WORKSHOPS & PERFORMANCES 1 - 11. AUGUST 2018 MÜNCHEN PRESSEINFORMATION - Tic ke t s - Munich Accueil
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WORKSHOPS & PERFORMANCES
1. – 11. AUGUST 2018
MÜNCHEN
PRESSEINFORMATION
Infor ma tionen
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Tickets
www .muenchentic ket.deDance away with us this summer! Die Kanadierin Louise Lecavalier – weißblonde Ikone und Frontfrau von Edouard Locks Ko mpanie LaLaLa Human Steps – sprengte die physischen Gesetze des zeitgenössischen T anzes mit einer bis heute ihresgleichen suchenden T echnik, atemberaubender Präzision und voller explosiver Dynamik. Zur Eröffnung der TANZWERKSTATT EUROPA ist ihre Arbeit „Battleground“ zu sehen – ein absolutes Muss für alle Tanz-Fans! Mit Lisbeth Gruwez wunderbar getanzter Liebeserklärung an die Musik von Bob Dylan und der Uraufführung von Sabine Glenz neuer Arbeit „Rhizom“, ein choreografisches Konzert mit den Schlagzeugern der Münchner Philhar moniker, kann ma n z wei faszinierend unterschiedliche Arten erleben, wie T anz sich mit Musik auseinandersetzt. Weitere bekannte Größen der internationalen Choreografen-Szene stehen auf dem diesjährigen Programm der TANZWERKSTATT EUROPA: der Belgier Jan Martens bewe gt sich in seiner choreografischen Collage zwi schen Aut hentizit ät, Coolness, Humor und Melancholie. In „Faits et gestes“ von Noé Soulier improvisieren die T änzer zur Organisation barocker Kompositionsmuster in der Musik von Johann Sebastian Bach und Johann Jakob Froberger. Willi Dorner verbindet in seiner P erformance „one “ raffiniert und mit viel Ironie die „einwortgedicht e“ von Heinz Gappma yr mit der P räsenz und Bewe gung z we ier T änzer. Louise Vanneste und Zsuzsa Rózsavölgyi si nd z wei j unge Choreografinnen, denen die Zukunft des T anzes gehört. Eingebettet in eine dichte, fesselnde Membran aus Sound und Licht nimmt die Belgierin Vanneste den Zuschauer mit auf eine berauschende Reise voller Energie und elektrisierendem Tanz. Die Ungarin Rózsavölgyi schlüpft in „1.7“ in verschiedene Rollenbilder der modernen Frau und zeigt, wa s es bedeutet, heutzutage in eine m weiblichen Körper zu leben und mit de m weibl ichen Körper zu kommunizieren. Jedes Jahr kommen vielversprechende Tänzer und Choreografen aus der ganzen Welt nach München, um in den Workshops der TANZWERKSTATT EUROPA zu trainieren und eigenes Material auszuprobieren. In diesem Jahr wird die Bühne der Muffathalle erneut mit der Open Stage einen Abend lang für künstlerische Beiträge ausgewählter Workshop-T eilnehmer geöffnet. Zum Abschluss der diesjährigen Ausgabe stehen die T eilnehmer und ihre Dozenten selbst auf der Bühne und präsentieren im Rahmen der Final Lecture die Ergebnisse ihrer Workshops. Für alle, die Lust haben, selbst zu tanzen, unterrichten internationale Tänzer, Choreografen und Dozenten auch in diese m S ommer wieder ein hochkarätiges und abwec hslungsreiches Workshop-Programm. Es werden Kurse in verschiedenen zeitgenössischen T anz- und Improvisationstechniken angeboten – vom absoluten Anfänger bis zum Profi-Tänzer ist für jeden, der sich für zeitgenössischen Tanz begeistert, etwa s dabei!
PERFORMANCES
1. & 2. August 2018 ^ 20.30 H
Muffathalle
Louise Lecavalier (CA) Battleground
Eröffnung
3. August 2018 ^ 20.30 H
Theater HochX
Jan Martens (BE) ODE TO THE ATTEMPT (a solo for myself)
4. August 2018 ^ 20.30 H
Muffathalle
Lisbeth Gruwez / Voetvolk (BE) Lisbeth Gruwez dances Bob Dylan
5. August 2018 ^ 20.30 H
Theater HochX
Zsuzsa Rózsavölgyi (HU) 1.7
6. August 2018 ^ 20.30 H
Muffathalle
Who’s next? – Open Stage
7. August 2018 ^ 20.30 H
8. & 9. August 2018 ^ 18.30 H
Schwere Reiter
Sabine Glenz (DE) Rhizom – Ein choreografisches Konzert mit den Schlagzeugern
der Münchner Philharmoniker
Uraufführung
8. August 2018 ^ 20.30 H
Muffathalle
Louise Vanneste / Rising Horses (BE) Gone in a heartbeat
9. August 2018 ^ 20.30 H
Theater HochX
Cie. Willi Dorner (AT) one
10. August 2018 ^ 20.30 H
Muffathalle
Noé Soulier (FR) Faits et gestes
Infor ma tionen
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Tickets
www .muenchentic ket.deLECTURES
31. Juli 2018 ^ 17.30 H
Tanztendenz
Schnupperworkshops mit Qui m Bigas & Henry Montes
Eintritt frei
19.00 H
Tanztendenz
Opening Lecture
Eintritt frei
11. August 2018 ^ 20.30 H
Muffathalle
Final Lecture & Abschlussparty
Eintritt frei
WORKSHOPS
INTENSIVES
Hildegard De Vuyst (BE) The mystery of dramaturgy
Quim Bigas (ES) Back to low & Low Ground
Kris Verdonck (BE) Between the object and the body
Andro s Zin s- B row ne (B E ) F eed ing
CONTEMPORARY DANCE
Stephan Herwig (DE) Contemporary dance
Henry Montes (UK) The weight of space
Charlie Morrissey (UK) From the ground up & Moving, seeing and being seen
B o smat Nossa n (IL) Gag a/Dancers
Virginie Roy (FR/AT) INTER/CORPO/REALITY
Katja Wachter (DE) Contemporary dance
BODYWORK
Veronica Fischer (DE) beWEGen – Feldenkrais Intensive
Daphne Stroth mann (DE) Shad ow Yo ga
Chiang-Mei Wang (TW/DE) Tai-Chi Dao-Yin
Infor mationen zum Pr ogra mm & zur An mel dung
www.jointadventures.netLOUISE LECAVALIER (CA)
„BATTLEGROUND“
1. & 2. August 2018 ^ 20.30 H ^ Muffathalle
Eröffnung
VVK 18,-/13,-EUR
AK 20,-/15,-EUR
(c) Katj a Il ln er
Die Kanadierin Louise Lecavalier, 18 Jahre Frontfrau und Ausnahmetänzerin der
Extreme bei LaLaLa Human Steps, entwickelt seit 2006 eigene choreografische
Arbeiten. Inspiriert von Italo Calvinos „Il cavaliere inesistente“ lotet sie in
„Battleground“ gemeinsam mit dem T änzer Robert Abubo die Mysterien des
verhüllten, verkapselten und aufgerüsteten Körpers aus. Die Bühne wird zum Ring
und Schauplatz e wiger Schlachten z wi schen H eld und Anti-Held. Zu den treibenden
Live -Beats des kanadischen Ko mponisten Ant oine Berthiaume werden Bewe gung und
T anz – springend, stolpernd, schwankend, rutschend – zur einzigen Möglichkeit zu
existieren.
Louise Lecavalier begann 1981 in der Produktion “Oranges” ihre Karriere als
Ausnahmetänzerin bei Edouard Locks LaLaLa Human Steps. Die platinblonde Ikone
war fast 2 Jahrzehnte Aushängeschild der Kompanie und machte diese mit ihrer
atemberaubenden Technik und P räzision welt berühmt. Während dieser Zeit arbeitete
Lecavalier u.a. mit David Bowie, Carole Laure, Donald Weikert, Frank Zappa, dem
Ensemble Modern, T adao Ando oder Kathryn Bigelow zusammen. 1999 beendete sie
ihre Arbeit mit LaLaLa Human Steps und kehr te 2003 im Rahmen einer Arbeit mit
dem Choreografen und Tänzer Tedd Robinson auf die Bühne zurück. 2008 kreierte sie
zusammen mit Benoît Lachambre „Is You Me“ für das Festival T ransAmériques in
Montreal. 2009 tanzte sie in Nigel Charnock’s „Children“ und in Edouard Locks „A
Fe w Minutes of Lock“. Die P roduktionen tourten welt weit. 2011/2012 feierte ihre
erste eigene Arbeit „So Blue“ am tanzahaus nrw in Düsseldorf Premiere. 2016 folgte
„Battleground“. In diesem Jahr choreografierte Lecavalier einen Ausschnitt für die
Produktion „Les Marguerit(e)s“ am Espace GO in Montreal. Im Jahr 1983 erhielt sie
als erste Kanadierin einen Bessie Award in New York.JAN MARTENS (BE)
„ODE TO THE ATTEMPT (a solo for myself)“
3. August 2018 ^ 20.30 H ^ Theater HochX
VVK 15,-/10,-EUR
AK 18,-/13,-EUR
(c) Phile Deprez
Nach „T HE DOG DAYS ARE OVER“, eine Gruppenarbeit für 8 T änzer, war die
Arbeit an einem Solo für Jan Martens wie nach Hause zu ko mme n. Zugleich ist es
i mmer ein Ka mpf mit sich selbst, alleine auf der Bühne zu stehen, was wiederum das
Schaffen von Kunst ausmacht: Man hat et wa s zu sagen, am nächsten T ag stellt man
alles in Frage. Martens Solo ist eine choreografische Collage, die Einblicke in seine
Gedankenwelt und seinen Co mputer, und damit auch in seine Arbeits- und
Lebensweise gibt: Authentizität, Manipulation, Coolness, Perfektionismus, Humor
und Melancholie sind die Pole, zwisc hen welchen sich der belgische T änzer und
Choreograf bewegt.
Jan Martens studierte an der Fontys Dance Academy in Tilburg und schloss 2006 sein
T anzstudium a m Artesi s Royal Conservatoire in Ant werpen ab. Seit 2010 entwickelt
er eigene choreografische Arbeiten. Die Basis seines Schaffens ist der Glaube daran,
dass jeder Körper kommunizieren kann, dass j eder Körper etwas zu sagen hat.
Martens ver wendet und stellt bestehende Idiome i n einen anderen Kontext, um daraus
neue Ideen zu ent wicke ln. Mit j eder Arbeit versucht er, die Beziehung z wisc hen
Publikum und Darsteller neu zu zeichnen. In seiner ersten Show „I CAN RIDE A
HORSE WHILST JUGGLING SO MARRY ME“ (2010) portraitierte er junge Frauen
i m Zeitalter der sozialen Netz werke. Es folgten z wei Liebes-D uette: „A SMALL
GUIDE ON HOW TO TREAT YOUR LIFETIME COMPANION” (2011) und „SWEAT
BABY SWEAT” (2011). Danach entstanden drei Arbeiten über ungewöhnliche
Schönheit: „BIS“ (2012) für die 62-Jährige Truus Bronkhorst, „LA BETE“ (2013) für
die Jungschauspielerin Joke Emmers und „VICT OR“ (2013), ein Duett für einen
Jungen und einen Mann. In „THE DOG DAYS ARE OVER” (2014) konzentrierte sich
Martens auf das Springen als Bewegung in der Gruppe. 2017 choreografierte er
„M AN MADE “ für das Dance On Ense mble, so wie „RU LE OF T HREE“, eine
Zusammenarbeit mit dem Sound-Künstler NAH. Bis 2021 ist Martens „Creative
Associate“ bei deSingel in Antwerpen, noch bis Ende des Jahres „Artiste Associé“ am
CDCN Le Gymnase in Roubaix, Nord-Pas-de-Calais.LISBETH GRUWEZ / VOETVOLK (BE)
„LISBETH GRUWEZ DANCES BOB DY LAN“
4. August 2018 ^ 20.30 H ^ Muffathalle
VVK 18,-/13,-EUR
AK 20,-/15,-EUR
(c) Luc Depreitere
„Lisbeth Gruwez Danc es Bob Dylan“ ist ein Liebesbekenntni s an die Musik Bob
Dylans und ein Plädoyer für die befreiende Kraft körperlicher Ekstase. Während der
Musiker Maarten Van Cauwenberghe von einer Schallplatte zur nächsten wechselt,
tanzt Lisbeth Gruwez, langj ährige Muse des renommierten Choreografen Jan Fabre.
Zwei Menschen werden durch die Songs Dylans verbunden, Kommunikation ohne
Worte. Der Abend klingt schließlich aus in die Nacht, wenn die P arty z u Ende ist, die
Gäste gehen, und nur noch ein Individuum auf der Tanzfläche zurückbleibt –
ungestört, verloren im Dialog mit der Musik.
Die belgische Choreografin und T änzerin Lisbeth Gruwez studierte klassische s
Ballett am Stedelij k Instituut voor Ballet in Ant werpen, bevor sie eine Ausbildung in
zeitgenössischem Tanz bei P.A.R.T.S. in Brüssel absolvierte. Nach ihrem Abschluss
tanzte sie seit 1999 u.a. bei Jan Fabre, Ultima Vez/ Wim Vandeke yb us, Jan Lauwers/
needcompany und Sidi Larbi Cherkaoui. 2004 kreierte Fabre das Solo „Quando
l‘uo mo principale è una donna“ mit ihr und für sie. 2007 gründete sie mit dem
Komponisten und Musiker Maarten Van Cauwenberghe ihre eigene Kompanie
Voetvolk. Beide lernten sich im Rahmen ihrer Zusammenarbeit für Fabre kennen. Ihre
Arbeiten sind ein fortwährender Dialog zwischen körperlicher und auditiver
Bewe gung: Sie leiten sich gegenseiti g an, um eine S ymbiose z wische n Bewe gung,
Bild und Sound zu kreieren. Voetvolk hat bis j etzt 10 P roduktionen ent wic kelt, die
u.a. beim Festival d’Avignon, im Guggenheim Museum Bilbao oder bei der Biennale
in Venedig gezeigt wurden. Voetvolk ist und war „co mpany in residence“ bei:
Troubleyn/ Jan Fabre, Royal Museum of Fine Arts Antwerpen, Royal Flemish T heatre
und Les Brigittines in Brüssel, Arts Centre BUDA in Courtray, STUK in Leuven,
so wie Le Quartz – Scène Nationale de Brest.ZSUZSA RÓZSAVÖLGYI (HU)
„1.7“
5. August 2018 ^ 20.30 H ^ Theater HochX
VVK 15,-/10,-EUR
AK 18,-/13,-EUR
(c) Zsófia Hevér
1.7 ist kein neues Smartphone, sondern die durchschnittliche Geburtenrate in Europa.
Die Ungarin Zsuzsa Rózsavölgyi untersucht in „1.7“ auf sehr humorvolle und
provokante Weise den weiblichen Körper und seine Rolle in der Gesellschaft. Was
bewirke n Werbung, Medien, Traditionen und reiner Blödsinn? P ersönlich und ohne
Rücksicht auf T abus schlüpft Rózsavölgyi in verschiedene Rollenbilder der modernen
Frau und zeigt, wa s es bedeutet, heutzutage in einem weiblichen Körper zu leben und
mit dem weiblichen Körper zu kommunizieren. Soll Frau ihren Körper in den Dienst
der Gesellschaft stellen, um die Geburtenrate zu erhöhen – oder lässt sich dieses
Problem doch besser mit Immigration lösen?
Zsuzsa Rózsavölgyi studierte bei SEAD in Salzburg und bei P.A.R.T.S. in Brüssel
zeitgenössischen T anz. 2004-2009 tanzte sie bei Anne T eresa De Keersmaekers
Kompanie Rosas. Sie arbeitete außerdem mit den Choreografen T homas Hauert,
T hierry de Mey und David Za mbrano. Seit 10 Jahren ent wickelt sie eigene
Choreografien. Sie interessiert die Arbeit mit visuellen Künstlern und die
Verwe ndung digitaler T echnologien. Rózsavölgyi unterrichtet regelmäßig. Basierend
auf ihrem Studium in Creative Coaching kombiniert sie Coaching-Techniken mit
ihren Erfahrungen als Tanzkünstlerin und integriert diese in ihre Lehrtätigkeit.SABINE GLENZ (DE)
„RHIZOM“
Ein choreografisches Konzert mit den Schlagzeugern der Münchner Philhar moniker
Uraufführung
7. August 2018 ^ 20.30 H & 8.& 9. August 2018 ^ 18.30 H ^ Schwere Reiter
VVK 18,-/13,-EUR
AK 20,-/15,-EUR
(c) Franz Kimmel
Das Ende einer Handlung/Be we gung ist i mme r der Beginn eines neuen Zusa mme n -
spiels. Die Folge daraus ist Unvollständigkeit in dem Sinne, dass Sequenzen nie zu
ihre m Abschl uss ko mmen, sondern sich selbst erneuern, in etwas Ne ue m münden. In
der neuen Arbeit der Choreografin Sabine Glenz fügen sich Musik, Sound und
Bewe gung zu eine m le bendigen Organ. Bindungen werden eingegangen, choreo -
grafische Verfahren organisieren sich selbst, spielerisch ergeben sich kollektive
Gebilde und lösen sich wieder auf – eine Ordnung des Vielen entsteht. In Reaktion
auf „T hree Constructions“ von John Cage – ein musikalischer Erlebnisraum, in dem
das Verhältnis zwi sche n Künstler, Interpret und Rezipient autonom und hierarchielos
ist, sowie die flächige n „Interludes“ des Komponiste n und Musi kers Robert Merdzo
kreiert Glenz mit ihren T änzerinnen und T änzern feine Adern z wisc hen Akusti k und
Bewe gung, die von nirgend wo herko mmen, sc heinbar endlos sind, im Nic hts
verschwinden, sich trennen, um neue Achse n und Verzwei gunge n zu bilden.
Sabine Glenz ent wicke lt seit 2004 abendfüllende Soli, Duette und Gruppenstücke, die
auf Festivals, u. a. bei den Rencontres Essonne Danse und Les Repérages in
Frankreich, T anz werkstatt Europa, DANCE in München und a m T anzquartier Wien
präsentiert wurden. 2012 erhielt sie den Förderpreis T anz der Landeshauptstadt
München. 2015 begann sie die choreografische Folge „Der Abstand der Dinge“.
„Vervielfältigung“ (2015) ist der erste Teil dieser Trilogie begehbarer Installationen.
Es folgten 2016 „Isolation“, im Jahr darauf „Ordnung“. Den Inhalten ihrer Arbeiten,
wie Anwesenheit und Ab we senheit körperlicher Präsenz und die eigene Positio-
nierung in Räumen, Situationen, Gruppierungen, begegnet sie mit der Sprache des
Körpers. Ihre Arbeit selbst konfrontiert sie mi t visuellen Kunst forme n wie
Fotografie, Film, Malerei.LOUISE VANNESTE / RISING HORSES (BE)
„GONE IN A HEARTBEAT“
8. August 2018 ^ 20.30 H ^ Muffathalle
VVK 18,-/13,-EUR
AK 20,-/15,-EUR
(c) Arnaud Gernier
Ein Quadrat formt die Bühne für Louise Vannestes „Gone in a heartbeat“. An der
Schnittstelle von choreografischem Schreiben und Instinkt finden vier Solos gleich-
zeitig im Raum statt. In ihrer Unabhängigkeit und Autono mie, im experimentellen
Spiel aus Mitgefühl, Macht, Teilen und Stehlen beeinflussen sich die Tänzerinnen
i mmer wieder gegensei tig. Eingebettet in eine dichte, fesselnde Membran aus Sound
und Licht nimmt der Abend den Zuschauer mit auf eine berauschende Reise voller
Energie und elektrisierendem Tanz.
Nachdem sie mit klassischem Ballett begonnen hatte, entschied sich die Belgierin
Louise Vanneste für ein Studium in zeitgenössischem Tanz bei P.A.R.T.S. in Brüssel.
Ein Stipendium der SPES Foundation ermöglichte ihr einen Aufenthalt in New York,
wo sie u.a. mit der T risha Brown Dance Co mpany trainierte. Zurück in Europa
beginnt sie, eigene Choreografien in Zusammenarbeit mit Künstlern anderer
Disziplinen zu ent wic keln: Cédric Dambrain & Antoine Chessex (Musik), Stéphane
Broc (Viedeo), Arnaud Gerniers & Benjamin van T hiel (Lichtdesign), Stephan
Balleux (Malerei). 2008 entstand ihr erstes Gruppenstück „Sie ko mmen“. Es folgte
das Solo „HOME“, das T rio „P ersona“, so wie das Duo „Black Milk“, für das sie 2013
mit dem belgischen Prix de la Critique ausgezeichnet wurde. 2014 präsentiert sie ihre
erste Videoinstallation „Going West“, gefolgt von „Gone in a heartbeat“ 2015 beim
Kunstenfestivaldesarts. 2017 feierte ihre neueste Arbeit „Therians“ im Rahmen der
Rencontres Chorégraphiques Internationales de Seine-Saint-Denis Premiere. Aktuell
ist Vanneste u.a. „associated artist“ bei Charleroi Danses (2017-2020) in Brüssel und
am Théâtre de Liège (2018-2022).CIE. WILLI DORNER (AT)
„ONE“
9. August 2018 ^ 20.30 H ^ Theater HochX
VVK 15,-/10,-EUR
AK 18,-/13,-EUR
(c) Lisa Rastl
In „one“ verbindet der österreichische Choreograf Willi Dorner raffiniert und mit
viel Ironie die „einwortgedichte“ von Heinz Gappma yr mit der P räsenz und Bewe gung
z weier T änzer. Gappmayr war bildender Künstler und ein wic htiger Vertreter der
Konkreten und Visuellen Poesie. Eine Live-Cam überträgt die präzise Interaktion der
T änzer mit dem Werk Gappma yrs auf eine Leinwa nd. Auf diese Weise ni mmt der
Zuschauer an den Überlegungen, Formeln und Berechnungen teil. Reduziert,
formel haft und ironisch i m U mgang wird die Aktion zum Bild. Der P erformance -
Raum zur Schnittstelle z wischen leiblicher und virtueller Realität.
Willi Dorner gründete seine in Wien ansässige Cie. Willi Dorner 1999. Neben der
Ent wic klung von T anz-P erformances interessi ert es Dorner, Veranstaltunge n zu
kreieren, die dem Publikum die Möglichkeit neuer Erfahrungen, Einsichten und eine
differenzierte Wahrnehmung des täglichen Lebens geben. Seine interdisziplinären
Arbeiten entstehen in Zusammenarbeit mit Künstlern und Wissenschaftlern aus den
verschiedensten Gebieten. Die Projekte der Cie. Willi Dorner touren weltweit und
waren u.a. zu sehen bei den Wiener Festwochen, Wien Modern, Musica Strasbourg,
Biennale de Danse du Val-de-Marne, Festival de Marseille, Festival TransAmériques
Montreal, Dance Umbrella London, Springdance Utrecht, T anz im August Berlin,
Theater der Welt Essen, Crossing the Lines New York und b:om Südkorea.NOÉ SOULIER (FR)
„FAITS ET GESTES“
10. August 2018 ^ 20.30 H ^ Muffathalle
VVK 18,-/13,-EUR
AK 20,-/15,-EUR
(c) Chiara Valle Valomini
„Faits et gestes” des französischen Tänzers und Choreografen Noé Soulier erforscht
unterschiedliche Aspekte von Bewegung: praktische, zielorientierte Handlunge n,
abstrakte choreografische Sequenzen oder kommunikative Gesten. Die T änzer impro-
visieren in Soli, Duetten oder Gruppen. Die Organisation barocker Kompositions-
muster in der Musik von Johann Sebastian Bach und Johann Jakob Froberger dient
dabei als Inspiration. Die Komposition der Be wegungen basiert auf eine m gesetzten
Regel wer k und den Entscheidunge n der T änzer, so dass j eder Abend eine neue
Choreografie, ein neues Erlebnis bedeutet.
Geboren in Paris studierte Noé Soulier an der National Ballet School of Canada und
bei P.A.R.T.S. in Brüssel. Er hat einen Master in Philosophie an der Sorbonne Paris
IV absolviert und nahm am Residency-Programm „Le Pavillon“ des Palais de Tokyo
teil. 2010 wurde Soulier mit dem ersten P reis beim Wettbewerb Danse Élargie ausge-
zeichnet, der vom Théâtre de la Ville in Paris und vom Musée de la Danse veran-
staltet wird. Seit 2014 ist Soulier „associated artist“ a m CN D Centre national de la
danse in P antin, sowie am CDCN T oulouse/Occitanie (2016-2018). In seinen konzep-
tuellen Projekten, z.B. sein Buch „Actions, Movements and Gestures” oder die Per-
formance „Movement On Movement”, untersucht und beschreibt er Möglichkeiten,
Bewe gung wahrzunehmen, um den Körper unterschiedlich zu erfahren. Seine Choreo-
grafien „Removing”, „Faits et gestes”, „Second Quartet” für die Kompanie L.A.
Dance Project, „From Within” oder seine neue Arbeit „The Waves”, versuchen über
Bewe gung, die sich auf abwesende Gegenstä nde oder Situationen richtet, das körper-
liche Gedächtnis des Zuschauers zu aktivieren. Die choreografierte Ausstellung
„Performing Art” im Centre Pompidou in Paris dreht die übliche Position des Tanzes
im Museum um, indem die Installation einer Auswahl bestimmter Werke der Samm-
lung von professionellen Kunst händlern auf der Bühne choreografiert wird.SCHNUPPERWORKSHOPS
& OPENING LECTURE
31. Juli 2018 ^ ab 17.30 H ^ Tanztendenz
Eintritt frei
Für alle, die zeitgenössischen T anz einmal ausprobieren wollen, bieten wir
kostenlose Schnupper workshops in Contemporary Dance an bei Quim Bigas (ES) und
Henry Montes (UK).
Formlose Anmeldung unter l.schubert@jointadventures.net. Das Angebot gilt nur für
diejenigen, die noch nicht für einen der beiden Workshops angemeld et sind!
Zum Auftakt geben die Dozenten im Anschluss ab 19.00 H eine kurze Einführung in
Inhalt und Aufbau ihrer Kurse. Danach findet ein kleiner Empfang mit Buffet statt.
Eingeladen ist jeder, der sich für Tanz interessiert!
WHO’S NEXT? – OPEN STAGE
6. August 2018 ^ 20.30 H ^ Muffathalle
VVK 15,-/ 10,- EUR
AK 18,-/ 13,- EUR
Jedes Jahr kommen vielversprechende Tänzer und Choreografen aus der ganzen Welt
nach München, um in den verschiedenen Workshops und Labs der TANZWERKSTATT
EUROPA zu trainieren und eigenes choreografisches Material auszuprobieren. Einen
Abend lang öffnen wir die Bühne der Muffathalle für ausge wä hlte künstlerische
Beiträge der diesjährigen T eilnehmer. Mit der Open Stage bekommen junge Künstler
die Gelegenheit, ihre Stücke bz w. choreografisches Material dem Münchner P ublikum
zu zeigen. Das Format bietet die einmalige Möglichkeit, sich auf Neues einzulassen,
sich inspirieren zu lassen und neben bereits etablierten Künstlern neue künstlerische
Arbeiten zu entdecken. Who’s next?
FINAL LECTURE & ABSCHLUSSPARTY
11. August 2018 ^ 20.30 H ^ Muffathalle
Eintritt frei
Zum Abschluss der TANZWERKSTATT EUROPA überrascht jedes Jahr aufs Neue die
Final Lecture. Die Kursteilnehmer und die Dozenten präsentieren die
Arbeitsergebnisse der einzelnen Workshops und Labs. Zum Zuschauen ist jeder
herzlich eingeladen! Im Anschluss kann bei der legendären Abschlussparty bis in die
frühe n Morgenstunden gefeiert und weitergetanzt werden!
Jeweils 1 Zähl karte pro P erson ist ab 20.00 H nur an der Abendkasse erhältlich.TICKETS
Vorverkauf
Für alle Vorstellungen der T ANZWERKT ATT EUROP A erhalten Sie T ickets über
München Ticket:
> +49 89 54 818181
> www. mue nchentic ket .de
> sowie an allen bekannten VVK-Stellen
Die Abendkasse öffnet j eweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Gegen Vorlage eines gültigen Nachweises erhalten Schüler, Studenten bis zum 30.
Lebensj ahr, Senioren ab dem 65. Lebensj ahr, Arbeitslose, Schwerbehinderte,
Mitglieder des BLZT und Workshop-Teilnehmer der TANZWERKSTATT EUROPA an
den VVK-Stellen und der Abendkasse ermäßigte T ickets.
Festivalpässe
Je nach Verfügbarkeit kann man sich seinen Festivalpass nach Wahl
zusammenstellen.
SMALL > 3 Vorstellungen – 30,- EUR
MEDIUM > 5 Vorstellungen – 45,- EUR
LARGE > alle Vorstellungen – 64,- EUR
Bestellung ausschließlich per E-Mail: f.jaecksch@jointadventures.net
ORTE
Muffathalle – Zellstraße 4, 81667 München
Theater HochX – Entenbachstraße 37, 81541 München
Schwere Reiter – Dachauer Straße 114, 80636 München
Tanztendenz – Lindwurmstraße 88 (5.OG), 80337 MünchenSUPPORT
Veranstalter >
JOINT ADVENTURES – Walter Heun
Gefördert durch das >
Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Mit freundlicher Unterstützung >
Bayerischer Landesverband für Zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des
Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst; Bezirk Oberbayern;
Bundeskanzleramt Österreich – Kunst/Kultur; Institut Français und das französische
Ministerium für Kultur und Kommunikation;
Partner >
Muffat werk; T anztendenz Münche n e.V.; Schwere Reiter T anz; T heater HochX
Dank an >
Prinzregententheater
Pressekontakt >
Friederike Jäcksch
Tel +49 89 189 31 37 13
E-Mail f.jaecksch@jointadventures.net
Pressefotos >
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geschützt. Die Ver wendung ist zu P ressezwec ken und mit Angabe des Bildcredits
honorarfrei erlaubt.
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