Therapeutisches Drug-Monitoring von Psychopharmaka in der Schwangerschaft

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Therapeutisches Drug-Monitoring von Psychopharmaka in der Schwangerschaft
Journal für

 Neurologie, Neurochirurgie
 und Psychiatrie
             www.kup.at/
 JNeurolNeurochirPsychiatr   Zeitschrift für Erkrankungen des Nervensystems

Therapeutisches Drug-Monitoring
                                                                               Homepage:
von Psychopharmaka in der
                                                                       www.kup.at/
Schwangerschaft                                                  JNeurolNeurochirPsychiatr

Bergemann N, Rommel F, Conca A                                         Online-Datenbank
                                                                         mit Autoren-
Journal für Neurologie
                                                                      und Stichwortsuche
Neurochirurgie und Psychiatrie
2009; 10 (1), 38-40

                                                                                            Indexed in
                                                               EMBASE/Excerpta Medica/BIOBASE/SCOPUS

 Krause & Pachernegg GmbH • Verlag für Medizin und Wirtschaft • A-3003 Gablitz
 P.b.b. 02Z031117M,            Verlagsor t : 3003 Gablitz, Linzerstraße 177A /21           Preis : EUR 10,–
Therapeutisches Drug-Monitoring von Psychopharmaka in der Schwangerschaft
DGfE 2022

60. Jahrestagung der DGfE
   27.–30. APRIL 2022 l Leipzig                                           © Jakob Fischer l shutterstock

   www.epilepsie-tagung.de                AbstrAct DEADlinE 09. DEzEmbEr 2021

                             73. Jahrestagung
                             Deutsche gesellschaft für neurochirurgie

                             abstract Deadline: 04. Januar 2022
                  Joint Meeting mit der griechischen gesellschaft für neurochirurgie
                             www.dgnc-kongress.de
Therapeutisches Drug-Monitoring von Psychopharmaka in der Schwangerschaft
TDM in der Schwangerschaft

                   Therapeutisches Drug-Monitoring von
                  Psychopharmaka in der Schwangerschaft
                                                             N. Bergemann1,2, F. Rommel2, A. Conca3

 Kurzfassung: Aufgrund von klinisch relevanten            kann. Das therapeutische Drug-Monitoring in        P450 system, even though the drug dosage has
 pharmakokinetischen Veränderungen, insbeson-             der Schwangerschaft ermöglicht ein optimales,      been maintained. This can cause undesired ad-
 dere des hepatischen Metabolismus über das               individuell angepasstes Dosisregime für Frauen,    verse effects in the mother and induce fetal in-
 Cytochrom-P450-System, kann es in der Schwan-            bei denen eine Psychopharmakotherapie in der       toxication. However, an increase in these me-
 gerschaft bei unveränderter Dosierung von Psy-           Schwangerschaft erforderlich ist.                  tabolism rates can reduce drug efficacy, which
 chopharmaka zu Veränderungen des Medika-                                                                    in turn can exacerbate the disease and promote
 mentenspiegels kommen. Dies kann zu uner-                                                                   all its negative consequences for mother and
 wünschten Nebenwirkungen bei der Mutter und              Abstract: Therapeutic Drug Monitoring of           child. By employing therapeutic drug monitoring
 einer Intoxikation des Fetus führen; bei einer er-       Psychotropic Drugs During Pregnancy. Dur-          an optimal, individually adjusted dosage can be
 höhten Metabolisierungsrate hingegen kann                ing pregnancy, serum levels of psychotropic        maintained in women who require treatment
 sich ein Wirkspiegelverlust einstellen, der eine         drugs may change as a result of clinically rele-   with psychotropic drugs during pregnancy. J
 Exazerbation der Erkrankung mit allen negativen          vant alterations in pharmacokinetics, particu-     Neurol Neurochir Psychiatr 2009; 10 (1): 38–
 Folgen für Mutter und Kind zur Folge haben               larly in hepatic metabolism via the cytochrome     40.

„ Einleitung                                                                          „ Veränderungen der Pharmakokinetik in
                                                                                        der Schwangerschaft
Die Schwangerschaft stellt für Frauen eine Lebensphase dar,
die mit einem hohen Risiko für eine psychische Erkrankung                             In der Schwangerschaft kommt es zu erheblichen physiologi-
einhergeht [1]. Epidemiologische Daten haben gezeigt, dass                            schen Veränderungen hinsichtlich Absorption, Verteilung,
jede dritte Frau in der Schwangerschaft mindestens ein Psy-                           hepatischem Metabolismus und Elimination, welche die indi-
chopharmakon einnimmt [2]. Frauen mit einer psychiatri-                               viduelle Arzneimittelkonzentration signifikant beeinflussen
schen Erkrankung haben ein deutlich erhöhtes Rezidivrisiko,                           [4–6]. So kommt es zu einer Verminderung der gastrointesti-
wenn während der Schwangerschaft die zuvor verordnete                                 nalen Motilität und zu einer Zunahme des Plasmavolumens,
Psychopharmakotherapie abgesetzt wird. Gleichermaßen                                  der Körperflüssigkeit und der Fettmasse. Weiterhin kommt es
kommt es in der Schwangerschaft auch zu einer erhöhten Rate                           während der Schwangerschaft zu einer Abnahme der Plasma-
von psychiatrischen Neuerkrankungen, die eine Psychophar-                             proteine, was zu einer Verminderung der Eiweißbindung von
makotherapie erforderlich machen. Allerdings muss die Ver-                            Psychopharmaka führt, die normalerweise eine hohe Bin-
ordnung von Antidepressiva, Antipsychotika, Stimmungs-                                dungskapazität aufweisen [7]. So kann es zu einer Fehlinter-
stabilisierern ebenso wie von Hypnotika und Tranquilizern in                          pretation der totalen Plasmakonzentration bei Medikamenten
der Schwangerschaft – ebenso wie in der Stillzeit – immer                             mit niedriger Bindungskapazität bzw. einer Überdosierung
nach einer individuellen Risiko-Nutzen-Abwägung erfolgen.                             beim Einsatz von Medikamenten mit hoher Bindungskapazi-
Es muss das Risiko potenzieller reproduktions- und feto-                              tät kommen.
toxischer Medikamenteneigenschaften mit dem Risiko einer
Exazerbation oder eines Rezidivs einer psychiatrischen Er-                            Neuere Antidepressiva wie Paroxetin, Sertralin, Duloxetin,
krankung bei der Mutter aufgrund von Nichtbehandlung feh-                             Tianeptin und Reboxetin, ebenso wie Antipsychotika der
lender psychiatrischer Medikation mit möglicherweise daraus                           zweiten Generation wie zum Beispiel Clozapin, Aripiprazol,
resultierender Gefährdung der Mutter und des Kindes abge-                             Zotepin und Ziprasidon zeigen unter normalen Bedingungen
wogen werden [3].                                                                     eine Proteinbindung von etwa 95 %. Lamotrigin, Valproin-
                                                                                      säure, Carbamazepin, Fluoxetin, Mirtazapin sowie Moclobe-
Maßgebliches Ziel des therapeutischen Drug-Monitorings                                mid, Quetiapin, Risperidon, Sertindol und Olanzapin weisen
(TDM) in der Schwangerschaft ist ein optimales, individuell                           eine Proteinbindung zwischen 50 und 90 % auf. Milnacipran
angepasstes Dosisregime für Frauen, die Psychopharmaka                                (13 %), Venlafaxin (27 %) und Amisulprid (16 %) haben eine
einnehmen müssen, damit es bei einer veränderten Pharma-                              verhältnismäßig geringe Bindungskapazität. Es konnte ge-
kokinetik in der Schwangerschaft weder zu einer Unter-                                zeigt werden, dass Medikamente mit einer Bindungskapazität
dosierung kommt, die mit einem Wiederauftreten einer De-                              von 85 % messbare Konzentrationen beim Kind aufweisen,
pression einhergehen kann, noch zu einer Überdosierung,                               die entweder auf eine Exposition während der Schwanger-
die Ursache von Nebenwirkungen bei der Mutter und einer                               schaft oder während der Entbindung hinweisen [8].
Intoxikation des Fetus sein kann [4, 5].
                                                                                      Darüber hinaus kommt es zu einem Anstieg der renalen
                                                                                      Clearance und zu Veränderungen des hepatischen Metabolis-
Aus den 1AHG Zentrum Kliniken Daun, der 2Klinik für Allgemeine Psychiatrie, Zentrum   mus über das Cytochrom-P450-System. Die Aktivität der
für Psychosoziale Medizin, Universitätsklinikum Heidelberg und dem 3Landeskranken-
                                                                                      CYP-Isoenzyme 3A4, 2D6 und 2C9, sowie der UDP-Glycu-
haus Rankweil
Korrespondenzadresse: PD. Dr. med. Dr. rer. pol. Dipl.-Psych. Niels Bergemann,        ronosyltransferasen (insbesondere UGT 1A4 und 2B7) steigt
AHG Kliniken Daun, Verhaltensmedizinisches Zentrum für Seelische Gesundheit,          in der Schwangerschaft signifikant an. Folglich kann durch
D-54550 Daun, Schulstraße 6; E-Mail: niels.bergemann@uni-heidelberg.de                TDM vermieden werden, dass es zum Beispiel wie bei Lamo-

38     J NEUROL NEUROCHIR PSYCHIATR 2009; 10 (1)

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Therapeutisches Drug-Monitoring von Psychopharmaka in der Schwangerschaft
TDM in der Schwangerschaft

trigin, dessen Clearance während der Schwangerschaft von         Tabelle 1: Therapeutisches Drug-Monitoring (TDM) in Schwan-
100 % im 1. Trimester auf 300 % im 3. Trimester ansteigt, zu     gerschaft und Stillzeit (nach [21])
mütterlichen Plasmaspiegeln deutlich unter dem therapeuti-
                                                                 Zeitraum                                           Untersuchungen
schen Bereich kommt [9]. Außerdem ist der Anstieg der Akti-
vität der Isoenzyme CYP 3A4 und 2D6 von besonderem Inter-                                        Mütterliches Nabel-   Neu-    Mutter-
esse in Bezug auf den Metabolismus von Venlafaxin, Fluoxe-                                        Plasma      schnur geborenes milch*
tin und deren aktiven Metaboliten, sowie Aripiprazol, Ris-       Präkonzeptionell                       (X)
peridon und Quetiapin. Zwar spielt das Isoenzym CYP 2D9
                                                                 Schwangerschafts-
insgesamt nur eine geringere Rolle bei der Metabolisierung       woche
von Psychopharmaka, allerdings stellen trizyklische Anti-        5–8                                     X
depressiva eine Ausnahme dar; hier ist die Zunahme der           16–22                                   X
CYP 2D9-Aktivität während der Schwangerschaft klinisch           30–34                                   X
relevant. Im Gegensatz dazu kommt es zu einer Abnahme der        Peripartal
Aktivität der Isoenzyme CYP 1A2 und 2C19 [8]. Bei Medika-        ad partum                                              X
menten wie Mirtazapin und Clozapin, die über CYP 1A2 und         postpartal 24 h                         X                                           (?)
                                                                 2.–4. Tag postnatal                                                  X
3A4, oder wie Olanzapin und Duloxetin, die über CYP 1A2
                                                                 TDM entsprechend                        X                            X
und 2D6, oder Citalopram und Escitalopram, die über CYP          den generellen Emp-
3A4 und 2D19 verstoffwechselt werden, können bei gleich-         fehlungen und dem
bleibenden Dosierungen unvorhersehbare Plasmakonzen-             klinischen Erfordernis
trationen und Halbwertszeiten gemessen werden [10–12].           (X) = sofern verfügbar; X = empfohlen; (?) = optional
                                                                 * Die Muttermilch muss gekennzeichnet sein als Vormilch (Kolostrum)
                                                                 oder reife Muttermilch und die Herkunft aus der linken oder rechten Brust
Die hier knapp zusammengefassten Veränderungen erfordern         bzw. die Gesamtmenge muss angegeben werden; Plasma Steady state
eine entsprechende Dosisanpassung während der Schwanger-         und der Zeitpunkt der letzten Medikamenteneinnahme müssen berück-
schaft. Allerdings muss beachtet werden, dass sich schon         sichtigt werden.
24 Stunden nach der Entbindung die Aktivität der Meta-
bolisierung normalisiert und dass auch hier mittels TDM         Auf der Basis des gegenwärtigen Kenntnisstandes zur Phar-
durch Dosisanpassung das Risiko einer Überdosierung und         makokinetik und zum TDM in der Schwangerschaft werden
eine damit mögliche Intoxikation der Mutter und des Kindes      TDM-Untersuchungen zumindest einmal pro Trimenon emp-
deutlich reduziert werden kann.                                 fohlen sowie ad partum und postpartal (Tab. 1).

Im Vergleich zum relativ häufigen Einsatz von Psychophar-
maka bei schwangeren Frauen liegen einerseits nur relativ         „ Relevanz für die Praxis
wenige dokumentierte Fälle von Effekten auf die Organoge-
                                                                  Aufgrund von schwangerschaftsbedingten Veränderungen
nese vor, andererseits muss auch auf die noch immer geringe
                                                                  der Kinetik von Psychopharmaka wird therapeutisches
Studienlage zu Geburtskomplikationen und vor allem Lang-
                                                                  Drug-Montoring (TDM) in der Schwangerschaft empfoh-
zeiteffekten von intrauteriner Psychopharmakaexposition
                                                                  len. TDM erlaubt eine individuelle Dosisanpassung zum
hingewiesen werden [13–19]. Daher sollte die Verordnung
                                                                  Erreichen optimaler Medikamentenspiegel und vermeidet
von Psychopharmaka in der Schwangerschaft einer Reihe all-
                                                                  Über- oder Unterdosierungen und sichert damit die Quali-
gemeiner Richtlinien folgen: (1) Einsatz von Substanzen, für
                                                                  tät der therapeutischen bzw. rezidivprophylaktischen Wir-
die eine gute Datenlage zum Einsatz in der Schwangerschaft
                                                                  kung des eingesetzten Psychopharmakons. Zur sinnvollen
vorliegt und zu denen kein Hinweis auf embryotoxische
                                                                  Interpretation der Befunde ist eine Blutentnahme im
Effekte bekannt ist, (2) Wahl von Psychopharmaka, für die
                                                                  Steady state frühestens 12 Stunden nach der letzten
TDM verfügbar ist und für die valide therapeutische Berei-
                                                                  Medikamenteneinnahme (Talspiegel) erforderlich. Wird
che vorliegen [20], (3) bevorzugte Verordnung von Pharma-
                                                                  mehr als ein Medikament verordnet, werden durch TDM
ka in Monotherapie, um das Risiko für den Fetus zu reduzie-
                                                                  mögliche Interaktionen kontrolliert. Ferner ermöglicht
ren und mögliche Medikamenteninteraktionen zu vermei-
                                                                  TDM beim Neugeborenen die Differenzialdiagnose zwi-
den, (4) möglichst niedrige Einmalgaben, ggf. über den Tag
                                                                  schen Absetz-, Entzugs- und Intoxikationssyndromen und
verteilt, um Medikamentenspitzen im Blutspiegel zu ver-
                                                                  liefert die Basisinformation für die entsprechenden Thera-
meiden.
                                                                  pieschritte. Wird nach der Entbindung eine Untersuchung
                                                                  von Milchproben durchgeführt, müssen diese eindeutig
Darüber hinaus sollte regelmäßig TDM durchgeführt werden,
                                                                  charakterisiert werden.
damit die Medikamentenspiegel im therapeutischen Bereich
liegen, um das Risiko eines Rückfalls bei der Mutter zu mini-
mieren, ebenso wie das Intoxikationsrisiko beim Fetus. Gene-
tische Einflussfaktoren in Bezug auf den Metabolismus und
                                                                Literatur:                                       3. Zeskind PS, Stephens LE. Maternal selec-
die Medikamentenbindungskapazität sind bisher noch unklar.                                                       tive serotonin reuptake inhibitor use during
Auch muss bei der Durchführung von TDM bedacht werden,          1. Bennett HA, Einarson A, Taddio A, Koren       pregnancy and newborn neurobehavior.
                                                                G, Einarson TR. Prevalence of depression dur-    Pediatrics 2004; 113: 368–75.
dass stets die gesamte ungebundene wie proteingebundene         ing pregnancy: systematic review. Obstet         4. Loebstein R, Koren G. Clinical relevance
Konzentration des Medikaments gemessen wird, und so eine        Gynecol 2004; 103: 698–709.                      of therapeutic drug monitoring during preg-
                                                                2. Goldberg H, Nissim R. Psychotropic drugs      nancy. Ther Drug Monit 2002; 24: 15–22.
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                                                                                                J NEUROL NEUROCHIR PSYCHIATR 2009; 10 (1)                  39
Therapeutisches Drug-Monitoring von Psychopharmaka in der Schwangerschaft
TDM in der Schwangerschaft

postpartum period. Is it useful? CNS Drugs       antidepressants or fluoxetine throughout           Müller-Oerlinghausen B, Rao ML, Riederer P,    21. Bergemann N, Conca A. Therapeutic drug
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                                                 L, Shakir S, Diav-Citrin O, Levinson A, Zipursky     haltenstherapie; Chefarzt der AHG-Kliniken
predict the effects of pregnancy and mater-
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                                                 using atypical antipsychotic drug: a prospec-
                                                                                                      Daun, Verhaltensmedizinisches Zentrum für
Expert Opin Drug Metab Toxicol 2006; 2:                                                               Seelische Gesundheit. Zuvor Oberarzt an
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                                                 in anti epileptic drugs in pregnancy: a pro-         makologie, insbesondere Therapeutisches
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11. Hostetter A, Stowe ZN, Strader JR Jr,                                                             Main und Forschungsaufenthalt an der Rand-Afrikaans-University in
                                                 J, Baker GA; Liverpool and Manchester Neu-
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                                                                                                      glied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.
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                                                             Gemeinsame Jahrestagung
         • Deutsche          Gesellschaft für Neurologische Rehabilitation e. V.
                      • Deutsche Gesellschaft für Neurotraumatologie und
                               Klinische Neurorehabilitation e. V.
                                                            3.–5. 12. 2009
                                                 Langenbeck-Virchow-Haus, Berlin (Mitte)
     Veranstalter:
     Deutsche Gesellschaft für Neurologische Rehabilitation e. V. (DGNR)
     Deutsche Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neurorehabilitation e. V. (DGNKN)

     Tagungsleitung:
     Prof. Dr. med. Stefan Hesse
     Chefarzt an der Fachklinik f. Neurologie, Orthopädie u. Innere Medizin des Medical Park Berlin Humboldtmühle
     Prof. Dr. med. Raimund Firsching
     Direktor der Klinik für Neurochirurgie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

     Organisation:
     Conventus Congressmanagement & Marketing GmbH
     D-07743 Jena, Markt 8
     Tel. +49/3641/3533-264 • Fax +49/3641/3533-21
     E-Mail: karola.mannigel@conventus.de • www.conventus.de/dgnkn-dgnr2009

40       J NEUROL NEUROCHIR PSYCHIATR 2009; 10 (1)
Therapeutisches Drug-Monitoring von Psychopharmaka in der Schwangerschaft
Mitteilungen aus der Redaktion

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