Nachwuchs für die Schweizer Börse - Biotech-Start-ups und Medizinaltechnikfirmen auf IPO-Kurs - SECA

 
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Nachwuchs für die Schweizer Börse - Biotech-Start-ups und Medizinaltechnikfirmen auf IPO-Kurs - SECA
Nachwuchs für die
                               Schweizer Börse
                               Biotech-Start-ups und Medizinaltechnikfirmen auf IPO-Kurs.
                               Text: Stefan Kyora

                               E
                                           gal ob Speedel, Esmertec oder        Diesmal sind unter den Top 5 mit Kuros            Den technologischen Vorsprung muss
                                           Arpida: Wer sich in den ver-         und Precimed zwei Medizinaltechnikfir-            man allerdings auch in Geschäftserfolg
                                           gangenen zwei Jahren an die          men. Sie zeigen die Stärke des Medtech-           umsetzen können. Und da zeigt sich eine
                                           Börse wagte, war zuvor in den        Standorts Schweiz. Neben den etablierten          weitere klare Tendenz auf der Liste: Fast
                                           Top 10 unserer Liste mit den         Playern wie Synthes und Straumann sind            alle CEO’s haben jahrelange Erfahrung.
                               besten risikokapitalfinanzierten Unter-          in den letzten Jahren neue Unternehmen            Sei es,dass sie ihr Unternehmen erst nach
                               nehmen zu finden. Auch dieses Jahr bie-          entstanden, die meist noch schneller              einer ersten Karriere in der Branche ge-
                               tet die Liste einen guten Überblick über         wachsen als die ohnehin boomenden                 gründet haben wie etwa Andrea Pfeifer
                               die Firmen, die es an die SWX in Zürich          Märkte. Die Gründe für die Stärke der hie-        die ACImmune, sei es, dass sie als CEO
                               zieht. Sämtliche Unternehmen auf den             sigen Medtech-Industrie sind die qualifi-         geholt wurden wie Klaus Schollmeier von
                               Plätzen 1 bis 5 haben schon ihre Absichten       zierten und zuverlässigen Arbeitskräfte           der Santhera. Nicht zuletzt deswegen ste-
                               für den Gang aufs Börsenparkett offen            auch in der Produktion sowie die Innova-          hen die Chancen gut, dass die Unterneh-
                               gelegt.                                          tionskraft der Schweiz. Allein Kuros und          men nicht nur ein einziges Mal im Licht
                                    Doch verglichen mit den Vorjahren           Precimed haben zusammen über 100 Pa-              der Öffentlichkeit auftauchen, sondern
                               fällt bei den IPO-Kandidaten eines auf:          tente angemeldet.                                 nachhaltig Erfolg haben.                <

                             Auswahlkomitee und Expertenausschuss
                             38 Innovations-Experten und Private-Equity-Investoren wählten 50 Top Ventures und die Top 10 Newcomers aus. Der Ausschuss
                             aus vier erfahrenen Branchenexperten hat das Ergebnis der Umfrage durchgesehen und in Einzelfällen leicht korrigiert.

                             Expertenausschuss:                               ToVentures, St. Gallen; Alan Frei, Aventic       ciation, Zürich; Alain Nicod, VI Partners, Zug;
                             Gilberto Bestetti, Novo Business                 Partners, Zürich; Patrik Frei, Venture Valu-     Xavier Paternot, Vinci Capital, Genf; Gerhard
                             Consultants, Bern; Patrik Frei, Venture Valu-    ation, Zürich; Michel L. Galeazzi, 3i Schweiz,   Ries, BioMedinvestor, Basel; Oliver Schärli,
                             ation, Zürich; Ulrich Geilinger, HBM Partners,   Zürich; Alexandre Gauthier-Jaques, UBS,          Zürcher Kantonalbank, Zürich; Beat Schillig,
                             Zürich; Massimo S. Lattmann, Präsident           Genf; Ulrich Geilinger, HBM Partners, Zürich;    Venturelab, St. Gallen; Peter Schüpbach,
                             SECA, Venture Partners, Zug.                     Georges Haas, Strategic Advisor, Binningen;      Masterinvest, Madiswil; Lesley Spiegel,
                                                                              Peter Harboe-Schmidt, Parc Scientifique          Stiftung Technopark Zürich, Zürich; Martin
                             Auswahlkomitee:                                  EPFL, Lausanne; Matthias Huber, Chemolio         Staub, Invision Private Equity, Zug; Pierre
                             Domenico Alexakis, Swiss Biotech Associa-        Holding, Zug; Richard Huth, Epidos Consul-       Strübin, Fongit, Plan-les-Oates; Roman
                             tion, Bern; Urs Althaus, CTI Start-up, Bern;     ting, St. Gallen; Mario Jenni, Biotech Center    Strutynski, BVgroup, Zürich; Dominik Tarolli,
                             Rolf W. Arndt, Eidgenössische Stiftung zur       Zurich, Schlieren; Stephan Kux, Standortför-     Venturelab, St. Gallen; Oliver Triebold,
                             Förderung schweizerischer Volkswirtschaft,       derung Kanton Zürich, Zürich; Massimo S.         Schellenberg Wittmer Rechtsanwälte, Zürich;
                             Zürich; Gilberto Bestetti, Novo Business         Lattmann, Präsident SECA, Venture Partners,      Bernard Vogel, Endeavour, Genf; Martin
                             Consultants, Bern; Beat Brechbühl, Keller-       Zug; Jacques Laurent, Parc Scientifique PSE,     Weber, Schellenberg Wittmer, Rechtsanwälte,
                             hals Rechtsanwälte, Bern; Beat Bühlmann,         Lausanne; Jesus Martin-Garcia, Eclosion,         Zürich; Jean-Pierre Vuilleumier, CTI Invest,
                             Horizon21, Pfäffikon; Sven Eppert, Brains-       Plan-les-Oates; Gary O. Martini, Apte Asso-      Zürich; Jürg Zürcher, Ernst & Young, Basel.
FOTO: FRANCA PEDRAZZETTI

                               Die verschiedenen, farbigen Grossbuchstaben stehen für folgende Branchen:             A Analysegeräte/Diagnostika C Cleantech
                                D Dienstleistungen      H Hightech M Medizinaltechnik        P Pharma/Biotech        S Software

                           30 Private Equity Magazin 2006
TOP 50

                                                                                               Inhalt/Rangliste

                                                                                               Top 50 Ventures
                                                                                               Seite 31 bis 36
                                                                                               (In Klammer: letztjähriger Rang)
                                                                                               Die Besten
                                                                                               P    1. (6) Esbatech, Schlieren
                                                                                               M    2. (9) Kuros Biosurgery, Zürich
                                                                                               M    3. (–) Precimed, Orvin
                                                                                               P    4. (18) Addex Pharmaceuticals, Genf
                                                                                               P    5. (15) Santhera, Liestal
                                                                                               M    6. (–) Thommen Medical, Waldenburg
                                                                                               A    7.   (1) Prionics, Schlieren
                                                                                               M    8. (–) Swiss Medical Solution, Büron
                                                                                               P    9. (Newcomer 7) Neurotune, Schlieren
                                                                                               H 10. (11) BridgeCo, Dübendorf
                                                                                               M 11. (–) Xcelens, Plan-les-Ouates
                                                                                               H 12. (37) Nemerix, Manno
                                                                                                S 13. (–) E2E Technologies Ltd, Basel
                                                                                               P 14. (28) ACImmune, Lausanne
Lohn harter Arbeit: Dominik Escher holte neue renommierte Investoren an Bord.                  H 15. (–) Sphinx, Derendingen
                                                                                               H 16. (8) u-blox, Thalwil
 P 1.                                            «Der grösste Teil des Geldes kommt von
                                                                                               P 17.     (–) Mondo Biotech, Basel
Esbatech, Schlieren                              Investoren, die sich ausschliesslich auf
Medikamentenentwicklung                          Firmen in einem fortgeschrittenen Sta-        A 18. (–) EyeSense, Basel
Letzte Finanzierungsrunde: August 2006,          dium konzentrieren», sagt Escher nicht        H 19. (21) Innovative Silicon, Lausanne
50 Millionen Franken                             ohne Stolz. Solche Investoren steigen nur
                                                                                                S 20. (31) Umantis, St. Gallen
                                                 ein,weil sie überzeugt sind,dass Esbatech
Viel riskiert und viel gewonnen                  in absehbarer Zeit Präparate in klinische
Am Ende der 90er-Jahre starteten viele           Tests bringen kann.
Biotechgründer ihre Firma mit einer Tech-            Das Vertrauen der Investoren ist be-      Ränge 21 bis 50
nologieplattform für das Screenen von            sonders bemerkenswert, weil sich die Fir-     Seite 36
pharmazeutischen Substanzen. Damit               ma auf so genannte Antikörperfragmente
waren grosse Hoffnungen verknüpft. Es            konzentriert. Diese haben zwar Vorteile,
stellte sich indes bald heraus, dass mit         etwa weil sie sich im Körper leichter ab-
Screening allein keine Firma zur Multi-          bauen als gewöhnliche Antikörper und
millionen-Dollar-Company wird. Einige            deswegen weniger Nebenwirkungen ver-          Top Newcomers
Start-ups entschieden sich, klein zu blei-       ursachen. Gleichzeitig aber sind sie insta-   Seite 38
ben. Andere änderten ihr Geschäftsmo-            bil und schwieriger zu produzieren. Als       Die Besten
dell und setzten auf die Entwicklung von         Esbatech mit der Entwicklung anfing,gab
                                                                                               P    1. Molecular Partners, Zürich
eigenen Medikamenten.                            es deswegen noch kein derartiges Medi-
    Den Weg zur eigenen Arzneimittel-            kament auf dem Markt. Doch das 30-köp-        C    2. Flisom, Zürich
entwicklung schlug 2001 auch Esbatech            fige Team um Escher bekam die Nachteile       H    3. Heiq Materials, Zürich
ein. Heute hat sie bereits fünf Präparate in     in den Griff. Und seit einigen Wochen ist
ihrer Pipeline. Und nun hat CEO Dominik          auch klar, dass es Antikörperfragmente
Escher die Bestätigung, die richtige Ent-        auf den Markt schaffen können. Denn En-
scheidung getroffen zu haben. Er konnte          de Juni hat die FDA mit Lucentis von Ge-
mit 50 Millionen Franken nicht nur die           nentech das erste derartige Arzneimittel
grösste Finanzierungsrunde der letzten           zugelassen.
zwölf Monate in der Schweiz vermelden.           www.esbatech.com

                                                                                                                 Private Equity Magazin 2006   31
M 2. Kuros Biosurgery, Zürich

                                                                    Auf Wachstum konzentriert
                                                                    «Wir sind sicher kein Start-up mehr», sagt
                                                                    Kuros-CEO Didier Cowling. Mehr als 40 Mitar-
                                                                    beiter sind beim Unternehmen heute beschäf-
                                                                    tigt. Über 40 Millionen US-Dollar von Investo-
                                                                    ren und aus Kooperationen hat Kuros
                                                                    generiert. Der letzte grössere Schritt vorwärts
                                                                    passierte im vergangenen Herbst. Erst gab es
                                                                    eine neue Finanzierungsrunde mit den beste-
                                                                    henden Investoren. Kurz darauf folgte ein                                                                                          Führt eine
                                                                                                                                                                                                       etablierte
                                                                    markanter Ausbau der Kooperation mit dem                                                                                           Firma: Didier
                                                                    Milliarden-Konzern Baxter.                                                                                                         Cowling,
                                                                          Die Basis der Erfolgsgeschichte bildet die                                                                                   CEO Kuros.
                                                                    Kuros-Technologie. Ihre Produkte für die
                                                                    Geweberegeneration, beispielsweise für die         natürlichen Heilungsprozess nachempfun-           durch eine Reihe von Patenten schützen liess.
                                                                    Wundheilung und den Knochenaufbau,                 den», erklärt Cowling. Die ersten Produkte,       Dies bietet dem Unternehmen nun sehr gute
                                                                    enthalten Proteine, welche die körpereigene        welche die Firma selbst entwickelt hat, sind      Perspektiven. Denn mit der Wundheilung und
                                                                    Regeneration und das Wachstum anregen.             bereits in der klinischen Phase, wo sie an        der Knochenregeneration ist die Technologie
                                                                    Sie werden langsam freigesetzt, wenn sich          Menschen unter anderem auf Wirksamkeit            noch lange nicht ausgereizt. Denkbar ist auch
                                                                    das Kuros-Produkt zum Beispiel auf einer           und Sicherheit getestet werden.                   die Kombination mit pharmazeutischen
                                                                    Wunde befindet. Als Träger für die Proteine             Die Kuros-Technologie ist faktisch einzig-   Wirkstoffen. Didier Cowling erklärt: «Wir haben
                                                                    dient eine Matrix aus Fibrin, dem Stoff, der im    artig. Sie basiert auf der langjährigen For-      neue Produkte in der Pipeline, die gegen
                                                                    Blut für die Gerinnung sorgt und damit Wun-        schungsarbeit von Mitgründer Jeffrey Hubbell,     Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten einge-
                                                                    den verschliesst. «Unsere Produkte sind dem        der sie nicht nur entwickelt hat, sondern auch    setzt werden sollen.»

                                                                 M 2.                                                  tem wirkt. Und auch mit dem geplanten             mehr als 1 Milliarde US-Dollar pro Jahr,die
                                                                 Kuros Biosurgery, Zürich                              IPO könnte es ähnlich schnell gehen.              Schlagzeilen beherrschen: Es gibt einen
                                                                 Produkte für die Geweberegeneration (siehe            www.addexpharma.com                               Trend zur Entwicklung von Mitteln gegen
                                                                 Box)                                                                                                    seltene Krankheiten. Da die Behörden da-
                                                                 Letzte Finanzierungsrunde: Oktober 2005,               P 5.                                             für vereinfachte Zulassungsverfahren
                                                                 5,6 Millionen Franken                                 Santhera, Liestal                                 vorsehen, lässt sich die Entwicklung
                                                                 www.kuros.ch                                          Medikamentenentwicklung                           schneller und billiger abwickeln. Gleich-
                                                                                                                       Letzte Finanzierungsrunde: Winter/Früh-           zeitig gilt für die Medikamente ein ver-
                                                                  M 3.                                                 jahr 2005, 43 Millionen Franken                   längerter Patentschutz. Sehr früh diese
                                                                 Precimed, Orvin BE                                    Auch wenn die so genannten Blockbuster,           Vorteile erkannt hat die Baselbieter San-
                                                                 Werkzeuge für Orthopäden und Chirurgen                Medikamente mit einem Umsatz von                  thera. Sie hat bereits fünf Medikamente
                                                                 Letzte Finanzierungsrunde: September                                                                    gegen seltene Muskelkrankheiten in ihrer
                                                                 2005, 34 Millionen Franken                                                                              Pipeline. Bisher ging die Entwicklung sehr
                                                                 In der Schweiz ist nicht nur das Know-                                                                  schnell voran. Und dabei soll es bleiben:
                                                                 how für Medizintechnik vorhanden, son-                                                                  Santhera-Chef Klaus Schollmeier rechnet
FOTOS: BEN HUGGLER (2), FRANCA PEDRAZZETTI, FRED MERZ/REZO

                                                                 dern auch das Geld. Precimed konnte die                                                                 damit, in vier bis fünf Jahren zwei Medi-
                                                                 Finanzierungsrunde ausschliesslich mit                                                                  kamente auf dem Markt zu haben und
                                                                 Schweizer Investoren abschliessen.                                                                      einen Umsatz in dreistelliger Millionen-
                                                                 www.precimed.com                                                                                        höhe zu erzielen.
                                                                                                                                                                         www.santhera.com
                                                                  P 4.
                                                                 Addex Pharmaceuticals, Genf                                                                             M 6.
                                                                 Medikamentenentwicklung                                                                                 Thommen Medical, Waldenburg BL
                                                                 Letzte Finanzierungsrunde: Mai 2004,                                                                    Zahnimplantate
                                                                 50 Millionen Franken                                                                                    Letzte Finanzierungsrunde: Juli 2005,
                                                                 Schon in zweieinhalb Jahren will die Fir-                                                               16 Millionen Franken
                                                                 ma ein erstes Medikament auf den Markt                                                                  Das Unternehmen baut in Asien und den
                                                                 bringen, das auf das zentrale Nervensys-              Klaus Schollmeier, CEO Santhera.                  USA die Präsenz aus. Dafür wird auch in

                                                             32 Private Equity Magazin 2006
TOP 50

der Schweiz investiert. Dieser Tage weiht          P 9.
das Unternehmen in Grenchen einen                 Neurotune, Schlieren
Neubau mit 2500 Quadratmetern ein.                Medikamentenentwicklung (siehe Box)
www.thommenmedical.com                            Letzte Finanzierungsrunde: Juni 2006,
                                                  7,4 Millionen Franken
 P 7.                                             www.neurotune.com
Prionics, Schlieren
Tierdiagnostika                                    H 10.
Letzte Finanzierungsrunde: 1999                   BridgeCo, Dübendorf
Die Prionics ist auf Einkaufstour und             Unterhaltungselektronik
festigt damit ihre Position als wichtiger         Letzte Finanzierungsrunde: Juni 2006,
Anbieter von Tierdiagnostika. In den letz-        28 Millionen Franken
ten zwölf Monaten übernahm sie die                Jetzt will BridgeCo es wissen: Um den US-
niederländische Cedi und die Pfizer Ani-          Markt besser bearbeiten zu können, ver-
mal Health Diagnostikprodukte.                    legte die Firma ihren Hauptsitz nach Los
www.prionics.com                                  Angeles. In Dübendorf verbleiben die             Sabrina Duquesnoy, CEO Xcelens.
                                                  Entwicklung und das Engineering.
 M 8.                                             www.bridgeco.net                                 offenbar ein Bedürfnis getroffen. Das ist
Swiss Medical Solution, Büron LU                                                                   kein Zufall. Die beiden Gründer Sabrina
Medizinische Schnelltests                         M 11.                                            Duquesnoy und Gilles Bos haben jahre-
Letzte Finanzierungsrunde: Juni 2006,             Xcelens, Plan-les-Ouates                         lange Erfahrung im Geschäft mit den Lin-
3 Millionen Franken                               Augenheilkunde                                   sen. Ihr neues Produkt unterscheidet sich
Jean-Jacques Becciolini machte aus einem          Letzte Finanzierungsrunde: 2004,                 von gängigen dadurch, dass es beim Ein-
Problemfall eine Vorzeigefirma. Nachdem           1,2 Millionen Franken (Kredit)                   führen in das Auge mit einem Injektor zu-
er das Ruder übernommen hatte, brachte            Mit den Produkten der Xcelens sind               sammengepresst wird. Dadurch braucht
das Unternehmen innerhalb weniger Mo-             schon deutlich über 100 000 Operationen          es nur noch einen extrem kleinen Ein-
nate den weltweit ersten Selbsttest für           durchgeführt worden. Die Intraokularlin-         schnitt in der Hornhaut. Und das Team
Urininfekte auf den Markt.                        sen, die bei Grauem Star die trüb gewor-         entwickelt bereits weitere Produkte, die
www.swissmedicalsolution.ch                       dene Linse der Patienten ersetzen, haben         Patienten und Chirurgen herbeisehnen.

  P 9. Neurotune, Schlieren

  Ein Chef wechselt die Seiten
  Der Weg zum Büro von Andreas J. Schulze
  führt um einige Ecken und dann durch ein
  bezugsbereites Labor, in dem kein Mitarbeiter
  zu sehen ist. Doch der CEO korrigiert den
  Eindruck, Neurotune bestehe nur aus ihm:
  «Insgesamt arbeiten rund 30 Leute für                                                                                          Eine weitere
  Neurotune.» Zehn Personen sind bei renom-                                                                                      interessante
  mierten Outsourcing-Partnern in Indien und                                                                                     Biotechfirma
  Russland beschäftigt und erledigen dort                                                                                        in Schlieren:
                                                                                                                                 die Neurotune,
  Routinearbeiten für die Schweizer Jungfirma.                                                                                   geführt von
  Die acht eigenen Neurotune-Angestellten                                                                                        Andreas
  haben ihre Arbeitsplätze an der Universität                                                                                    J. Schulze.
  Zürich. Hinzu kommen Wissenschafter, die
  zwar an den Projekten des Unternehmens          suchte der promovierte Biochemiker nach         im Hintergrund. Die wissenschaftliche Basis
  arbeiten, aber über diverse schweizerische      einer Gelegenheit, wieder selbst operative      ist sehr solide. Und das Gebiet, in dem Neuro-
  und europäische Forschungstöpfe bezahlt         Verantwortung zu übernehmen. Er lernte          tune aktiv ist, ist ebenfalls sehr interessant.
  werden.                                         Neurotune als Berater kennen und stieg          Das erste Projekt betrifft altersbedingten
       «Investoren verlangen heute schlanke       schliesslich im vergangenen Februar als Chef    Muskelschwund. Dabei wird die Verbindung
  Strukturen», sagt Schulze. Er muss es wissen,   ein. «Es stimmt einfach alles», schwärmt er.    zwischen Muskeln und den sie steuernden
  denn er war selbst über vier Jahre bei der      Mit der Prionics, von der sich die Firma vor    Nerven zerstört. Schulze erklärt: «Damit zielen
  deutschen Risikokapitalgesellschaft DEWB        anderthalb Jahren per Spin-off löste, steht     wir auf einen wachsenden Markt, auf dem es
  für den Biotechsektor zuständig. Danach         immer noch ein langfristig denkender Investor   nur eine Handvoll Konkurrenten gibt.»

                                                                                                                        Private Equity Magazin 2006   33
TOP 50

                                         Etwa eine Spezialfarbe auf der Linse, die                                                               legt das erst 2003 gegründete Start-up ein
                                         sich im Auge langsam auflöst. Dadurch                                                                   enormes Tempo vor. Dies dürfte nicht zu-
                                         wird der plötzliche Schock durch die                                                                    letzt dem aussergewöhnlichen Team zu
                                         Wiedererlangung der Sehkraft gedämpft.                                                                  verdanken sein. Zu den Gründern gehö-
                                         www.xcelens.net                                                                                         ren neben der ehemaligen Nestlé-For-
                                                                                                                                                 schungschefin Andrea Pfeifer der Nobel-
                                          H 12.                                                                                                  preisträger Jean Marie Lehn und Claude
                                         Nemerix, Manno TI                                                                                       Nicolau, Professor in Boston, der mit sei-
                                         Fabless-Halbleiter-Hersteller                                                                           nen Forschungen zu Therapien gegen
                                         Letzte Finanzierungsrunde: September                                                                    Alzheimer und andere Erkrankungen des
                                         2005, 38,5 Millionen Franken                                                                            zentralen Nervensystems die wissen-
                                         Die Firma ist ein Pionier bei GPS-Chip-                                                                 schaftliche Grundlage lieferte.
                                         Sets. Sie ist bestens für den Massenmarkt                                                               www.acimmune.com
                                         gerüstet, der aus der Kombination von
                                         GPS und Handy entstehen wird.                                                                            H 15.
                                         www.nemerix.com                                      Andrea Pfeifer, CEO ACImmune.                      Sphinx, Derendingen SO
                                                                                                                                                 Präzisionswerkzeuge
                                          S 13.                                               Eine Impfung, die Alzheimer nicht nur              Letzte Finanzierungsrunde: März 2006
                                         E2E Technologies Ltd, Basel                          stoppt, sondern die Krankheit zum Teil             Mit der 1876 gegründeten Sphinx hat es
                                         Standardsoftware (siehe Box)                         wieder rückgängig macht, das klingt nach           ein Traditionsunternehmen in die Liste ge-
                                         Letzte Finanzierungsrunde: April 2006,               Utopie. Doch die ACImmune ist mit ih-              schafft. Der Grund ist das schnelle Wachs-
                                         5 Millionen Franken                                  rem 13-köpfigen Team um CEO Andrea                 tum der Firma für Präzisionsbohrer im
                                         www.e2e.ch                                           Pfeifer solchen Medikamenten auf der               Kundensegment Medizinaltechnik, das
                                                                                              Spur. In Tierversuchen haben sich schon            jetzt auch einen Investor anlockte.
                                          P 14.                                               zwei verschiedene Präparate aus den Lau-           www.sphinx-tools.ch
                                         ACImmune, Lausanne                                   sanner Labors bewährt. Noch in diesem
                                         Medikamentenentwicklung                              Jahr sollen die Wirkstoffkandidaten in die          H 16.
                                         Letzte Finanzierungsrunde: Mai 2005,                 klinische Phase gebracht werden, in der            u-blox, Thalwil
                                         21 Millionen Franken                                 sie am Menschen erprobt werden. Damit              Positionierungslösungen

                                            S 13. E2E Technologies Ltd, Basel

                                            Software-Integration auf Knopfdruck
                                            «Customer Pain» ist ein beliebtes Schlagwort
                                            in der IT-Szene. Die Software-Integration ist
                                            ein gutes Beispiel dafür. Kauft ein Betrieb
                                            eine neue Lösung, dann kommen zu jedem
                                            Franken, den die Lizenz kostet, bis zu 8 Fran-
                                            ken für die Verbindung dieser neuen Software
                                            mit der vorhandenen IT hinzu.
                                                «Wir wollen diese Zahlen wieder in ein ver-                                                                                    Will die Inte-
                                            nünftiges Verhältnis bringen», sagt Serge                                                                                          gration von
                                                                                                                                                                               IT-Systemen
                                            Gansner, CEO der E2E. Die zehn Jahre alte
                                                                                                                                                                               automatisieren:
                                            Firma, die selbst aus dem Integrationsge-                                                                                          Serge Gansner,
                                            schäft stammt, hat dafür eine Standardsoft-                                                                                        CEO E2E.
                                            ware entwickelt. Die angepeilten Käufer sind
                                            Integratoren, die neue Lösungen in bestehen-      integrierten IT-Systeme leisten sollen. Sie       jetzt genau der Realität. Und jedes Modell,
                                            de IT einbinden, aber auch ganze IT-Systeme       basieren auf der verbreiteten Unified Model-      das ein Integrator einmal erarbeitet hat, kann
                                            vernetzen, etwa nach einer Firmenfusion. «Mit     ing Language (UML). Bisher wurden diese Mo-       er immer wieder verwenden.
FOTOS: BEN HUGGLER, URSULA MEISSER

                                            unserer Software arbeiten Integratoren            delle von Entwicklern interpretiert und dann in        Wenn Gansner seine Software vorstellt,
                                            kostengünstiger und schneller. Gleichzeitig       Codes umgesetzt. E2E Bridge kann sie nun          fragt sich so mancher, ob er nicht etwas viel
                                            können ihre Auftraggeber besser nachvollzie-      aber auf den bestehenden IT-Systemen direkt       verspricht. Doch der Basler hat ein gutes
                                            hen, was die Integratoren geleistet haben.»       ausführen. «Damit ist die Integration weit ge-    Gegenargument. Die E2E-Lösung läuft unter
                                                Im Mittelpunkt der Software stehen            hend automatisiert», schwärmt Gansner.            anderem schon bei der UBS, der Swisscom
                                            grafische Modelle, die beschreiben, was die       Gleichzeitig entsprechen die UML-Modelle          und dem Dienstleistungskonzern DKSH.

                                     34 Private Equity Magazin 2006
Private Equity Magazin 2006   35
TOP 50

    Letzte Finanzierungsrunde: August 2004,
    2 Millionen Franken                         Venture-Firmen: Die Ränge 21 bis 50
    Die GPS-Module aus Thalwil sind klein
    und Strom sparend konstruiert. Wie klein
    und Strom sparend, das zeigt ein neuer      A   21. Covalys, Witterswil, Produkte für die Medikamentenentwicklung,
    kanadischer Kunde, der die Module an-               www.covalys.com
    statt Peilsender für die Überwachung von
                                                M   22. Ziemer Group, Port, Medizinaltechnik/Augenheilkunde,
    Vögeln einsetzen will.
                                                        www.ziemer-ophthalmics.com
    www.u-blox.com
                                                D   23. Goldbach Media, Küsnacht, Crossmedia-Dienstleister, www.goldbachmedia.ch
     P 17.
                                                P   24. Alicon, Schlieren, Technologie zur Erkennung und Aussonderung pathogener
    Mondo Biotech, Lugano/Basel
                                                        Prionen, www.alicon.ch
    Medikamentenentwicklung
    Letzte Finanzierungsrunde: September        D   25. Getabstract, Luzern, Buchzusammenfassungen, www.getabstract.com
    2003                                        C   26. VHF Technologies, Yverdon, flexible Solarzellen, www.flexcell.com
    Gleich drei Partnerschaften konnte der
    IPO-Kandidat dieses Jahr abschliessen.      M   27. Degradable Solutions, Schlieren, biologisch abbaubare Implantate,
    Besonders bemerkenswert ist die Koope-              www.degradable.ch
    ration mit Quintiles Transnational, dem     M   28. Endoart, Lausanne, Medizinaltechnik, www.endoart.com
    weltweiten Marktführer bei Dienstleis-
    tungen für Pharmafirmen.                    S   29. Dartfish, Freiburg, TV- und Trainingssoftware, www.dartfish.com
    www.mondobiotech.com                        P   30. 4-Antibody, Basel, Medikamentenentwicklung, www.4-antibody.ch

    A1
     A 18.                                      S   31. Genevalogic, Madiswil, E-Learning, www.genevalogic.com
    EyeSense, Basel                             D   32. Movie-Box, Zug, DVD-Verleih, www.movie-box.ch
    Diagnostik
                                                P   33. Novimmune, Genf, Medikamentenentwicklung, www.novimmune.com
    Letzte Finanzierungsrunde: Februar 2006,
    10,7 Millionen Franken                      H   34. Datamars, Bedano, RFID-Systeme, www.datamars.com
    Die Technologie des Ciba-Vision-Spin-off    D   35. BrainsToVentures, St. Gallen, Finanzierungsplattform, www.b-to-v.com
    kann den Blutzuckergehalt durch eine
    optische Analyse des Auges bestimmen.       S   36. Eyep Media, Yverdon, Software zur Übertragung von Sprache und Videosignalen,
    Für Diabetiker eine echte Erleichterung.            www.eyepmedia.com
    www.eyesense.com
                                                S   37. Genedata, Basel, Software Medikamentenentwicklung, www.genedata.com

     H 19.                                      S   38. Junisphere Systems, Baar, Software für Service Management,
    Innovative Silicon, Lausanne                        www.junisphere.net
    Speichermodule                              D   39. Medicentrix, Zuchwil, Versandapotheke (Mediservice), www.mediservice.ch
    Letzte Finanzierungsrunde: Juni 2005,
    20 Millionen Franken                        S   40. Novasys, Epalinges, Geo-Informationssysteme, www.novasys.ch
    Grosserfolg in den USA: Der EPFL-Spin-      S   41. Minick, Zollikon, mobile Lösungen, www.minick.net
    off konnte den US-Chip-Hersteller AMD
    als Kunden gewinnen. Doch CEO Mark-         M   42. Endosense, Genf, Medizinaltechnik, www.endosense.com
    Eric Jones will offenbar noch mehr. Die     P   43. Apoxis, Lausanne, Medikamentenentwicklung, www.apoxis.com
    Niederlassung im Silicon Valley wurde je-
                                                P   44. Evolva, Allschwil, Dienstleister für Medikamentenentwicklung,
    denfalls schon mal vergrössert.
    www.innovativesilicon.com                           www.evolvabio.com
                                                H   45. Colibrys, Neuenburg, Standard-MEMS-Produkte, www.colibrys.com
     S 20.
                                                S   46. G10 Software AG, Chur, Suchsoftware, www.svizzer.com
    Umantis, St. Gallen
    Lösungen für wertschöpfende HR              S   47. Oanda, Zürich, Software für Währungstransaktionen, www.oanda.com
    Letzte Finanzierungsrunde: Sommer 2006
                                                P   48. Polyphor, Allschwil, Dienstleister für Medikamentenentwicklung,
    Bisher nutzten vor allem Grosskunden
                                                        www.polyphor.com
    die Lösungen der St. Galler. Nun haben
    sie auch Standardprodukte für KMU           P   49. Xigen, Lausanne, Medikamentenentwicklung, www.xigen.ch
    lanciert. Dies wird zu weiterem starkem     S   50. Collanos, Zürich, Collaboration Software, www.collanos.com
    Wachstum führen.
    www.umantis.ch

36 Private Equity Magazin 2006
Private Equity Magazin 2006   37
NEWCOMER

                               Junge Firmen, grosse Pläne
                               Die Innovationsexperten und Investoren gaben auch Auskunft über viel versprechende
                               Start-ups, die sich noch in der Gründungsphase befinden.

                                                                                                                            Die Firma ist noch kein Jahr alt,aber schon
                                                                                                                            global tätig. Ein Kunde ist etwa die Yoko-
                                                                                                                            hama City University.
                                                                                                                            www.covalx.com

                                                                                                                             E
                                                                                                                             H 6.
                                                                                                                            Concretum, Zürich
                                                                                                                            Schnellzement
                                                                                                                            Auch Baustoffe können Hightech sein.
                                                                                                                            Das ETH-Spin-off macht es mit seinem
                                                                                                                            schnell härtenden, aber dennoch haltba-
                                                                                                                            ren Zement vor.
                                                                                                   Die Expansion im         www.concretum.ch
                                                                                                   Blick: Christian
                                                                                                   Zahnd, Executive
                                                                                                   Director Molecular        B
                                                                                                                             S 7.
                                                                                                   Partners.                Zattoo, Zürich
                                                                                                                            Streaming-Technologie
                                B
                                P 1.                                          die federleichten Folien sind nicht nur für   Fernsehen gratis über Internet. Zattoo will
                               Molecular Partners, Zürich                     die Versorgung von mobilen elektroni-         es möglich machen und könnte es tat-
                               Medikamentenentwicklung                        schen Geräten ideal, sondern können           sächlich schaffen. In der Schweiz läuft
                               Bereits im ersten operativen Jahr hat das      auch einfach in Gebäudehüllen integriert      jedenfalls schon der Probebetrieb, unter
                               Molecular-Partners-Team Entwicklungs-          werden.                                       anderem mit SF 1 und SF 2.
                               kooperationen mit Pharmafirmen begon-          www.flisom.ch                                 www.zattoo.com
                               nen. Aber obwohl die Medikamentenent-
                               wicklung eine teure Angelegenheit ist,          B 3.
                                                                               H                                             S 8.
                                                                                                                             D
                               brauchte die Jungfirma noch keine Finan-       Heiq Materials, Zürich                        Nexthink, Lausanne
                               zierung. Des Rätsels Lösung heisst Quer-       Nanobeschichtungen                            IT-Security
                               finanzierung. Das Start-up verkaufte           Um nicht weniger als 50 Prozent jährlich      Die Lösung der Westschweizer schützt
                               Dienstleistungen auf der Basis seiner          wächst der Markt des ETH-Spin-off. Es         das IT-Netzwerk vor den eigenen Mitar-
                               Technologieplattform. So war es möglich,       geht um antibakterielle Zusatzstoffe für      beitern. Mehrere namhafte Grossunter-
                               das Kernteam zu bezahlen. Wichtiger            Plastik und Textilien. Das Heiq-Pulver auf    nehmen setzen sie schon ein.
                               noch: «Die Arbeit für grosse Pharmafir-        Silberbasis kann zum Beispiel verhin-         www.nexthink.com
                               men war die überzeugendste Validierung         dern, dass Sportbekleidung bei Anstren-
                               unserer Technologie und hat einige Bran-       gung nach Schweiss riecht.                     B 9.
                                                                                                                             H
                               cheninsider beeindruckt», sagt Executive       www.heiq.com                                  Spinomix, Lausanne
                               Director Christian Zahnd. Damit hat das                                                      Messgerät für medizinische Tests
                               Team ein handfestes Argument, um die            H
                                                                               P 4.                                         Spinomix könnte Grosslabors das Leben
                               Investoren zu überzeugen, die es nun           Glycovaxyn, Zürich                            schwer machen. Denn die Firma entwi-
                               sucht. Denn die Expansion samt Auszug          Impfstoffentwicklung                          ckelt ein Terminal,das in Arztpraxen auch
                               aus den Räumen der Universität Zürich          Das ETH-Spin-off konnte soeben den Ab-        komplexe Analysen übernehmen soll.
                               ist schon aufgegleist .                        schluss der ersten Finanzierungsrunde         www.spinomix.com
                               www.molecularpartners.com                      mit institutionellen Investoren bekannt
                                                                              geben. Mit an Bord sind nun die renom-         S 10.
                                                                                                                             B
                                M
                                C 2.                                          mierten Gesellschaften Index Ventures         Axsionics, Biel
                               Flisom, Zürich                                 und Sofinnova.                                Zutrittssystem
FOTO: FRANCA PEDRAZZETTI

                               Solarzellen                                    www.glycovaxyn.ch                             Das Produkt des FH-Spin-off verblüfft:
                               Seed-Finanzierung: 2002, Gründung                                                            ein Kästchen in Scheckkartenform,das si-
                               In zwei bis drei Jahren sollen die flexiblen    B 5.
                                                                               A                                            cheren Zugang zu Websites gewährt und
                               Solarzellen des Start-ups auf den Markt        CovalX, Zürich                                den Nutzer biometrisch identifiziert.
                               kommen. Das Potenzial ist gewaltig. Denn       Lösung für Analyse von Proteinkomplexen       www.axsionics.com

                           38 Private Equity Magazin 2006
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