Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft

 
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BÜRGERSCHAFT
DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG                                                         Drucksache    18/5144
18. Wahlperiode                                                                                                    17. 10. 06

                             Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft

                                                Haushaltplan 2006
                                       sowie Haushaltsplan-Entwurf 2007/2008
                                                        Einzelplan 3.1
                                                 Kapitel 3380 Sportstätten
                             Titel 893.06 „Investitionszuschuss an den FC St. Pauli
                        für den Umbau und die Modernisierung des Millerntorstadions“
             hier: 1. Nachbewilligung einer Verpflichtungsermächtigung im Haushalt 2006 und
                   2. Ergänzung zum Haushaltsplan-Entwurf 2007/2008

                              A.                                   torstadions ein Projekt von gesamtstädtischem und sport-
                            Anlass                                 politischem Interesse.
                                                                   Das Millerntorstadion entspricht seit langem nicht mehr
1.   Ausgangslage/Problemstellung                                  den Anforderungen des Deutschen Fußball-Bundes
     Das Millerntorstadion ist nach der AOL-Arena das zweit-       (DFB) und der Deutschen Fußball-Liga (DFL) an eine
     größte Stadion in Hamburg. Es entstand in den Jahren          Spielstätte der 1. und 2. Bundesliga. Selbst die künftigen
     1961 bis 1963. Das Stadion, das sich zuvor an der Ecke        Anforderungen für Spiele der Regionalliga erfüllt das Sta-
     Glacischaussee/Budapester Straße befand, musste der           dion in seinem gegenwärtigen Zustand nicht. Die Defizite
     Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) weichen. Seit      bestehen insbesondere im Sicherheitsstandard, in den
     der Einweihung wurde das Stadion mehrmals baulich             Raumangeboten für Sportler und Medien und in der tech-
     verändert; grundsätzliche Modernisierungs-oder Instand-       nischen Ausstattung. Für den FC St. Pauli besteht damit
     setzungsmaßnahmen wurden aber nicht durchgeführt. Im          die konkrete Gefahr, dass der Verein im Falle eines Auf-
     Jahre 1961 zunächst für 32.000 Zuschauer konzipiert, fasst    stieges in die 2. Bundesliga keine Spiellizenz erhalten
     das Stadion heute noch knapp 20.000 Zuschauer.                würde. Dieses wird mit der Einführung einer eingleisigen
                                                                   Regionalliga aller Voraussicht nach auch für die dritthöch-
     Wie in vergleichbaren Metropolen auch würde ein zweites       ste Spielklasse gelten. Vertreter des DFB haben anlässlich
     bundesligataugliches Stadion eine wertvolle Ergänzung         eines Planungsgespräches Anfang dieses Jahres deutlich
     der Infrastruktur in Hamburg darstellen und wäre ein          gemacht, dass der Verein vor allem unter Sicherheitsaspek-
     bedeutender Baustein für das Image der Sportstadt Ham-        ten nicht mehr mit weiteren Ausnahmegenehmigungen
     burg. Das Stadion würde zudem im Sportstättenkonzept          rechnen kann.
     einer möglichen Bewerbung um die Ausrichtung Olympi-
     scher Sommerspiele eine wichtige Rolle spielen (z. B. als     Der FC St. Pauli befasst sich aus vorgenannten Gründen
     Austragungsort für das olympische Hockeyturnier). Des-        seit mehr als zehn Jahren mit einem Stadionneubau. Eine
     halb sind der Umbau und die Modernisierung des Millern-       Umsetzung scheiterte insbesondere daran, dass keine

                                                                                                                            1
Drucksache 18/5144                          Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg – 18. Wahlperiode

     überzeugenden Finanzierungskonzepte vorgelegt werden                 Fan-Kneipe und die Business-Seats werden zu Standard-
     konnten.                                                             Sitzplätzen umgestaltet.
                                                                          In den Neubau der Westtribüne wird die Sicherheits-
2.   Planungskonzept
                                                                          zentrale für Polizei, Feuerwehr, Rettungs- und Sanitäts-
     Der Um-/Neubau soll nach dem Planungskonzept des FC                  dienste, Ordnungsdienste und Stadionsprecher als Be-
     St. Pauli schrittweise in vier Bauabschnitten bis 2014 erfol-        standteil der Gesamtbaumaßnahme integriert werden.
     gen und ein Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 32 Mio.
                                                                          Die Kosten für den vierten Bauabschnitt belaufen sich auf
     Euro erreichen (vgl. Anlagen 1 und 2).
                                                                          ca. 12,7 Mio. Euro.
                  Erster Bauabschnitt: Südtribüne
                                                                          Die Zuschauerkapazität des Stadions erhöht sich damit bis
                  Fertigstellung bis Sommer 2007
                                                                          zur Spielzeit 2014/2015 von gegenwärtig 19.345 Plätzen auf
     Der Neubau der Südtribüne soll alle Einrichtungen ent-               rund 27.000 Plätze. Die Kosten für den Umbau belaufen
     halten, die derzeit nicht bzw. nur unzureichend oder als             sich insgesamt auf rund 32 Mio. Euro.
     Provisorium vorhanden sind. Dazu gehören zeitgemäße                  Die Baugenehmigung für das derzeitige Millerntorstadion
     Räumlichkeiten für Sportler und Medien, der Business-                legte 28.500 Zuschauer zu Grunde. Gemäß § 48 Hamburgi-
     Club mit elf Logen und 200 Plätzen, die Vereinsgeschäfts-            sche Bauordnung sind bei Änderung der Anlage nur Stell-
     stelle sowie der Fan- und Kartenshop. Zudem müssen                   plätze für den Mehrbedarf herzustellen. Es entsteht somit
     wesentliche Anforderungen des DFB und der DFL erfüllt                kein Mehrbedarf an notwendigen Stellplätzen, der im Bau-
     werden wie die Installation einer Rasenheizung sowie eine            genehmigungsverfahren zu fordern wäre. Der FC St. Pauli
     Notstromversorgung. Mit der geplanten Fertigstellung bis             wird allerdings aus konzeptionellen Gründen die Schaf-
     zum Beginn der Saison 2007/2008 wären damit auch die                 fung zusätzlicher Stellplätze prüfen.
     Voraussetzungen für die Erteilung einer Spielberechtigung
     in der 2. Bundesliga erfüllt.                                        Bei der Konkretisierung der Planungen, z. B. hinsichtlich
                                                                          der Zuwegungen zum Stadion, sowie während der Bau-
     Die Gesamtkosten für diesen ersten Bauabschnitt belaufen             phasen wird von Seiten der Stadt und des Bauherren dafür
     sich auf ca. 12 Mio. Euro.                                           Sorge getragen, dass es zu keinen Beeinträchtigungen im
     Mit dem Neubau der Südtribüne sollen 3.000 Stehplätze                Ablauf von Veranstaltungen auf dem Heiligengeistfeld
     und 2.612 Sitzplätze, darunter 968 Business-Seats geschaf-           kommt, insbesondere der Dom-Veranstaltungen.
     fen werden. Die Kapazität der Tribüne erhöht sich von
     gegenwärtig 3.500 auf 5.612 Plätze. Damit wird die Grund-       3.   Finanzierungskonzept
     lage für Mehreinnahmen geschaffen, mit denen die weite-
                                                                          Der Bau der Südtribüne als erster Bauabschnitt hat im
     ren Ausbauschritte finanziert werden sollen.
                                                                          Hinblick auf die Finanzierung der Umbau-und Moder-
                Zweiter Bauabschnitt: Nordtribüne                         nisierungsmaßnahmen des gesamten Stadions entschei-
                 Fertigstellung bis Sommer 2009                           dende Bedeutung. Die Infrastruktur der neuen Tribüne
                                                                          mit Logen und Business-Seats lässt erhebliche Mehrein-
     Die vorhandene Nordtribüne mit einem Fassungsvermö-                  nahmen erwarten, die nach Berücksichtigung des Kapital-
     gen für 4.200 Zuschauer auf Stehplätzen wird durch einen             dienstes für Fremdmittel zur Finanzierung des nächsten
     Tribünen-Neubau mit 3.375 Sitzplätzen und 1.940 Steh-                Bauabschnittes verwendet werden. Die weiteren Bauab-
     plätzen ersetzt.                                                     schnitte sollen analog durch Mehreinnahmen, die zusätz-
     Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf            lich aus den schrittweise gesteigerten Zuschauerkapazi-
     ca. 3 Mio. Euro.                                                     täten gewonnen werden, finanziert werden.

                  Dritter Bauabschnitt: Osttribüne                        Eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die
                  Fertigstellung bis Sommer 2011                          bereits diverse Stadionprojekte insbesondere in Nord-
                                                                          rhein-Westfalen betreut und die Bewilligung von Landes-
     Die vorhandene Osttribüne mit einem Fassungsvermögen                 bürgschaften begleitet hat, hat das vom FC St. Pauli vorge-
     für 6.300 Zuschauer auf Stehplätzen und 2.045 Zuschauer              legte Finanzierungskonzept, und hier insbesondere die
     auf Sitzplätzen wird durch einen Tribünen-Neubau mit                 Kalkulation der Einnahmeüberschusserwartungen nach
     10.000 Stehplätzen und 1.175 Sitzplätzen ersetzt.                    Realisierung der einzelnen Bauabschnitte, auf seine Plau-
                                                                          sibilität hin überprüft.
     In den Neubau der Osttribüne werden die erforderlichen
     Räumlichkeiten für die Polizei (Stadionwache mit Fest-               Grundsätzlich bezeichnen die Wirtschaftsprüfer das vor-
     nahme- und Verwahrräumen) sowie für die Rettungs-und                 gelegte Konzept als konservativ ausgerichtet und trag-
     Sicherheitsdienste gemäß Richtlinien des DFB integriert              fähig. Die Einnahmeerwartungen orientieren sich an
     werden. Dies ist Bestandteil der Gesamtbaumaßnahme.                  einem nachvollziehbaren Regionalliganiveau – ausgenom-
                                                                          men die darüber liegenden Erlöse aus Gastronomie –,
     Die Kosten für den dritten Bauabschnitt belaufen sich auf            wenngleich insbesondere die Vermarktbarkeit des zusätz-
     ca. 4,6 Mio. Euro.                                                   lichen Angebots an Business-Seats und Logen durch ent-
                 Vierter Bauabschnitt: Westtribüne                        sprechende Vorverkäufe zu belegen wäre. Die mit einem
                    Fertigstellung bis April 2014                         Aufstieg in die 2. Bundesliga sowie der Einführung einer
                                                                          eingleisigen 3. Bundesliga verbundenen Chancen sind
     Die vorhandene Westribüne mit einem Fassungsvermögen                 ebenso wenig in die Planung der Mehreinnahmen einbezo-
     für 3.300 Zuschauer auf Sitzplätzen wird durch einen                 gen worden wie weitere vorstellbare, aber nicht ausverhan-
     Tribünen-Neubau mit 5000 Sitzplätzen ersetzt. In diesem              delte Einnahmemöglichkeiten, z. B. die Vergabe des
     Bauabschnitt werden auch die Business-Seats und die 200              Namensrechtes am Stadion. Daher gibt es noch aussichts-
     Plätze in Logen von der Südtribüne in die Westtribüne                reiche Potenziale, um die wirtschaftliche Situation des FC
     verlegt. Der Business-Club auf der Südtribüne wird zur               St. Pauli zusätzlich zu stärken.

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Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg – 18. Wahlperiode                                                        Drucksache 18/5144

     Die Finanzierung des 1. Bauabschnitts ist durch Eigenka-                          dar. Die Auszahlung wird erst nach Einbringung des vor-
     pital des Vereins, das durch die Einlage eines Kommandi-                          handenen Eigenkapitals sowie gemäß Baufortschritt erfol-
     tisten und Zusagen von Geschäftspartnern sichergestellt                           gen.
     ist, sowie die Anschubfinanzierung der Stadt nahezu
                                                                                       Der Senat hält eine Mitfinanzierung des insgesamt 32 Mio.
     gedeckt, so dass nur eine geringe Aufnahme von Fremd-
                                                                                       Euro teuren Umbaus des Millerntorstadions in Höhe von
     kapital erforderlich ist. Lediglich für den vierten Bauab-
                                                                                       5,5 Mio. Euro für angemessen und vertretbar; dies gilt
     schnitt ist erneut ein Fremdfinanzierungsanteil vorgese-
                                                                                       auch im Verhältnis zur Förderung des Hamburger Sport-
     hen, für den allerdings kurzfristige Tilgungsmöglichkei-
                                                                                       vereins mit rd. 20 Mio. Euro für den Bau der AOL-Arena.
     ten gesehen werden.
                                                                                       Die unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat zur
     Die Finanzierung des ersten Bauabschnitts mit Kosten in
                                                                                       Absicherung des Einsatzes öffentlicher Mittel eine Viel-
     Höhe von 12 Mio. Euro stellt sich wie folgt dar:
                                                                                       zahl von Empfehlungen gegeben, die Berücksichtigung
     – Eigenkapital . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4,5 Mio. Euro        finden werden. So wurde etwa vorgeschlagen, sich vor Aus-
       • 2,5 Mio. Euro Bareinzahlung des                                               zahlung der Anschubfinanzierung durch die Stadt ver-
         Bauunternehmens als Kommanditist                                              schiedenste Nachweise durch den FC St. Pauli vorlegen zu
                                                                                       lassen. Hierzu gehören z. B. der Zwischenabschluss des
       • 1 Mio. Euro Bareinzahlung für                                                 Vereins vom 30. Juni 2006, der belastbare Nachweis der
         Gastronomievertrag                                                            Vermarktungserfolge für Business-Seats und Logen, ver-
       • 1 Mio. Euro durch eine Brauerei                                               bindliche Nachweise über die Leistung der Eigenkapital-
         für einen 10 Jahresvertrag (hinzu                                             beiträge und deren banküblicher Absicherung incl. des
         kommen weitere 610 Tsd. Euro p. a.                                            10-Jahres-Vertrages mit der Brauerei, die Zusage eines
         in den folgenden 9 Jahren,                                                    Kreditinstituts, den zur Mitfinanzierung des ersten Bau-
         insges. 6,49 Mio.Euro)                                                        abschnitts erforderlichen Fremdkapitalbeitrag in Höhe
     – Fremdkapital . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2,0 Mio. Euro          von 2 Mio. Euro zu marktüblichen Konditionen zur Verfü-
                                                                                       gung zu stellen, sowie die Überprüfung der Baukosten
     – Freie und Hansestadt Hamburg . . . . . . . 5,5 Mio. Euro                        durch Marktabfrage. Des Weiteren sollten die aus den ein-
                                                                 12,0 Mio. Euro        zelnen Bauabschnitten generierten Mehreinnahmen auf
                                                                                       ein Treuhandkonto fließen, um somit die Finanzierung des
     Die stufenweise Umsetzung hat den Vorteil, dass die finan-
                                                                                       jeweils nächsten Bauabschnitts sicherzustellen.
     zielle Leistungsfähigkeit des Vereins nicht überfordert
     und die Aufnahme von Fremdkapital auf das absolut not-
                                                                                  5.   Kosten/Kostendeckung
     wendige Maß reduziert wird. Der jeweils nächste Bauab-
     schnitt soll erst in Angriff genommen werden, wenn aus                            Der Vertragsabschluss im Jahr 2006 würde eine Vergabe
     der Vermarktung der bereits realisierten Bauabschnitte                            noch in diesem Jahr ermöglichen. Dies ist zwingend erfor-
     ausreichend Mehreinnahmen erzielt wurden, so dass ent-                            derlich, um die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im
     sprechende Eigenmittel zur Mitfinanzierung des nächsten                           Sommer 2007 erreichen zu können, und erfordert die
     Bauabschnitts zur Verfügung stehen.                                               Nachbewilligung einer entsprechenden Verpflichtungser-
                                                                                       mächtigung 2006 durch die Bürgerschaft. Da die Auszah-
     Der in Abschnitt 2 „Planungskonzept“ beschriebene, sehr
                                                                                       lung der Mittel in Höhe von 5,5 Mio. Euro erst nach Ein-
     lange Umsetzungszeitraum für das Projekt führt nach Auf-
                                                                                       bringung vorhandenen Eigenkapitals und nach Baufort-
     fassung der Wirtschaftsprüfer zwar zu Risiken in Bezug auf
                                                                                       schritt in zwei Raten, verteilt auf die Jahre 2007 und 2008,
     die Entwicklung der Baukosten sowie die Akzeptanz der
                                                                                       erfolgen soll, ist eine weitere Verpflichtungsermächtigung
     Stadionbesucher im Hinblick auf mögliche Beeinträchti-
                                                                                       in 2007 zu Lasten 2008 notwendig.
     gungen, die sich ggf. aus den bei laufendem Spielbetrieb
     vorzunehmenden Bauarbeiten ergeben. Auf der anderen                               Der zur Anschubfinanzierung benötigte Kassenmittelbe-
     Seite wird die hinreichende Nutzbarkeit des Stadions nach                         darf wird aus Vermögensveräußerungen gegenfinanziert
     Umsetzung jeweils der einzelnen Baustufen sichergestellt                          (vgl. Zahlenprotokoll Anlage 3).
     werden und das Stadion bereits nach Umsetzung des
                                                                                       Inwieweit der Umfang der öffentlichen finanziellen Leis-
     ersten Bauabschnitts den Anforderungen der 2. Bundes-
                                                                                       tung durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale
     liga genügen.
                                                                                       Entwicklung (EFRE) verringert werden kann, hat der
                                                                                       Senat noch nicht abschließend prüfen können. Zu beden-
4.   Anschubfinanzierung durch die Freie und Hansestadt
                                                                                       ken ist dabei, dass die Förderperiode Ende 2006 ausläuft
     Hamburg
                                                                                       und die EU-Fördersumme derzeit nahezu vollständig
     Wie in Abschnitt 3 „Finanzierungskonzept“ bereits be-                             gebunden ist. Sich abzeichnende Rückläufe sind abzuwar-
     schrieben, kommt dem ersten Bauabschnitt eine Schlüssel-                          ten; diese würden ggf. die Höhe der Anschubfinanzierung
     funktion zu. Der erste Bauabschnitt und seine Finanzie-                           entsprechend mindern.
     rung stellen die Grundlage für die Realisierung des
                                                                                       Alle nicht unmittelbar mit dem Um-/Neubau des Millern-
     Gesamtprojektes dar.
                                                                                       torstadions verbundenen Maßnahmen (vgl. Abschnitt 6.1)
     Die Stadt wird das Mitbenutzungsrecht am Stadion erwer-                           sind aus den laufenden Haushaltsmitteln der jeweils
     ben und eine multifunktionale Nutzung des Stadions ver-                           zuständigen Behörden zu finanzieren. So fallen beispiels-
     traglich sicherstellen. Im Hinblick auf die seitens der Stadt                     weise Kosten für die notwendige Umgestaltung des Sport-
     vorgesehenen Maßnahmen werden in EU-rechtlicher Hin-                              platzes Feldstraße in Höhe von rd. 500 Tsd. Euro zu Lasten
     sicht die mit der EU-Kommssion insoweit erforderlichen                            des Haushaltes der Behörde für Bildung und Sport/Sport-
     Abstimmungen vorgenommen. Die Mittel sollen dem FC                                amt an. Die Kosten für die notwendige Erschließung über
     St. Pauli noch im Jahre 2006 bewilligt werden und in voller                       den Recyclinghof Feldstraße lassen sich derzeit nicht
     Höhe in den ersten Bauabschnitt einfließen. Sie stellen                           abschätzen, da ohnehin laufende Gespräche über eine Ver-
     damit die erforderliche Anschubfinanzierung für den                               legung des Recyclinghofes noch nicht abgeschlossen sind.
     Umbau und die Modernisierung des gesamten Stadions                                Ob und inwieweit Anpassungen im öffentlichen Verkehrs-

                                                                                                                                                 3
Drucksache 18/5144                        Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg – 18. Wahlperiode

     raum notwendig werden, lässt sich erst im Rahmen des             Übergabe von öffentlichen Sportplätzen an Vereine an den
     Baugenehmigungsverfahrens klären.                                FC St. Pauli übergeben. Die Nutzung des Sportplatzes
                                                                      durch die Amateurmannschaften des FC St. Pauli sowie
6.   Sonstige Kosten                                                  von Hansa 10/11 wird sichergestellt werden.
                                                                      Die mit dem FC St. Pauli abgestimmten Eckpunkte des
6.1 Grundstücksangelegenheiten
                                                                      Nutzungsvertrages sind beigefügt (vgl. Anlage 4).
     Das Grundstück befindet sich im Eigentum der Freien
     und Hansestadt Hamburg. Es ist dem FC St. Pauli mit Ver-     6.2 Genehmigungsgebühren
     trag vom 4. Februar 1965 entgeltfrei und unbefristet über-
     lassen worden.                                                   Dem FC St. Pauli sollen die Baugenehmigungsgebühren
                                                                      (einschließlich der Auslagen der Verwaltung und der Ge-
     Es ist vorgesehen, mit der Millerntorstadion Betriebs-           bühren für Änderungs-und Ergänzungsbescheide zum Ge-
     GmbH & Co KG einen Nutzungsvertrag mit einer festen              nehmigungsbescheid) in Höhe von grob geschätzt 250 bis
     Laufzeit von 30 Jahren zu schließen. Ähnlich wie bei der         300 Tsd. Euro erlassen werden.
     Eigentumsübertragung des Grundstücks für die AOL-
     Arena an den Hamburger Sportverein zum symbolischen              Die zu erlassenden Baugenehmigungsgebühren (ein-
     Preis von einer DM wird sich die Stadt für die Einräumung        schließlich der Auslagen der Verwaltung und auch für
     des Nutzungsrechts für einen symbolischen Euro Mitbe-            Änderungs- und Ergänzungsbescheide zum Genehmi-
     nutzungsrechte am Stadion sowie eine multifunktionale            gungsbescheid) werden dem Bezirk Hamburg-Mitte im
     Nutzung sichern.                                                 Benchmarking, beim Fonds Wachsende Stadt, beim Son-
                                                                      derinvestitionsprogramm und bei ähnlichen Programmen,
     Bestandteil des Planungskonzepts ist auch eine von der           in denen die Einnahmen aus Baugenehmigungsgebühren
     Polizei gewünschte Änderung der räumlichen Platzierung           angesetzt werden, angerechnet.
     der Gästefans. Die Trennung der Fanströme innerhalb und
     außerhalb des Stadions ist eine verbindliche Auflage des                                  B.
     DFB sowie von Seiten der Polizei, da das direkte Aufein-
     andertreffen von Fangruppen während und vor allem nach                                 Petitum
     dem Spiel zuletzt zu erheblichen Sicherheitsproblemen          Die Bürgerschaft möge von der Drucksache Kenntnis neh-
     geführt hat. Deshalb sollen den Gästefans zukünftig          men und
     Zuschauerplätze in der Nordtribüne zugewiesen werden.
     Dies beinhaltet eine veränderte Wegeführung nördlich des     1. im Haushaltsplan 2005/2006 für 2006 eine Verpflichtungser-
     Stadions sowie eine flächenmäßige Anpassung des öffent-         mächtigung in Höhe von 5,5 Mio. Euro zu Lasten der Haus-
     lichen Sportplatzes Feldstraße. Entlang der westlichen          haltsjahre 2007 (3 Mio. Euro) und 2008 (2,5 Mio. Euro) bei
     Grundstücksgrenze wird ein max. 25 Meter breiter Strei-         dem neu einzurichtenden Titel 3380.893.06 „Investitions-
     fen als zukünftige Stellplatzfläche für Fanbusse abge-          zuschuss an den FC St. Pauli für den Umbau und die
     trennt.                                                         Modernisierung des Millerntorstadions“ und eine weitere
                                                                     Verpflichtungsermächtigung in 2007 zu Lasten 2008 in
     Die verbleibende Fläche des Sportplatzes Feldstraße, die        Höhe von 2,5 Mio. Euro nachbewilligen und
     nicht Bestandteil des Nutzungsvertrages ist, wird auch
     zukünftig über zwei Großspielfelder verfügen. Das west-      2. ihren Beratungen über den Haushaltsplan-Entwurf 2007/
     lich gelegene Spielfeld, das einen Kunststoffrasenbelag         2008 die in der Anlage 2 aufgeführten Ergänzungen zu-
     erhalten soll, darf zu den Heimspielterminen des FC St.         grunde legen sowie dem Abschluss eines unentgeltlichen
     Pauli als Abstellfläche für Einsatzfahrzeuge der Polizei        Nutzungsvertrages mit dem FC St. Pauli sowie dem Ver-
     und der Feuerwehr genutzt werden. Eine für diese Zwecke         zicht auf die Erhebung von Baugenehmigungsgebühren
     geeignete Bauweise des Platzes wird gewährleistet. Die          zustimmen.
     Erschließung dieser Fläche wie auch der unmittelbar          Anlagen:
     benachbarten Stellplatzfläche für die Fanbusse ist noch im
     Detail zu klären. Sie wird zunächst provisorisch über das    1. Übersicht der Bauabschnitte für den Umbau des Millern-
     Gelände des Recyclinghofes Feldstraße sichergestellt.           torstadions
     Der Sportplatz Feldstraße wird im Zuge der im November       2. Gesamtübersicht der Tribünen
     2005 zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und          3. Zahlenprotokoll
     dem Hamburger Sportbund abgeschlossenen Rahmenver-
     einbarung Sportförderung und der damit beabsichtigten        4. Eckpunkte des Nutzungsvertrages

4
Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg – 18. Wahlperiode
  Anlage 1                                                         Drucksache 18/5144

                                                                                   5
Drucksache 18/5144   Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg – 18. Wahlperiode
    Anlage 2

6
2007
                         Zweckbestimmung                         Finanzstelle    Finanzposition    Neuer Bisheriger Sp. 3 - Sp. 4  Neue    Bisherige  Sp. 6 - Sp. 7            Neue     Bisherige     Sp. 9 - Sp.10
                                                                 (Top Fistel)                      Ansatz Ansatz mehr (k. Vorz.) Grundbew. Grundbew. mehr (k. Vorz.)            VE         VE         mehr (k. Vorz.)
                         (zum Teil gekürzt)                                                         2007   2007      weniger (-)   2007      2007      weniger (-)             2007       2007         weniger (-)

                                  1                                   2                3             4        5           6             7        8            9                 10         11               12
    Einnahmen

    9.2 Finanzbehörde

    9990 Allgemeiner Kreditbedarf, allgemeine Deckungsmittel
    und Abwicklung der Vorjahre
    Einnahmen aus der Mobilisierung von Vermögenspositionen      90.0.00000     09.2.9990.371.01    3.000          0          3.000

    Gesamteinnahmen                                                                                                           3.000

    Ausgaben

    3.1: Behörde für Bildung und Sport

    3380 Sportstätten
    Investitionszuschuss an den FC St. Pauli für den Umbau und   30.0.00000     03.1.3380.893.06    3.000          0          3.000                                             2.500
    die Modernisierung des Millerntorstadions

    Gesamtausgaben                                                                                                            3.000                                    0                                           0

                                                                                                                                   2008
                         Zweckbestimmung                         Finanzstelle    Finanzposition    Neuer Bisheriger Sp. 12 - Sp. 13   Neue    Bisherige Sp. 15 - Sp. 16         Neue      Bisherige     Sp. 17 - Sp.18
                                                                                                                                                                                                                            Ansatzänderungen

                                                                 (Top Fistel)                      Ansatz Ansatz    mehr (k. Vorz.) Grundbew. Grundbew. mehr (k. Vorz.)          VE          VE         mehr (k. Vorz.)
                         (zum Teil gekürzt)                                                         2008   2008       weniger (-)     2008      2008      weniger (-)           2008        2008         weniger (-)

                                  1                                   2                3            13        14           15           16        17              18             19          20               21
    Einnahmen
                                                                                                                                                                                                                                                          Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg – 18. Wahlperiode

    9.2 Finanzbehörde

    9990 Allgemeiner Kreditbedarf, allgemeine Deckungsmittel
    und Abwicklung der Vorjahre
    Einnahmen aus der Mobilisierung von Vermögenspositionen      90.0.00000     09.2.9990.371.01    2.500                       2.500

    Gesamteinnahmen                                                                                                             2.500

    Ausgaben

    3.1: Behörde für Bildung und Sport

    3380 Sportstätten
    Investitionszuschuss an den FC St. Pauli für den Umbau und   30.0.00000     03.1.3380.893.06    2.500                       2.500
    die Modernisierung des Millerntorstadions

    Gesamtausgaben                                                                                                              2.500                                      0                                            0

7
                                                                                                                                                                                                                                               Anlage 3
                                                                                                                                                                                                                                                          Drucksache 18/5144
8
                                                                                                                                 2009
                         Zweckbestimmung                         Finanzstelle    Finanzposition    Neuer Bisheriger Sp. 21 - Sp. 22   Neue    Bisherige Sp. 25 - Sp. 25
                                                                 (Top Fistel)                      Ansatz Ansatz    mehr (k. Vorz.) Grundbew. Grundbew. mehr (k. Vorz.)
                         (zum Teil gekürzt)                                                         2009   2009       weniger (-)     2009      2009      weniger (-)

                                  1                                   2                3            22        23           24          25         26           27
    Einnahmen

    9.2 Finanzbehörde
                                                                                                                                                                                                             Drucksache 18/5144

    9990 Allgemeiner Kreditbedarf, allgemeine Deckungsmittel
    und Abwicklung der Vorjahre
    Einnahmen aus der Mobilisierung von Vermögenspositionen      90.0.00000     09.2.9990.371.01         0                       0

    Gesamteinnahmen                                                                                                              0

    Ausgaben

    3.1: Behörde für Bildung und Sport

    3380 Sportstätten
    Investitionszuschuss an den FC St. Pauli für den Umbau und   30.0.00000     03.1.3380.893.06         0                       0
    die Modernisierung des Millerntorstadions

    Gesamtausgaben                                                                                                               0                                    0

                                                                                                                                 2010
                         Zweckbestimmung                         Finanzstelle    Finanzposition    Neuer Bisheriger Sp. 27 - Sp. 28   Neue    Bisherige Sp. 30 - Sp. 31
                                                                 (Top Fistel)                      Ansatz Ansatz    mehr (k. Vorz.) Grundbew. Grundbew. mehr (k. Vorz.)
                                                                                                                                                                          Ansatzänderungen

                         (zum Teil gekürzt)                                                         2010   2010       weniger (-)     2010      2010      weniger (-)

                                  1                                   2                3            28        29           30          31         32           33
    Einnahmen

    9.2 Finanzbehörde

    9990 Allgemeiner Kreditbedarf, allgemeine Deckungsmittel
    und Abwicklung der Vorjahre
    Einnahmen aus der Mobilisierung von Vermögenspositionen      90.0.00000     09.2.9990.371.01         0                       0

    Gesamteinnahmen                                                                                                              0

    Ausgaben

    3.1: Behörde für Bildung und Sport

    3380 Sportstätten
    Investitionszuschuss an den FC St. Pauli für den Umbau und   30.0.00000     03.1.3380.893.06         0                       0
    die Modernisierung des Millerntorstadions

    Gesamtausgaben                                                                                                               0                                    0
                                                                                                                                                                                             noch Anlage 3
                                                                                                                                                                                                             Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg – 18. Wahlperiode
Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg – 18. Wahlperiode                                                 Drucksache 18/5144

                                                                                                                            Anlage 4

                                                     Essentials
                                    für das Grundstücksgeschäft St. Pauli Stadion

1. Grundstück/Nutzer                                                      Olympische Spiele

   Die Freie und Hansestadt Hamburg schließt mit der Mil-                 Welt- und Europameisterschaften
   lerntorstadion Betriebs-GmbH & Co KG über das bisher                   Fußball-Länderspiele (A-Nationalmannschaft, Nachwuchs-
   dem Verein FC St. Pauli überlassene Grundstück, Flurstück              mannschaften, Frauen)
   1755 der Gemarkung St.Pauli-Nord und einer ca 2.500 m²
   große Teilfläche des Flurstücks 1747 sowie über gegebenen-             Deutsche Turnfeste
   falls durch den Umbau erforderliche kleinere Teilflächen               Kirchentage
   angrenzender Flurstücke, einen Nutzungsvertrag über 30
   Jahre. Im Vertrag wird die Nutzung des Grundstücks durch               vergleichbare Veranstaltungen
   den FC St. Pauli zur Betreibung eines Fußballstadions                  Der Betreiber informiert die Behörde für Inneres generell
   sichergestellt.                                                        über bevorstehende bedeutsame Veranstaltungen. Mitbe-
                                                                          nutzungsbeschränkungen sollen insbesondere Veranstal-
2. Entgelt                                                                tungen extremistischer Organisationen ausschließen. Der
                                                                          Betreiber ist zu verpflichten, sich im Zweifel mit der
   Das Entgelt für die Überlassung beträgt 1,– Euro.                      Behörde für Inneres abzustimmen.

3. Nachleistungsverpflichtung                                          6. Weiterüberlassung

   Eine Nachleistungsverpflichtung wird für den Fall verein-              Eine Weiterüberlassung an Dritte bedarf der Zustimmung
   bart, dass auf dem Grundstück neben den für den regulären              der Freien und Hansestadt Hamburg.
   Spielbetrieb üblichen Nutzungen wie Geschäftsstelle, Fan-
   shop, Kartencenter, Fantreff, Clubheim (im üblichen Rah-            7. Kündigung/Vertragsstrafen zur
   men) sowie kleinere Veranstaltungen im Business-Club und               a.   Sicherung der Bauverpflichtung,
   einige Open-Air-Kino-Vorstellungen, werthaltige Mantel-                b.   der Nutzungsbindung,
   nutzungen realisiert werden. Hierfür erforderliche, über die
   reine Stadionmodernisierung hinausgehende Bebauungen                   c.   der Nachleistungsverpflichtung und
   sind zustimmungspflichtig. Die Nachleistung basiert auf                d.   des Zustimmungsvorbehalts bei Weiterüberlassung
   dem zum Zeitpunkt der Bebauung maßgeblichen Verkehrs-                  e.   Eröffnung Insolvenz
   wert der zusätzlich geschaffenen BGF.
                                                                          f.   Anordnung der Zwangsversteigerung
4. Bauverpflichtung                                                       Bei durch Vertragsverstöße ausgelöster Kündigung wird
                                                                          keine Entschädigung geleistet; soweit die errichteten
   Festschreibung von Fertigstellungsfristen mit Kündi-                   Gebäude wirtschaftlich verwertbar sind, kann auf Verhand-
   gungsrechten bei Nichterfüllung und Vertragsstrafen.                   lungsbasis max. 2/3 des Verkehrswertes für diese wirtschaft-
                                                                          lich verwertbaren Gebäude geleistet werden. Bei Kündi-
5. Nutzungsbindung                                                        gung aus Gründen, die eine Enteignung zulassen, ist als
                                                                          Entschädigung für das Grundstück 1,– Euro, für die errich-
   Sicherung durch vertragliche Vereinbarung entsprechend                 teten Baulichkeiten der Verkehrswert zu leisten.
   den Wünschen der Stadt. Dies umfasst insbesondere unent-
   geltliche Nutzungs- und Mitbenutzungsrechte der Stadt               8. Gewährleistungsausschluss
   und Dritter sowie den Ausschluss von aus Sicht der Freien
                                                                          Umfassender Gewährleistungsausschluss
   und Hansestadt Hamburg unerwünschten Veranstaltungen.
   Mitbenutzungsrechte sind für sportliche, kulturelle und
                                                                       9. Vorhandene Versorgungsleitungen
   kirchliche Veranstaltungen zu sichern, deren Ausrichtung
   von gesamthamburgischer Bedeutung sind, d. h., dass der                Vorhandene Versorgungsleitungen werden entsprechend
   Stadionbetreiber bei bestimmten Veranstaltungen, wenn es               den rahmenvertraglichen Verpflichtungen der Stadt ver-
   für die Durchführung der Veranstaltung erforderlich ist,               traglich durch Zustimmungsvorbehalte der Freien und
   eine miet- und/oder werbefreie Nutzung des Stadions zulas-             Hansestadt Hamburg bzw. der Versorgungsunternehmen
   sen muss und lediglich die tatsächlichen Betriebskosten in             gesichert. Etwaige Umlegungskosten gehen zu Lasten des
   Rechnung stellen darf. Die Entscheidung über das Erfor-                Vertragspartners. Sonstige Anlagen werden, soweit noch
   dernis trifft die Stadt. Zu solchen Veranstaltungen gehören:           nicht erfolgt, vertraglich gesichert.

                        Gestaltung und Layout: Lütcke & Wulff, Rondenbarg 8, 22525 Hamburg, Tel. (0 40) 23 51 29-0                  9
Sie können auch lesen