Medienkonzept der Mittelschule Zirndorf

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Medienkonzept der Mittelschule Zirndorf
Medienkonzept

      der Mittelschule Zirndorf

 Stand 25.08.2020

 Anmerkung:
 Das Medienkonzept versteht sich als fortzuschreibender Handlungsleitfaden und als
 Planungsgrundlage.
Medienkonzept der Mittelschule Zirndorf
INHALTSVERZEICHNIS
Unterrichtliche Verankerung
  Vorwort ................................................................................................................................. 2
  Beitrag des „Zirndorfer Medienkonzepts“ auf die genannten
  Herausforderungen ............................................................................................................... 2
  Lernkultur und Einsatz digitaler Medien ............................................................................... 3
  Module zur Umsetzung ......................................................................................................... 4
       I.         Modul Lehrplanarbeit .......................................................................................... 4
       II.        Fronter MS Teams ................................................................................................ 4
       III.       Tablet-Lernen ...................................................................................................... 4
       IV.        Einsatz interaktiver Whiteboards in den Klassenzimmern ................................. 5
       V.         Aktionen .............................................................................................................. 6

                Ausstattungsplan
  Konzeption „Digitale Klassenzimmer der Mittelschule Zirndorf“ ......................................... 6
  Vorhandene IT-Ausstattung ................................................................................................... 7
  Zuständigkeiten ..................................................................................................................... 8
  Netzwerkstruktur ................................................................................................................... 8
  Ausleihsystem......................................................................................................................... 9
  Support und Sicherheit ........................................................................................................ 10
  Versicherungsschutz............................................................................................................. 10

                      Fortbildungen
  Fortbildungen an der Schule für die Kollegen (Schilfs) ........................................................ 10
  Referententätigkeiten an anderen Schulen und Veranstaltungen ..................................... 11
  Hospitationen an anderen Schulen ..................................................................................... 11
  Teilnahme an Schulversuchen ............................................................................................. 11

                         Fördermittel
  Bildungspartnerschaft „Hermann-Gutmann-Stiftung“ ........................................................ 11

                  Mediencurriculum
  Verankerung der Kompetenzen in Jahrgangstufen und Unterrichtsfächern....................... 12

                      Medienportfolio
  Medienportfolio der Jahrgangsstufen ................................................................................. 15

                    Anhang                  Ausführung zum Lernkonzept Unterricht 3.0 ......................... 25

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Medienkonzept der Mittelschule Zirndorf
Unterrichtliche Verankerung             des Medienkonzepts der Mittelschule Zirndorf

  Insbesondere der rasche Übergang von der Industrie- zur Informationsgesellschaft stellt eine
  enorme Herausforderung für die Gesellschaft dar und fordert uns als Lehrkräften und
  unseren Schülern eine Vielzahl neuer Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien ab.
  Nach Weinert definieren wir als Kompetenzen kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten zur
  Problemlösung beziehungsweise die motivationalen, willentlichen und sozialen
  Bereitschaften zu Problemlösungen, die ein Individuum mitbringen muss, um in der
  Gesellschaft erfolgreich handeln zu können (Weinert 2001). Das Medienkonzept fasst
  demnach, gemäß unseres Schullogos, das Ziel ins Auge, unsere Schüler im Bereich der
  digitalen Medien stark im Leben, im Miteinander und für den Beruf zu machen.

  Beitrag des „Zirndorfer Medienkonzepts“ auf die genannten Herausforderungen
  Unser schuleigenes Medienkonzept verfolgt das Ziel eine umfassende Medienbildung zu
  gewährleisten. In der Umsetzung nehmen wir die folgenden Handlungsebenen besonders in
  den Blick:

  1. Basiskompetenzen: Neben den drei Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen
     bilden die digitalen Basiskompetenzen die Grundlage für die Nutzung der erweiterten
     technischen Möglichkeiten zur Information, Kommunikation und Kooperation. Im
     Bereich der digitalen Basiskompetenzen ist davon auszugehen, dass unsere Schüler
     schon entsprechende Erfahrungen mitbringen, diese gilt es aufzugreifen und
     auszuweiten, sodass die Schüler auf die Anforderungen in Schule und Gesellschaft
     vorbereitet werden.

  2. Suchen und Verarbeiten: Im Unterricht werden die Schüler angeleitet Suchstrategien für
     mögliche Informationsbedarfe zu entwickeln, Informationsquellen bewusst auszuwählen
     und gezielt Informationen zu entnehmen. Rechercheergebnisse müssen analysiert,
     verglichen, interpretiert und kritisch bewertet werden, bevor sie gespeichert,
     strukturiert und z. B. für Präsentationen aufbereitet werden.

  3. Kommunizieren und Kooperieren: Medien werden an der Mittelschule Zirndorf genutzt,
     um problemorientierte, selbstorganisierte und kooperative Lern- und Arbeitsformen im
     Hinblick auf die Anforderungen der Informationsgesellschaft zu stärken. Dabei geht es
     um situations- und adressatengerechte Interaktion, die effektive Gestaltung von
     Lernprozessen, die Befähigung zur Teilhabe in der Gesellschaft wie um das
     Bewusstwerden von medienrechtlich relevanten Fragestellungen.

  4. Produzieren und Präsentieren: „Produzieren vor/statt Konsumieren“ ist ein schulisches
     Motto im Umgang mit digitalen Medien. Selbstverständlich hat das Konsumieren eine
     große Bedeutung vor dem produktiven Handeln, der aktive Prozess der Umsetzung von
     Wissen in ein „eigenes“ Medienprodukt wird aber hoch eingeschätzt, was auch in dem
     weiteren Motto „Lernen durch Erklären“ deutlich wird. Die Schüler sollen befähigt
     werden, sich bewusst für bestimmte Medienprodukte zu entscheiden, diese zielgerichtet
                                                                                           2
Medienkonzept der Mittelschule Zirndorf
einzusetzen, dabei formale und ästhetische Gestaltungskriterien wie Persönlichkeits- und
   Urheberrecht zu berücksichtigen und dabei stets Sach- und Adressatengerechtheit in ihre
   Überlegungen einzubeziehen.

5. Analysieren und Reflektieren: Den Begriff „Digitale Bildung“ interpretieren wir
   dahingehend, dass Schüler sich Einstellungen und Werthaltungen aneignen, die ihnen ein
   sachgerechtes, selbst bestimmtes, kreatives und verantwortliches Handeln in einer von
   Medien geprägten Welt ermöglichen und die auch für die Ausübung vieler Berufe von
   Bedeutung sind. Die Schüler sollen dabei Potenziale und Risiken der Digitalisierung und
   des Mediengebrauchs für das Individuum und die Gesellschaft einschätzen und
   beurteilen können.

Lernkultur und Einsatz digitaler Medien
   Wir verstehen an der Mittelschule Zirndorf Lernen als einen Prozess, in dem die
   Lernenden (Schüler wie Lehrpersonen) aktiv werden müssen. Lernen erfolgt, wenn
   Wahrnehmen, Interpretieren, Handeln und produktives Feedback sich verbinden.

   Digitale Medien bieten (Denk-)Werkzeuge für den handelnden Wissenserwerb,
     •   um Informationen zu sammeln und zu strukturieren,
     •   um Zusammenhänge zu erarbeiten,
     •   um Sachverhalte zu veranschaulichen,
     •   um anderen Sachverhalte zu vermitteln,
     •   um kognitive Prozesse, das Bilden mentaler Modelle, das Aushandeln von
         Bedeutung zu unterstützen.

   Lernen findet dann optimal statt,
     •   wenn der Prozess der Informationsaufnahme möglichst selbstgesteuert ist,
     •   wenn Informationen interpretiert und bearbeitet werden,
     •   wenn das Ergebnis der Wissensaneignung produktiv/kreativ aufbereitet, anderen
         präsentiert und vermittelt wird,
     •   wenn man mit anderen kooperiert und sich gegenseitig austauscht.

   Um die beschriebene Lernkultur zu
   unterstützen, erarbeiteten wir im Jahr 2014
   ein eigenes Unterrichtskonzept, den

   Unser Unterrichtskonzept setzen wir mittlerweile in allen Jahrgangsstufen im Rahmen
   von Wochenprojekten um.

   Zur Beschreibung des Unterrichtskonzepts siehe Anlage 1.

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Medienkonzept der Mittelschule Zirndorf
Module zur Umsetzung des Medienkonzepts an der Mittelschule Zirndorf

I. Modul Lehrplanarbeit – das Mediencurriculum der Mittelschule Zirndorf
Die Schüler erwerben Kompetenzen in den einzelnen Fächern entsprechend den Vorgaben
unseres Mediencurriculums.

Eine tabellarische Ausführung des Mediencurriculums für die Jahrgangsstufen 5 – 10 siehe
Seiten 12 bis 14.

II. Modul Lernplattform FRONTER – Wechsel zu MS Teams
Die Mittelschule Zirndorf hat sich im Jahr 2011 für die Nutzung der Lernplattform Fronter
entschieden. Mittlerweile nutzen wir die Lernplattform auf verschiedenen Ebenen:
      a) für administrative, organisatorische und unterrichtsvorbereitende Aufgaben auf
         Schulebene: digitales Lehrerzimmer, Kalender, Materialraum, Vertretungsraum
      b) als eigentliche Lernplattform zur Unterrichtsplanung, Unterrichtsorganisation und
         Unterrichtsdurchführung: digitale Klassenzimmer mit Kalendern, Materialordnern zur
         Bereitstellung und dem Austausch von Dateien/Dokumenten nach Fächern,
         Abgabeordner, Testordner, Portfolioordnern, …

Große Vorteile bietet die Lernplattform aus lernorganisatorischen Gründen:
•     entsprechend den Vorkenntnissen, dem Lernstand und der individuellen
      Arbeitsgeschwindigkeit können sich Schüler die Zeit nehmen, die sie für eine Aufgabe
      benötigen,
•     die Schüler können auch von zuhause auf sämtliche Materialien (Hefteinträge, Lern-
      /Übungsblätter, Links, Erklärvideos, …) zugreifen
•     zur Unterstützung des Lernprozesses können individuell abgestimmte, differenzierende
      Materialien zur Verfügung gestellt werden,
•     Lehrkräfte, Schüler und Eltern erhalten durch den Portfolio-Ordner schnell einen
      Überblick über Leistungen einzelner Schüler

Zudem bietet Fronter/MS Teams die Vorteile einer passwortgeschützten Plattform, welche
die Sicherheit der Daten und Informationen gewährleistet.

Für eine detaillierte Beschreibung der Lernplattform siehe Anlage. Zum Schuljahr 2020/21
wechselt die MS Zdf zur Plattform MS Teams, die ähnliche Funktionen übernehmen soll.

    III. Modul Tablet-Lernen

Für die Jugendlichen von heute ist der Umgang mit Smartphones und Tablets inzwischen zu
einer Selbstverständlichkeit geworden. Die „moderne“ Schule muss sich darauf einlassen

                                                                                             4
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und versuchen die neuen Medien für den Unterricht nutzbar zu machen, zumal sie durchaus
positive Aspekte für das Lernen der Jugendlichen bieten. Technologien, die zur

Lebenswirklichkeit der Schüler gehören, dürfen von der Schule nicht ignoriert werden,
sondern sollten mit ihren positiven Möglichkeiten genutzt und einer kritischen
Auseinandersetzung unterzogen werden. Dies lässt sich nicht mit dem moralischen
Zeigefinger erreichen, sondern vielmehr durch die reflektierte Einbindung in den
Unterrichtsalltag.

Es sind vier Hauptziele, die wir mit der Einbindung des iPads im Unterricht erreichen wollen:

•   Wissen ist im Internet heute in vielfältigster Weise vorhanden. Die Schüler sollen lernen,
    damit umzugehen, es zu strukturieren, zu analysieren und es produktiv und kreativ in
    eigenen Wissensbestand zu verarbeiten.
•   Mit geeigneten iPad-Apps lassen sich eindrucksvolle multimediale Produkte erstellen, die
    die Kreativität der Schüler anspornen und äußert motivierend wirken.
•   Das iPad ermöglicht eine stark personalisierte Auseinandersetzung des Schülers in Lern-
    und Kompetenzarrangements und eröffnet damit neue Lerndimensionen der
    Asynchronität. Auch für den projektorientierten Unterricht und kollaboratives Arbeiten
    bieten viele Apps ausgezeichnete Möglichkeiten.
•   Dadurch, dass jeder Schüler „sein“ iPad nutzen kann, ist es für ihn möglich, sein eigenes
    Lerntempo zu wählen. Lernen verliert damit seine im traditionellen Unterricht
    vorgegebene Gleichschrittigkeit und Gleichzeitigkeit.

Durch die langen Akku-Laufzeiten, die Multi-Touch-Oberfläche, ihre Robustheit und die
Möglichkeit der einfachen Verwaltung, haben sich die iPads im Schulalltag der Mittelschule
bewährt.

Derzeit im Aufbau befindet sich ein Pool von Unterrichtsszenarien, der konkrete
Anwendungen von Apps und digitalen Werkzeugen im Alltag empfiehlt.

IV. Modul Einsatz interaktiver Whiteboards in den Klassenzimmern

Die Mittelschule Zirndorf nutzt in allen Klassenzimmern und vielen Fachräumen interaktive
Whiteboards.

Aus den langjährigen Erfahrungen ergaben sich folgende Vorteile der Nutzung interaktiver
Whiteboards und der dazugehörigen Software:

•   Einzelne Schritte des Unterrichtsfortgangs können in beliebiger Menge (vorab) erstellt
    und dokumentiert werden. Aufgrund der Speicherbarkeit und Exportierbarkeit der
    Dateien können diese jeder Zeit wieder (z. B. in der Nachfolgestunde) reproduziert oder
    auf der Lernplattform (z. B. für kranke Schüler) gespeichert werden.
•   Schüler können mit dem Whiteboard interagieren, um z. B. ein mathematisches Problem
    zu lösen oder den Satzaufbau in der Fremdsprache handelnd zu üben.
                                                                                             5
Medienkonzept der Mittelschule Zirndorf
•    In Verbindung mit der Lernplattform FRONTER/MS Teams können vom Lehrer
     bereitgestellte Materialien schnell präsentiert werden.
•    Die von den Schülern erarbeiteten Ergebnisse des iPad-Unterrichts lassen sich leicht für
     alle mittels AppleTV oder analoge Schülerarbeiten mittels der Dokumentenkamera
     projizieren.

V. Modul Aktionen
-    Ein jährlicher Aktionstag mit den Neuen Medien unter Beteiligung von Lehrern, Schülern
     und Eltern: Workshops, Informations-Foren und Podiums-Diskussion
-    "Elternverantwortung ist der Schlüssel. Eltern müssen ihre Kinder stark machen", sagt
     Georg Ehrmann, Rechtsanwalt und geschäftsführender Vorsitzender der Deutschen
     Kinderhilfe. Neben technischen Voraussetzungen, wie Kindersicherungen am heimischen
     Computer, sei die Kommunikation im Elternhaus ausschlaggebend für den sicheren
     Umgang mit dem Internet. "Durch eine vertrauensvolle Basis zwischen Eltern und
     Kindern können wir physische und psychische Leiden verhindern", appellierte Ehrmann
     an die anwesenden Eltern, den Umgang mit dem Internet gemeinsam mit den Kindern zu
     erlernen. ("Sicheres Netz hilft e.V.“)
-    Nutzung der Materialien der EU-Initiative „klicksafe“ in allen Jahrgangsstufen
-    Durchführung von themenspezifischen Elternabenden
-    Net-Piloten
-    Projektwoche „Sicher unterwegs im Netz“ Klasse 5
-    ECDL: zertifizierter Computerführerschein
-    Info-Biber
-    Pangea Mathematikwettbewerb

               Ausstattungsplan

Konzeption „Digitale Klassenzimmer der Mittelschule Zirndorf“

                                                                     Beamer

                                                                                       Audio
                                              Digitaler
     LAN                                      Bildschirm

     HDMI
                                                                                    Schulnetz

                   Lehrer Laptop
    Apple TV                           Dokumenten-kamera
                     Schulnetz

                                                                      Schüler                   6
                                                                      Geräte
Medienkonzept der Mittelschule Zirndorf
Vorhandene IT-Ausstattung

           Hardware                                                       Bestand
           Computer                                                           50
           schuleigene iPads                                                 105
           Schüler iPads                                                     140
           AppleTV                                                            18
           M-Bots                                                             16
           Laptops                                                            33
           Smartboards                                                        30
           Dokumentenkamera                                                   14
           Mobile Ladestation Tablets                                         4
           Access Points                                                      22

           Software
           SmartNote, Microsoft Office 2010 (… Lizenzen), Logodidact, …

           Lernplattformen
           Fronter, MS Teams

           Apps und Lernprogramme
           Garage Band, Pangea, …

           Digitales Lernen
           Tabletklassen (5a, 5g, 6g, 7g, M7 und M9) Ausbau 2020/21           6
           Digitale Klassenzimmer                                             24
           Digitales Klassenzimmer Fachraum                                   8

           Vernetzung, Server und Betriebssysteme
           LAN mit 50 mBit
           Windows 7, Windows 10                                             120
           MacOS                                                              6
           iOS                                                                6
           NAS-Server                                                         1
           Windows Server                                                     2
           Verwaltungsserver                                                  1
Bedarf: LehreriPads, Ersatz für Smartboards (Touchscreens), Ersatzbeschaffungen
                                                                                    7
Medienkonzept der Mittelschule Zirndorf
Zuständigkeiten und Aufgaben

   Systemadministrator

       •    Steuerung, Authentifizierung und Einrichtung der Ordnerstrukturen von individuellen
            Benutzerkonten bzw. Domäne für die PCs
       •    Drahtloser Netzwerkzugang
       •    Firewall-Struktur
       •    WLAN-Infrastruktur
       •    Zugang zum Internet (Filter, Proxylösungen)
       •    Verwaltung von Unterrichtsnetz und Verwaltungsnetz
       •    BYOD Nutzung
       •    Beschaffung von Hard- und Software

   Systembetreuer Zuständigkeiten

       •    Organisation und Inventur der IT-Ausstattung

   Systembetreuer Fachzuständigkeit iOS

       •    Zugang zu externen Diensten
       •    Nutzung externer Cloud-Dienste wie Apple Cloud
       •    Anmeldung von Schülergeräten an das Schulnetz und Cloud-Dienste
       •    Synchronisierung von Schüler- und Lehrergeräten an weitere Endgeräte (AppleTV, WLAN, etc.)
       •    BYOD Nutzung
       •    Zurücksetzen und Neuinstallation der Geräte

   Technische Belange

       •    Fronter Administration
       •    One Note Administration

Netzwerkstruktur

  Basierend auf der „Klassischen Domänestruktur“ verfügt über jede/r Lehrer/in bzw. Schüler/in einen eigenen
  Account. Der Zugang beschränkt sich zu den lokalen Rechnern, einem eigenen personalisierten Verzeichnis und
  einem Zugriff auf das „Tausch Laufwerk“. Darin können abgelegte Dateien abgerufen und bearbeitet werden,
  jedoch ist das Abspeichern nur auf die Lehrkraft beschränkt. Bei nicht registrierten Accounts steht das „ipad“
  Laufwerk zur Verfügung, um den Zugriff für externe Nutzer zu ermöglichen.

  Das Programm „LogoDidact“ dient als pädagogische Oberfläche für den Unterricht und gewährleistet ein
  Kontrollsystem für den Lehrer über die Computer. Die Lehrkraft hat die Berechtigung bei bereits bestehenden
  Accounts Passwörter zu verändern, den Internetzugriff zu steuern, Dateien digital auszuteilen und
  einzusammeln und vieles mehr.

  Das Schulnetz der besteht aus verschiedenen Teilbereichen. Diese garantiert eine stabile Funktionalität, sowie
  die Sicherheit im Netz.

  Die Tabletklassen verwenden schülereigene mobile Geräte der Marke Apple. Sie werden auch zu Hause zur
  Erledigung der schulischen Aufgaben genutzt. Die Netzwerkinfrastruktur ermöglicht den Schülerinnen und
  Schülern eine Internetanbindung mit ausreichender Bandbreite. Die Klassenräume sind ausreichend mit
  Steckdosen, Ersatznetzteilen, sowie Aufbewahrungsmöglichkeiten ausgestattet. Die „Classroom“ App
  unterstützt die Lehrkraft dabei, deren Fortschritt zu prüfen, verschiedenen Schülergruppen zu erstellen und
  deren Geräte zu steuern (stummschalten, sperren, etc.).

                                                                                                                   8
Medienkonzept der Mittelschule Zirndorf
VLAN-Struktur

    •   Schülernetz
    •   Lehrernetz
    •   Verwaltungsnetz
    •   WLAN- Netze für Schüler, Gäste und Sonst

                                      2.
                                      OG

                                      1.

          A                           E

                                      U

Ausleihsystem

 Der Schule stehen drei mobile Klassensätze iPads zur Verfügung. In den sog. „ipad-Wagen“
 sind Ladekabel fest eingebaut, sodass diese bei Abgabe für den Ladevorgang angeschlossen
 werden können.

 Unterschieden werden die Geräte in den Farben „grau“, „grün“
 und „rot“. Für den Einsatz im Unterricht, tragen sich die
 jeweiligen Lehrkräfte in Fronter ein:

 Zudem liegt eine Liste aus, an der die tatsächliche Anzahl der genutzten Geräte
 dokumentiert wird und Schäden aufgelistet werden.
                                                                                            9
Support und Sicherheit
     Bei technischen Problemen und Systemausfällen steht für die Mittelschule Zirndorf ein IT-
     Systembetreuer der Stadt Zirndorf zur Verfügung.

     Um die Sicherheit im Netz zu gewährleisten sind Webfilter und Firewalls installiert. Damit
     werden unerwünschte Internetseiten blockiert und Internetaktivitäten protokolliert. Zudem
     ist auch der eingeschränkte Zugriff auf das Laufwerk seitens der Schüler und Lehrer eine
     Sicherheitsmaßnahme.

Versicherungsschutz
   Die technische Ausstattung ist Eigentum der Schule und des Sachaufwandträgers (Stadt
   Zirndorf). Es gibt keine extra Versicherung für die Geräte, außer der gesetzlichen
   Garantiebestimmungen. Für die privaten iPads schließen die Eltern extra Versicherungen ab.
   Für neue Leihgeräte hat die Schule ab dem Jahr 19/20 eine Versicherung abgeschlossen.

                     Fortbildungen

Fortbildungsplanung zur Medienkompetenz für Lehrkräfte
                                                                                          Verantwort
                                                                             Termin          liche
                                                                                          Lehrkräfte
 ▪    Erhebung des Fortbildungsbedarfs im Kollegium                       Juni/
       ▪ Auswertung                                                       Oktober/
       ▪ Erarbeitung der schulinternen Fortbildungsplanung                Februar

 ▪    Meldung des Fortbildungsbedarfs auf                                 Juli/März
      lokaler/regionaler Ebene
 ▪    Feste Fortbildungsangebote für Kollegen, die eine iPad-             Juni/Juli
      Klasse neu übernehmen                                               und evtl.
       ▪ iTunes U                                                         September
       ▪ Notability
       ▪ Apple Classroom
       ▪ OneNote
       ▪ Lernsoftware
          - Bettermarks
          - Kapiert.de
          - Quizlet
          - Oriolus
          - Anton
 ▪    Feste Fortbildungsangebote für neue Kollegen                        September
       ▪ Smartboard                                                       /Oktober
       ▪ Lernplattform – Fronter/OneNote
       ▪ Einführung iPad-Nutzung

                                                                                                 10
▪  Lernsoftware:
         - Bettermarks
         - Kapiert.de
         - Quizlet
         - Oriolus
         - Anton
▪    Fortbildungsangebote für alle                                    November
      ▪ Unterricht3.0                                                 bis Februar
      ▪ iMovie
      ▪ Stop Motion
      ▪ BookCreator
      ▪ PuppetPals
      ▪ LearningApps

▪    Fortbildungsangebote nach der zweiten                            ab März bis
     Bedarfsabfrage                                                   Juli
     ...
▪    Fortbildungsangebote ALP – eLearning nutzen
     https://elearning.alp.dillingen.de/
▪    Lokale, regionale und überregionale                              monatlich
     Fortbildungsangebote gut sichtbar ankündigen                     aktualisier-
                                                                      en
▪    Interne Unterrichtshospitationen
     anbieten und wahrnehmen                                          nach              alle
                                                                      Absprache         Lehrkräfte

    KollegInnen, die von anderen Schulen oder bei Veranstaltungen angefragt werden, werden –
    wenn unterrichtstechnisch möglich – für diese Aufgaben freigestellt.

    Auch über die Netzwerke stehen wir der Teilnahme an weiteren Schulversuchen offen
    gegenüber (Beispiel: bildung.digital).

                      Fördermittel

Die PC-Räume, Smartboards usw. wurden vom Etat der Stadt Zirndorf bezahlt.
Von den Fördermitteln wurden 95 IPads angeschafft. Der Großteil der IPads wurde mithilfe
Hermann-Gutmann-Stiftung in den Bestand der Schule aufgenommen. Die anderen Geräte
wurden von der Raiffeisenbank Zirndorf und der Ergo-Direktversicherung bezahlt.
Ersatzbeschaffungen konnten wir durch die Firma Siemens 2019/20 finanzieren.

                                                                                           11
Medienkompetenzcurric
              Mediencurriculum                           für die Mittelschule Zirndorf

                                                                                                Kompetenzen
Wann   Jahrgangsstufen
                                  Bedienen/Anwenden
                                                                       Informieren/
                                                                                                     Kommunizieren
                                                                                                                                     Produzieren/                    Analysieren/
        5-6                                                           Recherchieren                                                  Präsentieren                    Reflektieren

Was                                                                                           Tastschreiben   als   Kern-
                              Standardfunktionen     eines                                                                   Gestaltungsgrundsätze           Grundregeln             des
                                                                                              kompetenz der Kommuni-
                              Betriebssystems                  Informations- u. Bildersuche                                  kennen (Anordnung und           Urheberrechts
                                                                                              kation
                              (Menü und Symbolleisten,         mit Suchmaschinen                                             Einsatz von Schriftart u. -     (Verwendung von Grafik
                                                                                              Regeln zu Satzzeichen und
                              Verzeichnisstrukturen)                                                                         größe, Farben, Grafiken)        und Text aus dem I´net)
                                                                                              Sonderzeichen nach DIN 5008
            Teilkompetenzen

                                                                                              Verantwortungsbewusste
                                                                                              Kommunikation
                              Standardfunktionen    von                                       (Soziale Netzwerke, Handy)     Medienprodukte planen und
                                                               Suchergebnisse                                                                                Unterscheidung        zwischen
                              Textverarbeitungs-    und                                       private Daten im Netz         erstellen          (Plakat,
                                                               vergleichen/bewerten                                                                          virtueller und realer Welt
                              Präsentationsprogrammen                                         Cybermobbing                  Präsentation)
                                                                                              Datenschutz
                                                                                              Persönlichkeitsrecht

                              Kenntnis von Grundlagen im
                              Bereich     des      Internets                                                                                                 Chancen      und   Risiken
                              (Browser, Provider, Server..)                                                                                                  technischer Entwicklungen
                                                                                                                             Präsentation der Produkte
                                                                                              Nutzen von Lernplattformen                                     Einordnung von Medien als
                                                                                                                             vor Mitschülern
                                                                                                                                                             Statussymbol
                              Umgang        mit        dem
                              Smartboard/ iPad

                                                                                                                                                             Tastschreiben,     Deutsch,
 Wo    Verortung/ Tastschreiben                           u.   Tastschreiben             u.   Tastschreiben,      Deutsch,   Tastschreiben,       Deutsch,
                                                                                                                                                             Wirtschaft     und   Beruf,
             Fach fachübergeordnet                             fachübergeordnet               Religion/Ethik, …              Wirtschaft und Beruf
                                                                                                                                                             Religion/Ethik

                                                                                                                       12
Kompetenzen
Wann     Jgst.                                                   Informieren/                                                             Produzieren/                         Analysieren/
                                Bedienen/Anwenden                                               Kommunizieren
        7-8                                                     Recherchieren                                                             Präsentieren                         Reflektieren

                            Erstellung und Gestaltung von
Was                         Tabellenkalkulationen:                                    Verwendung von Fachbegriffen aus
                            Stundenplan, Preisvergleich,                              der Textverarbeitung                     Dokumente   bearbeiten  und             Beurteilen nach allgemein-
                                                             Beachtung          des
                            Einnahmen-                und                                                                      gestalten mit verschiedenen             gültigen     Normen   und
                                                             Lizenz-
                            Ausgabenrechnung,                                         Sichere        Anwendung          des    Programmen (Bildbearbeitung,            Gestaltungskriterien
                                                             /Urheberrechts
                            Preisvergleich,                                           10-Finger-Tastschreibens (mind. 70       Broschüren)                             (Typografie, Layout)
                            Kostenberechnung,                                         (7. Kl.)/120 (8. Kl.) Anschläge/Min.),
                            Diagramme                                                 Ziffernblock
                                                                                      Verantwortungsbewusste            und    Erstellung      einfacher       und
                                                                                      reflektierte Internetnutzung:            mehrseitiger Schriftstücke unter
                                                                                      Internet-       bzw.       Spielsucht,   Verwendung weiterer Funktionen
                                                                                      Kostenfallen, Sicherheitsregeln und      (Kopf- und Fußzeile, Zeilen- und
          Teilkompetenzen

                            Erstellung von (Bildschirm-)
                                                                                      -einstellungen, Passwortsicherheit       Absatzabstände,           Grafiken,     Reflektion einfacher
                            Präsentationen:    Infoblatt,    Erstellung     von
                                                                                                                               Einzüge, Textfelder, Formen,            Befehlsabläufe (z. B. bei der
                            Plakat, Mindmap über Hobbys,     Quellenangaben
                                                                                                                               Tabelle, Spalten, Hyperlink, Initial,   Dokumentgestaltung)
                            Berufsfelder
                                                                                                                               Formatvorlagen):            Plakat,
                                                                                      Nutzung von E-Mail-Programmen
                                                                                                                               Infoblatt,    einseitiger     Flyer,
                                                                                                                               Projektmappe,
                                                                                                                               Praktikumsdokumentation
                                                             Informations-    und
                                                             Bildersuche    unter                                              Bildbearbeitung mit programm-
                                                             Anwendung                                                         eigenen                 Bearbei-
                                                                                      Erstellung von Privatbriefen und
                                                             zielführender                                                     tungsmöglichkeiten und in einem
                            Grundlegende       EDV-Kennt-                             Telefonnotizen: Bewerbung mit
                                                             Recherchestrategien,                                              Bildbearbeitungsprogramm:
                            nisse: EVA-Prinzip                                        Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf
                                                             kritische Auswertung                                              Zuschneiden, Größe ändern,              Anfertigen von
                            Hard-/Software, Datenspei-
                                                             gewonnener                                                        Kontrast                                Planungsnotizen und
                            cherung,         Dateiformate,
                                                             Informationen                                                                                             ‑skizzen
                            Dateikonvertierung,
                                                                                      Erfassung altersgerechter Texte          Präsentieren      von     Arbeitser-
                            Virenschutz
                                                                                      unter    Einbezug   ausgewählter         gebnissen
                                                                                      einschlägiger Regeln zu Ziffern,
                                                                                      Zahlen und Zeichen

 Wo    Verortung/ WiK, Wirtschaft und Beruf,                 WiK             u. WiK, Deutsch, Wirtschaft und                   WiK, Deutsch, Wirtschaft und
                                                                                                                                                            WiK, Kunst, GSE
             Fach …                                          fachübergeordnet   Beruf, …                                       Beruf, Kunst, …

                                                                                                                               13
Kompetenzen
             Jahrgangsstufen
 Wann                                       Bedienen/Anwenden
                                                                                      Informieren/
                                                                                                                       Kommunizieren
                                                                                                                                                             Produzieren/                        Analysieren/
             9 - 10                                                                  Recherchieren                                                           Präsentieren                        Reflektieren
                                                                                                                Formulare anfertigen und aus-
 Was                                    Erstellung, Bearbeitung und
                                        Gestaltung      unterschiedlicher
                                                                             Berücksichtigung von Lizenz- und
                                                                             Urheberrechten
                                                                                                                füllen (z. B. Onlineüberwei-
                                                                                                                sung, -bewerbung)               •   Erstellen    und      Gestalten
                                        Dokumente mithilfe verschiede-
                                                                                                                Seriendrucke mit WENN-Bedin-        aufwändiger Schriftstücke und       Organigramme und Diagramme
                                        ner Programme (Textverarbei-
                                                                                                                gungen (z. B. Anreden im An-        Druckerzeugnisse:      Projekt-     erstellen und anpassen: Kreis-,
                                        tung, Tabellenkalkulation, Desk-
                                                                                                                schriftfeld und im Brieftext)       mappe, Schülerzeitung, Pro-         Säulen- und Liniendiagramme
                                        top-Publishing, Bildbearbeitung):
                                                                             Erstellen von Quellenangaben       erstellen, Datensätze filtern und   duktwerbung, Prospekt               (z. B. Umfrageergebnisse)
                                        Urkunde, schriftliche Korrespon-
                                                                                                                Briefe versenden: Anfrage, Rei-
                                        denz, Info-Broschüre, Produkt-
                                                                                                                seorganisation,     Einladungen,
                                        präsentation
                                                                                                                Urkunden, Werbung
                                        Tabellenkalkulation:                                                •   freies Präsentieren mithilfe von
                                        Wenn-Dann,              bedingte                                        Notizen
                                        Formatierung, absolute/relative
                                                                             Onlinedatenspeicherung und –       Texteingabe nach Diktat, Vor-       Bildbearbeitung nutzen        und
                  Teilkompetenzen

                                        Bezüge,              Diagramme,
                                                                             sicherung,      Onlinedatenaus-    lage, eigener Formulierung und      einsetzen für Fotodokumentati-      Einhaltung von Normen und
                                        Druckfunktionen           nutzen
                                                                             tausch für die Ablage privater     Fehlererkennung/-berichtigung:      onen, Projektmappe, Werbung         Gestaltungskriterien.
                                        (Anpassen,         Formeldruck),
                                                                             und schulischer Dateien            verschiedene Texte mit Ziffern,     (freistellen, gruppieren, Ebenen)
                                        Zellformatierungen, Blattschutz:                                        Zahlen, Zeichen, Ziffernblock
                                        Angebotsvergleich, Stundenbe-                                           (mind. 140 (9. Kl.)/160 (10. Kl.)
                                        rechnungen                                                              Anschläge/Min.)
                                                                                                            •   Adressaten-/Situationsbezogene
                                                                                                                E-Mails im privaten und ge-                                             Verschiedene      Möglichkeiten
                                    •   Dokumente         rationalisieren:                                                                          Präsentationen mit Hyperlinks,
                                                                                                                schäftlichen Bereich unter Nut-                                         des E-Commerce und elektroni-
                                        Inhaltsverzeichnis, Formatvorla-     Notwendigkeit     von       Pro-                                       Seitenverlinkung,    Medienein-
                                                                                                                zung erweiterter Funktionen                                             schen Zahlungsverkehrs beur-
                                        gen, Hyperlinks zur Navigation,      grammupdates erkennen       und                                        bindung, Folienmaster mithilfe
                                                                                                                (Signatur,   Abwesenheitsnotiz,                                         teilen (Nutzen-Risiken): Online-
                                        Fuß- und Endnoten erstellen,         durchführen,       Programme                                           selbst gewählter Präsentations-
                                                                                                                Lesebestätigung) erstellen und                                          kaufhäuser,    Internetauktions-
                                        Kommentarfunktion                    downloaden und installieren                                            medien erstellen: Projekt, Schul-
                                                                                                                Fehlermeldungen analysieren:                                            häuser, Downloadportale, On-
                                                                                                                                                    veranstaltung
                                                                                                                Einladung, schriftliche Anfrage,                                        linebanking, Geldkarte
                                                                                                                Bestätigung
                                                                                                            •   Nutzen von Planungsprogram-
                                                                                                                men: Arbeitsabläufe, Terminpla-
                                                                             Informationsrecherche     und      nung
                                                                             adressatenbezogene Aufberei-
                                                                                                         •
                                                                             tung, z. B. aus Foren, Online-     Geschäftsbrief:      erweitertes
                                                                             Tutorials                          Anschriftfeld, Gestaltung einer
                                                                                                                Dokumentvorlage      (Briefkopf),
                                                                                                                Kommunikationsangaben
     Verortung/                                                                                      WiK, Wirtschaft und Beruf,          WiK, Deutsch, Wirtschaft und        WiK, Wirtschaft und Beruf,
Wo         Fach
                WiK u. fachübergeordnet                           WiK u. fachübergeordnet
                                                                                                     Deutsch, …                          Beruf, Kunst, …                     Religion/Ethik

                                                                                                                                             14
Medienportfolio

Medienbildung an der Mittelschule Zirndorf

5. Jahrgangsstufe                                                                       Schüler(in): __________________________

 Bereich Medien-
                                              Inhalt                   schuleigene Anwendungen                   Fach/Lehrer      Zeitraum   Erl.
   kompetenz

                      Grundfunktionen des Computers kennenlernen                                                 Informatik

                      Grundfunktionen des iPads kennenlernen                                                     Informatik

                                                                   iPad – Safari, Ecosia
                                                                                                                 Informatik/
                      Browser kennenlernen und verwenden           Computer – Firefox, Google Chrome,
                                                                                                                 Deutsch
                                                                   Internet Explorer, Ecosia
   Bedienen /
                                                                   Computer                                      Informatik/
   Anwenden           Ordner anlegen und nutzen
                                                                   iPad – z.B. Notability, Onenote, ...          Deutsch
 (Basiskompetenzen)
                                                                   Lernplattformen        (z.B.       Fronter,   Informatik/
                      Passwörter nutzen
                                                                   Bettermarks, Quizlet, ...)                    fachspezifisch

                                                                   unterricht3.0 – Projektwoche: „Sicher
                      Sichere Passwörter erstellen
                                                                   unterwegs im Netz“

                                                                   iPad – pages, Notability                      Informatik/
                      Textverarbeitungsprogramm nutzen
                                                                   Computer – word                               Deutsch

                                                                                                                 Informatik/
                      Präsentationsprogramm nutzen                 iPad – BookCreator
                                                                                                                 Deutsch

                      Programmieren mit LOGO I                                                                   WG

                                                                   z.B. fragfinn.de, klexikon.de, helles-
  Informieren /
                      kindgerechte Suchmaschinen verwenden         koepfchen.de, blinde-kuh.de, ...              unterricht3.0
  Recherchieren

                                                                                                    15
Bildersuche – Urheberrecht beachten          z.B. pixabay.com                         unterricht3.0

                                                               z.B. Fronter, iTunes    U,    Onenote,
                  Lernplattformen nutzen                                                                alle Fächer
Kommunizieren                                                  Microsoft Teams ...

                  Private Daten im Netz

                                                               unterricht3.0 – Projektwoche: „Sicher
                  Cybermobbing
                                                               unterwegs im Netz“

                  Datenschutz

                                                               BookCreator 
                  Medienprodukte planen und erstellen          iMovie                                  alle Fächer
                                                               PuppetPals 
Produzieren /
Präsentieren      Gestaltungsgrundsätze kennenlernen:
                      - Schriftart
                      - Schriftgröße
                                                                                                        Informatik/
                      - Farben                                 BookCreator
                                                                                                        Deutsch
                      - Anordnung
                      - Grafiken
                      - Hintergrund

                  Medienprodukte präsentieren                  appleTV – smartboard                     alle Fächer

Analysieren /     Urheberrecht beachten
Reflektieren      richtig zitieren
                                                               unterricht3.0 – Projektwoche: „Sicher
                                                               unterwegs im Netz“
                  Quellenangabe

                  Virtuelle und reale Welt –
                                                               Medienkonsum protokollieren              Deutsch
                  eigenen Medienkonsum kritisch reflektieren

          Von der Klassenlehrkraft durchgeführt und geprüft:

                     Datum                                              Unterschrift

                                                                                             16
6. Jahrgangsstufe                                                                   Schüler(in): __________________________

    Bereich                                  Inhalt                 schuleigene Anwendungen                    Fach/Lehrer      Zeitraum   Erl.
                                                                Lernplattformen        (z.B.        Fronter,   Informatik/
                      Passwörter nutzen
                                                                Bettermarks, Quizlet, ...)                     fachspezifisch
   Bedienen /
                                                                iPad – pages, Notability                       Informatik/
   Anwenden           Textverarbeitungsprogramme nutzen
                                                                Computer – word                                Deutsch
 (Basiskompetenzen)
                                                                                                               Informatik/
                      Präsentationsprogramme nutzen             iPad – BookCreator, keynote
                                                                                                               Deutsch

                      Anwenden:
                                                                                                               alle Fächer
                      Urheberrecht, Zitat, Quellenangabe

                      Programmieren mit LOGO II                                                                WG

  Informieren /                                                                                                Informatik/
                      Suchergebnisse vergleichen und bewerten
  Recherchieren                                                                                                Deutsch

                                                                z.B. fragfinn.de, klexikon.de, helles-
                      Sichere Suchmaschinen verwenden                                                          alle Fächer
                                                                koepfchen.de, blinde-kuh.de, ...

                                                                z.B. pixabay.com,      Suchfunktion      im
                      Bildersuche – Urheberrecht beachten                                                      alle Fächer
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                                                                Microsoft Teams...
  Kommunizieren
                      Verantwortungsbewusste Kommunikation
                                                                                                               Deutsch
                      (Soziale Netzwerke, Handy)

                                                                                                               Informatik/
                      Kollaboratives Schreiben kennenlernen     padlet
                                                                                                               Deutsch

                      Digitales Abfragetool verwenden           Mentimeter

                                                                                               17
BookCreator
                                                                    iMovie
                                                                    PuppetPals
                    Medienprodukte planen und erstellen                                                alle Fächer
                                                                    Stop Motion
                                                                    Keynote
                                                                    PowerPoint
   Produzieren /
   Präsentieren     Gestaltungsgrundsätze anwenden:
                       - Schriftart
                                                                    BookCreator
                       - Schriftgröße
                                                                    keynote
                       - Farben                                                                        alle Fächer
                                                                    PowerPoint
                       - Anordnung
                                                                    Textverarbeitung
                       - Grafiken
                       - Hintergrund

                    Medienprodukte präsentieren                     appleTV – smartboard               alle Fächer

                                                                                                       Informatik/
                    Mindmap erstellen                               popplet
                                                                                                       alle Fächer

                    Chancen und Risiken technischer Entwicklungen                                      WiB
   Analysieren /
   Reflektieren                                                         -     Kostenfalle
                                                                        -     Spielsucht               Deutsch/
                    Gefahren des Mediengebrauchs
                                                                        -     Körperliche Gesundheit   Religion
                                                                        -     ...

                                                                                                       Deutsch/
                    Problematik – Medien als Statussymbol
                                                                                                       Religion

Bereich Methoden-
                                        Inhalt                              Ideenpool/Hilfsmittel      Fach/Lehrer   Zeitraum   Erl.
    kompetenz

                                                                    passende Rahmenbedingungen         Klassleiter
                    Einzelarbeit
                                                                    schaffen, gezielt üben             alle Fächer

                                                                    passende Rahmenbedingungen         Klassleiter
                    Partnerarbeit
                                                                    schaffen, gezielt üben             alle Fächer

                                                                                               18
ergebnisorientierte Gruppenarbeit   Klassleiter
       Gruppenarbeit
                                                     fördern und gezielt üben            alle Fächer

                                                     iPad, Book Creator, PuppetPals,     Klassleiter
       Vorträge und Präsentationen
                                                     keynote, PowerPoint                 alle Fächer

                                                     Planung, Durchführung →
       Experiment                                                                        NT
                                                     Dokumentation mit dem iPad

                                                                                         Klassleiter
       Blitzlicht                                    Methode trainieren
                                                                                         alle Fächer

                                                                                         Klassleiter
       Feedback geben                                Methode trainieren
                                                                                         alle Fächer

                                                                                         Klassleiter
       Stationenlernen anbahnen                      Methode einführen                   dann alle
                                                                                         Fächer

                                                                                         Klassleiter
                                                     Methode einführen und im
       Leittextmethode anbahnen                                                          dann alle
                                                     Unterricht 3.0 anwenden
                                                                                         Fächer

Von der Klassenlehrkraft durchgeführt und geprüft:

          Datum                                              Unterschrift

                                                                                19
7. Jahrgangsstufe                                                                       Schüler(in): __________________________

    Bereich                               Inhalt                          schuleigene Anwendungen          Fach/Lehrer     Zeitraum   Erl.

                                                                      Lernplattformen (z.B. Fronter,      Informatik/
                      Passwörter selbstständig verwalten und nutzen
                                                                      Bettermarks, Quizlet, ...)          fachspezifisch

    Bedienen /                                                        iPad – pages, Notability            Informatik/
                      Textverarbeitungsprogramme nutzen
    Anwenden                                                          Computer – Word                     Deutsch
 (Basiskompetenzen)
                                                                      iPad – BookCreator, keynote,        Informatik/
                      Präsentationsprogramme nutzen
                                                                      Power Point                         Deutsch

                      Anwenden: Lizenz-/Urheberrecht, Zitat,
                                                                                                          alle Fächer
                      Erstellung von Quellenangaben

                      Programmieren mit LOGO II, scratch                                                  Informatik

                      Benennen von Dateien und Speichern in
                                                                      Fronter, iTunes U, Onenote          alle Fächer
                      Ordnerstrukturen

  Informieren /                                                       z.B. google, Ecosia, fragfinn.de,
                      Unterschiedliche Suchmaschinen gezielt
  Recherchieren                                                       klexikon.de, helles-koepfchen.de,   alle Fächer
                      verwenden, Suchergebnisse vergleichen
                                                                      blinde-kuh.de, ...

                      Bildersuche – Lizenz-/Urheberrecht beachten     pixabay.com,                        alle Fächer

                                                                                                 20
Lernplattformen sicher nutzen                    Fronter, iTunes U, Onenote, ...       alle Fächer

                 Verantwortungsbewusste Kommunikation
Kommunizieren/                                                                                          Deutsch
                 (Social Media)
  Kooperieren
                 Verantwortungsvoller Umgang mit personen-
                                                                                                        Deutsch, WiK
                 bezogenen Daten

                 Kollaboratives Schreiben nutzen                  z.B. Padlet, Baiboard                 alle Fächer

                                                                  z.B. Mentimeter, Kahoot, Socrative,
                 Digitales Abfragetool verwenden                                                        alle Fächer
                                                                  Plickers, Fronter, Mebis

                                                                  BookCreator
                                                                  iMovie
                 Medienprodukte planen, erstellen und             PuppetPals
 Produzieren /   Gestaltungsgrundsätze anwenden,                  Stop Motion                           alle Fächer
 Präsentieren    Quellenangaben beachten                          Keynote
                                                                  PowerPoint
                                                                  Textverarbeitung

                 Medienprodukte präsentieren
                                                                  appleTV – smartboard                  alle Fächer
                 (Körpersprache und –haltung, Sprechverhalten)

                                                                                                        Informatik/
                 Mindmap erstellen                                Popplet, Baiboard, mindnote
                                                                                                        alle Fächer

                 Lesen, Beurteilen und Erstellen von Diagrammen                                         alle Fächer

                                                                                             21
-   Cybermobbing
                  Gefahren des Mediengebrauchs                     -   Manipulation                  Deutsch/
                                                                       (z.B. Influencer,             Religion/Ethik
                                                                       Algorithmen)
Analysieren /
Reflektieren
                                                                   -   Rechtliche Grundlagen der
                                                                       Social Media kennen lernen
                  Verantwortungsvoller Umgang mit personen-        -   Datenschutz in sozialen
                                                                                                     WiK, Deutsch
                  bezogenen Daten                                      Netzwerke
                                                                   -   Privatsphäre- Einstellungen
                                                                       kennen

                  Persönliche Informationen und Kommunikation im   -   z.B. Medienführerschein
                                                                                                     Inf, Deutsch
                  Internet                                             Bayern – Ich im Netz I)

         Von der Klassenlehrkraft durchgeführt und geprüft:

                    Datum                                              Unterschrift

                                                                                           22
Medienbildung an der Mittelschule Zirndorf

8. Jahrgangsstufe                                                                           Schüler(in): __________________________

     Bereich                                Inhalt                             schuleigene Anwendungen            Fach/Lehrer   Zeitraum   Erl.

     Bedienen /                                                            z.B. Word/Pages, Power-
                       Grundlegende EDV-Kenntnisse                                                               alle Fächer
     Anwenden                                                              Point/Keynote, Excel/Numbers
  (Basiskompetenzen)

                       Lernplattformen, Präsentations- und
                       Textverarbeitungsprogramme, Apps eigenständig                                             alle Fächer
                       nutzen

                       Anwenden:
                                                                                                                 alle Fächer
                       Urheberrecht, Zitat, Quellenangabe

                                                                           z.B. google, Ecosia, klexikon.de,
                       Sichere, zielgerichtete Informationsrecherche mit
                                                                           helles-koepfchen.de, blinde-kuh.de,   alle Fächer
                       Suchmaschinen und Prüfung bzgl. Ihrer Relevanz
   Informieren /                                                           ...
   Recherchieren
                       Bildersuche – Urheberrecht beachten                 pixabay.com                           alle Fächer

                       Mindmap zur Strukturierung von Infos                Popplet, Baiboard, mindnote           Deutsch

                       Berufswahlportale kennen und verwenden              planet-berufe.de, berufe.net          WiB, Deutsch

                                                                                                     23
Verantwortungsbewusste und reflektierte
                                                                                                        Deutsch
                 Internetnutzung

                 Nutzung von E-Mail-Programmen                                                          WiK, Deutsch,
Kommunizieren/
                 (förmliche/private E-Mails)                                                            Englisch
  Kooperieren

                 Online-Bewerbungen kennen lernen                                                       WiB, Deutsch

                 Kollaboratives Schreiben nutzen                  z.B. Padlet, Baiboard                 alle Fächer

                                                                  z.B. Mentimeter, Kahoot, Socrative,
                 Digitales Abfragetool verwenden                                                        alle Fächer
                                                                  Plickers, Fronter, Mebis

                                                                  BookCreator
                                                                  iMovie, iMovie-Trailer
 Produzieren /   Dokumente und Medienprodukte planen, erstellen   Keynote
 Präsentieren    und Gestaltungsgrundsätze anwenden,              PowerPoint                            alle Fächer
                 Quellenangaben beachten                          Textverarbeitung
                                                                  ExplainEverything
                                                                  AdobeSpark

                 Medienprodukte präsentieren
                                                                  Keynote, PowerPoint usw.              alle Fächer
                 animierte Präsentation

                                                                                             24
Deutsch/
                  Netiquette für soziale Medien
                                                                                         WiK
Analysieren /
Reflektieren      Download – was ist legal, was illegal?                                 Deutsch, GPG

                  Mögliche Auswirkungen privater Internetdaten auf
                                                                                         WiB, Deutsch
                  die Bewerbungssituation

                  Reflektieren von Darstellungsformen in
                  Medienprodukten

         Von der Klassenlehrkraft durchgeführt und geprüft:

                    Datum                                            Unterschrift

                                                                                    25
Medienbildung an der Mittelschule Zirndorf

9. Jahrgangsstufe                                                                          Schüler(in): __________________________

     Bereich                                Inhalt                             schuleigene Anwendungen        Fach/Lehrer   Zeitraum   Erl.

     Bedienen /                                                            z.B. Word/Pages, Power-
                       EDV-Kenntnisse (Textverarbeitung,
     Anwenden                                                              Point/Keynote, Excel/Numbers,    alle Fächer
                       Tabellenkalkulation, Bildbearbeitung, Apps)
  (Basiskompetenzen)                                                       iBooks,

                       Dokumente mit Inhaltsverzeichnis, Fuß- und          Textverarbeitungs- und           alle Fächer
                       Endnoten, Hyperlinks                                Präsentationsprogramme           WiK

                       Sichere, zielgerichtete Informationsrecherche mit
   Informieren /       Suchmaschinen und Prüfung bzgl. Ihrer Relevanz      div. Suchmaschinen               alle Fächer
   Recherchieren

                       adressatenbezogene Aufbereitung von Infos
                                                                           Popplet, Baiboard, mindnote      alle Fächer
                       (z.B. Mindmap)

                       Lizenz- und Urheberrecht beachten,
                                                                                                            alle Fächer
                       Quellenangaben

  Kommunizieren/       Schreiben von E-Mails, adressaten- und
                                                                                                            Deutsch, WiK,
    Kooperieren        situationsbezogen, erweiterte Funktionen (z.B.
                                                                                                            WiB
                       Dokumente hochladen und Lesebestätigung)

                       Digitale Zusammenarbeit bei Projekten (z.B.         Planungsprogramme (s. WiK)
                                                                                                            alle Fächer
                       kollaboratives Arbeiten)                            Padlet, Baiboard

                                                                                                    26
BookCreator
                                                                     iMovie, iMovie-Trailer
                  Dokumente und Medienprodukte planen, erstellen
                                                                     Keynote
                  und Gestaltungsgrundsätze anwenden,
                                                                     PowerPoint                      alle Fächer
Produzieren /     Quellenangaben, Urheberrechte beachten
                                                                     Textverarbeitung
Präsentieren      erweiterte Funktionen nutzen (z.B. Verlinkungen)
                                                                     ExplainEverything
                                                                     AdobeSpark

                  Medienprodukte präsentieren
                  animierte Präsentation                             Keynote, PowerPoint usw.        alle Fächer

                                                                     programmeigene
                  Bildbearbeitung                                    Bearbeitungsmöglichkeiten,      Kunst
                                                                     Bildbearbeitungsprogramm

                  Diskussion und Reflexion über digitale Spiele
                                                                                                     Deutsch
Analysieren /     (z.B. Medienführerschein Bayern)
Reflektieren

                  Chat-Bots und Social-Bots                                                          GPG

                  E-Commerce und elektronischer Zahlungsverkehr
                                                                                                     WiK, WiB
                  Bezahlfallen im Internet

         Von der Klassenlehrkraft durchgeführt und geprüft:

                    Datum                                                   Unterschrift

                                                                                                27
Medienbildung an der Mittelschule Zirndorf

10. Jahrgangsstufe                                                                              Schüler(in): __________________________

     Bereich                                Inhalt                             schuleigene Anwendungen           Fach/Lehrer    Zeitraum   Erl.

     Bedienen /                                                            z.B. Word/Pages, Power-
                       EDV-Kenntnisse (Textverarbeitung,
     Anwenden                                                              Point/Keynote, Excel/Numbers,        alle Fächer
                       Tabellenkalkulation, Bildbearbeitung, Apps)
  (Basiskompetenzen)                                                       iBooks,

                       Dokumente mit Inhaltsverzeichnis, Fuß- und
                                                                           Textverarbeitungs- und               alle Fächer
                       Endnoten, Hyperlinks, Kommentarfunktion,
                                                                           Präsentationsprogramme               WiK
                       Formatvorlagen

   Informieren /       Sichere, zielgerichtete Informationsrecherche mit
   Recherchieren       Suchmaschinen und Prüfung bzgl. Ihrer Relevanz,
                                                                           div. Suchmaschinen                   alle Fächer
                       Lizenz- und Urheberrecht beachten,
                       Quellenangaben

                       adressatenbezogene Aufbereitung von Infos
                                                                           Popplet, Baiboard, mindnote          alle Fächer
                       (z.B. Mindmap)

  Kommunizieren/       Schreiben von E-Mails, adressaten- und
                                                                                                                Deutsch, WiK,
    Kooperieren        situationsbezogen, erweiterte Funktionen (z.B.
                                                                                                                WiB
                       Dokumente hochladen und Lesebestätigung)

                       Digitale Zusammenarbeit bei Projekten (z.B.         Planungsprogramme (s. WiK)
                                                                                                                alle Fächer
                       kollaboratives Arbeiten)                            Padlet, Baiboard

                                                                                                     28
BookCreator
                                                                     iMovie, iMovie-Trailer
                  Dokumente und Medienprodukte planen, erstellen
                                                                     Keynote
                  und Gestaltungsgrundsätze anwenden,
                                                                     PowerPoint                            alle Fächer
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                  Videoclip erstellen                                                                      Kunst
                                                                     Sparks ...

Analysieren /
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                  Chancen und Risiken der digitalen Technik,
                                                                                                           NT
                  z.B. das intelligente Haus

         Von der Klassenlehrkraft durchgeführt und geprüft:

                    Datum                                                   Unterschrift

                                                                                                29
Anlage 1                       Anhang

Beschreibung des Unterrichtskonzepts 3.0

                              Der Entdecker-, Forscher- und Erobererwille war groß, wir Lehrkräfte
                              und unsere Schüler hielten 2013 die ersten hauseigenen iPads in den
                              Händen. Wöchentlich, fast täglich, tauchten neue Apps auf, welche
                              nur darauf warteten unseren Unterricht zu bereichern. Das ist noch
                              heute so, verfolgt man die Angebote im App Store, die Berichte auf
iPad@School, teachthought oder edsurge.

Die ersten Erfahrungen durch das digitale Unterrichten mit iPads, die Nutzung verschiedenster Apps
und Werkzeuge waren ansprechend bis vielversprechend. Bald wurde uns aber klar, dass wir uns auf
einige gewinnbringende Werkzeuge konzentrieren und vielmehr zu einem schlüssigen
Unterrichtskonzept gelangen müssen, um digitales Lernen zu verstetigen und langfristig als Methode
zu etablieren. Didaktik und Pädagogik sollten uns helfen, um den derzeit vielfach strapazierten Begriff
des „Mehrwerts digitaler Bildung“ zu sichern.

Verbunden mit dem Glauben, dass Selbstorganisation und Eigenverantwortlichkeit Fähigkeiten sind,
die Menschen im 21. Jahrhundert benötigen, da sie für Gesellschaft und Wirtschaft im 21. Jahrhundert
fit machen, entwickelten wir unseren unterricht3.0.

ImJahr 2014 war es dann soweit, die 7. Jahrgangsstufe durchlief den ersten zweiwöchigen
Unterrichtsversuch, nachdem die Vorbereitungen ca. ein halbes Jahr dauerten. Seitdem verändert und
entwickelt sich der unterricht3.0 stetig und wir werden nicht behaupten, dass wir am Ende der
Entwicklung angelangt sind.

Im Folgenden werden nun Grundsätze und Erkenntnisse aus den vergangenen Jahren beschrieben.

Allgemeine Hinweise
 -   Der unterricht3.0 verläuft in Wochenprojekten, ist also noch kein durchgängiges
     Unterrichtsprinzip. Bis zum Schuljahr 2018/19 wurde das Konzept in allen Klassen der
     Jahrgangsstufen 5 bis 9 etabliert. Die Vorbereitung des unterrichts3.0 ist sehr zeitaufwändig,
     noch immer werden Kollegen neu eingearbeitet, so erfolgte und erfolgt sukzessive ein Aufbau
     eines Materialpools, sodass in den kommenden Jahren, auch mit zunehmender Gewöhnung der
     Schüler an diese Arbeitsweise, die Phasen zeitlich ausgedehnt werden können.
 -   Im unterricht3.0 arbeitet und lernt die ganze Jahrgangsstufe miteinander. Die einzelnen Klassen
     werden aufgelöst, dies betrifft ebenso die Klassen aus dem M-Zweig (Schüler, die als schulischen
     Abschluss die Mittlere Reife anpeilen) und die Ganztagesklassen. In der Erweiterung des Projekts
     ist auch ein jahrgangsstufenübergreifendes Arbeiten angedacht, möglich und wünschenswert.
 -   Schüler und Lehrkräfte verstehen sich als Team. Schüler lernen von und mit Schülern, alle
     Lehrkräfte sind für alle Schüler da, Lehrkräfte bereiten niveaugestuftes Material für ein bis zwei
     Unterrichtsfächer vor und beraten und unterstützen sich im Vorfeld und bei der Durchführung
     gegenseitig.
 -   Wir bemühen uns, den unterricht3.0 fächerübergreifend zu gestalten. In der Regel finden wir
     ein Thema (Europa, Urheberrecht/Datenschutz, Verbrauchererziehung, ...) und überlegen,
     welchen Beitrag die einzelnen Fächer (Deutsch, Mathematik, Englisch, PCB(NT), GSE(GPG), ...)
     liefern können.
 -   Wir legen Kompetenzen (fachliche, methodische, personale) fest, die Schüler bei der
     Durchführung trainieren oder erwerben sollen.
                                                                                             30
Die 4 Säulen des unterricht3.0
   1.   Instruktionsstunden im Instruktionsraum
   2.   Eigenverantwortliches Lernen im Lernbüro – die Freie Lernzeit
   3.   Lerngespräche führen
   4.   Eine Lernplattform für Bereitstellung von Material und Austausch nutzen

Bevor die Säulen einzeln näher erläutert werden, zum besseren Verständnis zunächst ein Einblick in
einen Wochenplan des unterricht3.0.

Die Säulen 1 und 2 sind im Stundenplanangebot verankert.

1. Säule: Instruktionsstunden im Instruktionsraum

                            Instruktio
                            n Deutsch                                                          Leistungs-
                                                                                               feststellun
                                                                                                    g
                                          Freie
                                         Lernzeit             Instruktion
                                                              Mathematik

 Im Instruktionsraum erhalten die Schüler Instruktionen bzw. Input. Sie lernen dabei Neues und bekommen
 ihre Aufgaben für die Freie Lernzeit. Die Vermittlung von Neuem erfolgt beispielsweise über ein Erklär-
 /Lehrvideo oder über eine digitale Präsentation. Dazu können weitere Erklärungen gegeben werden oder
 kurze Fragen zum Verständnis gestellt werden. Alle Materialien der Instruktion sind jederzeit für den
 Schüler auf der Lernplattform Fronter verfügbar.

 Grundsätzlich hat in Instruktionen der Lehrer das Wort, die Schüler können mitschreiben und hören
 konzentriert zu. Die Lehrkraft muss Instruktionen sehr überlegt und schülergerecht vorbereiten, dennoch
                                                bietet sich für Nachfragen am Ende der Instruktion die
                                                Möglichkeit. Die Situation ähnelt einer (guten) universitären
                                                Vorlesung, dementsprechend sind im Raum Stühle gestellt.

                                                    Je eine Lehrkraft ist für ein Fach zuständig. Jede
                                                    Instruktionsstunde wird pro Woche mindestens zweimal
                                                    in möglichst identischer Form angeboten. Der Schüler
                                                    überlegt, am Beispiel des Stundenplans oben, ob er die
                                                    Instruktion Deutsch am Montag in der ersten oder am
                                                    Mittwoch in der dritten Stunde besucht. Entscheidet er
                                                    sich für die Instruktion Deutsch am Mittwoch, sollte er
                                                    andere Instruktionen am Montag besuchen, damit er in

                                                                                              31
den Freien Lernzeiten die Aufträge aus diesen Fächern erledigen kann, die Arbeitsaufträge für Deutsch
kann er erst ab Mittwoch beginnen.

Jeder Schüler erstellt jeden Morgen seinen persönlichen Tagesplan, dies schafft Klarheit und sorgt für
überlegtes Belegen von Instruktionen und Freien Lernzeiten. Für kooperative bzw. kollaborative
Aufgabenstellungen sind Absprachen mit Mitschülern nötig.

2. Säule: Eigenverantwortliches Lernen im Lernbüro – die Freie Lernzeit
Die Freien Lernzeiten finden entweder am persönlichen Arbeitsplatz eines Schülers oder bei Partner-
oder Gruppenarbeit an Arbeitsplätzen auf den Fluren oder im Gruppenraum statt.

Jeder Schüler hat einen Arbeitsplatz, den er sich selbst „einrichten“ und organisieren kann. Dies kann
gern eine Art „Wohlfühlort“ werden.

Es sei nicht verschwiegen, dass wir im Bereich räumliche Strukturen noch unser größtes
Entwicklungspotenzial sehen. Wünschenswert wäre das permanente Vorhandensein von Lernbüros
(auch zum praktischen Arbeiten, z. B. in Form von Maker Spaces), da die Umgestaltung der Räume
einen hohen zeitlichen Aufwand fordert. Aus schulorganisatorischer Sicht, da alle Klassenräume des
Schulhauses für Klassen vorgesehen sind, ist dies derzeit aber nicht möglich. Ebenso arbeiten wir an
der Ausstattung der persönlichen Schülerarbeitsplätze. Dafür wurde der Kontakt zu einem
professionellen Ausrüster hergestellt. Vorbild für eine mögliche Ausstattung ist auch hier die Schule
in Bürglen. Dies scheint realistisch, wenngleich unsere Vision in Richtung neue Stadtschulen geht.

                                                                                           32
https://tourmake.it/neuestadtschulen

Die Schüler arbeiten in den Freien                   Lernzeiten nach einem Wochenplan,
zunehmend gehen viele Lehrkräfte dazu                über mit Leittexten zu arbeiten.

Aufgaben werden nach Pflicht- und Zusatzaufgaben eingeteilt, damit auch dem Anspruch der Schüler
aus dem M-Zweig Rechnung getragen werden kann. Aber auch Schüler aus Regelklassen, die Stärken in
einzelnen Fächern haben, können durch das niveaugestufte Angebot ihre Fähigkeiten beweisen. So
kommen wir unserem Anspruch des Forderns und Förderns nach. Desweiteren sollen Arbeitsaufträge
Unterstützung durch die Angabe des Schwierigkeitsgrades und einer ungefähren Bearbeitungsdauer
bieten.

                                                                                       33
In den Freien Lernzeiten entscheidet der Schüler, wann er welche Aufgabe in welchem Umfang erledigt
bzw. abgibt oder ob er ein Beratungsgespräch mit einem Mitschüler oder einer Lehrkraft benötigt.
Wie bereits erwähnt, arbeiten die Lernenden individualisiert in Einzelarbeit, mit einem Partner oder in
einer Gruppe an ihren Aufgaben.

Für die Freien Lernzeiten haben sich folgende Regeln etabliert:

- Im Lernbüro herrscht Arbeitsruhe, es darf nur geflüstert werden.
- Für die gemeinsame Aufgabenerledigung mit einem Partner oder einer Gruppe steht ein dafür
    ausgewiesenes Klassenzimmer zur Verfügung.
- Alle Instruktionsmaterialien, die auch für die Freien Lernzeiten nutzbar sind, sind auf der Lernplattform
    Fronter verfügbar.
- Der Zugang zur Lernplattform ist für jeden Schüler jederzeit möglich.
- Um Störungen der Mitschüler zu vermeiden und um selbst nicht gestört zu werden, dürfen Schüler
    Kopfhörer benutzen.
- Jeder Schüler hat einen eigenen, gekennzeichneten Arbeitsplatz, an dem er auch Materialien liegen
    lassen kann.

Das haben wir beim Stellen von Lern- und Übungsaufgaben gelernt:

Wir sorgen durch abwechslungsreiche und anspruchsvolle Aufgabenstellungen dafür, dass ...

-   Schüler Wissen in Zusammenhängen anwenden,
-   im Sinn des projektorientierten Lernens fachübergreifend Kompetenzen in die Lösung von
    Aufgabenstellungen einbezogen werden,
-   einseitige Alleinarbeit vermieden wird,
-   Schüler miteinander kooperieren müssen, um zu einem Gesamtergebnis zu kommen,
-   Ergebnisse nicht nur abgehakt werden, sondern kreative Aufgabenstellungen erfolgen, zu welchen
    Schüler „wertvolles“ Feedback erhalten, z. B.: Schüler erarbeiten Präsentationen für ein Forum, in
    dem Lösungswege vorgestellt und reflektiert werden, damit das Lernen auf eine Meta-Ebene
    gehoben wird (z. B. in einer Mathematikkonferenz).

3. Säule: Lerngespräche führen
Sofern Lehrkräfte keine Instruktion halten, sind sie gemeinsam mit den Schüler in den Lernbüros aktiv. In
einem Lernbüro mit 30 bis 40 Schülern sind zwei bis drei Lehrkräfte anwesend. Oft wird der unterricht3.0
durch die Förderlehrkraft unterstützt und durch die Kooperation mit dem Lehrstuhl für Pädagogische
Psychologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg begleiten zweitweise
Lehramtsstudenten unsere Arbeit.
Pro Woche hält eine Lehrkraft im unterricht3.0 also zweimal frontalen Unterricht in den
Instruktionsstunden. Die gewonnene Zeit nutzen wir, um Schüler einzeln oder in kleinen Schülergruppen
zu beraten. Wir unterstützen bei Problemen, diskutieren mit den Schülern gemeinsam ihre Ergebnisse
und kontrollieren den Arbeits- und Lernfortschritt. Jeder Schüler besitzt zu seinem digitalen Portfolio
ebenso einen analogen Ordner, in dem jederzeit seine Tagesplanungen, seine belegten
Unterrichtsstunden, sein Lerntagebuch und seine analogen Arbeitsergebnisse einsehbar sind.
Wie im regulären Unterricht, so hat sich auch im unterricht3.0 gezeigt, dass die Schüler eine
unterschiedliche Intensität der Begleitung und „Kontrolle“ benötigen. Evaluationen durch Studenten
haben dennoch ergeben, dass die tatsächliche Schüleraktivität in 45-Minuten-Einheiten im unterricht3.0
knapp über 20 Minuten beträgt, während sie im „herkömmlichen“ Unterricht unter 10 Minuten liegt.
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