Modulhandbuch des Master of Business Adminstration "Green Economy and Digital Innovation" an der Fakultät für Betriebswirtschaft (FK10) an der ...

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Modulhandbuch des Master of Business Adminstration
      „Green Economy and Digital Innovation“

    an der Fakultät für Betriebswirtschaft (FK10)

 an der Hochschule für angewandte Wissenschaften
                     München

               Stand: WiSe 2021/22

                          1
Inhalt
Allgemeine Informationen ...................................................................................................................... 2
1 Allgemeine Hinweise ............................................................................................................................ 3
     1.1 Zweck des Studienplans ................................................................................................................ 4
     1.2 Rechtliche Bestimmungen ............................................................................................................. 4
     1.3        Aufbau des Studiums............................................................................................................... 4
     1.4        Formale Aspekte...................................................................................................................... 4
        1.4.1 Zugangsvoraussetzungen ....................................................................................................... 4
        1.4.2 Dauer des Studiums................................................................................................................ 5
        1.4.3 Anschlussmöglichkeiten ......................................................................................................... 5
        1.4.4 Übergänge aus der beruflichen Bildung ................................................................................. 5
        1.4.5 Vorgaben zur Nachholung fehlender ECTS durch Ableistung eines Pflichtpraktikums bzw.
        zur Anrechnung ............................................................................................................................... 5
     2. Studienziele und Kompetenzziele ................................................................................................... 6
     2.1 Studienziel nach SPO ..................................................................................................................... 6
     2.2 Generelle Studienziele................................................................................................................... 7
3.      Studieninhalte ................................................................................................................................. 7
     3.1 Lehrangebote ................................................................................................................................ 7
     3.2 Masterarbeit .................................................................................................................................. 8
        3.2.1 Rechtliche Bestimmungen zur Masterarbeit.......................................................................... 9
        3.2.2 Thema und PrüferIn der Masterarbeit ................................................................................... 9
        3.2.3 Anmeldeverfahren.................................................................................................................. 9
        3.2.4 Verlängerung der Bearbeitungszeit........................................................................................ 9
        3.2.5 Masterkolloqiuum .................................................................................................................. 9
     3.3 Modulbeschreibungen ................................................................................................................ 10
        3.3.1 Erläuterungen ....................................................................................................................... 10
        3.3.2 Module ................................................................................................................................. 11

Allgemeine Informationen
Abkürzungen:

ECTS = European Credit Transfer System

LV = Lehrveranstaltung

MA = Masterarbeit

schrP = Schriftliche Prüfung

ModA = Modularbeit

                                                                            2
S = Seminar

SU = seminaristischer Unterricht

SWS = Semesterwochenstunden

/ = oder

Seminaristischer Unterricht

Der seminaristische Unterricht schließt sowohl Wissensvermittlung und als auch das Einüben des
Gelernten mit ein. Der Dozierende wählt hierbei je nach Themenstellung und organisatorischen/
technischen Möglichkeiten die geeignete Methodik und Vorgehensweise.

Hinweise zu den Prüfungen und Leistungsnachweisen:

Eine Modularbeit (ModA) ist eine von der/dem Studierenden erstellte schriftliche Ausarbeitung, aus
der der Kompetenzerwerb anhand einer modulbezogenen Aufgabenstellung hervorgeht. Statt einer
schriftlichen Ausarbeitung kann die ModA auch in anderer Form, z.B. als Projektstudienarbeit erstellt
werden.

1 Allgemeine Hinweise

Seit dem Wintersemester 2021/2022 wird der Studiengang MBA Green Economy and Digital
Innovation an der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre als berufsbegleitender Studiengang
angeboten. Gemäß der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung der Hochschule München (ASPO)
muss zur Sicherstellung des Lehrangebotes und zur Information der Studierenden ein
Studienplan/Modulhandbuch erstellt werden, welcher/s nicht Teil der jeweiligen SPO ist und aus dem
sich der Ablauf des Studiums im Einzelnen ergibt.

STUDIENGANGSBEZEICHNUNG:               MBA Green Economy and Digital Innovation

ENGL. STUDIENGANGSBEZEICHNUNG MBA Green Economy and Digital Innovation

MASTERABSCHLUSS                        MBA

UNTERRICHTSSPRACHE                     Deutsch/Englisch

KONTAKTPERSONEN                        Prof. Dr. Holger Günzel/ Prof. Dr. Wolfgang Habelt

E-MAIL                                 mba-greencampus@hm.edu/

                                       holger.guenzel@hm.edu / wolfgang.habelt@hm.edu/

TELEFON                                089 - 1265 – 2801

FAX                                    089 - 1265 – 2714

WEB-ADRESSE                            http://bw.hm.edu

                                                  3
1.1 Zweck des Studienplans
Der Studienplan/das Modulhandbuch basiert auf der Studien- und Prüfungsordnung für den
berufsbegleitenden Masterstudiengang MBA Green Economy and Digital Innovation (SPO) vom
11.03.2021. Er präzisiert und ergänzt das dort festgelegte Studienangebot für das jeweilige Halbjahr,
legt die konkreten Prüfungsarten und –bedingungen fest, nennt die Dozierenden und PrüferInnen und
gibt wichtige Hinweise zur effektiven Gestaltung des Studiums. Der Studienplan/das Modulhandbuch
enthält insbesondere Regelungen und Angaben über die Aufteilung der Semesterwochenstunden und
der ECTS-Kreditpunkte je Modul und Studiensemester, die Art der Lehrveranstaltung in den einzelnen
Modulen, sowie die Unterrichts- und Prüfungssprache, soweit diese nicht Deutsch ist, die Form der
jeweils geforderten Prüfung und die Bearbeitungszeit für das Anfertigen schriftlicher Prüfungen, die
Studienziele und Studieninhalte der einzelnen Module, nähere Bestimmungen zu Form und Verfahren
der einzelnen Prüfungen.

1.2 Rechtliche Bestimmungen
Es gelten die Bestimmungen der Rahmenprüfungsordnung (RaPO), der allgemeinen Studien- und
Prüfungsordnung der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ASPO) und der aktuellen Studien-
und Prüfungsordnung für den berufsbegleitenden Masterstudiengang MBA Green Economy and Digital
Innovation.

1.3 Aufbau des Studiums
Die Regelstudienzeit des MBA Green Economy and Digital Innovation Studiengangs umfasst 5
Studiensemester einschließlich Masterarbeit. Nähere Einzelheiten sind im Folgenden geregelt. Der von
den Studierenden in den jeweiligen Modulen zu erbringende Workload unterteilt sich grundsätzlich in
Zeiten, bei der Kontakt zu den Dozierenden besteht, sowie Zeit für das Selbststudium. Der Beginn des
MBA Green Economy and Digital Innovation ist sowohl zum Wintersemester, als auch zum
Sommersemester eines Studienjahres möglich.

1.4 Formale Aspekte

1.4.1 Zugangsvoraussetzungen
Qualifikationsvoraussetzungen für den Zugang zum Masterstudiengang MBA Green Economy and
Digital Innovation sind:

        •   Der Nachweis eines mindestens 180 ECTS-Kreditpunkte und mindestens sechs
            theoretische Studiensemester umfassenden und abgeschlossenen Hochschulstudiums.
            Bei ausländischen Hochschulabschlüssen muss als Nachweis eine Bestätigung von uni-
            assist vorgelegt werden.
        •   Der Nachweis der studiengangspezifischen Eignung im Rahmen eines Eignungsverfahrens.
            Das Eignungsverfahren erfolgt aufgrund der form- und fristgerechten elektronischen
            Anmeldung sowie der vorgelegten Bewerbungsunterlagen in Form eines auf Englisch
            geführten Aufnahmegespräches, in dem insbesondere die Problemstellung und Methodik
            der Diplom- oder Bachelorarbeit des Erststudiums sowie die Analyse- und
            Problemlösungsfähigkeit im Umgang mit betriebswirtschaftlichen Anforderungen und
            Entwicklungen thematisiert werden. Das online geführte Aufnahmegespräch, das als

                                                 4
Einzel- oder Gruppengespräch mit 30- bis 60-minütiger Dauer abgehalten wird, dient dazu,
           die     besonderen     masterstudiengangspezifischen      Anforderungen       an     die
           studiengangspezifische Eignung zu überprüfen.
       •   Da der Studiengang auch in englischer Sprache durchgeführt wird, sollten bereits bei der
           Bewerbung englische Sprachkenntnisse entsprechend dem Sprachniveau B2 des
           Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen des Europarates vorliegen.
       •   Soweit die Studienbewerberinnen und Studienbewerber ein abgeschlossenes
           Hochschulstudium nachweisen, für das weniger als 210 ECTS-Kreditpunkte (jedoch
           mindestens 180 ECTS-Kreditpunkte) vergeben wurden, ist Voraussetzung für das Bestehen
           der Masterprüfung der Nachweis der fehlenden ECTS-Kreditpunkte entweder durch ein
           20-wöchiges zusammenhängend abzuleistendes Praktikum oder durch die Anrechnung
           außerhochschulisch,    in    der    Zeit    nach    dem     Erststudium    erworbener
           studiengangspezifischer Kompetenzen. Das Nähere wird von der Prüfungskommission
           festgelegt. Die fehlenden ECTS-Kreditpunkte sind bis zum Ende des zweiten
           Studiensemesters nachzuholen.

1.4.2 Dauer des Studiums
Die Regelstudienzeit beträgt fünf Fachsemester inklusive Erstellung der Masterarbeit. Mit Abschluss
des Studiums werden mindestens 90 ECTS erworben.

1.4.3 Anschlussmöglichkeiten
Der erfolgreiche Abschluss des Masterstudiums kann auch die Basis für eine wissenschaftliche
Weiterqualifizierung sein, beispielsweise im Rahmen einer Promotion.

1.4.4 Übergänge aus der beruflichen Bildung
Außerhalb des Hochschulbereichs erworbene und nachweisbare Qualifikationen und Kompetenzen
können, nach den gesetzlichen Vorgaben sowie den Vorgaben der Hochschule München, bei
Aufnahme eines Studiums angerechnet werden, sofern diese den Anforderungen des jeweiligen
Studiengangs entsprechen. Sie können bis zu 50 % des Hochschulstudiums ersetzen.

1.4.5 Vorgaben zur Nachholung fehlender ECTS durch Ableistung eines Pflichtpraktikums bzw.
zur Anrechnung
Laut §4 SPO MBA Green Economy and Digital Innovation ist die Nachholung fehlender ECTS-
Kreditpunkte zu regeln.

• Regelungen zur Nachholung von fehlenden ETCS:
  • Masterstudierende, die im Rahmen ihres Bachelorstudiums keine 210 ECTS erreicht haben,
      müssen gemäß Studien- und Prüfungsordnung die fehlenden ECTS durch die Ableistung eines
      mindestens 20-wöchigen zusammenhängenden praktischen Studiensemesters in Vollzeit
      nachholen. Urlaubstage, Krankheitstage oder sonstige Freistellungen während des 20-
      wöchigen Pflichtpraktikums müssen nachgeholt werden. Bei erfolgreicher Beendigung der
      Praxistätigkeit werden dem Studierenden 30 ECTS und somit eine Semesterleistung
      angerechnet.

                                                5
•   Zu jedem Praktikumsverhältnis ist der Abschluss eines Praktikumsvertrages vorgeschrieben, in
        dem Dauer, Einsatz sowie Ausbildungsziele festgelegt sind. Der Praktikumsvertrag ist vor
        Aufnahme des Praktikums vom Praktikantenbeauftragten der Fakultät zu genehmigen.
    • Jede/r Praktikant/in muss einen umfassenden Bericht über seine/ihre praktische Tätigkeit
        erstellen. Dieser Bericht sowie die Inhalte des Praktikums werden durch eine/n
        Praktikumsbetreuer/in bewertet. Der/Die Praktikant/in wird von einer Professorin bzw. einem
        Professor der Fakultät persönlich betreut. Dabei erfolgt in der Regel auch ein (virtueller)
        Besuch am Arbeitsplatz durch den/die betreuende/n Professor/in. Hier werden Gespräche mit
        dem/der Praktikanten/in sowie den Ausbildern/innen geführt und die Ergebnisse
        protokolliert.
• Regelungen zur Anrechnung von fehlenden ETCS
        Die Prüfungskommission entscheidet über die Anrechnung von vor dem Masterstudium
        erbrachten praktischen Tätigkeiten auf das praktische Studiensemester ("Praktikum"). Dabei
        gilt:
              o Grundsätzlich werden eine Berufsausbildung sowie vorangegangene Praktika oder
                Werkstudententätigkeiten für den Erwerb der ECTS für das Praktikum im
                Masterstudium nicht angerechnet.
              o In der Regel soll eine mindestens einjährige hauptberufliche Tätigkeit in Vollzeit, die
                nicht Teil einer Berufsausbildung ist, anerkannt werden, sofern sie dem
                Ausbildungsplan nach der Modulbeschreibung des Studienplans des Bachelors
                entspricht.

2. Studienziele und Kompetenzziele
Aufbauend auf einem Studium aller Studienrichtungen vermittelt der MBA „Green Economy and
Digital Innovation“ die Kompetenzen, Kenntnisse und Fähigkeiten, die erforderlich sind, um sich in
einem zunehmend globalisierten Umfeld für anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben in allen
Branchen und Unternehmensrichtungen zu qualifizieren. Ziel des Masterstudienganges ist die
Studierenden zur selbstständigen Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Verfahren in dem
interdisziplinären Feld der Green Economy und der digitalen Innovationen zu befähigen. Neben einer
vertieften Aneignung von betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen werden im Masterstudiengang
die für die berufliche Praxis wichtigen Fähigkeiten wie Beratungs-, Interventions- und
Sozialkompetenz, Kommunikationsfähigkeit, Projektmanagement und kooperative Teamarbeit
gefördert. Darüber hinaus soll die/der Studierende in die Lage versetzt werden, eigenständig für die
Praxis nützliche, wirtschaftswissenschaftlich fundierte Methoden zu entwickeln. Besonderer
Nachdruck wird daher auf die Integration von Fall- und Projektstudien bzw. das Lernen anhand
konkreter Fallbeispiele in projektbezogener Teamarbeit gelegt.

Die dadurch vermittelten Kompetenzen bereiten die AbsolventInnen auf anspruchsvolle Tätigkeiten
und den Einstieg in Fach- und Führungspositionen in allen Fachbereichen und Branchen vor. Der
erfolgreiche Abschluss kann auch die Basis für eine wissenschaftliche Weiterqualifizierung, z.B.
Promotion, sein.

2.1 Studienziel nach SPO
Der Masterstudiengang „MBA Green Economy and Digital Innovation“ stellt gemäß dem BayHSchG
einen berufsbegleitenden Studiengang dar. Ziel des MBA Green Economy and Digital Innovation
Studiengangs ist es, die Studierenden zur qualifizierten Anwendung wirtschaftswissenschaftlicher
Erkenntnisse und Verfahren im jeweiligen beruflichen Umfeld auf mittleren und höheren

                                                  6
Managementebenen zu befähigen. Die Studierenden erarbeiten sich ein fundiertes Wissen im Bereich
der digitalen Innovation und deren Einsatz und Einfluss auf Nachhaltigkeitsaspekte.

2.2 Generelle Studienziele
Der Masterstudiengang „MBA Green Economy and Digital Innovation“ ist ein anwendungsorientierter
Teilzeitstudiengang. Der Studiengang fördert und forciert das eigenständige und durch Fachexperten
gestützte wissenschaftliche Arbeiten und Forschen in fokussierten betriebswirtschaftlichen sowie
fachübergreifenden, multidisziplinären Themenfeldern. Es werden für diesen Zweck, insbesondere zur
Intensivierung der Selbststudiumseinheiten, ausschließlich Projekt- und Studienarbeiten mit dem
Anspruch der Erarbeitung neuer Erkenntnisse, Methoden und Konzepte erstellt. Zur Vertiefung und
Schärfung eines umfassenden Verständnisses sowie ausgeprägter Kommunikationskompetenzen
werden selbsterstellte Projektarbeiten bzw. schriftliche Ausarbeitungen präsentiert und zur fachlichen
Diskussion gestellt. Besonderer Wert wird auf die Integration von projektbezogenen
Aufgabenstellungen, Entwicklungen im gesellschaftspolitischen Kontext sowie vergleichende Studien
zu betriebswirtschaftlichen Fragestellungen in jedem einzelnen Modul gelegt. Die Studierenden sind
nach Abschluss des Studienganges in der Lage, als Führungskräfte in der Praxis fundiert in komplexen
wirtschaftswissenschaftlichen Problemstellungen zu entscheiden, ihre jeweiligen Vorgesetzten,
Mitarbeitenden und Kunden kompetent zu beraten sowie wissenschaftlich-theoretische
Fragestellungen qualifiziert zu analysieren und weiter zu entwickeln. Als verantwortungsbewusste
Persönlichkeiten zeichnen sie sich durch wertschätzenden und sozialkompetenten Umgang mit
Partnern, Mitarbeitern und Kunden aus.

3. Studieninhalte

3.1 Lehrangebote

            1)                 2)           3)         4)                5)                 6)

               Lfd.         Module         SWS      ECTS-          Art der      Prüfungsform
               Nr.                               Kreditpunkte Lehrveranstaltung      und
                                                                                 Gewichtung
 1. Semester
 MBA                  The Future of a       4          6                 SU               ModA
   1                  Green and Digital
                      Economy
 MBA                  Digital Process       4          6                 SU               ModA
  2                   Innovation
                      for Green Business
 MBA                  Agile Project         4          6                 SU               ModA
  6                   Management
                      for Digital Green
                      Business

 2. Semester
 MBA                  Business Models       4          6                 SU               ModA

                                                  7
7               of Digital Green
                  Entrepreneurship
 MBA              Data-Driven Digital    4          6                SU              ModA
  12              Transformation
                  in Green Business
 MBA              Innovation             4          6                SU              ModA
  3               Competencies and
                  Design Thinking
                  Skills
 3. Semester
 MBA              Innovation Finance     4          6                SU              ModA
   4              and
                  Green Venture
                  Capital

 MBA              Marketing and Sales    4          6                SU              ModA
  5               Strategies
                  for Green Products
                  and Services
 MBA              Managing Green         4          6                SU              ModA
  9               Organizations:
                  Leadership, Culture
                  and Strategy

 4. Semester
 MBA              Research Study:        4          6                SU              ModA
  10              Future Foresight
                  and Digital
                  Innovation
 MBA              Project Study:         4          6                SU              ModA
  11              Designing a Digital
                  Business for the
                  Green Market
 MBA              Green Business and     4          6                SU              ModA
  8               Information Law
 5. Semester
 MBA              Master’s Thesis and    2         18                S             MA (0,8)
  13              Oral Exam                                                      und Präs (0,2)
 Summe der SWS und der                   50        90
 ECTS-Kreditpunkte:

3.2 Masterarbeit
Die Masterarbeit wird begleitet von einem Masterseminar und einem Kolloquium. Das Thema der
Masterarbeit kann frühestens zum Ende der Vorlesungszeit des vierten Studiensemesters ausgegeben
werden. Die Bearbeitungsfrist für die Masterarbeit beträgt fünf Monate. Voraussetzung für die
Ausgabe des Themas ist der Erwerb von mindestens 60 ECTS-Kreditpunkten.

                                               8
3.2.1 Rechtliche Bestimmungen zur Masterarbeit
Es gelten die Bestimmungen der Rahmenprüfungsordnung (RaPO), die aktuelle Studien- und
Prüfungsordnung (SPO), die Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung (ASPO), sowie ergänzend der
jeweils aktuelle Studienplan (SP). Siehe hierzu auch die Modulbeschreibungen. Die Masterarbeit ist
eine Prüfungsarbeit.

3.2.2 Thema und PrüferIn der Masterarbeit
Die Masterarbeit muss zu einer von Studiengang passenden fachlichen Aufgabenstellung angefertigt
werden und kann von jeder/-m ProfessorIn, der als ErstprüferIn wirkt und an dem Studiengang Lehr-
und Prüfungsaufgaben wahrnimmt, ausgegeben und betreut werden. Die Studierenden können
ihrerseits Themen vorschlagen.

Neben der/dem benannten Erstprüferin/Erstprüfer wird die Masterarbeit von einer/ einem zweiten
hauptamtlichen Professorin/Professor bewertet, die/der als Zweitprüferin/ Zweitprüfer wirkt und
Lehr- und Prüfungsaufgaben in diesem Masterstudiengang wahrnimmt. Darüber hinaus können auch
promovierte wissenschaftliche Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter und promovierte Lehrkräfte für
besondere Aufgaben, die Lehr- und Prüfungsaufgaben in diesem Masterstudiengang wahrnehmen als
Prüferinnen/Prüfer tätig werden.

3.2.3 Anmeldeverfahren
Der/die Studierende füllt das Anmeldeformular in Absprache mit der/-m ErstprüferIn elektronisch aus
und lässt dieses Thema durch den/ die ErstprüferIn bestätigen.

3.2.4 Verlängerung der Bearbeitungszeit
Eine Verlängerung ist nur in begründeten Ausnahmefällen auf Antrag der/-s Studierenden möglich. Der
schriftliche formlose Antrag ist vom Studierenden spätestens zwei Wochen vor dem festgelegten
Abgabetermin mit der Stellungnahme des/-r ErstprüferIn an die Prüfungskommission zu stellen. Diese
entscheidet über den Antrag.

Die Arbeit ist einmal in elektronischer Form einzureichen. Die Arbeit kann in Deutsch und Englisch
eingereicht werden. Mögliche Änderungen zur Einreichung der Arbeit wird den Studierenden nach
Prüfungskommissionsbeschluss rechtzeitig mitgeteilt (beispielsweise bei Naturkatastrophen,
Epidemien o. Ä.)

3.2.5 Masterkolloqiuum
Das Masterkolloquium wird von der/dem gewählten Erstprüferin/Erstprüfer und            einer/einem
weiteren     Professorin/Professor   oder     einer/einem      promovierten    wissenschaftlichen
Mitarbeiterin/Mitarbeiter oder einer promovierten Lehrkraft für besondere Aufgaben, soweit sie
Lehraufgaben in diesem Masterstudiengang wahrnehmen, abgenommen und mit jeweils einer Note
bewertet. Die Note des Masterkolloquiums setzt sich aus dem arithmetischen Mittel der Noten beider
Prüfenden zusammen. Die Noten des Masterkolloquiums und die Note der schriftlichen Masterarbeit
werden der Prüfungskommission übermittelt.

                                                9
3.3 Modulbeschreibungen
3.3.1 Erläuterungen
       •   Angebotsfrequenz: Lehrveranstaltungen werden berufsbegleitend jeweils pro Semester
           geplant.
       •   ECTS-Credits: 1 ECTS-Punkt entspricht einem zeitlichen Arbeitsaufwand von ca. 30
           Stunden.
       •   Empfohlene Vorkenntnisse: Lehrveranstaltungen, die zweckmäßigerweise vorher
           erfolgreich abgeschlossen sein sollten.
       •   Fachverantwortung / DozentInnen: Werden Lehrveranstaltungen von Lehrkräften für
           besondere Aufgaben oder Lehrbeauftragten durchgeführt, so liegt die grundsätzliche
           Fachverantwortung bei einem/-r hauptamtlichen ProfessorIn.
       •   Inhalte: grobe Übersicht der Lehrinhalte / Gliederung des Lehrstoffes.
       •   Korrespondierende Veranstaltungen: Diese Veranstaltungen sollten nach Möglichkeit
           parallel besucht werden.
       •   LB: Lehrbeauftragte/r
       •   LBA: Lehrkraft für besondere Aufgaben
       •   Lehr- und Lernmethoden: Lehr- und Lernmethoden, die zum Erreichen der angestrebten
           Lernergebnisse (Kompetenzen) führen.
       •   Lehrform: charakterisiert die didaktische Form des Unterrichts und bestimmt damit auch
           die Zahl der durchschnittlichen Teilnehmenden. Möglich sind seminaristischer Unterricht,
           Seminar, Übung, Projektstudium, Praktikum. Der seminaristische Unterricht beinhaltet
           neben der in der Regel interaktiven Wissensvermittlung auch einen Übungsanteil von
           durchschnittlich 20-30%.
       •   Lehrsprache: Sprache, in der die Lehrveranstaltung abgehalten wird
       •   Leistungsnachweise: Art des Leistungsnachweises / der Prüfung zur Ermittlung einer Note
           bzw. des Prädikats bestanden / nicht bestanden.
       •   Lernziele / Kompetenzen: beschreiben, was die Studierenden nach dem erfolgreichen
           Besuch der Lehrveranstaltung gelernt haben sollen.
       •   Literatur: Liste der empfohlenen Basisliteratur.
       •   ModA: Modularbeit
       •   Modulnr.: identifizierende Nummer der Lehrveranstaltung
       •   Modultyp: kennzeichnet, ob es sich um ein Pflicht-, Wahlpflicht- oder Wahlfach handelt
       •   Präs: Präsentation
       •   schrP: Schriftliche Prüfung
       •   Semester: Studiensemester, dem die Lehrveranstaltung zugeordnet ist und in dem sie
           zweckmäßigerweise besucht werden sollte.
       •   S: Seminar
       •   SU: seminaristischer Unterricht
       •   SWS: Anzahl der Präsenzstunden je Woche
       •   Titel: Bezeichnung der Lehrveranstaltung nach SPO, erscheint auf dem Zeugnis
       •   Verwendbarkeit: beschreibt den Zusammenhang zu anderen Modulen und ggf. die
           Verwendung in anderen Studiengängen
       •   Workload: Arbeitsbelastung der Studierenden in Stunden, aufgeteilt in: Präsenz / Vor- und
           Nachbereitung / angeleitetes Selbststudium
       •   Zugelassene Hilfsmittel: Ohne weitere Angaben ist nur ein nicht programmierbarer
           Taschenrechner zugelassen. Weitere zugelassene Hilfsmittel werden hier aufgelistet.

                                                10
3.3.2 Module

MBA 1: The Future of a Green and Digital Economy

 Modul Nr.                  MBA 1
 Titel                      The Future of a Green and Digital Economy
 Verwendbarkeit             MBA-Studiengang „Green Economy and Digital Innovation“
 Modultyp                   Pflichtfach
 Lehrform                   Seminaristischer        Angebotsfrequenz        WiSe und SoSe
                            Unterricht
 Lehrsprache                Deutsch/ Englisch
 SWS                        4
 ECTS-Credits               6                       Workload (Präsenz/ 56/ 48 / 76
                                                    Vor-               und
                                                    Nachbereitung/
                                                    angeleitetes
                                                    Selbststudium)
 Korrespondierende          keine                   Empfohlene              keine
 Lehrveranstaltung                                  Vorkenntnisse
 Prüfungsform               Modularbeit (ModA)      Zugelassene             alle
                                                    Hilfsmittel
 Fachverantwortung          Prof. Wolfgang Habelt/ Prof. Holger Günzel
 DozentInnen                Prof.     Holger   Hoppe      (Technische    Hochschule   Ingolstadt);
                            Externe ReferentInnen

Lernziele / Kompetenzen:

Die Studierenden sind in der Lage die Grundlagen einer nachhaltigen Unternehmensführung zu
verstehen und umzusetzen.

Nach Absolvierung des Moduls sind die Studierenden in der Lage:

           •   Fachkompetenz: Die Grundlagen der nachhaltigen Entwicklung zu verstehen und in
               Bezug auf die unternehmerische Relevanz kritisch zu analysieren und interpretieren.
           •   Methodenkompetenz: Die Methoden und Instrumente des unternehmerischen
               Nachhaltigkeitsmanagements einzuordnen und grundlegend anzuwenden.
           •   Sozialkompetenz: In Kommunikation und Umsetzung des notwendigen Wandels für eine
               nachhaltige Entwicklung sicher mit den zugrundeliegenden Fakten zu argumentieren und
               Zusammenhänge, Relevanz und Auswirkungen darzulegen.
           •   Selbstkompetenz: Aspektübergreifende Zusammenhänge zu erkennen, selbstständig zu
               analysieren und Schlussfolgerungen zu ziehen und dies im Dialog zu vertreten und
               systematisch aufzubereiten.

Inhalte:

Das Modul vermittelt den Studierenden die Grundlage einer nachhaltigen Unternehmensführung.
Dabei werden das Konzept der nachhaltigen Entwicklung und die damit verbundenen globalen
Herausforderungen erarbeitet. Auf dieser Basis erfolgt eine Einordnung der Relevanz für
Unternehmen. Anhand des Stakeholder-Modells und des erweiterten Aufgabengebietes erfolgt eine
Analyse der relevanten Rahmenbedingungen im internationalen Kontext. Im nächsten Schritt wird die
Struktur des unternehmerischen Nachhaltigkeitsmanagements und wesentlicher Methoden,
                                                  11
Standards und Instrumente erarbeitet. Die allgemeingültigen Inhalte werden im finalen Abschnitt auf
den Aspekt der Digitalisierung in Gesellschaft und Unternehmen fokussiert und eine Brücke zwischen
den Megatrends Nachhaltigkeit und Digitalisierung hergestellt:

    •   Herkunft und Definition des Konzepts der Nachhaltigen Entwicklung
    •   Globale Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung (sozialer, ökologischer,
        ökonomischer Art)
    •   Stellung von Unternehmen in Bezug auf eine nachhaltige Entwicklung (Ethische Grundlagen
        und Theorien zur Einbindung)
    •   Globale Rahmenbedingungen einer nachhaltigen Entwicklung mit Relevanz für Unternehmen
        anhand der Strukturen des Stakeholder-Modells sowie erweiterten Aufgabenumfelds von
        Unternehmen
    •   Methoden, Standards und Instrumente des unternehmerischen
        Nachhaltigkeitsmanagements: PDCS, Wesentlichkeit, Strategieformulierung, Performance
        Management, interne und externe Berichterstattung
    •   Besondere Anforderungen einzelner unternehmerischer Funktionsbereiche (z.B. Einkauf,
        Investor Relations, Entwicklung) sowie der relevanten Instrumente, Methoden und Standards
        (z.B. Managementsysteme, Zertifizierungen, Ratingansätze)
    •   Besondere Anforderungen für Start-ups
    •   Vertiefung unternehmerischen Verantwortung im Bereich Digitalisierung
    •   Praxisvorträge zu den unterschiedlichen Themenfeldern und Diskussion

Lehr- und Lernmethoden:

    •   Praxisvorträge zu unterschiedlichen Themenfeldern
    •   Selbsterarbeitung von Inhalten, deren Vorstellung und kritische Diskussion
    •   Learning Lab
    •   Exkursion in der Blockwoche
    •   Online und Offline-Workshops
    •   Climate Interactive tools for driving future: En-ROADS - Climate Change Solutions Simulator
        (https://www.climateinteractive.org/tools/en-roads/)

Stellenwert der Note in der Endnote des Masters (Masterzeugnis): 6 / 90

Literatur:

    •   DIN EN ISO 26000:2020 Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung.
    •   Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) 2011: Guidelines for
        multinational             enterprises.              2011             edition,          siehe:
        https://www.oecd.org/daf/inv/mne/48004323.pdf
    •   Verbin, I. 2021: Corporate Responsibility in the Digital Age. Routledge, London and New York.
        (Alternativ auf Deutsch: Dörr, S. 2021: Praxisleitfaden Corporate Digital Responsibility.
        Springer Gabler, Wiesbaden.)
    •   Akzente, TechFounders, Unternehmertum Venture Capital (Hrsg.) 2020: Sustainability for
        Startups. siehe https://www.sustainability-playbooks.com/startups/.
    •   United Nations (UN) (Hrsg.) 2015: Transforming our World: The 2030 Agenda for Sustainable
        Development. Siehe: https://sdgs.un.org/publications/transforming-our-world-2030-agenda-
        sustainable-development-17981.

Weitere relevante Literatur wird kursbegleitend zur Verfügung gestellt

                                                 12
MBA 2: Digital Process Innovation for Green Business

    Modul Nr.              MBA 2
    Titel                  Digital Process Innovation for Green Business
    Verwendbarkeit         MBA-Studiengang „Green Economy and Digital Innovation“
    Modultyp               Pflichtfach
    Lehrform               Seminaristischer          Angebotsfrequenz      WiSe und SoSe
                           Unterricht
    Lehrsprache            Deutsch/ Englisch
    SWS                    4
    ECTS-Credits           6                         Workload (Präsenz/ 56/ 48 / 76
                                                     Vor-              und
                                                     Nachbereitung/
                                                     angeleitetes
                                                     Selbststudium)
    Korrespondierende      keine                     Empfohlene            keine
    Lehrveranstaltung                                Vorkenntnisse
    Prüfungsform           Modularbeit (ModA)        Zugelassene           alle
                                                     Hilfsmittel
    Fachverantwortung      Prof. Wolfgang Habelt/ Prof. Holger Günzel
    DozentInnen            Prof. Holger Günzel & Externe ReferentInnen

Lernziele / Kompetenzen:

Die Studierenden sind in der Lage, die Bedeutung von Unternehmensprozessen auf den
Unternehmenserfolg zu verstehen. Der Fokus liegt einerseits auf der Beeinflussung der Prozesse durch
Aspekte der Nachhaltigkeit durch Nachhaltigkeitsziele eines Unternehmens und ökologische
Kennzahlen und andererseits durch ausgewählte digitale Technologien wie Apps, Chatbots, Künstliche
Intelligenz, Blockchain, Cloud, etc.

•     Fachkompetenz:
              Die Studierenden verstehen das Thema Geschäftsprozesse und dessen Veränderungen
              durch Aspekte der Nachhaltigkeit und durch digitale Innovationen. Sie lernen die
              Bedeutung und Facetten von Geschäftsprozessmanagement von den Grundlagen bis zur
              Optimierung. Sie kennen die Auswirkung und Wechselspiel der Nachhaltigkeit und der
              zunehmenden Digitalisierung auf Geschäftsprozessinnovationen. Sie können Prozesse
              modellieren, mittels eines Workflowmanagementsystems umsetzen und mit Process
              Mining analysieren.
•     Methodenkompetenz:
              Die Studierenden erhalten einen umfassenden Einblick in das Portfolio an Instrumenten
              des Geschäftsprozessmanagements; sie nutzen Handwerkzeugs Interviews, um mehr zu
              einem aktuellen und zukünftigen Prozess zu erfahren, sie erwerben aber auch Kenntnisse
              zu IT-Werkzeugen, um Prozesse zu modellieren, zu analysieren und zu optimieren. „Good
              Practice“ Vorgehensweisen dienen als Unterstützung.
•     Selbstkompetenz:
              Die Studierenden müssen anhand einer Digitalisierungsinnovation eigenständig eine
              Konzeption in einem bestimmten Branchenbereich/ Unternehmenssektor realisieren. Sie
              bearbeiten Problemstellungen aus betriebswirtschaftlichen Bereichen eigenständig
              mithilfe entsprechender Modelle und ggf. geeigneter Software und entwickeln daraus
                                                 13
geeignete Prozessmodelle. Damit werden die Fachinhalte adäquat verbalisiert und können
            in entsprechenden Fachdiskussionen mit Unternehmensvertretern verwendet werden.
•   Sozialkompetenz:
            Sie arbeiten in kleinen Teams, um gemeinschaftlich Themen zu bearbeiten, um auch
            Mitverantwortung und Entwicklungsbereitschaft bei den Teammitgliedern zu erzeugen.

Inhalte

    •     Geschäftsprozessidentifikation
    •     Geschäftsprozessanalyse und – gestaltung (u.a. Simulation, Process Mining)
    •     Geschäftsprozessmodellierung mit BPMN
    •     Optimierungsmethoden für Geschäftsprozesse (unter Beachtung von Digitalisierung und
          Nachhaltigkeit)
    •     (Nachhaltigkeits-)kennzahlen und Geschäftsprozesscontrolling/ -reporting
    •     Nachhaltigkeit in Wertschöpfungsketten
    •     Auswirkung und Wechselspiel von Nachhaltigkeit und der zunehmenden Digitalisierung auf
          Geschäftsprozessinnovationen
    •     Digitale nachhaltige Geschäftsprozessinnovationen
    •     Beratungsmethoden und –vorgehensweisen

Lehr- und Lernmethoden:

    •     Fallstudien
    •     Gruppenarbeit und Selbststudium
    •     Gruppen- und Individualpräsentationen
    •     Präsentationen/Übungen
    •     GastreferentInnen
    •     Learning Lab PMF, Learning Lab Process Mining und Learning Labs zu Digitalthemen
    •     Ev. Exkursion

Stellenwert der Note in der Endnote des Masters (Masterzeugnis): 6 / 90

Literatur:

    •     Aalst, W. M. P. van der (2016): Process Mining: Data Science in Action. 2nd ed. 2016. New York,
          NY: Springer.
    •     Becker, J., 2012. Prozessmanagement, 7. Aufl., Springer Gabler, Berlin
    •     Freund, J. (2010): Praxishandbuch BPMN 2.0, 2. Aufl., Hanser, München
    •     Gadatsch, A. (2012) Grundkurs Geschäftsprozess-Management, 7. Aufl., Springer Vieweg,
          Wiesbaden.
    •     Grambow, G., Oberhauser, R. and Reichert, M. (eds) (2017) Advances in Intelligent Process-
          Aware Information Systems. Cham: Springer International Publishing (Intelligent Systems
          Reference Library
    •     Grosskopf, A., Decker, G. and Weske, M. (2009) The process: business process modeling using
          BPMN. Meghan Kiffer Press.
    •     Grover, V. and Markus, M. L. (eds) (2008) Business Process Transformation. M.E. Sharpe.
    •     Hanschke, I. (2012): Strategisches Prozessmanagement - einfach und effektiv. Hanser,
          München.
    •     Modig, N. (2012) This is Lean: resolving the efficiency paradox. Stockholm: CENTRAL BOOKS.
                                                    14
•   Rosa, M. L. (2015) ‘Interview with Michael Rosemann on “The Role of Business Process
       Management in Modern Organizations”’, Business & Information Systems Engineering, 58(1),
       pp. 89–91
   •   Schmelzer, H.; Sesselmann, W. (2013): Geschäftsprozessmanagement in der Praxis, Hanser
   •   vom Brocke, J. and Mendling, J. (eds) (2018) Business Process Management Cases. Cham:
       Springer International Publishing (Management for Professionals).
   •   Vom Brocke, Seidel, Recker: Green Business Process Management, Springer, 2012
   •   vom Brocke, J. and Schmiedel, T. (eds) (2015) BPM - Driving Innovation in a Digital World.
       Cham: Springer International Publishing (Management for Professionals). Wang, P. (2008)
       ‘Whatever Happened to Business Process Reengineering?’, in Grover, V. and Markus, M. L.,
       Business Process Transformation. M.E. Sharpe, pp. 23–40.

MBA 3: Innovation Competencies and Design Thinking Skills

 Modul Nr.                 MBA 3
 Titel                     Innovation Competencies and Design Thinking Skills
 Verwendbarkeit            MBA-Studiengang „Green Economy and Digital Innovation“
 Modultyp                  Pflichtfach
 Lehrform                  Seminaristischer         Angebotsfrequenz        WiSe und SoSe
                           Unterricht
 Lehrsprache               Deutsch/ Englisch
 SWS                       4
 ECTS-Credits              6                        Workload (Präsenz/ 56/ 48 / 76
                                                    Vor-              und
                                                    Nachbereitung/
                                                    angeleitetes
                                                    Selbststudium)
 Korrespondierende         keine                    Empfohlene              Veranstaltungen des
 Lehrveranstaltung                                  Vorkenntnisse           ersten Semesters
 Prüfungsform              Modularbeit (ModA)       Zugelassene             alle
                                                    Hilfsmittel
 Fachverantwortung         Prof. Wolfgang Habelt/ Prof. Holger Günzel
 DozentInnen               NN

Lernziele / Kompetenzen:

Ziel des Moduls ist es, Innovationskompetenzen zu erlernen und eine „persönliche Innovationsstärke“
für Unternehmen aufzubauen, wobei die Durchdringung der Innovationsmethode des Design Thinking
im Mittelpunkt steht. Die Masterstudierenden sind in der Lage, Design Thinking an einem realen
Praxisthema anzuwenden und mit anderen im Team konstruktiv und produktiv (auch unter Einsatz
moderner digitaler Tools) zusammenzuarbeiten.

Nach Absolvierung des Moduls sind die Studierenden in der Lage:

   •   Fachkompetenz:

       Die Masterstudierenden erkennen die Bedeutung von Innovationskompetenzen für ihre Rollen
       / Funktionen in Unternehmen. Sie lernen sich persönlich hinsichtlich ihrer Stärken / Schwächen

                                                15
besser einzuschätzen, sich empathisch und konstruktiv in einer Gruppe zu verhalten sowie eine
           Gruppe zu einem effektiven Teams zu formen. An der Methode des Design Thinkings nutzen
           sie diese Kompetenzen, um an einem „real case“ für ein Unternehmen erfolgreich zu arbeiten
           und eine Innovationskonzeption zu entwickeln. Damit sind sie in der Lage, Design Thinking
           erfolgreich anzuwenden.

    •      Methodenkompetenz
           Verschiedene Testverfahren zur Beschreibung, Beobachtung und Bewertung der
           Persönlichkeit, des Lerntypus, der Kompetenzstufe werden angewandt, ebenso die Methode
           des Design Thinking.Hinzu kommen digitale Tools wie Slack oder Trello, um Teamarbeit
           zeitgemäß zu unterstützen. Der „real case“ wird von einem Trainer/Dozenten konstant mit
           Feedback begleitet.
    •      Selbstkompetenz:
           Die Masterstudierenden lernen über den „Prozess des Ideation“ im Kontext des Design
           Thinking eigene Vorstellungen zur Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen zu
           kreieren. Sie managen ihre Zeit eigenverantwortlich, um ein Ergebnis, das sie in Unternehmen
           präsentieren, und arbeiten selbstorganisierend in ihren Teams.
    •      Sozialkompetenz:
           Durch die intensive Zusammenarbeit in Kreativ-/Interaktionsräumen sowie durch die
           Dozenten, die aus dem Bereich des „Trainings“ kommen, werden die Masterstudierenden in
           einen konstanten Austausch zueinander gebracht. Sie lernen, sich aufeinander zu verlassen,
           sich gegenseitig zu unterstützen, Teamrollen zu definieren und miteinander zu präsentieren.

Inhalte:

Innovationskompetenzen:

    •      Kompetenz & Kompetenzmanagement als Schlüsselfaktor eines Innovators / Intrapreneurs
    •      Eigen- und Fremdbild des Innovators / Intrapreneurs
    •      Kommunikationskompetenz: Eigenpräsentation und Kommunikation in „schwierigen /
           konfliktären“ Situationen
    •      Teamkompetenz: Spielregeln und Rollen & wie können Ergebnisse gemeinsam erreicht
           werden?
    •      Persönlichkeitskompetenz: Empathie und Emotionale Intelligenz; Umgang mit Kollegen und
           Kunden im Projekt
    •      Präsentationskompetenz Transport der Ergebnisse vom Innovator / Intrapreneur zum Kunden

Design Thinking: Innovationskompetenzen in der Anwendung

    •      Die Erfolgsfaktoren (Akteure / 5 Phasen bzw. Prozess)
    •      Der Transfer (Real Case in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen)
    •      Design Thinking und Service Design Ansatz, Methoden und Werkzeuge, um effektive
           nutzerzentrierte (digitale oder physische) Produkte und Produkt-/Dienstleistungssysteme zu
           generieren
    •      Forschung und Analyse: Design-/Nutzerforschung (quantitativ, qualitativ) wie
           Nutzerinterviews, Fly-on-the-wall Beobachtung, Umfragen, kulturelle Tests, Kontextanalyse,
           Personas, Storyboards, Customer Experience Charts, Mapping-Techniken für
           Designleistungen, Point-of-view/Design-Challenge.
    •      Ideenfindung und Co-Kreation: Gestaltung eines Co-Creation-Workshops (Reg. Akteure, Tools,
           Setting, Prozess), Kreativitätsmethoden, fortgeschrittenes Brainstorming, User-Co-Creation-

                                                    16
Methoden, Bewertung von Ideen, visuelle Denktechniken (Skizzieren und Workshop-
          Prototyping).

Lehr- und Lernmethoden:

          •   Workshops mit Innovationstrainern in Kreativräumen
          •   Kurz-Präsentationen und interaktive Rollenspiele
          •   Gruppenarbeit an einem „real case“ eines Unternehmens
          •   Coachingbasierte Projektarbeit an einem „real company case“
          •   Präsentation der Projektergebnisse vor Fach- und Führungskräften eines Unternehmens
          •   Professioneller Projektbericht in modernem Design.

Stellenwert der Note in der Endnote des Masters (Masterzeugnis): 6 / 90

Literatur: nach Vereinbarung

MBA 4: Innovation Finance and Green Venture Capital

    Modul Nr.               MBA 4
    Titel                   Innovation Finance and Green Venture Capital
    Verwendbarkeit          MBA-Studiengang „Green Economy and Digital Innovation“
    Modultyp                Pflichtfach
    Lehrform                Seminaristischer         Angebotsfrequenz      WiSe und SoSe
                            Unterricht
    Lehrsprache             Deutsch/ Englisch
    SWS                     4
    ECTS-Credits            6                        Workload (Präsenz/ 56/ 48 / 76
                                                     Vor-              und
                                                     Nachbereitung/
                                                     angeleitetes
                                                     Selbststudium)
    Korrespondierende       keine                    Empfohlene            Veranstaltungen des
    Lehrveranstaltung                                Vorkenntnisse         ersten und zweiten
                                                                           Semesters
    Prüfungsform            Modularbeit (ModA)       Zugelassene           alle
                                                     Hilfsmittel
    Fachverantwortung       Prof. Wolfgang Habelt/ Prof. Holger Günzel
    DozentInnen             Prof. Wolfgang Hößl (OTH) und GastrefentInnen

Lernziele / Kompetenzen:

Nach Absolvierung des Moduls sind die Studierenden in der Lage:

•     Fachkompetenz:
         Die Studierenden kennen die Grundlagen zu Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen.
         Sie verstehen Finanzierungs- und Investitionskalküle und können diese unter Einbeziehung der
         Rahmenbedingungen auch im Kontext nachhaltiger Innovationen formulieren und anwenden.
         Die Studierenden kennen verschiedene Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung bzw. -anlage

                                                  17
und können diese vergleichen, beurteilen, auswählen und umsetzen. Sie sind in der Lage,
        Finanz-, Bilanz- und Nachhaltigkeitskennzahlen zu berechnen, analysieren, beurteilen und in
        das Entscheidungskalkül einzubeziehen. Sie verstehen die Bedeutung von Innovationen im
        Kontext der Nachhaltigkeit und kennen Finanzierungsmöglichkeiten für innovative Projekte,
        die sie unter Berücksichtigung zugrundeliegender Risiken vergleichen, beurteilen und
        auswählen können. Die Chancen bzw. Risiken von kapitalmarktbasierten Anlagen können Sie
        mittels Rendite- bzw. Risikokennzahlen einschätzen. Darüber hinaus kennen Sie weitere
        Auswahlkriterien für nachhaltige Kapitalmarktanlagen, können deren Aussagekraft und
        Grenzen beurteilen und diese zur Selektion geeigneter Anlageformen nutzen.

•   Methodenkompetenz:
         Die Studierenden sind vertraut mit den Methoden der kennzahlenbasierten Finanzierungs-,
         Investitionsrechnung sowie des Risikomanagements. Sie kennen qualitative und quantitative
         Nachhaltigkeitskriterien und können diese anwenden und beurteilen.
• Sozialkompetenz:
         Die Studierenden müssen im Kontext von Innovationen bzw. Nachhaltigkeitsinvestitionen
         eigenständige Finanzierungs- bzw. Investitionsentscheidungen realisieren. Sie bearbeiten
         Problemstellungen aus betriebswirtschaftlichen Bereichen eigenständig mithilfe
         entsprechender Modelle und ggf. geeigneter Software und entwickeln daraus geeignete
         Modelle und Vorgehen.
• Selbstkompetenz:
    o Die Studierenden arbeiten in kleinen Teams, um gemeinschaftlich Themen zu bearbeiten, um
         auch Mitverantwortung und Entwicklungsbereitschaft bei den Teammitgliedern zu erzeugen.
    o Sie sind in der Lage, eigenverantwortlich relevante Zahlen und Daten für die
         Investitionsrechnung und Risikoanalyse im persönlichen betrieblichen Anwendungsbereich zu
         bestimmen und zuzuordnen.
Inhalte:

    •   Innovationen und nachhaltige Projekte
            o Eigenschaften (nachhaltiger) Innovationen und ausgewählte Beispiele
            o Mechanismen der Kapitalmärkte und Charakteristika nachhaltiger Investitions-,
                Finanzierungs- und Anlageentscheidungen
            o Finanzmarktorientiertes Nachhaltigkeitsmanagement
    •   Finanzierung (nachhaltiger) Innovationen
            o Arten und Möglichkeiten zur Innen- und Außenfinanzierung
            o Bewertung von Innovationen und damit verbundene Herausforderungen
            o Finanzierungsrisiken und Möglichkeiten zum Umgang mit derartigen Risiken
            o Wertorientierte Performancemessung
    •   Kapitalmarktbasierte Anlagen in Innovationen und nachhaltige Anlageformen
            o Kapitalmarktbasierte Anlagemöglichkeiten in Innovationen und nachhaltige
                Investments
            o Investitionskalküle und quantitative und qualitative Investitionsrechnung
            o Werttreiber und Risiken nachhaltiger Investments und grundsätzliche Möglichkeiten
                des Risikomanagements
            o Auswahlkriterien für nachhaltige Investitionen, Nachhaltigkeitsratings und
                Nachhaltigkeits-Ratingagenturen
            o Behavioral Finance und Sustainability

Lehr- und Lernmethoden:

    •   Gruppenarbeit und Selbststudium
                                                18
•   Gruppen- und Individualpräsentationen
    •   Präsentationen/Übungen
    •   Ev. Exkursion
    •   Fallstudien
    •   Learning Labs

Stellenwert der Note in der Endnote des Masters (Masterzeugnis): 6 / 90

Literatur:

Baum, H.-G. et al.: Strategisches Controlling, aktuelle Auflage, Stuttgart

Berk, J.; DeMarzo, P.: Grundlagen der Finanzwirtschaft. Analyse, Entscheidung und Umsetzung.
aktuelle Auflage, Pearson.

Bösch, M.: Finanzwirtschaft. Investition, Finanzierung, Finanzmärkte und Steuerung, aktuelle Auflage,
Verlag Franz Vahlen.

Busse, F.-J.: Grundlagen der betrieblichen Finanzwirtschaft, aktuelle Auflage, Oldenbourg.

Däumler K.: Betriebliche Finanzwirtschaft, aktuelle Auflage, Herne.

Grunow, H.-W. / Zender, C.: Green Finance, aktuelle Auflage, Springer Fachmedien Wiesbaden.

Häcker, J. et al.: Grundzüge der Unternehmensfinanzierung, aktuelle Auflage, München.

Kajüter, P. (Hrsg.): Risikomanagement in der Konzernpraxis, aktuelle Auflage, München.

La Torre, M./Chiappini, H.: Contemporary Issues in Sustainable Finance, aktuelle Auflage, Cham:
Springer.

Zantow, Roger; Dinauer, Josef; Schäffler, Christian: Finanzwirtschaft des Unternehmens, aktuelle
Auflage, Hallbergmoos.

MBA 5: Marketing and Sales Strategies for Green Products and Services

 Modul Nr.                 MBA 5
 Titel                     Marketing and Sales Strategies for Green Products and Services
 Verwendbarkeit            MBA-Studiengang „Green Economy and Digital Innovation“
 Modultyp                  Pflichtfach
 Lehrform                  Seminaristischer         Angebotsfrequenz         WiSe und SoSe
                           Unterricht
 Lehrsprache               Deutsch/ Englisch
 SWS                       4
 ECTS-Credits              6                        Workload (Präsenz/ 56/ 48 / 76
                                                    Vor-               und
                                                    Nachbereitung/
                                                    angeleitetes
                                                    Selbststudium)

                                                   19
Korrespondierende        keine                    Empfohlene               Veranstaltungen des
    Lehrveranstaltung                                 Vorkenntnisse            ersten und zweiten
                                                                               Semesters
    Prüfungsform             Modularbeit (ModA)       Zugelassene              alle
                                                      Hilfsmittel
    Fachverantwortung        Prof. Wolfgang Habelt/ Prof. Holger Günzel
    DozentInnen              Prof. Spintig & Externe Dozierende

Lernziele / Kompetenzen:

Nach Absolvierung des Moduls sind die Studierenden in der Lage:

           •   Fachkompetenz:
               Die Studierenden sind mit den Grundzügen des „grünen“ und digitalen Marketings
               vertraut. Sie kennen sowohl digitale als auch nachhaltige Marketingstrategien und können
               diese im Sinne eines neu ausgerichteten Marketinggedankens mit praktischen
               Herausforderungen in Verbindung bringen. Die Studierenden sind in der Lage moderne
               grüne Marketingkonzeptionen zu entwickeln und diese fallbeispielhaft umzusetzen.
           •   Methodenkompetenz: Die Studierenden sind vertraut mit gängigen quantitativen und
               qualitativen Analysemethoden im Rahmen der kennzahlenorientierten Marktanalyse und
               Marktforschung. Sie wissen die Ergebnisse dieser Analysen in die Strategieformulierung zu
               integrieren.
           •   Sozialkompetenz: Im Sinne einer kommunikativen Kompetenz können die Studierenden
               fachbezogen Positionen einnehmen und Problemlösungen, formulieren und argumentativ
               verteidigen. Sie können im Austausch mit Fachexperten ihre Standpunkte klar vermitteln.
               Sie verfügen über Moderations- und Präsentationsfähigkeiten
           •   Selbstkompetenz: Die Studierenden sind geschult im Selbstmanagement, sie haben sich
               die Fähigkeit, mit Stress umgehen zu können angeeignet und wissen sich selbst zu
               motivieren sowie persönliche Ziele zu setzen und zu realisieren. Sie haben ein ethisches
               Bewusstsein und können individuelle Werthaltungen in Bezug auf unternehmerischen
               Handelns und umweltbezogener Aspekte berücksichtigen.

Inhalte:

•     Status Quo Marketingmanagement
•     Grundzüge Digitales Marketing
•     Grundzüge Green Marketing
      o Value Propostions
      o Purposes
      o Greenwashing
      o CSR
      o Customer Experience
      o Iteratives Marketing
•     Nachhaltiges Vertriebsmanagement
•     Digitales Vertriebsmanagement
      o AI-powered Commerce
      o Customer Centered Design
      o Multichannel Vertrieb

                                                    20
o Service Dominant Logic
•       Marketing- und Vertriebs-Strategiemodifikationen
        o Modifizierte Marktanalysen
                ▪ Unternehmensintern
                ▪ Kundenzentriert
        o Erweiterte Zielformulierungen
        o Strategieformulierung
                ▪ Digitale Marketingstrategien
                ▪ Nachhaltige Marketingstrategien
•       Modifizierter Marketing-Mix
        o Design Thinking
        o Wertorientierte Preissetzung
        o Omnichannel & Customer Journey

Lehr- und Lernmethoden:

        •   Gruppenarbeit und Selbststudium
        •   Gruppen- und Individualpräsentationen
        •   Präsentationen/Übungen
        •   Exkursion
        •   Fallstudien
        •   Learning Labs

Stellenwert der Note in der Endnote des Masters (Masterzeugnis): 6 / 90

Literatur (current editions):

    •     Selected actual texts & materials (Studies, Reviews, Case Studies)
    •     Charter, M. (ed.): Greener marketing: A responsible approach to business. Routledge.
    •     Iannuzzi, Al.: Greener products: The making and marketing of sustainable brands. CRC Press.
    •     Lee, N. R. & Kotler, P.: Social marketing: Behavior change for social good. Sage Publications.
    •     Mangan, A.: Companies on a Mission: Entrepreneurial Strategies for Growing Responsibly,
          Sustainably, and Profitably. Stanford University Press.
•       Peattie, K. & Director, B.R.A.S.S.. Rethinking marketing. Long Lasting Products: Alternatives To
        The Throwaway Society, 243-272.
•       Cooper, T. (ed.): Longer lasting products: Alternatives to the throwaway society. CRC Press, 2016.

MBA 6: Agile Project Management for Digital Green Business

    Modul Nr.                 MBA 6
    Titel                     Agile Project Management for Digital Green Business
    Verwendbarkeit            MBA-Studiengang „Green Economy and Digital Innovation“
    Modultyp                  Pflichtfach
    Lehrform                  Seminaristischer       Angebotsfrequenz          WiSe und SoSe
                              Unterricht
    Lehrsprache               Deutsch/ Englisch
    SWS                       4
    ECTS-Credits              6                      Workload (Präsenz/ 56/ 48 / 76
                                                     Vor-                und
                                                   21
Nachbereitung/
                                                      angeleitetes
                                                      Selbststudium)
 Korrespondierende           keine                    Empfohlene               keine
 Lehrveranstaltung                                    Vorkenntnisse
 Prüfungsform                Modularbeit (ModA)       Zugelassene              alle
                                                      Hilfsmittel
 Fachverantwortung           Prof. Dr. Brehm
 DozentInnen                 Prof. Dr. Brehm & Externe Dozierende

Lernziele / Kompetenzen:

Durch den Besuch des Moduls erkennen die Studierenden die Herausforderungen und
Wirkungszusammenhänge im agilem Projektmanagement mit dem Fokus auf digitale und grüne
(=nachhaltige) Projekte im Unternehmenskontext.

Nach Absolvierung des Moduls sind die Studierenden in der Lage:

           •   Fachkompetenz:
               Die Studierenden sind nach der erfolgreichen Teilnahme an diesem Modul in der Lage,
               nachhaltige und digitale Projekte eigenständig in den relevanten betriebswirtschaftlichen
               Kontext unter Verwendung des agile Projektvorgehens aufzusetzen, zu planen und
               durchzuführen.
           •   Methodenkompetenz:
               Die Studierenden können zudem die Herausforderungen und die Erfolgsfaktoren des
               Projektmanagement für nachhaltige und digitale Projekte im betrieblichen Umfeld
               analysieren, evaluieren und hinterfragen. Sie bearbeiten projektbezogene
               Problemstellungen im betriebswirtschaftlichen Kontext eigenständig unter Anwendung
               der vermittelten Methoden und Instrumente.
           •   Sozialkompetenz:
               Die Studierenden können sich zudem in den Übungseinheiten in kleineren Gruppen über
               die zu behandelnden Problemstellungen austauschen und die gelernten Inhalte
               besprechen und anwenden.
           •   Selbstkompetenz:
               Die Studierenden müssen anhand einer nachhaltigen Digitalisierungsinnovation
               eigenständig    eine     Konzeption     in   einem      bestimmten     Branchenbereich/
               Unternehmenssektor realisieren.

Inhalte:

           •   Wissenschaftliche Grundlagen agiler Projektmanagementmethoden
           •   Komplexität, Unsicherheit und Dynamik im Umfeld von und in Projekten
           •   Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz agiler Methoden in Green Economy
               Projekten
           •   Überblick über agile Methoden, Prinzipien und Werte
           •   Planung, Steuerung und Durchführung von agilen Projekten mit SCRUM
           •   Agile Tools
           •   Rollen und Verantwortlichkeiten der Projektbeteiligten
           •   Nachhaltigkeitskennzahlen im Projekt

                                                    22
•    Umsetzung der Inhalte in einem Nachhaltigkeitsprojekt mit Fokus auf Anwendung von
             digitalen Technologien, z.B. Green IT

Lehr- und Lernmethoden:

        •    Learning Lab GOA
        •    Learning Lab Digitale Technologien
        •    Gruppenarbeit und Selbststudium

        •    Gruppen- und Individualpräsentationen
        •    Präsentationen/Übungen
        •    Ev. Exkursion
        •    Fallstudien

Stellenwert der Note in der Endnote des Masters (Masterzeugnis): 6 / 90

Literatur:

    •   Abergel, T., Dulac, J., Hamilton, I., Jordan, M., Pradeep, A., 2019. Towards a zero-emissions,
        efficient and resilient buildings and construction sector.
    •   Baggia, A., Maletič, M., Žnidaršič, A., Brezavšček, A., 2019. Drivers and Outcomes of Green IS
        Adoption in Small and Medium-Sized Enterprises. Sustainability 11, 1575.
        https://doi.org/10.3390/su11061575
    •   Guo, R., Lv, S., Liao, T., Xi, F., Zhang, J., Zuo, X., Cao, X., Feng, Z., Zhang, Y., 2020. Classifying
        green technologies for sustainable innovation and investment. Resources, Conservation and
        Recycling 153, 104580. https://doi.org/10.1016/j.resconrec.2019.104580
    •   Hasan, Md.M., Nekmahmud, Md., Yajuan, L., Patwary, M.A., 2019. Green business value
        chain: a systematic review. Sustainable Production and Consumption 20, 326–339.
        https://doi.org/10.1016/j.spc.2019.08.003
    •   Lema, R., Fu, X., Rabellotti, R., 2021. Green windows of opportunity: latecomer development
        in the age of transformation toward sustainability. Industrial and Corporate Change 29,
        1193–1209. https://doi.org/10.1093/icc/dtaa044
    •   Malmodin, J., Lundén, D., 2018. The Energy and Carbon Footprint of the Global ICT and E&M
        Sectors 2010–2015. Sustainability 10, 3027. https://doi.org/10.3390/su10093027
    •   Mytton, D., 2020. Hiding greenhouse gas emissions in the cloud. Nat. Clim. Chang. 10, 701–
        701. https://doi.org/10.1038/s41558-020-0837-6
    •   Rigby, D.K., Sutherland, J., Takeuchi, H., 2016. Embracing Agile. Harvard Business Review 94,
        40–50.
    •   Rigby, D.K., Sutherland, J., Noble, A., 2018. Agile at Scale. Harvard Business Review 96, 88–
        96.
    •   Ritchie, H., 2020. Global greenhouse gas emissions by sector, Our World in Data.
    •   Sutherland, J., Schwaber, K., 2020. The Scrum Guide - The Definitive Guide to Scrum: The
        Rules of the Game.
    •   Woetzel, Jonathan, Pinner, Dickon, Samandari, Hamid, Engel, Hauke, Krishnan, Mekala,
        Boland, Brodie, Powis, Carter, 2020. Climate risk and response - Executive Summary.
        McKinsey Global Institute.

MBA 7: Business Models of Digital Green Entrepreneurship

                                                     23
Sie können auch lesen