Raumplanung Steiermark - Liezen Regionsprofil
←
→
Transkription von Seiteninhalten
Wenn Ihr Browser die Seite nicht korrekt rendert, bitte, lesen Sie den Inhalt der Seite unten
Raumplanung
Steiermark
Regionsprofil
Liezen
Abteilung 16 – Landes- und Gemeindeentwicklung,
Referat für Regionalentwicklung, Regionalplanung und RaumISI mpressum
Impressum:
© Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Abteilung 16 – Landes- und Gemeindeentwicklung
Stempfergasse 7, A-8010 Graz
www.raumplanung.steiermark.at
Fachliche Unterstützung:
ÖIR-Projekthaus GmbH (2011)
Mag.a Cornelia Krajasits
Mag.a Iris Wach
DI Claudia Lichtblau
DI Judith Wittrich
DI Andrea Überbacher
Koordination Layout, Druck:
DI Harald Grießer - A16
DI Manuela Weissenbeck - A16
Satz und Layout:
Grunddesign: Schimpl Franz-Josef
Profillayout: ÖIR-Projekthaus GmbH (2011)
Tasso Bogg
DI Andrea Überbacher
Wien, Oktober 2011
Seite 2I nhalt
Allgemeine Bemerkungen 1
und Kurzcharakteristik der Region
Demografische Entwicklungen 2
Bevölkerungsentwicklung bis 2030
Standort- und Siedlungsentwicklung 3
Verkehrsinfrastruktur
Telekommunikation - Breitband
F & E - Infrastruktur
Siedlungs- und Baulandentwicklung
Wirtschaftsstruktur und Arbeitsmarkt 4
Industrie und produzierendes Gewerbe
Dienstleistungen - Tourismus
Kommunale Finanzen
Einkommen
Bildungs- und Soziale Infrastruktur 5
Bildungsinfrastruktur
Kinderbetreuungseinrichtungen
Betreuungseinrichtungen für
ältere Menschen
Seite 3Liezen
Liezen Steiermark Österreich
Einwohner/innen am 01.01.2011 79.814 1.210.614 8.404.252
davon Frauen 40.863 618.737 4.308.915
davon Männer 38.951 591.877 4.095.337
Bevölkerungsentwicklung 2002-2011 in % -2,5 1,9 4,2
Bevölkerungsentwicklung 2009-2030 in % -3,3 3,6 8,1
(ÖROK-Regionalprognosen)
Katasterfläche (KF) in km² 3.268 16.401 83.879
Dauersiedlungsraum (DSR) in km² 428 5.192 32.440
Anteil des DSR an der KF in % 13,1 31,7 38,7
Einwohner/innen pro km² KF 24 74 100
Einwohner/innen pro km² DSR 187 233 259
Quellen: Landesstatistik Steiermark, Statistik Austria, ÖROK
Datengrundlage: GIS Steiermark
Seite 51 A llgemeine B emerkungen und K urzcharakteristik der R egion
Allgemeine Bemerkungen und
1 Kurzcharakteristik der Region
Demografische Veränderungen (z.B. Alterung, Migration Die einzelnen Regionen sind von diesen Trends nicht nur
und Internationalisierung der Gesellschaft), politische und in unterschiedlichem Ausmaß betroffen, die jeweilige Aus-
ökonomische Veränderungen (z.B. EU-Erweiterung, aktu- gangssituation und die strukturellen Bedingungen bieten
elle Wirtschafts- und Finanzkrise, Globalisierung) und nicht unterschiedliche Potenziale und damit Anknüpfungspunkte
zuletzt der technologische Fortschritt etwa im Bereich der für zukünftige Entwicklungsfelder.
Kommunikationstechnologien oder im Bereich der Produkti-
onstechnologien prägen nicht nur die räumlichen und öko- Die Region Liezen ist mit einer Fläche von rund 3.270 km²
nomischen Strukturen der steirischen Regionen, sondern die größte der steirischen Regionen, sie grenzt im Norden
beeinflussen auch die Lebensformen und Lebensstile der an Oberösterreich und im Südwesten an Salzburg. Topo-
Menschen in den Regionen. Darüber hinaus erfordern die zu grafisch wird die alpine Region von den Zentralalpen und
erwartenden Auswirkungen des Klimawandels, die immer dem Flusslauf der Enns und deren Seitentälern geprägt.
öfter auftretenden Engpässe bei den natürlichen Ressour- Aufgrund des hohen Gebirgsanteiles sind nur etwa 13% der
cen und damit einhergehend die Reaktion der Energiepreise Fläche dem Dauersiedlungsraum zuzurechnen, die Bevöl-
sowie die enger werdenden Handlungsspielräume öffentli- kerungsdichte von 24 EW/km² (bezogen auf die Kataster-
cher Haushalte neue Konzepte und Anpassungsstrategien. fläche) ist dementsprechend die niedrigste aller steirischen
Regionen.
Die Regionen der Steiermark sind durch sehr unterschied-
liche raum- und wirtschaftsstrukturelle Charakteristika Die Stadt Liezen (6.839 EW 2011) ist als regionales Zent-
gekennzeichnet. Drei Viertel der Landesfläche sind von rum eingestuft, Bad Aussee (4.883 EW), Schladming (4.477
Gebirgszügen geprägt, mehr als die Hälfte der Landesflä- EW), Gröbming (2.813 EW) und Sankt Gallen (1.420 EW)
che ist Waldgebiet, der Dauersiedlungsraum konzentriert sind regionale Nebenzentren. Bedeutung als teilregionale
sich auf die Tal- und Beckenlagen. Dem Ballungsraum Graz Versorgungszentren haben Admont, Bad Mitterndorf, Ird-
und den industriell geprägten Regionen der Obersteier- ning, Öblarn, Ramsau am Dachstein, Rottenmann, Stainach
mark stehen die ländlichen Regionen mit kleinen Sied- und Trieben.
lungsgrößen gegenüber. Die internationale Anbindung der
Steiermark hat sich durch den Infrastrukturausbau und die
politischen Veränderungen in den vergangenen Jahrzehn-
ten deutlich verbessert. Gemeinsam mit der modernisierten
und technologisch hochwertigen Industrie sowie einem
dynamischen tertiären Sektor wird dadurch die Standortat-
traktivität gesteigert und die ökonomische Basis gebildet.
Entgegen dem gesamtösterreichischen Trend weist die Stei-
ermark ein deutlich geringeres Bevölkerungswachstum auf,
die positiven Entwicklungen sind hauptsächlich auf Zuwan-
derung aus den EU-Ländern zurückzuführen. Auch die aktu-
ellen Prognosen gehen nicht von einer Trendumkehr aus.
Seite 6A llgemeine B emerkungen und K urzcharakteristik der R egion 1
Abb. 1: Strukturbild der Steiermark
Mürzzuschlag
Liezen
Kapfenberg
Leoben
Bruck an der Mur
Hartberg
Weiz
Knittelfeld
Judenburg
Murau Gleisdorf
Graz
Köflach
Voitsberg
Fürstenfeld
Flughafen
Graz Feldbach
Regionale Zentren Deutschlandsberg
Leibnitz
Hauptverkehrsachse Bad Radkersburg
Dynamische Bevölkerungsentwicklung bis 2030 lt. Prognose
Industriell-gewerblicher Schwerpunkt
Gebiet mit Tourismus-Schwerpunkt
Sonstiges tourismusorientiertes Gebiet
Entwicklungsachse
Quelle: convelop cooperative knowledge design gmbh; Landesstatistik Steiermark (Bevölkerungsprognose nach Gemeinden);
Bearbeitung: ÖIR-Projekthaus GmbH (2011)
Die innerregional sehr heterogene Wirtschaftsstruktur Salzkammergut die bedeutendsten Tourismusgebiete der
wird geprägt durch Industrie und Gewerbe auf der einen Steiermark, die auch eine positive Bevölkerungsdynamik
Seite und Tourismus (und Landwirtschaft) auf der anderen aufweisen.
Seite. Um das regionale Zentrum Liezen und im Paltental Die Arbeitszentren der Region sind Liezen als Handels- und
– entlang der A9 Pyhrn Autobahn – und bei Sankt Gallen Dienstleistungszentrum sowie Schladming und Bad Aussee.
finden sich die industriell-gewerblichen Schwerpunkte, der Rottenmann ist neben Trieben, Stainach und Liezen ein tra-
Westen ist vor allem touristisch geprägt, hier befinden sich ditioneller Industriestandort.
mit der Region Schladming-Dachstein und dem Steirischen
Seite 71 A llgemeine B emerkungen und K urzcharakteristik der R egion
Abb. 2: Strukturindikatoren – Region Liezen
Indikatoren gemessen am Steiermark-Schnitt (Index Steiermark = 100)
Anteil der 0-19-Jährigen 2009
Anteil der 65- und Mehrjährigen 2009
Anteil der 0-19-Jährigen 2030
Anteil der 65-und Mehrjährigen 2030
Anteil ausländischer Wohnbevölkerung 2011
Anteil Einpersonenhaushalte 2009
Anteil Mehrpersonenhaushalte 2009
Anteil Einpersonenhaushalte 2030
Anteil Mehrpersonenhaushalte 2030
Arbeitsplatzdichte 2010
Beschäftigtenanteil primärer Sektor 2010
Beschäftigtenanteil sekundärer Sektor 2010
Beschäftigtenanteil tertiärer Sektor 2010
Arbeitslosenquote 2010
Design: ÖIR-Projekthaus GmbH (2011) 0 20 40 60 80 100 120 140 160 180
Quellen: Landesstatistik Steiermark, Statistik Austria, ÖROK, WIBIS Steiermark, Arbeitsmarktservice Österreich
Abb. 3: Entwicklungsindikatoren – Region Liezen
Veränderungen in %
Bevölkerungsentwicklung 2002-2011
Bevölkerungsentwicklung 2009-2030 (Prognose)
Veränd. 0-19-Jährige 2002-2011
Veränd. 65- und Mehrjährige 2002-2011
Veränd. 0-19-Jährige 2009-2030
Veränd. 65- und Mehrjährige 2009-2030
Veränd. der ausl. Wohnbevölkerung 2002-2011
Veränd. Einpersonenhaushalte 2009-2030
Veränd. Mehrpersonenhaushalte 2009-2030
Veränd. Arbeitslose 2002-2010
Liezen -20,0 -10,0 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0
Steiermark
Design: ÖIR-Projekthaus GmbH (2011)
Quellen: Landesstatistik Steiermark, Statistik Austria, ÖROK, Arbeitsmarktservice Österreich
Seite 8D emografische E ntwicklungen 2
2 Demografische Entwicklungen
Am 01.01.2011 lebten lt. Bevölkerungsregister in der Region oder Bad Aussee und auch die Stadt Liezen sind insbeson-
Liezen 79.814 Personen, davon 40.863 Frauen und 38.951 dere für Zuzügler aus dem Ausland interessant, Gröbming,
Männer. Dies entspricht 6,6% der gesamten steirischen Irdning und Hall erreichen überdurchschnittlich hohe posi-
Wohnbevölkerung, der Anteil der ausländischen Wohnbe- tive Wanderungssalden durch Binnenwanderung.
völkerung beträgt 6,8%. Zwischen 2002 und 2011 ist die
Bevölkerungszahl in der gesamten Region entgegen dem
landesweiten Trend (+1,9%) um 2,5% zurückgegangen.
Österreichweit ist die Bevölkerung im selben Zeitraum um
4,2% angestiegen.
Am dynamischsten haben sich im angesprochenen Zeit-
raum wie auch schon in den Jahren davor die Gebiete Tabelle 1: Bevölkerungsstruktur 2011
entlang des höherrangigen Verkehrsnetzes entwickelt, die Bevölkerung am 01.01.2011
stärksten Bevölkerungszuwächse werden in den tourismus Region Auslän-
der/innen
gesamt Frauen Männer
orientierten Regionsteilen im Westen der Region verzeich- (Anteil in
%)
net. Von Bevölkerungsrückgängen betroffen sind auch wei-
Liezen 79.814 40.863 38.951 6,8
terhin periphere Teile der Region (v.a. im unteren Ennstal, Steiermark 1.210.614 618.737 591.877 6,9
Gesäuse). Österreich 8.404.252 4.308.915 4.095.337 11,0
Der Bevölkerungsrückgang in der Region ist im Vergleich
mit der gesamtösterreichischen und gesamtsteirischen Tabelle 2: Bevölkerungsentwicklung 2002-2011 –
Entwicklung ungewöhnlich, denn im Zeitraum 2002-2011 nach Geschlecht
waren sowohl Geburtenbilanz als auch Wanderungsbilanz absolut Veränderung 2002-2011 in %
Region 01.01.2011 gesamt Frauen Männer
negativ. Die Struktur der Wanderungsbewegungen zeigt
Liezen 79.814 -2,5 -3,2 -1,8
sowohl bei den Zuzügen als auch bei den Wegzügen ein
Steiermark 1.210.614 1,9 1,3 2,5
ausgeglichenes Verhältnis nach Geschlechtern, nach Alters-
Österreich 8.404.252 4,2 3,7 4,8
klassen auffallend ist der im Regionenvergleich niedrige
Anteil der 0-19-Jährigen an den zuziehenden Personen.
Tabelle 3: Bevölkerungsentwicklung 2002-2011 -
Wenngleich der gesamte Wanderungssaldo in der Region Geburten- und Wanderungsbilanz
negativ ist, so zeigt die detaillierte Auswertung der Wan- absolut Veränderung 2002-2011 in %
derungsstatistik für das Jahr 2010 eine positive Außenwan- Region 01.01.2011 gesamt Geburten- Wanderungs-
bilanz bilanz
derung. Aus dem Ausland sind in diesem Jahr 765 Perso-
nen zugezogen, 559 sind ins Ausland weggezogen. Bei der Liezen 79.814 -2,5 -1,0 -1,7
Binnenwanderung ergab sich bei 1.006 Zuzügen und 1.387 Steiermark 1.210.614 1,9 -1,0 2,7
Wegzügen ein negativer Saldo von 381 Personen. Innerhalb Österreich 8.404.252 4,2 0,2 3,8
der Region gab es insgesamt 4.682 Umzüge. Tourismusorte Quelle: Landesstatistik Steiermark
wie Schladming, Bad Mitterndorf, Ramsau am Dachstein
Seite 92 D emografische E ntwicklungen
Karte 1:
Bevölkerungsentwicklung 2002-2011 nach Gemeinden – Veränderung in %
Quelle: Landesstatistik Steiermark; Datengrundlage: GIS Steiermark
Seite 10D emografische E ntwicklungen 2
Bevölkerungsentwicklung bis 2030
Gemäß der ÖROK-Bevölkerungsprognose aus dem Jahr heit im eigenen Umfeld, aber auch im öffentlichen Raum,
2010 werden auch für die Zukunft Bevölkerungsrückgänge wird als Thema immer wichtiger, die Zugänglichkeit zu den
prognostiziert. Während für die Steiermark insgesamt ein Einrichtungen der Daseinsvorsorge wird sicherzustellen
Bevölkerungswachstum von 3,6% erwartet wird, soll der sein, neue Formen der Mobilität werden notwendig werden.
Prognose zufolge in der Region Liezen die Bevölkerungszahl Nicht zuletzt ist diese Entwicklung auch mit qualitativen
im Zeitraum 2009 bis 2030 um 3,3% sinken. Auf kleinregio- und quantitativen Herausforderungen für das Sozial- und
naler Ebene wird sich laut Bevölkerungsprognose (Bearbei- Gesundheitssystem und die Betreuungsstrukturen verbun-
tung durch die Landesstatistik Steiermark) die Entwicklung den (siehe dazu auch den Abschnitt „Betreuungseinrichtun-
der vergangenen Jahre bis 2030 fortsetzen. Begünstigt ist gen für ältere Menschen“ im Kapitel „Bildungs- und Soziale
weiterhin der westliche Teil, für den östlichen Teil werden Infrastruktur“).
weitere Bevölkerungsrückgänge prognostiziert.
Dem österreichweiten Trend folgend wird sich in den
nächsten Jahren die Altersstruktur von den jüngeren
Altersgruppen zu den älteren Altersgruppen verschieben.
Dementsprechend wird sich in der Region Liezen der Anteil
der Über-65-Jährigen von 19,6% im Jahr 2009 auf 28,2%
im Jahr 2030 erhöhen. Innerhalb dieser Altersgruppe wird
künftig die Zahl der hochaltrigen Bevölkerung (85 und mehr
Jahre) voraussichtlich von rund 1.700 (2009) auf 3.300 im
Jahr 2030 – und damit prozentuell stärker als im steier-
markweiten Schnitt – ansteigen.
(Quelle: ÖROK, „Kleinräumige Bevölkerungsprognose für
Österreich 2010-2030 mit Ausblick bis 2050 („ÖROK-Prog-
nosen“) – Teil 1: Endbericht zur Bevölkerungsprognose“)
Der starke Anstieg der Zahl älterer Menschen auf mehr als
ein Viertel der Gesamtbevölkerung in der Region führt zu
weitreichenden strukturellen Veränderungen und damit
neuen Herausforderungen. Ohne Zuwanderung sinkt der
Anteil der erwerbsfähigen Bevölkerung, diese Entwicklung
hat in manchen Branchen bereits zu Arbeitskräfteman-
gel geführt. Ältere Menschen haben neue bzw. andere
Bedürfnisse. Die Anforderungen an den Wohnraum und
die Wohnumgebung werden sich verändern, Barrierefrei-
Seite 112 D emografische E ntwicklungen
Karte 2:
Bevölkerungsprognose 2009-2030 nach Gemeinden – Veränderung in %
Quelle: Statistik Austria; Bearbeitung: Landesstatistik Steiermark; Datengrundlage: GIS Steiermark
Abb. 4: Bevölkerungsentwicklung 2002-2011 und Bevölkerungsprognose 2009-2030 –
Veränderungen in %
Liezen
Obersteiermark Ost
Obersteiermark West
Oststeiermark
Südoststeiermark
Südweststeiermark
Steirischer Zentralraum
Steiermark
Österreich
-10,0 -8,0 -6,0 -4,0 -2,0 0,0 2,0 4,0 6,0 8,0 10,0 12,0 14,0 16,0
Design: ÖIR-Projekthaus GmbH (2011) Veränd. 2002-2011 in % Veränd. 2009-2030 in % (Prognose)
Quellen: Landesstatistik Steiermark, Statistik Austria, ÖROK
Seite 12S tandort - und S iedlungsentwicklung 3
Standort- und
3 Siedlungsentwicklung
Die Standortvoraussetzungen in der Region Liezen werden Von den ÖBB werden derzeit bei einigen Relationen (Graz-
von mehreren Faktoren geprägt, der technischen und sozi- Linz, Graz-Salzburg) Reduktionen beim Angebot im Per-
alen Infrastruktur, der Flächenverfügbarkeit, den natur- sonenverkehr diskutiert bzw. umgesetzt. Laut RVK Liezen
räumlichen und wirtschaftsstrukturellen Potenzialen (2005) gilt es weiterhin, den Schienenverkehr als Rückgrat
sowie den Kenntnissen und Fähigkeiten der Bevölkerung für den ÖV der Region zu erhalten, Optimierungs- und
(Humanressourcen). Verbesserungspotenziale im Busverkehr zu heben und ver-
stärkt bedarfsorientierte Angebotsformen zu entwickeln. Im
Dezember 2011 startet die WestbusGmbH Busverbindungen
Verkehrsinfrastruktur auf den Strecken Graz-Linz und Wien-Klagenfurt.
Der Rahmenplan 2011-2016 der ÖBB-InfrastrukturAG –
Angesichts der inneralpinen Lage weist die Region Liezen Eisenbahninfrastruktur sieht für die Region folgende Aus-
spezifische Bedingungen hinsichtlich überregionaler und bauvorhaben vor:
regionaler Erreichbarkeit auf. Im motorisierten Individual- • Schladming: Bahnhofsumbau und Auflassung
verkehr ist Liezen in Nord-Süd Richtung durch die Auto- von Eisenbahnkreuzungen, P& R Anlage (bis 2012,
bahnen A9 Pyhrn Autobahn und – außerhalb der Region Umbau erfolgt für die Ski-WM 2013)
– die A10 an das höherrangige Verkehrssystem angebun- • Planung Neubau Bosrucktunnel (Planungsende 2017,
den, die Ennstal Straße, über deren Ausbau diskutiert wird, Bau offen)
erschließt die Region in Ost-West-Richtung. Im Zuge der
Erstellung des Regionalen Verkehrskonzeptes wurde auch Das Bauprogramm der ASFINAG 2011-2016 sieht folgendes
eine autobahnähnliche Verbindung zwischen Liezen und die Region Liezen betreffende Projekt vor:
Bischofshofen diskutiert. Basierend auf den dargestellten • A9 Pyhrn Autobahn, Bosrucktunnel 2. Röhre und
Vor- und Nachteilen bestand Konsens darüber, dass die Sanierung 1. Röhre (Verkehrsfreigabe 2015)
Schutzansprüche und die Bewahrung vorhandener Qualitä- (Quelle: BMVIT, Rahmenplan ÖBB und Prioritätenreihung
ten höher zu bewerten sind als eine verbesserte Erreichbar- ASFINAG)
keit durch eine durchgängige höchstrangige Straße.
Im Eisenbahnverkehr stellen die Achsen Graz-Bischofsho-
fen und Graz-Linz wichtige nationale und internationale
Verbindungen dar. Die Strecke Stainach/Irdning-Bad Ischl
erfüllt eine regionale Verbindungsfunktion, der Personen-
verkehr auf der Gesäusebahn zwischen Selzthal und Wei-
ßenbach/St. Gallen (ausgenommen Museumszüge) wurde
im Jahr 2009 eingestellt, den Fahrgästen steht seither nur
mehr die Busverbindung zur Verfügung.
Seite 133 S tandort - und S iedlungsentwicklung
Karte 3: Verkehrsinfrastruktur in der Region Liezen
Datengrundlage: GIS Steiermark
Seite 14S tandort - und S iedlungsentwicklung 3
Telekommunikation – Breitband
In weniger zentral gelegenen Regionen wird neben der Für die Region Liezen wurden im Rahmen der Ausschrei-
Verkehrsinfrastruktur in Zukunft die Ausstattung mit hoch- bung förderfähige Lose für Liezen, Bad Mitterndorf, Ird-
wertiger Informations- und Telekommunikationsinfrastruk- ning, Altenmarkt und Öblarn ausgewiesen. Darüber hinaus
tur für die Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität einer wurde für die Kleinregion Schladming für die Vorbereitung
Region von höchster Bedeutung sein. Den Vorgaben der der Schi-WM 2013 eine gesonderte Ausschreibung für die
„Digitalen Agenda“ der Europäischen Union folgend soll Breitbandversorgung aufgelegt, dafür stehen 2 Mio. Euro
auch in der Steiermark der Zugang zu hochmoderner Breit- zur Verfügung.
bandinfrastruktur und zu innovativen Anwendungen mög- (Quelle: Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abtei-
lichst flächendeckend zur Verfügung gestellt werden. Die lung 14 – Wirtschaft und Innovation)
Digitale Agenda sieht vor, dass eine 100%-ige Breitband-
versorgung der EU-Bürger/innen bis 2013 zu erreichen ist
und Breitbanddienste bis 2020 alle EU-Bürger/innen mit 30
MBit/Sek. oder mehr versorgen.
Aktuell liegt von Seiten des BMVIT die Sonderrichtlinie
„Breitband Austria Zwanzigdreizehn" auf. Das Ende 2010
beschlossene Regierungsübereinkommen der Steiermärki-
schen Landesregierung sieht vor, mit dieser Ausschreibung
die Breitbandinfrastruktur in der Steiermark auf Basis der
Glasfasertechnologie auszubauen und den Unternehmen
sowie der Bevölkerung einen schnelleren Internetzugang zu
ermöglichen.
Aufgrund der beschränkt vorhandenen finanziellen Mittel
wird in erster Linie der Aufbau von Breitband-Infrastruktur
einschließlich Backhaul-Einrichtungen und Bodenausrüs-
tungen bzw. die Modernisierung von vorhandener Breit-
bandinfrastruktur forciert. Für die Steiermark wurden die
Prioritäten in jenen Regionen gesetzt, wo mit dem N(ext)
G(eneration)A(ccess)-Ausbau die meisten Unternehmen in
Bezug auf die Unternehmensgröße (Arbeitnehmer/innen)
sowie die zu versorgenden Haushalte erreicht werden
können.
Seite 153 S tandort - und S iedlungsentwicklung
F & E – Infrastruktur
Die Ausstattung mit bzw. der Zugang zu F&E-Einrichtungen Rahmenbedingungen für die Gründungs-, Aufbau- und
ist bereits jetzt ein wichtiger Standortfaktor. Die Steiermark Wachstumsphase bietet und für die jeweilige Region auch
zählt mit einer Forschungsquote, dem Anteil der Gesamt- Entwicklungsimpulse ermöglicht.
ausgaben von F&E am Bruttoregionalprodukt, von 4,3%
nicht nur innerhalb Österreichs sondern auch europaweit Die Region Liezen weist in Bezug auf F&E-Infrastruktur
zu den Top-Regionen. Universitäre und außeruniversitäre gegenüber anderen steirischen Regionen insgesamt Defizite
Forschungseinrichtungen, die Fachhochschulen und die auf.
(Industrie-)Unternehmen tragen hier ebenso dazu bei wie
die Impuls- und Kompetenzzentren, die vielfach für die Ver- In der Region gibt es einerseits den Wirtschaftspark Liezen
breitung von F&E-Ergebnissen sorgen. – eine Kombination von Gründerzentrum und Wirtschafts-
Mit dem Programm der steirischen Impulszentren wurde park – sowie den Technologiepark Rottenmann, in dem
ein Netzwerk von Technologieparks, Gründer- und Inno- auch das Universitätszentrum Rottenmann untergebracht
vationszentren geschaffen, das Unternehmen optimale ist. Mit diesem universitären Ausbildungszentrum konnten
Karte 4:
Impulszentren, Wirtschaftsparks, Kompetenzzentren, Technologieparks, AplusB Zentren und
außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in den Regionen der Steiermark
Quellen: http://www.innovationszentren-austria.at/; Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH; GIS Steiermark; eigene Erhebungen
Seite 16S tandort - und S iedlungsentwicklung 3
nicht nur Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen werden, (Bauland je Einwohner/in) nur wenig über dem Landes-
sondern auch Netzwerke im Bereich Lehre und Forschung durchschnitt (461,31 m² je EW, Steiermark 439,40 m² je EW).
mit der TU Graz sowie der Kepleruniversität Linz und vielen
steirischen und österreichischen Industrieunternehmen Im Jahr 2009 gab es in der Region Liezen 32.899 Haushalte,
und öffentlichen Institutionen. Die Höhere Bundeslehr- und also um 3,7% mehr als noch 2001. Der Anstieg ist aller-
Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein beschäftigt dings deutlich schwächer ausgefallen als im Steiermark-
sich als größte Dienststelle des Lebensministeriums in der Durchschnitt (+6,8%). Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der
landwirtschaftlichen Forschung mit nachhaltigem Wirt- Haushalte gemäß der aktuellen Prognose weiter auf rund
schaften im Agrar-, Ernährungs- und Umweltbereich des 33.900 ansteigen.
ländlichen Raumes. Die Forschungsprojekte werden vor- Dem österreich- und landesweiten Trend folgend ist auch in
wiegend in Kooperation mit nationalen und internationalen der Region Liezen – nicht zuletzt als Folge der Veränderung
Organisationen bearbeitet. der Altersstruktur – insgesamt ein verstärkter Trend zu Ein-
personenhaushalten zu beobachten. Lag 2009 der Anteil der
Einpersonenhaushalte bei rund 32%, so wird bis zum Jahr
Siedlungs- und Baulandentwicklung 2030 mit einem Anteil von rund 37% gerechnet. Die Fragen
der Wohnungsgrößen, der Qualität des Wohnraums und der
Die Siedlungsstruktur der Region Liezen ist aufgrund der Wohnumgebung (z.B. Barrierefreiheit usw.) bis hin zur Frage
topografischen Rahmenbedingungen kompakt, allerdings der Versorgung weniger mobiler älterer Menschen werden
gibt es auch Ansätze einer dispersen und dezentralen Sied- in Zukunft immer wichtiger.
lungsentwicklung. Vor allem im Westen der Region wird die (Quelle: ÖROK, „Kleinräumige Bevölkerungsprognose für
Siedlungsdynamik durch die touristische Entwicklung stark Österreich 2010-2030 mit Ausblick bis 2050 („ÖROK-Regio-
beeinflusst. nalprognosen“) – Teil 3: Endbericht zu den Modellrechnun-
In der Region Liezen entfallen mehr als 65% der Kataster- gen zur regionalen Haushaltsentwicklung“)
fläche auf land- und forstwirtschaftliche Flächen und 14%
auf alpines Gebiet. Für die Region Liezen und hier speziell für die tourismusori-
entierten Gemeinden haben die Nebenwohnsitze eine große
Die Bevölkerungsdynamik und die sich ändernden Nach- Bedeutung. Im Jahr 2001 betrug der Anteil der Haupt-
fragetrends in Bezug auf Wohnraum (Größe und Quali- wohnsitze 81%, wobei innerhalb der Region diesbezüglich
tät) sowie die Standortanforderungen der Unternehmen große Unterschiede anzutreffen sind. Im Westen der Region
bestimmen die Baulandentwicklung einer Region. Im Jahr lag der Anteil der Hauptwohnsitze oftmals nur zwischen
2011 war in der Region Liezen eine Fläche von rund 3.680 ha 50% (z.B. Grundlsee, Bad Mitterndorf) und 70% (z.B. Bad
als Bauland gewidmet, das sind um 1,0% mehr als im Jahr Aussee). Für die Zukunft wird mit einer weiteren Steigerung
2003. Damit liegt die Veränderungsrate deutlich unter dem gerechnet.
Steiermark-Wert von 5,4%. Der Anteil des Baulandes am
Dauersiedlungsraum beträgt insgesamt 8,6% (Steiermark:
10,2%). Die Region liegt bei der Flächeninanspruchnahme
Seite 173 S tandort - und S iedlungsentwicklung
Karte 5:
Bauland 2011 in % des Dauersiedlungsraumes in der Region Liezen
Quelle: A16 – Landes- und Gemeindeentwicklung; Datengrundlage: GIS Steiermark
Seite 18W irtschaftsstruktur und A rbeitsmarkt 4
Wirtschaftsstruktur
4 und Arbeitsmarkt
Die Region Liezen gliedert sich wirtschaftsstrukturell in Im Jahresdurchschnitt 2010 wurden in der Region Liezen
drei sehr unterschiedliche Teilregionen: Der Westen ist vor 26.412 Aktivbeschäftigte2 und damit ein Anteil von 5,9% an
allem touristisch geprägt, hier befinden sich mit der Region den steirischen Aktivbeschäftigten gezählt. Auf den sekun-
Schladming-Dachstein und dem Steirischen Salzkammer- dären Sektor entfallen 36,8% der Aktivbeschäftigten, damit
gut die wichtigsten Tourismusregionen der Steiermark. Um ist der Anteil deutlich höher als im Österreichdurchschnitt
das Dienstleistungszentrum Liezen und im Paltental domi- (26,1%) und auch der Landesschnitt liegt mit 30,3% darun-
niert der industriell-gewerbliche Sektor und der Osten im ter. Mit 61,7% erreicht die Region Liezen den dritthöchsten
unteren Ennstal mit dem Gesäuse ist vorwiegend von der Beschäftigtenanteil im tertiären Sektor in der Steiermark
Land- und Forstwirtschaft geprägt. (Österreich 73,3%). Angesichts der Bedeutung des primären
Sektors in manchen Teilregionen liegt der Anteil der Aktiv-
Für die Region Liezen wird für das Jahr 2008 ein Brutto- beschäftigten hier mit 1,4% über dem Durchschnitt.
regionalprodukt pro Einwohner/in von 81% des öster- Zwischen 2006 und 2010 ist die Zahl der Aktivbeschäftigten
reichischen Wertes bzw. 109% des EU27-Durchschnitts in der Region um 8,5% und damit deutlich stärker als im
ausgewiesen. Die Region liegt somit hinsichtlich ihrer Wirt- Steiermark- und Österreich-Vergleich (+4,1% bzw. +3,3%)
schaftskraft im Mittelfeld der österreichischen Regionen angestiegen, wobei der Anstieg bei den Frauen mit +9,5%
und erwirtschaftete im Jahr 2008 rund 6% des steirischen stärker ausgefallen ist als jener bei den Männern (+7,6%).
Bruttoregionalprodukts. Das Wirtschaftswachstum folgt Die Auswirkungen der Finanzkrise, von der in erster Linie
dem landesweiten und nationalen Trend. Für das BRP wird der industriell-gewerbliche Sektor betroffen ist, waren in
in der Region zwischen 2002 und 2008 ein Anstieg um rund der Region Liezen in weitaus geringerem Ausmaß zu spüren,
29% ausgewiesen, ein Wert, der etwas unter dem steiri- als in anderen Regionen. Die Zahl der Aktivbeschäftigten ist
schen Vergleichswert liegt (Steiermark: 32%, Österreich: zwischen 2008 und 2009 weniger stark zurückgegangen,
29%). Bei der Arbeitsproduktivität (Bruttoregionalprodukt der Anstieg zwischen 2009 und 2010 fiel hingegen deutlich
pro Beschäftigtem/Beschäftigter) werden 87% des österrei- stärker aus als in anderen steirischen Regionen.
chischen Durchschnittswertes erreicht. (Quelle: WIBIS Steiermark)
(Quelle: Eurostat)
Die Wirtschaftskammer Steiermark weist für das Jahr 2010
für die Region Liezen 304 Unternehmensneugründungen
2 Die statistische Erfassung der unselbstständigen Beschäftigten
aus. Die Gründungsintensität (Neugründungen pro 1.000
in Österreich erfolgt durch die Krankenversicherungsträger
EW) betrug damit 3,8 (Steiermark: 4,1). Der größte Teil der und die Krankenfürsorgeanstalten. Gezählt werden Beschäfti-
Neugründungen entfiel auf Gewerbe und Handwerk (48% gungsverhältnisse, d.h. eine Person mit zwei Beschäftigungs-
verhältnissen wird doppelt gezählt. WIBIS publiziert Jahres-
aller Neugründungen, Steiermark: 51%), gefolgt von Handel durchschnittswerte, die aus den 12 Monatsstichtagswerten
(22%, Steiermark: 20%), Tourismus- und Freizeitwirtschaft berechnet werden.
(15%, Steiermark: 8%) und Information/Consulting (11%, Der Begriff „Aktivbeschäftigte“ steht für die Arbeitskräfte, die
aktiv im Erwerbsleben stehen. Von den Aktivbeschäftigten
Steiermark: 17%).1 ausgenommen sind Präsenzdiener und Kinderbetreuungs-
(Quelle: Wirtschaftskammer Steiermark) geldbezieher/innen mit aufrechtem Beschäftigungsverhältnis.
Maßgebend für die regionale Zuordnung der erfassten Perso-
1 Angaben inkl. Mehrfachzählungen bei Gewerbeberechti- nen ist der Beschäftigungsort.
gungen für mehrere Sparten bzw. bei Anmeldung mehrerer
Standorte gleichzeitig.
Seite 194 W irtschaftsstruktur und arbeitsmarkt
Im Jahr 2010 waren in der Region Liezen insgesamt 1.970
Personen als arbeitslos gemeldet, wobei jeweils die Hälfte
auf Frauen bzw. Männer entfiel. Zwischen 2002 und 2010
ist die Zahl der arbeitslosen Personen in der Region um
fast 20% zurückgegangen, wobei der Rückgang bei Män-
nern und Frauen etwa im selben Ausmaß ausfiel. Mit einer
Arbeitslosenquote von 5,9% im Jahresdurchschnitt 2010
– bei höherem Niveau der Frauenarbeitslosigkeit – liegt
das Niveau der Arbeitslosigkeit in der Region unter dem
Landes- bzw. Österreichschnitt (7,0% bzw. 6,9%).
(Quelle: Arbeitsmarktservice Österreich)
Das Arbeitsplatzzentrum der Region ist die Stadt Liezen,
gefolgt von Schladming, Rottenmann und Bad Aussee. Die
Arbeitsplatzdichte (Zahl der Aktivbeschäftigten pro 1.000
Einwohner/innen) lag in der Region Liezen im Jahr 2010
bei 329 und damit unter dem Steiermark- (374) bzw. Öster-
reichdurchschnitt (389). Die Konzentration der Arbeits-
plätze in der Region auf nur wenige Arbeitszentren führt zu
intensiven Pendlerbewegungen innerhalb der Region.
Seite 20W irtschaftsstruktur und A rbeitsmarkt 4
Abb. 5: Beschäftigungsverhältnisse (Aktivbeschäftigte) 2010 nach Wirtschaftssektoren
Liezen
Obersteiermark Ost
Obersteiermark West
Oststeiermark
Südoststeiermark
Südweststeiermark
Steirischer Zentralraum
Steiermark
Österreich
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
Design: ÖIR-Projekthaus GmbH (2011) Primärer Sektor Sekundärer Sektor Tertiärer Sektor
Quelle: WIBIS Steiermark
Abb. 6: Entwicklung der Beschäftigungsverhältnisse (Aktivbeschäftigte) 2006-2010
(Index 2006 = 100)
110
Liezen
108
Oststeiermark
106
Steirischer Zentralraum
104 Südoststeiermark
Südweststeiermark
102
Obersteiermark West
100
Obersteiermark Ost
98
2006 2007 2008 2009 2010
Region Liezen
Steiermark
Design: ÖIR-Projekthaus GmbH (2011) Österreich
Quelle: WIBIS Steiermark
Seite 214 W irtschaftsstruktur und arbeitsmarkt
Industrie und produzierendes
Gewerbe
Die gesamte Region Liezen gilt innerhalb der Steiermark und Im Jahr 2009 wurden in der Region Liezen im sekundären
auch innerhalb Österreichs als Industrieregion. Rottenmann Sektor (inkl. Bergbau, Herstellung von Waren, Energiever-
und Liezen, gefolgt von Trieben, Stainach, Schladming und sorgung, Wasserversorgung und Abfallentsorgung, Bau)
Altenmarkt bei Sankt Gallen sind die wichtigsten Standorte insgesamt 777 Arbeitsstätten gezählt. Die durchschnittliche
des industriell-gewerblichen Sektors in der Region. Betriebsgröße lag bei 12 Beschäftigten.
(Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik
Im Jahresdurchschnitt 2010 wurden in der Region Liezen 2009, Produktion und Dienstleistungen)
9.731 Aktivbeschäftigte im sekundären Sektor gezählt. Als
die beschäftigungsstärksten Branchen (Wirtschaftsab- Auf Industrie- und Gewerbebauland entfallen in der Region
schnitte bzw. abteilungen) werden das Bauwesen, die Her- im Jahr 2011 etwa 640 ha, davon sind rund 61% bebaut.
stellung von Metallerzeugnissen, der Maschinenbau und
der Bereich Nahrungs-, Futtermittel-, Getränkeherstellung
und Tabakverarbeitung ausgewiesen.
(Quelle: WIBIS Steiermark)
Abb. 7: Industrie- und Gewerbebauland 2011 – bebaut und unbebaut
100%
90%
80%
70%
60%
50%
40%
30%
20%
10%
0%
Südweststeiermark
Liezen
Steiermark
Steirischer Zentralraum
Oststeiermark
Obersteiermark Ost
Südoststeiermark
Obersteiermark West
unbebaut
bebaut
Design: ÖIR-Projekthaus GmbH (2011)
Quelle: A16 – Landes- und Gemeindeentwicklung
Seite 22W irtschaftsstruktur und A rbeitsmarkt 4
Tabelle 4: Große Produktionsbetriebe – Beschäftigte 2010 Tabelle 5: Große Dienstleistungsbetriebe – Beschäftigte
(Auswahl) 2010 (Auswahl)
Betrieb Beschäftigte (gerundet) Betrieb Beschäftigte (gerundet)
Maschinenfabrik Liezen und Gießerei GmbH. 680 Landmarkt KG 520
AHT Cooling Systems GmbH 540 Sozialhilfeverband Liezen 300
LANDGENOSSENSCHAFT ENNSTAL LANDENA KG 410 Diakonissen-Krankenhaus 270
STIA - Holzindustrie Gesellschaft m.b.H. 290 Tatschl & Soehne Speditions- u. Transport- Ges.m.b.H. 200
Mayr-Melnhof Kaufmann Gaishorn GmbH 270 Gemeinnuetzige Wohn-u. Siedlungsgenossenschaft 170
Knauf Gesellschaft m.b.H. 160 Lebenshilfe Steiermark Sektion Ennstal 130
Landgenossensch. Ennstal Milch KG. 160 Belinda Leiter GmbH Restaurant 100
AKE Ausseer Kaelte-und Edelstahltechnik GmbH 100 Eisenhof Liezen Gesellschaft m.b.H. 90
Dirninger Rohrleitungs- Bau u. Montage Ges.m.b.H. 90 Aldiana Club Hotel Bad Mitterndorf GmbH & Co. KG 80
Herbert Kneitz Ges.m.b.H. 80 Psychosomatisches. Zentrum Bad Aussee Errichtungs- 80
u. Betriebsgesellschaft
Quelle: Arbeitsmarktservice Österreich, Betriebsmonitoring Quelle: Arbeitsmarktservice Österreich, Betriebsmonitoring
Von regionaler Bedeutung sind darüber hinaus das MACO- Weitere wichtige Arbeitgeber der Region sind das Landes-
Beschläge-Werk (MACO-Produktions GmbH) sowie die krankenhaus Rottenmann sowie die Planai-Hochwurzen-
Georg Fischer Mössner GmbH. Bahnen Gesellschaft m.b.H.
Der Tourismus nimmt innerhalb der Dienstleistungsbran-
chen in der Region Liezen eine ganz besondere Stellung
ein. Er ist nicht nur in einem kleinregionalen Zusammen-
hang von großer Bedeutung, sondern auch für die gesamte
Tourismusentwicklung der Steiermark, entfallen doch über
36% aller Nächtigungen der Steiermark auf diese Region,
Dienstleistungen – Tourismus mit Konzentration auf die Region Schladming-Dachstein
und das Steirische Salzkammergut. Diese beiden Regionen
Im Jahresdurchschnitt 2010 wurden in der Region Liezen verzeichneten im Tourismusjahr 2009/2010 einen Nächti-
16.307 Aktivbeschäftigte im tertiären Sektor gezählt. Die gungsanteil von rund 35%, im Winterhalbjahr 2010/2011
Stadt Liezen sowie Schladming, Bad Aussee, Rottenmann einen Anteil von rund 42% an den gesamten steirischen
und Gröbming sind die wichtigsten Standorte des Dienst- Nächtigungen. Im östlichen Teil, rund um den National-
leistungssektors in der Region. park Gesäuse und um den Hochschwab, hat sich ein sanfter
Inlandstourismus etabliert.
Die beschäftigungsstärksten Branchen und Branchengrup- Die Nächtigungsintensität (Zahl der Nächtigungen pro
pen im tertiären Sektor sind der Bereich Öffentliche Verwal- Einwohner/in) betrug im Berichtsjahr 2009/2010 49 (Stei-
tung, Unterrichtswesen, Gesundheits- u. Sozialwesen, wei- ermark: 9, Österreich 15). Damit liegt die Gesamtregion im
ters Handel und Reparatur, Beherbergung und Gastronomie Mittelfeld der österreichischen Tourismusregionen, in Teil-
sowie die Wirtschaftsdienste. bereichen werden allerdings Intensitäten von 200 und mehr
(Quelle: WIBIS Steiermark) erreicht.
Seite 234 W irtschaftsstruktur und arbeitsmarkt
Im Bereich Beherbergung und Gastronomie wurden im Jah- zu einem Nächtigungsplus von 12,9% gekommen, sodass
resdurchschnitt 2010 in der Region Liezen 2.761 Aktivbe- im Tourismusjahr 2009/2010 (November 2009 bis Oktober
schäftigte und damit 12,9% aller Aktivbeschäftigten dieser 2010) die 4 Mio. Grenze mit rund 3.940.000 Nächtigungen
Branche in der Steiermark gezählt. beinahe wieder erreicht werden konnte. Die Zahl der Näch-
Wenngleich die Qualität im touristischen Angebot in den tigungen im Winterhalbjahr 2010/2011 lag allerdings um
vergangenen Jahren gestiegen ist, so lässt sich im Landes- rund 3% unter dem Wert der Wintersaison 2009/2010.
vergleich und im Bundesvergleich immer noch ein Quali-
tätsunterschied feststellen. Der Anteil der Nächtigungen in In der Region überwiegt insgesamt der Wintertourismus
4- und 5-Stern-Betrieben liegt in der Region Liezen bei 27% (rd. 56% aller Nächtigungen), wenngleich Ende der 2000er
(Steiermark: 35%, Österreich 35%). Jahre eine leichte Verschiebung in die Sommersaison zu
(Quelle: WIBIS Steiermark) beobachten war. Der Nächtigungsanteil im Sommer hat
sich zwischen 2005/2006 und 2009/2010 von 42% auf 44%
Seit Beginn der 2000er Jahre werden – nach Einbrüchen in erhöht. Mit rund 53% entfiel im Tourismusjahr 2009/2010
den 1990er Jahren – wieder Steigerungen der Nächtigungs- knapp mehr als die Hälfte der Nächtigungen auf den aus-
zahlen verzeichnet, die Nächtigungen haben sich mit etwa ländischen Gast, wobei dieser Wert im Vergleich mit ande-
3,5 Mio. Nächtigungen seit Mitte der 2000er Jahre stabi- ren (österreichischen) Intensivregionen niedrig ist (Steier-
lisiert. Im Zeitraum 2005/2006 und 2009/2010 ist es – bei mark: 36%, Österreich: 72%).
besonderer Dynamik in den Sommermonaten (+17,8%) – (Quelle: Landesstatistik Steiermark)
Abb. 8: Entwicklung der Nächtigungszahlen 2001/2002-2009/2010
4. 500. 000
4. 000. 000 Liezen
3. 500. 000
3. 000. 000
2. 500. 000
2. 000. 000 Oststeiermark
1. 500. 000 Steirischer Zentralraum
Obersteiermark West
1. 000. 000 Südoststeiermark
Obersteiermark Ost
Südweststeiermark
500. 000
0
2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Design: ÖIR-Projekthaus GmbH (2011)
Quelle: Landesstatistik Steiermark
Seite 24W irtschaftsstruktur und A rbeitsmarkt 4
Kommunale Finanzen
Eine wichtige Komponente im Zusammenhang mit Fragen 15,0%, die Steuerkraft-Kopfquote13 lag in der Region im
der regionalen Entwicklung wird in Zukunft mehr denn je Jahr 2009 zwischen 705 und 1.312 Euro und damit zum Teil
das Thema der kommunalen Finanzen sein. Zwischen 2008 unter dem Steiermark-Schnitt (1.073 Euro). Speziell Tou-
und 2009 ist es als Folge der Finanzkrise steiermarkweit rismusgemeinden und die beschäftigungsstärkeren Indus-
zu einem deutlichen Rückgang der Steuereinnahmen der triegemeinden erreichen teilweise überdurchschnittliche
Gemeinden um 5% gekommen. Besonders verloren haben Steuerkraft-Kopfquoten.
Gemeinden mit großen Bevölkerungsrückgängen. (Quelle: Landesstatistik Steiermark)
In der Region Liezen veränderten sich die Steuern und
3 Die Steuerkraft-Kopfquote ist die Summe aus den aus-
Abgaben im Zeitraum 2008 2009 zwischen +6,5% und schließlichen gemeindeeigenen Abgaben wie Grundsteuer,
Kommunalsteuer, Getränkesteuer und sonstige Gemeindeab-
gaben und den nach einem Bevölkerungsschlüssel zugeteilten
Ertragsanteilen der gemeinschaftlichen Bundesabgaben je
Einwohner/in.
Karte 6:
Steuerkraftkopfquoten 2009
Quelle: Landesstatistik Steiermark; Datengrundlage: GIS Steiermark
Seite 254 W irtschaftsstruktur und arbeitsmarkt
Einkommen
Das Einkommensniveau einer Region wird von der Wirt- Wie die Daten zeigen, ist Liezen in den 2000er Jahren im
schafts- und Unternehmensstruktur geprägt und kann Bezug auf das Einkommen im Regionenvergleich zurück-
auch als Indikator für das qualitative Niveau der Arbeits- gefallen, eine Entwicklung, die nicht zuletzt auch auf den
plätze herangezogen werden. Das Bruttomedianeinkom- Strukturwandel vom sekundären Sektor zu den Dienstleis-
men der unselbständig Beschäftigten (Arbeiter und Ange- tungsbranchen zurückzuführen ist.
stellte) in der Region Liezen erreichte im Jahr 2010 mit (Quelle: Hauptverband der Österreichischen
1.966 Euro insgesamt 91% des steiermarkweiten und 89% Sozialversicherungsträger)
des österreichweiten Vergleichswertes. Ein großer Teil der
Industriearbeitsplätze sind Männerarbeitsplätze, Frauen
sind überwiegend in den Dienstleistungsbranchen und hier
oft teilzeitbeschäftigt, was dazu führt, dass Frauen in der
Region lediglich 67% des Männereinkommens verdienen
(Steiermark: 63%, Österreich: 67%). Das Männereinkommen
lag 2010 bei 2.328 Euro (91% des Steiermarkwertes, 89%
des Österreichschnitts), das der Frauen bei 1.571 Euro (97%
bzw. 90%).
Seite 26B ildungs - und S oziale I nfrastruktur 5
Bildungs- und
5 Soziale Infrastruktur
Die Ausstattung einer Region mit Bildungs- und sozialer Außenstelle Trieben)
Infrastruktur ist ein wichtiger Aspekt für eine gedeihliche • eine höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche
soziale und ökonomische Entwicklung einer Region sowie Berufe (Bad Aussee) und eine höhere Bundeslehr-
für die Integration verschiedener Personengruppen und und Forschungsanstalt für Landwirtschaft (LFZ
daher auch eine wesentliche Voraussetzung für die Stand- Raumberg-Gumpenstein in Irdning)
ortqualität und Attraktivität einer Region. • eine Bundes-Bildungsanstalt für Kindergartenpäda-
Mit den zu erwartenden demografischen Veränderungen gogik (Liezen)
in qualitativer wie quantitativer Hinsicht sowie hinsichtlich
der budgetären Rahmenbedingungen gilt es diesen Bereich Darüber hinaus verfügt die Region über das Universitätszen-
speziell im Auge zu behalten und einer mittelfristigen Per- trum Rottenmann sowie landwirtschaftliche Fachschulen in
spektive folgend sich auch auf neue Strukturen entspre- Gröbming, Haus und Admont und eine Lehranstalt für Sozi-
chend vorzubereiten. aldienste in Rottenmann.
(Quelle: Landesschulrat Steiermark)
Bildungsinfrastruktur
Kinderbetreuungseinrichtungen
Ein qualitativ hochwertiges und vielfältiges Bildungsange-
bot stellt sowohl für die derzeit ansässige Bevölkerung als Im Berichtsjahr 2010/11 gab es in der Region Liezen 55 Kin-
auch für potenzielle Zuwanderer/Zuwanderinnen ein wich- derbetreuungseinrichtungen, davon zwei Krippen, 52 Kin-
tiges Angebot dar. dergärten, und eine altersgemischte Einrichtung, in denen
insgesamt etwa 1.990 Kinder betreut wurden. Die Zahl
In der Region Liezen gab es im Schuljahr 2009/2010 im der Betreuten pro 1.000 Kinder (0-14-Jährige) betrug im
Bereich der Pflichtschulen: Schnitt 174, ein Wert, der unter dem steirischen Vergleichs-
• 51 Volksschulen wert von 200 und deutlich unter dem österreichischen
• 15 Hauptschulen Durchschnittswert von 258 liegt. Während der Anteil der
• drei Sonderschulen betreuten Kindergartenkinder mit 170 Betreuten pro 1.000
• fünf Polytechnische Schulen Kinder im landes- bzw. bundesweiten Durchschnitt liegt
• (keine neue Mittelschule) (170 bzw. 173 Betreute pro 1.000 Kinder), ist die Betreu-
(Quelle: Statistik Austria, Schulstatistik) ungssituation im Bereich Kleinkinderbetreuung (Krippe) und
Nachmittagsbetreuung (Hort) mit zwei Betreuten pro 1.000
im Bereich der weiterführenden Schulen mit Matura: Kinder (Krippe, derzeit wird für die Region in der Kinderta-
• drei allgemein bildende höhere Schulen (Stifts- gesheimstatistik kein Hort ausgewiesen) noch ausbaufähig
gymnasium Admont, BORG Bad Aussee, BG/BRG (Steiermark: 12 Krippenkinder bzw. 16 Hortkinder pro 1.000
Stainach) Kinder; Österreich: 21 Krippenkinder bzw. 43 Hortkinder pro
• drei Handelsakademien (Liezen, Bad Aussee, HAK- 1.000 Kinder).
Aufbaulehrgang Schladming) (Quellen: Statistik Austria, Kindertagesheimstatistik; Lan-
• eine höhere technische Lehranstalt (HTL Zeltweg – desstatistik Steiermark)
Seite 275 B ildungs - und S oziale I nfrastruktur
Karte 7: Kinderbetreuungseinrichtungen und Pflichtschulen in der Region Liezen
Datengrundlage: GIS Steiermark
Karte 8: Bildungsinfrastruktur (weiterführende Schulen) in der Region Liezen
Datengrundlage: GIS Steiermark; Bearbeitung: ÖIR-Projekthaus GmbH
Seite 28B ildungs - und S oziale I nfrastruktur 5
Betreuungseinrichtungen für ältere
Menschen
In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Pflegegeldbe-
zieher/innen in der Steiermark sowohl bei den Männern als
auch bei den Frauen kontinuierlich angestiegen. In der Stei-
ermark wurde daher die Anzahl der Pflegebetten in Heimen
kontinuierlich ausgebaut, von diesen sind fast die Hälfte
zu über 95% ausgelastet (Stand April 2011). In der Region
Liezen gibt es derzeit 16 stationäre Betreuungseinrichtun-
gen für pflege- und betreuungsbedürftige Menschen und
insgesamt 797 bewilligte Betten. Für die Region werden
damit 108 Betten pro 1.000 Einwohner/innen über 75 Jahre
ausgewiesen (Steiermark: 113).
(Quelle: Amt der Steiermärkischen Landesregierung, FA11A,
2011)
Laut dem Bedarfs- und Entwicklungsplan Pflege wird die
Versorgungsdichte in Bezug auf die Pflegebetten bis zum
Jahr 2020 in der Region Liezen sinken. Dem steigenden
Bedarf an Betreuungseinrichtungen für ältere Menschen
wird lt. Bedarfs- und Entwicklungsplan in den nächsten
Jahren daher vor allem mit einem Ausbau der mobilen
Hauskrankenpflege, der Tageszentren und des Betreuten
Wohnens begegnet werden müssen.
(Quelle: Amt der Steiermärkischen Landesregierung,
Bedarfs- und Entwicklungsplan (Pflege) für die Steiermark)
Seite 29Sie können auch lesen