Clubnachrichten SAC Sektion Einsiedeln April 2018 - www.sac-einsiedeln.ch - beim SAC Einsiedeln
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8840 Einsiedeln weibelbau@bluewin.chDer Vorstand berichtet
Wir begrüssen neue Gäste Ich kann euch versichern, dass die Berichte
Miranda Ochsner, Tochter von Mitglied Phi- fleissig gelesen werden.
lipp Ochsner. Gemäss Statistik wird unsere Homepage
Wir wünschen Miranda viele schöne Berg- durchschnittlich 150x pro Tag aufgerufen.
erlebnisse mit dem SAC Herzlichen Dank für eure schönen, interes-
santen, informativen und lustigen Beiträge!
Verfassen von Berichten Ruedi Birchler, Präsident
Wie viele Berichteschreiber schon festgestellt
haben, fehlen auf der neuen Homepage die Freitagshock
Pflichtfelder. Wir treffen uns am Freitag, 6. April 2018 um
Das erfordert von euch mehr Disziplin. 20.00 Uhr im Restaurant Langrütigärtli.
Vorab danke ich euch allen für die sehr
prompten und praktisch lückenlosen Berichte! Redaktionsschluss
Das gibt es bei keiner anderen Sektion! Weil wir Redaktionsschluss für die April Clubnachrich-
auf der neuen Homepage keine individuellen ten ist Dienstag, 10. April 2018.
Pflichtfelder einführen können, appelliere ich
an euch, jedem Bericht folgende Pflichtan-
gaben voranzustellen:
Unterhalb des Titels…
Leitung: z.B. Kälin Alfred
Mehrtagestouren
Bericht: Heinle Herbert
Teilnehmer: 9 Mitglieder, 2 Gäste Mittwoch, 11. April 2018 - Samstag, 14.
Wetter: sonnig April 2018: S: 4 Tage Simplonpass
Fotos: Kälin Alice Leitung: Franz Zürcher
Details siehe März CN
Bitte in dieser Reihenfolge. Das erspart dem
Redaktor zusätzliche Arbeit.
Inhaltverzeichnis Impressum
Impressum 1 © SAC Sektion Einsiedeln
Redaktion: Toni Hupfauf
Der Vorstand berichtet 1
Bild auf Frontseite: Charakteristisch für diesen
Mehrtagestouren 1 Winter: Sehr grosse Schneemengen ab 1800
m.ü.M. und gleichzeitig Regenspuren.
Die Touren der Stammsektion 2 Druck: Franz Grätzer+Co., Einsiedeln;
Die Touren der Senioren 3 Auflage: 210 Expl.
Redaktionsschluss: 10. April 2018
Die Touren der SAC Jugend 4
Inserate:
Tourenberichte 5 Ruedi Birchler, praesident@sac-einsiedeln.ch
3Die Touren der Stammsektion
Samstag, 7. April 2018 – Sonntag, 8. April Zeitrahmen: 8.00 bis ca. 16.00 Uhr. Treff-
2018: S: Monte Leone 3553 m.ü.M. punkt: beim Güterschuppen Einsiedeln oder
Leitung: Hubert Späni auf dem Tritt. Zeitpunkt: 8.00 Uhr. Transport-
Samstag: Fahrt ins Goms und machen da eine mittel: Mit PW, zu Fuss oder dem Velo. Aus-
Skitour nach Verhältnissen. Übernachtung in rüstung: Gutes Schuhwerk und Arbeitshand-
Oberwald. Sonntag: Fahrt auf den Simplon. Vom schuhe. Verpflegung: Durch Hütten Team Tritt.
Simplon Hospiz 1997 m.ü.M. in Ostrichtung hi- Kosten: Keine.
nauf bis 2250 m.ü.M., wo man am Beginn der Anmelden bei: Willy Kälin, Einsiedeln. An-
Hübschhorn Nordwand leicht absteigend auf die meldeschluss: 13.4.2018. Telefon: 055 412 38
Hänge vom ‘’Chalti Wasser’’ traversieren kann. 32. Natel: 078 615 89 39. E-Mail: willy.kaelin@
Nun zum Breithornpass 3347 m.ü.M. aufsteigen. gmx.ch
Vom Pass Schräghangabfahrt über den Alpjer-
gletscher bis ca. 3260 m.ü.M. (südlich unter P. Samstag, 21. April 2018: C:
3424 im W-Grat des Monte Leone) und Aufstieg Furggelen Arbeitstag
zum Skidepot ca. 3340 m.ü.M. Über steilen Firn Leitung: Andreas Pfeiffer
gelangt man auf den Grat, der zuerst einfache Eine gute Wintersaison neigt sich dem Ende
Kletterstellen aufweist (bis II), aber weiter oben zu. Für eine geordnete Übergabe an die Älpler-
im Winter einfach begehbar wird. Abstieg zum familie Heinzer muss die Hütte gereinigt wer-
Skidepot und Abfahrt zum Simplonpass (Varian- den. Weiter müssen wir Holz spalten und schei-
te: Abfahrt über Homattupass nach Machihüs hi- ten. Um alle Arbeiten an einem Tag bewältigen
nunter). zu können, sind wir auf zahlreiche fleissige Hel-
Schwierigkeit: ZS. Auf-/Abstieg: je 1550 Hm, ferinnen und Helfer angewiesen! Für Essen und
Aufstieg ca. 5h. Zeitpunkt: 8.45 Uhr. Ausrüstung: Trinken wird gesorgt. Der Hüttenchef und der
Schlafsack, Pickel und Steigeisen. Verpflegung: Vorstand danken jetzt schon allen HelferInnen
aus dem Rucksack. Kosten: Fahrt, Übernachtung für ihren tatkräftigen Einsatz!
und Essen Fr. 200.00. Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, Handschuhe,
Anmelden bei: Hubert Späni, Einsiedeln. An- Gehörschutz. Verpflegung: Durch die Hütten-
meldeschluss: Telefon: 041 835 18 81. Natel: 079 warte. Treffpunkt 7:30 Uhr Bahnhof Einsiedeln,
755 92 74. E-Mail: tourenchef@sac-einsiedeln.ch Fahrt mit PW’s ins Brunni
Anmelden bei: Andreas Pfeiffer, Hirzel. An-
Samstag, 14. April 2018: C: Tritt Arbeitstag meldeschluss: 19.4.2018. Telefon: 044 729
Leitung: Willy Kälin 96 83. Natel: 079 659 88 91. E-Mail: huetten-
In wenigen Wochen geht die Saison chef@sac-einsiedeln.ch
2017/2018 auf dem Tritt schon wieder zu
Ende. Nach dem wir im Herbst eine grössere Sonntag, 22. April 2018: C: Tritt Ausräumet
Menge Holz bereit gemacht haben, müssen wir Leitung: Willy Kälin
es noch sägen, scheiten und was in der Hüt- Alle Mitglieder, Gäste und Freunde der Tritt-
te Platz hat, versorgen. Um diese Arbeiten plus hütte sind herzlich willkommen das Saisonende
Diverses zu erledigen, brauchen wir viele Hel- mit uns zu feiern. Zwischen 10.00 und 11.00
ferinnen und Helfer, auch junge Mitglieder sind Uhr wird ein Begrüssungsschnaps offeriert.
herzlich willkommen. Ich möchte euch bitten, Auch Musikanten sind herzlich willkommen.
sich kurz zu melden, damit unsere Hütten- Nach einer feinen Suppe am Mittag und an-
frauen wissen wie viel sie einkaufen müssen schliessendem Kuchen und Kaffee geniessen
und niemand hungern muss. Allen Helferinnen wir am Nachmittag die ausklingende Saison
und Helfern jetzt schon vielen Dank für eure 2017/2018. Ich möchte mich bei allen die wir
Unterstützung. während der ganzen Saison in der Hütte bedie-
4nen durften recht herzlich bedanken und hoffe, Schwierigkeit: S. Auf-/Abstieg und Marsch-
dass ihr uns auch in Zukunft wieder besuchen zeit: Gemäss separatem Tourenprogramm.
werdet. Ich wünsche allen einen schönen Som- Treffpunkt: Wird den TN bekannt gegeben.
mer und freue mich euch im Oktober 2018 wie- Transportmittel: ÖV und PW. Ausrüstung: Ge-
der zu sehen. mäss separatem Tourenprogramm. Hütte HP
Auf-/Abstieg und Marschzeit: 400 Höhen- und aus dem Rucksack.
meter zu Fuss oder mit dem Velo. Hüttenhöhe Anmelden bei: Urs Horath, Unteriberg. An-
1280 m.ü.M. Zeitrahmen 10.00 bis 16.00 Uhr! meldeschluss: 15.3.2018. Natel: 078 770 73
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk. Verpflegung: 09. E-Mail: info@felsenfest.ch
Aus dem Rucksack plus Hüttensuppe.
Anmelden bei: Willy Kälin, Einsiedeln. Tele- Freitag, 27. April 2018: C:
fon: 055 412 38 32. Natel: 078 615 89 39. E- Clubanlass – Diavorträge
Mail: willy.kaelin@gmx.ch Leitung: Edith Schönbächler
Skihochtouren einst: Zwei spannende Dia-
Do., 26. April 2018 - So., 29. April 2018: S: vorträge. Der SAC Einsiedeln hat im Frühling
Projekt: Dent d’Hérens 4171 m.ü.M. 1967 zwei Skihochtourenwochen durchgeführt.
Leitung: Urs Horath Start Saas Fee, Ziel Chamonix - eine mit Gip-
Anspruchsvolle Tour auf den rassigen, ein- feln angereicherte Haute Route. Walter Zender
samen Viertausender auf der italienischen Seite sen. war der Leiter. Ebenfalls wurde im Früh-
des Wallis. Von der Nordseite ist Zermatt oder ling 1987 der Mont Blanc von einer Gruppe
Arolla der Ausgangspunkt zur Rif. Aosta. Von SAC-lern während eine Skihochtourenwoche
dieser Hütte aus werden wir den Gipfel in An- bestiegen. Benno Ochsner führte damals. An
griff nehmen. Der Rückweg kann auf dem glei- der Frühlingsversammlung berichten Fredi Kä-
chen Weg ins Wallis oder über das italienische lin (Honda) und Ruedi Birchler von diesen ver-
Valpelline gemacht werden. Das genaue Tou- gangenen Bergerlebnissen. Sie zeigen Dias, wie
renprogramm wird den Teilnehmern rechtzeitig es damals üblich war. Lasst euch überraschen!
zugestellt. Treffpunkt: Hotel Drei Königen Einsiedeln.
Zeitpunkt: 20.00 Uhr.
Die Touren der Senioren
Mittwoch, 4. April 2018: W: Maiengrün 71. Natel: 079 668 00 39. E-Mail: idakabirch-
Leitung: Karl Birchler ler@bluewin.ch
Zugsabfahrt 7:58 Uhr in Einsiedeln. Ab Mö-
riken wandern wir durch das Bünztal über Oth- Mi., 11. April 2018: W: Küsnachtertobel
marsingen zum Maiengrün. Nach dem Mit- Leitung: Annalies Reichmuth
tagessen steigen wir nach Mellingen ab zum Mit der Eisenbahn fahren wir nach Küsnacht
Bahnhof Heitersberg und zurück nach Einsie- ZH. Dort laufen wir bei einem leichten, aber
deln mit der S-Bahn. stätigen Aufstieg im Küsnachtertobel auf dem
Schwierigkeit: T1. Auf-/Abstieg und Marsch- Tobelweg bis zum Mülitobel. Von dort geht es
zeit: je 250 Hm, ganze Tour 4 Std. Treffpunkt: weiter Richtung Limberg und bald beginnt der
Bahnhof Einsiedeln. Zeitpunkt: 7.45 Uhr. Trans- etwas steilere Abstieg durchs Erlenbachertobel
portmittel: ÖV Zürich–Lenzburg–Möriken. Ver- nach Erlenbach. Von wo wir wieder mit der Ei-
pflegung: Restaurant Maiengrün. Kosten: ÖV senbahn über Zürich nach Hause fahren. Ca.
Kollektiv und Essen. 16.58 Uhr sind wir zurück in Einsiedeln.
Anmelden bei: Karl Birchler, Einsiedeln. An- Schwierigkeit: T2. Auf-/Abstieg und Marsch-
meldeschluss: 2.4.2018. Telefon: 062 723 30 zeit: je 400 Hm / ca. 3½h. Treffpunkt: Bahnhof
5Einsiedeln. Zeitpunkt: 7.45 Uhr. Transportmit- 055 412 31 27. Natel: 079 464 76 27. E-Mail:
tel: ÖV. Verpflegung: Rucksack. schoenbaechler43@sihlsee.ch
Anmelden bei: Annalies Reichmuth, Einsie-
deln. Anmeldeschluss: 8.4.2018. Telefon: 055 Sa., 21. April 2018: C: Furggelen Arbeitstag
412 31 85. Natel: 079 403 93 71. E-Mail: anna- Leitung: Andreas Pfeiffer
liesreichmuth@bluewin.ch Details siehe Stammsektion
Samstag, 14. April 2018: C: Tritt Arbeitstag Sonntag, 22. April 2018: C: Tritt Ausräumet
Leitung: Willy Kälin Leitung: Willy Kälin
Details siehe Stammsektion Details siehe Stammsektion
Mittwoch, 18. April 2018: W: Mittwoch, 25. April 2018: W:
Tüfels Chilen im Tösstal Pfäffikon – Pfäffikon
Leitung: Josef Schönbächler-Kälin Leitung: Klemenz Gyr
Wir starten die Tour in Kollbrunn im Töss- Leichte Wanderung von Pfäffikon ZH 547m,
tal und schlagen den attraktiven wurzeligen über Wallikon - Hermatswil 746 m.ü.M.
Gratweg nach Tüfels Chilen (Pkt. 535) ein und (höchster Punkt) und weiter über Isikom nach
bestaunen den Tuffsteinbruch. Weiter geht’s Pfäffikon. Ankunft in Einsiedeln um 16.11 Uhr
dem Bäntal entlang durchs Röhrlitobel via Un- oder 16.45 Uhr.
terschlatt zu Punkt 743m (Garten), wo wir den Schwierigkeit: T1. Auf-/Abstieg und Marsch-
Mittagshalt einlegen. Nachher geht’s via den zeit: je 199 HM / 4 Stunden. Treffpunkt: Bahnhof,
Weissenberg zur Einkehr nach Langenhard. Via Einsiedeln. Zeitpunkt: 8.00 Uhr. Transportmittel:
Zell ZH (ehem. Wohnort des bekannten Kom- Eisenbahn. Ausrüstung: Wanderausrüstung, ev.
ponisten Paul Burkhard) geht’s zur Bahnstation Stöcke Verpflegung: Aus dem Rucksack. Kosten:
Rämismühle/Zell. Rückkehr nach Einsiedeln Bahn Halbtax ca. Fr. 20.–.
um 17.45 Uhr. Anmelden bei: Klemenz Gyr, Willerzell. Anmel-
Schwierigkeit: T2. Auf-/Abstieg und Marsch- deschluss: 22.4.2018. Tel.: 055 412 10 73. Natel:
zeit: Aufstieg je 500 Hm, 3½ Stunden. Treffpunkt: 079 224 45 32. E-Mail: ak.gyr@bluewin.ch
Bahnhof, Einsiedeln. Zeitpunkt: 7.00 Uhr. Trans-
portmittel: ÖV. Ausrüstung: Wandertenü / Gute Freitag, 27. April 2018: C:
Schuhe, Ev. Wanderstöcke. Verpflegung: Aus dem Clubanlass – Diavorträge
Rucksack. Kosten: ÖV Halbtax ca. Fr. 18.00. Leitung: Edith Schönbächler
Anmelden bei: Josef Schönbächler-Kälin, Details siehe Stammsektion
Trachslau. Anmeldeschluss: 8.4.2018. Telefon:
Die Touren der SAC-Jugend
Sonntag, 8. April 2018: SK: Hallenklettern Anmelden bei: Beatrice Binder, Brunni-Alp-
Leitung: Beatrice Binder thal. Anmeldeschluss: 3.4.2018. Telefon: 055
Klettern mit Linda. Wir fahren nach Chur und 412 27 10. Natel: 078 919 94 24. E-Mail: bea-
experimentieren an unbekannten Routen in der trice.binder@bluewin.ch
Kletterhalle.
Schwierigkeit: L. Auf-/Abstieg und Marsch- Samstag, 14. April 2018: C: Tritt Arbeitstag
zeit: etwas mehr als eine Stunde Fahrt. Leitung: Willy Kälin
Treffpunkt: (Ohne). Zeitpunkt: 9.30 Uhr. Details siehe Stammsektion
Transportmittel: PW. Ausrüstung: Gstältli, Si-
cherungsgerät, Kletterfinken. Verpflegung: aus Samstag, 14. April 2018: SK: Hallenklettern
dem Rucksack. . Leitung: Alexander Leimbacher
6Um Kletter- und Sicherungstechnik aufzufri- Samstag, 21. April 2018 - Sonntag, 22.
schen gehen wir zusammen in eine Kletterhalle April 2018: S: Skihochtour
in der Region. Es wird noch festgelegt wohin Leitung: Beatrice Binder
es geht. Die Tour findet nicht statt.
Zeitpunkt: 8.45 Uhr. Ausrüstung: komplettes
Klettermaterial für Halle. Kosten: für Hallenein- Sonntag, 22. April 2018: C: Tritt Ausräumet
tritt. Leitung: Willy Kälin
Anmelden bei: Alexander Leimbacher, Einsie- Details siehe Stammsektion
deln. Anmeldeschluss: 12.4.2018.
Samstag, 21. April 2018: C: Freitag, 27. April 2018: C:
Furggelen Arbeitstag Clubanlass – Diavorträge
Leitung: Andreas Pfeiffer Leitung: Edith Schönbächler
Details siehe Stammsektion Details siehe Stammsektion
Tourenberichte
Montag, 29. Januar 2018 - Samstag, 3. Februar 2018: S:
Geniesserwoche im Sellrain
Leitung: Franz Zürcher 12.30 Uhr erreichen wir den Wetterkreuzkogel
Bericht:: Emmi Schmid 2587 m.ü.M. Lange halten wir es auf dem Gip-
Teilnehmer: 11 Mitglieder und 2 Gäste felplateau nicht aus, da der Wind schon etwas
Fotos: Bruno Rhomberg und heftiger weht. Beim Gipfelkreuz vorne können
Franz Zürcher wir ins Ötztal hinuntersehen. In einer windge-
Fortsetzung schützten Mulde rasten wir noch eine Weile
Mittwoch, 31.1.2018: Auch heute sollte und werden mit dem Gipfelschnaps von Dami-
noch mehrheitlich gutes Wetter sein. Der Iss- an und Thomas gestärkt. Nun fahren wir den
boden 1720 m.ü.M. bei Kühtai ist unser heu- ausgetretenen Gipfelhang hinunter und haben
tiger Ausgangspunkt. Um 9.15 Uhr starten wir weiter unten recht passable Schneeverhältnis-
recht steil durch den Wald aufwärts bis zur se, den Wald kommen alle von uns auch er-
Oberen Issalm 1929 m.ü.M., von hier flacher staunlich gut hinunter. Nach dem kulinarischen
weiter durch das Wörgetal. Einige von uns ha- Abendgenuss unterhält uns Damian mit Volks-
ben bereits unten beim Parkplatz ihre Harschei- musik auf seinem Akkordeon und manches be-
sen montiert um ihre Kräfte zu sparen. Weiter kannte Lied wird gesungen.
geht`s am Knappenhaus vorbei, war früher ein Donnerstag, 1.2.2018: Morgens ziehen
Bergbauwerk, bis zu den Oberen Böden 2300 vom Inntal her Wolken auf und werden im-
m.ü.M. Hier gönnen wir uns erneut eine län- mer dichter. Kurz vor 9 Uhr starten wir bei
gere Pause, bereits spüren wir aufkommende, Eisbrücke 1092 m.ü.M. im Fotschertal. Wir
kühle Windböen. Danach «fellen» wir links an folgen einem Forststrässchen Richtung Berg-
der Schwarzen Wand vorbei Richtung heutiges heim Fotsch 1464 m.ü.M., dann weiter auf
Tagesziel. Am steilen Gipfelhang ebnet unser die Allmindalm 1755 m.ü.M. Hier machen
Bergführer Franz eine kürzere Strecke mit der wir eine ausgiebige Mittagsrast auf der ge-
Lawinenschaufel aus, damit niemand bei der schützten Terrasse des Gasthauses, im Win-
letzten Spitzkehre ins Rutschen kommt. Gegen ter leider nicht bewirtet. Den Tee geniessen
7Es zieht auf dem Wetterkreuzkogel.
gend verlassen wir
den Wald und gelan-
gen auf eine Kuppe
bei Blüemlen. Inzwi-
schen schneit es stär-
ker. Bei einer Höhe
von knapp 1900
m.ü.M. entschliesst
Franz umzukehren.
Zum ersten Mal in
dieser Woche haben
wir angenehmen Pul-
verschnee während
der Abfahrt. Im Wald
braucht Franz sein
GPS, damit wir uns
nicht verirren. Wir
rutschen von Baum-
Dies ist die Abfahrt vom Wetterkreuzkogel: stamm zu Baumstamm und müssen achtge-
SUPER! ben, dass wir nicht zu viele Tannenäste weg-
reissen. Schlussendlich gelangen wir wieder
auf ein Forststrässchen und fahren zu den Au-
wir mit einem Schuss Cognac von Thomas tos retour. Gegen 14 Uhr sind wir bereits im
und einem Schuss selbstkreierten Schnaps Hotel und genehmigen uns das obligate Rad-
von Damian. Inzwischen fängt es zu schnei- ler nach getaner «Arbeit». Einige von uns ent-
en an und Nebel zieht auch schon auf. Gegen spannen sich noch in der hoteleigenen Sauna.
12 Uhr laufen wir weiter auf einem Waldpfad Unsere vier Jasser treffen sich erneut um 17
Richtung Seigesalm 1879 m.ü.M. Links abbie- Uhr zur Spielrunde.
8Freitag, 2.2.2018: Wider erwar-
tet ist heute besseres Wetter als die
Prognose, es ist bewölkt mit etwas
Nebel und recht kalt. Gegen 9.15
Uhr starten wir ab Infang knapp
1400 m.ü.M. Richtung Juifenalm
2021 m.ü.M. Wir folgen gemütlich
einer kurvenreichen Forststrasse
und erreichen gegen 10.45 Uhr die
Juifenalm. Hier konsumieren wir im
bewirteten Haus erst mal Knödel-
suppe und Getränke. Danach bre-
chen wir erneut auf und fellen via
Kühgrübl den Hang hoch. Benno
spurt zügig voraus, wir wandern
gemütlicher hinterher. Die Wolken
verziehen sich, doch weiter oben
nach der Kühwarte auf 2543 m.ü.M. wird die Aufwärmen in der Juifenalm
Sicht wieder schlechter und Steine kommen
vermehrt zum Vorschein.
Franz entschliesst nicht
weiter zu steigen. Bei der
Abfahrt am Hang haben
wir wunderbar weichen
Pulverschnee und alle kön-
nen schöne Schwünge im
Tiefschnee drehen; in die-
ser Woche ist es die tollste
Skiabfahrt. Unterhalb der
Kühgrüblalm montieren
wir wieder die Felle und
müssen noch einen kurzen
Gegenanstieg bis zur Jui-
fenalm bewältigen. Dort
kehren wir wieder ein und
wärmen uns auf. Danach
fahren wir den gleichen
Weg hinunter zum Park-
platz. Um 17 Uhr nehmen wir im Hotel an ei- Offenbar ist dies die Weindegustation.
ner Weindegustation teil; der Hotelbesitzer ist
ausgebildeter Sommelier und erklärt uns die
verschiedenen Weiss- und Rotweinsorten aus Samstag, 3.2.2018: Nach dem reichhaltigen
Österreich. Acht verschiedene Sorten dürfen Frühstücksbuffet heisst es Abschied nehmen
wir köstigen. Abends lassen wir uns abermals und die Heimreise in die Schweiz an treten.
mit einem feinen 3-Gang-Menu verwöhnen. Franz Zürcher ein herzliches Dankeschön für
Die Küche war gut und die Bedienung eben- die abwechslungsreichen Skitouren und in-
so. Später unterhält uns Damian wieder mit teressanten Abfahrten bei vorwiegend guten
seinem Akkordeon und bei Bier und Schnaps Wetterverhältnissen. Ebenso ein Dankeschön
lassen wir die Woche ausklingen. allen Teilnehmern für die Kameradschaft.
9Dienstag, 30. Januar 2018: S: Tändli
Leitung: Anton Birchler treffen sich beim Migros Parkplatz und fahren
Bericht: Anton Birchler mit dem Auto bis Näfels und hinauf zum Ober-
Fotos: Anton Birchler, Werner Greter see. Kurz nach dem Restaurant werden die Skis
Teilnehmer: 4 Mitglieder, 1 Gast angeschnallt. Wir laufen im Seniorentempo auf
Wetter: Anfangs etwas Hochnebel, dann der tief verschneiten Strasse bis Staffelbrücke,
sehr schön teils in lichtem Wald hinauf zur Brunnmettle-
Wegen Schneemangel im unteren Teil muss nalp und Vorderahornen. Nun geht’s auf hart
ich auf ein anderes Tourenziel ausweichen. Ein griffigem, teils leicht aufgesulztem Schnee steil
guter Typ bekam ich von Ernst: Tierberg ab hinauf über Chammteil zu unserem Gipfelziel
Obersee (GL). Fünf rüstige Senioren Skitüreler P.1870 m.ü.M. Eine fantastische Fern- und
Aussicht erwartet uns hier,
gegen Norden der Chöpfen-
berg (Süüschnorä), im Osten
Rauti und Wiggis, gegen Sü-
den der mächtige Brünneli-
stock und Plattenberg, gegen
Westen der etwas höhere
Hauptgipfel Tierberg, alle
direkt vor uns. Nach ausgie-
biger Gipfelrast machen wir
uns bereit zur Abfahrt. Was
wir beim Aufstieg erahnten
trifft voll zu, Sulzschnee von
der feinsten Sorte, denn Alle
in gekonnten Schwüngen voll
geniessen. Doch bei Ahor-
Kurze Rast vor dem Steilanstieg nen hat es noch ein wenig lehrreichen Schnee
den wir vorsichtig befahren. Bei der Brunnmet-
tlenalp schalten wir an der Sonne einen Halt
Eingeschneites Gipfelkreuz; in der Ferne der ein und nehmen bei guten Schneeverhältnissen
Säntisgipfel den Rest der Abfahrt auf dem eingeschneiten
Waldweg und dem
See entlang mit
Stockeinsatz bis zu
den Autos unter
die Skier. Zum Ab-
schlusstrunk kehren
wir noch im Rest.
Aeschen ein. Dan-
ke allen für die tolle
Kameradschaft, es
war ein herrlicher
Skitourentag.
10Donnerstag, 1. Februar 2018: S: Lauiberg im Sihltal
Leitung: Ernst Gyr Einmal mehr hat es wieder geregnet. Aber
in Zukunft gebe ich mir mehr Mühe, damit die
Sonne wieder scheint.
Sonntag, 4. Februar 2018: S: Schiberg Wägital 2043 m.ü.M.
Leitung: Max Birchler ohne Wind, gab es Mittagsrast. Die Abfahrt
Bericht: Max Birchler führte uns auf der Aufstiegsroute zurück zu den
Teilnehmer: 6 SAC, 1 Gast. Autos. Unter einer 10 - 20 cm Pulverschnee-
Fotos: Werner Bösch schicht spürte man noch die alten Hartschnee-
Anstelle des
Schibergs, wo
Schneeman-
gel herrschte,
entschied sich
Tourenleiter
Max Birch-
ler nach Elm
zu reisen und
den Fanen-
stock zu be-
steigen. Kurz
vor 8 Uhr hat-
ten alle die
Skier an den
Füssen und es
konnte losge-
hen. Anfäng-
lich noch mit
wenig Schnee
schlängelten
wir uns durch die Waldwege hoch. Ab Mittler Gipfelfoto auf dem Fanenstock
Stafel 1775m hatte es dann mächtig Schnee.
Das Licht war auf der ganzen Tour mehr oder
weniger diffus, auch Sonne und blauer Him- schichten, bzw. alten Abfahrtspuren. Lilly fand
mel gab es kurz. Nach 3 Std. Aufstieg stand die das träfe Wort dafür: ‘Holpriger Pulver’. Nach
ganze Tourengruppe von 7 Personen glücklich einem Kaffee im ‘Bergführer’ reisten alle glück-
auf dem Gipfel. Bei kühlen Temperaturen, aber lich und zufrieden nach Hause.
Donnerstag, 8. Februar 2018: S: Skitour Piet
Leitung: Walter Kälin (Plazi) Fotografen: Diverse
Bericht: Edith Schönbächler Es war ein guter Entscheid des Tourenlei-
Teilnehmer: 10 SAC-Mitglieder und 1 Gast ters aus der Donnerstagstour eine Freitagstour
11zu machen. Als wir um
Viertel nach neun in
der Weglosen aus dem
«proppenvollen» Postau-
to stiegen, war es noch
kalt und eine unange-
nehme Bise wehte. Der
klare Himmel versprach
uns aber einen sonnigen
Tourentag. Der stündige
Marsch auf der Wald-
strasse gibt jeweils Gele-
genheit mit Gspänli aus-
zutauschen. Bereits bei
der Gruobi wärmten uns
die ersten Sonnenstrah-
len. Die Bäume waren
mit herrlichem Raureif
(Picht) verzaubert. Wir
entschieden uns aber
für eine Pause bei der
Sattlerhütte, 1580 m,
die dann angenehm aus-
Wieder einmal eine Werbeaufnahme für giebig wurde. Die Tour führte weiter mit we-
Rucksäcke!! nig Steigung unterhalb des Schülbergs an der
Lehhütte vorbei zur Hinter Wannenhöchi. Die
Der Traum jedes Skitourengängers letzten Aufstiegsmeter genossen wir bereits mit
einem herrlichen Pano-
rama. Der Sihlsee war
nun nebelfrei. Im Talkes-
sel von Schwyz lag eine
‘dicke Suppe’ mit einer
Nebelgrenze auf rund
1500 m.ü.M. Dank den
sehr günstigen Lawi-
nenverhältnissen wurde
auch der Höch Hund im
Sihltal gespurt. Die ge-
plante Abfahrt über die
Rot Risi zur Oberweid
konnten wir leider nicht
machen, weil unterhalb
der Tierfäderernegg der
Schnee nicht reichte. So
fuhren wir auf der ‘Nor-
malroute’ zum Hintero-
fen runter. Die Abfahrt
war gut zu meistern.
Im etwas harschigen
12Pulver mit harter Unterlage konnten wir tolle Hang. Es reichte dann noch für einen Trunk. Am
Schwünge ziehen. An den Südhängen wärmt Hang unterhalb der Druesberghütte waren wir
eben schon die Februarsonne. Südlich der Alp nicht die Ersten. Auf der gut präparierten Stras-
Hinterofen hiess es nochmals anfellen. Die nur se ging’s dann ganz zügig talwärts bis zur Post-
100 Hm aufs Pfannenstöckli genossen wir in autohaltestelle in der Weglosen. Danke Walti
herrlichster Winterlandschaft. Die Abfahrt vom für die umsichtige Leitung und allen Gspänli für
Pfannenstöckli zur Druesberghütte war dann den stimmigen Tag. - Was will man mehr?!
ein Genuss: Pulver, Pulver im unverspurten
Sonntag, 11. Februar 2018: C: Tritthüttenfasnacht
Leitung: Willy Kälin
Bericht: Willy Kälin Wetter: Bedeckt, ab
und zu Schneefall gegen Abend
stärker.
Fotos: Willy Kälin + Rosa Schönbächler
Schätzungsweise um die 20 Mitglieder und
30 Gäste haben unsere Fasnacht auf dem
Tritt besucht. Auch wenn das Wetter nicht so
einladend war um aus dem Hause zu gehen,
treffen sich sehr viele Sühudis und auch Trich-
ler auf dem Tritt. Sie alle werden mit einem
Willkommensdrink empfangen. Um die Mit-
tagszeit treffen immer mehr Mitglieder, Gä-
ste und auch weitere Hudis bei der Hütte ein.
Nach der feinen Hudisuppe von Rosa gemacht
und von Patrizia serviert, werden die sehr gu-
ten selbst gemachten Fasnachtsbohnen auf-
getischt. Vielen herzlichen Dank an Rosa, Pa-
trizia, Anni vom Langrütigärtli, Erwin usw. für
euren Einsatz beim Backen. Nach dem am
Mittag unsere Musikanten Olivier, Roger und
Marcel eintreffen geht das Fest so richtig los.
Es wird gesungen, getanzt und gelacht, so wie
zwischendurch mit Einlagen der Sühuditrich-
ler umrahmt. Am Nachmittag ist unsere Hüt-
te pumpenvoll, so werden einige Gäste zwi-
schendurch auch in der Küche platziert. Diese Der Gastgeber in Erwartung was da kommt...
super Stimmung ist dann auch der Grund, am
späteren Nachmittag die Polizeistunde um gut
zwei Stunden nach hinten zu verlegen. Bei Heimweg zu bewältigen. Ich möchte mich bei
Dunkelheit und Schneefall sind alle übrigge- allen Hudis, Besuchern, Musikanten und beim
bliebenen Gäste, das Hüttenteam und auch Hüttenteam Rosa und Patrizia für diese schöne
der letzte Schwyzer-Örgälär ohne Zwischenfall und lustige Fasnacht auf dem Tritt recht herz-
im Talboden angekommen. Man hört es mun- lich bedanken, und hoffe auf ein Wiedersehn
keln, dass noch eine kleine Gruppe bis gegen am Sonntag, 3. März 2019 beim Clowntreffen
Mitternacht unterwegs war, um den ganzen auf dem Tritt.
13...dr «Sühudiumzug» trifft ein.
Dienstag, 13. Februar 2018: S: Rigi bzw. Roggenstock
Leitung: Werner Greter gut besetzte Postauto führte uns dem noch
Bericht: Urs Vögtli mit einer jungen Eisschicht bedeckten Sihlsee
Wetter: Einen herrlichen Tag erlebten die entlang via Unteriberg Richtung Weglosen zur
fünf SAC-ler und der Gast, welche Haltestelle Boden. Kurz nach neun Uhr, nicht
der Einladung von Tourenleiter unglücklich, zwei andere Touren(spur)grup-
Werner Greter zur Senioren- pen vor uns zu haben, folgten wir deren Spur
tour am Güdeldienstag folgten: Richtung Oberiberg. Anfangs noch im Schat-
strahlender Sonnenschein, ein ten und teils mit kalten Fingern führte der
stahlblauer Himmel, eine frisch Weg steil aufwärts über Bodenweid, Chalber-
verschneite Winterlandschaft und weidli zur Piste des Roggenskiliftes, dann öst-
Pulverschnee, in höherer Lage fast lich der Schlipfauweid vorbei zur ersten An-
knietief. höhe, dem Tubenmoos. Nach einem kurzen
Fotos: Werner Greter, Urs Vögtli, Toni Fotohalt, auch zum Bestaunen der herrlichen
Birchler Landschaft, gings ohne Halt an der Roggenegg
Keine Spur von Bedauern, dass die Skitour vorbei Richtung Fuederegg. Kurz nach Rogge-
nicht wie ausgeschrieben auf die Rigi, son- negg hiess rechts abbiegen Richtung Lücke
dern ‘nur’ auf den Roggenstock führte. Das südöstlich des Roggenstockgipfels. Der steile
14sert’: Fast 600 Höhenmeter
Talfahrt im tiefen Pulver, teils
über noch unbefahrene Hän-
ge, zwar nicht bei allen ganz
sturzfrei (Vorsicht Zäune) bil-
deten den tollen Schlusspunkt
dieser Tour. Zufrieden, und
um ein eindrückliches Erlebnis
reicher, bestiegen wir kurz vor
drei Uhr das Postauto Richtung
Einsiedeln.
Rast in herrlicher Umgebung
Hang - noch ohne Spur - ko-
stete einige Schweisstropfen.
Vom Skidepot unterhalb des
Gipfels aus gelangten wir zum
Ziel der Tour (Roggenstock,
1776 m.ü.M.). Bei Windstil-
le und herrlicher Rund- und
Fernsicht genossen wir die
Mittagsrast. Gestärkt und er-
holt erlebten wir anschliessend
eine erste Tiefschneeabfahrt
Richtung Jäntli. Im Adlerhorst,
an diesem schönen Winter-
tag nicht nur unser Einkehrort,
wurden uns (alle schön aufge-
reiht auf einem Bänkli) Winter-
zaubertee (mit Rosoligeschmack) und andere Auf dem Roggenstock
Getränke serviert. Und dann folgte das ‘Des-
Mittwoch, 14. Februar 2018 - Samstag, 17. Februar 2018: S:
Faschttagstouren
Leitung: Franz Zürcher Mit Fasten haben die Faschttagstouren gar
Bericht: Ruedi Birchler nichts zu tun. Im Gegenteil; Wir wurden im Ho-
Teilnehmer: 7 Mitglieder tel Posta in Rueras kulinarisch wunderbar ver-
Wetter: Sehr abwechslungsreich wöhnt. Franz hat uns Tourentage versprochen
Fotos: Franz Zürcher, Oskar Erdin, Ruedi aus 50% Skitouren und 50% Essen. Der Anteil
Birchler des Essens wurde 100% erfüllt. Bei den Ski-
15touren wurden von vier geplanten Gipfelzielen 2. Tag: Während wir bei sternenklarem Him-
zwei erreicht, während an den beiden anderen mel in die Betten gestiegen waren, erwachten
Tagen wetterbedingt Bewegung im gesicherten wir bei Schneefall. Der Wetterbericht hatte lei-
Gelände angesagt war. der Recht. Der Schneefall und die schlechte
1. Tag: Piz Maler 2790 m.ü.M.: Nach der An- Sicht liessen uns über die Skipisten Richtung
reise mit den Autos nach Rueras nutzten wir Oberalppass marschieren. Im Verlauf des Tages
eine Kraftwerk-Seilbahn, um die ersten 500 Hm wurde es immer wärmer. Wir erreichten den
zu überwinden. Ein langer Grat führte uns zum Pass durchnässt und genossen die warme Re-
P.2489, wo wir die Felle lösten und 150 Hm staurantstube. Die stahlharten Bergsteiger unter
uns schlüpften in
die nassen Jacken
und begaben sich
auf dem gleichen
Weg zurück nach
Rueras, während
die Warmduscher
auf dem Oberalp
in den gut ge-
heizten Barwagen
der Gotthard-
Matterhorn-Bahn
stiegen und sich
bei einem Bier
gemütlich ins Tal
fahren liessen.
Der Schneefall
ging mittlerweile
in Regen über.
3. Tag: Trotz
eines optimis-
tischen norwe-
Auf dem Maler, 2790 m.ü.M.
vernichteten. Der weitere Aufstieg führte über
kupiertes Gelände zum Skidepot bei P.2711 .
Die letzten Höhenmeter bis zum Gipfel wurden
zu Fuss erklommen. Das Wetter wurde immer
besser und wir konnten eine herrliche Pulver-
schneeabfahrt geniessen. Ab ca. 2000 m.ü.M.
wurde das Gelände steiler und wir bekamen die
Regentage Ende Januar zu spüren. Die Hänge
waren entleert und wir mussten einige zu Eis er-
starrte Lawinenkegel queren. Mit einem kurzen
Anstieg von Selva zu einem Pistenrestaurant
erreichten wir das Skigebiet von Sedrun. Nach
einem Bier fuhren wir über die Schlittelpiste zu
unserem Hotel. Kirche St. Martin in Obersaxen
16Die einen frieren, die andern nicht.
gischen Wetterberichtes regnete es weiter. Der
Start wurde Stunde um Stunde verschoben.
Um 10.30 Uhr dann Abmarsch Richtung Val
Milà. Die schlechte Sicht und Schneerutsche
aus den steilen Talflanken geboten einen frü-
hen Übungsabbruch. Die Athleten marschier-
ten wiederum zur Bergstation Cuolm Val, zwei
genossen Bergbahnen und Skipisten, und zwei
fuhren mit der Bahn nach Disentis, um die Zu-
taten für einen Apero bei Giusep einzukaufen.
Giusep war in Rueras aufgewachsen und er-
zählte uns bei einem kurzen Dorfrundgang in-
teressante Eigenheiten des Dorfes.
4. Tag: Piz Titschal 2550 m.ü.M.: Das Regen- Gepflegte Küche im Hotel Posta
wasser gefror über Nacht zu Eis. Der Himmel
zeigte blaue Löcher. Wir verabschiedeten uns
vom sehr sympathischen Wirtepaar Cavegn und sen im oberen Teil bei besten Verhältnissen eine
fuhren nach St. Martin bei Obersaxen. Schon schöne Abfahrt. Der Bruchharst im unteren Ab-
beim Start musste die Sonnenbrille aufgesetzt schnitt war mittlerweile aufgeweicht und hatte
werden und der frühlingshafte Aufstieg koste- sich in betonartigen Schnee verwandelt. Ohne
te einige Schweisstropfen. Der Bruchharst im Zwischenfall erreichten wir das Restaurant in
unteren Teil versprach eine spannende Abfahrt. St. Martin und begossen die vier sehr abwechs-
Die Gipfelrast wurde durch die angekündigte lungsreichen Tage. Herzlichen Dank an Franz
Wetterverschlechterung abgekürzt. Wir genos- für die perfekte Organisation und Leitung.
17Mittwoch, 14. Februar 2018: SS: Brunni - Holzegg
Leitung: Alice Kälin es nicht mehr ganz so kalt ist wie in den Ta-
Bericht: Andrea Kälin gen zuvor. Ab der Müsliegg muss einige Mal die
Teilnehmer: 13 Mitglieder, 2 Gäste. Skipiste gequert werden, bevor wir nach einem
Wetter: Teilweise sonnig kurzen Abstieg gegen 11:30 Uhr das Restaurant
Fotos: Alice Kälin Holzegg erreichen. Dort ist ein ganzer Tisch für
Gegen 08:30 Uhr versammelt sich eine Grup- uns reserviert und alle wählen ein herz- und
pe gutgelaunter Senioren und ein etwas jüngerer schmackhaftes Menü à la carte.
Gast am Bahnhof Einsiedeln, wo man alsbald Am frühen Nachmittag geht es an den Ab-
das Postauto Richtung Alpthal-Brunni besteigt. stieg Richtung Brunni und wir können die er-
Beim Restaurant Brunni ist vorerst Schluss mit sten Sonnenstrahlen dieses Tages geniessen.
‘sich-transportieren-lassen’. Nun heisst es sel- Bei der Talstation Brunni angekommen teilt
ber aktiv werden und Schneeschuhe anziehen! sich die Gruppe. Einige fahren direkt mit dem
Tourenleiterin Alice führt uns auf einem bereits Postauto Richtung Einsiedeln zurück. Sieben
gespurten, breiten Weg in Richtung Zwäcken. Personen entscheiden sich, zusammen mit der
Teils folgt die Route gemächlich der Zwäcken- Tourenleiterin die restliche Strecke in Richtung
strasse, wie sie die Schreibende von Velotouren Alpthal noch mit den Schneeschuhen in Angriff
während der wärmeren Jahreszeit in Erinnerung zu nehmen. Dem Sommerwanderweg entlang
hat, teils geht es aber auch querfeldein und ab begeben wir uns noch bis zur Bushaltestelle
und zu auch richtig steil Meter um Meter un- Malosen, wo wir kurz nach 15:30 Uhr das Post-
serem ersten Zwischenziel, der Müsliegg entge- auto besteigen und uns wieder ins Klosterdorf
gen. Nach einer guten Stunde Marschzeit gibt zurück transportieren lassen. Besten Dank allen
es einen kurzen Halt: Man geniesst den impo- für die Gastfreundschaft und den wunderbaren
santen Ausblick auf die Mythen, die sich vor Tag - besonders auch der umsichtigen Touren-
uns erheben und etwas warmen Tee, obwohl leiterin Alice!
Offenbar ist man mit sich zufrieden.
18Donnerstag, 15. Februar 2018: S: Winterhorn bei Hospental
Leitung: Ernst Gyr Ein weiteres Mal missliche Wetterbedin-
gungen, ein weiteres Mal Absage der Tour.
Sonntag, 18. Februar 2018: S:
Skitour Glatten bzw. Lauiberg, 2057 m.ü.M.
Leitung: Willy Kälin ten Werkstrasse konnte bis kurz nach Hin-
Bericht: Christoph Schönbächler ter Aueli gefahren werden. Mit gemütlichem
Fotos: Eveline Späni, Anita Schnüriger Marschtempo wurde via Gribschli das Feld-
Teilnehmer: 8 Mitglieder, 1 Gast moos angepeilt. Die von den Autofahrern im
Wetter: unten grau, ganz weit oben blau Sommer so geliebten Bachübergänge waren
Für die heutige Tour war Flexibilität gefragt. mit eindrücklichen Lawinenresten zugeschüt-
Zum einen organisierte Willy krankheitshalber tet. Kurz nach Stelli wurde dann der Orien-
einen Ersatz-Tourenleiter (Hubi) und zum an- tierungssinn von Hubi und Chleri gefordert.
deren musste dieser aufgrund der Schneever- Der hartnäckige und zähe Nebel machte die
hältnisse eine alternative Skitour aus dem Hut Wegfindung äusserst anspruchsvoll. Gelände-
zaubern. Als Ziel wurde von Hubi der Lauiberg
(2057 m.ü.M.) ausgewählt. Dank der geräum-
Aufstieg im Nebel Entspannt auf dem Gipfel
19konturen waren in dieser Suppe nicht mehr Routenwahl. Der kurze Aufstieg zum Gipfel-
erkennbar. Aber dank moderner Navigations- kreuz erschien anfänglich als unüberwindbar.
technik liess sich auch diese Herausforderung Aber der unermüdliche Chleri schaufelte bald
lösen. Bei Wendel’s Sihltalhütte dann die ver- einen Weg frei und die letzen Meter zum Gip-
diente Rast. Zur Freude der Gruppe entkork- fel waren gut zu bewältigen. Herrlich dieses
ten Markus und Anita einen Sekt um mit ihnen Panorama! Nach einer ausgedehnten sonnigen
auf den 29. Hochzeitstag anzustossen. Eile war Pause, hiess es wieder in die Bindung zu stei-
beim Anstossen keine angesagt. Wären die gen. Die Abfahrtsverhältnisse waren dabei trotz
Sichtverhältnisse nicht besser geworden, wäre den eher diffusen Sichtverhältnisse besser als
hier wohl Schluss gewesen. Nach 3/4 Stunden erwartet. Auch die steile Waldpassage in Rich-
lockerte sich aber der Nebel tatsächlich und tung Gribschli erwies sich als gut fahrbar. Zwei
Hubi konnte die Tour fortsetzen. Zügig wurde Mutige liessen es sich nehmen den Bach mit
der Aufstieg in Richtung Lauiberg angepackt. Schuss über den schmalen Steg zu überque-
Die Sichtverhältnisse zwar immer noch trüb ren. Der gemütliche Ausklang fand im Seeblick
aber doch um Welten besser als zu Beginn Gross statt. Als süsse Überraschung offerierte
der Tour. Und dann die Überraschung. Beim uns Gastgeber Marco eine bunte Auswahl an
Skidepot erwartete uns strahlender, warmer Dessertspeisen. Der krönende Abschluss eines
Sonnenschein! Ein toller Augenblick nach der tollen Tages. Vielen Dank Hubi für die umsich-
doch eher grauen Angelegenheit. Von jetzt an tige Tourenleitung! Willy senden wir die besten
ging es entlang des Grates zu Fuss weiter. Die Genesungswünsche.
grossen Wechten erforderten eine vorsichtige
Dienstag, 20. Februar 2018: S: Bisistal, nach Verhältnissen:
Firsthöreli, 2129 m.ü.M.
Leitung: Benno Ochsner
Bericht: Benno Ochsner
Teilnehmer: 5 Mitglieder
Wetter: Sonne oberhalb des Nebels
Fotos: Urs Vögtli, Werner Greter
Etwa Viertel nach 8 Uhr begann der Marsch
beim Restaurant Schwarzenbach im Bisistal
die gut eingeschneite Waldstrasse hinauf ge-
gen die weiten Alpgebiete des Galtenäbnet.
Hatte der Wetterbericht in den letzten Tagen
ständig leicht schlechtere Tendenzen angesagt
und war die Anfahrt teils durch dichten Nebel
verlaufen, so zeigte sich das Wetter hier hei-
terer, auf halber Höhe des Anstiegs zu den er-
sten Alphütten, dem Stäfeli, begrüssten erste
Sonnenstrahlen das kleine Trüppchen. Auf
dem sanft steigenden Alpsträsschen erlebte
jeder seine ganz persönliche Sternstunde Phi-
Auf dem Gipfel nach...
20...einem abwechslungsreichen Aufstieg
dauerte die Pause aber nicht, denn sowohl aus
dem Chinzertal wie aus dem Bisistal drückten
jetzt Nebelschwaden herauf. Um im offenen
losophie, dieweil Schneestaub im flach einfal- und wenig übersichtlichen Gelände noch ei-
lenden Sonnenlicht glitzerte. Solch magische nigermassen Sicht zu haben, wurde zum Auf-
Momente mag einem wohl nur das Bergstei- bruch (respektive zur Abfahrt) geblasen. Der
gen mit den Tourenskis schenken. Im steileren Schnee war eigentlich recht gut, nur war auf
Weiterweg gegen den Hüttenboden stieg mit weiten Strecken davon wenig zu spüren, zwan-
der Gruppe auch die Nebelobergrenze, so dass gen die dichten Nebelschwaden doch zu einer
sorgfältiges Peilen der Richtung angesagt war. Haltung wie bei einem Jagdhund: die Nase nah
Aber die zweite Znünipause wurde über dem am Boden, um ja die Spur nicht zu verlieren.
Nebel abgehalten, die frisch verschneiten Ber- Unten gings besser, und im Waldbereich war
ge rundum präsentierten sich aufs prächtigste, das Fahren echt genussvoll. Vollzählig, gesund
während die graue Nebeldecke die Spuren der und reich ausgestattet mit einer Fülle von erha-
Menschen gnädig verdeckte. Der Gipfelanstieg benen Eindrücken konnte im ‘Schwarzenbach’
ging in gleissendem Licht vor sich, die letzten bei der liebenswürdigen Wirtin - mithin dem
Meter vorsichtshalber zu Fuss. Nach all dem ersten Menschen, dem seit dem frühen Mor-
Gratulieren und Fotografieren wurde das Mit- gen begegnete wurde - der verdiente Kaffee
tagessen auf den Mattner First hinunter verlegt, getrunken werden.
wo es etwas grosszügiger Platz gab. Allzulange
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