Evangelisches Gemeindeblatt - Hüttenfeld und Neuschloß - Oktober - Dezember 2021 - bei der Ev. Kirchengemeinde ...
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Ev. Kirchengemeinde Hüttenfeld und Ev. Johannesgemeinde Neuschloß
G em ei nd ebü ro Hü tte n fe ld
Vi ernh eim er S traße 40 -42, 68623 L amp er th eim -Hü ttenfeld
Ö ffnun g sze ite n: Die ns ta g v o n 1 7 -1 9 . 30 Uhr u. Fr ei tag von 8 -10.30 Uhr
0 62 5 6 / 8 2 01 0
@ kir c he ng em ein de. hu e tten fel d@e kh n.d e
G em ei nd er aum am Ah o r npl a tz Neu sc hlo ß
0 62 0 6 / 9 5 28 6 6
G em ei nd ep far r er
P far r er Th oma s Höpp ne r -Ko p f
0 15 7 / 5 9 1 80 2 3 0
@ th oma s. ho epp n er -k o p f@e k hn. de
G em ei nd ep äd ag ogi n
As tr i d M ün k-Tr i nd a de
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G em ei nd es e k re tä rin
S oph ie Roß
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Kin d er tag e ss tä tte Hü tte n fe ld
Ch ri s tin e Gr ei ne r (L ei te rin)
Vi ernh eim er S traße 40 -42, 68623 Hü tten feld
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@ ki ta .hu e tten feld @ek hn. de
O r ga ni st Hü tte n fe ld und Kir c h en cho r
Ro na ld E hr e t
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O r ga ni stin Neu s chl oß
I ng e Ho ppn e r
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P os au n en cho r Neu s chl oß
Ka rl S toll
0 62 0 6 / 2 3 88
@ Kb s toll @gmx. d e
Ba n kv e rbi nd ung Koll e k te nk a s s en:
V olk s ba nk Da rm sta dt – Süd h es s en - BI C: GE NO DE F1V BD
I B AN Hü tten feld: DE 25 5 0 8 9 00 00 0008 957703
I B AN Ne u sc hlo ß: DE 50 5 0 8 9 00 00 0015 247606
Hom ep ag e:
w w w .ev an g eli sc h -hu e tten fe ld .d e
w w w .ev an g eli sc h -n eu s chlo s s.d eInhaltsverzeichnis
Seite
Geistliches Wort 5-6
Titelthema
Leben in der Pandemie - Impulse aus Hüttenfeld u. Neuschloß 21-30
Aus der Gemeinde
Nachruf Klaus Wohlrab 6
Die neuen Kirchenvorstände wurden eingeführt 7
Abschied von Astrid Münk-Trindade 8-9
Kinder– u. Jugend-Sommerfreizeit 2021 11-12
Unsere neuen Konfirmanden 2021/22 13
Freud & Leid 32-34
Aus der KiTa
30-jähriges Dienstjubiläum von Christine Greiner 10
Spendenaufruf zur Bepflanzung des Außengeländes der KiTa 11
Aus den Kirchenvorständen
Bericht aus Neuschloß 13
Bericht aus Hüttenfeld 14-15
Termine
Gottesdienste und Veranstaltungen in Hüttenfeld u. Neuchloß 18-19
Konzerte - „Klassik zwische Bergstroß und Rhoi“ 20
sonstiges
Aufruf Krippenspiel Minizwibs u. Adventsfenster 17
Brot für die Welt - Die Welt gestalten, Schöpfung bewahren 31
IMPRESSUM
Herausgeber: Kirchenvorstände der Ev. Kirchengemeinde Hüttenfeld u.
der Ev. Johannesgemeinde Neuschloß
Redaktion: H. Ehret, R. Ehret, A. Erlenkämper, S. Roß, S. Schulz u.
T. Höppner-Kopf
Auflage: 1.500 Exemplare, die in Hüttenfeld u. Neuschloß an alle Haushalte
verteilt werden
Druckerei: Gemeindebriefdruckerei, 29393 Groß OesingenGeistliches Wort
Liebe Leserin, lieber Leser, damit immer kleiner werdenden Gemein-
den, was wiederum zur Folge haben wird,
wenn wir in diesem Gemeindebrief mit dass die gemeindliche Versorgung durch
persönlichen Zeugnissen Rückblick, Ein- Pfarrerinnen und Pfarrer deutlich abneh-
blick und Ausblick auf die in den vergange- men wird. Man könnte noch manches auf-
nen zwei Jahren unser öffentliches und zählen in diesem Prozess. Und über allen
privates Leben bestimmende Corona-Zeit diese Krisen, Probleme, Katastrophen
wagen, so geschieht das unter dem Vor- könnte man den Mut verlieren. Am wich-
zeichen, dass die Pandemie noch immer tigsten wird allerdings bleiben, dass wir
nicht vorbei, aber hoffentlich doch bald uns nicht entmutigen lassen, in Angst ge-
Geschichte sein möge. Nicht nur Corona, raten oder verharren, sondern auch auf
auch andere stürmische Ereignisse haben innere Veränderungen setzen. Dabei kön-
uns in den vergangenen Wochen und Mo- nen wir auch fragen, welche Chancen ge-
naten deutlich spüren lassen, in welchen hen einher mit den Krisen. Und als Chris-
Zeiten der Veränderung und Umwälzung ten sind wir besonders aufgerufen, unsere
wir alle leben. Vieles ist im Wandel begrif- Lebenseinstellungen auszurichten auf die
fen, verändert sich, manches liegt im Ar- dem christlichen Glauben innewohnenden
gen und fast alles steht auf dem Spiel. In Hoffnungsressourcen. Das ist doch die
vielerlei Hinsicht kann von normalem Le- größte Aufgabe für uns: das Evangelium,
ben wie früher keine Rede sein. Aber was die frohe Botschaft, immer wieder neu zu
ist das normale Leben? Anders als bisher buchstabieren, einzubringen in die großen
wird es in jedem Fall. Nicht nur die immen- Herausforderungen des Lebens. Gründe
sen gesellschaftlichen Probleme in unse- zum Zweifeln im Angesicht des Todes und
rem Land, wie Schuldenberg, soziale Kluft seiner Seilschaften wie Mutlosigkeit,
zwischen Arm und Reich, die Folgen der Angst, Verzagtheit, gibt es genug. Trotz-
ökologischen Krise, die mit dem Klimawan- dem stellt der christliche Glaube das An-
del einher gehen und die Mutationen des greifbarste und Wichtigste dem entgegen.
Virus deuten an, wie schwerwiegend die Wir mögen hier und jetzt den Tod erleiden
Krisen sind, die uns betreffen. Sie nehmen – durch Christus verliert der Tod seine
uns alle dabei auch in die Pflicht, verant- Macht. Das geschah schon zu Lebzeiten
wortlicher zu leben. Mit der Natur, mit uns Jesu, als er Menschen dem Tod abrang.
selbst, mit den Nächsten und den Fernen, Durch Jesu Sterben und Auferstehung ist
und dabei auch den Blick auf die künftigen der Tod längst besiegt. Was die Psalmen
Generationen nicht zu verlieren. Im kirchli- besangen, wird in Jesus für Christen Wirk-
chen Zusammenhang stehen wir ebenfalls lichkeit. „Du wirst meine Seele nicht dem
vor erheblichen Veränderungen. Diese Tode lassen!“ – Aus dieser Hoffnung
werden auch das gemeindliche Leben vor wächst „ein Geist der Kraft, der Liebe und
Ort direkt betreffen und durchschütteln. Da der Besonnenheit“, der alle Furcht vertrei-
geht es um den Bestand an Gebäuden ben will. Mit einer kleinen Übung können
einer Kirchengemeinde, den Rückgang wir die christliche Lebenseinstellung üben.
von Kirchensteuereinnahmen, den
Schwund der Gemeindemitglieder und
5„Der Tod hat keine Macht mehr“ – was für Hiobsbotschaft: „Das ist nicht das Ende“.
ein steiler Satz! Wie wäre es denn, das Oder: „Der Tod wird nicht siegen“. Am
einmal versuchsweise anzunehmen? Dazu Abend schaue ich, was ich erlebt habe: Bin
wage ich ein Experiment: Von Tod höre ich kämpferischer geworden? Nehme ich
und lese ich täglich – ob über die Nach- nicht mehr alles hin? Ist meine Hoffnung
richten oder im privaten Bereich. Oft blen- gewachsen?
de ich das aus. Heute höre ich aber genau
Herzlich grüßt Sie
hin und setze in Gedanken hinter jede
Ihr Pfarrer Thomas Höppner-Kopf
Am 19. August verstarb unser langjähriges Kirchenvorstandsmitglied
Klaus Wohrab
Seit seiner Nachberufung im Februar 2005 gehörte
Klaus unserem Kirchenvorstand an. Seine Gradlinigkeit
und sein ehrliches, direktes Wesen war ein sicherer
Anker bei vielen wichtigen Entscheidungen.
Auch „stürmische Zeiten“ brachten Klaus nie
aus der Ruhe, z.B. bei Kita- und Gemeindefesten stand
er ruhig und gelassen am Grill.
Egal wie lang die Schlange an Wartenden war – jeder
bekam seine Wurst oder sein Steak! In den letzten Jah-
ren hat er gerne und mit großem Engagement den Sekt-
umtrunk und das Kaffeetrinken zur Jubelkonfirmation durchgeführt. Auch bei vielen
anderen Gelegenheiten, z.B. Osternacht, Erntedank, etc. war er immer ein zuverlässi-
ger Helfer.
Auch in den Kirchenvorstandssitzungen, wenn die Diskussionen kein Ende nehmen
wollten, hat Klaus immer pragmatische Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Für sein Art und sein Engagement für unsere Kirchengemeinde haben wir Klaus zu
danken und werden ihn immer in unserer Erinnerung behalten.
Der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Hüttenfeld
6Aus der Gemeinde
Die neuen Kirchenvorstände wurden eingeführt
Wie bereits berichtet, fand am Sonntag, den 13. Juni 2021 in unserer Landeskirche
die Kirchenvorstandswahl statt, so auch in Hüttenfeld und Neuschloß.
Am 5. September war es endlich soweit: Der „alte“ Kirchenvorstand wurde aus sei-
nem Amt entbunden und der „neue“ Kirchenvorstand in sein Amt eingeführt.
Die alten und neuen Kirchenvorstehenden aus Hüttenfeld u. Neuschloß
Bei strahlendem Sonnenschein haben Ulrich Thomas für Hüttenfeld und Ruth
die Evangelische Kirchengemeinde Hüt- Rupp für Neuschloß zeigten in dem
tenfeld und die Schwestergemeinde, die Gottesdienst noch einmal die Kernaktivi-
evangelische Johannesgemeinde Neu- täten beider Kirchengemeinden in den
schloß, die neuen Kirchenvorsteher in vergangenen 6 Jahren auf.
ihr Amt eingeführt und gleichzeitig die
ausscheidenden Kirchenvorsteher ver- Bei der Verabschiedung der scheiden-
abschiedet. den Mitglieder gab es einen bewegen-
In der Kapelle am Waldfriedhof hat Pfar- den Moment, denn das Kirchenvor-
rer Thomas Höppner-Kopf für beide standsmitglied aus Hüttenfeld, Klaus
Gruppen - manche der alten Kirchenvor- Wohlrab, war kurz vor dem Gottesdienst
steher wurden ja wieder gewählt und zu Grabe getragen worden.
gehören somit auch dem neuen Gremi-
um an - kleine Präsente vorbereitet, pas- Ronald Ehret
send zu den Grundbedürfnissen eines
jeden Menschen: Schlafen, Essen und
Trinken.
7Abschied von unserer Gemeinde- der Zeit über-
pädagogin Astrid Münk-Trindade legt, dass es
besser wäre,
Leider müssen wir schon bald unsere
wenn ich mir
Gemeindepädagogin Astrid Münk-
mal eine un-
Trindade verabschieden, sie hat unse-
befristete Ar-
re Gemeinde schon so lang unter-
beitsstelle
stützt, aber wie
suche und
lang eigentlich?
auch wirklich
Wir haben Astrid
wieder in die
in einem Interview
Gemeindepra-
gefragt, das Vi-
xis gehe. Dann kam mir die Stellenan-
deo, mit weiteren
zeige von Hüttenfeld/Neuschloß sozu-
Fragen und aus-
sagen in die Finger. Die hat mich sehr
führlicheren Antworten findet ihr, wenn
interessiert, denn ich empfand eine
ihr den QR-Code scannt.
Offenheit dafür, was vor Ort umgesetzt
Pia: Hallo Astrid, schön, dass du dir werden kann und da habe ich so ein
Zeit genommen hast. Wir stellen dir Feuer gefangen.
jetzt ein paar Fragen, dass du unserer
Tim: Astrid, ich könnte die Frage jetzt
Gemeinde gut in Erinnerung bleibst
nicht beantworten, obwohl wir uns
und dass du nochmal von deiner Seite
schon länger kennen, wie lang hast du
ein paar Fragen beantworten kannst.
hier gearbeitet?
Ich beginne direkt mit der ersten Fra-
ge, du wohnst ja eigentlich in Eich, wie Astrid: Das musste ich letztens echt
kamst du drauf, in Hüttenfeld zu arbei- nachgucken, es werden im November
ten? 11 Jahre, es war wirklich jetzt eine
lange Zeit. 11 Jahre in Hüttenfeld,
Astrid: Das ist eine gute Frage, ich
Neuschloß und im Dekanat.
habe tatsächlich vorher in Kronberg
gearbeitet, für mich war das noch viel Mattes: Was nimmst du mit auf dei-
weiter weg als Hüttenfeld/Neuschloß, nen Weg ins neue Kapitel?
das war in der Nähe von Frankfurt, im
Astrid: Am liebsten würde ich euch
religionspädagogischen Studienzent-
mitnehmen, aber natürlich die ganzen
rum. Dort hatte ich eine Projektstelle
Erlebnisse, Begegnungen, Erfahrun-
und habe mir mein Bein mehrfach ge-
gen mit euch Teamern, wie Konfi-
brochen, bin über eine Pfütze geschlit-
Freizeiten, Kirchentage, Kinderfreizei-
tert und liegen geblieben und habe in
ten…
8aber natürlich auch die anderen Men- Natürlich auch Kinderfreizeiten, da
schen, die ich jetzt kennengelernt ha- haben wir mal eine Maus beerdigt, das
be in Hüttenfeld, Neuschloß. bleibt mir in Erinnerung. Ich könnte
jetzt als weiter reden, niemals könnte
Kim: Was wird dir am meisten fehlen?
ich eine Sache raussuchen, da bleibt
Astrid: Die Verbindung, die ich hier ganz viel hängen.
immer hatte, lachen zu können und
Tim: Das ist schön zu hören, Astrid,
gleichzeitig auch eine gemeinsame
und als letzte Frage haben wir, was
Stille zu erleben, Gottesdienst zu fei-
möchtest du unserer Gemeinde mit
ern, die Osternächte, die Andachten.
auf den Weg geben?
Und auch die Spontanität, einfach sa-
gen zu können, wir machen jetzt was Astrid: „Gott ist da!“, dieser Satz ist
zusammen und lassen uns drauf ein. mir besonders wichtig. Denn Gott ist
da, egal wo wir sind, ob in Hüttenfeld/
Pia: Was sind deine schönsten Erfah-
Neuschloß, in Mainz oder sonst ir-
rungen und Erinnerungen in Hütten-
gendwo. Da wünsche ich euch ein-
feld und Neuschloß?
fach, dass da ein innerer Ort für euch
Astrid: Es fällt mir jetzt echt schwer, ist, wo ihr euch öffnen könnt und Gott
eine Sache rauszusuchen, aber eine begegnen könnt, damit da immer Stille
Erinnerung sticht für mich besonders und Lachen ist, das ist ganz wichtig.
raus, das war vor ca. einem Jahr, da
Tim: Danke, dass du dir für unsere
saßen wir in der Kirche und haben
Fragen Zeit genommen hast. Wir ver-
zusammen Abendmahl mit den Konfis
abschieden uns im Namen der ganzen
gefeiert und irgendwie war das ein
Gemeinde, wir werden dich vermissen
sehr besonderer Moment für mich und
aber wissen, dass du die Leute in
ab da habe ich schon gespürt, dass
Mainz umhauen wirst und so wie hier,
ich nochmal einen anderen Weg ein-
auch dort vieles bewirkst. Aber natür-
schlagen werde. Und dann der Ju-
lich bist du immer in Hüttenfeld und
gendkirchentag in Weilburg, der sehr
Neuschloß willkommen!
besonders war, da haben wir viel er-
lebt. Kim, Mattes, Pia u. Tim
9Aus der KiTa
Unsere KiTa-Leitung Christine Greiner
feiert 30-jähriges Dienstjubiläum
Am 15.9.2021 hatte ich mein 30. Jubi- Vielleicht kann man es mit einer lan-
läum in der Ev. Kindertagesstätte gen Ehe vergleichen, in guten und in
Hüttenfeld. schlechten Zeiten.
Im Rückblick auf diese Zeit gäbe es Ich habe viel gelernt und was ich wei-
sicher viel zu erzählen, es gab schö- ter versuchen werde zu lernen, ist so
ne Zeiten und sehr stressige Zeiten. zu sein wie die Kinder im hier und
Glückliche und traurige Momente. jetzt. Wie sie einfach mal zu staunen
Dann kam 2013 ein Einschnitt in mei- und immer wieder gemeinsam mit
nem Leben, der mich zwang, fast ein ihnen herzlich zu lachen.
3/4 Jahr mich um meine Gesundheit Ich danke allen, die mich begleitet ha-
zu kümmern und gesund zu werden. ben. Ich hoffe weiterhin auf eine gute
In dieser Zeit habe ich viel über mein gemeinsame Zeit und vertraue auf
Leben nachgedacht, alles abgewo- Gottes Segen.
gen. Eure CHRISTINE
Ich habe für mich die Entscheidung
getroffen, für meine Arbeit in meinem
tollen Team und für die uns anver-
trauten Kinder weiterhin eine gute
Arbeit zu leisten.
Wer glaubt, ich hätte es nie gezwei-
felt, der irrt, es gab doch einige Mo-
mente. Zum Glück nur Momente!
10Aus der KiTa
Neugestaltung unseres
KiTa-Außengeländes
Liebe Eltern, Großeltern, Freunde der Hier die Bankverbindung:
Kinder!
IBAN: DE35 5206 0410 0004 0007 22
Die wunderschöne Kastanie in der Mitte BIC: GENODEF1EK1
der Sandkästen im Kindergarten-Garten
Empfänger: RVV Starkenburg-West
muss leider gefällt werden.
Verwendungszweck:
Die Neupflanzung von 4 Bäumen, die
RT 90008 6098 AbObj. 581911 Spen-
uns in Zukunft Schatten spenden wer-
de Kita-Bäume Hüttenfeld
den, kostet ca. 2.500 €.
Wir danken Ihnen schon jetzt für Ihre
Daher suchen wir nun Spender*innen,
kleine oder größere Geldspende.
die gerne einen Teil dazu beitragen wol-
len, dass die Kinder wieder unter Bäu- Euer Kita-Team und die Kinder
men spielen können.
ENDLICH WIEDER SOMMERFREIZEIT
Im letzten Jahr ist die Sommerfreizeit der Leben erweckte, wenn auch unter
evangelischen Kirchengemeinde Hütten- Coronabedingungen. Doch das ist man ja
feld/Neuschloss der Pandemie zum Opfer leider Gottes inzwischen gewohnt.
gefallen. Man hat wohl mit den Freizeitkin- Alle Teilnehmer und Teamer waren ge-
dern in Hüttenfeld eine Art Ferienspiele impft oder brachten einen negativen Test
durchgeführt. Doch das ist nicht das Glei- mit. Auch während der Woche hat sich
che, wie wenn man zusammen wegfährt, die Gruppe einmal komplett getestet. Und
übernachtet und ein ganz anderes Wirge- da sonst keine Gruppe das Haus bewohn-
fühl erlebt. te, war man dahingehend auf der absolut
Da die Durchführung einer Freizeit auch sicheren Seite.
2021 noch lange unsicher erschien, hat Es wurde wie immer viel gespielt, getanzt,
man mit dem Jugendhaus Maria Einsiedel gebastelt und gelacht. Die Teamer hatten
in Gernsheim ein nahes Ziel gewählt. So wieder eine Menge neuer Ideen für Work-
verbrachten die 29 Kinder mit ihren Betreu- shops mitgebracht. Die Kinder übten sich
ern eine unbeschwerte Woche in dem in der Knotentechnik des Makramee, stell-
schmucken Haus mit seinem großzügigen ten selbst Seife mit unterschiedlichen
Außengelände. Motiven her oder bastelten Fische.
Maria Einsiedel war eineinhalb Jahre un- Ein selbstgebauter Barfußpark mit Stei-
bewohnt und die Hüttenfelder waren die nen, Sand oder Dingen, die man im Wald
erste Gruppe, die dieses Haus wieder mit fand, schärften die Sinne der Füße
11Aus den Gemeinden und dass man Speckstein gut zu kleinen Spiele und Quizabende rundeten die Frei- Schmuckstücken verarbeiten kann, war zeit ab. Den Abschluss bildete am Abreise- auch eine neue Erkenntnis. tag ein gemeinsamer Gottesdienst mit den Poi ist ein Spinningelement aus der Artistik Eltern, der in einer „Open-Air“ Kirche auf in Neuseeland. Auch das haben die Kinder dem Freizeitgelände durchgeführt wurde. angefertigt und damit gespielt. Tränenreich war dann auch die Verab- Das obligatorische Batiken durfte natürlich schiedung der Gemeindepädagogin Astrid auch nicht fehlen. Münk-Trindade durch die Teamer. Nach In den Morgenandachten und der Abend- zehn Jahren verlässt sie die Gemeinde runde stand das Thema „Wasser“ im Mit- Richtung Mainz und es war somit ihre letz- telpunkt und die Kinder wurden so für die- te Freizeit mit den Kindern. ses unverzichtbare Element sensibilisiert. Dennoch freuen sich alle schon auf 2022, Apropos Wasser. Das Wetter war in dieser wenn die Gruppe an den Alpsee im Allgäu Woche eher durchwachsen. fahren will. Doch man machte das Beste draus und Ronald Ehret die sonnigen Abschnitte wurden für ein Geländespiel oder dem Ausflug zu einem See genutzt. 12
Aus den Kirchengemeinde
Unsere neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden
des Jahrgangs 2021/22
Anthony Daenschel, Hüttenfeld Lukas Grieser, Hüttenfeld
Katharina Ehret, Hüttenfeld Timea Schneider, Hüttenfeld
Leon Eichenauer, Hüttenfeld Laetitia Seth, Hüttenfeld
13Aus dem Kirchenvorstand
Neues aus der Viele Dinge sind nach wie vor nicht
Ev. Johannesgemeinde Neuschloß möglich. Verordnungen und Vorga-
ben wechseln schnell, müssen aber
Was gibt es Neues aus Neuschloß zu
beachtet werden. Das führte dazu,
berichten?
dass etliche Veranstaltungen und
Treffen nicht mehr möglich waren.
Für den Kirchenvorstand nicht immer
leicht zu entscheiden. Die Menschen
sehnen sich danach, wieder am kultu-
rellen, wirtschaftlichen aber auch am
relgiösen Leben teilnehmen zu kön-
nen. Wir hoffen sehr, dass all dies
bald wieder möglich sein wird.
In Neuschloß feiern wir jetzt regelmäßig
zweimal monatlich Gottesdienst im Ge- Ich persönlich sehe unsere Aufgabe
meinderaum, und zwar immer jeden 2. als Kirche darin, Versöhnung, Hoff-
und jeden 4. Sonntag im Monat. Seit nung und Zuversicht unter die Men-
Sommer trifft sich auch wieder die Krab- schen zu bringen. Auch in Zeiten des
belgruppe im Bürgersaal. Der Posau- Wandels finden sich immer wieder
nenchor hat mit seinen regelmäßigen Wege, um Gemeinschaft zu pflegen
Proben begonnen und die Flötengruppe und mutmachende Gedanken und
beginnt ebenfalls wieder mit dem Musi- Freude zu vermitteln.
zieren.
Ruth Rupp
Seit September ist der neue Kirchenvor- vom Kirchenvorstand der
Ev. Johannesgemeinde Neuschloß,
stand im Amt. Im alten Vorstand hieß es September 2021
Abschied nehmen. Hinter uns lag eine
schöne, fruchtbare gemeinsame Zeit.
Glücklicherweise dürfen wir auch in Zu-
kunft auf das Wissen und die gelegentli-
che Tatkraft der „alten“ Mitglieder zu-
rückgreifen.
Inzwischen wurde auch der Auftrag für
das neue Taufbecken vergeben. Wir
hoffen, dass es zeitnah angefertigt wird
und wir bald die erste Taufe feiern dür-
fen.
14Aus dem Kirchenvorstand
„Die Stärke liegt in der Kooperation von Gemeinden“
Auch Hüttenfeld und Neuschloß vom
Zukunftsprozess der EKHN betroffen
Für die Kirchengemeinde Hüttenfeld
wird in den kommende Jahren im Zu-
ge des Konzentrationskonzeptes für
kirchliche Gebäude mit erheblichen
Veränderungen im Bestand der Ge-
bäude zu rechnen sein.
Einsparvorgaben bedingen, dass
Maßnahmen jetzt in Wege zu leiten
sind. Das betrifft unter anderem den Im Rahmen des Zukunftprozesses der
wahrscheinlichen Wegfall das Evange- EKHN wird es zu folgenreichen Verän-
lischen Gemeindezentrums und damit derungen für die Gemeinden kommen.
verbunden die strukturelle und bauli- Es wird zu Bildung von Nachbar-
che Veränderung der Kirche mit dem schaftsräumen kommen und auch die
benachbarten Gemeinderaum als ein- Versorgung durch Pfarrer*innen wird
zige zur Verfügung stehende Gemein- sich ändern.
denutzungsfläche. Spätestens 2025 sind auch Hüttenfeld
Wir werden die Gemeinde mit Infos zu und Neuschloß direkt davon betroffen.
diesem Prozess bei einer bald statt- Die pfarramtliche Versorgung wird von
findenden Gemeindeversammlung einer Pfarrstelle auf eine halbe Pfarr-
auf dem Laufenden halten. stelle reduziert. Darüber, wie dies kon-
kret gestaltet wird, informieren wir Sie
Die bereits arbeitende Arbeitsgruppe rechtzeitig.
„Gast - Raum - Kirche“, die sich mit
dieser Thematik beschäftigt, freut sich
über weitere Interessierte. Gerne kön-
nen Sie für weitere Informationen Kon-
takt mit dem Gemeindebüro aufneh-
men.
15Aus der Landeskirche 16
Aus den Gemeinden
WER SPIELT AN
WEIHNACHTEN MIT?
11.
Wie schon in den letzten Jahren wol-
len die evangelische und katholische
Kirchengemeinde auch dieses Jahr
Die „Minizwibs“ – das ist die Nach- wieder in unserem Ort einen
wuchstruppe unseres gemeindeeige- „Lebendigen Adventskalender“ gestal-
nen Theatervereines „ZwiBuR“ – hat- ten. Dazu treffen wir uns - wie schon
ten in der Coronazeit keine Auftritte. in den Vorjahren - in den Abendstun-
Die Leiterinnen Manuela Ehret und den im Advent an geschmückten
Alexandra Plenert planen nun, an Hei- Fenstern oder Türen und halten dort
lig Abend im Familiengottesdienst ein eine gemeinsame Andacht unter Be-
Krippenspiel einzustudieren. rücksichtigung der aktuellen Hygiene-
vorschriften.
Dafür können sich interessierte Kinder Wer Interesse hat, dabei Gastgeber/in
bei Manuela Ehret melden. E-Mail: zu sein und in diesem Jahr ein Fens-
Ela.ehret@gmx.de oder telefonisch ter in unserem „Lebendigen Advents-
(06256/1550). Die Proben werden kalender“ zu gestalten, wende sich
dienstags von 17 bis 18 Uhr in der bitte
evangelischen Gustav-Adolf-Kirche bis spätestens 15. Oktober an unse-
stattfinden. ren Vorbereitungskreis. Das Team
gibt dann selbstverständlich Unter-
stützung bei Planung und Durchfüh-
rung der Aktion.
Kontaktpersonen:
Jutta Günther 06256/428
Manuela Ehret 06256/1550
17Gottesdienste und Veranstaltungen
Gottesdienste in Hüttenfeld
03.10. Sonntag 18.00 Uhr Gottesdienst mit Verabschiedung
von Astrid Münk-Trindade
17.10. Sonntag 10.00 Uhr Gottesdienst
31.10. Reformationstag 18.00 Uhr Abendgottesdienst
07.11. Sonntag 10.00 Uhr Gottesdienst
14.11. Sonntag 11.30 Uhr Gedenkfeier zum Volkstrauertag
auf dem Friedhof
17.11. Buß- und Bettag 18.30 Uhr Andacht in der Herz-Jesu-Kirche
21.11. Ewigkeitssonntag 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kapelle auf
dem Waldfriedhof, Neuschloß
05.12. 2. Advent 10.00 Uhr Gottesdienst
17.00 Uhr Adventsgottesdienst der KiTa
19.12. 4. Advent 10.00 Uhr Gottesdienst
Die Gottesdienstplanung für Heilig Abend und Weihnachten
ist noch nicht abgeschlossen.
Wir werden Sie über die Feiertagsgottesdienste informieren,
sobald diese feststehen.
Veranstaltungen in Hüttenfeld
10.10. Sonntag 14.00 - 18.00 Uhr offene Kirche
24.10. Sonntag 18.00 Uhr Konzert „Klassik zwische
Bergstroß unn Rhoi“
(Gustav-Adolf-Kirche)
14.11. Sonntag 14.00 - 18.00 Uhr offene Kirche
12.12. Sonntag 14.00 - 18.00 Uhr offene Kirche
Die Gottesdienste finden unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften
statt. Eine Erfassung der Kontaktdaten ist nicht mehr vorgesehen. Gerne können
Sie sich aber dennoch am Eingang der Kirche mit Ihrem Smartphone über die
Corona Warn-App oder die Luca-App registrieren. QR-Codes hängen aus.
18Gottesdienste und Veranstaltungen
Gottesdienste in Neuschloß
10.10. Sonntag 10.00 Uhr Gottesdienst
24.10. Sonntag 10.00 Uhr Gottesdienst
14.11. Sonntag 10.00 Uhr Gottesdienst
21.11. Ewigkeitssonntag 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kapelle auf
dem Waldfriedhof, Neuschloß
28.11. 1. Advent 10.00 Uhr Gottesdienst
12.12. 3. Advent 10.00 Uhr Gottesdienst
Die Gottesdienstplanung für Heilig Abend und Weihnachten
ist noch nicht abgeschlossen.
Wir werden Sie über die Feiertagsgottesdienste informieren,
sobald diese feststehen.
Veranstaltungen in Neuschloß
(Gemeinderaum am Ahornplatz)
donnerstags 10.00 - 12.00 Uhr Sprechstunde
(Pfr. Höppner-Kopf)
dienstags 09.30 - 11.30 Uhr Krabbelgruppe (bis 1 Jahr) *
15.00 - 18.00 Uhr Krabbelgruppe (1 - 5 Jahre)
* Für alle, die neu an der Krabbelgruppe teilnehmen möchten, ist eine vorherige
Anmeldung bei Frau Gertrud Lauven (Tel.: 06206/5802878) nötig.
Die Gottesdienste finden unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften
statt. Eine Erfassung der Kontaktdaten ist nicht mehr vorgesehen. Gerne können
Sie sich aber dennoch am Eingang des Gemeinderaum mit Ihrem Smartphone
über die Corona Warn-App oder die Luca-App registrieren. QR-Codes hängen aus.
19Konzert Hüttenfeld
Konzertankündigung Hüttenfeld
20Leben in der Pandemie - Impulse aus Hüttenfeld u. Neuschloß
„Leben in der Pandemie Zeit für sich, für die Familie, für Freun-
Wie haben die Bewohner*innen von de, wenn vielleicht auch nur über den
Hüttenfeld und Neuschloß die beson- Bildschirm. Die Heimat neu kennenler-
dere Zeit erlebt?“ nen, weil das Fliegen in die Ferne
nicht mehr möglich war, neue Prioritä-
Dieses Thema ist Titelthema unserer ten im Leben setzen oder neue Dinge
Gemeindebriefausgabe für Oktober ausprobieren, backen, basteln, heim-
bis Dezember. werken…
Die Pandemie hat uns alle seit über Wir lassen Menschen verschiedenster
einem Jahr mehr oder weniger im Altersstufen und mit den unterschied-
Griff. Das Leben, das wir vorher kann- lichsten Hintergründen zu Wort kom-
ten, ist (noch) nicht wieder hergestellt. men und können nachspüren, wie sie
Die Sehnsucht nach dem „Normalen“ die Corona-Zeit erlebt und empfunden
ist groß. haben und was sie aus dieser beson-
Dennoch hat die Pandemie auch Din- deren Zeit für ihr weitere Leben mit-
ge hervorgebracht, die in unserer nehmen.
schnelllebigen Welt verloren gegan-
gen waren.
Dovydas (Schüler einer 8. Klasse am Sie zeigt, welche Gedanken ihn
Litauischen Gymnasium) plagten. Der Beitrag unseres Schülers
enthält viele Fragen, die auch für uns
Dies ist ein kurzer Beitrag von
Lehrer*innen schwer zu beantworten
unserem heutigen Achtklässler
sind. Ich habe den Wettbewerbbeitrag
Dovydas Maksimovas zum Thema
von Dovydas ins Deutsche übersetzt.
„Leben in der Pandemie“. Der
damalige Siebtklässler schrieb einen Litauischlehrerin des Privaten
Beitrag für den internationalen Litauischen Gymnasiums Asta D`Elia
Schreibwettbewerb „licht@.ich“ , der in
Litauen stattfand, und gewann damit Quarantäne!
den dritten Platz. Dovydas hat Die Dunkelheit breitet sich in mir aus...
beschlossen, in seiner Arbeit seine Ich weiß nicht, was ich tun soll.
Gedanken und Gefühle in der Zunächst einmal möchte ich wissen,
schwierigen Quarantäne-Zeit fest- ob es Tag oder Nacht ist? Soll ich
zuhalten. frühstücken oder zu Abend essen?
21Leben in der Pandemie
Soll ich mich hinter einer Maske Das ist nicht richtig!
verstecken oder ich selbst sein? Das muss jetzt ein Ende haben, und
Ich habe das Zeitgefühl verloren und ich will, dass alles wieder normal wird.
frage mich, warum passiert das Ganze, Ich möchte wieder eine Welt voller
was bin ich noch wert? Licht und Hoffnung sehen!
Ich warte auf das Licht! Licht überall: in Ich fühle mich wie in einer
mir selbst und auf dem ganzen quadratischen Computerbox gefangen,
Planeten. Ich möchte wieder frei sein! in der ich meine Freunde, Verwandten
Ich möchte meine Flügel ausbreiten und Klassenkameraden sehen kann.
und fliegen, um die Sonne zu Manchmal frage ich mich, ob es diese
erreichen, egal, wie sehr ich mich auch Leute in der realen Welt überhaupt
verbrennen könnte. noch gibt. Werden wir uns in hundert
Ich möchte, dass der Morgen schlauer Jahren noch immer mit unseren
ist als der Abend, denn mir hängt diese Ellenbogen und Füßen begrüßen?
Langeweile zum Hals heraus! Licht, wo bist du? Nur du kannst die
Ich fühle mich wie ein eingesperrter Uhr zurückdrehen und alles wieder an
Häftling, der nichts verbrochen hat, seinen Platz bringen...
aber trotzdem im Dunkeln hinter
Gittern sitzt.
Mirja Mietzker-Becker (Gemeinde- zu viele unserer Lebensbegleiter aus
mitglied aus Neuschloß) Kinder- und Jugendtagen verabschie-
det: Tanten, Onkel, Paten und Eltern.
Leben in der Pan-
Es war für uns ein selbstverständliches
demie - Mit unse-
und tiefes inneres Bedürfnis, unsere
rem Gott können
verbleibenden Elternteile nicht zu ge-
wir über Mauern
fährden.
springen
Wir zogen also die Konsequenz aus
Wie haben wir in unseren gesammelten Erkenntnissen
Neuschloss diese besondere Zeit er- im Frühjahr 2020 und stellten uns um
lebt? Ehrlich gesagt: Mit Gottvertrauen, und auf Corona ein. Mein Mann bezog
mit einem gesunden Menschenver- in der obersten Etage sein Home-
stand und Zurückhaltung, denn: „Wir Office und ich stellte mein Unterneh-
hatten die Nase voll von Tod und Beer- men vom Marktverkauf auf Online-
digungen.“ Handel um. Unsere 3 Kinder blieben
auch nach dem ersten Lockdown wei-
Wir hatten in den vergangenen Jahren
ter daheim.
22Leben in der Pandemie
Leichtfertig trafen wir die Entschei- Es bedeutet für mich, darauf zu ver-
dung nicht, trauten uns aber diesen trauen, dass Gott in seiner un-
Schritt zu und vertrauten unserem Zu- endlichen Weisheit einen Sinn und
sammenhalt als Familie. Zusammenhang erschaffen hat, der
über meine Vorstellung hinaus geht.
Wir sind keinen populäreren Weg ge-
gangen, oder gar einen lauten. Voller Neben dem Vertrauen auf Gott, war es
Gottvertrauen sind wir einfach losge- sehr wichtig, die eigene Work-Life-
laufen und heute sind 18 interessante Balance zu finden, die einen mal in die
Monate vergangen. eine und mal in die andere Richtung
zwingt. Die Balance zu halten ist nicht
Unser Corona-Jahr war häufig sehr
immer einfach und eine lebenslange
emotional, denn wir gingen als trau-
Herausforderung.
ernde Familie in die Pandemie, mit der
Mission, "unsere Alten" zu schützen. Corona hat uns gezeigt, dass es sich
Oma und Opa zu ihrem Schutz interfa- gelohnt hat, viele Jahre darauf hinzu-
milär auszugrenzen, kam für uns und arbeiten, diese Balance in unserem
unsere Lebensumstände nicht in Fra- Leben zu finden und für uns anzustre-
ge. Eine fehlende Oma- oder Opa- ben.
Umarmung ist bei uns daher tatsäch-
Heute freuen wir uns auf die kommen-
lich nicht vorgekommen. Und ab und
den Jahre, die vor uns liegen. Wir wis-
an war es auch ganz toll für uns El-
sen, dass wir uns vollständig vertrauen
tern, wenn die Oma zur Babysitterin
können und großartig zusammenar-
wurde und die Kinder einen Abend
beiten, in guten und in schlechten Zei-
„fremdbetreut“ wurden.
ten, selbst wenn eine Pandemie die
Gottvertrauen ist ein ganz schön gro- Welt beherrscht.
ßes Wort.
Maximilian Menger (Gemeinde- Dann wurden plötzlich alle Spielplätze
mitglied aus Neuschloß, 8 Jahre) gesperrt und wir konnten uns immer
weniger mit Freunden treffen und im
Ich habe 4 Geschwister und als uns
freien Spaß haben. Auch wurden dann
das Coronavirus überraschte, haben
Kinos, Freizeitparks und vieles andere
wir uns erst einmal gar keine Gedan-
gesperrt, was uns immer viel Spaß
ken gemacht. Wir gingen von einer
gemacht hat.
„normalen“ Grippewelle aus. Unsere
Das war schon hart.
Eltern und wir, waren ja auch gar nicht
krank.
23Leben in der Pandemie
Und so richtig verstanden haben wir der Kohorte gab, der uns direkt betrof-
Kinder es nicht. Zum Glück war noch fen hat. (Das wird in Baden-
keiner in unserem Umfeld krank. Württemberg bei meinem großen Bru-
der in der Schule so genannt.)
Die Maskenpflicht wurde eingeführt.
Das war für uns Kinder erst einmal Natürlich war nicht immer alles harmo-
nicht weiter schlimm. Die Masken- nisch, es gab viele Ängste, Unver-
pflicht traf nur die Erwachsenen. ständnis und Unsicherheiten. Wir alle
Aber als wir dann auch Masken tragen wussten nicht, was auf uns zukommt
mussten, haben wir uns schon sehr und wie lange es dauern wird. Wir
geärgert. Man bekommt viel weniger waren uns anfangs oft nicht einig,
Luft unter einer Maske und sie stört lernten aber, uns zu arrangieren.
schon sehr.
Aber es gab auch sehr schöne Zeiten
In der Schule ist es oft besonders und Momente.
schwer gefallen, wenn wir in dem Un- Unsere Mama hat uns Raupen ge-
terricht sitzen und die Masken aufha- kauft. Wir haben die Raupen gefüttert
ben müssen. Es war aber wichtig, und die Entwicklung in Bechern beo-
dass niemand angesteckt wird und wir bachtet. Nachdem sie sich dann end-
alle gesund bleiben. lich verpuppt hatten und geschlüpft
waren, haben wir die wunderschönen
Meine Mama hat uns an der Ein-
Schmetterlinge in ein extra Stoffzelt
gangstüre Händedesinfektionsmittel
gesetzt und noch einige Zeit mit Zu-
hingestellt. Jedes Mal, wenn wir heim-
ckerwasser und Blüten gefüttert. Die
kommen, desinfizieren wir unsere
Schmetterlinge haben wir dann in
Hände. Das klappt inzwischen schon
Neuschloss vor dem Schloss auf der
ganz gut.
großen Wiese freigelassen.
Das „Homeschooling“ war ganz unge-
wohnt und neu für uns. Es fühlt sich
ganz komisch an, wenn man ohne
Lehrer vor dem Computer lernen soll.
Es war auch echt schwer, nahezu
gleichzeitig mit meinen anderen Ge-
schwistern Hausaufgaben zu machen.
Blöd für uns war, dass wir sehr oft in
vorsorglicher Quarantäne waren, weil
es immer wieder einen positiven Fall
im Kindergarten, in der Klasse oder in
24Leben in der Pandemie
Es war wunderschön mit anzusehen,
wie die Schmetterlinge, die Freiheit
und die grüne Wiese genossen haben.
Eine Freiheit, auf die wir leider nun
schon lange verzichten müssen.
Wir hoffen, dass die Pandemie bald
vorbei ist und wir wieder ganz normal
leben können.
Clemens Erlenkämper (Ehemann des Und damit die Sorgen des Brautpaa-
KV-Mitglieds Adele Erlenkämper, Neu- res, ob die Hochzeit überhaupt statt-
schloß) finden kann und wird. Es war zum
Hochzeiten feiern – normal ein schö- Verzweifeln.
nes, fröhliches Fest für Familien und Letztendlich musste die Aktion
Freunde. Wenn da nicht Corona wäre „Hochzeit im Spreewald“ tatsächlich
☹! abgesagt werden, da die Zahl der
Die Hochzeit unseres jüngsten Soh- Gäste um ein Vielfaches hätte
nes Markus war bereits in 2019 für „geschrumpft“ werden müssen – es
Juni 2020 geplant, im kleinen Rah- machte einfach keinen Sinn mehr.
men in der Heimat der Familie der Die Brautleute waren am Boden zer-
Braut im Spreewald. Dann sollte noch stört und mit den Nerven am Ende.
eine große Feier mit der Familie, lie-
Auch die Familienfeier im Oktober
ben Verwandten, Freunden und Kolle-
musste „gecancelled“ werden, eine
gen im Oktober 2020 folgen.
unfassbar schwere und zugleich trau-
Im Spreewald war schon das Stan-
rige Entscheidung. Ein Plan „B“ muss-
desamt, die Unterkunft für die Gäste,
te her!
das Hochzeitsmenü, die Hochzeitstor-
Gott sei Dank hatten wir im Jahr zuvor
te, Friseurin und Floristik bestellt.
unsere Terrasse und den Garten neu
Eben alles, was für den „schönsten
gestaltet. Platz war also vorhanden,
Tag im Leben“ dazu gehört.
ein großer Pavillion auch. Wir mach-
Alles war perfekt – bis auf die Inzi- ten dem Brautpaar den Vorschlag:
denzzahlen, die sich unablässig nach Wenn ihr ein Standesamt findet, das
oben entwickelten. euch wie geplant einen Termin an-
25Leben in der Pandemie
bietet, dann kann die Party steigen. Der Pavillion war schön dekoriert, die
Dies war gar nicht so leicht, hat aber Tische festlich gedeckt und die Deko
schlussendlich doch geklappt. stimmungsvoll in Szene gesetzt – wie
Ein Orga-Team, bestehend aus Trau- im Bild schön zu sehen. Selbst unser
zeugen, Schwiegereltern und Tante Strandkorb war für unser frisch ver-
wurde gegründet – die Planung nahm mähltes Paar entsprechend platziert.
ihren Lauf. Innerhalb von nur 14 Ta- So wurde – der Pandemie und allen
gen mussten Catering, Friseur und damit einhergehenden Widrigkeiten
Hochzeitstorte, quasi der komplette zum Trotz – dieser Tag für die Braut-
Ablauf incl. einiger kleiner Überra- leute und die anwesenden Gäste
schungen neu auf die Beine gestellt doch noch zu einem absoluten High-
werden. Ein großer Kraftakt, der sich light und zu einem vergesslichen Er-
aber durchaus gelohnt hat. lebnis.
Die Hochzeit fand statt – und das mit
allem, was das Herz (besonders der
Braut) begehrt. Denn ihre innig gelieb-
te Großmutter, bei der sie aufgewach-
sen ist, eine weitere Tante und liebe
Freunde von früher konnten aus dem
Spreewald nach Neuschloß anreisen
und brachten sogar die ursprünglich
bestellte Hochzeitstorte mit.
Timea, Katharina, Laetita, Leon u. dass sich unser Leben änderte. Auch
Lukas (Konfis aus Hüttenfeld) der Begriff Angst kommt mir in den
Sinn. Die Corona-Zeit war für mich oft
„Wenn ich an Corona denke, dann vor
langweilig, weil ich mich nicht mit
allem an die Zeit vor Corona, als man
Freunden treffen konnte.
mit Freunden einfach rausgehen
Ungewohnt war auch der Online-
konnte und alle Freiheiten hatte,
Unterricht und die AHA-Regeln.
besonders in der Schule. Auch wenn
Beides gab es vorher ja noch nicht.
ein wenig Alltag zurückgekehrt ist,
Besonders schön aber fand ich an der
wird es nie mehr so sein, wie es noch
Corona-Zeit, dass für mich die Familie
vor mehreren Jahren war.“
noch wichtiger wurde.“
„Wenn ich an Corona denke, denke
ich an den Begriff ‚Pandemie‘ und
26Leben in der Pandemie
„Oft denke ich an die Menschen, die „Corona verbinde ich mit
Hilfe brauchen, wenn ich an Corona Homeschooling, den Masken und der
denke. vielen Zeit zu Hause sein. Ich habe das
Für mich war die Corona-Zeit nicht sehr Gefühl, dass die Zeit nie endet. Das
schön, da wir in der Schule Masken an stresst mich!“
haben müssen und auch weil wir über
Weihnachten in Quarantäne waren. „Wenn ich an Corona denke, denke ich
Auch dass meine Uroma weniger an die an diese Pandemie als nervige Phase,
frische Luft geht, finde ich an Corona die nicht vorbeigeht.“
nicht schön.“
Thorsten Schröder (Wehrführer der Von einigen Fällen in China war die
Freiwilligen Feuerwehr, Hüttenfeld) Rede, aber schnell breitete sich das
Virus auch in Deutschland aus und auch
Die Corona- Pandemie hat für uns alle
bei uns in der Region gingen die Infekti-
einen tiefen Einschnitt in unser bish-
onszahlen in die Höhe. Bald musste der
eriges Leben bedeutet. Aber wie verän-
Übungsbetrieb eingestellt werden. Viele
dern Kontaktbeschränkungen und Lock-
Fragen kamen auf:
down die Arbeit der freiwilligen Feu-
Wie geht der Einsatzdienst weiter? Die
erwehr? Dieser Frage sind wir in einem
Aufgabe der Feuerwehr ist es, Men-
Gespräch mit dem Hüttenfelder Wehr-
schen in Notlagen zu helfen. Wie kann
führer Thorsten Schröder nachgegan-
ich die Kameraden bei den Einsätzen
gen.
bestmöglich schützen? Woher bekom-
Corona hat uns alle überrollt, so schil-
men wir genug Masken?
dert es uns Thorsten zu Beginn unseres
Viele Termine mit Ämtern waren von
Gesprächs. Zu Anfang haben er und
der Wehrführung zu bewältigen, alles
sein Stellvertreter Sven Gleißner sich in
musste organisiert werden.
den Nachrichten informiert.
27Leben in der Pandemie Hier zeigte sich aber auch die Solidari- Viele erzählten von ihren Ängsten im tät innerhalb der Feuerwehr. Masken Zusammenhang mit der Pandemie, eini- wurden von Familien und Freunden der ge berichteten auch von ihrer eigenen Kameraden zu Hause genäht. Das Corona- Erkrankung. oberste Gebot bei allen Überlegungen Die Übungsstunden der Kinder- und war es, trotz aller Einschränkungen und Jugendfeuerwehr mussten natürlich Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung zunächst auch ganz eingestellt werden. da zu sein. Ab Sommer 2020 konnten die Übungen Nach dem ersten Lockdown wurden die hier auch in Kleingruppen wieder statt- Frauen und Männer der Einsatzabtei- finden. Die Zahl der Mitglieder bei den lung zu den Übungen in feste Gruppen beiden Nachwuchsgruppen konnte zum eingeteilt. Zum Einsatz fuhren auch klei- Glück konstant gehalten werden, was nere Gruppen als normalerweise. Die nach einer so langen Zeit durchaus Angst war groß, dass die gesamte Feu- nicht selbstverständlich ist. Zwar sind erwehr in Quarantäne muss. Dies galt einige Kinder und Jugendliche nicht es, unbedingt zu verhindern. mehr zurückgekommen, dafür konnten Als im Herbst 2020 die Inzidenzzahlen aber neue Mitglieder dazugewonnen wieder in die Höhe schnellten, musste werden. der Übungsbetrieb erneut eingestellt Wir können in Hüttenfeld stolz sein, werden. Um die Kameradschaft und den dass wir eine so gut funktionierende Kontakt untereinander so gut wie mög- Feuerwehr haben. Das ist nicht selbst- lich aufrecht zu erhalten, fanden Treffen verständlich! Eine große Altersgruppe via Teams statt. Hier zeigte sich ein po- ist in dieser Gemeinschaft vertreten. sitiver Nebeneffekt von Corona. Zwei Ganz unterschiedliche Persönlichkeiten Kameraden aus Lampertheim schufen und Charaktere sind hier willkommen innerhalb kürzester Zeit die Vorausset- und finden ihren Platz. Den Erfolg die- zungen, dass die Feuerwehr im digita- ser Truppe macht ein hohes Maß an len Zeitalter ankommen konnte. Toleranz, eine gute Kameradschaft, ein Die nötigen Finanzmittel hierfür wurden guter Führungsstil und bestimmt auch sehr schnell bereitgestellt. Theoretische ein großer Teil Humor der einzelnen Inhalte der Übungen konnten so online Mitglieder aus. Um es mit den Worten vermittelt werden. Und auch der kame- des ehemaligen Wehrführers Philipp radschaftliche Zusammenhalt innerhalb Ehret auszudrücken: „Wir hoffen und der Wehr wurde so weiter gestärkt. wünschen, dass dies so bleibt!“ Sogar ein virtueller Online-Umtrunk Heike u. Klaus Ehret konnte stattfinden. 28
Leben in der Pandemie
und auch ein Küsschen hier und da....
ach wär das wunderbar! Ich dürfte
wieder ins Büro. Es wär wie früher,
holldrio!
Ich wollt ich wär immun. Ich würde
alles tun, all das, was grad verboten
war wegen Corona.
The Happy Disharmonists Der Mensch hat`s auf der Welt nicht
(A-Capella-Formation aus Berlin) leicht, viral lauert Gefahr und hat das
Böse ihn erreicht, braucht er `ne PCR.
Für viele Künstler war und ist die Co-
Hört ängstlich morgens Radio: na, wie
rona- Zeit ein tiefer Einschnitt in ihrer
ist die Tendenz? Geht`s runter oder
Existenz. Auftritte konnten nicht
geht es aufwärts mit der Inzidenz?
stattfinden und auch jetzt ist alles
noch immer unter erschwerten Bed- Ich wollt ich wär immun. Ich könnte
ingungen und mit viel weniger Pub- alles tun, ich gäbe jeden Tag ein Fest
likum möglich. ganz ohne Schnellselbsttest. Kein
Stäbchen mehr nasal, ein Leben ganz
Einige Künstler haben diese Zeit ge-
normal.
nutzt, um Lieder zu schreiben, die
sich auf die Corona-Lage beziehen Ich nähm mein Kurzarbeitergeld und
oder sie haben sich online mit an- zöge in die Welt. Kein Restaurant wär
deren zusammengeschlossen und so zugesperrt... ab ins Theater und Kon-
auf sich aufmerksam gemacht. Das zert!
man dies auch mit einer großen Por-
Und wäre ich Jens Spahn, dann hätte
tion Humor machen kann, zeigt der
ich`s getan: Für jeden ein- zwei
folgende Song.
Spritzelein die kämen in das Ärmchen
Wir dürfen den Text mit freundlicher rein. Das ginge zicki- zack, die Ämter
Genehmigung dieser Gruppe wärn auf Trapp! Das Virus wäre dep-
abdrucken. Die Melodie ist nach dem rimiert und niemand infiziert! Ich wär
Lied „Ich wollt, ich wär ein Huhn“: ein Super- Spreader- Typ, verteilte
Liebe, Mut und Glück!
Ich wollt, ich wär immun. Ich könnte
alles tun, all das, was grad verboten Ich wollt, wir wär`n immun, ich hätte
war wegen Corona. Es schimpfte kein mehr zu tun. Das Leben wäre sorgen-
Gendarm, nähm ich dich in den Arm frei und der Quatsch vorbei!
29Leben in der Pandemie
Hans Jürgen Schuster (Inhaber eines Studien haben schon lange belegt, dass
Blumengeschäfts u. Gemeindemitglied, sich Blumen und Pflanzen positiv auf
Hüttenfeld) das Wohlbefinden auswirken. Kunden
waren bemerkenswert großzügig um
Corona hat auch
den Einzelhandel vor Ort zu unterstüt-
im Blumeneinzel-
zen.
handel seine Spu-
ren hinterlassen. Das ganztägige Tragen von Masken war
Soforthilfe und ungewohnt und sehr anstrengend. Vie-
Kurzarbeitsanträ- les hat sich verändert, was wird blei-
ge. Auslegungs- ben? Geduldiges Warten bis man den
verordnungen su- Laden betreten darf und bedient wird?
chen, lesen, mög- Respekt gegenüber dem Verkaufsper-
licherweise auch verstehen. sonal? Rücksichtnahme? Dankbarkeit?
Nach einer glücklicherweise nur 10- Wir alle sind auf jeden Fall dankbar,
tägigen Zwangsschließung stieg die Menschen glücklich zu sehen und ande-
Nachfrage nach Blumen unerwartet ren eine Freude bereiten zu können.
stark an, speziell zu Ostern. Die Folgen
waren lange Schlangen vor dem Ge-
schäft, Lieferengpässe, sehr hohe Prei-
se...und das bis zum heutigen Tag,
Die Pandemie hat den Umgang mit Blu-
men und Pflanzen wieder verstärkt in
das Bewusstsein der Menschen gerückt.
30Brot für die Welt 2021/22
Engagiert für diese Welt
Die Welt gestalten – Die Schöpfung bewahren
Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft. Wir helfen Kleinbauernfamilien dabei,
So heißt das Motto der 63. Aktion Brot sich an die Klimaveränderungen an-
für die Welt im Jahr 2021/2022. Es zupassen und widerstandsfähiger ge-
zeigt sich immer deutlicher: Die Arbeit genüber Wetterextremen zu werden,
dafür, dass Menschen den Klimawan- zum Beispiel durch den Anbau dürre-
del in all seiner Konsequenz begreifen oder salzresistenter Getreidesorten,
und beginnen zu handeln, kann nur effiziente Bewässerungssysteme so-
global wirksam sein. Sowohl in der wie das Anlegen von Steinwällen zum
politischen als auch in der Projektar- Schutz vor Erosion. Wir unterstützen
beit engagiert sich Brot für die Welt Maßnahmen zur Katastrophenpräven-
für vom Klimawandel betroffene Men- tion, etwa die Errichtung von Deichen
schen in den Ländern des Globalen und sturmsicheren Häusern oder den
Südens: Gemeinsam mit Partnerorga- Aufbau von Frühwarnsystemen. Wir
nisationen und Bündnispartnern auf fördern Aktivitäten zum Klimaschutz,
nationaler und internationaler Ebene wie den Bau energiesparender Öfen,
treten wir für eine ambitionierte und die Verwendung von Solar- oder Was-
menschenrechtsbasierte Umsetzung serenergie und das Aufforsten von
des Pariser Klimaabkommens ein. Wir Wäldern.
engagieren uns dafür, dass Deutsch-
land und die Europäische Union einen Helfen Sie helfen. Spendenkonto
fairen Beitrag zur finanziellen Unter- Bank für Kirche und Diakonie:
stützung der Entwicklungsländer leis- IBAN : DE10 1006 1006 0500 5005 00
ten. Wir treten dafür ein, dass Men- BIC : GENODED1KDB
schen, die ihre Heimat aufgrund des
Klimawandels verlassen müssen,
Schutzansprüche einfordern können.
Spenden Sie hier
direkt online.
31Aus den Gemeinden
Ewigkeitssonntag
Verstorbene des Kirchenjahres 2020/21
Ev. Kirchengemeinde Hüttenfeld verst. am im Alter von
Anne-Rose Ingrid Hergert-Tröndle 13.02.2021 69 Jahren
geb. Hildebrand
Tilo Manfred Henrichs 02.05.2021 90 Jahren
Beate Helga Keilmann geb. Rhein 05.08.2021 60 Jahren
Klaus Franz Josef Wohlrab 19.08.2021 67 Jahren
Ev. Johannesgemeinde Neuschloß
Marion Öztürk geb. Getrost 11.11.2020 52 Jahren
Karl Herbert Becker 03.02.2021 90 Jahren
Joachim Leschinski 05.03.2021 62 Jahren
Elke Gündling geb. Baum 25.07.2021 71 Jahren
Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich
will euch wiedersehen, und euer
Herz soll sich freuen, und eure
Freude soll niemand von euch neh-
men.
(Johannes 16,22)
32Aus den Gemeinden
Geburtstagswünsche
N. Schwarz © GemeindebriefDruckerei.de
Hüttenfeld
Geb. am Name Straße Nr. Alter
04.10. Oskar Ehret Lampertheimer Str. 9 86
09.10. Klaus Schenk Johann-Walter-Str. 8 72
17.10. Edmund Blümbott Mittelweg 2 77
25.10. Irmtraud Günther Viernheimer Str. 9 91
26.10. Arie van Beek Am Spissart 22 80
28.10. Helmut Hartmann Viernheimer Str. 53 73
13.11. Heinz Schollmaier Hirtenweg 18 84
01.12. Günter Moos Hirtenweg 20 83
24.12. Marietta Berg Am Brunnenbuckel 36 77
31.12. Renate Wollenburg Alfred-Delp-Str. 38 81
Neuschloß
Geb. am Name Straße Nr. Alter
02.12. Maria Emmering Ahornweg 33 87
08.12. Helmut Lenhardt Wacholderweg 5 87
Allen Jubilaren der Monate Oktober bis Dezember
unserer Gemeinden wünschen wir:
Alles Gute zum Geburtstag!
Ihr Redaktionskreis des Ev. Gemeindeblattes
für Hüttenfeld und Neuschloß
33Aus den Gemeinden
Freud & Leid
Die Heilige Taufe empfing in Hüttenfeld:
Taufen
18.07.2021 Sophie Donno
Eltern: Saskia u. Mark Donno
29.08.2021 Emma Schneider
Eltern: Susan u. Jens Schneider
19.09.2021 Sofia Funk
Eltern: Lydia u. Wadim Funk
Bestattungen Bestattet wurde aus Hüttenfeld:
11.08.2021 Beate Helga Keilmann geb. Rhein - 60 Jahre
03.09.2021 Klaus Franz Josef Wohlrab - 67 Jahre
aus Neuschloß:
12.08.2021 Elke Maria Gündling, geb. Baum - 71 Jahre
Ausblick auf unser Gemeindeblatt für Januar - März 2022
Das nächste Titelthema unseres Gemeindebriefes wird sein:
GLÜCK
Wer Lust hat über zu schreiben, ist dazu herzlich eingeladen.
Beiträge (gerne auch mit Foto) können an
kirchengemeinde.huettenfeld@ekhn.de geschickt oder auch
in den Briefkasten des Gemeindebüros geworfen werden.
Redaktionsschluss ist der 10. Dezember `21.
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!
Herzliche Einladung auch an alle, die in der Redaktion mitarbeiten wollen.
Nähere Information erhalten Sie im Gemeindebüro.
34Regelmäßig wiederkehrende Termine
(Abweichungen aufgrund besonderer Veranstaltungen möglich; siehe „Termine“ in diesem Heft)
Evangelische Kirchengemeinde Hüttenfeld
1. Sonntag im Monat 10:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
2. Sonntag im Monat 14:00 - 18:00 Uhr Offene Kirche
3. Sonntag im Monat 10:00 Uhr (Tauf-)Gottesdienst
5. Sonntag im Monat 18:00 / 19:00 Uhr* Abendgottesdienst
(* Zur Sommerzeit findet der Gottesdienst um 19.00 Uhr statt.)
Montag 19:00 Uhr Kirchenchor
Dienstag 17:00 Uhr Kindertheatergruppe Minizwibs
2. und 4. Dienstag/Monat 19:00 Uhr Frauenhilfe
Evangelische Johannesgemeinde Neuschloß
2. Sonntag im Monat 10:00 Uhr Gottesdienst
4. Sonntag im Monat 10:00 Uhr Gottesdienst
Montag 15:00 - 18:00 Uhr Spielgruppe für Kinder ab 2 ½ Jahren
09:30 Uhr Seniorengymnastik
16:00 Uhr (14-tägig) Flötengruppe Allegro
19:00 Uhr Kirchenchor (in Hüttenfeld)
Dienstag 09:30 - 11:30 Uhr Krabbelgruppe (bis 1 Jahr)
15:00 - 18:00 Uhr Krabbelgruppe von 1 bis 5 Jahre
2. Mittwoch/Monat 14:00 Uhr Liedernachmittag
1. Mittwoch/ungerader Monat 20:00 Uhr Kirchenkino
Donnerstag 10:00-12:00 Uhr Sprechstunde mit
Pfr. Höppner-Kopf
Freitag 18:00 Uhr Strickabend
20:00 Uhr PosaunenchorprobeLust auf einen Abendspaziergang? Wir suchen Austräger für unseren Gemeindebrief!
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