KLARER KURS NATURSCHUTZ - 25.-29. September 2018 34. Deutscher Naturschutztag
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KLARER KURS– NATURSCHUTZ 34. Deutscher Naturschutztag 25.–29. September 2018 Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 34.Deutscher Naturschutztag 2018
34. Deutscher Gesellschaftspolitische Herausforderungen sowie Fragen zur
Ökonomie und Rechtslage werden ebenfalls in eigenen Fachveran-
Naturschutztag staltungen aufgegriffen. Das „Junge Forum“ wird in diesem Jahr
zum zweiten Mal stattfinden und soll wieder junge Naturschüt-
zerinnen und Naturschützer durch eigene Themenschwerpunkte
KLARER KURS – NATURSCHUTZ einbinden und den Austausch mit erfahrenen Akteuren stärken.
Exkursionen, Ausstellungen und Infostände sowie ein attraktives
Zum 34. Deutschen Naturschutztag (DNT) laden wir Naturschutz- Begleitprogramm der Naturschutzverbände Schleswig-Holsteins
interessierte aus Politik, Verwaltung, Planung, Verbänden, Ehren- ergänzen das Vortrags- und Diskussionsprogramm.
amt und Wissenschaft vom 25. bis 29. September 2018 nach
Kiel ein. Mit diesem vielfältigen Angebot bietet der 34. DNT eine Plattform
für neue und aktuelle Fachinformationen aus zentralen Themen-
Unter dem Motto „Klarer Kurs – Naturschutz“ setzen wir – der bereichen des Naturschutzes und ermöglicht einen umfassenden
Bundesverband Beruflicher Naturschutz e.V. (BBN), das Bundesamt Austausch zwischen beruflichem und ehrenamtlichem Natur-
für Naturschutz (BfN), der Deutsche Naturschutzring (DNR) e.V. schutz zu wichtigen Fach- und Zukunftsfragen.
und das gastgebende Ministerium für Energiewende, Landwirt-
schaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig- Wir freuen uns, Sie in Kiel begrüßen zu dürfen und mit Ihnen
Holstein (MELUND) – die Segel für ein großes Programm mit Vor- gemeinsam für einen erfolgreichen Naturschutz zu arbeiten.
trägen, Diskussionen und Workshops.
Bei dem deutschlandweit größten Naturschutzkongress, der in Heinz-Werner Persiel
diesem Jahr in Schleswig-Holstein, dem Bundesland zwischen Vorsitzender des Bundesverbandes Beruflicher Naturschutz e.V.
den zwei Meeren, stattfindet, steht natürlich der „Meeres- und (BBN)
Küstennaturschutz“ im Mittelpunkt. Herausforderungen, Erfolge
und auch Fehlschläge der drei großen Themenkomplexe „Bedeu- Prof. Dr. Beate Jessel
tung der Meere für den Naturschutz“, „Meere und Nutzung“ und Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN)
„Internationaler Küsten-, Meeres- und Klimaschutz“ werden von
kompetenten Fachreferentinnen und -referenten praxisbezogen Prof. Dr. Kai Niebert
behandelt und präsentiert und zur Diskussion gestellt. Präsident des Deutschen Naturschutzrings (DNR) e.V.
Darüber hinaus befasst sich der 34. DNT auch mit Themen rund Jan Philipp Albrecht
um den Gebiets- und Artenschutz, mit dem Verlust von Grünland Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur
und Insekten sowie dem Stadtnaturschutz und der Planungspraxis. und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND)
Die Veranstaltung wird gefördert aus
Mitteln des Bundesministeriums für
Umwelt, Naturschutz und nukleare
Sicherheit sowie des Ministeriums für
Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt,
Natur und Digitalisierung des Landes
Schleswig-Holstein.DIENSTAG 25 | 09 | 2018
Dienstag 25.09.2018 Gremien-Sitzungen
09.00-20.00 SITZUNGEN ZNLF-Lenkungsgruppe 9.00
Nur auf besondere Einladung
14.00-18.00 … WAS MIT NATUR … – Berufsfeldforum
„Beruf und Ausbildung im Naturschutz“
Präsidiumssitzung des Deutschen 12.00
14.00-18.00 5. Treffen Netzwerk Nationales Naturerbe Naturschutzrings (DNR) e.V.
2018: „Kooperationen im Naturerbe?“ Nur auf besondere Einladung
15.00-19.00 BBN-MEETINGS
Sitzung der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft 13.00
Naturschutz, Landschaftspflege und Erholung
(LANA)
Nur auf besondere Einladung
Vorstandssitzung und 17.00
Mitgliederversammlung des BDBiol –
Berufsvertretung Deutscher Biologen e.V.
Nur auf besondere Einladung
BBN-Meetings
Arbeitskreis Naturschutzgeschichte 15.00
des Bundesverbandes Beruflicher
Naturschutz e.V. (BBN)
Leitung: Angelika Wurzel, Bundesverband
Beruflicher Naturschutz e.V. (BBN), Bonn und
Prof. Dr. Hans-Peter Ziemek,
Universität Gießen
Fachbeiträge
• Geschichte der Ölförderung und der
militärischen Nutzung im Gebiet des heutigen
Nationalparks im schleswig-holsteinischen
Wattenmeer von 1965 bis 1990
Dr. Detlef Hansen,
NP Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer
und Prof. Dr. Hans-Peter Ziemek,
Universität Gießen/
Stiftung Naturschutzgeschichte, Königswinter
5DIENSTAG 25 | 09 | 2018
Dienstag 25.09. DIENSTAG 25 | 09 | 2018
• Bericht über das Projekt der „Großen
r ... FS-
Chronik der Schutzstation Wattenmeer“ als
... was mit NatuNG BERU
FELD-
Beispiel für die eigenständige Aufarbeitung
der Geschichte eines Naturschutzvereins BERU F UN D AUSB ILDU
M
Hans-Otto Meier, Ältestenrat der Naturschutz-
gesellschaft Schutzstation Wattenmeer e.V.,
IM NATU RSCH UTZ FORU
Husum
• Die Bedeutung von Prof. Dr. Walther Emeis
14.00 dam it
für die Naturschutzgeschichte in
was kann man
Schleswig-Holstein* Naturschutz –
rden?
Prof. Willfried Janßen, Winderatter See-Kielstau überhaupt we
e. V. – Förderverein für Natur und Umwelt
Überblick über die Entwicklung der Berufe im Naturschutz,
(*Dieser Beitrag dient als Grundlage für eine Diskussi-
Anforderungen sowie Beratungsmöglichkeiten bei der
on über die zukünftige Dokumentation und Erarbei-
Studien- und Berufswahl
tung der Naturschutzgeschichte Schleswig-Holsteins.)
Interessierte sind herzlich eingeladen!
15.00
ie?
Los geht´s! Aber w
18.00 Arbeitskreis Arten- und Biotopschutz,
Natura 2000
des Bundesverbandes Beruflicher
Information über Studium, Aus- und Weiterbildung, FÖJ, Bundes-
Naturschutz e.V. (BBN)
freiwilligendienst, Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau,
Leitung: Prof. Dr. Martin Dieterich
Studium an Universitäten und Fachhochschulen, das Referenda-
Interessierte sind herzlich eingeladen!
riat der Landespflege, Weiterbildung zum Ranger und Naturführer
18.00 Arbeitskreis Naturschutzverwaltung
des Bundesverbandes Beruflicher
16.30
Naturschutz e.V. (BBN)
Wohin?
Leitung: Prof. Klaus Werk Durchstarten!
Interessierte sind herzlich eingeladen!
Vorstellung des Arbeitsalltags in Naturschutzbehörden, Fach-
behörden im Naturschutz- und Infrastrukturbereich, Planungs-,
Ingenieur- und Gutachterbüros, Forschung und Wissenschaft
sowie Verbänden
Noch Fragen? Neben Informationen gibt es auch viel Zeit für
Fragen und Gespräche!
Das Berufsfeldforum findet statt im Großen und Kleinen Saal
im Mensagebäude (direkt neben dem Audimax).
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Veranstaltet vom Bundesverband Beruflicher Naturschutz e.V. (BBN) in
Zusammenarbeit mit dem Jungen Forum des Deutschen Naturschutztages.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die darüber hinaus am DNT teilnehmen
möchten, melden sich bitte an: www.deutscher-naturschutztag.de
6 7DIENSTAG 25 | 09 | 2018 DIENSTAG 25 | 09 | 2018
5. TREFFEN NETZWERK PROGRAMM
NATIONALES NATURERBE 2018 14.00 Uhr
Begrüßung und Fragestellung: Kooperieren wir zu
Kooperationen im Naturerbe? wenig im Naturschutz?
Sandra Redmann und Dr. Walter Hemmerling, Stiftung
Das Nationale Naturerbe umspannt mittlerweile über 220.000 Naturschutz Schleswig-Holstein, Molfsee
Hektar, das entspricht 0,6 Prozent der Fläche der Bundesrepublik
14.30 Uhr
Deutschland. Die Verantwortung für diesen Naturschatz wird von
„Lokale Aktionen“ in Schleswig-Holstein
vielen Organisationen der Zivilgesellschaft, vor allem von Natur-
Uwe Dierking, Deutscher Verband für Landschaftspflege und
schutzstiftungen und anderen gemeinnützigen Organisationen
Schrobach-Stiftung, Kiel
übernommen. Das ist eine enorme Herausforderung, der man am
besten mit modernen Lösungsansätzen begegnet. 15.00 Uhr
Welche Rolle können Kooperationen dabei spielen? Welche positi- Kooperationsmöglichkeiten mit der DBU
ven Beispiele gibt es bereits, auf denen man aufbauen kann und die Prof. Dr. Werner Wahmhoff, Deutsche Bundesstiftung
weiterentwickelt werden können? Umwelt, Osnabrück
Diese Fragen werden auf dem Netzwerktreffen gemeinsam disku-
tiert. 15.30 Uhr
Vogelmonitoring
Die Veranstalter des 5. Netzwerktreffens (Stiftung Naturschutz Jana Planek, Naturstiftung David,
Schleswig-Holstein, Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Naturstif- Dr. Matthias Wichmann, Heinz-Sielmann-Stiftung, Elstal
tung David) laden alle Partner im Nationalen Netzwerk Natur und
weitere Interessierte ganz herzlich zu dieser Veranstaltung ein. 16.00 Uhr: Kaffeepause
16.30 Uhr
LiegenschaftsManagementSystem - LieMaS
Christian Unselt, NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, Berlin
17.00 Uhr
NNE-Netzwerk in Mecklenburg-Vorpommern
Ulla Kösters, Stiftung Umwelt und Naturschutz Mecklenburg-
Vorpommern, Schwerin
Stefan Schwill, NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, Berlin
17.30 Uhr
Tagungsort: Wissenschaftszentrum Kiel, Fraunhoferstr 13,
Ein Blick auf die IV. Tranche des NNE
24118 Kiel, Raum: Einstein
Adrian Johst, Naturstiftung David, Erfurt
Veranstalter: Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein 18.00 Uhr Ende des Fachprogramms
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Naturstiftung David
Ab 19.30 Uhr: Gemütliches Beisammensein
Anmeldung: Bitte melden Sie sich zum Netzwerktreffen und (Ort wird auf der Tagung bekannt gegeben)
zur Exkursion an unter folgendem Link:
EXKURSION am Mittwoch, 26.09. von 9.00-12.30 Uhr
www.stiftungsland.de/anmeldung-nnn
zum Naturwald von Stodthagen.
Treffpunkt/Abfahrt: Wissenschaftszentrum
TeilnehmerInnen des Netzwerktreffens, die darüber hinaus am DNT teilnehmen
möchten, melden sich bitte an auf: www.deutscher-naturschutztag.de
8 9MITTWOCH 26 | 09 | 2018
GREMIEN-SITZUNGEN
Sitzung der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft 09.00-13.00
Naturschutz, Landschaftspflege und Erholung
(LANA)
Nur auf besondere Einladung
DOSB-Fachforum Umwelt 09.00-13.00
Nur auf besondere Einladung
Mitgliederversammlung und Regional- 09.30-12.00
gruppen-Treffen des Bundesverbandes
Beruflicher Naturschutz e.V. (BBN)
Interessierte sind herzlich eingeladen!
Netzwerktreffen der Landesbüros 10.00-12.00
Nur auf besondere Einladung
Bundesversammlung der Landespflege- 10.30-13.00
referendarinnen und -referendare
Nur auf besondere Einladung
Mittwoch 26.09.2018
09.00-20.00 GREMIEN-SITZUNGEN
13.30-18.00 ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG
19.30 EMPFANG AUF EINLADUNG DER
LANDESREGIERUNG VON
SCHLESWIG-HOLSTEIN
11MITTWOCH 26 | 09 | 2018 MITTWOCH 26 | 09 | 2018
ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG 13.30-17.00
Moderation
Klimawandel – größte Herausforderung
THORSTEN ELSCHER
an Meer und Mensch
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und
Dr. Meeno Schrader
Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein
Meteorologe und TV-Moderator
Begrüßung durch die Veranstalter
Heinz-Werner Persiel
Vorsitzender des Bundesverbandes Beruflicher Festrede
Naturschutz e.V. Jan Philipp Albrecht
Minister für Energiewende, Landwirtschaft,
Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes
Schleswig-Holstein
Grußwort
Prof. Dr. Lutz Kipp
Präsident der Christian-Albrechts-Universität
zu Kiel PODIUMSGESPRÄCH: KLARER KURS – NATURSCHUTZ?
Moderation: Luisa Neubauer (G7-Jugenddeligierte)
Marvin Manzenberger (UN-Dekade Jugendbotschafter)
Begrüßung
Doris Grondke
Stadträtin der Landeshauptstadt Kiel
Film: "ABTAUCHEN UND STAUNEN" Prof. Dr. Undine Kurth
Impressionen des Internationalen Beate Jessel Vizepräsidentin des
Naturfilmfestivals GREEN SCREEN Eckernförde Präsidentin des Bundes- Deutschen Naturschutzrings
amtes für Naturschutz (DNR) e.V.
Festrede
Svenja Schulze
Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz
und nukleare Sicherheit
Dr. Carsten Alexander Bonde
Neßhöver Generalsekretär der
Generalsekretär des Deutschen Bundesstiftung
Sachverständigenrates für Umwelt
Umweltfragen
12 13MITTWOCH 26 | 09 | 2018 MITTWOCH 26 | 09 | 2018
ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG 17.00-18.00 EMPFANG 19.30
AUF EINLADUNG DER LANDESREGIERUNG
VON SCHLESWIG-HOLSTEIN
Verleihung des Wolfgang-Erz-Förderpreises
des Bundesverbandes Beruflicher Naturschutz e.V. (BBN) Landeshaus Kiel: Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel
überreicht durch
Heinz-Werner Persiel
Vorsitzender des Empfang des Ministerpräsidenten
Bundesverbandes Beruflicher von Schleswig-Holstein
Naturschutz e.V. (BBN) Daniel Günther
Laudatio: Bundesverband Beruflicher Naturschutz e.V. (BBN)
Mit dem vom BBN zum Gedenken an Wolfgang Erz gestifteten Wolfgang-Erz-
Förderpreis, der erstmals beim DNT 2010 in Stralsund verliehen wurde,
werden bundesweit herausragende und beispielhafte anwendungs- und
umsetzungsorientierte Arbeiten für den Naturschutz ausgezeichnet.
Anfahrts- / Wegbeschreibung
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Landeshaus vom
ZOB (Hauptbahnhof) aus zu erreichen mit den Buslinien 41,
42 und 51 oder Sie machen einen Spaziergang vom Audimax
zum Landeshaus in ca. 30 Minuten nach folgender Route:
Vom Audimax (Christian-Albrechts-Platz) gehen Sie zur gro-
ßen Strassenkreuzung, überqueren den Westring und folgen
der Olshausenstraße bis diese in die Beselerallee übergeht,
dann weiter geradeaus bis zur Reventlouallee. Dieser folgen
Sie bis zum Düsternbrooker Weg. Dort biegen Sie nach links
ein und erreichen das Landeshaus in ein paar Minuten.
14 15DONNERSTAG 27 | 09 | 2018
Das erste Mal DNT-
EN
beim DNT ? LOTS
DA GIBT ES SICHERLICH VIELE FRAGEN!
Mit dem DNT-Lotsenprogramm möchten wir Sie durch den
DNT navigieren und Ihnen helfen, sich schnell heimisch zu fühlen
und unkompliziert Kontakte zu knüpfen.
Während des gesamten DNT stehen Ihnen unsere engagierten
„DNT-Lotsen“ – erfahrene NaturschützerInnen und langjährige
DNT-BesucherInnen – für Ihre fachlichen Fragen und Anliegen zum
DNT oder die Suche nach geeigneten AnsprechpartnerInnen zur
Verfügung. Sie erkennen sie an den roten Lotsen-Buttons.
08.30-9.00 BEGRÜSSUNGSCAFÉ IN DER LOUNGE
Donnerstag 27.09.2018 Begrüßung durch VertreterInnen der DNT-Veranstalter:
• Kurze Einführung in den DNT
(Geschichte, Akteure, Ziele und Themen DNT 2018)
09.00-09.45 PLENUM • Vorstellung Mentoring-Programm 2018
Meeresnaturschutz und Klimaschutz – Impulse (Lotsen-Pool, Lounge)
Prof. Dr. Hubert Weiger
Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUND), Berlin
• Erstes Netzwerken
• Terminhinweise Lotsen -Lounge
Dr. Detlef Hansen
Nationalpark Schleswig- Holsteinisches Wattenmeer, 13.00-14.00 MITTAGSTREFF FÜR JUNGE LEUTE
Tönning Offenes Angebot: gemeinsamer Mittagstisch in der Mensa
mit den Lotsen
10.00-18.00
16 PARALLELE FACHVERANSTALTUNGEN 1-9
MODUL 1: 10.00-13.00 | MODUL 2: 14.00-18.00 18.15-18.45 NACHTREFFEN IN DER LOUNGE
Ausklang und Feedback-Runde
14.00 Beiratssitzung Natur und Landschaft
Nur auf besondere Einladung
14.00 Kuratoriumssitzung Bundesfachtagung
Naturschutzrecht
Nur auf besondere Einladung
19.00 Arbeitskreis Freie Berufe des Bundesverbandes
Beruflicher Naturschutz e.V. (BBN)
Interessierte sind herzlich eingeladen
ab 19.00 OFFENE FOREN
17DONNERSTAG 27 | 09 | 2018 DONNERSTAG 27 | 09 | 2018
Die Meeresschutzgebiete in der Ausschließlichen 12.15
Wirtschaftszone (AWZ): Schutzgebiets-
verordnungen und Managementpläne
FACHVERANSTALTUNG 1 Dr. Jochen Krause,
Bundesamt für Naturschutz (BfN),
AUFGABEN DES NATURSCHUTZES IM Außenstelle Vilm
MEER UND AN DEN KÜSTEN
Monitoring und Schutz FV 1 MODUL 2
mariner Arten
Moderation und Diskussionsleitung: 14.00 - 18.00
Hermann Schultz
FV 1 MODUL 1 Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie NABU Schleswig-Holstein, Neumünster
– MSRL/ Wasserrahmenrichtlinie –
Biodiversitätsmonitoring im Wattenmeer 14.15
WRRL/ Natura 2000 im Meer und
Kai Eskildsen
an der Küste Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und
10.00 - 13.00 Moderation und Diskussionsleitung: Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN),
Prof. Dr. Henning von Nordheim Nationalparkverwaltung, Tönning
Bundesamt für Naturschutz (BfN),
Außenstelle Vilm Die Rolle digitaler Erfassungen 14.45
im marinen Wirbeltiermonitoring
10.15 Europäische Richtlinien zum Schutz der Meere: Dr. Kai Borkenhagen
Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) und FTZ Westküste, Büsum
Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)
Dr. Britta Knefelkamp Kaffeepause
Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und länd-
liche Räume Schleswig-Holstein (LLUR SH), Flintbek Trilateraler Seehundmanagementplan 15.45
Rüdiger Strempel
10.45 Meeresnaturschutz in den Küstengewässern Gemeinsames Wattenmeersekretariat,
Niedersachsens Wilhelmshaven
Florian Carius
Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Die freiwillige Vereinbarung zwischen 16.15
Wattenmeer, Wilhelmshaven Fischereiverbänden und MELUND
zum Schutz von Schweinswalen
Kaffeepause und tauchenden Meeresenten
Claus Müller
11.45 Konkretisierung der rechtlichen Sicherung, Ostsee Info-Center, Eckernförde
Umsetzung und Qualität der Gebietsmanage-
mentpläne in den Küsten- und Meeresbereichen Monitoring durch Citizen Science am Beispiel 16.45
Schleswig-Holsteins Beach Explorer
Manfred Bohlen Rainer Borcherding
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Schutzstation Wattenmeer, Husum
Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND), Kiel
18 19DONNERSTAG 27 | 09 | 2018 DONNERSTAG 27 | 09 | 2018
Konfliktbewältigung durch Zertifikate? – In welchen 12.20
Fällen können MSC-Verfahren bei der Lösung von
Nutzungskonflikten helfen?
FACHVERANSTALTUNG 2 Vivien Kudelka
MEERE UND NUTZUNGEN Marine Stewardship Council (MSC) – Regionalbüro
Deutschland, Berlin
Schadstoffe und Öleinträge FV 2 MODUL 2
FV 2 MODUL 1 Fischerei und Aquakultur Moderation und Diskussionsleitung: 14.00 - 18.00
Dr. Dorit Kuhnt
10.00 - 13.00 Moderation und Diskussionsleitung: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft,
Dr. Gerd Meurs Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND), Kiel
Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und
Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN), National- Wie geht es den Meeren? 14.15
parkverwaltung, Tönning • Belastungen der Meere durch stoffliche
Einträge und Unterwasserlärm
10.15 Wer? Wie? Was? – Zahlen, Daten, Fakten und Dr. Mark Lenz
Nutzungskonflikte Fischerei, Krabbenfischerei GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für
und Aquakultur Ozeanforschung, Kiel
Dr. Gerd Kraus
Thünen-Institut für Fischereiökologie, Hamburg • Verölt – Ölbelastungen im Meer 14.40
Hans-Peter Damian
10.40 Wohin können Nutzungskonflikte führen – Umweltbundesamt (UBA), Dessau
Fischereiregelung in der AWZ
RA Rüdiger Nebelsieck • Ausgebaggert – Bergbau im Meer 15.05
Mohr Rechtsanwälte, Hamburg (Sand, Kies, Öl, Gas)
Nadja Ziebarth
Kaffeepause Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUND),
Meeresschutzbüro, Bremen
11.30 Krabbenfischerei, Nationalpark und Marine
Stewartship Council (MSC) – Kaffeepause
Probleme und mögliche Lösungen
Dr. Hans-Ulrich Rösner Podiumsdiskussion 16.00
WWF Wattenmeerbüro, Husum Ausgenutzt – Wie kann man Nutzen und Schutz
der Meere zusammenbringen und wo
11.55 Vom Konflikt zum Konsens – Wie können außer- liegen die Grenzen?
gerichtliche Lösungen aussehen? – Muschel- mit der Referentin und den Referenten
einigung und freiwillige Vereinbarungen sowie Heike Imhoff
Vera Knoke Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, und nukleare Sicherheit (BMU), Bonn
Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND), Kiel
Impuls von Prof. Dr. Martin Quaas
Universität Kiel
20 21DONNERSTAG 27 | 09 | 2018 DONNERSTAG 27 | 09 | 2018
Ausgebrummt: Insektensterben FV 4 MODUL 2
FACHVERANSTALTUNG 4 und Bestäuberproblematik
DAS ELEND DER Moderation und Diskussionsleitung: 14.00 - 18.00
KULTURLANDSCHAFTEN: GRÜNLAND- Dr. Andreas Krüß
VERLUSTE UND INSEKTENSTERBEN Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn
Der IPBES-Bestäubungs-Bericht: Kernaussagen 14.15
und Erfahrungen in der Kommunikation
Prof. Dr. Josef Settele
FV 4 MODUL 1 Grünland am Ende? Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung
(UFZ), Halle
10.00 - 13.00 Moderation und Diskussionsleitung:
Florian Schöne Starke Rückgänge bei den Insekten und 14.45
Deutscher Naturschutzring (DNR) e.V., Berlin mögliche Ursachen – Neueste Erkenntnisse
aus den Forschungsvorhaben des
10.15 Verlust von Insektendiversität durch Entomologischen Vereins Krefeld
Grünlandintensivierung Martin Sorg
Prof. Dr. Wolfgang W. Weisser Entomologischer Verein Krefeld (EVKr),
Technische Universität München Neukirchen-Vluyn
10.40 Grünlandwirtschaft trotz Naturschutz – Kaffeepause
Antworten aus der Agrarwissenschaft
Prof. Dr. Martin Elsäßer Bald keine Schmetterlinge mehr – 15.45
Universität Hohenheim besorgniserregende Rückgänge der Artenvielfalt in
unseren Kulturlandschaften:
11.05 Grünlandbasierte Milchviehhaltung und indirekte Einwirkungen auf Schutzgebiete
Naturschutz – passt das zusammen? Dr. Jan Christian Habel
Jendrik Holthusen Technische Universität München
Grünlandzentrum Niedersachsen, Övelgönne
Pflanzenschutzmittel zulassen und trotzdem 16.15
Kaffeepause Biodiversität schützen – geht das?
Dr. Mareike Güth
12.00 Zwei Kurzvorträge und Diskussion: Umweltbundesamt (UBA), Dessau
Grünland besser in Wert setzen –
taugen die Instrumente der GAP? Bienenrettung – Was ist zu tun? 16.45
Dr. Jürgen Metzner Corinna Hölzel
Deutscher Verband für Landschaftspflege (DVL) e.V., Bund für Umwelt und Naturschutz
Ansbach Deutschland e.V. (BUND), Berlin
12.15 Was am Ende übrig bleibt: Wertgrünland in
Schleswig-Holstein und sein Erhalt
Dr. Silke Lütt
Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und länd-
liche Räume Schleswig-Holstein (LLUR SH), Flintbek
22 23DONNERSTAG 27 | 09 | 2018 DONNERSTAG 27 | 09 | 2018
FACHVERANSTALTUNG 5 Zukunft der (Nieder-)Moore in FV 5 MODUL 2
Deutschland
GEBIETS- UND ARTENSCHUTZ
Moderation und Diskussionsleitung: 14.00 - 18.00
Silvia Bender
Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland e.V. (BUND), Berlin
Moorschutz im Klimawandel 14.15
Prof. Dr. Matthias Drösler
FV 5 MODUL 1 Natura 2000 – aktuelle Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Herausforderungen (HSWT), Freising
10.00 - 13.00 Moderation und Diskussionsleitung: Bedarf von Flächenkulissen für die 14.45
Dr. Axel Ssymank Wiedervernässung von (Nieder-)Mooren
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn Prof. Dr. Jutta Zeitz
Humboldt-Universität, Berlin
10.15 Defizite bei der Umsetzung von Natura 2000
Bernd Koop Kaffeepause
Landesnaturschutzverband Schleswig-Holstein,
Kiel, Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Die Niedermoore Deutschlands im Licht 15.45
Schleswig-Holstein und Hamburg, Plön globaler Herausforderungen
Prof. Dr. Hans Joosten
10.45 Low Hanging Fruits: Können wir kurzfristige Universität Greifswald
Verbesserungen der Erhaltungszustände von
Lebensraumtypen und Arten erreichen? (Ökonomische) Rahmenbedingungen für einen 16.15
Axel Benemann effektiven Moorbodenschutz
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz Dr. Bernhard Osterburg
und nukleare Sicherheit (BMU), Bonn Thünen-Institut, Braunschweig
Kaffeepause Moorschutz: Klimaschutz versus Artenschutz 16.45
Dr. Hermann Hötker
11.45 Länderübergreifende Verbesserung des Michael-Otto-Institut, Bergenhusen
Erhaltungszustands: Beispiel Integriertes LIFE-
Projekt „Atlantische Sandlandschaften“
Dr. Sebastian Schmidt
Bezirksregierung Münster
12.15 Grundlagen für einen Aktionsplan Schutzgebiete
– ein neuer Impuls zur Verbesserung des Schutz-
gebietsnetzes in Deutschland?
Werner Ackermann
Planungsbüro für angewandten Naturschutz
GmbH (PAN), München
24 25DONNERSTAG 27 | 09 | 2018 DONNERSTAG 27 | 09 | 2018
Bürgerschaftliches Engagement FV 6 MODUL 2
mit Zukunftsperspektive
FACHVERANSTALTUNG 6
Moderation und Diskussionsleitung: 14.00 - 18.00
NATURSCHUTZ UND AKTUELLE Dr. Ulrike Hoffmann
GESELLSCHAFTLICHE Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn
HERAUSFORDERUNGEN Motivationen und Hemmnisse für ein 14.15
Engagement von Bürgerinnen und Bürgern
Dr. Anke Blöbaum
FV 6 MODUL 1 Wertewandel und soziale Universität Magdeburg
Gerechtigkeit: Perspektivwechsel
Evaluierung von ehrenamtlichem Engagement – 14.45
10.00 - 13.00 Moderation und Diskussionsleitung: Erfahrungen aus Naturschutzprojekten
Dr. Lars Berger Martina Löw
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
(BUND), Berlin
10.15 Wertewandel und soziale Gerechtigkeit –
Wo stehen wir? Kaffeepause
Dr. Kora Kristof
Umweltbundesamt (UBA), Dessau Ehrenamtliches Monitoring im Naturschutz – 15.45
Stand und Perspektiven
10.45 Naturpraktiken und -vorstellungen von sozial Dr. Wiebke Züghart
benachteiligten Menschen – Erste Erfahrungen Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn
aus einer Pilotstudie
Dr. Hans-Werner Frohn Erfolgreiche Musterlösungen in der Praxis: 16.15
Stiftung Naturschutzgeschichte, Königswinter
Prof. Dr. Hans-Peter Ziemek • Das Projekt:
Universität Gießen „Ehrensache Natur – Freiwillige in Parks“
Anne Schierenberg
Kaffeepause EUROPARC Deutschland e.V., Berlin
11.45 Erfolgsfaktoren für die Kooperation von • Bürgerwissenschaften:
Naturschutz- und Sozialakteuren Chancen und Herausforderungen
Susanne Rindt Ralf Schulte
Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V. (AWO), Berlin Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), Berlin
Prof. Dr. Ralph O. Schill
12.15 Neue Perspektiven für Führungskräfte – Von der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST), Tübingen
Zukunft her wahrnehmen, leiten und gestalten
Dr. Hildegard Kurt
und.Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit
e.V., Berlin
26 27DONNERSTAG 27 | 09 | 2018 DONNERSTAG 27 | 09 | 2018
Planungspraxis – Bewertungsfragen FV 7 MODUL 2
Moderation und Diskussionsleitung: 14.00 - 18.00
Florian Mayer
Bundesamt für Naturschutz (BfN),
FACHVERANSTALTUNG 7 Außenstelle Leipzig
PLANUNGSPRAXIS / STADTNATUR Strategische Umweltprüfungen im Rahmen des 14.15
Ausbaus von Höchstspannungsleitungen
Andrea Korr
FV 7 MODUL 1 Planungspraxis in der Diskussion Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas,
Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Bonn
10.00 - 13.00 Moderation und Diskussionsleitung:
Dr. Alfred Herberg Entsiegelung als Kompensationsmaßnahme 14.45
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn Wilhelm Breuer
Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasser-
10.15 – Werkstattgespräch – wirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN),
Diskussion zum Thema Hannover
„Zukunft der Landschaftsplanung“
Kaffeepause
Impulsreferate von:
Praktische Maßnahmenumsetzung und 15.45
Prof. Dr. Stefan Heiland Evaluation im Zusammenhang Artenschutz,
Technische Universität Berlin Biotopschutz, Ausgleich
Anne Schöps
Kerstin Berg Bundesverband der Flächenagenturen in
Bielfeldt + Berg Landschaftsplanung, Fachsprecherin Deutschland e.V. (BFAD), Brandenburg
Landschaftsplanung des BDLA, Hamburg
Bedeutsame Landschaften in Deutschland – 16.15
Dr. Dieter Günnewig Gutachterliche Empfehlungen
Bosch & Partner GmbH, Hannover für eine Raumauswahl
Dr. Markus Schwarzer
Diana Waldhoff Universität Kassel
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft,
Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND), Kiel
Maria Quittek
Untere Naturschutzbehörde Stadt Aschaffenburg
Kaffeepause
28 29DONNERSTAG 27 | 09 | 2018 DONNERSTAG 27 | 09 | 2018
Ökonomische Aspekte in der politi- FV 8 MODUL 2
schen Naturschutzkommunikation
Moderation und Diskussionsleitung: 14.00 - 18.00
Beyhan Ekinci
FACHVERANSTALTUNG 8 Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn
ÖKONOMISCHE FRAGEN / RECHTSFRAGEN Abbau naturschädlicher Subventionen – 14.15
Chancen und Risiken
Dr. Burkhard Schweppe-Kraft
FV 8 MODUL 1 Finanzierung von Naturschutz – Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn
wie viel, von wem, wofür?
Abgaben auf Stickstoffüberschüsse und 14.45
10.00 - 13.00 Moderation und Diskussionsleitung: Pflanzenschutzmittel – Wirkung und
Sarah Schomers Finanzierungspotenzial
Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), Berlin Dr. Stefan Möckel
Helmholtz-Zentrum für
10.15 Schätzung privater und öffentlicher Ausgaben für Umweltforschung (UFZ), Leipzig
den Naturschutz in Deutschland – Herausforde-
rung EU-Biodiversity Tracking und CBD-Reporting Kaffeepause
Angelika Wurzel
Deutscher Rat für Landespflege (DRL), Bonn Deutschlandweite Erfassung und Bewertung von 15.45
Ökosystemleistungen und Naturkapital
10.45 EU-Naturschutzfinanzierung in Deutschland Dr. Ralf-Uwe Syrbe
Ursula Stratmann Leibniz-Institut für ökologische
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Raumentwicklung (IÖR), Dresden
nukleare Sicherheit (BMU), Bonn Rachel Pekker
Technische Universität Berlin
Kaffeepause
Ökonomische Naturschutzargumente 16.15
11.45 Finanzierung der EU-Naturschutzrichtlinien, aus betrieblicher Sicht – Beobachtungen
Anforderungen an EU-Haushalt und Gemeinsame und Thesen
Agrarpolitik nach 2020 Dr. Katrin Reuter
Konstantin Kreiser Biodiversity in Good Company – Initiative e.V. /
Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU), Berlin Koordinierungsstelle „Unternehmen Biologische
Vielfalt 2020“, Berlin
12.15 Perspektive: Naturschutzfonds
Dr. Berthold Pechan Soziale Ungleichheit und Wertschätzung 16.45
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, der Natur – Implikationen für Politikberatung
Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND), Kiel und -gestaltung auf nationaler
und internationaler Ebene
Jasper Meya
Humboldt-Universität, Berlin
30 31DONNERSTAG 27 | 09 | 2018 DONNERSTAG 27 | 09 | 2018
Junge Menschen im Naturschutz FV 9 MODUL 2
Moderation und Diskussionsleitung: 14.00 - 18.00
Maria Boness
Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, Molfsee
FACHVERANSTALTUNG 9
Junge Sicht auf den Naturschutz: 14.15
JUNGES FORUM Wie erhalten wir morgen Biodiversität?
Ruth Heeren
BUNDjugend Bayern, München
FV 9 MODUL 1 Die Zukunft der Artenkenntnis
Die Zukunft ist vorhersagbar – Neue Prioritäten 14.35
10.00 - 13.00 Moderation und Diskussionsleitung: und Allianzen im Naturschutz
Maria Boness Dr. Gregor Hagedorn
Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, Molfsee Museum für Naturkunde, Berlin
10.15 Erosion der Artenkenntnis: Früher war alles besser? 15.00
Aktuelle Entwicklungen seit dem letzten DNT Die Wahrnehmung von und der Umgang mit
Philipp Meinecke Normalität und Shifting Baselines
Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein GmbH, Matthias Wanner
Molfsee Wuppertal Institut für Klima, Umwelt,
Energie, Wuppertal
10.45 Förderung von Artenkenntnis – Erfahrungen aus
der Praxis/Netzwerke für die Artenkenntnis: Kaffeepause
• Neue ArtenkennerInnen braucht das Land: Erfolg- Neue Generation, neues Glück? 15.50
reiche Feldbotanik-Kurse und Zertifizierung in der Naturbewusstsein in Deutschland
Schweiz bei unter 30-Jährigen
Patrick Kuss Andreas Wilhelm Mues
Universität Zürich Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn
• Insektencamps – Magnet für junge Entomologen Von bunten Menschen und schrulligen Tomaten – 16.15
in Österreich Mit dem DivBike
Dr. Herbert Wagner den Austausch über Artenvielfalt fördern
Österreichische Entomologische Gesellschaft, Wien Guido Beneke
Deutsche Schreberjugend, Berlin
Kaffeepause Svenja Nette
Prinzessinnengärten, Berlin
12.15 Naturschutz digital: Ersetzen DNA-Barcoding,
Horchboxen und Apps in Zukunft die Personen, Wie können wir das Engagement junger 16.40
die Arten kennen? Menschen im Naturschutz fördern?
Jürgen Trautner – Themen-Cafe –
Arbeitsgruppe für Tierökologie und Planung, In moderierten Kleingruppen werden wir Fragen
Filderstadt rund um die Chancen und Herausforderungen
zum Naturschutznachwuchs nachgehen.
32 33DONNERSTAG 27 | 09 | 2018 DONNERSTAG 27 | 09 | 2018
OFFENES FORUM 19.00
Insektensterben und evidenz-basierter Naturschutz
Während das Wort "Insektensterben" in aller Munde ist und
nicht grundsätzlich bezweifelt wird, gehen die Meinungen über
OFFENE FOREN die Ursachen des Insektensterbens und über die Möglichkeiten,
AM DONNERSTAG 27.09.2018 durch konkretes Tun die Abundanz und Diversität der Insekten zu
beeinflussen, weit auseinander. In einer solchen Situation können
wissenschaftliche Untersuchungen helfen, eine zielgerichtete
ÜBERSICHT Debatte zu führen. Allerdings darf die Wissenschaft auch nicht
dazu benutzt werden, Entscheidungen zu verzögern, die heute
19.00 – Insektensterben und evidenz-basierter Naturschutz bereits getroffen werden könnten, mit dem Hinweis auf notwen-
Gemeinsamer Arbeitskreis BBN-BfN-GfÖ dige weitere Forschung. Was wissen wir also bereits sicher genug,
um handeln zu können und was muss noch erforscht werden? In
dem offenen Forum soll in den Impulsreferaten der aktuelle Stand
19.00 – 40 Jahre Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein –
des Wissens zu den Ursachen des Insektensterbens und den Mög-
40 Jahre Aufbau der Grünen Infrastruktur:
Was hat das Engagement gebracht? lichkeiten zur Verbesserung der Situation kurz dargestellt werden.
Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Darüber hinaus sollen die mögliche Rolle der Wissenschaft für die
Aufklärung des Insektensterbens und die Konsequenzen für den
Vollzug diskutiert werden.
19.30 – Gewässerretter – eine Erfolgsgeschichte von
Impulsreferate:
Wassersport und Naturschutz
Naturschutzbund Deutschland (NABU), Verband Deutscher Sport-
Insektensterben: Was wissen wir und was nicht?
taucher (VDST), Deutscher Kanu-Verband (DKV) und Deutscher Prof. Dr. Alexandra Klein
Segler-Verband (DSV) Universität Freiburg
19.00 – E-Partizipation in der Verbändebeteiligung – Online-
gestützte Koordination bei der Zusammenarbeit von Umwelt- Was hilft gegen das Insektensterben?
und Naturschutzverbänden Dr. Sebastian Seibold
Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V. (UfU), Berlin Technische Universität München
19.00 – Geocaching und mehr – Kommunikation und Moderatoren:
Perspektiven in der Raumnutzung
Deutscher Wanderverband (DWV), Projekt „Natursport.Umwelt.
Prof. Dr. Wolfgang W. Weisser
Bewusst“
Technische Universität München
19.00 – Naturschutz – quo vadis? PD Dr. Andreas Krüß
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn
Baden-Württemberg (UM)
Veranstalter:
19.00 – Werkzeuge zum Umgang mit rechten Parolen im Gemeinsamer Arbeitskreis BBN-BfN-GfÖ
GfÖ
Natur- und Umweltschutz
Jugendverbände im Deutschen Naturschutzring (DNR) e.V.
The Ecological Society of
Germany, Austria and
Switzerland
34 35DONNERSTAG 27 | 09 | 2018 DONNERSTAG 27 | 09 | 2018
OFFENES FORUM 19.00
40 Jahre Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein –
40 Jahre Aufbau der Grünen Infrastruktur:
Was hat das Engagement gebracht? BEGRÜSSUNG UND IMPULSREFERATE
Offener Abend mit kulinarischem Begleitprogramm Sandra Redmann
Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Ort: Ökologie-Zentrum der Universität Kiel, Olshausenstraße 75
Dr. Walter Hemmerling
Das Artensterben schreitet rasant voran. Ist der Aufbau einer Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Grünen Infrastruktur das heilende Gegenmittel? Die Stiftung
Naturschutz Schleswig-Holstein ist seit 40 Jahren in Deutschland Prof. Dr. Tim Diekötter
die Vorreiterin beim Aufbau der Grünen Infrastruktur. Aber wie Universität Kiel
viel Fläche brauchen wir, um das Überleben der heimischen Arten
zu sichern und wie müssen diese Flächen aussehen? Prof. Dr. Beate Jessel
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn
In den 40 Jahren ist es der Stiftung Naturschutz gelungen, in
Schleswig-Holstein 300 Schutzgebiete mit einer Fläche von über ... und Überraschungsgast
35.000 Hektar zusammenzukaufen. Damit hat sie einen großen
Teil der Biotopverbundplanung des Landes realisiert. Aber ist es Veranstalter:
auch gelungen, einen Kontrapunkt gegen den Verlust von Arten Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
zu setzen? Ausgehend von den Erfahrungen aus 40 Jahren Auf-
bauarbeit sollen Impulsreferate aus der Wissenschaft und aus der
Politik die Bedeutung einer grünen Infrastruktur für Natur und
Menschen beleuchten.
Im Anschluss lädt die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
anlässlich ihres 40-jährigen Jubiläums zu kulinarischen Genüssen
aus dem Stiftungsland ein.
36 37DONNERSTAG 27 | 09 | 2018 DONNERSTAG 27 | 09 | 2018
OFFENES FORUM 19.30
NABU, VDST, DKV und DSV möchten die bisherigen Erfahrungen
GewässerretterInnen – eine Erfolgsgeschichte von der Gewässerretter mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des
Wassersport und Naturschutz Deutschen Naturschutztages teilen und zum Mitmachen einladen.
Seit zwei Jahren sind sie die Gewässerretter: Naturschutzbund Besuchen Sie uns und diskutieren Sie mit:
Deutschland (NABU), Verband Deutscher Sporttaucher (VDST),
Deutscher Kanu-Verband (DKV) und Deutscher Segler-Verband • Wie funktioniert Citizen Science im Gewässerschutz?
(DSV). Die Idee ist einfach: Naturschutz und Wassersport enga-
gieren sich gemeinsam gegen die zunehmende Vermüllung von • Welche Rolle spielen freiwillige Sammelaktionen im Kampf
Meeren, Flüssen und Seen. gegen die zunehmende Vermüllung unserer Gewässer?
Mit dem Relaunch der Webseite www.gewässerretter.de im Jahr
2016 bieten die Partnerverbände eine moderne Plattform für • Welchen Beitrag können Naturschutz und Wassersport
Naturliebhaber und Wassersportler. Per App können Müllfunde gemeinsam für Müllvermeidung, Ressourcenschonung und
dokumentiert und gemeldet, Reinigungsaktionen geplant und ein umweltverträgliches Naturerlebnis leisten?
bilanziert werden und es gibt Informationen sowie praktische
Tipps rund um die Themen Müll in Gewässern, Müllvermeidung Mit:
und Ressourcenschonung. Dr. Kim Cornelius Detloff
Die Bilanz kann sich sehen lassen. 2017 sammelten die ehrenamt- Naturschutzbund Deutschland e.V (NABU)
lichen GewässerretterInnen bei 48 Gemeinschaftsaktionen mehr
als 10.000 Kilogramm Müll. Einige Aktionen mit Beteiligung von
Tauchern, Kanuten und Seglern fanden dabei auch auf und unter Prof. Dr. Ralph Schill
Wasser statt. Verband Deutscher Sporttaucher e.V.
Neben den eigentlichen Reinigungsaktionen verfolgt das Projekt
auch einen Citizen Science-Ansatz: Wertvolle Daten zur Müllbe-
lastung heimischer Gewässer werden zusammengetragen. Dabei Ulrich Clausing
greift die Gewässerretter-App auf ein einfaches Monitoringpro- Deutscher Kanu-Verband e.V.
tokoll zurück, womit Müllmengen und Müllkategorien bestimmt
werden können. Gemeinsam mit der Positionsbestimmung per
GPS entsteht so eine interaktive Karte der Müllverteilung, aber N.N.
auch des ehrenamtlichen Engagements zum Gewässerschutz in Deutscher Segler-Verband e.V.
Deutschland.
38 39DONNERSTAG 27 | 09 | 2018 DONNERSTAG 27 | 09 | 2018
OFFENES FORUM 19.00 OFFENES FORUM 19.00
E-Partizipation in der Verbändebeteiligung – Online- Geocaching und mehr – Kommunikation und
gestützte Koordination bei der Zusammenarbeit von Perspektiven in der Raumnutzung
Umwelt- und Naturschutzverbänden: Einblick in drei
Plattformen (Niedersachsen, Berlin und Brandenburg) Das individuelle Erleben von Natur
spielt in der heutigen Zeit eine immer
größere Rolle. Moderne Technik, wie
Die Zusammenarbeit der Verbände kann durch die Digitalisierung zum Beispiel GPS-Geräte und Smart-
von Arbeitsabläufen erleichtert und standardisiert werden. Zwischen phones, macht es immer einfacher,
2013 und 2017 entwickelte das Unabhängige Institut für Umweltfra- außergewöhnliche Orte in der Natur
gen e.V. (UfU) zusammen mit der Bürgerbeteiligungsagentur Zebra- zu entdecken und diese auf neue oder
log elektronische Plattformen in den Bundesländern Niedersachsen, ungewöhnliche Art zu nutzen.
Berlin und Brandenburg zur Vereinfachung der Kooperation zwischen Oft ist Menschen gar nicht wirklich bewusst, dass sie sich dabei auf
Umweltverbänden. Ein weiteres Ziel der Plattformen ist die erleich- fremdem Grund und Boden bewegen und sich hieraus Rechte und
terte Einbeziehung von engagierten Bürgerinnen und Bürgern in die Pflichten ableiten sowie Reibungspunkte entstehen können. Dieses
Beteiligungsarbeit der Verbände. Die Verbändebeteiligungsplattfor- fehlende Verständnis, sowie die ständige Weiter- und Neuentwick-
men sind inzwischen in die Praxis in den jeweiligen Bundesländern lung von Natursportarten, stellt deshalb die Bemühungen, die
überführt. Auf den Plattformen informieren beispielsweise das Lan- Umwelt und Natur zu schützen und zu erhalten, vor neue Heraus-
desbüro in Brandenburg und die BLN in Berlin über aktuelle Verfahren forderungen.
mit Öffentlichkeits- und Verbandsbeteiligung und stellen Vertreterin- Das Ziel des Projektes „Natursport.Umwelt.Bewusst“ ist es, die un-
nen und Vertretern anderer Umweltverbände und auch Bürgerinnen terschiedlichen Interessen von Natursporttreibenden, Grund- und
und Bürgern die notwendigen Unterlagen zur Wahrnehmung ihrer Waldbesitzenden, Tourismus, Jagd und Forst, Gebietsverwaltungen
Beteiligungsrechte und insbesondere zur Mitwirkung an den natur- und dem Natur- und Umweltschutz zu vereinen. Am Beispiel des
schutzfachlichen Stellungnahmen der Verbände bereit (siehe auch: Geocachings soll gezeigt werden, wie es möglich sein kann, die
www.umwelt-beteiligung.de). Ausübenden neuer Natursporttrends für die Bedürfnisse anderer
Naturnutzender zu sensibilisieren, und umgekehrt.
In der Veranstaltung werden die grundsätzlichen Vorteile der Beteili- Dabei besteht die besondere Herausforderung darin, dass die Betei-
gung über E-Partizipation erläutert und danach die drei Plattformen ligten bei diesen neuen Trends nicht in klassischen Vereinsstruktu-
in ihrer Funktionsweise online ausführlich vorgestellt. Das Mitbrin- ren organisiert sind, sondern ihre Sportart selbst-organisiert und/
gen von Laptops ist daher von Vorteil. oder online vernetzt ausüben. Deswegen liegt das Hauptaugenmerk
des Projektes darauf, Kommunikationsformen zu entwickeln und
Referenten: zu erproben, mit denen solche Zielgruppen erreicht und in einen
Karl Stracke und Fabian Stolpe Dialog eingebunden werden können.
Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V. (UfU), Berlin Dieses Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und
das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare
Sicherheit.
Referent: Jan Fillisch
Projektreferent „Natursport.Umwelt.
Veranstalter: Bewusst“, Deutscher Wanderverband
www.umwelt-beteiligung.de (DWV)
https://umwelt-beteiligung-berlin.de/
https://umwelt-beteiligung-brandenburg.de/ Veranstalter:
www.umwelt-beteiligung-niedersachsen.de Deutscher Wanderverband (DWV)
Projekt „Natursport.Umwelt.Bewusst“
40 41DONNERSTAG 27 | 09 | 2018 DONNERSTAG 27 | 09 | 2018
OFFENES FORUM 19.00
Naturschutz – quo vadis? Vorträge:
Die biologische Vielfalt schwindet … Das wissen diejenigen, die Naturschutz ja, aber welche Natur soll mit welchen
sich mit der Natur beschäftigen, eigentlich schon lange. Instrumenten geschützt werden?
Die Schlagzeilen aus dem vergangenen Jahr haben erneut aufge- Dr. Andre Baumann
schreckt: Die Insektenbiomasse in Kulturlandschaften ist um 80% Staatssekretär, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirt-
im Vergleich zu Werten in den 1970er Jahren eingebrochen. Der schaft des Landes Baden-Württemberg (UM)
Schutz der biologischen Vielfalt ist also dringender denn je. Die
gesellschaftliche Akzeptanz des Naturschutzes hat sich deutlich Naturschutz und Nachhaltige Entwicklung – sektorale
verbessert und große Teile der Gesellschaft stehen dem Natur- Fokussierung oder alles zugleich?
schutz grundsätzlich positiv gegenüber. Prof. Dr. Thomas Potthast
Universität Tübingen
Eigentlich sind die Voraussetzungen für einen notwendigen
Aufbruch und eine deutliche Stärkung des Naturschutzes gut. Naturschutz in der Kulturlandschaft – auf dem Acker aufgegeben
Aber, wenn es konkret wird und Entscheidungen anstehen, ist und im Grünland die falschen Strategien ausgegrenzt
der Naturschutz dann doch wieder in der Verteidigungsposition Prof. Dr. Rainer Luick
und muss sich ständig neu erklären und rechtfertigen. Und wir Hochschule Rottenburg
arbeiten uns an Zauneidechse, Feldhecke, Wolf und Co. ab, Ort für
Ort, Projekt für Projekt. Veranstalter:
Aufgrund fehlender verbindlicher Standards werden Projekt für Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Projekt die Erfassungs- und Bewertungsmethoden neu entwi- des Landes Baden-Württemberg (UM)
ckelt. Der Naturschutz ist ein Gemischtwarenladen, Naturschüt-
zerinnen und Naturschützer pflegen ihre Lieblingskinder, in
Verwaltung, in den Verbänden, in den Wissenschaften … Manche
leben gut vom Schwinden der Natur, weil die Auftragslage bei
Gutachtern stimmt, Spenden und Mitgliedsbeiträge fließen.
Fragen über Fragen: Schützen wir mit den richtigen Mitteln und
Instrumenten die biologische Vielfalt? Schützen wir überhaupt die
„richtige Natur“, die „richtigen“ Arten und die „richtigen“ Lebens-
räume? Setzen wir die richtigen Anreize für ein naturförderndes
Verhalten? Müssten wir uns nicht stärker im Naturschutz konzen-
trieren und fokussieren? Was sollten wir im Naturschutz verstärkt
unternehmen und wo sollten wir Handeln eventuell auch reduzie-
ren, „Leitbilder“, die sich eventuell überholt haben, auch aufgeben?
Brauchen wir Standards im Naturschutz, wie eine "TA Artenschutz"?
Brauchen wir mehr dynamische oder mehr statische Naturschutz-
konzepte? Wie können wir Verbündete gewinnen?
Wir finden: Wir brauchen eine fachliche Debatte für einen
modernen und erfolgreichen Naturschutz.
42 43DONNERSTAG 27 | 09 | 2018 DONNERSTAG 27 | 09 | 2018
OFFENES FORUM 19.00
Werkzeuge zum Umgang mit rechten Parolen im
Natur- und Umweltschutz
Rechte Gruppierungen und Einzelpersonen engagieren sich im
Natur- und Umweltschutz. Sie wehren sich gegen Gentechnik
und Atomenergie. Sie plädieren für eine ökologische Landwirt-
schaft und für eine artgerechte Tierhaltung. Sie sind für die
heimische Biene und gegen eingeschleppte Neophyten.
Völkische, nationalistische bis hin zu rechtsextremen Ideologien,
die Themen wie Heimat und Naturschutz als Köder für ihre Ideen
nutzen, gehören leider nicht der Vergangenheit an, sondern
stellen nach wie vor ein nicht zu unterschätzendes Problem dar.
Sowohl im direkten Gespräch, aber vor allem auch im Internet via
Social Media häufen sich wieder Situationen, in denen Natur-
schützerInnen mit rechten Öko-Sprüchen konfrontiert werden.
Dem muss mit klarer Position etwas entgegengesetzt werden.
Freitag 28.09.2018
Doch wie können wir das schaffen, ohne in argumentative Eng-
pässe zu geraten? 09.00-9.45 PLENUM
Volle Fahrt voraus: Biodiversität nach 2020
Insbesondere junge Aktive im Naturschutz – egal ob verbandlich Dr. Elsa Nickel
organisiert oder nicht – erhalten in diesem Forum Werkzeuge, um Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und
diesen Strömungen klare Kante bieten zu können. Gemeinsam nukleare Sicherheit (BMU), Bonn
mit der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement
im Naturschutz (FARN) stellen VertreterInnen von Jugendver- 10.00-17.00 PARALLELE FACHVERANSTALTUNGEN 1-9
bänden anhand von Praxisbeispielen Argumentationshilfen und MODUL 3: 10.00-13.00 MODUL 4: 14.00-17.00
Methoden vor, um auf rechte Unterwanderungsstrategien in
verschiedenen Situationen reagieren zu können. 17.00-18.00 ABSCHLUSSVERANSTALTUNG
Moderation und Schlusswort:
Veranstalter: Dr. Alfred Herberg
Jugendverbände im Deutschen Bundesamt für Naturschutz (BfN ), Bonn
Naturschutzring e.V.
... unsere Überraschungsgäste erwarten Sie!
44 45FREITAG 28 | 09 | 2018 FREITAG 28 | 09 | 2018
Naturschutzprojekte und FV 1 MODUL 4
Maßnahmen
FACHVERANSTALTUNG 1 Moderation und Diskussionsleitung: 14.00 - 17.00
Rolf de Vries
AUFGABEN DES NATURSCHUTZES IM Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel
MEER UND AN DEN KÜSTEN und der Natur e. V., Ahrensburg
Erfolgreiche Naturschutzprojekte 14.15
an der Ostseeküste
FV 1 MODUL 3 Vögel / Meeressäugetiere – Hauke Drews
Probleme und Lösungsansätze Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, Molfsee
10.00 - 13.00 Moderation und Diskussionsleitung: Naturschutzköge der Westküste – insbesondere 14.45
Dr. Dietmar Fahnert ihre Bedeutung für Küsten- und Wiesenvögel
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Dr. Walther Petersen-Andresen
Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND), Kiel Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und länd-
liche Räume Schleswig-Holstein (LLUR SH),
10.15 Der Kormoran: populationsökologische Erkenntnisse Flintbek
und naturschutzpolitische Schlussfolgerungen
Christof Herrmann Kaffeepause
Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie
Mecklenburg-Vorpommern, Güstrow Nationalpark Schleswig-Holsteinisches 15.45
Wattenmeer – ein Gewinn für Natur und Mensch
10.45 Gänse und Landwirtschaft – Ansätze zum Dr. Martin Stock
Management wachsender Gänsebestände in den Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und
Küstenregionen Schleswig-Holsteins Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN),
Dr. Jan Kieckbusch Nationalparkverwaltung, Tönning
Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und länd-
liche Räume Schleswig-Holstein (LLUR SH), Wiederansiedlung der heimischen Europäischen 16.15
Staatliche Vogelschutzwarte, Flintbek Auster in der Nordsee
Dr. Bettina Holsten Dr. Bernadette Pogoda
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Alfred-Wegener-Institut, Bremerhaven
Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND), Kiel
Kaffeepause
11.45 Meeresenten in der Ostsee
Dr. Nele Markones
FTZ Westküste, Büsum
12.15 Meeressäuger unter Stress – Wie können Wale und
Robben vor Umweltgefahren geschützt werden?
Dr. Michael Dähne
Stiftung Deutsches Meeresmuseum, Stralsund
46 47FREITAG 28 | 09 | 2018 FREITAG 28 | 09 | 2018
Naturschutzkommunikation – 12.20
Wie und womit erreiche ich den Gast?
Marén Bökamp
Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und
Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN), National-
FACHVERANSTALTUNG 2 parkverwaltung, Tönning
MEERE UND NUTZUNG
Größer, höher, weiter … technische FV 2 MODUL 4
Großprojekte an Küste und Meer
FV 2 MODUL 3 Tourismus: Chancen und Risiken für
eine nachhaltige Entwicklung Moderation und Diskussionsleitung: 14.00 - 17.00
Thorsten Elscher
10.00 - 13.00 Moderation und Diskussionsleitung: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft,
Beate Job-Hoben Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND), Kiel
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn
Größer, tiefer, weiter – Großprojekte im Meer 14.15
10.15 Welchen Einfluss hat die touristische Nutzung auf Dr. Bettina Taylor
Schutzgebiete? Bund für Umwelt und Naturschutz
Prof. Dr. Anja Wollesen Deutschland e.V. (BUND), Bremen
Fachhochschule Westküste, Heide
Warum ist das Beteiligungsverfahren 14.45
10.40 Nationalpark Wattenmeer, Weltnaturerbe und zur Stromanbindung in Schleswig- Holstein
Tourismusdestination – wie passt das zusammen? ein Erfolgsmodell?
Dr. Christiane Gätje
Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark Statements:
und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN), Rotraud Hänlein
Nationalparkverwaltung, Tönning Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft,
Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND), Kiel
Kaffeepause
Dr. Bernd Brühöfner
11.30 Kooperation Naturschutz und Tourismus aus Sicht TenneT GmbH, Bayreuth
einer Touristikerin
Constanze Höfinghoff Nadine Bethge
Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), Büro Berlin
11.55 Erfolgreiche Partnerinitiativen in den Nationalen Dr. Hans-Ulrich Rösner
Naturlandschaften und im Nationalpark WWF-Wattenmeerbüro, Husum
Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer
Anja Szczesinski Christoph Herden
WWF-Wattenmeerbüro, Husum Gesellschaft für Freilandökologie und
Matthias Kundy Naturschutzplanung mbH (GfN), Molfsee
Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und
Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN), National-
parkverwaltung, Tönning
48 49FREITAG 28 | 09 | 2018 FREITAG 28 | 09 | 2018
Schutz der Meeresumwelt FV 3 MODUL 2
international
FACHVERANSTALTUNG 3
Moderation und Diskussionsleitung: 14.00 - 17.00
INTERNATIONALER KÜSTEN-, MEERES- Jochen Lamp
WWF Ostseebüro, Stralsund
UND KLIMASCHUTZ
Ohne Regeln geht es nicht: Schutz der 14.15
Meeresbiodiversität durch OSPAR und HELCOM
Juliane Wendt
FV 3 MODUL 1 Meeres- und Klimaschutz Landesamt für Umwelt,
Naturschutz und Geologie, Güstrow 14.45
10.00 - 13.00 Moderation und Diskussionsleitung:
Kirsten Wegner Plastikmüll, Geisternetze
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Dr. Kim Detloff
Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND), Kiel Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), Berlin
10.15 Klimaschutz und Meeresschutz Kaffeepause
Prof. Dr. Martin Visbeck
Universität Kiel Munitionsaltlasten 15.45
Jens Sternheim
10.45 Wattenmeerstrategie 2100 – Können wir uns dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft,
Klimawandel anpassen? Umwelt, Natur und Digitalisierung
Dr. Jacobus Hofstede (MELUND), Kiel
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft,
Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND), Kiel Wer räumt auf? Materialien und Verfahren zur Ent- 16.15
fernung von Mikroplastik aus dem Wasserkreislauf
Kaffeepause Daniel Venghaus
Technische Universität Berlin
11.45 Frühschoppen: Was muss Deutschland tun,
um die Klimaziele zu erreichen?
Daniel Mittler
Greenpeace International, Berlin
Michael Schäfer
WWF Deutschland, Berlin
Dorothee Herr
International Union for Conservation of Nature
(IUCN), Berlin
Simon Karrer
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und
nukleare Sicherheit (BMU), Bonn
50 51Sie können auch lesen