Gemeindebrief der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Münchberg - Ausgabe 270 - Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde ...

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Gemeindebrief der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Münchberg - Ausgabe 270 - Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde ...
Gemeindebrief
der Evangelisch-Lutherischen
Kirchengemeinde Münchberg

             Ausgabe 270
             Juni / Juli 2021

     Gemeinde     1
Gemeindebrief der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Münchberg - Ausgabe 270 - Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde ...
Inhaltsverzeichnis                     Impressum
Geistliche Rundschau         2-4       Herausgeber
Gemeinde Rückschau           4-9       Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde
Gemeinde aktuell             9-17      Kirchplatz 2, 95213 Münchberg
Kirchenmusik                 18        V.i.S.d.P.: Diakon Norbert Pühler
Kinderseite                  20
Gottesdienste                21        Redaktion
Meine Bibelstelle            22        Heike Eul, 09251 / 435 73
Gruppen & Veranstaltungen    23-30     Kerstin Fraunholz, 09251 / 43 06 47
Freud & Leid                 31        Lothar Böhm, 09251 / 36 18
                                       Dietrich Scheler, 09251 / 808 86
Adressen                     32
                                       Gerhard Ströhla, 09251 / 31 71
                                       Peter Vierling, 09251 / 15 14
Nächster Redaktionsschluss
                                       Layout Rolf Holy
1. Juli 2021
Thema: Vertrauen                       Druck
                                       Druckerei Schmidt & Buchta, 5.250 Stk

  Geistliche Rundschau

Einsam gemeinsam – Gemeinsam einsam
Ich bin ca. 14-15 Jahre alt, in der 8. Klasse und mitten im Pflichtpraktikum
bei einem Gärtner im Ort. Es ist kalt, noch ist die Sonne nicht hinter dem
Horizont hervorgekrochen, Nebel wabert vom nahegelegenen Bach über
den Friedhof. Ich fege gerade Heckenschnipsel von der Arbeit des Vortages
auf dem alten Teil des Friedhofes, als sich ein Licht von der Mauer langsam
und schwankend nähert. Mir stockt beinahe der Atem, als ich sie sehe. Eine
uralt aussehende Dame im weißen Nachthemd kommt mit einer Laterne in
der Hand auf mich zu. Durch den Nebel. Nur die grüne Gießkanne aus
Plastik durchbricht das gruselige Bild ein wenig. Als sie meinen Blick sieht,
lächelt sie. „Keine Sorge“, sagt sie und lächelt noch mehr. „Ich bin noch
nicht tot – ich habe bloß keine Lust auf sinnlose Gespräche mit meinen se-
nilen Altersgenossinnen. Dieser Aufzug hält alle fern, wenn ich will“, grinst
sie nun verschmitzt. Mit mir aber scheint sie reden zu wollen. Sie setzt sich
auf die Bank und deutet auf den freien Platz neben sich. Nun lächle ich
auch und setze mich zu ihr. Schnell wird klar, dass sie, trotz dieser seltsa-
men Art sich Leute vom Leib zu halten, in ihrem Inneren sehr einsam ist.
Sie hat keine Freude an oberflächlichen Unterhaltungen, sucht kein Gerede
oder Tratsch. Was sie sucht, ist eine tiefe, verbindende Freundschaft. Eine
Freundschaft, bei der die Gemeinschaft im Herzen wohnt und Gewissheit
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stets um sie herum. So aber ist sie einsam.

„Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend. Die
Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!“
Psalm 25,16-17

Andere Zeit, anderer Ort. Ein Wald. Sonnenlicht funkelt in hellen Strahlen
durch das Blätterdach. Hier und da leuchten kleine Regenbögen im Licht
auf. Plötzlich stapft ein Mann durch das Gehölz. Er hält ein kleines Funkge-
rät in den Händen und spricht hinein. Dann lacht er. Auf einmal hält er inne,
zieht sein Handy heraus und macht ein Foto – eine kleine weiße Blume auf
einem Baumstumpf hat es ihm angetan. „… Ja, schicke ich dir dann nach-
her in der Videokonferenz ….“, sagt er, als er an mir vorbeigeht. Wir sind in
2020 – Corona-Lockdown. Eine Freundin und ich laufen mit selbstgenähten
bunten Mund-Nasen-Masken durch den Wald. Nach einer Weile treffen wir
ein älteres Pärchen, ebenfalls mit Funkgerät und Fotoapparat. Wir halten an
und fragen nach. Sie sind eine Wandergruppe, bekommen wir zu hören.
Alles Risikopatienten. Nahe heranzukommen aneinander trauen sie sich
nicht. Einer der Freunde kam dann auf die Idee mit den Funkgeräten und
den Fotos. Insgesamt sind sie 9 Leute. Nachher werden sie ihre Fotos in
der Videokonferenz vergleichen und noch einmal an die schöne Wanderung
denken.

„Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle
Dinge gemeinsam.“ Apostelgeschichte 2,44

Einsamkeit ist ein wichtiges Thema in dieser Zeit. Viele Menschen sind ge-
rade einsam. Wie es wohl Ihnen gerade geht, während Sie diese Zeilen
lesen?
Wir können uns ja nicht einfach treffen, kaum jemanden besuchen, alles
findet aus der Ferne oder mit Maske statt. Kein Händeschütteln, keine Nähe
und keine Veranstaltungen. Gemeinsamkeit ist gar nicht so einfach gerade.
Ich persönlich stelle fest, dass ich gerade viel lieber einkaufen gehe als
früher, draußen alle Menschen im Vorbeifahren oder –gehen bemerke und
mich viel öfter frage, was die Menschen in ihren Häusern wohl gerade tun.
Unsere Zeit verändert uns.
Auch wir können etwas verändern. Wir können kreativ werden, wie die
Gruppe mit ihren Funkgeräten. Wir können neue Wege gehen, wie die alte
Dame, die kurz nach unserem Treffen begann, aktiv nach neuen Freunden
zu suchen. Wir können etwas verändern.
Ob es nun das Treffen der Nachbarn vor dem gekippten Küchenfenster ist
oder die Gruppe, die gemeinsam Bilder malt – einer fängt an, der Nächste
bekommt es per Post und malt weiter usw. Ob es die Freunde sind, die im-
mer nur eine Kategorie Lebensmittel kaufen – einer Getränke, einer Brotbe-
lag und der Nächste Beilagen – und die dann vor ihrer Haustür aufteilen
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oder ob es die Schwestern sind, die jeden Abend um 12:12 Uhr miteinander
Videokonferenz halten: Wir können etwas verändern.

„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ Levitikus 19,18

Halten wir alle Sinne füreinander offen: Wir könnten einfach mal an der
Tür der einsamen Nachbarin klingeln und aus der Ferne kurz hallo sagen.
Wir könnten dem allein lebenden Freund Briefe schreiben oder eine lange
nicht mehr gesehene Verwandte mal wieder anrufen. Wir können mutig und
entschlossen gemeinsam ge-
gen die Einsamkeit vorgehen.
So sind wir gemeinsam ein-
sam und einsam gemeinsam.
Und wenn Sie Lust haben,
dann teilen Sie doch mit uns
Ihre kreative Idee! Ich freue
mich auf Ihre Nachricht.

Felizitas Böcher, Pfarrerin

  Gemeinde Rückschau

„umarmen muss man sich jetzt selbst!“ –
dies sagte unserer Redaktion ein Gemeindeglied zu den eigenen Erfahrun-
gen der Pandemiezeit.

Seit März 2020 ist nichts mehr wie es früher war. Der Kampf gegen ein Vi-
rus und seine Folgen hat vieles unmöglich gemacht und so manches verän-
dert. Auch unsere Kirchengemeinde blieb davon nicht verschont. Die Auf-
stellung über das, was ging und das, was nicht oder nur eingeschränkt ging,
wirft darauf ihren Blick.

Was ging nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt:
Ostergottesdienste 2020 – Osterfrühstück - Gottesdienste – Singen im Got-
tesdienst – Abendmahl im Gottesdienst – Thomasmesse – Taufen – Trau-
ungen – Beerdigungen – Altenheimgottesdienste – Krankenhausgottes-
dienste - Bibelstunden – Gemeindegebet - Hauskreise – Predigtvorberei-
tungskreis - Konfirmandenelternabende – Konfirmandenfreizeit - Besuche -
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Altenfahrt – Seniorenkreis – Seniorentanz - Eltern-Kind-Gruppen – Krabbel-
gruppe – Kids-Bibel-Frühstück - Jungschar – Jugendcafé – JEM – Lob-
preisabend - Hooge-Freizeit – Familienbrunch - Café Zwanglos - Frauen-
kreis – Frauenfrühstück – Männertreff - Asylfrauenkreis - Asylhelferkreis –
Chorproben – Konzerte – lebendiger Adventskalender – Mitarbeiterrüste –
Mitarbeiterdankesessen – Mitarbeiterausflug - Verabschiedungsfeiern –
Begrüßungsfeiern – persönliche Begegnungen im Pfarramt – Kapellennut-
zung.

                                ... und was doch ging – manchmal auch
                                nur für kurze Zeit!
                                Gottesdienste, Andachten, Einführungen,
                                Verabschiedungen, Taufen, Trauungen,
                                Beerdigungen, Konfirmationen, Jubelkon-
                                firmationen, Altenheimgottesdienste, Nacht
                                der Lichter, Taizé-Gebet, mit Abstand,
                                Sicherheitsteam und begrenzter Zahl, wie
                                auch Seniorentanz, Seniorenkreis, Dienst-
                                besprechungen, Kirchenvorstand, Os-
terspaziergang 2021, Orgelkonzert 30 um 3, Chorproben, Kleine Ensembles
und Solisten singen im Gottesdienst.

Als das dann auch nicht mehr ging, dann lernten wir es anders zu tun, eben
 „Online“ – was auch ganz gut sein kann!
Livestream für Gottesdienste und Andachten, Hauskreise, Gebetstreffen,
Taizé-Gebet, Kirchengemeinde-Newsletter, Chorproben, Konfirmandenun-
terricht, CVJM-Zeitfenster-Andacht, CVJM-Mittwochsandacht, Gemeinde-
briefsitzungen, Asylhelferkreis, Dienstbesprechungen, Kirchenvorstand,
Familiengottesdienstvorbereitung, TVO-Gottesdienst, Seelsorge per Telefon
oder Online oder vorm gekippten Fenster, Gespräche im Alltag (Super-
markt, Tankstelle, etc.)

Oder wir fanden wieder zurück zu Altbewährtem, damit wir einander schüt-
zen: Ostergruß und Andachten zum Ver-
teilen, Briefe an den Seniorenkreis, Gruß-
karten für Geburtstage, Aushänge und
Gedenk- bzw. Gebetskerzen in der Stadt-
kirche, Osteraktion mit Briefen zum Mit-
nehmen, Gespräche vom Gartenzaun aus
und das gute Telefongespräch, sich zu-
winken im Vorbeigehen oder von Straße
zu Fenster…

Was alles an Gutem können wir davon
auch nach der Rückkehr zur Normalität behalten und ausbauen? Finden wir
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wieder zurück zu dem, wie es früher war?
Eines hat uns diese Krisenzeit wieder neu bewusstgemacht: Gottes Liebe,
die Gemeinschaft seiner Gotteskinder und die Verkündigung des Evangeli-
ums lassen sich nicht aufhalten.
                                                  Norbert Pühler, Diakon

Osternacht
In der diesjährigen Osternacht haben wir besonders daran gedacht, dass
wir als Gemeinschaft im Leben und im Glauben unterwegs sind im Strom
der Zeit. Schiffchen mit Hoffnungsworten als Mutmacher in dieser Zeit sind
im Gottesdienst entstanden, die auch nach Ostern noch einige Zeit in der
Kirche zu sehen waren.

                                                Felizitas Böcher, Pfarrerin

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Ostergrüße an Büschen und Schnüren
Ungefähr 150 bunte Briefe mit Ostergrüßen der Kirchengemeinde an Er-
wachsene und Familien mit Kindern waren am Ostersonntag am See in der
Hinteren Höhe, im Stadtpark und in der Stadtkirche zum Mitnehmen aufge-
hängt bzw. versteckt.
„Schenken Sie die Osterfreude“ und „entdecken Sie den Glauben neu“, so
ermunterte im Brief an die Erwachsenen Dekan Wolfgang Oertel die Finder.
Im anderen Brief rief Pfarrer Florian Wilhelm Familien und ihre Kinder dazu
auf, mit ausgesäten Samen zu erleben, dass „das Korn, das in die Erde fällt,
nicht alleine bleibt, sondern viel Frucht bringt, wenn es erstirbt“.
Am schönen und sonnigen Ostersonntag waren viele Spaziergänger unter-
wegs und so flatterten am Abend dann nur noch einzelne Briefe an den
Büschen. Nahezu alle hatten einen Abnehmer gefunden. Wir wünschen den
Findern, dass die frohe Botschaft der Auferstehung Jesu ihre Herzen er-
reicht hat.
                                                              Uli Sommermann

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Osterspaziergang
Einen besonderen Ostergottesdienst hat sich dieses Jahr das Familien- und
Erwachsenengottesdienstteam einfallen lassen! Aufgrund der steigenden
Corona-Zahlen musste dieses Jahr eine Alternative gefunden werden, um
allen, die kommen wollten, gerecht zu werden. So entschloss sich das
Team, einen Osterspaziergang mit 4 Stationen am Ostersonntag durchzu-
führen. Bei strahlendem Sonnenschein durften sich die Familien, Paare und
auch Einzelpersonen auf den Weg von der Stadtkirche zur Friedhofskirche
und zu guter Letzt zum Gemeindehaus machen. An jeder dieser Stationen
                                                          ging es um die
                                                           Ostergeschich-
                                                          te    von    der
                                                          Kreuzigung zur
                                                             Auferstehung
                                                          bis zur Begeg-
                                                          nung Jesu und
                                                          der Jünger auf
                                                          dem Weg nach
                                                          Emmaus.
                                                          An jeder Station
                                                          gab    es     die
                                                          Fortsetzung der
                                                              Geschichte,
                                                          einige Fragen
                                                          zum      Thema
                                                          und ein Mit-
                                                            machangebot,
                                                                  natürlich
coronakonform.
Zum Mitnehmen gab es neben den Stationszetteln mit dem Bibeltext und
einigen Fragen für jeden persönlich einen Blumentopf mit Kreuz und Sa-
men. So können
Groß und Klein sich
sicherlich noch eini-
ge Zeit an den be-
sonderen "Spazier-
gang" erinnern und
den Blumen beim
Wachsen zuschauen
– und sich beim Be-
obachten daran erin-
nern, dass auch un-
ser Glaube Zeit zum
Wachsen braucht!
                                    8
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Für alle war es ein schöner Familien-Gottesdienst-Spaziergang und wir
freuen uns schon auf unseren nächsten Familiengottesdienst mit Ihnen/
                                                   Euch zusammen in
                                                   der      Stadtkirche
                                                   oder irgendwo in
                                                   und um Münch-
                                                   berg!
                                                   Vielleicht sehen wir
                                                   uns das nächste
                                                   Mal!
                                                       Cornelia Raithel

  Gemeinde aktuell

Wie man in Durrington mit der Pandemie umgeht
Covid 19 hat unser Leben voller Aktivitäten über Nacht zum Stillstand ge-
bracht: vom 18. März 2020 an befanden wir uns für 14 Wochen im 1. Lock-
down in Hausarrest. Um diese Situation zu ertragen, nannten wir sie einfach
um in einen „self-catering holiday“ und machten uns auf zu virtuellen Reisen
in die Umgebung. Schon bald
gab es Lockdown 2 und Lock-
down 3 und dazu winterliche
Temperaturen, die unsere Bewe-
gungsfreiheit weiter einschränk-
ten. Deshalb beschlossen wir,
unseren Radius zu vergrößern
und uns auf Fernreisen zu bege-
ben. Virtuell flogen wir natürlich
immer 1. Klasse in ein Land, in
dem wir noch nie zuvor waren
und das wir in unserem Alter
auch nicht mehr erreichen könn-
ten. Real war die Versorgung mit einem Mittagsimbiss im Flugzeug durch
den Steward (der erstaunlich viel Ähnlichkeit mit Norman hatte), während es
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zum Dinner immer landestypisches Essen zum Mitnehmen gab.

Jeden Monat suchten wir uns ein neues Ziel und machten beeindruckende
Erfahrungen, fast wie bei einer tatsächlichen Reise. Wir flogen nach Bang-
kok, wo unser Neffe sich niedergelassen hat. In Mexico City staunten wir,
dass diese Stadt mehr Kunstgalerien und Museen besitzt als irgendeine
andere Hauptstadt. In Peru riskierten wir einen Hubschrauberflug hinauf
zum Machu Picchu und bewunderten die Kultur der Inka. Zurück in Europa
ging es nach Narvik in Norwe-
gen, wo uns das spektakuläre
Nordlicht verzauberte. In Aust-
ralien gingen wir auf die Jagd
und in Kanada kamen uns die
Bären ganz nahe.
Eine Reise führte uns nach
Qingdao in China, das ich vor
langer Zeit schon bei einer Ge-
schäftsreise      kennengelernt
hatte. Ich hatte Jackie so viel
von dieser Stadt erzählt, dass
ich mit ihr zusammen gerne die gleichen Wege gehen wollte. Doch wie ha-
be ich gestaunt über die moderne Hi-Tech-Stadt mit fünfspurigen Fahrbah-
nen, riesigen Wolkenkratzern und vielen
geschäftigen Menschen im einstmals
verträumten historischen Stadtzentrum.
Etwas enttäuscht flogen wir wieder nach
Hause. Übrigens: bekannt ist Qingdao
für sein Bier, das auf die deutsche Ko-
lonialzeit (1898 bis 1914) zurückgeht.
Spuren deutscher Architektur findet man
heute noch an der St. Michaels Kathed-
rale.

Bei jedem unserer Reiseziele probierten
wir leckere landestypische Gerichte aus,
die Zutaten dazu lieferte uns der örtliche
Supermarkt. Einige dieser Rezepte ha-
ben den Weg in Jackies „Family Favou-
rites“ gefunden.

Falls Sie nun auch das Fernweh gepackt hat und Sie sich auf die Reise
machen, wäre es schön, wenn wir unsere Erfahrungen teilen könnten.
Denn: jedes noch so große Problem schafft auch neue Möglichkeiten. Und:
wir werden auch nach der Pandemie unsere Fernreisen aufrechterhalten.

                                      10
Herzliche Grüße von Norman (89) und Jackie (86) Horsley, Durrington, UK
April 2021
                                  (Übersetzung: Margitta Sommermann)

Münchberg ist bunt
Trotz der Einschränkungen durch Corona geht die Arbeit des Asylhelferkrei-
ses weiter, Korrespondenz und Beistand bei Behörden u.a., Unterstützung
bei der Impfanmeldung und Nachhilfe sind noch immer wichtig. Gerade in
dieser Zeit, in der schon alle belastet sind, brauchen unsere Neubürger
auch weiterhin Begleitung und Unterstützung, ebenso das Wissen, will-
kommen und beachtet zu sein. Der Asylhelferkreis kann sich nun monatlich
online treffen und die Online-Angebote der Diakonie Hochfranken sind
ebenfalls sehr hilfreich.
Erfreulich ist auch der Einsatz des Rettungsschiffes Sea Watch 4 (Uni-
ted4Rescue - Gemeinsam Retten e.V.), das in seinem ersten Einsatz nach
der fadenscheinigen Festsetzung und anschließender Reparatur 455 Men-
schen aus Seenot retten konnte. Das Schiff durfte die geretteten Menschen
Anfang Mai in Sizilien an Land gehen lassen.
„Die Besatzung hatte die Flüchtlinge bei sechs Rettungseinsätzen innerhalb
von drei Tagen vor der libyschen Küste an Bord genommen. Bei starkem
Wind und Wellengang harrte ein Teil der Menschen an Deck des Schiffes
aus. In den vergangenen Tagen dokumentierte die Besatzung nach eigenen
Angaben, wie Mitarbeiter der libyschen Küstenwache auf See auf Bootsmig-
ranten einschlugen, um sie mit ihrem Schlauchboot zur Rückkehr zu zwin-
gen. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) forderte die interna-
tionale Gemeinschaft vor dem Hintergrund der zahlreichen Todesopfer bei
Bootsunglücken und der Gewalt der libyschen Behörden gegenüber Migran-
ten dringend zu radikalen Veränderungen in der Flüchtlingspolitik auf.“
(Quelle: epd/GB 03.05.2021)

Wohnraum für Menschen mit Migrationshintergrund
ist auf dem hiesigen Wohnungsmarkt leider immer schwerer zu finden! Die
Gründe hierfür sind vielfältig. So wirken sich etwa fehlende Sprachkenntnis-
se, hohe Mietpreise, geringe Einkommensverhältnisse, sozialer Status oder
auch Vorbehalte seitens der Vermieter*innen gegenüber fremden Kulturen
und Lebensgewohnheiten hinderlich auf die Wohnungssuche aus.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die Evang.-Luth. Landeskir-
che in Bayern zusammen mit der Diakonie Bayern das Projekt „Wohnraum
für Alle – Integration braucht ein Zuhause“ ins Leben gerufen (mehr dazu:
https://www.wofa-projekt.de/).
                                     11
Seit März 2020 ist das Projekt auch am Standort Hof vertreten, um Men-
schen mit Flucht- und Migrationshintergrund bei der Wohnungssuche in
Stadt und Landkreis Hof zu unterstützen.
Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Wohnungssuchenden selbst, die in
Bezug auf die Themen Wohnungssuche, Bewerbungs- und Mietbedingun-
gen, Rechte, Pflichten und Aufgaben von Mieter*innen umfassend beraten
und geschult werden. Zudem steht das Projekt bei Vermieterkontakten, der
Kommunikation mit Behörden sowie den ersten Schritten im Mietverhältnis
helfend zur Seite.
Aber nicht nur Mietinteressent*innen, auch potentielle Vermieter*innen,
die freien Wohnraum zur Verfügung stellen wollen und können, finden in
dem Projekt - vor und nach Abschluss des Mietvertrages - einen festen An-
sprechpartner bei sowohl mietbezogenen als auch kulturellen Fragen.
Und nicht zuletzt freut sich das Projekt auch immer über das Engagement
freiwilliger Helfer*innen, welche Lust und Zeit einbringen möchten, um
Wohnungssuchende im Bewerbungsprozess, beim Umzug oder Einleben im
neuen Zuhause zu begleiten. Das Projekt steht den Unterstützer*innen da-
bei selbstverständlich mit professioneller Beratung und Begleitung zur Seite!
Wenn Sie nun neugierig geworden sind, weiterführende Fragen zur Projekt-
arbeit haben oder aktiv daran mitwirken möchten, die Chancengleichheit
                                                     von Menschen mit Mig-
                                                     rationshintergrund auf
                                                     dem örtlichen Woh-
                                                     nungsmarkt zu fördern,
                                                     wenden Sie sich bitte
                                                     unter den folgenden
                                                     Kontaktdaten direkt an
                                                     das WoFA-Büro in Hof:
Diakonie Hochfranken Erwachsenenhilfe gGmbH
Frau Carolin Weikert, Orleansstr. 10 in 95028 Hof.
Telefon: 09281 - 549 194 3
Mobil: 0151 - 152 89 482
Email: carolin.weikert@diakonie-hochfranken.de

                                                     Norbert Pühler, Diakon

                                     12
Neuigkeiten von der Orgel
Spendenstand:
Der Spendenstand für die neue Orgel beträgt aktuell
rund 147.800 € (Kirchengemeinde und Orgelbauverein
zusammen).

Auf dem Weg zur neuen Orgel sind wir wieder einen
Schritt weitergekommen! Die Ausschreibung durch das
staatliche Bauamt in Bayreuth ist erfolgt. Nun können die
verschiedenen Orgelbaufirmen ihre Kostenvoranschläge
erstellen und einreichen.
                                      Friederike Herrbach

Konfirmation
Wir feiern Konfirmation! Voraussichtlich werden wir dieses Fest am 25. Juli
feiern. Die genauen Abläufe samt einer Einschätzung, wie viele Angehörige
jeweils mitkommen können, können wir leider jetzt noch nicht festlegen.
Möglicherweise gibt es wieder drei Gottesdienste wie im vergangenen Sep-
tember.
Die Namen unserer Konfis sind bereits im Gemeindebrief Februar/März
abgedruckt und werden dann noch in der Tageszeitung veröffentlicht.
Wir freuen uns mit unseren Konfis und mit Ihnen, liebe Gemeinde, auf die-
sen Tag!
                                  Pfr. Christian Höllerer für das Konfi-Team

Ein Blick hinter die Livestream-Kulissen in unserer Stadtkirche
„Die Not macht erfinderisch“ – Ein Sprichwort, das viele Projekte rückwir-
kend beschreibt. Auch die Livestreams aus unserer Münchberger Stadtkir-
che sind so entstanden. Als ersten Versuch nutzen wir eine kleine Kamera
vorne im Altarraum und haben so im letzten Sommer die ersten Livestreams
gemacht – daraus wuchs dann schnell ein großes Projekt.
Nach ersten Planungen und Unterstützung von Volker Roßner aus der Kir-
chengemeinde Selbitz haben wir seit Herbst letzten Jahres eine umfangrei-
che Streaming-Technik in der Stadtkirche verbaut und zum Leben erweckt.
Durch unsere moderne Stadtkirche war technisch schon vieles vorbereitet
und wir konnten die Technik leicht erweitern.
Vielleicht haben Sie schon einmal in einen Livestream am Sonntagmorgen
reingeklickt. Mit zwei Kameraperspektiven und Einblendmöglichkeiten kann
nun professionell ein Gottesdienst gestreamt werden. Auf der (noch) leeren

                                    13
Orgelempore entstand die „Schaltzentrale“ für die Livestreams. Anhand
eines kleinen Videomischpultes lassen sich die beiden Kameras, die sich
unten im Kirchenraum befinden, leicht steuern. Durch sogenannte PTZ-
Kameras sind wir aber auch hier nicht auf zwei Perspektiven festgelegt.
PTZ, das heißt „Pan-Tilt-Zoom“ und ermöglicht die Ausrichtung der Kame-
ras in alle Richtungen inkl. Zoom. Dadurch haben wir die Möglichkeit immer
den richtigen Bildausschnitt zu wählen und schaffen damit Abwechslung zu
immer gleichen Perspektiven.
Die Technik ist natürlich schön und gut, aber ohne ein engagiertes Team
würden die Bildschirme trotzdem schwarz bleiben. Die federführende Um-
setzung und den Einbau übernahmen Kilian Eul und Philipp Steuber, aber
das Team darf gerne wachsen. Durch die neue Technik sind die Vorberei-
tungszeiten sehr gesunken. Es muss nicht erst etwas aufgebaut und verka-
belt werden – das Team kommt etwa 20 Minuten vor dem Gottesdienst, es
wird alles eingeschaltet und schon kann es losgehen.
                                                                Auch     die
                                                                  Aufrufzah-
                                                                len der Got-
                                                                  tesdienste
                                                                   sprechen
                                                                für sich. In
                                                                der Regel
                                                                sind     die
                                                                     Gottes-
                                                                     dienste
                                                                dann in der
                                                                   kommen-
                                                                den Woche
immer noch verfügbar und können später angeschaut werden. Momentan
schauen immer ca. 40 bis 50 Zuschauer live am Sonntagmorgen zu, wobei
wir natürlich nicht wissen, wie viele Personen sich hinter einem Zuschauer
verbergen, wenn beispielsweise eine ganze Familie zuhause den Li-
vestream schaut.
Aufgrund unseres kleinen Teams können wir nicht immer gewährleisten,
dass es jeden Sonntag einen Livestream geben wird, aber schauen Sie
doch einfach mal auf der Website der Kirchengemeinde (www.muenchberg-
evangelisch.de) vorbei, dort finden Sie auch auf der Startseite direkt den
Link zu YouTube.
Sie möchten sich die Technik einmal anschauen und vielleicht unser Team
verstärken? Überhaupt kein Problem! Melden Sie sich am besten direkt bei
Philipp Steuber (philipp.steuber@elkb.de).

                                                            Philipp Steuber

                                    14
Lass die Berge Frieden bringen für das Volk und die Hügel Gerechtigkeit.
Psalm 72,3

Berggottesdienste im Fichtelgebirge und im
Steinwald 2021
Willkommen zu unseren Berggottesdiensten!
Alle sind willkommen: die in unserer schönen
Gegend wohnen, genauso wie Urlaubsgäste. Ich
lade Sie herzlich ein – zusammen mit den elf
Kirchengemeinden, die diese elf Gottesdienste
auf elf Bergen veranstalten.
Auf Bergen und Hügeln kann man Frieden fin-
den: Ich kenne viele, die in der Weite und Frei-
heit der Schöpfung einen starken Frieden
empfinden.
Und mehr noch: Manche bekommen dort eine
Ahnung von einem Frieden, der noch viel weiter
reicht: Wo Gott regiert, ist Friede. Wo Gott wirkt,
ist Gerechtigkeit.
Berggottesdienste sind eine Gelegenheit, in
Gottes Frieden einzutauchen, sich vom Frieden
anstecken zu lassen – und diesen Frieden aus-
zustrahlen und weiterzutragen, wenn man vom Berg wieder heruntersteigt.
Suchen Sie den Frieden Gottes. Feiern Sie mit uns Gottesdienst auf dem
Berg. Sie sind herzlich willkommen!
Ihre Dr. Dorothea Greiner
Regionalbischöfin des Kirchenkreises Bayreuth         Weitere Informationen
                                                      finden Sie unter http://
Die ersten vier Gipfelgottesdienste finden statt:
                                                      www.dekanat-weiden-
Sonntag, 20.06., 10.00 Uhr, Rudolphstein
                                                      evangelisch.de und auf
Sonntag, 27.06., 11.00 Uhr, Hainberg/Háj,
                                                      unserem Berggottes-
Asch/Aš
                                                      dienstflyer, der ab Mai
Sonntag, 04.07., 09.30 Uhr, Epprechtstein
                                                      an vielen Orten aus-
Sonntag, 18.07., 11.00 Uhr, Kösseine
                                                      liegt.
Achtung: Aufgrund der Pandemielage achten Sie bitte auf die Hinwei-
se in der Presse!

                                      15
Markgrafenkirchen 2021 entdecken:
Unsere Kirchengemeinde ist dabei!

Flyer & Reiseführer | Wander- & Radtouren | Vorträge & Konzert
Urlaub vor Ort anders gestalten?
Die Heimat auf schönen Wander-, Rad- und Pilgerwegen entlang überra-
schender Markgrafenkirchen wie der unsrigen neu entdecken?
Jetzt gut begleitet möglich…
… mit dem neuen Flyer und Kurzübersicht über knapp 60 Gotteshäuser.
… mit einem 170seitigen Reiseführer, der die einzelnen Kirchen ausführli-
cher vorstellt.
… mit monatlichen Samstags-Radtouren mit Dekan i.R. Hans Peetz.
… einfach online unter www.markgrafenkirchen.de.
Und wer mehr zu den Hintergründen wissen mag:
Von Do., 24. bis Sa., 26. Juni 2021 findet ein Symposium online und kos-
tenfrei statt. Unterschiedlichste Aspekte zu Markgrafenkirchen kommen
dabei online und in zwei Live-Veranstaltungen in Bayreuth zu Sprache.
Alle Infos, Veranstaltungsprogramm und Materialbestellung auf der Website
www.markgrafenkirchen.de        oder   im    LEADER-Büro        bei   U-
te.Steininger@elkb.de oder unter 0921/75 74 821.

                                   16
Taizé gibt’s online
Seit einiger Zeit konnten keine Gottesdienste in der Stadtkirche gefeiert
werden. Auch das Taizé-Gebet war betroffen. Konnten wir uns am Anfang
der Pandemie noch „live“ mit den nötigen Vorsichtsmaßnahmen treffen, so
ging das im Neuen Jahr nicht mehr. Deshalb gab es seit dem Herbst – und
gibt es auch noch im Mai und Juni – das Taizé-Gebet digital. Monatlich, wie
gewohnt. In kürzerer Form, aber nach wie vor mit Texten zum Nachdenken,
Musik zum Mitsingen, Gebet und Segen.
Sie finden das aktuelle Taizé-Gebet und die Gebete aus den Vormonaten
auf    der   Startseite  unserer    Gemeindehomepage     (muenchberg-
evangelisch.de).
                                                Natürlich ist es viel schö-
                                                ner, miteinander „in Prä-
                                                senz“ zu feiern. Voraus-
                                                sichtlich findet am Sonn-
                                                tag, 06. Juni, wieder ein
                                                erstes „richtiges“ Taizé-
                                                Gebet in der Stadtkirche
                                                statt. Aber auch dieses
                                                Taizé-Gebet – und die
                                                folgenden - finden Sie
                                                wieder auf der Gemein-
                                                dehomepage.
                                                           Gerhard Ströhla

                                    17
Kirchenmusik

Ein Jahr (fast) kein Bachchor mehr!!
Es ist einfach fürchterlich: Seit über einem Jahr gibt es keine Probe mehr für
den Bachchor. Wie so vieles wurde auch das durch Corona gekippt.
Seit etwa 5 Jahren singe ich im Bachchor. In dieser Zeit sind mir die Pro-
ben, die Stücke und nicht zuletzt die Menschen in dem Probenraum ans
Herz gewachsen. Es ist für mich ein wahnsinnig tolles Gefühl, die doch an-
spruchsvollen Stücke zu proben. Immer wieder werden Passagen wieder-
holt – und plötzlich spüre ich: Ja, jetzt können wir es, jetzt passt alles. Und
dann erst das Konzert!
Wenn das Orchester mich mit seinen Klängen mitnimmt und in eine andere
Welt entführt, wenn ich alles um mich herum vergesse und nur noch die
Musik spüre. Dieses Gefühl, dieser „flow“, trägt mich noch lange Zeit da-
nach durch meinen Alltag.
Alles das vermisse ich. Corona trifft mich nicht finanziell, aber seelisch mer-
ke ich, dass ich gefordert bin. Online-Chorproben oder Seminare helfen
zwar etwas, können aber kein echter Ersatz sein.
Ich freue mich auf die nächste Probe und auf die übernächste und auf alle
weiteren Proben und auf das nächste Konzert.
Hoffentlich bald wieder.
                                                   Inge Schmidt, Kirchenlamitz

Statements zum Thema „Neue Orgel in der Stadtkirche“ und „Orgel“
im Allgemeinen 1.Folge
In jedem Gemeindebrief bringen wir ein Statement zu obigem Thema in der
Reihenfolge des Eingangs. Die Folge beginnt mit unserer Regionalbischö-
fin, die auch gemeinsam mit Landrat Dr. Bär und Bürgermeister Zuber die
Schirmherrschaft übernommen hat.
Möchten auch Sie ein kurzes Statement abgeben mithelfend und Mut ma-
chend für unsere neue Orgel, so senden Sie es bitte an
 juergen.kerz@googlemail.com

„Der Innenraum der Münchberger Kirche ist durch die Sanierung wunder-
schön geworden in seinen Farben. Nun sollen Klangfarben hinzukommen.
Die Investition für ein neues Instrument lohnt, denn die Orgel ist und bleibt
in Kirchen das Instrument schlechthin: Sie leitet den Gemeindegesang. Sie
ist wandlungs- und zukunftsfähig und daher immer zeitgemäß. Sie ist die
Königin der Instrumente, die für den König der Könige erklingt.“
                                                        Dr. Dorothea Greiner
                              Regionalbischöfin des Kirchenkreises Bayreuth
                                     18
19
20
Gottesdienste           Juni - Juli 2021

Sonntag, 6. Juni – 1. Sonntag nach Trinitatis
Stadtkirche            9.30 Uhr    Gottesdienst
Stadtkirche           19.30 Uhr    Taizé-Gebet

Sonntag, 13. Juni - 2. Sonntag nach Trinitatis
Stadtkirche            9.30 Uhr    Gottesdienst

Sonntag, 20. Juni – 3. Sonntag nach Trinitatis
Stadtkirche            9.30 Uhr    Gottesdienst
Stadtkirche           11.00 Uhr    Festgottesdienst zur Goldenen Konfirmation

Sonntag, 27. Juni – 4. Sonntag nach Trinitatis
Stadtkirche            9.30 Uhr    Gottesdienst
Stadtkirche           11.00 Uhr    Festgottesdienst zur Diamantenen-,
                                   Eisernen-, Gnaden-, Ehrenkonfirmation

Sonntag, 4. Juli – 5. Sonntag nach Trinitatis
Stadtkirche            9.30 Uhr    Gottesdienst
Stadtkirche           19.30 Uhr    Taizé-Gebet

Sonntag, 11. Juli – 6. Sonntag nach Trinitatis
Stadtkirche            9.30 Uhr    Gottesdienst

Sonntag, 18. Juli – 7. Sonntag nach Trinitatis
Stadtkirche          9.30 Uhr      Gottesdienst

Sonntag, 25. Juli – 8. Sonntag nach Trinitatis
Stadtkirche            9.30 Uhr    Gottesdienst
Stadtkirche           Noch offen   Festgottesdienste zur Konfirmation

Sonntag, 1. August – 9. Sonntag nach Trinitatis
Stadtkirche          9.30 Uhr      Gottesdienst

 Außerdem: jeden 1. Freitag im Monat um 16.00 Uhr kath. Gottesdienst.
 An allen anderen Wochenenden:
 Samstag um 19.00 Uhr evang. Gottesdienst im Klinikum Münchberg
 (ohne Publikum, es erfolgt Videoübertragung in die Zimmer)

                                      21
Meine Bibelstelle

Christus spricht: „Ich bin das Licht
der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird
nicht wandeln in der Finsternis, son-
dern wird das Licht des Lebens ha-
ben.“                (Johannes 8,12)

Dieser Satz begleitet mich schon viele
Jahre. Im damaligen Präparanden- und
Konfirmandenunterricht sollten wir uns
für unsere Konfirmation eine passende
Bibelstelle aussuchen. Als Jugendlicher
war das für uns keine so leichte Aufga-
be und man war zunächst etwas unsi-
cher, nach welchen Kriterien man vorgehen sollte. Unsere damalige Pfarre-
rin Helga Körtge sagte daraufhin zu uns: „Lasst euch von eurem Gefühl
leiten, welche Stelle aus der Bibel zu euch passt, ihr werdet das spüren.
Aber bedenkt auch, dass euch euer Konfirmationsspruch ein Leben lang
begleiten wird.“ Und so ist es auch bis heute geblieben. Sowohl in meiner
beruflichen Zeit als Lehrer und Bürgermeister als auch im Privaten gibt ei-
nem diese Passage aus dem Johannes-Evangelium immer wieder Kraft in
schwierigen oder ausweglos scheinenden Situationen, in Momenten der
Unsicherheit oder der Trauer. Aber auch in schönen Momenten weiß man,
dass Gott bei einem ist, uns auf die richtige Bahn gelenkt oder der Lösung
ein Stück nähergebracht hat. Im letzten Jahr durfte ich – wenn auch leider
unter Corona-Bedingungen – meine Silberne Konfirmation in der Stadtkir-
che feiern. Als unsere Konfirmationssprüche verlesen wurden, erinnerte ich
mich an das Aussuchen des Spruches vor über 25 Jahren und war mir si-
cher, dass ich damals die richtige Stelle aus der Bibel für mich ausgewählt
hatte und diese mir auch weiterhin Halt und Kraft schenken wird.
                                                           Christian Zuber

                                    22
Gruppen, Kreise und Veranstaltungen

  Bitte beachten Sie, in der Pandemiezeit können Veranstal-
    tungen entfallen, falls die Inzidenzwerte zu hoch sind.

CVJM Münchberg
Aktuelle Informationen und aktuelles Programm sind auf der Homepage zu
finden

Kontakt: Sabine Schafstadler (siehe Adressverzeichnis)
Weitere Infos: cvjm-muenchberg.de

Evangelische Jugend im Dekanat Münchberg
Vorerst keine Termine
Kontakt: Dekanatsjugendreferent Diakon Norbert Pühler
Weitere Infos: www.ejw-muenchberg.de

Kirchenmusik
Kinderchor                          ruht wegen der Pandemie
Für Kinder der 1.-6. Klasse
Chor der Stadtkirche                Proben per Video

Gospelchor                          Proben per Video

Bachchor                            Proben per Video

Unterricht in:                      Nach Vereinbarung (online)
           Klavier, Orgel, Gesang   Chorleitung, Blockflöte, Musiktheorie

Kontakt: Dekanatskantor Jürgen Kerz (siehe Adressverzeichnis)
Weitere Infos: musica-allegro.de

Musikalische Früherziehung          ruht wegen der Pandemie
Für Kinder von 4-6 Jahren

Unterricht                          Nach Vereinbarung (online)

Kontakt: Michaela Kerz (09251 / 969 406)

                                      23
Münchberger Bachchor e.V.
 Verein zur Finanzierung und Förderung
 der Konzerte und der Kirchenmusik
 Spendenkonto: DE52 7805 0000 0190 1074 33
 (Sparkasse Hochfranken)

 Kontakt: Isabelle Gruber, 1. Vorsitzende (09252 / 359 753)
          Dekanatskantor Jürgen Kerz (siehe Adressverzeichnis)

Orgelbauverein Dekanatskirche Peter und Paul e.V.
 Spendenkonto: DE49 7805 0000 0222 4413 70 (Sparkasse Hochfranken)

 Kontakt: Ernst R. Werdin, 1. Vorsitzender (09251 / 436 971)
          Friederike Herrbach, 2. Vorsitzende (09251 / 854 23)
          Kulmbacher Str. 137, 95213 Münchberg
          mail@orgelbauverein.net
          Dekanatskantor Jürgen Kerz (siehe Adressverzeichnis)

Frauen und Männer                              Unter Vorbehalt!
 Frauenkreis          16. Juni um 20.00 Uhr im Gemeindehaus
                      21. Juli Wanderung
 Kontakt: Amanda Spiegelhauer (09251 / 22 02)

 Frauenfrühstück      Kein Termin

 Männertreff          Kein Termin
 Kontakt: NN

Eltern-Kind-Arbeit
 Eltern-Kind-Gruppe                       Muss leider vorerst pausieren
 Kontakt: NN

Konzerte und Veranstaltungen
 Konzerte       kein Termin
 Kontakt: Dekanatskantor Jürgen Kerz (siehe Adressverzeichnis)
 Weitere Infos: musica-allegro.de

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Evangelisches Bildungswerk                   Unter Vorbehalt!

 Bausteine für eine bessere Welt?
 Die Freimauer-Logen von Bayreuth, Hof und Kulmbach
 Termin:                          Mittwoch, 16. Juni 2021
 Zeit:                            20.00 Uhr
 Ort:                             Evang. Gemeindehaus Münchberg
 Eintritt:                        5,-€

 Steinbruch-Wanderweg und Burgruine Epprechtstein:
 Den Steinen auf der Spur
 Führung:                         Geopark Ranger Christine Roth und
                                  Rudolf Gesell
 Termin:                          Samstag, 10. Juli 2021
 Zeit:                            14.00 Uhr (Dauer der Wanderung circa 3
                                  Stunden)
 Treffpunkt:                      Parkplatz Granit-Labyrinth, Vorderes
                                  Buchhaus, 95158 Kirchenlamitz
 Teilnahmegebühr:                 10,- € (incl. Führung)
 Anmeldeschluss:                  07. Juli 2021

 Beruf. Klassiker. Beethoven oder Die Romantik der Aufklärung
 Referent:                        Michael Thumser
 Termin:                          Mittwoch, 14. Juli 2021
 Zeit:                            20.00 Uhr
 Ort:                             Evang. Gemeindehaus Münchberg
 Eintritt:                        5,-€

 Kunst trifft auf Geschichte: Die Kleinode Traindorf und Mannsflur
 Führung:                         Margret und Wolfgang Schoberth
 Termin:                          Samstag, 31. Juli 2021
 Zeit und Treffpunkt:             14.00 Uhr, Kirche in Traindorf
 Rückkehr:                        ca. 20.00 Uhr
 Teilnahmegebühr:                 5.-€
 Anmeldeschluss:                  28. Juli 2021, Kontakt siehe unten
 :

 Kontakt: ebw.muenchberg@elkb.de und 09251 / 430 96 26

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Arbeit für und mit Geflüchteten                  Unter Vorbehalt!
 Helferkreis Asyl                       05. Juli
                                        um 19.30 Uhr im Gemeindehaus
                                        oder Onlinekonferenz

 Kontakt: Diakon Norbert Pühler (siehe Adressverzeichnis)

Gebets- und Bibeltreffen
 Gebete für die Gemeinde             Muss leider vorerst pausieren

 Männerbibelstunde CVJM              Muss leider vorerst pausieren
 Jeweils in der Kapelle am
 Kreuzberg
 Kontakt: Lothar Böhm (09251 / 36 18)

 Bibelstunde der Landeskirchlichen   Muss leider vorerst pausieren
 Gemeinschaft
 Jeweils in der Kapelle am
 Kreuzberg
 Kontakt: Prediger Benjamin Hopp (09252 / 59 42)

 Hauskreise                          Termine über das Pfarramt

 Hauskreise für Jugendliche und      Termine über den CVJM
 junge Erwachsene
 Kontakt: CVJM Münchberg (09251 / 68 60)

Besuchsdienste
 Krankenhausbesuchsdienst                   Augenblicklich müssen wir leider
                                            auf Besuche verzichten
 Kontakt: Pfarrerin Sahlmann (09256 / 961 14)

 Geburtstagsbesuchsdienst                   Augenblicklich müssen wir leider
                                            auf Besuche verzichten
 Kontakt: Pfrin. Felizitas Böcher (siehe Adressverzeichnis)

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Kirchenvorstand                                Unter Vorbehalt!
 KV-Sitzung               17. Juni | 22. Juli
                          jeweils um 19.30 Uhr im Gemeindehaus

Seniorenarbeit                                 Unter Vorbehalt!
 Seniorenkreis              21. Juni | 05. Juli | 19. Juli
 (Wort und Werk)            um 14.30 Uhr im Gemeindehaus

 Kontakt: Diakon Norbert Pühler (s. Adressverzeichnis) | Erika Müller
                                                         (09251 / 67 47)

 Seniorentanz                        08. Juni | 22. Juni
                                     06. Juli | 20. Juli
                                     jeweils um 17.00 Uhr im Gemeindehaus

 Kontakt: Ingrid Böhm (09251/3618)

 Altenfahrt                 Muss leider vorerst pausieren
 Kontakt: Lothar Böhm (09251/3618)

Thomasmesse
 Thomasmesse              kein Termin

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Verein für Gemeindediakonie e.V., Münchberg
 Verein für Gemeindediakonie e.V.             Kirchplatz 2
 Kontakt: 2. Vorsitzende Margitta Sommermann (09251 / 34 32)

 Münchberger Tisch                            Geöffnet am Samstag
                                              von 13.30-16.00 Uhr
 Ausgabestelle Unterer Graben 5               Berechtigung erteilt KASA (siehe
 Kontakt: 0170 - 675 936 3                    Beratung und Hilfe)

 Evangelische Kinder- u. Jugendhilfe          Dr.-Martin-Luther-Str. 2

 Kinderheim – Kinderhort – Jugendsozialarbeit an Schulen JaS
 Kontakt: Einrichtungsleitung Friedemann Hopp (09251 / 437 27 90-0)
 www.jugendhilfe-muenchberg.de / info@jugendhilfe-muenchberg.de

Kindertagesstätten
 Kindergarten und Kinderkrippe         Humboldtstr. 34
 Kontakt: Birgit Endreß
          09251 / 802 20 und kita.humboldt.muenchberg@elkb.de

 Kindergarten und Kinderkrippe         Ganghoferstr. 2
 Kontakt: Hannelore Stäudel
          09251 / 66 55 und kita.montessori.muenchberg@elkb.de

 Kindergarten und Kinderkrippe         Haus des Kindes, Richard-Wagner-Str.
                                       24-26
 Kontakt: Sabine Seiferth
          09251 / 430 97 10 und kita.hausdeskindes.muenchberg@elkb.de

 Kinderhort                            Haus des Kindes, Richard-Wagner-Str.
                                       24.-26
 Kontakt: Sylvia Frank-Meister
          09251/430 97 12 und hort.hausdeskindes.muenchberg@elkb.de

 Kinderhort Wilder Haufen              Dr.-Martin-Luther-Str. 2
 Kontakt: Karsten Kordina
          09251 / 850 091 und hort@jugendhilfe-muenchberg.de

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Beratung und Hilfe
 Bezirksstelle des Diakonischen Werkes Bayern / Diakonie Hochfranken, Hof
 Kirchl. Allgemeine Sozialarbeit (KASA)     Dienstag + Donnerstag, 8.30-
 Kontakt: 09251 / 436 938                   12.30 und nach Vereinbarung

 Diakonie Hochfranken Erwachsenenhilfe gGmbH, Hof
 Sozialpsychiatrischer Dienst (SpDi)        Mittwoch, 9.00 - 13.00 Uhr
 Kontakt: 09251 / 850 131                   und nach Vereinbarung

 Servicestelle für Arbeitsfragen            Donnerstag, 8.00 - 12.00 Uhr
 Kontakt: 09251 / 16 06
 Schuldner- und Insolvenzberatung           Donnerstag, 8.30 - 12.30 Uhr und
 Kontakt: 09251 / 430 97 58                            13.00 - 16.00 Uhr

 Diakonie Hochfranken Jugendhilfe gGmbH, Hof
 Erziehungs-, Familien- u. Jugend-          Dienstag nach Vereinbarung
 beratung
 Schwangerschafts(konflikt)beratung         Freitag nach Vereinbarung

 Suchtberatung und Therapie                 Freitag nach Vereinbarung

 Fachstelle für Glücksspielsucht            Nach Vereinbarung

 Kontakt: 09281 / 160 710 200

 Diakonie Hochfranken Altenhilfe gGmbH, Hof
 Zentrale Diakoniestation Münchberg         Ambulanter Pflegedienst
 Kontakt: 09251 / 440-144
 Betreutes Wohnen                           Luitpoldstr. 25
 Kontakt: B. Dupke (09251 / 440-101)

 Caritasverband für Stadt und Landkreis Hof e.V, Hof
 Gesprächsgruppe pflegende Angehörige       Kirchenstiftung Hlg. Familie, Kul-
 Kontakt: J. Rauh 09281 / 140 17 16         mbacherstr. 72

 Blaues Kreuz Hof e.V., Münchberg
                                            Mittwoch, 19.30 - 21.00 Uhr
 Begegnungsgruppe Münchberg                 Lutherschule, Kirchplatz 7
 Kontakt: 09251 / 850 51 11

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Notrufnummern
Telefonseelsorge                          0800 / 111 0 111 (gebührenfrei)

Pflegetelefon                             030 / 2017 9131

Frauennotruf                              09281 / 77 6 77

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“        08000 116 016

„Nummer gegen Kummer“                     116 111
für Kinder und Jugendliche
Hilfetelefon sexueller Missbrauch         0800 / 22 55 530

Elterntelefon                             0800 / 111 0 550

Hilfetelefon „Schwangere in Not“          0800 / 40 40 020

Sucht- und Drogenhotline                  01805 / 31 30 31

Opfer Telefon – Weißer Ring               116 006

Arbeitsseelsorgetelefon                   0911 / 43 100 200

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Freud und Leid

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Kirchliche Verwaltung           Pfarramt              09251 / 899 32 10
                                                      Fax: 09251 / 899 32 19
                                                      pfarramt.muenchberg@elkb.de
Öffnungszeiten Pfarramt:                              www.muenchberg-
                                                      evangelisch.de
Montag, Dienstag:
                                    Geschäftskonto    IBAN: DE27 7805 0000 0190
8.00-12.00 | 14.00-17.00 Uhr
                                                      1116 66
Mittwoch: geschlossen                Spendenkonto     IBAN: DE95 7805 0000 0190
                                                      1271 26
Donnerstag:
10.00-12.00 | 14.00-17.00 Uhr
                                Friedhofsverwaltung   09251 / 899 32 11
Freitag:
8.00-12.00 Uhr                  Dekanat Münchberg     09251 / 899 32 20

Dekan                           Kirchplatz 2          09251 / 899 32 20
Wolfgang Oertel                 95213 Münchberg       wolfgang.oertel@elkb.de

Pfarrer                         Kirchplatz 3-4        09251 / 899 32 15
Christian Höllerer              95213 Münchberg       christian.hoellerer@elkb.de

Pfarrer                         Kirchplatz 3-4        09251 / 899 32 16
Florian Wilhelm                 95213 Münchberg       florian.wilhelm@elkb.de

Pfarrerin                       Marienstr. 13         01578 / 203 07 86
Felizitas Böcher                95213 Münchberg       felizitas.boecher@elkb.de

Diakon Norbert Pühler           Marienstr. 13         09251 / 26 60
                                95213 Münchberg       norbert.puehler@elkb.de
Asylarbeit Münchberg

Dekanatskantor                  Marienstr. 13         09251 / 96 94 06
Jürgen Kerz                     95213 Münchberg       juergen.kerz@googlemail.com

Vertrauensmann                  Hintere Höhe 51       09251 / 34 32
des Kirchenvorstandes           95213 Münchberg       sommermann@online.de
Ulrich Sommermann

CVJM – Jugend                   Marienstr. 13         09251 / 68 60
Sabine Schafstadler             95213 Münchberg       Fax: 09251 / 60 08
                                                      info@cvjm-muenchberg.de

Dekanatsjugendreferent          Marienstr. 13         Fax: 09251 / 921 05
Diakon Norbert Pühler           95213 Münchberg       www.ejw-muenchberg.de

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