Cybercrime - Gefahren aus dem Netz - UNTERNEHMERZEITUNG - Unternehmerverbände Mecklenburg-Vorpommern
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U N TE RNEHMERZEITUNG
Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
AUSGABE 04 /2017
Cybercrime
– Gefahren aus dem Netz
IT-BRANCHE: PARTNER IN SACHEN SICHERHEIT
AUF DEM 5. UV-BRANCHENTAG– Anzeige –
Editorial Dezember 2017
PERFEKTE VORSTUFE
Maßstäbe setzen.
Qualität steigern.
ERSTKLASSIGER DRUCK
Sinne berühren.
Eindruck machen.
RAFFINIERTE VERARBEITUNG
Papier formen.
Neugier wecken.
BRILLANTE VEREDLUNG
Akzente setzen.
Aufmerksamkeit fesseln.
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der Motor unserer Wirtschaft. Eine deutliche in seiner Gesamtheit und mit seinen Unser Verband blickt auf ein erfolgrei-
Mehrheit der Unternehmen schätzen ihre gesamten Bedingungen zu sehen. Hier ches Jahr zurück. Die Mitgliederzahlen
aktuelle Geschäftslage als gut ein. ein »bisschen« mehr Gewerbesteuer, entwickelten sich auch 2017 positiv,
dort eine Bettensteuer, da ein »bisschen die Veranstaltungen wurden von Ihnen
– Anzeige –
Die Wirtschaft wächst, es entstehen mehr« Aufwand zur Dokumentation im gut angenommen und verschiedenste
weiter sozialversicherungspflichtige Zuge des Mindestlohngesetzes und dort Themen konnten wir begleiten und vor-
Passt unter jeden Weihnachtsbaum: Arbeitsplätze und diese gewinnen zu- »ein wenig mehr« Papier, um sich nach anbringen. Auf dem Branchentag im
nehmend an Attraktivität. Dies ist auch Vergabegesetz an Ausschreibungen Oktober standen die IT-Branche und
notwendig, da eine der größten Sorgen der öffentlichen Hand zu beteiligen. das Thema »Digitalisierung« im Fokus.
Ausstrahlung der Ziehung vieler Unternehmerinnen und Wogegen diese Rahmenbedingungen Gerade in diesem Bereich gilt es sich
Ein Los - 04.01.2018 Unternehmer der Fachkräftemangel von der Politik steuerbar wären, lassen ganz neuen Herausforderungen zu stel-
zwei Chancen im NDR-Fernsehen ist. Trotz der insgesamt erfreulichen sich andere Faktoren wie beispiels- len. Die Sicherheit der IT-Systeme zu
Entwicklung werden neben der weise schwankende Stahlpreise auf dem gewährleisten, wird immer aufwändiger.
Fachkräfte-Problematik auch weitere Weltmarkt weniger beeinflussen. Mit Und um auf das obige Thema zurückzu-
Risiken gesehen, die wir im Auge behalten all dem müssen unsere Unternehmen kommen, auch in diesem Bereich erwar-
müssen. Zahlreiche Kostensteigerungen zurechtkommen und fordern zu Recht ten uns neue gesetzliche Regelungen.
in ganz verschiedenen Bereichen ein, dass dort wo es möglich ist, mehr Stichwort: EU-Datenschutzverordnung,
drehen die Kostenschraube bei den im Sinne der kleinen und mittleren die ab Mai 2018 endgültig in Kraft tritt.
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Unternehmen immer weiter nach oben. Unternehmen gehandelt wird. Es gilt
Jede Branche hat dabei ganz eigene die Überregulierung zu stoppen und Wir bleiben für Sie und mit Ihnen am Ball!
Herausforderungen zu bewältigen. Sind der fortschreitenden Bürokratisierung Ich wünsche Ihnen, liebe Mitglieder, Freunde
es bei dem einen die stetig wachsenden Einhalt zu gebieten. Auf Anregung unse- und Partner des Verbandes eine besinnliche
Personalkosten, sind es bei anderen die rer Verbandsregion Ludwigslust-Parchim Weihnachtszeit und uns allen einen gesunden
Kosten für Rohstoffe und Energie oder haben wir eine Umfrage gestartet, Start in das Jahr 2018.
die Belastungen durch bürokratische welche die Kostensteigerungen in den
Anforderungen oder Steuererhöhungen. Blick nimmt. Wenn Sie den kurzen
Gewinnwahrscheinlichkeiten: 20.000 € = 1 : 1.500.000, 250.000 € = 1 : 1.500.000, Audi Q3 = 1 : 100.000 . Spielteilnahme ab 18 Jahren! Glücksspiel kann süchtig machen. Dringend ist die Politik aufgefordert, Fragebogen noch nicht aufgefüllt haben,
Infos unter www.lotto.de, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: 0800 137 27 00 (kostenfrei und anonym).
unternehmensbezogene Themen nicht nehmen Sie sich bitte die 5 min. Zeit!
immer nur separiert zu betrachten und Denn nur so können wir konkret werden
zu regeln, sondern das Unternehmen und die Politik mit Fakten konfrontieren. // In diesem Sinne Ihr Rolf PaukstatSchrott &
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o r s t en Inhalt Dezember 2017
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HIGHLIGHTS
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Seite 4 – 5 5. UV-Branchentag – »Informations-
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und Kommunikationstechnologie«
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Seite 6 – 8 Cybercrime
– Angriffe gegen IT-Infrastruktur
Wöbbeliner Straße 69 Rufen Sie uns an! Seite 9 Nachgefragt
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- 22027 Seite 10 – 11 Ostdeutsches Wirtschaftsforum
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Seite 26 Unternehmerstammtisch
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0173 -P6903467 fand wieder tolle Resonanz
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Seite 12 – 13 Vorstellung neuer Mitarbeiter
Funk: 0173 - 6903467 Seite 28 – 29 Das neue Mutterschutz-Recht
Seite 14 – 15 Vorstellung neuer Projekte
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DU HAUST REIN. Seite 16 Arbeitskreise
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DEIN EINSATZ Seite 30 –31 Piano-Haus-Kunze
ZAHLT SICH AUS. VERBANDSREGIONEN Seite 32 Bei Rumstichs ist die Digitalisierung
DEIN EINSATZ: schon voll angekommen
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Schwerin
Seite 19 »Der unternehmerische
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Seite 20 BierdeckelDIALOG in Schwerin Seite 33 Neue Mitglieder
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Seite 23 IT– Sicherheit und Arbeitsmarktlage
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IMPRESSUM
Seite 25 Die Zeichen stehen auf
Wachstum in Wismar Seite 37 Ansprechpartner und Kontakte
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Mittwoch, 15. November 2017 12:49:564 Highlights Highlights 5
HIGHLIGHTS
5. UV-Branchentag
»Informations- und Kommunikationstechnologie«
UV– Branchentag – mit diesem Format haben die drei großen Unterneh-
merverbände des Landes – Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin,
Rostock-Mittleres Mecklenburg und Vorpommern eine Veranstaltungsreihe
ins Leben gerufen, die exklusive Informationen mit Möglichkeiten zum
Erfahrungsaustausch von Gleichgesinnten eines
Wirtschaftszweiges verbindet.
// Fotos: UV Rostock
// Fotos: UV Rostock // Präsident Haacker eröffnet
Bei den bisherigen Branchentagen standen Verbands- Präventionstipps und Empfehlungen, wie mit solchen
mitglieder aus den Bereichen Metall/ Elektro, Beruf- Angriffen umzugehen ist. Die Schwerpunktthemen
liche Bildung, Tourismus bzw. Bau- und Immobilien- des Branchentages wurden später in drei Workshops
wirtschaft im Fokus. Am 18. Oktober 2017 fand der vertieft erörtert und diskutiert. Unter der Moderation von
jährliche Branchentag für die Branche »Informa- Prof. Ulf Glende trafen sich die Teilnehmer zum Thema
tions- und Kommunikationstechnologie« in den »Datensicherheit und Globalisierung – wie schützen wir
Räumen der IT-Initiative in Rostock-Roggentin statt. Ge- unsere Unternehmen?«. Im zweiten Workshop diskutierte
meinsam mit der IT-In- Gunther Schrader zu »Die
itiative Mecklenburg- Herausforderungen der
Vorpommern konnten Digitalisierung – wo steht
die Verbände die Zen- Mecklenburg-Vorpom-
tralität und Notwendig- mern?«. Der dritte Work-
keit des Ausbaus von shop befasste sich mit dem
IK-Technologien in den Thema »Die digitale Agen-
Unternehmen, anstehende Anforderungen und Heraus- da der Bundesregierung – wie unterstützt die Politik den
forderungen und auch die Möglichkeiten in den Blick- Mittelstand?« (Moderation Pamela Buggenhagen). Die
punkt rücken. Themen wurden immer mit dem Bezug zur Unterneh-
Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph (Ministerium für merschaft Mecklenburg-Vorpommerns diskutiert, um
Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit M-V) ging in seinem konkrete Maßnahmen abzuleiten.
Grußwort auf den Stand und die Zielstellungen zur Un- Die Fragen zur Unterstützung der Unternehmen durch
terstützung der Unternehmen auf dem Weg zur Digitali- die Politik und Schaffung von Rahmenbedingungen
sierung aus Sicht des Wirtschaftsministeriums ein. Im sowie IT-Sicherheit haben wir für Sie nachbereitet. Dazu
Anschluss zeigte Polizeioberrat Jörg Bruhn vom Dezernat lesen Sie auf den folgenden Seiten mehr.
Cybercrime des Landeskriminalamtes M-V eindrucksvoll // Pamela Buggenhagen
auf, wie vielfältig Angriffe auf die IT-Systeme sind, gab6 Highlights Highlights 7
Cybercrime
Nach Installation stellt die Software Verbindungen zu Mehrwertdiensten her
– Angriffe gegen (Kosten von mehreren 100 €). Darüber hinaus werden an alle Kontakte wei-
tere SMS verschickt (Schneeballeffekt).
IT-Infrastrukturen Neben diesen Angriffen gibt es vielfältige Möglichkeiten für Betrug. So kam
es vor einiger Zeit auch in Mecklenburg-Vorpommern zu gefälschten E-Mails,
die Mitarbeitern täuschend echt suggerierten, der Chef meldet sich und
weist eine Zahlung an. Auch Aktivitäten in Richtung Wirtschaftsspionage
DDoS-Angriffe, Hackerangriffe und Konkurrenzausspähung sind vorhanden. Dabei stehen Forschungs-
und Entwicklungsabteilungen im Fokus und es lässt sich ein zunehmendes
auf Server und Datenbanken,
Interesse an mittelständischen Firmen feststellen.
Computersabotage, Sperrung
Stellen öffentliche bzw. nicht-öffentliche Organisationen oder
von Webseiten, SQL-Injection –
Wirtschaftsunternehmen derartige Straftaten fest, werden diese regel- Im konkreten Fall bzw. nach Feststellung
dies sind nur einige Cybercrime- mäßig nicht zur Anzeige gebracht. Als Grund wird neben der Gefahr des von Anhaltspunkten für das Vorliegen eines
Ansehensverlustes häufig die Vermutung geäußert, dass die Strafverfolgung herausgehobenen Cybercrime-Deliktes
Delikte, denen Unternehmen,
zu lange dauert, die polizeilichen Ermittlungen keinen Erfolg versprechen und/ können sich Wirtschaftsunternehmen und
aber auch Behörden und oder die Rechner und die weitere IT-Infrastruktur für einen unverhältnismäßig öffentliche sowie nicht-öffentliche Stellen
langen Zeitraum sichergestellt werden. direkt an die ZAC M-V wenden. Hierfür hat
Kommunen zum Opfer fallen
// Jörg Bruhn beim Vortrag das Dezernat 45 – Cybercrime unter 03866
können. Vor Attacken aus dem Die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern verfügt seit 2011 über die / 64-4545 eine Hotline eingerichtet. Diese
Zentrale Ansprechstelle Cybercrime Mecklenburg-Vorpommern (ZAC ist während der Bürodienstzeiten durch das
Netz kann niemand sicher Jörg Bruhn, Leiter im Dezernat 45 – Cybercrime des Landeskriminal-
M-V). Sie ist im Dezernat 45 – Cybercrime des LKA M-V angegliedert und Dezernat 45 besetzt und wird außerhalb
amtes M-V, stellte im Rahmen des Branchentages einige davon dar.
sein. Und es gibt immer neue ermöglicht als Single Point of Contact eine ganzheitliche Bekämpfung des dieser an das Lageinformationszentrums
Das Internet wird immer häufiger zur Begehung von Straftaten in
Kriminalitätsphänomens im Bundesland. Kompetente Mitarbeiterinnen des LKA M-V weitergeleitet. Darüber
Varianten… allen Kriminalitätsphänomenen (z.B. Betrug) genutzt.
und Mitarbeiter des LKA M-V beraten und unterstützen hier rund um das erreicht man das Dezernat 45 unter
Thema Cybercrime. Sie informieren zielgruppengerecht auf verschiedenen
So findet die sogenannte Ransomware (Ransom = Lösegeld) seit 2011 Landeskriminalamt
Veranstaltungen über Sicherheitsrisiken, geben Verhaltensempfehlungen in
verstärkt bundesweite und internationale Verbreitung. Dabei seien Mecklenburg-Vorpommern
Hinblick auf den aktuellen Handlungsbedarf und stimmen im Schadensfall die
die Wege der Infizierung vielfältig (z.B. über E-Mail, beim Surfen). Im Dezernat 45 – Cybercrime
erforderlichen Maßnahmen ab.
Ergebnis wird der Rechner gesperrt und zur Entsperrung Lösegeld Retgendorfer Str. 09
// Jörg Bruhn // Pamela Buggenhagen
verlangt. 19067 Rampe
Ein anderes Phänomen stellen die sogenannten DDoS-Angriffe dar. E-Mail: cybercrime@lka-mv.de
(Distributed Denial of Service = Dienst- oder Serviceverweigerung). oder cybercrime.lka@polmv.de
Diese führen zum Zusammenbruch des Servers, eine angegriffene
Webpräsenz ist somit nicht mehr über das Internet erreichbar. Gerade
Laut Jörg Bruhn sollten sich die Unternehmen folgende Fragen
für Web-Shops entsteht so schnell ein hoher wirtschaftlicher Schaden.
zum Schutz ihrer Unternehmen vor Cybercrime stellen:
Aber auch »schlichte Formen« von Erpressung finden statt, z.B. über
den Versand von E-Mails mit Zahlungsaufforderungen oder auch die
Erpressung von Schutzgeld.
Banking-Trojaner sorgen nach Anmeldung bei der eigenen Bank dafür, 1. Wie sicher ist die IT-Infrastruktur gegen vorsätzliche Angriffe?
dass zum Beispiel ein Hinweis auf eine erforderliche Testüberweisung
eingeblendet wird. Folgt das Opfer den Anweisungen, öffnet sich eine 2. Sind geschäftskritische Daten technisch ausreichend vor internen
vorausgefüllte Überweisung. Ohne es zu merken, ist man auf eine
und externen Manipulationen geschützt?
andere Seite gelenkt worden und löst selbst mit PIN und TAN eine
gültige Überweisung aus. Die Überweisung erfolgt meist auf auslän-
3. Sind unsere geschäftskritischen Daten im Notfall gesichert?
dische Konten.
Beim Phishing werden Nutzerdaten eines Internetdienstes zum
4. Wie können wir unser IT-Sicherheitsniveau erhöhen und
Anmelden abgegriffen (z.B. Kreditkartendaten, Anmeldename und
Passwort). Auch hier wird über das »Nachahmen« von Internetseiten, auf wer kann uns dabei helfen?
gefälschte Seiten gelenkt. Mit den widerrechtlich erlangten Daten wird
Handel betrieben oder es werden Online-Käufe getätigt. 5. Wie abhängig ist das Unternehmen von dem Funktionieren der IT?
Seit Mitte 2014 gibt es vermehrte Angriffe auf Smartphones. Die Täter
senden z.B. gefälschte DHL Sendeverfolgungen per SMS an die Opfer.
Der darin enthaltene Link führt zu einer maliziösen Android-App, dhl.apk.8 Highlights Highlights 9
Nachgefragt
bei erfolgreichen Angriffen
die Polizei informieren sollen künftig anteilig mit bis zu 100.000 Euro unter-
Datensparsamkeit Zugriffe auf Webseiten aus
stützt werden können. Konzepte und deren Umsetzung
Gebieten, in denen Sie nicht
Infrastruktur vor verdächtigen
vertreten sind, begrenzen verschlüsselt – bei Dr. Stephan Rudolph – also Prozesse zur Entwicklung der KMU können dem-
nach in die Förderrichtlinien passen. Neben den bekann-
kommunizieren
Scans schützen ten und genutzten Förderinstrumenten im Bereich der
Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft,
Qualifizierung von Mitarbeitern ist vorgesehen, dass ein
Backups Arbeit und Gesundheit zeitlich begrenzter Lohnkostenzuschuss für KMU nutz-
Mitarbeiter
Tipps
bar ist, die Ingenieurabsolventen einstellen möchten.
schulen Anliegen ist, Hochschulabsolventen für die Unternehmen
der Abteilung
der Region zu interessieren und so einem möglichen
Fachkräftemangel in diesem Bereich entgegenzuwir-
Cybercrime
ken. Thema des Arbeitsgespräches waren auch Ziele und
(nicht sichtbare)
Inhalte der geplanten Änderungen im Gesetz zur Vergabe
Dokumentation
Verschlüsselung der Kundendaten öffentlicher Aufträge und der Gemeinschaftsaufgabe
der Zugangsdaten
Regionale Wirtschaftsentwicklung (GRW). Tenor des
Unternehmerverbandes war, dass es sinnvoll wäre,
regelmäßige Aktualisierung bei Eigenentwicklungen auf Förderungen und die Vergabe von Leistungen nicht an
Kompatibilität achten bestimmte Lohnuntergrenzen zu binden. Jedoch, so
der verwendeten Software In Nachbereitung des Branchentages im Oktober 2017
Dr. Rudolph, sei in Umsetzung des Koalitionsvertrages
trafen sich Anfang November Präsident Paukstat und
und unter Wahrung der verfassungsrechtlich geschütz-
Geschäftsführerin Buggenhagen zu einem Arbeitsgespräch im
ten Tarifautonomie vorgesehen, Anreize für mehr
regelmäßige Aufforderung Wirtschaftsministerium.
Wohlstand im Land zu schaffen, um die Angleichung der
zum Passwortwechsel
Ziel war es, einige der auf dem Branchentag angeris- Lebensverhältnisse zwischen Ost und West zu unterstüt-
senen Themen zu vertiefen und aktuelle wirtschaftspo- zen. Er benannte neben fair entlohnenden Unternehmen
Passwortsicherheit litische Vorhaben zu erläutern. Dr. Rudolph ging bereits
auf dem Branchentag auf die Herausforderungen mit
im Land auch bekannt gewordene Beispiele, die ein exis-
tenzsicherndes Leben kaum ermöglichen. Von Seiten
Blick auf die Digitalisierung ein. Unternehmen müssen des Unternehmerverbandes wurde betont, dass dies
die digitale Transformation stärker mitgestalten. »Ein nicht dazu führen darf, den bürokratischen Aufwand –
produktiver Umgang mit den Herausforderungen der etwa beim Nachweis der Lohnzahlungen in Bezug auf
Digitalisierung ist bei Strafe des Marktaustritts alterna- Förderung oder einen konkreten Auftrag der öffentlichen
tivlos. Bereits bestehende Wertschöpfungsmodelle und Hand – noch weiter ausufern zu lassen. Schon bereits jetzt
Produktionsabläufe in den Unternehmen werden sich bedeutet die Abgabe entsprechender Anträge oder eines
nachhaltig verändern. Daraus folgend verschieben sich Angebotes bei Ausschreibungen der öffentlichen Hand für
– Anzeige – die Kompetenz- und Qualifikationsanforderungen an die Unternehmen einen immensen zusätzlichen Aufwand.
die Beschäftigten. Damit die Unternehmen ihre aktu- Um eine Auftragsvergabe an die wenigen »schwarzen
ür elle Marktposition auch in Zukunft behaupten und aus- Schafe« zu verhindern, dürfe die deutliche Mehrheit der
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bauen können, müssen viele Unternehmen die digi- korrekt wirtschaftenden und zahlenden Unternehmen
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n rt tale Transformation stärker angehen. Wir alle müssen einem zusätzlichen bürokratischen Aufwand nicht unter-
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e die Digitalisierung als einen andauernden Prozess noch
besser verstehen, der eine ständige Überarbeitung beste-
worfen werden. Präsident Paukstat verwies darauf,
dass die Verfahren insgesamt beherrschbar bleiben
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nk el-D hender Unternehmensprozesse erfordert, bis hin zu not- müssen, damit auch kleine Unternehmen eine Chance
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wendigen Neuausrichtungen und gänzlich Neuem. Und auf Teilnahme an Ausschreibungen haben. Es dürfe nicht
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0 to ur rs erk- genau dazu bedarf es zeitgemäßer und zukunftssichern- dazu führen, dass diese Unternehmen auf Grund der nicht
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ak and e der Rahmenbedingungen. Das Wirtschaftsministerium mehr leistbaren bürokratischen Anforderungen von vorn-
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. k t Ihr unterstützt die Unternehmen auf diesem Weg.«, sagte der herein ausgeschlossen werden. Viele weitere, tagaktuelle
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.03seM
7 M e K tr r w i c Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Themen wurden erörtert. Dr. Rudolph nahm sich viel Zeit
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c Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort. Hierbei betonte und auch kein Blatt vor den Mund.
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er, dass die Unterstützung der Unternehmen zukünf-
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F ac n. S en u mv.
0 n e g g- tig auch sich verändernde Geschäftsmodelle umfasst. Gemeinsam wurde verabredet, dass zukünftig halbjährlich
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e n t e t e Aussteller- Die Erarbeitung von digitalen Prozessinnovationen Verbandsgespräche zwischen dem Wirtschaftsministerium
Üb äse Anm ran grundgebühr
Pr atz! liefe durch externen Sachverstand soll mit (anteilig) bis zu und den regionalen Verbänden durchgeführt werden sollen,
32,50 /m2
Pl w. 200.000 Euro je Unternehmen unterstützt werden um über aktuelle wirtschaftspolitische Themen zu informie-
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können. Auch Investitionen von Unternehmen, die der ren und zu diskutieren.
Umsetzung von digitalen Prozessinnovationen dienen, // Pamela Buggenhagen10 Highlights Highlights 11
VERBAND
// links: Minister Christian Pegel, Pamela Buggenhagen, // Michael Lüdke, BioCon Valley
Manuela Balan, Minister Harry Glawe, Rolf Paukstat
// Ostdeutschlands führende Wirtschaftspolitiker diskutierten gemeinsam // Fotos: W+M / Ralf Succo
Das Memorandum M20siebzehn sowie die Beiträge der Referenten
Ostdeutsches Wirtschaftsforum 2017 finden Sie auf der Homepage des Ostdeutsches Wirtschaftsforums:
www.ostdeutscheswirtschaftsforum.de/downloads/
Tagung in Bad Saarow endet und auch über den QR-Code gleich hier:
mit konkreten Ergebnissen
Die ostdeutschen Bundesländer und Berlin
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wollen die sich mit der Digitalisierung bieten- Digitalisierung bietet Chancen für Ostdeutschland,
weil sie für disruptive Prozesse sorgt. Alle fangen neu
den Chancen nutzen, um die hinsichtlich der
an. Um es mit einem Bild zu sagen, es geht nicht wie
Wirtschaftskraft und der Lebensverhältnisse bisher darum, den Kuchen zu verteilen, sondern einen
neuen zu backen. Wir haben eher in Ostdeutschland
bestehende Kluft zwischen alten und neuen
größere Chancen, weil wir keine Altindustrien haben,
Bundesländern spürbar zu verringern. die eventuell Veränderungen bremsen.« Zwei Tage
lang diskutierten 150 Unternehmer, Führungskräfte
mittelständischer Unternehmen, Präsidenten und
Das ist das Ergebnis des 2. Ostdeutschen Geschäftsführer ostdeutscher Unternehmerverbände,
Wirtschaftsforums in Bad Saarow. Auf dem »Davos des Wissenschaftler und führende Politiker aus den neuen
Ostens« wurde intensiv über ein Memorandum dis- Bundesländern – neben dem Bundesratspräsidenten VERANTWORTUNGSVOLL.
kutiert, das konkrete Handlungsempfehlungen gibt, und Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael
wie die ostdeutschen Bundesländer zum Vorreiter Müller, auch alle ostdeutschen Wirtschaftsminister INVESTIEREN.
der Digitalisierung in Deutschland werden können. – über die Zukunft des Wirtschaftsstandortes
Spitzenpolitiker aus den neuen Bundesländern und Ostdeutschland. Das Ostdeutsche Wirtschaftsforum
haltig.
Berlin, die am Ostdeutschen Wirtschaftsforum teilnah- ist die einzige umfassende Netzwerkplattform für Ethisch. Nach ter ist in
altigkeitsfil
Unser Nachh it mit der
men, unterstützten das Memorandum und bekann- Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft Zusammenarbe
und Caritas eG
Bank für Kirche n.
erstellt worde
ten sich dazu, die Digitalisierung entschlossen für den und Gesellschaft aus den neuen Ländern und
Aufholprozess nutzen zu wollen. Martin Dulig (SPD), stell- Berlin. Wirtschaftsminister Harry Glawe sprach für
vertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommern zur Gesundheitswirtschaft
in Sachsen sagte: »Wir ostdeutschen Länder arbei- als Jobmotor und Wirtschaftsfaktor. Michael Lüdke,
ten bereits in vielen Bereichen zusammen. Wir wollen Leiter Unternehmenskommunikation, der BioCon Valley Alexander Plaumann
Filialdirektor Nord
gemeinsam zu den führenden Regionen bei der GmbH, stellte dazu die Initiative für Life Science und Spezialist Betriebliche Altersversorgung (DVA) E-Mail: FD-Nord@vrk.de Menschen schützen.
Digitalisierung werden.« Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitswirtschaft unseres Bundeslandes vor. Steinbeker Berg 3 . 22115 Hamburg www.vrk.de Werte bewahren.
Digitalisierungsminister Christian Pegel (SPD): »Die12 Verband // Intern Intern // Verband 13
VERBAND
Julia Jenzen
Vorstellung neuer Mitarbeiter Als studierte Ingenieurin für Biotechnologie und mit einem Master in
Aquakultur landete ich vor ca. 3 Jahren über Umwege in der
Erwachsenenbildung und Berufsorientierung. Nebenberuflich bildete ich
mich außerdem erfolgreich zur geprüften Berufspädagogin weiter. Im
Carolin Hegewald
Anschluss an meine Elternzeit bin ich seit August 2017 als Projektmitarbeiterin
beim Unternehmerverband tätig. Zum einen bin ich in dem Verbundprojekt
»fit für 4.0« mit dem Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum für die
Als Verbandsjuristin und Geschäftsstellenleiterin der Region Schwerin habe Erfassung des Digitalisierungsstandes der Unternehmen in Westmecklenburg
ich im Oktober 2017 die Nachfolge von Christiane Schott angetreten. Damit und die Netzwerkarbeit verantwortlich. Zum anderen befasse ich mich im
bin ich nun sowohl für die Arbeitsrechtsberatung als auch für die Betreuung Rahmen des Projektes »LoB in Aktion« mit dem komplexen Thema »Arbeit
der Mitgliedsunternehmen der Verbandsregion Schwerin zuständig. Der 4.0« in Kooperation mit der FAW Lübeck. Bereits im September konnte ich
Wunsch, Rechtswissenschaften zu studieren, kristallisierte sich bei mir schon den neu gegründeten Arbeitskreis Digitalisierung erfolgreich starten und
sehr früh heraus. Mein Studium absolvierte ich an der Christian-Albrechts- Kontakt möchte hier zukünftig mit Ihnen über Herausforderungen und Chancen der
Universität zu Kiel. Doch als gebürtige Schwerinerin zog es mich zurück in E-Mail jenzen@uv-mv.de Digitalisierung für die Aus- und Weiterbildung, sowie die Personalentwicklung
die schöne Heimat, um auch hier im Landgerichtsbezirk Schwerin mein Telefon 0385-569333 diskutieren und Lösungsansätze entwickeln. Ich freue mich auf eine span-
Referendariat zu absolvieren. Im Jahr 2017 bestand ich das 2. Staatsexamen oder 0179-5340040 nende Zusammenarbeit mit den Kollegen beim Verband und auf regen
der Rechtswissenschaften und konnte in das Berufsleben starten. Ganz Erfahrungsaustausch mit den Unternehmerinnen und Unternehmern in
bewusst habe ich nach einer Tätigkeit gesucht, die viel Eigenverantwortung meiner Heimat.
und Abwechslung bietet. Und genau diese berufliche Herausforderung habe
ich hier beim Unternehmerverband gefunden. Die rechtliche Beratung einer-
Kontakt:
seits sowie die Verbandstätigkeit für die Mitgliedsunternehmen andererseits
E-Mail schwerin@uv-mv.de
brachten schon in den ersten Wochen vielfältigste Aufgaben mit sich.
oder jurist@uv-mv.de
Anja Kirchner
Telefon 0385-569333
oder 0176-10540715
Gerne möchte ich mich Ihnen vorstellen. Als gebürtige Schwerinerin
studierte ich in Rostock Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt
Dienstleistungsmanagement und arbeitete nach meinem Abschluss drei
Jahre als Personalsachbearbeiterin an der Universität Rostock. Um mich
Michael Lewerenz
beruflich weiterzuentwickeln, entschied ich mich für eine Weiterbildung
im Bereich Online Marketing. Meine 6-monatige Weiterbildung war dabei
als klassisches E-Learning Format angelegt. Anstelle von Präsenzunterricht
Seit dem 1. Oktober bin ich nun für den Unternehmerverband Mecklenburg- fanden unsere Module als Online Seminare in einem virtuellen Klassenraum
Schwerin e.V. tätig, Zeit sich etwas näher vorzustellen. In den letzten acht statt. Diese Unterrichtsform hat seine Vor- und Nachteile. Für mich persön-
Jahren war ich bei der Wissenschaftlichen Weiterbildung der Universität lich überwogen ganz klar die Vorteile. Zum einen konnte ich mich mit vielen
Rostock tätig. Dort war ich für die Entwicklung des berufsbegleitenden interessanten Menschen aus ganz Deutschland austauschen, zum anderen
Fernstudiengangs »Technische Kommunikation« zuständig. Vor meinem war es mir möglich, zeit- und ortsunabhängig zu lernen. Weiterer Pluspunkt
Studium der Germanistik, Politik- und Kommunikationswissenschaft habe war die Praxisorientierung. Welche Auswirkungen haben SEO und SEA Kontakt
ich eine Ausbildung zum Elektroinstallateur absolviert. Auch wenn das auf auf das Ranking bei Google? Welche Social Media Strategie eignet sich für E-Mail kirchner@uv-mv.de
den ersten Blick etwas irritiert, die Zeit meiner Handwerkslehre war wichtig welche Zielgruppe? Welche rechtlichen Anforderungen gibt es zu beachten? Telefon 0385-569333
für meinen weiteren Lebensweg. Und gerade für meine neue Tätigkeit beim Dies waren einige unserer zentralen Themen in den Gruppenarbeiten. Eine oder 01590-1203147
Unternehmerverband ist dieser Abschnitt von großem Wert. Das Verständnis wichtige Erkenntnis, die wir als Teilnehmer aus der Weiterbildung mitnah-
für die Klein- und Mittelständler nährt sich am besten aus eigener Erfahrung. men: alleine das Thema digitale Medien ist sehr komplex und dynamisch.
Im Projekt »vierpunkteins– Digitales Lernen in der Aus- und Weiterbildung« bin Es gibt keine Patentlösung, oftmals auch kein richtig oder falsch. Vielmehr
ich nun für den Aufbau und die Koordination eines Netzwerkes zwischen den Kontakt: bieten die digitalen Medien einen bunten Strauß an Möglichkeiten, den
verschiedenen Akteuren beruflicher Bildung verantwortlich. In erster Linie E-Mail lewerenz@uv-mv.de Unternehmen als Chance annehmen sollten. Gerne möchten wir Sie mit
soll im Verlauf der Projektlaufzeit eine Transferstelle für die Unternehmen Telefon 0385-569333 unserem Projekt »vierpunkteins« auf Ihrem Weg begleiten und freuen uns
der Region entstehen, um ihnen mit Rat und Tat bei Digitalisierungsvorhaben oder 0176- 46127442 auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
zur Seite zu stehen.14 Verband // Intern Intern // Verband 15
Neue Projekte im Verband Projekt: vierpunkteins
Projekt: fit für 4.0 TRANSFERNETZWERK Am 1. Oktober startete beim Unternehmerverband Mecklenburg-Schwerin
das vom europäischen Sozialfonds und Bundesministerium für Bildung
DIGITALES LERNEN
und Forschung geförderte Projekt «vierpunkteins». Primäres Ziel ist die
IN DER AUS- UND Verbesserung des Wissens- und Technologietransfers im Themenfeld
Verbundprojekt des Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrums und des des digitalen Lernens in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Erreicht
WEITERBILDUNG
werden sollen diese Ziele durch strategische Lernortkooperationen, medien-
Unternehmerverbandes Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
didaktischen und digitalisierten Kompetenzaufbau, Pilotfortbildungen
zur Digitalisierung in der Aus- und Weiterbildung und den Aufbau regio-
naler Netzwerke und Transferstellen. Dabei ist die Region Mecklenburg-
BERATEN | BEGLEITEN | QUALIFIZIEREN Vorpommern Teil eines deutschlandweiten Verbundprojektes. Es werden
weitere Regionalcluster am Berufsförderungswerk der Fachgemeinschaft Bau
Berlin und Brandenburg sowie in Duisburg beim Bildungszentrum Handwerk
Das JOBSTARTER plus-Projekt »fit für 4.0« unterstützt branchenübergreifend aufgebaut. Die Dekra Media GmbH steht dabei als mediendidaktischer
kleine und mittlere Unternehmen in Westmecklenburg bei der Ausbildung Partner und die IMBSE GmbH in Krefeld als Projektkoordinator zur Seite.
für die Wirtschaft 4.0. Dazu schließen sich die Akteure zu einem regionalen
Netzwerk für Aus- und Weiterbildung in der Wirtschaft 4.0 zusammen. Das
Laufzeit Ziele & Inhalte
Netzwerk identifiziert die veränderten Anforderungen an die betriebliche
01.10.2017 – 30.09.2021 Das gemeinsame Ziel der Projektpartner besteht im Einsatz und der Anwendung
Aus- und Weiterbildung und den Unterstützungsbedarf der Unternehmen.
Ansprechpartner im Verband vorhandener digitaler Lernformate in beruflichen Bildungsprozessen, im
Auf dieser Grundlage entwickelt das Projekt Unterstützungsangebote zu
Michael Lewerenz Wissensaustausch zu den Optionen digitalen Lernens und der Notwendigkeit zur
Ausbildungsfragen, wie etwa der Gestaltung des Ausbildungsportfolios,
und Anja Kirchner Qualifizierung hinsichtlich der Anforderungen, welche die digitale Arbeitswelt
sowie zum Ausbildungsmarketing und zur Auszubildendensuche bzw.
www.vierpunkteins.net stellt. Um die digitale Kompetenzförderung in die Aus- und Weiterbildungspraxis
-auswahl.
erfolgreich und dauerhaft zu implementieren, werden die Akteure der berufli-
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Unterstützung des ausbildenden
chen Bildung systematisch in die Themen zur Vernetzung und Verbreitung von
Fachpersonals und der Auszubildenden. Das Projekt informiert das ausbil-
digitalen Lerninfrastrukturen mit einbezogen.
dende Fachpersonal über die Anforderungen der Digitalisierung und berät
Im Teilvorhaben des Unternehmerverbandes wird dazu ein Regionalcluster auf-
zu entsprechender Qualifizierung. Auszubildende können im Rahmen der
gebaut, welches zentrale Akteure der beruflichen Bildung in der Region aktiv betei-
Verbundausbildung ihre Kompetenz zum selbstgesteuerten Lernen im
ligt. Gerade die kleinen und mittleren Unternehmen sind nur schwer in der Lage,
Kontext der Digitalisierung verbessern.
die bereits vorhandenen Innovationen zu digitalen Lern- und Arbeitsprozessen in
Das Projekt strebt eine nachhaltige Veränderung des Umgangs mit der
ihre eigene Organisationsstruktur zu integrieren und benötigen Unterstützung.
Digitalisierung in den kleinen und mittleren Unternehmen der Region auf
In themenspezifischen Projektgruppen kooperieren Lehrpersonal und betriebli-
mehreren Ebenen an.
ches Ausbildungspersonal, um mediendidaktische Konzepte zu entwickeln bzw.
an die regionalen Bedürfnisse der Betriebe, Berufsschulen und Bildungsstätten
anzupassen. Es werden Umsetzungsmöglichkeiten innovativer Lernangebote
Ziele & Inhalte Laufzeit
geprüft und entsprechende Handlungsempfehlungen formuliert. In einer zu eta-
• Vernetzung in einem regionalen Netzwerk von Unternehmen, u.a. über 01.07.2017 – 30.06.2020
blierenden Transferstelle operiert der Verband zukünftig als Ansprechpartner
eine Arbeitsgruppe Digitalisierung Ansprechpartnerin im Verband
für mediendidaktisches Lernen in der Aus- und Weiterbildung und bietet
• Angebote zum Ausbildungsmarketing und zur Bewerbersuche bzw. -auswahl Julia Jenzen
Betrieben und Ausbildungseinrichtungen Unterstützung bei der Lösungssuche.
• Entwicklung und Erprobung geeigneter Beratungsangebote www.vierpunktnull-mv.de
Dazu zählen auch die passgenaue Beratung und Fortbildung von ausbildenden
• Unterstützung des ausbildenden Fachpersonals und der Auszubildenden
Fachkräften im Bereich digitaler Mediennutzung.
vierpunkteins wird im Rahmen des Programms DigiNet vom Bundesministerium für Bildung und
Forschung und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.16 Verband // Intern
AOK Nordost fördert
– Anzeige –
Arbeit der Zukunft gesunde Arbeitswelt im Analyse, dem Erstellen von Konzepten bis hin zur
Der Arbeitskreis Personalwesen und der digitalen Wandel Evaluation und Erfolgskontrolle der umgesetzten Ziele.
Arbeitskreis Digitalisierung luden gemeinsam ein Arbeitgeber stehen vor diversen
Seit ihrer Gründung nutzt die AOK Nordost die
Chancen der Digitalisierung mit vielen Projekten,
Dienstleistungen und Angeboten. Aktuell stehen die
Herausforderungen, wenn es darum geht,
Der Einladung zur Veranstaltung Referent Dr. Stefan Birk von der Arbeitslabor GmbH in Schwerin verschaffte gesetzlichen Krankenkassen im Wettbewerb, digi-
den Anwesenden einen Einblick, wie die Arbeit in Zukunft aussehen könnte, im digitalen Zeitalter eine gesunde tale Kommunikationskanäle anzubieten, über die
in das Schweriner Aus- und
welche Arbeitsplätze wegfallen bzw. eher welche Arbeitstätigkeiten und Anteile Firmenkunden und Versicherte leicht mit ihrer
Arbeitswelt zu gestalten. Ständige
Weiterbildungszentrum der Tätigkeiten sich verändern werden. Mit dem Online verfügbaren »Job-Futuro- Krankenkasse in Kontakt treten können. Self-Service-
mat« führte Dr. Birk vor, welche Berufsbilder bereits heute von Maschinen ersetzt Erreichbarkeit, beschleunigte Arbeitsprozesse, Funktionen wie die Online-Mitgliedschaftserklärung oder
(saz) folgten Unternehmer
werden könnten bzw. welche Berufsbilder sich zu großen Teilen verändern die AOK Direkt AU-Schein App ermöglichen den Kontakt
hohe Krankenstände und zunehmender
und Unternehmerinnen werden. Aber auch die Arbeitsformen und Arbeitsweisen werden sich weiter bereits schnell und unbürokratisch. Deshalb gibt es seit
wandeln. Neben flexiblen Arbeitsorten und Arbeitszeiten, die heute schon gang Wettbewerb um Fachkräfte – das sind Kurzem auch einen Chat für Kundenanfragen auf der
sowie eine Reihe von
und gäbe sind, sind Co-Working Arbeitsplätze, der Einsatz künstlicher Intelligenz Internetseite nordost.aok.de. »Damit keine Wartezeiten
nur einige Hürden, die es zu meistern gilt.
Personalverantwortlichen aus und von Robotern die Zukunft. Der regelrechte »Hype« um das sogenannte entstehen, wird der Chat innerhalb von 20 Sekunden
Home-Office, sei jedoch auch mit Vorsicht zu genießen. Dieses Modell ist nicht angenommen. Die Mitarbeiter reagieren sofort auf die
unseren Mitgliedsfirmen, um
für jedes Unternehmen geeignet, so Dr. Birk, jeder Unternehmer sollte für sich unterschiedlichen Anfragen – ganz im Sinne unseres
sich zum Thema »Arbeit der die Entscheidung treffen, ob es zu seinem Unternehmen passt und ob er es Serviceversprechens«, erläutert Michael Bögner.
Dabei unterstützt die AOK Nordost ihre Firmenkunden
auch will. Auch wenn es sicher ist, dass einige Arbeitsplätze wegfallen, da es
Zukunft« auszutauschen. mit ihrer langjährigen Erfahrung und Expertise beim
ökonomischer ist, stupide und einfache Tätigkeiten an Maschinen abzugeben, Andere AOK-Apps zu wichtigen gesundheitlichen
Aufbau eines betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Da das Thema stark von den so ist auch sicher, dass wieder neue entstehen. In dem Zusammenhang stellt Themen wie Parkinson, Wundwissen, Schwangerschaft
»Informierte, zufriedene Mitarbeiter sind gesündere
sich dann die Frage: »Was passiert, wenn die Aufgaben abgegeben werden?«, oder Ernährung und Bewegung bieten konkrete und
Entwicklungen im Bereich Mitarbeiter«, so lautet beispielsweise ein Fazit aus dem
so Dr. Birk. Hat man dadurch automatisch mehr Zeit, kann man sich neuen erlebbare Hilfen in vielen Lebenslagen an. Darüber
AOK-Fehlzeitenreport 2016. Hier setzen die Konzepte
der Digitalisierung geprägt Aufgabenbereichen widmen? Reicht die vorhandene Qualifizierung dann noch hinaus hat die AOK bereits weitere Trends gesetzt. So
des betrieblichen Gesundheitsmanagements an, etwa
dafür aus? Weitere Trends für die Arbeit der Zukunft sind das Verlangen nach der hat sie beispielsweise das Smartphone zum mobilen
wird, fand dies als gemein- in einer verbesserten Mitarbeiterkommunikation.Von
Sinnhaftigkeit der Arbeit, die Vermischung der Arbeitswelt und des Privatlebens Begleiter in Sachen Gesundheit entwickelt. Gut ange-
der Urlaubsplanung über flexible Arbeitszeitmodelle
same Veranstaltung beider sowie die Entwicklung einer neuen Führungskultur. Im Anschluss stellte der nommen wird die App »FitMit AOK«, die gesundheits-
bis hin zum Arbeitsschutz lernen Führungskräfte in
Unternehmerverband gemeinsam mit Ralf Marohn vom Schweriner Aus- und bewusstes Verhalten honoriert. Auch Wearables wie
Arbeitskreise statt. Seminaren, wie sie hier ganz konkret die Chancen
Weiterbildungszentrum den neuen Arbeitskreis Digitalisierung und das gerade Schrittzähler und Co. finden immer mehr Zuspruch.
der Digitalisierung nutzen und zum Wohle des
gestartete Projekt »fit für 4.0« vor. Mit dem JOBSTARTER-Projekt »fit für 4.0« Deshalb erhalten die Versicherten auch Unterstützung
Unternehmens einsetzen können.
sollen die KMU in Westmecklenburg im Themenfeld Ausbildung für Wirtschaft beim Erwerb solcher Motivationshilfen. So gelingt ein
bzw. Industrie 4.0 kompetent unterstützt und eine nachhaltige Veränderung des gesundheitsbewusster Alltag – im Beruf und zuhause.
»Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle« werden bei
Umgangs mit der Digitalisierung in den KMU der Region erreicht werden. Dazu
der Gesundheitskasse bereits gelebt, so dass jeder Mehr dazu lesen Sie unter
sind Sie herzlich eingeladen, am Arbeitskreis Digitalisierung aktiv mitzuwirken.
Mitarbeiter eine entsprechende Work-Life-Balance errei-
Alle weiteren Fragen konnten im Anschluss in einer lebhaften www.aok-business.de/nordost/
chen kann«, sagt Michael Bögner, Bereichsleiter bei der
Diskussion gemeinsam besprochen werden. Ein herzliches
AOK Nordost. Dazu gehört neben Elternzeit und Gleitzeit
Dankeschön gehen an den Referenten Dr. Stefan Birk sowie an das
auch die Möglichkeit zur Telearbeit. Dies setzt eine kluge
gastgebende Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum.
Personalplanung voraus. Bewährt hat sich dabei das Michael Bögner
// Julia Jenzen
// Fotos: UV // Dr. Birk von der Arbeitslabor GmbH Managementinstrument audit berufundfamilie, das auch Bereichsleiter
den Firmenkunden der AOK zur Verfügung steht.
Im Projekt »Gesunde Arbeitswelt« stärkt die AOK Nordost
das betriebliche Gesundheitsmanagement im eigenen
Haus und gibt ihr Know-How wiederum in der professio-
nellen Beratung an ihre Firmenkunden weiter. Mit dem
»Betriebs-Check Gesundheit« können Führungskräfte
schnell und online testen, wie es um die Betriebliche
Gesundheitsförderung in ihrem Unternehmen steht.
Ergibt sich daraus Handlungsbedarf, berät die AOK
Nordost über weitere Schritte, hilft bei der genaueren– Anzeige –
MIT BETRIEBLICHEN RENTEN Stattlicher Zuschuss für Geringverdiener
BESSER FÜR DAS ALTER VORSORGEN Für Geringverdiener gibt es ab 2018 einen staatlichen Zuschuss,
den sogenannten BAV-Förderbeitrag. Um den Förderbeitrag
Neue Begünstigungen für Geringverdiener
zu erhalten, muss der Arbeitgeber für seinen Arbeitnehmer
zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn mindes-
Wer sich auch im Alter etwas gönnen will, muss zusätz-
tens 240 Euro pro Jahr zugunsten einer kapitalgedeckten
lich vorsorgen, denn die gesetzliche Rente reicht
betrieblichen Altersvorsorge zahlen. Maximal förderfähig sind
nur für das Nötigste. Zusätzliche Altersvorsorge
Arbeitgeberbeiträge in Höhe von 480 Euro jährlich. Der BAV-
wird daher steuerlich gefördert. Vereinfacht bedeu-
Förderbeitrag beträgt 30 Prozent des Arbeitgeberbeitrages, also
tet das: Beiträge sind steuerlich abziehbar, bezo- // Fotos: UV // Christian Wegner überzeugt
mindestens 72 Euro und maximal 144 Euro. Das Verfahren ist ganz mit guten Beispielen
»Der unternehmerische
gene Renten und Kapitalleistungen steuerpflichtig.
einfach: Der Arbeitgeber zahlt den kompletten Arbeitgeberbeitrag
Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz wurden die
an die betriebliche Altersvorsorge und erhält den Förderbeitrag,
Fördermöglichkeiten erweitert.
indem er diesen bei der nächsten Lohnsteueranmeldung mit
Notfallkoffer«
seiner laufenden Lohnsteuerlast verrechnet. Förderfähig sind
Mehr Beiträge steuerfrei ansparen
Arbeitnehmer in einem ersten Dienstverhältnis, deren laufender
Derzeit können jährlich Beiträge in Höhe von 4% der Arbeitslohn monatlich maximal 2.200 Euro beträgt.
Beitragsbemessungsgrenze steuer- und sozialversicherungs-
frei in eine Pensionskasse, einen Pensionsfonds oder eine
4. Unternehmerfrühstück
Beispiel Der Arbeitgeber zahlt für einen Arbeitnehmer mit
Direktversicherung eingezahlt werden. Weitere 1.800 Euro sind
steuerfrei, wenn der Vorsorgevertrag nach dem 31. Dezember
einem laufenden Arbeitslohn von monatlich 2.000 € sowie steu- des Jahres in Schwerin
erfreien Zuschlägen für Nachtarbeit in Höhe von 250 € zuguns-
2004 abgeschlossen wurde. Ab 2018 gibt es einen einheitli-
ten einer kapitalgedeckten betrieblichen Altersvorsorge 300 €.
chen Höchstbetrag. Steuerfrei sind dann Beiträge bis zu 8 % der Zum letzten Unternehmerfrühstück des Jahres 2017 lud die
Da das steuerfreie Entgelt nicht anzurechnen ist, beträgt der
Beitragsbemessungsgrenze, sozialversicherungsfrei jedoch wie
laufende Arbeitslohn nicht mehr als 2.200 €. Es wird ein BAV- Regionalleitung Schwerin Anfang Oktober die Unternehmerinnen
bisher nur Beiträge bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze.
Förderbeitrag in Höhe von 90 € (30 % von 300 €) gewährt. Von
Beiträge zu einer pauschalbesteuerten Direktversicherung sind und Unternehmer in die Räumlichkeiten
den 300 € werden somit 70 % (210 €) vom Arbeitgeber und 30 %
allerdings auf den steuerfreien Höchstbetrag anzurechnen.
(90 €) vom Staat finanziert. Den BAV-Förderbeitrag gibt es nicht der »maxpress pr + werbeagentur GmbH & Co. KG«. ein.
für ab 2018 geschlossene Verträge.
Beispiel Rund 30 Mitglieder und Gäste erhielten einen Überblick der neuen Regionalleitung möglich, gewünscht und gar
Riesterzulage wird erhöht
2018 nach Altregelung darüber, warum sie sich einen »unternehmerischen nicht so aufwändig ist, wie manch einer denken mag.
4.920 € (4 % von 78.000 € + 1.800 €) können steuerfrei Auch Riester-Verträge werden ab 2018 besser gefördert. Notfallkoffer« anlegen sollten. Regionalleiterin Karin Interessenten werden herzlich gebeten, Kontakt mit der
eingezahlt werden, davon 3.120 € auch sozialversicherungsfrei. Die Grundzulage wird von 154 Euro auf 175 Euro erhöht. Für Winkler begrüßte die erschienenen Teilnehmer und Geschäftsstelle Schwerin aufzunehmen.
jedes Kind, für das Kindergeld gezahlt wird, gibt es wie bisher als Referenten Herrn Christian Wegner von der ETL Es wurde auch die Gelegenheit genutzt, die neuen
2018 nach Neuregelung
zusätzlich eine Kinderzulage. Diese beträgt 300 Euro (165 Euro Unternehmensberatung AG. Christian Wegner ver- Mitarbeiter der Hauptgeschäftsstelle und Regional-
6.240 € (8 % von 78.000 €) können steuerfrei eingezahlt werden,
für vor dem 1. Januar 2008 geborene Kinder). Riester-Renten schaffte den Teilnehmern einen aufschlussreichen und geschäftsstelle Schwerin den Unternehmerinnen und
davon 3.120 € auch sozialversicherungsfrei. Es können 1.320 €
sind damit vor allem für Familien mit Kindern interessant. facettenreichen Überblick über die Notfälle, die expli- Unternehmern vorzustellen. Seit Anfang August 2017 ist
mehr steuerfrei angespart werden.
Die Zulagen werden allerdings gekürzt, wenn nicht die vorge- zit für eine Unternehmerin oder einen Unternehmer Frau Julia Jenzen für das Projekt »fit für 4.0« eingestellt. Für
schriebenen Mindesteigenbeiträge gezahlt werden. Auch in der auftreten können. Anhand von praxisnahen Beispielen ein weiteres Projekt – »vierpunkteins – Transfernetzwerk
Arbeitgeber werden zuschusspflichtig
Auszahlungsphase gibt es Erleichterungen. Kleinbetragsrenten veranschaulichte er diese und lieferte hierzu mögliche digitales Lernen in der Aus- und Weiterbildung« – ver-
Steuerlich gefördert werden zusätzliche Beiträge des Arbeitgebers aus Riester-Verträgen dürfen mit einer Einmalzahlung zu Beginn Vorkehrungsmaßnahmen als auch Lösungsvorschläge. stärken seit Anfang Oktober 2017 Michael Lewerenz
sowie Beiträge aus Entgeltumwandlungen des Arbeitnehmers. der Auszahlungsphase abgefunden werden. Er empfahl rechtzeitig für Regelungen zu sorgen, um und Anja Kirchner das Team. Und ebenfalls seit
Der Arbeitnehmer verzichtet dabei zugunsten einer betrieb- das Unternehmen als auch sich selbst im Notfall abzusi- Oktober übernimmt Carolin Hegewald die Tätigkeit
lichen Altersvorsorge auf Teile seines Entgeltes. Lohnsteuer- chern und vor wirtschaftlichen und rechtlichen Gefahren als Verbandsjuristin und Geschäftsstellenleiterin für
Profis von ETL/ Fuchs & Partner:
und beitragspflichtig ist nur das verbleibende Entgelt. Damit Steuerberaterin Karin Winkler geschützt zu sein. Von Themen wie »Vollmachten« über die Region Schwerin von ihrer Vorgängerin Christiane
Steuerberater Monika Brüning
spart der Arbeitnehmer Lohnsteuer und Sozialbeiträge und »Testamente« und »Gesellschaftsverträge« bis hin zu Schott. Wir wünschen Frau Schott alles Gute für die
auch der Arbeitgeber muss weniger Arbeitgeberbeiträge zur »steuerrechtlichen Konsequenzen« war alles dabei, anstehenden beruflichen Herausforderungen in Rostock
Sozialversicherung zahlen. Die ersparten Beiträge haben die Fuchs & Partner GmbH was in solch einen »unternehmerischen Notfallkoffer« und allen neuen Kollegen ein herzliches Willkommen
Arbeitgeber schon bisher in vielen Fällen in die betriebliche Steuerberatungsgesellschaft gehört. im Verband! Hausherr Holger Herrmann führte die
Altersvorsorge ihrer Arbeitnehmer eingezahlt – künftig sind sie Niederlassung Schwerin Im Anschluss wies Karin Winkler die Teilnehmer auf Teilnehmer nach der Veranstaltung noch durch die
dazu verpflichtet. Ab dem 1. Januar 2019 müssen Arbeitgeber für Wismarsche Str. 184 die bevorstehende Regionalleitungswahl im Januar modernen Räumlichkeiten seiner Werbeagentur. Ein
alle neuen Entgeltumwandlungsvereinbarungen einen Zuschuss 19053 Schwerin 2018 hin und rief zur regen Beteiligung auf. Mit eini- herzliches Dankeschön an den Referenten Christian
in Höhe von 15 Prozent zahlen. Ab 2022 ist der Zuschuss auch für Tel.: (0385) 593 71 - 0 gen Erklärungen zur Arbeit der Regionalleitung wurde Wegner und das Team von maxpress.
alle bereits bestehenden Vereinbarungen zu leisten. www.etl.de/fuchs-schwerin darauf aufmerksam gemacht, dass eine Mitwirkung in // Carolin Hegewald
E-Mail: fuchs-schwerin@etl.de20 Verbandsregion // Schwerin Schwerin // Verbandsregion 21
BierdeckelDIALOGe Thema im November:
Initiative für eine neue
werden fortgesetzt Fahrrad- und Fußgängerbrücke
über die Ludwigsluster Chaussee
Zum 13.11.2017 lud die Regionalleitung Anlass für die Diskussionsrunde war eine von Herrn Silvio Horn (Fraktion
Schwerin erneut zu dem Format Unabhängige Bürger) gestartete Initiative für eine neue Fahrrad- und Fuß-
»BierdeckelDIALOG« ein. Treffpunkt war gängerbrücke über die Ludwigsluster Chaussee, ehemalige »Stadionbrücke«.
dieses Mal die Lokalität Etwa 10 Teilnehmer, darunter ortsansässige Unternehmer, Anwohner und
»Radeberger Bierstuben«. Herr Manfred Strauß in Vertretung für Silvio Horn, erschienen und wurden
zu Beginn durch die Geschäftsführerin Pamela Buggenhagen begrüßt und in // Fotos: Julia Jenzen
das Thema eingeführt. In entspannter und unkomplizierter Atmosphäre ent-
wickelte sich eine angeregte Diskussion, bei der Vor- und Nachteile sowie die
»Le savoir vivre«
derzeitige verkehrsbedingte Situation ausgetauscht wurden:
Kritik an aktueller Situation
•
•
Stadtteile, Fußgänger und Radfahrer »abgeschnitten«
Fußgängerampelschaltung mit langer Wartezeit
Schweriner Weinfest
•
•
Grünphase für Autofahrer zur Krösnitz sehr kurz
eine einzige Zufahrt für Rettungsfahrzeuge zu wenig
– ein französischer Abend voller Genuß
• Johann-Stellingstraße derzeit kaum genutzt, obwohl vorher
extra ausgebaut Am 17. November 2017 lud die Moderator und Feinschmecker Gäste dem Abtauchen in die französi-
• der auf Seiten der Stellingstraße eingerichtete Weg ist weder Regionalleitung Schwerin zum exklu- Norbert Bosse. Kein Weinfest ohne sche Lebensart mit allen Sinnen ent-
behinderten- noch altersgerecht (v.a. bei Schnee und Glätte) siven Weinfest in das Restaurant & Weinverkostung und so probier- ziehen konnte. Es wurde geschlemmt,
// Jörg Buß und Thomas Tweer hören interessiert zu Café Herzogliche Dampfwäscherei ten die Gäste alten und neuen gelacht, getanzt und sich angeregt
// Fotos: UV
Argumente für die aktuelle Situation in Schwerin ein. Motto des Abends Beaujoulais, mit einigen Erklärungen unterhalten. Dieses Weinfest ging mit
war: »Le savoir vivre in Schwerin«. und Wissenswertem zu den gereich- vielen zufriedenen Gesichtern und
• andere Projekte vorrangig
Zum Empfang wurden die zahl- ten Getränken vom Experten Bosse, der Bitte um Wiederholung im nächs-
• Planung bedürfe Zeit
reichen Gäste mit einem Glas der dazu die ein oder andere nette ten Jahr spät zu Ende. Wir bedanken
• Verhältnis Kosten und Nutzung ungewiss
Crémant begrüßt und konnten die Anekdote zu erzählen wusste. Im uns recht herzlich bei dem Team um
• Einwohner und Touristen haben sich an die derzeitige Situation
Chance nutzen, sich in einer liebe- Anschluss erwartete alle ein wirk- Familie Messerschmidt, bei Norbert
gut gewöhnt
voll dekorierten Fotoecke mit typi- lich köstliches Buffet mit typisch Bosse, Gerhard Köhler sowie Frau
schen französischen Accessoires französischen Speisen wie Austern, Jenzen und allen Gästen für den
von Verbandsmitarbeiterin und Hirschragout, Brie und Petits Four. äußerst gelungenen Abend – a votre
Im Laufe der Diskussion entwickelte sich das Gespräch dahingehend,
Fotografin des Abends Julia Jenzen Französische Musette-Musik, gespielt santé!
dass man Schwerin nicht nur als Bewerber für das Weltkulturerbe, son-
fotografieren lassen. von Musiker Gerhard Köhler und der // Carolin Hegewald
dern auch gern als klima- und /oder fahrradfreundliche Stadt sehen würde und
Regionalleiterin Karin Winkler eröff- Filmklassiker »Ratatouille« trugen
dieses ein verbindendes Motto der Stadt Schwerin für einen längeren Zeitraum
nete das Weinfest zusammen mit dazu bei, dass sich kaum einer der
sein könnte. Um dies sowohl Touristen als auch Einwohnern ermöglichen zu
können, bedürfe es – längerfristig betrachtet – eines vollständig, gut struktu-
riert ausgebauten Fahrradwegnetzes, worunter auch die Errichtung solch
einer Brücke über die Ludwigsluster Chaussee als Verbindungsstück zwischen
Schlossgarten/Faulen See und Ostorfer Ufer zu zählen sei. Man war sich jedoch
auch einig, dass dieses Projekt gegenüber anderen dringenderen Projekten in
Schwerin derzeit nicht den Vorrang gewähren müsste, jedoch sei auf langer
Sicht die Errichtung einer neuen Brücke unerlässlich. Vielen Dank an Gastgeber
Jörg Buß, der die Runde nicht nur bestens gastronomisch versorgte, sondern
auch als betroffener Unternehmer seine Sicht einbrachte.
// Carolin HegewaldSie können auch lesen