneutrale Vorgehensweise
Know-how-Schutz (R9).                                                                                                                                                  Ausgehend vom Stand der Technik illustriert Abbildung 3 die
Zusammenfassend existiert bislang kein Ansatz, der die An-                                                                                                             abstrakte grundsätzliche und technologieunabhängige Vor-
forderungen an Simulationsmodelle für die VIBN, das OT und                                                                                                             gehensweise. Neue zusätzliche Elemente und Schritte ge-
das virtuelle Engineering gemäß Abschnitt 1.1 gänzlich erfüllt.                                                                                                        genüber dem Stand der Technik sind in Abbildung 2 rötlich
                                                                                                                                                                       hervorgehoben. Die Vorgehensweise unterteilt sich dabei in
                                                                                                                                                                       fünf wesentliche Vorgänge.
2. Methodik für die heterogene Geräte­simulation
In diesem Abschnitt stellen die Autoren eine Methodik vor,                                                                                                             » In Schritt 1 erfolgt die teilautomatisierte Modellierung des
die es unter vollständiger Berücksichtigung der Anforderun-                                                                                                              Gerätes: Hier wird, basierend auf den bereits beschrie-
gen aus Abschnitt 1.1 ermöglicht, AT-Gerätemodelle für die                                                                                                               benen Funktionen, Parameter und Schnittstellen eines
Simulation einheitlich und effizient zu modellieren, bereit-                                                                                                             Gerätes in einer Entwicklungsumgebung, das Simula-
zustellen und zu simulieren. Die Grundidee der Vorgehens-                                                                                                                tionsmodell erstellt und gemeinsam in ein erweitertes
weise besteht darin, herstellerneutrale AT-Gerätemodelle in                                                                                                              AT-Gerätemodell überführt. Die Bediengrafik und Visua-
die Infrastruktur existierender Geräteintegrationslösungen                                                                                                               lisierung wird manuell ergänzt. Im Ergebnis entsteht ein
einzubetten. Bevor diese Idee beschrieben wird, soll die zu-                                                                                                             herstellerneutrales Simulationsmodell eines AT-Gerätes.
grundeliegende Infrastruktur erläutert werden.
                                                                                                                                                                       » In Schritt 2 erfolgt die Integration des AT-Gerätemodells
2.1 Infrastruktur von Geräteintegrationslösungen                                                                                                                         in die Gerätebeschreibung. Die AT-Geräte werden ideen-
Um die heterogene Vielfalt der AT-Geräte unterschiedlicher                                                                                                               gemäß mit einer um Simulationsmodelle erweiterten
Hersteller mit einem vertretbaren Aufwand bei Konfigura-                                                                                                                 Gerätebeschreibung bereitgestellt.
tion, Installation, Test, Versionsmanagement und Geräte-
bedienung zu beherrschen, existieren bewährte Standards                                                                                                                » In Schritt 3 wird die erweiterte Gerätebeschreibung in
für die zentrale, plattformunabhängige und einheitliche                                                                                                                  ein Integrationssystem importiert und interpretiert. Das
Integration von Gerätetypen in das Automatisierungssystem.                                                                                                               Ergebnis ist eine Anreicherung des Informationsmodells,
Sogenannte Gerätebeschreibungen und -integrationslösun-                                                                                                                  sodass virtuelle und reale Geräte auf dieselbe Weise
gen [12] ermöglichen einen einheitlichen Zugriff auf die                                                                                                                 parametriert und konfiguriert werden können.

68
Industrie 4.0 vor dem großen Boost! - atp-Magazin
Hauptbeitrag

                     Gerätehersteller                                                              Anwender                                                                                                  1.1                                              1.2

           Modellierung                           Bereitstellung                                             Verwendung                                         Daten   Transformation   Datenstruktur   Abgleich &    Auswahl       Bereitstellung     Transformation
                                                                                                                                                                             nach            gemäß       Zusammen-   spezifischer                        in simulations-
 Integrated Development                             FDI Device                                        FDI Host (z.B. PDM)
                                                                                                                                                                         festgelegtem      IEC 62390       führung  Module, FE und                    spezifisches Format
   Environment für FDI                               Package
                                                                                                FDI Server                                                                 Mapping                                    Parameter                        nach festgelegtem
                                         2.5                        3.1                                                                                                                                                                                     Mapping
 Tokenizing               Packaging                      EDD                              EDD Engine
                                        Export                     Import                                                           3.3
                                                         erw.                                 3.2                                               FDI Client
                            EDD                                                                                                                                                                                                                              SIMIT
     Editing                                                                          Informationsmodell                                              UIP       EDD                          EDD‘
                            erw.                       UIP                                                                                                                                                                                                    XML

                                                                                                                         Server

                                                                                                                                           Client
                              2.3                                                     Simulation-                                 OPC UA            UIP Sim

                                                                             Server
2.4 UIP                                              UIP Sim                                            Offline                                                                                                            X
                      Attachments                                                       Offline
   UIP Sim              FMU CS                                                                             5.3                                      Attach.     GSD                          GSD‘           Daten                       Daten            ModelicaML
                                         2.2         Attach.                          Simulation-                                                   FMU CS
                                                                                                        Online
                                                     FMU CS                             Online                                                                                                                             X
      Simulation Wizard
                                                                                      Client                   Client                                            …                            …                                                                …

 X        Simulation Wizard      1.1
                                                                                       OPC UA

                                                                                                                OPC UA
      Auswahl simulationsrelevanter

 X
      Parameter, Schnittstellen und
                                                                                      Server                   Server                                         Abbildung 5: Methodik zur Entwicklung und Integration heterogener
      Funktionaler Elemente
                                                                                Sim-FDI                     FDI
                                                                             Communication              Communication
                                                                                                                                                              Geräte­simulationen.
                    1.2      Export (z.B. ModelicaML)
                                                                                 Server                    Server
                                                                                  Client 5.1
       Modellierungsumgebung
        (z.B. OpenModelica)                                                                                                                                   flexible Verwendung von Beschreibungsmitteln und Werk-
                                                                                       OPC UA

                                                  Export
               FE                  Import &
                            1.3 Modellierung       2.1                                Server                                                                  zeugen sowie die Reduktion diverser Konverter gewährleistet.
      FE                        (z.B. Modelica)
                                                                  4
                                                                               Simulationsumgebung (z.B. SIMIT)
                                                                                                                                                              Ein weit verbreiteter Standard für Black-Box-Modelle zum
                                                                                                                                                              Zweck einer Co-Simulation ist das Funktional Mock-Up In-
                                                                             Client

                                                               Geführte                   FMU CS        5.2 Simulation
                                                            Instanziierung
                                                                                                                                                              terface für Co-Simulation (FMI CS). Eine FMI-Komponente ist
Abbildung 4: Methodik zur Entwicklung und Integration heterogener                                                                                             eine Functional Mock-Up Unit für Co-Simulation (FMU CS),
Geräte­simulationen.                                                                                                                                          deren Inhalte in einem Container hinterlegt sind, der sowohl
                                                                                                                                                              die Modellschnittstellen und -parameter, den kompilier-
» Schritt 4 umfasst die teilautomatisierte Instanziierung                                                                                                     ten Programmcode als auch einen Solver zur Berechnung
  der AT-Gerätemodelle durch eine Kopplung einer Simu-                                                                                                        der Modellgleichungen enthält [13]. Eine FMU kann unter-
  lationsumgebung mit dem Integrationssystem.                                                                                                                 schiedliche Detaillierungsgrade besitzen und Aspekte von
                                                                                                                                                              der Logik, bis hin zum physikalischen Verhalten abbilden.
» Im abschließenden Schritt 5 findet eine Simulation zur                                                                                                      Die Modelle werden mit einem Beschreibungsmittel wie
  Laufzeit durch eine bidirektionale Verbindung zwischen                                                                                                      Modelica modelliert, in einem Werkzeug, das FMI CS unter-
  Simulationswerkzeug und Integrationssystem mit zeit-                                                                                                        stützt, als FMU CS exportiert und in einem unterstützenden
  gleicher Parametrierung, Konfiguration und Diagnose                                                                                                         Werkzeug simuliert. Die nachfolgenden Abschnitte erläutern
  virtueller AT-Geräte parallel zu realen AT-Geräten statt.                                                                                                   die technologische Vorgehensweise im Detail.

2.3 Methodik Teil 2: technologiespezifische Vorgehensweise                                                                                                    2.3.1 Schritt 1: Teilautomatisierte Modellierung
Die abstrakte Methodik beschreibt das technologieun-                                                                                                          Ein großer Teil der benötigten Informationen bezüglich der
abhängige Vorgehen und zeigt dabei einen großen Erfül-                                                                                                        Schnittstellen und Funktionalitäten von AT-Geräten ist be-
lungsgrad der Anforderungen aus Abschnitt 1.2 auf. Jedoch                                                                                                     reits in FDI Device Packages vorhanden, die innerhalb einer
können mit diesen unspezifischen Teilschritten nicht alle                                                                                                     erweiterbaren Entwicklungsumgebung von FDI (FDI IDE) er-
Anforderungen erfüllt oder konkrete Implementierungs-                                                                                                         stellt werden. Aufgrund der dort verfügbaren Roh-Informa-
spezifika aufgezeigt werden. Daher haben die Autoren eine                                                                                                     tionen wird ideengemäß ein sogenannter Simulation Wizard
technologiespezifische Methodik entwickelten (siehe Abbil-                                                                                                    (Abbildung 4, 1.1) für die Datenverarbeitung zur teilautoma-
dung 4), welche alle Anforderungen abdeckt und darüber hi-                                                                                                    tisierten Generierung der AT-Gerätemodelle als Plug-In in
naus eine große Wertschöpfung für Simulationsmodelle von                                                                                                      die FDI IDE eingeführt. Das Werkzeug führt die in Abbildung
AT-Geräten aufweist (siehe Abschnitt 4).                                                                                                                      5 enthaltenen Schritte durch.
Bevor die Teilschritte von Teil 2 der Methodik näher erläutert                                                                                                Daten aus unterschiedlichsten Quellen wie EDD oder GSD
werden, ist zuvor die wesentliche und prägende Entschei-                                                                                                      werden nach definierten Regeln in separate Datenstrukturen
dung für die Technologie Functional Mock-Up Interface (FMI)                                                                                                   transformiert. Diese IEC 62390-spezifische Datenstruktur ist
zu klären, in Abbildung 4 (lila) als FMU CS dargestellt. Simu-                                                                                                unabhängig von dem Kommunikationsnetzwerk und be-
lationsmodelle können prinzipiell als White-Box, Grey-Box                                                                                                     rücksichtigt die Funktionalen Elemente (FE), Parameter und
oder Black-Box ausgetauscht werden. White-Box-Modelle                                                                                                         Kommunikationsschnittstelle des AT-Geräts. Mit Hilfe eines
geben alle internen Strukturen preis. Grey-Box-Modelle sind                                                                                                   Abgleichs der Datenstrukturen werden Unstimmigkeiten
in vielen Fällen mit Verschlüsselungstechnologien versehe-                                                                                                    und Dopplungen eliminiert und eine gemeinsame Daten­
ne White-Box-Modelle. Sie gewährleisten einen einfachen                                                                                                       basis kreiert. Diese Datenstruktur wird verwendet, um für
Know-how-Schutz, aber erfordern, dass das Simulations-                                                                                                        die Simulation relevante FE und Parameter auszuwählen.
werkzeug das verwendete Beschreibungsmittel ausführen                                                                                                         Die ausgewählten Strukturen werden in eine technologie-
kann. Black-Box-Modelle geben dem Nutzer und auch der                                                                                                         spezifische Export-Datei, wie zum Beispiel ModelicaML oder
Simulationsumgebung, ausgenommen der Zugriffsmetho-                                                                                                           als SIMIT-Komponente, mittels Modellierungs- und Simulati-
den und spezifischen Parametern, keine Informationen zu                                                                                                       onswerkzeug-spezifischer Konverter konvertiert (Abbildung
den inneren Strukturen preis.                                                                                                                                 4, 1.2). Diese können dann in ein Modellierungswerkzeug
Im Falle dieses Beitrags empfehlen die Autoren, AT-Gerätemo-                                                                                                  wie OpenModelica importiert, die darin enthaltenen signal-
delle als Black-Box-Modelle auszutauschen. Hierdurch wird                                                                                                     flussbasierten logischen Strukturen basierend auf vordefi-
der Schutz des geistigen Eigentums der Gerätehersteller, die                                                                                                  nierten FE instanziiert und die Parameter sowie Variablen

                                                                                                                                                                                                                                                                            69
Industrie 4.0 vor dem großen Boost! - atp-Magazin
Hauptbeitrag

                                                                                                                                Dienste bereitzustellen, um über das Kommunikationsnetz
                                                                                                                                während der Simulationslaufzeit Daten oder Befehle von
                                                                                                                                den AT-Gerätemodellen zu empfangen und an diese zu ver-
                                                                                                                                senden. Mit der Methode IsOnline ist ein Wechsel zwischen
                                                                                                                                den beiden Datensätzen möglich. Je nach Simulationsme-
                                                                                                                                thode kann die verwendete Kommunikationstechnolgie
                                                                                                                                wie beispielsweise PROFIBUS und PROFINET eingesetzt
Abbildung 6: Erweitertes OPC-UA-Informationsmodell für AT-Gerätemodelle.                                                        werden. Dazu muss nur der virtuelle DeviceType oder be-
                                                                                                                                reits der NetworkType als neuer Baumstrang für die vir-
                                                                                                                                tuellen Daten hinzugefügt werden. Der VirtualDeviceType
  Verbindungsaufbau
Simulationswerkzeug als
                                          FMU
                              für ausgewählte Geräte von
                                                                                  Anlegen                  Übertragen
                                                                       der Datensätze der FMUs im der Adressinformationen der
                                                                                                                                erbt von dem DeviceType und kann weitere simulationsre-
FDI Client und Zugriff auf
        FDI Server
                                 FDI Server importieren                   Simulationswerkzeug
                                                                           (z.B. OPC UA Server)
                                                                                                            Datensätze
                                                                                                    (z.B. endpoint & NodeID)
                                                                                                                                levante Inhalte besitzen.
        FDI Server                      FDI Server                            FDI Server                  FDI Server
                                                                                                                                Die UIP wird in der Datenablage des FDI Hosts hinterlegt und
  z.B. OPC UA
                Server
                              1. GetAttachment
                                                 Server
                                                      2. Instanciate
                                                                                                               Server
                                                                                                               4. SetAddress
                                                                                                                                verweist auf das OPC-UA-Informationsmodell (Abbildung 4,
                Client
                                    (FMU)
                                                 Client
                                                          (FMU)
                                                                                    3. CreateData              Client           3.3).
 Simulationsumgebung             Simulationsumgebung                    Simulationsumgebung         Simulationsumgebung

                             Massenhafte Instanziierung von                                                                     2.3.4 Schritt 4: Teilautomatisierte Instanziierung
                              Planungswerkzeug auslösen
                                                                                                                                Die im FDI Host, wie beispielsweise dem SIMATIC PDM, hin-
Abbildung 7: Geführte Instanziierung von AT-Gerätemodellen.                                                                     terlegten und instanzspezifisch konfigurierten AT-Geräte-
                                                                                                                                modelle werden in einer Simulationsumgebung importiert
passend verbunden (Abbildung 4, 1.3) werden.                                                                                    und teilautomatisiert instanziiert (Abbildung 4, 4). Diese ge-
                                                                                                                                führte Instanziierung ist in Abbildung 7 skizziert.
2.3.2 Schritt 2: Integration                                                                                                    Zuerst wird eine Verbindung vom Simulationswerkzeug als
Das AT-Gerätemodell wird nun gemäß Abschnitt 2.3 als FMU                                                                        Client zum FDI Server aufgebaut – folgend anhand von OPC
CS exportiert (Abbildung 4, 2.1) und in die FDI IDE als Attach-                                                                 UA erläutert. Die Simulationsumgebung fordert bei dem
ment zurückgespeist (Abbildung 4, 2.2). In einem weiteren                                                                       FDI-Server durch eine manuelle Eingabe oder automatisiert
Schritt wird die EDD mit Hilfe der Parameter und Schnittstel-                                                                   durch externe Bulk-Engineering-Methoden das AT-Geräte-
len des AT-Gerätemodells erweitert (Abbildung 4, 2.3). Diese                                                                    modell mit GetAttachment an. Die FMU wird vom FDI-Ser-
Erweiterung bewirkt, dass beim Import und der Interpreta-                                                                       ver dem Simulationswerkzeug übertragen und instanziiert
tion mit der EDD Engine im Integrationssystem das OPC-UA-                                                                       (Instanciate).
Informationsmodell um einen weiteren Datensatz für das                                                                          Für die Übertragung der Laufzeitdaten der AT-Gerätemodelle in
AT-Gerätemodell ergänzt wird. Das resultierende OPC-UA-                                                                         den FDI-Host muss im Simulationswerkzeug ein OPC-UA-
Informationsmodell ist in Abschnitt 2.3.3 skizziert. Für die                                                                    Server die Werte der AT-Gerätemodelle bereitstellen (Create­
EDD bedeutet dies, dass dieselbe Datenstruktur der realen                                                                       Data). Die Adressinformation des Servers wird mit der be-
AT-Geräte parallel zu den AT-Gerätemodellen angelegt wer-                                                                       reits bestehenden Kopplung preisgegeben (SetAddress). Das
den muss, sich deren Ausprägungen der Daten jedoch, unter                                                                       Simulationswerkzeug muss somit in der Lage sein, sowohl
anderem durch zusätzliche Simulationsparameter, unter-                                                                          einen Server, als auch einen Client anzubieten und Modelle
scheiden können.                                                                                                                automatisiert zu instanziieren.
Für die Visualisierung und Bedienung der AT-Gerätemodelle
werden manuell User-Interface-Plugins (UIP) entwickelt (Ab-                                                                     2.3.5 Schritt 5: Simulation
bildung 4, 2.4), die mit der erweiterten EDD gekoppelt wer-                                                                     Für die Simulation sind drei wesentliche Schritte notwendig
den. Dies ermöglicht eine toolunabhängige Modellierung der                                                                      (Abbildung 4, 5.1 bis 5.3), die in Abbildung 8 dargestellt sind.
Visualisierung und Bedienung außerhalb einer Simulations-                                                                       Im ersten Schritt wird die Kommunikation zwischen dem
umgebung. Das FDI Device Package wird mitsamt der erwei-                                                                        FDI-Server und dem Simulationswerkzeug aufgebaut (Abbil-
terten EDD, der UIP, der FMU CS als Anhang aus der FDI IDE                                                                      dung 4, 5.1). Der Datenaustausch kann entweder über eine
nach vorhandenen FDI-Regeln exportiert (Abbildung 4, 2.5).                                                                      direkte Verbindung (a) oder mittels eines zwischengeschal-
                                                                                                                                teten FDI-Communication-Servers (b) ablaufen. Der Com-
2.3.3 Schritt 3: Import                                                                                                         munication-Server abstrahiert die Kommunikationstechno-
Beim Import des FDI Device Packages in das Integrations-                                                                        logie und erlaubt explizit unterschiedliche Technologien für
system wird das OPC-UA-Informationsmodell inklusive des                                                                         reale und virtuelle AT-Geräte.
Datensatzes für AT-Gerätemodelle mittels der EDD Engine                                                                         Vor und während der Laufzeit werden die Parameter
automatisch generiert (Abbildung 4, 3.1 und 3.2). Dabei ent-                                                                    der FMU mit den Simulations-Offline- oder Simulations-
steht neben den Offline- und Online-Geräteobjekten der                                                                          Online-Werten innerhalb des FDI-Servers abgeglichen
realen AT-Geräte, für das virtuelle AT-Gerät ein Offline- und                                                                   (Abbildung 4, 5.2). Wichtig bei der Durchführung sind Be-
Online-Datensatz (siehe rote Knoten in Abbildung 6). Der                                                                        nachrichtigungen bezüglich Abweichungen zwischen den
Offline-Datensatz dient zur persistenten Datenhaltung der                                                                       Parametersätzen und Vorschlägen zur Auflösung der Un-
Simulationsdaten, während der Online-Datensatz nur zur Si-                                                                      gleichheiten.
mulationslaufzeit aktiv ist. Der Online-Datensatz enthält alle                                                                  Während der Simulationslaufzeit werden die Werte zwischen
Daten des aktiven Simulationsmodells. Er ist dafür zuständig,                                                                   der Simulation und dem FDI-Server ausgetauscht. Dabei löst

70
Industrie 4.0 vor dem großen Boost! - atp-Magazin
Hauptbeitrag

                                            Kommunikationsaufbau                                Parameterabgleich                              Simulation, Bedienung & Visualisierung
                                       zwischen Simulationswerkzeug und                   mit im FDI Server hinterlegten
                                                   FDI Server                                      Parametern
                                                                                               (mehrmals auslösbar)                                                     1. Methode
                                                                                                                                                                         auslösen
                                                     FDI Server                                        FDI Server                                  FDI Server Server              Client   FDI Client
                                                             Client                                            Client                                  Client
                                                                                                                                        2. Anfordern

                                                                                                              …
                                                            Server
                                                                                                              Server                                  Server
                                   b) Sim-FDI Communication Server                  a)                                                             3. Ausführen
                                                                                               Simulationsumgebung                          Simulationsumgebung
                                                                      Server
                                             Simulationsumgebung

Abbildung 8: Simulation von AT-Gerätemodellen.
                                                                                                              Sitrans P DS III PA : Gerät

                                                                                         + phys_device_man_id (Manufacturer): INT: 42
                                                                                         + phys_device_id (Product Name): STRING: Sitrans P DS III PA
                                                                                         ...

                                                                                                        Eingang : Modul         Ausgang : Modul

                                                    Temperature : Funktionales Element                                                                      Analog Input : Funktionales Element

                                + trans2_electronic_temperature_unit (Unit): INT: 1001 (°C)                                                 + func1_AI_out_upper_range_value (Upper Scaling Limit): FLOAT: 1.0
                                + trans2_electronic_temperature_low_limit (Lower Range Value): FLOAT: -40.0                                 + func1_AI_pv_ftime (Filter Time Constant): FLOAT: 1.0
                                ...                                                                                                         ...

                                                      Pressure : Funktionales Element                                                                           Totalizer : Funktionales Element

                                + trans1_sensor_low_limit (Lower Sensor Limit): FLOAT: 0.0                                                  + func2_TOT_preset_tot (Preset Value): FLOAT: 0.0
                                + trans1_density (Density): FLOAT: 1.0                                                                      + func2_TOT_alarm_hys (Limit Hysteresis): FLOAT: 1.0
                                ...                                                                                                         ...

Abbildung 9: Datenstruktur gemäß IEC 62930 des Sitrans P DS III PA.

der FDI-Client im FDI-Server die hinterlegten Methoden zum                                                                Modelica in OpenModelica implementiert (siehe Abbildung
Abruf und zur Übertragung von Informationen für die AT-Gerä-                                                              10 b). Das AT-Gerätemodell besitzt eine Kommunikations-
temodelle basierend auf den UIP aus. Mit den UIP ist somit die                                                            schnittstelle und eine Prozessschnittstelle. Die Kommuni-
Beobachtung, Auswertung und Manipulation der virtuellen                                                                   kationsschnittstelle betrifft den Ausgang des Analog Input
AT-Geräte möglich. Der OPC-UA-Client vom FDI-Server über-                                                                 und die Schnittstellen des Totalizers. Außerdem sind alle im
tragt die Informationen über das gewählte Kommunikations-                                                                 AT-Gerätemodell enthaltenen und für die Kommunikation
medium an das Simulationswerkzeug. Dort werden die Daten                                                                  freigegebenen Parameter an diese Schnittstelle sowie zu
verarbeitet und beispielsweise skriptbasiert ausgeführt.                                                                  den jeweils zugehörigen Funktionalen Elementen gekop-
Weiterhin soll ideengemäß ein bidirektionaler Austausch                                                                   pelt. Die Verbindungen zwischen den Funktionsbausteinen
des Parametersatzes zwischen dem Datensatz des virtuellen                                                                 sind durch einen zentralen Channel abgebildet. Die Prozess-
AT-Gerätes mit dem Datensatz des realen AT-Gerätes inner-                                                                 schnittstelle repräsentiert die Verbindung zu umliegenden
halb des FDI Servers ermöglicht werden (Abbildung 4, 5.3)                                                                 Modellen und ist direkt mit den Transducer Blocks verbun-
– eine Art Schalter zwischen realer und virtueller Welt. Ein                                                              den. Das AT-Gerätemodell ist als Modelica-Modell sowie als
Anwendungsfall besteht darin, dass die in der Simulation er-                                                              FMU CS in einem Simulationswerkzeug, wie beispielsweise
probten Parameter auf den Datensatz des realen AT-Gerätes                                                                 OpenModelica oder SIMIT, lauffähig (siehe Abbildung 10 c).
übertragen werden. Dieser Abgleich wird nur dadurch er-                                                                   Damit sind die grundlegenden Elemente der Modellierung
möglicht, dass die Datenstrukturen der virtuellen und realen                                                              und Simulation umgesetzt und zeigen, dass AT-Geräte­
AT-Geräte annähernd identisch sind.                                                                                       modelle gemäß einer Geräteintegrationslösung hersteller-
                                                                                                                          und systemneutral modelliert und simuliert werden können.
                                                                                                                          Zukünftige Arbeiten prüfen die Implementierung der Integ-
3. Beispielanwendung                                                                                                      ration der AT-Gerätemodelle in FDI sowie die teilautomati-
Die vorgeschlagene Methodik erfordert in mehreren Werk-                                                                   sierte Instanziierung der AT-Gerätemodelle in SIMIT durch
zeugen Anpassungen, die seitens der Werkzeughersteller                                                                    eine Kopplung mit SIMATIC PDM von Siemens.
durchgeführt werden müssen. Aufgrund der zugrunde­
liegenden Masterarbeit des Hauptautors wurden die not-
wendigen Implementierungen anhand des Druckmess-                                                                          4. Diskussion und Fazit
umformers Sitrans P DS III PA von Siemens prototypisch                                                                    Mit der teilautomatischen Generierung der Simulationsmo-
durchgeführt, die keine Anpassungen an Werkzeugen benö-                                                                   delle für AT-Geräte wird gewährleistet, dass das logische und
tigen.                                                                                                                    kommunikationstechnische Verhalten und die Parameter
In einem rudimentären Werkzeug, das bislang losgelöst der                                                                 gemäß der zugrundeliegenden Engineering-Daten aus dem
FDI IDE agiert, konnten EDD- und GSD-Dateien eingelesen,                                                                  existierenden FDI abgebildet wird. Damit einher geht die
die Parameter sowie Funktionalen Elemente gemäß [1] ab-                                                                   Berücksichtigung der industriellen Kommunikation und die
gebildet und ausgewählt werden. Ein resultierendes abstra-                                                                Bedienung sowie Visualisierung über systemneutrale grafi-
hiertes Klassendiagramm des Sitrans P DS III PA ist in Abbil-                                                             sche Oberflächen als UIP. Die Anforderungen R1 bis R5 sind
dung 9 dargestellt.                                                                                                       damit erfüllt. Neben der reinen Erfüllung erleichtert die ge-
Mit Hilfe der generierten Datenstruktur und des Funktions-                                                                führte Modellierung die Erstellung der Gerätemodelle erheb-
bausteinmodells aus dem Geräteprofil des Messumformers                                                                    lich. Bereits vordefinierte Strukturen können ausgewählt
(siehe Abbildung 10 a) ist das AT-Gerätemodell manuell mit                                                                und daraus die Grundstruktur des Gerätemodells generiert

                                                                                                                                                                                                                                71
Industrie 4.0 vor dem großen Boost! - atp-Magazin
Hauptbeitrag

werden. Es ist fehlerunanfälliger und deutlich effizienter, als                            Prozess-
                                                                                           schnitt-
                                                                                                                                        Sitrans P DS III PA                                Kommunikations
                                                                                                                                                                                             -schnittstelle

das Verhalten gänzlich manuell nachzubilden.
                                                                                            stelle                                                                                          (PROFIBUS PA)
                                                                                                      Parameter: trans1_sensor_low_limit
                                                                                                      Parameter: trans1_sensor_high_limit                     Parameter: func1_AI_hi_lim
Mit der Verwendung von Modelica und FMU CS als Beschrei-                                              …                                                       …

bungs- und Austauschmittel sind die AT-Gerätemodelle frei im                                                                                                        Analog Input:                  AI.OUT

Detaillierungsgrad modellierbar, schützen aufgrund der Black-                                                  Pressure:
                                                                                                                                                                    Function Block            (Value & Status)

                                                                                           PRES.IN                                          Channels                                           TOT.TOTAL
Box-Eigenschaft das Know-how, werden systemneutral bereit-                                                  Transducer Block
                                                                                                                                                                      Totalizer:
                                                                                                                                                                                              TOT.SET_TOT
                                                                                                                                                                                             TOT.MODE_TOT
gestellt und sind damit herstellerübergreifend austauschbar.                                                                                                        Function Block           (Value & Status)

Somit sind auch die Anforderungen R6 bis R9 erfüllt.                                  a)
                                                                                      b)
Die Umsetzung der technologiespezifischen Methodik be-
nötigt einige einmalige, sowie aufwändige Implementierun-
gen und ist an die Verwendung von FDI gebunden. Es bietet
jedoch ein Rahmenwerk, das durch minimale Aufwände die
einheitliche Gerätemodellierung und -simulation ermöglicht.
Mit der Integration der AT-Gerätemodelle in die Infrastruktur
von FDI können weitere positive Effekte erzielt werden:

» AT-Gerätemodelle verwenden bis auf die Modellierungs-
  und Simulationsumgebung dieselben Werkzeuge und
  Kommunikationsstrukturen.                                                           c)

» AT-Gerätemodelle liegen wie Datenblätter bei der Bereit-
  stellung der realen AT-Geräte bei.
                                                                                      Abbildung 10: AT-Gerätemodell des Sitrans P DS III PA als Geräteprofil (a),
» AT-Gerätemodelle werden in Anlagensimulationen teil-                                mit Modelica in OpenModelica (b) und als FMI CS in SIMIT (c).
  automatisiert instanziiert, was den Aufwand bei der
  Si­mulationserstellung deutlich reduziert.                                          Dieser Beitrag besitzt im Ergebnis vielfältige Anschluss-
                                                                                      punkte zu weiteren Arbeiten im Kontext der Industrie 4.0. In
» Die Simulation ist mit den Parametrierwerkzeugen realer                             [14] wird die inhaltliche Konvergenz des digitalen Zwillings
  AT-Geräte gekoppelt und ermöglicht einen Abgleich von                               mit der Verwaltungsschale in ein künftiges umfassendes
  Parametern realer und virtueller AT-Geräte.                                         Datenobjekt mit standardisierten Industrie-4.0-Schnittstel-
                                                                                      len vorausgesagt. Die hier vorgestellte Methodik zielt genau
» Virtuelle und reale AT-Geräte können parallel parame­                               darauf ab: die Kombination und Kapselung verschiedener
  triert und konfiguriert werden.                                                     Teilmodelle eines Gerätes. Gemäß [15] entwickelt der Auto-
                                                                                      mationML-Verein ein AML-Modell für allgemeine Automa-
Aufgrund der bislang fehlenden Austauschbarkeit und Inter-                            tisierungsgeräte (Automation Component), bettet gemäß
operabilität von Simulationsmodellen automatisierungstech-                            [16] seinerseits Gerätebeschreibungsdateien ein und zeigt
nischer Geräte (AT-Geräte) liefert dieser Beitrag eine einheit-                       auf, wie man Netzwerke von AT-Geräten sowie ihre elektri-
liche und effiziente Vorgehensweise zur Gerätemodellierung                            schen Verbindungen abbilden kann. Auch hier würde sich
und -simulation. Die Kernidee der Methodik besteht darin,                             die vorgestellte Methodik nahtlos einbinden lassen: die Au-
die Infrastruktur von der Geräteintegrationstechnologie Field                         tomation Component bietet die passende Grundlage für die
Device Integration (FDI) für virtuelle Automatisierungsgeräte                         automatische Generierung vernetzter AT-Geräte-Simulatio-
zu nutzen. Die systemneutralen AT-Gerätemodelle, modelliert                           nen. Und nicht zuletzt eröffnet dieser Beitrag mit geringen
als Functional Mock-Up Unit für Co-Simulation (FMU CS), wer-                          Anpassungen an Entwicklungswerkzeugen und Technolo-
den teilautomatisiert erstellt, im FDI Device Package bereit­                         gien eine neue Facette des virtuellen Engineerings: die Ver-
gestellt, aus dem FDI-Host heraus teilautomatisiert instanziiert,                     schmelzung der realen und virtuellen Welt im Kontext von
parametriert und simuliert.                                                           Automatisierungsgeräten.

                                                                                      [5] VDI 3633-1: Simulation von Logistik-, Materialfluss- und Produktionssyste-
Referenzen                                                                                men - Teil 1: Grundlagen. 2014. www.beuth.de
[1] IEC TR 62390: Common automation device – Profile guideline. 2005.                 [6] Klatt, K.-U.: Trainingssimulation: Erfahrungen und Perspektiven aus Sicht der
    www.iec.ch                                                                            chemisch-pharmazeutischen Industrie. atp edition 50(1-2), S. 66-71, 2009.
[2] Diedrich, C., Hadlich, T.: Geräteintegration in AT-Systeme. atp edition 55(10),   [7] Süß, S., Strahilov, A., Diedrich, C.: Behaviour simulation for virtual commis-
    S. 46-55, 2013.                                                                       sioning using co-simulation. In: Proceedings of ETFA 2015. IEEE 2015.
[3] Heinzerling, T., Oppelt, M., Bell, T.: Gerätemodelle in Prozesssimulation inte-   [8] Oppelt, M., Urbas, L., Hoernicke, M., Barth, M., Rosen, R.: Simulation 2025: Si-
    grieren. atp edition 59(10), S. 34-45, 2017.                                          mulation im Lebenszyklus industrieller Anlagen. In: Tagungsband VDI-Kon-
[4] Schumacher, F., Wolf, G., Drumm, O., Fay, A.: Anforderungen an die                    gress Automation 2016. VDI 2016.
    Feldgeräte­simulation im Lebenszyklus von Anlagen. In: Tagungsband VDI-           [9] Schlegel, M.: Mixed-Level-Simulation heterogener Systeme mit VHDL-AMS
    Kongress Automation 2013, S. 255-259. VDI 2013.                                       durch Multi-Architecture-Modellierung. Technische Universität Chemnitz 2005.

72
Hauptbeitrag

[10] Puntel-Schmidt, P.: Methoden zur simulationsbasierten Absicherung von               [14] Drath R., Malakuti S., Grüner S., Grothoff J., Wagner C., Epple U., Hoffmeis-
     Steuerungscode fertigungstechnischer Anlagen. Helmut-Schmidt-Univer-                     ter M., Zimmermann P.: Die Rolle der Industrie 4.0 „Verwaltungsschale“ und
     sität 2017.                                                                              des „digitalen Zwillings“ im Lebenszyklus einer Anlage - Navigationshilfe,
[11] Oppelt, M.: Towards an integrated use of simulation within the life-cycle of a           Begriffsbestimmung und Abgrenzung. In: Tagungsband VDI-Kongress Auto-
     process plant. Aachen, Shaker Verlag 2016.                                               mation 2017. VDI 2017.
[12] DIN EN 62769-1: Feldgeräteintegration (FDI) - Teil 1: Überblick. 2016. www.         [15] AutomationML e.V.: Whitepaper Part 6 – AutomationML Component. https://
     beuth.de                                                                                 www.automationml.org/.
[13] Blochwitz, T., Otter, M., Arnold, M., Bausch, C., Clauss, C., Elmqvist, H., Jung-   [16] Rentschler M., Drath R., Hinze J., Gatterburg A.: AutomationML als generi-
     hanns, A., Mauss, J., Monteiro, M., Neidhold, T., Neumerkel, D., Olsson, H.,             sche Beschreibungssprache für den Digitalen Zwilling. In: Tagungsband VDI-
     Peetz, J.-V., Wolf, S.: The Functional Mockup Interface for Tool independent             Kongress Automation 2019. VDI 2019.
     Exchange of Simulation Models. In: Proceedings of ETFA 2011. IEEE 2011.

                                                                                                                                                  AUTOREN

    M.Sc. Pascal Habiger (geb. 1994) ist seit Juli 2019 als wissen-                                               M. Sc. Pascal Habiger
    schaftlicher Mitarbeiter am Institut für Smart Systems und                                                    Hochschule Pforzheim
    Services an der Hochschule Pforzheim beschäftigt. Sein For-                                                   Tiefenbronner Straße 65
    schungsschwerpunkt ist Plug&Produce von heterogenen                                                           75175 Pforzheim
    und strukturvariablen Fertigungsmodulen auf Basis von                                                            +497 231286849
    Verwaltungsschalen der Industrie 4.0 und semantischen                                                            pascal.habiger@hs-pforzheim.de
    Informationsmodellen. Die Inhalte des Beitrags wurden im
    Rahmen seiner Masterarbeit an der Hochschule Pforzheim
    in der Vorfeldentwicklung der Siemens AG erarbeitet.

    Prof. Dr.-Ing. Mike Barth (geb. 1981) ist Professor für me-                                                   Prof. Dr.-Ing. Mike Barth
    chatronische Komponenten im Bereich Informations-                                                             Hochschule Pforzheim
    technik an der Hochschule Pforzheim. Sein Forschungs-                                                         Tiefenbronner Straße 65
    schwerpunkt liegt auf dem umfassenden Einsatz von                                                             75175 Pforzheim
    Modellierung und Simulation im Engineering und Betrieb                                                           +497 231286849
    von Maschinen, Anlagen und Automatisierungssystemen.                                                             mike.barth@hs-pforzheim.de
    Prof. Barth ist wissenschaftlicher Chefredakteur des atp
    magazins und Mitglied des Instituts für Smart Systems
    und Services - IoS³ der HS Pforzheim.

    Prof. Dr.-Ing Rainer Drath (geb. 1970) lehrt seit 2017 Me-                                                    Prof. Dr.-Ing Rainer Drath
    chatronisches System-Engineering, AutomationML,                                                               Hochschule Pforzheim
    Funktionale Sicherheit und Messtechnik an der Hoch-                                                           Tiefenbronner Straße 65
    schule Pforzheim. Er studierte von 1990 bis 1995 an der                                                       75175 Pforzheim
    Technischen Universität Ilmenau Automatisierungstech-                                                           +497 231286849
    nik und promovierte von 1996 bis 1999. Nach einem Aus-                                                           rainer.drath@hs-pforzheim.de
    landsaufenthalt in Japan forschte er im ABB Forschungs-
    zentrum Ladenburg, zuletzt als Senior Principal Scientist.
    Sein Forschungsschwerpunkt ist das interdisziplinäre
    System-Engineering sowie Industrie 4.0.

    M.Sc. Till Heinzerling (geb. 1985) ist Projektleiter in der                                                   M.Sc. Till Heinzerling
    Vorfeldentwicklung für das Thema Prozessimulation im                                                          Siemens
    Engineering bei der Siemens AG in Karlsruhe. Zuvor hat er                                                     Siemens AG
    in verschiedenen Funktionen bei Siemens gearbeitet, u. a.                                                     Digital Industries
    mehrere Jahre in der Abwicklung von Automatisierungs-                                                         Adresse
    projekten in der Öl- und Gas-Industrie. Er hat seinen Mas-                                                    76187 Karlsruhe
    ter im Bereich „Management of Product Development“ am                                                            +49 152 28860167
    Karlsruhe Institute of Technology (KIT) abgeschlossen.                                                           till.heinzerling@siemens.com

                                                                                                                                                                       73
WERTVOLLES                                                                        PRÄZISE. PROVOKANT. RELEVANT.

                                                                                  ­
                                                                                  FACHBERICHTE, INTERVIEWS UND
                                                                                  TREND-REPORTS.

                                                                                        ­
KNOW-HOW
FÜR DIE
AUTOMATISIERUNGS

                                                                                              ­
TECHNIK

                                                                                                   Das
                                                                                              Leitmediu
                                                                                                          m
                                                                                                  ­
                                                                                            der Prozess
                                                                                                        - und
                                                                                              Fertigungs
                                                                                               industrie
                                                                                                         ­
Die Wissensplattform für die Automatierungstechnik und digitale Transformation.

www.vulkan-verlag.de
Das Konzept

atp magazin ist das praxisnahe Magazin für Automatisierungstech-
nik und digitale Transformation in der Prozess- und Verfahrenstechnik,
in der Fertigungstechnik sowie in den angrenzenden Branchen der
produzierenden Industrie.

Im Kern finden unsere Leser anspruchsvolle und durch Experten aus
Wissenschaft und Industrie peer-reviewte Hauptbeiträge, die neue
Impulse in der Automatisuerungstechnik thematisieren und vorstellen.
­
Mit unseren Technologie-Reports und Trend-Berichten zu neuen
Geschäftsmodellen im Zeitalter der digitalen Transformation setzen
­
wir die Agenda für Industrie 4.0.

Die beiden Chefredakteure Prof. Dr.-Ing. Mike Barth für den Bereich
Science und Dr.-Ing. Thomas Tauchnitz für den Bereich Industry
schauen in enger Abstimmung miteinander auch über den Tellerrand
der Prozessautomatisierung und haben für ihre Leser stets den Blick
für neue und spannende Themen.
Der Mehrwert für Ihr Business

                                   „Der digitale Wandel stellt die industrielle Automa-
                                   tisierung vor große Herausforderungen. Wie diese
                                   Hürden erfolgreich übersprungen werden können
                                   und welche Chancen sich damit eröffnen, zeigt das
                                   atp magazin mit seiner einzigartigen Kombination
                                   aus Fachwissen und Praxisnutzen eindrucksvoll.“

Dr. Felix Hanisch
Head of Industrial Automation,
Bayer AG sowie Vorstands
                         ­
vorsitzender der NAMUR

  „Das atp magazin gehört auf den Schreibtisch aller
  Ingenieure der Prozess- und Fertigungsindustrie. Es
  ist ein Leitmedium der Automatisierungstechnik und
  wichtiger Wegweiser für die erfolgreiche Realisie-
  rung von Industrie 4.0.“

                                                                      Dr. Gunther Kegel
                                                                      CEO der Pepperl+Fuchs GmbH

                                   „Die fortschreitende Digitalisierung bietet viele Mög-
                                   lichkeiten für die automatisierte Produktion. Daher
                                   gehört das atp magazin mit seiner Kombination von
                                   wissenschaftlicher Qualität und praxisrelevanten In-
                                   halten mehr denn je zur Pflichtlektüre für Hersteller,
                                   Anwender und Hochschulen.“

Prof. Dr.-Ing. Alexander Fay
Professur für Automatisierungstechnik an der
Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr
Hamburg
UNSER THEMENFAHRPLAN FÜR 2021

Ausgabe     Schwerpunkt                     Einzelthemen

1/2         NAMUR-Hauptsitzung
                                            Module Type Package
Januar/     Offene Architekturen
Februar                                     NAMUR Open Architecture
            Leitsystemtechnik

            Instandhaltung                  Predictive Maintenance
3
            Wartung                         Messen, Steuern, Regeln
März
            Betrieb                         Sensorik/Aktorik

                                            Modellbasiertes Engineering
4           Digital Twin
                                            Modellierung
April       Verwaltungsschale
                                            Simulation, Co-Simulation

                                            Cloud Computing
5                                           Edge Computing
            IIoT/IoT
Mai                                         Plattformen
                                            Automation-as-a-Service

6/7         Automation 2021 (Navigating     10 Jahre Industrie 4.0
Juni/Juli   towards resilient production)   Modular Automation

                                            Künstliche Intelligenz
8                                           Machine Learning
            Autonome Systeme
August                                      Deep Learning
                                            Robotik

9                                           Industrielle Kommunikation
            Wireless Automation
September                                   5G

                                            Green Automation
10          NAMUR-Hauptsitzung 2021
                                            Energy Efficiency
Oktober     Prozessautomation
                                            Sustainable Automation

11/12                                       Smart Factory
            SPS 2021
November/                                   Plug-&-Produce
Dezember    Fertigungsautomation
                                            Supply Chain Management
FÜR SUPERHELDEN DER
                                 AUTOMATISIERUNGSTECHNIK
                                 • Das Leitmedium der Prozess- und Fertigungsindustrie
                                   
                                 • Technologie-Reports, Interiews und Trend-Berichte
                                   
                                 • Wissenschaftliche Fachberichte und praxisrelevante Inhalte
                                   
                                 • absoluter Mehrwert: umfangreiches Online-Archiv seit 2008
                                   
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            noitamotuA gnimrofsnarT
                                                                                                                                                                                                                                                   Transforming Automation                                                                  0202 80 ebagsuA                                                                                                                                                                                                                  Transforming Automation
                                                                                                                                                          atp magazin 09 2020

                                                                                                                                                                                                                                                                                                     atp magazin 08 2020

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 atp magazin 06-07 2020
                                                                                                                                                                                                                                                       Ausgabe 09 2020                                                                                                                                                                                                                                                                                                      Ausgabe 06-07 2020

                                                                                                                                                                                                                         HAUPTBEITRÄGE:                                                                                                                                   :EGÄ RTIEBTPUAH
                                                                                                                                                                                                                         • Gib den Daten einen Kontext                                                                                                     0.4 eirtsudnI rüf ngiseD-yb-ytiruceS •
                                                                                                                                                                                                                         • Dezentrales Scheduling für dynamische Systeme                                                                                        beirteB-amrahP mi gniniarT-RV •
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               HAUPTBEITRÄGE:
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               • Die Verwaltungsschale - Lösung für das Datenchaos!
                                                                                                                                                                                                                         • Production Bots für Production Level 4                                                                              eirtsudnissezorP red ni elledomnegalnA elatigiD •
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               • Open automation demonstrator for the chemical industry
                                                                                                                                                                                                                         • Simulationsmodellgenerierung im modularen Maschinen-                                                             stnalP hctaB lacimehC rof swolfkroW det roppuS-IA •
                                                                                                                                                                                                                           und Anlagenbau                                                                                                                                                                                                                                                                                                      • Eine systematische Bewertung der Qualität von Simulationsmodellen
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        ecitcarP ni sniwT latigiD •
                                                                                                                                                                                                                         • Absicherung von industriellen Steuerungen gegen                                                                                                                                                                                                                                                                     • Datenmodelle in Cloud-Plattformen
                                                                                                                                                                                                                           fortschrittliche Cyberangriffe                                                                                                                                                                                                                                                                                      • Intermodulare funktionale Sicherheit für flexible Anlagen

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Digitale Geschäftsmodelle | Plattformökonomien
                                                                                                                                                                                        At Your Command!
                                                                                                                                                                                        Agentenbasiert zur Smart Factory
                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Digital Twin | Simulation & Software
                                                                                                                                                       Künstliche Intelligenz | Ethik

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           SELBST IST DIE ANLAGE
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          DIGITAL TWIN

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            • Digital Twins in Practice
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         EIN LAND VERSCHLÄFT DIE DIGITALE ZUKUNFT
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            • AI-Supported Workflows for Chemical Batch Plants
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            • Digitale Anlagenmodelle in der Prozessindustrie
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            • VR-Training im Pharma-Betrieb
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            • Security-by-Design für Industrie 4.0
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          HAUPTBEITRÄGE:
                                                                                                                                                          www.atpinfo.de

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 www.atpinfo.de
                                                                                                                                                                                                                                                                                                     www.atpinfo.de

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Ausgabe 08 2020
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Transforming Automation

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Transforming Automation
                                                                                                     Transforming Automation                                                                                                                       Transforming Automation                                                                                                                                                       Transforming Automation
      atp magazin 05 2020

                                                                                                                                                       atp magazin 04 2020

                                                                                                                                                                                                                                                                                               atp magazin 03 2020

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            atp magazin 01-02 2020

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            Ausgabe 01-02 2020
                                                                                                         Ausgabe 05 2020                                                                                                                               Ausgabe 04 2020                                                                                                                                                               Ausgabe 03 2020

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  HAUPTBEITRÄGE:
                                                                            HAUPTBEITRÄGE:                                                                                                                                                                                                                                                                                                            HAUPTBEITRÄGE:                                                                                                                              • Verwaltungsschalen als Wegbereiter für das Monitoring
                                                                            • Effiziente Entwicklung von Produktionssystemen                                                                                             HAUPTBEITRÄGE:                                                                                                                                                               • Informationsmodellierung mit OPC Unified Architecture
                                                                            • Automatische Konfiguration autonomer Robotersysteme                                                                                        • Bestandsanlagen in der smarten Produktion                                                                                                                                  • Zertifizierung bei OPC-Technologien                                                                                                       • Impulse zur Nutzung smarter Sensoren und Aktoren
                                                                            • Realisierung der NAMUR-Diode mittels Virtualisierung                                                                                       • OPC UA Server Aggregation                                                                                                                                                  • Funktional sichere Kommunikation mit OPC UA Part 15: Safety                                                                               • Autonome Anlagen und Remote Operation
                                                                            • Assistierte Risikobeurteilung für wandlungsfähige Montagesysteme                                                                           • DIN SPEC 92000 als Enabler für Plug-and-Produce-Konzepte                                                                                                                   • OPC UA: Kommunikation und Safety
                                                                            • Blockchain in Automatisierung und Industrie 4.0                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     • NAMUR-MTP für Plug-&-Operate in produktionsnaher Logistik
                                                                                                                                                                                                                         • Safety-Analyse für Security-geschützte Kommunikation                                                                                                                       • OPC UA von der Cloud bis ins Feld
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  • Skalierbare Smart-Kameras für die Inline-Inspektion

                                                                                                                                                                                        Safety & Security
                                                                                                                                                                                          im Einklang
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        Jackpot 4.0 | NAMUR-Hauptsitzung 2019
                                                                                                                                                                                                                                                                                            Industrielle Kommunikation | OPC UA
    Autonome Systeme | Robotik

                                                                                                                                                    Safety & Security

                                                                            é
                                                                         ert
                                                                      Libalité mie
                                                                       Ég tono
                                                                        Au                                                                                                                                                                                                                                                                                THE UNITED NATIONS
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            OF AUTOMATION
                                                                                                                                                       www.atpinfo.de

                                                                                                                                                                                                                                                                                               www.atpinfo.de

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            www.atpinfo.de
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                                                                                                       Transforming Automation
atp magazin 11-12 2019

                                                                                                       Ausgabe 11-12 2019                                                                                                                          Transforming Automation                                                                                                                                                             Transforming Automation                                                                                                                      Transforming Automation
                                                                                                                                                    atp magazin 10 2019

                                                                                                                                                                                                                                                                                               atp magazin 08 2019

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          atp magazin 06-07 2019

                                                                                                                                                                                                                                                        Ausgabe 10 2019                                                                                                                                                                    Ausgabe 08 2019                                                                                                                         Ausgabe 06-07 2019

                                                                            HAUPTBEITRÄGE:
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                HAUPTBEITRÄGE:
                                                                            • Integriertes Anlagenengineering zur Erhöhung der Energieeffizienz                                                                          HAUPTBEITRÄGE:
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                • Industrie-Sicht auf Autonomie
                                                                            • Ein neues Verfahren zur Modellierung linearer Systeme                                                                                      • Neue Automatisierungsarchitektur für die Prozessindustrie                                                                                                                  HAUPTBEITRÄGE:
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                • Evolution eines Digital Twin am Beispiel einer Ethylen-Anlage
                                                                            • Das vereinheitlichte digitale Typenschild                                                                                                  • Neues Namur-Arbeitsblatt 035 legt Fokus auf gesamten Lifecycle                                                                                                             • Autom. Code-Erzeugung durch Digitalisierung der IEC PAS 63131                                                                           • Technikakzeptanz durch User-Centred Change
                                                                            • Hochflexible Produktion mit agentenbasierter Steuerung                                                                                     • First Module Type Package implementation                                                                                                                                   • Wie OT-Security-Engineering eine Ingenieurwissenschaft wird                                                                             • Verschlüsselung sicherer Kommunikation
                                                                            • Harte Echtzeit für weiche Materialien                                                                                                      • Software-Komponenten für intelligente Prozessknoten                                                                                                                        • Modellbasierte Funktionsentwicklung von Gasheizungen                                                                                    • Wissensbasiertes Engineering cyber-physischer Prozessanlagen
                                                                                                                                                                                                                         • Mit nicht-invasiven Prüfungen Anlagenstillstände vermeiden                                                                                                                 • Gesteigerte Wertschöpfung in modularen Systemen

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              Künstliche Intelligenz
                                 HIER GEHT ES ZUM DIGITALEN TYPENSCHILD ê

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              Ende der Moral?
                                                                                                                                                                                                                                                                                              Cybersecurity und Blockchain

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Robotik und Digital Twin
                                                                                                                                                  Dezentrale Intelligenz

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Processes: 326 total, 2 running, 324 sleeping, 2097 threads
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Load Avg: 1.39, 1.75, 1.83 CPU usage: 3.62% user, 3.86% sys, 92.51% idle SharedLibs: 160M resident, 47M data, 57M linkedit.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         MemRegions: 99184 total, 1534M resident, 61M private, 1045M shared. PhysMem: 8017M used (1742M wired), 174M unused.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         VM: 1951G vsize, 1372M framework vsize, 698(0) swapins, 1344(0) swapouts. Networks: packets: 835861/818M in, 512554/99M out.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         ACCESS DENIED!
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Disks: 2894744/40G read, 1317360/27G written.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         GEHACKT WERDEN ODER NICHT - IHRE ENTSCHEIDUNG

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Rejected Port: 8081
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         IP Address: 210.D12:16.C80/

                                                                                                                                                                                        DI VERLEIHT FLÜGEL
                                                                                                                                                                                        Mit Dezentraler Intelligenz raus aus der Automatisierungspyramide
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