PERSPEKTIVMANAGEMENT - FH Dortmund
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Liebe Kolleg*innen, als Fundament unserer Hochschule sind Sie es, die die Fachhochschule Dortmund zu dem machen, was sie ist – ein Ort, der Wissen schafft und ein Ort, an dem wir gemeinsam die Zukunft gestalten. Daher hat sich im Laufe der letzten 10 Jahre unser Angebot rund um die Themen Personalentwicklung, Fort- und Weiterbildung, Gesundheit und Familie sowie Personalmarketing ständig erweitert und bündelt sich nun in der Abteilung Perspektivmanagement. Seit September 2018 finden Sie Ihre Ansprechpartne- rinnen zu diesen Themen im Tagungshaus am Max-Ophüls-Platz 1. Diese Broschüre soll Ihnen einen Über- blick über unsere Angebote und einen Einblick in die Arbeit des Perspektivmanagements geben. Ihre Zufriedenheit, Ihr Wohlergehen und Sie als Mensch liegen uns sehr am Herzen. Unser Herz schlägt orange – Ihres auch? Jochen Drescher, Thomas Kendziorra und Corinna Meier
INHALT
RÜCKBLICK 6/7 FORT- UND WEITERBILDUNG 24
Inhouse-Fort- und Weiterbildungsprogramm 25
PERSPEKTIVMANAGEMENT 8/9
Sprachangebote 26
Externe Angebote 27
PERSONALENTWICKLUNG 10
Onboarding 11 GESUNDHEITSMANAGEMENT 28
Flexible Arbeitszeiten 12
Gesundheitsförderung 29
Telearbeit und Home Office 13
Campuslauf 29
Mitarbeiterjahresgespräche – Gemeinsamer Dialog 14
B2Run 30
Coaching 16
Bring Bewegung in die FH 31
Mediation 17
Fahrräder 32
Führungsleitsätze der Verwaltung 18
Hochschulsport 33
Führungskräfteentwicklung 19
Pausenexpress –
Teamtage – Tapetenwechsel für einen Tag 20
Aktive Bewegungspause im Büroalltag 34
Zufriedenheitsbefragung 21
Mobile Massage 35
Alles Klar (Text)? 22
Wasserspender 36
Auf Wiedersehen –
Rückblick 37
Die Fachhochschule Dortmund im Rückspiegel 23Betriebliches Eingliederungsmanagement 38/39 Mutterschutz 50
Elternzeit, Elterngeld und Kindergeld 51
Notfall- und Krisenmanagement 40 Kinderbetreuungsmöglichkeiten 52
Externe psychologische Beratung 40 Kinderferienbetreuung 53
Betriebliche Soziale Ansprechpartner*innen 41 Kidsbox 54
Betriebliche Ansprechpartnerin für Suchtfragen 42 Eltern-Kind-Räume, Spielecken 55
Das Trauergespräch 42 Dual Career Beratung 56
Pflege von Angehörigen 57
Arbeitsschutzmanagement und Arbeitsmedizin 43
Betriebsärztliches Angebot 43 PERSONALMARKETING 58
Grippeschutzimpfung 43
Personalmarketing an der FH Dortmund 59
Ergonomische Arbeitsplatzberatung 44
Karriere-Webseite 60
Ersthelfer*innenausbildung und Notfalltraining 45
Stellenanzeigen 61
Arbeitgeber-Profile 62
Familien- und Gesundheitstag 46/47
Imageanzeigen 63
FAMILIENSERVICE 48
ANSPRECHPARTNERINNEN/WEITERE KONATKTDATEN ab 64
Beratungsangebote 49DIE WICHTIGSTEN MEILENSTEINE
DER LETZTEN 10 JAHRE
2017 - 2019
• Fort- und Weiterbildungsangebote werden von allen Mitarbeiter*innen
genutzt
bis 2008 2013/2014 • Einstellung einer Personalmarketing-Stelle
• Einführung der Mitarbeiterjahresgespräche • Konzept der lebensereignisorientierten • Die Personalentwicklung wird eine eigene Abteilung „Perspektiv-
• Angebot von Fortbildungen über die HÜF* Personalentwicklung management“ und bezieht ihre Räumlichkeiten am Max-Ophüls-Platz 1
• Durchführung der ersten Teamtage • Durchführung der zweiten Zufriedenheitsbefragung
* Die Angebote waren nur für • Familienservice wird in die Personal- • Einführung von Englisch-Sprachangeboten
Mitarbeiter*innen aus der Verwaltung entwicklung eingegliedert • Einführung der Verabschiedungskultur
nutzbar • Einführung von Telearbeit • Das Gesundheitsmanagement und der Familienservice feiern 10-jähriges.
2009/2010 2015/2016 ab 2020
• Erstes Personalentwicklungskonzept • Einstellung einer Gesundheitsmanagerin …
• Strukturierte Einführung und Einarbeitung von • Durchführung der ersten Zufriedenheitsbefragung
neuen Mitarbeiter*innen (Inplacement) • Einführung eines Online-Bewerbermanagement-Systems
• Führungskräfte-Entwicklung • Einführung von Home Office
• Erste Inhouse-Schulungen
• Integration der HDW-Seminarangebote in die
Personalentwicklung
7PERSPEKTIVMANAGEMENT Nachdem wir Mitte September 2018 eine eigene Abteilung wurden, war es an der Zeit unsere unterschiedlichsten Sachgebiete unter einem Begriff zu verorten, der uns alle vereint. So entstand der Name „Perspektivmanagement“. Wir verstehen Perspektive als Zukunftsaussicht, Entwicklungsmöglichkeit, Blick- winkel, aber auch gemäß dem lateinischen Bergriff „perspectare“ = sich etwas genau anschauen. Genauso wollen wir Ihre Wegbegleiter sein, Ihre Orientierungs- hilfe, Ihre Perspektive, Ihr Kompass in jeder Lebenssituation. www.fh-dortmund.de/pem 8
LEBENSEREIGNISORIENTIERTES
PERSPEKTIVMANAGEMENT
Wir verfolgen einen lebensereignisorientierten Ansatz. Das bedeutet, Was bedeutet das für Sie?
dass wir uns an Ihren individuellen Lebensentwürfen und Lebenser- Wir machen Ihre individuellen
eignissen orientieren, wenn es um die (Weiter-) Entwicklung unserer Perspektiven sichtbar. Lebenser-
Angebote geht. eignisorientiert und ganzheitlich
unterstützen wir Sie mit vielfälti-
Was verstehen wir unter Lebensereignissen? gen Angeboten und Beratungs-
Lebensereignisse sind größere Ereignisse in Ihrer persönlichen und leistungen, denn bei uns geht es
beruflichen Biografie, die in ihrer Konsequenz nicht nur Sie betreffen, um Sie.
sondern mittelbar auch die Fachhochschule Dortmund als Arbeitge-
ber. In einem Arbeitsleben werden normalerweise sieben Lebenser- • Wir zeigen Ihnen Perspektiven zu Ihrer Selbstentwicklung.
eignisse identifiziert: • Wir gehen wertschätzend auf Ihre individuellen Bedürfnisse ein.
• Wir tragen zur Förderung und zum Erhalt Ihrer Gesundheit bei.
→ Eintritt → Qualifikation → Karriere → Change • Wir unterstützen Sie dabei, dass Beruf und Familie im Einklang sind.
→ Private Ereignisse → Außerbetriebliches Engagement • Wir wollen die passenden Kolleg*innen für die Fachhochschule
→ Austritt Dortmund finden und langfristig binden.
9PERSONALENTWICKLUNG Wir zeigen Ihnen Perspektiven zu Ihrer Selbstentwicklung. Unser Ziel ist es, Ihre persönlichen und fachlichen Kompetenzen mit den Anforde- rungen, die an die Fachhochschule gestellt werden, in Einklang zu bringen. Dabei möchten wir Ihre Qualifikation erhalten und fördern, aber auch Ihre Motivation und Ihre Arbeitszufriedenheit verbessern. www.fh-dortmund.de/personalentwicklung 10
ONBOARDING
Wir haben großes Interesse daran, all unseren neuen Beschäftigten
einen guten Start in das neue Arbeitsumfeld zu ermöglichen. Informationstage für neue Beschäftigte
Zwei Mal im Jahr bieten wir Informationsveranstaltungen für alle neu-
Sie sind neu bei uns? en Beschäftigten an. Hierzu laden wir alle „Neuen“ rechtzeitig ein.
Dann zunächst ein Herzliches Willkommen! Damit Sie sich schnell an Ablauf: • Begrüßung durch den Kanzler und den Rektor
unserer Fachhochschule auskennen, haben wir für Sie ein eigenes Will- • Kurze Vorstellung der Fachhochschule
kommenspaket mit vielen Informationen zusammengestellt. Darüber • Rundgang durch die drei großen Standorte
hinaus haben Sie verschiedene Gelegenheiten die Fachhochschule • Ausklang mit einem gemeinsamen Mittagessen
Dortmund näher kennenzulernen, Ihre Stärken, Ihre Ideen, Ihr Wissen
voll zu entfalten und Ihr Netzwerk zu anderen Kolleg*innen zu knüpfen.
Neuberufenentreffen als ergänzendes Angebot
Sie erwarten eine*n neue*n Mitarbeiter*in in Ihrem Team? Einmal im Jahr laden wir alle Neuberufenen zu einem gemeinsa-
Wir unterstützen Sie dabei, den Einstieg Ihrer neuen Mitarbeiter*innen men Abendessen ein, bei dem das gegenseitige Kennenlernen
so reibungslos wie möglich zu gestalten. Wir haben Checklisten entwi- und Netzwerken im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus informie-
ckelt, die Ihnen z. B. bei der Erstellung eines strukturierten Einarbeitungs- ren wir über Möglichkeiten der hochschuldidaktischen Weiter-
plans helfen. Alle Checklisten finden Sie auf den Internetseiten des Per- bildung.
spektivmanagements. Gerne können Sie uns auch direkt ansprechen.
11FLEXIBLE ARBEITSZEITEN
Die Fachhochschule Dortmund bietet bestimmten Beschäftigungs- Was bedeutet gleitende Arbeitszeit?
gruppen die Möglichkeit der Ausgestaltung der gleitenden Arbeitszeit. Die Beschäftigten können Dienstbeginn und Dienstende innerhalb eines
in der Dienstvereinbarung festgelegten Rahmens selbst bestimmen. Die
Arbeitszeit wird über das elektronische Zeiterfassungssystem erfasst.
Für welche Beschäftigungsgruppen trifft die gleitende Arbeitszeit zu?
Mitarbeiter*innen aus Technik und Verwaltung sowie die Mitarbei-
ter*innen aus Fachbereichsverwaltungen sind automatisch in der glei-
tenden Arbeitszeitregelung erfasst. Für die wissenschaftlichen Be-
schäftigten, für die Beschäftigten der Technik der Fachbereiche sowie
für die Beschäftigten in den zentralen Einrichtungen ist die Teilnahme
an der Gleitzeit freiwillig.
→ Alle Informationen über die Bestimmungen der flexiblen Arbeits-
zeit finden Sie in den aktuellen Dienstvereinbarungen.
12TELEARBEIT UND HOME OFFICE
Die Fachhochschule Dortmund bietet mit Telearbeit und Home Office
zeitgemäße Arbeitsformen an. Beide Heimarbeitsformen haben sich
bereits gut etabliert und tragen zur besseren Vereinbarkeit von Familie
und Beruf bei.
Was ist der Unterschied zwischen Telearbeit und Home Office?
• Telearbeit ist die zeitlich fest vereinbarte Verlagerung des Arbeits-
platzes nach Hause.
• Home Office ist die zeitweise verlagerte Arbeit nach Hause, die sich
auf rein konzeptionelles Arbeiten, in einer störungsfreien Atmo-
sphäre, bezieht.
13MITARBEITERJAHRESGESPRÄCHE –
GEMEINSAMER DIALOG
Hand aufs Herz: Mitarbeiter*innen und Führungskräfte reden dauernd An unserer Fachhochschule werden Mitarbeiterjahresgespräche für
miteinander – mal mehr, mal weniger. Doch im Alltag bleibt oftmals die Beschäftigten in der Verwaltung (MAG) und die Reflexions- und
wenig Raum für Feedback, Lob oder auch Kritik. Daher ist es sinnvoll, Entwicklungsgespräche für die wissenschaftlich Beschäftigten sowie
sich regelmäßig Zeit für ein strukturiertes Gespräch zu nehmen – das mit den Beschäftigten in Technik und Verwaltung, die in den Fachbe-
Mitarbeiterjahresgespräch. reichen und zentralen Einrichtungen beschäftigt sind (RuE), einmal
im Jahr angeboten.
Beide Formen sind an unserer Fachhochschule bewährte Führungsin-
strumente und prägende Elemente unserer Kultur. Ganz gezielt tragen
Sie zu einer fairen und guten Zusammenarbeit von unseren Beschäf-
tigten und ihren Vorgesetzten bei.
Bitte verstehen Sie das MAG und das RuE daher nicht als lästige
Pflicht, sondern vor allem als Chance für ein offenes und vertrauens-
volles Miteinander.
14Wann finden die MAG/RuE statt?
MAG: einmal im Jahr in der Zeit
vom 01.09. bis zum 31.03.
RuE: jährlich in der Zeit vom
01.04. bis zum 31.08.
→ Wichtiger Hinweis: Bevor Sie
als Beschäftigte*r oder als
Vorgesetzte*r das erste Mal
ein MAG/RuE führen, ist die
Teilnahme an einer Schulung
verpflichtend.
15COACHING
In bestimmten Situationen können Sie ein Coaching in Anspruch neh-
men. Ein Coaching ist eine zielgerichtete, lösungsorientierte und zeit- Wann kann ein Coaching sinnvoll sein?
lich begrenzte individuelle Beratungsform. Sie wird von einer/einem • Übernahme einer Führungsposition
ausgebildeten erfahrenen externen Coach begleitet. Im Vordergrund • Übernahme neuer Arbeitsplatzanforderungen
steht die Hilfe zur Selbsthilfe mit dem Ziel der Förderung der eigenen • Persönlichkeitsentwicklung
Problemlösungskompetenz. Ein Coaching kann kurzfristig und aktu- • Work-Life-Balance
ell auf individuelle Erfordernisse und evtl. Probleme eingehen. • Konfliktbewältigung
Wer kann Coachings Ziele eines Coachings können sein:
wahrnehmen? • Erhöhung der Problemlösungskompetenz
• Führungskräfte • Erhöhung der Selbstreflexion und der Selbstmanagementfähigkeit
• Nachwuchsführungskräfte • Überprüfen der eigenen Handlungen und Haltungen
• Personen in besonderen • Reduzierung eigener persönlicher Belastungen
Funktionen • Steigerung der Motivation
• Erschließung eigener Ressourcen und Potenziale
• Optimierung des eigenen Führungsstils
16MEDIATION
Wenn ein Konflikt, ein Streit oder eine Meinungsverschiedenheit mit Wir möchten Sie darin unterstützen, ein konstruktives Arbeitsklima
einer Person oder Organisation vorliegt und es scheint undenkbar die zu schaffen und vorliegende Konflikte zu lösen. Daher arbeiten wir mit
Wogen zu glätten, kann eine Mediation sinnvoll sein. externen qualifizierten Mediator*innen zusammen.
Was ist eine Mediation? → Sprechen Sie uns gerne an! Wir bringen Sie mit unseren gut
Es ist ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem die Kon- ausgewählten Mediator*innen zusammen.
fliktparteien mithilfe eines oder mehrerer Mediator*innen freiwillig
und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Lösung ihres Konflikts
anstreben.
Es basiert auf einem konstruktiven und gemeinschaftlichen Umgang
miteinander. Das Ziel ist eine einvernehmliche Lösung des Konfliktes
mit einer verbindlichen, in die Zukunft weisenden Vereinbarung der
Teilnehmer*innen.
Es geht nicht darum, einen Kompromiss zu finden, sondern eine
Win-Win-Situation für beide Konfliktparteien herbeizuführen.
17FÜHRUNGSLEITSÄTZE DER VERWALTUNG
Für ein gemeinsames Grundverständnis von Führung hat die Fach- • Wir treffen Entscheidungen zeitnah und auf der Grundlage von
hochschule Dortmund Führungsleitsätze für die Verwaltung erarbeitet. Sachkompetenz und Fakten.
Sie geben einen verbindlichen Rahmen und setzen Standards für das Sowohl in alltäglichen Problemstellungen als auch bei anstehenden
Führungsverhalten. innovativen Entwicklungen entscheiden die Führungskräfte in Über-
einstimmung mit den strategischen Zielen der Fachhochschule.
Die Leitsätze für die Führungskräfte lauten:
• Wir führen wertebezogen.
• Wir sind innovative Dienstleister. Die moderne Führungskultur ist geprägt von Sinnstiftung durch Ar-
Die Aufgabe der Verwaltung ist es, die hochschulweiten Ziele zu un- beit, Freude an der Arbeit, Respekt, Individualität, Verantwortung,
terstützen und den Wandel der Fachhochschule innovativ, flexibel, Integrität, Nachhaltigkeit, Vertrauen und Mut.
vorausschauend und aktiv mitzugestalten.
• Wir pflegen und fördern eine offene Kommunikation.
• Wir orientieren uns an klar definierten Zielen. Offene Kommunikation und Vertrauen sind Voraussetzungen für
Im Rahmen der strategischen Ziele der Hochschulleitung, bringen eine konstruktive Arbeits- und Diskussionskultur, die auf allen Ebe-
die Führungskräfte eigene Ziele ein, die sich auf die Arbeit eines je- nen der Fachhochschule gepflegt werden soll.
den Beschäftigten beziehen.
18FÜHRUNGSKRÄFTEENTWICKLUNG
Frische Führungskräfte in der Verwaltung oder diejenigen, die künftig
eine Führungsposition einnehmen werden, nehmen an dem modula-
risierten Qualifikationskurs der „Hochschulübergreifenden Fortbil-
dung NRW (HÜF)“ teil. Die Qualifikationsreihe besteht aus sechs Mo-
dulen und wird in einem Zeitraum von ca. 1,5 – 2 Jahren absolviert.
Die Themengebiete erstrecken sich von Zeit- und Selbstmanagement
über Grundlagen der Führung bis hin zu Grundlagen der Kommunika-
tion sowie Rechte und Pflichten der Führungskraft.
Darüber hinaus arbeiten wir an zielgruppenorientierten Inhouse-An-
geboten, die angehende Führungskräfte wahrnehmen können.
Klausurtagungen für die Führungskräfte der Verwaltung
Einmal im Jahr findet eine zweitägige Klausurtagung für alle Führungs-
kräfte der Verwaltung an einem externen Veranstaltungsort statt. Im Mit-
telpunkt stehen zukunftsweisende Themen, an denen gemeinsam gear-
beitet wird und die Förderung des internen Austauschs untereinander.
19TEAMTAGE
Tapetenwechsel für einen Tag
Teamtage sind ein Instrument der Teamentwicklung und stärken die
Teamstruktur und -kommunikation. An Teamtagen kommen die Kol-
leg*innen eines Arbeitsbereiches gemeinsam mit ihrer Führungskraft
außerhalb der täglichen Arbeit zusammen und arbeiten in einer mo-
derierten Veranstaltung verschiedene Aspekte aus. Diese können viel-
seitig sein, z. B.:
• Aktuelle und zukünftige Herausforderungen
• Individuelle Wünsche und Teaminteressen
• Werte und Spielregeln Ihrer Zusammenarbeit
Besonders empfehlen wir die Durchführung eines Teamtages bei einer
organisatorischen Umstrukturierung oder einem Wechsel der Füh-
rungskraft. Nach vorheriger Absprache mit der Hochschulleitung un-
terstützen wir Sie bei der Konzeption, Moderation und Organisation
Ihres Teamtages nach Ihren Bedarfen und Wünschen.
20ZUFRIEDENHEITSBEFRAGUNG
Wie zufrieden sind unsere Mitarbeiter*innen und was können wir bes- Das Ziel ist es, die individuellen Einschätzungen zu erfahren, um dar-
ser machen? – Wir wollten es wissen. In Zusammenarbeit mit der Uni- aus Verbesserungspotenzial zu erkennen und uns weiterzuentwickeln.
versität Bielefeld und dem Institut Salubris wurden die Zufriedenheits- Aus den Befragungsergebnissen 2015/16 konnten bereits viele Maß-
befragungen durchgeführt. Sie erfolgte durch einen Online-Fragebogen nahmen abgeleitet werden, z. B.:
und richtete sich an alle unsere Beschäftigten. Es gab bisher zwei Be-
fragungszeiträume: Zum Jahreswechsel 2015/2016 und 2018/2019. • Hochschulkommunikationskonzept des Dezernat II
• Einführung von Reflexions-und Entwicklungsgesprächen in der
Dabei wurden beide Male folgende Themen abgefragt: Wissenschaft
• Ausweitung Telearbeit und Homeoffice
→ Allgemeine Arbeitssituation → Führungskultur • Mobilitätsfenster in den Herbstferien
• Einführung der Verabschiedungskultur
→ Kultur der Zusammenarbeit → Kultur im Arbeitsbereich
→ Kultur in den Organisationseinheiten → Gesundheit Aktuell werden Maßnahmen aus der Zufriedenheitsbefragung 2018/19
abgeleitet und umgesetzt.
→ Arbeitszufriedenheit → Kultur in der Hochschule
→ Engagement und Bindung → Qualität der Arbeit
21ALLES KLAR (TEXT)?
Wir wollen mehr Transparenz schaffen und die Kommunikationskultur
innerhalb der Hochschule stärken.
Das Veranstaltungsformat „Klartext“ informiert Sie über aktuelle,
hochschulweite Entwicklungen und schafft gleichzeitig Raum für eine
direkte, ungefilterte Kommunikation zwischen Ihnen und der Hoch-
schulleitung. Durch Ihre Fragen und Themen können Sie die Veranstal-
tung aktiv mitgestalten. Vor jeder Veranstaltung findet eine Abfrage
Ihrer Themen und Fragen statt, die die Hochschulleitung am Veran-
staltungstag beantworten wird. Selbstverständlich ist auch während
der Veranstaltung Zeit für Ihre Fragen.
→ Die Klartext-Veranstaltungen finden zwei Mal im Jahr statt.
22AUF WIEDERSEHEN – DIE FACHHOCHSCHULE
DORTMUND IM RÜCKSPIEGEL
Ob durch Eintritt in den Ruhestand, Befristung oder Jobwechsel – wenn Zeit und Ihren Einsatz bedanken. Wir sehen darin auch eine Chance,
Beschäftigte die Fachhochschule verlassen, ist es uns wichtig, dass aus den Rückmeldungen zu lernen und unsere Kultur, unsere Füh-
wir auch diesen Prozess wertschätzend gestalten. Wir möchten uns per- rungsarbeit und das Arbeitsklima weiter zu verbessern. Das Ab-
sönlich in einem Abschiedsgespräch bei Ihnen für die gemeinsame schiedsgespräch ist natürlich freiwillig und vertraulich.
Checklisten für Beschäftigte und Führungskräfte
Wir haben Checklisten mit praktikablen Anregungen
und nützlichen Tipps für ausscheidende Beschäftig-
te und Führungskräfte entwickelt.
Ehemaligentreffen für Ruheständler*innen
Einmal im Jahr findet im Herbst im Hotel Drees das Ehemaligen-
treffen mit Kaffee und Kuchen statt. Hierzu sind alle Ruheständ-
ler*innen herzlichst eingeladen.
23FORT- UND WEITERBILDUNG Wir gehen wertschätzend auf Ihre individuellen Bedürfnisse ein. Getreu dem Motto „Man lernt nie aus.“ verfolgen wir den Ansatz des lebenslangen Lernens. Gesellschaftliche und berufliche Anforderungen verändern sich ständig. Daher möchten wir Sie mit unserem Fort- und Weiterbildungsangebot dabei unterstüt- zen mit den neuen Herausforderungen und Veränderungen gut umgehen zu können. www.fh-dortmund.de/fortbildung 24
INHOUSE-FORT- UND WEITERBILDUNGS-
PROGRAMM
Unser Fort- und Weiterbildungsangebot ist breit gefächert und orien- Darüber hinaus realisieren wir zielgruppenspezifische und auch indi-
tiert sich am lebenslangen Lernen. Regelmäßige Fort- und Weiterbil- viduell zugeschnittene Formate für Sie.
dungen sind zum einen wichtig sich neues Wissen anzueignen und
den wandelnden Anforderungen gerecht zu werden und zum anderen → Das aktuelle Fort- und Weiterbildungsangebot finden Sie auf
steigern sie auch die Motivation und die Arbeitszufriedenheit. Bei der unserer Homepage.
Erstellung des Programms versuchen wir immer aktuelle Themen und Wir beraten Sie gerne zu den verschiedenen Fort- und Weiter-
Ihre Wünsche aus dem Kreis der Beschäftigten einfließen zu lassen, bildungsformaten und freue uns über Ihre Anregungen, damit wir
sodass ein vielfältiges Angebot entsteht. unser Programm stetig weiterentwickeln können.
Ein paar Beispiele:
• Interkulturelles Training • Inklusion
• Achtsamkeitstraining • Kindernotfall-Training
• Projektmanagement • Dialogwerkstatt
• Zeit- und Selbstmanagement • Speedreading
• Life Kinetik • Gesunde Ernährung
25SPRACHANGEBOTE
Wir bieten Ihnen Inhouse-Sprachkurse an. Hier können Sie englische
Sprachkenntnisse erwerben, auffrischen oder erweitern. Sie können die-
se Sprachangebote kostenlos und während Ihrer Arbeitszeit besuchen.
Welche Angebote gibt es?
• Englisch Sprachkurse (1 Mal wöchentlich)
• Englisch Intensivkurse (5 Tage-Block à 8 Unterrichtsstunden)
• Englisch Sprach-Café (1 Mal pro Quartal)
Wie melde ich mich an?
• Besprechen Sie die Teilnahme zuerst mit Ihrem/Ihrer Vorgesetzten.
• Die Anmeldung erfolgt über den Fortbildungsantrag in DIAS.
Englisch-Tutorien
Ergänzend zu dem Inhouse-Sprachangebot können die Lehren-
den sowie die Beschäftigten der Fachhochschule Dortmund für
spezielle Themen und Anlässe Tutorien in Anspruch nehmen.
26EXTERNE ANGEBOTE
Die kooperierenden externen Anbieter
Neben unserem Inhouse-Fort-und Weiterbildungsangebot können Sie → Hochschuldidaktische Weiterbildung in NRW (HDW)
selbstverständlich auch externe Fortbildungen zu besuchen. Hier gibt Das Netzwerk HDW ist ein Zusammenschluss der 20 (Fach-)
es verschiedene Anbieter, mit denen wir als Fachhochschule koope- Hochschulen in NRW. Es bietet Workshops, Coachings, fachdi-
rieren und die eine umfassende Auswahl an Fortbildungsangeboten daktische Arbeitskreise und Zertifikate für alle Lehrenden an.
im Programm haben. Auf den Internetseiten der einzelnen Anbieter
→ Hochschulübergreifende Fortbildung NRW (HÜF)
finden Sie die jeweils aktuellen Fortbildungsangebote, die Sie nutzen
Die Aufgabe der HÜF ist es, Veranstaltungen zur Förderung
können. Wir unterstützen Sie im Anmeldungsprozess.
der beruflichen Qualifikation der Mitarbeiter*innen mit
Verwaltungsaufgaben sowie der Beschäftigten der Betriebs-
Sollten Sie Interesse an Fortbil-
technik in den Hochschulen anzubieten.
dungen haben, die nicht im An-
gebot der rechts genannten Ko- → Ministerium des Inneren des Landes NRW
operationspartner sind, ist auch Die Fortbildungsakademie versteht sich als kompetenter
das möglich. Sprechen Sie hier- Partner für alle Behörden und Einrichtungen des Landes.
zu bitte mit Ihrer/Ihrem Vorge-
→ Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung
setzten, ob eine Teilnahme ge-
und Energie des Landes NRW
nehmigt wird.
Bietet insbesondere IT-Fortbildungen an.
27GESUNDHEITSMANAGEMENT Wir tragen zur Förderung und zum Erhalt Ihrer Gesundheit bei. Mit unseren Angeboten aus den Teilbereichen • Gesundheitsförderung • Betriebliches Eingliederungsmanagement • Notfall- und Krisenmanagement • Arbeitsschutzmanagement und Arbeitsmedizin bieten wir Ihnen ein facettenreiches Angebot. www.fh-dortmund.de/gesundheit 28
GESUNDHEITSFÖRDERUNG
Campuslauf
Machen Sie mit und laufen Sie beim jährlich im Mai stattfindenden
Campuslauf des Hochschulsports mit! Sie laufen mehrere Runden
über den Campus der Technischen Universität und der Fachhochschule
Dortmund an der Emil-Figge-Straße. Eine Runde ist 2,5 Kilometer lang.
Sie können sich für verschiedene Disziplinen anmelden und gemein-
sam mit Ihren Kolleg*innen um die Wette laufen:
• Treppenlauf mit 220 Stufen verteilt auf 10 Etagen im Mathetower
• Campuswalk über 5 Kilometer
• Campuslaufrunde bis zu 10 Kilometer
• Staffellauf
• 600 Meter – Kids Run
Sie melden sich direkt über unser Gesundheitsmanagement an. Wir
versorgen Sie mit einem FH-Laufshirt und direkt am Veranstaltungs-
tag mit Getränken und Obst.
29B2Run
Gemeinsam mit ca. 50 Kolleg*innen können Sie jedes Jahr im Mai am
Dortmunder Firmenlauf B2Run teilnehmen. Die Strecke ist knapp
7 Kilometer lang und beginnt im Westfalenpark. Das Highlight ist die
Laufrunde durch das Stadion von Borussia Dortmund. Neben dem
sportlichen Ehrgeiz stehen das persönliche Kennenlernen und der
Austausch untereinander im Fokus. Das Organisationsteam besteht
aus Daniel Hofberg, Sarah Stahl, Kerstin Schlesiger und Mathias
Raschke aus dem Fachbereich Informatik. Sie kümmern sich um die
Anmeldung, statten Sie mit einer Laufnummer aus und motivieren Sie
beim Lauf.
→ Bei Fragen zum B2Run können Sie sich direkt an das Organisa-
tionsteam wenden.
30Bring Bewegung in die FH Wie können Sie etwas gewinnen?
Mit der Aktion „Bring Bewegung in die FH“ möchten wir Sie dazu mo-
tivieren, sich bereits vor Arbeitsbeginn bzw. während der Arbeitszeit → Sonderpreis
(bspw. zwischen den Standorten) aktiv zu bewegen. Ziel ist, möglichst Wenn Sie die meisten Kilometer gesammelt haben.
viele Kilometer zu sammeln. Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad, im Mit-
telpunkt steht die Gesundheitsförderung. → Teilnahme an einer Verlosung
Wenn Sie 20 mal in einem Jahr an der Aktion
Die Aktion findet jedes Jahr von Mai bis Ende September statt. In den teilgenommen haben.
letzten Jahren haben die Kolleg*innen fast 12.000 Kilometer pro Jahr
E FAHRRAD FAHRE N.
gesammelt. Die Anmeldung und Dokumentation Ihrer gesammelten DA S LEBEN IST WImus st du in Bewegung blei
ben.
en,
Um die Balance zu halt
Kilometer erfolgt online. Albert Einstein
→ Am Ende der Aktion gibt es einen Preis zu gewinnen. Mitmachen
lohnt sich also!
31Fahrräder → Dienstfahrräder
Sie möchten lieber mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen statt mit dem Unsere Dienstfahrräder können Sie während der Arbeitszeit
Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln? Dann nutzen Sie gerne kostenlos ausleihen, um zwischen den einzelnen Standorten
unsere Fahrradleih-Angebote: hin und her zufahren. Für die Ausleihe ist pro Standort ein*e
Ansprechpartner*in zuständig.
→ Nextbike – Metropolrad Ruhr
An vielen Standorten in Dortmund und an der Fachhochschu-
le Dortmund können Sie Fahrräder von Metropolrad Ruhr aus-
leihen. Mithilfe der App von Nextbike können Sie 60 Minuten
kostenlos fahren. Danach entstehen Kosten i.H.v. 0,50 € pro
pro 30 Minuten.
→ Servicestationen für Fahrräder
Sollte Ihr Fahrradreifen mal zu wenig Luft haben oder eine
Schraube ist zu locker, können Sie die öffentlichen Ser-
vicestationen für Fahrräder an unseren Standorten nutzen.
32Hochschulsport
Das Sportprogramm des Hochschulsports der Technischen Universi-
tät Dortmund reicht von A wie Aerobic, B wie Bodytoning, über C wie
Cricket bis Z wie Zumba. Durch den Erwerb einer Sportkarte können
Sie pro Semester neue Sportkurse ausprobieren.
Neben den Sportkursen können Sie im Fitnessstudio „FitnessFörder-
werk“ nach einem kleinen Einführungskurs ein individuelles Training
an Geräten ausüben.
→ Weitere Informationen zur Anmeldung und zu den Sportangeboten
finden Sie unter www.hsp.tu-dortmund.de.
33Pausenexpress – Aktive Bewegungspause im Büroalltag
Ist eine aktive Bewegungspause im Büroalltag möglich? – Bei uns ja!
Pro Quartal können Sie sich gemeinsam mit Ihren Kolleg*innen für ei-
nen Pausenexpress-Kurs anmelden. Einmal wöchentlich und über ei-
nen Zeitraum von acht Wochen findet der Kurs direkt an Ihrem Arbeits-
platz statt. Sie brauchen hierfür keine Sportkleidung.
In Kooperation mit dem Hochschulsport der Technischen Universität
Dortmund macht ein*e qualifizierte*r Pausenexpress-Trainer*in ge-
meinsam mit Ihnen Dehnungs-, Mobilisations- und Kräftigungsübun-
gen, insbesondere für die Schulter-, Rücken- und Nackenmuskulatur.
Die kurzen Einheiten sind eine willkommene und vor allem wohltuen-
de Abwechslung im Büroalltag. Außerdem bekommen Sie hilfreiche
Tipps, um z. B. auftretende Verspannungen durch gezielte Übungen
selber lösen zu können.
34Mobile Massage
Sie verspüren durch Ihre sitzende bzw. stehende Tätigkeit Verspan-
nungen im Schulter- und Nackenbereich? Dann nutzen Sie unsere Mo-
bile Massage am Standort Sonnenstraße und Emil- Figge-Straße (eine
Anmeldung vorab ist notwendig).
Das mobile Massageteam Deimann aus Unna besteht aus professio-
nellen Physiotherapeuten*innen und bietet Ihnen eine komplette Rü-
ckenmassage in 20 Minuten an.
→ Eine Massage kostet zwischen 15-17 Euro pro Person.
35Wasserspender
Wissen Sie wieviel Wasser Ihr Körper täglich braucht? Mindestens
1,5 Liter Wasser sollte ein Mensch am Tag trinken.
An unseren Standorten können Sie sich kostenloses Trinkwasser ab-
zapfen. Sie können sich zwischen stillem Wasser oder Wasser mit Koh-
lensäure entscheiden.
Gleichzeitig erfahren Sie an unseren Wasserspendern wie Sie Ihr Was-
ser geschmacklich aufpimpen können und wie wichtig es ist, genü-
gend Wasser zu trinken.
Hier finden Sie unsere Wasserspender:
• Sonnenstraße, Gebäude A
• Max-Ophüls-Platz 2, Foyer
• Emil-Figge-Straße 38b + 44
36Rückblick Hier einige Bespiele:
Gesundheitstage und -vorträge, Fort- und Weiterbildungen oder Er-
→ Rückenschule am Arbeitsplatz
nährungskurse haben präventive Aspekte und zielen auf das Verhal-
ten jeder*s Einzelnen ab. Mit diesen Angeboten möchten wir Sie un- → Schnupperkurse wie Yoga, progressive Muskelentspan-
terstützen Ihr Gesundheitsverhalten positiv zu beeinflussen. Aus nung, Achtsamkeitstraining
Ihren Wünschen und aktuellen Themen ist in der Vergangenheit ein
→ Ernährungskurse wie WeightWatchers@Work
facettenreiches Angebot entstanden.
→ Präventionsangebote wie Hautscreening
→ Gesundheitsvorträge zu den Themen Ernährung,
Infektionsschutz, Darmkrebs, Schlafhygiene
→ Gesundheitstage mit Angeboten wie Entspannungscoa-
ching, Eye-Fitness: „Ohne Probleme besser sehen“,
Stresstypbestimmung, Tai Chi
→ Familien- und Gesundheitstag mit Mitmachaktionen der
Fachbereiche
37BETRIEBLICHES EINGLIEDERUNGS-
MANAGEMENT
Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) unterstützt Sie Folgende Grundsätze sind uns wichtig:
dabei, nach längerer Krankheit in Ihr Arbeitsumfeld zurückzukehren.
Eine längere Krankheit liegt vor, wenn Sie innerhalb der letzten 12 Mo- • Freiwilligkeit: Sie entscheiden selbst, ob Sie unser Gesundheits-
nate ununterbrochen oder insgesamt länger als 6 Wochen (42 Tage) gespräch annehmen möchten oder nicht. Die Teilnahme am BEM ist
arbeitsunfähig waren. Daher bieten wir Ihnen im Rahmen des Betrieb- freiwillig. Sie haben jederzeit die Möglichkeit das BEM-Verfahren
lichen Eingliederungsmanagements (BEM) unser Gesundheitsge- zu beenden. Die Teilnahme oder Nichtteilnahme hat keinerlei ne-
spräch an. Die Grundlagen des BEMs regelt §167 Abs. 2 SGB IX. gative Auswirkungen auf Ihr bestehendes Arbeitsverhältnis.
Ziele des BEMs: • Vertrauensvoll: Ihre sensiblen Daten unterliegen der Vertraulich-
• Bestehende Arbeitsunfähigkeit überwinden keit. Eine notwendige Weitergabe von Informationen wird mit Ihnen
• Erneute Arbeitsunfähigkeit vermeiden transparent abgestimmt. Im BEM planen wir alle Abläufe wie Termi-
nabsprachen und Umsetzungsschritte gemeinsam.
Unsere Grundsätze im BEM
Ziel ist es, mit Ihnen gemeinsam ein vertrauensvolles und erfolgrei- • Selbstverantwortung: Im Gesundheitsgespräch entwickeln wir ge-
ches BEM zu erreichen. meinsam Ihre möglichen Unterstützungs- und Lösungsansätze. Ein
positiver Effekt kann nur dann erzielt werden, wenn Sie selbst aktiv
am BEM mitwirken.
38Was erwartet Sie, wenn Sie für ein BEM in Frage kommen?
Wir laden Sie schriftlich zu Ihrem Gesundheitsgespräch ein. Wenn Sie
das Angebot annehmen möchten, können Sie zur Unterstützung, ne-
ben der BEM-Beauftragten, eine Begleitperson auswählen.
Mögliche Begleitpersonen:
• Zuständiger Personalrat
• Schwerbehindertenvertretung
• Gleichstellungsbeauftragte
→ Darüber hinaus können Sie unsere weiteren Angebote nutzen: z. B.
die Betrieblichen Sozialen Ansprechpartner*innen oder die exter-
ne psychologische Beratung.
39NOTFALL- UND KRISENMANAGEMENT
Externe psychologische Beratung
Spüren Sie erste Anzeichen psychischer Erschöpfung? Gibt es in Ihrem 5. Die Fachhochschule Dortmund übernimmt die Kosten für maximal
beruflichen oder persönlichen Umfeld belastende Herausforderungen? drei Beratungsgespräche. Sollten weitere Gespräche bzw. eine Psy-
Wir möchten Sie unterstützen und bieten Ihnen die Möglichkeit eine chotherapie notwendig sein, erhalten Sie individuelle Unterstüt-
kostenlose externe psychologische Beratung mit unseren Koopera- zungsmöglichkeiten.
tionsparter*innen zu nutzen. 6. Das Angebot findet außerhalb der Arbeitszeiten statt. Eine Erstat-
tung von Reisekosten ist nicht möglich.
Ablauf
1. Sie kontaktieren eine*n unserer Kooperationspartner*innen unter Anonymität
den angegebenen Kontaktdaten. Es werden keine personenbezogenen Daten an die Fachhoch-
2. Sie geben an, dass Sie bei der Fachhochschule Dortmund beschäf- schule Dortmund weitergeleitet. So wird zu jederzeit Ihre An-
tigt sind. onymität gewährleistet. Der Fachhochschule Dortmund wer-
3. Sie vereinbaren ein Beratungsgespräch. Dieses findet in den jeweili- den lediglich anonymisierte Daten übermittelt, um die
gen Praxis-Räumlichkeiten unserer Kooperationspartner*innen statt. Abrechnung durchzuführen. Aus diesen Daten sind keine per-
4. Sie schließen mit Ihnen einen Beratungsvertrag ab. sonenbezogenen Rückschlüsse möglich.
40Betriebliche Soziale Ansprechpartner*innen BSAP
„Kolleginnen und Kollegen helfen“ und „Hilfe zur Selbsthilfe“ sind
Leitgedanken der Betrieblichen Sozialen Ansprechpartner*innen → sind geschulte Berater*innen – keine Therapeut*innen
(BSAP).
→ kennen den „Arbeitsplatz Hochschule“ und seine viel-
Die BSAP stehen Ihnen bei der Bewältigung persönlicher und berufli- fältigen Belastungen.
cher Schwierigkeiten zur Seite. Die Kolleg*innen (Sabine Hammer,
Anke Kornmann, Birgit Schiechel, Bettina Steinbach und Michael Wal- → sind kurzfristig erreichbar und werden erst durch einen
ter) beraten Sie bei verschiedenen Herausforderungen, die gesund- Auftrag der/des Betroffenen tätig.
heitliche und soziale Auswirkungen auf das dienstliche und private
Umfeld haben. → sind bei ihrer Tätigkeit unabhängig und nicht an
Weisungen gebunden.
Das Ziel der Beratung ist, gemeinsam mit Ihnen Lösungsansätze zu
erarbeiten und Sie zu unterstützen, die belastenden Herausforderun- → unterliegen der Verschwiegenheitspflicht.
gen selbständig zu bewältigen.
41Betriebliche Ansprechpartnerin für Suchtfragen Das Trauergespräch
Probleme durch Alkohol, Drogen, Medikamenten, aber auch Essstörun- Trauer ist eine natürliche Reakti-
gen oder pathologischem Glücksspiel beeinträchtigen die geistige und on und tritt nicht nur beim Tod ei-
körperliche Leistungsfähigkeit der Betroffenen. Diese Abhängigkeiten nes nahestehenden Menschen
haben ihre Auswirkungen nicht nur im sozialen Umgang, sondern sie auf, sondern auch bei anderen einschneidenden Ereignissen z. B.
sind auch bis in die Arbeitswelt spürbar. Suchtprobleme gefährden im Trennung bzw. Scheidung, Veränderungen in der aktuellen Lebenssi-
hohen Maß die Gesundheit der Betroffenen. Die sinkende Arbeitsleis- tuation sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld.
tung führt zu auffälligen Fehlleistungen am Arbeitsplatz.
Wenn der Trauerprozess nicht zugelassen wird, können psychische
Sollten Sie ich angesprochen fühlen, hilft Ihnen Sabine Klein gerne wei- und physische Krankheiten entstehen.
ter. Sie ist als betriebliche Ansprechpartnerin für Suchtfragen ausgebil-
det. Sie berät Betroffene und vermittelt ihnen eine externe und profes- Erdme Brüning bietet Ihnen eine zertifizierte Trauerbegleitung an. Die-
sionelle Hilfe. Dabei ist sie der Verschwiegenheit und Diskretion ses Angebot ist für Sie als Beschäftigte der Fachhochschule Dortmund
verpflichtet und in ihrer Tätigkeit als betriebliche Ansprechpartnerin ein Erstangebot. Die Gesprächsinhalte werden selbstverständlich ver-
weisungsunabhängig. traulich behandelt.
42ARBEITSSCHUTZMANAGEMENT UND
ARBEITSMEDIZIN
Betriebsärztliches Angebot Grippeschutzimpfung
In Kooperation mit dem Arbeitsmedizinischen und Sicherheitstechni- Jedes Jahr im Herbst wird die Impfung gegen die saisonale Grippe von
schen Dienst e.V. wird Ihre arbeitsmedizinische Versorgung durch dem/der Betriebsarzt/Betriebsärztin der Fachhochschule Dortmund
eine*n Betriebsarzt/Betriebsärztin sichergestellt. durchgeführt. Für Sie als Beschäftigte*r ist dies kostenlos. Über die
Termine an den jeweiligen Standorten werden Sie rechtzeitig per E-Mail
Der/die zuständige Betriebsarzt/Betriebsärztin unterstützt Sie bei ge- informiert. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den/die Be-
sundheitlichen Fragen zu Ihrem Arbeitsplatz oder bei persönlichen triebsarzt/Betriebsärztin.
gesundheitlichen Fragen, wie z. B.
• Fragen zur Gesundheit am Arbeitsplatz
• Impfberatung
• Reisemedizinische Beratung
• Vorsorgen und Eignungsuntersuchungen
• Medizinische Beratung im Betrieblichen Eingliederungsmanagement
→ Bitte vereinbaren Sie bei Bedarf direkt einen Termin mit dem/der
Betriebsarzt/Betriebsärztin.
43Ergonomische Arbeitsplatzberatung
Stundenlanges Arbeiten vor dem Bildschirm kann schnell dazu führen, 50-7
0 cm
dass Sie gesundheitliche Beschwerden, wie Ermüdung, Muskelverspan-
nungen oder Kopf- und Rückenschmerzen verspüren. Darum ist eine
optimale ergonomische Einrichtung Ihres Arbeitsplatzes besonders
wichtig und kann Haltungsschäden vorbeugen.
Vereinbaren Sie einen Termin mit dem/der Betriebsarzt/Betriebsärztin
und Sie erhalten eine ergonomische Arbeitsplatzberatung bzw. -opti-
mierung direkt an Ihrem Arbeitsplatz.
90°
Die Arbeitsplatzanalyse beinhaltet folgende Punkte:
• Körperhaltung
• Schreibtischhöhe
mind.
• Sitzhöhe 90°
• Monitorhöhe und -abstand
• Anordnung von Tastatur und Computermaus
44Ersthelfer*innenausbildung und Notfalltraining
Uns als Fachhochschule Dortmund ist es wichtig, dass Menschen in
einer Notsituation durch geschulte Ersthelfer*innen versorgt werden.
Laut Arbeitsschutzgesetz sowie der Unfallverhütungsvorschrift müs-
sen 10 % der Beschäftigten als Ersthelfer*innen ausgebildet sein. Es
werden regelmäßig neue Ersthelfer*innen geschult und die vorhan-
denen Ersthelfer*innen frischen ihr Wissen alle zwei Jahre auf.
Wenn Sie Ersthelfer*in werden möchten oder einfach Ihr Wissen im
Bereich Erste Hilfe auffrischen möchten, können Sie an einem Notfall-
training teilnehmen. Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt zur Arbeitssi-
cherheit auf.
Um in einer Notsituation entsprechend reagieren zu können, sind an
unseren Standorten Erste-Hilfe-Materialen und Defibrillatoren bereit-
gestellt.
45FAMILIEN- UND GESUNDHEITSTAG
Gemeinsam haben das Gesundheitsmanagement und der Familienser-
vice im Jahr 2016 den Familien- und Gesundheitstag ins Leben gerufen.
Dieser Tag soll beide Schwerpunkte miteinander vereinbaren, denn:
Beruf, Familie und Gesundheit sind wichtige Bestandteile der indivi-
duellen Lebensgestaltung und das Fundament für das psychische und
physische Wohlbefinden. Daher ist es wichtig, die Vereinbarkeit von
Familie und Beruf sowie die Gesundheit aufeinander abzustimmen.
Der Familien- und Gesundheitstag ist für Sie als Beschäftigte*e der Fach-
hochschule Dortmund, Ihre Familie, Freunde*innen und Angehörigen.
Jedes Jahr beginnen wir mit einem gemeinsamen Frühstück bevor die
Fachbereiche fachbereichsspezifische „Highlights“ und Mitmachak-
tionen anbieten. Ziel ist, dass Sie einen Einblick in die Arbeit und die
unterschiedlichen Schwerpunkte der Fachhochschule bekommen.
4647
FAMILIENSERVICE Wir unterstützen Sie dabei, dass Beruf und Familie im Einklang sind. Wir betrachten jeden Menschen individuell. Das Angebot des Familienservice richtet sich nicht nur an Eltern bzw. werdende Eltern, sondern auch an diejenigen mit zu pflegenden Angehörigen. www.fh-dortmund.de/famservice 48
BERATUNGSANGEBOTE
Der Familienservice als Beratungs- und Vermittlungsstelle unterstützt, → Darüber hinaus organisieren wir Infoveranstaltungen und Fort-
berät und begleitet Sie gern in vielen vereinbarkeitsrelevanten The- bildungen zum Thema Pflege und Vereinbarkeit mit Kind.
men. Ebenso helfen wir Ihnen, wenn es um die Vereinbarkeit von Pfle-
geverantwortung und Beruf geht.
Mögliche Themen einer Beratung können sein:
• Vereinbarkeit von Beruf und Familie (allgemein)
• Mutterschutz, Elterngeld und Elternzeit
• Kinderbetreuungsmöglichkeiten/Weitervermittlung
zu geeigneten Betreuungseinrichtungen
• Dual Career
• Vereinbarkeit von Pflegeverantwortung und Beruf/Studium
- Pflegezeit/Familienpflegezeit
- Weitervermittlung/Kontaktherstellung zu
pflegeunterstützenden Einrichtungen und Diensten
- Information über weitere Angebote und Unterstützungs-
möglichkeiten
49MUTTERSCHUTZ
Sie sind schwanger? – Wie schön! Die Fachhochschule Dortmund lebt
Familie.
In der Personalabteilung melden Sie Ihre Schwangerschaft mit der
Vorlage des Mutterpasses an. Die arbeitsrechtlichen Angelegenhei-
ten rund um das Thema werden dort, von Ihrem/Ihrer jeweiligen Sach-
bearbeiter*in in die Wege geleitet. Wir beraten Sie gerne vorab ver-
traulich zu dem Thema. steht ein Anspruch auf Mutterschaftsleistungen, die den Lohnausfall
ausgleichen. Diese Leistung wird von der Fachhochschule Dortmund
Das Mutterschutzgesetz sieht vor, schwangere und stillende Frauen und zum Teil von der Krankenkasse getragen. Wer diese Leistungen
sowie das ungeborene Kind im Mutterleib zu schützen. Deshalb sor- übernimmt hängt vom persönlichen Versicherungsstatus ab.
gen wir dafür, dass Ihr Arbeitsplatz bzw. Ihre Tätigkeit auf Gefährdun-
gen hin überprüft wird, die besonders während Ihrer Schwangerschaft Zudem dürfen werdende Mütter in den letzten 6 Wochen vor dem er-
gesundheitsschädlich für Sie und Ihr Kind werden könnten. Falls es rechneten Entbindungstermin nur mit ausdrücklicher Einwilligung wei-
kritische Punkte gibt, werden wir Schutzmaßnahmen einleiten. Die terbeschäftigt werden. Schwangere Frauen haben einen Kündigungs-
generelle Mutterschutzfrist beginnt 6 Wochen vor und endet in der schutz von Beginn der Schwangerschaft bis einschließlich 4 Monate
Regel 8 Wochen nach der Entbindung Ihres Kindes. In dieser Zeit be- nach der Entbindung.
50ELTERNZEIT, ELTERNGELD UND KINDERGELD
Besonders die Ausgestaltung der Elternzeit und die Nutzung von El- oder gemeinsam nutzen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Sie
terngeldansprüchen sind wichtige Themen, mit denen sich werdende im Vorfeld in Ihrer Planung berücksichtigen sollten, damit direkt nach
Eltern auseinandersetzen müssen. Wir möchten Sie dabei unterstüt- der Geburt Ihres Kindes mehr Zeit für das Kennenlernen bleibt.
zen. Für umfangreiche Informationen kommen Sie gerne auf uns zu,
sodass wir in einem vertraulichen Beratungstermin Ihre Möglichkei- Elterngeld
ten besprechen können. Einige kurze, knappe Informationen vorab: Das Elterngeld beantragen Sie innerhalb der ersten 3 Monate nach
der Geburt Ihres Kindes bei der örtlichen Elterngeldkasse. Es gibt ver-
Elternzeit schiedene Elterngeldvarianten, die Sie vorab durchdenken sollten.
Sie haben Anspruch auf drei Jahre Elternzeit, die Sie spätestens 7 Wo- Die Höhe Ihres Elterngeldes richtet sich nach Ihrem Nettoeinkommen
chen vor Beginn bei der Personalabteilung beantragen müssen. Sie der letzten 12 Monate sowie nach der von Ihnen gewählten Eltern-
als werdende Eltern können die Elternzeit untereinander aufteilen geldvariante. Für welche Variante Sie sich entscheiden, hängt von der
persönlichen Planung ab.
Kindergeld
Auch das Kindergeld sollte möglichst schnell nach der Geburt Ihres
Kindes beantragt werden. Für Sie als Beschäftigte*r der Fachhoch-
schule Dortmund ist die Familienkasse des LBV zuständig.
51KINDERBETREUUNGSMÖGLICHKEITEN
Wir wissen, dass eine geregelte Kinderbetreuung für die Vereinbarkeit angehörige Eltern den Vorteil, dass Ihre Kinder vorrangig bei der Ver-
von Familie und Beruf unerlässlich ist. Um Ihnen die Suche nach ei- gabe der Kitaplätze berücksichtigt werden können. Die Beratung und
nem Kinderbetreuungsplatz zu erleichtern, kooperieren wir mit ver- das Bewerbungsformular stellt der Familienservice zur Verfügung. Die
schiedenen Trägern der Kindertagespflege in Dortmund. Unsere Haupt- Verteilung der Belegplätze übernimmt die AWO.
kooperationspartner sind „Das Mütterzentrum Dortmund e.V.“ und
die „AWO Unterbezirk Dortmund“.
Mütterzentrum Dortmund e.V.
Durch das Mütterzentrum Dortmund e.V. wird eine kleine Kinderbe-
treuungseinrichtung, am Rheinlanddamm 201a, für insgesamt 9 Kin-
der unter 3 Jahren betrieben. Diese 9 Plätze stehen Kindern von Hoch-
schulangehörigen zur Verfügung.
AWO Unterbezirk Dortmund
Durch die Kooperation mit der AWO Unterbezirk Dortmund hat die
Fachhochschule Dortmund Belegplätze in Kindertageseinrichtungen
der AWO. Mithilfe des Belegplatzkontingents haben Sie als hochschul-
52KINDERFERIENBETREUUNG
Wenn Ihre Kinder zwischen 6 und 13 Jahre alt
sind, können sie an der Ferienbetreuung für
Angehörige der Fachhochschule Dortmund
und der Technischen Universität teilnehmen.
Das Kinderferienprogramm bietet ein span-
nendes und vielfältiges Programm rund um
den Campus der beiden Hochschulen.
→ Die Ferienbetreuung findet immer in den
ersten Schulferienwochen (NRW) statt.
53KIDSBOX
Sollte die Tagesmutter krank sein oder die Kita
streiken, ist es oftmals schwierig eine kurz-
fristige Kinderbetreuung zu organisieren. In
solchen Fällen haben Sie die Möglichkeit eine
KidsBox auszuleihen. Das rollbare „Kinder-
zimmer“ bietet viele Spiel- und Beschäfti-
gungsmöglichkeiten. Zudem ist sie mit einem
Reisebettchen und einer Wickelunterlage aus-
gestattet.
Wie können Sie eine KidsBox ausleihen?
An jedem Standort befinden sich KidsBoxen,
die Sie im DIAS reservieren können und an
den Pforten oder bei der Hausmeisterei abho-
len können.
54ELTERN-KIND-RÄUME, SPIELECKEN
Neben den KidsBoxen gibt es auch Eltern-Kind-Räume, die Sie nutzen Wo die Eltern-Kind-Räume zu finden sind:
können. Diese Räume sind ein Rückzugsort für Schwangere, Eltern
→ Emil-Figge-Str. 38b, Raum 011
und Kinder. Sie verfügen über einen Wickeltisch, ein Kinderbettchen,
ein gemütliches Sofa und einen Sessel zum stillen. Außerdem sind → Emil-Figge-Str. 42, Raum BE 220
die Räume mit Kinderspielzeug und einem Schreibtisch ausgestattet,
→ Max-Ophüls-Platz 2, Raum E 30/31 (im Fachbereich Design)
an dem Sie arbeiten können während Ihr Kind spielt oder schläft.
→ Sonnenstr. 96, Raum A 120 (Untergeschoss neben den
studentischen Arbeitsplätzen)
Spielecken
Spielecken lassen sich an all unseren Standorten finden und
stehen unseren kleinen Gästen zur Verfügung. Die kleinen
Spielbereiche finden Sie in den Mensen und in der Bibliothek.
55DUAL CAREER BERATUNG
Die Dual Career Beratung richtet sich hauptsächlich an neuberufene
Professor*innen, die mit ihrer Familie nach Dortmund ziehen. Durch
den Umzug in eine neue Stadt haben sie zunächst viele organisatori-
sche Herausforderungen vor sich. Nicht nur muss eine Wohnung, ge-
eignete Kitaplätze oder eine neue Schule gefunden werden, auch ist
die Jobsuche der Partnerin oder des Partners häufig damit verbunden.
Wir beraten und vermitteln Sie gerne zu weiteren unterstützenden Ser-
viceeinrichtungen und Kooperationspartner*innen. Mithilfe unserer
guten Vernetzung innerhalb Dortmunds und im gesamten Ruhrgebiet
unterstützen wir auch bei der Jobsuche im wissenschaftlichen und nicht
wissenschaftlichen Bereich. Hierzu werden die Netzwerke Windo und
das Dual Career Netzwerk Ruhr genutzt, in denen die Fachhochschule
Dortmund Mitglied ist.
Netzwerk Windo: https://www.windo.de/index.php
Dual Career Netzwerk Ruhr: https://www.dcnruhr.de/
56PFLEGE VON ANGEHÖRIGEN Gesetzliche Regelungen zur rechtlichen und finanziellen Unter-
stützung
Oft tritt der akute Pflegefall unvorbereitet und plötzlich ein, sodass • Bei einem akuten Pflegenotfall können Sie bis zu 10 Tage pro zu
eine gute Organisation der Pflege notwendig ist, um die Vereinbarkeit pflegender Person der Hochschule fernbleiben. Hierzu müssen
von Familie und Pflege sicherzustellen. An der Fachhochschule Dort- Sie einen entsprechenden Nachweis (z. B. ein Attest) erbringen
mund und durch den Gesetzgeber gibt es verschiedene Möglichkei- und in der Personalabteilung vorlegen. Dies ist jedoch eine unbe-
ten, um den plötzlich eintretenden Pflege(not)fall aufzufangen. zahlte Freistellung. Wenn Sie durch die Nachweise glaubhaft ma-
chen können, dass es sich um einen Pflegenotfall handelt, kön-
3 Tage Arbeitsbefreiung in dringenden Fällen (unter Fortzahlung des nen Sie das sogenannte Pflegeunterstützungsgeld beantragen,
Lohnes) was durch die Pflegekasse des zu pflegenden Angehörigen geleis-
In diesen 3 Tagen können Sie die notwendigsten organisatorischen Din- tet wird.
ge erledigen, die für den weiteren Verlauf bei der Pflege von Angehöri- • Die Freistellung durch Pflegezeit kann max. 6 Monate genommen
gen entscheidend sind oder eine andere Betreuung für Ihr Kind organi- werden. Hier ist auch eine Reduzierung der Arbeitszeit möglich.
sieren. Um die 3 Tage zu beantragen, müssen Sie Ihre*n Vorgesetzte*n Zur finanziellen Entlastung können Sie ein Darlehen beim Bun-
informieren und einen formlosen Antrag in der Personalabteilung stel- desamt für zivilgesellschaftliche Aufgaben beantragen.
len. Um den Notfall zu bescheinigen, sollten Sie einen ein Nachweis • Die Familienpflegezeit kann anschließend an die Pflegezeit ge-
(z. B. Attest oder ähnliches) vorlegen, damit Ihnen die Arbeitsbefreiung nommen und bis zu 24 Monate beansprucht werden. Auch hier-
gutgeschrieben werden kann. Grundlage ist: § 29 Abs.3 Satz 1 TV-L. zu können Sie zur finanziellen Unterstützung das Darlehen des
Bundesamtes für zivilgesellschaftliche Aufgaben beantragen.
Quelle: siehe Impressum, Seite 69
57PERSONALMARKETING Wir wollen die passenden Kolleg*innen für die Fachhochschule Dortmund finden und langfristig binden. In Zeiten des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels ist es besonders wichtig die Arbeitgeberattraktivität zu steigern und sich positiv gegenüber Mitbewer- bern zu positionieren www.fh-dortmund.de/personalmarketing 58
PERSONALMARKETING AN DER FACHHOCHSCHULE ALS ARBEITGEBER
FACHHOCHSCHULE DORTMUND
Seit 2016 befassen wir uns intensiv mit dem Thema Employer Bran- ZUKUNFTSORIENTIERT
vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten
Forschung und Transfer
ding/Personalmarketing. umfangreiches Fort- und Weiterbildungsangebot
WISSENSCHAFTLICH
KOLLEGIAL
Das bedeutet, dass wir daran arbeiten, die Attraktivität der Fachhoch-
Anwendung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse
praxisnahe Lehre auf Augenhöhe miteinander arbeiten
fachbereichsübergreifende Forschung kurze Kommunikationswege
schule Dortmund als Arbeitgeber zu identifizieren, zu stärken und so-
respektvolle und wertschätzende Führung
wohl intern für bestehende Mitarbeiter*innen als auch extern für po- INDIVIDUELL
sinnstiftende Aufgaben
lebensereignisorientierte Personalentwicklung
FAMILIENGERECHT
tenzielle Bewerber*innen sichtbar und erlebbar zu machen. Damit
Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Willkommens- und Abschiedskultur Beratungsangebote
Telearbeit und Home-Office
wollen wir in Zeiten des demographischen Wandels und des Fachkräf-
GESUNDHEITSBEWUSST
temangels konkurrenzfähig bleiben. Betriebsärztliches Angebot
Angebote zu Bewegung, Ernährung und Achtsamkeit
Externe psychologische Beratung
Um die Attraktivitätsfaktoren zu identifizieren, gab es in 2016 zum FLEXIBEL
flexible Arbeitszeit
GEMEINSCHAFTLICH
ersten Mal eine Befragung aller Mitarbeiter*innen, die sich ausschließ-
Staff Exchange
Teamevents
Hospitation
Betriebsausflug
Familien- und Gesundheitstag
lich um die Fachhochschule Dortmund als Arbeitgeber drehte. Aus den
Befragungsergebnissen haben sich die folgenden stärksten Eigen- VIELFALT
8 Fachbereiche
14.000 Studierende
schaften herauskristallisiert, die es gilt intern und extern zu kommu- 750 Beschäftigte
nizieren: Sie sind neugierig?
Besuchen Sie uns unter www.fh-dortmund.de/arbeitgeber
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