50 AUFWÄRTS AUSGABE 01/2020 INFORMATIONEN DER GRÜNEN GENERATION PLUS

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50 AUFWÄRTS AUSGABE 01/2020 INFORMATIONEN DER GRÜNEN GENERATION PLUS
W  Ä R  T  S
     5 0 AU FAUSGABE 01/2020                                         ENERATION
                                                                                 p lu s
                                                            ÜNEN G                                     plus OÖ
                                   F O R M AT IO NEN DER GR                               GENERATION
                                IN

                                                                                                                 foto: Pixabay - Evgeni Tcherkasski
 Corona Total
 Und wo sind die Grenzen?

Ein kleines Virus hat seit einigen   Ethik-Fragen. Nicht nur bei Corona,   geworden.       Die     gepriesene
Wochen unser Leben auf den           auch bei anderen Krankheiten          Solidarität angesichts der Krise­
Kopf gestellt. Brav befolgen wir     wird derzeit schon abgewogen,         muss auch transnational gedacht
die uns verordneten Regeln zur       welche Maßnahmen bei welchem          werden – das Friedensprojekt
Eindämmung der Epidemie, welche      Krankheitsbild    sinnvoll     sind   Europa      versagt    gegenwärtig
unser Gesundheitssystem an sein      und ab wann lediglich palliative      in Bezug auf Evakuierung von
Limit bringt. Aber welchen Preis     Maßnahmen gesetzt werden sollen.      Flüchtlingslagern; die am stärksten
zahlen wir für die gegenwärtigen     Was ist schlimmer für hochaltrige     vulnerable Gruppe sind die
Gesundheitsmaßnahmen?                Menschen: Totale Isolation ohne       Geflüchteten. Und die sind einmal
Wie steht es um die psychische       den Kontakt mit Angehörigen –         mehr Menschen zweiter Klasse, ihre
Gesundheit der Gesellschaft?         und nach den Prognosen wird das       Leben zählen nicht!
Wie groß ist die Gefahr von mehr     wohl noch mindestens ein Jahr
Konformität und Kontrolle auch       dauern bis zur Wiederherstellung      [ ] Doris Eisenriegler
nach überstandener Krise?            der sogenannten „Normalität“ –­       Obfrau der Grünen – Generation
                                     oder die Gefahr, am neuartigen        plus OÖ
Wie geht’s den Bewohner*innen        Virus zu sterben? Und was macht
von Pflegeheimen etc., die ihre      der lange Ausnahmezustand mit
Familienangehörigen jetzt nicht      uns allen?
sehen können? Pflege lässt keine
Abstandsgebote zu! In dem            Auch der Blick über unseren
Zusammenhang geht es auch um         Tellerrand ist eindimensional
50 AUFWÄRTS AUSGABE 01/2020 INFORMATIONEN DER GRÜNEN GENERATION PLUS
Kommentar
                                                                                                                                                                                                                  Z w id a w u r z n

                                                                                                                                                                     #staythefuckhome
Bedrana Ribo
                                                                                                                                                                     Ein kleines Beispiel aus meinem   dem Versuch, diktatorisch Kon-       uns an Befehls-
Sprecherin für Senior*innen &
                                                                                                                                                                     Umfeld: Ich lebe seit 40 Jahren   trolle über die Mitmenschen          ausgabe samt
Pflege im Nationalrat
                                                                                                                                                                     in einem alternativen Wohn-       auszuüben? Anderes Beispiel:         Überwachung und
                                                                                                                                                                     projekt. Seit 40 Jahren treffen   Bauarbeiter werden von Pas-          geben unsere Selbst-
Über vier Jahre lang war ich
Senior*innensprecherin der Gra­     ­                             Vor der Krise darf                                                                                 wir anstehende Entscheidun-       santen als Mörder beschimpft,        verantwortung an der
                                                                                                                                                                     gen gemeinsam, oft auch nach      weil sie die vorgeschriebenen        Garderobe ab. Müssen wir
zer Grünen und habe in dieser Zeit                                nicht nach der Krise sein!
                                        foto: Bedrana: C DJAKOB

                                                                                                                                                                     langen, mitunter kontroversen     Sicherheitsabstände nicht ein-       über 70, die wir bisher unser
versucht, die Bedürfnisse älterer

                                                                                                                                       foto: CC_Martin Fisch
Personen auf kommunaler Ebene                                     Für die Zukunft                                                                                    Verhandlungen. Kaum wurden
                                                                                                                                                                     die ersten Corona-Fälle be-
                                                                                                                                                                                                       halten. Auf Facebook kursieren
                                                                                                                                                                                                       Fotos, die ältere Menschen
                                                                                                                                                                                                                                            Leben selbstbestimmt bewäl-
                                                                                                                                                                                                                                            tigt haben, uns als „Vulnerable
zu thematisieren. Im September
2019 wurde ich in den Nationalrat                                 neue Wege gehen!                                                                                   kannt, meldeten sich die nicht    beim Einkaufen am Wochen-            Gruppe“ stigmatisieren und
gewählt und darf mich nun auf Bun­                                                                                                                                   mehr im Haus wohnenden            markt zeigen, mit entsprechend       bevormunden lassen? Unsere
desebene weiterhin meinem Her­                                                                                                                                       Kinder meiner Nachbarn mit        empörten altenfeindlichen            Freiheit ist nicht verhandelbar,
zensthema widmen. Meine Aufgabe                                                                                                                                      Vorschriften, wie jetzt die Ge-   Bemerkungen. Hat jemand die          auch wenn wir sie momentan
als Zuständige für Senior*innen und                               Nicht erst seit der Corona-Krise   öffentliche Hand hat. Wieso ist
                                                                                                                                                                     meinschaftsräume zu benützen      Alten gefragt, ob ihnen viel-        nicht nützen!
Pflege im Grünen Nationalratsklub                                 wissen wir, dass wir einen gro-    es nicht möglich, in den Bran-
                                                                                                                                                                     sind. Geht’s noch? Wo ist hier    leicht zu Hause allein die Decke
wird zum größten Teil darin be­                                   ßen Bedarf an Pflegekräften        chen umgehend die 35- sogar
                                                                                                                                                                     die Grenze zwischen berech-       auf den Kopf fällt? Mit uner-        Zwidawurzn rät: Wehret den
stehen, eine breite Öffentlichkeit                                haben. Jetzt danken wir den        auch die 30-Stunden-Woche
für den gesellschaftlichen Beitrag                                                                                                                                   tigter Sorge um die Eltern und    hörtem Tempo gewöhnen wir            Anfängen!
                                                                  Mitarbeiter*innen im Sozi-         mit vollem Gehalt einzuführen?
älterer Menschen zu sensibilisie­                                 al- und Gesundheitsbereich         Damit würden die Berufe ei-
ren und diesen in den Fokus zu rü­                                für die geleistete Arbeit! Es      nerseits aufgewertet und an-
cken. Gleichzeitig ist es wichtig,
auf die Diversität der Gruppen der
                                                                  ist nicht lange her, da wurden     dererseits das Interesse an den                                 Ein Bericht aus der Isolation
Senior*innen aufmerksam zu ma­                                    mit der Begründung sparen zu       Arbeitsstellen geweckt. Der
chen. Wie alle anderen Menschen                                   müssen die Gehälter im So-         Rückgang der Arbeitslosen­                                      Es macht mir keine Angst und es bereitet mir kein Problem, mich
haben Senior*innen unterschied­                                   zial- und Gesundheitsbereich       zahlen wäre sowohl für den                                      die ganze Zeit fast ausschließlich in der Wohnung aufzuhalten. Ich
liche Bedürfnisse und Erwartungen                                 gekürzt. Wir hatten ja billigere   Staat als auch für die Wirt-                                    versuche, mich mit Dingen zu beschäftigen, für die ich im „Normal­
an Politik und Gesellschaft. Meine                                ausländische Arbeitskräfte!        schaft ein Segen.                                               lebensfall“ keine Zeit gehabt habe. Aufräumen, Aussortieren, Ent-
Rolle sehe ich darin, diese wichtige,                             Nun stößt dieser kapitalistische                                                                   rümpeln, kleine Reparaturen vornehmen und vieles mehr. Hinzu
aber sehr unterschiedliche Gruppe                                 Globalisierungsgedanke an          [ ] Konstantin Baloglu,                                         kommen auch die Lieblingsbeschäftigungen, wie Musik hören,
in ihrer Teilhabe an der Gesellschaft                             seine Grenzen. Die neu abge-       war 38 Jahre lang als                                           Buch lesen und telefonischer Kontakt mit Freunden.
zu unterstützen.
                                                                  schlossenen Kollektivvertrags-     Sozialarbeiter tätig.                                           Was mich aber in einer gewissen Weise stört, ist der Umgang mit
Persönliches: 1981 in Travnik                                     verhandlungen für Beschäftigte                                                                     Personen in meinem Alter und Älteren. Ich bin Mitte 60. Es ehrt
­(Bosnien) geboren. Mutter von zwei                               der Care-Berufe stellt keine                                                                       mich, dass man mich vor dem Coronavirus schützen will.
                                                                  Wertschätzung gegenüber den                                                                        Aber mein Gedanke ist, wollen sie mich schützen oder sich selber

                                                                                                                                                                                                                                                                               foto: pexels.com_j.borba
 Kindern, habe bis zu meinem 10.
 Lebensjahr bei meinen Großeltern                                 Arbeitnehmer*innen dar. Eine                                                                       von mir geschützt wissen. Diese Sozialphobie verunsichert mich
 gelebt. Daraus resultiert auch mei-                              Lohnerhöhung erst ab 2021                                                                          ein wenig. Ich soll (wenn das auch nur eine Empfehlung ist) nur
 ne große Verbundenheit mit älteren                               und eine Arbeitszeitverkür-                                                                        zu bestimmten Zeiten einkaufen gehen! Mein Ansteckungspoten-
 Menschen.                                                        zung von nur einer Stunde pro                                                                      zial ist zu hoch! usw. usw. Allmählich lassen mich Gedanken wie:
                                                                  Woche ab 2022 zeigen, welch                                                                        ­Sperren sie mich ein? Soll ich mich einsperren? Bin ich in Gefahr?
                                                                                                                                                    foto: C Privat

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                                                                  geringen Stellenwert der So-                                                                        Bin ich gefährlich? – nicht mehr los!
E-Mail: bedrana.ribo@gruene.at
                                                                  zialwirtschaftsbereich für die                                                                      [ ] Konstantin Baloglu (Tag 15 der Covid-Verordnung)

      2                                                           50 AUFWÄRTS AUSGABE MAI 2020                                                                                                               50 AUFWÄRTS AUSGABE MAI 2020                                 3
50 AUFWÄRTS AUSGABE 01/2020 INFORMATIONEN DER GRÜNEN GENERATION PLUS
INTERESSANTES                                                                                                                                                                                                                                                Termine

                  SERIENTIPP                                                                                                                                                   Salongespräche                                                       Ei n tr itt Fr ei !
                  Grace & Frankie                                                                                                                                              Wir laden ein zum Gespräch in die Stadtpfarre Linz, Pfarrplatz 4, 4020 Linz.
                  Sie könnten unterschiedlicher       folgsgetrieben, snobistisch und
                  nicht sein – nachdem die Ehe-       ernährt sich in erster Linie von                                                                                         Mi., 7. Oktober 2020, 19.00 bis ca. 21.30 Uhr          Di., 17. November 2020, 19.00 bis ca. 21.30 Uhr

                                                                                                                                   foto: Netflix
                  männer der beiden Erzfeindin-       Martinis, während Frankie ein
                                                                                                                                                                               Salongespräche #17                                     SALONGESPRÄCHE #18
                  nen enthüllen, seit vielen Jahren   esoterischer Freigeist ist, der
                                                                                                                                                                               „Vergesslichkeit oder Demenz – ja und?“                Corona und „Die Alten“: Wir ziehen Bilanz
                  ein Paar zu sein und heiraten zu    in Hippie-Montur das Haus mit       mit realistischen Problemen und
                                                                                                                                                                               – Betroffene Menschen und ExpertIn-
                  wollen, beginnt auch für Grace      Salbei ausräuchert. Dennoch, es     Hürden, mit denen sich ­Frauen                                                       nen als Gesprächsgäste                                 Das Coronavirus hat die Welt verändert. Wir möchten

                                                                                                                                                                                                                                                                                                foto: Pixabay_Pirod4D
                  (Jane Fonda 82) und Frankie         beginnt eine Freundschaft fürs      über 70 eventuell konfrontiert                                                                                                              an dem Abend Bilanz ziehen. Welche Lehren
                  (Lily Tomlin 80) ein neuer Le-      Leben. „Großmutter“- Klischees      sehen, und gibt einen sehr                                                           Leben mit einer demenziellen                           können wir aus der Krise aus Sicht der Generation
                  bensabschnitt. Aus Mangel an        wird man in dieser Serie nicht      authen­ tischen Einblick in das                                                      Erkrankung ist eine Herausfor-                         plus ziehen? Wie erging es Menschen in den
                  Alternativen ziehen sie gemein-     finden – im Gegenteil: Äußerst      ­Leben und das Älterwerden.                                                          derung für Gesellschaft und                            Altenheimen? Wie fühlt es sich an, plötzlich Teil einer
                                                                                                                                                                               Gesundheitswesen. Selbstbe-                            „schützenswerten, alten und schwachen Gruppe“ zu
                  sam in das ihnen überlassene        scharfsinnig und humorvoll be-       Eine Netflix-Comedy-Serie in
                                                                                                                                                                               stimmtes Leben, Unterstützung                          sein?
                  Strandhaus ein. Grace ist er-       schäftigt sich „Grace & Frankie“     sieben Staffeln (seit 2015).
                                                                                                                                                                               dort, wo sie notwendig ist, in
                                                                                                                                                                               der Mitte der Gesellschaft, sind                       Die Gäste des Salons
                                                                                                                                                                               die zentralen Themen an diesem Abend.                  werden noch ange­
                  Der Maulwurf                                                            LESETIPP                                                                                                                                    fragt!
                                                                                                                                                                               Zu Gast im Salon sind:
                  Wildtier des Jahres 2020                                                Das Haus

                                                                                                                                                   foto: Pixabay TillBurmann
                                                                                                                                                                               Dr.in Beatrix Gulyn – lebt seit 15 Jahren mit der
                  Das streng geschützte Tier                                              Ilse Helbich erzählt in ihrem au-                                                    Diagnose Demenz, Andreas Trubel – bekam vor
                                                                                                                                                                               3 Jahren die Diagnose Lewy-Körper-Demenz,
                  wurde aufgrund seiner be-                                               tobiographisch gefärbten Text
                                                                                                                                                                               Raphael Schönborn – ProMENZ Geschäftsführer,
                  sonderen ökologischen Funk-                                             die Geschichte einer Frau, die
                                                                                                                                                                               Birgit Meinhard-Schiebel – Interessengemein-
                  tion zum Tier des Jahres er-                                            sich mit über 60, entgegen al-
                                                                                                                                                                               schaft pflegender Angehöriger
                  nannt. Der Maulwurf beseitigt                                           ler Vernunft und entgegen dem
                  Gartenschädlinge wie Insek-                                             wohlmeinenden Freundesrat,
foto: CC Talbot

                  ten, Larven oder Schnecken.                                             einen ›Herzenswunsch‹ erfüllt:
                  Mit seiner Grabtätigkeit lo-                                            Sie kauft ein altes Haus. Es ist                                                     Jeden Freitag                                          Jeweils Sa., 20. Juni, 3. Okt.,
                  ckert er den Boden auf und                                              beinahe Liebe auf den ersten                                                         von 10.30 - 12.00 Uhr                                  7. Nov., 12. Dezember 2020
                  durchlüftet ihn. Die Erde, die er aufwühlt und nach oben schafft, ist   Blick – und das obwohl das                                                           TAI CHI 50plus                                         von 10.00 bis 16.00 Uhr
                  unkraut- und wurzelfrei und ein nährstoffreicher Boden. Mit seinen      Haus in einer Gegend liegt, in                                                       Körperausgleich durch                                   SCHREIBWERKSTATT
                  Grabschaufeln buddelt sich der Maulwurf ein Gangsystem von bis          die sie eigentlich nicht ziehen                                                                                                              Spurensuche
                  zu zwei Kilometern Länge. Ein Maulwurf hat nur sehr kleine Augen        wollte. Mehr noch: Es ist baufäl-                                                    Verbesserung der
                  – so groß wie ein Stecknadelkopf. Dafür hat er Tasthaare an der         lig und feucht, und für sie das                                                      Körperkoordination                                      Meine Reise in die eigene

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 foto: Traxler Sabine
                  Schnauze, die ihm in der Dunkel­heit bei der Suche nach Nahrung         Schlimmste: Es ist durch lieb­                                                                                                               Vergangenheit
                  helfen. Pro Jahr frisst ein nur 100 Gramm schweres Tier 20 bis 30       lose Umbauten und pragma-                                                            Leitung: Iassen Stoyanov, Tänzer, Pädagoge,
                                                                                                                                                       foto: Sabine Traxler

                  Kilogramm Würmer und Insekten. Muss ein Maulwurf auch nur ei-           tische Modernisierungen über                                                         Choreograph und Ballettregisseur                       Leitung: Kurt Mitterndorfer
                  nen Tag lang hungern, stirbt er.                                        Generationen komplett verun-                                                         Ort: Theater Maestro, Bismarckstraße 18,               Ort: Grünes Haus, Landgutstraße 17,
                  Übrigens: Seinen Namen hat der Maulwurf von dem althochdeut-            staltet.                                                                             4020 Linz                                              4040 Linz
                  schen Begriff „Molte“, was so viel wie „Erde“ bedeutet. Den Namen                                                                                            Kosten: 5 Euro pro Person                              Kosten: 30 Euro pro Termin
                  „Maulwurf“ kann man also mit „Erdwerfer“ übersetzen.                    Ilse Helbich ist Publizistin,                                                        und Termin
                                                                                          Schriftstellerin und veröffent-                                                      Anmeldung:                                             Anmeldung:
                  Weitere Infos unter: www.naturschutzbund.at                             lichte den Roman mit 86 Jahren.                                                      generationplus.ooe@                                    generationplus.ooe@gruene.at
                                                                                                                                                                               gruene.at
                                                                                          Ilse Helbich, Das Haus, 2009, erschie-
                                                                                          nen im Droschl Verlag, 144 Seiten

                  4                                   50 AUFWÄRTS AUSGABE MAI 2020                                                                                                                                      50 AUFWÄRTS AUSGABE MAI 2020                                     5
TERMINE                                                                                                                                                                               TERMINE

                                                     Workshop Grüne Geschichte                                                             Mi., 23. bis Fr., 25. September 2020, jeweils um 18.30 und 20.30 Uhr
                                                     Mit Hilfe von Dokumenten und Oral History versuchen wir die Entstehungsge-            7. FilmTage
foto: ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung

                                                     schichte der Grünen, die historischen Zusammenhänge und Ziele der damaligen
                                                     Bewegung in Erinnerung zu rufen und mit der politischen Realität der Gegenwart in     Generation plus
                                                     Beziehung zu setzen.
                                                                                                                                           Von 23. bis 25. September 2020 finden im Moviemento Kino bereits die siebten
                                                     Mi., 30. September 2020, 18.30 Uhr                                                    FilmTage der Generation plus OÖ statt. Gezeigt werden Filme, die das Alter aus ver-
                                                                                                                                           schiedenen Blickwinkeln thematisieren. Auf dem Kinoprogramm stehen: The Irish
                                                     Grüne Geschichte - Die Anfänge                                                        Man, Das Haus am Meer, Once Upon a Time in Hollywood, Vom Lokführer, der die

                                                                                                                                                                                                                                           foto: 24BilderFilm
                                                                                                                                           Liebe suchte, Ein verborgenes Leben und Tea with the Dames.
                                                     1960er und 1970er Jahre, Club of Rome, Ölkrise, Anti-Atombewegung, Antiautoritäre
                                                     Bewegung, Bürgerinitiative Linzer Luft                                                Ort: Moviemento Kino Linz, OK Platz 1, 4020 Linz
                                                                                                                                           Reservierungen: im Kino unter 0732/ 784090
                                                     Mi., 18. November 2020, 18.30 Uhr
                                                     Alternative Bewegungen in den 1980er Jahren                                           Sa., 26. September 2020, 09.00 bis 15.00 Uhr
                                                                                                                                           Workshop
foto: Grünes Archiv

                                                     Friedens- und Umwelt- und soziale Bewegungen, Wackersdorf, Temelin
                                                                                                                                           Wildkräuterkochen mit Susanne Pust
                                                     Ort: Grünschnabel, Landgutstraße 13a, 4040 Linz
                                                     Anmeldung: unter generationplus.ooe@gruene.at                                         Auf einem kurzen Spaziergang lernen wir Wildkräuter kennen und sammeln sie für die
                                                                                                                                           Zubereitung zu einem mehrgängigen Menü (6-8 Gänge). Mit vollem Bauch und einem
                                                                                                                                           Rezepte-Manuskript wird das eigene Kochrepertoire um schmackhafte Speisen mit
                                                     Fr., 5. Juni 2020, 15.00 - 17.00 Uhr                                                  Zutaten aus der Natur erweitert.
                                                     WORKSHOP

                                                                                                                                                                                                                                           foto: Susanne Pust
                                                                                                                                           Ort: Haus der Frau, Volksgartenstraße 18, 4020 Linz
                                                     Schach – Das Spiel der Könige                                                         Teilnahmezahl: max. 15 Personen
                                                                                                                                           Kosten: 25 Euro inkl. Beitrag für die Lebensmittel
                                                     Schach entwickelt das Gedächtnis, das logische und strategische Denken, es ver-       Anmeldung: susanne.pust@utanet.at
                                                     bessert die Konzentration, fördert die Phantasie und Kreativität, schafft Selbstmo-
                                                     tivation und nicht zuletzt macht Schach richtig Spaß! Geleitet wird der Kurs von
                                                     Vertretern der Schachschule Oberösterreich.                                           Fr., 27. November 2020, 14.00 bis 18.30 Uhr
foto: grotos_CC

                                                     Ort: Grünschnabel, Landgutstraße 13a, 4040 Linz                                       SYMPOSIUM
                                                     Mindesteilnehmerzahl: 5 Personen                                                      Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?
                                                     Anmeldung: generationplus.ooe@gruene.at
                                                     Kosten: 15 Euro pro Termin                                                            Die Corona-Krise – ein Anlass für ein Umdenken in Wirtschafts- und Sozialpolitik,
                                                                                                                                           oder ein Hindernis zur Bewältigung der Klimakrise? Eine Krise ist immer Chance und
                                                                                                                                           Gefahr zugleich. Wohin wird die Reise gehen?
                                                     Salongespräche Nachhören                                                              Folgende Expert*innen werden versuchen, Antworten auf diese Fragen zu finden:
                                                                                                                                           Dr. in Marina Fischer-Kowalski (Soziologin und Sozialökologin), DI Wilfried Hager

                                                                                                                                                                                                                                           foto: CC Marco Facci
                                                     Wirkungen eines Grundeinkommens                                                       (Umweltmanagement der Stadt Linz), Josef Limberger (Obmann Naturschutzbund
                                                                                                                                           OÖ), Mag. Markus Pühringer (Buchautor)
                                                     44 Langzeitarbeitslose haben über einen Zeitraum von 18 Monaten ein Grundein-
foto: ÖGB Verlag

                                                     kommen in Höhe ihres AMS-Bezugs zuzüglich einer Leistung der bedarfsorientier-        Ort: Altes Rathaus, Hauptplatz 1, 4020 Linz
                                                     ten Mindestsicherung erhalten. Dr. Franz Schandl hat das Projekt „Sinnvoll tätig      Anmeldung: generationplus.ooe@gruene.at
                                                     sein“ begleitet und berichtet über die erstaunlichen Ergebnisse.                      Eintritt frei
                                                     Link zum Beitrag: https://cba.fro.at/449205

                                           6                       50 AUFWÄRTS AUSGABE MAI 2020                                                                                     50 AUFWÄRTS AUSGABE MAI 2020                      7
GRÜNE GESCHICHTE                                                                                                                                                                        GRÜNE GESCHICHTE

Die bunten Farben der Alternativbewegung
Vor beinahe fünf Jahrzehnten      gesellschaftliche Änderungen,       der ­ersten Erfolge hierzulande:   und austauschen konnten.            Neben diesen großen Teilbewe-
entstand aus einer Vielzahl an    aber auch darum, die eigene         selbstverwaltete Frauenhäuser      Die regenbogenfarbene Frie-         gungen bildete sich ein breites
Einzelbewegungen die bunte        Lebensweise angelehnt an die-       in den größeren und mittelgro-     densbewegung           schwappte    Spektrum an privaten und loka-
Alternativbewegung und präg­      se Ideen zu ändern. So lebten       ßen Städten, wo Frauen aus Ge-     Mitte der 70er Jahre immer          len Initiativen, die ihre alternati-
te auch die späteren Grünen.      die roten Ideen, die aus der Zeit   waltbeziehungen Zuflucht fin-      stärker von Deutschland nach        ven Ideen in konk­rete Projekte
                                  der    Student*innenbewegung        den konnten.                       Österreich über. Der zuende-        und Initiativen umsetzten. Vie-
Am Anfang stand der Protest.      Ende der 60er Jahre heftig          Nachdem homosexuelle Hand-         gehende Vietnamkrieg, die           lerlei Werkstätten, kulturpoliti-
Anfänglich gegen das Atom-        diskutiert wurden, weiter. Die      lungen im Zuge der Kleinen         Nachrüstungsdebatte in der          sche Basisgruppen, alternative
programm der damaligen Bun-       marxistischen, trotzkistischen      Strafrechtsreform von 1971 ent-    BRD stärkten die friedenspoli-      Läden, bunte Medien­      projekte,
desregierung, gegen Wasser-       und maoistischen Strömungen         kriminalisiert worden waren,       tische Szene auch hierzulande.      Wohngemeinschaften, Erzeu-
kraftwerke,     Straßenbauten,    vermengten sich aber in den         begannen sich in der zweiten       Viele lokale Initiativen entstan-   ger-Verbraucher-Initiativen,
Luftverschmutzung, Naturzer-      70er Jahren immer mehr mit          Hälfte der 70er Jahre Lesben       den, viele – vor allem junge        Frauennetzwerke und vieles              Das Fremdwort “Alternative”
störungen, aber auch gegen        Ideen des Anarchismus und der       und Schwule unter dem Namen        Menschen – aus dem Umfeld           andere mehr trugen zur fast
                                                                                                                                             ­                                       bedeutet auf Deutsch “Wahl­

                                                                                                                                                                                                                        fotos: Grünes Archiv
das Establishment der Beton-      Sponti-Bewegung.                                                       der Kirchen und der Gewerk­         schon unübersichtlichen Vielfalt        möglichkeit”. Wir haben die
parteien im Parlament. In den     Das Rot dieser Zeit                                                    schaften engagierten sich für       bei.                                    Wahl: z.B. zwischen dem “har­
Protesten spiegelten sich auch    wurde somit immer                                                      friedenspolitische Themen.          [ ] Marco Vanek                         ten” und dem “sanften” Weg
die Industrie-, Technik- und      bunter.                                                                                                                                            der Energieversorgung. Wir
Wachstumskritik wider, die ge-                                                                                                                                                       müssen uns entscheiden: z.B.
rade Anfang der 70er Jahre        Zu dieser Zeit kam                                                     Das andere Leben beflügelte                                                 zwischen militärischer Vergel­
auch in Österreich aufkeimten.    immer stärker die                                                                                                                                  tung und sozialer Verteidigung.
Der Club of Rome hat 1972 mit     Farbe Lila ins Spiel                                                   Die – leider zu früh – verstorbe-   wollte aber unbedingt dabei
                                                                                                                                                                                     Beides gemeinsam ist unmög­
                                                                                                         ne Maria Schwarz-Schlöglmann        sein, da wurde mir z.B. aufge-
seinem Bericht über die Gren-     der jungen politi-                                                                                                                                 lich. (…) Das Wort “Alternative”
                                                                                                         erinnerte sich in einem Inter-      tragen, etwas über Nixon zu
zen des Wachstums für großes      schen Communities.                                                     view mit Uschi Christl an die       schreiben (lacht) da hatte ich          bedeutet für uns also “grund­
Aufsehen vor allem bei jungen     Es war eine Reakti-                                                    Zeit ihrer bewegten Jugendjah-      natürlich keine Ahnung…“                sätzliche Alternative”.
Menschen gesorgt. Die Farbe       on auf die männer-                                                     re im Innviertel.
Grün symbolisierte auch die       dominierte Nach-                                                                                           War diese Kommune so etwas             ja wenig Selbstbewusstsein und
politische Forderung nach ei-     kriegsgesellschaft,                                                    „Als ich 14 war, gab es im Be-      wie eine friedlichere Ersatzfami-      für meine Persönlichkeitsent-
ner ökologischen Politik. Der     wo Frauen lange                                                        zirk Schärding eine demokrati-      lie?                                   wicklung war die Anerkennung,
Grundgedanke damals war das       Zeit ihrem Ehe-                                                        sche Initiative, das waren junge    „Eher Jugendfreunde. Ich habe          das Geschätztwerden von die-
Wirtschafts- und Gesellschafts-   mann sowohl sozial                                                     Menschen, vor allem Künstler,       da eine gewisse Akzeptanz er-          sen Menschen sehr wichtig. Das
                                                                                                         die sich auf einem Bauernhof        fahren. Es war ein stressfreier        hat mich beflügelt und bestärk-
system so umzugestalten, dass     als auch rechtlich
                                                                                                         im Dorf Einburg zu einer Kom-       Ort, an dem man miteinander            te mich darin, etwas anders zu
Zerstörung unserer natürlichen    ausgeliefert      wa-                                                  mune zusammengeschlossen            Musik machte und diskutierte.          machen, als ich es daheim ge-
Ressourcen (Luft, Wasser, Bo-     ren. Auch wurden                                                       hatten. Auf der ‚Einburg‘ gab       Die Menschen dort waren beein-         sehen hatte.“
den…) verhindert wird.            die Stimmen immer                                                      es tolle Feste und ich bin immer    druckend und haben auch spä-
                                  lauter, den Schwan-                                                    wieder von zu Hause unerlaubt       ter Interessantes gemacht; einer       Maria     Schwarz-Schlöglmann
Neben Grün gab es zu dieser       gerschaftsabbruch                                                      weggeblieben und habe dort ei-      wurde Direktor des Schiele-Mu-         war Sozialarbeiterin, Juristin
Zeit auch andere politische       straffrei zu stellen. Die Frauen-   HOSI politisch zu organisieren.    nige Tage verbracht. Da gab es      seums in Krumau, ein anderer           Psychotherapeutin und bis kurz
Farbströmungen, die in den        bewegung wurde – auch an-           Die schwul-lesbische Bewegung      den Anspruch, dass alle irgend-     innovativer Musiker, einer Do-         vor ihrem Tod 2018 Leiterin
70er Jahren an Bedeutung ge-      geheizt durch die Erfolge im        eröffnete darauf etwa in Linz      wie politisch arbeiteten, bei den   zent beim Politikwissenschaf-          des oö. Gewaltschutzzentrums;
                                                                                                         Treffen und bei der Kommunen-       ter Anton Pelinka an der Uni           Uschi Christl führte auf www.
wannen. Dabei ging es den vor     angloamerikanischen         Raum    und Wien eigene Treffpunkte,
                                                                                                         zeitschrift ‚Der Landbote‘. Ich     in Innsbruck. Also die hatten          frauenleben.eu mit Maria ein
allem jungen Aktivist*innen um    – bei uns immer aktiver. Eine       wo sich Gleichgesinnte treffen     war damals noch viel zu jung,       schon was drauf und ich hatte          langes Interview.

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GRÜNE GESCHICHTE

                                                                                                                                       werk. Die Atomenergie wurde                                          Die Parole Hier und Jetzt!
                                                                                                                                       in den Anfängen in Themen wie
                                                                                                                                       ‚Sanfte Alternativen‘ oder ‚Einfa-                                   Statt der sozialdemokratischen
                                                                                                                                       cher Leben‘ quasi versteckt. Un-                                     und kommunistischen Strategi­
                                                                                                                                       bestritten ist, dass wir es Tisse-                                   en zur Erringung einer gerech­
                                                                                                                                       rand zu verdanken haben, dass                                        teren Gesellschaft besannen

                                                                                                             foto: Friedrich Witzany
                                                                                                                                       die Pläne für das Atomkraftwerk                                      wir uns des ältesten, des utopi­
Anti-Atom                                                                                                                              an der Ennsmündung bald in der                                       schen Weges zum Sozialismus.
                                                                                                                                       Schublade verschwanden und
„Es begann mit lauter Einzelkämpfern“                                                                                                  der in Oberösterreich entfachte                                      Landkommunen und selbstver­
                                                                                                                                       Widerstand sich auch auf das                                         waltete Betriebe wurden als
                                                                       Bild: Friedrich Witzany spricht auf
                                                                                                                                       Atomkraftwerk        Zwentendorf                                     Keimzellen einer neuen Gegen­
Friedrich Witzany erinnert sich    Talsperren und Flusskraftwer-
                                                                       einer Protestversammlung gegen
                                                                                                                                       und das Ergebnis der Volksab-                                        schaft gegründet, welche die
an den Beginn der Anti-Atom­       ke obsolet machen. Der Linzer
                                                                       das Atomkraftwerk in St. Pantaleon
                                                                                                                                       stimmung vom November 1978                                           alte etwa so verdrängen sollten,
kraftbewegung in Oberöster­        Arzt Dr. Alfred ­  Tisserand war
                                                                                                                                       auswirkte …“                                                         wie Milchsäurebakterien die
reich.                             seit 1966 Obmann der Landes-
                                                                                                                                                                                                            Schimmelpilze in einer Joghurt­
                                   gruppe OÖ des Österreichi-
                                                                                                                                       Friedrich Witzany, Jahrgang                                          kultur. Utopien werden durch
Während am Atomkraftwerk           schen Naturschutzbundes und         Als Arzt wusste er auch um die
                                                                                                                                       1940, wohnt in St. Florian bei                                       Verwirklichung konkret, das
in Zwentendorf eifrig gebaut       den politischen Förderungsge-       Gefahren der Radioaktivität. Er
                                                                                                                                       Linz, engagierte sich jahrzehn-                                      war auch das Motto des 1979 im
wurde, kamen erste Pläne für       bern immer schon unangenehm         ermutigte mich und einige an-
                                                                                                                                       telang in verschiedenen Organi-                                      Wiener Prater errichteten Öko-
einen zweiten Standort am nie-     aufgefallen durch seinen unver-     dere eine Bürgerinitiative zu
                                                                                                                                       sationen der Anti-Atomkraft-Be-                                      Dorfes.
derösterreichischen Donauufer      blümten Aktionismus und seine       gründen. Rund um Enns gin-
                                                                                                                                       wegung, war von 1975 bis 1983
bei St. Pantaleon gegenüber        klare Sprache. Mit den wenigen      gen wir von Haus zu Haus und
                                                                                                                                       Obmann des Naturschutzbun-                                           Zitate: aus Netzwerk 10, Zei­
von Mauthausen an die Öffent-      Getreuen zog er gegen die le-       verteilten Unterschriftenlisten.

                                                                                                                                                                                                                                               fotos: Grünes Archiv
                                                                                                                                       des OÖ und in den 1980er Jah-                                        tung des Alternativ-Forums,
lichkeit. Friedrich Witzany war    gendär schlechte Linzer Luft        Die Aktion schlug voll ein, wie
                                                                                                                                       ren bei den Vereinten Grünen                                         Anfang der 1980er Jahre
1973/74 maßgeblich am Aufbau       zu Felde, gegen das Ausräu-         im Schneeballsystem kamen die
                                                                                                                                       aktiv.                                                               Quelle: Grünes Archiv
einer Protestbewegung gegen        men der städtischen Innenhö-        Listen unter die Leute, letztend-
dieses Atomkraftwerk beteiligt.    fe zugunsten von Garagen und        lich kamen ca. 70.000 Unter-
Dabei spielte der Linzer Medi-     Stellplätzen, mit starken lokalen   schriften zustande. Ich trat auch
ziner Dr. Alfred Tisserand, der    Gruppen verhinderte er auch         als Referent auf, vornehmlich
Witzany zum Widerstand er-         das Speicherkraftwerk Molln ...     beim katholischen Bildungs-                                         Köchin mit Herz für den Tiergarten Walding
mutigte, eine Schlüsselrolle.
„Als      das     Atomkraftwerk                                                                                                            Wir suchen zur Unterstützung unseres Tiergartenteams eine
                                                                                                                                           liebe, ehrliche und zuverlässige Frau, gerne auch eine Pensionistin,
Zwenten­  dorf im Frühling 1972
                                                                                                                                           mit Erfahrung in Küche und Haus.
zu bauen begonnen wurde, gab                                                                                                               Wenn Sie Interesse haben, der „gute Geist“ für das Team des
es Widerstand nur von einer                                                                                                                Tiergartens zu sein, Menschen, Tiere und Blumen mögen und in
handvoll beherzter Menschen.                                                                                                               einer wunderschönen Umgebung eine abwechslungsreiche und
Auch bei St. Pantaleon schien                                                                                                              verantwortungsvolle Tätigkeit ausüben wollen, melden Sie sich
anfangs noch alles in Agonie zu                                                                                                            bitte telefonisch bei Fr. Mair unter 07234/82759 oder schicken Sie
liegen. Selbst die organisierten                                                                                                           ein Mail mit Ihrer Telefonnummer an office@tiergartenwalding.com
Naturschützer wie der Natur-
                                                                                                                                                                            Tiergarten Walding
                                                                                                             foto: Friedrich Witzany

schutzbund, der Alpenverein
                                                                                                                                                                            Mursberg 42
oder die Naturfreunde waren zu
                                                                                                                                                                            4111 Walding
einem guten Teil der Meinung,                                                                                                                                               Telefon: +43 (0)7234/82759
die ‚saubere‘ Atomkraft würde

10                                 50 AUFWÄRTS AUSGABE MAI 2020
TERMINE

                      „Die Verwundbaren“
                      Die Corona-Krise und ich
                  Ein Schreib- und Bildaufruf Der Grünen – Generation plus OÖ

                  Corona ist Realität und verändert gerade alles: den Alltag, die Arbeit,
                  das Familienleben, die Gesellschaft. Es ändert unsere Perspektive auf
                  das uns Selbstverständliche und versetzt uns in eine nie dagewesene
                  Situation. Als „Ältere“ kommt uns in der Krise eine besondere Rolle
                  zu – von einem Tag auf den anderen gehört man zu einer besonders
                  „gefährdeten“ und „schützenswerten“ Bevölkerungsgruppe. Uns
                  interessiert, wie diese außergewöhnlichen Umstände wahrgenom-             Kleine Schätze der Natur
                                                  men und empfunden werden. Aus-            Wildkräuterfibel für Deinen
                                                  gedrückt durch einen Text (Gedicht,       Alltag
                                                  Tagebuchnotiz, Geschichte, Brief,         In dieser Broschüre finden sich
                                                  usw.) oder auch durch ein aussage-        Portraits von 20 bekannten
                                                  kräftiges Bild, möchten wir Einblick in   Kräuterpflanzen, die in unserer
                                                  diese Zeit geben.                         Region wachsen und gedeihen.
                                                                                            Kräuterpädagogin Susanne
                                                   Bitte senden Sie Ihren Beitrag an:       Pust hat außergewöhnliche
                                                                                            Geschichten und praktische
                                                   Die Grünen – Generation plus OÖ          Tipps aus der Volksheilkunde
                                                   Landgutstraße 17, 4040 Linz              in dieser Kräuterfibel
                                                   oder per Mail an                         zusammengestellt.
foto:www.pexels.com

                                                   generationplus.ooe@gruene.at
                                                                                            Service: Die Broschüre kann
                                                   Wir sammeln und veröffentlichen          kostenlos bestellt werden unter
                                                   ausgewählte Beiträge auf unserer         frauen.ooe@gruene.at oder steht
                                                   Homepage (gerne auch anonym).            zum Download unter frauen.ooe.
                                                                                            gruene.at zur Verfügung.

                                                                                            IMPRESSUM
                  JA, ICH WILL ...                                                          Die Grünen - Generation plus OÖ

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                       ein kostenloses Abo von 50 AUFWÄRTS
                                                                          
                                                                         Postgebühr
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                                                                                            Telefon: 0732/ 73 94 00-507
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                                                                         zahlt              Web: www.generationplus.gruene.at
                       ein Gratis-Abo des oö.planet -                   Empfänger/in       Redaktion: Mag.a Sabine Traxler
                        Zeitung der Grünen OÖ                                               Druck: Druckerei Haider, Schönau
                       kostenlos Mitglied der Grünen - Generation plus werden              Layout: Mag.a Martina Traxler
                                                                                            Auflage: 11.500 Stück auf 100% chlorfrei
                      NAME                                                                  gebleichtem Papier

                      GEBURTSJAHR

                      STRASSE
                                                                       AN
                      PLZ / ORT                                        DIE GRÜNEN
                                                                       Generation plus
                      TELEFON                                          Landgutstraße 17
                                                                       4040 Linz
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