2020 Bildungsprogramm Wissen fürs Leben - SRK St. Gallen
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Liebe Leserin, lieber Leser
Das Bildungswesen im Gesundheits- und Sozialbereich ist im stetigen Wandel und stellt
uns immer wieder vor neue Herausforderungen.
Was wir einmal gelernt haben, ist nicht mehr à jour, haben wir vergessen oder genügt nicht
mehr. Es braucht Bildung, um das Leben aktiv zu gestalten und zu bewältigen. Sich
auch als erwachsene Person zielorientiert weiterzubilden, ist eine positive Antwort auf
die ständig neuen Herausforderungen, vor denen wir in unserem beruflichen und priva-
ten Alltag regelmässig stehen.
Fort- und Weiterbildung ist jedoch nicht nur für das Individuum von Bedeutung, son-
dern auch, um das Potenzial an qualifizierten Arbeitskräften aufzubauen und zu erhal-
ten. Bei ungenügenden Kenntnissen kann das Nachholen von Bildung die Integration
oder Reintegration in das berufliche und soziale Leben bedeuten.
Für unser Bildungsprogramm 2020 haben wir uns leiten lassen vom aktuellen Gesche-
hen im Gesundheits- und Sozialbereich. Auch Rückmeldungen unserer Teilnehmenden
sind eingeflossen, ebenso Anregungen von unseren Bildungspartnern aus den Kanto-
nen St.Gallen und den beiden Appenzell. Entsprechend haben wir neue Angebote wie
«Psychische Beeinträchtigungen im Alter», «Mundpflege im Alter», «Pflege von Menschen
nach einem Schlaganfall», «Aufbaukurs Basale Stimulation» sowie «Notfälle bei Klein-
kindern» aufgenommen und jene beibehalten, die sich grosser Nachfrage erfreuen.
Unsere eduQua-zertifizierten Angebote richten sich sowohl an Fachpersonen aus dem Ge-
sundheits- und Sozialbereich wie auch an Freiwillige, pflegende Angehörige, Jugendliche,
Familien und Interessierte aller Bevölkerungs- und Altersgruppen.
In diesem Sinne würden wir uns freuen, Sie ein Stück auf Ihrem weiteren Bildungsweg
begleiten zu dürfen und Sie darin zu unterstützen, anderen und sich selbst in ihrer Ge-
sundheit, Würde und im Leben beizustehen.
Für weitere Auskünfte und eine persönliche Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Ver-
fügung.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Sandra Blum
Leiterin Bildung
1Inhaltsverzeichnis
Ausbildung Pflegehelfer/-in SRK Psychische Beeinträchtigung
29 Depression und Suizidalität in der Pflege von älteren Menschen
4 Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK 30 Sensibler Umgang mit Menschen mit einer Suchtproblematik
5 Info-Anlässe Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK 31 Psychische Beeinträchtigung im Alter – Betroffene pflegen
6 Daten und Orte Lehrgänge Pflegehelfer/-in SRK und begleiten
Fortbildungen für Pflegehelfer/-innen SRK und Weitere Angebote
weitere Fachpersonen aus Pflege und Betreuung 32 Basale Stimulation® Basiskurs
33 Basale Stimulation® Aufbaukurs
Zertifikatslehrgänge 34 Ethik in der Pflege
35 Palliative Care – Basiskurs A2
8 Demenzbetreuung 36 Pflege von Menschen nach einem Schlaganfall
9 Langzeitpflege
Bewegung / Kinaesthetics Kurse für Freiwillige, Angehörige
10 Bewegtes Lagern und Interessierte
11 Kinaesthetics Grundkurs
12 Kinaesthetics Aufbaukurs Palliative Care
13 Kinaesthetics Peer-Tutoring
14 Sturzprophylaxe 38 Angehörige von sterbenden Menschen begleiten
39 Palliative Care – Grundkurs für Freiwillige
Demenz 40 Sterben – Loslassen – Freiwerden
15 Demenz Grundlagen Alltagsbewältigung
16 Freiheit und Sicherheit bei Menschen mit Demenz
17 Herausforderndes Verhalten von Menschen mit Demenz 41 Sieben neue und bewährte Wege aus der Stressfalle
18 Validation Schweiz VA-CH® Basis I und II 42 Hab Mut und sag ja zu deinem Leben
43 Menschen bewegen statt heben
Pflegealltag
Jugendliche, Familie und Kind
19 Aktivierung im Pflegealltag
20 Biografie 44 Babysittingkurse für Jugendliche
21 Nachtarbeit kompetent meistern 45 Baby- und Kinderbetreuung für Erwachsene
22 Notfälle in der Langzeitpflege 46 Notfälle bei Kleinkindern
23 Pflegedokumentation
Pflegetechniken und mehr Wir kommen zu Ihnen
24 Blutdruck messen 47 Inhouse – Schulungen
25 Blutzucker messen
26 Einführung in die einfache und korrekte Wundbehandlung
27 Mundpflege im Alter
Allgemeine
Bestimmungen
28 Umgang mit Medikamenten 48 Informationen
2 3Ausbildung Pflegehelfer/-in SRK Ausbildung Pflegehelfer/-in SRK
Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK
Der Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK bildet eine sinnvolle Grundlage für eine Tätigkeit im Bereich Daten / Ort Die Übersicht der Lehrgangsdaten und Orte finden Sie auf Seite 6 oder auf
Pflege und Betreuung. unserer Homepage www.srk-sg.ch/bildung.
Als Pflegehelfer/-in SRK bringen Sie das erforderliche Wissen und spezifische Fähigkeiten mit, Kosten CHF 2’300.– (inkl. Info-Anlass)
um eine Aufgabe vorwiegend in der Langzeitpflege (Alters- und Pflegeheim) zu übernehmen. Der Praxiseinsatz wird nicht entschädigt.
Sie sind befähigt, betagte und pflegebedürftige Menschen zu begleiten und sie in den Lebens-
aktivitäten kompetent zu unterstützen. Dazu arbeiten Sie unter Anleitung von diplomiertem Abschluss Zertifikat Pflegehelfer/-in SRK
Pflegepersonal. Im Anschluss an den Theorieteil absolvieren Sie einen 12- bis 15-tägigen Praxis-
einsatz in einer Pflegeinstitution, um den theoretischen Lernstoff umzusetzen. Nach erfolgrei- Spezielles Mehr Informationen erhalten Sie am obligatorischen Info-Anlass für den
chem Abschluss des Theorieteils und des Praxiseinsatzes erhalten Sie das Zertifikat Pflegehelfer/- Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK (siehe Kasten unten).
in SRK.
Ziele
Die Teilnehmenden lernen
• Fach- und Methodenkompetenz: die Grundlagen für die Pflege und
Betreuung
• Selbstkompetenz: Auseinandersetzung mit sich selbst
• Sozialkompetenz: Umgang mit anderen Menschen
Zielgruppe Alle Interessierten, welche im Bereich Pflege und Betreuung tätig sein wollen.
Info-Anlässe für den Lehrgang
Detaillierte Informationen bezüglich Aufnahmekriterien finden Sie auf unserer
Homepage www.srk-sg.ch/bildung.
Pflegehelfer/-in SRK
Der vorgängige Besuch des Info-Anlasses ist für die Anmeldung zum
Leitung Der Lehrgang wird von Pflegefachfrauen HF mit einer Zusatzausbildung
Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK obligatorisch.
in Erwachsenenbildung geführt.
Am Info-Anlass werden Ihnen gezielte Informationen zum Lehrgang
Daten | Ort Der Theorieteil dauert 120 Stunden (17 Tage), jeweils 1 – 2 Tage pro Woche,
Pflegehelfer/-in SRK, zum Einsatzbereich in der Berufspraxis und zum
und wird mit einem 12- bis 15-tägigen Praxiseinsatz in einer Pflegeinstitution
Aufnahmeverfahren gegeben. Weiter werden Ihnen die Daten und freie
ergänzt.
Lehrgangsplätze mitgeteilt.
Unterrichts- 08.30 – 12.00 / 13.00 – 16.30 Uhr
zeiten Theorie Die verfügbaren Daten und die jeweiligen Durchführungsorte der Info-
Anlässe finden Sie auf der Homepage www.srk-sg.ch/bildung.
Praxiseinsatz Im Praxiseinsatzort gelten die Arbeitszeiten wie für das angestellte Pflege-
personal.
4 5Ausbildung Pflegehelfer/-in SRK
Daten und Orte Fortbildungen für Pflegehelfer/-innen SRK
Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK und weitere Fachpersonen aus Pflege und
Betreuung
Erster Unterrichtstag Letzter Unterrichtstag
St.Gallen, Geschäftsstelle SRK 06. Januar 2020 09. Juni 2020
und Hauptpostgebäude 09. Januar 2020 12. Juni 2020
29. April 2020 22. Oktober 2020
24. August 2020 09. Februar 2021
27. August 2020 12. Februar 2021
02. November 2020 04. Mai 2021
Altstätten, Haus Sonnengarten 29. April 2020 22. Oktober 2020
04. November 2020 06. Mai 2021
Buchs, Areal Neuhof 09. Januar 2020 12. Juni 2020
27. April 2020 21. Oktober 2020
24. August 2020 09. Februar 2021
Jona, ApAmed Fachschule 06. Januar 2020 09. Juni 2020
26. August 2020 11. Februar 2021
Wil, Evang. Kirchgemeinde Wil 06. Januar 2020 09. Juni 2020
24. August 2020 09. Februar 2021
Herisau, Spital Herisau 30. April 2020 23. Oktober 2020
05. November 2020 07. Mai 2021
6 7Fortbildungen – Zertifikatslehrgang Demenzbetreuung Fortbildungen – Zertifikatslehrgang Langzeitpflege
Zertifikatslehrgang Pflegehelfer/-in SRK Zertifikatslehrgang Pflegehelfer/-in SRK
Demenzbetreuung Langzeitpflege
Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt – so wird es immer wichtiger, dass Sie sich als Viele Pflegehelfer/-innen SRK arbeiten in der Langzeitpflege und besuchen regelmässig Fortbil-
Pflegehelfer/-in SRK Fachwissen aneignen und/oder Ihr Wissen vertiefen. Um diese erweiterten Kom- dungen und Fachkurse. Damit Sie als Pflegehelfer/-in SRK einen Nachweis für die erworbenen
petenzen sichtbar zu machen, bieten wir die Zertifizierungsmöglichkeit als «Pflegehelfer/-in SRK De- Kompetenzen haben, bieten wir die nationale Zertifizierungsmöglichkeit «Pflegehelfer/-in SRK
menzbetreuung» an. Die modulare Fortbildung setzt sich aus Schwerpunktthemen der Demenz zu- Langzeitpflege» an. Die modulare Fortbildung setzt sich aus Schwerpunktthemen der Langzeit-
sammen, die Sie auch in der Langzeitpflege unterstützen werden. pflege zusammen. Mit einem erfolgreich abgeschlossenen Lehrgang «Pflegehelfer/-in SRK» haben
Sie die Möglichkeit, dieses Zertifikat zu erwerben.
Pflichtfächer Dauer in Tagen Seite
Basale Stimulation® Basiskurs 3 32 Pflichtfächer Dauer in Tagen Seite
Demenz Grundlagen 2 15 Basale Stimulation® Basiskurs 3 32
Freiheit und Sicherheit 1 16 Ethik in der Pflege 1 34
Herausforderndes Verhalten von Menschen mit Demenz 2 17 Kinaesthetics Grundkurs 4 11
Validation Schweiz VA-CH® Basis I und II 3 18 Notfälle in der Langzeitpflege 1 22
Palliative Care Basiskurs A2 6 35
Wahlpflichtfächer Dauer in Tagen Seite Pflegedokumentation 1 23
Aktivierung im Pflegealltag 2 19 Validation Schweiz VA-CH® Basis I und II 3 18
Biografie 1 20
Depression und Suizidalität in der Pflege von älteren Menschen 1 29 Wahlpflichtfächer
Ethik in der Pflege 1 34 Aktivierung im Pflegealltag 2 19
Sensibler Umgang mit Menschen mit einer Suchtproblematik 1 30 Biografie 1 20
Demenz Grundlagen 2 15
Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK (mit Zertifikat), welche in der Demenzbetreuung Depression und Suizidalität in der Pflege von älteren Menschen 1 29
tätig sind Sensibler Umgang mit Menschen mit einer Suchtproblematik 1 30
Dauer Für diesen Leistungsnachweis ist innerhalb von 5 Jahren der Besuch aller Pflicht- Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK (mit Zertifikat), welche in der Langzeitpflege
fächer und der Wahlpflichtfächer im Umfang von 3 Tagen nachzuweisen. tätig sind
Daten | Ort Siehe einzelne Fortbildungen Dauer Für diesen Leistungsnachweis ist innerhalb von 5 Jahren der Besuch aller Pflicht-
Kosten fächer und mindestend 3 der Wahlpflichtfächer nachzuweisen.
Abschluss Für das Erlangen des Zertifikats «Pflegehelfer/-in SRK Demenzbetreuung» Daten | Ort Siehe einzelne Fortbildungen
müssen alle Pflichtfächer und mind. 3 Tage aus dem Angebot der Kosten
Wahlpflichtfächer absolviert werden.
Abschluss Für das Erlangen des Zertifikats «Pflegehelfer/-in SRK Langzeitpflege»
Spezielles Bitte verlangen Sie die separaten Unterlagen und Antragspapiere. müssen alle Pflichtfächer und mind. 3 Wahlpflichtfächer absolviert werden.
Dieses Angebot wird von der Schweizerischen Alzheimervereinigung
St.Gallen / Appenzell unterstützt. Spezielles Bitte verlangen Sie die separaten Unterlagen und Antragspapiere.
8 9Fortbildungen – Bewegung / Kinaesthetics Fortbildungen – Bewegung / Kinaesthetics
Bewegtes Lagern Kinaesthetics Grundkurs
Berührung und Bewegung in der Pflege
Lagerungen sind ein zentrales Thema im Pflegealltag. Im Rahmen der Fortbildung erneuern Sie Kinaesthetics ist ein Bewegungskonzept, welches der Frage nachgeht: «Wie können wir Men-
Ihr Wissen zu Konzepten der Kinaesthetics mit Bezug auf die Positionsunterstützung (PosU). Wir schen, die wir betreuen, in ihrer Bewegung unterstützen, ohne zu heben und zu tragen?» Vor-
stellen Ihnen die verschiedenen Lagerungshilfsmittel nach E. Klein-Tarolli vor. Ebenso entwi- aussetzung dafür ist, dass Sie sich mit der eigenen Bewegung bei Ihren alltäglichen Aktivitäten
ckeln wir Grundsätze, welche Materialien in welcher Situation angewendet werden. Gemeinsam auseinandersetzen. Solche Bewegungen führen Sie oft in individuellen, erlernten und meist un-
in der Gruppe erarbeiten Sie verschiedene Positionen. bewussten Mustern durch. Die Qualität dieser Bewegungen hat aber einen erheblichen Einfluss
auf Ihre eigene Gesundheitsentwicklung.
Ziele
Die Teilnehmenden lernen
• Sicherheit im Umgang mit den Lagerungshilfsmitteln nach Ziele
Die Teilnehmenden lernen
E. Klein-Tarolli und können diese gezielt auswählen und ihren Einsatz • durch praktische Erfahrung die Bedeutung ihrer eigenen Bewegung
begründen in der Pflege kennen
• die Betroffenen in ihren Bemühungen so zu unterstützen, dass diese • die alltägliche Unterstützung für andere Menschen so zu gestalten,
mit ihren verbleibenden Möglichkeiten an der Gesundheitsentwicklung dass diese sich aktiv mitbeteiligen können
mitbeteiligt sind • die kinaesthetischen Konzepte als Denkwerkzeuge kennen, um das
eigene Tun besser zu verstehen
Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK, Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung, • ihre Bewegungsfähigkeiten zu erweitern und die Pflege als einen
pflegende Angehörige Dialogprozess zu gestalten.
Leitung Erika Güpfert-Thoma Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK, Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung
Kinaesthetics-Trainerin, Ausbilderin FA
Leitung Erika Güpfert-Thoma (Fortbildung 1+2)
Ilona Andri Hutter Ulrike Aperdannier (Fortbildung 3)
Kinaesthetics-Trainerin, Ausbilderin FA Kinaesthetics Trainerinnen, Ausbilderinnen FA
Dauer | Zeit 1 Tag, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr Dauer | Zeit 4 Tage, 09.00 – 12.30 / 14.00 – 16.30 Uhr
Datum Freitag, 30.10.2020 Daten Fortbildung 1: Mittwoch, 19.02.2020 / Donnerstag, 20.02.2020 /
Ort Stiftung Altersbetreuung Herisau, Kasernenstrasse 91, 9100 Herisau Donnerstag, 26.03.2020 / Donnerstag, 23.04.2020
Kosten CHF 190.– Fortbildung 2: Mittwoch, 01.04.2020 / Donnerstag, 02.04.2020 /
Dienstag, 05.05.2020 / Mittwoch, 03.06.2020
Fortbildung 3: Donnerstag, 27.08.2020 / Freitag, 28.08.2020 /
Montag, 26.10.2020 / Dienstag, 27.10.2020
Ort St.Gallen, Marktplatz 24
Kosten CHF 700.– inkl. Unterlagen und Registrierung bei Kinaesthetics CH
Abschluss Grundkurszertifikat von Kinaesthetics Schweiz
Spezielles Pflichtfach beim Zertifikatslehrgang «Langzeitpflege»
Weitere Kompetenzzentrum Kinaesthetics SG und AR
Informationen www.unterstuetzendes-bewegen.ch
10 11Fortbildungen – Bewegung / Kinaesthetics Fortbildungen – Bewegung / Kinaesthetics
Kinaesthetics Aufbaukurs Kinaesthetics Peer-Tutoring
Aufbauend auf dem Grundkurs Kinaesthetics vertiefen Sie theoretisch und praktisch die sechs Meist ist es eine grosse Herausforderung, wenn Sie Kinaesthetics-Lernprozesse in einem Betrieb
Kinaesthetics-Konzepte in der Pflege. Mit Hilfe von Praxisbeispielen lernen Sie, die Situation der nachhaltig integrieren wollen. Die Erfahrung zeigt, dass Peer-Tutorinnen und -Tutoren auf den
betreuten Person anhand der Kinaesthetics-Konzepte einzuschätzen und den entsprechenden einzelnen Abteilungen dazu beitragen, dass die Lernprozesse nicht vergessen gehen und sich
Analyseprozess zu erarbeiten. weiterentwickeln.
Ziele
Die Teilnehmenden lernen Ziele
Die Teilnehmenden lernen
• die sechs Kinaesthetics-Konzepte vertieft kennen • wie sie die sechs Konzepte für die Erweiterung der eigenen Bewegungs-
• durch praktische Übungen eine differenziertere Wahrnehmung der kompetenz, für die Analyse von Pflege- und Betreuungssituationen und
eigenen Bewegung kennen in der Anleitung im Team nutzen
• Praxis- und Fallbeispiele zu analysieren und zu bearbeiten • ihre eigene Bewegungskompetenz gezielt einzusetzen, um mit Betreuten
• die Umgebung so zu gestalten, dass ein Lernprozess sowohl für sie und Betreuenden Pflege- und Anleitungssituationen als Lernprozesse
selbst als auch für den unterstützten Menschen ermöglicht werden zu gestalten
kann • gezielt die Entwicklung der Handlungskompetenz der einzelnen
Team-Mitarbeitenden zu unterstützen
Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK, Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung • ihre alltägliche Unterstützung von pflegebedürftigen Menschen so
an deren individuelle Situation anzupassen, dass diese aufbauend auf
Leitung Erika Güpfert-Thoma ihren vorhandenen Kompetenzen weiterlernen können
Kinaesthetics Trainerin, Ausbilderin FA
Zielgruppe Fortgeschrittene Kinaesthetics-Anwenderinnen und -anwender, die eine
Dauer | Zeit 4 Tage, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr führende Rolle in der Umsetzung von Kinaesthetics einnehmen
Daten Fortbildung 1: Donnerstag, 09.01.2020 / Freitag, 10.01.2020 /
Mittwoch, 26.02.2020 / Mittwoch, 25.03.2020 Leitung Ilona Andri Hutter, Kinaesthetics Trainerin, Ausbilderin FA
Fortbildung 2: Mittwoch, 12.08.2020 / Donnerstag, 13.08.2020 / Erika Güpfert-Thoma, Kinaesthetics Trainerin, Ausbilderin FA
Donnerstag, 10.09.2020 / Mittwoch, 21.10.2020
Ort Fortbildung 1: St.Gallen, Marktplatz 24 Dauer | Zeit 7 Tage, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr
Fortbildung 2: Herisau, Stiftung Altersbetreuung Daten Donnerstag, 17.09.2020 / Freitag, 18.09.2020 / Donnerstag, 12.11.2020 /
Freitag, 13.11.2020 / Donnerstag, 14.01.2021 / Freitag, 15.01.2021 /
Kosten CHF 700.– inkl. Unterlagen und Registrierung bei Kinaesthetics CH Dienstag, 20.04.2021
Ort Stiftung Altersbetreuung Herisau, Kasernenstrasse 91, 9100 Herisau
Abschluss Aufbauzertifikat von Kinaesthetics Schweiz Kosten CHF 1’230.– inkl. Kursunterlagen und Registrierung bei Kinaesthetics CH
Spezielles Voraussetzung für den Besuch dieser Fortbildung ist das Grundkurs- Abschluss Peer-Tutoring-Zertifikat von Kinaesthetics Schweiz
Zertifikat von Kinaesthetics CH. Spezielles Voraussetzung für den Besuch dieser Fortbildung ist das Aufbau-
Zertifikat von Kinaesthetics CH.
Weitere Kompetenzzentrum Kinaesthetics SG und AR
Informationen www.unterstuetzendes-bewegen.ch Weitere Kompetenzzentrum Kinaesthetics SG und AR
Informationen www.unterstuetzendes-bewegen.ch
12 13Fortbildungen – Bewegung / Kinaesthetics Fortbildungen – Demenz
Sturzprophylaxe Demenz Grundlagen
Wenn Menschen in ihrer körperlichen oder geistigen Selbstständigkeit eingeschränkt sind, so Demenz ist ein häufiger Grund für Pflegebedürftigkeit im Alter. Pflegeteams werden dabei mit
entstehen oft Unsicherheit und Angst vor dem Stürzen und Sich-Verletzen. den Bedürfnissen erkrankter Personen und ihrer Angehörigen konfrontiert. Arbeiten Sie in so
Wir gehen der Frage nach, wo Sturzprophylaxe in der pflegerischen und betreuerischen Unter- einem Team mit, können Sie mit Ihrer inneren Haltung und Ihrem Fachwissen mithelfen, die
stützung anfängt. Lebensqualität aller Betroffenen zu fördern. Diese Fortbildung stärkt Sie in Ihrer Haltung, ein-
fühlsam und ressourcenorientiert zu betreuen.
Ziele
Die Teilnehmenden lernen
• anhand des kinaesthetischen Denk- und Handlungsmodells von einer Ziele
Die Teilnehmenden lernen
Position in die nächste Bewegungskompetenz zu üben und Ideen • eine wertschätzende Haltung gegenüber Demenzkranken einzunehmen
zu erarbeiten • die Theorie über die wichtigsten Demenzformen
• das «richtige» Fallen • die Bedeutung der Erkrankung für Betroffene und Angehörige
• die Bewegungsförderung als Sturzprophylaxe, mit dem Übungsziel • verschiedene Konzepte kennen, die heute in der Demenzpflege
«vom Sturz zum kontrollierten Fallen» angewendet werden
• anhand eigener Praxiserfahrungen die Praxisbeispiele zu reflektieren • die verschiedenen Demenzstadien im täglichen Leben der Betroffenen
und über den gegenseitigen Austausch neue Ideen zu entwickeln • das Grundwissen über Kommunikation mit Demenzkranken (Validation)
• die Bedeutung einer achtsamen Berührung eines dementen Menschen
Zielgruppe Pflegehelfer/-innen und Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung, pflegende zu erfassen
Angehörige • die Anwendungsmöglichkeiten der Basalen Stimulation bei dementen
Menschen zu erkennen
Leitung Erika Güpfert-Thoma
Ulrike Aperdannier
Kinaesthetics-Trainerinnen, Ausbilderinnen FA Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK, Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung
Dauer | Zeit 1 Tag, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr Leitung Katrin Zuberbühler Meier
Datum Donnerstag, 24.09.2020 Pflegefachfrau HF, SVEB 1
Ort St.Gallen, Marktplatz 24
Kosten CHF 190.– Dauer | Zeit 2 Tage, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr
Daten Fortbildung 1 Montag, 30.03.2020 / Dienstag, 31.03.2020
Fortbildung 2 Donnerstag, 10.09.2020 / Freitag, 11.09.2020
Fortbildung 3 Mittwoch, 02.12.2020 / Dienstag, 08.12.2020
Ort St.Gallen, Marktplatz 24
Kosten CHF 350.–
Spezielles Pflichtfach beim Zertifikatslehrgang «Demenzbetreuung»
Wahlpflichtfach beim Zertifikatslehrgang «Langzeitpflege»
14 15Fortbildungen – Demenz Fortbildungen – Demenz
Freiheit und Sicherheit Herausforderndes Verhalten von
Sorgsamer Umgang mit freiheitseinschränkenden Massnahmen bei Menschen
mit Demenz Menschen mit Demenz
Wie fühlen Sie sich, wenn Sie freiheits- und/oder bewegungseinschränkende Massnahmen bei
Menschen mit Demenz ergreifen? Solche Massnahmen – verschiedene Arten von Fixierungen, Menschen mit Demenz zeigen im Pflegealltag oft Verhaltensweisen, die Sie als Pflegende belas-
Bettgitter, Zewidecken, Rollstuhltischchen etc. – gehören zu den umstrittensten Handlungs- ten und herausfordern, teilweise sogar überfordern. Mit Hilfe von Impuls-Referaten, Fallbespre-
möglichkeiten im Umgang mit Sturzgefährdung und herausforderndem Verhalten bei Menschen chungen, Plenumsdiskussionen, Gruppenarbeiten und kurzen Filmsequenzen erweitern Sie Ihr
mit Demenz, denn sie greifen, in zum Teil schwerer Art und Weise, in die Selbstbestimmung der Wissen zu Verhaltensmöglichkeiten und zu pflegerischen Angeboten, mit denen Sie die Lebens-
betroffenen Menschen ein und können vielfältige negative Folgen haben. Dennoch ist der Ein- qualität der betroffenen Menschen verbessern können.
satz dieser Massnahmen verbreitet und wird meist mit dem Schutz vor Selbstgefährdung be-
gründet.
Ziele
Die Teilnehmenden lernen
• die Ursachen für Verhaltensweisen, wie Teilnahmslosigkeit, Unruhe,
Ziele
Die Teilnehmenden lernen ständiges Rufen oder aggressives Verhalten kennen
• verschiedene Formen, mögliche Folgen und Gefahren von freiheits- • den Umgang mit den verschiedenen Verhaltensweisen kennen
und bewegungseinschränkenden Massnahmen kennen • voneinander, in dem sie gegenseitige Erfahrungen austauschen
• Alternativen kennen und diskutieren die dafür notwendigen Begleit-
massnahmen Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK und Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung
• voneinander, indem sie eigene Erfahrungen im Umgang mit freiheits-
und bewegungseinschränkenden Massnahmen austauschen Leitung Cristina De Biasio Marinello
• Entscheidungswege, Zuständigkeiten und Kompetenzen kennen und VA-CH® -Referentin, Pflegeexpertin HöFa 2, Berufsschullehrerin
verstehen den Zusammenhang
Dauer | Zeit 2 Tage, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr
Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK, Mitarbeitende aus der Pflege und Betreuung Daten Fortbildung 1 Montag, 15.06.2020 / Dienstag, 16.06.2020
Fortbildung 2 Montag, 21.09.2020 / Dienstag, 22.09.2020
Leitung Cristina De Biasio Marinello Ort St.Gallen, Marktplatz 24
VA-CH® -Referentin, Pflegeexpertin HöFa 2, Berufsschullehrerin Kosten CHF 350.–
Dauer | Zeit 1 Tag, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr Spezielles • Wir empfehlen, vorgängig die Fortbildung «Demenz Grundlagen»
Daten Fortbildung 1 Dienstag, 26.05.2020 (Seite 15) zu absolvieren.
Fortbildung 2 Dienstag, 10.11.2020 • Pflichtfach beim Zertifikatslehrgang «Demenzbetreuung»
Ort St.Gallen, Marktplatz 24
Kosten CHF 190.–
Spezielles • Wir empfehlen, vorgängig die Fortbildung «Demenz Grundlagen»
(Seite 15), zu absolvieren.
• Pflichtfach beim Zertifikatslehrgang «Demenzbetreuung»
16 17Fortbildungen – Demenz Fortbildungen – Pflegealltag
Validation Schweiz VA-CH® Aktivierung im Pflegealltag
Basis I und II Mit wenig ganz viel bewirken!
Viele Tätigkeiten werden für ältere, sowie desorientierte und psychisch eingeschränkte Men-
Erlernen und erleben Sie mit der Kommunikationsmethode Validation Schweiz VA-CH® einen schen zunehmend schwieriger. Sie suchen daher nach einer Aufgabe, einer sinngebenden Tätig-
neuen, wertschätzenden Zugang zu den Lebenswelten, Bedürfnissen und Gewohnheiten von keit oder einer zeitfüllenden Beschäftigung.
Menschen mit neurokognitiven Störungen (Demenz). Die Fortbildung vermittelt Ihnen vielseitige, ressourcenorientierte Impulse für die Alltagsgestal-
tung und Betreuung. Sie erfahren, wie wichtig und wertvoll ein kurzer Augenblick der Zuwen-
dung für die Bewohnenden sein kann.
Ziele
Die Teilnehmenden lernen
• die verschiedenen Lebenswelten zu erkennen und zu akzeptieren
und eignen sich theoretisches Wissen zum Menschsein an Ziele
Die Teilnehmenden lernen
• die validierende Grundhaltung und die VA-CH® -Methode kennen • Aktivierungsmöglichkeiten im Pflegealltag kennen
• den Umgang anhand verschiedener Praxisbeispiele kennen • wie mit vorhandenen Materialien eine Aktivierung durchgeführt
• einen wertschätzenden Zugang zu Menschen mit kognitiven Störungen werden kann
(Demenz) kennen • ressourcenorientiertes Arbeiten: die Biografie mit ihren sozialen
• das theoretische Wissen der Validation Schweiz VA-CH® und kulturellen Ereignissen einzubinden
in ihre Praxissituation zu transferieren • Möglichkeiten und Grenzen der Aktivierung im Alltag
• Rituale miteinzubeziehen
Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK, Pflegende und betreuende Mitarbeitende • die 10-Minuten-Aktivität
• kreative und gestalterische Methoden einzusetzen
Leitung Sabine Kundert (Fortbildung 1) • eine Aktivierungssequenz zu planen und durchzuführen, praktisch
VA-CH® -Referentin; Berufsschullehrerin, Gerontologin SAG zu üben und sie erhalten Tipps, wie mit wenig Aufwand viel erreicht
werden kann
Cristina De Biasio Marinello (Fortbildung 2)
VA-CH® -Referentin, Pflegeexpertin HöFa 2, Berufsschullehrerin Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK, Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung
Dauer | Zeit 3 Tage, 09.00 – 12.30 / 13.30 – 17.00 Uhr Leitung Andrea Alther
Daten Fortbildung 1 Montag, 11.05.2020 / Dienstag, 12.05.2020 / dipl. Aktivierungsfachfrau HF
Montag, 24.08.2020
Fortbildung 2 Montag, 31.08.2020 / Dienstag, 01.09.2020 / Dauer | Zeit 2 Tage, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr
Montag, 14.12.2020 Daten Fortbildung 1 Mittwoch, 10.06.2020 / Mittwoch, 17.06.2020
Ort St.Gallen, Marktplatz 24 Fortbildung 2 Dienstag, 17.11.2020 / Dienstag, 24.11.2020
Kosten CHF 580.– inklusive Zertifikat Ort St.Gallen, Marktplatz 24
Kosten CHF 350.–
Abschluss Zertifikat VA-CH® Basis I&II
Spezielles Wahlpflichtfach der Zertifizierungslehrgänge «Demenzbetreuung» und
Spezielles Pflichtfach der Zertifikatslehrgänge «Langzeitpflege» und «Demenz- «Langzeitpflege»
betreuung»
18 19Fortbildungen – Pflegealltag Fortbildungen – Pflegealltag
Biografie Nachtarbeit kompetent meistern
Pflege und Lebensgeschichten verbinden
Interessieren Sie sich für Lebensgeschichten? Mit dem bewussten Einbezug von Teilen aus der Die Nacht hat für Menschen in einer Langzeitinstitution eine besondere Bedeutung und ist für
Biografie unterstützen Sie im Betreuungsalltag den Kontakt zu Bewohnerinnen und Bewohnern Sie als Pflegende eine Herausforderung. Die Betreuung in diesem oft langen und intensiven
und stärken das gegenseitige Vertrauen. Zeitabschnitt erfordert viel Empathie und Sicherheit bei all Ihren pflegerischen Handlungen.
Um im Alltag umfassend und kompetent durch die verschiedenen Lebensaktivitäten zu beglei- Diese Fortbildung soll Ihnen die nötige Sicherheit geben, damit Sie diesen Herausforderungen
ten, braucht es Menschen mit Grundlagenkenntnissen in Biografiearbeit. Durch den gezielten gerecht werden können.
Einsatz biografischer Ansätze können Sie die Pflege und Betreuung positiv, lebendig und ganz-
heitlich gestalten.
Als professionelle und private Betreuende erweitern Sie in der Fortbildung Ihre Werkzeuge, um Ziele
Die Teilnehmenden lernen
die Lebensqualität der Ihnen anvertrauten Menschen zu fördern. Sie erkennen auch Chancen • sich Wissen aus der Schlafforschung anzueignen
und Räume, Ihre eigene Zufriedenheit und Motivation im Beruf und Alltag auszubauen. • die Aufgaben, Kompetenzen als Pflegehelfer/-in SRK kennen
• was Pflegen in der Nacht bedeutet
• einfache schlafunterstützende Massnahmen kennen
Ziele
Die Teilnehmenden lernen • Massnahmen zu erarbeiten, wie sie sich und ihrer Gesundheit Sorge
• die Biografiearbeit als wertvollen «Schlüssel» für eine wertschätzende tragen können
Alltagsbegleitung kennen • die Sterbebegleitung in der Nacht kennen
• welche Auswirkungen eine Biografie auf die aktuelle Lebenssituation hat • wie sie Sicherheit für die Tätigkeit als Nachtdienstleistende gewinnen
• den Umgang mit Erinnerungen, Zeitgeschichte und Ressourcenpflege können
• die systemtherapeutischen Ansätze und Grundlagen kennen
• anhand von Fallbeispielen, wie die Biografie im Arbeitsalltag eingebettet Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK, Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung
werden kann
Leitung Agnes Heiniger-Gmür
Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK, Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung Pflegefachfrau HF, Gerontologin HF
Leitung Daniela Gort Dauer | Zeit 1 Tag, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr
Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA, Systemtherapeutin Datum Dienstag, 09.06.2020
Ort St.Gallen, Marktplatz 24
Kosten CHF 190.–
Dauer | Zeit 1 Tag, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr
Datum Freitag, 18.09.2020
Ort St.Gallen, Marktplatz 24
Kosten CHF 190.–
Spezielles Wahlpflichtfach der Zertifizierungslehrgänge «Demenzbetreuung» und
«Langzeitpflege»
20 21Fortbildungen – Pflegealltag Fortbildungen – Pflegealltag
Notfälle in der Langzeitpflege Pflegedokumentation
Notfallsituationen in der Langzeitpflege können Ihnen trotz Achtsamkeit und Vorsicht begegnen. Eine korrekte Dokumentation der geleisteten Pflege ist eine wesentliche Grundlage der Pflege-
Wenn etwas passiert, müssen Sie sofort korrekt handeln und so schnell als möglich Ihrer Kom- planung. In den meisten Betrieben sind auch Sie als Pflegehelfer/-innen SRK in diese Aufgabe
petenz entsprechend wirksame Hilfe leisten. miteinbezogen. Dies stellt hohe Anforderungen an Ihre Wahrnehmung, Beobachtungsfähigkeit
und an Ihre sprachlichen Kompetenzen.
Ziele
Die Teilnehmenden lernen
• wie korrekt alarmiert wird Ziele
Die Teilnehmenden lernen
• die Lagerungen in Notfallsituationen sowie allgemeine Massnahmen • die Grundlagen zum Thema Pflegedokumentation kennen
und Kompetenzregelungen kennen • wie sie Sicherheit im Umgang mit Formulierungen und korrekter
• die Sicherheits- und Unfallverhütungsmassnahmen (Stürze) kennen Schreibweise gewinnen können
• die BLS-AED-Massnahmen an Puppen auszuführen • zwischen Wahrnehmung, Beschreibung und Interpretation zu unter-
• die Erste Hilfe nach BLS-AED und die dazugehörigen Begriffe kennen scheiden
• die rechtlichen Aspekte wie auch die Aufgaben und Kompetenzen
Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK und weitere Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung der Pflegehelfer/-innen SRK kennen
Leitung Rita Sturzenegger Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK und Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung
Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA, BLS-AED-SRC-Instruktorin
Manuela Bollhalder Leitung Cristina De Biasio Marinello
Zertifizierte Kursleiterin Schweizerischer Samariterbund SSB Stufe II VA-CH®-Referentin, Pflegeexpertin HöFa 2, Berufsschullehrerin
Dauer | Zeit 1 Tag, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr
Daten Fortbildung 1 Dienstag, 19.05.2020 Dauer | Zeit 1 Tag, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr
Fortbildung 2 Mittwoch, 11.11.2020 Daten Fortbildung 1 Dienstag, 21.01.2020
Ort St.Gallen, Marktplatz 24 Fortbildung 2 Mittwoch, 02.09.2020
Kosten CHF 190.– Ort St.Gallen, Marktplatz 24
Kosten CHF 190.–
Spezielles Pflichtfach beim Zertifikatslehrgang «Langzeitpflege»
Spezielles Pflichtfach beim Zertifikatslehrgang «Langzeitpflege»
22 23Fortbildungen – Pflegetechniken und mehr Fortbildungen – Pflegetechniken und mehr
Blutdruck messen Blutzucker messen
Vitalzeichen kontrollieren Diabetes mellitus Typ l & ll
Diese Fortbildung vermittelt Ihnen Grundlagen zu den lebenswichtigen Vitalzeichen. Sie sind in Diese Fortbildung vermittelt Ihnen eine Einführung in das Krankheitsbild Diabetes mellitus. An-
der Lage, die Vitalzeichen zu messen, die Werte zu dokumentieren und bei Abweichungen wei- gesprochen werden auch mögliche Spätfolgen. Zudem lernen und üben Sie, wie Sie den Blut-
terzuleiten. Mit diesem Hintergrundwissen sind Sie sensibilisiert für Ursachen, Symptome und zucker messen und die Werte dokumentieren.
Folgen von Herz-Kreislauferkrankungen. Zudem erlernen Sie die wichtigsten Fachbegriffe.
Ziele Die Teilnehmenden lernen
Ziele Die Teilnehmenden lernen • die Theorie zu Diabetes mellitus Typ l & ll vertieft kennen
• wie Blutdruck und Puls gemessen werden • anhand kapillarer Blutentnahme den Blutzucker zu bestimmen
• wie Atmung und Temperatur überprüft werden • Notfallsituationen kennen und handeln folgerichtig
• Messwerte zu dokumentieren und weiterzuleiten • wie Messwerte dokumentiert und weitergeleitet werden
• Normwerte und Abweichungen der Vitalzeichen kennen • die Betroffenen bezüglich Prophylaxen von Spätfolgen zu unterstützen
Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK
Leitung Rita Sturzenegger Leitung Judith Pellet
Pflegefachfrau HF, Ausbilderin FA, BLS-AED-SRC-Instruktorin Pflegefachfrau HF, Diabetesberaterin HöFa l
Dauer | Zeit 1 Tag, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr Dauer | Zeit 1 Tag, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr
Daten Fortbildung 1 Mittwoch, 06.05.2020 Daten Fortbildung 1 Mittwoch, 11.03.2020
Fortbildung 2 Donnerstag, 19.11.2020 Fortbildung 2 Mittwoch, 09.09.2020
Ort St.Gallen, Marktplatz 24 Ort St.Gallen, Marktplatz 24
Kosten CHF 190.– Kosten CHF 190.–
Spezielles Als Pflegehelfer/-in SRK erhalten Sie durch diese Fortbildung eine Erweiterung Spezielles Pflegehelfer/-innen SRK erhalten durch diese Fortbildung eine Erweiterung
Ihrer Wissenskompetenz, jedoch nicht Ihrer Handlungskompetenz. Diese liegt ihrer Wissenskompetenz, jedoch nicht ihrer Handlungskompetenz. Diese liegt
in der Entscheidung des Anstellungsbetriebes. in der Entscheidung des Arbeitgebers.
24 25Fortbildungen – Pflegetechniken und mehr Fortbildungen – Pflegetechniken und mehr
Einführung in die einfache und korrekte Mundpflege im Alter –
Basiskurs für Fachpersonen aus Pflege und Betreuung
Wundbehandlung
Die Fortbildung vermittelt Ihnen Grundlagen für die praktische Umsetzung von einfachen Wund- Die orale Gesundheit hat einen wesentlichen Zusammenhang mit dem Gesundheitsempfinden
behandlungen und Wundverbänden. Sie sind in der Lage, primärheilende Wundverbände unter des Menschen allgemein. Die Mundpflege sollte für Sie in Ihrer Pflege bei betagten Menschen
der Berücksichtigung der hygienischen Prinzipien korrekt durchzuführen. Zudem erlernen Sie daher einen hohen Stellenwert einnehmen. Neuste Studien zeigen, dass die Wichtigkeit einer
die Wunddokumentation mit deren Wundbeschreibungen. guten und professionellen Mundpflege noch zu wenig erkannt und sie noch zu wenig angewendet
wird.
Ziele
Die Teilnehmenden lernen
• einen einfachen primärheilenden Wundverband zu wechseln und kennen Ziele
Die Teilnehmenden lernen
die Hygienerichtlinien • den Zusammenhang der oralen Gesundheit mit der allgemeinen Gesund-
• sekundärheilende Wunden ohne Entfernung von Fibrinbelägen zu heit herzustellen und die Wichtigkeit der täglichen professionellen
verbinden Mundpflege dabei zu erkennen
• das Beschreiben von Wunden für die Wunddokumentation • neuste Studien und Haupterkenntnisse zur Mundpflege kennen und
• PEG-Sonden und Zystofix zu verbinden Überlegungen dazu in den Arbeitsalltag zu transferieren
• darauf zu achten, worauf es beim Leeren und Wechseln des Stomasackes • die grundsätzlichen Probleme und/oder Erkrankungen in der Mundhöhle
ankommt zu erkennen und richtige Handlungsschritte abzuleiten
• einen Überblick über geeignete Maßnahmen zur Mundhygiene bei
Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK betagten Menschen zu erhalten und durchzuführen
Leitung Alexandra Schlegel-Jerg Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK und Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung
Pflegefachfrau HF, Erwachsenenbildnerin FA
Leitung Katrin Zuberbühler Meier
Dauer | Zeit 2 Tage, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr Pflegefachfrau HF, SVEB 1
Daten Fortbildung 1 Donnerstag, 23.01.2020 / Donnerstag, 27.02.2020
Fortbildung 2 Montag, 04.05.2020 / Dienstag, 02.06.2020 Dauer | Zeit 3 Stunden, 13.30 – 16.30 Uhr
Fortbildung 3 Donnerstag, 17.09.2020 / Donnerstag, 29.10.2020 Datum Freitag, 15.05.2020
Ort St.Gallen, Marktplatz 24 Ort St.Gallen, Marktplatz 24
Kosten CHF 350.– Kosten CHF 100.–
Spezielles Pflegehelfer/-innen SRK erhalten durch diese Fortbildung eine Erweiterung
ihrer Wissenskompetenz, jedoch nicht ihrer Handlungskompetenz. Diese liegt
in der Entscheidung des Arbeitgebers.
26 27Fortbildungen – Pflegetechniken und mehr Fortbildungen – Psychische Beeinträchtigung
Umgang mit Medikamenten Depression und Suizidalität in der Pflege
von älteren Menschen
Medikamente verteilen ist kein Kinderspiel und gehört doch zu den alltäglichen Tätigkeiten in Depression ist eine Krankheit, die jeden Menschen treffen kann. Die Diagnose bei älteren Men-
der Pflege. Sie lernen, worauf Sie beim Medikamente richten und verteilen achten müssen. Mit schen ist dabei besonders schwierig, da die Depression von altersbedingten Beschwerden zu
dieser Fortbildung vertiefen Sie Ihr Wissen über Medikamente, ihre Wirkungen und Neben- unterscheiden ist. Oft kommen zum Krankheitsbild noch suizidale Äusserungen dazu.
wirkungen sowie die korrekte Einnahme und was zu tun ist, wenn die zu betreuende Person Hintergrundinformationen und praktische Beispiele zeigen Ihnen, wie Sie mit solch schwierigen
Schwierigkeiten damit hat. Situationen umgehen können. Sie lernen, wann es wichtig ist, Unterstützung zu suchen, und
was Sie tun können, um selber psychisch gesund zu bleiben.
Ziele
Die Teilnehmenden lernen
• allgemeine Richtlinien wie rechtliche Voraussetzungen, Anwendungs- Ziele
Die Teilnehmenden lernen
formen sowie die Informationsbeschaffung im Zusammenhang mit • verschiedene Arten von Depression und deren Auswirkungen im
Medikamenten kennen Pflegealltag kennen
• die Grundlagen zum Umgang mit Medikamenten (Resorption, Verteilung • Symptome von Suizidalität kennen und sind in der Lage, adäquat zu
und Elimination im Organismus, Verabreichungsarten/-formen) kennen reagieren
• Wirkungen und Nebenwirkungen kennen • den Umgang und die Beziehung zu Menschen mit Depressionen
• Vorbereitung, Verabreichung und Nachbereitung sowie Aufbewahrungs- angemessen zu gestalten
prinzipien kennen • mit diesen herausfordernden Situationen umzugehen, und kennen
Möglichkeiten, die eigene psychische Gesundheit zu stärken
Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK
Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK und Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung
Leitung Alexandra Schlegel-Jerg
Pflegefachfrau HF, Erwachsenenbildnerin FA Leitung Jürg Engler
ZEPRA I Fachstelle Psychische Gesundheit I Ostschweizer Forum für
Dauer | Zeit 2 Tage, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr Psychische Gesundheit / Bündnis gegen Depression
Daten Fortbildung 1 Donnerstag, 06.02.2020 / Donnerstag, 05.03.2020
Fortbildung 2 Montag, 20.04.2020 / Montag, 18.05.2020 Co-Leitung Maya Kaltbrunner
Fortbildung 3 Montag, 17.08.2020 / Montag, 07.09.2020 Supervisorin
Ort St.Gallen, Marktplatz 24
Kosten CHF 350.– Dauer | Zeit 1 Tag, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr
Datum Mittwoch, 22.01.2020
Spezielles Pflegehelfer/-innen SRK erhalten durch diese Fortbildung eine Erweiterung Ort St.Gallen, Marktplatz 24
ihrer Wissenskompetenz, jedoch nicht ihrer Handlungskompetenz. Diese liegt Kosten CHF 190.–
in der Entscheidung des Arbeitgebers.
Spezielles Wahlpflichtfach der Zertifizierungslehrgänge «Demenzbetreuung» und
«Langzeitpflege»
28 29Fortbildungen – Psychische Beeinträchtigung Fortbildungen – Psychische Beeinträchtigung
Sensibler Umgang mit Menschen mit Psychische Beeinträchtigung im Alter –
einer Suchtproblematik Betroffene pflegen und begleiten
Im Pflegealltag kommt es immer wieder vor, dass Sie als Pflegende in Ihrer täglichen Arbeit Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung gibt es in verschiedenen Pflegeeinrichtungen,
Menschen betreuen, bei denen Sie nebst dem Pflegebedarf eine Suchtproblematik (zum Beispiel im Speziellen auch in der Langzeitpflege. Psychische Erkrankungen zeigen sich durch Verhal-
ein Alkoholproblem) vermuten oder gar feststellen. Ist dies der Fall, so wird die Beziehung zwi- tensweisen, die für Sie als Pflegende anspruchsvoll zu deuten und zu verstehen sind. Das Fach-
schen Ihnen und den Betroffenen von unterschiedlichen Fragen, Gefühlen und von unterschied- wissen über psychische Krankheiten hilft Ihnen, die Situation der Betroffenen und ihr Verhalten
lichem Verhalten geprägt. Ein offensichtliches oder vermutetes Suchtproblem jeder Art kann bei besser einzuschätzen. Sie können dadurch Ihre pflegerischen Handlungen angepasst anbieten.
Ihnen Hilflosigkeit und Unsicherheit auslösen.
Ziele
Die Teilnehmenden lernen
Ziele
Die Teilnehmenden lernen • die komplexe Entstehung von psychischen Krankheiten kennen
• Anzeichen und Merkmale von Suchtverhalten kennen • die Auseinandersetzung mit «psychisch gesund/psychisch krank – was ist
• wie Suchtverhalten entstehen kann das eigentlich?»
• wie sie sich mit dem Tabu-Thema Sucht auseinandersetzen können • psychische Störungen wie Schizophrenie/Psychose, Bipolare Erkrankungen,
• mögliche Umgangsformen mit abhängigen Menschen kennen Angst- und Zwangsstörungen, Persönlichkeitsstörungen kennen
• was Psychohygiene auf der persönlichen und betrieblichen Ebene • Verständnis für eine andere Lebenswelt aufzubauen
bedeutet • rechtliche und moralische Fragestellungen im Kontext von psychischen
• wie sie sich in der Rolle als professionelle Bezugsperson stärken können Störungen zu stellen und erklären können
• sich anhand eigener Praxisbeispiele mit dem Thema auseinanderzu- • Betreuungsmöglichkeiten kennen
setzen
Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK und Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung
Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK, Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung
Leitung Edith Scherer
Leitung Kurt Löffel Pflegefachfrau Psychiatrie HF, MAS A&PE
Fachmitarbeiter Prävention der Suchtfachstelle St.Gallen
Dauer | Zeit 2 Tage, 08.30 – 12.00 / 13.30 – 17.00 Uhr
Roger Mäder
Daten Dienstag, 03.03.2020 / Mittwoch, 04.03.2020
Geschäftsleiter Forum Suchtmedizin Ostschweiz FOSUMOS
Ort St.Gallen, Marktplatz 24
Kosten CHF 350.–
Dauer | Zeit 1 Tag, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr
Datum Dienstag, 01.12.2020
Ort St.Gallen, Marktplatz 24
Kosten CHF 190.–
Spezielles Wahlpflichtfach der Zertifikatslehrgänge «Langzeitpflege» und «Demenz-
betreuung»
30 31Fortbildungen – Weitere Angebote Fortbildungen – Weitere Angebote
Basale Stimulation® Basale Stimulation®
Basiskurs Aufbaukurs
Das Konzept der Basalen Stimulation gibt Ihnen als Fachpersonen aus Pflege, Pädagogik und Menschen mit beeinträchtigter Wahrnehmung und Kommunikation brauchen nebst Angeboten
Therapie Möglichkeiten in die Hand, die Pflege und Betreuung von Menschen mit beeinträchtig- zur Wahrnehmung des eigenen Körpers auch Anregungen, um sich aktiv mit ihrer Umwelt aus-
ter Wahrnehmung anders zu gestalten. einanderzusetzen.
Indem Sie systematisch an das Erleben und die Sinneserfahrungen des betroffenen Menschen Mit Hilfe weiterer Sinnesbereiche erweitern Sie Ihre Kompetenzen, um diesen Menschen deren
anknüpfen, schaffen Sie eine gemeinsame Mitteilungsebene und geben Orientierung. Während Umwelt auf für sie verständliche Weise nahe zu bringen.
alltäglicher Aktivitäten lassen sich so Hirnfunktionen aktivieren und Betroffene erleben sich als Durch Eigenerfahrungen und Erfahrungsaustausch gewinnen Sie Sicherheit bei der systematischen
eigenaktive und wertgeschätzte Personen. Gestaltung individueller Anregungen, um Lernen und persönliche Entwicklung zu ermöglichen.
Diese Fortbildung baut auf dem Grundlagenwissen Basale Stimulation® Basiskurs auf.
Ziele
Die Teilnehmenden lernen
• das Grundwissen der Basalen Stimulation wie z.B. die wahrnehmungs- Ziele
Die Teilnehmenden lernen
fördernde Berührung und den basalen Dialog kennen • Anregungen mit Hilfe des Seh-, Hör- und Tastsinns sowie Anwendungen
• durch eigene Erfahrungen alltägliche pflegerische Interventionen zur Wahrnehmung des Mundes zu gestalten
als Anregungen für den Hautsinn, den Gleichgewichtssinn und • den Dialogaufbau systematisch zu reflektieren
die vibratorische Wahrnehmung anzuwenden • weitere Modelle der Basalen Stimulation kennen
• die Erfahrungswelt von Menschen mit beeinträchtigter Wahrnehmung und • ihre Erfahrungen bei der Anwendung im eigenen Praxisfeld zu reflektieren
Kommunikation kennen und entwickeln Bereitschaft, diese zu verstehen
• ihre Erfahrungen bei der Anwendung im eigenen Praxisfeld zu reflektieren Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK, Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung sowie
Interessierte aus Pädagogik und Therapie
Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK, Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung sowie
Interessierte aus Pädagogik und Therapie Leitung Ruth Alder-Waser
Pflegefachfrau HF, Kursleiterin Basale Stimulation®
Leitung Ruth Alder-Waser
Pflegefachfrau HF, Kursleiterin Basale Stimulation® Dauer | Zeit 3 Tage, 09.00 – 12.30 / 13.30 – 17.00 Uhr
Daten Donnerstag, 05.11.2020 / Freitag, 06.11.2020 / Mittwoch, 09.12.2020
Dauer | Zeit 3 Tage, 09.00 – 12.30 / 13.30 – 17.00 Uhr Ort St.Gallen, Marktplatz 24
Daten Fortbildung 1 Donnerstag, 19.03.2020 / Freitag, 20.03.2020 / Kosten CHF 580.–
Freitag, 08.05.2020
Fortbildung 2 Dienstag, 18.08.2020 / Mittwoch, 19.08.2020 / Abschluss Teilnahmebestätigung Basale Stimulation®
Mittwoch, 23.09.2020
Ort St.Gallen, Marktplatz 24 Spezielles Voraussetzung: Zertifikat Basale Stimulation® Basiskurs
Kosten CHF 580.– inklusive Zertifikat
Abschluss Zertifikat Basale Stimulation® Basiskurs
Spezielles Pflichtfach beim Zertifikatslehrgang «Langzeitpflege» und «Demenzbetreuung»
32 33Fortbildungen – Weitere Angebote Fortbildungen – Weitere Angebote
Ethik in der Pflege Palliative Care
Basiskurs A2
Die Frage «Habe ich das richtig gemacht oder hätte ich anders handeln sollen?» beschäftigt Palliative Care umfasst die Betreuung und Behandlung von Menschen mit unheilbaren, lebensbe-
Personen in der Pflege und Betreuung immer wieder. Anhand von Beispielen aus Ihrer Pflege- drohlichen und oder chronisch fortschreitenden Krankheiten. Sie wird einerseits vorausschauend
Praxis betrachten wir Situationen unter ethischen Aspekten: Welche Werte haben in der Situa- miteinbezogen. Ihr Schwerpunkt liegt aber in der Zeit, in der die Kuration der Krankheit als nicht
tion eine Rolle gespielt? Welche Werte haben Ihr Handeln geleitet? Wie hätten Sie auch noch mehr möglich erachtet wird und kein primäres Ziel mehr darstellt. Als Pflegende streben Sie in
handeln können? dieser Phase an, Patientinnen und Patienten eine ihrer Situation angepasste optimale Lebens-
qualität bis zum Tode zu gewährleisten und die nahestehenden Bezugspersonen angemessen zu
unterstützen.
Ziele
Die Teilnehmenden lernen
• das eigene berufliche Handeln zu überdenken und erhalten theoretische
Grundlagen für ethische Diskussionen Ziele
Die Teilnehmenden lernen
• sich mit konkreten und praktischen Fragen des ethischen Handelns • allge meine Grundlagen der Palliative Care kennen
in der Pflegearbeit auseinanderzusetzen • den Umgang mit verschiedenen Emotionen
• Ethik und Moral verstehen • die Bedürfnisse der Betroffenen und ihrer Angehörigen wahrzunehmen
• Werte und Normen in Bezug auf Ethik kennen und ins Team einzubringen
• den Umgang mit ethischen Konflikten anhand von Fallbeispielen • das eigene Handeln zu reflektieren und zu begründen
aus der Praxis
Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK mit Praxiserfahrung
Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK, Mitarbeitende aus Pflege- und Betreuung
Leitung Daniela Gsell-Reifler und weitere Kursleiterinnen SRK
Leitung Doris Ruhmann Pflegefachfrauen HF, Erfahrungen in Palliative Care
Pflegefachfrau HF, Berufsschullehrerin, MAS Ethik
Dauer | Zeit 6 Tage, 08.30 – 12.00 / 13.15 – 16.45 Uhr
Dauer | Zeit 1 Tag, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr Daten Freitag, 21.08.2020 / Freitag, 04.09.2020 / Mittwoch, 16.09.2020 /
Datum Mittwoch, 22.04.2020 Montag, 19.10.2020 / Mittwoch, 28.10.2020 / Donnerstag, 26.11.2020
Ort St.Gallen, Marktplatz 24 Ort St.Gallen, Marktplatz 24
Kosten CHF 190.– Kosten CHF 900.–
Spezielles Pflichtfach beim Zertifikatslehrgang «Langzeitpflege» Spezielles Pflichtfach beim Zertifikatslehrgang «Langzeitpflege»
Wahlpflichtfach beim Zertifikatslehrgang «Demenzbetreuung»
34 35Fortbildungen – Weitere Angebote
Pflege von Menschen nach einem Kurse für Freiwillige, Angehörige und
Schlaganfall Interessierte
Ein Schlaganfall ist für die Betroffenen und ihre Angehörigen ein massiver Einschnitt ins Leben.
Je nachdem, welche Hirnregionen betroffen sind, müssen diese Menschen und ihr Umfeld ihr
Leben mit möglichen Einschränkungen neu gestalten. Häufig bleibt eine Halbseitenlähmung zu-
rück, die den Alltag der Betroffenen zusätzlich beeinträchtigt. Mit gezielter pflegerischer Unter-
stützung können Sie Betroffenen und ihren Angehörigen in der Pflege und im Alltag vieles er-
leichtern und somit ihre Selbständigkeit fördern.
Ziele Die Teilnehmenden lernen
• die Grundlagen zum Thema Schlaganfall und Halbseitenlähmung kennen
und zu verstehen
• den fachgerechten Umgang und die Mobilisation von Personen mit einer
Halbseitenlähmung kennen
• das Bobath-Konzept kennen
• die pflegerische Unterstützung erklären zu können
Zielgruppe Pflegehelfer/-innen SRK und Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung
Leitung Georg Danisch
Pflegeexperte für Menschen im Wachkoma und Minimally Conscious State,
Gesundheits- und Pflegepädagoge MSc
Dauer | Zeit 1 Tag, 09.00 – 12.00 Uhr / 13.30 – 16.30 Uhr
Datum Montag, 25.05.2020
Ort St.Gallen, Marktplatz 24
Kosten CHF 190.–
36 37Kurse – Palliative Care Kurse – Palliative Care
Angehörige von sterbenden Menschen Palliative Care – Grundkurs für Freiwillige
begleiten
Bei der Pflege und Betreuung von sterbenden Menschen zeigt sich oft, dass auch Angehörige Der Kurs vermittelt Ihnen eine Einführung in das Konzept Palliative Care. Die Kursinhalte sollen
Unterstützung benötigen. Sie signalisieren dies z.B. in Form von Hilflosigkeit oder Unzufrieden- Sie befähigen, Unterstützung und Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen
heit mit der Pflege. gemäss dem Kompetenzbereich der Freiwilligen zu leisten. Der Kurs entspricht partiell den Vor-
Diesen emotionalen Prozess sollten Sie als Pflegende wahrnehmen. Es geht dabei um eine sehr gaben von Swiss-Educ und wird durch spezifische Themen aus der Freiwilligen-Arbeit ergänzt.
persönliche Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit und der eigenen Geschichte in Zu-
sammenhang mit jener der sterbenden Person. Gleichzeitig möchten Angehörige die sterbende
Person unterstützen. Ziele
Die Teilnehmenden lernen
Wenn es Ihnen als Pflegende gelingt, diese Prozesse offen und ohne eigene Wertungen zu er- • die Grundlagen der Palliative Care kennen (Geschichte, Schwerpunkte,
kennen und zu akzeptieren, können Sie für das ganze Bezugsnetz und für die sterbende Person Haltungen, Netzwerk der Palliative Care Schweiz)
eine grosse Unterstützung sein. • sich mit dem eigenen Sterben auseinanderzusetzen
• die belastenden Symptome am Lebensende kennen
• die Begrifflichkeiten rund um die Sterbehilfe
Ziele
Die Teilnehmenden lernen • was Freiwilligenarbeit in der Palliative Care bedeutet
• wie sie Angehörige von schwerkranken und sterbenden Patienten • religiöse und spirituelle Bedürfnisse kennen
menschlich unterstützen können
• ihren Fokus bewusst auch auf die Angehörigen auszuweiten, und sie Zielgruppe Freiwillige in Palliative Care
erfahren dadurch eine persönliche Bereicherung ihrer Aufgaben
Leitung Rita Eugster Mätzler
Zielgruppe Betroffene Privatpersonen, Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung Pflegefachfrau HF, Berufsschullehrerin, Erfahrungen in Palliative Care
und Freiwilligenarbeit im Hospiz-Dienst
Leitung Rosmarie Wiesli
Psychologische Beraterin IKP, Theologin, Spitalseelsorgerin, Rosmarie Wiesli
Erfahrungen in Palliative Care Psychologische Beraterin IKP, Theologin, Spitalseelsorgerin,
Erfahrungen in Palliative Care
Dauer | Zeit 1 Tag, 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30 Uhr
Datum Freitag, 30.10.2020 Dauer | Zeit 4 Tage, 8.30 – 12.30 / 13.30 – 16.30 Uhr
Ort St.Gallen, Marktplatz 24 Daten Kurs 1 Freitag, 28.02.2020 / 06.03.2020 / 13.03.2020 / 20.03.2020
Kosten CHF 190.– Kurs 2 Freitag, 05.06.2020 / 12.06.2020 / 19.06.2020 / 26.06.2020
Kurs 3 Freitag, 20.11.2020 / 27.11.2020 / 04.12.2020 / 11.12.2020
Ort Kurs 1 Buchs, Zentrum Neuhof, Wiedenstrasse 52c
Kurse 2 + 3 St.Gallen, Marktplatz 24
Kosten CHF 500.–
Spezielles Als Interessierte/r nehmen Sie bitte zuerst Kontakt mit einer Hospiz-Gruppe
auf.
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