Gemeindebrief - Was Musik alles kann

Gemeindebrief - Was Musik alles kann

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Von Klassik bis Heavy Metal – Wir haben uns umgehört Was Musik alles kann November 2018 – März 2019 Gemeindebrief Die schönsten Konzerte von November bis März - für Sie im Terminteil Mit den schönsten Klängen in das neue Jahr Silvester Für den guten Zweck Nikolai-Markt Sie setzen sich für Vielfalt ein Kinderbischöfe

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2 Gemeindebrief St. Nikolai Babette Radtke LiebeLeserinnen undLeser, Editorial Victor Hugo hat gesagt: „Musik ist ein Geräusch, das denkt.“ Aber Musik ist noch viel mehr als ein denkendes Geräusch! Musik ist ein Bestandteil des Lebens, des menschlichen Seins. Zu allen Zeiten und in allen Kulturen. Und dabei ist es der Musik egal, ob sie als Klassik, Rock, Schlager, Gospel oder Kinderlied daherkommt. In allen Fällen bewirkt Musik etwas. Musik kann Gemeinschaft fördern und trösten, kann therapieren und beruhigen, kann motivieren und aufbauen oder einfach Freude machen – unabhängig von Ort und Ge- legenheit: in Konzerten, in Gottesdiensten, am Lagerfeuer, in der Fankurve – oder auch nur unter der Dusche. Sie gibt einer langweiligen Autofahrt eine erträgliche Note, macht aus einem schlechten Tag zuweilen einen guten, verwandelt Vergangenes in eine schöne Erinnerung. Das alles kann Musik und das Schöne ist - Musik kann jeder! Wir können zuhören, mit einem Instrument Musik erzeugen, alleine oder in Gemeinschaft singen.

St. Nikolai hat für alle Altersklassen ein umfangreiches musikalisches Angebot - sowohl zum Zuhören als auch zum Mitmachen. Wir haben Menschen aus der Gemeinde ge- fragt, „was Musik kann“. Die Antworten, alle musikalischen Highlights der nächsten Wochen und natürlich noch vieles mehr lesen Sie in diesem Heft. Viel Freude bei der Lektüre – oder beim Singen, Musizieren und Hören! Ihre Babette Radtke 3 Gemeindebrief St. Nikolai TITELBILD: H. FRANCK FOTO: PRIVAT www.facebook.com/hauptkirche.stnikolai Jahreslosung 2019 „Suche Frieden und jage ihm nach!“ Psalm 34, Vers 15 (L) November 2018 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. Offb 21,2 (L) Dezember 2018 Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut. Mt 2,10 (L) Januar 2019 Gott spricht: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. Gen 9,13 (L) Februar 2019 Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. Hebr 13,2 (E) März 2019 Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein.

1 Sam 7,3 (E) L = Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart E = Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, revidiert 2017, © 2017 Katholische Bibel- anstalt, Stuttgart

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4 Gemeindebrief St. Nikolai 5 Gemeindebrief St. Nikolai Gemeinde Geistliches Wort von Pastorin Corinna Senf . . 6 Unser Thema • Was Musik alles kann Musizieren im Alter . . 8 Das sagen Knabenchor-Jungs über das Singen . 9 Was Popularmusik alles kann . 10 Mein Lieblingslied . . 10 Seelsorge in Wacken . 13 Nikolai-Markt – Wofür ist der Erlös bestimmt . . 16 Unser Wein zugunsten der Orgel . . 17 „Das schwarze Brett . . 17 Spendenstand für die Orgel . . 18 Dank an die Unterstützer des Orgelprojektes . . 19 Rückblick: Gemeindefest 2018 . . 20 Erster interaktiver Gottesdienst in St. Nikolai . . 21 Revidierte Perikopenordnung . . 22 Einladung zum Tauffest 2019 . . 23 Passionsandachten . . 23 Bericht von der Gemeindeversammlung . . 24 Nachruf: Diakonin Hilte Rosenboom-Mavrias . . 25 Ina Riedel, Kinder- und Jugendarbeit, stellt sich vor . . 26 Franziska Ehlert aus dem Kindergarten stellt sich vor . 26 Stolpersteine: Briefe einer jüdischen Hamburgerin . . 28 Pilgern auf dem Franziskusweg . . 29 In Indien zu Besuch bei Freunden . . 30 Amtshandlungen . . 32 Inhalt Kirchenmusik Stufen zu Mozart . . 33 Heinrich Schütz: Motetten aus der „Geistlichen Chor-Music . . 34 Silvesterkonzerte in St. Nikolai . . 35 Knabenchor-Einstand in der Elbphilharmonie . . 36 Bildung & Wissen „Knut Terjung trifft Dr. Martin Vetter . . 38 Märchenabend – Die Kraft der Liebe . . 38 Kinder & Jugend Advent im Hort St. Nikolai . 39 20. Jubiläum: Claudia Bünsch . 40 Herzlichen Glückwunsch: Gütesiegel für unseren Kindergarten.. 40 Alles Gute – Miriam Schroll verlässt den Kindergarten . 41 Das Kinderbischofsprojekt 2018 . 42 Antwort auf eine Flaschenpost . 43 Gemeinsam Fußball-Gucken . 43 „…dann kann ich fliegen“– Freizeit in Lankau . 44 Rund um St. Nikolai Neue Seniorenstadt Heilig Geist . 46 Mahnmal St. Nikolai: Gedenkveranstaltung anlässlich der Befreiung des KZ Auschwitz . 48 Gottesdienste & Veranstaltungen Alle Termine November 2018 - März 2019 . 49 Gottesdienste . 50 Konzerte . 55 Bildung & Wissen . 58 Veranstaltungen im Mahnmal St. Nikolai . 59 Ältere Generation, nicht nur für Senioren . 61 Kirchenmusik – Gruppen und feste Termine . 64 Kinder & Jugend . 65 Adressen . 66 Pilgerreise – zu Fuß von La Verna nach Assisi Pastorin Christine Halisch über Seelsorge in Wacken Motteten von H. Schütz werden am 8. Dezember zu hören sein 20 Jahre Kindergarten, Claudia Bünsch wird gefeiert Bald wird die Krippe wieder aufgebaut Weihnachten – wir freuen uns schon auf das Krippenspiel

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7 Gemeindebrief St. Nikolai 6 Gemeindebrief St. Nikolai Geistliches Wort: Macht hoch die Tür… Türen! Davon gibt es viele. Manche sind berühmt, wie zum Beispiel die Tür Nr.10 in der Downing Street im Londoner Regierungsviertel. Türen sind unterschiedlich. Wir nutzen sie täglich ganz selbstverständlich, gehen durch sie ein und aus: Haustüren, Gartenpforten, Ladentüren, Kellertüren, Schultüren, Kirchentüren… T reten wir durch eine neue Tür, dann erwarten wir mit Spannung, was sich dahinter verbirgt: im Kindergarten, am Arbeitsplatz oder in der Elbphil- harmonie. Wir haben unterschiedliche Erfahrungen mit Türen gemacht: „Offene Türen“ verbinden wir meistens mit Gast- freundschaft: Hier bin ich willkommen! „Geschlossene Türen“ rufen eher gegen- teilige Empfindungen hervor: Hier bin ich ausgeschlossen!

In der Adventszeit spielen Türen eine besondere Rolle. Manche Menschen schmücken ihre Haustüren einladend mit Adventskränzen. Täglich öffnet sich eine Tür im Adventskalender; Türchen für Türchen nähern wir uns Weihnachten. Als „Türöffner“ steht ein Lied prominent an erster Stelle im Evangelischen Gesangbuch und eröffnet den Reigen der Advents- und Weihnachtslieder: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit; es kommt der Herr der Herrlichkeit, ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich, der Heil und Leben mit sich bringt; derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich von Rat. Gemeinde FOTO: PRIVAT „Was Musik alles kann?“ - so fragen wir in dieser Gemeindebriefausgabe. Dieses bekannte und beliebte Lied bringt mich in fröhlich-festliche Adventsstimmung. Mir ist es am liebsten, wenn ein Posaunenchor dazu bläst.

„Macht hoch die Tür“ hat der Lieder dichtende Pastor Georg Weissel im Advent 1623 geschrieben. Das Lied verbreitete sich inmitten der Wirren des Dreißigjäh- rigen Krieges, als wollten die Menschen gegen alle Not und Verzweiflung ansingen. Weissel greift darin Worte aus Psalm 24 auf: „Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe“. So wurden einst in Jerusalem die Tore des Tempels geöffnet und dann wurde die Bundeslade mit den Tafeln der Zehn Gebote in den Tempel getragen. Die Türen und Tore können für Gott gar nicht weit und hoch genug sein!

Unsere Türen zu öffnen und mehr noch unsere Herzen ist eine schöne adventliche Einstellung. Das Lied ruft dazu auf, mich immer wieder neu einzustellen auf Gott, der in mir und bei mir Einzug halten will. Ich selbst soll ein Tempel, ein Haus für Gott sein - so schreibt es auch Paulus im 1. Korintherbrief (6, 19). In den folgen- den Strophen des Liedes wird Gott als ein König besungen, der seine Macht in den Dienst seiner Menschen stellt („sein Zepter ist Barmherzigkeit“). Gott kommt als ein Helfer und Retter. Ich darf wissen, dass ich bei Gott immer auf eine offene Tür stoße. Bei diesem König, bin ich willkommen! Georg Weissel hatte ein besondere Kir- chentür vor Augen, für deren Einweihung er dieses Lied schrieb: die Tür der neuer- bauten Altroßgärter Kirche in Königsberg. Der Pastor schrieb selbst zur Entstehungs- geschichte des Liedes, dass sein Küster ihn darauf gebracht habe. Dieser freundliche und humorvolle Küster öffnete Menschen, die während eines Schneesturmes Schutz in der Kirche suchen wollten, diese Kir- chentür mit den Worten: „Willkommen im Hause des Herrn! Hier ist jeder in gleicher Weise willkommen...“.

„Komm, o mein Heiland Jesu Christ, meins Herzens Tür dir offen ist. Ach zieh mit deiner Gnade ein; dein Freundlichkeit auch uns erschein.“ Wir feiern Weihnachten. Gott kommt zu uns und sucht offene Türen und Herzen. Bitten wir doch Gott, unsere Herzen zu öffnen, um ihn mit seiner Gnade und Liebe einziehen zu lassen, in welcher Gestalt und mit welchem Gesicht er auch immer zu uns kommen mag. Das Lied lädt uns ein zu einer „Willkommenskultur“ für Gott und seine geliebten Menschen.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Ad- vents- und Weihnachtszeit. Ihre Corinna Senf Er ist gerecht, ein Helfer wert; Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, sein Königskron ist Heiligkeit, sein Zepter ist Barmherzigkeit; all unsre Not zum End er bringt, derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Heiland groß von Tat. O wohl dem Land, o wohl der Stadt, so diesen König bei sich hat. Wohl allen Herzen insgemein, da dieser König ziehet ein. Er ist die rechte Freudensonn, bringt mit sich lauter Freud und Wonn. Gelobet sei mein Gott, mein Tröster früh und spat. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, eu’r Herz zum Tempel zubereit’. Die Zweiglein der Gottseligkeit steckt auf mit Andacht, Lust und Freud; so kommt der König auch zu euch, ja, Heil und Leben mit zugleich. Gelobet sei mein Gott, voll Rat, voll Tat, voll Gnad. Komm, o mein Heiland Jesu Christ, meins Herzens Tür dir offen ist. Ach zieh mit deiner Gnade ein; dein Freundlichkeit auch uns erschein. Dein Heilger Geist uns führ und leit den Weg zur ewgen Seligkeit.

Dem Namen dein, o Herr, sei ewig Preis und Ehr. [TEXT: GEORG WEISSEL (1623) 1642; EVANGELISCHES GESANGBUCH NR. 1]

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9 Gemeindebrief St. Nikolai UnserThema•WasMusikalleskann S ven Voepel, einer der führenden deutschen Altersforscher, schreibt in seiner jüngsten Publikation („Ent- scheide selbst, wie alt Du bist“ Reinbek 2017): „Körper wie Geist bleiben ein Leben lang anpassungsfähig und wandelbar, und zwar je nach Beanspruchung und Training. Wir können das Alter als Phase der nach- lassenden Kräfte sehr weit nach hinten verschieben, vorausgesetzt, dass wir bereit sind, gewisse Anstrengungen zu unterneh- men.“ Das aktive Musizieren ist neben aller Freude eine solche Anstrengung und stellt derart vielseitige Anforderungen wie kaum eine andere Aktivität – besonders beim Musizieren im Ensemble/Orchester. Es fordert die Ausübenden ganzheitlich: die Sinne, die Körperkräfte, den Verstand, die Gefühle.

Fit und lebensfroh Der Gehörsinn hört das eigene Spiel und das der Mitspieler, das Gehirn setzt das Gehörte in Beziehung zueinander und ini- tiiert notwendige Korrekturen. Der Sehsinn nimmt den Notentext auf, den das Gehirn in Bruchteilen von Sekunden decodiert und in eine Bewegungsanweisung am Instru- ment umsetzt. Der Tastsinn wird durch den Hautkontakt zwischen den Fingern und dem Instrument trainiert. Und bei den Spieler*innen von Blasinstrumenten ist durch die Berührung des Instruments mit dem Mund sogar der Geschmackssinn beteiligt.

Ein Musikinstrument lässt sich nur mit Körpereinsatz spielen, schon das Ein- und Auspacken und der Transport ist eine körperliche Aktivität. Für das Spielen selbst müssen die Hand- und Fingergelenke Musizieren im Alter - im Bläserseminar des Kollegs St. Nikolai FOTOS: K. SCHORMANN, PRIVAT beweglich bleiben, eine musizierfreundliche aufrechte Haltung beugt dem krummen Rücken vor und auch das Gleichgewicht wird trainiert. Bläser stärken zusätzlich die gesamte Atemhilfsmuskulatur des Rumpfes und die Lungenkapazität. (So berichtete eine Teilnehmerin des Bläserseminars nach einem schweren Herzinfarkt, dass die Ärzte perplex waren über ihre überdurchschnitt- liche Lungenfunktion trotz der schwachen Leistung des Herzens.) Der Verstand muss nicht nur die Noten- schrift entziffern, sondern auch die Struktur des Musikstückes und damit seine Sinn- zusammenhänge erfassen, um diese durch eine entsprechende Spielweise in Klang zu übersetzen.

Musik ist die Sprache der Gefühle und kann unterschiedlichste Stimmungen auslösen. So sorgt sie dafür, dass auch das emoti- onale Erleben in seiner Vielfalt erhalten bleibt. Besonders das eigene Musizieren kann Glücksgefühle auslösen und hat so auch Rückwirkungen auf das körperli- che Befinden. Immer wieder berichten Teilnehmer*innen des Bläserseminars, dass es ihnen am Morgen so schlecht ging, dass sie überlegt haben, die Probe abzusagen. Während und nach dem Musizieren fühlen sie diese Beschwerden nicht mehr und gehen freudig und beschwingt nach Hause. Dazu trägt sicher auch die soziale Kompo- nente des gemeinsamen Musizierens mit Gleichgesinnten bei, die Motivation stiftet und der drohenden Vereinsamung im Alter entgegenwirkt.

Alle Komponenten dieses komplexen Ge- schehens zu steuern und zu koordinieren ist Leistungssport für das Gehirn – beste Voraussetzungen, um fit und lebensfroh ins Alter zu gehen. Susanne Blessenohl (Leiterin des Bläserseminars) unter Verwendung von: Hans-Walter Berg: „Fit und lebensfroh“ in „Üben und Musizieren“ 6/17, Schott 2017 Das Bläserseminar mit Susanne Blessenohl (hinten stehend) Das sagen Knabenchor-Jungs über das Singen Christoph Karwen, elf Jahre, seit drei Jahren beim Chor: „Wenn ich singe, dann denke ich an nichts.” Emil Roßbach, elf Jahre, seit drei Jahren beim Chor: „Wenn ich singe, bin ich ganz bei der Musik.” Luca Green, zwölf Jahre, seit fünf Jahren beim Chor: „Wenn ich singe, konzentriere ich mich nur noch auf die Musik.” 8 Gemeindebrief St. Nikolai

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11 Gemeindebrief St. Nikolai 10 Gemeindebrief St. Nikolai A n Alzheimer Erkrankte können beim Singen plötzlich wieder Texte in Töne verwandeln, wo die Sprache schon längst verloren gegangen ist und verloren gegangen zu sein schien. Neu- rologisch erkrankte Menschen mit einer Aphasie (Sprachstörung) können wieder fließend in Tönen „kommunizieren“, obwohl der motorische Anteil des Sprach- zentrums physiologisch betroffen ist. Psy- chisch erkrankte Menschen finden in der Musik oftmals eine Kraft, die ihnen über seelische Belastungen hinweghelfen und einen Weg zu ihrem Selbst finden lassen kann. Menschen mit einer geistigen Behin- derung können sich über Musik emotio- nal ausdrücken und sich beneidenswert unbefangen dieser hingeben. Musik kann Kinder in ihrer Sprachentwicklung fördern und deren Sprachrhythmik unterstützen. Popularmusik ist ein Teil von dem, was Musik ist und kann. Selbst hier gibt es viele Unterschiede und Neigungen. Ich persön- lich liebe Funk, Hip Hop, Black Music, Soul und alles was grooved und mit Bläsern besetzt ist. Warum das so ist? Es entspricht meinem Typ, meiner Persön- lichkeit mich auszudrücken, mich zu Hau- se zu fühlen und meiner Seele Ausdruck zu verleihen. Begleite ich einen Gottesdienst am Klavier, arbeite ich die Lieder aus dem evangelischen Gesangbuch popularmusikalisch aus. Ich analysiere die Lieder auf harmonische Zusammenhänge und leite daraus die Akkorde ab. Darunter lege ich, je nach Genre, eine rhythmische Basis. Ich gebe zu, diese Lieder in diesem neuen Gewand zu hören, ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. Die Melodie kommt dem Zuhörer irgendwie bekannt vor, der Rest jedoch klingt ungewohnt.

Popularmusik kann altes Liedgut in ihrem geschichtlichen Hintergrund und in ihren für uns oftmals befremdlichen Texten neu einkleiden. Gleichzeitig bleibt die Achtung vor dem geschichtlichen Hintergrund be- wahrt, denn oftmals zeigen die Texte hoch aktuelle Parallelen mit unserer heutigen FOTOS: PRIVAT, H. FRANCK Arthur Clermont, zwölf Jahre, seit fünf Jahren beim Chor: „Wenn ich singe, dann fühle ich mich besser.” Andrea Rüdebusch, Kirchenbüro: „HALLELUJAH“, aber nur von Leonhard Cohen. Ich mag die mich berührende Melodie, die Tonalität und die Lyrik der Anbetung, vor allem die letzte Zeile „ With nothing on my tongue but Hallelujah.

Till Westphalen, Küster: Frank Sinatra: „I´ve got you under my skin“, weil es mir richtig unter die Haut geht. Noch mehr Statements aus dem Knabenchor Timon Wiebers, 13 Jahre, seit sechs Jahren beim Chor: „Wenn ich singe, dann vergesse ich alles um mich herum.” Jonathan Skala, 13 Jahre, seit sieben Jahren beim Chor: „ Wenn ich singe, dann fühle ich mich frei.” Was Popularmusik (meiner Meinung nach) alles kann Musik kann mich in meiner Emotion abholen oder mich in eine von mir gewünschte Emotion versetzen. Je nachdem, in welcher Verfassung ich mich gerade befinde oder in welche Verfassung mich Musik bringen soll. Mein Lieblingslied Unser Thema•WasMusikalleskann Anne Christin Petersen, 42, ist gelernte Ergo- und Phy- siotherapeutin und arbeitet als Lehrerin für Musik und Sport. Seit Fe- bruar 2015 ist sie Kirchenmusikerin für Popularmusik. Seit September 2016 absolviert sie ein Studium für Kirchenmusik im Bereich Popular- musik (Hauptin- strument Klavier)

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12 13 Gemeindebrief St. Nikolai Gemeindebrief St. Nikolai S eit Jahren zählt Christine Halisch zu einem mehrköpfigen Seelsorger- Team. Ihr Engagement beim Festival ist auch biografisch begründet. Denn, dass Menschen bei Großveranstaltungen mit ihren Sorgen sehr alleine sein können, hat die Pastorin selbst erlebt. „Als 19-jährige war ich beim Kirchentag in München sehr unglücklich verliebt. Ohne seelsorgerliche Kirche und Heavy-Metal – Seelsorge in Wacken Hilfe ist solcher Kummer nur schwer zu überwinden.“ Halisch hat eine klinische Seelsorgeausbildung absolviert und auch schon als Notfallseelsorgerin gearbeitet. Beim Einsatz des Seelsorgeteams in Wacken geht es um Beistand bei zwi- schenmenschlichen Konflikten, Ängsten, Überforderungen sowie Hilfen wie etwa Das Open-Air-Festival im Schleswig-Holsteinischen Wacken ist mit 75.000 Besuchern das weltweit größte Heavy-Metal-Festival. Die Besucher kommen aus aller Welt. Mit dabei Pastorin Christine Halisch aus unserer Nachbargemeinde St. Markus, Hoheluft.

Musik verbindet eben auf ganz unterschiedliche Weise… Pastorin Christine Halisch, hier mit Seelsorge- Kollege Lutz Neu- gebauer, ist jedes Jahr in Wacken Mein Lieblingslied Annette Kilian, Gemeindepädagogin: Wenn ich in Arbeit ertrinke, singe ich: „So lang der Bauch in die Weste passt, wird keine Arbeit angefasst!“ Beim Wandern singe ich: „Freuet euch der schönen Erde“, aus unserem Gesangbuch Ganz geborgen und aufgehoben fühle ich mich bei: „Weißt du wieviel Stern- lein stehen.“ Und wenn die Nachrichten wieder viel zu grausam sind, summe ich den Refrain vom „Friedensmaler“. Zeit. Ich habe sogar den Eindruck, alles Leid dieser Welt, in ihren Nöten und Ängs- ten der Menschen, in ihrer Sehnsucht nach Gott und ihrem menschlichen Versagen kann man in ihren Liedern und in den Psalmen wiederfinden. Das Leben ist Ver- änderung und diese Veränderung hört nie auf. In der Veränderung liegt Wachstum und Wachstum möchte uns beschenken. Popularmusik ist schon sehr alt. Bereits Martin Luther hat vor 500 Jahren Melodi- en alter Gassenhauer und Trinklieder mit christlichen Texten versehen. Damit hat er es geschafft, das Evangelium für alle Men- schen greifbar, singbar und alltäglich wer- den zu lassen. Was für ein Geschenk der Veränderung! Aus Unverständnis wurde Verständnis. Somit hatten die Menschen bereits damals die Möglichkeit, bekannte Melodien mit dem Evangelium in Bezug zu bringen.

Popularmusik in den Kirchen ist Verän- derung. Ja. Unumstritten. Bei den einen stößt sie auf innere Ablehnung, bei den anderen auf offene Ohren. In unserer Un- terschiedlichkeit können wir uns dennoch nur bereichern, denn alles ist ein Teil des Ganzen. Jugendliche, junge Erwachse- ne, sozial Verstoßene, Senioren, Punks, Rapper, Biker, Schlagerliebhaber, Du und ich, wir alle sind nur ein Teil des Ganzen. Und genau darin möchte uns der Geist der Musik abholen und beschenken. In dem, was ich bin, wo ich gerade stehe oder mich hinbewegen möchte.

Musik ist ein Geschenk Gottes. In seinen Schwingungen und Tönen, Rhythmen und Harmonien, sowie in seinen Texten kann uns der Geist Gottes begegnen. Jedem auf seine Weise. Das kann Musik! Anne Christin Petersen Jens Gerlach, KGR: „Über sieben Brücken musst Du gehn“ von Karat, weil ich Text und Melodie des Liedes auch vierzig Jahre nach Erscheinen noch als aktuell empfinde und ein bisschen Pathos in der Musik sehr gerne habe! Lennart Smend, KGR: „Heartbreak Hotel“ von Elvis Presley. Das Lied hat für mich eine ansteckende Energie.

Unser Thema•WasMusikalleskann Gemeindebrief St. Nikolai

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14 15 Gemeindebrief St. Nikolai Gemeindebrief St. Nikolai beim Verlust einer Geldbörse. Manchmal ist Halisch aber auch als Pastorin gefragt. „Wir haben hier keinerlei missionarische Absichten und sind auch äußerlich nicht als kirchlich kenntlich. Wenn ich aber nach meinem Beruf gefragt werde, weckt meine Antwort meist spontanes Interesse, und es kommt häufig zu Gesprächen über Sinn- und Wertfragen. Wenn die Frage nach Gott gestellt wird, bringe ich mich als Pastorin mutig ein.“ Bereits seit 2010 wird die Festivalseelsorge unter Leitung des Landesjugendpastors Tilman Lautzas in Wacken angeboten. 20 ausgebildete Seelsorgerinnen und Seelsor- ger, darunter Pastoren, Erzieher und Psy- chotherapeuten, bieten ihre Hilfe an, damit niemand mit seinen Problemen alleine bleibt. Die Festivalseelsorge wird durch das Landesjugendpfarramt der Nordkirche organisiert.

Klaus Deuber FOTO: PRIVAT, I. NEBOCAT (3), LANDESJUGENDPFARRAMT DER NORDKIRCHE Mein Lieblingslied Mein Lieblingslied Leon Strohwald, KGR (Vorsitzender des Kinder- und Jugendausschusses): Der „Earth Song„ von Michael Jackson aus 1982 ist eines meiner Lieblingslieder. Es ist ein tiefgründiges Meisterwerk über unsere Erde und wie wir sie verändern. Jackson hatte eine Botschaft, mit der er ein Millionenpublikum erreichte. Ihm war bewusst, dass junge Menschen die Hoffnung für unsere Zukunft und für die Welt verkörpern. Viele seiner Texte waren Gebete, die dies thematisierten und sich auch in seinem Schaffen manifestierten. Seine Botschaft handelte davon, die Welt zu heilen, sich um Kinder und Bedürftige zu kümmern und davon, dass „wir eins sind“. In seinem Streben wurde er oft missverstanden und nachweislich aus- genutzt. Sein sensibler Charakter ging dabei zugrunde.

Jackson sagte einmal: „Ich glaube, dass die Schöpfung in ihrer urtümlichen Form aus Klängen besteht und dass diese Klän- ge nicht willkürlich sind, sie sind Musik“. Seine Musik sollte den Menschen Freu- de, aber auch Hoffnung, Erwachen und Bewusstsein bringen. „Es fängt bei uns an! Wir sind es! Oder es wird niemals et- was getan werden!“ Der Earth Song gibt all dies auf magische und einprägsame Weise wieder. Die Hauptbotschaft war immer die der Liebe, Menschen zusammenzubringen und Frieden für die Erde und ihre Bewoh- ner zu bewahren. Das inspiriert mich. Dr. Claudia Günzl, KGR: Seit Kindertagen ist mein Lieblingslied: „Geh aus mein Herz und suche Freud“, weil es Lebensfreude, Dankbarkeit und Zuversicht vermittelt. Christa Lösch, KGR: Eines meiner Lieblingslieder ist „Gracias a la vida“ der chilenischen Folk- lore-Musikerin Violeta Parra - „Ich danke dem Leben“ ist für mich die Hymne an das Leben - in glücklichen, genauso wie in weniger guten Zeiten und Stimmungen. Prof. Dr. Reinhard Zimmermann, KGR: Schuberts „Lindenbaum“. Warum? Weil die „Winterreise“ der schöns- te Liederzyklus der Welt ist und weil „Der Lindenbaum“ darin das Lied ist, dem Thomas Mann ein besonders schönes literarisches Denkmal gesetzt hat – als Ziel des Bildungswegs des unheldischen Helden auf dem „Zauberberg“. Petra von Schmude, KGR: Ich habe kein Lieblingslied. Über die Jahrzehnte gibt es mehrere Lieder, an die ich schöne Erinnerungen habe und die ich immer noch gerne höre wie z. B. von Louis Armstrong „Wonderful world“, „Satisfaction“ von den Stones, “die Ungarischen Tänze“ von Brahms, oder „Raste an dieser Quelle“ gesungen von Manfred Krug. Entweder passten diese Lieder gerade besonders zu einer Situation, in der ich sie gehört habe, oder Text und /oder Musik haben mich besonders berührt. Alexander Klingmüller, KGR: The Beatles, „Abbey Road“ (liegt so nah): „Here comes the sun“. Das ist immer noch wunderbare Lyrik und natürlich die Musik meiner Generation.

Christiane Hoffmann, KGR: „Our House“ von Madness – nicht nur musikalisch ein schöner, nostalgischer Rückblick auf die Perfektion der Kindheit und Jugend. Unser Thema•WasMusikalleskann 14 Gemeindebrief St. Nikolai Gemeindebrief St. Nikolai

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17 Gemeindebrief St. Nikolai 16 Gemeindebrief St. Nikolai Das Dorf Jamel ist von Neonazis gezielt als „nationalsozialistisches Musterdorf“ besiedelt worden. Das Festival bedeutet seit 2007 Gegenwehr gegen diese Vereinnahmung und soll den Nazis demonstrieren, dass ihnen „demokratischer Gegenwind“ entgegen bläst. Das Projekt wird unter anderem von der Ama- deu Antonio Stiftung und der Landeszentrale für politische Bildung unterstützt. Schirmherrinnen des Festivals: Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin Mecklenburg- Vorpommerns und MV-Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider www.forstrock.de Im D. M. Lebanon Women´s Home in Tamil Nadu leben und arbeiten rund 60 alleinerziehende oder verwitwete Frauen, die in einer Weberei in Handarbeit Handtücher, Tischdecken und ähnliches herstellen und weiterverkaufen. Wir unterstützen diese Frauen, den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder zu verdienen. (s.S. 30-31) Seit 14 Jahren unterstützen wir das Day Care Centre von Ralodai, einem kleinen Fischer- dorf im Tamilengebiet auf Sri Lanka. Nach dem Tsunami 2004 mit seinen schrecklichen Verwüstungen hat der Kindergarten St. Nikolai damals eine Patenschaft für den Kinder- garten dort übernommen – bis heute. Hilfe ist nämlich immer noch nötig! Wir finanzieren zwei Lehrerstellen, übernehmen die Kosten für den Kindergartenbetrieb, aber auch die Familien selbst brauchen finanzielle Hilfe – für Essen, für die Schulausbildung der Kinder und für die spätere Berufsausbildung. Hierfür benötigen wir jährlich 8.000€, die wir nur über Spenden finanzieren können.

Nikolai-Markt Am 1. Dezember ab 12 Uhr ist beim Weihnachtsbasar in St. Nikolai wieder Zeit zum Stöbern, Kaufen, Essen, Trinken und zum Beisammensein ein. In der Tradition der letzten Jahre steht auch, dass der Erlös des Basars für soziale Projekte bestimmt ist – unsere Ehrenamtlichen und der Kirchengemeinderat haben sich entschieden für: Jamel – rockt den Förster Indien-Projekt von St. Nikolai Sri-Lanka Projekt von St. Nikolai Gemeinde D ann ging es ganz schnell: Das Weinhaus Gröhl war sofort bereit, uns großzügig zu unterstützen, und so dauerte es von der Idee zum ersten Verkauf und Ausschank unseres Weins „Orgelspiel“ auf dem Gemeindefest gerade einmal zwei Monate. Am Stand der Kantorei wurde passend zum Orgelwein selbstgeba- ckene Quiche verkauft. Am Ende war bis auf wenige Flaschen der gesamte erste Vorrat verkauft und durch dieses großartige ehren- amtliche Engagement der Kantorei kamen 1.300 Euro für die Orgel zusammen! Der Wein – eine rheinhessische trockene Weißweincuvée von 2017 – ist seitdem im Gemeindebüro und im Weinhaus Gröhl für 7,50 Euro pro Flasche erhältlich. Da das Weinhaus Gröhl die komplette Gewinn- marge dem Orgelprojekt spendet, unter- stützt jeder Kauf unsere neue Orgel! Orgelwein In der Kantorei wurde die Idee geboren, einen eigenen Orgelwein zugunsten der Orgel zu verkaufen.

Ihr Engagement für unseren Basar Um den traditionellen Weihnachtsbasar auf die Beine zu stellen, braucht es viele helfende Hände. Es muss aufge- baut, dekoriert, organisiert, vorbereitet und Stände betreut werden. Wir freuen uns über jede ehrenamtliche Unter- stützung unseres Nikolai-Marktes. Bitte melden Sie sich bei Pastorin Maren Schack oder im Kirchenbüro. WINTERNOTPROGRAMM IN ST. NIKOLAI Wie in den letzten Jahren stehen wieder die Wohncon- tainer für unsere vier Gäste des Winternotprogramms bis Ende März hinter der Kirche – das eine oder andere Gesicht werden Sie kennen. Lebens- mittelspenden (eingepackte Nahrungsmittel) können Sie in den Spendenkorb ins Baptis- terium legen. Unsere Gäste freuen sich über Ihre Spenden. Herzlichen Dank dafür! Wir freuen uns sehr über die große Nach- frage und planen bereits einen Rotwein, der hoffentlich erhältlich ist, wenn dieser Gemeindebrief erscheint.

KUCHENSPENDEN FÜR DEN NIKOLAI-MARKT Damit unser Kirchencafé beim Nikolai-Markt wieder ein reichhaltiges Kuchenbuffet anbieten kann, würden wir uns über Ihre Kuchenspenden sehr freuen. Tragen Sie sich einfach in eine unserer Kuchenlisten im Kirchenbüro ein. Vielen Dank jetzt schon! FOTOS: C. HOFFMANN, H. FRANCK, JAMEL

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19 Gemeindebrief St. Nikolai Wir danken… Das Orgelprojekt zieht immer größere Kreise, und immer mehr Menschen unterstützen uns auf ganz vielfältige Weise, denen wir danken möchten FOTO: H. FRANCK Patinnen und Paten für Orgelpfeifen Immer mehr Menschen fühlen sich unserer Orgel so verbunden, dass sie selbst einen ganz konkreten Teil der Orgel unterstüt- zen wollen: In den ersten sieben Monaten unserer Patenschaftskampagne wurden von Spenderinnen und Spendern Patenschaften für Orgelpfeifen und Pfeifenregister im Umfang von mehr als 100.000 Euro über- nommen! Ein großartiges Ergebnis. Taxiwerbung Dank Ralph Nelles von der Firma TAXi- AD fährt unser Orgelprojekt nun auch auf Taxidächern durch die Stadt: Digitale Anzeigetafeln machen unser Vorhaben seit Juli immer bekannter und rufen zu Spen- den auf! Diese innovative digitale Taxiwer- bung wird man in der nächsten Zeit immer häufiger auf Hamburger Straßen sehen und St. Nikolai ist dabei, weil TAXi-AD uns so großzügig unterstützt! Danke! Schöne Anlässe Im letzten Gemeindebrief wurde die Idee vorgestellt, bei Feiern anstelle von Geschenken zu Spenden für die Orgel aufzurufen. Und bei gleich zwei schönen sommerlichen Festen wurde erfolgreich für unser Projekt gesammelt: Heidi Holzapfel bat die Gäste zu ihrem 80. Geburtstag um Spenden und auch Doris und Axel Wittlin- ger riefen bei einem Fest zum Spenden auf. Insgesamt kamen so 6.897 Euro zusammen. Wir danken den großzügigen Gastgebern und ihren Gästen!

Kantoreien für die Orgel Mit Katharina Eucken, Lukas Gable, Heide Schulze-Gattermann und Bettina Thimm-Haker haben sich sehr engagierte Kantoreimitglieder zusammengetan, um das Orgelprojekt ganz konkret voranzu- bringen. Dabei haben sie nicht nur zahlrei- che Unterstützer aus der Kantorei und der Seniorenkantorei gewonnen, sondern auch die Idee des Orgelweins entwickelt. Ihr erstes Ziel ist es, das Register „Vox huma- na“ durch Spenden zu finanzieren. Von den benötigten 30.000 Euro haben sie so bereits knapp 20.000 Euro gesammelt (Stand: September 2018).

Zeichnen für St. Nikolai Peter Koch bietet bereits seit Jahren am Kolleg St. Nikolai Zeichenkur- se („Skizzieren in der Stadt“) an. Als wir ihn fragten, ob er uns eine Zeichnung für die Etiketten unseres Orgelweins zur Verfügung stellen würde, war er sofort dabei. Ohne ihn hätten wir keinen so schönen Orgelwein! Weinhaus Gröhl Die besten Ideen nützen nichts, wenn man niemanden findet, der hilft, sie in die Tat umzusetzen. So hätte es unseren St. Nikolai Orgelwein ohne Holger Bracker vom Weinhaus Gröhl wohl nie gegeben. Seine Ideen und seine Großzügigkeit haben den Orgelwein ermöglicht. Vielen Dank! Ihr Ansprechpartner Dr. Kai Widmaier Orgelwein: Verschenken Sie z. B. eine Flasche Orgelwein. So tun Sie etwas Gutes und machen gleichzeitig bekannt, dass St. Nikolai dringend auf Unterstützung für die neue Orgel angewiesen ist. Oder kaufen Sie doch gleich eine ganze Kiste für die bevorstehenden Feiertage.

Patenschaften: Verbinden Sie Ihre Spende mit einer Patenschaft für Orgelpfeifen (ab 50 Euro), die Sie auch verschenken können (www.orgel-stnikolai.de). Wir stellen dann die Urkunde auf die Beschenkte oder den Beschenkten aus. Ab einer Spende von 500 Euro können wir sogar einen Namen mit einer Gravur auf der Pfeife verewigen. Jede Spende auf unser Spendenkonto unter dem Stichwort „Orgel“ bringt uns näher ans Ziel! IBAN DE19 3702 0500 0001 5967 01 (Bank für Sozialwirtschaft).

Schenken und dabei die Orgel unterstützen Ihre Spende kommt an und hilft! D amit ist bereits ein großer Schritt geschafft auf unserem Weg zu den 3,3 Millionen Euro, die wir benötigen. Gehen Sie die nächsten Schritte mit uns und helfen Sie uns auf dem Weg zu einem phantastischen und einmaligen Instrument – für unsere Gemeinde und die Orgelkultur der Musikstadt Hamburg! Mit Ihrer Hilfe schaffen wir es! Erfolge und ein Ziel vor Augen Durch großartigen Zuspruch und viele Unterstützer haben wir im Spätsommer einen Spendenstand von 700.000 Euro erreicht 18 Gemeindebrief St. Nikolai

20 21 Gemeindebrief St. Nikolai Gemeindebrief St. Nikolai Gemeinde E Es war ein spannendes Experiment für alle Haupt- und Ehrenamtlichen in St. Nikolai, der Eröffnungsgottes- dienst der Akademiewoche der Nordkirche am 28. Oktober. Jeder, der am Smartphone, Tablet oder Rechner saß – in Hamburg, Deutschland oder dem Rest der Welt – konnte sich über die Internetseite von sublan.tv in den Live-Stream-Gottesdienst einbringen. Aber auch die Kirche war mit rund 400 Besuchern gut gefüllt! Natürlich haben viele junge Menschen diesen besonderen Gottesdienst besucht. Die Konfirmanden waren in großer Zahl vertreten. Aber auch ältere Menschen, re- gelmäßige Gottesdienstbesucher und ein- fach Interessierte waren neugierig, was es mit diesem digitalen Gottesdienst auf sich hatte. Journalisten, ein Fernsehteam und selbst Demonstranten fanden an diesem sonnigen Sonntagmorgen den Weg in die Kirche. Und genau das war die Idee dieses Gottesdienstes, es sollte diskutiert wer- den. „Der digitale Wandel bringt schließlich enorme Veränderungen mit sich. Es gibt Chancen, aber auch Herausfor- derungen, die sich für die Menschen daraus ergeben.“, so Hauptpastor und Propst Dr. Martin Vetter.

Kontrovers waren dann auch die Beiträge, die über das Netz rein- kamen. Da war von „Digi-Messe“ die Rede, „komplett überflüssig dieser Gottesdienst!“ bis hin zu „Wenn das die Zukunft der „Der digitale Mensch?!“ Erster interaktiver Gottesdienst in St. Nikolai Kirche sein soll, vielen Dank, ohne mich!“. Aber die meisten Kommentare, die uns erreichten, waren voll des Lobes: „mutig“, „bereichernd“, „Eine tolle Möglichkeit sich auch in der Kirche an dem Gottesdienst zu beteiligen. Eine Chance den Gottes- dienst attraktiver und abwechslungsreicher zumachen.“ Besonders am Segensroboter „BlessU-2“ schieden sich die Geister – im Netz und natürlich in der Kirche, wo sich der Roboter präsentierte. Während die einen sich kopfschüttelnd abwandten, standen andere Schlange, um sich von „BlessU-2“ segnen zu lassen und den Segen ausgedruckt als Erinnerung mitzunehmen.

Am Ende wurde es aber zumindest in St. Nikolai wieder ganz analog, als Pas- torin Schack, Pastorin Senf und Hauptpas- tor Vetter die Gottesdienstbesucher an der Kirchentür mit einem echten Händedruck verabschiedeten. Katja Schormann FOTOS: H. FRANKC, K. SCHORMANN Gemeindefest 2018 Bei herrlichem Sonnenschein haben wir am 2. September ein buntes Sommerfest gefeiert. Hier ein paar Eindrücke... 20 Gemeindebrief St. Nikolai Der Segens- roboter BlessU-2 löste sehr unter- schied- liche Reaktio- nen aus

23 Gemeindebrief St. Nikolai Gemeinde A uf neue alt- und neutestamentliche Lesungen und Predigttexte können sich die Gottesdienstbesucher*innen in den rund 1.000 Kirchengemeinden der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Nord- deutschland vom 1. Advent an freuen: Die Landessynode stimmte im September 2018 einer revidierten Perikopenordnung zu. Diese wird bundesweit in allen Landeskir- chen sowie in vielen evangelischen Kirchen in Europa eingeführt. Ziel ist, den Reich- tum biblischer Worte, Bilder und Geschich- ten besser zu berücksichtigen. Perikope bedeutet „Abschnitt“, wörtlich „ein ringsum gehauenes Stück“ aus der Heiligen Schrift. In der Ordnung ist gere- gelt, welche Texte aus der Bibel an einem bestimmten Sonn- oder Festtag im Got- tesdienst gelesen werden und welche Texte Grundlage der Predigt sind. Der jetzigen Einführung ging eine Probezeit in bun- desweit 5.000 Kirchengemeinden voraus. Da sich die Kirche um das Wort Gottes versammelt, ist die Auswahl der Lese- und Predigttexte in den Gottesdiensten eine fortwährende Aufgabe.

Im Ergebnis bietet die aktuelle Überarbei- tung, wie vielfach gewünscht, doppelt so viele Texte des Alten Testaments an, und sogar Psalmen sind künftig als Predigttexte vorgeschlagen. Berücksichtigt worden sei bei der Auswahl ebenso der Gender-Aspekt. Die größte Veränderung für regelmäßige Gottesdienstbesucher ergibt sich aus der Mischung der Reihen. Konkret heißt dies: Wenn in einer Woche ein alttestamentli- cher Text in der Predigt ausgelegt wurde, darf sich die Gemeinde in der kommenden Woche auf einen Brieftext freuen. Diesem A Am Pfingstsonnabend, 8. Juni 2019, planen die beiden Ev. Kirchenkreise in Hamburg ein Tauffest an der Elbe. Unter freiem Himmel, gemeinsam mit vielen Menschen kann dieses Fest in einem besonderen Rahmen gefeiert werden. Auch Dr. Martin Vetter, Hauptpastor an St. Niko- lai und Propst im Krchenkreis Hamburg- Ost sowie Pastorin Corinna Senf werden dabei sein.

Mehr Infos auf: www.tauffest-hamburg.de oder Sie nehmen direkt Kontakt zu uns auf und melden sich im Kirchenbüro (s. S. 66). Revidierte Perikopenordnung Tauffest 2019 wiederum folgt ein Abschnitt aus einem Evangelium und so fort. Die gründlichste Veränderung hat der 10. Sonntag nach Trinitatis, der auch als Israelsonntag bekannt ist, weil sich die Sicht auf die jüdischen Glaubensgeschwister gewandelt hat. Die bisherige Perikopenordnung galt seit 1978. Die „Neue Ordnung gottesdienstli- cher Texte und Lieder“ soll am 1. Advent 2018 mit einem Gottesdienst in Wittenberg eingeführt werden.

Hauptpastor Alexander Röder führt mit einem Vortrag am 12. November 2018, 19.30 Uhr, Hauptkirche St. Michaelis, Bachsaal, in die neue Lese- und Predigt- ordnung ein. Aus der Pressemitteilung der Landessynode der Nordkirche vom 29. September 2018, bearbeitet und ergänzt von Dr. Martin Vetter Den Reichtum biblischer Worte, Bilder und Geschichten entdecken Schon mal vormerken: FOTOS: THE YORCK PROJECT (2002) 10.000 MEISTERWERKE DER MALEREI Perikopenbuch Heinrichs II., Szene: Der Hl. Petrus empfängt die Schlüssel Tauffest 2011 des Kirchenkreises Hamburg- West/Südholstein in Blankenese. 22 Gemeindebrief St. Nikolai Passionsandachten „Gestalten der Passionsgeschichte“ Mit dem Aschermittwoch beginnt die Passionszeit. In diesem Jahr begegnen uns in den Andachten die verschiedenen Haupt- und Nebenpersonen der Passions- geschichte – oft stehen sie in span- nungsreicher Beziehung zueinander: Auch in 2019 beginnen die Passions- andachten am Mittwoch jeweils wieder um 19.00 Uhr Mittwoch, 6.3.2019, 19.00 Uhr Ein dichtes Netz von Zeugen Pastor Markus Schneider Matthias Hoffmann-Borggrefe, Flügel Mittwoch, 13.3.2019, 19.00 Uhr Das Petrusevangelium Pastorin Maren Schack Martin Bühler, Flügel Mittwoch, 20.3.2019, 19.00 Uhr Einer bereute – Judas Pastorin Corinna Senf Martin Bühler, Flügel Mittwoch, 27.3.2019, 19.00 Uhr Maria Magdalena – die erste Zeugin Hauptpastor Dr. Martin Vetter Matthias Hoffmann-Borggrefe, Flügel Mittwoch, 3.4.2019, 19.00 Uhr Der Traum der Frau des Pilatus Pastorin Maren Schack Martin Bühler, Flügel Mittwoch, 10.4.2019, 19.00 Uhr Wer war Jesus Barabbas? Pastor Markus Schneider Matthias Hoffmann-Borggrefe, Flügel

24 25 Gemeindebrief St. Nikolai Gemeindebrief St. Nikolai E in Jahresrückblick erinnerte zu- nächst an herausragende Ereignisse in 2017 wie die Feier des Reforma- tionsjubiläums am 31. Oktober oder das Benefizkonzert in der Elbphilharmonie zugunsten der neuen Orgel. Religionspä- dagogische Angebote im Kindergarten wie der Laternenumzug am Martinstag oder ein Open Air-Gottesdienst in Rissen bereichern das Leben der Gemeinde. In der Konfirmand*innenarbeit wurde ein Wech- sel vom bisherigen zweijährigen zum neu- en einjährigen Unterrichtsmodell gut ange- nommen. Über 130 Jugendliche besuchen derzeit den Konfirmand*innenunterricht. Diese erfreulich hohe Zahl ist zugleich eine Herausforderung für das Team um Pasto- rin Schack und Pastor Schneider. Es gab mehrere Personalwechsel. Nach dem Abschied vom Jugenddiakon Lorenz Hansen begrüßten wir als seine Nachfol- gerin Ina Riedel. Im Kindergarten über- nahm nach dem Weggang von Miriam Schroll Franziska Ehlert die stellvertreten- de Leitung. Bereits seit Beginn des Jahres koordiniert Dr. Kai Widmaier das Fund- raising der Gemeinde. Pastorin Corinna Senf arbeitet seit August als Referentin des Hauptpastors an St. Nikolai.

Anschließend galt es, die zukünftige Entwicklung der Gemeinde zu bedenken. Der Kirchengemeinderat (KGR) möchte die von den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden und dem Pfarrteam Bericht von der Gemeinde- versammlung am 23. Oktober 2018 Rund fünfzig Gemeindeglieder waren der Einladung des Kirchengemeinderates gefolgt. Es wurde an dem Abend ebenso aus dem vielfältigen Leben der Gemeinde berichtet, als auch ein Ausblick auf die Zukunft des gemeindlichen Lebens gegeben. Im Fokus stand vor allem der Haushalt der Hauptkirche St. Nikolai. getragene Arbeit fortsetzen. Allerdings weist der Haushalt ein strukturelles Defizit aus. Angesichts steigender Personalkosten und mittelfristig sinkender Einnahmen aus Kirchensteuern ist es nötig, die Ein- nahmen der Gemeinde zu steigern. Dazu trägt für besondere Projekte das Fund- raising bei. Um den laufenden Haushalt mittelfristig finanzieren zu können, ergab sich für den KGR als einzige Lösung, das alte Gemeindehaus in der Abteistraße zu verkaufen, da die Kosten für Renovierung und Unterhalt die finanziellen Möglich- keiten der Gemeinde übersteigen. Die aus dem Verkauf erzielten Erträge dürfen allerdings – so schreibt es das Kirchenrecht vor – nicht verzehrt werden. Deshalb plant der Kirchengemeinderat aus dem erzielten Erlös den Kauf einer Immobilie, deren Mieterträge dem Haushalt der Gemeinde zufließen sollen.

Die Pläne für einen Erweiterungsbau des Gemeindehauses mit einer ausreichenden Zahl an Gruppenräumen sollen der Ge- meinde im neuen Jahr vorgestellt werden. Auf der Gemeindeversammlung zeigte die Debatte zu den hier skizzierten Überlegun- gen, dass der Verkaufsbeschluss zur Abtei- straße auch einen schmerzlichen Abschied bedeutet. Der KGR ist sich dessen bewusst und wird dazu beitragen, diesen respektvoll und angemessen zu gestalten. Hauptpastor und Propst Dr. Martin Vetter, Erster Vorsitzender des Kirchengemeinderats FOTOS: PRIVAT So schrieb Hilte Rosenboom zu ihrem Dienstbeginn als Mitarbeiterin in der Kinder- und Jugendarbeit an St. Nikolai. Vom 15.7.1986 bis zum 30.9.1994 versah sie hier ihren Dienst. Viele werden sich an sie erinnern. Mit Engagement begleitete und förderte sie Kinder und Jugendliche. Die Freizeiten in Griechenland sind sicher hervorzuheben. „Die Bibel ins Gespräch bringen“ war ihr besonderes Anliegen. Auch nach Verlassen der Gemeinde blieb sie Nikolai treu. Als Stimmbildnerin im Hamburger Knabenchor St. Nikolai konnte sie ihre musikalische Begabung einbringen und viele Jungen fördern und schulen. In diesen Jahren lernte ich sie kennen und es gab viele Gespräche vor der Kirche und dann weiteren Kontakt, als Hilte Rosen- boom in die Kantorei eintrat. Sie schied aus dem Chor aus, als die schwere Krankheit begann, die dann be- siegt schien und dann doch wieder aus- Diakonin Hilte Rosenboom- Mavrias gestorben „Neues umarmen, las ich neulich im Schaufenster eines Buchladens. Dieser kurze Titel traf meine Empfindungen, die mich am Beginn meiner Tätigkeit in ihrer Gemeinde bewegen.“ brach. Nach längerer Leidenszeit ist sie am 3. September gestorben.

Mit Dankbarkeit blicken wir zurück auf ihre Zeit in Nikolai. Sie hat hier Spuren hinterlassen. „Der Herr hat des Tages verheißen seine Güte und des Nachts singe ich zu ihm“. Diesen Vers aus dem 42. Psalm hat sie sich als Spruch für ihre Todesanzeige ausge- sucht. Sie war vorbereitet. Die Güte Gottes möge sie jetzt umfangen. Michael Watzlawik Kreativtag: Wolle für Jung und Alt Am Samstag, 30. März von 10:00- 17:00 Uhr wird in St. Nikolai nur mit Wolle gearbeitet. Ein Tag für Laien und Profis. Wir filzen nass oder mit der Nadel. Wer ein Strickzeug zuhause hat und gerne nur zum Stricken kommen möchte, ist herzlich willkommen – das Schöne ist das gemeinschaft- liche Handarbeiten in entspannter Atmosphäre.

Kosten inklusive Material: 8,00 € Anmeldungen bei Annette Kilian: Tel.: 441134-13 Hilte Rosen- boom-Mavias wird vielen in der Gemeinde in guter Erinne- rung bleiben Gemeinde

26 Gemeindebrief St. Nikolai Gemeinde Hier ein paar Eckdaten zu meiner Person: Mein Studium in den Fächern Pädagogik und Germanistik an der CAU zu Kiel habe ich 2016 abgeschlossen. Sehr schnell wurde mir während meiner Ausbil- dung bewusst, dass ich neben dem Kontakt und der Arbeit mit Kindern und ihren Familien auch gerne organisatorische und anleitende Aufgaben übernehmen möchte. Hallo liebe Gemeinde St. Nikolai! Mein Name ist Franziska Ehlert und ich freue mich sehr, ab dem 15.10. als neue stellvertretende Leitung im Evan- gelischen Kindergarten der Hauptkirche St. Nikolai arbeiten zu können. F ür mein Theologie-Studium war ich für fünf Jahre am Theologischen Seminar St. Chrischona in der Schweiz. Zuvor habe ich hier in Hamburg eine Ausbildung zur Assistentin für Freizeitwirtschaft abgeschlossen. Schwer- punkte dieser Ausbildung waren Freizeit- und Eventmanagement.

Während meiner eigenen Konfirmanden- zeit durfte ich erleben, wie tragfähig die Gemeinschaft einer Gemeinde und der christliche Glaube sind. Seitdem bin ich mit der Kirche verbunden und war sowohl als Teilnehmerin als auch als ehrenamtli- che Mitarbeiterin in vielen Bereichen des Gemeindelebens aktiv. Nach dem Abschluss meines Studiums habe ich in verschiedenen Gemeinden in Hamburg die Kinder- und Jugendarbeit geleitet. In den letzten zwei Jahren war ich in einem Kinder-Tageshospiz, in der Öffentlichkeitsarbeit und der Ehren- amtskoordination tätig.

Für mich ist mein Beruf auf jeden Fall eine Berufung und so freue ich mich sehr, wieder in einer Kirchengemeinde für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ver- antwortlich sein zu dürfen. Ich bin gespannt, Sie und Euch persönlich kennenzulernen und freue mich auf die Arbeit in St. Nikolai! Herzliche Grüße Ina Riedel ich freue mich sehr, mich Ihnen in diesem Gemeindebrief vorstellen zu dürfen! Mein Name ist Ina Riedel, ich bin 33 Jahre alt und gebürtige Hamburgerin. Liebe Gemeinde, Ina Riedel unterstützt unsere Gemeinde tatkräftig seit Mitte Oktober Franziska Ehlert freut sich, als stellvertretende Leiterin im Kindergarten St. Nikolai tätig zu sein Daraufhin habe ich schon während meines Studiums als selbstständig tätige Pädago- gin gearbeitet und konnte im Zuge dessen bereits umfangreiche Erfahrungen im ele- mentarpädagogischen Bereich, insbesonde- re in der Arbeit mit Kindern zwischen drei und sechs Jahren, sammeln.

Gleich im Anschluss an mein Studium habe ich als Schulsozialpädagogin an einer evangelischen und inklusiven Privatschule in Blankenese gearbeitet. Nun freue ich mich schon sehr auf meine neue Aufgabe in der Nikolai-Gemeinde, Sie und die Kleinsten der Gemeinde näher kennenzulernen und an die bisherige er- folgreiche Arbeit von Frau Brinck und Frau Schroll anknüpfen zu können. Herzliche Grüße Franziska Ehlert Anzeige Sicherheit und Kompetenz für Ihre Immobilie. HAUSVERWALTUNG BRAUCHT VERTRAUEN Wir bieten professionellen Immobilienservice rund um die Themen Vermietung, Verkauf und Verwaltung von Wohn- und Gewerbeimmobilien. Die besondere Kompetenz unserer Beratung basiert auf über drei Jahrzehnten Erfahrung. Als Auftraggeber sind Sie für uns mehr als nur ein Kunde. Wir sehen Sie als Partner, dem wir all unsere Beratungskompetenz widmen. Also? Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

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Gemeinde FOTOS: VERLAG, M. VETTER V ielleicht ist Ihnen schon einmal der Stolperstein vor dem Haus Rothen- baumchaussee 207 aufgefallen. Er erinnert an Anna Hess (Jahrgang 1855), die mit ihrer Familie etwa 15 Jahre im 1. Stock lebte. Ihr Ehemann Joseph starb im Jahr 1922, und sie richtete ihr Leben im Kreis von Familie und Freunden neu ein. Nach wenigen Jahren wurde die Familie durch die immer rigoroser werdenden antijüdi- schen Maßnahmen auseinandergerissen. Anna Hess wollte Hamburg nicht verlas- sen, sie wähnte sich durch ihr hohes Alter geschützt. Ein intensiver Briefwechsel, vor allem mit ihrer Tochter Martha, ließ sie Anteil haben am Leben ihrer über Anna Hess wurde mit 88 Jahren ermordet Pilgern auf dem Franziskusweg Briefe einer jüdischen Hamburgerin an ihre Tochter in Buenos Aires Von La Verna nach Assisi zwei Kontinente verstreuten Familie. Bald wurde auch sie von der nationalsozia- listischen Verfolgung eingeholt. Etliche Umzüge in immer kleinere Unterkünfte folgten, schließlich wurde sie im Juni 1943 in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Sie schrieb in einem ihrer letzten Briefe: „Ich gehe ohne Illusionen, aber mit festem Willen“. Sie wurde, 88-jährig, im Septem- ber 1943 ermordet.

Der umfangreiche Briefwechsel berichtet uns heute von den Lebensumständen in Hamburg, von Anna Hess Kummer, den kleinen Freuden und einem langen Ab- schied. Madelaine Linden, die Urenkelin von Anna Hess, und ihr Vater Egbert Meyer haben den Briefwechsel gesichtet und zu einem Buch zusammengestellt. So können wir Anteil nehmen an den letzten Hamburger Jahren von Anna Hess, einer ehemaligen Nachbarin. Christina Igla, Arbeitskreis Stolpersteine und Jüdisches Leben Anna Hess: Briefe einer jüdischen Hamburgerin an ihre Tochter in Buenos Aires von 1937 bis 1943 Herausgegeben von Madelaine Linden Dittrich Verlag, erschienen November 2017 Klappenbroschur, 280 Seiten ISBN 978-3-943941-93-7 19.80 Euro 28 Gemeindebrief St. Nikolai Z wischen Toskana und Umbrien schlängelt sich bergauf, bergab der Franziskusweg. Er verbindet Orte, an denen Franziskus von Assisi vor rund 800 Jahren betete, sang, predigte und heilte. Vom 14.-22. September 2018 folgte eine aus Mitgliedern der Gemeinde St. Johannis-Harvestehude und St. Nikolai bestehende Pilgergruppe diesem Pilgerweg. Vom Berg La Verna (1128 m) führte der Weg entlang des Tibers, über den Apen- nin nach Assisi. Dabei setzten wir uns mit franziskanischer Gedankenwelt und Spiri- tualität auseinander, haben häufig gelacht, manchmal geweint und stets die Gemein- schaft genossen.

Claudia Tietz und Martin Vetter 29 Gemeindebrief St. Nikolai

30 Gemeindebrief St. Nikolai S eit mehr als fünf Jahren besteht nun schon die Kooperation mit „Quo Vadis“, einem Interfaith Dialog Center in Tiruvannamalai in Tamil Nadu in Süd- Indien. Ziel ist es, den interkulturellen und interreligiösen Dialog zu fördern und einzelne Projekte zu unterstützen – so z. B. ein Webprojekt für alleinstehende Frauen. Hier werden auch die Handtücher ge- webt, die wir wieder für den Verkauf beim Nikolai-Markt mitgebracht haben.

Im Oktober fand nun wieder eine Begeg- nungsreise statt – mit Mitgliedern des Freundeskreises „Tamil Nadu“ sowie mit einer Jugendgruppe, die sich aus Lehrern und Schülern der Wichern-Schule sowie Schülern des Christianeums und des Wil- helm Gymnasiums zusammensetzte. Das Programm war sehr vielseitig – es gab verschiedene Gottesdienstbesuche in den örtlichen christlichen Gemeinden, eine Kirchen- und eine Kindergartenein- Unterwegs in Indien ein Besuch bei Freunden weihung mit dem Bischof, einen Tempel- Besuch, Ausflüge auf den heiligen Berg Arunachala, Begegnungen mit Affen, Kühen, Fledermäusen und Geckos und viel Zeit an der Danish Mission-Higher- Secondary-School. Dort konnten die Schüler am Unterricht teilnehmen (mit mehr als 40 Schülern!), gingen nachmittags in die Familien und lernten Indien so auf eine ganz besondere Weise kennen. Und es gab viel Austausch zwischen den Schülern: beim gemeinsamen Tanzen, Singen und ei- ner Fahrt auf traditionellen Ochsenkarren. Und wer möchte, kann noch mehr dazu im Reiseblog der Schüler unter http://india. theoadmin.de/2018/ lesen.

Auch die Arbeit von „Quo Vadis“ konnte beim Aufbau eines neuen Dorf-Projektes unterstützt werden – durch Mitarbeit beim Bäumepflanzen und bei der Kokosnuss- und Auberginen-Ernte. Besonders die Kinder des Dorfes staunten neugierig über die vielen Europäer. Dieser Austausch und der Dialog bewirken eben viel mehr als nur Geld in abgelege- ne Gebiete zu transferieren. Denn durch unsere Unterstützung helfen wir nicht nur der Arbeit von „Quo Vadis“, wir konnten auch immer wieder sehen, wie stolz unsere Gesprächspartner waren, „gesehen“ zu werden und dass es Menschen gibt, die sich für ihr Leben, ihre Traditionen und ihren Glauben interessieren.

Im nächsten Jahr findet die Reise vom 5.-19. Oktober 2019 statt, wenn Sie daran Interesse haben, melden Sie sich gern unter kontakt@freundeskreis-tamilnadu.de. Der „Freundeskreis TamilNadu an der Hauptkirche St. Nikolai e.V.“ unterstützt als gemeinnütziger Verein das Interfaith Dialog-Center „Quo Vadis“ sowie das Begegnungs- und Austauschprogramm mit der dänischen Mission-Higher- Secondary-School zur Erhöhung der interkulturellen Toleranz und des Völ- kerverständigungsgedankens. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei unseren Mitgliedern und Spendern herzlich bedanken.

Christiane A. Hoffmann Gemeinde Schülergruppe mit Lehrern Farbenfrohe Kircheinweihung Bäume pflanzen Besuch bei Joshua Peter, dem Gründer von Quo vadis Mit mehr als 40 Schülern im Physikun- terricht der 10. Klasse FOTOS: C. HOFFMANN

Amtshandlungen W olfgang Amadeus Mozart komponierte sein Requiem als ein Auftragswerk eines ihm unbekannten Auftraggebers, des Grafen Walsegg, der das Stück als seine eigene Komposition zum Tod seiner Frau auswei- sen wollte. Die entsprechende Geheimnis- krämerei scheint Mozart sehr verunsichert zu haben, und er hat wohl zum Ende seines Lebens geglaubt, vom Tod den Auftrag für sein eigenes Requiem erhalten zu haben. Als Mozart am 4. Dezember 1791 starb, waren viele Teile nicht vollendet, und nach einigen Anfragen erhielt der eher mit- telmäßige Schüler Mozarts, Franz Xaver Süßmayr, von der Witwe den Auftrag zur Vervollständigung der Partitur. Weil die Ergänzungen Süßmayrs leider mit vielen Fehlern behaftet sind, wird in St. Nikolai eine retuschierte Fassung von Franz Beyer erklingen. Beyer geht davon aus, dass viele Ideen Süßmayrs ursprüngliche originäre Ideen Mozarts waren und verbessert die offensichtlichen Fehler in der Partitur, versucht also, soviel Mozart wie möglich in seiner Partitur darzustellen.

Einleitend erklingt, unter Verwendung des Requiem-Orchesters, das Werk des zeitgenössischen Düsseldorfer Kompo- nisten Oskar Gottlieb Blarr „Stufen zu Mozart“ (Mandelstam Musik Nr. 2). O.G. Blarr schreibt dazu: „Rein äußerlich ist es ein Vorspiel zum „Requiem“. Wir kommen von draußen und gehen hin zu Mozarts ersten Tönen. Kommen von draußen heißt Kommen aus unserem Jahrhundert, für das hier als Symbol der in Stalins Hungerlager umgekommene russische Dichter Ossip Mandelstam steht. Mandelstam – geboren 1891, also hundert Jahre nach Mozarts Tod – prägte für unsere Zeit das Wort vom „Wolfsjahrhundert“. Die Erinnerung an Mozart klingt in den Gedichten Man- delstams immer wieder an („Mozart in Vogelstimmen“).“ Die Seniorenkantorei, Solisten und die Hamburger Camerata führen beide Werke am Sonnabend, 24. November 2018 um 19 Uhr unter der Leitung von Matthias Hoffmann-Borggrefe auf.

Matthias Hoffmann-Borggrefe Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem KV 626 • Oskar Gottlieb Blarr: Mandelstam Musik Nr. 2 Stufen zu Mozart Kirchenmusik 33 Gemeindebrief St. Nikolai FOTOS: AXEL HEYMANN, AUSTRIAN NATIONAL LIBRARY Oskar Gottlieb Blarr 2001 Erste Seite der „Ablieferungspartitur“ in Mozarts Handschrift. Im Bildausschnitt nicht sichtbar – die Unterschrift „di me W. A. Mozart mppr. 1792“, die nach Handschriftenanalysen von Süßmayr gefälscht wurde.

34 Gemeindebrief St. Nikolai Kirchenmusik D as 17. Jahrhundert steht musikhis- torisch unter der Überschrift eines gewaltigen Umbruchs: Die alte Welt der Motettenkunst der Renaissance (die sogenannte „prima prattica“) wird abge- löst durch das Zeitalter des Generalbasses (“seconda prattica“) – eine musikalische Epoche, die im Grunde genommen erst vierhundert Jahre später durch Arnold Schönbergs Zwölftonmusik beendet wird. Heinrich Schütz hatte in Italien bei Andrea Gabrieli noch diese alte Motettenkunst der „prima prattica“ erlernt. Diese Kunst will er auch im Generalbss-Zeitalter bewahrt wissen und legt 1648 mit den 29 Motetten der „Geistlichen Chor-Music“ ein Kom- pendium kompositorischer Möglichkeiten vor, „nothwendige requisita“, wie er sie nennt, die zur Komposition (geistlicher) Musik unerlässlich sind und demonstriert hier die Kunst der Verschmelzung beider Kompositionsstile. Seine Motetten widmet er dem Leipziger Thomanerchor (dessen Chorleiter Thomaskantor Johann Hermann Schein zu seinen Freunden zählte). Damit sind die Motetten eindeutig dem Bereich gottesdienstlicher protestantischer Musik zuzuordnen. Diese Kultivierung von Kir- chenmusik im Geiste des Protestantismus lag Schütz – auch im Kontext darniederlie- gender kirchenmusikalischer Möglichkei- ten am Ende des 30-jährigen Krieges – stets am Herzen. Schütz‘ Motetten gehören zum Kernbestand geistlicher Musik und wurden seit der Wiederentdeckung der Werke D rei der berühmtesten und bedeu- tendsten Werke der klassischen Orchesterliteratur erklingen in diesem Jahr am Silvesterabend um 18 und 21 Uhr in St. Nikolai. Den Auftakt macht die Ouverture „Die Hebriden“ von Felix Mendelssohn. Sie entstand als An- regung auf einer Konzertreise des Kom- ponisten nach England und Schottland im Jahre 1829. Lob und Bewunderung erhielt das Werk von so unterschiedli- chen Komponisten wie Johannes Brahms („Alle meine Werke gäbe ich darum, wenn ich eine Ouverture wie die Heb- riden von Mendelssohn hätte schreiben können“) und Richard Wagner („erstklas- siger Landschaftsmaler“).

Es folgt das Violinkonzert in e-Moll von Felix Mendelssohn. Dieses Konzert war und ist von Anfang an (Uraufführung 1845) bis heute ein Welterfolg und gilt als eines der schönsten Konzerte für die Vio- line. Gustav Frielinghaus, Konzertmeister der Hamburger Camerata, übernimmt den Solopart. Den Abschluss bildet Ludwig van Beethovens gewaltige 5. Sinfonie, die sogenannte „Schicksalssinfonie“ („hier pocht das Schicksal an die Pforte“ soll Beethoven über sein Werk gesagt ha- ben). Wesentlicher als diese umstrittene Aussage sind jedoch die Nähe zu den Idealen der französischen Revolution, der Beethoven auch 20 Jahre nach 1789 noch anhing und der sinfonische Weg „per aspera ad astra“, durch Nacht zum Licht: vom Beginn in dramatischen c-Moll zum strahlenden C-Dur des Schlusssatzes. Heinrich Schütz‘ im 19. Jahrhundert bereits von Johannes Brahms hochgeschätzt. Der Kammerchor der Kantorei St. Nikolai führt im Kontext der Veranstaltungsreihe „Aufbrüche – Umbrüche“ diese Edelsteine der Kirchenmusik am 8. Dezember um 19 Uhr in St. Nikolai auf. Unterstützt wird der Chor unter der Leitung von Matthias Hoffmann-Borggrefe durch ein Ensemble von Barockinstrumenten der Hamburger Camerata.

Matthias Hoffmann-Borggrefe Heinrich Schütz: Motetten aus der „Geistlichen Chor-Music“ von 1648 Höhepunkte der klassischen Orchesterliteratur Aufbrüche – Umbrüche 2018 Silvesterkonzerte in St. Nikolai Heinrich Schütz, porträtiert von Christoph Spätner, um 1660 FOTOS: CHRISTOPH SPÄTNER, PIXABAY.COM Die Hamburger Camerata unter der Leitung von Matthias Hoffmann- Borggrefe führt am Silvesterabend dieses sinfonische Programm um 19 und 21 Uhr in der Hauptkirche St. Nikolai auf. Karten im Vorverkauf, Restkarten an der Abendkasse.

Matthias Hoffmann-Borggrefe Hörgenuss vor dem mitternächt- lichen Lärm

36 37 Gemeindebrief St. Nikolai Gemeindebrief St. Nikolai Kirchenmusik R andvoll war der Terminkalender unserer Knaben wieder in diesem Jahr. Nach einem wie immer dich- ten Konzertprogramm zum Jahresausklang 2017 ging es nach einer kurzen Ferien- pause gleich weiter mit dem Einstand des Hamburger Knabenchores in der Elbphil- harmonie. Begleitet vom NDR-Sinfonie- und Jugendorchester präsentierten unsere Hauptchorknaben am 11. Februar im Gro- ßen Saal als Familienkonzert „The Snow- man“ von Howard Blake, die rührende Geschichte der kurzen Freundschaft eines kleinen Jungen mit einem Schneemann. Ein besonders aufregender Tag wurde das von KMD Rosemarie Pritzkat und einer theologischen Einführung von Prof. Dr. Christine Gerber gemäß dem Konzept „jungs+klassik“. Besonders Eltern mit Schulkindern waren eingeladen, sich hier schon vor dem Konzert mit dem Werk vertraut zu machen und Hemmschwellen so früh wie möglich abzubauen Dieses Aufführungskonzept überzeugte auch die Hamburger Kulturbehörde und sie nahm daher die Aufführung als besonders förderungswürdig in ihren Musikstadtfond 2018 auf.

Im Juni war der ganze Chor erneut in die Elbphilharmonie eingeladen. Als einer von insgesamt 25 Chören wurde ihm die Ehre zuteil, das Hauptprogramm im großen Saal zu eröffnen. Die besonders anspruchsvolle Akustik und die besondere Architektur be- eindruckte auch den erfahrensten Sänger: „Lampenfieber habe ich vor den Auftritten eigentlich seit Jahren nicht mehr. Aber als wir in den vollbesetzen Großen Saal einzo- gen, ging mir doch für einen Moment die Pumpe“, schmunzelt der Bass Vincent, 19 Jahre, und seit über zehn Jahren im Chor. Für die überaus gelungene Darbietung von Bernsteins Chichester Psalm erntete der Chor verdient tosenden Applaus. für unsere Jungs! Schon morgens um acht bei eisiger Kälte und Wind war Treffpunkt am Künstlereingang, das erste Konzert um 11 Uhr war ebenso ausverkauft wie das zweite um 14 Uhr. Die überwiegend kleinen Zuschauer mit ihren Eltern ließen sich von der wunderschönen Geschichte bezaubern und sangen und tanzten an ihren Plätzen mit, wann immer sie dazu von den jungen Musikern auf der Bühne eingeladen wurden.

Es folgte Mendelssohns Paulus in der Hauptkirche St. Nikolai, vorbereitet durch eine öffentliche Knaben- und Männerchor- probe mit einer musikalischen Einführung Das ganze Jahr über präsentierten die Knaben und jungen Männer ein dichtes Konzertprogramm in St. Nikolai und den großen Konzertsälen Hamburgs Knabenchor-Einstand in der Elbphilharmonie FOTOS:PRIVAT Ein fulminanter Erfolg wurde dann das Herbstkonzert am 27. Oktober, in dessen Mittelpunkt Schuberts selten aufgeführ- te Messe As-Dur stand. Schon zur vor- angestellten Werkeinführung mit kleinem Catering und Sektausschank war der Niko- lai-Saal überfüllt und die Abendkasse bald ausverkauft. Im anschließenden Konzert in der Kirche begeisterte - umrahmt von Schubert-Briefen, gelesen von dem Schau- spieler Jona Mues - zunächst der Männer- chor mit Psalm 21. Anschließend erklang glockenklar das Ave Maria des zwölfjähri- gen Anton Restorff und schließlich ebenso bewegend mit dem gesamten Knabenchor die wundervolle Missa solemnis. Zum Jahresende steht nun nochmals ein Höhepunkt auf dem Programm: der Auftritt im Großen Saal der Laeiszhalle mit Bachs Weihnachtsoratorium, bereits zum vierten Mal in Folge als Benefizkonzert zugunsten des UKE-Projektes „Musik hilft heilen“.

Den Schlusspunkt der Konzertsaison bilden dann die überaus beliebten Weihnachtsliederabende, wie immer am dritten Adventswochenende, Samstag, 15.12. und Sonntag 16.12.18 jeweils ab 18 Uhr, dieses Jahr mit einem besonders prominenten Leser: „Mister Tagesthemen“ Ulrich Wickert! Tickets für die Konzerte sind über die Konzertkasse Gerdes (www.konzertkasse- gerdes.de, Tel.440298) sowie an der Abend- kasse erhältlich. Derzeit sucht der Chor auch wieder neue Jungs mit Spaß am Singen. Interessierte Knaben dürfen jederzeit gern bei den Proben reinschnuppern!

Weitere Informationen dazu auf unserer Homepage: www.hamburger-knabenchor.de Caroline Clermont Kurz vor ihrem ersten Auftritt in der „Elfi”

38 Gemeindebrief St. Nikolai FOTOS: H. FRANCK, HORT ST. NIKOLAI Bildung&Wissen Doch diesmal ist es anders – besonders der Ort. Am 3.12.2018 trifft Knut Terjung unseren Hauptpastor und Propst Martin Vetter in der Centrum-Moschee in St. Georg. Um den Lebensweg und Werte wird es auch diesmal gehen, allein der ande- re Ort wird Fragen aufwerfen. Die Moschee liegt in Sichtweite des Verwaltungsgebäudes des Kirchenkreises Hamburg Ost und damit vom Büro des Propstes Dr. Martin Vetter. Und dennoch ist es von der lutherischen Kirche Hamburgs, die seit fast 500 Jahren besteht, ein weiter Weg zur Moschee, die seit 1977 ihren Sitz in der Böckmannstraße 40 hat. Anfang November war der Imam dieser Moschee Mehmet Karaoğlu bei uns in „Knut Terjung trifft Dr. Martin Vetter“ Märchenabend – Die Kraft der Liebe …dasistdochfastjedenMonatderFall,so werdenmanchevonIhnendenken,oder? ...Eswareinmal– oder geschiehtesheute?

Irina Nebocat freut sich auf Ihre Anmeldungen zu den Kursen des Kolleg St. Nikolai unter: kolleg@hauptkirche-stnikolai.de oder unter: 44 11 34 211 Liane von Schweinitz erzählt beim diesjährigen Mär- chenabend am Mittwoch, dem 23. Januar 2019 um 19.30 Uhr, im Nikolai-Saal Gedich- te und Märchen vom Sich-Verlieren und Sich-Wiederfinden, von Untergang und Neuanfang, von der Kraft der Liebe, die alles vermag und zum gegensei- tigen Erkennen führt. Ausgewählte Klavierstücke und eine Bibellesung nehmen die Thematik auf und vertiefen sie. Die Veranstaltung, die bereits zum 9. Mal (seit 2011) stattfindet, bietet einen mehrfachen Hörgenuss so- wie Gelegenheit zum Gespräch. Martin Vetter und Martin Bühler 39 Gemeindebrief St. Nikolai der Hauptkirche zu Gast und stellte sich den Fragen von Knut Terjung. Nun steht der Ge- genbesuch an und gibt die Gelegenheit, mal die Moschee zu besuchen, um ein eigenes Bild von dieser Einrichtung zu machen. Wir sehen uns dort am 3.12.218 um 18.30 Uhr – Bitte kommen Sie mit öffent- lichen Verkehrsmitteln, Parkplätze gibt es keine. Irina Nebocat Am 3. Dezember treffen sich Dr. Martin Vetter und Knut Terjung in der Centrum-Moschee Die Nixe im Teich A uf der einen Seite ist es eine Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit, auf der anderen Seite, insbesondere bei den Kindern, eine Zeit der Aufgeregtheit und der ein oder anderen Überraschung. Was wird wohl dieses Jahr alles unter dem Weihnachtsbaum liegen? Bekomme ich die Dinge vom Weihnachtsmann, die ich mir gewünscht habe? Ganz besonders in der letzten Woche vor Weihnachten ist die Aufregung und Vorfreude auf das Fest zu spüren. Um den Kindern die Adventszeit, welche sich immer wie eine Art Wartezeit anfühlt, zu verkürzen und spannender zu gestalten, überlegen wir uns immer ein ab- wechslungsreiches und kreatives Angebot. Letztes Jahr gab es von Montag bis Don- nerstag immer einen „Hortweihnachts- mann“, der in einem großen Jutesack eine Überraschung für alle Hortkinder dabei hatte. Mal waren dies ein neues Brettspiel oder andere neue Spielsachen für den Hort, die entdeckt und ausprobiert werden konnten. An anderen Tagen dienten neue Materialien zum Basteln oder Zutaten zum Backen oder für die Herstellung von Hexenhäuschen als Adventsüberraschung. Zusätzlich gab es immer das Angebot, eine weihnachtliche Geschichte im Kerzen- schein unseres Adventskranzes vorgelesen zu bekommen oder Weihnachtslieder zu hören und mitzusingen. Ein besonderes Highlight war der Besuch des bunt ge- stalteten Gottesdienstes anlässlich der Einsegnung der neuen Kinderbischöfe am Nikolaustag.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… Auch für die Kinder und Mit- arbeitenden im Hort ist die vorweihnachtliche Zeit immer etwas ganz Besonderes. Startschuss für die vorweihnachtliche Zeit ist für uns immer der traditionelle Nikolai- basar am Samstag vor dem ersten Advent. Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder ein tolles, adventliches Programm für unsere Hortkinder überlegt: Weihnachts- bräuche aus unterschiedlichen Kulturen und Nationalitäten sollen hierbei im Fokus stehen. Welche Bräuche gibt es eigentlich in Deutschland und wo haben diese ihren Ursprung? Wer bringt wo und wann auf der Welt die Geschenke? Was hat es mit der sauren Gurke im Tannenbaum auf sich und was ist ein Mandelgeschenk?

Viele Fragen, die wir versuchen werden zu klären und den Antworten auf die Spur zu kommen. Hierbei werden wir auch die Nationalitäten unserer Hortkinder auf- greifen, viele Dinge ausprobieren, basteln, spielen und vielleicht auch ein bisschen was naschen?! Eventuell laden wir auch jemanden zu uns ein, der uns Weihnachtsbräuche aus einer anderen Kultur mitbringt. Wir freuen uns sehr auf eine interessante, besinnliche und schöne Weihnachtszeit! Gesa Fröhlig & das Hort-Team Kinder&Jugend

40 Gemeindebrief St. Nikolai 41 Gemeindebrief St. Nikolai Kinder&Jugend A m 21.09.2018 ist es 20 Jahre her, dass Claudia Bünsch im Kindergarten zu arbeiten angefan- gen hat. „Da war ich gerade 5 Jahre alt und war selber im Kindergarten!“ bemerkte eine Kol- legin. So lange schon arbeitet sie engagiert mit den Kindern in der Spatzengruppe. Auch in wuseligen Situationen behält sie die Ruhe und den Überblick. Den Kindern ist sie eine feste Bezugsperson und be- gleitet sie liebevoll durch den Tag. Den KollegInnen und mir ist sie eine gute Gesprächspartnerin, mit der der fachliche Austausch gewinnbringend ist und ein kurzer Plausch Freude bringt. Auch mit den Eltern ist Claudia Bünsch in kurzen sogenannten ‚Tür- und Angelgesprächen‘ sowie in Entwicklungsgesprächen in gutem Kontakt. Dafür und für noch viel mehr: Herzlichen Dank! Ich freue mich auf weitere Jahre der Zusammenarbeit und wünsche ihr weiterhin viel Freude bei der Arbeit im Kindergarten St. Nikolai. Renate Brinck I ch kann ihre Beweggründe gut nachvoll- ziehen. Unser erstes Zusammentreffen fand während des Bewerbungsgesprä- ches statt und allen Beteiligten war sofort klar: „Das passt! Das ist die neue Stellver- treterin im Kindergarten.“ So kam es dann auch! Ich habe sehr gerne und gut mit Miriam Schroll zusammengearbeitet, zumal wir einen sehr ähnlichen Blick auf die Kin- dergarten-Welt haben, und es war beruhi- gend, sie an meiner Seite zu wissen. Miriam Schroll war mir eine kompetente Kollegin, mit der der Austausch immer sehr anregend war. So manches Mal plauderten oder phi- losophierten wir auch über „Gott und die Welt“ – mal ernst, oft aber auch sehr heiter. Zusammen haben wir konstruktiv gearbei- tet und herzhaft gelacht. Mit Fröhlichkeit und positiver Herangehensweise haben wir einiges im Kindergarten zusammen bewir- ken können. Bei den KollegInnen war sie als Vorgesetze sehr geschätzt und jederzeit Z uvor wurde unsere Einrichtung im Rahmen eines eineinhalbtägigen externen Audits in den Bereichen Management und Qualität, Personal, Bil- dung, Familie & Vernetzung, Sicherung des Kindeswohls, Sicherheit & Gesundheit so- wie Hauswirtschaft überprüft. Unser Team beleuchtete zu diesem Zweck in den vergan- genen Jahren verschiedene pädagogische Prozesse und stellte hierzu jeweils kitaeigene Vereinbarungen auf. Unsere Kolleginnen Bärbel Heins, Birte Lichtenfeld, Annika Mehrmann und Maleen Fiermann begleite- 20 Jahre – und noch kein Ende Gütesiegel für unseren Kindergarten Fast 2 Jahre – und leider ein Ende Am 21.09.2018 ist es 20 Jahre her, dass Claudia Bünsch im Kindergarten zu arbeiten angefangen hat.

Am Mittwoch, dem 27.9.2018, wurde unserem Kindergarten im Rahmen einer feierlichen Übergabe mit anschließen- dem Empfang das Zertifikat eines Evangelischen Gütesie- gels durch Landespastor Dirk Ahrens im Diakonischen Werk Hamburg übergeben. Ich bedauere es sehr, dass Miriam Schroll uns nach knapp zwei Jahren wieder verlassen wird, um in ihre Heimat zurück- zukehren. gern gesehen. So manches Mal hat sie auch in einer Gruppe ausgeholfen. Für die Eltern hatte sie auch immer ein offenes Ohr und immer ein freundliches Wort für die Kinder. Für die gemeinsame, wenn auch kurze Zeit und alles, was sie für den Kindergarten getan hat, bin ich sehr dankbar! Nun heißt es Abschied nehmen und ich wünsche ihr für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen! Renate Brinck ten diesen Prozess intensiv als Qualitätsma- nagementbeauftragte und unterstützten mit großem Engagement die praktische Umset- zung im Kindergartenalltag. Im Rahmen der erfolgreichen Zertifizierung wurde unsere Einrichtung mit den folgenden Adjektiven beschrieben: „durchdacht, klärend, kommu- nizierend und partizipierend“.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Kolleginnen und Kollegen für ihre Mitarbeit sowie ihr Engagement während des gesam- ten Zertifizierungsprozesses. Renate Brinck und Miriam Schroll

42 Gemeindebrief St. Nikolai Kinder&Jugend B ei einem Projekt in den fünften und sechsten Klassen der Wichern- Schule im letzten Schuljahr stellte sich heraus, dass die Schülerinnen und Schüler sich intensiv mit Fragen von Dis- kriminierung und Ausgrenzung ausein- andersetzen. Sie nehmen diese Themen sowohl in den Medien als auch in ihrem eigenen Umfeld wahr. Die Kinderbischöfinnen 2018, Mathilde Mielich, Emma Sciuk und Julia Tavaglione, werden sich als Botschafterinnen für die Rechte der Kinder in diesem Jahr beson- ders mit dem in der UN-Kinderrechtskon- vention benannten Diskriminierungsver- bot beschäftigen: Die Kinderrechte sollen für jedes Kind gelten – „unabhängig von der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationa- len, ethnischen oder sozialen Herkunft, des Vermögens, einer Behinderung, der Geburt oder des sonstigen Status des Kin- des, seiner Eltern oder seines Vormundes“ (aus Artikel 2 der UN-Konvention über die Rechte des Kindes).

G adow im April. Viele Kinder und Jugendliche schreiben einen Brief, stecken ihn in eine Flasche, und gemeinsam wird diese Post am 14. April am späten Abend dem Fluss übergeben, der direkt an unserem Schloss vorbeifließt. Was kaum einer glauben konnte, ist nun geschehen: Es gibt eine Antwort. Ferdi hat sie bekommen und bereits geantwortet. Diesmal hat er die Postkästen für seine Post benutzt. Lorenz Hansen E s gab eine tolle Idee. Kinder und ältere Menschen treffen sich am Mittwoch, den 27. Juni und feiern gemeinsam den Einzug der Deutschen Nationalmannschaft in das Achtelfinale. Rechtzeitig wurde der Rum gestaltet und de- koriert, Popcorn und leckere Erfrischungen bereitgestellt. An Deutschlandfarben und -tönen fehlte es auch nicht. Das Wetter war super. Dann ging es endlich los. Aber bereits nach 20 Minuten haben sich viele der jünge- ren Zuschauer für das eigene Fußballspiele Für Vielfalt – gegen Ausgrenzung Es hat sich gelohnt: „Ferdi bekommt eine Post” „…0:2 - nicht zum Aushalten“ Besonderes Augenmerk werden die Kin- derbischöfinnen und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler auf die Vielfalt, die sie in ihren Klassen und in der Wichern-Schule erleben, richten.

Ihre Ideen dazu werden sie und die an- deren Schülerinnen und Schüler aus den fünften Klassen am Donnerstag, dem 6. Dezember, um 16 Uhr im Gottesdienst in der Hauptkirche St. Nikolai mit Musik und in verschiedenen Theaterszenen vorstellen. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle herzlich eingeladen zum gemeinsamen Austausch bei Kinderpunsch und Keksen auf dem Kirchplatz. Die Amtszeit von Emma, Julia und Mathil- de endet am 29. Januar 2019. Die Zeit bis dahin werden die drei nutzen, um mit vie- len Menschen innerhalb und außerhalb der Schule über ihre Anliegen zu sprechen und sich dafür einzusetzen, dass die Einzigar- tigkeit jedes Kindes und seiner Lebenssitu- ation zu achten ist.

Dr. Martin Vetter und Martje Kruse (für die Wichern-Schule) Das Kinderbischofsprojekt 2018 Antwort einer Flaschenpost vom 14. April 2018 in Gadow Gemeinsames Fußballgucken hat leider nicht geholfen 43 Gemeindebrief St. Nikolai FOTO: © M. HORWEGE, LORENZ HANSEN Emma, Mathil- de und Julia (v.l.n.r.) – die neuen Kinder- bischöfinnen entschieden und guckten nur noch spora- disch herein, um sich nach dem aktuellen Ergebnis zu erkundigen. Es geschah, was alle befürchtet hatten, aber irgendwie sollte es auch nicht geschehen. Deutschland verlor. Der Traum geplatzt. Was nun? Die Freude auf die Rest-WM-Zeit: Was macht man jetzt mit dieser Enttäuschung? Irgendwie haben sich die jüngeren Zuschauer schnell mit die- ser Situation abgefunden und ihren Alltag weitergelebt. Dennoch war es ein wunder- barer Nachmittag. Lorenz Hansen

44 Gemeindebrief St. Nikolai Kinder&Jugend A n welchen Traum kann ich mich erinnern? Tue ich das mit einem guten Gefühl oder mit nicht so schönen Bildern? Und wenn ein Traum für mein Leben wahr werden könnte, was wäre das? Dies war nur eine der vielen schwie- rigen Aufgaben, die wir in Lankau gelöst haben. Wenn man nach Lankau fährt, so muss man sich keine großen Gedanken und Sorgen machen. Fast alle von uns kennen das Haus, die Umgebung und die JugendleiterInnen. Wir wissen eigent- lich schon vor der Fahrt, mit wem wir in einem Zimmer wohnen werden. Und doch ist es dann immer wieder ganz anders. Das macht eine Freizeit auch schön und spannend. In diesem Jahr waren wir eine Gefangenschaft? Habe ich auch so viel Geduld, wie Josef? So viel Hoffnung und Zuversicht? Kann ich verzeihen, vergeben und ohne Rückblicke wieder positiv von vorn beginnen?

Wie waren diese Tage in meinem Zim- mer mit den anderen? Wie haben wir es hinbekommen oder auch nicht? Welche Träume habe ich, und verstehe ich die Träume, die mich weiterbringen? „Dann kann ich fliegen“, sagte einer in der Grup- pe. Vielleicht ist es eine gute Idee, sich auch Dinge zu überlegen, die vermeintlich gar nicht funktionieren können. Über Grenzen gehen, bedeutet auch, vieles zu lernen und erwachsen zu werden. Was haben wir eigentlich nicht gemacht? Das Wetter war anstrengend. Zu warm, zu trocken. Doch der Kanal, in dem man nicht baden durfte, sorgte immer wieder für eine kurze Abkühlung. Aber wie badet man, wenn man es nicht darf?

Wir hatten eine Idee. Einmal haben wir den Badesee besucht. Gut, aber zu weit. Das beliebte Mörderspiel haben wir über drei Tage gespielt, aber gegen Rosa hatten wir keine Chance. Dafür haben wir an zwei Abenden eine „…dann kann ich fliegen“ große Gruppe, über 50 Menschen. Einige der Kinder waren erst sechs, andere schon 13 Jahre. Schon ganz schöne Unterschiede. Merkt man dann besonders beim Fußball und wenn es ums Schlafen geht. Jeder und jede von uns hat sich eine ewig lange Kassenrolle mit zwei kleinen Stöcken für die Geschichten, Träume, Erinnerun- gen und eigenen Gedanken vorbereitet. Die Geschichte von Josef haben wir jeden Tag in Etappen gehört, diskutiert und gemalt. Eine Geschichte, die wie ein Märchen ist. Sie beginnt gemein, wird dann spannend und hat ein gutes Ende. Immer wieder die Fragen: Was hat mir an Josef gefallen, mich beeindruckt, aufgeregt? Wie war es bei seinen Geschwistern oder in seiner Wenn Träume beachtet und geachtet werden, dann geschieht etwas… 45 Gemeindebrief St. Nikolai witzige Olympiade durchgeführt. Klopapier abschießen, Erbsen erschlagen, Farbpfeile pusten, Äpfel fischen und einen Nagel in Rekordzeit einschlagen. Dabei ist deutlich geworden, welche verschiedenen Talente wir haben. Frieda hat es sogar geschafft, aus einem Speckstein einen Fingerring zu feilen. Unglaublich. Besonders gut gefallen hat uns das Batiken. T-Shirts und Ruck- säcke färben hatte noch keiner von uns gemacht. Total schöne Dinge sind dabei entstanden. Was gab es noch? Fußball, WM-Endspiel, einen eigenen Kiosk und eine eigene Sparkasse, viele AGs, Disko, Lagerfeuer und Nachtwanderung. Und das Besondere: Es gab viele, viele Zecken. Un- ser Fachmann Victor wusste aber sehr gut, wie Zecken entfernt werden. Am letzten Abend haben viele Gruppen witzige Ideen gezeigt: Sketsche, Publikumswetten, Tages- schau und Werbung, Zirkus und Akrobatik, eine Süßigkeitenkugel (Pinata) er- schlagen und Gruppenleiter erraten. Wenn dieser Bericht erscheint, waren wir schon alle beim Fotoabend, und alle haben dann eine CD mit vielen Bildern mit nach Hause genommen. Lorenz Hansen Stockbrot – so lecker Henna-Tatoo Unsere Batikergebnisse Das Ungeheuer der Nachtwanderung Der Badesee FOTO: LORENZ HANSEN

46 Gemeindebrief St. Nikolai Hospital zum Heiligen Geist · Hinsbleek 11 · 22391 Hamburg-Poppenbüttel Telefon (0 40) 60 60 11 11 · info@hzhg.de · www.hzhg.de Beratungsstützpunkt  Ambulante Pflege  Hausnotruf  Menüservice  Hauswirtschaft  Tagespflege  Kurzzeit- und Urlaubspflege Rund um die Uhr Welche Möglichkeiten habe ich im Alter, damit ich so lange wie es geht in meinen eigenen vier Wänden leben kann? Als erfahrener Anbieter für alle Unterstüt- zungs- und Wohnformen im Alter beraten wir Sie individuell und kompetent und finden die Lösung für Sie! Wir beraten Sie gern: Duvenstedter Damm 60 und Hinsbleek 11 Zu Hause gut umsorgt RundumSt.Nikolai RundumSt.Nikolai D as Hospital zum Heiligen Geist macht einen riesigen Schritt in Richtung Zukunft: Wir planen den Neubau unserer „Kleinen Stadt für Senio- ren“ auf dem großen Areal unseres Stif- tungsgeländes in Hamburg-Poppenbüttel. Es ist ein großes Projekt, das aus vielerlei Gründen notwendig geworden ist und gleichzeitig die Chance bietet, das Wohl und die Lebensqualität der Menschen, die im Hospital leben und arbeiten, nachhaltig zu verbessern.

Neue Konzepte für eine verbesserte Wohnkultur Der Neubau eröffnet viele Möglichkeiten, um moderne konzeptionelle Wohn- und Betreuungsformen für Senioren umzu- setzen und dabei neueste pflegerische Erkenntnisse sowie aktuelle gesetzliche Anforderungen zu berücksichtigen. Dazu ein Beispiel: Für die stationäre Pflege, bei uns auch Rundum-Pflege genannt, planen wir kleine, gemütliche Wohneinheiten, in denen unsere Bewohnerinnen und Be- wohner den Alltag möglichst so gestalten können, wie sie es von zu Hause gewohnt sind. Auch Wohnangebote für demenziell erkrankte Menschen wird es in der neuen Seniorenstadt geben. Hier wird so gebaut, dass die Menschen ihrem großen Bewe- AufbruchindieZukunft Neue Seniorenstadt Heilig Geist FOTO: HOSPITAL ZUM HEILIGEN GEIST gungsdrang in einem geschützten Rahmen nachkommen können. Dabei werden beson- dere Raum- und Lichtkonzepte umgesetzt. Städtebauliches Gesamtbild im Park Ein Marktplatz am Eingang unseres Gelän- des an der Alten Landstraße wird das neue Zentrum unserer Seniorenstadt. Als künfti- ger Treffpunkt wird hier nicht nur der Wo- chenmarkt, sondern auch andere öffentliche Veranstaltungen stattfinden. Eingerahmt wird der Marktplatz von Gebäuden des öf- fentlichen Lebens, wie Supermarkt, weitere Geschäfte, ein Restaurant und Arztpraxen. Es werden auch neue Angebote hinzukom- men, beispielsweise eine Kita und Wohnun- gen für Mitarbeiter und Auszubildende. Ein besonderes Anliegen bei den Planungen ist die Gestaltung der Grünflächen. Es entsteht ein weitläufiger Park mit einem Rundweg für ausgedehnte Spaziergänge, einem Teich und vielen Plätzen zum Verweilen. Aus ersten Planungen wird ein Konzept: Im Februar dieses Jahres haben wir den bei uns lebenden Menschen sowie einer breiten Öffentlichkeit erste Pläne für unser großes Bauvorhaben vorgestellt. Die Entwürfe werden kontinuierlich weiterentwickelt. Mit allen mittel- und unmittelbar Beteiligten wie auch mit den Behörden werden Gespräche geführt. Die Umsetzung eines so großen „Unsere kleine Stadt” aus der Vogel- perspektive

Gottesdienste& Veranstaltungen FOTO: CLARA, MAHNMAL ST. NIKOLAI, H. FRANCK RundumSt.Nikolai RundumSt.Nikolai Ö kumenische Andacht mit Propst und Hauptpastor Dr. Martin Vetter, Hauptkirche St. Nikolai und Pfarrer Dr. Jacek Bystron, Polnische Katholische Mission. Eröffnung der Ausstellung „Nur die Sterne waren wie gestern. Henryk Mandelbaum. Häftling im Sonder- kommando von Auschwitz 1944/45“ „Nach meinem ersten Arbeitstag wollte ich nicht mehr leben. Ich habe in der Nacht- schicht gearbeitet. Für das, was ich in die- ser Nacht erlebt habe, gibt es keine Worte. Nach dieser Nacht war die Welt nicht mehr die vom Tag davor, mein Leben war nicht mehr das alte. Ich war nicht mehr der von gestern. Nur die Sterne waren wie gestern. Sie waren mein einziger Trost,“ so Henryk Mandelbaum, einer der wenigen Überle- benden des Sonderkommandos in Ausch- witz. Die Häftlinge des Sonderkomman- dos wurden von der SS zu schrecklichen Arbeiten gezwungen: Sie mussten unmit- telbar am Ort der Ermordung der Jüdinnen Gedenkveranstaltung anlässlich der Befreiung des KZ Auschwitz Im Mahnmal St. Nikolai, am Montag, 28. Januar 2019 um 19.00 Uhr FOTO: STANISLAW MUCHA und Juden arbeiten, bei den Gaskammern und im Krematorium. Sie begegneten den noch Lebenden, mussten ihnen die Haare scheren, beim Auskleiden behilflich sein, sie nach Wertsachen durchsuchen. Nach der Vergasung waren sie dazu gezwungen, die Leichen aus der Gaskammer zu den Ver- brennungsöfen zu schleppen. Später begleitete Henryk Mandelbaum viele Jahre lang Besuchergruppen aus Deutsch- land in Auschwitz und berichtete über die Vorgänge der Vernichtung menschlichen Lebens.

Die Ausstellung porträtiert das Leben Man- delbaums vor, in und nach Auschwitz in Bildern und Texten. Eintritt frei Projektes erstreckt sich über einen längeren Zeitraum – wir gehen von 10 bis 15 Jahren aus. Geplant wird in Bauabschnitten. Nach jetzigem Stand wird der erste Bauabschnitt Mitte 2019 beginnen. Die neue Senioren- stadt ist ein komplexes, spannendes Bau- vorhaben, mit dem wir als älteste Stiftung Hamburgs Wege in die Zukunft gehen. Das Ziel ist, für die Menschen, die hier künftig leben und arbeiten, ein Umfeld zu schaf- fen, in dem sich alle wohlfühlen. Am Samstag, den 24. November 2018, findet in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr auf unserem Gelände wieder der tradi- tionelle Wintermarkt statt. Dazu laden wir die Leserinnen und Leser des Gemein- desbriefes sehr herzlich ein. Der Vorstand Dr. Hartmut Clausen und Frank Schubert 48 Gemeindebrief St. Nikolai Torgebäude des KZ Auschwitz-Birkenau, Aufnahme kurz nach der Befreiung 1945

51 Gemeindebrief St. Nikolai Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag Pastorin Maren Schack, Pastor Markus Schneider Kantorei St. Nikolai Matthias Hoffmann-Borggrefe, Leitung und Flügel Familienkirche Pastor Markus Schneider und Team Familiengottesdienst Pastorin Maren Schack, Pastor Markus Schneider Ina Riedel (Kinder- und Jugendmitarbeiterin), Seniorenkan- torei St. Nikolai, Matthias Hoffmann-Borggrefe, Ltg. und Flügel Gottesdienst mit den Kinderbischöfen Hauptpastor und Propst Dr. Martin Vetter sowie Pastorin Martje Kruse der Wichern-Schule Musik: N.N.

Im Anschluss: Kinderpunsch und Kekse auf dem Kirchvorplatz Abendmahlsgottesdienst (Traubensaft) Pastor Markus Schneider • Hamburger Knabenchor St. Nikolai • Rosemarie Pritzkat, Leitung Martin Bühler, Flügel Im Anschluss: Kirchencafé Gottesdienst Pastorin Maren Schack Flötenorchester des Kollegs St. Nikolai Martin Bühler, Flügel Abendmahlsgottesdienst (Wein) Hauptpastor und Propst Dr. Martin Vetter Matthias Hoffmann-Borggrefe, Flügel Familienkirche mit der Voraufführung des Krippenspiels Pastor Markus Schneider und Team Christvesper mit Krippenspiel Pastor Markus Schneider Martin Bühler, Flügel Christvesper Pastorin Maren Schack Hamburger Knabenchor St. Nikolai Rosemarie Pritzkat, Leitung • Martin Bühler, Flügel Christvesper Hauptpastor und Propst Dr. Martin Vetter Seniorenkantorei St. Nikolai Matthias Hoffmann-Borggrefe, Leitung und Flügel Christmette Pastorin Maren Schack, Pastor Markus Schneider Kantorei St. Nikolai Matthias Hoffmann-Borggrefe, Leitung und Flügel Gottesdienst Pastor Markus Schneider Martin Bühler, Flügel Kantatengottesdienst J. S. Bach: Weihnachtsoratorium IV-VI, BWV 248 Hauptpastor und Propst Dr. Martin Vetter Pia Salome Bohnert, Sopran • Yvi Jänicke, Alt • Michael Connaire, Tenor • Andreas Heinemeyer, Bass Kantorei St. Nikolai, Hamburger Camerata Matthias Hoffmann-Borggrefe, Leitung Sonntag, 25. November 10:00 Uhr Ewigkeitssonntag 11:30 Uhr Sonntag, 02. Dezember 11:00 Uhr 1. Advent Sonntag, 09. Dezember 10:00 Uhr 2. Advent Sonntag, 16. Dezember 10:00 Uhr 3. Advent Sonntag, 23. Dezember 10:00 Uhr 4. Advent 12:00 Uhr Donnerstag, 06. Dezember 16:00 Uhr 15:00 Uhr 16:30 Uhr 18:00 Uhr 23:00 Uhr Dienstag, 25. Dezember 11:00 Uhr 1. Weihnachtstag Mittwoch, 26. Dezember 11:00 Uhr 2. Weihnachtstag FOTOS: H.

FRANCK Gottesdienste November–Dezember Montag,24.Dezember •Heiligabend 50 Gemeindebrief St. Nikolai

52 53 Gemeindebrief St. Nikolai Gemeindebrief St. Nikolai FOTO:S: H. FRANCK Gottesdienst Pastorin Maren Schack Matthias Hoffmann-Borggrefe, Flügel Sonntag, 30. Dezember 10:00 Uhr Sonntag nach Weihnachten Sonntag, 13. Januar 10:00 Uhr 1. Sonntag Epiphanias Sonnabend, 19. Januar 12:00 Uhr Gottesdienst Pastorin Maren Schack • Pastor Markus Schneider • Pastorin Co- rinna Senf • Hauptpastor und Propst Dr. Martin Vetter Seniorenkantorei St. Nikolai Matthias Hoffmann-Borggrefe, Leitung und Flügel Im Anschluss: Ehrenamtsempfang Taufgottesdienst der Konfirmandinnen und Konfirmanden Pastorin Maren Schack • Pastor Markus Schneider Christof Jaeger, Saxophon • Martin Bühler - Flügel Dezember–Januar Januar–Februar Gottesdienste Abendmahlsgottesdienst (Traubensaft) Hauptpastor und Propst Dr. Martin Vetter Matthias Hoffmann-Borggrefe, Flügel Gottesdienst Pastorin Maren Schack Jakob Borggrefe , Posaune Matthias Hoffmann-Borggrefe, Flügel Abendmahlsgottesdienst (Wein) Pastor Markus Schneider Martin Bühler, Flügel Im Anschluss: Kirchencafé Abendmahlsgottesdienst (Traubensaft) Pastorin Corinna Senf Hamburger Knabenchor St. Nikolai Martin Bühler, Flügel Abendmahlsgottesdienst (Wein) Pastorin Maren Schack Blechbläserensemble brass con brio Martin Bühler, Flügel Im Anschluss: Kirchencafé Gottesdienst Pastor Christof Jaeger Männervocalensemble Vocallegro Arpad Christian Thuroczy, Leitung Martin Bühler, Flügel Abendmahlsgottesdienst (Traubensaft) Pastor Markus Schneider Seniorenkantorei St. Nikolai Matthias Hoffmann-Borggrefe, Leitung und Flügel Familienkirche Pastor Markus Schneider und Team Montag, 31. Dezember 16:00 Uhr Altjahresabend Dienstag, 01. Januar 2019 11:00 Uhr Neujahr Sonntag, 06. Januar 10:00 Uhr Epiphanias Kantatengottesdienst J. S. Bach: „Herr wie du willst, so schicks mit mir“ BWV 73 Hauptpastor und Propst Dr. Martin Vetter Solisten, Kantorei St. Nikolai St. Nikolai Matthias Hoffmann-Borggrefe, Leitung und Flügel Familienkirche Pastor Markus Schneider und Team Sonntag, 27. Januar 10:00 Uhr 3. Sonntag nach Epiphanias 11:30 Uhr Sonntag, 20. Januar 10:00 Uhr 2. Sonntag nach Epiphanias Sonntag, 03. Februar 10:00 Uhr 4. Sonntag nach Epiphanias Sonntag, 10. Februar 10:00 Uhr Letzter Sonntag nach Epiphanias Sonntag, 17. Februar 10:00 Uhr Septuagesimae 11:30 Uhr

54 55 Gemeindebrief St. Nikolai Gemeindebrief St. Nikolai Februar–März Gottesdienste Abendmahlsgottesdienst (Wein) Hauptpastor und Propst Dr. Martin Vetter Matthias Hoffmann-Borggrefe, Flügel Im Anschluss: Kirchencafé Passionsandacht „Ein dichtes Netz von Zeugen“ Pastor Markus Schneider M. Hoffmann-Borggrefe, Flügel Gottesdienst Pastor Markus Schneider Musik: N.N. Abendmahlsgottesdienst (Traubensaft) Pastorin Maren Schack Martin Bühler, Flügel Passionsandacht „Einer bereute – Judas“ Pastorin Corinna Senf Martin Bühler, Flügel Gottesdienst zur Kinderbibelwoche Pastor Markus Schneider Martin Bühler, Flügel Passionsandacht „Das Petrusevangelium“ • Pastorin Maren Schack • M. Bühler, Flügel Sonntag, 03. März 18.00 Uhr Estomihi Mittwoch, 06. März 19:00 Uhr Sonntag, 10. März 10:00 Uhr Invocavit Sonntag, 17. März 10:00 Uhr Reminiscere Mittwoch, 20. März 19:00 Uhr Sonntag, 24. März 10:00 Uhr Okuli Mittwoch, 13. März 19:00 Uhr November–Dezember W. A. Mozart: Requiem und O. G. Blarr: Stufen zu Mozart Jenaviev e Moore, Sopran • Gabrieke Vasiliauskaite, Alt • Keunhyung Lee, Tenor • Sönke Tams Freier, Bass • Seniorenkantorei St. Nikolai • Hamburger Camerata • Matthias Hoffmann-Borggrefe, Leitung • Karten: 11,00-22,00 ( s.S. 33) • Unterstützt durch den Förderverein der Hauptkirche St. Nikolai J. S. Bach: Weihnachtsoratorium für Kinder (ab 8 Jahre) Hans-Jürgen Schatz, Erzähler • Pia Salome Bohnert, Sopran • Yvi Jänicke, Alt • Michael Connaire, Tenor • Andreas Heinemey- er, Bass • Kantorei St. Nikolai, Hamburger Camerata • Matthias Hoffmann-Borggrefe • Leitung Karten: 6,00-14,00 € J. S. Bach: Weihnachtsoratorium I-III Pia Salome Bohnert, Sopran • Yvi Jänicke, Alt • Michael Connaire, Tenor • Andreas Heinemeyer, Bass • Kantorei St. Nikolai • Hamburger Camerata Matthias Hoffmann-Borggrefe, Leitung • Karten: 11,00-37,00 € Sonnabend, 24. November 19:00 Uhr Mittwoch, 19. Dezember 18:00 Uhr für Kinder und Erwachsene Mittwoch, 19. Dezember 20:00 Uhr Heinrich Schütz: „Geistliche Chor-Musik“ von 1648 Kammerchor der Kantorei St. Nikolai • Hamburger Camerata • Mat- thias Hoffmann-Borggrefe, Leitung • Karten: 11,00-22,00 ( s.S. 34) Unterstützt durch den Förderverein der Hauptkirche St. Nikolai Advents- und Weihnachtslieder bei Kerzenschein Ulrich Wickert, Lesung • Horntrio Hamburger Knabenchor St. Nikolai Rosemarie Pritzkat, Leitung Karten: 11,00-32,00 € Sonnabend, 08. Dezember 19:00 Uhr Sonnabend, 15. Dezember 18:00 Uhr über den Hambur- ger Knabenchor St. Nikolai und an der Abendkasse Konzerte FOTO: GNUCKX, SAILKO Advents- und Weihnachtslieder bei Kerzenschein Ulrich Wickert, Lesung • Horntrio Hamburger Knabenchor St. Nikolai Rosemarie Pritzkat, Leitung Karten: 11,00-32,00 € Sonntag, 16. Dezember 18:00 Uhr über den Hambur- ger Knabenchor St. Nikolai und an der Abendkasse Gottesdienst Pastorin Corinna Senf • Hamburger Knaben- chor St. Nikolai • Rosemarie Pritzkat, Leitung Martin Bühler, Flügel Sonntag, 24. Februar 10:00 Uhr Sexagesimae

56 57 Gemeindebrief St. Nikolai Gemeindebrief St. Nikolai Juni-Juli Konzerte Dezember Thomas Mann: Weihnachten bei Buddenbrooks Andrea Schellin, Lesung • Matthias Hoffmann-Borggrefe, Klavier Ort: Nikolai-Saal Karten: 10,00 € (erm. 5,00 €) Weihnachtskonzert mit dem Ensemble brass con brio Adventliche und weihnachtliche Blechbläsermusik Karten: 10,00 € (erm. 5,00 €) Weihnachtslieder-Wunschsingen Pastorin Maren Schack • Seniorenkantorei St. Nikolai Matthias Hoffmann-Borggrefe – Leitung und Flügel Weihnachtliche Chormusik und Erzählungen Männervocalensemble Vocallegro • Jürgen Kumlehn-Ensemble Sarah Masuch, Rezitation • Arpad Christian Thuroczy , Leitung Karten: 16,00 € (ermäßigt 8,00 €) Silvester in St. Nikolai F. Mendelssohn-Bartholdy: Violinkonzert e-moll op. 64 Ouvertüre „Die Hebriden“ L. van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 „Schicksalssinfonie“ Gustav Frielinghaus – Violine, Hamburger Camerata Matthias Hoffmann-Borggrefe - Leitung Karten: 11,00-37,00 € (Konzert 19:00 Uhr) + Karten: 11,00-32,00 € (Konzert 21:00 Uhr) – (s.S.35) Freitag, 21. Dezember 19:30 Uhr Karten nur an der Abendkasse Sonnabend, 22. Dezember 19:30 Uhr Karten nur an der Abendkasse Sonnabend, 23. Dezember 15:00 Uhr Sonnabend, 23. Dezember 18:00 Uhr Karten nur an der Abendkasse Montag, 31. Dezember 19:00 Uhr + 21:00 Uhr Soweit nicht anders angegeben: Vorverkauf bei allen bekannten Konzertkassen, über die Homepage der Hauptkirche St. Nikolai (www.hauptkirche-stnikolai.de) sowie Restkarten an der Abendkasse – Kein Vorverkauf im Kirchenbüro! Alle Veranstaltungen finden in der Kirche statt, es sei denn, es ist ein anderer Ort angegeben. FOTO: YOUTOUBE, ER MICHEL MARPERT Januar–März Neujahrskonzert mit Trompete Telemann: Konzertsonate D-Dur • Baldasare: Sonata in F Larson: Concertino • Piazzolla: Oblivion und Tango Trompete und Streichquintett der Hamburger Camerata Karten: 12,00 € (erm. 6,00 €, nur an der Abendkasse) 1. Florilegium Musica Antiqua – Ausdruck und Eindruck Tanja Becker-Bender - Barockvioline • Peter Holtslag - Travers- und Blockflöte • Nadine Remmert - Cembalo •Gerhart Darmstadt - Barockcello • Karten: 16,00 € (erm. 8,00 €) Unterstützt durch den Förderverein der Hauptkirche St. Nikolai „Schläft ein Lied in allen Dingen“ Werke von Palestrina, Frescobaldi, Gabrielli, Schop, Telemann und Bach • Prof. Gerhart Darm- stadt – fünfsaitiges Violoncello Prof. Carsten Lohff – Barockharfe, Cembalo Karten: 12,00 € (erm. 6,00 €) „Hart am Wind“ Ein Rausch durch Zeit und Stile Lilli Pätzold – Blockflöte Dulguun Chinchuulun – Klavier Karten: 12,00 € (erm. 6,00 €) 2. Florilegium Musica Antiqua – Barockes Lustwandeln Alte Musik-Ensemble der HfMT Karten: 12,00 € (erm. 6,00 €) Unterstützt durch den Förderverein der Hauptkirche St. Nikolai 1. Emporenkonzert Werke von W. A. Mozart, Franz Danzi, Carl Nielsen u. a. Bläserquintett der Hamburger Camerata Imme-Jeanne Klett, Flöte • Gonzalo Mejija, Oboe Johann-Peter Taferner, Klarinette•Jan Siebert, Horn Markus Pfeiff, Fagott • Karten: 12,00 € (erm. 6,00 €) Sonntag, 13. Januar 19:00 Uhr Karten nur an der Abendkasse Freitag, 18. Januar 19:00 Uhr Karten nur an der Abendkasse Sonntag, 03. Februar 18:00 Uhr Karten nur an der Abendkasse Sonntag, 10. Februar 18:00 Uhr Karten nur an der Abendkasse Sonntag, 24. März 18:00 Uhr Karten nur an der Abendkasse Sonntag, 17. Februar 18:00 Uhr Karten nur an der Abendkasse Konzerte

58 59 Gemeindebrief St. Nikolai Gemeindebrief St. Nikolai Dezember–Januar Märchenabend: Die Kraft der Liebe Seit 2011 findet im Januar traditionell der Märchenabend mit Liane von Schweinitz statt. Wir möchten Sie herzlich zu dieser Institution an St. Nikolai einladen. Märchentexte, darauf abge- stimmte Klaviermusik sowie eine biblische Lesung machen diese Veranstaltungsreihe aus. (s. S. 38) Von der Intuition im Märchen Liane von Schweinitz, Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft, stellt in diesem Seminar „die wunderschöne Wassilissa“ (Sammlung Afanasjew/Übersetzung Swetlana Geier) in den Fokus. Ort: Herrensaal • Betrag: 20,00 € - Sie können sich über unsere Homepage anmelden: www.hauptkirche-stnikolai.de Knut Terjung trifft... Dr. Martin Vetter Nachdem der Imam der Centrum-Mo- schee, Mehmet Karaoğlu, im Novem- ber zu Gast in St. Nikolai war, trifft Knut Terjung an diesem Abend Dr. Mar- tin Vetter, Hauptpastor an St. Nikolai und Propst im Kirchenkreis Hamburg Ost, in der Centrum-Moschee. Achtung: Die Veranstaltung findet in der Centrum-Moschee, Böckmannstraße 40, 20099 Hamburg statt.

Knut Terjung trifft... Jan-Christof Scheibe, Comedian Eintritt frei – Spenden erbeten Mittwoch, 23. Januar 20:00 Uhr Eintritt frei – Spenden erbeten Dienstag, 04. Dezember 19:00 Uhr Montag, 03. Dezember 18:30 Uhr Montag, 07. Januar 18:30 Uhr Bildung&Wissen Das ausführliche Programm des Kollegs St. Nikolai: auf der Homepage, in der Kirche und im Gemeindehaus Montag, 10. Dezember 18:00 Uhr Eintritt frei 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte – Ein Grund zur Freude? Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Men- schenrechte (AEMR) von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Die AEMR umfasst 30 Artikel, in denen die Rechte eines jeden Menschen festgelegt sind. In Art. 1 der AEMR steht: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ Die AEMR ebnete damit den Weg für den internationalen Menschenrechtsschutz. Doch wie sieht die Praxis des Menschen- rechtsschutzes heute aus? Sind alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten? Jüngst nehmen besonders rassistische und diskriminierende Äußerungen nicht nur im Alltag, sondern auch im Netz zu. Daneben lässt sich ein weiterer beunruhigender Trend weltweit beobachten: Menschenrechtsverteidiger*innen und Journalist*innen sind stärker Zielscheibe von unterschiedlichen Angriffen. Anlässlich des 10. Dezember 2018 diskutieren wir, inwie- fern 70 Jahre AEMR ein Grund zur Freude darstellen und was wir in Hamburg für die Durchsetzung der Menschenrechte tun können. Grußwort: Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Auf dem Podium diskutieren: Martina Bäuerle, Geschäftsführerin der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte Kübra Gümüsay, Journalistin und Netzaktivistin Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen Dr. Bijan Moini, Jurist der Gesellschaft für Freiheitsrechte Eine Veranstaltung von Amnesty International Hamburg in Kooperation mit dem Mahnmal St. Nikolai. RundumSt.Nikolai VeranstaltungenimMahnmalSt.Nikolai Dezember ˛ FOTO: MAHNMAHL ST.

NIKOLAI, H. FRANCK, HTTP://WWW.SCHEIBE.DE/

61 Gemeindebrief St. Nikolai FOTOS: MAHNMAL ST. NIKOLAI, A. WERNER. KRONOS MEDIA GMBH/SAMMLUNG UWE PETERSEN Mahnmal St. Nikolai • Willy-Brandt-Straße 60 • 20457 Hamburg Tel. 040-371125 (Auskunft und Reservierung) 60 Gemeindebrief St. Nikolai Mittwoch, 12. Dezember 19.30 Uhr Heiligabend, 24. Dezember 14.00 Uhr Lesung (vor-)weihnachtlicher Texte ausgewählter Autoren • Ein Abend mit Kai Maertens und Nils C. Freytag Graphic Novel Recordings von Tina Nispel, Leena Fahje singt Weihnachtslieder Weihnachten sei eigentlich in jedem Jahr gleich, möchte man meinen – und doch könnte in diesen speziellen Tagen die indivi- duelle Stimmung nicht unterschiedlicher sein. Schriftsteller wie Hans Christian Andersen, Fjodor Dostojewski und Theodor Storm kommen durch ihre Texte zu Wort, aber auch Robert Gernhardt oder Elias Canetti. Es erwartet Sie eine Vielfalt großer menschlicher Themen. Nicht nur heimelig – und doch vertraut. Kai Maertens und Nils C. Freytag lesen in diesem Jahr bereits zum dritten Mal bei uns. Auch während dieser Lesung wird die Hambur- ger Grafikerin Tina Nispel das Gehörte spontan in kleine gemalte Kunstwerke übersetzen, die am Ende des Abends zu Gunsten des Mahnmals St. Nikolai versteigert werden. Die Schauspielerin Leena Fahje stimmt Weihnachtslieder an – Mitsingen ist ausdrücklich erwünscht! Eintritt: 6,00 € (ermäßigt € 4,00 €) Christvesper im Mahnmal St. Nikolai Liturgie und Predigt: Pastorin Corinna Senf, Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern Weihnachtliche Musik und Liedbegleitung: Waldemar Saez-Eggers, Klavier und Felicia Sartory, Cello Ab 13.30 Uhr erklingt das Turmglockenspiel Am Spieltisch: Antonia Krödel RundumSt.Nikolai ÄltereGeneration Weihnachtsprogramm2018–derälterenGeneration Sonnabend, 01.12. ✴ Nikolai-Markt Montag, 03.12. ✴ Filmnachmittag 14:30 – ca. 17 Uhr – siehe Extrablatt Dienstag, 04.12. ✴ H. C. Andersen, Ausstellung Bremen – siehe Extrablatt Mittwoch, 05.12. ✴ Weihnachtskarten selbst gestaltet I. Teil,15-16:30 Uhr Donnerstag, 06.12. ✴ Nikolausfrühstück 9:30 -12:00 Uhr Anmeldung erforderlich!

Donnerstag, 07.12. ✴ Lübeck – St. Annen Museum `Weihnachtswünsche´ und Weihnachtsmärkte - Tagesfahrt Freitag, 07.12. ✴ Texte von Hans Christian Andersen am Kamin 15 -16:30 Uhr Sonnabend, 08.12. ✴ Lüneburg - Kloster & Weihnachtsliedersingen – siehe Extrablatt Montag, 10.12. ✴ Filmnachmittag 14:30 – ca. 17 Uhr – siehe Extrablatt Dienstag, 11.12. ✴ Ingwer - Köstlichkeiten selbst gemacht!, 14:30 Uhr – 17 Uhr Anmeldung erforderlich! Mittwoch, 12.12. ✴ Weihnachtskarten selbst gestaltet II. Teil,15-16:30 Uhr Donnerstag, 13.12. ✴ Bratapfelessen am Kamin 15-16:30 Uhr – Anmeldung erforderlich! Freitag, 14.12. ✴ Weihnachtsmarkt am Kiekeberg – siehe Extrablatt Montag, 17.12. ✴ Honigkuchen verzieren 15-16:30 Uhr - Anmeldung erforderlich! Dienstag, 18.12. ✴ Adventliches Gedächtnistraining 10:30 -12 Uhr Mittwoch, 19.12. ✴ Weihnachtsfeier 15-17 Uhr Fragen bitte an Annette Kilian - 44113413 FOTO: MAHNMAHL ST.

NIKOLAI VeranstaltungenimMahnmalSt.Nikolai Dezember

62 63 Gemeindebrief St. Nikolai Gemeindebrief St. Nikolai Seniorengeburtstagsfeier Alle Geburtstagskinder des vergangenen Quartals sind herzlich eingeladen an dieser Feier teilzunehmen. Bitte melden Sie sich dazu an. Freitag 04.01. • 29.03. 15:00 -16:30 Uhr ÄltereGeneration Die Veranstaltungen der Seniorenarbeit finden in der Abteistraße 38 statt. Fragen und Anmeldungen an Annette Kilian 44 11 34 13 19.01. Auktion im Schloss Bergedorf 07.02.. Komponisten Quartier: Fanny u. Felix Mendelssohn 07.03. Bucerius Kunstforum: Neue Sachlichkeit AusstellungenundAusfahrten FOTO © CHRISTIAN SCHAD STIFTUNG ASCHAFFENBURG / VG BILD-KUNST FOTO: SCREENSHOT Spiele-Nachmittag Ankommen, Kaffee trinken und dann spielen und spielen – plötzlich ist es 17 Uhr und jeder hat mal gewonnen!

Freitags 18.01. • 01.02. • 15.02. • 01.03. • 15.03. jeweils von 14:30 -17:00 Uhr Mit allen Sinnen – Gedächtnistraining Auch hier merken wir immer wieder: Jeder kann was anderes besser! Ein fröhlicher Nachmittag unterbrochen von einer Kaffeepause! Freitags 11.01. • 25.01. • 08.02. • 22.02. • 08.03. • 22.03. jeweils von 14:30 -16:00 Uhr Bibel-Frühstück Ein abwechslungsreiches Frühstück dient dem Körper und danach geht es um den Geist! Unbekanntes der Bibel- davon gibt es viel – entdecken wir gemeinsam.

Donnerstags 24.01. • 21.02. • 21.03. von 9:30 – 12:00 Uhr Gesprächskreis zu aktuellen Themen Wir hören, sehen, lesen, aber zum Besprechen der vielen Nachrichten fehlt oft das Gegenüber. Das wollen wir ändern! Bringen Sie gerne Artikel mit, die Sie besprechen wollen! Filmnachmittag Solange es drinnen gemütlicher ist als draußen, wollen wir es für gemeinsame Filmnachmittage nutzen. Natürlich bei Kaffee und Tee! Unruhestand Auf unserem internen Programm stehen zunächst Namen oder Themen, die einen nach einem interes- santen Vormittag oft noch lange begleiten. Es lohnt sich vorbei zu schauen.

Seniorenkreis Ja, es gibt Kaffee und Kuchen, alles lecker, aber bei uns zweitrangig. Durch Referate und Gespräche wird der Nachmittag immer auch spannend. Kreativ Immer wieder wird die handwerkliche Arbeit belächelt - wie dumm! Wir bewegen unsere Hände wie sonst nie, wir konzentrieren uns, wir trainieren die eigene Vorstellungskraft und am Ende halten wir etwas selbst Produziertes in den Händen – ganz nebenbei wird auch über Gott und die Welt gesprochen. Einfach toll! Montags 26.11. • 07.01. • 21.01. • 04.02. – 18.02. • 04.03. • 18.03.

von 17:00 - 19:00 Uhr Montags 28.01. • 25.02. • 25.03. Beginn jeweils um 15 Uhr Dienstags 15.01. • 29.01. • 12.02. • 26.02. • 12.03. • 26.03 jeweils von 10:00 - 12:00 Uhr Mittwochs regelmäßig (ab Januar) von 15:00 - 17:00 Uhr Donnerstags 17.01. • 31.01. • 14.02.• 28.02. • 14.03. • 28.03. regelmäßig 14:30 - 17:00 Uhr KalenderfürdieältereGeneration•November-März Ausschnitt: Christian Schad (1894-1982): Halbakt, 1924, Von der Heydt-Museum, Wuppertal Die Nach- richten schaffen oft Diskussions- bedarf

64 65 Gemeindebrief St. Nikolai Gemeindebrief St. Nikolai Mittwochs . . 19:30 Uhr . . Jugendgruppe mit Ina Jugendfreizeit 22. – 24. Februar 2019 in Nordstrand . ab 14 Jahre Kinderfreizeit 12. – 14. April 2019 in Kleve . 6 – 12 Jahre Kinder&Jugend Auskunft über die Jugendgruppe und die Freizeiten unter Tel. 44 11 34 – 14 oder i.riedel@hauptkirche-stnikolai.de bei Ina Riedel, Kinder- und Jugendmitarbeiterin Treffen mit Maurice und Céline (Jahrgang 2002-2004) Kontakt: haackemaurice@gmail.com Stamm Graf Adolf von Schauenburg an St. Nikolai Treffpunkt: Gruppenräume im Keller des Gemeindehauses, Abteistraße 38, 20149 Hamburg Weitere Informationen bei Lale, Tel. 429 08 420 Freitags 16:45 - 18:15 Uhr Pfadfinderinnen und Pfadfinder, VCP Freizeiten 2019 Jugendgruppe in der Abteistraße 38 Kantorei St. Nikolai Leitung: Matthias Hoffmann-Borggrefe (Kontakt: Siehe Adressliste auf Seite 74/75) Musikalische Früherziehung ab vier Jahren. Anmeldung im Kindergarten Tel. 4411 3440 Seniorenkantorei St. Nikolai Leitung: Matthias Hoffmann-Borggrefe (Kontakt: Siehe Adressliste auf Seite 74/75) Männervocalensemble Vocallegro Leitung: Arpad Christian Thuroczy, Tel. 04163-90 05 13 Blechbläserensemble „brass con brio“ Eckhard Schmied, Klosterstern 1, 20149 Hamburg, Tel./Fax: 410 32 62 – dienstags nach Absprache Hamburger Knabenchor St. Nikolai Leitung: Rosemarie Pritzkat Anmeldung Tel. 640 08 22, Mo – Do 8:30 - 11:30 Uhr ab sechs Jahren sowie ab vier Jahren für die Singing Minis Donnerstags 19:45 - 22:00 Uhr Im Neuen Gemeindehaus Dienstags 17:15 - 19:30 Uhr Im Neuen Gemeindehaus Montags 14-tägig nach Absprache Kirchenmusik Lebenshilfe Chorprobe der Kantorei Anonyme Alkoholiker Al-Anon Familiengruppe Donnerstags 20:00 Uhr Im Neuen Gemeindehaus Harvestehuder Weg 118 FOTOS: H.

FRANCK, L. HANSEN, FOTOLIA, PRIVAT

66 67 Gemeindebrief St. Nikolai Gemeindebrief St. Nikolai St. Nikolai im Internet unter: www.hauptkirche-stnikolai.de StiftungAltenheimSt.Johannis /St.NikolaiMittelweg 106 • 20149 Hamburg • Tel: 41 44 90 Fax: 41 44 95 99 • Leiter: Uwe Koch / koch@ johannis-nikolai.diakoniestiftung.de www.altenheim-stjohannis-stnikolai.de Hospital zum Heiligen Geist Hinsbleek 11 • 22391 Hamburg • Tel: 60 60 10 • Direktor: Dr. Hartmut Clausen Grundschule St. Nikolai Robert-Koch-Straße 15 • 20249 Hamburg Tel: 428 88 74-0 beate.trensch@bsb.hamburg.de Hamburger Knabenchor St. Nikolai Leitung: KMD Rosemarie Pritzkat Tel. 64 00 822 (Mo. - Do. 9:00 - 12:00 Uhr) mail@hamburger-knabenchor.de Hauptkirche St. Nikolai: Ev.Banke.G.

IBAN: DE39 5206 0410 5506 4460 27 Spendenkonto St. Nikolai: Bank für Sozialwirtschaft IBAN: DE19 3702 0500 0001 5967 01 Kolleg St. Nikolai: Ev. Bank e.G. IBAN: DE75 5206 0410 1506 4460 00 Adressen Kirchenbüro / Gemeindehaus Harvestehuder Weg 118 • 20149 Hamburg Tel: 44 11 34-0 • Fax: 44 11 34-26 Mo/Di/Do/Fr 9.30 – 12.30 Uhr Do: 15.00 – 18:00 Uhr Andrea Rüdebusch, Kirchenbüro info@hauptkirche-stnikolai.de Katja Schormann, Kirchenbüro und Öffentlichkeitsarbeit kirchenbuero@hauptkirche-stnikolai.de Dr. Martin Vetter, Hauptpastor und Propst Harvestehuder Weg 112 • 20149 Hamburg Tel: 51 9000 107 • Fax: 44 11 34-26 m.vetter@hauptkirche-stnikolai.de Maren Schack, Pastorin Harvestehuder Weg 118 • 20149 Hamburg Tel: 44 11 34-77 • Fax: 44 11 34-26 m.schack@hauptkirche-stnikolai.de Markus Schneider, Pastor Harvestehuder Weg 112 • 20149 Hamburg Tel: 44 11 34-18 • Fax: 44 11 34-26 m.schneider@hauptkirche-stnikolai.de Corinna Senf, Pastorin und Referentin des Hauptpastors Heilwigstraße 22 • 20249 Hamburg Tel: 44 11 34-51 • Fax: 44.11.34-26 c.senf@hauptkirche-stnikolai.de Matthias Hoffmann-Borggrefe, Kirchenmusikdirektor Abteistraße 38 • 20149 Hamburg • Tel.: 44 11 34-24 • Tel.: privat: 72 00 67-05 • Fax: 44 11 34-26 borggrefe@hauptkirche-stnikolai.de Martin Bühler, Organist Abteistraße 38 • 20149 Hamburg WeiterewichtigeAdressen Mobil: 0176-5439 5855 • Fax: 44 11 34 -26 m.buehler@hauptkirche-stnikolai.de Ina Riedel, Kinder- und Jugendarbeit Abteistraße 38 • 20149 Hamburg Tel: 44 11 34-14 • Fax: 44 11 34-26 i.riedel@hauptkirche-stnikolai.de Annette Kilian, Gemeindepädagogin Abteistraße 38 • 20149 Hamburg Tel: 44 11 34-13 • Fax: 44 11 34-32 seniorenarbeit@hauptkirche-stnikolai.de Kevin Geister, Küster Tel. 0171 – 199 00 99 k.geister@hauptkirche-stnikolai.de Till Westphalen, Küster Tel: 0152 – 5335 5315 t.westphalen@hauptkirche-stnikolai.de Kindergarten Leitung: Dr. Renate Brinck Harvestehuder Weg 91 (mit Büro) OderfelderStraße17+23 • 20149Hamburg Tel: 44 11 34-40 • Fax: 44 11 34-45 kindergarten@hauptkirche-stnikolai.de Anmeldung: 1. Donnerstag im Monat 15:30 - 17:00 Uhr in der Oderfelder Str. 23 Hort St. Nikolai Tel: 44 11 34-10 hort@hauptkirche-stnikolai.de Kolleg St. Nikolai Harvestehuder Weg 118 • 20149 Hamburg Leitung: Irina Nebocat Tel: 44 11 34-211 • Fax: 44 11 34-212 kolleg@hauptkirche-stnikolai.de Di/Mi/Do: 9:30 – 13:00 Uhr •Do: 14:00 – 16:00 Uhr Dr.KaiWidmaier,Fundraiser HarvestehuderWeg118,20149Hamburg Tel:441134-215,Fax:441134-212 fundraising@hauptkirche-stnikolai.de UnsereFördervereine Förderunggesamtgemeindlicher BereicheFörderverein Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern in Hamburg e.V. HASPA IBAN: DE20 2005 0550 1010 2184 91 mail@foerderverein-stnikolai.de FörderkreisderKantoreiSt.Nikolai Förderkreis der Kantorei St. Nikolai e.V. Evangelische Bank IBAN: DE81 5206 0410 0006 4582 62 info@kantorei-stnikolai.de FörderungdesKindergartensSt.Nikolai (www.fv-kita-stnikolai.de) Kirchenkreis Hamburg-Ost IBAN: DE80 5206 0410 4006 4460 19 BIC: GENODEF1EK1 Evangelische Bank Förderverein des Horts St. Nikolai Hauptkirche St. Nikolai IBAN: DE 20 2005 0550 1010 218 491 BIC: HASPADEHHXXX Stichwort: Hort Grundschule St. Nikolai 2017/2018 FörderungdesHospitalszum HeiligenGeist Curator-Stiftung für das Hospital zum Heiligen Geist in Hamburg HASPA • IBAN: DE32 2005 0550 1299 1222 99 curator-stiftung@hzhg.de Herausgegeben vom Kirchengemeinderat der Hauptkirche St. Nikolai Harvestehuder Weg 118 20149 Hamburg Auflage: 5.000 Exemplare Impressum V.i.S.d.P.: Maren Schack Redaktion: Babette Radtke, Katja Schormann, Corinna Senf Gestaltung: Optimistic Art&Design, Jenny Berlt Der Gemeindebrief ist auf 100% recycelten Papieren gedruckt, das mit der EU-Blume und dem Blauen Umweltengel ausgezeichnet ist. Beiträge, die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichnet sind, geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 28. Januar 2019 UnsereKonten

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