SCHULINTERNER LEHRPLAN DEUTSCH SEK II - GYMNASIUM RODENKIRCHEN - STAND 2019 - Gymnasium ...

 
STAND 2019

SCHULINTERNER LEHRPLAN DEUTSCH
                          SEK II
                 GYMNASIUM RODENKIRCHEN
Schulinternes Curriculum Deutsch Sek. II Gymnasium Rodenkirchen

Inhaltsverzeichnis

        1.     Rahmenbedingungen der fachlichen Arbeit                           2

        2.     Entscheidungen zum Unterricht                                     2
  2.1 Verantwortliche der Fachgruppe:                                             3

        3.     Unterrichtsvorhaben Sekundarstufe 2                               4
  3.1 Einführungsphase                                                            4
  3.2 Qualifikationsphase I und II Grundkurs (Abitur 2020)                       14
  3.3 Qualifikationsphase I und II Leistungskurs (Abitur 2020)                   25
  3.4 Qualifikationsphase I und II Grundkurs (Abitur 2021)                       37
  3.4 Qualifikationsphase I und II Leistungskurs (Abitur 2021)                   48

        4.     Grundsätze der Leistungsbewertung und Rückmeldung SEK II          60
  4.1 Schriftliche Arbeiten/Klausuren                                            60
     4.1.1 Anforderungen in Klausuren                                            60
     4.1.2 Dauer und Anzahl der Klausuren SEK II                                 61
     4.1.3 Schriftliche Aufgabenarten im Zentralabitur                           61
     4.1.4 Korrektur einer Klausur                                               61
     4.1.5 Facharbeiten                                                          61
  4.2 Sonstige Leistungen                                                        62
  4.3 Grundsätze der Leistungsrückmeldung und Beratung                           63
     4.1.1 Punkteraster                                                          64
     4.1.2 Dauer und Anzahl der Klassenarbeiten                                  65
  4.2 Überprüfung der sonstigen Leistung                                         65

        5.     Qualitätssicherung und Evaluation                                 67
  5.1   Maßnahmen im Bereich der Qualitätssicherung und Evaluation               68
  5.2   Evaluation des schulinternen Curriculums                                 68

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Schulinternes Curriculum Deutsch Sek. II Gymnasium Rodenkirchen

   1. Rahmenbedingungen der fachlichen Arbeit
Das Gymnasium Rodenkirchen ist ein sechs- bis siebenzügiges Gymnasium ohne gebundenen
Ganztag mit erweiterten Bildungsangeboten, an dem zurzeit 1271 Schülerinnen und Schüler
von 92 Lehrpersonen unterrichtet werden.

Die Fachgruppe Deutsch besteht zurzeit aus 26 Deutschkolleginnen und -kollegen. In
Übereinstimmung mit dem Schulprogramm setzt sich die Fachgruppe Deutsch das Ziel,
Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, selbstständige, eigenverantwortliche,
selbstbewusste, sozial kompetente und engagierte Persönlichkeiten zu werden.

Auf dem Weg zu einer eigenverantwortlichen und selbstständigen Lebensgestaltung und
Lebensplanung sind die Entwicklung und Ausbildung notwendiger Schlüsselqualifikationen
unverzichtbar. Dabei spielen die Kompetenzen in den Bereichen der mündlichen und
schriftlichen Sprachverwendung sowie der Texterschließung eine zentrale Rolle. Neben diesen
genuinen Aufgaben des Deutschunterrichts sieht die Fachgruppe ihre Aufgaben darin, die im
Rahmen der Medienschulungen vermittelten Kompetenzen zu vertiefen.

Ethisch-moralische Fragestellungen spielen eine zentrale Rolle in den verschiedensten Werken
der deutschsprachigen Literatur, wodurch sie selbstverständlich auch als zentraler Aspekt in
den Deutschunterricht eingehen. Ausgehend von der Beschäftigung mit literarischen Werken
steht die Ausbildung eines ästhetisch-kulturellen Bewusstseins im Vordergrund. Außerdem ist
der angemessene Umgang mit Sprache in verschiedenen kommunikativen Kontexten ein
zentrales Erziehungsanliegen des Deutschunterrichts.

Die Fachschaft Deutsch trifft sich mindestens zwei Mal pro Schuljahr zu Organisations- und
Planungstreffen und zur Evaluation der Curricula und Fachschaftsarbeit. Darüber hinaus finden
am so genannten Konferenzdienstag, der im Stundenplan dafür alle zwei Wochen vorgesehen
ist, regelmäßig informelle Treffen zwischen den Fachkolleginnen und -kollegen einer
Jahrgangsstufe statt, um fachinterne Absprachen zu treffen und Unterrichtsmaterial
gemeinsam zu erarbeiten. Inhalte und Materialien von individuell besuchten Deutsch-
fortbildungen werden bei Fachschaftssitzungen vorgestellt und weitergegeben.

   2. Entscheidungen zum Unterricht
Durch die Unterscheidung von A- und B-Wochen im Stundenplan, findet der Unterricht auch
bei ungerader Anzahl der Stundenverteilung in der gymnasialen Oberstufe in der Regel in
Doppelstunden statt.

In der Einführungsphase und in den Grundkursen der Qualifikationsphase findet das Fach
Deutsch dreistündig statt. In Leistungskursen der Qualifikationsphase findet es fünfstündig
statt.

Die Fachgruppe kann für ihre Aufgaben folgende Ressourcen der Schule nutzen: Zwei
Computerräume stehen zur Verfügung, ein gut ausgestattetes Selbstlernzentrum mit
Computerarbeitsplätzen und umfangreicher Schülerbibliothek. Jede Klasse verfügt über einen
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Grundstock an Wörterbüchern. Zudem besteht die Möglichkeit, Beamer, Tabletts und
Dokumentenkamera im Unterricht einzusetzen.

In der Oberstufe arbeiten die Schülerinnen und Schüler in der Qualifikationsphase mit dem
Schülerarbeitsbuch „Schroedel Abitur“ des jeweiligen Jahrgangs und den dazugehörigen
Ganzschriften aus dem Westermann Verlag.

   2.1 Verantwortliche der Fachgruppe:

Fachgruppenvorsitz: Anne Meier, Steffi Panknin
Stellvertretung: /
Pflege der Lehr- und Lernmaterialien: Petra Werner

                                                                                       3
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   3. Unterrichtsvorhaben Sekundarstufe 2
        3.1 Einführungsphase

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 Unterrichtsvorhaben I (1. Halbjahr)
 Unterrichtsgegenstand: Epik (Kurzgeschichten, Parabeln, Novelle, Roman)
 Mögliches Thema: Gelungene und misslungene Kommunikation in epischen Texten, Kommunikationsmodelle nach Schulz von Thun,
 Watzlawick etc.
 Kompetenzen:
       Erzähltexte in Bezug auf ihre Strukturmerkmale analysieren und deuten
       Fiktionalitätssignale (Wirklichkeitsmodus: Fiktionalitätssignale identifizieren)

 Spiralförmig aufzubauende Kompetenzen:
       Verschiedene Textmuster einsetzen
       Kommunikationssituation, Adressat, Funktion bei der Textgestaltung berücksichtigen
       Beschreibende, deutende, wertende Aussagen in Analysen unterscheiden
       Texte kriterienorientiert überarbeiten
       Analyse durch Textbelege absichern
       Schreibprozesse reflektieren
       Verhältnis von Inhalt, Ausgestaltung und Wirkung
       Historisch-gesellschaftliche Bezüge der Werke aufzeigen
       Gesprächsbeiträge/-verhalten kriterienorientiert analysieren
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      Mimik, Gestik, Artikulation funktional einsetzen in eigenen komplexen Redebeiträgen
      Unterrichtsbeiträge kriteriengeleitet beurteilen
      Sich explizit auf andere beziehen in Gesprächsbeiträgen
      Sprachliche Gestaltungsmittel identifizieren und in ihrer Bedeutung für Aussage und Wirkung beurteilen
      Sachverhalte sprachlich angemessen darstellen
      Sprachliche Darstellung beurteilen und überarbeiten
      Normgerechte Sprache in Texten prüfen
 Inhaltliche Schwerpunkte:
 Sprache:
         Merkmale epischer Texte
         Analyse erzählender Literatur
         Sachtextanalyse
         Soziale und gesellschaftliche Bedingungen

 Texte:
         Erzählende Literatur
         Sachtexte
         Sekundärtexte

 Kommunikation:
     Gesprächsanalyse
     (Anwendung von Kommunikationsmodellen)

 Medien:
         Lebensweltbezug/ Aktualität
         Verfilmungen

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 Sondersequenz – vorangeschaltet oder eingebettet in das erste Unterrichtsvorhaben
 Thema: Wiederholung/Vertiefung sprachlich -methodischer Grundfertigkeiten
    -   Rechtschreibung: z.B. das/dass, wieder/wider, zusammengesetzte Adjektive, Fremdwörter
    -   Zeichensetzung: komplexe Satzgefüge, Infinitivkonstruktionen
    -   aktives Lesen: Markiertechnik, Anlegung von Randnotizen
    -   Zitieren u. Paraphrasieren: sinnvolles Kürzen, syntaktische Integration, Konjunktiv

 Kompetenzen:
 Die Schülerinnen und Schüler können...
    -   die normgerechte Verwendung der Sprache (Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung) in Texten prüfen und diese
        überarbeiten,
     - Analyseergebnisse durch angemessene und formal korrekte Text belege (Zitate, Verweise, Textparaphrasen) absichern.
 Zeitbedarf: ein Quartal

 Überprüfungsformen z.B.:
     Gestaltung: Gestaltender Vortrag von Texten
     Analyse vergleichende Analyse von Texten/ Medienbeiträgen
     Analyse eines literarischen Textes/einer medialen Gestaltung
     Argumentation Produktionsorientiertes Schreiben in Anbindung an literarischen Vorlagen
     Metareflexion Überarbeitung einer eigenen oder fremden Textvorlage
     Zusammenfassung von Texten
     Reflexion über Arbeitsprozesse und methodische Vorgehensweisen auf einer Metaebene
 Aufgabentypen:
       Aufgabenart I A: Analyse eines literarischen Textes (ggf. mit weiterführendem Schreibauftrag)
       Aufgabenart I B: Vergleichende Analyse literarischer Texte
       Aufgabenart III B: Erörterung von Sachtexten mit Bezug auf einen literarischen Text

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 Unterrichtsvorhaben II (1. Halbjahr)
 Thema: Lyrik
 z.B.: Themenverwandte lyrische Texte (außer Zentralabiturthemen)
 Kompetenzen:
       Lyrik (in themat. Zusammenhang) in Bezug auf ihre Strukturmerkmale analysieren und deuten
       Textgestaltende Verfahren zur Analyse nutzen (ergänzen, weiterführen, verfremden)
       Zu literarischen Texten medial gestalten (mediale Gestaltungen zu literarischen Texten entwickeln)
       Textverarbeitungsprogramme (Arbeitsergebnisse mit Textverarbeitungsprogrammen als diskontinuierliche/kontinuierliche
        Texte darstellen)
       Präsentation mit neuen Medien (neue Medien funktional nutzen)
       Methoden der Informationsbeschaffung (Methode den Informationsbeschaffung unterscheiden; Internet, Bibliothek)

 Spiralförmig aufzubauende Kompetenzen:
       Sprachliche Darstellung beurteilen und überarbeiten
       Sprachliche Gestaltungsmittel identifizieren und in ihrer Bedeutung für Aussage und Wirkung beurteilen
       Texte kriterienorientiert überarbeiten, Schreibprozesse reflektieren
       Analyse durch Textbelege absichern
       Verhältnis von Inhalt, Ausgestaltung und Wirkung in Texten beurteilen
       Historisch-gesellschaftliche Bezüge der Werke aufzeigen
       Mimik, Gestik, Artikulation funktional einsetzen in eigenen komplexen Redebeiträgen
       Unterrichtsbeiträge kriteriengeleitet beurteilen
       Feedback zu medialen Aufbereitungen (funktionale Medienverwendung von konstruktivem, kriterienorientiertem Feedback
        beurteilen)
 Mögliches Projekt:

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 Lyrikprojekt (produktionsorientiert z.B.: Musikvideos drehen zu Gedichten, Vortrag zu Balladen, fotografische Umsetzung, Gedicht
 selbst verfassen) Somi-Note/ nicht als Klausur
 Inhaltliche Schwerpunkte:
 Sprache:
    -     Funktionen und Strukturmerkmale der Sprache
    -     Sprachvarietäten

 Texte:
    -     Lyrik
    -     Sachtexte

 Kommunikation:
    -     Rhetorisch ausgestaltete Kommunikation
    -     Subjektivität

 Medien:
     - diverse Vermittlungsformen von Texten
 Zeitbedarf: ein Quartal

 Überprüfungsformen z.B.:
         Gestaltung: Gestaltender Vortrag von Texten
         Analyse vergleichende Analyse von Texten/ Medienbeiträgen
         Analyse eines literarischen Textes/einer medialen Gestaltung
         Argumentation Produktionsorientiertes Schreiben in Anbindung an literarischen Vorlagen
         Metareflexion Überarbeitung einer eigenen oder fremden Textvorlage

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 Aufgabentypen:
       Aufgabenart I A: Analyse eines literarischen Textes (ggf. mit weiterführendem Schreibauftrag)
       Aufgabenart I B: Vergleichende Analyse literarischer Texte
 Unterrichtsvorhaben III (2. Halbjahr)
 Unterrichtsgegenstand: Drama
 Zu wählen ist eines der nachfolgenden Dramen:
     Friedrich Dürrenmatt Die Physiker
     Samuel Beckett Warten auf Godot
     Bertolt Brecht Die Dreigroschenoper
     Bertolt Brecht Der gute Mensch von Sezuan
     Gotthold Ephraim Lessing Minna von Barnhelm oder das Soldatenglück
     Frank Wedekind Frühlings Erwachen
 Kompetenzen:
       Ein Drama in Bezug auf seine Strukturmerkmale analysieren und deuten
       Gestaltend vortragen
       Audiovisuelle und interaktive Vermittlung als konstruktiv für Gestaltung/Aussage/Wirkung
       Kommunikationen gestalten (Beiträge/Rollen in Kommunikationssituationen sach- und adressatenbezogen gestalten)

 Spiralförmig aufzubauende Kompetenzen:
       Sprachverhalten sprachlich angemessen darstellen
       Sprachliche Darstellung beurteilen und überarbeiten
       Sprachliche Gestaltungsmittel identifizieren und in ihrer Bedeutung für Aussage und Wirkung beurteilen
       Verschiedene Textmuster einsetzen bei analysierenden Texten und beim produkt-orientierten Schreiben
       Analyse durch Textbelege absichern (Zitat, Paraphrase, Verweise)
       Textimmanente Ergebnisse und textexterne Infos in eigenen Analysetexten unterscheiden

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         Beschreibende, deutende, wertende Aussagen in Analysen unterscheiden
         Verhältnis von Inhalt, Ausgestaltung und Wirkung in Texten beurteilen
         Lokale/ globale Kohärenz (Teilaspekt und Textganzes im Zusammenhang sehen)
         Historisch-gesellschaftliche Bezüge der Werke aufzeigen
         Sich explizit auf andere beziehen in Gesprächsbeiträgen
         Gesprächsbeiträge/ -verhalten (kriterienorientiert analysieren; wertschätzendes Feedback)
         Mimik, Gestik, Artikulation funktional einsetzen in eigenen komplexen Redebeiträgen
         Feedback zu medialen Aufbereitungen (funktionale Medienverwendung von konstruktivem, kriterienorientiertem Feedback
          beurteilen)
 Inhaltliche Schwerpunkte:
 Sprache:
         Szenenanalyse
         Szenenvergleich
         Funktion von Regieanweisungen
         Soziale und gesellschaftliche Bedingungen
         Szenische Darstellung

 Texte:
         Aufbau des klassischen Dramas nach Aristoteles und Freytag
         Produktions- und handlungsorientierte Arbeitsweisen
         Szenenanalyse
         Szenenvergleich
         Soziale und gesellschaftliche Bedingungen

 Kommunikation:
         Szenenanalyse
         Szenenvergleich
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       Raum- und Zeitbezug
       Soziale und gesellschaftliche Bedingungen

 Medien:
      Lebensweltbezug/ Aktualität
 Zeitbedarf: ein Quartal

 Überprüfungsformen z.B.:
       Gestaltung: Gestaltender Vortrag von Texten
       Analyse vergleichende Analyse von Texten/ Medienbeiträgen
       Analyse eines literarischen Textes/einer medialen Gestaltung
       Argumentation Produktionsorientiertes Schreiben in Anbindung an literarischen Vorlagen
       Metareflexion Überarbeitung einer eigenen oder fremden Textvorlage
       Zusammenfassung von Texten
       Reflexion über Arbeitsprozesse und methodische Vorgehensweisen auf einer Metaebene

 Aufgabentypen:
       Aufgabenart I A: Analyse eines literarischen Textes (ggf. mit weiterführendem Schreibauftrag)
       Aufgabenart I B: Vergleichende Analyse literarischer Texte
       Aufgabenart III B: Erörterung von Sachtexten mit Bezug auf einen literarischen Text
 Unterrichtsvorhaben IV (2. Halbjahr)
 Unterrichtsgegenstand: Sprache
 Thema: Sprache und Sprachentwicklung: Kommunikative Leistung von Sprache vor dem Hintergrund gegenwärtiger Entwicklungen
 (Aspekte der Sprachentwicklung (Einfluss von Anglizismen, Einfluss neuer Medien), Kommunikationsmodelle)
 Kompetenzen:

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       Sachtexte analysieren (kontinuierliche und diskontinuierliche Sachtexte in ihrer Abhängigkeit von Situation, Adressat,
        Textfunktion unterscheiden; mit Hilfe textimmanenter und textübergreifender Informationen analysieren
       Sprachebenen unterscheiden (phonol., morphem., syntakt., semant., pragmat.)
       Aktuelle Sprachentwicklung und ihre soziokulturelle Bedingtheit
       Sprachvarietäten (Funktion an Fachsprache zeigen)
       Fernsehen: Sendeformate ((z.B. Serie, Show, Nachrichten) analysieren; Beeinflussungspotentiale)
       Internet-Kommunikation als potenziell öffentlich erläutern und beurteilen
       Rhetorik: Beeinflussung /Strategie der Leser-/Hörerbeeinflussung)
       Komplexe Beinträge sach- und adressatengerecht präsentieren
       Protokollieren (Arbeitsabläufe/Ergebnisse)
       Kommunikationsstörungen (und gelingende Kommunikation identifizieren und reflektieren)
       Kommunikationsmodelle (zwei Kommunikationsmodelle auf Alltagssituationen anwenden)
       Kommunikationstheorie/Literatur (Gespräche in literarischen Texten kommunikationstheoretisch analysieren)

 Spiralförmig aufzubauende Kompetenzen:
       Wirkung sprachlicher Elemente (unterscheiden: informierende, argumentierend und appellierende Wirkung)
      Sprachliche Gestaltungsmittel (identifizieren und in ihrer Bedeutung für Aussage und Wirkung beurteilen)
      Sachverhalte sprachlich angemessen darstellen
      Sich explizit auf andere beziehen (in Gesprächsbeiträgen)
      Verhältnis von Inhalt, Ausgestaltung und Wirkung
      Beschreibende, deutende, wertende Aussagen (in Analysen unterscheiden)
      Textimmanente Ergebnisse und textexterne Infos (in eigenen Analysetexten unterscheiden)
      Analyse durch Textbelege absichern (Zitat, Paraphrase, Verweise)
 Inhaltliche Schwerpunkte:
 Sprache:
       Funktionen und Strukturmerkmale der Sprache
       Sprachvarietäten
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     Aspekte der Sprachentwicklung
 Texte:
       Sachtexte

 Kommunikation:
       Gesprächsanalyse
       Rhetorisch ausgestaltete Kommunikation

 Medien:
      Informationsdarbietung in verschiedenen Medien
      Neue Medien und ihr Einfluss auf Kommunikation
      Sendeformate in audiovisuellen Medien
 Zeitbedarf: ein Quartal

 Überprüfungsformen z.B.:
      Erörterung eines Sachtextes
      Argumentation auf der Basis von vorgegebenen Materialien
      Stellungnahme zu einer These oder einem Sachverhalt, auch unter Nutzung spezifischer Textsorten
      Analyse eines Sachtextes/Medienbeitrags
      Erörterung einer These oder eines fachbezogenen Sachverhalts
      Darstellung von Sachzusammenhängen auf der Basis von vorgegebenen Materialien
 Aufgabentypen:
       Aufgabenart II A: Analyse eines Sachtextes (ggf. mit weiterführendem Schreibauftrag)
       Aufgabenart IV: Materialgestütztes Verfassen eines Textes mit fachspezifischem Bezug

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3.2 Qualifikationsphase I und II Grundkurs (Abitur 2020)
                                           Qualifikationsphase I und II Grundkurs (Abitur 2020)

     1) Unterrichtsvorhaben I (Q1 1. Quartal): Unterrichtsgegenstand: „unterwegs sein“ – Lyrik von der Romantik bis zur
        Gegenwart
 1.1)   Inhaltliche Schwerpunkte:
 Sprache:
          sprachgeschichtlicher Wandel

 Texte:
          Lyrische Texte zu einem Themenbereich aus unterschiedlichen historischen Kontexten
          komplexe Sachtexte

 Kommunikation:
          sprachliches Handeln im kommunikativen Kontext

 Medien:
          Information und Informationsdarbietung in verschiedenen Medien

 Obligatorik: Lyrik aus den Epochen der Romantik bis zur Gegenwart

 1.2)    Kompetenzen
 Rezeption:
          lyrische Texte aus mindestens zwei unterschiedlichen Epochen unter besonderer Berücksichtigung der Formen des lyrischen Sprechens analysieren
          aus anspruchsvollen Aufgabenstellungen angemessene Leseziele ableiten und diese für die Textrezeption nutzen,

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           sprachlich-stilistische Mittel in schriftlichen und mündlichen Texten im Hinblick auf deren Bedeutung für die Textaussage und Wirkung erläutern und
            diese kriterienorientiert beurteilen,
           unter Berücksichtigung der eigenen Ziele und des Adressaten Sachverhalte sprachlich differenziert darstellen,
           komplexe Sachzusammenhänge in mündlichen Texten unter Rückgriff auf verbale und nonverbale Mittel differenziert und intentionsgerecht darstellen,
           Beiträge unter Verwendung einer angemessenen Fachterminologie formulieren,
           selbstständig die sprachliche Darstellung in Texten mithilfe von Kriterien (u.a. stilistische Angemessenheit, Verständlichkeit) beurteilen und
            überarbeiten,
           die normgerechte Verwendung der Sprache (Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung) in Texten prüfen und diese überarbeiten
           aus anspruchsvollen Aufgabenstellungen angemessene Leseziele ableiten und diese für die Textrezeption nutzen
           literarische Texte in grundlegende literarhistorische und historisch-gesellschaftliche Entwicklungen – von der Aufklärung bis zum 21. Jahrhundert –
            einordnen und die Möglichkeit und Grenzen der Zuordnung literarischer Werke zu Epochen aufzeigen
           an ausgewählten Beispielen die Mehrdeutigkeit von Texten sowie die Zeitbedingtheit von Rezeption und Interpretation reflektieren,
           komplexe kontinuierliche und diskontinuierliche Sachtexte unter besonderer Berücksichtigung der jeweiligen Erscheinungsform und der
            unterschiedlichen Modi (argumentativ, deskriptiv, narrativ) analysieren,
           die Bedeutung des jeweiligen gesellschaftlich-historischen Kontextes von Sachtexten ermitteln,
           Texte unter spezifischen Fragestellungen zu Inhalt, Gestaltungsweise und Wirkung kriteriengeleitet beurteilen

 Produktion:
           verschiedene Textmuster bei der Erstellung von komplexen analysierenden, informierenden, argumentierenden Texten (mit zunehmend
            wissenschaftsorientiertem Anspruch) zielgerichtet anwenden,
           in ihren Analysetexten Ergebnisse textimmanenter und textübergreifender Untersuchungsverfahren darstellen und in einer eigenständigen Deutung
            zusammenführen,
           ihr Textverständnis durch Formen produktionsorientierten Schreibens darstellen,
           komplexe Sachverhalte in mündlichen Texten (Referat, umfangreicher Gesprächsbeitrag) auch unter Nutzung von Visualisierungen darstellen,
           komplexe literarische Texte durch einen gestaltenden Vortrag interpretieren
           komplexe Gesprächsverläufe und Arbeitsergebnisse sachgerecht systematisieren,
           Arbeitsschritte bei der Bewältigung eines Schreibauftrags beschreiben, besondere fachliche Herausforderungen identifizieren und Lösungswege
            reflektieren,
           eigene sowie fremde Texte sachbezogen beurteilen und überarbeiten,
 1.3)       Spiralförmig aufzubauende Kompetenzen:
                                                                                                                                                              15
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 Kommunikation:
       den Verlauf fachlich anspruchsvoller Gesprächsformen konzentriert verfolgen,
       kriteriengeleitet eigene und fremde Unterrichtsbeiträge in unterschiedlichen kommunikativen Kontexten (Fachgespräche, Diskussionen, Feedback zu
        Präsentationen) beurteilen,
       verschiedene Strategien der Leser- bzw. Hörerbeeinflussung durch rhetorisch ausgestaltete Kommunikation identifizieren und beurteilen
       sich in eigenen Gesprächsbeiträgen explizit und zielführend auf andere beziehen,
       Beiträge in Diskussionen, Fachgesprächen und anderen Kommunikationssituationen (u.a. in Simulationen von Prüfungs- oder Bewerbungsgesprächen)
        differenziert, sachbezogen und adressatengerecht in verschiedenen Rollen gestalten,
       selbstständig und adressatengerecht – unter Berücksichtigung fachlicher Differenziertheit und Zuhöreraktivierung – komplexe Beiträge mediengestützt
        präsentieren,
       verbale, paraverbale und nonverbale Kommunikationsstrategien identifizieren und zielorientiert einsetzen,
       Gesprächsbeiträge und Gesprächsverhalten kriterienorientiert analysieren und ein konstruktives und wertschätzendes Feedback formulieren

    Medien:
       durch Anwendung differenzierter Suchstrategien in verschiedenen Medien Informationen zu fachbezogenen Aufgabenstellungen ermitteln,
       die Qualität von Informationen aus verschiedenartigen Quellen bewerten (Grad von Fiktionalität, Seriosität; fachliche Differenziertheit)
       mithilfe geeigneter Medien selbstständig fachlich komplexe Zusammenhänge präsentieren,
       selbstständig komplexe Arbeitsergebnisse in Form von kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten unter sachgerechter Nutzung von
        Anwendungssoftware darstellen,
       die funktionale Verwendung von Medien für die Aufbereitung von Arbeitsergebnissen beurteilen und eigene Präsentationen entsprechend
        überarbeiten,
       Strategien und Techniken des Textverstehens unter Nutzung von Fachwissen in Bezug auf mündliche und schriftliche Texte in verschiedenen medialen
        Erscheinungsformen selbstständig anwenden,
       selbstständig Texte mithilfe von textimmanenten und textübergreifen-den Verfahren analysieren, die Analyseergebnisse überprüfen und in einer
        schlüssigen Deutung zusammenführen,
       Sprache, Texte, kommunikatives Handeln und mediale Gestaltung in Abhängigkeit von ihrem jeweiligen gesellschaftlichen und historischen Kontext
        beurteilen,
       unterschiedliche Texte und Gestaltungsmittel in ihrem jeweiligen Kontext und ihrer Wirkung vergleichen,
       selbstständig eigene und fremde Beiträge und Standpunkte fachlich kompetent überprüfen und kriteriengeleitet beurteilen,
       Schreibprozesse aufgaben- und anlassbezogen planen, gestalten, reflektieren und das Produkt überarbeiten,
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          formal sicher, sprachlich differenziert und stilistisch angemessen eigene schriftliche und mündliche Texte dem kommunikativen Ziel entsprechend
           formulieren,
          eigene Positionen zu fachspezifischen Sachverhalten vor dem Hinter-grund ihres Fachwissens formulieren und argumentativ vertreten,
          Formen des Sprechens in verschiedenen Kommunikationssituationen unterscheiden und Beiträge adressatenbezogen und zielgerichtet gestalten,
          verschiedene Präsentationstechniken funktional anwenden, selbstständig Rückmeldungen konstruktiv formulieren.

 1.4)   Vorschläge für die Unterrichtsgestaltung:
 Sprache:
          Besonderheiten versgebundener Sprache (Metrum, Rhythmus, Reimschema, Rhetorische Mittel etc.)
          Fachwortschatz zur Gedichtanalyse
          Analyse lyrischer Texte
 Texte:
          Literaturgeschichte
          Biografien
          Lexikonartikel
 Kommunikation:
          Gestaltendes Lesen
 Medien:
          Videos
          Lesungen
          Tondokumente
 Zeitbedarf:
 Ein Quartal
 Überprüfungsformen:
 Klausur
 Aufgabentypen:
 AI, BI (Zeitbedarf: 135 min)

                                                                                                                                                         17
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     2) Unterrichtsvorhaben II und III (Q1 2. Quartal und 3. Quartal): J.W. v. Goethe - „Faust“ und ein strukturell unterschiedliches
        Drama aus einem anderen historischen Kontext
 2.1) Inhaltliche Schwerpunkte:
 Sprache:
          Sprachvarietäten und ihre gesellschaftliche Bedeutung
 Texte:
          strukturell unterschiedliche Dramen aus unterschiedlichen historischen Kontexten
          komplexe Sachtexte
 Kommunikation:
          sprachliches Handeln im kommunikativen Kontext
 Medien:
          Bühneninszenierung eines dramatischen Textes
          filmische Umsetzung einer Textvorlage (in Ausschnitten)
          Information und Informationsdarbietung in verschiedenen Medien
 Obligatorischer Text: Johann Wolfgang von Goethe Faust I
 Vorschläge für die weitere Unterrichtsgestaltung:
          Georg Büchner Woyzeck
          Gotthold Ephraim Lessing Emilia Galotti
          Heinrich von Kleist Das Käthchen von Heilbronn

 2.2) Kompetenzen:
 Rezeption:
          Aus anspruchsvollen Aufgabenstellungen angemessene Leseziele ableiten und diese für die Textrezeption nutzen,

                                                                                                                                    18
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       strukturell unterschiedliche dramatische Texte unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung der gattungstypischen Gestaltungsform
        analysieren,
       die Bühneninszenierung eines dramatischen Textes in ihrer ästhetischen Gestaltung analysieren und ihre Wirkung auf den Zuschauer erläutern
       literarische Texte in grundlegende literarhistorische und historisch-gesellschaftliche Entwicklungen – von der Aufklärung bis zum 21. Jahrhundert –
        einordnen und die Möglichkeit und Grenzen der Zuordnung literarischer Werke zu Epochen aufzeigen
       an ausgewählten Beispielen die Mehrdeutigkeit von Texten sowie die Zeitbedingtheit von Rezeption und Interpretation reflektieren,
       die Unterschiede zwischen fiktionalen und nicht-fiktionalen Texten anhand von Merkmalen erläutern,
       komplexe kontinuierliche und diskontinuierliche Sachtexte unter besonderer Berücksichtigung der jeweiligen
       die Bedeutung des jeweiligen gesellschaftlich-historischen Kontextes von Sachtexten ermitteln,
       Texte unter spezifischen Fragestellungen zu Inhalt, Gestaltungsweise und Wirkung kriteriengeleitet beurteilen,

 Produktion:
         verschiedene Textmuster bei der Erstellung von komplexen analysierenden, informierenden, argumentierenden Texten (mit zunehmend
          wissenschaftsorientiertem Anspruch) zielgerichtet anwenden,
      in ihren Analysetexten Ergebnisse textimmanenter und textübergreifender Untersuchungsverfahren darstellen und in einer eigenständigen Deutung
          zusammenführen,
      sprachlich-stilistische Mittel in schriftlichen und mündlichen Texten im Hinblick auf deren Bedeutung für die Textaussage und Wirkung erläutern und
          diese kriterienorientiert beurteilen
      ihr Textverständnis durch Formen produktionsorientierten Schreibens darstellen,
      komplexe Sachverhalte in mündlichen Texten (Referat, umfangreicher Gesprächsbeitrag) auch unter Nutzung von Visualisierungen darstellen,
      komplexe Gesprächsverläufe und Arbeitsergebnisse sachgerecht systematisieren,
      Arbeitsschritte bei der Bewältigung eines Schreibauftrags beschreiben, besondere fachliche Herausforderungen identifizieren und Lösungswege
          reflektieren,
      eigene sowie fremde Texte sachbezogen beurteilen und überarbeiten,
 2.3) Spiralförmig aufzubauende Kompetenzen: siehe 1.3
 2.4) Vorschläge für die Unterrichtsgestaltung:
 Sprache:
       Dramendialoge und Figuren analysieren
       Fachwortschatz zur Dramenanalyse
       Metrum

                                                                                                                                                          19
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          Versgebundene Sprache
 Texte:
          Dramentexte
          Dramentheorie
          Literaturgeschichte
          Dramenrezensionen
          Sekundärliteratur
 Kommunikation:
          Rhetorisch ausgestaltete Kommunikation analysieren
 Medien:
          Szenische Interpretation
          Hörspielfassung
          Filmische Adaption
 Zeitbedarf:
 Zwei Quartale
 Überprüfungsformen:
 Klausur II und III (eventuell Facharbeit)
 Aufgabentypen:
 AI, AII, BI, IV (jeweils 135 min)

     3) Unterrichtsvorhaben IV und V (Q1 4. Quartal sowie Q2 1. Quartal) H. v. Kleist – „Die Marquise von O“, J. Herrmann –
        „Sommerhaus später“, u.a.
 3.1) Inhaltliche Schwerpunkte:
 Sprache:
          Sprachvarietäten und ihre gesellschaftliche Bedeutung
 Texte:

                                                                                                                          20
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          komplexe Sachtexte
          strukturell unterschiedliche Erzähltexte aus unterschiedlichen historischen Kontexten
 Kommunikation:
          sprachliches Handeln im kommunikativen Kontext
 Medien:
          filmische Umsetzung einer Textvorlage (in Ausschnitten)
          Information und Informationsdarbietung in verschiedenen Medien
 Obligatorische Texte: H. v. Kleist Die Marquise von O…, J. Hermann Sommerhaus später (Titelerzählung des gleichnamigen Erzählbands)
 Fakultative Texte:
          Paolo Coelho Der Alchimist
          E.T.A. Hoffmann Der Sandmann
          Michail Bulgakow Der Meister und Margarita
          Patrick Süskind Das Parfum
          Georg Büchner Lenz
          Siegfried Lenz Schweigeminute
          Hermann Melville Bartleby der Schreiber
          Marcel Beyer Flughunde
 3.2) Kompetenzen:
 Rezeption:
          strukturell unterschiedliche erzählende Texte unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung der gattungstypischen Gestaltungsform analysieren
          aus anspruchsvollen Aufgabenstellungen angemessene Leseziele ableiten und diese für die Textrezeption nutzen
          literarische Texte in grundlegende literarhistorische und historisch-gesellschaftliche Entwicklungen – von der Aufklärung bis zum 21. Jahrhundert –
           einordnen und die Möglichkeit und Grenzen der Zuordnung literarischer Werke zu Epochen aufzeigen
          an ausgewählten Beispielen die Mehrdeutigkeit von Texten sowie die Zeitbedingtheit von Rezeption und Interpretation reflektieren,
          die Unterschiede zwischen fiktionalen und nicht-fiktionalen Texten anhand von Merkmalen erläutern
          komplexe kontinuierliche und diskontinuierliche Sachtexte unter besonderer Berücksichtigung der jeweiligen Erscheinungsform und der
           unterschiedlichen Modi (argumentativ, deskriptiv, narrativ) analysieren,

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         die Bedeutung des jeweiligen gesellschaftlich-historischen Kontextes von Sachtexten ermitteln,
         Texte unter spezifischen Fragestellungen zu Inhalt, Gestaltungsweise und Wirkung kriteriengeleitet beurteilen

 Produktion:
         verschiedene Textmuster bei der Erstellung von komplexen analysierenden, informierenden, argumentierenden Texten (mit zunehmend
          wissenschaftsorientiertem Anspruch) zielgerichtet anwenden,
      in ihren Analysetexten Ergebnisse textimmanenter und textübergreifender Untersuchungsverfahren darstellen und in einer eigenständigen Deutung
          zusammenführen,
      ihr Textverständnis durch Formen produktionsorientierten Schreibens darstellen,
      komplexe Sachverhalte in mündlichen Texten (Referat, umfangreicher Gesprächsbeitrag) auch unter Nutzung von Visualisierungen darstellen,
      komplexe Gesprächsverläufe und Arbeitsergebnisse sachgerecht systematisieren,
      Arbeitsschritte bei der Bewältigung eines Schreibauftrags beschreiben, besondere fachliche Herausforderungen identifizieren und Lösungswege
          reflektieren,
      eigene sowie fremde Texte sachbezogen beurteilen und überarbeiten,
      komplexe, literarische Texte durch einen gestaltenden Vortrag interpretieren
 3.3) Spiralförmig aufzubauende Kompetenzen: siehe 1.3
 3.4) Vorschläge für die Unterrichtsgestaltung:
 Sprache:
         Analyse epischer Texte
         Fachwortschatz zur Analyse epischer Texte
 Texte:
         Jeweilige Erzähltexte
         Erzähltheorien
         Literaturgeschichte
         Biografien
 Kommunikation:
         Kommunikationsstörungen
         Kommunikationsmodelle

                                                                                                                                                   22
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 Medien:
          Szenische Interpretation
          Filmische Adaption
 Zeitbedarf:
 Zwei Quartale
 Überprüfungsformen:
 Klausuren
 Aufgabentypen:
 AI, AII, BI, IV (135 min)

     4) Unterrichtsvorhaben VI (Q2 1. Halbjahr, 2. Quartal): Sprache
 4.1) Inhaltliche Schwerpunkte
 Sprache:
          Spracherwerbsmodelle,
          sprachgeschichtlicher Wandel,
          Sprachvarietäten und ihre gesellschaftliche Bedeutung (Dialekte, Soziolekte)
 Texte:
          komplexe Sachtexte
 Kommunikation:
          sprachliches Handeln im kommunikativen Kontext,
          rhetorisch ausgestaltete Kommunikation in funktionalen Zusammenhängen
 Medien:
          Information und Informationsdarbietung in verschiedenen Medien
 Obligatorik: komplexe Sachtexte
 4.2) Kompetenzen:

                                                                                                             23
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 Rezeption:
         Funktion der Sprache für den Menschen benennen,
         Grundlegende Modelle zum ontogenetischen Spracherwerb vergleichend erläutern,
         Veränderungstendenzen der Gegenwartssprache (Migration und Sprachgebrauch, Mehrsprachigkeit, konzeptionelle Mündlichkeit beim Schreiben,
          Medieneinflüsse) erklären,
         Phänomene von Mehrsprachigkeit erläutern,
         Sprachvarietäten in verschiedenen Erscheinungsformen (Soziolekt, Jugendsprache, Dialekt bzw. Regionalsprache wie Niederdeutsch) beschreiben und
          deren gesellschaftliche Bedeutsamkeit beurteilen,
         grammatische Formen identifizieren und klassifizieren sowie deren funktionsgerechte Verwendung prüfen,
         sprachlich/stilistische Mittel in schriftlichen und mündlichen Texten im Hinblick auf deren Bedeutung für die Textaussage und Wirkung erläutern und
         diese kriterienorientiert beurteilen.
 Produktion:
         unter Berücksichtigung der eigenen Ziele und des Adressaten Sachverhalte sprachlich differenziert darstellen,
         komplexe Sachzusammenhänge in mündlichen Texten unter Rückgriff auf verbale und nonverbale Mittel differenziert und intentionsgerecht darstellen,
         Beiträge unter Verwendung einer angemessenen Fachterminologie formulieren,
         selbstständig die sprachliche Darstellung in Texten mithilfe von Kriterien (u.a. stilistische Angemessenheit, Verständlichkeit) beurteilen und
          überarbeiten,
      die normgerechte Verwendung der Sprache (Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung) in Texten prüfen und diese überarbeiten
 4.3) Spiralförmig aufzubauende Kompetenzen: siehe 1.3

 4.4) Vorschläge zur Unterrichtsgestaltung:

 Sprache:
         Kontinuierliche und diskontinuierliche Texte auswerten
         Analyse eines Sachtextes
 Texte:
         Sachtexte zu Spracherwerb, Sprachwandel und Sprachvarietäten
 Kommunikation:

                                                                                                                                                            24
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          Sprachstörung
 Medien:
          Videos
          Tondokumente
 Zeitbedarf:
 Ein Quartal
 Überprüfungsformen:
 Klausur
 Aufgabentypen:
 AII, BII, AIII, BIII, IV
 Inhaltsfeld Kommunikation

 Unterrichtsvorhaben VII (Q2 3. Quartal)

 Das dritte Quartal dient zur Vertiefung und Wiederholung des Gelernten.

        3.3 Qualifikationsphase I und II Leistungskurs (Abitur 2020)
                                          Qualifikationsphase I und II Leistungskurs (Abitur 2020)

    1) Unterrichtsvorhaben I (Q1 1. Quartal): Unterrichtsgegenstand: „unterwegs sein“ – Lyrik Barock bis zur Gegenwart
 1.1 Inhaltliche Schwerpunkte:
 Sprache:
          sprachgeschichtlicher Wandel

                                                                                                                         25
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 Texte:
          Lyrische Texte zu einem Themenbereich aus unterschiedlichen historischen Kontexten
          komplexe Sachtexte

 Kommunikation:
          sprachliches Handeln im kommunikativen Kontext
 Medien:
          Information und Informationsdarbietung in verschiedenen Medien
 Obligatorik: Lyrik aus den Epochen von Barock bis zur Gegenwart
 1.2 Kompetenzen
 Rezeption:
          lyrische Texte aus mindestens zwei unterschiedlichen Epochen unter besonderer Berücksichtigung der Formen des lyrischen Sprechens analysieren
          aus anspruchsvollen Aufgabenstellungen angemessene Leseziele ableiten und diese für die Textrezeption nutzen,
          sprachlich-stilistische Mittel in schriftlichen und mündlichen Texten im Hinblick auf deren Bedeutung für die Textaussage und Wirkung erläutern und
           diese kriterienorientiert beurteilen,
          unter Berücksichtigung der eigenen Ziele und des Adressaten Sachverhalte sprachlich differenziert darstellen,
          komplexe Sachzusammenhänge in mündlichen Texten unter Rückgriff auf verbale und nonverbale Mittel differenziert und intentionsgerecht darstellen,
          Beiträge unter Verwendung einer angemessenen Fachterminologie formulieren,
          selbstständig die sprachliche Darstellung in Texten mithilfe von Kriterien (u.a. stilistische Angemessenheit, Verständlichkeit) beurteilen und
           überarbeiten,
          die normgerechte Verwendung der Sprache (Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung) in Texten prüfen und diese überarbeiten
          aus anspruchsvollen Aufgabenstellungen angemessene Leseziele ableiten und diese für die Textrezeption nutzen
          literarische Texte in grundlegende literarhistorische und historisch-gesellschaftliche Entwicklungen – von der Aufklärung bis zum 21. Jahrhundert –
           einordnen und die Möglichkeit und Grenzen der Zuordnung literarischer Werke zu Epochen aufzeigen
          an ausgewählten Beispielen die Mehrdeutigkeit von Texten sowie die Zeitbedingtheit von Rezeption und Interpretation reflektieren,
          komplexe kontinuierliche und diskontinuierliche Sachtexte unter besonderer Berücksichtigung der jeweiligen Erscheinungsform und der
           unterschiedlichen Modi (argumentativ, deskriptiv, narrativ) analysieren,
          die Bedeutung des jeweiligen gesellschaftlich-historischen Kontextes von Sachtexten ermitteln,

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       Texte unter spezifischen Fragestellungen zu Inhalt, Gestaltungsweise und Wirkung kriteriengeleitet beurteilen

 Produktion:
       verschiedene Textmuster bei der Erstellung von komplexen analysierenden, informierenden, argumentierenden Texten (mit zunehmend
        wissenschaftsorientiertem Anspruch) zielgerichtet anwenden,
       in ihren Analysetexten Ergebnisse textimmanenter und textübergreifender Untersuchungsverfahren darstellen und in einer eigenständigen Deutung
        zusammenführen,
       ihr Textverständnis durch Formen produktionsorientierten Schreibens darstellen,
       komplexe Sachverhalte in mündlichen Texten (Referat, umfangreicher Gesprächsbeitrag) auch unter Nutzung von Visualisierungen darstellen,
       komplexe literarische Texte durch einen gestaltenden Vortrag interpretieren
       komplexe Gesprächsverläufe und Arbeitsergebnisse sachgerecht systematisieren,
       Arbeitsschritte bei der Bewältigung eines Schreibauftrags beschreiben, besondere fachliche Herausforderungen identifizieren und Lösungswege
        reflektieren,
       eigene sowie fremde Texte sachbezogen beurteilen und überarbeiten,
 1.3 Spiralförmig aufzubauende Kompetenzen:
 Kommunikation:
       den Verlauf fachlich anspruchsvoller Gesprächsformen konzentriert verfolgen,
       kriteriengeleitet eigene und fremde Unterrichtsbeiträge in unterschiedlichen kommunikativen Kontexten (Fachgespräche, Diskussionen, Feedback zu
        Präsentationen) beurteilen,
       verschiedene Strategien der Leser- bzw. Hörerbeeinflussung durch rhetorisch ausgestaltete Kommunikation identifizieren und beurteilen
       sich in eigenen Gesprächsbeiträgen explizit und zielführend auf andere beziehen,
       Beiträge in Diskussionen, Fachgesprächen und anderen Kommunikationssituationen (u.a. in Simulationen von Prüfungs- oder Bewerbungsgesprächen)
        differenziert, sachbezogen und adressatengerecht in verschiedenen Rollen gestalten,
       selbstständig und adressatengerecht – unter Berücksichtigung fachlicher Differenziertheit und Zuhöreraktivierung – komplexe Beiträge mediengestützt
        präsentieren,
       verbale, paraverbale und nonverbale Kommunikationsstrategien identifizieren und zielorientiert einsetzen,
       Gesprächsbeiträge und Gesprächsverhalten kriterienorientiert analysieren und ein konstruktives und wertschätzendes Feedback formulieren

    Medien:
       durch Anwendung differenzierter Suchstrategien in verschiedenen Medien Informationen zu fachbezogenen Aufgabenstellungen ermitteln,
                                                                                                                                                          27
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        die Qualität von Informationen aus verschiedenartigen Quellen bewerten (Grad von Fiktionalität, Seriosität; fachliche Differenziertheit)
        mithilfe geeigneter Medien selbstständig fachlich komplexe Zusammenhänge präsentieren,
        selbstständig komplexe Arbeitsergebnisse in Form von kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten unter sachgerechter Nutzung von
         Anwendungssoftware darstellen,
      die funktionale Verwendung von Medien für die Aufbereitung von Arbeitsergebnissen beurteilen und eigene Präsentationen entsprechend
         überarbeiten,
      Strategien und Techniken des Textverstehens unter Nutzung von Fachwissen in Bezug auf mündliche und schriftliche Texte in verschiedenen medialen
         Erscheinungsformen selbstständig anwenden,
      selbstständig Texte mithilfe von textimmanenten und textübergreifen-den Verfahren analysieren, die Analyseergebnisse überprüfen und in einer
         schlüssigen Deutung zusammenführen,
      Sprache, Texte, kommunikatives Handeln und mediale Gestaltung in Abhängigkeit von ihrem jeweiligen gesellschaftlichen und historischen Kontext
         beurteilen,
      unterschiedliche Texte und Gestaltungsmittel in ihrem jeweiligen Kontext und ihrer Wirkung vergleichen,
      selbstständig eigene und fremde Beiträge und Standpunkte fachlich kompetent überprüfen und kriteriengeleitet beurteilen,
      Schreibprozesse aufgaben- und anlassbezogen planen, gestalten, reflektieren und das Produkt überarbeiten,
      formal sicher, sprachlich differenziert und stilistisch angemessen eigene schriftliche und mündliche Texte dem kommunikativen Ziel entsprechend
         formulieren,
      eigene Positionen zu fachspezifischen Sachverhalten vor dem Hinter-grund ihres Fachwissens formulieren und argumentativ vertreten,
      Formen des Sprechens in verschiedenen Kommunikationssituationen unterscheiden und Beiträge adressatenbezogen und zielgerichtet gestalten,
      verschiedene Präsentationstechniken funktional anwenden, selbstständig Rückmeldungen konstruktiv formulieren.
 1.4 Vorschläge für die Unterrichtsgestaltung:
 Sprache:
         Besonderheiten versgebundener Sprache (Metrum, Rhythmus, Reimschema, Rhetorische Mittel etc.)
         Fachwortschatz zur Gedichtanalyse
         Analyse lyrischer Texte
         Poetologische Konzepte
 Texte:
         Literaturgeschichte
         Biografien

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          Lexikonartikel
 Kommunikation:
          Gestaltendes Lesen
 Medien:
          Videos
          Lesungen
          Tondokumente
 Zeitbedarf:
 Ein Quartal
 Überprüfungsformen:
 Klausur
 Aufgabentypen:
 AI, BI (Zeitbedarf: 135 min)

     2) Unterrichtsvorhaben II und III (Q1 2. Quartal und 3. Quartal): J.W. v. Goethe - „Faust“ und ein strukturell unterschiedliches
        Drama aus einem anderen historischen Kontext
 2.1) Inhaltliche Schwerpunkte:
 Sprache:
          Sprachvarietäten und ihre gesellschaftliche Bedeutung
 Texte:
          strukturell unterschiedliche Dramen aus unterschiedlichen historischen Kontexten
          komplexe/ längere Sachtexte
 Kommunikation:
          sprachliches Handeln im kommunikativen Kontext
          Autor-Rezipienten-Kommunikation

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 Medien:
          Bühneninszenierung eines dramatischen Textes
          filmische Umsetzung einer Textvorlage (in Ausschnitten)
          Information und Informationsdarbietung in verschiedenen Medien
 Obligatorischer Text: Johann Wolfgang von Goethe Faust I
 Vorschläge für die weitere Unterrichtsgestaltung:
          Georg Büchner Woyzeck
          Gotthold Ephraim Lessing Emilia Galotti
          Heinrich von Kleist Das Käthchen von Heilbronn

 2.2) Kompetenzen:
 Rezeption:
          Aus anspruchsvollen Aufgabenstellungen angemessene Leseziele ableiten und diese für die Textrezeption nutzen,
          strukturell unterschiedliche dramatische Texte unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung der gattungstypischen Gestaltungsform
           analysieren,
          die Bühneninszenierung eines dramatischen Textes in ihrer ästhetischen Gestaltung analysieren und ihre Wirkung auf den Zuschauer erläutern
          literarische Texte in grundlegende literarhistorische und historisch-gesellschaftliche Entwicklungen – von der Aufklärung bis zum 21. Jahrhundert –
           einordnen und die Möglichkeit und Grenzen der Zuordnung literarischer Werke zu Epochen aufzeigen
          an ausgewählten Beispielen die Mehrdeutigkeit von Texten sowie die Zeitbedingtheit von Rezeption und Interpretation reflektieren,
          die Unterschiede zwischen fiktionalen und nicht-fiktionalen Texten anhand von Merkmalen erläutern,
          komplexe kontinuierliche und diskontinuierliche Sachtexte unter besonderer Berücksichtigung der jeweiligen
          die Bedeutung des jeweiligen gesellschaftlich-historischen Kontextes von Sachtexten ermitteln,
          Texte unter spezifischen Fragestellungen zu Inhalt, Gestaltungsweise und Wirkung kriteriengeleitet beurteilen,

 Produktion:
          verschiedene Textmuster bei der Erstellung von komplexen analysierenden, informierenden, argumentierenden Texten (mit zunehmend
           wissenschaftsorientiertem Anspruch) zielgerichtet anwenden,
          in ihren Analysetexten Ergebnisse textimmanenter und textübergreifender Untersuchungsverfahren darstellen und in einer eigenständigen Deutung
           zusammenführen,
                                                                                                                                                             30
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         sprachlich-stilistische Mittel in schriftlichen und mündlichen Texten im Hinblick auf deren Bedeutung für die Textaussage und Wirkung erläutern und
          diese kriterienorientiert beurteilen
      ihr Textverständnis durch Formen produktionsorientierten Schreibens darstellen,
      komplexe Sachverhalte in mündlichen Texten (Referat, umfangreicher Gesprächsbeitrag) auch unter Nutzung von Visualisierungen darstellen,
      komplexe Gesprächsverläufe und Arbeitsergebnisse sachgerecht systematisieren,
      Arbeitsschritte bei der Bewältigung eines Schreibauftrags beschreiben, besondere fachliche Herausforderungen identifizieren und Lösungswege
          reflektieren,
      eigene sowie fremde Texte sachbezogen beurteilen und überarbeiten,
 2.3) Spiralförmig aufzubauende Kompetenzen: siehe 1.3
 2.4) Vorschläge für die Unterrichtsgestaltung:
 Sprache:
          Dramendialoge und Figuren analysieren
          Fachwortschatz zur Dramenanalyse
          Metrum
          Versgebundene Sprache
 Texte:
          Dramentexte
          Dramentheorie
          Literaturgeschichte
          Dramenrezensionen
          Sekundärliteratur
 Kommunikation:
          Rhetorisch ausgestaltete Kommunikation analysieren
 Medien:
          Szenische Interpretation
          Hörspielfassung
          Filmische Adaption
 Zeitbedarf:
                                                                                                                                                            31
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 Zwei Quartale
 Überprüfungsformen:
 Klausur II und III (eventuell Facharbeit)
 Aufgabentypen:
 AI, AII, BI, IV (je 135 min)

     3) Unterrichtsvorhaben IV und V (Q1 4. Quartal sowie Q2 1. Quartal) H. v. Kleist – „Die Marquise von O“, E.T.A. Hoffmann –
        „Der Sandmann“, H. Lange – „Das Haus in der Dorotheenstraße“ u.a.
 3.1) Inhaltliche Schwerpunkte:
 Sprache:
          Sprachvarietäten und ihre gesellschaftliche Bedeutung
 Texte:
          komplexe Sachtexte
          strukturell unterschiedliche Erzähltexte aus unterschiedlichen historischen Kontexten
 Kommunikation:
          sprachliches Handeln im kommunikativen Kontext
          Autor-Rezipienten-Kommunikation
 Medien:
          filmische Umsetzung einer Textvorlage (in Ausschnitten)
          Information und Informationsdarbietung in verschiedenen Medien
 Obligatorische Texte: u. a. als epische Kurzformen: „Die Marquise von O....“ (H. v. Kleist), „Der Sandmann“ (E.T.A. Hoffmann), „Das Haus in der Dorotheenstraße“
 (H. Lange, Titelnovelle desgleichnamigenNovellenbands)
 Fakultative Texte:
          Paolo Coelho Der Alchimist
          Michail Bulgakow Der Meister und Margarita
          Patrick Süskind Das Parfum

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      Georg Büchner Lenz
      Siegfried Lenz Schweigeminute
      Hermann Melville Bartleby der Schreiber
      Marcel Beyer Flughunde
 3.2) Kompetenzen:
 Rezeption:
       strukturell unterschiedliche erzählende Texte unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung der gattungstypischen Gestaltungsform analysieren
       aus anspruchsvollen Aufgabenstellungen angemessene Leseziele ableiten und diese für die Textrezeption nutzen
       literarische Texte in grundlegende literarhistorische und historisch-gesellschaftliche Entwicklungen – von der Aufklärung bis zum 21. Jahrhundert –
        einordnen und die Möglichkeit und Grenzen der Zuordnung literarischer Werke zu Epochen aufzeigen
       an ausgewählten Beispielen die Mehrdeutigkeit von Texten sowie die Zeitbedingtheit von Rezeption und Interpretation reflektieren,
       die Unterschiede zwischen fiktionalen und nicht-fiktionalen Texten anhand von Merkmalen erläutern
       komplexe kontinuierliche und diskontinuierliche Sachtexte unter besonderer Berücksichtigung der jeweiligen Erscheinungsform und der
        unterschiedlichen Modi (argumentativ, deskriptiv, narrativ) analysieren,
       die Bedeutung des jeweiligen gesellschaftlich-historischen Kontextes von Sachtexten ermitteln,
       Texte unter spezifischen Fragestellungen zu Inhalt, Gestaltungsweise und Wirkung kriteriengeleitet beurteilen

 Produktion:
       verschiedene Textmuster bei der Erstellung von komplexen analysierenden, informierenden, argumentierenden Texten (mit zunehmend
        wissenschaftsorientiertem Anspruch) zielgerichtet anwenden,
       in ihren Analysetexten Ergebnisse textimmanenter und textübergreifender Untersuchungsverfahren darstellen und in einer eigenständigen Deutung
        zusammenführen,
       ihr Textverständnis durch Formen produktionsorientierten Schreibens darstellen,
       komplexe Sachverhalte in mündlichen Texten (Referat, umfangreicher Gesprächsbeitrag) auch unter Nutzung von Visualisierungen darstellen,
       komplexe Gesprächsverläufe und Arbeitsergebnisse sachgerecht systematisieren,
       Arbeitsschritte bei der Bewältigung eines Schreibauftrags beschreiben, besondere fachliche Herausforderungen identifizieren und Lösungswege
        reflektieren,
       eigene sowie fremde Texte sachbezogen beurteilen und überarbeiten,
       komplexe, literarische Texte durch einen gestaltenden Vortrag interpretieren

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