STARTPHASE - DECKBLATT - Buechel-Aachen.de
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DECKBLATT
STARTPHASE
„Stadt machen am Büchel“
„WENN ICH GROSS BIN, DANN WERDE ICH
STADT VON MORGEN“
„STELL DIR VOR ES ENTSTEHT EINE GEWAGTE
IDEE UND ALLE MACHEN MUTIG MIT“
...für andere Maßnahmen
MASSSTAB
LINEAL
1IMPRESSUM
Zeitraum der Dokumentation: Mai 2020 bis Juni 2021
„Die Herausgeberin
Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen GmbH&Co.KG (SEGA)
Schließung
Mefferdatisstr. 16-18, 52062 Aachen
des Tel.: 0241/942605-0
Parkhauses E-Mail: info@sega.ac
beendet www.buechel-aachen.de
auch
eine Unternehmenssitz: Aachen
jahrzehnte- Handelsregister beim Amtsgericht Aachen
lange Handeslregister-Nr.: HRA 9427
Debatte.“
Achener Nachrichten Geschäftsführer: Christoph Vogt; Aufsichtsratsvorsitzender: Marc Beus
Grafik & Layout
Sonja Schendzielorz, STADTBOX - Agentur für kooperative Stadtentwicklung
Text
Alexander Barth
Redaktion und Koordination
Antje Eickhoff, SEGA
Gefördert durch
2Der Prozess Büchel ist für mich ein Innovationsmotor für die Entwicklung der Innen-
stadt. Ich liebe den Ort, weil wir hier ganz konkret ein Stück Zukunft schaffen und
dabei alle eingeladen sind mitzumachen. Zudem setzen wir mit dem ausgewählten
Konzept „Wiese“ ein starkes Zeichen für mehr Freiraum mitten in der Stadt und mit
neuer Aufenthaltsqualität. Wir bieten damit einen Gegenentwurf zur autozentrierten
Stadtentwicklung vergangener Jahrzehnte. Allen, die daran beteiligt waren, diesen
Prozess so erfolgreich auf den Weg zu bringen, möchte ich herzlich danken. Ganz
besonders danke ich auch den politischen Vertreter*innen, die in großer Geschlos-
senheit das Projekt unterstützen.
Menschen machen Städte – am Büchel zeigt sich, welches Potenzial sich entfaltet,
wenn wir die Stadt konsequent mit der Stadtgesellschaft gestalten. Meine Vision ist
es, dass der „neue“ Büchel ein toller, urbaner Ort wird, an dem sich Menschen treffen
und ins Gespräch kommen, ein Freiraum, wo Ideen geboren und umgesetzt werden.
Sibylle Keupen,
Oberbürgermeisterin für Aachen
„Das große Wir am Büchel!
Ein Parkhaus wird Stadt. Die Stadtgesellschaft plant
und investiert mit. Und das in einer Situation, in der
das Thermalwasser von unten drängelt, die Prostitution
in der Nachbarschaft wirkt und der Strukturwandel des
Einzelhandels deutlich spürbar ist.“
Wir sind mächtig stolz darauf, dass es gelungen ist, dass nach 30 Jahren Warten nun
das Parkhaus am Büchel abgerissen und die Flächen in eine neue Zukunft geführt
werden.
Das Große Wir, das hinter diesem Prozess steht, hat sich schon in den Jahren 2018
und 2019 formiert, als deutlich wurde, dass die Stadt selbst das Heft des Handelns in
die Hand nehmen muss. Eine Projektstruktur wurde aufgebaut, eine Stadtentwicklungs-
gesellschaft wurde gegründet, Grundstücke wurden gekauft, politische Grundsatzbe-
schlüsse, die die Finanzierung sicherten, wurden gefällt.
Die Politik hat bewiesen, dass sie sich durch unsichere Entwicklungsperspektiven über-
haupt nicht aus der Ruhe bringen lässt. Ganz im Gegenteil. Sie ist mit uns mutig ins
Offene gegangen und hat die eingebrachte Haltung unter den Leitbergriffen Brillanz,
Frequenz, Werte nach vorne getragen. Umso aufregender war der Moment, als eine
Entscheidung – möglichst einhellig und breit getragen – für eine städtebauliche Grund-
idee gefällt werden musste. Denn irgendwann wollen auch wir bauen – mit den Stadt-
macher*innen gemeinsam.
Für diese Entscheidung war die Entwurfswerkstatt, waren die Arbeiten der Kolleg*innen
aus Köln, Berlin, München und Aachen unglaublich wichtig. Denn nur, weil alle die Auf-
gabe angenommen haben, das jeweilige Entwicklungsprinzip (Wohnen, Wissen, Wiese)
konsequent durchzuarbeiten, konnte die Politik sich eine umfassende Meinung bilden.
Diese Broschüre gibt einen kurzen Einblick in die Startphase des Projektes. Sehr viele
haben zu dem Gelingen beigetragen - mein ganz besonderer Dank gilt hier den Stadt-
macher*innen, Ideengeber*innen und den Planungsteams, die sich auf den offenen
Frauke Burgdorff
Stadtbaurätin Aachen Prozess eingelassen haben.
4INHALT ORT & THEMA
w, w, w, wo?
Seite 6 VERFAHREN
Sondierungsverfahren
Seite 7
BETEILIGUNG
Ideengerber*innen-Konferenz
Seite 8-9
ZWISCHENNUTZUNGEN KOOPERATIONEN
Stadtmacher*innen
& KAMPAGNEN Seite 11-13
...und zwischendurch
Seite 10
KONZEPTE & ENTWÜRFE
Planungswerkstatt
Seite 14-18
ESSENZEN & AUSBLICK
Wie geht es weiter?
Seite 19
Was macht
das Projekt so
besonders?
5WISSEN,
W, W,WOHNEN,
W, WO? WIESE & WO DAS
GANZE? Alle Zeichen stehen auf Neustart im Quartier Büchel. Spätestens seit sich der städtische Planungsausschuss
Mitte April 2021 über die Fraktionen hinweg für das Konzept mit dem Fokus „Wiese“ ausgesprochen hat. Damit
wurde es die Grundlage der weiteren Rahmenplanung auf dem Weg zu einem neuen, spannenden Szenario an
„W“ wie !Warum“ und warum die 3 W´s zu Aachen passen und was sie zu bedeu-
diesem zentralen Ort im Herzen der Aachener Altstadt. Zuvor haben sich in einer kooperativen Werkstatt drei
ten haben....
externe Planungsbüros in Teams mit Planer*innen aus der Verwaltung intensiv mit dem Büchel beschäftigt. Für
die Entwicklungsschwerpunkte „Wissen“, „Wohnen“ und eben „Wiese“ haben sie städtebauliche Antworten
erarbeitet und öffentlich diskutiert. Aus geballter Aufbruchsstimmung ist ein konkreter Fahrplan entstanden, in
Der Büchel - Wo liegt er und was macht ihn aus? Warum bekommt er so viel Auf-
dem die „unterlegenen“ Schwerpunkte übrigens in jedem Fall weiterhin auftauchen. Welche gesetzten Qualitäten
merksamtkeit
verbergen sich hinter den drei griffigen Schlagworten? Das Wichtigste im Überblick.
QR-CODE FILM
WISSEN WOHNEN
Der Abbruch des in die Jahre gekomme-
WIESE
Vorhang auf für den Schwerpunkt der
Was läge in einer Stadt mit ihrer prägenden
Studierendenschaft näher als eine begeh- nen Parkhauses soll auch für den Aufbruch Neuentwicklung des zentralen Quartiers:
bare Plattform im Zeichen von Forschung in eine neue Ära der Bebauung am Büchel öffentlicher Raum mit grünen Qualitäten.
und Bildung am zentralen exponierten stehen. Herausforderung für das Team in Mit lockerer Architektur und viel „Luft“ soll
Schauplatz? Der Kern des Anspruchs: ei- diesem Komplex: zukunftsweisende Lö- in der dicht bebauten Altstadt, neben dem
nen offenen Ort schaffen, an dem Wissen sungen für zentrales Wohnen in der Stadt etablierten und beliebten Elisengarten, ein
und Lernen als Quelle von Urbanität gefei- Aachen entwickeln. Oder auch: Angebote weiterer Frei- und Entspannungsraum ent-
ert werden – und das für alle, die der Neu- schaffen für Menschen, die in Aachen ihre stehen, den sich die Aachener*innen auf
gier freien Lauf lassen wollen. Eben ein ersten Wurzeln schlagen wollen. Auch der vielen Kanälen wünschten. Es winkt die
Ort, der das Wissen der Bürger*innen der Aspekt Wohnen wird sich in der Vision von Aussicht auf verbessertes Klima mitten in
Stadt Aachen nutzt und ihnen die Türen zu der Innenstadt als gehaltvoller Aufenthalts- der Innentadt – ebenerdig, vertikal und auf
neuen Erfahrungen öffnet. raum wiederfinden. den Dächern.
Stadtklima
Baulücken Bushof
und Nachkriegs- (2000 Fahrten/Tag)
bebauung
Mindergenutzte
Einzelhandelslage
Prostitution
Antoniusstraße
UNESCO-Welterbe
Dom und Rathaus
Großstrukturen
der 60er/70er
Jahre
Thermalwasser
Dichtes Gefüge
der historischen
Altstadt
6SONDIERUNGSVERFAHREN
Was hat man sich vorgenommen? Warum so ein Verfahren? Welche Ziele wurden
„Die Idee
sich gesteckt?
mussStück
Besonderes geprüft
Stadt bekommt besonderes Verfahren...
werden!“
SONDIERUNGSVERFAHREN.
„Stadt machen am Büchel“ unter diesem Slogan hat sich ab Mai 2020 eine große Zahl von Protago-
nist*innen der Aachener Stadtgesellschaft versammelt. Ihr Ziel und Anspruch: aktive Beteiligung an
der Neugestaltung und Belebung eines exponierten Bereichs am Rande der Altstadt – ein Bereich,
der bis dato vor allem vom markanten, aber dem städtebaulich wenig aufregenden Parkhaus aus
den 1960er-Jahren geprägt war. Nichts weniger als der erste große Schritt im Planungsprozess
sollte es sein – so hatte es Baudezernentin und damalige SEGA-Gründungsgeschäftsführerin
Frauke Burgdorff zum Start formuliert.
Nachdem die Stadt Aachen durch den Zukauf von Grundstücken und Gebäuden sowie der Etab-
lierung der SEGA das Heft des Handelns in die Hand genommen hatte, stand nun die maximale
Öffnung des Prozesses auf der Agenda – verbunden mit einer in die breite Gesellschaft gestreuten
Frage: wohin geht die Reise am Büchel? Potenzielle Nutzende und Investierende, aber auch enga-
gierte Bürger*innen mit Sinn für die Entwicklung ihrer Stadt waren aufgerufen, Programme und Ide-
en einzureichen. Eine vielseitige, kreative Medienkampagne vom Team Maurer United Architects
mit Designbüro Michel mit eigener lebendiger Webseite zeigte ihre Wirkung.
Mehr als 80 Vorschläge – orientiert an den Leitbegriffen „Brillanz, Frequenz, Werte“ sowie den
möglichen Nutzungsleuchttürmen „Wissen“, „Wohnen“ und Wiese“ – erreichten die Verantwortli-
chen der SEGA seinerzeit. Spannende Entwürfe und Impulse standen schließlich im August 2020
zu Buche und mit ihnen die strahlende Aussicht auf eine intensive Ideengeber*innenkonferenz und
Workshops mit den Stadtmacher*innen.
STADT MACHEN
„Wir brauchen
AM BÜCHEL.
innovative Ideen,
Menschen die Stadt
machen möchten und
Planer*innen, die das
umsetzten können“
7IDEENGEBER*INNENKONFERENZ
Ein Abend im August 2020. Ein Abend
zum Vordenken, Mitdenken und Neuden-
ken. Ein Abend ganz im Zeichen der Be- „Von den
lebung des schlafenden Riesen namens
Büchel als einladender Aufenthaltsort im
Bürgern für
Herzen von Aachen. Vorhang auf für die Bürger“
Ideengeber*innen!
Die Citykirche als würdiger Rahmen für das ganz
große Ideenspielfeld - am 27. August 2020 ka-
men dort unter Corona-konformen Bedingungen
rund 80 Aachener*innen zusammen, denen die
nachhaltige Entwicklung ihrer Stadt eine Her-
zensangelegenheit ist. Im Gepäck hatten sie ihre
Vision für ein lebendiges und reizvolles Quartier.
Im Sondierungsverfahren „Stadt machen am
Büchel“ waren zuvor die Aachener*innen seit
Mai 2020 aufgerufen, ihre Konzepte, Ideen und
Wünsche für das künftige Altstadtquartier Büchel
einzureichen. Richtete sich der Rundruf an die
Stadtgesellschaft zunächst an Gruppen, Instituti-
onen und Einzelpersonen, die am Büchel selbst
als Bauherr*in oder Nutzer*in mitwirken wollen,
fanden aber darüber hinaus viele weitere Ideen
den Weg in die Postfächer der SEGA. Um diesen
Impulsen den verdienten Raum zu geben und sie
der Politik und den Stadtmacher*innen als Inspi-
ration zugänglich zu machen, wählte man erneut
den Weg des offenen Dialogs und des trans-
parenten Mitmachens mit der Ideengeber*in-
nen-Konferenz. In Zeiten der Covid19-Pande-
mie eine der wenigen Gelegenheiten für „echte“
Zusammenkünfte. Übrigens: Der Ideenfluss der
Stadtmacher*innen soll keinesfalls versiegen.
Konzepte für den neuen Büchel nimmt die SEGA
weiterhin entgegen.
8...UND ZWISCHENDURCH
MÖGLICHKEITSRÄUME BIETEN
PARKINGART
Vom autogerechten Zweckbau zum moder-
nen Kultur- und Kultraum. Aus den Reihen BÜCHEL LIVE
der Aachener Subkultur entwickelt, hat das
Kurzzeit-Festival Parking:Art im Oktober Talkshows aus dem Quartier und über das
2020 die kreative Energie der Stadt auf die Quartier: Beim Video-Format „Büchel.live“ ha-
stillgelegten Parkhaus-Flächen gebracht ben Protagonist*innen aus Stadtgesellschaft,
und rund 1000 neugierige Besucher*innen Politik und Verwaltung mit Planungsdezernen-
angelockt. Vereine und Initiativen, die sich tin Frauke Burgdorff über ihre Sicht der Dinge
für mehr kulturelle Freiräume in der Stadt auf das neue alte Quartier gesprochen, musi-
einsetzen, haben das Fest auf die Beine kalisch untermalt von Aachener Künstler*in-
gestellt und mit Street Art, Mitmach-Events, nen. Ein Format mit Zukunft, auch während
viel Musik, Filmvorführungen und weiteren der Neugestaltung in den kommenden Jahren.
Aktionen das leere Parkhaus für ein intensi-
ves Wochenende belebt.
MEFFIS
„Wir sind die Meffis!“ So kündet es von den ARTTONIUS
Schaufenstern in der Mefferdatisstraße. Vier Eine vielbeachtete Aktion in den Gebäuden der SEGA, die
Gewerbeeinheiten mit einer Gesamtfläche ehemals als Bordelle genutzt wurden. Dort sind für eine gan-
von rund 300 Quadratmetern werden zum ze Weile regionale Künstler*innen eingezogen, um die Räu-
Mitmach- und Begegnungsort umgestaltet me spektakulär zu bespielen. Gleichzeitig wurde in Kooperati-
– mit Kleinkunstbühne, Arbeitsräumen und on mit dem Verein SOLWODI e. V. auf die oft problematischen
Ausprobier-Bereich. Die Aktion steht symbo- Arbeitsbedingungen in der Prostitution aufmerksam gemacht.
lisch für den Plan, Kreative an den Büchel zu „Arttonius“ geht gut und gerne als Indoor-Fortsetzung des
holen, die sich dort ausprobieren können und Events „Parking:Art“ durch. Trotz Widrigkeiten durch die Co-
ins Quartier wirken sollen. rona-Pandemie fand sogar eine Wiederholung statt.
Nach der Schließung der in die Jah-
PARKHAUS EINPACKEN
re gekommenen Großgarage Ende
Juni 2020 begann die Ära der Nach-
nutzung mit einer spannenden Ver-
kleidung: Die vormals nach außen
offenen Bereiche der Parkebenen
wurden in Zusammenarbeit mit der
Agentur Maurer United mit Grafiken,
Silhouetten und historischen Abbil-
dungen behangen – wetterbeständig
konzipiert und kreativ verpackt mit
Informationen zur Geschichte des
Büchel als optischer „Cliffhanger“ bis
zum Abriss.
10STADTMACHER*INNEN
Den kreativen Antrieb aus der Ideengeber*innenkonferenz mitnehmen und
erste Nutzungsszenarien entwerfen - In einem anderthalbtägigen Workshop
Ende August 2020 haben engagierte Stadtmacher*innen viele konkrete
Herausforderungen auf dem Weg zum „Neuen Büchel“ angepackt und eine
Vielzahl von eingebrachten Ideen weitergedacht.
„Wir wollen ein inspirierendes Quartier schaffen, in dem sich die Interessen aller Betei-
ligten wiederfinden und in dem sich alle Aachener*innen, Anwohner*innen, neue Be-
wohner*innen, Gewerbetreibende, Beschäftigte und Besucher*innen gleichermaßen zu
Hause fühlen“, hieß es im offiziellen Aufruf zur Beteiligung als Stadtmacher*in. So breit
gefächert diese Einladung war, so groß geriet auch die Vielfalt der eingebrachten Ideen
aus der Stadtgesellschaft. Darüber hinaus bot der Workshop für das Büchel-Projektteam
aus Reihen der SEGA und der Stadtverwaltung die wertvolle Chance, die Nutzungs- und
Investitionsideen aus nächster Nähe auf Machbarkeit und Relevanz zu prüfen. Auch die
politischen Vertreter*innen konnten sich ein konkretes Bild vom Stand der Dinge machen.
Am Ende entstand ein großer Erkenntnisgewinn über das breite Spektrum, das aus den
Herzen der Aachener*innen heraus am Büchel gewünscht ist. Zudem reichlich Input für die
anschließende Kooperative Planungswerkstatt ab November 2020 – immer ganz nah dran
am Leitmotiv „Mut haben, Stadt machen“.
„Die ganz unterschiedlichen Blickwinkel und die präzisen
Anforderungen der Stadtmacher*innen an Nutzungskonzept und
Städtebau waren richtungsweisend für die Projektentwicklung.
Und dann haben sich in diesen Tagen Kulturschaffende,
Unternehmer*innen und Wohninitiativen mit ihren bunten Ideen
zu gemeinsamen Projekten zusammengetan - wunderbar!“
Hermann Ulrich,
ulrich hartung gmbh
11„Nutzungsmi-
schung in Ge-
bäuden, die so-
„Ein Ort der wohl vertikal als
Vielfalt, am auch horizontal
Gemeinwohl organisiert ist.“
orientiert.“
Mehr als 40 Stadtmacher*innen, die selber am Büchel investieren,
pachten oder mieten möchten – kamen in der Aachener Citykirche
GEMEINSCHAFT &
am 28. und 29. August 2020 zusammen. Ratgeber*innen aus dem
Kreis der „Freund*innen des Büchels“ sowie Vertreter*innen aus
KULTUR
Verwaltung und Politik waren an beiden Tagen dabei. Die Einord- Reichlich Raum für soziale Konzepte, Sub-
nung der mitgebrachten Impulse in die vier Cluster Gemeinschaft kultur und Kulturproduktion wünscht sich
& Kultur, Wissen & Bildung, Gewerbe sowie Wohnen + diente als dieser Macher*innenkreis. Ihr „Wunsch-Bü-
Basis für Austausch und Diskussion. Zum knackig-konstruktiven chel“ öffnet sich zur Stadt und ermöglicht
Kommunikation und Austausch. Dabei
Programm gehörten Ideen-Präsentationen, Speed Dating mit Leit-
soll etwa Platz sein für gemeinschaftliche
fragen, gegenseitige Bewertung von Ideen, Modellbau und die Gewerbenutzung. Auch auf den Dächern
Definition von Leitzielen, zudem die Sondierung gemeinsamer soll sich für Aachen „Neues und Aufregen-
Bauteile und die Nutzungen der „klugen Nachbarschaften“. Den des“ abspielen, mit einer Landschaft aus
Schlusspunkt bildete eine Ergebnispräsentation vor Pressever- nutzbaren, öffentlichen Funktionen wie
treter*innen inklusive einer städtebaulichen Einordnung durch Gärtnern, kulturellen Nutzungen und einer
Expert*innen. Wasserrutsche!
12„...einmalige, „Mischung
zukunftsgewandte braucht auch
Identität des Rückzug.“
Büchel.“
WISSEN &
BILDUNG WOHNEN +
GEWERBE Die Mischung kann es machen! Wohnen,
Architektur als Zeichen für Innovation und „Eine heterogene Mischung unterschiedli- Dienstleistung, gewerbliche Nutzung, Kul-
Nachhaltigkeit – so lautet eine starke Es- cher Projekte, die homogene Ziele formu- tur und Forschung – eben „Wohnen plus“,
senz aus diesem Kreis. Man wünscht sich lieren.“ So überschreibt die Runde ein Sze- so der Tenor in der Gruppe. Verschiedene
intensive Mischungen und Mehrfachnut- nario im Kontext Gewerbe. Einzelhandel Wohnbedarfe sollen in Selbstorganisation
zungen in einem Spektrum von gemein- könnte als „Omnichannel“-Konzept in eine berücksichtigt und entsprechend realisiert
wohlorientiert bis kommerziell. Bildungs- urbane Gemeinschaft aus Wohnenden werden. Auch ganz konkrete Szenarien
räume könnten etwa in Kooperation mit und Arbeitenden eingebunden werden. mit zukunftsweisendem Charakter kamen
VHS und Hochschuleinrichtungen entste- Städtebaulich relevant ist die Idee einer zur Debatte. So könnten etwa die Bewoh-
hen. Weitere „Wissensversorgung“ sollte Wegeverbindung des westlichen Endes ner*innen einer inklusiven WG in einem
zum Beispiel in wechselhaft bespielten des Büchels und der Mefferdatisstraße als Café Produkte aus lokalen, urbanen Gärten
Foren stattfinden. autofreie grüne Achse. anbieten.
13PLANUNGSWERKSTATT „Der Büchel
Von der Sondierung zur konkreten Planung: Drei kooperative ist möglich“
Planungsteams haben sich von November 2020 bis Januar 2021 Frauke Burgdorff
unter den drei großen Überschriften „Wissen“, „Wohnen“ und
„Wiese“ intensiv mit dem Büchel beschäftigt. Die besondere
Herausforderung in Zeiten der Covid-19-Pandemie war es, digi-
tale Formate für die Planungswerkstatt zu entwickeln.
ANNÄHERUNG
Ergänzt durch die Ergebnisse des Stadtmacher*in-
November 2020: Das Sondierungsverfahren ist im Kern abgeschlossen, nen-Workshops wurden für die Teams der Pla-
die breite Stadtgesellschaft hat sich mit Konzepten, Modellen und Ideen nungswerkstatt drei wesentliche Szenarien als
eingebracht. Nun ist es an den Fachleuten, eine Frage zu beantworten, die Ausgangspunkt definiert. So sollte „eine Struktur
die Stadt Aachen zuvor an ihre Bürger*innen herangetragen hat: wie soll und Körnigkeit gesucht werden“, die grundsätzlich
der neue Büchel nun aussehen? Drei Teams – bestehend aus qualifizier- ermöglicht viele, der im Workshop eingebrachten
ten Planer*innen aus den Reihen der Stadtverwaltung sowie externen Pla- Nutzungstypen einen potenziellen Platz am neu-
nungsbüros setzen sich in der Folge, vornehmlich im digitalen Austausch, en Büchel einzuräumen. Weitere Schlagworte auf
mit den im Sondierungsverfahren erarbeiteten Nutzungsszenarien ausei- dem Weg zum konkreten Szenario: Robuster und
nander. So kamen Lokalpatriotismus, Ortskenntnis und ein frischer Blick flexibler Städtebau und das Einnehmen der Fuß-
von außen zusammen. Das letzte Wort in der Schwerpunktentscheidung gänger*innenperspektive.
„Wissen“, „Wohnen“ oder „Wiese“ hatte am Ende dennoch die Politik.
„Die Planungswerkstatt hat für das neue
Stück Stadt am Büchel einen hochkarätig
besetzten Denkraum eröffnet, der die
DIGITALER KICK-OFF Aspekte „Städtebauliche Vision“ und
Die Schutzmaßnahmen im Zuge der Covid- „Umsetzungsorientierung“ planerisch
19-Pandemie ermöglichten auch für die ko- gleichermaßen ernst genommen hat.
operative Planungswerkstatt den Sprung ins Die Planungswerkstatt geschah auf
digitale Wasser. Brainstorming, Arbeitsphasen, Augenhöhe und hat alle zur aktiven
Denkspiele via Online-Konferenz – der großen Teilhabe eingeladen.“
Dynamik tat dies keinen Abbruch. Im Gegen- Isabell Strehle
teil – mit einer großen Videokonferenz, ergänzt
durch Filmbeiträge und online Pinnwände
sowie Arbeitstools, fiel am 20. November der
FREUND*INNEN DES BÜCHELS
Startschuss für die Arbeit der Planungsteams, Sie saßen unter anderem mit am digitalen Tisch,
kommentiert durch ein Bewertungsgremium als es darum ging, den politischen Gremien stim-
aus Politik, Verwaltung, SEGA und Freund*in- mige Konzepte für das Quartier im Umbruch zur
nen des Büchel. Abstimmung vorzulegen: Die „Freund*innen des
Büchels“, eine Expert*innengruppe besetzt mit
Fachleuten für Stadtplanung und -gesellschaft,
PRÄSENTATION begleiteten die Stadtmacher*innenworkshops
Mitte Januar 2021 hat die Planungswerkstatt Konkretes und waren im Empfehlungsgremium der Pla-
zu vermelden: In einem vierstündigen Live-Stream, der nungswerkstatt vertreten.
dauerhaft online verfügbar bleibt, auf dem YouTube-Kanal Prof. Karin Damrau
Dipl.-Ing. Dipl.-Verw. Birgit Kasper
der Stadt werden die Zwischenergebnisse der Planungs-
Prof. Jörg Leeser
werkstatt präsentiert. Mit viel konstruktivem Feedback
Prof. Yasemin Utku
ausgestattet, ging es für die drei Planungsteams danach
noch einmal zum Feinschliff an die Entwürfe. Die End-
präsentation der Planungswerkstatt fand am 23. Januar MITWIRKUNG DER
ebenfalls öffentlich und online auf dem städtischen You- ÖFFENTLICHKEIT
Tube-Kanal statt. Für ein Projekt bei dem Transparenz
und Beteiligung quasi zur DNA gehö-
„Genauso wichtig wie ren, sind in Zeiten der Corona-Pan-
die Struktur innerhalb demie Flexibilität, Kreativität und
des Quartieres, ist der technisches Experimentieren gefragt.
Aspekt wie man sich Durch filmische Fachbeiträge, bei
Online-Konferenzen und Live-Übertra- „Ich glaube, reiner
dem Quartier nähert“
gungen mit Chat-Beteiligung konnten Wohnraum ist hier
Nils Jansen
die Aachener*innen aktiv einbezogen Fehl am Platz“
14 und unterhaltsam informiert werden. Freddi X (YouTube Chat)aus
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Jan Kemper, Stadterneuerung und Stadtgestaltung
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Sind Stadt und Stadtgesellschaft bereit für ein
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eigenes Leuchtfeuer der Neugier? Unter dem Ar-
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In diesem städtebaulichen Szenario verei-
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nen sich neben dem Schwerpunkt Wissen beitstitel „Open Mind“ wurde diese spannende
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auch die Impulse Kultur und Gemeinschaft. Frage auf Herz und Nieren geprüft. Ein State-
ment des Teams mit Gaby Hens und Jan Kemper
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Sämtliche Besucher*innen der Stadt sol-
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(Stadt Aachen) sowie Daniel Heuermann, Anna
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len in den Bann eines attraktiven Ortes
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14.400 m2 Bruttofläche verteilt auf sechs Baukörper
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umgeben. Derdurch
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tion des Wissens im Stadtraum: Transparenz und offene Türen sind gefragt.
zentrale Bereich
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Wissens kann kein geschlossener Campus allein
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Einblicke und einladende Adressen. Damit
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kann im Stadtzentrum ein raumgreifender
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Offenheit, des Austausches, der Niederschwel-
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Wissens-, Kultur- und Gemeinschaftstreff-
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Barrierefreiheit und Topografie
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Wohnen mit Gärtnern
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mit am Büchel ist geprägt durch eine problematische Nachbarschaft im Norden und
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Wohnen nicht unerheblichen Leerstand in der Umgebung.
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Das Grundstück liegt aber auch
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Wohnen ist in diesem Bereich der Stadt unterrepräsentiert – daher darf davon mehr hier her- aber
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auch zusätzliche Nutzungen wie ein Teil der Volkshochschule oder ein wissenvermittelndes
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Diesen muss Raum gegeben werden in einer Struktur Platz für die jeweiligen Projekte zu finden.
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selbstverständlich in die Stadt einfügt, mit Raumtiefen die für gesundes Wohnen geeignet sind undton pa
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Stadtraum aus Sicht des Illustrators.
Häuser lediglich beispielhaft dargestellt.
der einen oder anderen Stelle aber auch andere Nutzungen zulassen.
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Das Szenario mit dem Schwerpunkt Wohnen Inhalt
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zielt darauf ab, sich auf vergangene Struk- Soziale Angebote/ ad
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Als „Team Wohnen“ haben sich Angelika Hil-
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Das Wohnen in der Innenstadt der Zukunft Nachhaltigkeit II-VI
braucht starke grüne Rückzugsräume165und dersperger und Christiane Schwarz (beide von
(sozial und ökologisch)
Stadtmacherinsel
am Büchel
gleichzeitig vielfältige Beziehungen zwi- der Stadt Aachen) sowie Magdalena Müller und
schen den Aktivitäten in den Erdgeschossen Rainer Hofmann (Planungsfirma bogevischs
ZIEL NACHHALTIGKEIT
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Büchel
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ero) der Herausforderung gestellt, einen Neuan-
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Shared Space
und den öffentlichen Räumen. Der Büchel
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fang im Sinne einer Leitnutzung als Wohnraum
Gesunde soziale Mischung
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Biodiversität durch Konzeptvergabe
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soll für Aachen Pionier und Vorbild sein – als
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vielschichtige Melange aus sogenannten zu denken und gleichzeitig einen offenen, an-
Intelligente Kreisläufe
Starkes soziales Netz
durch Kooperation
Stadtmacherinseln in unterschiedlichen Orga- ziehenden Charakter als öffentlichen Raum zu
Einbindung
nisations- und Trägerschaftsmodellen. etablieren. Eine ihrer Kernbotschaften lautet: in die Stadtgesellschaft
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– daher darf davon mehr her!
16
163
Langfristige Quartiersbildung
durch Bleiberecht
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16
170
ZIEL: VERWURZELUNG DURCH SHARING ECONOMY ZIEL: VERWURZELUNG DURCH SH
GETEILTE RAUMANGEBOTE GETEILTER GARTEN UND GEMÜSWIESE
Lageplan mit Erdgeschossnutzung
„Freiraum
braucht Platz“
#WasserFließtNachOben
TEAM
De Zwarte Hond
Matthias Rottmann
Lennart Senger
Stadt Aachen
VON DER WIEGE Karen Roß-Kark, Umweltvorsorge und Grünplanung
Michaela Gude-Starke, Vorbereitende Bauleitplanung
Synke Mesenholl, Vorbereitende Bauleitplanung
ZUR WIESE
Alle Freiheit dem Freiraum – nach die- Wo viele Jahrzehnte städtebauliche Tristesse in Ge-
sem Motto wurde im Szenario mit dem stalt des in die Jahre gekommenen Parkhauses das
Schwerpunkt „Wiese“ geplant. Den Impul- Bild bestimmte, soll ein offener und zugänglicher
sen aus dem Stadtmacher*innen-Work- Anziehungspunkt entstehen. Synke Mesenholl, Mi-
shop folgend ist dieser Freiraum großzü- chaela Gude-Starke, Karen Roß-Kark vonseiten der
gig zu wählen und soll neben vielfältigen Stadt Aachen sowie Matthias Rottmann und Lenn-
Nutzungsmöglichkeiten einen Beitrag zu art Senger (Planungsbüro De Zwarte Hond, Köln)
Klimaschutz und Biodiversität darstellen. zeichnen neben baulicher Lockerheit und einer
Oben auf der Ideen-Agenda steht auch der möglichen Offenlegung von Thermalwasser jede
Aspekt der Begegnung unter dem Aache- Menge grüne Optionen in ihren Entwurf. Auch das
ner Himmel. Thema Zwischennutzung für das wachsende Quar-
tier stand dabei auf der Agenda.
17WAS ZIEHEN WIR AUS DEN
ERGEBNISSEN?
DISKUSSION DER ERGEBNSSE UND„Wir sind in der lu
RICHTUNGSENTSCHEIDUNG Situation, dass die St
(bzw. SEGA) Eigentüm
WISSEN Grundstücke ist und
Rendite getrieben wi
„Absolut inspirierend“: So adelte das Empfehlungsgremi- Michael Rau, Vorsitzender
um, zuständig für die Eingabe an die politischen Entschei-
Planungsausschuss
dungsträger*innen, die wesentlichen Bestandteile des
Entwurfs mit dem Schwerpunkt Wissen nach der digitalen
Präsentation im Januar 2021. Das im Entwurf vorgesehe-
ne, zentral am Büchel platzierte Forum sei so auch in der
vorangegangenen Debatte mit den Ideengeber*innen und
den Stadtmacher*innen gewünscht gewesen. Die Ansät-
ze, innovative Mobilitätskonzepte vorzusehen, befand das
Gremium ebenfalls als wichtig und richtig. Die im Entwurf
vorgesehenen öffentlichen Räume, so das Gremium, flie-
ßen um die Gebäude und könnten einen guten Beitrag zur
Verwebung des neuen Stadtbausteins mit der Nachbar-
schaft leisten. WOHNEN
„Wir haben die Aufgabe, Das vom zuständigen Planungsteam aufgestellte
darauf aufmerksam zu Szenario, in dem am bisher wenig attraktiven Auf-
machen, was Aachen in Sachen enthaltsort Büchel-Parkhaus künftig Menschen
Wurzeln schlagen sollen, bewertete das Gremium
Historie und Kultur leistet.“ „Stadt
als gleichermaßen überraschend und stark. Ge-
Gaby Hens Städter
meinschaftliche Wohnformen sollen laut dem Ent-
„Das Thema Wiese wurf der Vereinzelung in der Stadt entgegentreten. die die
wird als Synonym Die Trennung der vom „Wohnen“-Team genann- füllen,
für einen vielfältig ten, markanten „Pow!-Häuser“ im Büchel-Viertel Häuser
nutzbaren wertvol- Team W
WIESE
lassen nach Einschätzung der Bewertungsrunde
len Freiraum für Raum für die unterschiedlichsten Stadtmacher*in-
alle Generationen
nen und für die vielen Wissensthemen. Eine in der
verstanden.“
erarbeiteten Skizze vorgesehene, klare Wegefüh-
Der tatsächliche öffentliche Raum ist Dreh- und Angel- rung würde die Stadtnutzer- und Besucher*innen
punkt der Entwicklung im Szenario mit dem Schwer- vom Bahkauv zum alten Kurhaus leiten.
punkt „Wiese“. In der konkreten Idee des zuständigen
Teams wird der Entwurf im Prozess, sprich in verschie-
denen Phasen gedacht. So könne das Quartier u.a.
in einem Dreijahresplan langsam wachsen, so würde
schon in der Entstehungsphase buchstäblich begeh-
barer Raum entstehen. Die Gebäude könnten dabei
Schritt für Schritt mit den gewünschten und möglichen
Inhalten gefüllt werden. Sowohl das Thema Ernährung
als auch das für die Geschichte der Stadt so wichtige
Thema Thermalwasser würden hierbei ins Herz der
Stadt geholt, würdigte das Gremium weitere Aspekte.
Der Lohn für die Arbeitsgruppe: Mit dem Beschluss des
zuständigen Planungsausschusses erhielt das Konzept
„Wiese“ im März 2021 den politischen Zuschlag.
18JOKER WIE GEHT´S WEITER?
Die Entwicklungen seit Anfang 2020 haben nachhaltig gezeigt, dass der Büchel Stadt-
planer*innen ebenso wie Bürger*innen, Politiker*innen und externe Expert*innen, auf
er luxuriösen zahlreichen gemeinsamen Ebenen und im offenen Austausch bewegt. Das Motto für
s die Stadt heute, morgen und übermorgen schwebt über allem: „Wir reißen ein Parkhaus ab und
entümerin der bauen gemeinsam ein neues Stück Stadt“.
st und nicht von Frühjahr 2021. Die zentralen Fragen rund um den Büchel haben erste Antworten erfahren: Wie sieht
ben wird“ die Zukunft einer urbanen Nachbarschaft aus? Wie entwickelt und etabliert sich ein neues und span-
ender nendes Miteinander von Welterbe, Thermalwasser, Prostitution, Einzelhandel, Gewerbe und Woh-
nen? Die städtische Entwicklungsgesellschaft als künftige Bauherrin der „Wiese“ entwickelt Freiraum
für die dichte Altstadt und geht die nächsten Planungs- und Umsetzungsphasen an. Der Weg zum
neuen Erlebnis Büchel ist eingeschlagen.
Der Zeitplan sieht indes nach dem Abriss des Parkhauses, bis Ende Oktober 2021, bereits die nächs-
te Phase der kreativen Zwischennutzung vor – die ZwischenZeit Büchel. Daneben werden planungs-
rechtliche Aufgaben – städtebauliche Festsetzung, Bebauungsplan, später Grundstücksvergabever-
fahren – und weitere städtebauliche Ziele etwa im Bereich Antoniusstraße angegangen. Ab dem
Jahr 2024 soll gebaut werden und somit das neue Quartier wachsen. Auf dem Weg dorthin gilt, dass
die Stadtgesellschaft Programm, Städtebau und Investitionsstrategie mitentwickelt. Christoph Vogt,
SEGA-Geschäftsführer, formuliert es schlicht wie treffend: „Der Büchel kommt jetzt richtig in Fahrt.“
„Stadt sind die
Städter*innen,
die die Häuser
füllen, nicht die
Häuser selbst!“
eam Wohnen
19ZEIT FÜR EIN „DANKE“! “Das Parkhaus wollen Sie abbrechen?! Na, das habe ich in den letzten 25 Jahren schon oft gehört. Schön, wenn we- nigstens Sie dran glauben”, war ein Kommentar von einer Gewerbetreibenden bei meiner persönlichen Vorstellung am Büchel im November 2020. Und sie hatte recht. Ich glaubte daran. Nicht nur, weil ich als “Neu-Aachener” nicht von 25 Jahren Streit und Diskussion um das Parkhaus belastet war, sondern vor allem, weil ich ein Projekt “erben” durfte, das abfahrbereit auf dem Gleis stand. Dafür wurden seit zwei Jahren schon in der Stadt große Kraftakte geleistet. „Viele haben dazu beigetragen: Die Politik hat einvernehmlich mutige Entscheidungen getroffen, viel Geld für den Team SEGA Grunderwerb in die Hand genommen und eigens die Städtische Entwicklungsgesell- schaft Aachen gegründet. In einer engagierten Verwaltung wurden Spätschichten eingelegt, um die politischen Beschlüsse vorzubereiten und umzusetzen. Frauke Burgdorff als neue Baudezernentin hat, unterstützt von der gesamten Verwaltungs- spitze und konstruktiv begleitet von einem motivierten Aufsichtsrat, quasi nebenher mit Mut, Kreativität und viel Energie die Gründungsgeschäftsführung der Entwick- lungsgesellschaft übernommen. Engagierte Bürgerinnen und Bürger haben mit ihren Ideen das Sondierungsverfahren getragen und beflügelt. Die Planer-Teams haben, begleitet von den “Freund*innen des Büchel”, die eingegangenen Anregun- gen in Planungen umgesetzt. All das hat dazu geführt, dass - da bin ich mir sicher - jetzt auch die Gewerbetrei- Team STADT benden und die Anwohner*innen am Büchel und in der Innenstadt an den Abbruch des Parkhauses glauben. So bleibt meinem SEGA-Team (Christoph Guth, Antje Eickhoff, Doris Müller, Sophie Knoop) und mir nur noch zu hoffen, dass sie uns alle auch weiterhin positiv durch das Projekt begleiten. Auch wenn es mal laut und stau- big wird... die Grundlagen sind gelegt, die Grundsteine werden folgen.“ Christoph Vogt Geschäftsführer Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen GmbH & Co. KG Aachen im Juni 2021 WEITERHIN DANKEN WIR ALLEN, DIE SICH BISHER EINGEBRACHT HABEN: STADTMACHER*INNEN; IDEENGEBER*INNEN; MITGLIEDER DER FRAKTIONEN DER ALTEN UND NEUEN WAHL- PERIODE IM RAT DER STADT AACHEN, INSBESONDERE MITGLIEDER DES PLANUNGSAUSSCHUSSES; MITGLIE- DER DER BEZIRKSREGIERUNG AACHEN MITTE; VERWALTUNGSVORSTAND; AUFSICHTSRATSVORSITZENDE UND STELLVERTRETER (AKTUELLE UND VORGÄNGER) DER SEGA, AUFSICHTSRATSMITGLIEDER DER JETZIGEN UND VORHERGEGANGEN WAHLPERIODE; FREUND*INNEN DES BÜCHEL; DEN VIELEN KOLLEG*INNEN DER STADTVER- WALTUNG AACHEN, DIE EINEN BEITRAG ZUM PROJEKT GELEISTET HABEN, INSBESONDERE SEIEN HIER GENANNT DER FACHBEREICH 61 (STADTENTWICKLUNG UND VERKEHRSANLAGEN); DER EIGENBETRIEB 26 (GEBÄUDEMA- NAGEMENT), DER FACHBEREICH 13 (PRESSE UND MARKETING); DER FACHBEREICH IMMOBILIEN SOWIE DER FACHBEREICH 20 (FINANZSTEUERUNG), OBERBÜRGERMEISTERIN SIBYLLE KEUPEN; OBERBÜRGERMEISTER A. D. MARCEL PHILIPP; „MEFFIS“; RWTH AACHEN; ANWOHNER*INNEN, EIGENTÜMER*INNEN SOWIE GEWERBE- TREIBENDE IM ALTSTADTQUARTIER BÜCHEL; APAG; IHK AACHEN; MAURER UNITED ARCHITECTS, DESIGNBÜRO JENS MICHEL; BÜRO ULRICH HARTUNG; DIE PLANUNGSTEAMS DER PLANUNGSWERKSTATT BOGEVISCHS BÜRO – DE ZWARTE HOND - STUDIO SCHULTZ GRANBERG (JEWEILS MIT PLANER*INNEN DER STADTVERWALTUNG AACHEN); MAURER UNITED ARCHITECTS; AGENTUR STADTBOX; CITYKIRCHE AACHEN; MEDIENHAUS AACHEN; INITIATIVE WANDERBAUMALLEE AACHEN ; DIE UNZÄHLIGEN UNTERSTÜTZERINNEN UND UNTERSTÜTZER, DIE WIR AUS PLATZGRÜNDEN LEIDER NICHT ERWÄHNEN KONNTEN UND ALLEN, DIE WIR AN DIESER STELLE VER- GESSEN HABEN SOLLTEN. 20
Dank an den ersten
Aufsichtsratsvorsitzenden
der SEGA, Ernst-
Rudolf Kühn, der das
Aufsichtsratssteuer im
Dezember 2020 an seinen
vorherigen Stellvertreter
Marc Beus übergab.
IMPRESSUM
2122
FOTOVERZEICHNIS
Fotoverzeichnis
# Titel Quelle/Urheberin Seite
1 Sibylle Keupen Copyright by Jo Magrean © Jo Magrean 2
2 Frauke Burgdorff Stadt Aachen Bernd Büttgens 2
3 Ideengeber*innenkonferenz SEGA Doris Müller 6/7
4 Ideengeber*innenkonferenz Sonja Schendzielorz STADTBOX 6
5 Ideengeber*innenkonferenz Sonja Schendzielorz STADTBOX 6
6 Ideengeber*innenkonferenz Sonja Schendzielorz STADTBOX 7
7 ParkingART Andreas Hermann Stadt Aachen 8
8 Parkhaus einpacken Antje Eickhoff SEGA 8
9 Hermann Ulrich © 2021 ulrich hartung gmbh 9
10 Workshop Stadtmacher*innen Andreas Hermann Stadt Aachen 10 /11
11 Modell Gemeinschaft und Kultur aus Film submedia producties www.buechel-aachen.de 10
12 Modell Gemeinschaft und Kultur aus Film submedia producties www.buechel-aachen.de 10
13 Modell Wissen und Bildung aus Film submedia producties www.buechel-aachen.de 10
14 Modell Wissen und Bildung aus Film submedio producties www.buechel-aachen.de 10
15 Modell Gewerbe aus Film submedia producties www.buechel-aachen.de 11
16 Modell Wohnen+ aus Film submedia producties www.buechel-aachen.de 11
17 Modell Wohnen+ aus Film submedia producties www.buechel-aachen.de 11
18 Isabell Strehle privat 12
19 Nis Jansen aus Film Maas/Züger GbR www.buechel-aachen.de 12
20 Grafiken Team Wissen Studio Schultz Granberg 12/13
21 Joachim Schultz-Granberg schultzgranberg.org 13
22 Daniel Heuermann schultzgranberg.org 13
23 Anna Nötzel schultzgranberg.org 13
24 Gaby Hens aus Film von Verena Maas www.buechel-aachen.de 13
25 Jan Kemper privat 13
26 Grafiken Team Wohnen bogevisches buero 14
27 Rainer Hofmann Frank Bauer 14
28 Magdalena Müller privat 14
29 Angelika Hildersperger privat 14
30 Christiane Schwarz privat 14
31 Grafiken Team Wiese De Zwarte Hond 15
32 Matthias Rottmann dezwartehond.nl 15
33 Lennart Senger dezwartehond.nl 15
34 Michaela Gude-Starke privat 15
35 Synke Mesenholl privat 15
36 Büchel/Altstadt aus Film submedia producties www.buechel-aachen.de 16/17
37 Team SEGA SEGA 18
38 Team Stadt Andreas Hermann Stadt Aachen 18
39 Rudolf Kühn, Marc Beus aus Film submedia producties www.buechel-aachen.de 19
40 Parkhaus Büchel Andreas Hermann Stadt Aachen 20
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SKETCH-NOTE-VORLAGE
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