Grußwort - Freiherr-vom-Stein-Schule

 
Grußwort - Freiherr-vom-Stein-Schule
März 2016

           SCHUL INFO Nr.                                                                                17

                   Grußwort
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,die Osterferien stehen vor der Tür und damit erhalten Sie auch eine neue
Ausgabe der Schulinfo. Daher will ich die Gelegenheit nutzen und mich euch und Ihnen noch einmal vorzustellen, denn
seit 1. Februar bin ich die neue Schulleiterin der Freiherr-vom-Stein-Schule. Zu meiner Person: Ich bin 56 Jahre alt,
verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Söhnen. Ich unterrichte die Fächer Deutsch und PoWi. In meiner Freizeit
singe ich in einem Frankfurter Frauenchor, spiele Golf (wenn ich Zeit habe) und lese sehr gern, vor allem Krimis, Fantasy
und Science Fiction. Die zurückliegenden sieben Wochen waren für mich eine aufregende Zeit. Die Leitung einer Schule
zu übernehmen, ist sowieso schon etwas Besonderes. Aber die Leitung einer Schule quasi im laufenden Betrieb zu
übernehmen, stellt eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten dar. Leider ist es mir noch nicht gelungen, mich
persönlich in den Klassen vorzustellen, aber das wird mir nach den Ferien sicher möglich sein. Dafür hatte ich schon
Gelegenheit, mich dem Schulelternbeirat und der Schülervertretung vorzustellen. Ich möchte mich an dieser Stelle noch
einmal für das freundliche und offene Entgegenkommen bedanken. Die Freiherr-vom-Stein-Schule ist eine sehr
facettenreiche Schule. Sie bietet den Schülerinnen und Schüler in einigen Bereichen besondere Angebote, z.B. die
Schülerfirma oder die Lernzeiten, die es so an anderen Schulen nicht gibt. Auch der Ganztag steht mit seinen vielfältigen
Möglichkeiten sehr gut da. (Frau Morawietz)
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Berufsorientierungstage 2016 Zwei Wochen vor den Ferien fanden die
                        Berufsorientierungstage statt. Die Schüler und Schülerinnen konnten dabei in
                        verschiedene Tätigkeiten hineinschnuppern und neue Fähigkeiten bei sich entdecken.
                        Die Mitarbeiter der Jugendarbeit in Eppstein und die Schulsozialarbeit bereiteten mit
                        Unterstützung der FSJler dafür insgesamt 16 Stationen vor, welche die Schüler und Schülerinnen im Jugendcafé
durchliefen. Unter anderem konnten sie dabei ein Solitär-Spiel selber bauen, ein Fahrrad reparieren, sich gegenseitig verbinden, Brötchen
belegen, welche anschließend mit großer Freude gegessen wurden, oder typische Assessment-Center Aufgaben erledigen. Die Schüler und
Schülerinnen wurden dabei beobachtet und erhalten nach den Ferien eine ausführliche Auswertung zu ihren Stärken bei den jeweiligen
Stationen. Die Tage haben allen viel Spaß bereitet und bei der Praktikums- bzw. Ausbildungswahl geholfen. (Lisa Rosenberg)

                                                    Orientierungslauf
                                Orientierungslauf seit 2011 an der Freiherr-vom-Stein Schule Seit fünf Jahren nimmt die Freiherr-vom-
                                Stein-Schule am jährlichen Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ am Orientierungslauf (OL) teil
                                und ein vierter Platz war immer dabei. In diesem Jahr- am Mittwoch den 12. Oktober 2016 ist die Schule
selbst Ausrichter des Wettkampfs mit rund 350 bis 400 Schülerinnen und Schülern aus ganz Südhessen. Die Schule ist mit regelmäßigen
Projekttagen und seit 2014 mit einer „Orientierungslauf-AG“,
den Grundschulen und Vereinen dabei, die sehr naturver-
bundene Sportart in Eppstein zu etablieren.

28 der 48 glücklichen Teilnehmer und Teilnehmerinnen ...
       Das Interesse ist groß: 68 Schüler und Schülerinnen
    wollten - und 48 Schüler und Schülerinnen konnten im
     vergangenen Herbst mit dem Reisebus zum Regional-
        entscheid nach Bad König in den Odenwald fahren.
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Schulen, die weiter führen
Übergang weiterführende Schulen
Oberstufe (GOS/ BG): Kaum hielten die Schüler Anfang Februar ihr Halbjahreszeugnis in Händen, da startete auch schon der Count Down für
die Anmeldung zur Gymnasialen Oberstufe für das Schuljahr 2016/17. Von den 49 Schülern, die eine Weiterführung ihrer Schullaufbahn an
einer gymnasialen Oberstufe anstreben, entschieden sich 27 für ein Berufliches Gymnasium, 22 für ein klassisches Gymnasium. 12 der 49
             Schüler besuchen den Realschulzweig der FvSS, die restlichen 37 den Gymnasialzweig. Der Trend, der sich in den vergangenen
                   Schuljahren andeutete, bestätigte sich bzw. wurde noch verstärkt. War es vergangenes Jahr noch ein Drittel der Schüler,
                      das ein Berufliches Gymnasium wählte, ist es in diesem Jahr schon gut die Hälfte. Die Schüler bevorzugen dabei die
                        Schwerpunkte Wirtschaft/Verwaltung sowie Pädagogik. 10 Stunden Unterricht pro Woche in diesem
                         Schwerpunktfach ermöglichen auch praxisbezogene Einblicke. Beide Schulformen führen zur Allgemeinen
                         Hochschulreife, d.h. die Oberstufen- und Abiturverordnung des Landes Hessen gelten an beiden Schulformen.
                         Fachoberschule (FOS), H10 und Berufsfachschule (BFS): Pünktlich vor den Osterferien wurden auch die
                        Anmeldeunterlagen an weitere Schulformen weitergereich: Für die zweijährige
                      FOS, die mit der allgemeinen Fachhochschulreife abschließt, entschieden sich 15
                  unserer 40 Realschüler mit Priorität 1 entschieden. Wir freuen uns über drei Schüler
         unseres Hauptschulzweiges, welche eine Eignung für die H10 erarbeiten konnten. Hier ist es
möglich - parallel zur Realschule - nach nur einem Jahr mit der Mittleren Reife abzuschließen. Zudem
wechseln mindestens drei Schülerinnen und Schüler zur Berufsfachschule. In dieser Schulform gelangen sie
mit einem fachlichen Schwerpunkt in zwei Jahren zur Mittleren Reife. Bei der Auswertung der gesamten
Übergangszahlen wird deutlich, dass mehr als die Hälfte aller unserer Schülerinnen und Schüler aus dem
Haupt- und Realschulbereich einen weiterführenden Schulbesuch anstrebt. (Christine Gehring, André Roselt)
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Der Regionalentscheid an unserer Schule wird nun zum Teil von den Schülern selbst
                                                             organisiert. Hier lernen die Schüler, langfristig zu planen und selbst Verantwortung zu
                                                             übernehmen. So sorgen Schüler für die Bewirtung, setzen die Kontrollposten im Gelände und
                                                             betreuen Anmeldung, Start und Ziel mit. Am letzten Sonntag im Februar hatten wir dann einen
                                                             Probelauf für das große kommende Ereignis: Mit fast 70 Teilnehmern war der erste offene
                                                             Orientierungslauf an der Freiherr-vom-Stein Schule ein voller Erfolg. Ein Wintertraining und
                                                             auch Ranglistenlauf, wie das in der Sportart üblich ist, stand auf dem Programm. Start und Ziel
                                                             waren am Waldrand gegenüber der Schulbushaltestelle. Die Bahnen rund um das Wellbachtal
                                                             zogen vor allem Schüler zwischen 10 und 14 Jahren an. Aber auch Erwachsene begeistern sich
Regionalentscheid 2015 Zieleinlauf...in Bad König Odenwald
                                                             zunehmend für die vielseitige Sportart. Die Bahnen, wie Orientierungsläufer die Strecke
                                                             nennen, können mit Schwierigkeiten für jede Altersstufe geplant werden. So war der älteste
                Teilnehmer am Wettkampf 81 Jahre alt. Viele Helfer fanden sich ein, der Orientierungsläufer Ingo Horst erarbeitete eine neue Karte und die
                Leiter der Orientierungslauf-AG Dirk Könekamp und Orientierungsläuferin Brit Horst, hatten fünf unterschiedlich lange Strecken zwischen
                2,4 und 6 Kilometer Luftlinie vorbereitet und stellten fest: „Die 2,4 Kilometer lange Bahn mit acht Kontrollposten war mit 24 Schülerinnen
                und Schülern am besten besucht“. Karten mit den Angaben zu den zu
                passierenden Posten wurden beim Start verteilt. Einen Kompass musste
                jeder Teilnehmer selbst mitbringen. Die Schüler bekamen den Kompass
                und Startgeld von der OL-AG. Bester Eppsteiner Schüler bei H14 war Jann
                Heydkamp auf dem 2. Platz. Beste Eppsteiner Schülerin bei D14 wurde
                Maira Könekamp nur 19 Sekunden dahinter. So fiel auch der Blick von

                                Ein dritter Platz der WK IV war das beste Ergebnis: Wir
                               gratulieren den Mannschaften und dem dritten Platz für
                                                                   die Jüngsten: WK IV
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Hessischen OL-Kadertrainer auf SchülerInnen der OL-AG und so durften spontan die ersten mittrainieren. Nun freuen sich die ersten auf ein
  Trainingslager und/oder eine Teilnahme am Länderjugendvergleich. Momentan erprobt die OL-AG die neuen Medien zu Trainingszwecken:
  OL interessierte können sich unter der folgenden Webseite kostenfrei eine OL-App auf ihr Smartphone laden und bei der OL-AG mitmachen:
  www.iorienteering.com Die OL-AG kann so mit ihren eigenen OL-Karten und mit QR-Codes präparierten Posten auf der schulinternen
  Festpostenstrecke sowie auf ‚variablen Festpostenstrecken', die zeitlich begrenzt aufgebaut sind, trainieren und Erfahrungen sammeln.
  Schließlich ist es die erste IO-Strecke in Deutschland. All dies dient zwar zur Vorbereitung für den Regionalentscheid am 12. Oktober 2016,
  aber noch viel mehr um OL-Interessierte in Eppstein jeder Altersklasse diese tolle Sportart zu ermöglichen.

Prüfungen
  Abschlussjahrgang absolviert erfolgreich die ersten Prüfungsleistungen In der ersten Woche des neuen Halbjahres absolvierten unsere
  Zehntklässler des Realschulzweiges ihre Präsentationsprüfungen und damit die erste Etappe in Richtung Abschluss. Hierzu mussten sie ein
  selbstgewähltes Thema problemorientiert untersuchen und ihre Ergebnisse in zehn Minuten vor einer dreiköpfigen Prüfungskommission
  präsentieren. Auch in diesem Schuljahr wurden viele interessante und erstaunliche Themen bearbeitet, wobei das Fach Politik und
  Wirtschaft mit fünfzehn Einwahlen (=38%) den klaren Favoriten bildete. Im Endergebnis freuen wir uns über durchgängig bestandene
  Prüfungen und einen guten Gesamtschnitt von 2,1. Vielen Schülerinnen und Schülern kam dabei vielleicht zugute, dass bei der Bewertung
  der Präsentation – im Unterschied zur klassischen schriftlichen Arbeit - auch das persönliche Auftreten sowie der Methoden- und
  Medieneinsatz starke Berücksichtigung finden. Ebenfalls als erste Prüfungsleistung fanden im Hauptschulzweig Mitte Februar die
  Projektprüfungen statt. Im Unterschied zu den Präsentationsprüfungen der Realschüler handelt es sich bei der Projektprüfung um eine
  Gruppenarbeit, bei der nicht nur die eigentliche Präsentation bewertet wird, sondern auch der Vorbereitungsprozess sowie eine
  Ergebnismappe. Die Durchführung erstreckt sich über eine Woche und findet ausschließlich in der Schule statt. Dabei setzten sich die Schüler
  mit dem Thema Flüchtlinge auseinander, organisierten den letztjährigen Weihnachtsmarkt oder bearbeiteten praktisch orientierte
  Projektthemen, wie die Konstruktion verschiedener Dachstuhl-Modelle oder der Bau eines Modellflugzeuges. Am Ende konnte sich das
  engagierte Lehrerteam über anregende Präsentationen freuen - und die Prüflinge über gute Prüfungsresultate. Vielen Dank an dieser Stelle
  an alle betreuenden Lehrkräfte, welche die Schülerinnen und Schüler von der Themenfindung bis zur Prüfung begleitet haben. Der nächste
  und letzte Akt werden die zentralen schriftlichen Abschlussprüfungen in den Hauptfächern am 9./11./13. Mai sein. Hierzu laufen die
  Vorbereitungen bereits auf vollen Touren.(Christine Gehring, Christina Vest, André Roselt)
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Jugend forscht!
                             Wir gratulieren den drei Teams für vier Preise bei „Jugend
                             forscht 2016“ Die erfolgreichen Teilnehmer des Wettbewerbs                                                    Die Gruppe mit Jonas
                             „Jugend forscht“ bei der Sparte ‚Schüler experimentiert'                                                      Ulusoy (13) und Niklas
                             während einer Werksbesichtigung bei IntraSerf in Wiesbaden:                                                   Föhlisch (14) aus dem 8.
                             Drei Schülergruppen unserer Schule waren am Samstag den 13.                                                   Jahrgang und dem
                             Februar beim Regionalentscheid des Wettbewerbs „Jugend                                                        Sechstklässler Adrian
forscht“ im Industriepark Wiesbaden erfolgreich. (vorn von links: Jonas, Fabienne, Maira,            Schaller (11) erhielten im Bereich Technik den dritten Platz
Adrian, hinten v.links Anna-Lena, Kai und Niklas.)                                                   für den „Solarbutter-kühler“. Sie konstruierten eine
                                                                                                     solarbetriebene Minikühlbox für Camper aus Fotozellen und
                                                                                                     einem Peltierelement.

                               Anna-Lena Graf (11) Kai Dierkes (10) und Fabienne Könekamp (10)
                               erhielten im Bereich Technik den zweiten Preis für ihr
                               „Luftsprungbrett“. In monatelanger Arbeit entwickelten sie ein
                               herkömmliches Sprungbrett weiter. Die Holzfeder eines                                                        Fabienne Könekamp
                               sogenannten Reuter-Sprungbrettes nahmen sie als Ausgangsbasis,                                               (10) und Maira Köne-
                               darauf montierten sie zwei luftgefüllte, stabile Bälle und zum               kamp (12), erhielten im Bereich Physik den zweiten
Abfedern am Boden noch Tennisbälle in Hartschaumstoff. Das Ganze lässt sich zudem noch                      Preis für ihren ‚aufblasbaren Sonnenkollektor' sowie
anpassen. Ihr Ziel, die Härte des Sprungbretts individuell aufs Gewicht der Springer einzustellen,          den Sonderpreis „Umwelttechnik“ der deutschen
haben die drei auf jeden Fall erreicht. Sie ernteten großes Lob von der Jury und weckten mit ihrer          Stiftung Umwelt.
neuen Technik das Interesse eines Herstellers von Sprungbrettern.
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Mathematik
 Ehrung der Schulsieger des Mathematikwettbewerbs 2015/16! Der hessenweite Mathematikwettbewerb aller 8. Klassen wurde am 3.

7,2
 Dezember 2015 durchgeführt. Die Freiherr-vom-Stein-Schule gratuliert ihren erfolgreichen Teilnehmern. Die MathematiklehrerInnen Frau
 Kremer, Frau Sandberg, Herr Choquet und Frau Canné freuen sich mit ihren Schülerinnen und Schülern über ihre Leistungen, für die sie mit

                                                                                         %
 Urkunden des hessischen Kultusministeriums und Büchergutscheinen des Fördervereins geehrt wurden, die am 25.02.2016 durch Frau
 Direktorin Morawietz überreicht wurden. Die diesjährigen Schulsiegerinnen und Schulsieger der Freiherr- vom-Stein-Schule im Gymnasial-
 zweig heißen Kim Alina Weber, Andrey Mikerin und Vincent Föhlisch, im Realschulzweig Till Sillmann und Luca Wolff und im Hauptschulzweig
 Tom Miguel Hirsch. Sie vertraten die Freiherr-vom-Stein-Schule am 02. März in der zweiten Runde auf Kreisebene.Der hessische Mathematik-
 Wettbewerb erstreckt sich über drei Runden. Die erste Runde findet immer im Dezember statt, und hat die Form einer Klassenarbeit. Bei der
 Benotung gilt ein landesweit vorgeschriebener      einheitlicher Maßstab. Dabei müssen in der ersten Runde acht Pflicht- und zwei
 Wahlaufgaben gelöst werden - zur Auswahl stehen dabei fünf Aufgaben. Die Themengebiete stammen aus den Lerninhalten Mathematik der

                                                   17,568
 Klassen 5 bis 8, aber die genauen Aufgaben erfahren die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer erst am Tag des
 Wettbewerbes. In der ersten Wettbewerbsrunde werden somit die Schulsieger ermittelt, die dann in der zweiten Runde die Chance be-
 kommen, sich mit den Besten auf Kreisebene zu messen, um am Ende die Möglichkeit zu erhalten, sich als Sieger des Kreisentscheids für den
 Landesentscheid zu qualifizieren. (Frau Canné)

Gartenarbeit
 Bunte Behausungen für Vögel und ein Weidenzaun, der lebt Was macht ihr eigentlich im Winter? Diese
 Frage stellen viele, die hören, dass es an der Freiherr-vom-Stein-Schule einen Schulgarten gibt. Aber
 auch im Winter gibt es viele Möglichkeiten, für die Natur Gutes zu tun. So haben die Schüler und Schülerinnen
 der Garten AG Fledermauskästen und Nistkästen gebaut. Mit viel Eifer wurde gesägt, gemessen, gehämmert und geschraubt. Die Bau-
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teile mussten verleimt und zusammengenagelt werden. Die kleinen Dächer wurden mit
                                               einer speziellen Dachpappe versehen, die exakt angepasst und mit kleinen Nägeln mühevoll
                                               befestigt werden musste. Einige Schüler und Schülerinnen haben den Kästen sogar noch
                                               einen bunten Anstrich verpasst, so dass die Vögel eine ansprechende und wetterfeste
                                               Behausung für die kommende Aufzucht beziehen können. Nicht nur die Vogelwelt profitiert
                                               vom Einsatz der Garten AG im Winter, auch unsere Fußballer und Fußballerinnen haben
                                               Glück, denn Leonie, Jasmin, Ferdinand, Talin und Sebastian haben einen Weidenzaun
                                               gebaut. Dieser bildet eine Barriere, die verhindert, dass der Ball, wird er am Tor vorbei
geschossen, den Hang bis zur Turnhalle hinunter rollt. Dazu muss er jedoch erst einmal richtig anwachsen. Und damit dies geschieht, haben
die Schüler den Boden am Rand des MULTI etwa 30 cm tief aufgelockert, das Gras entfernt und die frisch geschnittenen Weidenstecklinge in
die Erde gesteckt und kräftig gewässert. Die einzelnen Ruten wurden anschließend miteinander verbunden, so dass der Zaun einen relativ
stabilen Stand bekommen hat. Johann, Ali und Michel haben mit einigen Ladungen Kompost dafür gesorgt, dass die Weiden mit Nährstoffen
versorgt werden. Ist der Zaun erst fest verwurzelt und die Weiden treiben kräftig aus, kann er
den Zuschauern auch Schatten spenden, bietet für Bienen, Vögel und andere kleine Tiere
Nahrungs- und Schutzraum und sieht außerdem auch noch gut aus. Wir hoffen, dass wir den
jungen Stecklingen zu einem guten Start verholfen haben, dass sie nicht abgebrochen oder um
geschossen werden, so dass wir alle ihr Wachsen und Gedeihen gemeinsam beobachten
können. (Dorothea Temeschinko)
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Herr Aßmann von der                                              Berufsorientierung
                                                             ist schon ein bekanntes und gern gesehenes Gesicht an der Freiherr-vom-Stein
Schule. Im Dezember bzw. Januar war er in den Klassen R8 a und b und hat ein Thema angeschnitten, das für die Schüler dieser Jahrgangsstufe
langsam interessant wird: Bewerbungstraining. Ende Oktober 2016 startet das dreiwöchige Betriebspraktikum für die Schüler, die dann in
der R9 sind. Die Bewerbungsphase läuft auf Hochtouren, einige der Schüler haben schon ihre Zusage in der Tasche! Da kam es wirklich
gelegen, von einem Profi letzte Tipps für das Bewerbungsschreiben, den Lebenslauf und das richtige Foto für die Unterlagen zu bekommen.
Worauf fällt der Blick des Personalchefs zuerst, wenn er die Bewerbungsunterlagen in den Händen hält? Was sagen die Kopfnoten oder
unentschuldigte Fehltage aus? Und wenn es dann zu einem Vorstellungsgespräch kommt: Was zieht man an? Wie verhält man sich? Auf
welche                       Fragen muss man sich gefasst machen? Bei den Antworten und Beispielen aus der Praxis staunten die Schüler
                              nicht schlecht. Am Ende gab es auch noch den ultimativen Einstellungstest mit Fragen zu Allgemeinwissen,
                               Mathe und Rechtschreibung. Wie sieht es mit dem Abstraktionsvermögen, dem logischen Denken oder der
                                „verbalen Intelligenz“ aus? Welche Methoden stehen dem Personalchef zur Verfügung, um meine
                                Persönlichkeit zu durchleuchten? Alles in allem war dieser Vormittag eine gelungene Veranstaltung, denn es
            gab aufschlussreiche Einblicke in die Welt der Bewerbungen und Bewerberauswahl. Wir sagen sagen erneut Danke an Herrn
Aßmann von der Barmer GEK für sein Kommen und sein engagiertes Mittun. (Christina Vest)

                                                                    Airport Frankfurt
Ein Vormittag am Frankfurter Flughafen – einer der größten Flughäfen der Welt...Kurz vor Weihnachten, am 11.12.2015, machten die
Klassen H6 und R6a gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Krick, Frau Rostock, Frau Hutschenreuter und Frau Roth einen Ausflug zum
Frankfurter Flughafen. Durch die Einladung der Fraport AG erhielten wir die Chance, an einer extra für uns organisierten Tour über das
Vorfeld teilzunehmen. Bevor wir jedoch in den Bus einsteigen durften, der uns zu den Flugzeugen bringen sollte, mussten wir noch, wie alle
anderen Passagiere am Flughafen auch, durch die Sicherheitskontrolle. Glücklicherweise piepste es nur ganz selten und so konnten wir
schnell gemeinsam in den Bus einsteigen. Die Fahrt ging los und wir durften sowohl sehr große, als auch kleinere Flieger von unten
Grußwort - Freiherr-vom-Stein-Schule
bestaunen, den Arbeitern zusehen, wie sie die Flieger beluden oder betankten. Wir
erfuhren sehr viel über die Arbeit am Flughafen, die unterschiedlichen Flugzeuge
und die vielen Passagiere, die tagtäglich in Frankfurt starten oder landen; nicht
zuletzt auch dank der zahlreichen und interessanten Fragen der Schüler. So wissen
wir nun, welches das größte lebende Tier war, das bisher in einem Flugzeug
transportiert wurde – nämlich ein Wal. Oder wir wissen nun auch, dass die Arbeit
der Fluglotsen sehr anstrengend ist, dass sie dafür aber auch viel Geld verdienen.
Und in ihrem Tower sogar ein eigenes Fitnessstudio haben! Im Anschluss an die
Tour fuhren wir mit der „Sky Line“-Bahn zum Terminal 2 und stillten unseren
Hunger und Durst im dort ansässigen Schnellrestaurant. Wer wollte, konnte noch
mit auf die Besucherterrasse gehen und das Geschehen auf dem Vorfeld von oben
betrachten. Für alle war es ein sehr schöner, erlebnisreicher und interessanter Tag.
Dank einer Fotoaktion am Flughafen konnten wir zudem diese weihnachtlichen
Schnappschüsse mit nach Hause nehmen. (J. Roth)

                                                                                                          Ganztag
                           Schulhospitationstag an der FvSS am 15. Februar 2016 Die Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Hessen hat im Jahr
                           2016 wieder eine Hospitationsreihe an hessischen Ganztagsschulen durchgeführt. Aufgrund der tollen
                           Erfahrungen im Jahr 2014 haben wir uns in diesem Jahr wieder gerne bereit erklärt, unsere Türen für interessierte
                           Kolleginnen und Kollegen aus anderen hessischen Schulen zu öffnen. Einen ganzen Tag lang präsentierten vor
                           allem die Schülerinnen und Schüler, wie sie den Ganztag an unserer Schule erleben und welche Angebote es gibt.
                           Rückfragen der teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer beantworteten sie souverän und mit viel Engagement.
Ein herzliches Dankeschön an alle mitwirkenden Schülerinnen und Schüler sowie an die beiden Mädels aus der Schülerfirma für die
fotografische Begleitung an diesem Tag. In der Mittagspause ließen es sich die 15 Damen und Herren in unserer Mensa gutgehen, bevor wir
den Nachmittag mit einem Schulrundgang und einer regen Diskussionsrunde über die Organisation unserer Ganztagsangebote unter dem
Motto "Ganztagskoordination - Schnittstelle zwischen Koordination, Angebot, Kooperation, Mittagessen und Betreuung“ ausklingen lassen.
Desweiteren waren im Laufe des Tages unsere Lernzeiten Schwerpunkte der Veranstaltung.(Tina Simon)

                                                                                                           Boxen!!!
Rashid Stein: Vize-Schüler-Europameister im Boxen 2015 Rashid ist 5, als er das erste Mal in das Boxen hineinschnuppert, angeleitet durch
seinen Vater, der selbst eine erfolgreiche Karriere in der Zweiten Bundesliga vorzuweisen hat. Mit sieben Jahren beginnt Rashid ‚ernsthaft‘ zu
trainieren; derzeit, mit 14 Jahren, ist er Sportschüler des Olympiastützpunkts Rhein-Neckar in Heidelberg, wo er in das Teilzeitinternat
eingeschrieben ist. Seit zwei Jahren tritt er in Wettkämpfen an, und er hat in dieser Zeit bereits zweimal den Titel „Deutscher Meister“
errungen! Ende Oktober begibt sich Rashid in Begleitung seiner zwei Trainer und acht Teamkollegen mit dem Flugzeug von Düsseldorf nach
Moskau und von dort weiter nach Anapa (Russland, östlich der Krim). Hier finden vom 31. Oktober bis zum 9. November 2015 die Schüler-
Europameisterschaften im Boxen statt. Im Viertelfinale schlägt Rashid seinen ukrainischen Gegner durch technisches k.o. aus dem Feld, was
ihm auch im Halbfinale mit seinem armenischen Gegner gelingt. Und dann steht er im Finale! Dort trifft der 81 kg ‚leichte‘ Rashid auf den
115 kg schweren Russen Kirill Basalaev, dem er sich schließlich geschlagen geben muss. Dass dem Russen in Russland durch die Kampfrichter
ein „Punktsieg“ (2:1) zuerkannt wird, geht möglicherweise nicht ganz mit rechten Dingen zu. Darauf deutet das ‘Gespräch unter Männern‘
hin, das Rashid nach seiner Finalniederlage mit dem Leiter des Europäischen Boxsportverbands führt: Dieser erklärt Rashid im Vertrauen
zum EIGENTLICHEN SIEGER des Fights! Wie dem auch sei: Die FvSS Eppstein gratuliert ihrem Schüler Rashid Stein ganz herzlich zu seinem
überragenden Abschneiden und seinem außergewöhnlichen Titel – mögen noch viele weitere hinzukommen! Die Schule wünscht ihm auf
seinem eingeschlagenen Lebensweg Erfolg, anhaltende Gesundheit und ein ‚gutes Händchen‘. Das seefahrerische „Mögest du allzeit eine
Handbreit Wasser unter dem Kiel haben!“ versuchen wir mal in die Boxersprache umzudichten: „Möge dir allzeit ein geschmeidiges k.o. in
der Hinterhand sitzen!“ Wir beobachten deine weitere sportliche Laufbahn mit großem Interesse und sind entzückt, dass du trotz all deiner
Erfolge so bescheiden und friedfertig geblieben bist. Weiter so! (EIN Lehrerspruch musste ja kommen!)(Text: Frau Boesenberg-Santin)
Kollegium und Schulleitung der FvSS Eppstein
im November 2015
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