30 Stunden Qualifizierungskurse zur Betreuung von Menschen mit Demenz

 
30 Stunden Qualifizierungskurse zur Betreuung von Menschen mit Demenz
30 Stunden Qualifizierungskurse zur
Betreuung von Menschen mit Demenz

gemeinsam zusammen getragen und entwickelt
vom Team der „Qualifizierungsoffensive“
Hildegard Heinrich, Cornelia Kleine-Kleffmann, Monika Rauser, Gabriela Wolpers

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Projektträger:        und             gefördert durch               und
30 Stunden Qualifizierungskurse zur Betreuung von Menschen mit Demenz
Inhaltsverzeichnis                                         Seite

    Vorwort                                                  04

    Rahmenbedingungen                                        05

    Gesetzliche Grundlage                                    06

    Teilnehmer Rahmenbedingungen                             07

    Ziele                                                    08

    Kurszeiten und Kursinhalt                             9-10

    Öffentlichkeitsarbeit                                    11

    Ergebnis                                                 12

    Nachwort                                                 13

    Curriculum – Bausteine                                   14

    Baustein – Einführung                                    15

    Baustein – Kursbegleitung                                16

    Baustein – Grundkenntnisse, Krankheitsbilder,       17-18
     Diagnostik und Behandlung dementieller
     Erkrankungen

    Baustein – Kommunikation und                             19
     integrative Validation

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30 Stunden Qualifizierungskurse zur Betreuung von Menschen mit Demenz
Seite

 Baustein - Menschen mit Demenz fördern,                     20
  Aktivierung mit allen Sinnen,
  kreative Zugänge – „Türöffner“

 Baustein – Biographiearbeit als Grundlage                   21
  zum Verständnis Demenzkranker

 Baustein - Für sich selber sorgen,                          22
  eigene Bedürfnisse erkennen,
  Grenzen setzen und akzeptieren

 Baustein – Dementielles Verhalten verstehen,                23
  Umgang mit Konflikten

 Baustein – Abschieds- und Trauererfahrung                   24

 Baustein – Gesetzliche Rahmenbedingungen                    25
  in Betreuung und Pflege

 Baustein – Abschluss und Auswertung                         26

Anhang                                                        27

 Pressemitteilungen                                     28-33

 Zertifikate                                            34-36

 Aushänge                                               37-39

 Kursflyer                                              40-48

                                              Stand Januar 2012

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30 Stunden Qualifizierungskurse zur Betreuung von Menschen mit Demenz
Vorwort

Demenz geht alle an

Qualifizierungskurse „Mettmanner Modell“
Kreisweit gemeinsam entwickelt – bürgernah und
regelmäßig angeboten

Mit diesem flächendeckenden Angebot im Kreisgebiet – bürgernah in
jeder Stadt - sollen nicht nur Ehrenamtliche und Angehörige auf die
Betreuung von Menschen mit Demenz vorbereitet werden,
vielmehr wird die Qualifizierung der gesamten Bevölkerung ange-
strebt!

Selbsthilfe - Bürgerschaftliches Engagement – Solidarität

Alle BürgerInnen sollen mit Demenz „LEBEN LERNEN“, damit die
wachsenden Herausforderungen gemeinsam bewältigt und die not-
wendige Unterstützung der Betroffenen auf viele Schultern verteilt
werden.
So können die Ressourcen der Menschen und des Sozialraumes er-
schlossen und gemeinsame Verantwortung getragen werden, Eigen-
initiative und Selbsthilfekräfte gefördert werden.

Trägerübergreifend – regelmäßig - nachhaltig – vernetzt

Die Bedarfsermittlung, Planung und Bewerbung erfolgt trägerüber-
greifend durch die örtlichen Demenznetze und im Kreisdemenznetz.

KursteilnehmerInnen erfahren Vernetzung, sowie träger- und be-
reichsübergreifende multiprofessionelle Zusammenarbeit von Ehren-
und Hauptamtlichen. Bei spontanen Unterstützungsangeboten und
„Patenschaften“ wird Solidarität gelebt.

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30 Stunden Qualifizierungskurse zur Betreuung von Menschen mit Demenz
Rahmenbedingungen
Eine Besonderheit der Qualifizierungskurse „Mettmanner Modell“ ist
die Mischung der Teilnehmerkreise.
Der 30- stündige Qualifizierungskurs richtet sich an Ehrenamtliche,
pflegende Angehörige, Nachbarn, Pflege- und Sozialfachkräfte, sowie
alle interessierten Menschen. Die unterschiedlichen Hintergründe der
einzelnen TeilnehmerInnen ermöglichen einen regen Austausch und
die Möglichkeit, die Sichtweisen der anderen kennen und verstehen zu
lernen und gemeinsam miteinander und voneinander zu lernen.
Die Qualifizierungskurse dienen dazu möglichst vielen Menschen eine
gute Grundlage für den Umgang mit Menschen mit Demenz zu geben.
Die TeilnehmerInnen erhalten Basiswissen über die Krankheit und er-
fahren, wie der Alltag leichter und entspannter zu gestalten ist. Hier-
bei stehen der Umgang mit herausforderndem Verhalten und die situ-
ative Reaktion im Vordergrund. Sie lernen eigene Bedürfnisse wahr-
zunehmen und die Notwendigkeit und den Nutzen von Selbsthilfe-
strategien kennen.
Der Kurs umfasst 8 Veranstaltungstage mit 30 Unterrichtsstunden
und entspricht somit den Vorgaben des Pflegeleistungsergänzungs-
gesetzes.
Der Kurs wird von FachreferentInnenen durchgeführt.
Eine weitere Besonderheit der Kurse im Kreis Mettmann ist eine
konstante psychosoziale Begleitung.
Die Begleitung ist jederzeit AnsprechpartnerIn für TeilnehmerInnen
und ReferentInnen.
Um die Nachhaltigkeit zu sichern, werden die Qualifizierungskurse
von den städtischen Demenznetzen in Kooperation mit den örtlichen
Bildungsträgern geplant und durchgeführt. Die Kurstermine werden in
der Presse, den Jahresprogrammen und über die Netzwerkverteiler
bekannt gegeben.

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30 Stunden Qualifizierungskurse zur Betreuung von Menschen mit Demenz
Gesetzliche Grundlage

Das Rahmencurriculum entspricht den gesetzlichen
Grundlagen:

Die Voraussetzungen für die Anerkennung niedrigschwelliger Hilfe-
und Betreuungsangebote nach § 45b Abs.1 Satz 3 Nr.4 SGB XI sind in
NRW in der Verordnung über niedrigschwellige Hilfe- und Betreu-
ungsangebote für Pflegebedürftige (HBPfVO) vom 22. Juli 2003 be-
schrieben.

Hier heißt es u.a. in § 3 (2), 2.
„ dass die eingesetzten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer durch
eine Qualifizierung von mindestens 30 Unterrichtsstunden auf die Ar-
beit mit den Pflegebedürftigen vorbereitet und durch kontinuierliche
Fortbildung und Praxisbegleitung bei ihrer Arbeit unterstützt werden.
Die Qualifizierungs-, Fortbildungs- und Begleitungsmaßnahmen müs-
sen insbesondere folgende Inhalte berücksichtigen:

a) Basiswissen über Krankheitsbilder, Behandlungsformen und Pflege
der zu betreuenden Menschen,
b) allgemeine Situation der pflegenden Personen einschließlich des so-
zialen Umfeldes,
c) Umgang mit Erkrankten, insbesondere Erwerb von Handlungskom-
petenz im Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten, Aggressionen und
Widerständen,
d) Methoden und Möglichkeiten der Betreuung und Beschäftigung
sowie
e) Kommunikation und Gesprächsführung. “

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30 Stunden Qualifizierungskurse zur Betreuung von Menschen mit Demenz
TeilnehmerInnen - Rahmenbedingungen

Kursbegleitung als Kontakt- und Vermittlungsperson

      Anzahl der TeilnehmerInnen sollte auf max. 15 begrenzt sein

       o Maximale Gruppengröße ermöglicht der Kursleitung und
         den ReferentInnen auf die unterschiedlichen Bedürfnislagen
         der TN einzugehen

      Kreisweit einheitliche Kosten (derzeit 70,- Euro) werden in
       der Regel von der Einsatzstelle oder Pflegekasse erstattet

      Breites Spektrum an TeilnehmerInnen erreichen

       o   Angehörige, Freunde, Nachbarn
       o   Ehrenamtliche
       o   Pflege- und Sozialfachkräfte
       o   Interessierte Bevölkerung

Die Mischung der TeilnehmerInnen ermöglicht einen regen Austausch
und erweitert die Sichtweise und das Verständnis füreinander.

Am ersten und letzten Kursabend stellt sich auch das örtliche De-
menznetz mit seinen Beratungs- und Entlastungsangeboten sowie
Möglichkeiten zum ehrenamtlichen Engagement vor. Somit wird neben
der Qualifizierung auch der Zugang zum Hilfesystem eröffnet.

Mit der Übergabe eines Zertifikates wird die erfolgreiche Teilnahme
bescheinigt. Vorraussetzung: regelmäßige Teilnahme, fehlende Stunden
können städteübergreifend in anderen Qualifizierungskursen zeitnah
nachgeholt werden.

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Ziele
    Basiswissen über Krankheitsbilder, Diagnostik, Behandlung

    Verstehenden Umgang mit Menschen mit Demenz erreichen

    Kennen lernen von Strategien für einen leichteren Umgang
     mit Menschen mit Demenz

    Eigene Bedürfnisse wahrnehmen und Notwendigkeit und
     Nutzen von Selbstpflegestrategien kennen lernen

    Situation der Angehörigen verstehen

    Umgang und Akzeptanz von Gefühlen wie Schuld, Trauer,
     Wut

    Austausch untereinander anregen und fördern

    Gemeinsam mit Menschen mit Demenz die Zeit gestalten,
     Aktivierungsangebote kennen lernen und entwickeln

    Biographie und Erinnerungsarbeit

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Kurszeiten und Kursinhalt

Ablauf:

           8 Veranstaltungstage mit 30 Unterrichtsstunden,
            entspricht den Vorgaben des Pflegeleistungsergänzungsge-
            setzes

           6 Abende, à 3 Unterrichtsstunden 18:00 – 20:15 Uhr

           2 Samstage, à 6 Unterrichtsstunden 10:00 – 15:15 Uhr

Es können natürlich auch andere Kurszeiten vereinbart werden.
Je nach Bedarf oder Größe der Stadt wird ein Kurs pro Quartal oder
Halbjahr angeboten.

Inhalt:

(Themen können je nach ReferentInnengewinnung in der
Reihenfolge getauscht werden)

  1. Abend:
  Einführung in Kurs und Themen

  2. Abend:
  Grundkenntnisse, Krankheitsbilder, Diagnostik und Behandlung
  dementieller Erkrankungen

  1. Samstag:
  Kommunikation und integrative Validation

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3. Abend:
Biographie als Grundlage zum Verständnis von Menschen mit
Demenz

4. Abend:
Dementielles Verhalten verstehen, Umgang mit Konflikten,
Betreuung zu Hause
oder
Trauer- und Abschiedserfahrungen

2. Samstag:
Menschen mit Demenz fördern, Aktivierung mit allen Sinnen,
kreative Zugänge, „Türöffner“

5. Abend:
Für sich selber sorgen, eigene Bedürfnisse erkennen,
Grenzen setzen und akzeptieren

6. Abend:
Auswertung – Ausblick – Zertifikate

Weiteres Thema:
Gesetzliche Rahmenbedingungen in Betreuung und Pflege

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Öffentlichkeitsarbeit

      Zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit zur Erreichung der
       betroffenen Menschen und Interessierten

      Flyer entwickeln und zur Verfügung stellen
       (Muster im Anhang)

      Verteilen der Flyer als E-Mail an Institutionen, Verbände..

      Erstellen von Plakaten (Muster im Anhang)

      Verteilen der Plakate

      Vorschläge für Pressemitteilungen, die für die einzelnen
       Städte angepasst werden können ( Muster im Anhang)

      Informationsveranstaltung zum Ablauf und Inhalten des
       Qualifizierungskurses

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Ergebnis

Demenz geht alle an
Die 30-stündigen Qualifizierungskurse im Kreis Mettmann wurden seit
2005 schrittweise auf- und ausgebaut. Bis Ende 2011 fanden 63 Kur-
se statt, an denen 923 AbsolventInnen mit Erfolg teilnahmen. 2012
werden voraussichtlich über 1100 Personen geschult worden sein.

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Nachwort

Gemeinsam wurden im Demenznetz Kreis Mettmann viele Ideen und
Anregungen

       in den Demenznetzgruppen und Untergruppen der Städte
       mit ReferentInnen, KursleiterInnen und Bildungsträgern
       Trägern von niedrigschwelligen Angeboten
       aus den Anregungen und Rückmeldungen der
        KursteilnehmerInnen

erarbeitet, weiterentwickelt und miteinander abgestimmt.

Die Ergebnisse wurden in den kreisweiten Demenznetztreffen sowie
im Rahmen des Austauschs und der gegenseitigen Beratung / Unter-
stützung als „kreisweite Empfehlungen“ kommuniziert.

Bewährte Erfahrungen / Absprachen / Arbeitshilfen und Empfehlungen
wurden bei den Vorbereitungen genutzt.

Wir danken allen ReferntInnen und MitstreiterInnen für Ihre aktive
Unterstützung bei der Erstellung der Arbeitshilfe Qualifizierungskurse
„Mettmanner Modell“.

Hildegard Heinrich, Cornelia Kleine-Kleffmann, Monika Rauser, Gabriela Wolpers

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Curriculum

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Projektträger:       und              gefördert durch            und
Baustein: Einführung

                 „Vergessen, Verwirrung, Veränderung.
                      Was bleibt ist ein Mensch.“
                                 Aus dem Gedicht „Was Bleibt“ von Mathilde Tepper

Ziele:

          Kennen lernen
          Erwartungen an den Kurs
          Erster Einstieg ins Thema

Inhalte:

          Vorstellungsrunde
          Erwartungen und Motivation der TeilnehmerInnen
          Organisatorisches (Verhinderungsabsage, Voraussetzungen
           für Erlangung des Zertifikats, Verschwiegenheit, Kursge-
           bührerstattung , Getränke und Verpflegung etc.)
          Einführung ins Thema

Methode:

          Vorstellungsrunde im Partnergespräch
          Vorstellungsrunde mit Stofftieren, Spruch- oder Bildkarten
          Moderationskarten (Erwartungen an den Kurs)
          Brainstorming - Was weiß ich schon alles über Demenz?
          Film oder Textpassage

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Baustein: Kursbegleitung

         „ Alte Menschen sind wie Museen: nicht auf die Fassade
            kommt es an, sondern auf die Schätze im Innern“
                                                    Jean-Michel Moreau

Ziele:
          Konstante psychosoziale Begleitung
          KursbegleiterInnen sind der rote Faden durch den Kurs
          Gruppe bilden
          Kursbegleitung als Kontakt- und Vermittlungsperson zum
           städt. Demenznetz
          Beobachten und unterstützen
Inhalte:
          AnsprechparnterIn für KursteilnehmerInnen
          Kontaktperson für ReferentInnen, informiert über
           Auffälligkeiten, Probleme, besondere Wünsche der Gruppe
          Materialien als Dateien weiterleiten
          ReferentInnen und Gruppe im Blick haben
          Konstant anwesend sein
          Absprachen mit Bildungsträger und Veranstaltungsort
           treffen
          z.B. Medien, Räumlichkeiten…
Methode:
          Abfrage am Anfang der Stunde, über offene Fragen des vo-
           rangegangen Themas
          Vorstellungsrunde
          Kontaktaufnahme zu den ReferentInnen
           (immer ansprechbar sein)

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Baustein: Grundkenntnisse, Krankheitsbilder,
          Diagnostik und Behandlung
          dementieller Erkrankungen

    Wie heißen Sie? Auguste. Familienname? Auguste.
    Wie heißt ihr Mann? – Auguste Deter zögert, antwortet
    schließlich:
    Ich glaube…Auguste.
    Ihr Mann? Ach so. Wie alt sind Sie? 51.
    Wo wohnen Sie? Ach, Sie waren doch schon bei uns.
    Sind Sie verheiratet? Ach, ich bin doch so verwirrt.
    Wo sind Sie her? Hier und überall, hier und jetzt, Sie dürfen mir
    nichts übel nehmen.
    Wo sind Sie her? Da werden wir noch wohnen.
    Wo ist Ihr Bett? Wo soll es sein?
    Alois Alzheimer beschrieb vor mehr als 100 Jahren am Fall der
    damals 52-jährigen Auguste Deter erstmals das klinische Bild der
    später nach ihm benannten Erkrankung. Das Gespräch mit ihr ist
    in der gefundenen Krankengeschichte dokumentiert worden und
    von Konrad und Ulrike Maurer publiziert worden.
                                  Alois Alzheimer – Protokoll aus Krankenblatt von Auguste D
                                1996 im Archiv der psychiatrischen Klinik in Frankfurt gefunden

Ziele:

          Basiswissen vermitteln
          Symptome der Demenz erkennen
          Gesundheitspolitische Aspekte – Demenz ist kein
           Einzelschicksal
          Behandlungsansätze kennen lernen

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Inhalte:

       Was ist eine Demenz
       Formen der Demenz
       Verhaltensauffälligkeiten in der Demenz, Sichtweisen
       Ursachen der Demenz
       Symptome und Krankheitsverlauf der Demenz
       Diagnostik
       Therapie
       Risikofaktoren und Vorbeugung

Methode:

       Fragen sammeln - abklären
       Folienvortrag, Power Point Vortrag
       Handout

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Baustein: Kommunikation und
          integrative Validation
     „Vor allem Menschen mit Demenz haben ein ausgeprägtes
      Gespür für die Echtheit von Gefühlen und Stimmungen“
                              Hedwig E. Haske Pelsoeczy aus : Fachzeitschrift CURAVIA 2/2010

Ziele:
     Grundlagen der Kommunikation
     Verstehen des Verhaltens von Menschen mit Demenz
     Umgang mit Konflikten
     Einführung in die (Integrative) Validation
     (Leichterer) Umgang mit Menschen mit Demenz
     Aktives Zuhören
Inhalte:
     Wie funktioniert Kommunikation und wie gehe ich in Kontakt
     Unterschiede in der Kommunikation mit Menschen
      mit Demenz
     Nonverbale Kommunikation, Kommunikation erleben
     Validation – in die Welt der Menschen mit Demenz einführen
     Gefühle verbalisieren und spiegeln, wertschätzende Haltung
Methode:
     Rollenspiele zum Einfühlen in die Welt der Menschen mit
      Demenz
     Rollenspiel zur Erfahrung von Nähe und Distanz
     Rollenspiele zu Haltungen ( rechthaberisch, ordentlich etc.)
     Gefühlswelt erleben anhand von Körperhaltungen
     Rollenspiel in 3erGruppen ( Begleiter/ Erkrankter und
      BeobachterIn)
     Gefühle und Antriebe nach Nicole Richards
     Handout

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Baustein: Menschen mit Demenz fördern
          Aktivierung mit allen Sinnen,
          kreative Zugänge – „Türöffner“
„ Was Du mir sagst, das vergesse ich. Was Du mir zeigst, daran
  erinnere ich mich. Was Du mich tun lässt, das verstehe ich.“
                                                                   Konfuzius
Ziele:
      Erleben von Menschen mit Demenz verstehen
      Ressourcen orientiert arbeiten, nicht die Krankheit in
       den Vordergrund stellen
      Auf Entdeckungsreise nach noch vorhandenen Fähigkeiten
       gehen
      Türöffner finden, um in Kontakt zu kommen
      Angst nehmen, etwas falsch zu machen
Inhalte:
          Sinnesarbeit – Warum das Arbeiten mit den Sinnen Sinn
           macht
          Bewegung
          Erinnerungspflege - ein Schlüssel zu mehr Lebensqualität
          Kennen lernen von versch. Materialien
          Zugänge (Gedichte, Musik, Gegenstände etc.)
          Angepasste Angebote entwickeln
Methode:
          5 Sinne - versch. Möglichkeiten für Zugänge
          Anschauungsmaterial (Tastschlange, Erinnerungskisten,
           Duftdosen, Erinnerungsbücher, Interesse etc.)
          Kennen lernen und Ausprobieren versch. Materialien
          Handout

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Baustein: Biographiearbeit als Grundlage zum
          Verständnis Demenzkranker
„Nicht was wir gelebt haben, ist das Leben, sondern das, was wir
   erinnern und wie wir es erinnern, um davon zu erzählen.“
                                                   Gabriel Garcia Marquez
Ziele:
          Biographie ist ein Vertrauensbeweis!!!!!!
          Biographie als Brücke zu den Menschen
          Lebensthemen dienen als Anknüpfungspunkte
          Erkrankten Mut machen und mit Einbeziehen
          Eigene Gefühle und die des Anderen wahrnehmen
          Biographie ist eine Chance würdig mit dem Leben Abschied
           zu nehmen
Inhalte:
          Was ist Biographie und was gehört zur Biographie eines
           Menschen
          Emphatisches Verhalten und wertschätzende Grundhaltung
          Zeitgeschichtlicher Hintergrund
          Türöffner als Erinnerungsfunktion
          Lebenswelten entsprechend biographischer Gewohnheiten
           und Bedürfnisse gestalten
Methode:
          5 Säulen der Identität
          Gegenstände als Erinnerungsfunktion
          Brainstorming
          Gruppenarbeit bzw. Partnergespräche
          Handout

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Baustein: Für sich selber sorgen,
          eigene Bedürfnisse erkennen,
          Grenzen setzen und akzeptieren
 „Wer das Ziel kennt, kann entscheiden; wer entscheidet, findet
 Ruhe; wer Ruhe findet ist sicher; wer sicher ist, kann überlegen,
                wer überlegt, kann verbessern.“
                                                                   Konfuzius

Ziele:
          Eigendruck nehmen
          natürliche Barrieren als Eigenschutz sehen
          Aggressionen, Schuldgefühle… akzeptieren
          Versuchen sich selbst nicht zu verlieren
          Was ist der Preis für eine Änderung → was muss ich ein
           setzen, um einen Gewinn zu haben
Inhalte:
          Was beinhaltet Pflege bzw. Betreuung
          Was will ich als Betreuende/r bzw. Pflegende/r
          Mit Abstand auf die Pflege-/Betreuungssituation schauen
          Was will ich, was kann ich leisten
          Wovor habe ich Angst? Welche Situationen und Aufgaben
           bereiten mir Schwierigkeiten?
          Wo sind meine Stärken und wie erkenne ich die Stärken
           der Menschen mit Demenz
          Was kann ich tun, um für mich selbst zu sorgen
          Natürliche Barrieren als Eigenschutz sehen
Methode:
          Kleingruppen
          Rollenspiele
          Was tut mir gut - Praktische Übungen,
           Entspannungsübungen

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Baustein: Dementielles Verhalten verstehen,
          Umgang mit Konflikten
                             „Die Welt ist so,
               wie sie jeder einzelne Mensch wahrnimmt.“
                              aus dem Film: „Demenz erleben – Ich verlier’ den Verstand“

Ziele:
          Symptome der Demenz erkennen
          Verhaltensweisen verstehen
          Bedürfnisse von Menschen mit Demenz wahrnehmen und
           respektieren
          Typische Konfliktsituationen erarbeiten
          Wertschätzende verbale und nonverbale Kommunikation
Inhalte:
          Verhaltensauffälligkeiten in der Demenz
          Konfliktverhalten von Menschen mit Demenz, Angehörigen
           und BetreuerInnen
          Umgangsmöglichkeiten bei Konflikten
          Vermeidung von Konflikten
          Fähigkeiten erhalten und fördern
          Gefühlslandschaften eines Demenzkranken erkennen
          Positive Augenblicke schaffen
Methode:
          Film „Demenz erleben – Ich verlier’ den Verstand“
          Reise nach Shanghai
          Rollenspiele
          Partnergespräche
          PowerPoint

                                                                        Seite 23 von 48
Baustein: Abschieds- und Trauererfahrungen in
          der Demenz
         „Wie tief muss die Liebe sein, um diesen langen Weg ge-
         meinsam zu gehen. Die Erkrankung zwingt uns lange Ab-
              schiede auszuhalten – Abschiede auf Raten.“
                                                 Institut für Trauerarbeit e.V.
Ziele:
          Was ist Trauer? Was löst Trauer aus? Wo komme ich an
           meine Grenzen?
          Trauer hat unterschiedliche Gesichter!
          Trauer ist eine Reaktion auf Verluste!
          Trauer und Gefühle sind erlaubt!
          Trauer ist kraftvoll und dynamisch!
Inhalte:
          Was heißt Abschied / Trauer
          Welche Trauerphasen gibt es
          Gefühle der Trauer
          Was hat Abschied / Trauer mit Demenz zu tun
          Was bedeutet das stetige Abschiednehmen für den Er-
           krankten bzw. Angehörigen
          Rituale / Methoden der Trauerbewältigung
Methode:
          Musik als Einstieg ins Thema
          Tagebuch mit dem / der Erkrankten oder für sich selber
           schreiben

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Baustein: Gesetzliche Rahmenbedingungen in
          Betreuung und Pflege

„Demenz konfrontiert uns mit der Verletzlichkeit unseres eige-
nen Lebens und mit einer potentiell umfassenden Angewiesen-
             heit auf Unterstützung und Hilfe“
                                              Heinz Rüegger aus Impuls 6/2010

Ziele:

          Information zur Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung
           und Patientenverfügung

Inhalte:

          Was ist eine Vorsorgevollmacht
          Was ist eine Betreuungsverfügung
          Was ist eine Patientenverfügung
          Wo finde ich Kontaktstellen

Methode:

          Erläutern anhand von Beispielen
          Broschüren

                                                           Seite 25 von 48
Baustein: Abschluss und Auswertung

„Wenn man bereit ist sich in ihre Welt zu begeben, können uns
        Menschen mit Demenz viel zurückgeben“
                                                         Verena Tschudin
Ziele:

          Auswertung des Kurses
          Ausblick
          Wünsche

Inhalte:

          Auswertung des Kurses
          Hinweis auf Hospitationsmöglichkeiten
          Entlastungsangebote in der Stadt
          Möglichkeiten zur ehrenamtlichen Mitarbeit
          Weiterbildungsangebote
          Veranstaltungen zum Thema Demenz
          Verleihung der Zertifikate
          Abschluss und Ausklang

Methode:

          Partnergespräche / Gruppengespräche
          Auswertung der einzelnen Kursbausteine
          Evaluationsbogen
          Film
          Textbeitrag

                                                        Seite 26 von 48
______________________________________________________________________________________
                                                                         Seite 27 von 48

Projektträger:        und             gefördert durch             und
Pressemitteilungen

Menschen mit Demenz betreuen

XXXX bietet zusammen mit XXXX erneut einen Qualifizierungskurs
zur Betreuung von Menschen mit Demenz an. Der 30-stündige Kurs
richtet sich an Interessierte, die sich vorstellen können, ehrenamtlich
Menschen mit einer Demenzerkrankung und deren Angehörigen zu
begleiten und zu entlasten. Diese ehrenamtliche Begleitung ist kein Er-
satz für professionelle Pflege und Betreuung. Es soll ein zusätzliches
Angebot sein, die Lebensqualität der erkrankten Menschen und deren
Angehörigen zu erhöhen.
Im Kurs werden Grundkenntnisse über die Erkrankung und Behand-
lung, Umgangsform mit den demenziell erkrankten Menschen, Förde-
rung und Beschäftigung, Biographiearbeit, Kommunikation und mehr
vermittelt. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmerin-
nen und Teilnehmer ein Zertifikat.
Am XX.XX.20XX findet um XX Uhr eine Informationsveranstaltung
zum Ablauf und zu den Inhalten des Qualifizierungskurses in XXXX
statt.
Der Kurs selbst läuft ab dem XX.XX.20XX sechsmal XXXX von
18.00 bis 20.15 Uhr und zweimal samstags von 10.00 bis 15.15 Uhr in
der XXXX. Die Kursgebühr von 70 € kann durch die Einsatzstelle
oder der Pflegekasse erstattet werden.

Informationen, persönliche Beratung und Anmeldung bei

XXXXXXX

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Qualifizierungskurs zur Begleitung von Menschen mit
Demenz
Der Qualifizierungskurs wird von FachreferentInnen wie TherapeutIn-
nen, Ärzte, Pflegefachkräfte, PsychologInnen, SozialpädagogInnen durch-
geführt und umfasst 30 Unterrichtsstunden an 6 Abenden und 2 Samsta-
gen. Im Mittelpunkt stehen Verstehen und Verstanden werden, Wert-
schätzung, Wahrnehmen und Ausdruck von Gefühlen, hilfreiche Kom-
munikationsformen, „Für sich selber sorgen“, Informationen über die
Erkrankung, sowie Förder- und Beschäftigungsmöglichkeiten.
Engagierte BürgerInnen mit Freude am Kontakt mit Menschen, Gefühl,
Fantasie, Beständigkeit und Geduld sowie einigen Stunden Zeit im Mo-
nat, die sich vorstellen können, ehrenamtlich in den Betreuungsgruppen
der Demenzcafes oder im häuslichen Bereich mitzuarbeiten, erfahren
alles über die Möglichkeiten, Anforderungen, Qualifizierung und
Begleitung.
Nähere Informationen unter Telefon:XXXX
Neuer Qualifizierungskurs zur Begleitung von Menschen
mit Demenz
Das XXXX bietet zusammen mit dem XXXX vom xx.xx. bis zum
xx.xx.20xx einen Qualifizierungskurs für Angehörige von Menschen
mit Demenz sowie für Interessierte an, die Menschen mit einer De-
menzerkrankung begleiten möchten.
Für diese Aufgabe benötigen die begleitenden Personen Wissen über
die Krankheit, sowie über Umgangsformen mit den demenziell er-
krankten Menschen als auch das Wissen über Möglichkeiten, sich ab-
grenzen zu können und zu dürfen. Dieses und mehr bietet der 30-
stündige Qualifizierungskurs. Da noch einige wenige Plätze frei sind,
ist eine kurzfristige Anmeldung noch möglich.
Für weitere Informationen zum Qualifizierungskurs steht XXXX für
Interessierte zur Verfügung. Kontakt: XXXX

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Qualifizierungskurs zur Begleitung von Menschen mit
Demenz

Das Demenznetz XXXX bietet zusammen mit dem XXXX vom
XX bis zum XX einen Qualifizierungskurs für Interessierte an, die
Menschen mit einer Demenzerkrankung und ihre Angehörigen be-
gleiten und entlasten möchten.
So wie die Zahl der Menschen, die an einer Demenz erkranken ste-
tig zunimmt, steigt auch der Bedarf an Entlastungsangeboten und
Unterstützung für die Angehörigen. Die Cafés für Menschen mit ei-
ner Demenzerkrankung sowie die häuslichen Betreuung von Men-
schen mit Demenz sind Bereiche, in denen dringend Freiwillige be-
nötigt werden. Das geschieht auf ehrenamtlicher Basis und ist kein
Ersatz für professionelle Pflege und Betreuung. Es soll ein zusätzli-
ches Angebot sein, um die Lebensqualität der erkrankten Menschen
und ihrer Angehörigen zu erhöhen. Für diese Aufgabe benötigen
die Ehrenamtlichen Wissen über die Krankheit, sowie über Um-
gangsformen mit den demenziell erkrankten Menschen und auch
das Wissen über Möglichkeiten, sich abgrenzen zu können und zu
dürfen. Dieser 30-stündige Qualifizierungskurs bietet das und mehr
an.

Am XX.XX.XXXX findet um XX.XXUhr eine Informationsveran-
staltung zum Ablauf und zu den Inhalten des Qualifizierungskurses
in XXXX statt.
Für weitere Informationen zum Qualifizierungskurs ist XXXX für
Interessierte da.

Kontakt: XXXX

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Betreuung und Förderung von Menschen mit Demenz
gemeinsam erlernen

noch 3 Plätze frei im nächsten Qualifizierungskurs ab XXXX

Für engagierte (Name der Stadt), die sich vorstellen können, ehren-
amtlich demenzkranke Menschen zu begleiten oder für Angehörige,
die bereits Demenzkranke betreuen, bietet das (örtliches Demenz-
netz und/oder Bildungsträger) aufgrund der positiven Resonanz zum
XX. Mal einen 30-stündigen Kurs an. Er wird von Fachreferenten wie
Arzt, TherapeutInnen, Pflegefachkräften, Psychologen und Sozialpäda-
gogen durchgeführt und vermittelt Grundkenntnisse über Erkrankung
und Behandlung, pflegerische Aspekte, wertschätzenden Umgang,
Förderung und Beschäftigung, Biographiearbeit und Kommunikation.
Nach erfolgreicher Teilnahme wird ein Zertifikat erteilt. Die Termine
sind 6 x XXXX von 18.00 – 20.15 Uhr und 2 x samstags von 10.00 –
15.00 Uhr, Beginn XXXX, Kurs-Gebühr: 70,- €, Ort: XXXX.
Nähere Informationen bei XXXXX Telefon XXXXX

Wegen der großen Nachfrage startet im XXXX ein neuer
Qualifizierungskurse zur Betreuung von Menschen mit
Demenz.

Das (örtliche Demenznetz und/oder Bildungsträger) lädt alle Interessier-
ten zu einer kostenlosen Informations- und Fragestunde am XXXX, den
XXXX, um XXXX Uhr in XXXX ein.
Die Kurse richten sich an Ehrenamtliche, pflegende Angehörige, Betreu-
er zu Hause, Pflege- und Sozialfachkräfte sowie alle interessierten
Menschen.

                                                          Seite 31 von 48
Qualifizierungskurs zur Betreuung von Menschen
mit Demenz

In XXXX leben derzeit etwa XXXX Menschen, die von Alz-
heimer oder einer anderen Demenzerkrankung betroffen sind.
Die meisten davon leben zuhause und viele werden rund um
die Uhr betreut. Dies stellt eine 24-Stunden-Aufgabe dar. Die-
se pflegenden Angehörigen benötigen dringend Entlastung und
Unterstützung.

Das Seminar richtet sich an Ehrenamtliche, pflegende Angehö-
rige, Pflege- und Sozialfachkräfte, sowie alle interessierten
Menschen. Sie haben die Möglichkeit, sich umfassend über die
Krankheit zu informieren und erfahren für die tägliche Betreu-
ung wichtige Dinge, z.B. wie der Alltag für alle Beteiligten ent-
spannter zu gestalten ist. Der Umgang mit den Erkrankten und
die situative Reaktion stehen im Vordergrund.

Der Kurs wird von FachreferentInnen (PädagogInnen, Psycho-
logInnen, FachärztInnen, TherapeutInnen, Pflegefachkräften,
SupervisorInnen) durchgeführt und hat eine kontinuierliche
Begleitung. Er umfasst 8 Veranstaltungstage mit 30 Unter-
richtsstunden und entspricht somit den Vorgaben des Pflege-
leistungsergänzungsgesetzes. Nach regelmäßiger erfolgreicher
Teilnahme wird ein Zertifikat erteilt.

Thematische Schwerpunkte des Kurses:

Kommunikation und integrative Validation
Demenzielles Verhalten verstehen, Umgang mit Konflikten
Biographiearbeit als Grundlage zum Verständnis Demenzkranker

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Grundkenntnisse, Krankheitsbilder, Diagnostik und Behandlung
dementieller Erkrankungen
Menschen mit Demenz fördern, Aktivierung mit allen Sinnen,
kreative Zugänge,"Türöffner"
Für sich selber sorgen, eigene Bedürfnisse erkennen, Grenzen
setzen und akzeptieren
Auswertung - Ausblick - Zertifikate

Das Kursentgelt beträgt 70,00 €. Erstattung des Entgelts durch
die spätere Einsatzstelle oder Pflegekasse sind möglich.

Anmeldung und nähere Information:
XXXX, Telefon XXXX

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Muster Teilnahmebescheinigung

             Logo
          Veranstalter                                                Logo
                                                                  Bildungsträger

                 Teilnahmebescheinigung
                               XXX XXXX XXXX
                            hat vom…… bis…… am
                          Qualifizierungskurs
               zur Betreuung von Menschen mit Demenz
                       erfolgreich teilgenommen

Folgende thematische Schwerpunkte wurden im Kurs mit 30 Unterrichtsstunden behandelt:

    Grundkenntnisse, Krankheitsbilder, Diagnostik und Behandlung demenzieller
     Erkrankungen.

    Menschen mit Demenz fördern, Aktivierung mit allen Sinnen, kreative Zugänge,
     „Türöffner“

    Biographiearbeit als Grundlage zum Verständnis an Demenz erkrankten Menschen

    Abschied und Trauererfahrung in der Begleitung von Menschen mit Demenz

    Kommunikation und Validation

    Für sich selber sorgen, eigene Bedürfnisse erkennen, Grenzen setzen und
     akzeptieren

Der Kurs entspricht mit Umfang und Inhalt den Anforderungen des Pflegeleistungsergänzungs-
gesetzes. NRW

Ort, Datum

      ____________________                               ___________________
      Name Verantwortliche/r                             Name Verantwortliche/r
      Veranstalter                                       Bildungsträger

                                                                        Seite 34 von 48
Muster Teilnahmebescheinigung

Logo                                                               Logo
Bildungsträger                                                     Örtliches
                                                                   Demenznetz

                        Name XXXXXXXXXX
                        hat vom ……….. bis ………. am

           erfolgreich teilgenommen.

  Folgende thematische Schwerpunkte wurden im Kurs mit
  30 Unterrichtsstunden behandelt:

   Grundkenntnisse, Krankheitsbilder, Diagnostik und Behandlung
    dementieller Erkrankungen
   Kommunikation und integrative Validation
   Biographiearbeit als Grundlage zum Verständnis Demenzkranker
   Dementielles Verhalten verstehen, Umgang mit Konflikten,
    Betreuung zu Hause
   Menschen mit Demenz fördern, Aktivierung mit allen Sinnen,
    kreative Zugänge, „Türöffner“
   Für sich selber sorgen, eigene Bedürfnisse erkennen,
    Grenzen setzen und akzeptieren

  Der Kurs entspricht mit Umfang und Inhalt den Anforderungen des
  Pflegeleistungsergänzungsgesetzes NRW

  Ort, Datum

  ___________________________________________________________________________
  Name Verantwortlicher                                     Name
  Bildungsträger                                             Kursbegleitung

                                                                   Seite 35 von 48
Muster Teilnahmebescheinigung

    Logo                                                 Logo
    Bildungsträger                                       Örtliches
                                                         Demenznetz

                        Name XXXXXXXX
                     hat vom ………. bis ……….. am

      erfolgreich teilgenommen.

Folgende thematische Schwerpunkte wurden im Kurs mit
30 Unterrichtsstunden behandelt:

 Grundkenntnisse, Krankheitsbilder, Diagnostik und Behandlung
  dementieller Erkrankungen
 Kommunikation und integrative Validation
 Biographiearbeit als Grundlage zum Verständnis Demenzkranker
 Dementielles Verhalten verstehen, Umgang mit Konflikten,
  Betreuung zu Hause
 Menschen mit Demenz fördern, Aktivierung mit allen Sinnen, kreative Zugänge
 Für sich selber sorgen, eigene Bedürfnisse erkennen,
  Grenzen setzen und akzeptieren

Der Kurs entspricht mit Umfang und Inhalt den Anforderungen des
Pflegeleistungsergänzungsgesetzes NRW.

Ort, Datum

Name Verantwortlicher                                          Name
Bildungsträger                                                 Kursbegleitung

                                                                  Seite 36 von 48
Muster Aushänge

             Freiwillig und kompetent helfen

 Qualifizierungskurs zur Betreuung von
          Menschen mit Demenz
 Information über die Krankheit, Erlernen der Betreuung
 Verständnis, Kommunikation und Förderung
 Umgang mit herausforderndem Verhalten + situative Reaktion

Termine 2011
Kurs X /2011 Oktober bis November                     (Kurs-Nr. xxxxxx)
6 x Wochentag , von          bis   2011,
jeweils von 18.00 – 20.15 Uhr und
2 x samstags, xxxxx + xxxxx 2011 von 10.00 – 15.15 Uhr
Ort: xxxxxxxxxxxx

Kurs-Gebühr: 70,- €
Erstattungsmöglichkeiten durch die Einsatzstelle oder Pflegekasse möglich

Anmeldung und Bezahlung Kursgebühr bei Bildungsträger

Fragen, Information zum Kurs und zur ehrenamtlichen Arbeit,
Hospitationsmöglichkeiten, Beratung für Angehörige
Name        Tel.: xxxxxxx Fax. xxxxxxx
E-Mail: xxxxxxxxx

Kostenlose Informationsveranstaltung und Fragestunde
Montag, xxxxx 20xx, xxxx Uhr

                                                                 Seite 37 von 48
Muster Aushänge

      Informations- und Fragestunde am
   Mittwoch,xx.xx.20xx um xx.xx Uhr zum

    Qualifizierungskurs zur Betreuung
       von Menschen mit Demenz

Tagungsort,
Strasse, Ort

Engagierte
Freiwillige
gesucht,

 • die mit Freude Menschen mit Demenz begegnen und sich auf sie
   und ihre Welt einlassen,
 • die wöchentlich oder 14-tägig ca. 3 Stunden Zeit
   zur Verfügung stellen,
 • Freude am Kontakt mit Menschen, Gefühl, Fantasie,
   Beständigkeit und
 • auch ein bisschen Geduld haben.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen oder Ihren Anruf!
                        Nähere Informationen:
             Name, Institution, Tel.: xxxxxx, E-Mail: xxxxxx

                                                               Seite 38 von 48
Muster Aushänge

      Kostenlose Informations- und Fragestunde am
         Mittwoch,xx.xx.20xx um xx.xx Uhr zum

         Qualifizierungskurs zur Betreuung
           von Menschen mit Demenz

                      Der Kurs richtet sich an:

  • alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger
  • Angehörige, die Menschen in Familie oder Nachbarschaft begleiten
  • Menschen, die beruflich mit dem Thema konfrontiert sind
  • Ehrenamtliche BetreuerInnen
  • alle, die mit Freude Menschen mit Demenz begegnen und sich auf
    sie und ihre Welt einlassen,
  • alle, die Freude am Kontakt mit Menschen, Gefühl, Fantasie,
    Beständigkeit und auch ein bisschen Geduld haben.

Veranstaltungsort, Strasse, Ort

Wir freuen uns auf Ihr Kommen oder Ihren Anruf!
                         Nähere Informationen:
               Name, Institution, Tel.: xxxxxx, E-Mail: xxxxxx

                                                                 Seite 39 von 48
Muster 1 Vorderseite Flyer

   Freiwillig und kompetent helfen

       Qualifizierungskurs
       zur Betreuung von
      Menschen mit Demenz

             Kurs 2/2011
     (6 x montags + 2 x samstags)
            Mai – Juni 2011

    In Zusammenarbeit mit vielen xxxxx
Verbänden, Treffs, Einrichtungen und Diensten

                                           Seite 40 von 48
Muster 1 Rückseite Flyer

Bei Fragen zum Kurs oder zur ehrenamtlichen Ar-
beit
wenden Sie sich bitte an:

Institution
Ansprechpartner
Adresse
Telefon
E-Mail

  Kostenlose Informationsveranstaltung,
  Fragestunde und Vormerkung:
  Montag, xx.xx.20xx, xx.xx Uhr - Ort

Wo können Sie sich zum Kurs anmelden?

Verbindliche Anmeldung und Bezahlung der Kurs-
gebühr

unter der Kursnummer xxxxx an

Name Bildungsträger
Strasse, Ort
AnsprechpartnerIn: xxxxxxxx
Telefon:
Fax:
E-Mail:

                                             Seite 41 von 48
Muster 1 linke Seite Flyer

In xxxxxx leiden etwa xxxx Menschen über 65 Jahre an Alzheimer
oder anderen Demenzerkrankungen, jährlich gibt es rd. xxx Neu-
erkrankungen. Ein Krankheitsbild, das zukünftig mehr und mehr
zu einer Belastung für eine wachsende Zahl Angehöriger wird,
denn die Mehrzahl dieser Menschen wird zuhause von Angehöri-
gen rund um die Uhr betreut. Diese pflegenden Angehörigen, mit
ihrer 24-Stunden-Aufgabe, benötigen dringend Entlastung und
Unterstützung.
Das Seminar richtet sich an Ehrenamtliche, pflegende Angehörige,
Pflege- und Sozialfachkräfte, sowie alle interessierten Menschen.
Sie haben die Möglichkeit sich umfassend über die Krankheit zu
informieren und erfahren für die tägliche Betreuung wichtige Din-
ge, wie der Alltag für alle Beteiligten entspannter zu gestalten ist.
Der Umgang mit den Erkrankten und die situative Reaktion stehen
im Vordergrund.
Der Kurs wird von Fachreferenten (Pädagoginnen, Psychologin-
nen, Facharzt, TherapeutInnen, Pflegefachkräften, SupervisorIn-
nen) durchgeführt und hat eine kontinuierliche Begleitung.
Er umfasst 8 Veranstaltungstage mit 30 Unterrichtsstunden und
entspricht somit den Vorgaben des Pflegeleistungsergänzungs-
gesetzes. Vor dem Kurs wird eine Hospitationsmöglichkeit ange-
boten. Nach regelmäßiger erfolgreicher Teilnahme wird ein Zertifi-
kat erteilt.

Termine: z.B.
6 x montags, 02., 09.,16., 23.05., 30.06. + 06.,06.06.2011
    jeweils von 18.00 – 20.15 Uhr
2 x samstags, 14.05. + 28.05.2011
    jeweils von 10.00 – 15.15 Uhr

Kurs-Gebühr:70,- €
Erstattungsmöglichkeiten durch die Einsatzstelle oder
Pflegekasse möglich

Veranstaltungsort:

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Muster 1 rechte Seite Flyer

Folgende thematische Schwerpunkte werden im Kurs behandelt:

Kursbegleitung: Name ReferentIn

Mo., 02.05.11   Einführung in Kurs u. Themen, Kennenlernen
                Name ReferentIn

Mo., 09.05.11   Grundkenntnisse, Krankheitsbilder, Diagnostik
                und Behandlung dementieller Erkrankungen,
                Name ReferentIn

Sa., 14.05.11   Menschen mit Demenz fördern, Aktivierung mit
                allen Sinnen, kreative Zugänge, „Türöffner“
                Name ReferentIn

Mo., 16.05.11   Biographiearbeit als Grundlage zum
                Verständnis Demenzkranker,
                Name ReferentIn

Mo., 23.05.11   Dementielles Verhalten verstehen, Umgang
                mit Konflikten, Betreuung zu Hause,
                Name ReferentIn

Sa., 28.05.11   Kommunikation und integrative Validation
                Name ReferentIn

Mo., 30.05.11   Für sich selber sorgen, eigene Bedürfnisse
                erkennen, Grenzen setzen und akzeptieren
                Name ReferentIn

Mo., 06.06.11   Auswertung - Ausblick - Zertifikate
                Name ReferentIn

                                                       Seite 43 von 48
Muster 2 Vorderseite Flyer

       Logo Örtliches Demenznetz

Qualifizierungskurs zur Betreuung
   von Menschen mit Demenz

           Kurs X/20xx
    Oktober bis Dezember 20xx
    6 x xxxxxx + 2 x samstags

       In Zusammenarbeit mit
         Verbänden, Treffs,
     Diensten und Einrichtungen

          Logo Bildungsträger

                                        Seite 44 von 48
Muster 2 Rückseite Flyer

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Institution
Ansprechpartner
Adresse
Tel.:
Fax:
E-Mail:

         Kostenlose Informationsveranstaltung:
          Mittwoch,31.08.2011 um 18.00 Uhr

Tagungsort:
Strasse, Stadt

Anmeldung
Kursnummer: 11W5141

Kursgebühr: 70,00 Euro

Name Bildungsträger
Strasse
Ort
AnsprechpartnerIn:
Telefon:
E-Mail:
                                                 Seite 45 von 48
Muster 2 linke Seite Flyer

In xxxxxx leiden etwa xxxx Menschen über 65 Jahre an Alzheimer oder
anderen Demenzerkrankungen, jährlich gibt es rd. xxx Neuerkrankungen.
Ein Krankheitsbild, das zukünftig mehr und mehr zu einer Belastung für
eine wachsende Zahl Angehöriger wird, denn die Mehrzahl dieser Men-
schen wird zuhause von Angehörigen rund um die Uhr betreut. Diese pfle-
genden Angehörigen, mit ihrer 24-Stunden-Aufgabe, benötigen dringend
Entlastung und Unterstützung.
Das Seminar richtet sich an Ehrenamtliche, pflegende Angehörige, Pflege-
und Sozialfachkräfte, sowie alle interessierten Menschen. Sie haben die
Möglichkeit sich umfassend über die Krankheit zu informieren und erfah-
ren für die tägliche Betreuung wichtige Dinge, wie der Alltag für alle Be-
teiligten entspannter zu gestalten ist. Der Umgang mit den Erkrankten
und die situative Reaktion stehen im Vordergrund.
Der Kurs wird von Fachreferenten (Pädagoginnen, Psychologinnen, Fach-
arzt, TherapeutInnen, Pflegefachkräften, SupervisorInnen) durchgeführt
und hat eine kontinuierliche Begleitung.
Er umfasst 8 Veranstaltungstage mit 30 Unterrichtsstunden und ent-
spricht somit den Vorgaben des Pflegeleistungsergänzungsgesetzes. Vor
dem Kurs wird eine Hospitationsmöglichkeit angeboten. Nach regelmäßiger
erfolgreicher Teilnahme wird ein Zertifikat erteilt.

Termine: z.B.
6 x montags, 02., 09.,16., 23.05., 30.06. + 06.,06.06.2011
    jeweils von 18.00 – 20.15 Uhr
2 x samstags, 14.05. + 28.05.2011
    jeweils von 10.00 – 15.15 Uhr

Kurs-Gebühr:70,- €
Erstattungsmöglichkeiten durch die Einsatzstelle oder
Pflegekasse möglich

Veranstaltungsort:

                                                             Seite 46 von 48
Muster 2 rechte Seite Flyer

Folgende thematische Schwerpunkte werden im Kurs behandelt:

Kursbegleitung: Name ReferentIn

Di., 03.05.2011   Einführung in Kurs u. Themen, Kennenlernen
                  Name ReferentIn

Di., 10.05.2011   Biographiearbeit als Grundlage zum
                  Verständnis Demenzkranker
                  Name ReferentIn

Sa., 14.05.2011   Kommunikation und integrative Validation
                  Name ReferentIn

Di., 17.05.2011   Grundkenntnisse, Krankheitsbilder, Diagnostik
                  und Behandlung dementieller Erkrankungen
                  Name ReferentIn

Di., 24.05.2011   Abschieds- und Trauererfahrung
                  Name ReferentIn

Di., 31.05.2011   Für sich selber sorgen, eigene Bedürfnisse erkennen,
                  Grenzen setzen und akzeptieren
                  Name ReferentIn

Sa., 28.05.2011   Menschen mit Demenz fördern
                  Aktivierung mit allen Sinnen, kreative Zugänge,
                  „Türöffner“
                  Name ReferentIn

Di., 07.06.2011   Auswertung - Ausblick - Zertifikate
                  Name ReferentIn

                                                               Seite 47 von 48
Muster 3 Vorderseite Flyer

     Qualifizierungskurs
     zur Betreuung von
    Menschen mit Demenz

                Kurs 3 / 2011
             Oktober - November
                 (8 Termine)

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