Intern 6 | 2018 - Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg
←
→
Transkription von Seiteninhalten
Wenn Ihr Browser die Seite nicht korrekt rendert, bitte, lesen Sie den Inhalt der Seite unten
Intern 6 | 2018
Hauptstadtkongress digital:
KVBB diskutiert mit Experten
Informationen für den Praxisalltag:
Honorarverteilung IV/2017
Anpassungen bei Formularen
Online-Umfrage zu Telekonsilen
Großer KV-Sport in Stahnsdorf:
Brandenburg gewinnt VolleyballturnierIntern
Editorial
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
vor kurzem habe ich erstmals Jens Spahn persönlich getroffen. Der Bundesge-
sundheitsminister war auf Einladung unseres Tochterunternehmens KV COMM zu
einem Expertengespräch nach Finsterwalde gekommen. Das Ärztenetz Südbran-
denburg betreibt dort ein MVZ, was bundesweit einmalig ist.
Herr Spahn bewertete nicht nur vor Ort, sondern auch einige Tage später bei einer
Veranstaltung in Berlin, das Ärztenetz Südbrandenburg als beispielhaft für eine
zielführende Zusammenarbeit, die eine effiziente und umfassende medizinische
Versorgung ermöglicht. Natürlich freut es mich, dass wir mit Brandenburger
Erfolgsmodellen auch bei der Bundespolitik punkten können. Ich bin gespannt, ob
Minister Spahn seine Zusage wahrmacht, auch eine unserer Bereitschafts-
praxen zu besuchen.
Hellhörig wurde ich, als er erläuterte, dass die KVen zur Not gesetzlich gezwungen
werden sollen, in unterversorgten Regionen Netzwerke und MVZ zu gründen –
auch wenn dies in Brandenburg aufgrund der Eigeninitiative nicht notwendig sei.
Das Geld dafür soll aus dem Strukturfonds kommen, den er verdoppeln will.
Ich habe den Bundesgesundheitsminister nachdrücklich darauf hingewiesen, dass
nicht der Bund den Strukturfonds speist, sondern das Geld zur Hälfte aus unseren
Honoraren und von den Krankenkassen stammt. Wenn Herr Spahn darüber hinaus
Landärzten, die jetzt schon Zulagen erhalten, Boni zahlen will, dann muss dringend
frisches Geld ins System. Die Budgetierung unserer Arbeit muss endlich beendet
werden. Dann können wir heute und in Zukunft leistungsfähiger regionale Versor-
gungsstrukturen erhalten und aufbauen. Das werde ich von unserem Bundesge-
sundheitsminister auch bei unserem nächsten Treffen fordern.
Es grüßt Sie freundlich
MUDr./ČS Peter Noack
Vorsitzender des Vorstands der KV Brandenburg
AUSGABE 6 / 2018 | Seite 1Intern
Inhaltsverzeichnis
Berufspolitik 4 Mehr Tempo gewünscht
Hauptstadtkongress dieses Mal digital/KVBB mit
Stand und Podiumsdiskussion dabei
8 Eine Runde im Wünsche-Karussell
Gedanken zur Podiumsdiskussion der
AOK Nordost
10 TI: Weiter-Finanzierung angepasst
Praxis aktuell 12 Honorarverteilung im IV. Quartal 2017
20 Abgabe Quartalsabrechnung II/2018
21 Individuelle Abrechnungsberatungen in Cottbus
und Frankfurt (Oder)
22 Anpassungen bei Formularen
24 Online-Umfrage zu Telekonsilen
24 Unbedingt mit Kollegen abstimmen
Vertretung: das müssen Sie beachten
26 Ambulante fachärztliche Weiterbildung auch
in 2019
26 Vereinbarung agneszwei mit AOK Nordost
27 Neuauflage: KBV-Serviceheft zur Reha-Verordnung
Seite 2 | AUSGABE 6 / 2018Intern
Inhaltsverzeichnis
28 Digitaler Praxistag gut besucht
30 Jens Spahn zu Gast bei Ärztenetz Südbrandenburg
32 Niederlassungen im Mai 2018
32 Entscheidungen Zulassungsausschuss
April/Mai 2018
45 Entscheidungen des Landesausschusses
für Ärzte und Krankenkassen
46 Übersicht Zulassungsmöglichkeiten
46 Zulassungsförderungen
47 Öffentliche Ausschreibungen von
Vertragsarztsitzen
Service 49 Praxisbörse
54 Fortbildungen
56 Großer KV-Sport in Stahnsdorf
58 Neuer Patientenratgeber „Lungenkrebs“
58 DocSteps: Nah dran am Nachwuchs
60 Impressum
AUSGABE 6 / 2018 | Seite 3Intern
Berufspolitik
Mehr Tempo gewünscht
Hauptstadtkongress dieses Mal digital/KVBB mit Stand und
Podiumsdiskussion dabei
Gut besucht: der gemeinsame Stand von KVBB und Partnern beim Hauptstadtkongress.
Foto: Ute Menzel
Die neue Technik hat dieses Jahr auch Mehr Tempo bei der Digitalisierung
auf dem Hauptstadtkongress Medizin wünschte sich nicht nur Bundesge-
und Gesundheit Einzug gehalten. Das sundheitsminister Jens Spahn. Und
jährliche Stelldichein von Fachleuten nahm dabei nicht nur die anderen,
und Entscheidern aus dem Gesundheits- sondern auch seine Politikerkollegen
wesen und der Politik tagte unter dem und sich selbst in die Pflicht. „Wir
Motto „Digitalisierung und vernetzte müssen die Ansprüche wieder höher
Gesundheit“ vom 6. bis 8. Juni im Ber- schrauben, anstatt uns im Klein-Klein
liner CityCube. Die Kassenärztliche zu verlieren. Dazu muss die Politik
Vereinigung Brandenburg (KVBB) den Anspruch des Gestaltens wieder
präsentierte sich dabei wieder mit deutlicher formulieren", sagte er zur
einem Info-Stand und diskutierte mit Eröffnung des Kongresses.
knapp 80 Besuchern bei einer Podiums-
veranstaltung.
Seite 4 | AUSGABE 6 / 2018Intern
Berufspolitik
Um die Digitalisierung voranzutrei-
ben, sei es jetzt rasch notwendig, die
Telematikinfrastruktur (TI) als sichere
Datenautobahn aufzubauen. Herr Spahn
appellierte an die Ärzte, in die Kon-
nektoren zu investieren. An der TI
werde nicht gerüttelt, stellte er nach-
drücklich klar. „Es bleibt dabei.“ Sie
werde als sicheres Verbindungsnetz
für die digitalen Anwendungen
gebraucht.
Prof. Frank-Ulrich Montgomery (von rechts) und
Lob gab es für die Ärzteschaft, dass Jens Spahn bei der Kongresseröffnung
sie mit den Beschlüssen des Ärztetags Foto: WISO/Schmidt-Dominé
zur Fernbehandlung ihren Willen zur
Gestaltung des Digitalisierungsprozes- Forschung genutzt werden können.
ses gezeigt habe. Die Frage sei doch Zudem werde in seinem Ministerium
die: „Gestalten wir das oder kommt geprüft, wie digitale Angebote in die
das von außen?“ Erstattungsfähigkeit der Kranken-
kassen kommen können.
Herr Spahn kündigte für die nächsten
Monate ein Datengesetz an. Dieses Unterstützung, kein Ersatz
solle regeln, welche Gesundheitsdaten Bereits zwei Schritte weiter – zumin-
unter welchen Bedingungen für die dest thematisch – war die KVBB mit
Verbesserung der Versorgung und die ihrer Podiumsdiskussion „iDoc: Löst
der Computer den Arzt ab?“ Nein, so
der grundlegende Tenor der fünf
Diskutanten.
Ein wesentlicher Baustein für die
Diagnose und Behandlung von Erkran-
kungen sei eine vertrauensvolle Arzt-
Patienten-Beziehung, unterstrich der
Vorstandsvorsitzende der KVBB,
MU/Dr. ČS Peter Noack. „Dafür braucht
es Empathie, Herz und Verstand. Das
kann der Computer nicht leisten.“
Künstliche Intelligenz könne den Arzt
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn beispielsweise bei der Diagnose oder
Foto: WISO/Schmidt-Dominé
AUSGABE 6 / 2018 | Seite 5Intern
Berufspolitik
Therapiekontrolle würden Bestandteil des ärztlichen All-
unterstützen, aber tags. Dies müsse auch bei der Ausbil-
nicht ersetzen. dung von Medizinern berücksichtigt
werden. Nicht dass sich am Ende die
In fünf Jahren Frage stelle „Wer beherrscht wen?“
werde es normal
MU/Dr. ČS Peter Noack sein, dass Ärzte Technische Innovationen würden
neue Technolo- oft kurzfristig überschätzt und
gien nutzen, um langfristig unterschätzt, warnte
Entscheidungen Dr. Johannes Schenkel von der Unab-
zu treffen, sagte hängigen Patientenberatung Deutsch-
Jesko Bartelt vom lands. Deswegen sei es wichtig im
DrED-Betreiber Auge zu behalten, ob und wie neue
Health Bridge Technologien zum Beispiel das Arzt-
Limited. Doch Patienten-Verhältnis verändern. Zudem
Jesko Bartelt
ersetzt würden sehe er etwa bei der Teleradiologie
sie dadurch nicht. schon Tendenzen, den Radiologen vor
Allerdings würden Ort zu ersetzen. Auch dies gelte es zu
die Aufgaben des beobachten.
Arztes in der Ver-
sorgungskette Ungewöhnliche Töne kamen von
dann später ein- der Kassenärztlichen Bundesvereini-
setzen, als jetzt. gung (KBV). Der Computer könne den
Dr. Jens Härtel Der Grund: Die Arzt schon ein stückweit ersetzen,
Bereitschaft der zumindest was Routinetätigkeiten
Patienten, Tele- betreffe, so Dr. Thomas Kriedel, KBV-
medizin und Vorstandsmitglied. „Der Computer
andere digitale wird nicht müde, der Arzt schon.“
Angebote zu Algorithmen könnten Arztzeit sparen,
nutzen, werde und Unterstützung könnten Ärzte
steigen. auch gut brauchen. Trotzdem: „Medi-
Dr. Johannes Schenkel
ziner werden weiter gebraucht. Also
Der Arztberuf studieren Sie ruhig und werden sie
werde sich ändern, Arzt.“
sagte Dr. Jens Ute Menzel
Härtel von der
VILUA-Arvato
CRM Healthcare
GmbH. Digitale
Lösungen und
Dr. Thomas Kriedel Technologien
Seite 6 | AUSGABE 6 / 2018Intern
Berufspolitik
Impressionen vom Hauptstadtkongress
Foto: WISO/Schmidt-Dominé
Fotos (10): Ute Menzel
AUSGABE 6 / 2018 | Seite 7Intern
Berufspolitik
Eine Runde im Wünsche-Karussell
Gedanken zur Podiumsdiskussion der AOK Nordost von
Dr. Stefan Roßbach-Kurschat, Vize-Präsident der Vertreter-
versammlung der KV Brandenburg
Es klang wie in einem Märchen, als Und schon saß ich im Wünsche-
ich einer Podiumsdiskussion einer Karussell der Politik, fernab jeder Rea-
großen Krankenkasse – der Gesund- lität. Versorgung auch in der kleinsten
heitskasse – jüngst beiwohnen durfte. Ecke Brandenburgs mit Gebietsärzten,
weitere Arztsitze in der Peripherie,
eine Terminservicestelle, die wohnort-
nah von 8 bis 18 Uhr Termine verteilt.
Nur kann auch die Fee keine Ärzte aus
dem Hut zaubern, auch eine doppelt
angelegte 24-Stunden-Versorgung mit
Rettungsstelle und Notdienstpraxis
scheint unangemessen. Gedeckelte
Honorartöpfe, die nicht unendlich
bedient werden können, scheinen
den Wünschenden nicht bekannt.
Bei den Diskussionen wird zu häufig
MUDr./ČS Peter Noack, Vorsitzender der KVBB, forderte deutlich, dass die Versorgung vom
auf der Veranstaltung finanzielle Mittel, mit denen inno- Schreibtisch aus geplant wird. In den
vative Versorgungsangebote wie die Weiterentwicklung Papieren der Koalition wird eine
des Bereitschaftsdienstes umgesetzt werden können.
Foto: AOK Nordost wöchentliche Sprechzeit von 25 Stun-
den gefordert. Hat sich jemals einer
der beteiligten Planer im Detail mit
Die Politik stellt alle Beteiligten glei- dem Praxisablauf eines Hausarztes
chermaßen vor große Aufgaben. Der oder Facharztes beschäftigt? Ich
Moderator stellte den Landespoliti- behaupte NEIN, denn dann würden
kern der großen Parteien und den Ver- solche obstrusen Forderungen nicht
sorgungsplayern der Landeskranken- propagiert werden. Schon heute
hausgesellschaft und der KV Branden- arbeiten die meisten Kollegen mehr
burg die Frage, was sie sich wünschen als 50 Stunden die Woche, stellen die
würden, wenn sie einen Wunsch frei Versorgung vor Ort auch in dünn
hätten. besiedelten Gebieten sicher.
Seite 8 | AUSGABE 6 / 2018Intern
Berufspolitik
Liebe Politiker, informiert Euch bitte, sorgungszentren und ambulant täti-
was Realversorgung 24 Stunden be- gen Ärzten. Schon jetzt erfolgt bei
deutet! Zu einfach erscheint es, die immer kürzeren Liegezeiten die am-
politischen Klischees des Gutverdieners bulante Nachsorge durch die Nieder-
herauszuholen, der nur 20 Stunden gelassenen, aber zum Nulltarif. Indi-
auf Kosten der Allgemeinheit arbeitet. viduelle und innovative Konzepte der
Versorgung, wie die Bereitschafts-
Die Politik ist im Zugzwang. Es wer- dienstpraxen in Brandenburg, werden
den immer neue Gesetze und Rahmen- aktuell durch die Ärzteschaft vorfinan-
bedingungen erlassen. Werter Herr ziert. Dies kann nicht die Lösung sein,
Minister Spahn, planen Sie doch erst- da mit Übernahme neuer Aufgaben
mal das Konstrukt zu Ende, das Ihr und gesetzlicher Vorgaben auch deren
Vorgänger erschaffen hat, bevor sie Finanzierung festgeschrieben sein
neue Wunschpaläste und Hürden auf- muss. Im Koalitionsvertrag wird die
bauen, die aktuell nicht umsetzbar sind. Finanzierung der Pflege und der Kran-
Haben Sie den Mut, der Versorgungs- kenhäuser angesprochen. Der ambu-
realität ins Auge zu schauen. Wer wid- lante Bereich bleibt bewusst ausge-
met sich der fehlenden Patientencom- spart. Es scheint, der Gesetzgeber ver-
pliance, die uns Milliarden von Kranken- sucht, auch in Zukunft alles unter dem
kassenbeiträgen und Steuergeldern Dach des bestehenden Versorgungs-
kostet? Wer hat Mut zu äußern, was auftrages unterzubringen.
eine Gesellschaft bereit ist, für ihre
Bürger und Versicherten zu leisten? Liebe Verhandlungsführer der Kassen,
Sie nutzten auf Ihrer Veranstaltung
Eins ist unleugbar: Die Versorgung den Slogan „ Gemeinsam Versorgen“.
wird kostspieliger, die Patienten altern, Dann handeln Sie auch so! Blicken sie
und die Morbidität steigt stetig. Dies zur Basis und schaffen gemeinsam
ist die Herausforderung an unsere Konzepte, Arbeitsgrundlagen und
Gesellschaft. Seit 1979 bekennt keine Finanzierungsmodelle, denn eine Fee
Fraktion Farbe, dass Versorgung nicht wird es auch leider in den nächsten
unendlich ist. Stets wird dem Versicher- Jahren nicht geben.
ten nach SGB V alles versprochen, ob-
wohl es eindeutig heißt „zweckmäßig, Wir Ärzte sind bei einer nachhalti-
medizinisch notwendig, wirtschaftlich“. gen Finanzierung bereit, begonnene
Vorhaben weiter gemeinsam zu
Die Herausforderungen bestehen gestalten, um so eine gemeinsame
in einer immer enger verzahnten Ver- Versorgung sicherzustellen.
sorgung von Krankenhäusern, Ver- Dr. Stefan Roßbach-Kurschat
AUSGABE 6 / 2018 | Seite 9Intern
Berufspolitik
TI: Weiter-Finanzierung angepasst
Auf die Eckpunkte zur weiteren Ein zusätzlicher Anbieter ist das
Finanzierung der Ausstattungskosten österreichische Technologieunter-
für die Telematikinfrastruktur (TI) nehmen RISE. Sobald der Konnektor
haben sich die Kassenärztliche Bun- dieses Unternehmens am Markt
desvereinigung (KBV) und der Spit- grundsätzlich für alle Arztpraxen ver-
zenverband der gesetzlichen Kranken- fügbar ist, werden GKV-Spitzenver-
versicherung Ende Mai verständigt. band und KBV innerhalb einer Frist
Die Einigung fand unter Vermittlung von zwei Wochen vor dem Hinter-
des Vorsitzenden des Bundesschieds- grund der dann aktuellen Marktsitua-
amtes statt. tion die geltende Vereinbarung über-
prüfen und gegebenenfalls ab dem
Demnach bildet der um zehn Pro- Folgequartal anpassen.
zent reduzierte Konnektorenpreis
aus dem 2. Quartal die Berechnungs- Praxisausweis: Neuer Anbieter
grundlage für die Erstausstattungs- Für den elektronischen Praxisaus-
pauschale im dritten Quartal 2018. weis zur Anbindung an die Telematik-
Dies ergebe einen Preis in Höhe von infrastruktur gibt es jetzt einen wei-
brutto 1.719 Euro, teilte die KBV mit. teren Anbieter, wie die KBV mitteilte.
Dieser Preis werde ab dem vierten Die Firma medisign hat die Zulassung
Quartal um weitere zehn Prozent der gematik und der KBV erhalten.
gesenkt auf dann brutto 1.547 Euro. Der Praxisausweis wird von medisign
für 23,25 Euro pro Quartal angeboten.
Die KBV und der GKV-Spitzenver- Dies entspricht laut KBV der Summe,
band gehen davon aus, dass es in den die Arztpraxen aus der TI-Finanzie-
nächsten Monaten, wie von der Indus- rungsvereinbarung erstattet bekom-
trie schon seit langem zugesagt, men. Bislang war seit Beginn des
mehrere Anbieter von Konnektoren Online Rollouts die einzige Bezugs-
geben wird. Dies sollte zu einer Sen- quelle die Bundesdruckerei.
kung der Angebotspreise führen. Weitere Infos: www.kbv.de
In eigener Sache
Fehlerteufel beim Thema Fernbehandlung
In „KV-Intern“ 05/2018, S. 9, berichteten wir zur Entscheidung des Deutschen
Ärztetages das Fernbehandlungsverbot zu kippen, dass die Landesärztekam-
mern die Neuregelung in ihre jeweilige Berufsordnung übernehmen müssen.
Richtig ist, dass die Landesärztekammern die Neuregelung in ihre jeweilige
Berufsordnung übernehmen können.
Seite 10 | AUSGABE 6 / 2018Anzeige
Intern
Praxis aktuell
Honorarverteilung im IV. Quartal 2017
Der Honorarverteilung des IV. Quartals 2017 liegt der am 16.6.2017 durch die
Vertreterversammlung beschlossene Honorarverteilungsmaßstab (HVM) sowie
die Vereinbarung zur Gesamtvergütung für das Jahr 2017 zu Grunde. Durch den
im Februar erfolgten Abschluss der Vergütungsvereinbarung 2017 wurden in
diesem Quartal erstmals alle vertraglichen Regelungen ohne Vorbehalte
angewendet.
Dies gilt speziell für:
• die Punktwertzuschläge für förderungswürdige Leistungen,
• die Anhebung der RLV-Fallwerte aller fachärztlichen RLV-Arztgruppen
um 1 Euro zur Förderung der Grundversorgung und
• die Stützung der Auszahlungsquote für die RLV/QZV-überschreitenden
Leistungsanteile.
Für die Honorarverteilung des vierten Quartals standen insgesamt ca.
214,4 Mio. Euro innerhalb der Morbiditätsbedingten Gesamtvergütung (MGV)
zur Verfügung. Davon entfielen auf den Honorarfonds Labor ca. 19,1 Mio. Euro,
auf den Honorarfonds des ärztlichen Bereitschaftsdienstes ca. 5,5 Mio. Euro
und auf die versorgungsspezifischen Honorarfonds Hausärzte ca. 94,1 Mio. Euro
bzw. Fachärzte ca. 89,5 Mio. Euro. Zusätzlich schlugen die Leistungen des
humangenetischen Labors mit rund 1,6 Mio. Euro und die Pauschalen für die
fachärztliche Grundversorgung (PFG) mit ca. 4,5 Mio. Euro zu Buche.
Durchschnittlich überschritten Hausärzte ihr RLV um ca. 6 Prozent, Fachärzte
um ca. 17 Prozent.
Für einige Arztgruppen konnten die Überschreitungsquoten durch die Nicht-
ausschöpfung des Honorarfonds zur Förderung der zeitnahen Vermittlung von
Arztterminen auch in diesem Quartal gestützt werden. Nachfolgend eine Über-
sicht über die gestützten Überschreitungsquoten für die betreffenden Arztgruppen:
Seite 12 | AUSGABE 6 / 2018Intern
Praxis aktuell
Überschreitungs-
Arztgruppen gem. Anlage 4 HVM
quote
Fachärzte für Anästhesiologie 51,051 %
Fachärzte für Augenheilkunde 57,168 %
Fachärzte für Chirurgie 56,550 %
Fachärzte für Frauenheilkunde 60,267 %
Fachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde 54,112 %
Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten 59,122 %
Fachärzte für Innere Medizin ohne Schwerpunkt 53,273 %
Fachärzte für Innere Medizin mit
Schwerpunkt Angiologie 49,716 %
Schwerpunkt Kardiologie 50,886 %
Schwerpunkt Endokrinologie 53,233 %
Schwerpunkt Gastroenterologie 52,699 %
Schwerpunkt Hämatologie/Onkologie 50,093 %
Schwerpunkt Pneumologie 51,053 %
Schwerpunkt Rheumatologie 51,542 %
Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie
50,176 %
und -psychotherapie
Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie 54,748 %
Fachärzte für Nervenheilkunde, Neurologie und Psychiatrie 53,238 %
Fachärzte für Neurologie 52,147 %
Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie 54,292 %
Fachärzte für Nuklearmedizin 50,191 %
Fachärzte für Orthopädie 54,081 %
Fachärzte für Diagnostische Radiologie 50,439 %
Fachärzte für Urologie 55,357 %
Fachärzte für Physikalisch-Rehabilitative Medizin 52,682 %
AUSGABE 6 / 2018 | Seite 13Intern
Praxis aktuell
Der Honorarfonds Labor wird in diesem Quartal voraussichtlich wieder um
ca. 0,7 Mio. Euro überschritten. Um die bundesweit vorgegebenen Laborquoten
vergüten zu können, erfolgt der Ausgleich des Honorarfonds zu Lasten von
Rückstellungen.
In den folgenden Tabellen finden Sie Übersichten der versorgungsspezifischen
Vergütungsvolumina:
Hausärztliches Vergütungsvolumen
94,1 Mio. Euro Quote
Quartal IV/2017
darunter:
Rückstellungen/Bereinigungen 0,7 Mio. Euro
Entnahme für den Strukturfonds 0,1 Mio. Euro
Entnahme für den
4,1 Mio. Euro
Fremdkassenzahlungsausgleich (FKZ)
Stützung der zentralen Honorarfonds 0,3 Mio. Euro
Leistungsbezogene Honorarfonds 4,4 Mio. Euro
Honorarfonds zur Vergütung der Kosten-
0,1 Mio. Euro 100 %
pauschalen des Kapitels 40 EBM
Honorarfonds zur Vergütung der Leistungen
der Empfängnisregelung, Sterilisation und
0,002 Mio. Euro 100 %
Schwangerschaftsabbrüche (Sonstige Hilfen)
(Abschnitte 1.7.5 bis 1.7.7 EBM)
Honorarfonds zur Vergütung der als
Auftragsleistung durchgeführten
0,003 Mio. Euro 100 %
Langzeit-EKG-Auswertungen
(GOP 03241, 04241, 13253, 27323 EBM)
Honorarfonds Haus- und Heimbesuche
2,6 Mio. Euro 100 %
(GOP 01410, 01413 und 01415 EBM)
Honorarfonds für die geriatrische Versorgung
1,4 Mio. Euro 51,664 %
(Abschnitt 3.2.4 EBM)
Seite 14 | AUSGABE 6 / 2018Intern
Praxis aktuell
Honorarfonds für kinderärztlich erbrachte
Leistungen der Sozialpädiatrie 0,2 Mio. Euro 80,967 %
(Abschnitt 4.2.4 EBM)
Honorarfonds für ärztlich angeforderte
Hilfeleistungen von Praxismitarbeitern 0,1 Mio. Euro 100 %
(Abschnitt 38.2 EBM)
Förderung der Weiterbehandlung akuter
0,002 Mio. Euro 100 %
Behandlungsfälle
RLV-/QZV-Leistungen zzgl. Vergütung
84,6 Mio. Euro
für Überschreitungsleistungen
Fachärztliches Vergütungsvolumen
95,7 Mio. Euro Quote
Quartal IV/2017
darunter:
Honorarfonds genetisches Labor (inkl. FKZ) 1,6 Mio. Euro 77,787 %
Honorarfonds PFG (inkl. FKZ) 4,5 Mio. Euro 100 %
Rückstellungen/Bereinigungen/Förderungen 1,7 Mio. Euro
Entnahme für den Strukturfonds 0,1 Mio. Euro
Entnahme für den
14,3 Mio. Euro
Fremdkassenzahlungsausgleich (FKZ)
Stützung der zentralen
0,1 Mio. Euro
Honorarfonds/PFG/Humangenetik
Leistungsbezogene Honorarfonds 6,5 Mio. Euro
Honorarfonds zur Vergütung der
1,6 Mio. Euro 100 %
Kostenpauschalen des Kapitels 40 EBM
Honorarfonds zur Vergütung der Leistungen
des Kapitels 19 sowie der übrigen Leistungen
1,6 Mio. Euro 90,394 %
der Fachärzte für Pathologie und
Neuropathologie
Lesen Sie weiter auf Seite 16.
AUSGABE 6 / 2018 | Seite 15Intern
Praxis aktuell
Fachärztliches Vergütungsvolumen
95,7 Mio. Euro Quote
Quartal IV/2017
Honorarfonds zur Vergütung der Leistungen
der Empfängnisregelung, Sterilisation und
1,8 Mio. Euro 100 %
Schwangerschaftsabbrüche (Sonstige Hilfen)
(Abschnitte 1.7.5 bis 1.7.7 EBM)
Honorarfonds zur Vergütung der als
Auftragsleistung durchgeführten
0,02 Mio. Euro 100 %
Langzeit-EKG-Auswertungen
(GOP 03241, 04241, 13253, 27323 EBM)
Honorarfonds Haus- und Heimbesuche
0,4 Mio. Euro 100 %
(GOP 01410, 01413 und 01415 EBM)
Honorarfonds für anästhesiologische Leistun-
gen im Zusammenhang mit vertragszahn-
0,02 Mio. Euro 100 %
ärztlicher Behandlung von Patienten mit ein-
geschränkter Kooperationsfähigkeit
Honorarfonds für ärztlich angeordnete
Hilfeleistungen von Praxismitarbeitern 0,002 Mio. Euro 100 %
(Abschnitt 38.2 EBM)
Honorarfonds „Strukturpauschale
1,2 Mio. Euro 57,719 %
konservative Augenheilkunde“
Arztgruppenbezogene Honorarfonds 1,0 Mio. Euro
Honorarfonds Strahlentherapie
(übrige Leistungen von Fachärzten für 0,04 Mio. Euro 83,630 %
Strahlentherapie)
Honorarfonds Laboratoriumsmedizin
(übrige Leistungen von Fachärzten für Labo- 0,02 Mio. Euro 81,891 %
ratoriumsmedizin und von Fachwissenschaftlern)
Honorarfonds Sonstige Vertragsärzte
(Leistungen von Fachärzten für Humangenetik,
Biochemie oder Klinische Pharmakologie und 0,02 Mio. Euro 80,868 %
Toxikologie und Vertragsärzten, für die kein
RLV gem. § 11 HVM gebildet wird)
Seite 16 | AUSGABE 6 / 2018Intern
Praxis aktuell
Honorarfonds Psychotherapie
(übrige MGV-Leistungen von ausschließlich
0,7 Mio. Euro 83,862 %
psychotherapeutisch tätigen Vertragsärzten
und Vertragstherapeuten)
Honorarfonds Nephrologie
(Leistungen von Fachärzten für Innere Medi-
zin mit Schwerpunkt Nephrologie sowie ent- 0,2 Mio. Euro 81,554 %
sprechender Institute bzw. Ärzte mit nephro-
logischem Schwerpunkt)
RLV-/QZV-Leistungen zzgl. Vergütung
65,8 Mio. Euro
für Überschreitungsleistungen
Außerhalb der MGV bzw. für Sonderverträge wurden Leistungen im Umfang
von ca. 85,9 Mio. Euro vergütet. Folgende Tabelle gibt einen groben Überblick:
Leistungen außerhalb der MGV/Sonderverträge
Gesamt
Quartal IV/2017
Leistungen des ambulanten Operierens 9,2 Mio. Euro
Präventionsleistungen 13,1 Mio. Euro
Strahlentherapie 3,6 Mio. Euro
Wegepauschalen 0,8 Mio. Euro
Antrags- und genehmigungspflichtige
11,4 Mio. Euro
psychotherapeutische Leistungen/Probatorik
Nephrologische Leistungen 2,4 Mio. Euro
Dialysesachkosten 15,0 Mio. Euro
Zuschläge zur PFG 1,0 Mio. Euro
Medikationsplan (§ 29a BMV-Ä) 1,4 Mio. Euro
Nichtärztliche Praxisassistenten 1,1 Mio. Euro
DMP 9,2 Mio. Euro
Mammographie-Screening 1,7 Mio. Euro
AUSGABE 6 / 2018 | Seite 17Intern
Praxis aktuell
Leistungen außerhalb der MGV/Sonderverträge
Gesamt
Quartal III/2017
Strukturvertrag Diabetes 1,1 Mio. Euro
Hausarztzentrierte Versorgung 0,3 Mio. Euro
Rheumastrukturvertrag 0,1 Mio. Euro
Onkologie 1,1 Mio. Euro
Sozialpsychiatrie 0,7 Mio. Euro
Schutzimpfungen 4,8 Mio. Euro
Restliche Leistungen außerhalb der MGV 7,9 Mio. Euro
Die folgende Grafik veranschaulicht die Entwicklung der Anzahl der gesetzlich
Versicherten in unserem Bundesland. Im Laufe des vergangenen Jahres stieg
die Zahl um ca. 1,32 Prozent. Die meisten Zuwächse sind für die Ersatzkassen
erkennbar. Ein Grund für diesen deutlichen Anstieg liegt darin, dass im Quartal
I/2017 zwei Betriebskrankenkassen mit der DAK Gesundheit bzw. der Barmer
fusionierten. Aus diesem Grund sind bei den Betriebskrankenkassen Versicher-
tenverluste festzustellen. Die Anzahl der Versicherten im Bereich der AOK und
der Innungskrankenkassen ist gestiegen. Leichte Rückgänge sind weiterhin bei
der LKK und der Knappschaft zu verzeichnen.
Versichertenentwicklung IV/2017 zu IV/2016
GKV 1,32 %
AOK 1,93 %
BKK -11,48 %
Kassenarten
IKK 2,87 %
LKK -0,96 %
IV/2017
KN -1,71 %
IV/2016
EK 4,76 %
0,5 Mio. 1,0 Mio. 1,5 Mio.
Seite 18 | AUSGABE 6 / 2018Intern
Praxis aktuell
Abgabe Quartalsabrechnung II/2018
Frist endet am 6. Juli
Weiterhin sind einige Unterlagen neben der Online-Abrechnung auch in Papier-
form mit der Abrechnung einzureichen.
Die ergänzenden Unterlagen wie:
• Erklärung zur Vierteljahresabrechnung,
• Erklärung zu abgerechneten Behandlungen in Selektivverträgen nach
Kapitel 35.2 EBM, der psychotherapeutischen Sprechstunde gemäß der
GOP 35151 EBM und der psychotherapeutischen Akutbehandlung gemäß
der GOP 35152 EBM
und sofern keine Versichertenkarte vorlag und eine Abrechnung über die
KVBB möglich ist:
• Abrechnungsscheine für Polizei und Feuerwehr
• Abrechnungsscheine für Asyl- und Sozialämter
• Abrechnungsscheine für Bundesversorgungsgesetz (BVG) und
verwandte Rechtskreise
senden Sie per Fax. Oder Sie schicken die Unterlagen per Post oder mittels
Kurier an: KV Brandenburg, Pappelallee 5, 14469 Potsdam. Wollen Sie sie
persönlich einreichen, ist das zu folgenden Zeiten möglich:
2. bis 6. Juli 2018, 9 bis 17 Uhr
bei der KVBB in Potsdam
Gemäß der Abrechnungsordnung ist die Abrechnung vollständig und quartals-
gerecht zu den festgesetzten Terminen einzureichen. Die Abgabefrist gilt
auch für die Abrechnung im Rahmen der ambulanten spezialfachärztlichen
Versorgung (ASV).
Anträge auf Verlängerung der Abgabefrist richten Sie bitte vor Fristablauf
schriftlich mit Begründung an die KVBB. Die Abrechnungsdaten werden über
das Onlineportal übertragen. Dort finden Sie auch direkt auf der Startseite die
Möglichkeit, eine Verlängerung der Abgabefrist zu beantragen.
Zentrale Formularbestellung in Potsdam
Fax: 0331/98 22 98 04 Tel.: 0331/98 22 98 05
Angabe der Absenderadresse mit Betriebsstättennummer bitte nicht vergessen
Seite 20 | AUSGABE 6 / 2018Intern
Praxis aktuell
Individuelle Abrechnungsberatungen
in Cottbus und Frankfurt (Oder)
Aufgrund der starken Nachfrage bieten wir Ihnen am 8. August 2018 sowohl in
Cottbus als auch in Frankfurt (Oder) wieder individuelle Beratungen mit folgenden
möglichen Inhalten an:
• Umfassende Erörterung Ihrer Honorarunterlagen und Ihrer Abrechnung
• Weitere Themen rund um die Abrechnung
Ort: Cottbus Frankfurt (Oder)
Anschrift: Thiemstraße 112 Berliner Straße 23a
Datum: 8. August 2018
Uhrzeit: 10 bis 16 Uhr
Wir bitten Sie um vorherige Terminvereinbarung und Mitteilung Ihrer
Beratungsthemen!
Unsere Kontaktdaten:
Telefon: 0331/98 22 98 03,Telefax: 0331/23 09 543, E-Mail: ebmhotline@kvbb.de
Die Restzahlung für das Quartal I/2018 erfolgt
am 26. Juli 2018.
AUSGABE 6 / 2018 | Seite 21Intern
Praxis aktuell
Anpassungen bei Formularen
Änderungen bei Mustern 4, 9, 64, 65
Neugestaltung Muster 9 zum software und per Blankoformularbe-
1. Juli 2018 druckung ausgestellt werden.
Aufgrund der Neuregelung des Für das Ausstellen des Formulars 64
Mutterschutzrechtes hat sich die wird im Abschnitt 1.6 EBM die GOP
Schutzfrist nach der Entbindung auf 01624 (210 Punkte/22,37 Euro) neu
12 Wochen verlängert, wenn vor Ab- aufgenommen.
lauf von acht Wochen nach der Ent-
bindung bei dem Kind eine Behinderung In diesem Zusammenhang wird zu-
ärztlich festgestellt wird und die Frau sätzlich das Formular 65 „Ärztliches
die Verlängerung der Schutzfrist nach Attest Kind“ neu eingeführt.
der Entbindung beantragt. Das Muster 9
wurde daher überarbeitet und um die Dieses wird nur dann benötigt, wenn
Beantragungsmöglichkeit erweitert. bei der Vorsorgeleistung der Mutter
oder des Vaters ein Kind dabei ist, das
Das neu gestaltete Muster 9 tritt mitbehandelt werden muss. Sollen
zum 1. Juli 2018 in Kraft. Es wurde mehrere Kinder mitbehandelt werden,
eine Stichtagsregelung vereinbart. wird für jedes Kind ein solches Attest
Das heißt, ab dann dürfen die alten benötigt.
Formulare nicht mehr verwendet
werden. Für das Ausstellen des Formulars 65
ist zukünftig die GOP 01622 (83 Punkte/
Neue Muster 64 und 65 ab 8,84 Euro) berechnungsfähig. Hierfür
1. Oktober 2018 wird die Leistungslegende der GOP
Für die Verordnung von medizini- 01622 durch Aufnahme des Formulars
scher Vorsorge für Mütter und Väter 65 angepasst.
steht ab Oktober 2018 ein neues For-
mular zu Verfügung. Damit wird das Eine Verordnung durch Vertragspsy-
Verordnungsverfahren für Vorsorge- chotherapeuten ist nicht möglich.
leistung vereinheitlicht.
Neugestaltung Muster 4 –
Das nun vereinbarte Formular 64 Stichtag: 1. April 2019
gilt für alle Patienten. Es wird in der Das Verordnungsformular für die
Praxis vorgehalten und kann per Praxis- Krankenbeförderung wurde überar-
Seite 22 | AUSGABE 6 / 2018Intern
Praxis aktuell
beitet und neu gestaltet. Mit Blick auf • Muster 56: Antrag auf Kosten-
den Datenschutz wird künftig auf übernahme für Rehabilitations-
Diagnoseangaben verzichtet. Ände- sport/Funktionstraining
rungen der Krankentransport-Richtlinie • Muster 63: Verordnung speziali-
des Gemeinsamen Bundesausschusses sierter ambulanter Palliativ-
wurden ebenfalls berücksichtigt. Es versorgung
wird Bezug auf die Pflegegrade und
nicht mehr auf die alten Pflegestufen Änderungen Muster 56
genommen. Die Einführung des neu und 61
gestalteten Musters erfolgt zum Auf Muster 56, der ärztlichen Ver-
1. April 2019. ordnung von Rehabilitationssport
und Funktionstraining, werden zum
Blankoformularbedruckung 1. Juli 2018 die Verweise auf die Rechts-
Folgende Formulare dürfen ab grundlagen angepasst. Es wurde keine
1. Juli 2018 bei der Blankoformularbe- Stichtagsregelung vereinbart. Die
druckung beidseitig bedruckt werden aktuell gültigen Muster dürfen weiter
(„Duplexverfahren“): genutzt und aufgebraucht werden.
• Muster 12: Verordnung häuslicher
Krankenpflege Zu Muster 61, der Verordnung von
• Muster 13: Heilmittelverordnung medizinischer Rehabilitation, wurden
(Physikalische Podologische Änderungen in den Vordruckerläute-
Therapie) rungen vorgenommen.
• Muster 14: Heilmittelverordnung
(Stimm-, Sprech- und Sprach- Unser Service für Sie:
therapie) Abrechnungsberatung 0331/98 22 98 03
• Muster 15: Ohrenärztliche Ver-
ordnung einer Hörhilfe
• Muster 18: Heilmittelverordnung
(Ergotherapie/Ernährungstherapie)
AUSGABE 6 / 2018 | Seite 23Intern
Praxis aktuell
Online-Umfrage zu Telekonsilen
Ihre Meinung ist gefragt
Eine Online-Umfrage zur Nutzung Bitte nehmen Sie sich deshalb die
von Telekonsilen in der vertragsärztli- Viertelstunde Zeit und beantworten
chen Versorgung haben die Kassen- Sie die Fragen. Wir freuen uns über
ärztliche Vereinigung Brandenburg Ihre Teilnahme.
(KVBB) und das Zentralinstitut für die
Kassenärztliche Versorgung (Zi) ge- Weitere Informationen zu der Um-
startet. Damit soll der Informations- frage sowie Ihren persönlichen Zu-
bedarf über Telekonsile sowie das gangscode finden Sie auf dem Infor-
aktuelle und künftige Nutzungspoten- mationsblatt, das dieser Ausgabe von
tial durch brandenburgische Ärzte er- „KV-Intern“ beiliegt.
mittelt werden.
Unser Service für Sie:
Die Umfrageergebnisse sollen dazu Abrechnungsberatung 0331/98 22 98 03
beitragen, den ärztlichen Bedarf bei Fachbereich Statistik/Honorar
der Entwicklung und Umsetzung von
E-Health-Strategien noch stärker zu
berücksichtigen.
Unbedingt mit Kollegen abstimmen
Vertretung während Ihres Urlaubs – das müssen Sie beachten
Die Sommerferien stehen vor der Für die Dauer Ihrer Abwesenheit
Tür, und Sie haben sicherlich schon (auch von weniger als einer Woche)
Reisepläne mit Ihrer Familie gemacht. müssen Sie neben der ordnungsge-
Damit Ihre Patienten auch während mäßen Vertretung auch dafür sorgen,
Ihres wohlverdienten Urlaubs gut ver- dass Ihre Patienten rechtzeitig infor-
sorgt werden, ist es wichtig, dass Sie miert werden. Der Vertretungsarzt ist
sich mit Ihren Kollegen rechtzeitig durch Aushang mit Anschrift, Telefon
über Ihre Vertretung abstimmen. und Sprechzeiten sowie telefonischer
Seite 24 | AUSGABE 6 / 2018Intern
Praxis aktuell
Ansage anzugeben. Vergessen Sie bitte Brandenburg melden. Teilen Sie uns
auch nicht, diese Informationen in der dabei bitte auch mit, wer Ihr/e Vertre-
Online-Arztsuche der KV Brandenburg ter ist/sind.
unter www.kvbb-arztsuche.de einzu-
tragen. Auch dies können Sie einfach und
schnell über unsere Online-Arztsuche
Wichtig: Bitte informieren Sie unbe- tun. Loggen Sie sich unter www.kvbb-
dingt den/die Kollegen vorab darüber, arztsuche.de mit Ihren Zugangsdaten
und holen Sie sich sein/ihr Einverständ- für den DatenNerv (Benutzername
nis ein, dass die Vertretung übernom- A00000 und Passwort) ein. Geben Sie
men wird. So gehen Sie auf Nummer Ihren Namen in das Suchfeld „Was“
sicher, dass der/die Kollege(n) in dieser ein, um zu Ihrem Eintrag zu gelangen.
Zeit nicht etwa selbst verreist ist/sind.
Und Ihre vertretenden Kollegen haben Über die entsprechenden Schaltflä-
die Chance, sich darauf einzustellen, chen können Sie nun Ihre Urlaubszeit
dass ihre Praxen während Ihrer Urlaubs- sowie die Vertretung eintragen. Wenn
tage eventuell etwas voller werden. Sie fertig sind, bitte das Speichern
nicht vergessen. Ihre aktualisierten
Praxisvertretungen, die länger als Angaben sind dann sofort online.
eine Woche dauern, müssen Sie außer-
dem so früh wie möglich an die KV Unser Service für Sie:
Frau Völkel 0331/23 09 326
Anzeige
AUSGABE 6 / 2018 | Seite 25Intern
Praxis aktuell
Ambulante fachärztliche Weiter-
bildung auch in 2019
Finanzielle Förderung bis 31. Juli beantragen
Auch in 2019 fördert die Kassenärzt- Welche Fachgruppen in 2019 geför-
liche Vereinigung Brandenburg (KVBB) dert werden können, ist ebenfalls auf
wieder Ärzte, die ihre fachärztliche unserer Website nachzulesen:
Weiterbildung in einer brandenburgi- www.kvbb.de/praxis/studium-
schen Praxis absolvieren. Fachärzte, weiterbildung/aerzte-in-weiterbildung/
die im kommenden Jahr einen jungen foerderung-andere-fachgebiete oder
Kollegen in ihrer Praxis weiterbilden Webcode web157.
möchten und an der Förderung inte-
ressiert sind, müssen diese bis spätes- Die frühzeitige Antragsfrist ist not-
tens 31. Juli 2018 bei der KVBB bean- wendig, da der KVBB nach der bun-
tragen. desweit gültigen Fördervereinbarung
lediglich 30 Förderstellen zur Verfü-
Die entsprechenden Antragsformu- gung stehen. Diese wurden sowohl in
lare finden Sie auf unserer Website 2017 als auch in 2018 voll ausgeschöpft.
unter www.kvbb.de/praxis/studium-
weiterbildung/downloads oder unter
Unser Service für Sie:
dem Webcode web156. Bitte beach-
Frau Völkel 0331/23 09 326
ten Sie, dass nur vollständige Anträge
berücksichtigt werden können.
AOK Nordost: agneszwei
Die Teilnahme- und Einwilligungser- grundverordnung aktualisiert. Ab
klärung der Versicherten zur Vereinba- 1. Juli 2018 sind nur noch die neuen
rung agneszwei mit der AOK Nordost Formulare zu verwenden.
wurden aufgrund der EU-Datenschutz-
Seite 26 | AUSGABE 6 / 2018Intern
Praxis aktuell
Neuauflage: KBV-Serviceheft zur
Reha-Verordnung
Die Kassenärztliche Bundesvereini- hier geltenden
gung (KBV) hat ihre Broschüre „Medi- Formularen,
zinische Rehabilitation – Hinweise zur aber auch zur
Verordnung“ aktualisiert. Das Service- Honorierung
heft informiert jetzt auch psychologi- und zum Daten-
sche Psychotherapeuten sowie Kinder- schutz sowie ein
und Jugendlichenpsychotherapeuten Praxisbeispiel.
über ihre Möglichkeiten zur Reha-
Verordnung. Dabei werden auch die Sie können
Einschränkungen vorgestellt, die für gedruckte
sie gelten. Exemplare der
aktualisierten
Zudem wurde die Broschüre um vier Broschüre
Seiten erweitert: Neu ist ein Kapitel, kostenlos bei
das Vertragsärzte über die Verordnung der KBV bestellen
von Reha-Leistungen zulasten der (versand@kbv.de). Sie steht auch im
Rentenversicherung informiert. Das Internet zum Herunterladen bereit:
Kapitel enthält Informationen zu den www.kbv.de/832587.
AUSGABE 6 / 2018 | Seite 27Intern
Praxis aktuell
Digitaler Praxistag gut besucht
Ganz im Zeichen der Digitalisierung Zudem wurden verschiedene digitale
stand der diesjährige Märkische Praxis- Produkte und Lösungen ganz prak-
tag der Kassenärztlichen Vereinigung tisch vorgestellt. Beispielsweise konn-
Brandenburg (KVBB). Unter dem Motto ten die Besucher mittels Virtual Reality
„Digital Spezial“ informierten sich knapp Brille in die menschliche Lunge ein-
100 Ärzte und Praxismitarbeiter am tauchen, sich über Lösungen für sichere
25. Mai im Haus der Brandenburgischen Telekonsile oder -visiten informieren
Ärzteschaft über die neuesten Entwick- oder Neues über den eArztbrief
lungen und Trends. KV-Connect erfahren.
Ein Thema war dabei natürlich auch Insgesamt ein interessanter Tag, der
die Einführung der Telematikinfrastruk- die Möglichkeit bot, auch mal über den
tur, die in den (brandenburgischen) Tellerrand hinaus in die Zukunft zu
Praxen derzeit auf Hochtouren läuft. schnuppern. red
Seite 28 | AUSGABE 6 / 2018Intern
Praxis aktuell
Impressionen vom Märkischen Praxistag
Fotos (7): Kai Bublitz
AUSGABE 6 / 2018 | Seite 29Intern
KV COMM
Jens Spahn zu Gast bei Ärztenetz
Südbrandenburg
Bundesgesundheitsminister diskutiert bei Expertengespräch
der KV COMM in Finsterwalde
Im Rahmen des Brandenburger Dabei würdigte Jens Spahn die Ver-
Expertengesprächs der KV Consult- sorgung in Brandenburg: „Wir brauchen
und Managementgesellschaft mbH innovative und durchdachte Lösun-
(KV COMM) besuchten Bundesgesund- gen, damit sich die Menschen in länd-
heitsminister Jens Spahn und Michael lichen Regionen auch in Zukunft auf
Stübgen, Parlamentarischer Staats- eine gute Versorgung verlassen kön-
sekretär im Bundesministerium für nen. Mehr Zusammenarbeit und eine
Landwirtschaft und Ernährung, das bessere Vernetzung sind hier die
Ärztenetz Südbrandenburg. Zum richtigen Antworten für eine effiziente
Thema „Ärztenetze der Zukunft – Per- und umfassende medizinische Versor-
spektiven für Trägerstrukturen von gung. Das demonstriert das Praxisnetz
Gesundheitszentren im ländlichen in Südbrandenburg eindrücklich.“
Raum“ diskutierten sie mit Kommu-
nalpolitikern und Vertretern aus dem Wohnortnahe ärztliche Versorgung
Gesundheitsbereich. ist entscheidend für eine gute Lebens-
qualität. Ärztenetze können einen
enormen Beitrag zur guten Versorgung
vor Ort leisten. Konkret stellt das
Ärztenetz Südbrandenburg eine attrak-
tive Heimat für junge Mediziner dar.
So wurden Praxisnachfolger gefunden
und Landarztpraxen weiterbetrieben.
Die KV COMM als hundertprozentige
Tochter der KV Brandenburg betreut
seit mehreren Jahren das Ärztenetz in
Finsterwalde. Sie unterstützt, berät
Teilnehmer des Expertengesprächs der KV COMM (v.l.n.r.):
Dr. Arnulf Sallach, Gabriela Leyh, Roland Neumann, und erstellt regionale sowie indika-
Michael Stübgen, MUDr./ČS Peter Noack, Dr. med. Erhard tionsspezifische Markt- und Bedarfs-
Kiesel, Andrea Trunev, Jens Spahn, Michael Neugebauer, analysen. Dabei bindet die KV COMM
Jörg Gampe Fotos (2): Götz Schleser/KV COMM
Seite 30 | AUSGABE 6 / 2018Intern
KV COMM
schnelle Terminvergabe und hochwer-
tige Qualität sichert und andererseits
ergänzende therapeutische Angebote
miteinander verbindet.
Inzwischen kann auf eine 40-jährige
Tradition zurückgeblickt werden, die
zukunftsweisend und nachhaltig wei-
terentwickelt wurde. Die hier ent-
standenen Verknüpfungen verschie-
dener Trägerstrukturen und SGB-
übergreifender Versorgungsangebote,
aber auch die mit der Unterstützung
Dr. Arnulf Sallach erzählt Bundesgesundheits- der Stadt Finsterwalde geschaffene
minister Jens Spahn von der Geschichte des Infrastruktur führt dazu, dass ärztliche
Hauses. Als Kinderarzt war er von der feierli-
chen Einweihung am 1. Juli 1978 bis zur Wende Versorgung im ländlichen Raum sehr
ärztlicher Leiter des MVZ. gut funktioniert.
regionale Kooperationspartner ein Für die Geschäftsführerin der
und übernimmt das operative Netzver- KV COMM, Andrea Trunev, liegt die
tragsmanagement. Herausforderung „bei der Verzah-
nung verschiedener Berufsgruppen
In dieser Kooperation, unter aktiver und Versorgungsangeboten. Heute ist
Beteiligung des Tochterunternehmens eine moderne IT-Landschaft ein Muss
der KVBB, leisten die Partner des Net- – selbst von kleinen Arztpraxen
zes seit 2004 einen enormen Beitrag erwartet man digitalisierte Prozesse
zur Sicherstellung der wohnortnahen und eine sichere Datenübertragung.
medizinischen Versorgung. Die gesetzlichen Vorgaben, wie bei-
spielsweise IT-Vernetzung oder aktuell
Einmalig in Deutschland und eine die Datenschutzgrundverordnung,
Besonderheit ist die Gründung eines praxisnah in den Sprechstundenalltag
Medizinischen Versorgungszentrums zu integrieren, sind die Schwerpunkt-
(MVZ) im Jahr 2012 durch die niederge- themen der nächsten Jahre.“
lassenen Ärzte des Ärztenetzes Süd- Katja Schneider
brandenburg am ehemaligen Ambula-
torium Süd in Finsterwalde. So wurde Ansprechpartner:
ein Standort erhalten, der den Ein- Katja Schneider 0331 23 09 798
wohnern einerseits ein umfassendes Fax: 0331 23 09 799
allgemein- und fachärztliches Angebot, E-Mail: katja.schneider@kv-comm.de
AUSGABE 6 / 2018 | Seite 31Intern
Sicherstellung
Niederlassungen im Mai 2018
Planungsbereich Planungsbereich Spree-Neiße
Mittelbereich Cottbus
Manuela Mann
Dr. med. Emanuel Buder Kinder- und Jugendlichenpsycho-
FA für Allgemeinmedizin therapeutin/Verhaltenstherapie
Gallinchener Hauptstr. 64 Bahnhofstr. 3
03051 Cottbus 03130 Spremberg
(Übernahme der Praxis von (Übernahme der Praxis von
Dipl.-Med. Klaus-Dieter Neumann) Dipl.-Päd. Constanze Lerch)
Planungsbereich Landkreis Planungsbereich Raumordnungs-
Märkisch-Oderland region Uckermark-Barnim
Josefine Kelm Thea Hahnemann
Kinder- und Jugendlichenpsycho- FÄ für Innere Medizin/
therapeutin/Verhaltenstherapie Schwerpunkt Angiologie
Am Grünzug 25 (Sonderbedarf – ausschließlich
15366 Hoppegarten OT Hönow Kardiologie)
Rudolf-Breitscheid-Str. 6
16225 Eberswalde
Entscheidungen Zulassungsausschuss
April/Mai 2018
Nachstehende Entscheidungen haben noch keine Bestandskraft erlangt,
sodass dagegen noch Widerspruch eingelegt werden kann.
Neuzulassungen Dr. med. Sandra Ernst
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Dr. med. Anne Dietel Am Grünzug 8-10
Fachärztin für Psychiatrie und 15366 Hoppegarten OT Hönow
Psychotherapie/ausschließlich ab 01.07.2018
psychotherapeutisch tätig
Große Straße 13 Dipl.-Psych. Tanja Eßmann
15344 Strausberg Psychologische Psychotherapeutin
ab 01.08.2018 Karl-Marx-Str. 17
Seite 32 | AUSGABE 6 / 2018Intern
Sicherstellung
15517 Fürstenwalde/Spree Dr. med. Ingo Görzig
ab 01.07.2018 Facharzt für Innere Medizin/Hausarzt
Havelplatz 2-10
Dr. med. Alexandra Fabian 16761 Hennigsdorf
Fachärztin für Allgemeinmedizin ab 01.07.2018
Friedrich-Wolf-Str. 11 b
16515 Oranienburg OT Lehnitz Dipl.-Soz.Päd./Soz.Arb.
ab 01.01.2019 Brigitte Freifrau von Herman
Kinder- und Jugendlichenpsycho-
Dr. med. Myriam Genné therapeutin
Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren- Inselstr. 27
heilkunde 03046 Cottbus
Moritzstr. 13, 03238 Finsterwalde ab 01.07.2018
ab 01.07.2018
Anzeige
AUSGABE 6 / 2018 | Seite 33Intern
Sicherstellung
Dr. med. Lukas Hirt Mirjam Leygeber
Facharzt für Psychiatrie und Kinder- und Jugendlichenpsycho-
Psychotherapie/ausschließlich therapeutin
psychotherapeutisch tätig Gerichtsplatz 1
Halbe Stadt 7 03046 Cottbus
15230 Frankfurt (Oder) ab 01.10.2018
ab 01.01.2019
Dr. med. Sybille Lipka
Dipl.-Päd. Cathleen Kahl Fachärztin für Augenheilkunde
Kinder- und Jugendlichenpsycho- Berliner Str. 3
therapeutin 15230 Frankfurt (Oder)
Fürstenwalder Str. 51 ab 01.01.2019
15234 Frankfurt (Oder)
ab 01.07.2018 Dipl.-Psych. Lars Mayer
Psychologischer Psychotherapeut
Dr. med. Christian Kleßen Calauer Str. 70
Facharzt für Diagnostische Radiologie 03048 Cottbus
Halbe Stadt 8 ab 01.07.2018
15230 Frankfurt (Oder)
ab 01.07.2018 Dr. med. Marie-Louise Paul
Fachärztin für Innere Medizin/
Dipl.-Psych. Bianca Knauer Hausärztin
Psychologische Psychotherapeutin Neuendorfstr. 22
Ruhlsdorfer Str. 4 16761 Hennigsdorf
16359 Biesenthal ab 01.07.2018
ab 01.09.2018
Dr. med. Torsten Scherke
Dipl.-Psych. Kathrin Legler-Asendorf Facharzt für Allgemeinmedizin
Psychologische Psychotherapeutin Feldstr. 100
Fritz-Krumbach-Str. 1 19348 Perleberg
16303 Schwedt/Oder ab 01.06.2018
ab 01.07.2018
Stefan Theile, M.Sc.
Dr. med. Karin Leschka Psychologischer Psychotherapeut
Fachärztin für Augenheilkunde Richard-Hellmann-Str. 4
Potsdamer Str. 55 c 03226 Vetschau/Spreewald
14974 Ludwigsfelde ab 01.07.2018
ab 01.01.2019
Seite 34 | AUSGABE 6 / 2018Intern
Sicherstellung
Dr. med. Diana Tschakert Dr. med. Amelie Wernicke
Fachärztin für Allgemeinmedizin Fachärztin für Allgemeinmedizin
Uferstr. 23 Kurfürstenstr. 19
15526 Bad Saarow 14467 Potsdam
ab 01.01.2019 (Änderung Wirkungs- ab 01.07.2018
datum der Zulassung)
Dr. med. Matthias Woitow
Dr. med. Morad Ali Vafa Facharzt für Anästhesiologie
Facharzt für Diagnostische Radiologie An der Priormühle 14
Ladeburger Str. 17 03050 Cottbus
16321 Bernau bei Berlin ab 01.07.2018
ab 01.07.2018
Anstellungen
Dr. med. Kati Voigt
Fachärztin für Innere Medizin/ Praxis
Hausärztin Dr. med. Lorenz Bayer
Heinestr. 49 Facharzt für Kinder- und Jugend-
16341 Panketal medizin/SP Kinderkardiologie
ab 01.01.2019 Rudolf-Breitscheid-Allee 32
15366 Neuenhagen bei Berlin
Sabine Waßmund, M.A. Anstellung:
Kinder- und Jugendlichenpsycho- Dr. med. Gudrun Bayer
therapeutin Fachärztin für Allgemeinmedizin
Markt 1 ab 01.09.2018
16278 Angermünde
ab 01.08.2018 Praxis
Stephan Behrens
Dr. med. Nora Wawerek Facharzt für Innere Medizin/Hausarzt
Fachärztin für Allgemeinmedizin Große Müllroser Str. 36
Fischerstr. 1 A 15232 Frankfurt (Oder)
16248 Lunow-Stolzenhagen Anstellung:
ab 01.10.2018 Dr. med. Gerlinde Behrens
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Dr. med. Kai Christoph Wermann ab 14.05.2018
Facharzt für Innere Medizin/Hausarzt
Rigaer Str. 30-30a
16761 Hennigsdorf
ab 01.07.2018
AUSGABE 6 / 2018 | Seite 35Intern
Sicherstellung
Überörtliche Berufsausübungs- Praxis
gemeinschaft Dr. med. Alexandra Fabian
Dr. med. Annette Bröße Fachärztin für Allgemeinmedizin
Fachärztin für Innere Medizin/ Friedrich-Wolf-Str. 11b
Hausärztin 16515 Oranienburg OT Lehnitz
Potsdamer Str. 120a Anstellung:
14974 Ludwigsfelde Dipl.-Med. Birgit Ringel
Jörg Thelen Fachärztin für Allgemeinmedizin
Facharzt für Innere Medizin/Hausarzt ab 01.01.2019
Glienicker Str. 1
15806 Zossen OT Drabendorf Praxis
Anstellung: Dr. med. Christine Gronke
Natallia Afridi Fachärztin für Kinder- und
Fachärztin für Allgemeinmedizin Jugendmedizin
ab 01.05.2018 Potsdamer Str. 55b
14974 Ludwigsfelde
Praxis Anstellung:
Dr. med. Anita Demmig Mandy Volknant
Fachärztin für Innere Medizin/ Fachärztin für Kinder- und
SP Angiologie Jugendmedizin
Lindenallee 7 ab 01.01.2019
15366 Hoppegarten
OT Dahlwitz-Hoppegarten Praxis
Anstellung: Dr. med. Frank Günther
Yavuz Dedeoglu Facharzt für Frauenheilkunde und
Facharzt für Innere Medizin/ Geburtshilfe
SP Kardiologie Kurstr. 15
ab 01.05.2018 14776 Brandenburg an der Havel
Anstellung:
Dr. med. Azadeh Emami Dr. med. Karoline Hennig
Fachärztin für Innere Medizin/ Fachärztin für Frauenheilkunde und
ausschließlich psychotherapeutisch Geburtshilfe
tätig ab 01.07.2018
Breite Str. 23
14513 Teltow Dipl.-Psych. Susanne Hofmann
Anstellung: Psychologische Psychotherapeutin
Michael Martaller Am Bahnhof 2
Psychologischer Psychotherapeut 15831 Blankenfelde-Mahlow
ab 01.06.2018 Anstellung:
Seite 36 | AUSGABE 6 / 2018Intern
Sicherstellung
Dipl.-Psych. Steffi Brecke Praxis
Psychologische Psychotherapeutin Dipl.-Med. Heike Warda
ab 01.06.2018 Fachärztin für Kinder- und
Jugendmedizin
Berufsausübungsgemeinschaft Zossener Damm 42
Dr. med. Volkmar Jenke und Kollegen 15827 Blankenfelde-Mahlow
Fachärzte für Innere Medizin/ Anstellung:
SP Nephrologie Thomas Gaide
Göttiner Str. 28 Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
14776 Brandenburg an der Havel ab 01.05.2018
Anstellung:
Dr. med. Klarissa Langer Praxis
Fachärztin für Innere Medizin und Dipl.-Med. Axel Wollenberg
Nephrologie Facharzt für Innere Medizin/Hausarzt
ab 01.07.2018 Schulstr. 37
16306 Passow
Praxis Anstellung:
Dr. med. Martin Paul Katharina Wollenberg
Facharzt für Neurologie Fachärztin für Allgemeinmedizin
Bergstr. 26 für eine ausschließliche Tätigkeit in
15907 Lübben der Zweigpraxis
Anstellung: Templiner Str. 39a
Gisela Damaschke 16278 Angermünde
Fachärztin für Neurologie und ab 14.05.2018
Psychiatrie
ab 01.05.2018 MVZ am Helios Klinikum
Bad Saarow GmbH
Praxis Pieskower Str. 33
Dr. med. Jens Ringel 15526 Bad Saarow
Facharzt für Innere Medizin/ Anstellung:
SP Nephrologie Dipl.-Med. Thomas Grabley
Allee nach Sanssouci 7 Facharzt für Chirurgie
14471 Potsdam ab 01.07.2018
Anstellung: Dr. med. Marisa Rommeck-Matz
Dr. med. Barbara Baumann Fachärztin für Frauenheilkunde und
Fachärztin für Innere Medizin/ Geburtshilfe
Hausärztin und Fachärztin für Innere Dr. (Med. Akd. Posen) Marek Budner
Medizin/SP Nephrologie Facharzt für Frauenheilkunde und
ab 14.05.2018 Geburtshilfe
AUSGABE 6 / 2018 | Seite 37Intern
Sicherstellung
für eine ausschließliche Tätigkeit in Anstellung:
der Zweigpraxis Dr. med. Cora Weber
Am Annatal 60 Fachärztin für Psychosomatische
15344 Strausberg Medizin und Psychotherapie
ab 14.05.2018 ab 01.07.2018
MVZ Hochstr. MVZ Herzberg
Hochstr. 29 Schliebener Str. 89
14770 Brandenburg an der Havel 04916 Herzberg
Anstellung: Anstellung:
Dr. med. Christian Hirschmann Dr. med. Susanne Richter
Facharzt für Pathologie Fachärztin für Haut- und Geschlechts-
für eine ausschließliche Tätigkeit in krankheiten
der Zweigpraxis ab 01.05.2018
Handwerkerhof 1-2
14770 Brandenburg an der Havel Sabena MVZ GmbH
ab 14.05.2018 Schloßplatz 8
15711 Königs Wusterhausen
Medizinisches Zentrum Anstellung:
Am Hauptbahnhof Almut Meyer
Johann-Carl-Sybel-Str. 1 Fachärztin für Allgemeinmedizin
14776 Brandenburg an der Havel ab 10.05.2018
Anstellung:
Dr. med. Milena Schaeffer-Kurepkat Medizinische Einrichtung gGmbH
Fachärztin für Allgemeinmedizin Teltow/MVZ Ludwigsfelde
ab 14.05.2018 Albert-Schweitzer-Str. 40-44
14974 Ludwigsfelde
MVZ Ärztliches Labor Anstellung:
Dr. med. Frank Berthold & Kollegen Dr. Pawel Kowalski
Am Kleistpark 1 Facharzt für Chirurgie
15230 Frankfurt (Oder) für eine ausschließliche Tätigkeit in
Anstellung: der Zweigpraxis
Alexander Pohl Robert-Koch-Str. 7-15
Facharzt für Laboratoriumsmedizin 15306 Seelow
ab 01.05.2018 ab 01.05.2018
Poliklinik im Krankenhaus CTK Poliklinik GmbH (MVZ) Lübben
Hennigsdorf (Neugründung 01.07.2018)
Marwitzer Str. 91 Bergstr. 27
16761 Hennigsdorf 15907 Lübben
Seite 38 | AUSGABE 6 / 2018Sie können auch lesen