KOMPASS - LEITFADEN KOMMUNALPROGRAMMSICHERHEITSSIEGEL - HESSISCHES MINISTERIUM DES INNERN UND FÜR SPORT
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Hessisches Ministerium
des Innern und für Sport
Leitfaden
KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel
KOM
PASSWeiterführende Informationen zum KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel finden Sie unter www.kompass.hessen.de Hessisches Ministerium des Innern und für Sport Friedrich-Ebert-Allee 12 65185 Wiesbaden Telefon: 0611/3532181 kompass@hmdis.hessen.de www.innen.hessen.de www.kompass.hessen.de 2
SICHER
KO ML HEITS
UNA
M
SIEGEL
P R O
GRAMM
Inhalt
Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe 5
I. Was ist KOMPASS? 6
II. Wie kann eine Kommune an KOMPASS teilnehmen? 7
III. Verleihung des Sicherheitssiegels 9
IV. Best-Practice-Beispiele aus den Modellkommunen 11
a. Bad Homburg v. d. Höhe 12
b. Schwalbach am Taunus 15
c. Hanau 18
d. Maintal 21
V. Angebote der Polizei (Auswahl) 24
VI. Ansprechpartner 27
3Sicherheit ist eine
KOM
gemeinsame Aufgabe PASS
Sehr geehrte Damen und Herren,
schon heute ist Hessen eines der sichersten Seit mehr als fünf Monaten arbeiten unsere
Länder im Bundesvergleich. Die Zahl der Modellkommunen Hanau, Bad Homburg,
registrierten Straftaten ist mit 375.632 Fällen Maintal und Schwalbach am Taunus in allen
im Jahre 2017 auf dem seit 1980 niedrigs- Fragen der Sicherheit noch enger zusam-
ten Stand, die Aufklärungsquote hat zeit- men, und die ersten Ergebnisse sind sehr
gleich mit 62,8 Prozent einen neuen histori- vielversprechend. Die KOMPASS-Kommu-
schen Höchststand erreicht. nen haben mit ihrem Engagement nicht
weniger als Pionierarbeit geleistet. Die
Mit unserer neuen und bundesweit einzig- positiven Entwicklungen in den Modell-
artigen Initiative KOMPASS möchten wir kommunen bestätigen die Wirksamkeit der
nunmehr erreichen, dass unsere hessi- Initiative KOMPASS, die wir nunmehr lan-
schen Städte und Gemeinden Sicherheits- desweit anbieten.
themen selbstständiger angehen und indi-
viduelle Lösungen für Probleme vor Ort Mit diesem „Leitfaden“ geben wir Ihnen alle
entwickeln können. Wir wollen Kommunen, relevanten Informationen zur Initiative
Polizei und Bürger sowie weitere gesell- KOMPASS an die Hand, um die kommunale
schaftliche Akteure an einen Tisch bringen, Sicherheit in Ihrer Stadt oder Gemeinde
damit unter Berücksichtigung der lokalen weiter zu verbessern.
Bedingungen angepasste Maßnahmen
erfolgen können. Ihr
Peter Beuth
5I. Was ist KOMPASS?
KOMPASS ist ein Angebot des Hessischen Stadtwerke, die Entsorgungsbetriebe, die
Innenministeriums an die Städte und Feuerwehr, der ÖPNV, aber auch Kirchen,
Gemeinden in Hessen und zielt auf eine Industrie, Handel, Handwerk, Schulen und
nachhaltig ausgerichtete Verzahnung und Vereine.
noch engere Zusammenarbeit zwischen
Bürgerinnen und Bürgern, Polizei und Sie alle bringen ihre Einschätzung zur Situ-
Kommune ab. ation, aber auch ihr Fachwissen, ihr „Know-
how“ und ihre Ressourcen ein.
Die Polizei Hessen bietet an, gemeinsam mit
den Kommunen und den Bürgerinnen und Die Initiative KOMPASS wurde seit dem
Bürgern, die spezifischen kommunalen 6. Dezember 2017 in den Modellkommu-
Sicherheitsbedürfnisse, also auch die Sorgen nen Bad Homburg, Schwalbach am Taunus,
und Ängste der Bevölkerung zu erheben, zu Hanau und Maintal getestet. Dabei hat sich
analysieren und gemeinsam ein passge- schnell herausgestellt, dass eine noch
naues Lösungsangebot zu entwickeln. engere Vernetzung und der damit verbun-
dene gemeinschaftliche Wille, die Sicher-
Es ist dabei von grundlegender Bedeu- heit vor Ort zu verbessern, Früchte trägt.
tung, dass alle kommunalen Akteure an Aufgrund der guten Ergebnisse in den vier
einem Tisch zusammenkommen. Dazu Modellregionen hat der Hessische Innen-
gehören nicht nur die Polizei und die minister Peter Beuth beschlossen, das
örtlichen Ordnungsbehörden, sondern Programm KOMPASS künftig allen hessi-
ebenso kommunale Dienstleister oder schen Städten und Gemeinden zugäng-
Unternehmen, wie beispielsweise die lich zu machen.
VERTRAUENSVOLLE
ZUSAMMENARBEIT
6II. Wie kann eine Kommune an
KOM
KOMPASS teilnehmen? PASS
Welche Schritte bis zur Verleihung des KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegels
sind seitens der Städte und Gemeinden notwendig:
1. Was muss die Kommune 4. Wie geht es nach der Aufnahme
zuerst tun? der Stadt oder Gemeinde in das
Die Kommune reicht formlos eine Bewer- Programm weiter?
bung bei dem für die Stadt oder Gemeinde Die Verantwortlichen treffen sich zu einem
zuständigen Polizeipräsidium ein. 1. Auftaktgespräch. Auf dem Programm
steht dann die:
2. Wie geht es dann weiter? ■ Bildung eines Arbeitsgremiums unter
Der Polizeipräsident oder die Leitung der Federführung des kommunalen
örtlich zuständigen Polizeidirektion wird in KOMPASS-Ansprechpartners
Begleitung des KOMPASS-Beraters mit ■ Planung und Vorbereitung der
dem Bürgermeister ein Beratungsgespräch 1. Kommunalen Sicherheitskonferenz
führen.
5. Was passiert bei der
3. Welche Mindestvoraussetzungen
1. Sicherheitskonferenz?
müssen erfüllt sein, um KOMPASS-
■ Die Kommune ist Ausrichterin der
Gemeinde zu werden?
1. Kommunalen Sicherheitskonferenz
■ Benennung eines festen Ansprechpart-
ners (möglichst im Hauptamt) ■ Vorstellung/Präsentation der Initiative
KOMPASS durch den zuständigen
■ aktive Mitwirkung der Kommune
Polizeipräsidenten
■ eigene Präventionsbeiträge unter
■ Ziel ist eine ganzheitliche Situations
Federführung/Verantwortung der
analyse rund um das Thema Sicherheit
Kommune
■ Mögliche Zusammensetzung: (Präven-
■ Prüfung der Aufnahme durch das
tionsrat), alle Behörden, Institutionen,
Polizeipräsidium
Vereine, Dienstleister, IHK, Handwerks-
kammer, Schülervertretung, Senioren-
vertretung sowie weitere Akteure des
kommunalen Lebens.
76. Was erfolgt aus der 7. Was ist die Konsequenz
1. Sicherheitskonferenz? der Feinanalyse?
■ Das Arbeitsgremium (kommunale ■ Erarbeitung konkreter und passgenauer
Federführung) erarbeitet eine Fein Maßnahmen durch das Arbeitsgremium
analyse der Sicherheitslage auf Grundlage der Ergebnisse dieser
■ Erhebung der objektiven Daten Feinanalyse
(polizeiliche und kommunale Daten) ■ Erarbeitung konkreter Lösungsvor-
■ Erhebung des subjektiven Sicherheits- schläge zu den einzelnen identifizierten
gefühls (1. Sicherheitskonferenz, Sicherheitsbedarfen
Beschwerdemanagement, kommunale ■ Vorschläge zur gemeinsamen Durch
Erkenntnisse, ggf. Bürgerbefragung) führung (Kommune, Polizei, weitere
■ Darstellung aller Präventionsmaßnah- Sicherheitspartner) z. B. in den Berei-
men/-programme, die bereits vor Ort chen Jugend, Senioren, Sichere
umgesetzt werden Kommune, Extremismus, Verkehrs
sicherheit
■ Transparente Begleitung der Sicher-
heitsinitiative durch die beteiligten ■ Zusammenfassung in einem Sicherheits-
Akteure konzept mit Meilensteinen (kurzfristige,
mittelfristige und langfristige Maßnah-
men)
8. Wie werden die Ergebnisse
der Arbeitsgruppe in
Maßnahmen umgesetzt?
■ Durchführung einer 2. Kommunalen
Sicherheitskonferenz
■ Abstimmung passgenauer Maßnahmen
■ Gemeinsame Umsetzung der zuvor
abgestimmten Maßnahmen und
Programme
8III. Verleihung des
KOM
Sicherheitssiegels PASS
Der kommunale Ansprechpartner KOM- ■ Funktionierender Präventionsrat
PASS und der polizeiliche KOMPASS-Bera- (§ 1 Abs. 6 HSOG) oder die aktive
ter schlagen auf der Grundlage des Umset- Beteiligung am Präventionsrat auf
zungsstandes des Sicherheitskonzeptes Kreisebene
die Verleihung des Sicherheitssiegels vor.
■ Mindestens drei neue Maßnahmen
Dabei sollten die folgenden Mindestvor- oder Projekte wurden erfolgreich
aussetzungen erfüllt sein, die eine Verlei- umgesetzt. Diese wurden zuvor in der
hung des Sicherheitssiegels rechtfertigen: Feinanalyse erarbeitet und beziehen
sich auf die gemeinschaftlich identifi-
zierten Sicherheitsbedarfe vor Ort.
■ Vorlage eines Berichts des kommuna-
len KOMPASS-Ansprechpartners in
Abstimmung mit dem polizeilichen
KOMPASS-Berater an die Geschäfts
stelle KOMPASS im Hessischen
Landeskriminalamt zwecks Antrag
auf Siegelverleihung
■ Prüfung und Entscheidung des
Innenministeriums über die Siegel
verleihung
9KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel
Prozessstruktur
Formlose Bewerbung der
Kommune
Auftaktgespräch Kommune
und Polizei
Feinanalyse der Erarbeitung
1. Kommunale Sicherheitslage durch passgenauer
Sicherheitskonferenz Kommune, Polizei und Maßnahmen im
kommunale Akteure Arbeitsgremium
Umsetzung des
2. Kommunale Abstimmen des Sicherheitskonzepts
Sicherheitskonferenz Sicherheitskonzepts (Präventionsprogramme,
Maßnahmen
und Programme)
Prüfung des
Sicherheitskonzepts
Sicherheitssiegelverleihung
durch Hessischen Minister
des Innern und für Sport
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10IV. Best-Practice-Beispiele aus
KOM
den Modellkommunen PASS
Bad Homburg
Bad Homburg
Maintal
Maintal
Schwalbach
Schwalbach
am Taunus
am Taunus Hanau
Hanau
11Bad Homburg
Ausgangslage erhielt die Bürgerschaft, die das Angebot
Der Hochtaunuskreis zählt zu den wohlha- der Stadt rege nutzte, die Möglichkeit, sich
bendsten Regionen Deutschlands. Insbe- in einem Dialog, aber auch schriftlich, zu
sondere Bad Homburg bietet aufgrund der spezifischen Themen wie Kriminalität, Ver-
Altersstruktur vermehrt Tatgelegenheiten, kehrssicherheit und Sauberkeit in Bad
die durch örtliche Täter und vor allem Homburg zu äußern.
reisende Täter und Tätergruppierungen
genutzt werden. Ein Großteil der Straftaten Sowohl die politischen Verantwortungsträ-
sind laut der Kriminalstatistik Diebstahls ger der Kommune als auch die Bürger-
delikte, Vermögensdelikte und Fälschungs- schaft bewertete diese neue Form des
delikte. Verstärkt kam es in den vergange- Austausches bezüglich der Sicherheits
nen beiden Jahren zu Straftaten zum bedarfe mit der Polizei und dem Oberbür-
Nachteil älterer Menschen. Insbesondere germeister als sehr positiv. Durch den
übten kriminelle Personen als „falschen Anstieg von Straftaten zum Nachteil älterer
Polizeibeamte“ und „vermeintliche Hand- Menschen (sog. SäM-Kriminalität) wurde
werker“ Druck auf die älteren Bürgerinnen als erste Maßnahme im Rahmen des
und Bürger aus. Modellprojektes KOMPASS das Konzept
„Sicherheitsberater für Seniorinnen und
Kriminalitätsbelastung Senioren – SfS“ umgesetzt. Hierzu wurden
Die Anzahl der Straftaten in Bad Homburg gezielt 15 ehrenamtliche Sicherheitsbera-
lag 2017 bei 3.184, von denen 58,1 Prozent ter an zwei Schulungstagen ausgebildet
aufgeklärt werden konnten. Der Anteil der und zertifiziert. Diese „Multiplikatoren“ der
Straßenkriminalität an den Gesamtfallzahlen Polizei informieren nun die Zielgruppe
betrug mit 626 Fällen knapp 19,7 Prozent. Senioreninnen und Senioren auf unter-
Der Anteil der Sachbeschädigungen stieg schiedlichste Weise, z. B. im Rahmen von
um knapp 20 Prozent auf 359 Fälle. kleineren Veranstaltungen oder gezielten
Besuchen bei älteren Menschen, über
KOMPASS in Bad Homburg deren Kontakte sie aufgrund ihres Netzwer-
Nachdem sich Bad Homburg zur Teilnahme kes in Bad Homburg verfügen.
an der KOMPASS-Initiative entschieden hat,
lud die Stadt kommunale Verantwortungs- Auch der Ausblick auf die 2. KOMPASS-
träger sowie Bürgerinnen und Bürger zur Sicherheitskonferenz mit der Vorstellung
1. KOMPASS-Sicherheitskonferenz ein. der Sicherheits- bzw. Präventionsmaßnah-
Im Rahmen der offenen Veranstaltung men wurde als sehr zielführend und bürger-
12KOM
PASS
Bad Homburg v. d. Höhe
(Hochtaunuskreis)
Oberbürgermeister:
Herr Alexander W. Hetjes
Einwohnerzahl:
53.707 (31. Dezember 2016)
13nah angesehen. Aufgrund zahlreicher Vor-
fälle an den üblichen Treffpunkten der Maßnahmen
Jugend in Bad Homburg (Rathausplatz, hin- 1. KOMPASS-Sicherheitskonferenz
ter dem Kurhaus, in Schloss- und Jubi-Park Bürgerbefragung
sowie auf diversen Spielplätzen) sprach sich
15 neue „Sicherheitsberater für
Oberbürgermeister Alexander Hetjes im
Seniorinnen und Senioren – SfS“
Vorfeld dafür aus, den verstärkten Einsatz
von Videosicherheitsanlagen zu prüfen. Ausblick
Die Erfahrungen mit dem Einsatz von Video-
■ 2. KOMPASS-Sicherheitskonferenz
technik in Hessen sind positiv. Der Rück-
■ Einsatz von
gang der Fallzahlen beträgt in den video-
Videosicherheitsanlagen
überwachten Bereichen teilweise mehr als
30 Prozent, weshalb das Hessische Innenmi- ■ Ausweitung der Sozialarbeit
nisterium die Installation zu zwei Dritteln ■ …
bezuschusst. Wie die Polizei Bad Homburg
ankündigte, werden am Rathausplatz und
im Kurhausgarten regelmäßiger offene und
verdeckte polizeiliche Maßnahmen stattfin-
den. Um dem Problem nicht nur repressiv,
sondern vor allem präventiv zu begegnen,
wird eine Ausweitung der aufsuchenden
Sozialarbeit derzeit diskutiert.
Zwei Punkte haben mich bei KOMPASS sehr beeindruckt. Wir haben
erstens einen Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern über die Sicherheit in
unserer Stadt anstoßen können. Die Impulse ergänzen die allgemeine
Diskussion über Sicherheit in Kommunen um wertvolle Hinweise zur Lage
gerade in unserer Stadt. Zweitens ist die sehr effektive Kooperation mit der
Polizei zu nennen. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit ist dank dieses
Prozesses weiter gestärkt worden. Das Ergebnis von KOMPASS beantwortet
Fragen, die sich speziell in Bad Homburg stellen, und Bevölkerung, Polizei
und Stadt arbeiten gemeinsam daran. Das ist ein sehr guter Weg.
ALEXANDER W. HETJES
14Schwalbach am Taunus KOM
PASS
Ausgangslage Kriminalitätsbelastung
Schwalbach am Taunus ist ein wichtiger Die Anzahl der Straftaten in Schwalbach am
Wohn- und Gewerbestandort westlich der Taunus stieg im Jahr 2017 auf 743 Fälle an
Metropole Frankfurt am Main. Im Frühjahr (2016: 626 registrierte Straftaten), von
2017 kam es bei polizeilichen Einsätzen im denen rund die Hälfte aufgeklärt werden
Bereich von Schwalbach und angrenzen- konnten. Der Anteil der Straßenkriminalität
den Ortsteilen bei Festveranstaltungen und an den Gesamtstraftaten lag 2017 bei 19,7
an Wochenenden zu problematischen Vor- Prozent. Verglichen mit 2016 registrierte
kommnissen. Einsatzkräfte der Eschborner die Polizei in Schwalbach 45 Sachbeschädi-
Polizei sahen sich bei Kontrollen zuneh- gungen mehr (128 Fälle). Damit war Sach-
mend einem äußerst aggressiven Verhalten beschädigung vor der leichten Körperver-
ausgesetzt. Als Brennpunkt hatte sich der letzung (48 Taten) die mit großem Abstand
zentrale Bereich rund um den Oberen und am häufigsten verübte Straftat in Schwal-
Unteren Marktplatz in Schwalbach heraus- bach.
gestellt. Die Vorgehensweise dieser insbe-
sondere aus Schwalbach kommenden Per- KOMPASS in Schwalbach am Taunus
sonengruppen hatte zur Folge, dass Nach der Teilnahme an der kommunalen
verstärkt Kontrollmaßnahmen durchge- Sicherheitsinitiative KOMPASS zur Intensi-
führt und eine Videoschutzanlage für die vierung der Sicherheit und als Ansprech-
Polizeistation Eschborn installiert wurde. stelle für die Bürgerinnen und Bürger in
Gleichzeitig wurde der Arbeitskreis „Dialog Bezug auf das Problemklientel in der Kom-
Schwalbach“ initiiert (mit der Oberbürger- mune, wurde Anfang des Jahres 2018 der
meisterin Frau Augsburger und weiteren Schutzmann vor Ort (SvO) in Schwalbach
Vertretern des Magistrats sowie der Polizei), eingeführt und ein Büro im Rathaus einge-
um mit Unterstützung vielfältiger präventi- richtet. Dies ermöglicht dem SvO bürger-
ver Maßnahmen, den Dialog mit der Prob- nah zu sein, indem er Bürgersprechstunden
lemklientel im Hinblick auf notwendige anbietet, Fußstreife im Bereich des Markt-
Bedarfe zu führen. platzes und der Innenstadt läuft und das
Gespräch mit der Bevölkerung sucht.
15Schwalbach am Taunus (Main-Taunus-Kreis) Bürgermeisterin: Frau Christiane Augsburger Einwohnerzahl: 15.452 (31. Dezember 2016) 16
KOM
PASS
Um Vandalismus vorzubeugen, wurde im
Maßnahmen
Zuge der finanziellen Förderung durch die
Landesregierung eine Videoschutzanlage 1. KOMPASS-Sicherheitskonferenz
im Brennpunktbereich des Oberen und Bürgerbefragung
Unteren Marktplatzes geplant und errich-
chutzmann vor Ort (SvO)
S
tet. Diese ist zum Teil schon in Betrieb und
eingeführt
wird bis Ende 2018 noch um weitere fest
Videoschutzanlage auf Marktplatz
installierte Kameras erweitert.
lektronisches Schließsystem in
E
In einer ersten Sicherheitskonferenz, die Wohnkomplex „Bunter Riese“
im Februar 2018 stattfand, wurden Bürger Ausblick
der Stadt Schwalbach zu Themen wie ■ 2. KOMPASS-Sicherheitskonferenz
Sicherheit, Kriminalität und Sauberkeit
■ …
befragt. Aus den Antworten der Bürger-
schaft sollen spezifische Maßnahmen für
Schwalbach geprüft werden.
Im großen Wohnkomplex „Bunter Riese“ am
Marktplatz in Schwalbach mit ca. 300 Wohn-
einheiten, dessen Geschäftsführer sich enga-
giert in der Sicherheitskonferenz beteiligt,
wird nach Beratung durch den Kriminalpoli-
zeilichen Berater mit Schwerpunkt Städte-
bau, ein Elektronisches Schließsystem
eingebaut. Viele Schlüssel waren hier in der
Vergangenheit außer Kontrolle gelangt, so
dass der Zutritt zu diesem Gebäudekom-
plex auch völlig Unberechtigten möglich Mit der Sicherheitsinitiative
war. Durch dieses neue Schließsystem kann KOMPASS arbeiten Stadt
der Zugang von nicht zugangsberechtigten verwaltung, Polizei und die
Bürgerinnen und Bürger gut
Personen weitestgehend ausgeschlossen
zusammen, jede der drei
bzw. stark minimiert werden.
Seiten bringt ihre Stärken ein.
CHRISTIANE AUGSBURGER
17Hanau
Ausgangslage Im Rahmen der Aktion konnten Hanauer
Im Osten des Rhein-Main-Gebiets gelegen Bürgerinnen und Bürger auch die Möglich-
gehört Hanau mit seinen fast 100.000 Ein- keit nutzen, einen Fragebogen zum
wohnern zu einer der größten hessischen Sicherheitsgefühl auszufüllen, der ein ers-
Städte. Die positive Kriminalitätsentwick- tes Meinungsbild für Hanau vermitteln wird.
lung wurde zu Jahresbeginn 2018 durch Zusätzlich stärkte diese Maßnahme, die von
eine Aneinanderreihung mehrerer Gewalt- Mitarbeitern der Justus-Liebig-Universität
taten überschattet, die auch durch die Gießen unterstützt wurde, die Kommuni
mediale Berichterstattung und dem Aus- kation zwischen Stadt, Polizei und Bürgerin-
tausch in den sozialen Medien zu einer nen und Bürgern.
erheblichen Verunsicherung in der Bevöl-
kerung führte. Neben der Präventionsaktion und den
KOMPASS Sicherheitsrunden soll in Hanau
Kriminalitätsbelastung das kommunale und opferzentrierte Präven-
Die Anzahl der Straftaten innerhalb der tionsprogramm „Gewalt-Sehen-Helfen
Stadt Hanau sank im Jahr 2017 um 635 (GSH)“ gestärkt werden. Dabei werden die
Fälle (– 8 Prozent) auf einen historischen Bürgerinnen und Bürger ermutigt, Verant-
Tiefstand von 7.275 Delikten. Die Aufklä- wortung zu übernehmen und positiv auf das
rungsquote (AQ) liegt bei 66,3 Prozent. Miteinander im Gemeinwesen einzuwirken.
Mittlerweile wurde die Stadtwache ins Rat-
KOMPASS in Hanau haus am Marktplatz verlegt und in diesem
Nachdem sich Hanau dazu entschieden Zusammenhang die „Schutzfrau vor Ort
hat an KOMPASS teilzunehmen, stellte die (SvO)“ vorgestellt. Als weitere Sicherheits-
hessische Polizei den Bürgerinnen und Bür- maßnahme wurde am Markt- und Freiheits-
gern im Rahmen einer Präventionsaktion platz eine Videosicherheitsanlage instal-
zum Thema „Gewalt in all seinen Facetten, liert. Um Jugendkriminalität präventiv zu
gefühlte Sicherheit in Hanau“ unter Einsatz bekämpfen, soll in Hanau 2018 zusätzlich ein
des Präventionsmobils der hessischen „Haus des Jugendrechts“ entstehen. In die-
Polizei die kommunale Sicherheitsinitiative sem arbeiten Staatsanwälte, Polizei, Jugend-
vor. Auf dem Freiheitsplatz stand sie zudem hilfe sowie freie Träger unter einem Dach
für Anregungen und Ideen zur Erhöhung zusammen, um eine abgestimmte und
der Sicherheit in Hanau zur Verfügung. rasche Reaktion zu ermöglichen.
18KOM
PASS
Hanau
(Main-Kinzig-Kreis)
Oberbürgermeister:
Herr Claus Kaminsky
Einwohnerzahl:
95.370 (31. Dezember 2016)
19Flankiert werden diese Maßnahmen durch
Maßnahmen
das bestehende „Hanauer Modell“, bei
dem Polizei und Stadtpolizei gemeinsam 1. KOMPASS-Sicherheitskonferenz
auf Streife gehen. Präventionsmobil der Polizei
auf dem Freiheitsplatz
Fragebogen zum Sicherheitsgefühl
Videoschutzanlage auf Markt- und
Freiheitsplatz
„Schutzfrau vor Ort“ (SvO)
vorgestellt
Stadtwache ins Rathaus verlegt
Kriminalprävention ist kein staatliches
Monopol, sondern auch eine wichtige Ausblick
gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
■ 2. KOMPASS-Sicherheitskonferenz
In Hanau gibt es bereits ein gutes ■ Präventionsprogramm „Gewalt-
Miteinander in einem funktionierenden
Sehen-Helfen (GSH)“ stärken
Netzwerk, das mit der Auswahl zur
Modellkommune für KOMPASS noch ■ Haus des Jugendrechts
ausgebaut werden konnte. ■ …
CLAUS KAMINSKY
20Maintal KOM
PASS
Ausgangslage Er widmet sich als städtischer Verantwortli-
In der zweitgrößten Stadt des Main-Kin- cher gemeinsam mit der örtlichen Polizei,
zig-Kreises wurde seit 2016 eine Zunahme den KOMPASS-Beraterinnen und Beratern
von Straftaten „Vandalismus“ und Graffiti“ des Polizeipräsidiums Südosthessen sowie
im Ortsteil Wachenbuchen u. a. im Bereich der Bürgerschaft der Sicherheit in der
der Friedhöfe (Beschädigungen und zweitgrößten Stadt des Main-Kinzig-Krei-
Schmierereien öffentlicher Toiletten, Bus- ses. Die Hinweise der Bevölkerung sollen
haltestellen, Stromkästen, Hinweisschildern auch in den weiteren Prozess einfließen.
und VK-Zeichen, Straßenlaternen, Abfallei- Den Auftakt bildet ein ausführliches
mern) festgestellt. Auch an den Bahnhöfen Sicherheitsgespräch im Rahmen des jähr-
und im Bereich des Schulzentrums im lichen Präventionsrats. Mit Unterstützung
Stadtteil Bischofsheim ist das Empfinden der KOMPASS-Berater folgt sodann eine
der Unsicherheit aufgrund der abgelege- detaillierte Analyse der Sicherheitslage,
nen Lage und mangelnder Beleuchtung um geeignete Präventionsmaßnahmen zu
gewachsen. erarbeiten.
Kriminalitätsbelastung Mit einem Fragebogen waren Bürgerinnen
Die Kriminalitätsbelastung in Maintal lag und Bürger bereits aufgerufen, sich an
2017 bei 1.741 Fällen. Knapp 60 Prozent einer Befragung zum Sicherheitsgefühl zu
dieser Delikte konnten aufgeklärt werden. beteiligen. Neben einer Aufstockung der
Der Anteil der Straßenkriminalität an den Ordnungspolizei wurden die Außen-
Gesamtfallzahlen lag mit 381 Fällen bei dienstzeiten (in den Abend- und Nacht-
knapp 22 Prozent. Entgegen dem leicht stunden/Wochenenden) und die Kontrol-
rückläufigen Trend der Gesamtfallzahlen len im Stadtgebiet sowie auf öffentlichen
(2016: 1.759) stiegen die Sachbeschädi- Wegen und Plätzen, Grünanlagen und im
gungen um 30 Fälle (+ 16,4 Prozent). Außenbereich (Feldschutz) erhöht.
KOMPASS in Maintal Neben der Verstärkung der Präventions-
In der Modellkommune Maintal werden seit maßnahmen hat sich Bürgermeisterin
dem Beitritt zum Programm durch den Monika Böttcher vorgenommen, auch eine
neuen KOMPASS-Präventionsbeauftragten Kultur des Hin- statt Wegschauens zu
der Stadt Anregungen und Fragen rund etablieren, um damit die Zivilcourage der
um das Thema Prävention und Sicherheit Bürgerinnen und Bürger von Maintal zu
gebündelt, erfasst und bearbeitet. fördern.
21Mit der Sicherheitsinitiative KOMPASS können wir erfolgreiche
Maßnahmen unserer Präventionsarbeit, wie LEON-Hilfeinseln,
Senioren-Sicherheitsberater/innen oder die Abend- und
Nachtstreife stärken und um weitere ergänzen. Wichtig ist
dabei, dass wir als Kommune mit Beteiligten aus verschiedenen
Institutionen sowie der Bürgerschaft und besonders intensiv mit
der Polizei zusammenarbeiten. Mit unserem Präventionsbeauftrag
ten bieten wir dafür einen zentralen Ansprechpartner, der alle
Aktivitäten bündelt. Wertvoll war für uns auch die wissenschaftlich
begleitete Bürgerbefragung. Prävention wirkt nachhaltig. Deshalb
bin ich davon überzeugt, dass KOMPASS einen Beitrag für mehr
Sicherheit in Kommunen leistet.
MONIKA BÖTTCHER
Maßnahmen
1. KOMPASS-Sicherheitskonferenz
Präventionsbeauftragten der Stadt
Maintal ernannt
Fragebogen zum Sicherheitsgefühl
Aufstockung der Ordnungspolizei
Verstärkte Kontrollen im
Stadtgebiet
Ausblick
■ 2. KOMPASS-Sicherheitskonferenz
■ Zivilcourage der Bevölkerung
stärken
■ …
22KOM
PASS
Maintal
(Main-Kinzig-Kreis)
Bürgermeisterin:
Frau Monika Böttcher
Einwohnerzahl:
38.739 (31. Dezember 2016)
23V. Angebote der Polizei (Auswahl)
Freiwilliger Polizeidienst die uniformierte Präsenz von Sicherheits-
Bereits im Jahr 2000 wurde der Freiwillige kräften in der Öffentlichkeit. Den Helfern ste-
Polizeidienst in Hessen eingeführt. Derzeit hen zu ihrer Aufgabenerfüllung eine Reihe
beteiligen sich rund 400 aktive Polizei von Befugnissen zu, die von Identitätsfest-
helfer in 96 Kommunen an diesem Erfolgs- stellungen bis hin zum Erteilen von Platzver-
modell. Unter dem Leitgedanken „Präsenz weisen reichen. Ob eine Kommune den Frei-
zeigen – beobachten – melden“ ist der willigen Polizeidienst einführt oder bereits
Freiwillige Polizeidienst – neben den Poli- geschaffene Stellen auch nachbesetzt, ent-
zeibeamtinnen und Polizeibeamten – ein scheidet die jeweilige Kommune. Das Land
wesentlicher Baustein zur Stärkung des Hessen steht dabei mit Rat und Tat an ihrer
Sicherheitsgefühls der Bevölkerung. Seite. Auch eine Förderung aus dem Pro-
Als Nachbarn in Uniform sind die Freiwilli- gramm Interkommunale Zusammenarbeit
gen Polizeihelferinnen und -helfer zusätz- (IKZ) ist möglich.
liche kompetente Ansprechpartner für die
vielfältigen Belange und Bedürfnisse der Schutzmann vor Ort (SvO)
Bürger. Zudem entlasten sie die Polizei, die Der „Schutzmann vor Ort“ ist auch im Rah-
sich mehr und brennpunktorientierter auf men des Modellprojekts KOMPASS ein
die Verhütung und Verfolgung von Straf wichtiger Baustein für mehr Sicherheit in
taten konzentrieren kann. Damit erhöhen sie Hessens Städten und Gemeinden. Mehr als
KOM
PASS
24KOM
PASS
100 „Schutzfrauen und Schutzmänner vor Videoüberwachung
Ort“ sind bereits in hessischen Städten Der Ausbau der Videoüberwachungsanla-
und Gemeinden unterwegs. Zuletzt hatte gen auf öffentlichen und belebten Plätzen
die Landesregierung anlässlich des Doppel- und Wegen ist ein weiterer wichtiger Bau-
haushalts 2018/2019 beschlossen, weitere stein kommunaler Sicherheitsarchitektur.
30 Stellen zur Verfügung zu stellen, um das In Hessen waren im Jahr 2017 in 16 Städ-
Programm weiter landesweit auszubauen. ten 20 Bildaufzeichnungsanlagen mit
Das Programm hat sich hessenweit bewährt insgesamt 148 Kameras von Polizei- bzw.
und trägt entscheidend dazu bei, Sorgen der Gefahrenabwehrbehörden zur Überwa-
Bevölkerung oder Probleme in der Nachbar- chung öffentlicher und belebter Straßen
schaft frühzeitig zu erkennen und schnell und Plätze in Betrieb. An den videoüber-
Abhilfe zu schaffen. Ein wichtiger Aspekt ist wachten Örtlichkeiten werden jährlich über
dabei auch die enge Zusammenarbeit mit 2.100 Straftaten registriert, bei denen die
den Verantwortlichen in der Gemeinde. Aufzeichnungen für die Ermittlungen oder
gar zur Klärung der Straftaten beitragen
Eine wahrnehmbare und vor allem bürger- können.
nahe Präsenz der Polizei wirkt sich posi-
tiv auf das Sicherheitsempfinden aus. Sie Studien belegten, dass die Bevölkerung
hilft, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten Videoüberwachung mehrheitlich positiv
frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. bewertet. Kommunen, die Videokameras
Der „Schutzmann vor Ort“ steht in erster an öffentlichen Plätzen und Brennpunkten
Linie für die Kontaktpflege auf der Straße installieren, stärken zudem die Sicherheits-
zur Verfügung und ist damit ein fester partnerschaft zwischen Kommunen und
Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Polizei. Auch KOMPASS setzt gezielt auf
Bürger. Daneben gehört auch die Nachbe- Videoüberwachung als einen Baustein kom-
treuung von Kriminalitätsopfern zu seinen munaler Sicherheitsarchitektur. Das Land
Aufgabenbereichen. Treffpunkte von Kin- Hessen fördert den Ausbau von Video-
dern und Jugendlichen, Wohnheime für überwachung jährlich mit 1,3 Millionen
Seniorinnen und Senioren, die örtlichen Euro. Bis zu zwei Drittel der Anschaffungs-
Vereine, Einrichtungen und Ämter zählen kosten einer Kommune werden dabei durch
ebenfalls zu seinen Anlaufpunkten. Darü- das Land übernommen.
ber hinaus fungiert der „Schutzmann vor
Ort“ als Koordinator und Betreuer für den
Freiwilligen Polizeidienst.
25Seniorenprävention: Sicherheitsberater Die Sicherheitsberater
für Seniorinnen und Senioren –
informieren über verschiedene
Im März 2016 wurden in Hessen flächen- Erscheinungsformen von Kriminalität
deckend sogenannte Sicherheitsberater für zum Nachteil älterer Menschen,
Seniorinnen und Senioren, kurz „SfS“, einge- –
informieren über aktive und passive
führt, die dazu beitragen sollen, das Sicher- Teilnahme am öffentlichen Straßen-
heitsgefühl lebensälterer Menschen zu verkehr,
Hause und im öffentlichen Raum zu stärken. –
unterstützen ihre Initiativen durch
anlassbezogene Öffentlichkeits-
Die SfS werden für das Vermitteln von arbeit,
gezielten Verhaltensempfehlungen –
geben Tipps zum sicheren Verhalten
geschult, um im Internet und
■ Seniorinnen und Senioren vor Krimina –
unterstützen bedarfsweise bei
lität zu schützen, Präventionsveranstaltungen für die
■ ihre Lebensqualität durch eine Verbesse- Zielgruppe der Seniorinnen und
rung des Sicherheitsgefühls zu erhöhen, Senioren.
■ Seniorinnen und Senioren eine größt-
mögliche Verkehrssicherheit bei Auf- Informationen und Beratungen erfolgen
rechterhaltung individueller Mobilität zu dabei in unterschiedlichen Formen, z. B.
ermöglichen, anlässlich von Seniorennachmittagen,
■ Hilfe zur Selbsthilfe und Hilfe anderen im Freundes- oder Bekanntenkreis, in der
gegenüber zu aktivieren sowie Nachbarschaft, in Vereinen, in Selbsthilfe-
■ im Bedarfsfall den schnellen Kontakt mit gruppen oder im Rahmen von Infoständen
den zuständigen Stellen der Verwaltung bei Präventionsveranstaltungen.
oder der Polizei herzustellen.
26Ansprechpartner Ansprechpartner in den Polizeipräsidien
sind die Leiterinnen und Leiter der Sach-
gebiete Prävention und die jeweiligen
KOMPASS-Beraterinnen und -Berater.
PP Südosthessen
Herr Schmatz, Frau Padberg
Tel.: 069/8098-1220/-1221
E-Mail: kompass.ppsoh@polizei.hessen.de
PP Westhessen
Frau Lezius, Frau Barone
Tel.: 0611/345-1600/-1628
E-Mail: kompass.ppwh@polizei.hessen.de
PP Nordhessen
Herr Giesa, Herr Briewig
Tel.: 0561/910-1030/-1041
E-Mail: kompass.ppnh@polizei.hessen.de
PP Mittelhessen
Frau Laucht, Frau Suppmann
Tel.: 0641/7006-3140/-3142
E-Mail: kompass.ppmh@polizei.hessen.de
PP Osthessen
Herr Hofmann, Frau Idt
Tel.: 0661/105-2040/-2045
E-Mail: kompass.ppoh@polizei.hessen.de
PP Frankfurt am Main
Frau Omlor, Frau Günthner
Tel.: 069/755-34410/-34411
PP Südhessen
Herr Jungmann, Frau Wileschek
Tel.: 06151/969-4044/-4036/-4030
E-Mail: kompass.ppsh@polizei.hessen.de
Geschäftsstelle im HLKA
Herr Lorenz, Frau Temmen
Tel.: 0611/83-13000/-13500
E-Mail: kompass.hlka@polizei.hessen.de
Landespolizeipräsidium
Frau Morr, Herr Godulla, Frau Schultheis
Tel.: 0611/353-2180/-2181/-2119
E-Mail: kompass@hmdis.hessen.de
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