Erdkunde Schulinterner Lehrplan Sekundarstufe II - Archi - Archigymnasium ...

 
Erdkunde Schulinterner Lehrplan Sekundarstufe II - Archi - Archigymnasium ...
Archi   gymnasium

Erdkunde
Schulinterner Lehrplan

Sekundarstufe II
Archi                gymnasium
  Inhaltsverzeichnis                                                   Seite

1. Rahmenbedingungen der fachlichen Arbeit                             4

2. Entscheidungen zum Unterricht: Unterrichtsvorhaben                  5

2.1 Einführungsphase

   UV I: Zwischen Ökumene und Anökumene – Lebensräume
           des Menschen in unterschiedlichen Landschaftszonen          5
   UV II: Lebensgrundlage Wasser – zwischen Dürre und
           Überschwemmung                                              7
   UV III: Leben mit den endogenen Kräften der Erde – Potentiale
            und Risiken                                                9
   UV IV: Förderung und Nutzung fossiler Energieträger im
            Spannungsfeld von Ökonomie und Ökologie                    11
   UV V: Regenerative Energien – realistische Alternative für
           den Energiehunger der Welt?                                 13

2.2 Qualifikationsphase Q1

   UV: Städte als komplexe Lebensräume zwischen Tradition
         und Fortschritt                                               15

         (inkl. konkretisiertes Unterrichtsvorhaben)

   UV: Metropolisierung und Marginalisierung – unvermeidliche
         Prozesse im Rahmen einer weltweiten Verstädterung             18
   UV: Die Stadt als lebenswerter Raum für alle? – Probleme
         und Strategien einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung    20
   UV: Moderne Städte – ausschließlich Zentren des Dienst-
         leistungssektors?                                             22
   UV: Globale Disparitäten – ungleiche Entwicklungsstände von
         Räumen als Herausforderung                                    24
   UV: Bevölkerungsentwicklung und Migration als Ursache
         räumlicher Probleme                                           26
   UV: Ähnliche Probleme, ähnliche Lösungsansätze? Strate-
         gien und Instrumente zur Reduzierung von Disparitäten
         in unterschiedlich entwickelten Räumen                        28
   UV: Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für periphere
         und unterentwickelte Räume                                    30
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  Inhaltsverzeichnis                                                 Seite

2.3 Qualifikationsphase Q2

   UV: Landwirtschaftliche Produktion im Spannungsfeld von
         Ernährung und Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung   32
   UV: Markt- und exportorientiertes Agrobusiness als zukunfts-
         fähiger Lösungsansatz?                                      34
   UV: Wirtschaftsregionen im Wandel – Einflussfaktoren und
         Auswirkungen                                                36
   UV: Förderung von Wirtschaftszonen – notwendig im globalen
         Wettbewerb der Industrieregionen?                           38
   UV: Waren und Dienstleistungen – immer verfügbar?
         Bedeutung von Logistik und Warentransport                   40

3. Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit       42

4. Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung        44

5. Kriterien für die Erstellung einer Facharbeit: Fach Erdkunde      45

6. Lehr und Lernmittel                                               49

7. Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen      50

8. Qualitätssicherung und Evaluation                                 51
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             Fachschaft Geographie                         Schulinternes Curriculum für die Sek. II

1. Rahmenbedingungen der fachlichen Arbeit

Das vierzügig ausgelegte Archigymnasium ist in der Hansestadt Soest gelegen – in unmittelbarer Nähe zur
ehemaligen Wallanlage und nur wenige hundert Meter vom Stadtzentrum entfernt. Hier dominiert Wohnbe-
bauung. Doch befinden sich auch Gewerbeansiedlungen in nordöstlicher Anbindung an unser weitläufiges
Schulgelände (Park mit Sportanlagen). Im Schuljahr 2013/2014 unterrichten 8 KollegInnen das Fach Erd-
kunde. Insgesamt besuchen 930 SchülerInnen das Archigymnasium.

Das Fach Erdkunde wird in der Sekundarstufe I in den Jahrgangsstufen 5, 7 und 9 unterrichtet, zumeist in
Klassen mit einer Frequenz von ca. 25 bis 30 SchülerInnen. Insbesondere in den Jahrgangsstufen 7 und 9
werden – wann immer möglich – bilinguale Module im Erdkundeunterricht eingerichtet und angeboten. Die
zwei Wochenstunden Erdkundefachunterricht werden in der Regel als Doppelstunde unterrichtet. Für die
Stufe 5 liegen diese Stunden im Vormittagsberiech. Ab Stufe 7 ist Nachmittagsunterricht möglich.

In der Sekundarstufe II bietet die Schule sowohl Grund- wie Leistungskurse im Fach Geographie an.
Im Schuljahr 2013/2014 gibt es in der Einführungsphase 2 Grundkurse, in Q1 einen Leistungskurs sowie
einen Grundkurs. In der Q2 sind ein Leistungskurs und ein Grundkurs eingerichtet.
In der Einführungsphase sind dies reine schulinterne Kurse. Ab der Qualifikationsphase kooperiert das Ar-
chigymnasium sowohl mit dem Aldegrever Gymnasium als auch mit dem Conrad-von-Soest Gymnasium und
ggf. auch mit der Hannah-Arendt-Gesamtschule, um die von den SchülerInnen gewählten Fächer / Schul-
laufbahnen realisieren zu können. Die Kursfrequenz ist im Schnitt bei 24 bis 29 SchülerInnen angesiedelt.

Ziel der Arbeit der Fachkonferenz Geographie ist die Vermittlung einer raumbezogenen Handlungskompe-
tenz. Dieses Ziel soll insbesondere durch Unterrichtsbeispiele aus dem Nahraum, Lernen vor Ort, das Auf-
greifen aktueller Fallbeispiele aus der Medienberichtserstattung und den Einsatz moderner Medien unter-
stützt werden. Formen des kooperativen Lernens sind als besonders wirksame Arbeits- und Lernformen im
Fach Geographie verankert. Gleichzeitig wird insbesondere die Förderung von Lernkompetenz in allen Un-
terrichtsvorhaben explizit berücksichtigt.
Die individuelle Förderung jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers ist der Fachgruppe Erd-
kunde nicht zuletzt vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Anforderungen an Studierfähigkeit und Be-
rufsorientierung ein besonderes Anliegen.
Das Archigymnasium möchte Europaschule werden. Ein wesentlicher Baustein auf diesem Weg ist die re-
gelmäßige, engagierte Mitarbeit in einem Comenius-Projekt, in dem SchülerInnen und LehrerInnen aus Ita-
lien, Frankreich, der Türkei, Schweden, England und Deutschland sich mit der Entwicklung und Vertiefung
des europäischen Bewusstseins und der interkulturellen Kompetenz in einer globalisierten Welt auseinan-
dersetzen. Gleichwohl sehen wir uns aber auch dem Leitziel einer philosophisch-kritischen Schule verpflich-
tet. Eine weitere Grundposition, die die Arbeit und das Schulleben am Archigymnasium prägt, ist die be-
wusste Einbindung, Weiterentwicklung und der Umgang (mit) der humanistischen Tradition unserer im Jahr
1534 gegründeten Schule.

Für das Fach Geographie gibt es einen Fachraum mit Arbeitsmitteln wie Karten sowie eine umfangreiche
Anzahl von Folien(ordnern) zu allen relevanten Themenkomplexen. Weiterhin sind ein Computer und eine
interaktive elektronische Wandtafel vorhanden. Außerdem stehen mehrere Computerräume zur Verfügung,
die gebucht werden können.
Jeder Kurs hat einen Klassensatz mit aktuellen, auf die neuen KLP zugeschnittenen Schulbüchern zur Ver-
fügung. Jede Schülerin/jeder Schüler einer Lerngruppe verfügt über einen eigenen Atlas, der bereits in der
Stufe 5 angeschafft worden ist. In unserem Erdkundevorbereitungsraum stehen den Lerngruppen verschie-
dene aktuelle Atlanten zur Verfügung. Wir können jedoch auch auf einen umfangreichen Fundus verschie-
dener Atlanten aller gängigen Schulbuchverlage zurückgreifen.

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            Fachschaft Erdkunde
                                                     Einführungsphase (EPH)                      Unterrichtsvorhaben I
      Schulinternes Curriculum Sek. II

                                                INHALTSBEZOGENE AUSSAGEN

    Inhaltsfelder (IF):
   IF 1: Lebensräume und deren naturbedingte sowie anthropogen bedingte Gefährdung

    Inhaltlicher Schwerpunkt:
   Landschaftszonen als räumliche Ausprägung des Zusammenwirkens von Klima und Vegetation sowie Möglichkeiten zu
    deren Nutzung als Lebensräume

    Unterrichtsvorhaben (UV):
   UV I: Zwischen Ökumene und Anökumene – Lebensräume des Menschen in unterschiedlichen Landschaftszonen

    Zeitbedarf: ca. 12 Stunden

                                          ÜBERGEORDNETE KOMPETENZAUSSAGEN

    Sachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   beschreiben einzelne Geofaktoren und deren Zusammenwirken sowie ihren Einfluss auf den menschlichen Lebensraum
    (SK1).
   erklären Wirkungen und Folgen von Eingriffen des Menschen in das Geofaktorengefüge (SK2).
   erklären humangeographische Strukturen und Wechselwirkungen sowie deren Folgen (SK3),
   beschreiben durch wirtschaftliche und politische Faktoren beeinflusste räumliche Entwicklungsprozesse (SK4).
   beschreiben Raumnutzungsansprüche und -konflikte sowie Ansätze zu deren Lösung (SK5).

    Methodenkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten (MK1).
   identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln entsprechende Fragestellungen (MK2),
   analysieren unterschiedliche Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und
    Text) zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen (MK3).
   arbeiten aus Modellvorstellungen allgemeingeographische Kernaussagen heraus (MK4).
   stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen,
    sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen dar (MK6).
   belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Materialzitate
    (MK7).
   stellen geographische Informationen graphisch dar (Kartenskizzen, Diagramme, Wirkungsgeflechte) (MK8).

    Urteilskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   beurteilen raumbezogene Sachverhalte, Problemstellungen und Maßnahmen nach fachlichen Kriterien (UK1).
   bewerten raumbezogene Sachverhalte, Problemlagen und Maßnahmen unter expliziter Benennung und Anwendung der
    zu Grunde gelegten Wertmaßstäbe bzw. Werte und Normen (UK2). (Globale Ethik, Zerstörung der Regenwälder – Grü-
    ne Lunge der Erde)
   erörtern unterschiedliche Raumwahrnehmungen hinsichtlich ihrer Ursachen (UK4). (z.B. Regenwald →Tourismus,
    shifting cultivation, Wirtschaftsraum, Grüne Lunge der Erde)
   bewerten die Aussagekraft von Darstellungs- und Arbeitsmitteln zur Beantwortung von Fragen und prüfen ihre Relevanz
    für die Erschließung der räumlichen Lebenswirklichkeit (UK5).
   erörtern die sich aus Widersprüchen und Wahrscheinlichkeiten ergebenden Probleme bei der Beurteilung raumbezoge-
    ner Sachverhalte (UK6).
   bewerten eigene Arbeitsergebnisse kritisch mit Bezug auf die zugrunde gelegte Fragestellung und den Arbeitsweg UK8).

    Handlungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   präsentieren Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen
    sowie fachsprachlich angemessen (HK1).
   nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese (HK2)

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                     VORHABENBEZOGENE KONKRETISIERUNG für das Unterrichtsvorhaben I

Unterrichtsvorhaben                    Zu entwickelnde Kompetenzen              Absprachen/ Vereinbarungen

Landschaftszonen als räumliche Aus-    Die Schülerinnen und Schüler …           Links:
prägung des Zusammenwirkens von
Klima und Vegetation sowie Möglich-    Konkretisierte Sachkompetenz             UN-Konferenzen für Umwelt und
keiten zu deren Nutzung als Lebens-                                             Entwicklung / Klimakonferenzen
räume                                  charakterisieren die Landschaftszonen    Agenda 21
                                       der Erde anhand der Geofaktoren Kli-
Die zonale Gliederung der Erde         ma und Vegetation,

Wärme und Niederschlag im Überfluss    stellen Gunst- und Ungunstfaktoren von
– Die immer feuchten Tropen            Lebensräumen sowie Möglichkeiten zur
                                       Überwindung der Grenzen zwischen
Tropisch-subtropische Trockengebiete   Ökumene und Anökumene dar.
– Leben am Rande der Ökumene

Rohstofferschließung in der borealen
Nadelwaldzone                          Konkretisierte Urteilskompetenz

Lebensraum Hochgebirge                 bewerten die Eignung von Wirtschafts-
                                       und Siedlungsräumen anhand ver-          Didaktisch-methodischer Zugang
                                       schiedener Geofaktoren.
                                                                                Vorbereitung und Durchführung einer
                                       bewerten Maßnahmen zur Überwin-          Podiumsdiskussion
                                       dung natürlicher Nutzungsgrenzen
                                       unter ökologischen und ökonomischen
                                       Gesichtspunkten.

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            Fachschaft Erdkunde
                                                    Einführungsphase (EPH)                     Unterrichtsvorhaben II
      Schulinternes Curriculum Sek. II

                                               INHALTSBEZOGENE AUSSAGEN

    Inhaltsfelder (IF):
   IF 1: Lebensräume und deren naturbedingte sowie anthropogen bedingte Gefährdung

    Inhaltlicher Schwerpunkt:
   Leben mit dem Risiko von Wassermangel und Wasserüberschuss

    Unterrichtsvorhaben (UV):
   UV II: Lebensgrundlage Wasser – zwischen Dürre und Überschwemmung

    Zeitbedarf: ca. 18 Stunden

                                         ÜBERGEORDNETE KOMPETENZAUSSAGEN

    Sachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   beschreiben einzelne Geofaktoren und deren Zusammenwirken sowie ihren Einfluss auf den menschlichen Lebensraum
    (SK1).
   erklären Wirkungen und Folgen von Eingriffen des Menschen in das Geofaktorengefüge (SK2).
   ordnen Strukturen und Prozesse in räumliche Orientierungsraster auf unterschiedlichen Maßstabsebenen ein (SK6).

    Methodenkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten (MK1). (Hochwas-
    sergefahr in Soest und Umgebung)
   identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln entsprechende Fragestellungen (MK2).
   analysieren unterschiedliche Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und
    Text) zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen (MK3).
   recherchieren mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken und im Internet Informationen und werten diese
    fragebezogen aus (MK5).
   belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Materialzitate
    (MK7).
   stellen geographische Informationen graphisch dar (Kartenskizzen, Diagramme, Fließschemata/Wirkungsgeflechte)
    (MK8).

    Urteilskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   beurteilen raumbezogene Sachverhalte, Problemstellungen und Maßnahmen nach fachlichen Kriterien (UK1).
   bewerten raumbezogene Sachverhalte, Problemlagen und Maßnahmen unter expliziter Benennung und Anwendung der
    zu Grunde gelegten Wertmaßstäbe bzw. Werte und Normen (UK2).
   beurteilen mediale Präsentationen hinsichtlich ihrer Wirkungsabsicht sowie dahinter liegender Interessen (UK7).

    Handlungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   präsentieren Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen
    sowie fachsprachlich angemessen (HK1)
   nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese (HK2).
   vertreten in Planungs- und Entscheidungsaufgaben eine Position, in der nach festgelegten Regeln und Rahmenbedin-
    gungen Pläne entworfen und Entscheidungen gefällt werden (HK4).

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                      VORHABENBEZOGENE KONKRETISIERUNG für das Unterrichtsvorhaben I

Unterrichtsvorhaben                    Zu entwickelnde Kompetenzen                Absprachen/ Vereinbarungen

Konfliktstoff Wasser: Lebensspender    Die Schülerinnen und Schüler …             Links:
und Risikofaktor
                                       Konkretisierte Sachkompetenz               Internetprojekt: Desertifikation:
Dürre und Flut                                                                    www.desertifikation.de
                                       erläutern am Beispiel von Dürren
Eingriffe des Menschen in den          Kopplungen von ökologischer, sozialer      Internetprojekt:
Wasserkreislauf                        und technischer Vulnerabilität,            Grundwassernutzung im Mittelwesten
                                                                                  der USA
Gefährdung von Lebensräumen durch      erläutern am Beispiel der Desertifikati-   (Online-Code:b55am2)
Desertifikation                        on Ursachen und Folgen der anthropo-       Kyoto-Protokoll
Ursachen – Folgen – Gegenmaßnah-       gen bedingten Bedrohung von Lebens-
men                                    räumen,

Sahel                                  stellen Hochwasserereignisse als einen
Dust Bowl                              natürlichen Prozess im Rahmen des
Desertifikation in China               Wasserkreislaufes dar, der durch un-
                                       terschiedliche menschliche Eingriffe in
Hochwasser – Naturereignis oder        seinen Auswirkungen verstärkt wird.
(anthropogen verursachte) Naturkata-
strophe?
                                       Konkretisierte Urteilskompetenz
Natürliche Flusssysteme
und deren Veränderungen                erörtern Möglichkeiten und Grenzen
Hochwasserschutzmaßnahmen              der Anpassung an Dürren in besonders
                                       gefährdeten Gebieten

                                       beurteilen Maßnahmen der Hochwas-
                                       servorsorge aus der Perspektive unter-
                                       schiedlich Betroffener

                                                                                  Didaktisch-methodischer Zugang

                                                                                  Projektarbeit
                                                                                  Debatte
                                                                                  Präsentation
                                                                                  Rollenspiel

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           Fachschaft Erdkunde
                                                  Einführungsphase (EPH)                       Unterrichtsvorhaben III
     Schulinternes Curriculum Sek. II

                                                INHALTSBEZOGENE AUSSAGEN

    Inhaltsfelder (IF):
   IF 1: Lebensräume und deren naturbedingte sowie anthropogen bedingte Gefährdung

    Inhaltlicher Schwerpunkt:
   Gefährdung von Lebensräumen durch geotektonische und klimaphysikalische Prozesse

    Unterrichtsvorhaben (UV):
   UV III: Leben mit den endogenen Kräften der Erde – Potentiale und Risiken

    Zeitbedarf: ca. 15 Stunden

                                          ÜBERGEORDNETE KOMPETENZAUSSAGEN

    Sachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…
   beschreiben einzelne Geofaktoren und deren Zusammenwirken sowie ihren Einfluss auf den menschlichen Lebensraum
    (SK1).
   erklären Wirkungen und Folgen von Eingriffen des Menschen in das Geofaktorengefüge (SK2).
   systematisieren geographische Prozesse und Strukturen mittels eines inhaltsfeldbezogenen Fachbegriffsnetzes (SK7).

    Methodenkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…
   orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten (MK1).
   identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln entsprechende Fragestellungen (MK2).
   analysieren unterschiedliche Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und
    Text) zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen (MK3).
   arbeiten aus Modellvorstellungen allgemeingeographische Kernaussagen heraus (MK4).
   stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen,
    sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen dar (MK6).

    Urteilskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…
   beurteilen raumbezogene Sachverhalte, Problemstellungen und Maßnahmen nach fachlichen Kriterien (UK1).
   bewerten unterschiedliche Handlungsweisen sowie ihr eigenes Verhalten hinsichtlich der daraus resultierenden
    räumlichen Folgen (UK3).
   erörtern die sich aus Widersprüchen und Wahrscheinlichkeiten ergebenden Probleme bei der Beurteilung raumbezoge-
    ner Sachverhalte (UK6). (Merapi)

    Handlungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…
   präsentieren Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen
    sowie fachsprachlich angemessen (HK1).
   nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese (HK2).

                                                                9
Archi                        gymnasium
                    VORHABENBEZOGENE KONKRETISIERUNG für das Unterrichtsvorhaben I

Unterrichtsvorhaben                 Zu entwickelnde Kompetenzen              Absprachen/ Vereinbarungen

Die Erde – dynamischer Planet       Die Schülerinnen und Schüler …           Links:

Vom Naturereignis zur Katastrophe   Konkretisierte Sachkompetenz             UN-Konferenzen für Umwelt und
Plattentektonik                                                              Entwicklung / Klimakonferenzen
Erdbeben                                                                     Kyoto-Protokoll
Vulkanismus                         erklären die Entstehung und Verbrei-     Agenda 21
                                    tung von Erdbeben, Vulkanismus und       Internetrecherche zur Hochwasserka-
Vulkane – Segen und Gefahr          tropischen Wirbelstürmen als Ergebnis    tastrophe in den neuen Bundesländern
                                    von naturgeographischen Bedingungen      2013
Erdbeben – bewegende Tatsachen
                                    erläutern anthropogene Einflüsse auf
Erdbeben
                                    gegenwärtige Klimaveränderungen und
Tsunamis
                                    deren mögliche Auswirkungen (u.a.
                                    Zunahme von Hitzeperioden, Wald-
Tropische Wirbelstürme
                                    bränden und Starkregen und Sturmer-
                                    eignissen),
Mensch und Klimawandel

                                    Konkretisierte Urteilskompetenz

                                    beurteilen das Gefährdungspotential      Didaktisch-methodischer Zugang
                                    von Erdbeben, Vulkanausbrüchen und
                                    tropischen Wirbelstürmen für die Wirt-   Vorbereitung und Durchführung einer
                                    schafts- und Siedlungsbedingungen der    Podiumsdiskussion
                                    betroffenen Räume unter Berücksichti-    Rollenspiel
                                    gung der Besiedlungsdichte
                                    beurteilen Möglichkeiten zur Begren-
                                    zung des globalen Temperaturanstiegs
                                    vor dem Hintergrund der demographi-
                                    schen und ökonomischen Entwicklung,
                                    beurteilen Maßnahmen der Hochwas-
                                    servorsorge aus der Perspektive unter-
                                    schiedlich Betroffener.

                                                   10
Archi                         gymnasium
           Fachschaft Erdkunde
                                                  Einführungsphase (EPH)                       Unterrichtsvorhaben IV
     Schulinternes Curriculum Sek. II

                                                INHALTSBEZOGENE AUSSAGEN

    Inhaltsfelder (IF):
   IF 2: Raumwirksamkeit von Energieträgern und Energienutzung
   IF 1: Lebensräume und deren naturbedingte sowie anthropogen bedingte Gefährdung

    Inhaltlicher Schwerpunkt:
   Fossile Energieträger als Motor für wirtschaftliche Entwicklungen und Auslöser politischer Auseinandersetzungen

    Unterrichtsvorhaben (UV):
   UV IV: Förderung und Nutzung fossiler Energieträger im Spannungsfeld von Ökonomie und Ökologie

    Zeitbedarf: ca. 20 Stunden

                                          ÜBERGEORDNETE KOMPETENZAUSSAGEN

    Sachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   erklären Wirkungen und Folgen von Eingriffen des Menschen in das Geofaktorengefüge (SK2).
   beschreiben durch wirtschaftliche und politische Faktoren beeinflusste räumliche Entwicklungsprozesse (SK 4).
   beschreiben Raumnutzungsansprüche und –konflikte sowie Ansätze zu deren Lösung (SK 5)
   systematisieren geographische Prozesse und Strukturen mittels eines inhaltsfeldbezogenen Fachbegriffsnetzes (SK7).

    Methodenkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln entsprechende Fragestellungen (MK2).
   analysieren unterschiedliche Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und
    Text) zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen (MK3).
   arbeiten aus Modellvorstellungen allgemeingeographische Kernaussagen heraus (MK4).
   stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen,
    sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen dar (MK6).

    Urteilskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   beurteilen raumbezogene Sachverhalte, Problemstellungen und Maßnahmen nach fachlichen Kriterien (UK1).
   erörtern die sich aus Widersprüchen und Wahrscheinlichkeiten ergebenden Probleme bei der Beurteilung raumbezoge-
    ner Sachverhalte (UK6), z. B. beim Thema „Fracking“.
   bewerten eigene Arbeitsergebnisse kritisch mit Bezug auf die zugrunde gelegte Fragestellung und den Arbeitsweg (UK8)

    Handlungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   präsentieren Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen
    sowie fachsprachlich angemessen (HK1).
   nehmen in Raumnutzugskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese (HK2).

                                                               11
Archi                       gymnasium
                      VORHABENBEZOGENE KONKRETISIERUNG für das Unterrichtsvorhaben IV

Unterrichtsvorhaben                       Zu entwickelnde Kompetenzen               Absprachen/ Vereinbarungen

Fossile Energieträger im Span-            Die Schülerinnen und Schüler …            Links:
nungsfeld von Ökonomie, Ökologie
und Politik                               Konkretisierte Sachkompetenz              Döschner, J.: Fracking wird gewaltig
                                                                                    überschätzt
Entwicklung des globalen Energiebe-       analysieren die Entwicklung des
darfs                                     globalen Energiebedarfs in regionaler
                                          und sektoraler Hinsicht
Steinkohle – ein fossiler Energieträger
als Standortfaktor                        stellen die Verfügbarkeit fossiler
                                          Energieträger in Abhängigkeit von den
Rheinisches Braunkohlenrevier:            geologischen Lagerungsbedingungen
Ökonomische, ökologische und soziale      als wichtigen Standortfaktor für die
Auswirkungen der Förderung fossiler       wirtschaftliche Entwicklung dar.
Energieträger
                                          erläutern ökonomische, ökologische
Erdöl: weltweite Nachfrage als            und soziale Auswirkungen der Förde-
Entwicklungsimpuls für Förderregionen     rung von fossilen Energieträgern

Erdöl: Rohstoff mit Konfliktpotenzial     erläutern Zusammenhänge zwischen
                                          weltweiter Nachfrage nach Energieroh-     Didaktisch-methodischer Zugang:
Neue Fördertechnologien – Verlänge-       stoffen und Entwicklungsimpulsen in
rung des fossilen Zeitalters mit kalku-   den Förderregionen                        Vergleich unterschiedlicher Interessen-
lierbaren Risiken?                                                                  gruppen zu Fracking
                                          erläutern Zusammenhänge zwischen          Vorbereitung und Durchführung einer
                                          weltweiter Nachfrage nach Energieroh-     Podiumsdiskussion
                                          stoffen und innerstaatlichen sowie
                                          internationalen Konfliktpotenzialen

                                          erklären den Einfluss fossiler Energie-
                                          träger auf den Klimawandel

                                          Konkretisierte Urteilskompetenz

                                          beurteilen die Bedeutung fossiler
                                          Energieträger für die Entwicklung von
                                          Räumen aus ökonomischer und ökolo-
                                          gischer Perspektive

                                                          12
Archi                         gymnasium
           Fachschaft Erdkunde
                                                  Einführungsphase (EPH)                       Unterrichtsvorhaben V
     Schulinternes Curriculum Sek. II

                                                INHALTSBEZOGENE AUSSAGEN

    Inhaltsfelder (IF):
   IF 2: Raumwirksamkeit von Energieträgern und Energienutzung

    Inhaltlicher Schwerpunkt:
   Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung regenerativer Energien als Beitrag eines nachhaltigen Ressourcen- und
    Umweltschutzes

    Unterrichtsvorhaben (UV):
   UV V: Regenerative Energien – realistische Alternative für den Energiehunger der Welt?

    Zeitbedarf: ca. 20 Stunden

                                          ÜBERGEORDNETE KOMPETENZAUSSAGEN

    Sachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   beschreiben durch wirtschaftliche und politische Faktoren beeinflusste räumliche Entwicklungsprozesse (SK 4).
   beschreiben Raumnutzungsansprüche und –konflikte sowie Ansätze zu deren Lösung (SK 5)
   ordnen Strukturen und Prozesse in räumliche Orientierungsraster auf unterschiedlichen Maßstabsebenen ein (SK 6)
   systematisieren geographische Prozesse und Strukturen mittels eines inhaltsfeldbezogenen Fachbegriffsnetzes (SK7).

    Methodenkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   Exkursion: orientieren sich vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten (MK1)
   identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln entsprechende Fragestellungen (MK2).
   analysieren unterschiedliche Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und
    Text) zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen (MK3).
   recherchieren mittels geeigneter Suchstrategien im Internet und werten diese fragebezogen aus (MK5)
   stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen,
    sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen dar (MK6).

    Urteilskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   beurteilen raumbezogene Sachverhalte, Problemstellungen und Maßnahmen nach fachlichen Kriterien (UK1).
   bewerten raumbezogene Sachverhalte, Problemlagen und Maßnahmen unter expliziter Benennung und Anwendung der
    zu Grunde gelegten Wertmaßstäbe bzw. Werte und Normen (UK 2)
   bewerten unterschiedliche Handlungsweisen sowie ihr eigenes Verhalten hinsichtlich der daraus resultierenden
    räumlichen Folgen (UK3)
   beurteilen mediale Präsentationen hinsichtlich ihrer Wirkungsabsicht sowie dahinter liegender Interessen (UK7).

    Handlungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   präsentieren Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen
    sowie fachsprachlich angemessen (HK1).
   nehmen in Raumnutzugskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese (HK2).
   übernehmen Planungsaufgaben im Rahmen von Unterrichtsgängen oder Exkursionen (HK3)
   entwickeln Lösungsansätze für raumbezogene Probleme (HK5)
   präsentieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezogene Prozesse im Nahraum (HK6)

                                                               13
Archi                      gymnasium
                       VORHABENBEZOGENE KONKRETISIERUNG für das Unterrichtsvorhaben V

Unterrichtsvorhaben                    Zu entwickelnde Kompetenzen             Absprachen/ Vereinbarungen

Regenerative Energien – realistische   Die Schülerinnen und Schüler …          Links:
Alternative für den Energiehunger
der Welt?                              Konkretisierte Sachkompetenz

Energiewende: Aufbruch in ein neues    beschreiben unterschiedliche Formen
Zeitalter                              regenerativer Energieerzeugung und
                                       deren Versorgungspotenzial
Kann eine klimaneutrale Stromversor-
gung gelingen?                         erklären die Bedeutung regenerativer
                                       Energieträger für einen nachhaltigen
Stromerzeugung – zwischen Vision und   Ressourcen- und Umweltschutz
Plan

Energieinfrastruktur: Fit für die      Konkretisierte Urteilskompetenz
Energiewende?
                                       bewerten unter dem Aspekt der
(Salzkotten: Eine Gemeinde auf der     Nachhaltigkeit den hohen Energiever-
Suche nach mehr Windenergie)           brauch der Industrienationen kritisch   Didaktisch-methodischer Zugang

Energie ist nicht nur Strom            beurteilen die räumlichen Vorausset-    Exkursion in den Nahraum
                                       zungen und Folgen verschiedener
                                       Maßnahmen zur Senkung des Energie-
                                       verbrauchs

                                       erörtern die Auswirkungen der
                                       Ausweitung von Anbauflächen für
                                       nachwachsende Energierohstoffe im
                                       Zusammenhang mit der Ernährungssi-
                                       cherung für eine wachsende Weltbe-
                                       völkerung

                                       bewerten Möglichkeiten und Grenzen
                                       regenerativer Energieversorgung unter
                                       Berücksichtigung von wirtschaftlichen
                                       Interessen und Erfordernissen des
                                       Klimaschutzes

                                                       14
Archi                          gymnasium
    2.2 Qualifikationsphase Q1

            Fachschaft Erdkunde
                                                    Qualifikationsphase I (Q1)                 Unterrichtsvorhaben (98-121)
      Schulinternes Curriculum Sek. II

                                                INHALTSBEZOGENE AUSSAGEN

    Inhaltsfelder (IF):
   IF 5 (Stadtentwicklung und Stadtstrukturen)
   IF 7 (Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen)

    Inhaltlicher Schwerpunkte:
   Merkmale, innere Differenzierung und Wandel von Städten
   Entwicklung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung
   Wirtschaftsfaktor Tourismus in seiner Bedeutung für unterschiedlich entwickelte Räume

    Unterrichtsvorhaben (UV):

    UV: Städte als komplexe Lebensräume zwischen Tradition und Fortschritt

    Zeitbedarf: GK ca. 16 Stunden; LK ca. 26 Stunden

                                  ÜBERGEORDNETE KOMPETENZAUSSAGEN
              (FETTDRUCK: Leistungskurs (zusätzlich zu den für den Grundkurs geltenden Kompetenzen)

    Sachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   erklären/ analysieren Entwicklungsprozesse im städtischen und nichtstädtischen Raum als Ergebnis von naturgeo-
    graphischen Grundlagen, wirtschaftlichen, demographischen, politischen und soziokulturellen Einflüssen (SK4),
   erläutern/ analysieren differenziert unterschiedliche Raumnutzungsansprüche und Raumnutzungskonflikte sowie
    Ansätze zu deren Lösung (SK5),
   ordnen Strukturen und Prozesse selbstständig in räumliche Orientierungsraster auf lokaler, regionaler und globaler
    Maßstabsebene ein (SK6),
   systematisieren komplexe geographische Prozesse und Strukturen mittels eines differenzierten Fachbegriffsnetzes
    (SK7).

    Methodenkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von komplexen physischen und thematischen Karten und
    digitalen Kartendiensten (MK1),
   entnehmen komplexen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und vergleichen diese mit konkreten
    Raumbeispielen (MK4),
   recherchieren selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken, im Internet und in internetbasierten
    Geoinformationsdiensten Informationen und werten diese frage- und hypothesenbezogen aus (MK5),
   belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch differenzierte und korrekte Materialverweise und Materialzitate
    (MK7).

    Urteilskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   beurteilen differenziert komplexere raumbezogene Sachverhalte, Problemstellungen und Maßnahmen nach fachlichen
    Kriterien (UK1),
   bewerten die Aussagekraft von unterschiedlichen Darstellungs- und Arbeitsmitteln sowie von Theorien und Modellen
    zur Beantwortung von Fragen und prüfen ihre Relevanz für die Erschließung der räumlichen Strukturen und Prozesse
    (UK5).

    Handlungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   planen und organisieren themenbezogen Unterrichtsgänge und Exkursionen, führen diese durch und präsentieren die
    Ergebnisse fachspezifisch angemessen (HK3).

                                                              15
Archi                       gymnasium

                       VORHABENBEZOGENE KONKRETISIERUNG für das Unterrichtsvorhaben (Q1)

    Unterrichtsvorhaben:

    Städte als komplexe Lebensräume zwischen Tradition und Fortschritt

    Zu entwickelnde Kompetenzen:

    Sachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   gliedern städtische Räume nach genetischen, funktionalen und sozialen Merkmalen (SK IF5),
   beschreiben die Genese städtischer Strukturen mit Bezug auf grundlegende Stadtentwicklungsmodelle (SK IF5),
   erläutern den Einfluss von Suburbanisierungs- und Segregationsprozessen auf gegenwärtige Stadtstrukturen (SK IF5),
   erklären die Entstehung tertiärwirtschaftlich geprägter städtischer Teilräume im Zusammenhang mit Nutzungskonkurren-
    zen, dem sektoralen Wandel und dem Miet- und Bodenpreisgefüge (SK IF5),
   stellen Stadtumbaumaßnahmen als notwendige Anpassung auf sich verändernde soziale, ökonomische und ökologische
    Rahmenbedingungen dar (SK IF5), erklären den fortschreitenden Prozess der Tertiärisierung mit sich verändernden
    sozioökonomischen und technischen Gegebenheiten (SK IF7).

    Leistungskurs (zusätzlich zu den für den Grundkurs geltenden Kompetenzen): Die Schülerinnen und Schüler…
   ordnen anhand von städtebaulichen Merkmalen Städte und Stadtteile historischen und aktuellen Leitbildern der
    Stadtentwicklung zu (SK IF5).

    Methodenkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler… (entfällt)

    Urteilskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   erörtern Chancen und Risiken konkreter Maßnahmen zur Entwicklung städtischer Räume anhand von Kriterien, die sich
    aus raumordnerischen und städtebaulichen Leitbildern ergeben (UK IF5),
   beurteilen die Aussagekraft von Stadtentwicklungsmodellen hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf Realräume (UK IF5).

    Handlungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler… (entfällt)

    Absprachen/ Vereinbarungen

    Links:

    Didaktisch-methodischer Zugang:

                                                            16
Archi                            gymnasium
                                  Konkretisiertes Unterrichtsvorhaben für die Jahrgangsstufe Q1 (LK)

                   UV:                                 Diercke Praxis Q-Phase, S. 184ff.                           Zeitbedarf:
     Städte als komplexe Lebensräume            Terra SII, S. 336ff./ Mensch und Raum, S. 264ff.
    zwischen Tradition und Fortschritt             bereitgestellte Materialien/Fachliteratur                     ca. 10 Stunden

                                Thema der Doppelstunde: Meine Stadt – Wahrnehmung urbaner Räume

                    Skizzierter Unterrichtsverlauf                                  Zu erreichende Kompetenzen in Kurzform
      E: „Ich fahre dann mal in die Stadt…“                                 Auseinandersetzung mit eigenem Stadtbild,
      EP 1: Sandboxmethodik: Sim City – Gründung einer Stadt auf            gliedern städtische Räume nach genetischen, funktionalen und
       dem Papier in GA.                                                      sozialen Merkmalen,
      EP 2: Präsentation                                                    Kriterien sammeln, kategorisieren und als Definition zusam-
      EP 3: Typische Merkmale der Sim City. Kategorisierung.                 menfassen,
       Allgemeingültigkeit?                                                  Arbeit mit wiss. Fachliteratur.
      S: Was ist eine Stadt? Eigene Definition.                             Präsentieren
       Acht Kriterien für eine Stadtdefinition (Terra 340).
      V: Wesenszüge einer Stadt (Hofmeister, Stadtgeographie)

                      Thema der Doppelstunde: Terminologie von Stadt – Der Stadtbegriff in seinen Dimensionen

                  Skizzierter Unterrichtsverlauf                                   Zu erreichende Kompetenzen in Kurzform
   E: urbs, oppidum, civitas, municipium? – alles Stadt?
EP 1: konkret:                                                                   divergierende und konvergierende Definitionen
    - statistisch-administrativ; historisch – juristisch; soziologisch;           verschiedener Wissenschaften kennen und einordnen,
    geographisch                                                                 Anfertigen und Auswerten einer Mental Map
   EP 2: diverse Stadtbegriffe: Problem der Deckungsgleichheit                  Auswertung durchführen und Fazit anstellen
   EP 3: persönlicher Stadtbegriff
    Mental Map (kognitive Karte) (MR 264) Präsentation
   EP 4: Stadtgrößenklassen
   S: Der Stadtbegriff ist diffus.

                                              Thema der folgenden beiden Doppelstunden:
                       Historisch – genetische Stadttypen; Medien gestützte Erarbeitung und Präsentation in GA

                    Skizzierter Unterrichtsverlauf                                 Zu erreichende Kompetenzen in Kurzform
      E: Vortrag Hofmeister (226-231)
      EP 1 Erarbeitung typischer Merkmale in GA                             Literaturrecherche/Internetrecherche betreiben
       - römischer Städte; der mittelalterlichen Städte; frühneuzeitli-      Informationen Texten und Medien entnehmen
       cher Städte; Städte des Industriezeitalters                           Erstellen einer mediengestützten Präsentation mit PowerPoint,
      EP Erstellen einer Präsentation: Grundlagen und Durchfüh-              Prezi, OneNote oder Sway.
       rung                                                                  Ergebnisse präsentieren und kritisch hinterfragen
      S: Präsentation
       Metaebene Präsentationsfeedback

      Thema der Doppelstunde: Synopse hist.-gen. Stadttypen – Übertrag auf eigenen Lebensraum und weitere Raumbeispiele

                    Skizzierter Unterrichtsverlauf                                 Zu erreichende Kompetenzen in Kurzform
      E: Vortrag Heineberg, Stadtgeographie (193ff.)
      EP 1: Visualisierung: Zeitstrahl mit typ. Merkmalen
      EP 2: Übertrag auf das Raumbeispiel Soest                             Visualisierungsmethoden anwenden
       -    Merkmale in Grund- und Aufriss                                   Transfer leisten
       -    Stadtdefinition Soest
      EP 3: Atlas: Definitionen anhand ausgewählter Raumbeispiele
      S. Ergebnisse vergleichen/sichern

                                                                    17
Archi                         gymnasium
            Fachschaft Erdkunde
                                                   Qualifikationsphase I (Q1)              Unterrichtsvorhaben (214-235)
      Schulinternes Curriculum Sek. II

                                               INHALTSBEZOGENE AUSSAGEN

    Inhaltsfelder (IF):

   Metropolisierung und Marginalisierung als Elemente eines weltweiten Verstädterungsprozesses
   Entwicklung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung
   Demographische Prozesse in ihrer Bedeutung für die Tragfähigkeit von Räumen

    Inhaltlicher Schwerpunkte:

   IF 5 (Stadtentwicklung und Stadtstrukturen)
   IF 6 (Unterschiedliche sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen)

    Unterrichtsvorhaben (UV):

    Metropolisierung und Marginalisierung – unvermeidliche Prozesse im Rahmen einer weltweiten Verstädterung?

    Zeitbedarf: GK ca. 16 Stunden; LK ca. 26 Stunden

                                     ÜBERGEORDNETE KOMPETENZAUSSAGEN
                 (FETTDRUCK: Leistungskurs (zusätzlich zu den für den Grundkurs geltenden Kompetenzen)

    Sachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   erläutern/ analysieren humangeographische Strukturen von Räumen unterschiedlicher Maßstabsebenen sowie
    unterschiedlichen Entwicklungsstandes und damit zusammenhängende Disparitäten und Verflechtungen (SK3),
   erläutern/ analysieren differenziert unterschiedliche Raumnutzungsansprüche und Raumnutzungskonflikte sowie
    Ansätze zu deren Lösung (SK5),
   ordnen Strukturen und Prozesse selbstständig in räumliche Orientierungsraster auf lokaler, regionaler und globaler
    Maßstabsebene ein (SK6).

    Methodenkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln unter Nutzung des problemorientierten
    analytischen Wegs der Erkenntnisgewinnung selbstständig entsprechende Fragestellungen und Hypothesen (MK2),
   stellen auch komplexere geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache
    problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen und differenziert dar (MK6),
   belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch differenzierte und korrekte Materialverweise und Materialzitate
    (MK7).

    Urteilskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   bewerten multiperspektivisch unterschiedliche Raumwahrnehmungen und setzen sie zur eigenen Wahrnehmung in
    Beziehung (UK4).

    Handlungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   vertreten argumentativ abgesichert in einer Simulation die selbst vorbereiteten Rollen von Akteurinnen und Akteuren
    eines raumbezogenen Konfliktes und finden eine Kompromisslösung (HK4),
   entwickeln differenzierte Lösungsansätze für komplexere raumbezogene Probleme (HK5).

                                                              18
Archi                        gymnasium
                       VORHABENBEZOGENE KONKRETISIERUNG für das Unterrichtsvorhaben (Q1)

    Unterrichtsvorhaben:

    Metropolisierung und Marginalisierung – unvermeidliche Prozesse im Rahmen einer weltweiten Verstädterung?

    Zu entwickelnde Kompetenzen:

    Sachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   erläutern Metropolisierung als Prozess der Konzentration von Bevölkerung, Wirtschaft und hochrangigen Funktionen (SK
    IF5)
   erläutern die Herausbildung von Megastädten als Ergebnis von Wanderungsbewegungen aufgrund von Pull- und Push-
    Faktoren (SK IF5),
   stellen die räumliche und soziale Marginalisierung in Städten in Entwicklungs- und Schwellenländern dar (SK IF5),
   erläutern sozioökonomische Disparitäten innerhalb und zwischen Ländern vor dem Hintergrund einer ungleichen
    Verteilung von Ressourcen und Infrastruktur sowie der politischen Verhältnisse (SK IF 6).

    Leistungskurs (zusätzlich zu den für den Grundkurs geltenden Kompetenzen): Die Schülerinnen und Schüler…

   erklären die lokale Fragmentierung und Polarisierung als einen durch die Globalisierung verstärkten Prozess aktueller
    Stadtentwicklung (SK IF5)
   erläutern sozioökonomische Disparitäten innerhalb und zwischen Ländern vor dem Hintergrund einer ungleichen
    Verteilung von Ressourcen und Infrastruktur und des Prozesses der globalen Fragmentierung (SK IF 6).

    Methodenkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler… (entfällt)

    Urteilskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   erörtern die Problematik der zunehmenden ökologischen und sozialen Vulnerabilität städtischer Agglomerationen im
    Zusammenhang mit fortschreitender Metropolisierung und Marginalisierung (UK IF5),
   bewerten städtische Veränderungsprozesse als Herausforderung und Chance zukünftiger Stadtplanung, auch unter
    Berücksichtigung der Bedürfnisse von Männern, Frauen und Kindern (UK IF5),
   beurteilen konkrete Maßnahmen zum Abbau von regionalen Disparitäten im Hinblick auf deren Effizienz und Realisier-
    barkeit (UK IF6).

    Leistungskurs (zusätzlich zu den für den Grundkurs geltenden Kompetenzen):

    Die Schülerinnen und Schüler
   erörtern Chancen und Risiken von Maßnahmen zur Dezentralisierung und Dekonzentration unter ökonomischen,
    ökologischen und sozialen Aspekten (UK IF5),
   bewerten Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung im Spannungsfeld von Mobilität und Lebensqualität auch
    unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Männern, Frauen und Kindern (UK IF5).

    Handlungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler… (entfällt)

    Absprachen/ Vereinbarungen

    Links:

    Didaktisch-methodischer Zugang:

                                                             19
Archi                        gymnasium
           Fachschaft Erdkunde
                                                   Qualifikationsphase I (Q1)            Unterrichtsvorhaben (236-263)
     Schulinternes Curriculum Sek. II

                                                  INHALTSBEZOGENE AUSSAGEN

    Inhaltsfelder (IF):

   Merkmale, innere Differenzierung und Wandel von Städten
   Demographische Prozesse in ihrer Bedeutung für die Tragfähigkeit von Räumen

    Inhaltlicher Schwerpunkte:

   IF 5 (Stadtentwicklung und Stadtstrukturen)

    Unterrichtsvorhaben (UV):

    Die Stadt als lebenswerter Raum für alle? – Probleme / Strategien einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung

    Zeitbedarf: GK ca. 10 Stunden; LK ca. 18 Stunden

                                     ÜBERGEORDNETE KOMPETENZAUSSAGEN
                 (FETTDRUCK: Leistungskurs (zusätzlich zu den für den Grundkurs geltenden Kompetenzen)

    Sachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   erläutern/ analysieren humangeographische Strukturen von Räumen unterschiedlicher Maßstabsebenen sowie
    unterschiedlichen Entwicklungsstandes und damit zusammenhängende Disparitäten und Verflechtungen (SK3),
   erläutern/ analysieren differenziert unterschiedliche Raumnutzungsansprüche und Raumnutzungskonflikte sowie
    Ansätze zu deren Lösung (SK5),
   ordnen Strukturen und Prozesse selbstständig in räumliche Orientierungsraster auf lokaler, regionaler und globaler
    Maßstabsebene ein (SK6).

    Methodenkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von komplexen physischen und thematischen Karten und
    digitalen Kartendiensten (MK1),
   recherchieren selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken, im Internet und in internetbasierten
    Geoinformationsdiensten Informationen und werten diese frage- und hypothesenbezogen aus (MK5),
   stellen komplexe geographische Informationen auch unter Nutzung (webbasierter) geographischer Informations-
    systeme grafisch dar (Kartenskizzen, Diagramme, Fließschemata/ Wirkungsgeflechte) (MK8).

    Urteilskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   beurteilen differenziert komplexere raumbezogene Sachverhalte, Problemstellungen und Maßnahmen nach fachlichen
    Kriterien (UK1),
   bewerten differenziert komplexere raumbezogene Sachverhalte, Problemlagen und Maßnahmen unter expliziter
    Benennung und Anwendung der zu Grunde gelegten Wertmaßstäbe bzw. Werte und Normen (UK2),
   bewerten differenziert unter Bezugnahme auf explizit genannte Wertmaßstäbe bzw. Werte und Normen unterschiedli-
    che Handlungsweisen sowie ihr eigenes Verhalten hinsichtlich der daraus resultierenden räumlichen Folgen (UK3),
   bewerten multiperspektivisch unterschiedliche Raumwahrnehmungen und setzen sie zur eigenen Wahrnehmung in
    Beziehung (UK4),
   bewerten die Aussagekraft von unterschiedlichen Darstellungs- und Arbeitsmitteln sowie von Theorien und Modellen zur
    Beantwortung von Fragen und prüfen ihre Relevanz für die Erschließung der räumlichen Strukturen und Prozesse (UK5),
   erörtern differenziert die sich aus unvollständigen oder überkomplexen Informationen, Widersprüchen und Wahrschein-
    lichkeiten ergebenden Probleme bei der Beurteilung raumbezogener Sachverhalte (UK6).
   beurteilen differenziert mediale Präsentationen hinsichtlich ihrer Wirkungsabsicht sowie dahinterliegender Interessen
    und Möglichkeiten der Beeinflussung (UK7).

    Handlungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen raumbezogenen Sachverhalten im (schul)öffentlichen Rahmen sach-,
    problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1).

                                                               20
Archi                        gymnasium
                       VORHABENBEZOGENE KONKRETISIERUNG für das Unterrichtsvorhaben (Q1)

    Unterrichtsvorhaben:

    Die Stadt als lebenswerter Raum für alle? – Probleme / Strategien einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung

    Zu entwickelnde Kompetenzen:

    Sachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   stellen Stadtumbaumaßnahmen als notwendige Anpassung auf sich verändernde soziale, ökonomische und ökologische
    Rahmenbedingungen dar (SK IF5),
   stellen Entwicklungsachsen und Entwicklungspole als Steuerungselemente der Raumentwicklung dar (SK IF6).

    Leistungskurs (zusätzlich zu den für den Grundkurs geltenden Kompetenzen): Die Schülerinnen und Schüler…

   erklären die Verflechtung von Orten verschiedener Zentralitätsstufen mit deren unterschiedlicher funktionalen Ausstat-
    tung (SK IF5).

    Methodenkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler… (entfällt)

    Urteilskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   erörtern Chancen und Risiken konkreter Maßnahmen zur Entwicklung städtischer Räume (UK IF5),
   bewerten städtische Veränderungsprozesse als Herausforderung und Chance zukünftiger Stadtplanung, auch unter
    Berücksichtigung der Bedürfnisse von Männern, Frauen und Kindern (UK IF5),
   bewerten Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung im Spannungsfeld von Mobilität und Lebensqualität (UK
    IF5),
   erörtern die Auswirkungen von Revitalisierungsmaßnahmen unter Aspekten nachhaltiger Stadtentwicklung (UK IF5).

    Leistungskurs (zusätzlich zu den für den Grundkurs geltenden Kompetenzen):

    Die Schülerinnen und Schüler
   erörtern Chancen und Risiken konkreter Maßnahmen zur Entwicklung städtischer Räume anhand von Kriterien, die sich
    aus raumordnerischen und städtebaulichen Leitbildern ergeben (UK IF5),
   bewerten städtische Veränderungsprozesse als Herausforderung und Chance zukünftiger Stadtplanung (UK IF5),
   erörtern Chancen und Risiken von Maßnahmen zur Dekonzentration unter ökonomischen, ökologischen und sozialen
    Aspekten (UK IF5),
   erörtern den Wandel städtebaulicher Leitbilder als Ausdruck sich verändernder ökonomischer, demographischer,
    politischer und ökologischer Rahmenbedingungen (UK IF5),
   bewerten Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung im Spannungsfeld von Mobilität und Lebensqualität auch
    unter Berücksichtigung der jeweiligen Bedürfnisse von Männern, Frauen und Kindern (UK IF5).
   erörtern Umfang und Grenzen von Großprojekten als Impuls für die Revitalisierung von Innenstädten (UK IF5).

    Handlungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler… (entfällt)

    Absprachen/ Vereinbarungen

    Links:

    Didaktisch-methodischer Zugang:

                                                             21
Archi                         gymnasium
           Fachschaft Erdkunde
                                                 Qualifikationsphase I (Q1)                Unterrichtsvorhaben (264-279)
     Schulinternes Curriculum Sek. II

                                                INHALTSBEZOGENE AUSSAGEN

    Inhaltsfelder (IF):

   IF 5 (Stadtentwicklung und Stadtstrukturen)
   IF 7 (Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen)

    Inhaltlicher Schwerpunkte:

   Merkmale, innere Differenzierung und Wandel von Städten
   Entwicklung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung

    Unterrichtsvorhaben (UV):

    Moderne Städte – ausschließlich Zentren des Dienstleistungssektors?

    Zeitbedarf: GK ca. 8 Stunden; LK ca. 15 Stunden

                                   ÜBERGEORDNETE KOMPETENZAUSSAGEN
               (FETTDRUCK: Leistungskurs (zusätzlich zu den für den Grundkurs geltenden Kompetenzen)

    Sachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   erläutern/ analysieren differenziert unterschiedliche Raumnutzungsansprüche und Raumnutzungskonflikte sowie
    Ansätze zu deren Lösung (SK5).

    Methodenkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   recherchieren selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken, im Internet und in internetbasierten
    Geoinformationsdiensten Informationen und werten diese frage- und hypothesenbezogen aus (MK5),
   stellen auch komplexere geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache
    problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen und differenziert dar (MK6).

    Urteilskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   beurteilen differenziert komplexere raumbezogene Sachverhalte, Problemstellungen und Maßnahmen nach fachlichen
    Kriterien (UK1),
   bewerten multiperspektivisch unterschiedliche Raumwahrnehmungen und setzen sie zur eigenen Wahrnehmung in
    Beziehung (UK4).

    Handlungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen raumbezogenen Sachverhalten im (schul)öffentlichen Rahmen sach-,
    problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1).

                                                              22
Archi                       gymnasium
                      VORHABENBEZOGENE KONKRETISIERUNG für das Unterrichtsvorhaben (Q1)

    Unterrichtsvorhaben:

    Moderne Städte – ausschließlich Zentren des Dienstleistungssektors?

    Zu entwickelnde Kompetenzen:

    Sachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   stellen Stadtumbaumaßnahmen als notwendige Anpassung auf sich verändernde soziale, ökonomische und ökologische
    Rahmenbedingungen dar (SK IF5),
   erklären die Herausbildung von Global Citys zu höchstrangigen Dienstleistungszentren als Ergebnis der globalen
    Wirtschaftsentwicklung (SK IF7).

    Leistungskurs (zusätzlich zu den für den Grundkurs geltenden Kompetenzen): Die Schülerinnen und Schüler…
    (entfällt)

    Methodenkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler… (entfällt)

    Urteilskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler…

   erörtern Folgen des überproportionalen Bedeutungszuwachses von Global Citys (UK IF7),
   bewerten städtische Veränderungsprozesse als Herausforderung und Chance zukünftiger Stadtplanung, auch unter
    Berücksichtigung der Bedürfnisse von Männern, Frauen und Kindern (UK IF5),
   bewerten Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung im Spannungsfeld von Mobilität und Lebensqualität (UK
    IF5).

    Leistungskurs (zusätzlich zu den für den Grundkurs geltenden Kompetenzen):

    Die Schülerinnen und Schüler

   erörtern Chancen und Risiken von Maßnahmen zur Dezentralisierung und Dekonzentration unter ökologischen und
    sozialen Aspekten (UK IF5),
   bewerten städtische Veränderungsprozesse als Herausforderung und Chance zukünftiger Stadtplanung (UK IF5),
   bewerten Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung im Spannungsfeld von Mobilität und Lebensqualität auch
    unter Berücksichtigung der jeweiligen Bedürfnisse von Männern, Frauen und Kindern (UK IF5),
   erörtern Chancen und Risiken konkreter Maßnahmen zur Entwicklung städtischer Räume anhand von Kriterien, die sich
    aus raumordnerischen und städtebaulichen Leitbildern ergeben (UK IF5).

    Handlungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler… (entfällt)

    Absprachen/ Vereinbarungen

    Links:

    Didaktisch-methodischer Zugang:

                                                           23
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