MATREI KALS - Pfarre Matrei
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Informationsblatt des Seelsorgeraums MATREI KALS HUBEN Herbst 2021 Dir wurde das Licht geschenkt. Keine Formen, keine Farben, nicht einmal lachende Gesichter, Tränen der Trauer oder der Freude Auf, werde Licht! würdest du erkennen ohne das Licht, das dich jeden Tag aus dem Schlaf erweckt. Dir wurden die Augen geschenkt. Gleichsam wie Fenster lassen sie Bilder, Landschaften, Menschen in deine Seele durchscheinen, sie formen dich und helfen dir wachsen und reifen, damit du dich dem Himmel entgegen ausstrecken kannst. Dir wurde dein Leib geschenkt, das Haus deiner Seele, in das du Licht herein lassen oder Dunkelheit einsperren kannst. Dir wurde die Freiheit geschenkt. Durch sie hast du die Macht, dieses Haus deiner Seele in einen Tempel des Heiligen Geistes zu verwandeln und das göttliche Licht für andere durchscheinen zu lassen oder es zu einer Bruchbude verkommen zu lassen, in dessen Nähe sich niemand traut. Mach deine Augen auf, genieße das Licht und bestaune die Welt mit all ihren Formen und Farben, umarme sie und danke Gott demütig für all seine Gaben. Und du wirst sehen, durch dein Staunen und Danken macht er dich selbst zum Licht, zum Fenster, durch das er liebevoll auf alle schaut, die noch im Dunkeln leben. G. Vargas
2 GRUSSWORT ...im Schein eines Lichtes - neue Feuer entzünden.... ...abends geht mein Blick gern aus dem Widumfenster über Im letzten Jahr versuchte die Diözese mit verschiedenen den Friedhof. Ein Lichtermeer durchzieht in den Allerheiligen- Initiativen seinen Spuren zu folgen und Akzente zu setzen. tagen unsere Gräber. - Sie sind nicht vergessen - unsere Den Abschluss bildete das Diözesanfest am 25. September lieben Toten - das sieht man. Und nicht nur in dieser be- in Innsbruck und das Petrus-Canisius-Fest in Lienz, am 2. sonderen Zeit, das ganze Jahr über werden die Andenken an Oktober, das mit einem Ministrantenfest verbunden war. Rund jene, die uns verlassen haben, liebevoll gepflegt. 260 MinistrantInnen nahmen daran teil. Den Höhepunkt bildete der Festgottesdienst mit unserem Bischof Hermann am Im Schein eines Lichtes Hauptplatz in Lienz. an jemanden denken der gelebt hat Wir sehen: manches muss man nur "zum Leuchten vor mir - mit mir bringen..." den ich vermisse - nicht nur ich Papst Franziskus hat unter dem Titel „Für eine synodale dessen Worte ich jetzt höre Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“ für Oktober als sage er sie mir jetzt wieder 2023 eine Synode in Rom einberufen. In Vorbereitung darauf aber sie klingen anders als damals lädt er alle Christinnen und Christen weltweit ein, unser Leben als ich sie zum ersten mal hörte als Kirche vor Ort im Lichte der drei genannten Prinzipien einer dessen Blick ich vor mir sehe synodalen Kirche – Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung dessen Hände ich wieder spüre – in den Blick zu nehmen. dessen Lächeln ich vermisse dessen Liebe mir fehlt Die Auftaktgottesdienste zu dieser Initiative erfolgten weltweit (Quelle unbekannt) am 17. Oktober 2021. Ziel des synodalen Prozesses ist es, „Hoffnungen erblühen zu lassen, Vertrauen zu wecken, (…) voneinander zu lernen und eine positive Vorstellungwelt zu An jemanden denken im Schein eines Lichtes schaffen, die den Verstand erleuchtet, das Herz erwärmt, neue "Im Schein eines Lichtes" sind auch unsere Kirchen und einige Kraft zum Anpacken gibt.“ Kapellen unseres Seelsorgeraumes beleuchtet. Die Kirch- Die drei Leitworte der Synode sollen im kommenden Kirchen- türme sind wie ein "Zeigefinger" nach oben, der uns sagen will: jahr verstärkt zum Thema werden. Nicht nur die gegenwärtige "denk himmelwärts!" Egal, was uns gerade beschäftigt, ob wir Corona-Pandemie hat unsere Gemeinschaften geschwächt. gerade in einer freudigen Stimmung leben, oder mit einer Daher sollen von Herbst bis Neujahr kirchliche Gemeinschaf- schwierigen Lebenssituation zurechtkommen müssen: "denk ten gestärkt werden, sowie Kirche als GLAUBENSGEMEIN- himmelwärts!" Wir danken für vieles Schöne und Gute, für SCHAFT ins Bewusstsein gerückt werden. Anschließend soll wertvolle Momente und Augenblicke, für das gute Essen und bis Ostern das Thema TEILHABE bewusst gemacht werden. den Wohlstand. Dafür sagten wir am Erntedankfest "dem In diese Zeit fällt auch die Pfarrgemeinderatswahl am Himmel" - "DANKE!" 20.3.2022. Viele Menschen, mit unterschiedlichen Talenten Manche unserer Kirchengebäude stehen seit Jahrhunderten und Fähigkeiten sollen "Kirche" gestalten... Und schließlich da. Wenn ich durch die Kirchtüre gehe, frage ich mich manch- sind wir als Getaufte und Gefirmte GESENDET als Zeugen mal, wie viele Menschen hier wohl schon ein und aus gegan- des Glaubens, dorthin wo wir leben, arbeiten und wohnen. gen sind? Vielen Menschen hat die Kirche Heimat gegeben, Dazu haben wir den Hirtenbrief der Bischöfe Österreichs am andere hat sie enttäuscht und sie sind weggegangen oder Kirchweihsonntag, 17.10.2021, anstelle der Predigt gehört. nicht mehr gekommen... dasselbe hat sich in allen Jahr- ...im Schein eines Lichtes bringen wir die Andenken unserer hunderten abgespielt. Lieben zum Leuchten, Petrus Canisius (1521-1597) lebte in einer Zeit, in der es um ...wenn Menschen sich entzünden lassen vom göttlichen die Kirche in unserem Land nicht gut bestellt war. Aber doch Funken, bringen wir Kirche zum Leuchten. gab es zu allen Zeiten Menschen, die inmitten der Krise ein "Feuer" entzünden konnten - "Herzensfeuer!" Diesem Heiligen Ich möchte mich ganz herzlich bedanken bei allen, die - unserem Diözesanpatron - war im letzten Jahr besonderes durch ihren hauptamtlichen oder ehrenamtlichen Dienst Augenmerk gewidmet. Wenn er auch vor Jahrhunderten "Kirche zum Leuchten bringen!" Aber es ist mir auch ein gelebt hat, so ist seine Predigt bis heute aktuell: Er war ein großes Anliegen jenen zu danken, die durch ihre "stille" "Glaubender mit Herz." Ihm war die lebendige Beziehung mit Treue und Lojalität zur Kirche ohnehin schon die 3 Prinzi- Jesus wichtiger, als ein System von Regeln. Er war ein "Vor- pien der Synode 2023 GEMEINSCHAFT - TEILHABE - bild der Hingabe." Dort, wo man ihn braucht, wollte er sein und SENDUNG - dort wo sie leben, arbeiten und wohnen, leben und arbeiten. Er war ein "Heiliger der Bildung." Er verwirklichen! gründete Bildungszentren, denn Religion und Glaubenswissen erachtete er für wichtig. So entstand der Katechismus, damit Ich möchte euch allen eine gute Zeit wünschen, einen die Menschen wissen, was sie glauben. Und er war ein schönen Advent und bleibt´s gesund! "Mensch der Tat." Er wollte das Evangelium in die Tat umset- Euer Dekan Ferdinand zen, nicht nur davon reden. 1964 wurde Petrus Canisius zum Diözesanpatron von Innsbruck erhoben.
MATREI 3 Erntedankfest 2021 Siegmund Brugger’s Dankesworte am Ende des Gottesdienstes Vor 60 Jahren führte der damalige Kooperator Franz Pedevilla das Erntedankfest in der heutigen Form ein. Ich kann mich noch gut er- innern, wie die erste Erntedankkrone bei uns zu Hause am Schmuntzer- hof gebunden wurde. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei allen Frauen und Männern von Hinterburg und Glanz für die Ausrichtung des heurigen Erntedank- festes zu bedanken. Danke für das Bereitstellen von Material, um eine so schöne Erntedank- krone zu binden, danke den Frauen für das Binden der Erntekrone und für das Bereitstellen der Jause beim Binden der Erntekrone. Danke für die vielen Erntegaben von Äckern und Gärten, für die Ein- machsuppe, für Krapfen und Kuchen, die im Anschluss im Pfarrsaal für einen guten Zweck verkauft wurden. Danke Dekan Mag. Ferdinand Pittl für die Segnung der Erntedankkrone und für die Feier des Gottesdienstes. Danke den Ministranten, danke allen Lektoren von Lesung, Fürbitten und dem Dankgebet. Vergelt`s Gott den Kindern für das Vortragen der Gaben bei der Opferung und den Trägern der Erntedankkrone. Einen besonderen Dank der Musikkapelle Matrei für die Begleitung beim Einzug in die Pfarrkirche, für die schöne Mitgestaltung des Gottesdienstes und für das Spiel am Maurerplatzl beim Verkauf. Ich danke auch für die große Teilnahme der Bevölkerung von Matrei. Der Pfarrkaffee konnte aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen leider nicht stattfinden. Der Reinerlös vom Verkauf der Erntegaben betrug: € 5.430,00 Dieser Betrag wurde für soziale Zwecke zur Verfügung gestellt. „Vergelt´s Gott“
4 SEELSORGERAUM FEST- Feiern Petrus Canisius-Fest und Ministrantentag am 02. Oktober 2021 Anlässlich des Petrus Canisius-Jahres wurde am Samstag, 2. Oktober 2021, fest gefeiert. Eine Woche zuvor fand das große diözesane Fest in Innsbruck statt. Für Osttirol aber wollte Bischof Hermann ein eigenes Fest anbieten. Dazu wurden Musikgruppen eingeladen, am Hauptplatz zu spielen und zu singen. Währenddes- sen wurden am Johannesplatz Gespräche des Bischofs mit Passan- ten und eingeladenen Gästen geführt. Zur gleichen Zeit fand der Osttiroler Ministrantentag statt. Weil ca. 270 Ministranten angemeldet waren, wurden sie in zwei Groß- gruppen aufgeteilt. Während sich eine Gruppe im Areal des Fran- ziskanerklosters mit Spielen austobte, machte sich die andere Gruppe auf die “Schnitzeljagd”. Verschiedene Aufgaben mussten die Ministranten lösen, indem sie kirchliche und soziale Einrichtun- gen im Stadtzentrum besichtigten. Aber auch der Bischof stand im Programm der “Schnitzeljagd”, besser gesagt seine Socken. Welche Farbe haben die Socken des Bischofs, war eine der Fragen. Irgend ein Vogel “twitterte” dem Bischof die Aufgabe, und dieser machte sich einen Spaß daraus, indem er verschiedene Paar Socken in allen Farben mitnahm. Anschließend nahmen alle Ministranten und zahlreiche Besucher am Abschlussgottesdienst teil. Es war ein beeindruckendes Bild von Kirche, ein Fest der Freude am Glauben, ein Fest der Hoffnung.
MATREI 5 43. FAMILIENWALLFAHRT zum Geburtshaus des Hl. Josef Freinademetz Am 12. September lud der Katholi- sche Familienverband Tirol nach ei- ner einjährigen coronabedingten Pause wieder zur traditionellen Fa- milienwallfahrt zum Hl. Pater Freina- demetz nach Südtirol ein. Auch 30 Pilger aus Osttirol (davon 20 Personen aus dem Das Anliegen dieser Wallfahrt war die Bitte um neue Glau- Dekanat Matrei) nahmen mit Freude daran teil. Am frühen benskraft in unseren Familien und Pfarren und um geistliche Morgen fuhren wir nach St. Leonhard im Gardertal, wo wir Berufe. Auch viele persönliche Anliegen durften wir dem nach einer kurzen Kaffeepause um 10 Uhr im Weiler Oies, am Heiligen Pater Freinademetz anvertrauen und ihm für seine Geburtshaus des Heiligen eintrafen. Fürsprache danken. Der Festgottesdienst im Freien, den der Regens des Priester- Um 14 Uhr trafen wir uns zum Abschluss noch zu einer schö- seminares Roland Buemberger und der Neupriester Pater nen Andacht in der Pfarrkirche St. Leonhard und erhielten den Gregor Schwabegger zelebrierten, wurde feierlich und tempe- Einzelprimizsegen von Pater Gregor Schwabegger. ramentvoll von Schwestern und Priestern aus aller Welt Das Busunternehmen Bstieler brachte uns gut und sicher über musikalisch umrahmt. Auch wenn durch die Umstände der die drei Pässe und Cortina D´ Ampezzo zurück ins Marktle. Pandemie nicht so viele Menschen an dieser Wallfahrt teil- nahmen, so war doch eine tiefe Verbundenheit und eine starke Glaubenskraft spürbar. Wallfahrt des Seelsorgeraumes nach Maria Luggau 12.10.2021 Inzwischen ist sie schon fast zur Tradition gewor- den: die herbstliche Wallfahrt des Seelsorgerau- mes nach Maria Luggau, heuer mit 62 Teilneh- merInnen. Höhepunkt ist immer die Feier der Heiligen Messe in der Basilika, zelebriert von Pfarrer Ferdinand und Vikar Alban. Anschließend konnten wir uns beim Abendessen im Dolomit- enhof in Kartitsch stärken. Das gemütliche Bei- sammensein durfte natürlich nicht zu kurz kom- men... Auf der Heimfahrt segnete Pfarrer Ferdinand und Vikar Alban noch alle Andachtsgegenstände.
6 MATREI MINISTRANTENAUFNAHME Am Sonntag, 10. Oktober, fand die diesjährige Ministrantenaufnahme statt. 4 neue Ministranten wurden feierlich im Rahmen eines Familien- gottesdienstes in unsere Ministrantenschar auf- genommen. Schon seit einiger Zeit waren Mathias Erhart, Luana Gsaller, Jonas Preßlaber und Lena Waldner immer wieder im Altarraum mit dabei, haben beobachtet und die Messe mitgestaltet. Nun verstärken sie uns tatkräftig. Wir freuen uns, dass ihr euch zu diesem Dienst bereit erklärt habt und auf die gemeinsame Zeit. Euer Ministrantenleiterteam Danke für den Ministrantendienst Von Jonas Berger, Isabell Berger und Jasmin Berger mussten wir uns, nach vielen Jahren fleißigen Ministrierens, verabschieden. Wir wünschen euch von Herzen alles, alles Gute für euere Zukunft! FAMILIENGOTTESDIENSTE EIN BISS MIT GUTEM GEWISSEN fair gehandelte Schokopralinen Anfang März 2019 war es das letzte Mal, dass wir einen Wie jedes Jahr wurden am Sonntag der Weltkirche, heuer am Familiengottesdienst gestalten durften. Vorsichtig und mit 24. Oktober, Schokopralinen der Jugendaktion von Missio Einhaltung der 3G-Regeln (Masken durften nur während des verkauft. Sechs Matreier Jugendliche erklärten sich bereit, Gesangs abgenommen werden) konnten wir nach mehr als Samstag und Sonntag beim Verkauf mitzuhelfen. Mit dem eineinhalb Jahren wieder bei einem Gottesdienst singen. Die Reinerlös dieser Aktion, die österreichweit durchgeführt wird, Feier der Ministrantenaufnahme war dazu ein passender werden Projekte für Jugendeinrichtungen (z.B. Schulen oder Anlass. Wenn Kinder sich freiwillig melden in der Kirche als Werkstätten) in vielen Ländern des Südens unterstützt. Ministranten mitzuhelfen, dann freuen sich die Engel im Diese Schokopralinen haben noch etwas Besonderes: Die Himmel und wir hier unten machen auch mit und singen für Zutaten, die zu ihrer Produktion verwendet werden (Kakao, sie und für alle, die den Familiengottesdienst mitfeiern. Zucker), sind fairgehandelte Produkte. Somit erhalten auch die Unser nächster Familiengottesdienst ist am 1. Adventsonn- Kakao- und Rohrzuckerbauern einen gerechten Preis für ihre tag, 28. Nov. Wir laden schon jetzt herzlich ein! Arbeit und ihre Produkte. Und wir hier in Österreich gute schmackhafte Qualität, ein Biss mit gutem Gewissen!
MATREI 7 Unser Kirchenpatron, der hl. Alban, bekam eine eigene Messe Auf der Suche nach musikalisch Neuem hat der Matreier Musiker und Komponist Hansl Klaunzer für unseren Kirchenpatron „ALBANUS“ eine eigene Messe komponiert. Die Uraufführung am 24.Juli 2021 mit den klangvollen, harmonischen Stimmen der Matreier Sängerinnen und der Alt-Matreier-Tanzmusik wurde zu einem wahrlich einzigartigen Erlebnis. Für viele Kirchenbesucher, welche dieser Aufführung im Rahmen einer Samstagabendmesse beiwohnten, wurde die St.Albanus Messe zu einem Hochgefühl und zelebriert von unserem Dekan Ferdinand auch im liturgischen Sinn zu einem festtäglichen Ereignis. Neben der Bergbläser Messe, der Iseltaler Weihnachtsmesse, der Zedler Fachtigmesse sowie der Prossegger Marienmesse ist die St.Albansmesse bereits die fünfte sakrale Komposition von Hansl Klaunzer. Am 28. August fand dann eine weitere Aufführung in der Wallfahrtskirche Maria Luggau statt. Nicht wenige Matreier folgten der Einladung in die Luggau und machten dies wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis. Mögen dem „Millna Hansl“ die Ideen für weitere Projekte nicht ausgehen und der Osttiroler Bevölkerung auch in Zukunft viel Freude bereiten. Ein großes Danke und herzliches Vergelt`s Gott dir, lieber Hansl, und allen Mitwirkenden! KRAUT UND RÜBEN Elisabethkorb Am Elisabethsonntag wird jedes Jahr der Verein SOMA reichlich unterstützt. Viele gute Sachen werden von großzügigen Kirchenbesuchern für die Hilfseinrichtung Kraut & Rüben zur Verfügung gestellt. Auch heuer wird diese Lebensmittelsammlung wieder durchgeführt am Samstag, 13., und Sonntag, 14. November. Im Eingangsbereich der Kirche werden Körbe aufgestellt, wo jede/r vor den Gottesdiensten Lebens- mittel für die Matreier Hilfseinrichtung “Kraut & Rüben” abgeben kann. Wir bitten um eure Unterstützung! Herzlich Vergelt’s Gott!
8 MATREI BRETTERWANDMESSE 135 Bergsteiger nahmen am Samstag, den 04. September, den steilen Anstieg auf die Bretter- wandspitze auf sich, um gemeinsam mit Pfarrer Mag. Ferdinand Pittl und den Matreier Feuer- wehrmännern die traditionelle Bretterwandmes- se zu feiern. Wie so oft in den 51 Jahren, seit der Errichtung des Kreuzes, sorgten auch heuer 12 Musikantin- nen und Musikanten der Musikkapelle Matrei für die klangvolle Mitgestaltung. Bei Kaiserwetter konnte der gelungene Ausklang auf der äußeren Steineralm genossen werden. Die Feuerwehr Matrei bedankt sich nochmals bei unserem Pfarrer und den Mitwirkenden für die traumhafte Bergmesse und das „Bitten“, dass die Mitglieder der Feuerwehr unbeschadet von Übung und Einsatz wieder nach Hause kommen. ADVENTKRANZBINDEN ADVENTBASAR Liebe Pfarrgemeinde! Auch wir vom Arbeitskreis Diakonie blieben vom Corona-Virus nicht verschont und wurden dadurch in unserem Dienst an unseren Mitmenschen sehr stark eingebremst. Auf Grund dessen durften wir im letzten Jahr keinen Adventbasar durchführen und auch unsere meistens sehnlichst erwarteten Geburtstags– und Weihnachtsbesuche konnten nicht in ihrer üblichen Form stattfinden. Bedauerlicher Weise konnte auch kein Pfarrkaffee angeboten werden, ein wichtiger Treffpunkt für Jung und Alt nach dem Sonntagsgottesdienst. Viele vermissen das gemütliche Beisammensein und einen feinen „Hoangascht“. Es wird höchste Zeit, endlich etwas „Normalität“ in unseren Alltag zu bringen. Deswegen möchten wir heuer wieder mit einem Adventbasar am 27. u. 28.11.2021 starten – gleichzeitig auch die Bitte um möglichst viele freiwillige Helfer am 24. u. 25.11.2021 beim Adventkranzbinden und -schmücken, …. Gerne nehmen wir auch Kuchen, Krapfen,….ect. an. Natürlich müssen auch wir uns an die derzeitigen Corona- Vorgaben halten und es gilt die 3 G Regelung (genesen, geimpft oder getestet). Diakon Memo wird uns in bewährter Weise die Kränze und Gestecke am Samstag, den 27.11.2021, segnen! Bitte um rege Teilnahme!!! Mit dem Erlös aus den Verkäufen können wir wieder kleine Mitbringsel für unsere Besuche organisieren und auch einmal eine finanzielle Soforthilfe durchführen. Gemeinsam kann es uns gelingen, das Beste aus der gesamten Situation zu machen und alle unsere MitarbeiterInnen freuen sich, die Besuche wieder durchführen zu können – Zeit zu schenken- und so manchen Mitmenschen ein „Lichtblick“ zu sein - unserem Motto entsprechend: Es gibt nichts Gutes – außer man tut es!
MATREI 9 KAPELLE KLAUNZ Sanierungsarbeiten Am Freitag, dem 17.September 2021, wurde von unserem Pfarrer Herrn Dekan Ferdinand Pittl ein Gottesdienst mit Seg- nung des neuen Turmkreuzes unserer Kapelle Maria Hilf am Klaunz- Bühel gefeiert. Auch wurde all jenen Dank ausgesprochen, die mitgeholfen auch dem Spender der schönen neuen Bank südlich der haben, ein neues Dach und eine neue Turmeindeckung zu Kapelle. Und vor allem Dank an die Wirtinnen des oberen ermöglichen. Somit hat, wie es im Volksmund genannt wurde, Klaunzerberges, besonders Egger Maria und Köll Regina, die „Unser liebes Frauele von Klaunz“ wieder Scherm. für einen Imbiss und Umtrunk gesorgt haben. Die Dachdeckerarbeiten und auch die Spenglerarbeiten hat Der Klaunz-Bühel hat eine bewegte Geschichte: die Firma Berger Martin, vlg. Wolsegger (Holzschindelverle- gung, seilunterstützte Maler- & Verputzarbeiten) aus Matrei Der Name Klaunz kommt vom Slawischen und bedeutet steiler in sehr zufriedenstellender und handwerklich meisterhafter Berg-Weg, die Klaunzer sind also die Bergbewohner. Hier, Leistung erbracht. Malerarbeiten, Trockenlegung und Aufräu- diese unmittelbare Stelle, wo wir heute sind, nennen wir heute men der Umgebung wurden dankenswerterweise auch noch “über den Klaunz“ herauf. durchgeführt. Das alte Dach stammte aus dem Jahre 1970. Hier am Klaunz wurden die ältesten Funde in unserem Raum Somit ist wirklich wieder ein Kleinod auf dem Klaunz-Bühel gemacht, die auf Kupfer-Bergbau hinweisen. Am Klaunz-Bühel entstanden. Man kann kommen von wo man will, von allen vier in Kapellennähe wurden Schlacken von Kupfererz aus der Himmelsrichtungen sieht man unser Kirchlein schon von Zeit um 1.800 bis 1.500 v. Chr. gefunden und kurz oberhalb weitem. des Tolahofes nimmt man an, dass auch ein frühbronzener Dank auch vor allem den Familien Raneburger und Winkler, Schmelzplatz gewesen ist. Es ist eine Höhensiedlung während auch der Familie Erwin Klaunzer und Maria Mattersberger, der frühen Keltenzeit, ähnlich dem wiederaufgebauten Kelten- aber vor allem dem „Klaunz Nannele“, die jetzt viele Jahrzehn- dorf am Stoanabichl in Uttendorf anzunehmen. te die Kirchenbetreuung gemacht hat. Besonderer Dank Eine derartige Siedlung hatte auch einen Kultplatz, der auf unserem Pfarrer Herrn Dekan Mag. Ferdinand Pittl für die Grund der Lage und der Sonnenausrichtung des Klaunz- heutige Messe und die Segnung des Turmkreuzes. Bichls nach markanten Horizontmarken zu wichtigen Jah- Dank auch dem Pfarrkirchenrat, der schlussendlich die nicht reszeiten (Großer Zunig bei Sonnenuntergang Wintersonnen- unbeträchtlichen Mittel, ca. € 25.000, aus dem Kirchenbudget wende, Kalser Höhe Sonnenaufgang Sommersonnenwende, zu Verfügung gestellt hat. Und jetzt die Bitte: Da die Pfarre St. man beachte Patrozinium der Pfarrkirche St. Alban zur Som- Alban nur einen relativ kleinen Betrag pro Jahr für Instandset- mersonnenwende!) Ausgerichtet wurde. Vielleicht kommt es zungsarbeiten und Investitionen aller Kirchen und Kapellen im daher, dass der alte Dekan Unterpranger von der Kanzel Matreier Raum zu Verfügung hat und damit auch noch der gepredigt hat, dass die Klaunzer „ja immer nur gungeln“. Kirchenbedarf gedeckt werden muss, ist es einfach notwendig, Unsere Kapelle Maria Hilf (Patrozinium am 25. Mai) wurde dass wir Freunde des Klaunz-Kirchls einen besonderen Bei- 1700 gebaut und 1713 geweiht. Erst 1770 wurde ein Altar trag für unsere Kapelle leisten. Daher meine Bitte um Über- gestiftet und erst 173 Jahre nach dem Bau kam eine Glocke. weisung eines Betrages auf das Konto St. Alban IBAN: AT05 Diese Glocke hatte keinen schönen Ton, weshalb man sie 3637 8000 0035 0389, RAIBA Matrei. Auch können jederzeit auch Klaunz Bichl Raunze geheißen hat. Die Glocke wurde Kranzspenden und Ähnliches zu Gunsten der Kapelle Klaunz im Weltkrieg eingeschmolzen, später durch eine neue ersetzt. gemacht werden. Diese ist um die Jahrtausendwende gesprungen, sodass wir Eine kleine Summe wurde auch anlässlich eines kleinen 2012 eine neue Glocke gespendet haben. Gungels bei der Feier erwirtschaftet. Abschließend Dank an Köll Hansjörg die zahlreich erschienenen Freunde des Klaunz-Kirchls, danke
10 MATREI Renovierungsarbeiten am Lindenkreuz abgeschlossen Nach einer Corona bedingten Verzögerung konnte das Linden- einjähriger Renovierungsphase wieder im neuen Glanz er- kreuz fertiggestellt und wieder an seinem Platz an der Wegga- strahlende Lindenkreuz segnen. belung Virgenerstraße/Lindenweg aufgestellt werden. Eine Bläsergruppe der Musikkapelle Matrei unter der Leitung Folgende Zeilen möchten einen kurzen Einblick geben, welche von Sebastian Pretis verlieh dieser liturgischen Feierstunde Arbeitsschritte erforderlich waren, um diesem sakralen Kleinod einen erhebenden würdigen Rahmen. wieder ein würdiges Aussehen zu verleihen. Ein herzliches Vergelts Gott! Die Schule für Kunsthandwerk und Design in Elbigenalp, in deren Werkstätten die Arbeiten durchgeführt wurden, ver- Ein wesentlicher Teil der erforderlichen finanziellen Mittel, die mittelt ihren Absolventen im Rahmen der vierjährigen Aus- diese Renovierung überhaupt erst ermöglichten, stammt von bildung unter anderem auch das Restaurieren. Matthias Karré, der im vergangenen Sommer durchgeführten Bilder- und letztjährig noch Absolvent dieser Schule und seine Kolleginnen Verkaufsausstellung im alten Gerichtshaus, die durch den und Kollegen, erörterten anfangs in Begleitung der Fachlehrer Heimatkundlichen Verein Medaria und das Kulturreferat der die notwendigen Schritte, die erforderlich waren, um den Marktgemeinde Matrei durchgeführt wurde. Korpus des Lindenkreuzes und die Schmerzensmuttergottes Ein besonderer Dank gilt hierbei der Familie Dr. Hans Trojer, wieder herzustellen. die zahlreiche Ölbilder und Aquarelle kostenlos zur Verfügung Der Bestand musste erhoben, analysiert und ein Restaurie- stellte, sowie der Familie Robert Trost für eine Bildspende. rungsplan erstellt werden. Erst nach Freigabe durch das Denkmalamt konnte man beginnen, die alten Farbschichten Weiters möchten wir uns herzlich bedanken bei: zu entfernen und die Holzrestaurierung durchführen. Abgebro- - Dekan Mag. Ferdinand Pittl chene und nicht stilgerechte Teile mussten erst neu geschnitzt - Schule für Kunsthandwerk und Design in Elbigenalp und werden, bevor man beginnen konnte, die Figuren in alter Matthias Karré Technik neu zu fassen. - Marktgemeinde Matrei - Kulturreferat der Marktgemeinde Matrei mit GR Michael Wie Direktor Ernst Hornstein von der Fachschule berichtet, Riepler MSc hat die Zusammenarbeit der Bildhauer und Vergolder her- - allen Besuchern und Käufern der Verkaufsausstellung vorragend funktioniert. Auch die zuständige Mitarbeiterin des - Musikkapelle Matrei mit Kapellmeister Marco Rainer und Bundesdenkmalamtes sowie die Auftraggeber Marktgemeinde Sebastian Pretis mit der Bläsergruppe Matrei und der Heimatkundliche Verein Medaria zeigten sich - Freiwillige Feuerwehr Matrei mit Kommandant Dipl.-Ing. sehr zufrieden mit dieser gelungenen Arbeit. Die Neuein- (FH) HBI Martin Köll und Kdt. Stv. OBI Martin Holzer deckung des Daches, die Renovierung des Kreuzstammes, - Familie Alois und Elsa Köll sowie die Erneuerung des Sockels erfolgten durch die Firma - Robert Mühlburger Dipl. Ing. David Köll und durch die Mitarbeiter des Bauhofs der - Dipl. Ing. David Köll Marktgemeinde Matrei. - Hotel Outside Am 15. August, dem Festtag Maria Himmelfahrt, konnte Dekan Mag. Ferdinand Pittl, im Beisein zahlreicher Nachbarn Bernhard Oberschneider und der an der Renovierung beteiligten Personen, das nach Obmann Heimatkundlicher Verein Medaria
MATREI 11 DIE EHE Die Ehe ist zunächst einmal eine Liebes- und Lebensgemeinschaft von Mann und Frau. Die beiden verbinden sich um miteinander in Liebe und auf Dauer füreinander da zu sein, gemeinsam das Leben zu gestalten und eventuell auch gemeinsam für ihre Kinder Sorge zu tragen. In der sakramentalen Ehe (kirchliche Ehe) leuchtet aber eine noch tiefere Wirklichkeit auf. Die Ehe ist Abbild der Liebe Christi zu uns Menschen. Jesus hat uns ein ganz neues Bild von Gott geschenkt. Gott liebt uns. Er hat uns angenommen trotz all unserer Schwächen und vor jeder Leistung. Vor Gott müssen wir uns nicht beweisen. Wir sind erlöst und haben so die Kraft uns für andere einzusetzen. In der christlichen Ehe soll das ganz konkret für die Partner, aber auch für andere Menschen erfahrbar werden. Wie schließt man eine kirchliche Ehe? Die Form hängt immer vom Paar ab. Die beiden müssen jedenfalls zueinander JA sagen und das in Gegenwart eines Priesters oder Diakons und zwei Zeugen. So wird deutlich: die beiden Brautleute spenden einander das Sakrament. Der Priester oder Diakon und die Zeugen repräsentieren die Kirche und geben der Eheschließung einen öffentlichen Charakter. Wie das geschieht, da gibt es viele Wege. Manche heiraten im ganz kleinen Kreis und in einem Wortgottesdienst. Andere feiern eine Messe mit vielen Freunden und Verwandten. Die Meisten heiraten am Sams- tag, um danach ein großes Fest zu feiern. Andere im Familienurlaub am Dienstag Vormittag im Beisein der erwachsenen Kinder und Enkel. Oder auch im Sonntagsgottesdienst der Pfarre oder bei der Taufe eines Kindes/Enkels. Es gibt so viele Wege wie es Paare und Situationen gibt. Gerne könnt ihr darüber mit einem Priester oder Diakon reden. Meine Erfahrung ist: Jede Form ist schön, weil sie zu den Menschen passt und immer gut für die Lebenssituation vorbereitet wird. Koop. Fritz Kerschbaumer NACHT DER TAUSEND LICHTER In diesem Jahr wurden viele Kerzen zur Nacht der Tausend Lichter in und rund um die Pfarrkirche St. Veit entzündet. Dass dies abwechselnd in den Pfarren unseres Dekanates geschieht, bewährt sich in mehrerlei Hinsicht. Der Aufwand und die Arbeit fällt jedes Jahr auf eine andere Pfarre, die Pfarrkirchen werden geschont, jede Pfarre kann einzigartig auf Grund des vorgegebenen Raumes gestalten, ein gegenseitiger Besuch wird dadurch angeregt und gerne angenommen. Viele Pfarrgruppen, Jugendliche und Vereine helfen gerne mit, bringen ihre Vorschläge ein. Somit ist diese „Nacht der Tau- send Lichter“ eine Möglichkeit der Zusammenarbeit aller Altersgruppen. Es ist lebendige Pfarrgemeinde, die sich hier zeigen kann. Schon zur Tradition geworden und ein schönes Zeichen der Verbundenheit ist das Gedenken an unsere Verstorbenen vom Roland im Aufnahmestudio mit Theresa Berger, St. Veit gesamten Dekanat. Im Studio von Roland Mühlburger wird ganz professionell eine CD aufgenommen, Jugendliche lesen Letztes Jahr, wo keine Gräbersegnungsfeier stattfinden die Namen der Verstorbenen jeder Pfarre, dazwischen konnte, war die CD, die allen Pfarren zur Verfügung gestellt Gebete, untermalt mit Musik und Gesang, seit ein paar Jahren wurde, eine gute Alternative, unserer Verstorbenen zu von Josef Mair. Ihnen allen ein herzliches Vergelt`s Gott. Die gedenken. CD wird in den meisten Pfarren in der Totenkapelle einge- Danke Roland für deine Hilfsbereitschaft, für deine spielt. Großzügigkeit und Professionalität!
12 MATREI Informationen rund um den Kirchenbeitrag Liebe Pfarrgemeinde, stimmt es, dass die Kirche geldgierig ist und nur das Interesse hat, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen? Sei es mit einem Spendenaufruf, bei einem Begräbnis oder einer Trauung … und dann noch der Kirchenbei- trag! In vielen Gesprächen mit Kritikern wird mir immer wieder bewusst, an welcher „besonderen“ Seelsorgestelle der Kirche ich arbeite, da wir die Menschen an einem sensiblen Punkt berühren – nämlich beim Geld. Eine Frage sticht dabei besonders heraus: Was hat der Glaube mit Geld zu tun? Ich habe diese Frage für mich, als junger, anspruchsvoller Seel Sorge Christ mit der Nächstenliebe beantwortet. Kirchenbeitrag, freiwillige Spenden, oder ehrenamtliche Mitarbeit sind für mich Die Situation rund um Corona ist für alle eine große Heraus- Ausdruck der Gottes- und Nächstenliebe und Zeichen dafür, forderung – auch für uns als Kirche. Die meisten Menschen dass mir als Christ unser Glaube etwas wert ist. verbringen jetzt mehr Zeit als üblich in den eigenen vier Wän- den. Für viele bedeutet das Einsamkeit, für andere wieder … mir ist es wert, dass ich dadurch eine flächendeckende ergeben sich durch das enge Zusammenleben diverse Kon- Seelsorge sichere und so z.B. Menschen in schönen und flikte. Gerade in solchen Situationen ist das Seel-Sorge-Ange- traurigen Stunden ihres Lebens Begleitung, Hilfe und Segen bot der Kirche noch mehr gefragt als sonst. durch die Kirche erfahren. … mir ist es wert, dass ich dadurch Menschen in Not unter- Abschließend wünsche ich Ihnen, dass auch Sie "Ihren" Wert - stütze und die Kirche so ihrer Verantwortung durch eine vielleicht auch mit den damit verbundenen finanziellen Aufwän- Vielzahl von Initiativen für Mission und Entwicklung gerecht den - der Kirche finden. Vielleicht sagen Sie "Gut, dass es die werden kann. Kirche gibt", weil gerade Ihr Kind getauft wurde und Sie dank- … mir ist es wert, dass ich durch meinen Beitrag die Kirche bar sind für den Segen Gottes. Vielleicht weil Sie einen lieben ermutigen kann, Bildung und Kultur für alle bereit zu stellen. Menschen verabschieden mussten und dabei durch einen Priester und die kirchliche Feier Unterstützung und Trost Damit die Kirche ihren vielfältigen religiösen, sozialen und erfahren haben. Oder vielleicht weil Sie das Engagement der kulturellen Aufgaben in der Gesellschaft von heute entspre- Kirche in gesellschaftlichen und politischen Vorgängen wichtig chen kann, braucht sie die finanzielle Solidarität ihrer Mit- finden. glieder. Der Kirchenbeitrag ermöglicht diese großen Leistun- gen im Dienst der Menschen von heute. Ganz egal wo - ich wünsche Ihnen, dass Sie das Schöne und Wertvolle in unserer Kirche erkennen und mit Ihrer erfrischen- Mir ist es das wert, auch wenn ich vielleicht manches in der den, wenn auch vielleicht manchmal kritischen Einstellung, Kirche kritisch sehe. andere begeistern können. Die Möglichkeit meinen Beitrag an bestimmte Organisationen gezielt zu widmen, oder den Betrag monatlich in kleinen Florian Obermoser Summen zu bezahlen, macht es für viele einfacher. Und es Leiter der Kirchenbeitrag-Servicestelle Lienz mag unoriginell klingen, aber mit 50 Cent am Tag kann vieles bewirkt werden. STERNSINGER PROBE UND ANMELDUNG Über 60.000 Kinder und Jugendliche sind österreichweit jedes Jahr dabei. Mach auch du mit! Mittwoch, 8. Dez. und Sonntag, 12. Dez. 2021, im Pfarrsaal Matrei, nach dem Gottesdienst
MATREI 13 Aufruf von Bischof Hermann zur Adventsammlung 2021 von Bruder und Schwester in Not Gott hat mit der Menschwerdung seines Landbesitz, finanziellen Ressourcen, In- Zukunft säen Sohnes den Anfang einer neuen frastrukturen und Technologien. Ernäh- Schöpfung ermöglicht. Er hat Zukunft rungsunsicherheit, Armut und Raubzug gesät. Wie ist das geschehen? Je- gegen Mensch und Natur sind die Folge. sus hat Kranke geheilt, Sündern Ver- Bitte unterstützen Sie Bruder und gebung geschenkt und eine neue, ge- Schwester in Not und ihre lokale Partner- rechte Welt verkündet. Er kam, um sich organisation CHEMA bei ihren innovati- selbst als Samenkorn hinzugeben. ven Projekten für eine ökologisch nach- Dieser Same ist aufgegangen und trägt haltige Landwirtschaft und bessere Le- bis heute tausendfach Frucht. bensbedingungen von klein-bäuerlichen Im Sinne Jesu setzt sich “Bruder Familien. Sie bezeugen damit Gottes und Schwester in Not” seit 60 Jah- leidenschaftliche Sorge um die Zukunft ren dafür ein, das Saatgut einer aller Menschen. menschenwürdigen Zukunft in die Ihre Spende sät Zukunft! Ich danke Ih- Welt zu bringen. Heuer steht die Ad- nen im Voraus ganz herzlich dafür ventsammlung im Zeichen nachhaltiger und wünsche allen einen gesegneten Entwicklungszusammenarbeit in Ka- Advent. Gott kam in der Schlichtheit eines ragwe und Kyerwa. Hermann Glettler, einfachen Kindes zur Welt. Die Menschen in den beiden abgelege- Bischof von Innsbruck Jedes Jahr feiern wir dieses wich- nen Regionen Tansanias leiden unter tigste Ereignis der Weltgeschichte. mangelndem Zugang zu Märkten, Die Sammlung für BRUDER UND SCHWESTER IN NOT findet wie gewohnt am 3. Adventsonntag statt. Sammelsäckchen sind dem Schriftenstand zu entnehmen. Sie werden am dritten Adventsonntag, 12. Dezember wieder eingesammelt. Am 20. März 2022 finden Pfarrgemeinderatswahlen statt! Die Wahlen vorbereiten und organisieren werden: Erich Ganzer Johannes Panzl Christine Brugger Felix Waldauf Birgit Ferner Ortner Sebastian Hatzer Kaspar Klaunzer Bernhard Oberschneider Ihnen sein herzlich gedankt für ihre Bereitschaft, auch hier Kirche zu gestalten.
14 MATREI TAUFEN OBERWALDER LARA VIKTORIA STOCKER JOHANNA MARIE Tochter der Carina u. des Daniel Oberwalder Tochter der Silvia Islitzer u. des Michael Stocker getauft am 03.07.2021 in Matrei getauft am 22.08.2021 in Matrei KLAUNZER MAXIMILIAN GIRSTMAIR SOPHIE CHRISTINA Sohn der Eva-Maria u. des Philipp Klaunzer Tochter der Alexandra Girstmair u. des Josef Presslaber getauft am 03.07.2021 in Matrei getauft am 22.08.2021 in Matrei HABERER LINDA PRESSLABER MIA Tochter der Monika Berger u. des Florian Haberer Tochter der Nicoleta Apetri u. des Marco Presslaber getauft am 04.07.2021 in Matrei getauft am 11.09.2021 in Matrei WALDNER LINDA WOHLFARTSTÄTTER LAURA Tochter der Angelika u. des Robert Waldner Tochter der Andrea Wohlfartstätter u. des Michael Steiner getauft am 11.07.2021 in Matrei getauft am 11.09.2021 in Matrei WALDNER LAURA WALDNER ALANA JASMIN Tochter der Angelika u. des Robert Waldner Tochter der Christine Podstawa-Waldner getauft am 11.07.2021 in Matrei u. des Alexander Waldner getauft am 12.09.2021 in Matrei BACHMANN ANNA Tochter der Nadine Wibmer u. des Stefan Bachmann RESINGER MARCO getauft am 11.07.2021 in Matrei Sohn der Stefanie Resinger u. des Hubert Wibmer getauft am 26.09.2021 in Matrei KRENN JOHANNES Sohn der Johanna Krenn u. des Kevin Fuetsch STEINER PAUL getauft am 31.07.2021 in Matrei Sohn der Viktoria u. des Jürgen Steiner getauft am 26.09.2021 in Huben HUBER MATTHIAS Sohn der Julia Huber u. des Simon Monitzer WIBMER SAMUEL getauft am 31.07.2021 in Matrei Sohn der Evelyn Egger u. des Florian Wibmer getauft am 03.10.2021 in Matrei ZEILER LEONHARD Sohn der Elisabeth Zeiler u. des Markus Steiner WURNITSCH ANDREAS getauft am 01.08.2021 in Matrei Sohn der Anja Wurnitsch u. des Josef Mayr getauft am 17.10.2021 in Matrei ORTNER JOSEF Sohn der Claudia Girstmair u. des Markus Ortner BSTIELER BENJAMIM getauft am 08.08.2021 in Matrei Sohn der Birgit Bstieler u. des Franz Brunner getauft am 24.10.2021 in Matrei STEINER SOPHIE Tocher der Eva-Maria Steiner u. des Christoph Schwarzl OBKIRCHER LENA getauft am 22.08.2021 in Matrei Tochter der Simone Obkircher u. des Harald Hatzer getauft am 24.10.2021 in Matrei TISCHMÜTTERSCHULUNG 1. Teil 2. Teil Montag, 15. Nov. 2021, um 19.00 Uhr im Pfarrsaal Matrei Montag, 22. Nov. 2021, um 19.00 Uhr im Pfarrsaal Matrei Was geschieht bei der Hl. Messe, Praktische Hinweise rund um die Symbole der Hl. Messe für die wie ist sie aufgebaut? Gestaltung der EK-Gruppenstunden Referent: Diakon Mag. G. Vargas Referent: Thomas Garber, Innsbruck Verbindliche Anmeldung bis Donnerstag, 11. November 2021, Pfarramt Matrei 04875 6507 oder info@pfarre-matrei.at
MATREI 15 UNSERE VERSTORBENEN NAGLER ALOISIA GUGGENBERGER JOHANN _ 12.06.2021, 84 Jahre _ 04.10.2021, 65 Jahre PRESSLABER THEODOLINDE RANACHER Gertraud _ 30.06.2021, 100 Jahre _ 09.10.2021, 97 Jahre MATTERSBERGER PAULA STALLER PETER _ 01.07.2021, 90 Jahre _ 19.10.2021, 95 Jahre RIEPLER HERBERT KLEINLERCHER GEORG _ 21.07.2021, 59 Jahre _ 20.10.2021, 78 Jahre RIEPLER JOSEF GERHARD MATTERSBERGER _ 24.07.2021, 95 Jahre _ 24.10.2021, 52 Jahre STEINER JOSEF THERESIA GUZELJ _ 26.07.2021, 49 Jahre _ 25.10.2021, 93 Jahre WALDNER ALOIS BERTRAM STEINER _ 08.08.2021, 85 Jahre _ 27.10.2021, 96 Jahre STEINER ANTON ALBAN FRIEDA WIBMER _ 23.08.2021, 90 Jahre _ 27.10.2021, 81 Jahre WIBMER IRMA JOSEF BRUGGER _ 15.09.2021, 88 Jahre _ 30.10.2021, 82 Jahre PRESSLABER ANDREAS ALOIS PRESSLABER _ 26.09.2021, 48 Jahre _ 01.11.2021, 81 Jahre WALDNER KARL _ 02.10.2021, 76 Jahre Zuverlässiger Beistand bei Beerdigungen Bei einem Sterbefall im Familien- oder Freundeskreis sind wir mit vielem konfrontiert, wir können nicht an alles denken. Gott sei Dank gibt es immer die zuverlässigen Helfer und HelferInnen, die uns einiges abnehmen. Da sind z.B. jene Frauen und Männer, die die Trauerfeier in der Kirche im Blick haben und darauf schauen, dass ein geordneter Ablauf sichergestellt ist. Da sind aber auch die Vorbeter, die in der Aufbahrungskapelle das Gebet für die Verstorbenen leiten. Für diesen zuverlässigen Dienst im Trauerfall, den sie seit Jahren versehen, sagen wir den Ordnern: Kaspar Klaunzer, Alois Schneeberger, Wastl Hatzer und Franz Rainer und den Vorbetern und Vorbeterinnen: Mariedl Mullitzer, Irmgard Zeiler, Monika Steiner und Siegmund Brugger herzlichen Dank! Ihr seid nicht nur der Pfarrfamilie, sondern auch den trauernden Familien eine große Hilfe und Unterstützung. Aus diesem Dienst scheidet heuer Monika Steiner. Mit ihrem Vorbeten war sie seit vielen Jahren eine gute Begleiterin für die Trauerfamilien. Dir, Monika, sagen wir ein ganz großes Vergelt’s Gott. An ihrer Stelle als Vorbeterin wird Elfriede Steiner diesen wertvollen Dienst übernehmen. Auch Elfriede sagen wir herzlichen Dank für ihre Bereitschaft.
16 MATREI KRANZSPENDEN _ MARIA STEINER _ RIEPLER JOSEF Pedarnig Siegfried, Kirchenchor 50,- Fuetsch Anda u. Agnes, Pfarrkirche 50,- Wibmer Waltraud, Eichhorstweg, AK Diakonie 50,- _ HOFWARTNER MARTHA Köll Berta, Hinterburg, Blumenschmuck 30,- _ WALDNER ALOIS Fuetsch Anda u. Agnes, AK-Diakonie 50,- _ PRESSLABER JOSEF (Untergschlosser) Fam. Suitner, Lourdeskapelle 30,- _ STEINER ALBAN Ploner Johanna, Lourdeskapelle 30,- Mühlburger Raimund u. Martina, Pfarrkirche 100,- Preßlaber Anna, Lauentner, Lourdeskapelle 30,- Köll Berta, Hinterburg, Blumenschmuck 30,- _ STEINER JOHANNA _ FÜR ALLE VERSTORBENEN Holzer Maria u. Albert, Prossegg, Pfarrkirche 100,- Wolfrum Adelheid, Pfarrkirche 100,- Holzer Notburga, Prossegg, Pfarrkirche 100,- Steiner Theresia, Pfarrkirche 50,- _ KLOCKER MANFRED Golznig Annelies, Pfarrkirche 30,- Amoser Annelies u. Edi, Neumarktstr., Pfarrkirche 50,- Wibmer Josefa, Pfarrkirche 50,- Steiner Annemarie, Pfarrkirche 50,- _ WIBMER IRMA Fam. Steiner, Aßlab, Pfarrkirche 100,- Amoser Annelies u. Edi, Neumarktstr., Blumenschmuck Aßlaber Genoveva, Motiser, Kapelle Klaunz 30,- 50,- Steiner Agnes u. Mario, Kaltenhaus, Pfarrkirche 40,- _ ALLE VERSTORBENEN VERWANDTEN _ OBERDORFER GENOVEFA Fam. Pötscher Brigitte, AK-Diakonie 50,- Geschw. Irmengard Freise u. Fam. Pötscher Brigitte, St. Nikolaus 50,- Friedsun Mendelkow, St. Nikolaus 50,- _ WALDNER KARL _ MATTERSBERGER PAULA Mühlburger Raimund, Pfarrkirche 100,- Köll Berta, Hinterburg, Blumenschmuck 30,- Santner Hanne, Pfarrkirche 50,- Aßlaber Genoveva, Motiser, Kapelle Klaunz 30,- Resinger Maria, Hinterburg, Kapelle Klaunz 60,- _ RANACHER GERTRAUD Mühlburger Raimund, Pfarrkirche 100,- _ SCHNEEBERGER JOHANN Santner Hanne, Pfarrkirche 50,- Agrargemeinschaft Raneburg, Pfarrkirche 100,- Agrargemeinschaft Lösswald, Pfarrkirche 100,- _ STEINER JOSEF Patterer Rosa, Pfarrkirche 30,- Korber Raimund, Nikolsdorf, Pfarrkirche 50,- KRANZSPENDEN IN HUBEN _ STALLER PETER _ NAGLER ALOISIA Ganzer Josef u. Lore, Pfarrzentrum 50,- Vergeiner Inge u. Peter, Pfarrzentrum 50,- Fam. Putzhuber, vlg. Bodner, Pfarrzentrum 50,- Mühlburger Johann, Huben, Herz-Jesu-Kirche 70,- _ KLEINLERCHER GEORG Riepler Regina, Herz-Jesu-Kirche 50.- Riepler Regina, Herz-Jesu-Kirche 50,- _ VERSTORBENE VERWANDTE Gertraud Rainer, Herz-Jesu-Kirche 50,- Allen Kranzspendern von Matrei und Huben sagen wir herzlich Vergelt’s Gott! Eure Spenden sind eine große Unterstützung für pfarrliche Gruppen und andere soziale Einrichtungen. Durch diese Form des Gedenkens an unsere Verstorbenen wird das Leben unserer Pfarrgemeinden unterstützt. Sie sind der Rahmen, wo die bleibende Erinnerung an unsere Lieben, die vor uns gegangen sind, wiederum lebendig bleibt!
SEELSORGERAUM MATREI-KALS-HUBEN PFARRE KALS ERNTEDANK 2021 Heuer fand unser Erntedankfest am 3. Oktober statt. Nach Nach der Verlosung wurden vom Pfarrgemeinderat Suppen dem festlichen Gottesdienst ging die Prozession hinauf auf und Kuchen verkauft. Die Fraktionen Unterburg, Burg und Glor, wo die schöne Erntedankkrone mitgetragen wurde. Sie Taurer verkauften auch noch Lebensmittel. Der ganze Erlös wurde von den Fraktionen Unterburg, Burg und Taurer wurde dem Pfarrkonto Kals gutgeschrieben. geschmückt. Nach der Prozession fand am Gemeindeplatz noch die Widderopferverlosung statt. Als Preise gab es Nochmal ein großes „Vergelt´s Gott“ an alle Jausenkistln, Zirbenbrotkörbe und eine Georgsstatue. Mitwirkenden und Käufer für die Spenden! BITTANDACHT Am zweiten Sonntag im Oktober fand heuer wieder der Bittgang vom Spöttlingskirchlein nach Großdorf zur Kir- che, die der hl. Petronilla geweiht ist, statt. Wenn auch die Beteiligung nicht so groß war, es war sehr schön. Ein großes Dankeschön für die schöne Gestaltung gilt Andrea Groder. Marianne Rogl
18 KALS Wallfahrt mal anders Einmal war es ausnahmsweise nicht die Corona-Pandemie, die einem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Die traditionelle Wallfahrt nach Heiligenblut konnte nicht wie geplant stattfinden, da es die Schneelage nicht zuließ, dennoch bot der Pfarrgemeinderat eine Alternative an. Die Wallfahrt fand in Kals statt und man pilgerte von Kirche zu Kirche – Wallfahrt mal anders. Siegfried Oberlohr erzählt über Organisatorisches und seine Eindrücke zur Alternativ-Wall- fahrt. Wie kam es zur speziellen Wallfahrt in Kals und welche Stre- cke habt ihr zurückgelegt? Aufgrund der Schneelage war es nicht möglich, die Wallfahrt von Kals nach Heiligenblut durchzuführen, da im Bereich der Glorerhütte und im Leitertal teils noch über zwei Meter Schnee lag. Die Jugend des Pfarrgemeinderats, Leo Rogl, Harald Gratz und Christina Bergerweiß, schlug eine Wanderung entlang des Talrundweges vor, um den Kalserinnen und Kalsern eine Alternative und etwas Normalität zu bieten. Seitens der Behörden gab es keine Probleme zwecks der Durchführung. Am 26. Juni begann die Wallfahrt um 8:00 Uhr bei der Pfarrkirche mit einer Einstimmung, die Gerhard Gratz gestaltete. Nachher wanderten wir Richtung Lana zur Lour- deskapelle und weiter zur Kirche in Lesach, wo wir eine kurze Pause im Lesacherhof einlegten. Von Oberlesach ging es über die Hängebrücke zur Felsenkapelle Gradonna, wo wir kurz Was bedeutet Wallfahren für dich und ist dies auch in Kals rasteten, danach zur Spöttlingskapelle, wo Marianne Rogl mit möglich? einem Schnaps auf uns wartete. Weiters führte uns der Weg Für mich bedeutet Wallfahren gemeinsam unterwegs sein, zur St. Georgs-Kirche und abschließend zur Pfarrkirche. den Tag mit vielen Leuten verbringen und das gemeinsame Pfarrer Ferdinand feierte dort die heilige Messe und beim Gebet. Dies ist auch in Kals möglich, da man ja nicht alltäglich gemütlichen Beisammensein im Ködnitzhof ließen wir den mit vielen Personen wandert und man trifft Personen, die man Abend ausklingen. sonst nicht trifft. Die Gemeinschaft, die Andachten, die Messe Wie viele nahmen dieses Angebot in Anspruch und was hat und die Gespräche haben diese Wallfahrt besonders gemacht. dir besonders gefallen? Was hat dir im Vergleich zu Heiligen- Du bist schon länger im Pfarrgemeinderat aktiv, welche Ände- blut gefehlt, was war anders? rungen hat die Corona-Krise mitgebracht? Bei der Wallfahrt nahmen 25 Einheimische und Gäste aller Natürlich müssen auch wir uns an die Maßnahmen zur Ein- Altersklassen teil. Es war eine würdige Alternative zur Wall- dämmung der Pandemie halten, dies brachte organisatorische fahrt nach Heiligenblut. Besonders erwähnen möchte ich das Herausforderungen mit sich, da beispielsweise nicht jede optimale Wetter, die Gespräche und die gelebte Gemein- Kirchenbank besetzt werden durfte. Auffallend ist, dass weni- schaft. Die Messe war ein idealer Abschluss der Wallfahrt, ger Menschen die Messe besuchen, dies liegt unter anderem auch die Weisenbläser, Leo und Toni Holzer, haben dazu an den Maßnahmen und vor allem daran, dass keine Feste beigetragen, dass die Wallfahrt so schön war. Gerhard Gratz und Prozessionen stattfinden. Zudem haben manche Perso- hat bei allen Stationen eine kurze Andacht gehalten und die nen Angst vor einer Ansteckung und gehen deshalb nicht zur Entstehungsgeschichte der einzelnen Kapellen und Kirchen Messe. erklärt. Dies war sehr interessant. Im Vergleich zu Heiligenblut hat mir nichts gefehlt. Welche positiven Aspekte bringt die Krise mit sich – oder ist alles negativ? Ich glaube schon, dass die Menschen aufgrund der Krise das Angebot der Heiligen Messe mehr schätzen, da es ja nicht selbstverständlich ist. Im ersten Lockdown war es nicht mög- lich, dass Messen stattfanden, deshalb war die Erleichterung groß, als man wieder in die Kirche gehen konnte. Auffallend war auch, dass am Kirchplatz mehr miteinander gesprochen wurde, da keine Gasthäuser offen hatten. Oft sind es eben die kleinen Dinge, die das Leben schön machen – das zeigt die Krise schon. Fortsetzung Seite 19 L
KALS 19 ... Wallfahrt mal anders Für diese Informationen aus erster Hand möchte ich mich bei dir, lieber Siegfried, herzlich bedanken. Aber jetzt möchte ich auch noch ein paar Teilnehmerinnen und Teilnehmer fragen, ob die Kalser Version der Wallfahrt angekommen ist. Für Gerhard Gratz war die Idee der Jugend super, da auch Leute teilnahmen, die den Marsch nach Heiligenblut nicht schaffen. Zudem besteht die Möglichkeit, dass man beim Rundwanderweg jederzeit aussteigen kann. Die Kapellen sind auch ideal auf der Wegstrecke verteilt, deshalb kann er sich vorstellen, die Alternativ-Wallfahrt zu wiederholen. Alois Rogl wäre lieber nach Heiligenblut gepilgert, da man dort auch Eindrücke bekommt, die nicht so alltäglich sind. Nichts- destotrotz war es eine gute Lösung aufgrund der Einschrän- kungen und der Schneelage. Man sieht, dass die Wallfahrt in Kals gut angekommen ist, deshalb kann man den Organisatorinnen und Organisatoren ein herzliches Vergelt´s Gott aussprechen! TAUFEN UHLIR JOSEF LUIS Sohn von Mag. Gernot Klaus Uhlir und Mag. Cordula Uhlir getauft am 10.07.2021 WILDSCHUT MAJA Tochter von Benjamin Genser und Isabelle Wildschut RAINER FELIX STEFAN getauft am 24.07.2021 Sohn von Stefan und Monika Rainer getauft am 9.10.2021 JANS ZITA THERESA Tochter von Philipp und Renate Jans RUD LIAH getauft am 22.08.2021 Tochter von Stefan Bacher und Nadine Rud getauft am 10.10.2021 WINKLER LORENZ ROMAN Sohn von Patrick und Carmen Renate Winkler ROGL GEORG STEPHAN getauft am 18.09.2021 Sohn von Simon und Angela Rogl getauft am 17.10.2021 TRAUUNGEN 18.09.2021 MANUEL UND CHRISTINE KUGI, geb. Schneider 09.10.2021 STEPHAN UND VICTORIA UNTERWEGER, geb. Jaggler KRANZSPENDEN _ BERGER MARIA _ ALLE VERSTORBENEN für Pfarrkirche € 23,- Annelies Rogl, Sozialkreis € 100,- Geschwister Huter – Weißkopf, Sozialkreis € 100,- _ HOLZER JOHANN – PLOI Silvia Oberhauser, Sozialkreis € 50,- Fam. Bauernfeind-Niederarnig, Herz-Jesu-Kirche Huben € 50,-
20 KALS MONIKA SCHNELL PFARRKIRCHENRAT 31 Jahre Mesnerin Seit 31 Jahren, genau seit dem 15.3.1990, übt nun unsere Monika die Jahrzehntelang übte Hr. Kaspar Unterberger das Mesnertätigkeit aus. Sie folgte Rupert Rainer in diesem Amt. Meistens das Amt des stellv. Vorsitzenden im Pfarrkirchen- ist Monika die Erste in der Kirche und auch die Letzte, die nach getaner rat Kals aus. Die Finanzen und baulichen Angele- Arbeit nach Hause geht. Viele kleine "Handgriffe" sind dabei zu erledigen. genheiten der Pfarrkirche und Kapellen, sowie Ob in der Kirche, im Turm, in der Sakristei oder in der Friedhofskapelle - auch Fragen um die Pfründe der Pfarrkirche wa- Monika hat überall hin ein "offenes Auge." Und in diesen 31 Jahren hat ren somit in guten Händen. Gesundheitsbedingt sie schon viel erlebt: Hohe Festtage, Feierlichkeiten, Hochzeiten, Taufen, hat Kaspar nun dieses Amt zurückgelegt und ihm Prozessionen, Andachten, aber auch tragische Ereignisse und Beerdigun- folgt Hr. Klaus Unterweger in diesem Amt nach. gen uvm. ... und es gab auch die oft stundenlangen Vorbereitungen dazu, Lieber Kaspar! die unbezahlbar sind! Im Namen der Pfarrgemeinde von Kals möchte Ich möchte Dir, liebe Monika, ein ganz großes und herzliches Vergelt´s ich Dir ein ganz großes und herzliches Ver- Gott sagen für Deine gewissenhafte Arbeit und Dein jahrzehntelanges gelt´s Gott sagen für Deine wertvollen Bemü- Bemühen rund um die Pfarrkirche in Kals als Mesnerin! hungen, für Deine Umsichtigkeit und Dein persönliches Engagement! Unsere Monika möchte nun "in Pension" gehen und ihr Amt in andere Hände geben. Wir hoffen, dass wir mit einem Team (ideal wären 3-4 Lieber Klaus! Personen) diesen überaus wichtigen und wertvollen Dienst weiter gut Ein herzliches Vergelt´s Gott auch Dir, dass Du bestreiten können. Wenn jemand Interesse hat und sich vorstellen kann Dich bereit erklärt hast, diesen wichtigen und mitzuarbeiten, bitte meldet Euch im Pfarrbüro bei Sekretärin Petra oder wertvollen Dienst zu übernehmen! bei Pfarrgemeinderatsobmann Gerhard! Im Namen der Pfarrgemeinde möchte ich Dir, Dir, liebe Monika, im Namen der Pfarrgemeinde von Kals noch einmal lieber Kaspar/lieber Klaus, alles Gute wünschen von Herzen alles Liebe und Gute und Gottes Segen und ein großes und Gottes Segen! herzliches Vergelt´s Gott für alles! Pfarrer Ferdinand Pfarrer Ferdinand JUGENDWALLFAHRT NACH OBERMAUERN Am Samstag, 9. Oktober, machten sich zahlreiche Jugendliche von Kals, Huben, Matrei usw. auf den Weg nach Virgen. Ihr Ziel war die Teilnahme an der alljährlichen Dekanatsjugenwallfahrt nach Obermauern. Letztes Jahr war sie entfallen, doch heuer war sie zwar fix ge- plant, aber ungewiss auf Grund der Unsicherheit. Dennoch nahmen ca. vierzig Jugendliche die Einladung wahr, miteinander zu gehen, zu beten und zu feiern. Koop. Fritz Kerschbaumer zelebrierte die hl. Messe. Kalser Jugendliche trugen die Texte vor und der Kalser Chor “Glockner Stimmen” übernahm die musikalische Begleitung. Den PGR-Jugendvertretern von Kals und den FirmbegleiterInnen, die die Wahlfahrt organisierten, sagen wir herzlichen Dank. VERSTORBENE Herr, in der Pfarre Kals gib ihnen die ewige Freude und das ewige Licht _ 26. 07. 2021 MARIA BERGER, geb. Bauernfeind leuchte ihnen. Amen. _ 03. 10. 2021 MICHAEL OBERLOHR
KALS 21 Bergmesse Figerhorn Bei wunderbarem Herbstwetter fand am Samstag, 16. Oktober 2021, die Bergmesse am Figerhorn statt, welche vom Kalser Krampusverein „Dark Devil’s“ veranstaltet wurde. Über 60 Personen machten sich auf den Weg zum 2.743 m hohen Gipfel und feierten mit Pfarrer Mag. Ferdinand Pittl die Heilige Messe zum Gedenken an die jungen Verstorbenen. Um- rahmt wurde die Messe durch die Bläsergruppe der Trachtenmusikkapelle Kals am Großglockner. 60jähriges Professjubiläum von Sr. Maria Ludwiga - vlg. Rubisoier Seffe Am 11. September durfte Schwester Ludwiga ihr 60jähriges Profess- jubiläum in Hall in Tirol feiern. Wir wünschen ihr alles Gute, viel Gesund- heit und Gottes Segen! Marianne Rogl hat ihren Lebensweg zusammengefasst: Nach Beendigung der Schulzeit half Seffe bei anfallenden Arbeiten in Haus und am Hof mit. Nach und nach reifte in ihr der Entschluss, bedingt durch verschiedene Erlebnisse, ihr Leben ganz Gott zu weihen und in ein Kloster zu gehen. Bedingt durch Erinnerungen an Gespräche mit ihrer Cousine Anna Holaus, der heutigen Tertiarschwester Miriam, entschloss sie sich, bei den Tertiar-Schwestern in Hall einzutreten. Nach den herbst- lichen Arbeiten auf dem Hof machte sie sich am 31. Oktober 1958 auf den Weg nach Hall in Tirol. Sie wurde ins Postulat aufgenommen und am 1. Mai 1959 mit noch zwei anderen Postulantinnen eingekleidet. Dabei erhielt sie auch den Namen Schwester Maria Ludwiga. Nach Beendigung des Noviziats arbeitete sie in verschiedenen Ordensfilialen wie Leopoldinum Hall, in Matrei im Schulhaus und im Altenheim, in Schwaz, Götzens, Gnadenwald und Thaur. Liebe Pfarrgemeinde! Wieder konnten wir vom Konto für die Kalser Missionare Daraufhin hat sie einige ihrer Bücher verkauft und das 2.000,00 € abheben. Mit anderen Spenden kann ich jetzt Geld - 1.100 € - fürs Kalserbett gespendet. Dazu kamen 3.000 € für das Kalserbett in Njinikom in Kamerun noch 50 €, die direkt an mich überwiesen wurden. schicken und 600 € für Sr. Miriam Holaus in Bolivien Großartig! Ein großes Vergeltsgott! überweisen. Auf dem Konto für das Kalserbett waren Zum Bürgerkrieg in Kamerun hat die Corona Epidemie 1540 €. Dieser Betrag hat eine besondere Geschichte. die Lage dort drastisch zugespitzt. Mit diesem Geld Unsere frühere Lehrerin Ursula Wurm, die einen kann vielen geholfen und Leben gerettet werden. Dauerauftrag hat, war Gast bei Robert Wieser im Herzlichen Dank allen Spendern und Betern. Sonntagscocktail. Jörg
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