19 Punkte! Benoît Violier ist GaultMillaus "Koch des Jahres 2013" - Schweizer Illustrierte
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GaultMillau 2013
19 Punkte! Benoît Violier ist GaultMillaus
«Koch des Jahres 2013»
Was für ein Einstand! Benoît Violier, in Crissier Nachfolger der «Legenden» Frédy
Girardet und Philippe Rochat, begeistert vom ersten Tag an Gäste und Berufskollegen.
Auch der GaultMillau Schweiz applaudiert: Violier ist mit der Höchstnote 19
«Koch des Jahres 2013».
Von Urs Heller, Chefredaktor GaultMillau Schweiz
Seit 1. April ist Benoît Violier, 41, in Crissier der Boss. Er steht mit 22 Köchen in einer neu ge-
bauten, faszinierend schönen Küche und legt fünfmal im Jahr eine neue Karte auf. Die ersten
drei hat der GaultMillau wiederholt und mit wachsender Begeisterung getestet. Chefredaktor
Urs Heller: «Hervorragend. Ihm den 19. Punkt vorzuenthalten, wäre ein Fehlurteil.» Natürlich
ist der Aufstieg in den Koch-Olymp auf den ersten Blick raketenhaft, aber der Eindruck täuscht.
Violier, der begeisterte Hochgebirgs-Jäger, hat jahrelang für Frédy Girardet und Philippe Rochat
(als Küchenchef) gearbeitet. Seine früheren Chefs haben ihm schon immer ein ausserordent
liches Talent attestiert. Und ein gutes Händchen für erstklassige Mitarbeiter: Im vollständig um-
gebauten «Hôtel de Ville» ist ein herausragend gutes Team am Werk. Vorgänger Philippe Rochat
wird für seine herausragende Arbeit als GaultMillaus «Aussteiger des Jahres» noch besonders
geehrt.
Sechs Köche stehen nun mit 19 Punkten an der Spitze der Schweizer Gastronomie: Benoît
Violier (Crissier VD), Andreas Caminada (Fürstenau GR), Philippe Chevrier (Satigny GE),
André Jaeger (Schaffhausen), Didier de Courten (Sierre VS) und Bernard Ravet (Vufflens-le-
Château VD).
18 Punkte für Heiko Nieder im «Dolder»
Auch in der Deutschschweiz macht ein Chef einen grossen Sprung nach vorn: Heiko Nieder vom
«The Restaurant» im «The Dolder Grand». Ein hervorragender Koch, der nichts, aber auch gar
nichts dem Zufall überlässt, jeden einzelnen Gang intensiv austestet und sich deswegen auch
recht gewagte Kombinationen erlauben kann. Nieder steigt hoch auf 18 Punkte, ist nach dem
Wegzug von Marcus G. Lindner (nach «The Alpina» Gstaad) die neue Nummer 1 in der grossen
Stadt. So hoch geratet sind in der näheren Umgebung nur Hans-Peter Hussong («Wirtschaft zum
Wiesengrund», Uetikon am See) und Rico Zandonella («Rico’s Kunststuben», Küsnacht). Auch
Zandonella hat ein sehr wichtiges Jahr hinter sich: Er hat das Erbe von Horst Petermann end-
1gültig angetreten. Im Restaurant ist es lässiger, unbekümmerter und preiswerter geworden; in
der Küche wird genauso diszipliniert und knallhart gearbeitet wie beim berühmten Vorgänger.
Complimenti!
Die beiden anderen «Aufsteiger des Jahres»: In der Romandie hat David Tarnowski («Le Mon-
tagne», Chardonne VD) einen weiteren Punkt erobert (17). Im Tessin kennen alle Gourmets und
Jetsetter in «da Enzo» in Ponte Brolla den Signor Enzo (Andreatta), ein zugegebenermassen
hervorragender Gastgeber. Der GaultMillau ehrt den stillen Mann im Hintergrund, Küchenchef
Andrea Cingari. Was der Dalsass-Schüler selbst im grössten Hochsaison-Stress leistet, beein-
druckt und ist neu 16 Punkte wert. Die «Entdeckungen des Jahres»: Beat Walker und Marco
Helbling führen hoch über dem Dörfchen Gurtnellen und der Gotthard-Autobahn mit viel Liebe
und «Älplerchoscht» das «Gasthaus im Feld» – eine «Trouvaille» und mit 14 Punkten bewertet.
Georges Lelièvre hat bei grossen Chefs (Georges Wenger, Bernard Ravet) gearbeitet und ist jetzt
selbst gross in Form: 15 Punkte für seine über dem Lac Léman gelegene «Auberge de l’Union»
in Arzier VD.
Hommage an die besten Schweizer Winzer
Auffallend bei den gegen 1000 Restaurantbesuchen der GaultMillau-Tester: Die besten Schwei-
zer Winzer bekommen auf den Karten der besten Schweizer Restaurants immer mehr Platz, wer-
den für die gewaltigen Fortschritte in den letzten Jahren belohnt. Dass bei GaultMillaus «Som-
melier des Jahres 2013» neben renommierten Produkten aus Frankreich, Italien und Spanien
das Beste aus der Bündner Herrschaft im jahrhundertealten Gewölbekeller liegt, ist kein Zufall:
Oliver Friedrich, freundlicher Maître und begabter Sommelier bei Andreas Caminada in Fürste-
nau GR, ist ein exzellenter Botschafter für Schweizer Wein; die Menüs seines berühmten Chefs
sind darauf abgestimmt.
Martin Dalsass ist ein herausragender Koch. Er ist neu im «Talvo» in St. Moritz-Champfèr zu
Hause und rockt das Engadin mit seiner Energie, mit den ständig neuen Gerichten auf seiner
mediterranen Karte. Der Südtiroler hat ein Herz für Raucher: Eine der rustikalen Stuben ist als
Fumoir deklariert. Dalsass gewinnt den «Prix Davidoff» und ist «The CigarMan of the Year».
Grosse Hotels, ausgezeichnete Hoteliers
Der GaultMillau ehrt überragende Hotels, die konsequent auf die Karte Gastronomie setzen. Als
«Hotel des Jahres» wurde das «Baur au Lac» in Zürich ausgezeichnet. Ein Familienhotel mit
168-jähriger Tradition. Gefeiert wurde der Waadtländer Küchenchef Laurent Eperon, der im «Pa-
villon» für 17 Punkte kocht und damit zu den besten Chefs der Stadt gehört. Ebenfalls geehrt
wurde der scheidende Direktor Michel Rey, der das Haus über 30 Jahre lang geprägt hat. Auch
der «Schweizer Star im Ausland» ist ein sehr erfolgreicher Hotelmanager: Jonas A. Schürmann
aus Egerkingen ist in Asien karrieremässig durchgestartet, führt zurzeit das «Mandarin Orien-
tal» in Hongkong mit 830 Mitarbeitern und nicht weniger als zehn Restaurants, die meisten mit
einem Michelin-Stern ausgezeichnet.
21000 Testessen für den Guide und die App
Für die 45 Testerinnen und Tester des GaultMillau Schweiz wars ein spannendes Jahr: Gegen
1000 Restaurants wurden besucht, um für den Guide und für die GaultMillau-App (erscheint mit
den letzten Updates im Dezember), die 842 besten Schweizer Restaurants zu finden, zu bewer-
ten und vor allem zu beschreiben. 79 Restaurants sind neu im GaultMillau. 73 Restaurants ha-
ben sich um einen Punkt verbessert. 39 Restaurants erfüllten die hohen Erwartungen nicht ganz
und müssen sich mit einer tieferen Bewertung begnügen.
Pressemitteilung und Bilder unter www.schweizer-illustrierte.ch/essen-trinken/gaultmillau2013
GaultMillau Schweiz, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Telefon 044 - 259 69 00, Oktober 2012
3Köche, die der GaultMillau 2013
besonders auszeichnet
Koch des Jahres:
Benoît Violier, Hôtel de Ville, Crissier VD (19)
Ihm die Höchstnote zu verweigern, wäre ein Fehlurteil. Benoît Violier tritt mit viel Selbst-
vertrauen, Talent und Engagement die Nachfolge der beiden Kochlegenden Frédy Girardet
und Philippe Rochat an. Sein Start in Crissier: Fulminant. Mit den besten Produkten. Mit
nur zwei Komponenten pro Gang. Mit einem tollen Team in der hypermodernen Küche.
Aufsteiger des Jahres in der Deutschschweiz:
Heiko Nieder, The Dolder Grand, The Restaurant, Zürich (18)
Sein Kochstil ist eigenwillig. Gearbeitet wird chirurgisch präzis. Dem Zufall überlässt
Heiko Nieder nichts. Wer bei ihm isst, muss sich darauf ganz einlassen, auf
Überraschungen gefasst sein, über verblüffende Einfälle schmunzeln. «The Restaurant»
heisst sein Lokal. Es macht «The Dolder Grand» richtig gross.
Aufsteiger des Jahres in der Westschweiz:
David Tarnowski, Le Montagne, Chardonne VD (17)
Der Mann hat Talent, und GaultMillau verfolgt seinen Werdegang seit Jahren
sehr aufmerksam. Jetzt ist David Tarnowski auf dem Höhepunkt: Er kocht risikofreudig,
beherrscht aber sein Metier meisterlich. Kulinarische Raffinesse, serviert in einem
sympathisch-unkomplizierten Restaurant.
Aufsteiger des Jahres im Tessin:
Andrea Cingari, Da Enzo, Ponte Brolla TI (16)
Den Boss kennen alle: Enzo (Andreatta)! Höchste Zeit, sich den Namen seines Küchen-
chefs zu merken: Andrea Cingari, nervenstark und stressresistent, glänzt in allen Disziplinen.
Der Dalsass-Schüler verwandelt das Jetset-Restaurant von Ponte Brolla in ein echtes
Gourmet-Restaurant. Seine Leidenschaft: Pasta, Pesce, im Herbst Wild und Trüffel.
4Entdeckung des Jahres in der Deutschschweiz:
Beat Walker und Marco Helbling, Gasthaus im Feld, Gurtnellen UR (14)
«Älplerchoscht» bieten die beiden Freunde Beat Walker (rechts) und Marco Helbling in
ihrem sympathischen Gasthof hoch über Gurtnellen und der Nord-Süd-Autobahn an.
Das ist krass untertrieben. Zwar prägen Uri und regionale Produkte ihre Küche.
Aber die Umsetzung ist einfallsreich, präzis, begeisternd. Eine echte Entdeckung eben.
Entdeckung des Jahres in der Westschweiz:
Georges Lelièvre, Auberge de l’Union, Arzier VD (15)
Der junge Chef aus Morges hatte erstklassige Lehrmeister: Georges Wenger,
Bernard Ravet. Jetzt ist Georges Lelièvre selbst der Boss, in einem hübschen Restaurant
in Arzier VD, mit einer traumhaft schönen Veranda zum Lac Léman. Seine Küche
ist aufwändig, ausgewogen und trotzdem kontrastreich.
Aussteiger des Jahres:
Philippe Rochat, Hôtel de Ville, Crissier VD (19)
Was sagt man zu einem Abschied, der eigentlich viel zu früh kommt? Merci, Chef!
Merci für grossartige Stunden in Crissier. Merci für die unerschrockene Art,
Frédy Girardets grosses Erbe anzutreten und jetzt so souverän an Benoît Violier
weiterzugeben. Merci für die vielen jungen Köche, die Rochat ausgebildet, geformt und
in die Selbstständigkeit entlassen hat. Ein grosser Abgang!
Sommelier des Jahres:
Oliver Friedrich, Schloss Schauenstein, Fürstenau GR (19)
Alles spricht von Andreas Caminada, dem Popstar der Schweizer Küche. Wir ehren seinen
Partner an der Front: Oliver Friedrich hat im Gewölbekeller von Schloss Schauenstein
gewaltig aufgerüstet. Vor allem die besten Bündner Winzer sind mit allen Jahrgängen und
Formaten vertreten. Den Empfehlungen des «Sommeliers des Jahres» kann man vertrauen.
Titelsponsoren S.Pellegrino und Acqua Panna gratulieren.
The CigarMan of the Year:
Martin Dalsass, Talvo by Dalsass, St. Moritz-Champfèr GR (18)
Die Nächte im «Talvo» vor der Toren von St. Moritz sind lang, ausgelassen, voller
kulinarischer Höhepunkte. Martin Dalsass ist eingezogen, mit seiner mediterran aus
gerichteten Küche, mit Dutzenden von Olivenölen, mit tausend Ideen. Und mit einem prall
gefüllten Humidor im «Salon Davidoff». Geniesser Dalsass ist «The CigarMan of the Year».
5Schweizer Star im Ausland:
Jonas A. Schürmann, Mandarin Oriental, Hongkong
Er hat Egerkingen verlassen, hat als Hotel-Profi Asien entdeckt und erobert. Heute führt
Jonas A. Schürmann mit grossem Erfolg das berühmte «Mandarin Oriental» in Hongkong
und damit 830 (!) Mitarbeiter. Der Boss ist Feinschmecker. Also gibts in seinem
Hotel nicht weniger als zehn Restaurants. Über den meisten leuchtet ein Stern.
Hotel des Jahres:
Baur au Lac, Zürich (17 & 13)
Das luxuriöse «Baur au Lac» ist «Hotel des Jahres». GaultMillau ehrt damit
zwei ganz besonders: «Pavillon»-Chef Laurent Eperon, der zu Zürichs besten Chefs
aufsteigt. Und den scheidenden Direktor Michel Rey, der das edle Haus im riesigen
Park über 30 Jahre lang mit seinem Stil und seiner Eleganz geprägt hat.
Pressemitteilung und Bilder unter www.schweizer-illustrierte.ch/essen-trinken/gaultmillau2013
GaultMillau Schweiz, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Telefon 044 - 259 69 00, Oktober 2012
6Der GaultMillau in den einzelnen Regionen
Zürich hat einen neuen 18-Punkte-Star
Heiko Nieder von «The Restaurant» im «The Dolder Grand» wird für seine herausragende Kü-
che belohnt. Der GaultMillau bewundert die Konstanz, die chirurgische Präzision und die fre-
chen Geschmackskombinationen des Chefs und ehrt ihn als «Aufsteiger des Jahres 2013» in der
Deutschschweiz. Auf 18-Punkte-Niveau kochen in Zürich noch zwei andere: Rico Zandonella,
der in «Rico’s Kunststuben» in Küsnacht Horst Petermanns Erbe souverän verwaltet und uns
mit einer eigenen Handschrift begeistert. Und Hans-Peter Hussong in der «Wirtschaft zum
Wiesengrund» in Uetikon am See.
Gefeiert wird noch in einem zweiten Zürcher Spitzenhotel: Das «Baur au Lac» ist Gault
Millaus «Hotel des Jahres»; der herausragend gute Küchenchef Laurent Eperon steigert sich auf
bemerkenswerte 17 Punkte.
Zwei junge Köche gilt es genau zu beobachten, denn ihnen trauen die Tester noch sehr viel
zu: Tobias Buholzer im Zürcher «Münsterhof» und Christian Kuchler im «Hirschen» in Eglisau
gehören mit neu 16 Punkten zur Schweizer Spitze. Überrascht sind wir nicht: beide waren schon
mal GaultMillaus «Entdeckungen des Jahres». Und: Den Kuchlers liegt das Kochen offensicht-
lich im Blut: Wolfgang Kuchler ist in Wigoltingen TG ein 18-Punkte-Chef.
Eine schlechte Nachricht gibts auch: Mit Marcus G. Lindner («Mesa», 18) hat der höchst
bepunktete Zürcher Koch die Stadt Richtung Gstaad («The Alpina») verlassen. Immerhin ist die
Nachfolge gut geregelt: Antonio Colaianni tritt an, ein bewährter 16-Punkte-Chef; der Wechsel
ist nach Redaktionsschluss erfolgt, also führen wir das «Mesa» korrekterweise «ohne Note» auf.
Im «Clouds» muss Chef David Martínez Salvany jetzt ohne Partner Colaianni auskommen; des-
halb setzten wir die Note 16 in Klammern.
«Frauen-Power» an der Limmat: Françoise Wicki zeigt im «Helvetia», dass man auch mit
unkomplizierter Bistro-Küche hoch punkten kann (15 Punkte). Kerstin Rischmeyer (früher
«Palace» Luzern) holt im «20/20» das Traditionsunternehmen Mövenpick zurück auf die gastro-
nomische Landkarte (14 Punkte zum Start).
Aufsteiger (7)
The Dolder Grand, The Restaurant, Zürich 18
Baur au Lac, Pavillon, Zürich 17
Gasthof Hirschen, Eglisau 16
Münsterhof, Zürich 16
Helvetia, Zürich 15
Pflugstein, Erlenbach 14
Il Giglio, Zürich 14
7Neu im Guide (10)
Clouds, Zürich (16)
Il Casale, Wetzikon 15
20/20 by Mövenpick Wein, Zürich 14
Ambassador à L’Opéra, Zürich 14
Greulich, Zürich 14
Taverne zur Krone, Dietikon 13
Al Giardino, Winterthur 13
Accademia del Gusto, Zürich 13
Il Tartufo, Zürich 13
Paneolio, Zürich 13
Basel-Stadt und Baselland: Fünf vielversprechende Neulinge
Die beiden «Stars» der Stadt sind blendend in Form: Peter Knogl in «Les Trois Rois» (Restaurant
Cheval Blanc) gehört zu den besten Chefs der Schweiz (18 Punkte). Tanja Grandits («Stucki»,
17 Punkte) ist wohl das grösste Talent im Land und steht vor dem Sprung nach ganz ganz oben.
Peter Moser («Les Quatre Saisons») macht wegen des Hotelumbaus mal Pause.
Fünf neue Chefs verdienen besondere Beachtung. Im «Viva!» in Oberwil kocht jetzt Patrick
Zimmermann. Der frühere «Stucki»-Chef ist nach einem Abstecher in die Romandie nach Basel
zurückgekehrt und verteidigt die 16 Punkte seines Vorgängers Erik Schröter mühelos. Schröter
steht jetzt im Basler «Matisse» am Herd, mit 15 Punkten; wie immer bei Chefwechseln ist die
«Start-Bewertung» eher vorsichtig. Beide Chefs haben Luft nach oben. Dominic Lambelet kocht
neu im «Ackermannshof» (14 Punkte). Denis Schmitt ist vom noblen «Eden au Lac» in Zürich
nach Bubendorf ins «Le Murenberg» gezogen (14 Punkte). Altmeister Pierre Buess (ex «Stucki»)
gibt mit dem erfahrenen Chef David Benoît in Riehen sein GaultMillau-Comeback («Land-
gasthof Riehen», 14 Punkte).
Wechsel im «Bad Bubendorf»: Gianluca Garigliano hat die «Osteria Tre» leider verlassen. Nach
Redaktionsschluss wurde die Nachfolge geregelt: Der erst 28-jährige Flavio Fermi, italienisch-
schweizerischer Doppelbürger mit Basler Vergangenheit, kehrt aus Bangkok zurück und über-
nimmt; wir setzen die Note 15 in Klammern.
Aufsteiger (1)
Schloss Binningen, Binningen BL 14
Neu im Guide (4)
Matisse, Basel 15
Ackermannshof, Basel 14
Le Murenberg, Bubendorf BL 14
Le Français im Landgasthof Riehen, Riehen BS 14
8Region Luzern und die Innerschweiz: Note 16 für Inderbitzin
In der Zentralschweiz legt einer kräftig zu: Fabian Inderbitzin, der Chef im «Belvédère» Hergis-
wil NW, hat die Tester mit seiner einfallsreichen Küche hell begeistert. Gute Ideen, gute Kombi-
nationen, starkes Team, Produkte aus der Region – er steigt in die 16-Punkte-Liga auf.
Der GaultMillau fahndet in jeder Ausgabe nach der «Entdeckung des Jahres 2013». Fündig
wurden die Tester in Gurtnellen UR. Beat Walker und Marco Helbling wirten hoch über dem Dorf
und der Gotthard-Autobahn im gepflegten «Gasthaus im Feld». Sie versprechen «Älpler-
Choscht», aber das ist ziemlich untertrieben: 14 Punkte für den Mut, in dieser Gegend so toll zu
kochen.
Einige Neulinge im Guide arbeiten an ausgesprochen privilegierter Lage: «Villa Honegg» in
Ennetbürgen NW, genauer auf dem Bürgenstock (14 Punkte). Und «Frutt Lodge & Spa» auf
Melchsee-Frutt OW (14 Punkte). Das gilt auch für die zwei wichtigsten Aufsteiger: Dorly Camps
(«Bergsonne», Rigi-Kaltbad) und Florian Gilges (Park Weggis, Zweitrestaurant Sparks) klettern
hoch auf 15 Punkte.
Nix Neues ganz oben: Franz Wiget vom «Adelboden» in Steinen SZ, «Koch des Jahres 2012»
hat die hohen Erwartungen mühelos erfüllt. Raphael Tuor («Adler», Nebikon LU), «Hexer»
Stefan Wiesner («Rössli», Escholzmatt), Werner Bürgi («Bürgi’s Burehof», Euthal am Sihlsee)
und Markus Gass («Adler», Hurden) folgen mit je 17 Punkten.
Gespannt sind wir auf die «Eröffnung des Jahres» im Frühling 2013: Das Park Hotel Vitznau
eröffnet mit einem wahren Star-Aufgebot in der Küche (Nenad Mlinarevic, Christian Nickel) und
einem 10-Millionen-Weinkeller.
Kanton Luzern
Aufsteiger (2)
Bergsonne, Rigi Kaltbad 15
Sparks, Park Weggis, Weggis 15
Neu im Guide (7)
Sens, Vitznauerhof, Vitznau 14
Trianon, Hotel National, Luzern 13
Villa Hausermatte, Luzern 13
Ochsen, Rothenburg 13
Mahoi, Tropenhaus, Wolhusen 13
Sonne, Balance Hotel am See, Eich 12/20
Focus, Park Hotel, Vitznau ohne Note
9Kanton Uri
Aufsteiger (1)
Zwyssighaus, Bauen 14
Neu im Guide (2)
Gasthaus im Feld, Gurtnellen 14
Schlossrestaurant A Pro, Seedorf 12/20
Kanton Ob- und Nidwalden
Aufsteiger (2)
Bélvèdere, Hergiswil NW 16
Alpenblick, St. Niklausen OW 14
Neu im Guide (4)
Villa Honegg, Ennetbürgen NW 14
Frutt Lodge & Spa, Frutt Stübli, Melchsee-Frutt OW 14
Pappalappa im Gasthaus Landenberg, Sarnen OW 13
Spannort, Engelberg OW 12/20
Im Kanton Zug legt die «Hinterburgmühle» in Neuheim einen Punkt zu (13).
Bern: Das Wunder von Gstaad
In Gstaad muss die Feinschmecker-Dichte enorm sein. Immer mehr Spitzenköche drängen ins
«rote Buch». «Platzhirsch» ist Robert Speth in der «Chesery». Wir bewundern seine klare Hand-
schrift, seine Präzision, seinen sicheren Umgang mit «grosses pièces» (Riesenfische an der Grä-
te, Lammschultern usw.) und auch seinen Fleiss: Der 18-Punkte-Chef führt in Saanenmöser auch
noch das beste Golf-Restaurant im Land (14 Punkte).
Marcus G. Lindner, bis vor wenigen Wochen Zürichs Koch mit den meisten Punkten (18), will
in «The Alpina» mindestens Gstaads bester Hotelkoch werden. Die vielen anderen erstklassigen
Hotel-Küchenchefs nehmen die Herausforderung an: Peter Wyss im «Palace» (16), Stève Willié
im «Grand Chalet» (16), Giuseppe Colella im «Park» (15) und Urs Gschwend im «Bellevue» (15).
Ohne Bewertung ist der «Lenkerhof» gelistet. Der herausragende 17-Punkte-Küchenchef Jan
Leimbach hat das trendige Wellness-Hotel verlassen. Das ist keine gute Nachricht. Sein Nach-
folger Andreas Haseloh tritt ein schweres Erbe an.
Und ausserhalb des Saanenlands? Natürlich ist der GaultMillau auch von Berns besten
10Köchen sehr begeistert. Von Altmeistern wie Werner Rothen («Schöngrün», 17 Punkte) genauso
wie von Supertalent Markus Arnold im «Meridiano» (17).
Vor den Toren der Stadt? Nik Gygax lässt sich im «Löwen» Thörigen trotz wirtschaftlichen
Schwierigkeiten nicht aus der Ruhe bringen, begeistert die Tester mal mit Hummer an unglaub-
licher Pinot-Noir-Sauce, mal mit einem grossartigen Cordon bleu (18 Punkte). Werner Schürch
(«Emmenhof», Burgdorf) und Kurt Mösching («Sonne», Scheunenberg/Wengi b. Büren)
verteidigen ihre 17er. In der 16-Punkte-Liga steht der begabte Sascha Berther («Moospinte»,
Münchenbuchsee) unter besonderer Beobachtung. Erstmals auf 15 Punkten: Der «Bären» in
Sigriswil.
Aufsteiger (10)
Bären, Sigriswil 15
3 Fische, Lüscherz 14
Belle Epoque, Golfhotel les Hauts de Gstaad, Saanenmöser 14
Hirsernbad, Ursenbach 14
Waldheim, Bern 13
Kreuz, Gals 13
Handeck, Guttannen 13
l’Étoile, Perrefitte 13
De la Clef, Les Reussilles 13
Hornberg, Saanenmöser 13
Neu im Guide (8)
Schönbühl, Hilterfingen 14
Pfisters goldener Krug, Suberg 14
dasRestaurant, Seepark, Thun 14
Essort, Bern 13
Rialto, Gstaad 13
16 Art Bar Restaurant, Saanen 13
L’Ecluse, Biel 12/20
The Alpina, Gstaad ohne Note
Mittelland: 17 Punkte für Andy Zaugg
Ein historischer Moment: Erstmals gibts in Solothurn ein 17-Punkte-Restaurant! Andy Zaugg
(«Zum alten Stephan») hat die Tester mit Raffinesse und Konstanz begeistert, kocht jetzt in
einer ziemlich exklusiven Liga. Seine 17-Punkte-Kollegen im Mittelland: Reto Lampart
(«Lampart’s», Hägendorf SO), Arno Sgier («Traube», Trimbach SO), Jörg Slaschek «Attisholz»,
Riedholz SO), Felix Suter («zur Säge», Flüh SO).
11Im Aargau steigen zwei Restaurants hoch auf 15 Punkte: Die «Essen’z» in Brugg und der
«Hirschen» in Lenzburg.
Kanton Aargau
Aufsteiger (5)
Essen’z, Brugg 15
Hirschen, Lenzburg 15
Ochsen, Wölflinswil 14
Einstein, Aarau 13
Seebrise, Birrwil 13
Neu im Guide (2)
Spedition, Baden 13
Torre, Baden 13
Kanton Solothurn
Aufsteiger (2)
Zauggs Zunftstube, zum alten Stephan, Solothurn 17
Salzhaus, Solothurn 14
Neu im Guide (1)
Taverna Romana im Sternen, Hessigkofen 13
Ostschweiz: 16 Punkte für Christoph Köhli
Die Ostschweiz ist um einen Spitzenkoch reicher: Der GaultMillau hat die Karriere von Chris-
toph Köhli im «Kunsthof» in Uznach SG aufmerksam verfolgt; jetzt ist der 16. Punkt fällig. Zwei
bemerkenswerte Einträge in der 15-Punkte-Liga: Bernadette Lisibach sorgt dafür, dass die «Neue
Blumenau» in Lömmenschwil SG auch nach dem Wegzug von Nenad Mlinarevic (jetzt im Park
Hotel Vitznau) eine Top-Adresse bleibt. Enzo Peluso überzeugt im «Pulcinella» Weinfelden TG
mit seiner italienischen Küche.
Die Ostschweizer Spitze bleibt unverändert: 19-Punkte-Chef André Jaeger («Fischerzunft»,
Schaffhausen) führt die Top-10 an. Wolfgang Kuchler («Taverne zum Schäfli», Wigoltingen TG)
ist der einzige 18-Punkte-Koch der Region. Die 17-Punkte-Liga: Seppi Kalberer («Schlüssel»,
Mels SG), Klaus Schatzmann («Schatzmann», Triesen FL), Vreni Giger («Jägerhof», St. Gallen),
Walter Klose («Gupf», Rehetobel AR), Roland Schmid («Äbtestube», Bad Ragaz SG), Ruedi Bran-
12der («St. Pelagius», St. Pelagiberg SG) und August Minikus («Römerhof», Arbon); Minikus kocht
ab April 2013 im «Mammertsberg» in Freidorf TG.
Kanton St. Gallen
Aufsteiger (5)
Kunsthof, Uznach 16
Löwen, Bad Ragaz 14
Zunfthaus zum Löwen, Sargans 14
Löwen, Walenstadt 14
Walhalla, St. Gallen 13
Neu im Guide (1)
Neue Blumenau, Lömmenschwil 15
Kanton Thurgau
Aufsteiger (4)
Pulcinella im Schwert, Weinfelden 15
Schupfen, Diessenhofen 14
Michelas Ilge, Arbon 13
Seegarten, Kreuzlingen 13
Neu im Guide (1)
Lion d’Or, Golf Panorama, Lipperswil 13
Kanton Appenzell Inner- und Ausserrhoden
Aufsteiger (1)
Landgasthof Sternen, Bühler AR 13
Neu im Guide (2)
Gasthaus zur Post, Rehetobel AR 14
Kuk Haus für Kultur, Schwellbrunn AR 13
In der Hauptstadt des Kantons Schaffhausen klettert die Wirtschaft zum Frieden auf 14 Punkte.
13Graubünden: Andreas Caminada. Und Martin Dalsass!
Der erste Blick geht natürlich nach Fürstenau: Noch immer ist es ziemlich schwierig, einen Tisch
bei 19-Punkte-Superstar Andreas Caminada auf Schauenstein zu erobern. Der Chef hat seine
Küche und das ganze Schloss perfektioniert und misst sich selbstbewusst mit den besten Kö-
chen Europas. An der Front hat er seinen Wunschpartner gefunden: Olivier Friedrich ist nicht
nur Maître, er füllt auch den uralten Gewölbekeller, vorzugsweise mit dem Besten aus der Bünd-
ner Herrschaft. Friedrich ist GaultMillaus «Sommelier des Jahres 2013».
Der zweite Blick geht ins Engadin: Da ist die Dichte an Spitzenköchen enorm. Ein Gewinn
für St. Moritz ist Martin Dalsass im «Talvo» in St. Moritz-Champfèr. Routine ist ihm fremd, die
Karte wird immer wieder neu geschrieben, Martins «Italianità» und Begeisterung für leichte
Mittelmeerküche passt ausgezeichnet zur eleganten Clientèle. Im «Talvo» gibts auch einen ge-
mütlichen Fumoir – Dalsass gewinnt den «Prix Davidoff» und ist GaultMillaus «CigarMan of the
Year». Der Südtiroler rockt das Engadin, also geben auch die anderen 18-Punkte-Chefs mächtig
Gas: Die Testessen bei Martin Göschel im umgebauten «Paradies» in Ftan, bei Dani Bumann im
«Chesa Pirani» in La Punt und vor allem bei den Brüdern Horst und Daniel Homann («Homann’s»,
Samnaun) waren ein echtes Vergnügen.
Wichtige Mutationen in Davos und Flims: Armin Amrein hat den «Walserhof» in Klosters ver-
lassen, empfängt jetzt in «Amrein’s Seehofstübli» in Davos; die Bewertung folgt nach der Win-
tersaison. Christian Kaiser im «Alpina» hat den 16. Punkt zurück und ist jetzt Platzhirsch in Klos-
ters. In Flims hat sich Sandro Steingruber nach zehn sehr erfolgreichen Jahren abgemeldet (neu
Caterer für Andreas Caminada). Im «Waldhaus» (Restaurant «Epoca») kocht jetzt der sehr
begabte, aber häufig den Job wechselnde Pascal Schmutz. Auch hier warten wir ab mit der
Bewertung.
Dass selbst Kuhställe nicht sicher sind vor dem GaultMillau, zeigt sich in Sils-Maria: Der
bemerkenswert gute «Kuhstall» ist neu im Guide (mit 13 Punkten).
Aufsteiger (4)
Grischunstübli, Alpina, Klosters 16
Romanoff, Carlton, St. Moritz 14
Grissini, Crystal, St. Moritz 14
Basilic, Chur 13
Neu im Guide (6)
Ecco on Snow, Giardino Mountain, St. Moritz-Champfèr 15
Leonto, Grischa, Davos 14
Guardalej, Giardino Mountain, St. Moritz-Champfèr 14
Rustico, Klosters 13
Kuhstall, Sils Maria 13
Amrein’s Seehofstübli, Seehof, Davos ohne Note
14Tessin: 16 Punkte für «Da Enzo» und Andrea Cingari
Ponte Brolla ist eine Art rustikale Jetset-Adresse – sehen und gesehen werden im Grotto. Wir
kommen wegen der Küche: Andrea Cingari, ein Schüler von Martin Dalsass, ist selbst im gröss-
ten Stress ein sehr präziser, einfallsreicher Chef, ein Glücksfall für den allzeit fröhlichen Patron
Enzo Andreatta. Cingari erhält den 16. Punkt und ist GaultMillaus «Aufsteiger des Jahres 2013»
im Tessin.
Lokalmatador Martin Dalsass ist weitergezogen nach St. Moritz, also ist Altmeister Othmar
Schlegel («Castello del Sole», Ascona) die neue Nummer 1 im Kanton. Er schöpft aus dem
Vollen – aus seinem riesigen Wissen, seiner Erfahrung und aus den Schätzen, die im eigenen
Garten wachsen. Ebenfalls in den Top-10 (mit je 16 Punkten): «La Brezza» im «Eden Roc» in
Ascona, «Ecco» im «Giardino» in Ascona, «Locanda Orico» in Bellinzona, «Vecchia Osteria»
in Chiasso-Seseglio, Osteria dell’Enoteca in Losone, «Arté al Lago» in Lugano, «Villa Principe
Leopoldo» in Lugano und «Conca Bella» in Vacallo.
Aufsteiger (2)
Da Enzo, Ponte Brolla 16
Locanda Locarnese, Locarno 14
Neu im Guide (8)
Il Canvetto di Silvio Galizzi, Vallombrosa, Castelrotto 14
La Rinascente, Locarno 14
Il Ristorante, Villa Orselina, Locarno-Orselina 14
Motto del Gallo, Taverne 14
Olimpia, Lugano 13
Orologio da Savino, Lugano 13
Antica Osteria Dazio, Fusio 12/20
Osteria Centrale, Olivone 12/20
Wallis: Star in Sierre, Power in Zermatt
Die Walliser Spitze ist unverändert: Didier de Courten verteidigt in Sierre seine 19 Punkte mit
enormem Einsatz, einer riesigen Brigade und sehr vielen neuen Ideen mühelos. Markus Neff ist
im «Fletschhorn» in Saas Fee in einem Dauer-Hoch (18 Punkte). Franck Reynaud («Pas de
l’Ours», Crans-Montana) und Martial Braendle («Auberge de Vouvry», Vouvry) folgen mit
17 Punkten.
Kulinarischen Power entwickelt nach wie vor Zermatt: Konstant gut ist die Küche in den wun-
dervollen Restaurants am Pistenrand. Im Dorf gibts einige Wechsel, doch ist die Dichte
imponierend. Platzhirsche sind die Ragazzi aus Capri, die uns im «Mont Cervin Palace» (Restau-
rant «Capri») jedes Jahr verblüffen. Shootingstar im Dorf ist Christian Geisler, der dem «Heim-
15berg» einen Punkt mehr beschert (neu 14); ihm trauen wir noch einiges zu. «The Omnia» kocht
erstmals im GaultMillau mit (14).
In Champéry kehrt das «C21» zurück in die 15-Punkte-Liga.
Aufsteiger (2)
C21, Champéry 15
Heimberg, Zermatt 14
Neu im Guide (4)
La Régence Balavaud, Vétroz 14
The Omnia, Zermatt 14
L’Argilly, Vex 12/20
Dolce Vita, Zermatt ohne Note
Westschweiz: Die Magie von Crissier
Philippe Rochat geht, Benoît Violier kommt – und wieder ist das «Hôtel de Ville» in Crissier eine
magische Adresse. Frédy Girardet hat dieses Haus in die Weltspitze geführt, seine Nachfolger
halten das Niveau. Violier ist ein fulminanter Start geglückt. Bereits nach wenigen Monaten steht
für den GaultMillau fest: ein 19-Punkte-Chef. Damit ist der neue Patron auch GaultMillaus «Koch
des Jahres 2013»!
Die übrigen Westschweizer Küchenchefs halten ihre Position: Philippe Chevrier (Satigny GE)
und Bernard Ravet (Vufflens-le-Château VD) gehören der 19-Punkte-Champions-League an.
Mit 18 Punkten folgen Stéphane Décotterd (Brent VD), Carlo Crisci (Cossonay VD), Dominique
Gauthier («Le Chat-Botté», Beau-Rivage, Genf), Anne-Sophie Pic und Guillaume Raineix («Beau-
Rivage Palace», Lausanne), Georges Wenger (Le Noirmont JU) und Denis Martin (Vevey VD).
Die wichtigsten Promotionen im Guide 2013: David Tarnowski hat im sympathischen «Le
Montagne» in Chardonne VD erneut zugelegt, ist mit neu 17 Punkten GaultMillaus «Aufsteiger
des Jahres 2013» in der Romandie. Das «Trianon» in Le Mont-Pèlerin (Le Mirador Kempinski),
das Grand Hôtel du Lac in Vevey, die «Auberge des Clefs» in Lugnorre FR und das «Hôtel du
Peyrou» in Neuenburg verbessern sich auf 16 Punkte.
Georges Lelièvre kocht in der «Auberge de l’Union» in Arzier VD ausgezeichnet und auf
Anhieb für 15 Punkte. Der Schüler von Georges Wenger und Bernard Ravet ist GaultMillaus
«Entdeckung des Jahres 2013» in der Romandie. Ebenfalls neu auf 15 Punkten: Die «Käserei»
und «Le Vieux Manoir» in Murten und die «Auberge de la Croix Blanche» in Villarepos FR.
PS. Wechsel nach Redaktionsschluss: Neuer Küchenchef im «Mirador Kempinski» in Le Mont-
Pèlerin ist David Personnaz.
16Kanton Waadt
Aufsteiger (6)
Le Montagne, Chardonne 17
Le Trianon, Le Mirador Kempinski, Le Mont-Pèlerin 16
Les Saisons, Grand Hôtel du Lac, Vevey 16
Chez Cavu, Bussigny-près-Lausanne 14
La Pinte du Paradis, Aigle 13
Bellevue, Onnens 13
Neu im Guide (6)
Auberge de L’Union, Arzier 15
Le Pavois, Le Mont-Blanc, Morges 13
Auberge de L’Étoile, La Rippe 13
Relais de Vuargny, Le Sépey 13
Auberge du Vigneron, Epesses 12/20
Ristorante Gnutti, Lausanne 12/20
Kanton Fribourg
Aufsteiger (9)
Auberge des Clefs, Lugnorre 16
Käserei, Murten 15
Juma, Le Vieux Manoir, Murten 15
Auberge de la Croix Blanche, Villarepos 15
De la Tour, Châtel-sur-Montsalvens 14
Zum Ochsen, Düdingen 14
Au Sauvage, Fribourg 14
Cailler, Charmey (Gruyère) 13
Golf Resort La Gruyère, Pont-la-Ville 13
Neu im Guide (1)
Du Sapin, Charmey (Gruyère) 14
Kanton Genf
Aufsteiger (4)
Le Lexique, Genf 14
Tsé Fung, La Réserve Genève Hotel & Spa, Genf-Bellevue 14
Café des Banques, Genf 13
Café Fontaine, Soral 13
17Neu im Guide (7)
Le «C», Genf 14
Le Duo, Royal Manotel, Genf 14
Café de la Place, Plan-les-Ouates 14
Café du Levant, Aire-la-Ville 13
L’Artichaut, Genf 13
La Chaumière, Troinex 13
Café Louis, Genf 12/20
Kanton Neuenburg
Aufsteiger (4)
Hôtel du Peyrou, Neuenburg 16
Hotel de Commune, Lignières 14
Auberge du Prévoux, Le Prévoux 14
Grand Hôtel les Endroits, La Chaux-de-Fonds 13
Neu im Guide (3)
Auberge du Siam, Auvernier 13
Les Toiles, Neuenburg 13
Le Bureau, Neuenburg 12/20
Im Kanton Jura sind erstmals «L’Orchidée» in Porrentruy (12/20) und «La Croix Blanche» in
Rebeuvelier (12/20) gelistet.
Pressemitteilung und Bilder unter www.schweizer-illustrierte.ch/essen-trinken/gaultmillau2013
GaultMillau Schweiz, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Telefon 044 - 259 69 00, Oktober 2012
18Bibliografische Angaben
GaultMillau Guide Schweiz 2013
Urs Heller
Der Reiseführer für Gourmets
Mit Sonderteil «Die besten Schweizer Hotels»
842 Restaurants getestet, bewertet und kommentiert
572 Seiten + 4 Seiten Umschlag, 7 Stadtpläne, Übersichtskarte Schweiz
Format 13,5 x 21 cm, CHF 52.–
Erhältlich bei
Ringier AG, GaultMillau-Aboservice
Postfach, 4801 Zofingen
Telefon 062 746 48 48, Fax 062 746 35 71
E-Mail aboservice@ringier.ch
oder in jeder Buchhandlung
ISBN 978-3-85859-361-0
GaultMillau Schweiz, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Telefon 044 - 259 69 00, Oktober 2012
19AMAG Automobil- und Motoren AG
PR und Kommunikation Audi
Katja Cramer
Telefon: +41 56 463 93 61 8. Oktober 2012
E-Mail: audi.pr@amag.ch
www.audi.ch
Genuss pur – der Koch des Jahres 2013
Crissier/Schinznach-Bad, 8. Oktober: «Das Essen soll zuerst das Auge erfreuen und
dann den Magen.» Diesem Motto von Johann Wolfgang Goethe folgend, hat Benoît
Violier den GaultMillau überzeugen können.
Mit 19 Punkten hat der GaultMillau Benoît Violier zum «Koch des Jahres 2013» gewählt.
In Crissier liegt Violiers Restaurant. Als Schützling von Philippe Rochat hat seine
kreative Leidenschaft dort ihren Ursprung. Nun ist es ihm gelungen, diese Leidenschaft
zum Perfektionismus zu führen und die Gäste auf unvergessliche Weise kulinarisch zu
verwöhnen.
Genuss, Leidenschaft und Perfektionismus – das sind die Attribute, die Audi und den
Koch des Jahres 2013 vereinen. Aus diesem Grund ist Audi bereits seit zehn Jahren
Partner des durch GaultMillau erkürten «Koch des Jahres» und stellt auch im
kommenden Jahr ein Auto zur Verfügung.
Der Koch des Jahres 2013 kann sich nun auch an seinem neuen Dienstwagen – einem
Audi A7 Sportback – erfreuen. Als erster Vertreter seiner Klasse vereint der Audi A7
Sportback die Eleganz einer Limousine, die Funktionalität eines Avants und die
Dynamik eines Coupés. Attribute, die zu Benoît Violier passen.
Benoît Violier
1/1S.Pellegrino und Acqua Panna
Die Mineralwässer der Feinschmecker und Partner des GaultMillau
Das Zusammenspiel von Wasser, Wein und erlesenen Speisen verkörpert die perfekte Harmonie
bei Tisch. Spitzenköche und Sommeliers empfehlen die „Fine Dining Waters“ S.Pellegrino und
Acqua Panna als exquisite Begleiter raffinierter Gerichte und erlesener Weine. Seit 2010 sind
S.Pellegrino und Acqua Panna stolze Partner des GaultMillau Schweiz.
Zur Feier dieser Partnerschaft wurde dieses Jahr zum dritten Mal eine limitierte Sonderauflage
„Fine Dining Waters“ des Guide GaultMillau herausgegeben. Diese wird ab Oktober an
verschiedene im GaultMillau aufgeführte Restaurants als Anerkennung für ihr Engagement in der
Schweizer Spitzengastronomie versendet.
Seit 2010 sind die Mineralwässer ausserdem Titelsponsor des Sommelier des Jahres GaultMillau in
der Schweiz. S.Pellegrino und Acqua Panna freuen sich ausserordentlich über die Wahl von Oliver
Friedrich zum Sommelier des Jahres 2013, dem Hüter des Kellers und Restaurantleiter von
Schloss Schauenstein in Fürstenau. Dieses figuriert mit Andreas Caminada unter den Top 30 der
World’s 50 Best Restaurants-Rangliste, die ebenfalls von S.Pellegrino und Acqua Panna
gesponsert wird.
S.Pellegrino und Acqua Panna: Der Weg zum perfekten Geschmackserlebnis
Mineralwasser und Wein perfekt miteinander zu kombinieren ist eine Kunst, die erlernt werden
kann. Wichtig ist dabei, genau auf seine Geschmacksempfindungen zu achten. Damit beginnt eine
spannende Reise in die Welt der Mineralwasser-Degustation.
Um das perfekte Zusammenspiel zu finden, wurden S.Pellegrino und Acqua Panna von weltweit
führenden Sommeliers getestet. In Zusammenarbeit mit Mineralwasser-Experten haben sie ein
objektives System zur Degustation und Geschmacksbewertung von Mineralwässern erarbeitet.
Daraus ist der „WaterCodex“ entstanden, ein dreiteiliges Kompendium rund um die Verkostung
und Harmonie von Wasser mit edlen Weinen und feinen Speisen.
Die Harmonie zwischen Wasser, Wein und Speisen erreicht dann ihren Höhepunkt, wenn die
organoleptischen Eigenschaften des Wassers diejenigen des Weins oder der Speise unterstreichen
ohne sie zu überdecken:
Acqua Panna ist ein weiches, ausgewogenes und leichtes
Mineralwasser, das vorzüglich zu einem fein strukturierten
Wein mit mässigem Alkoholgehalt passt.
S.Pellegrino hingegen ist als frisches, stark mineralhaltiges und
wohlriechendes Wasser die perfekte Ergänzung zu einem
vollmundigen, robusten Wein mit nachhaltigem Abgang.
Ein Mineralwasser mit konstanten organoleptischen Eigenschaften
kann in Weinen und Speisen eine reiche Palette an Geschmacks-
und Geruchskomponenten hervorbringen:
Die organoleptische Struktur von Acqua Panna macht es zum
idealen Begleiter von leichten, frischen und nicht allzu
geschmacksintensiven Speisen.
S.Pellegrino hingegen passt zu kräftigen Speisen mit
ausgeprägtem Charakter.
Nestlé Waters (Suisse) SA – Route de la Gare 1 - 1525 HenniezDegustationsnotizen
S.Pellegrino ist glänzend, hat keinerlei Acqua Panna ist klar, leuchtend,
ablenkenden Geruch und eine dichte sprudelt nicht und ist ohne ausgeprägte
„Perlage“ feiner Blasen. Geruchskomponente. Beim ersten Nippen
hat es einen angenehm frischen Ge-
Auf den Geschmacksknospen entsteht der
schmack. Es ist säurearm und trägt
Eindruck kribbelnder Frische, gefolgt
wenige Mineralsalze, was seine Struktur
von einem leichten Säuregehalt, der
jedoch in keiner Weise beeinträchtigt.
den Speichelfluss anregt, wohingegen
der hohe Mineralgehalt einen ange- Es schmeckt leicht wie eine Feder, an-
nehmen Nachgeschmack hinterlässt. genehm weich und samtig. Acqua Panna
zeigt ein perfektes Gleichgewicht in
Im Allgemeinen hat S.Pellegrino eine
allen seinen Komponenten, wobei die
lobenswerte Struktur und hinterlässt
hervorgerufenen Empfindungen für
ein harmonisches Gefühl.
einen beträchtlichen Zeitraum in der
Nase und im Mund bleiben.
Eine traditionsreiche Herkunft
Das kohlensäurehaltige Mineralwasser Acqua Panna, das stille Mineralwasser
S.Pellegrino, schon bekannt zu Zeiten von Lorenzo de Medici, stammt aus dem
von Leonardo da Vinci, entspringt in unberührten Naturreservat in den
den italienischen Alpen in der Nähe von Hügeln über Florenz in der Toskana und
Bergamo. Das Wasser wurde 1899 erst- war schon um 1564 beliebt.
mals in Flaschen abgefüllt.
Fine Dining Lovers – Wo Liebhaber feiner Speisen ihre Leidenschaft teilen
Weitere Informationen zum Zusammenspiel von Wasser, Wein und Speisen finden Gourmets auch
im Netz auf finedininglovers.com. Die Internet-Gemeinschaft, die
S.Pellegrino und Acqua Panna 2011 gegründet haben, erfreut sich bei
Feinschmecker in aller Welt grösster Beliebtheit. Die Seite ist für all
diejenigen gedacht, die Kochen und feine Speisen zu ihrer Leidenschaft
zählen. Vom neu eröffneten Spitzenrestaurant in Dubai über eine Gourmet-Tour durch London
zum Anbau von edlen Gewürzen in Kerala: Jeden Tag gibt es eine neue Geschichte rund um das
Thema Genuss. Spitzenköche aus aller Welt, internationale Esskultur und kulinarische Events
werden hier auf eine aussergewöhnliche Art und Weise immer wieder neu inszeniert:
www.finedininglovers.com
Für Auskünfte und zusätzliche Informationen:
Cabinet Privé de Conseils, Marianna Fellmann
fellmann@genevagate.ch - Tel.: +41 (0)22 321 45 40
Nestlé Waters (Suisse) SA – Route de la Gare 1 - 1525 HenniezSie können auch lesen