NABU: Die Blaue Holzbiene brummt nach Norden - Nordhessen-Journal

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NABU: Die Blaue Holzbiene brummt nach Norden - Nordhessen-Journal
NABU: Die Blaue Holzbiene
brummt nach Norden

Großes Interesse an Insekten: Bei der Insektenzählung vom NABU
haben deutlich mehr Menschen mitgemacht / Steinhummel auf
Platz eins

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Berlin      –     Die
Steinhummel ist das
am        häufigsten
gesichtete Insekt in
deutschen Gärten. Das
zeigen            die
Halbzeitergebnisse
des Insektensommers.
Der NABU hatte dazu
aufgerufen, vom 29.
Mai bis zum 7. Juni
Insekten zu zählen und online zu melden. Mehr als 8.300
Naturfreundinnen und -freunde haben in diesem Zeitraum
mitgezählt und 4.948 Beobachtungen gemeldet. 2019 waren es
3.784 Beobachtungen.

„Von der Ameise bis zum Zitronenfalter, Insekten sind
systemrelevant – wir freuen uns, dass viele Menschen das
offenbar erkannt und sich am Insektensommer beteiligt haben“,
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so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Bei der großen
Vielfalt an Insekten – allein Deutschland leben rund 33.000
Arten – ist das Entdecken der so unterschiedlich gestalteten
Sechsbeiner ein kleines Abenteuer.“

Die Top Ten sind in den bisher drei Zähljahren fast gleich
geblieben: „Nach Steinhummel folgen Hainschwebfliege,
Asiatischer Marienkäfer, Westliche Honigbiene, Siebenpunkt-
Marienkäfer, Lederwanze, Ackerhummel, Fliege und Ameise. „Nur
der Siebenpunkt-Marienkäfer ist ein Neueinstieg in die Top
Ten“, so NABU-Insektenexpertin Laura Breitkreuz. „Das liegt
sicher an unserer in diesem Jahr erstmals gestellten
Entdeckungsfrage: Es sollte herausgefunden werden, ob
Siebenpunkt- oder Asiatischer Marienkäfer häufiger gesichtet
werden.“ Ergebnis bisher: Der vom Menschen zur
Blattlausbekämpfung eingeführte Asiatische Marienkäfer liegt
mit knapp 2.100 Meldungen klar vorne. Der Siebenpunkt wurde
knapp 1.500 Mal gesichtet.

Da die Zählung bereits das dritte Jahr stattfindet, können
auch erste Trends festgestellt werden. „Die Blaue Holzbiene,
die ursprünglich nur in Südeuropa und manchen Regionen
Süddeutschlands zu finden war, wandert nach und nach gen
Norden“, so Breitkreuz. „Das können wir anhand unserer Daten
gut nachvollziehen. Inzwischen ist die Blaue Holzbiene schon
auf der Insel Rügen und in Schleswig-Holstein gesichtet
worden.“ Die große Wildbiene steht in Deutschland auf der
Vorwarnliste der Roten Arten, breitet sich aber derzeit weiter
aus, da sie warme, trockene Bedingungen wie in den beiden
vergangenen Jahren braucht. 2018 lag die Blaue Holzbiene auf
Platz 46, kletterte 2019 auf Platz 24 und kam bei der jüngsten
Zählung sogar auf Platz 22. Die Blaue Holzbiene ist die größte
heimische Wildbienenart. Breitkreuz: „Sie wird oft für eine
Hummel gehalten, ist aber nur eine entfernte Cousine.“ Im
Gegensatz zu Hummeln und Honigbienen leben Holzbienen und
viele andere Wildbienenarten nicht in Staaten. Für ihre Nester
nagen sie lange Gänge in abgestorbenem Holz und hinterlegen
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Pollen als Nahrung für ihre Larven.

 „Ob die Blaue Holzbiene sich in diesem Sommer weiter im
Norden etabliert, wird die nächste Zählung im Hochsommer
zeigen“, so Breitkreuz. Sie findet vom 31. Juli bis zum 9.
August statt.

Mehr Infos und alle Ergebnisse: www.insektensommer.de

Marienkäfer: www.nabu.de/entdeckungsfrage

App Insektenwelt: www.NABU.de/insektenwelt

Insektentrainer: www.insektentrainer.de

Die Raupe Nimmersatt lädt alle Kita-Kinder ein beim
Insektensommer mitzumachen. Kostenfreies Bildungsmaterial mit
Anleitungen für Erzieher/in gibt es im NABU-Shop unter
www.NABU-shop.de .

Nicht           nur        nach           Mallorca:
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Deutsche buchen wieder mehr
Urlaub

Euronews World News
Mit der Aufhebung der Reisewarnung für weite Teile Europas
und den Grenzöffnungen in vielen europäischen Ländern
buchen die Deutschen wieder mehr Urlaub.

108 000 Tonnen Kiwis im Jahr
2019    nach    Deutschland
importiert
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WIESBADEN – Auch in
der Hochsaison für
regionales Obst sind
Kiwis in Deutschland
sehr gefragt.

Die kommen in den Sommermonaten zu einem großen Teil vom
anderen Ende der Welt.

Insgesamt wurden im Jahr 2019 rund 108 000 Tonnen Kiwis im
Wert von 208 Millionen Euro nach Deutschland importiert. Das
entspricht rund 1,3 Kilogramm pro Kopf. Wie das Statistische
Bundesamt

(Destatis) weiter mitteilt, ist das im Vergleich zum Vorjahr
ein Anstieg von

15 % (2018: 94 000 Tonnen). Von Januar bis März 2020 wurden
rund 27 000 Tonnen Kiwis eingeführt.

Das ist ein Rückgang von 15 % im Vergleich zum Januar bis März
2019 (32 000 Tonnen), wobei ein Großteil des Rückgangs im
Januar zu verzeichnen war.
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Corona-Krise: Armut wächst
zum ersten Mal seit 30 Jahren

(ots) In Folge der Corona-Krise steigt die weltweite Armut zum
ersten Mal seit 30 Jahren wieder an. Mindestens 60 Millionen
Kinder und Erwachsene könnten nach Angaben der
Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer in extreme Armut
abrutschen. „Und das sind noch konservative Prognosen“, sagt
Shubha Murthi, Leiterin der SOS-Kinderdörfer in Asien.
Zahlreiche Erfolge in der Armutsbekämpfung und der
Entwicklungszusammenarbeit würden zunichtegemacht. Das Ziel
der Vereinten Nationen, die Armut bis 2030 zu beenden, rücke
in weite Ferne.

Bereits in den ersten Monaten nach Ausbruch von COVID-19 waren
laut Internationaler Arbeitsorganisation (ILO) 1,6 Milliarden
Menschen im informellen Sektor existenziell bedroht. In einem
Land wie Indien, wo über 80 Prozent der Menschen von
Gelegenheitsjobs leben, sei zu befürchten, dass die
Arbeitslosigkeit von 7,6 Prozent auf 35 Prozent hochschnelle.
„In den Armenvierteln hat fast niemand mehr ein Einkommen.
Millionen Familien wissen derzeit nicht, wie sie ihre Kinder
ernähren sollen“, sagt Murthi.

Besonders problematisch sei, dass ein Großteil der Länder
weltweit über kein funktionierendes Sozialsystem verfüge.
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Gerieten Familien in Armut, habe das weitreichende
Konsequenzen: „Kinder leiden an Hunger und Unterernährung,
Krankheiten nehmen zu, viele Jungen und Mädchen müssen ihre
Bildung abbrechen. Das ist besonders tragisch, da sie damit
die wichtigste Chance verlieren, sich aus dem Kreislauf der
Armut zu befreien“, sagt Murthi. Gehe die Schere zwischen
Reich und Arm weiter auseinander, würden auch die sozialen
Unruhen anwachsen. „In Indien beispielsweise kam es auch vor
Corona immer wieder zu Protesten. Wenn wir hier keine
wirkungsvollen Lösungen finden, drohen sie zu eskalieren.“

Oberste Priorität müsse jetzt sein, die Menschen mit
Nahrungsmitteln zu unterstützen und ihr Überleben zu sichern.
Weltweit müssten tragfähige soziale Netzwerke aufgebaut
werden. „Jeder Mensch hat ein Recht auf Ernährung, Schutz,
Bildung und Gesundheit – es ist Aufgabe der Staaten, dies
sicherzustellen!“, sagt Murthi.

Spendenkonto:

SOS-Kinderdörfer weltweit

IBAN DE22 4306 0967 2222 2000 00

Stichwort: „Coronahilfe weltweit“

Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit
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Webinar: Durchstarten mit
Ausbildung   – was  Eltern
wissen sollten

Eltern sind wichtige Ratgeber bei der Berufswahl ihrer Kinder
und möchten sie gut und kompetent unterstützen. Vor einem
erfolgreichen Einstieg in die berufliche Zukunft stehen
zunächst aber viele Fragen:

     Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt neben einem
     Studium?
     Was kommt    in   einer    betrieblichenAusbildung     auf
     Auszubildende zu     und    wie   sehen   die   beruflichen
     Perspektivenaus?
     Wie und wo findet mein Kind einen Ausbildungsplatz in
     der Region und
     wer kann bei der Suche helfen?
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Zurzeit machen es die
Auswirkungen      der
Corona‐Pandemie nicht
leicht, Antworten auf
diese    Fragen    zu
finden, denn nahezu
alle Veranstaltungen
und Beratungstermine
in            Sachen
Berufsorientierung
mussten     abgesagt
werden und können auch bis auf Weiteres nur sehr eingeschränkt
stattfinden. Deshalb bieten die Handwerkskammer Kassel (HWK)
und die Industrie‐ und Handelskammer Kassel‐Marburg(IHK)
gemeinsam ein Webinar an, in dem alle Fragen rund um die duale
Berufsausbildung beantwortet werden. Das Webinar, das sich in
erster Linie an Eltern wendet, findet am Dienstag, 23. Juni
von 17:30 bis 19:00 Uhr statt. Selbstverständlich können sich
auch Schülerinnen und Schüler anmelden, die für 2020 noch
einen Ausbildungsplatz suchen oder für 2021           in   den
Startlöchern zur Berufsorientierung stehen.
Zum einen informiert das Webinar darüber, wie eine duale
Ausbildung aufgebaut ist, welche Voraussetzungen Bewerberinnen
und Bewerber für einen Ausbildungsplatz mitbringen sollten und
welche Karrierewege sich im Anschluss eröffnen. Zum anderen
berichten aber auch jeweils zwei Unternehmer und Auszubildende
über ihre Erfahrungen. Dabei geht es darum, was die
Betriebsinhaber motiviert, auszubilden, was sie von ihren
Auszubildenden erwarten und wie sie ihre Ausbildungs‐ und
Praktikumsplätze vergeben. Von den Auszubildenden erfahren die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was aus ihrer Sicht für eine
Ausbildung spricht, wie sie ihren Ausbildungsplatz gefunden
haben und was sie bis heute an ihrem Arbeitsalltag begeistert.
Auch für
die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird es Zeit und
Raum geben.
„Mit diesem Webinar betreten wir zwar Neuland, verfolgen aber
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weiterhin unser Ziel, junge Menschen und vor allem auch ihre
Eltern von den Vorzügen einer dualen Ausbildung zu
überzeugen“, erklärt Jürgen Müller, Hauptgeschäftsführer der
Handwerksammer Kassel.

„Angesichts der demografischen Entwicklung suchen unsere
Betriebe händeringend junge Menschen, die Lust auf eine
Ausbildung im Handwerk haben. Im Anschluss stehen ihnen dann
viele Möglichkeiten offen, denn unsere Betriebe brauchen nicht
nur Fach und Führungskräfte, sondern auf lange Sicht auch
Nachfolgerinnen und Nachfolger für ihre Unternehmen. Das
heißt, die Aussichten auf eine erfolgreiche und spannende
Karriere im Handwerk sind so groß, wie lange nicht mehr.“

Lebendige Böden sind die
Basis für Landwirtschaft und
Naturschutz
Zum Welttag für die Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre
(17. Juni) veröffentlicht der vom WWF organisierte
Gesprächskreis „Lebendiger Boden als gemeinsame Basis für
Landwirtschaft     und    Naturschutz“     ein   gemeinsames
Eckpunktepapier zur Bedeutung des Bodens und stellt
Kernforderungen für eine veränderte Praxis von Landbau und
Naturschutz. Darin werden fachliche Eckpunkte zu Humusaufbau,
Bodenstruktur, Bodenleben, Erosionsschutz und Erhalt
natürlicher Bodenfruchtbarkeit präsentiert, die nur in einem
Zusammenspiel von Landwirtschaft und Naturschutz zu erreichen
sind. Das muss bei der jeweiligen Ausbildung und Qualifikation
beginnen.

Obwohl die Bedeutung der Böden als Grundlage allen Lebens zu
Land und zu Luft, unserer Ernährung und des Artenreichtums auf
der Erde unstrittig ist, finden sie viel zu wenig Anerkennung
und Aufmerksamkeit. Das muss sich ändern. Denn Erosion
(Bodenabtrag) Versiegelung, Versauerung, Verdichtung, und der
intensive Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln führen
dazu, dass wir buchstäblich den Boden unter unseren Füßen
verlieren. Zu intensive und dadurch die Substanz
herabwirtschaftende Bodennutzung, Erderhitzung und
Extremwetterereignisse setzen das Bodenleben weltweit unter
Stress.

Im Gesprächskreis „Lebendiger Boden als gemeinsame Basis für
Landwirtschaft und Naturschutz“ arbeiten seit vier Jahren
Frauen und Männer aus Naturschutz, Landwirtschaft und
Bodenkunde an einem gemeinsamen und wechselseitigen
Verständnis. Daraus entwickeln sie effektive Möglichkeiten des
Bodenschutzes und deren Verankerung in Politik und Praxis.
Dazu gehören auch die Verteidigung bäuerlicher Freiheit und
Autonomie innerhalb der Grenzen der Nachhaltigkeit, umfassend
kostendeckende     Preise    und   eine   gesellschaftliche
Aufmerksamkeit, die eine bessere Wertschätzung und
Wertschöpfung im Dialog mit der Natur ermöglicht.

Das Netzwerk unterstützt ausdrücklich auch das demnächst
erscheinende Positionspapier der Kommission Bodenschutz beim
Umweltbundesamt      (KBU),    das   sich   an   politische
Entscheidungsträger richtet. Diese beiden Initiativen sind
koordiniert und dienen gemeinsam dazu, mit wirksamen
Veränderungen in Politik und Praxis in Deutschland die
belebten und fruchtbaren Böden für zukünftige Generationen zu
erhalten.

Details                                                unter:
https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/internationa
le-agrarpolitik/der-boden-der-lebensvielfalt/lebendiger-boden-
fuer-landwirtschaft-und-naturschutz/

Original Content von WWF Deutschland

Corona-Warn-App       bietet
Höchstmaß                 an
Informationssicherheit
Bonn, 16. Juni 2020.
Die Corona-Warn-App
des Bundes ist seit
heute in den App-
Stores von Apple und
Google kostenlos zum
Download verfügbar.

Dazu erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm: „Das BSI stand den
Entwicklerinnen und Entwicklern der Corona-Warn-App von Anfang
an beratend zur Seite, um bei jedem Schritt ein Höchstmaß an
IT-Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.
Im engen Austausch mit der Bundesregierung, dem Robert Koch-
Institut und den Entwicklern der App haben wir unsere
Expertise insbesondere durch entwicklungsbegleitende Tests der
App und der zugehörigen Backend-Infrastruktur eingebracht.
Zudem waren unsere IT-Grundschutz-Expertinnen und -experten
maßgeblich an der Erarbeitung und Umsetzung des
Sicherheitskonzepts beteiligt. Dadurch wird die Corona-Warn-
App sicher und datenschutzfreundlich dazu beitragen, die
Corona-Pandemie einzudämmen. Ich selbst habe die App sofort
heruntergeladen und werde sie auch meinem Umfeld empfehlen.
Vertrauen schaffen und Grundrechte durch Technik und
angemessene Sicherheitsmaßnahmen fördern und bewahren – dafür
steht das BSI. Die Corona-Warn-App lebt vom Vertrauen der
Bürgerinnen und Bürger dieses Landes. Damit sie dieses
Vertrauen auch verdient, hat das BSI gemeinsam mit allen
Beteiligten alle Möglichkeiten ausgeschöpft und steht auch
weiterhin für die Informationssicherheit der App beratend zur
Verfügung.“

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
hat die Entwicklung der Corona-Warn-App von Beginn an in
beratender Funktion begleitet. So unterstützte das BSI den
Open-Source-Entwicklungsprozess etwa durch Code-Reviews und
Penetrationstests des zur Verfügung gestellten Codes von
Frontend und Backend. Im Zuge der Tests entdeckte kritische
Schwachstellen wurden transparent gemacht und gemeinsam mit
den Entwicklern behoben.

Zudem   war    das   BSI   an   der   Erstellung              der
Sicherheitsdokumentation beratend beteiligt.

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung erfüllt alle für diese
App zutreffenden Anforderungen aus der technischen Richtlinie
„TR 03161 – Sicherheitsanforderungen an Digitale
Gesundheitsanwendungen“
(https://www.bsi.bund.de/DE/Publikationen/TechnischeRichtlinie
n/tr03161/tr03161_node.html) des BSI.

Das BSI wird die weitere Entwicklung der Corona-Warn-App auch
im Wirkbetrieb eng begleiten. Mehr Informationen zur Corona-
Warn-App sind abrufbar unter https://www.coronawarn.app/de.

Bundesamt   für   Sicherheit   in   der   Informationstechnik
Pressestelle
Giftiges Kohlenmonoxid dringt
durch jede Wand

(ots)

Kohlenmonoxid (CO) kann durch Decken und Wände im Haus dringen
und somit auch entfernt von der eigentlichen Gefahrenquelle
auftreten. Dies ist das zentrale Ergebnis eines aktuellen
Forschungsberichts      des   Instituts    für   Brand-    und
Katastrophenschutz Heyrothsberge. Wissenschaftler des
Instituts haben die Diffusion von Kohlenmonoxid durch
unterschiedliche Baustoffe wie Beton, Ziegel, Holz sowie
Gipskarton untersucht und leiten verschiedene Empfehlungen ab:
Feuerwehren und Rettungsdienste sollten bei allen Einsätzen
CO-Warngeräte bei sich tragen, die Aufklärung der Bevölkerung
über CO-Gefahren sollte intensiviert werden und es wird
empfohlen, auch zuhause CO-Melder zu installieren.

Giftiges Gas durchdringt selbst feste Baustoffe

„In unseren Versuchen haben wir herausgefunden, dass die
verschiedenen Baustoffe unterschiedlich durchlässig sind. So
dauert es bei Gipskartonplatten weniger als drei Minuten, bei
selbstverdichtetem, 4 cm dickem Beton hingegen knapp
dreieinhalb Stunden, bis ein Zehntel der Ausgangskonzentration
von 10.000 ppm auf der anderen Seite der Wand gemessen werden.
Dies ist bereits eine stark gesundheitsgefährdende CO-
Konzentration“, berichtet Dr. Sandra Wegner, wissenschaftliche
Mitarbeiterin und federführende Bearbeiterin des Projektes.
Nicht    berücksichtigt       wurden  zunächst    mögliche
Bauteildurchbrüche, Fugen und Wandverkleidungen. „Um das
Durchgangsverhalten von CO durch komplette Wandaufbauten zu
erforschen, führen wir im nächsten Schritt Experimente mit
realitätsgetreuen Bauteilen inklusive Putz, Anstrich und
Tapete durch. Die Ergebnisse werden wir Ende dieses Jahres
vorliegen haben,“ ergänzt Wegner.

CO ist geruchlos, geschmacklos und unsichtbar

„Die Forschungsergebnisse sollten jeden wachrütteln: Selbst
Wohnungen oder Etagen, die weit von der Kohlenmonoxidquelle
entfernt liegen, können betroffen sein. So kann eine einzige
defekte Gastherme ein ganzes Mehrfamilienhaus in Gefahr
bringen“, erklärt Anne Wentzel von der Initiative zur
Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen und ergänzt: „Da
Kohlenmonoxid von den menschlichen Sinnesorganen nicht
wahrgenommen werden kann, lässt sich das giftige Gas nur mit
Hilfe technischer Geräte aufspüren. Rettungskräfte können sich
durch das Tragen eines Kohlenmonoxidwarners und Verbraucher
durch das Installieren eines CO-Warnmelders zu Hause
schützen.“

Was ist Kohlenmonoxid (CO)?

Kohlenmonoxid ist ein gefährliches Atemgift, das man weder
sehen, riechen noch schmecken kann. Abhängig von der
Konzentration in der Raumluft führt CO zu erheblichen
gesundheitlichen Beschwerden, Bewusstlosigkeit und unentdeckt
sogar zum Tod. In geringen Dosen über einen längeren Zeitraum
kann CO zu einer chronischen Vergiftung führen.

Wie entsteht Kohlenmonoxid?

Kohlenmonoxid entsteht bei der unvollständigen Verbrennung
kohlenstoffhaltiger Kraft- und Brennstoffe. Ursachen für eine
erhöhte CO-Konzentration im Raum können sowohl technische
Defekte, mangelnde Wartung oder Manipulationen an
Feuerungsanlagen sein. Auch durch verstopfte Schornsteine und
Abgasanlagen von Gasthermen, Ölheizungen oder Kaminöfen kann
CO in die Raumluft gelangen. Auffällig waren in den letzten
Jahren auch CO-Vergiftungen in Shisha-Bars mit unzureichender
Lüftung sowie in zunehmender Zahl durch Holzkohlegrills,
Heizpilze oder benzinbetriebene Stromaggregate, die in
geschlossenen Räumen genutzt wurden.

CO-Melder warnen rechtzeitig vor dem Atemgift

Nur ein Kohlenmonoxid-Melder kann das tödliche Gas
detektieren. In den eigenen vier Wänden installiert, überwacht
er permanent die CO-Konzentration der Umgebungsluft.
Kohlenmonoxid-Melder sollten in Aufenthalts- und Schlafräumen
sowie mindestens in Räumen mit brennstoffbetriebenen Geräten
installiert werden.

Original-Content von: Initiative        zur     Prävention   von
Kohlenmonoxid-Vergiftungen

Kosmetikerin     darf   nicht
Falten und Lippen aufspritzen
Aachen/Berlin (DAV).
Das Einschießen von
Hyaluronsäure     in
Falten und Lippen
wird nicht anders
behandelt als die
Gabe anderer Mittel.
Der Behandelnde muss
dafür mindestens über
eine
Heilpraktikererlaubnis verfügen. Einer Kosmetikerin ist diese
Tätigkeit ansonsten verboten. Konkret ging es um die Anwendung
eines Hyaluron-Pens. Die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht des
Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine
Entscheidung des Verwaltungsgerichts Aachen vom 2. März 2020
(AZ: 5 L 1404/19).

Die Frau hat ein Nagelstudio und ein Schulungszentrum für
Nagelbehandlung und Nageldesign. Darüber hinaus bot sie
Schulungen für den Einsatz von Hyaluron-Pens an.
Hauptanwendungsbereiche des Pens sind der Aufbau des
Lippenvolumens sowie die Faltenbehandlung im Gesicht. Mit
Hilfe des Pens wird Hyaluronsäure ohne Kanüle mit hohem Druck
und einer Geschwindigkeit von 800 km/h unter die Haut
eingebracht. Der Kosmetikerin wurde dies verboten. Sie besitze
nicht die notwendige Qualifikation als Heilpraktikerin. Das
Einschießen der Hyaluronsäure setze – wie die Unterspritzung
mittels Kanüle – medizinische Grundkenntnisse voraus. Dagegen
wandte sich die Frau in einem Eilverfahren.
Das Verwaltungsgericht bestätigte das Verbot. Die
gesundheitlichen Risiken bei der Anwendung des Pens seien
offen. Die Frage könne im Eilverfahren nicht geklärt werden.
Es sei offen, inwieweit die Behandlung der klassischen
Faltenunterspritzung     entspreche,    die   Heilpraktikern
vorbehalten ist. Auch könnten medizinische Kenntnisse
erforderlich sein im Hinblick auf die konkrete Anwendung oder
die Feststellung, ob mit einer Behandlung begonnen werden
dürfe, ohne dass der Patient Schaden nehme. Dafür sei ein
fachärztliches Gutachten notwendig. Dies gehe jedoch nicht im
Eilverfahren. Ein normales Hauptsacheverfahren habe die Frau
bisher nicht eingeleitet. Sie habe zwar Stellungnahmen und
Gutachten der Herstellerfirma des Pens vorgelegt. Diese seien
jedoch nicht hinreichend aussagekräftig. Sie seien unter
anderem nur an wenigen Probanden und nicht auf der
Gesichtshaut bzw. den Lippen durchgeführt worden.

Informationen: www.dav-medizinrecht.de

So beugen Sie Alters-Diabetes
vor
(ots) Wer zu viele
Kilos auf die Waage
bringt, riskiert im
Alter ab 60 Jahren an
Typ-2-Diabetes     zu
erkranken. Bei mehr
als 94 Zentimetern
Bauchumfang       bei
Männern und mehr als
80 Zentimetern bei
Frauen steigt das
Risiko für einen Typ-2-Diabetes         deutlich,   schreibt   der
„Senioren Ratgeber“ in seiner aktuellen Ausgabe.

Für eine Lebensstiländerung ist es nie zu spät

Um die Krankheit zu vermeiden, können auch über 60-Jährige
noch mit einer Lebensstiländerung vorbeugen – besonders, wenn
Diabetes schon bei Eltern oder Geschwistern diagnostiziert
wurde. Dazu gehört es Übergewicht abzubauen, sich gesund zu
ernähren sowie Sport zu treiben. Schon wer jeden Tag einige
Minuten um den Block geht, tut etwas für seine Gesundheit und
sammelt Pluspunkte gegen Diabetes.

Tabakkonsum begünstigt Typ-2-Diabetes

Raucher entwickeln häufiger einen Typ-2-Diabetes als andere
Menschen. In der Apotheke können sich Betroffene beraten
lassen, welche Methode am besten ist, um von der Zigarette
loszukommen.    Tabakambulanzen     von   Kliniken   bieten
Raucherentwöhnungskurse an. Mit einem Test können die Leser
des aktuellen „Senioren Ratgeber“ herausfinden, wie hoch ihr
eigenes Diabetes-Risiko ist.

Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 6/2020 liegt aktuell
in den meisten Apotheken aus.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen

TUI    nimmt                     als   erster
Veranstalter                    Urlaubsreisen
wieder auf
(ots) Infolge der
Lockerung         der
Reisebeschränkungen
in Europa kann die
TUI               das
Sommerprogramm 2020
teilweise
wiederaufnehmen. Die
europäischen Märkte
des       Konzerns,
darunter Deutschland,
Belgien,          die
Niederlande und die Schweiz, nehmen ab Mitte Juni bzw. Anfang
Juli den Teilbetrieb in eine begrenzte Anzahl von
Destinationen wieder auf. Die übrigen Märkte wie
Großbritannien und die Nordischen Länder sollen im Laufe des
Sommers folgen. Zusammen mit den Partnern in den Destinationen
ist TUI für einen verantwortungsvollen und sicheren Neustart
touristischer Aktivitäten gut aufgestellt.

Wiederaufnahme des Sommerprogramms 2020

Nach der erfolgreichen Wiedereröffnung der eigenen Hotels in
Deutschland und Österreich in den vergangenen zwei Wochen
nimmt TUI ab Mitte Juni bzw. Anfang Juli schrittweise den
Flugbetrieb aus Deutschland, der Schweiz und den Benelux-
Ländern wieder auf. Das integrierte Geschäftsmodell ermöglicht
eine zügige Wiederaufnahme der Reiseaktivität. Am Montag
startete TUI mit zwei ausgebuchten Flügen von Deutschland nach
Mallorca in die Sommersaison. In den kommenden Tagen folgen
weitere 20 Flüge. Als zweite Destination ist Faro vorgesehen.
Die TUI plant ab Juli eine Reihe weiterer Destinationen
anzubieten, darunter Spanien, Griechenland, Zypern, Italien,
Kroatien, Bulgarien, Portugal, Österreich, Deutschland und die
Schweiz.

Auf Basis der geplanten Starttermine werden im 4. Quartal 2020
voraussichtlich etwa 30% der ursprünglichen Kapazitäten
angeboten. Der Vorstand der TUI Group und das operative
Management prüfen dabei fortlaufend die bestehenden Reise- und
Sicherheitsrichtlinien. Die Kapazitäten werden daher
entsprechend der Kundennachfrage und in Übereinstimmung mit
den Vorgaben und behördlichen Anforderungen in den Märkten und
Destinationen gesteuert.

Ab Anfang Juli plant die TUI etwa 50% der Konzernhotels wieder
zu   eröffnen.     Im  Zuge    weiterer    Lockerungen     der
Reisebeschränkungen während des Sommers könnte dieser Anteil
entsprechend weiter steigen. Der Fokus liegt dabei auf den
Vorteilen der vertikalen Integration. Über den eigenen
Vertrieb steuert der Konzern Buchungen in die eigenen Hotels
sowie kommittierte Dritthotels.

Nach   der   Umsetzung   umfassender    Gesundheits-     und
Sicherheitsmaßnahmen an Bord der Schiffe ist es geplant auch
das Kreuzfahrtgeschäft schrittweise wiederaufzunehmen. TUI
Cruises plant den Betrieb mit kurzen drei- bis vier-tägigen
Kurzkreuzfahrten noch diesen Sommer wiederaufzunehmen. Diese
„Blue Cruises“ in der Nord- und Ostsee, mit reduzierter
Kapazität, bieten eine attraktive Alternative für einen
Sommerurlaub in Deutschland. In Abhängigkeit von der Öffnung
weiterer Häfen, plant TUI Cruises in einem nächsten Schritt
zusätzlich längere Routen anzubieten. Auch Hapag-Lloyd Cruises
plant die Wiederaufnahme des Betriebs im Sommer. Ebenfalls
plant Marella Cruises im Laufe des Sommers im Zuge der
Lockerungen der Vorgaben in Großbritannien den Betrieb
wiederaufnehmen.

Buchungsentwicklung[1]
Das  Sommerprogramm
ist aktuell etwa zu
25%  gebucht.   Die
Durchschnittspreise
sind     um     14%
gestiegen,     dies
unterstützt     die
Wiederaufnahme  der
Geschäftstätigkeit.

Seit Mitte März das Reiseprogramm ausgesetzt werden musste,
zeigen Online-Umfragen, dass die Kunden weiterhin großen Wert
auf Urlaubsreisen legen. Kunden buchen außerdem bereits für
künftige Saisons. Nach der jüngsten Lockerung der
Reisebeschränkungen in Europa stiegen die Buchungen[2] für das
Sommerprogramm in der vergangenen Woche spürbar an.
Insbesondere Deutschland und Belgien verzeichnen eine
deutliche Erholung gegenüber der Vorwoche.

Zugleich liegen die Buchungen für das Winterprogramm 2020/21
in Großbritannien um 6% über dem Vorjahr, während die
Durchschnittspreise um 5% gestiegen sind. Allerdings befindet
sich der Konzern noch in einer frühen Phase des
Buchungszyklus. Die Aussichten für das Sommerprogramm 2021
sind weiterhin vielversprechend.

Der Konzern geht davon aus, dass die teilweise Wiederaufnahme
des Geschäftsbetriebs zu einem sofortigen Zufluss an Working
Capital führt und es möglich sein sollte, das Reisegeschäft
mit einem positiven Beitrag zu den zahlungswirksamen Fixkosten
wiederaufzunehmen.

Weitere Märkte und Destinationen werden im Zuge der Aufhebung
staatlicher Beschränkungen in Europa bzw. weltweit wieder
eröffnet. Im Laufe des Sommers werden Analysen mit
unterschiedlichen Nachfrageszenarien für diese und die
nächsten Saisons fortgesetzt. Das nächste Update ist für den
13. August geplant, dann werden die Q3-Ergebnisse für das
Geschäftsjahr 2020 vorgelegt.

Die Sicherheit, die Gesundheit und das Wohlergehen der Gäste
und Mitarbeiter haben weiterhin höchste Priorität. Die TUI
arbeitet eng mit den Behörden in den Märkten und Destinationen
zusammen, damit sichere Urlaubsreisen ermöglicht werden
können, denn bei der Sicherheit der Gäste und Mitarbeiter
macht    der   Konzern    keine    Abstriche.     Bei   jedem
Leistungsbestandteil der Reise ermöglicht TUI ein sicheres
Urlaubserlebnis und zugleich einen möglichst erholsamen Urlaub
für die Gäste.

Hier einige Beispiele für die Sicherheitsmaßnahmen, entlang
der gesamten Wertschöpfungskette:

Flüge

- Gestaffelter Einstieg in kleinen Gruppen
-   Fluggäste und Flugbegleiter müssen an Bord unserer
Maschinen eine Mund Nasen-Bedeckung tragen
- Mahlzeiten und Getränke können optional vorbestellt werden
- Bargeldloses Bezahlen an Bord während der Flüge
- Außerdem sind die Kabinen der modernen Flotte bereits mit
HEPA (High Efficiency Particulate Air)-Filtersystemen
ausgestattet. Die vertikale Luftströmung bietet während des
Flugs Frischluftqualität.

Hotels & Resorts

Umsetzung eines 10-Punkte-Plans für den Betrieb der eigenen
Hotels und Partner-Hotels, darunter:

-   Verschärfte Hygiene- und Reinigungsstandards in allen
Hotels, entsprechende Schulung der Mitarbeiter durch
unabhängige Prüfer
-     In einigen Ländern lassen lokale Regelungen
Selbstbedienungsbuffets für bestimmte Artikel (z.B. abgepackte
Speisen und Getränke) zu
-   Vorrangig soll das Sitzplatzangebot unter freiem Himmel
ausgebaut werden
-   Alternative Unterhaltungs- und Sportangebote, die engen
Kontakt vermeiden

Kreuzfahrten

- Erhöhte Hygienemaßnahmen an Bord
-   Fragebögen zum Gesundheitsstatus, Screening vor dem
Einstieg (sowohl für Mitarbeiter als auch für Gäste, z.B.
Temperaturmessungen, gestaffelter Einstieg)
- Jeweils maximal zehn Kinder in den Kids' Clubs
-    Begrenzte Gästezahl in den Theatern, Spa- und
Fitnessbereichen
- Keine Selbstbedienungsrestaurants

Zielgebietserlebnisse

-   Digitale Updates für die Gäste, um eine reibungslose
Ankunft, Begrüßung und Gästeinformation zu gewährleisten
-   Erhöhte Hygienemaßnahmen an Bord der Transferbusse und
Ausweitung des Angebots an privaten Transfers
- Ausbau des Angebots an Aktivitäten im Freien, in kleineren
Gruppen sowie privaten Touren
-   Rund-um-die Uhr (24/7)-Support durch das Kontaktzentrum
über SMS, E-Mail oder die TUI-App verfügbar. Hier erhalten die
Gäste gezielte Ratschläge zu Destinationen einschließlich
lokaler medizinischer Richtlinien

[1] Stand: 7. Juni 2020 (auf Basis konstanter Wechselkurse ).
Die Kennzahlen umfassen sämtliche Buchungen für fest
eingekaufte und Pro-Rata-Kapazitäten

[2]Netto-Buchungen ohne Stornierungen
Rezum-Wasserdampftherapie
erfolgreich bei gutartiger
Prostatavergrößerung

(ots)    Beschwerden     beim    Wasserlassen      sind    ein
charakteristisches        Symptom      einer      gutartigen
Prostatavergrößerung. Die Benigne Prostatahyperplasie (BPH),
wie die Prostatavergrößerung genannt wird, kann zu einer fast
unmerklichen Abschwächung des Harnstrahls bis hin zu
deutlichen Blasenentleerungsstörungen mit resultierenden
Blasen- und Nierenschäden führen. Rechtzeitig erkannt sind die
Beschwerden jedoch mittlerweile sehr gut und sehr schonend zu
beheben. Ein neues Verfahren ergänzt die Palette schonender
Verfahren.

Neben den bewährten Laserverfahren wie dem Greenlightlaser und
dem Evolvelaser kommt an der Heidelberger Klinik für Prostata-
Therapie nun ein weiteres, besonders schonendes Verfahren zur
Behandlung der gutartigen Prostata-Vergrößerung zum Einsatz.
Es arbeitet nicht mit Laserlicht, sondern setzt auf die Kraft
von Wasserdampf. Bei dem sogenannte Rezum-Verfahren [sprich:
„Resüm“] wird ebenfalls über die Harnröhre eine Sonde
schmerzfrei und unblutig in die Prostata geführt. Der
Operateur überwacht alle Vorgänge über eine zystoskopische
Kamera, deren Linse an der Spitze der Sonde sitzt und die ihre
Bildinformationen    über   einen   Lichtleiter   zur   Kamera
übermittelt.

Zusätzlich zur Kamera enthält die Sonde auch eine feine Nadel,
die der Operateur dann durch die Harnröhre hindurch in das
gewucherte Prostata-Gewebe schiebt. Dieses Gewebe engt die
Harnröhre ein, was zu einer sogenannten Obstruktion führt.
Diese behindert den Patienten beim Wasserlassen und sorgt für
einen häufigen, lästigen Harndrang.

In kurzen Dampfstößen, die etwa neun Sekunden dauern, zerstört
der Urologe das gewucherte Gewebe – ein Vorgang, der insgesamt
zwischen drei und 15 Minuten dauert. Das abgestorbene Gewebe
wird vom Organismus abgebaut, und wenige Wochen nach der
Behandlung ist die Linderung der Beschwerden deutlich spürbar.
Vollständig abgeschlossen ist der Abbau der Zellen etwa drei
Monate nach der Behandlung.

Sollte das Gewebe erneut wachsen und es erneut zu Problemen
beim Wasserlassen kommen – was bei allen Prostata-
Therapieverfahren der Fall sein kann – lässt sich das Rezum-
Verfahren erneut anwenden.

Die Behandlung ist sehr schonend und läuft in der Regel mit
einer Kurznarkose. Weitere Medikamente sind nicht
erforderlich, und der Patient kann wenige Tage nach dem
Eingriff wieder seinen beruflichen oder Freizeitaktivitäten
bis hin zum Sport nachgehen. In Spezialkliniken wie der
Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie kann der Patient die
Klinik in der Regel am Folgetag wieder verlassen. Er muss nur
noch einige Tage einen Katheter nutzen.

In Deutschland gilt die Heidelberger Klinik für Prostata-
Therapie auch beim neuen Rezum-Verfahren als Wegbereiter; nur
wenige Urologischen Kliniken und Praxen in Deutschland nutzen
bislang die neue Technologie. In den USA wurde es von dem
renommierten Medizintechnik-Unternehmen Boston Scientific
(Marlborough, Massachusetts, USA) weiterentwickelt.
Original-Content von: Klinik für Prostata-Therapie Heidelberg

Neun E-Scooter im ADAC Test

Teuer ist nicht gleich gut, aber billig ist eher schlecht

Seit   einem   Jahr
prägen E-Scooter das
Straßenbild       in
deutschen Städten.
Meist     sind    es
Leihfahrzeuge, die
unterwegs sind –
doch es kommen immer
mehr Scooter als
Kaufmodelle auf den
Markt.     Um    die
Qualität der aktuell
erhältlichen Modelle zu überprüfen, hat der ADAC neun E-
Scooter in verschiedenen Preisklassen getestet. Dabei zeigt
sich, dass teuer nicht gleich gut, aber billig doch eher
schlecht ist. Insgesamt erhielten drei elektrische Tretroller
die Note „gut“ und fünf „befriedigend“ und der Testverlierer
ein ausreichend.

Der Maginon Street One (Testnote 4,5) ist mit 279 Euro der
billigste E-Scooter im Test. Zu kleine Räder und ein
instabiles Fahrverhalten führen zu Punktabzügen. Eine
gebrochene Schweißnaht des Alu-Rahmens während der
Dauerhaltbarkeitsprüfung führte zu einer Abwertung der
Gesamtnote auf „ausreichend“.

Testsieger mit der Note 2,2 ist ein E-Scooter aus dem
mittleren Preissegment für rund 800 Euro: Der Segway-Ninebot
überzeugte mit der besten Verarbeitung und den besten
Fahreigenschaften, insbesondere durch seinen starken Antrieb
und eine Reichweite von 46,2 km. Seine Größe, das
vergleichsweise hohe Gewicht und die nur befriedigenden
Bremseigenschaften verhindern insgesamt aber eine sehr gute
Gesamtnote.

Die zwei teuersten Scooter im Test, der Go!Mate Steap ER2 Plus
als auch der SXT Light Plus erreichen nur die Note
befriedigend. Preis-Leistungs-Sieger mit rund 700 Euro und der
Note „gut“ ist der SO Flow SO6.

Im Test war außerdem ein aufbereiteter Scooter, der My Tier
aus der TIER Sharing-Flotte. Das Ergebnis: Gute
Fahreigenschaften, robust und sicher. Aber das hohe Gewicht
(schwerstes Modell im Test) und die Tatsache, dass man den
Scooter nicht zusammenklappen kann, fallen negativ auf.

Im Vergleich zum     Vorjahres-Test ist das Preisniveau der E-
Scooter deutlich     gefallen, doch die günstigen Preise gehen
nach Ansicht des    ADAC vor allem zu Lasten der Sicherheit. So
registrierten die   Tester des Clubs im Test aus dem vergangenen
Jahr, bei dem das   Preisniveau der elektrischen Tretroller noch
deutlich höher lag, deutlich bessere und kürzere Bremswege.
Die meisten Scooter kamen bei einer Geschwindigkeit von 20
km/h nach etwa zwei Metern zum Stehen. In diesem Jahr hat sich
der Bremsweg beim identischem Testverfahren im Durchschnitt
auf 3,4 Meter verlängert. An der Qualität der Bremsen zu
sparen kann aber unter Umständen lebensgefährlich sein. Nach
Ansicht des ADAC sollten bei E-Scootern beide Räder,
insbesondere aber das Vorderrad, über eine mechanische Bremse
verfügen.

Weitere Informationen zum Test finden Sie auf adac.de

Mercedes-Abgasskandal:
Daimler stimmt gerichtlichem
Vergleich mit Verbraucher zu

(ots)   Ein   von   der   Verbraucherrechtskanzlei      VON    RUEDEN
betreutes     Verfahren    im   Abgasskandal   gegen   die    Daimler
AG endete nun mit einem gerichtlichen Vergleich. Der klagende
Verbraucher aus Nordrhein-Westfalen und der Stuttgarter
Autohersteller einigten sich vor dem Landgericht Dortmund,
ohne dass ein Urteil gefällt wurde.

Der Kläger besitzt einen Mercedes C200 d T, in dem eine
Abschalteinrichtung zur Manipulation der Abgaswerte verbaut
ist. Das bedeutet: Das Fahrzeug kann im Straßenverkehr die
gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxide nicht einhalten. Der
Verbraucher hatte daher Klage gegen die Daimler AG
eingereicht. Statt ein Urteil abzuwarten, bot der Autobauer
dem Mercedes-Fahrer einen Vergleich an, dem der Kläger
zustimmte.

Der klagenden Verbraucher erhält nun 2.750 Euro (zehn Prozent
des Kaufpreises des Wagens) zuzüglich 69,30 Euro (zehn Prozent
der Finanzierungskosten). Zudem darf er den Mercedes C200 d T
behalten. Mit dem Vergleich vermeidet die Daimler AG ein
gerichtliches Urteil.

„Dieser für den Verbraucher lukrative Vergleich zeigt, dass
sich ein juristisches Vorgehen gegen die Daimler AG lohnt.
Mercedes-Fahrer müssen sich nicht mit dem Abgasskandal
abfinden, sondern erhalten eine angemessene Entschädigung vom
Autohersteller“, erklärt Johannes von Rüden, Rechtsanwalt und
Partner der Kanzlei VON RUEDEN, die den klagenden Verbraucher
vertreten hat. „Es ist zu vermuten, dass Daimler nun unter dem
Druck der sich zugunsten der Verbraucher wandelnden
Rechtsprechung agiert. Wir sind zuversichtlich, auch zukünftig
für weitere Verbraucher eine Entschädigung zu erstreiten.“

Mercedes-Fahrer, deren Fahrzeuge vom Abgasskandal betroffen
sind, können sich an die Verbraucherrechtskanzlei VON RUEDEN
wenden. Sie bietet ein kostenloses Erstgespräch für alle
geschädigten Dieselfahrer an.
Einbürgerungen in Zeiten des
Brexit

Seit Großbritanniens
Entscheidung für den
EU-Austritt vor vier
Jahren haben immer
mehr    in    Hessen
lebende Britinnen und
Briten die deutsche
Staatsbürgerschaft
angenommen. Im Jahr
2019 waren es 1340.

Im Juni 2016 entschied das britische Volk in einem Referendum,
dass Großbritannien aus der Europäischen Union (EU)
ausscheidet. Am 31. Januar 2020 trat der Brexit, also der
Austritt des Britischen Königreichs aus der EU, in Kraft.

Wie hat sich diese politische Entscheidung auf die in Hessen
lebenden Britinnen und Briten ausgewirkt? Wie viele von ihnen
haben seit der Entscheidung für den Brexit die deutsche
Staatsbürgerschaft angenommen? Die Antwort finden Sie in
unserer Infografik!

Während die Anzahl der Einbürgerungen zwischen 2010 und 2015
stets zweistellig war, stieg sie im Jahr 2016 auf 354 an. Im
Jahr 2019 – also kurz vor dem britischen EU-Austritt – erhöhte
sich die Zahl der Einbürgerungen sogar um 84% gegenüber dem
Vorjahr und überstieg erstmals die Tausendermarke: 1 340
Britinnen und Briten, die 2019 in Hessen lebten, nahmen die
deutsche Staatsbürgerschaft an – die Entscheidung für den
Brexit dürfte ein Hintergrund dieser Entwicklung sein.

Zwei Verletzte und 35.000
Euro       Schaden     nach
Auffahrunfall auf B 251 bei
Oelshausen
(ots)    Zierenberg-
Oelshausen (Landkreis
Kassel): Bei einem
Auffahrunfall auf der
Bundesstraße 251 bei
Oelshausen        im
Landkreis Kassel sind
am         gestrigen
Montagnachmittag zwei
Menschen    verletzt
worden. Der Fahrer
eines Kleintransporters, ein 44-Jähriger aus Bad Emstal,
erlitt leichte Verletzungen, seine aus dem gleichen Ort
stammende 47 Jahre alte Beifahrerin wurde schwer, aber nicht
lebensgefährlich verletzt. Der am Unfallort eingesetzte
Rettungsdienst brachte beide Verletzte anschließend in
Kasseler Krankenhäuser. An dem Kleintransporter und einem Audi
Q 5 waren erhebliche Beschädigungen entstanden.           Der
Sachschaden beläuft sich insgesamt auf ca. 35.000 Euro.

Wie die am Unfallort eingesetzte Streife der Polizeistation
Wolfhagen berichtet, ereignete sich der Unfall auf der B 251
gegen 17:50 Uhr. Ein 30-Jähriger aus Korbach war mit dem Q 5
von Wolfhagen-Istha in Richtung Oelshausen unterwegs. Kurz vor
Oelshausen wollte er nach links auf einen Parkplatz abbiegen
und musste wegen Gegenverkehrs anhalten. Der mit seinem Wagen
nachfolgende 44-Jährige erkannte dies zu spät und krachte mit
dem VW Crafter trotz Vollbremsung noch mit größerer Wucht auf
das Heck des Q 5. Der Crafter wurde durch den Aufprall im
weiteren Verlauf nach rechts auf den Grünstreifen
geschleudert, der Q 5 nach links in die Einfahrt des
Parkplatzes. Dabei hatten sich die beiden Insassen des
Kleintransporters verletzt. Der 30-Jährige blieb unverletzt.
An beiden Fahrzeugen waren Totalschäden entstanden. Die
Rettungs- und Bergungsarbeiten an der Unfallstelle dauerten
bis etwa 19:50 Uhr, wodurch   es   vorübergehend   zu
Verkehrsbehinderungen kam.

Polizeipräsidium Nordhessen

Kassel-Oberzwehren:
Raubüberfall                                 auf
Lebensmittelmarkt
(ots)     Zwei    mit
Schusswaffe
beziehungsweise
Elektroschocker
bewaffnete      Täter
haben am gestrigen
Abend     kurz    vor
Mitternacht     einen
Lebensmittelmarkt in
der Kronenackerstraße
im Kasseler Ortsteil
Oberzwehren überfallen und dabei Bargeld in bis dato noch
unbekannter Höhe erbeutet.

Nach Angaben der Beamten des Polizeireviers Süd-West in
Baunatal betraten die mit Mund/-Naseschutz maskierten Täter
gegen 23:55 Uhr den Einkaufsmarkt und suchten den
Kassenbereich sowie das Marktleiterbüro auf. Dort erpressten
sie unter Vorhalt der o.a. Bewaffnung die Herausgabe von
Bargeld und flüchteten im Anschluss über einen angrenzenden
Spielplatz in Richtung Mattenbergstraße.

Die Täter können wie folgt beschrieben werden:

Täter 1: männlich, ca. 170-175cm groß, ca. 20-25 Jahre alt,
schlank, helle Hautfarbe, schwarze Kapuzenjacke, schwarze
Kappe, Blue Jeans mit hellen Nähten, schwarze Schuhe, schwarze
Handschuhe, weißer Mund-Nasen-Schutz, sprach deutsch mit
leichtem osteuropäischen Akzent, bewaffnet mit Schusswaffe

Täter 2: männlich, ca. 180-185cm groß, ca. 20-25 Jahre alt,
schlank, helle Hautfarbe, Camouflage-Kapuzenjacke, schwarze
Cargohose, schwarze Schuhe, schwarze Handschuhe, trug
hellblauen Mund- Nasenschutz, sprach deutsch ohne Akzent,
bewaffnet mit Elektroschocker.

Die Kriminalpolizei Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen
und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, um
ihre Mithilfe unter 0561/9100

Polizeipräsidium Nordhessen
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