Weiterbildungsprogramm 2019 - Neu - Institut für Arbeitsagogik

 
Weiterbildungsprogramm 2019 - Neu - Institut für Arbeitsagogik
Weiterbildungsprogramm 2019

                        Neu
                   Ka d e r
                           semin
                                   are
Weiter-                  1		Psychische Krankheitsbilder              Liebe Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen
                         2		Nothilfe                                 Liebe an der Arbeitsagogik Interessierte

bildung
                         3		Emotionen erkennen und
                               inter­pretieren
                         4		Menschen mit Persönlichkeits­            «Ich hatte Lehrer werden wollen, um möglichst lange ein Schüler bleiben ­
                               störungen                              zu können. Ich wollte Neues, immer wieder Neues aufnehmen.»

2019
                         5		Fertig gebastelt
                         6		Praxisausbildung in der Arbeitsagogik    Ich teile Erich Kästners Leidenschaft und möchte immer weiter lernen –
                         7		Produktentwicklung und Vermarktung       und Sie?
                         8		Umgang mit demotivierten
                              ­Klientinnen und Klienten               Erwachsenenbildung heisst auch, Erfahrungen auszutauschen. Gemeinsam
                         9		Nähe und Distanz                         mit anderen in einer Gruppe erarbeiten Sie neuen Stoff durch Nachmachen,
                         10		Menschen mit ASS-Diagnose               Ausprobieren – vor allem jedoch durch Erfahren und miteinander Reflektieren.
                         11		Die eigene Selbstwirksamkeit stärken
                         12		Zwischen Förderung und Produktion       Sich weiterbilden macht Spass. Sie lernen nicht nur neue Inhalte, sondern
                         13		Berichte schreiben im Sozialbereich     auch immer wieder neue Menschen kennen. Kompetente, praxiserprobte
                         14		Integration durch Bildungs­-            Seminarleitende und motivierte Teilnehmende, die wie Sie interessiert daran
                               mass­nahmen                            sind, nicht stehen zu bleiben. Menschen, die einander verstehen, weil sie
                         15		ADHS bei Erwachsenen                    wissen, wovon sie sprechen.
                         16		Transkulturelle Kompetenz
                         17		Höhere Fachprüfung für Arbeits­         Ich freue mich, Ihnen das Seminarprogramm 2019 zu präsentieren. Nebst
                               agoginnen und Arbeitsagogen            vielen spannenden Angeboten für alle Interessierten bieten wir neu gezielt
                         		– Gruppengespräche vorbereiten           auch Seminare für Kadermitarbeitende an.
                                 und führen
                         		– Präsentation der Diplomarbeit         Ich wünsche Ihnen, dass Sie nicht aufhören können, immer weiter zu lernen,
                         		– Bearbeiten von Fallbeispielen           und freue mich, Sie bei uns willkommen zu heissen – denn Lernen gelingt am
                         		– Der Weg zur Diplomarbeit                besten, wenn man sich wohlfühlt!
                         18		Arbeitsorganisation
                         19		Leichte Sprache                         Gabriela Graf
                         20		Aktivieren und in Bewegung bringen      Bereichsleiterin Weiterbildung
                         21		Lernende in Ausbildungen begleiten
                         22		Lösungsorientiertes Arbeiten
                               im Werkstattalltag
                         23		Grundkurs Aggressionsmanagement
                               NAGS im agogischen Bereich
                         24		Einführung in die Arbeitsagogik
                         25		SVEB-Zertifikat
                         26		Betriebliche/r Mentor/Mentorin
                               mit eidg. Fachausweis
                         27		Integrations-Allrounder/-Allrounderin

                         Kaderseminare
               r-
      Weite bote
        g s a n ge
 bildun en ab            28		Die Behindertenrechtskonvention
     werd          den        umsetzen
          ehmen
  6 Teiln geführt        29		Qualität und Wirkung
     durch               30		Resiliente Führung
                         31		Psychische Beeinträchtigung
                         32		Erfa-Gruppe
                         		 Eigenprodukte herstellene

                         Das Wichtigste in Kürze                      PS: Bei ausgebuchten Weiterbildungsangeboten bieten wir in der Regel
                         Allgemeine Geschäftsbedingungen              Zusatzseminare an. Ein Blick auf unsere Homepage lohnt sich!
1                                                                               2
Psychische Krankheitsbilder                                                     Nothilfe
Eine genauere Kenntnis und ein vertieftes Verständnis psychischer Krankheits-   Im Arbeitsbereich können Sie verschiedenen Notfallsituationen begegnen.
bilder erleichtern und verbessern den Umgang mit psychisch beeinträchtigten     Diese müssen nicht immer lebensbedrohlich sein, erfordern von Ihnen aber
Menschen in Alltag, Beruf und Beziehungen und geben Sicherheit in heraus-       dennoch kompetentes Handeln. In dieser Weiterbildung erwerben Sie das
fordernden Situationen. Anhand theoretischer Modelle und konkreter (eigener)    notwendige Wissen, um solche Situationen zu beurteilen und kompetent
Fallbeispiele werden Krankheitsbilder erläutert, Erfahrungen ausgetauscht       handeln zu können.
und Möglichkeiten für den Praxistransfer erarbeitet.
                                                                                In Kooperation mit dem Bildungszentrum für Gesundheit und Soziales Thurgau.
Inhalte         Verschiedene psychische Störungsbilder in drei Modulen:
                – Angst- und Panikstörungen, Zwang, traumatische Störungen      Inhalte         –   Rettungskette, Sofortmassnahmen und Notruf
                – Depression, Manie, Schmerzstörungen                                           –   Erstbeurteilung nach Schema
                – Psychose, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen                             –   Bewusstlosigkeit/Ohnmacht
                                                                                                –   Stabile Seitenlage, Heimlich-Manöver
Ziele           Die Teilnehmenden                                                               –   Hypoglykämie (Unterzuckerung)
                – erwerben und vertiefen Kenntnisse über psychische                             –   Krampfanfälle
                  Erkrankungen                                                                  –   Vergiftungen
                – lernen hilfreiche Verhaltensweisen mit psychisch                              –   Schnittverletzungen, Blutungen etc.
                  beeinträchtigten Menschen kennen                                              –   BLS-AED-Richtlinien nach SRC
                – werden sicherer im Umgang mit herausfordernden
                  Situationen                                                   Ziele           Die Teilnehmenden
                                                                                                – erfahren die neusten Vorgehensweisen in der Nothilfe
Zielpublikum    Im Umfeld von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung                         – kennen das Alarmierungsschema und die Rettungskette
                tätige Berufsleute                                                              – gewinnen Sicherheit in der Anwendung von Notfallmass-
                                                                                                  nahmen
Leitung         Ruedi Zaugg, Psychotherapeut ASP/SBAP in eigener Praxis                         – kennen die neusten Richtlinien der Reanimation nach SRC

Daten           3 Tage                                                          Zielpublikum    Arbeitsagogen und Arbeitsagoginnen sowie Berufsleute,
                Modul 1: Mo 11. März 2019                                                       die arbeitsagogisch tätig sind
                Modul 2: Mo 25. März 2019
                Modul 3: Mo 15. April 2019                                      Leitung         Nando Ochsner, dipl. Experte Notfallpflege HF, Ausbilder FA,
Ort             Institut für Arbeitsagogik, Luzern                                              zert. BLS-AED-Lehrer SRC
Kosten          CHF 910.– für 3 Module
                                                                                Datum           Di 12. März 2019
                                                                                Ort             Institut für Arbeitsagogik, Luzern
                                                                                Kosten          CHF 320.–
3                                                                                4
Emotionen erkennen                                                               Menschen mit
und interpretieren                                                               Persönlichkeitsstörungen
Häufig fällt es Menschen schwer, ihre Emotionen adäquat auszudrücken. Dies       Wir haben eine Vorstellung von uns, wie wir mit unseren Klientinnen und Klienten
kann in der beruflichen Zusammenarbeit wie auch in persönlichen Beziehungen      professionell arbeiten und sie betreuen möchten. Es gibt aber Menschen,
zu Schwierigkeiten führen. Die menschliche Mimik, bestehend aus 26 Gesichts-     insbesondere solche mit Persönlichkeitsstörungen, die uns dazu verführen,
muskeln, liefert uns Informationen zu bewussten und unbewussten Emotionen.       uns anders zu verhalten, als es unseren Vorstellungen entspricht, und die uns
Im Seminar üben die Teilnehmenden, solche emotionalen Hinweise zu ent-           an die Grenzen der Professionalität bringen können.
schlüsseln und die Erkenntnisse in den (Arbeits-)Alltag einfliessen zu lassen.
                                                                                 Wir geraten mit ihnen in ungute Beziehungsmuster, empfinden Gefühle für sie,
Inhalte         – Das FACS (Facial Action Coding System)                         für die wir uns schämen, und/oder werden mit unseren eigenen Schwächen
                – Die Geschichte der Emotionen                                   konfrontiert.
                – Arten von Emotionen
                – Üben der unterschiedlichen Emotionen mithilfe eines            Dies kann jedem von uns passieren. Dieses Seminar soll zur Reflexion solcher
                  Taschenspiegels und im Partnersetting                          Phänomene beitragen. Im gegenseitigen Austausch und mithilfe von Inputs
                – Emotionserkennung im Gespräch                                  besprechen wir, wie mit solchen Situationen umgegangen werden kann.
                – Übungen online zur persönlichen Vertiefung des Gelernten
                                                                                 Inhalte         – Schwierige Menschen gibt es viele – wann sprechen wir
Ziele           Die Teilnehmenden                                                                  von Persönlichkeitsstörungen?
                – können Hinweise in der Mimik ihres Gegenübers deuten                           – Die wichtigsten Formen, Merkmale, Symptome, Ursachen,
                – lernen Emotionen im Gespräch zu erkennen und wie man                             Anleitungen zum Umgang
                  damit arbeiten kann                                                            – Typische Beziehungsmuster und Wege, um aus diesen
                – festigen ihre Intuition durch diese Methode                                      herauszukommen
                – erweitern ihre persönlichen Kompetenzen                                        – Wann kommen wir als Betreuende an eine Grenze und
                                                                                                   wie gehen wir damit um?
Zielpublikum    Arbeitsagogen und Arbeitsagoginnen sowie andere
                Interessierte                                                    Ziele           Die Teilnehmenden
                                                                                                 – haben Kenntnisse über die wichtigsten Formen von
Leitung         Francisca Stoffel, lic. phil. Psychologin, MAS Berufs-,                            Persönlichkeitsstörungen
                Studien- und Laufbahnberatung, IV-Berufsberaterin                                – kennen problematische Beziehungsmuster, in die sie
                                                                                                   in der professionellen Arbeit mit ihren Klientinnen und
Datum           Do 14. März 2019                                                                   Klienten geraten können
Ort             Institut für Arbeitsagogik, Luzern                                               – kennen Wege, um aus diesen Beziehungsmustern heraus-
Kosten          CHF 320.–                                                                          zukommen

                                                                                 Zielpublikum    Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen, andere Interessierte

                                                                                 Leitung         Thomas Kern, lic. phil. Fachpsychologe für Psychotherapie FSP,
                                                                                                 Basel

                                                                                 Daten           Mi 20. und Do 21. März 2019
                                                                                 Ort             Institut für Arbeitsagogik, Luzern
                                                                                 Kosten          CHF 610.–
5                                                                                  6
Fertig gebastelt                                                                   Praxisausbildung in der
Designprodukte aus sozialen                                                        Arbeitsagogik
Institutionen                                                                      Gezielt begleiten, fördern,
Wie sind Produkte, die sich verkaufen lassen – aber nicht nur, weil sie «sozial»
                                                                                   reflektieren
sind? Holen Sie sich Inspiration für die Produktion schöner Objekte.
                                                                                   Praxisausbildende (PA) unterstützen angehende Arbeitsagoginnen und Arbeits-
Erfahren Sie von einem Profi, was alles überlegt sein muss von der ersten Idee     agogen im Berufsalltag. Sie beurteilen Lernfortschritte, zeigen, wie sich die
bis zum Verkauf. Entwickeln Sie Ideen und Inputs für eigene Produkte und deren     Theorie in der Praxis anwenden lässt, und helfen, die Arbeit zu reflektieren.
Vermarktung. Erkennen Sie Chancen und Potenziale, aber auch mögliche               Zudem sorgen sie dafür, dass die Institutionen vom Wissen und Können
Schwächen und Herausforderungen der eigenen Produkte und der Produktions-          der Studierenden profitieren. Das Seminar vermittelt methodisch-didaktische
stätte.                                                                            Fertigkeiten für eine professionelle Begleitung und erweitert Anleitungs-,
                                                                                   Beratungs- und Führungskompetenzen.
Inhalte          – Design im Fokus
                 – Markt- und Wettbewerbsübersicht                                 Inhalte         – Grundlagen der Praxisausbildung
                 – Übersicht Unternehmensperspektive: Produktinnovation,                           – Besonderheiten der Praxisausbildung in der Arbeitsagogik
                   Produktion, Marketing und Vertrieb                                              – Ausbildungskonzepte und strukturierte, zielorientierte
                                                                                                     Anleitung
Ziele            Die Teilnehmenden                                                                 – Einführung in das lösungsorientierte Denken und Handeln;
                 – erhalten einen Überblick über den Markt und die                                   Gesprächsführung und Konfliktbearbeitung
                   Wertschöpfungskette                                                             – Bearbeiten von konkreten Herausforderungen und Fragen
                 – kennen den Unterschied zwischen basteln und Design                                der TN anhand einer praxisnahen Intervisionsmethode nach
                 – erfahren, wie Produkte entwickelt werden können                                   Balint
                 – lernen Wege kennen, wie Produkte verkauft werden können
                 – lernen Strategien kennen, die für die einzelne Institution      Ziele           Die Teilnehmenden
                   sinnvoll sind                                                                   – setzen sich mit der eigenen PA-Rolle auseinander
                 – erkennen Stärken und Schwächen der eigenen Produkte/                            – machen sich vertraut mit den Anforderungen und Erwartungen
                   Produktionen und deren Entwicklungspotenzial                                    – erweitern ihre Anleitungs-, Beratungs- und Führungs-
                 – bekommen Inspiration und Lust auf die Produktion schöner                          kompetenz
                   Objekte
                                                                                   Zielpublikum    Dipl. Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen oder Berufsleute
Zielpublikum     Arbeitsagogen und Arbeitsagoginnen und andere Interessierte.                      mit vergleichbarer Ausbildung, die innerhalb ihrer Institution
                 Anschliessend an «Fertig gebastelt» bieten wir zur praktischen                    angehende Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen betreuen
                 Umsetzung einen exklusiven Ateliertag bei Fidea Design an.                        oder für diese Aufgabe vorgesehen sind
                 (Siehe 7: Produktentwicklung und -vermarktung)
                                                                                   Leitung         Hanspeter Achermann, Supervisor, Coach und Heimleiter
Leitung          Franziska Bründler, Ökonomin und Publizistin, Vollblutunter-
                 nehmerin (www.fideadesign.com) und Organisatorin einer            Daten           Block 1: Di 2. und Mi 3. April 2019
                 grossen Designmesse (www.designschenken.ch). Entwickelt,                          Block 2: Di 25. und Mi 26. Juni 2019
                 produziert und vertreibt Produkte aus sozialen Institutionen      Ort             Institut für Arbeitsagogik, Luzern
                                                                                   Kosten          CHF 1180.–
Datum            Fr 22. März 2019
Ort              Institut für Arbeitsagogik, Luzern
Kosten           CHF 320.–
7                                                                               8
Produktentwicklung und                                                          Umgang mit demotivierten
-vermarktung                                                                    Klientinnen und Klienten
Exklusiver Ateliertag bei                                                       Zeichen verstehen, Signale setzen
Fidea Design                                                                    Immer wieder treffen wir in der Arbeitsagogik auf schwierige, unmotivierte
                                                                                Klientinnen und Klienten, die uns an die persönlichen Grenzen bringen. Was
«Fertig gebastelt» wird jetzt praktisch! Im Atelier aktiv am eigenen Produkt    steckt dahinter? Was sind die Bedürfnisse und Hintergründe ihres Verhaltens?
arbeiten, es zusammen mit Designern und Experten weiterentwickeln –             Wie sollen wir ihnen begegnen? Ausgehend von einem positiven Menschenbild
Fidea Design machts möglich! Sie arbeiten an konkreten (eigenen) Produkten      lernen die Teilnehmenden des Seminars Methoden kennen, wie sie dieser
und erhalten individuelle Inputs und Ideen von echten Profis.                   grossen Herausforderung im Arbeitsalltag wirkungsvoll begegnen können.

Im kleinen Rahmen von maximal zehn Teilnehmenden erfahren Sie anschaulich,      Inhalte         – Grundsätze im Anleiten und Führen von Klientinnen und
wie Sie bestehende Produkte verbessern sowie die Produktionsmenge und den                         Klienten
Verkauf steigern können. Selbstverständlich kann man nicht in einem Tag ein                     – Auseinandersetzung mit dem Menschenbild
Produkt marktreif machen, aber mit Expertenrat, Fachinputs und Austausch                        – Motivationstheorien
gehen Sie gestärkt und voller Motivation an Ihren Arbeitsplatz zurück.                          – Ressourcen- und Zielorientierung
                                                                                                – Einführung in das lösungsorientierte Denken und Handeln
Inhalte         – Wie wird ein Produkt entwickelt?                                              – Feedback- und Auswertungsmethoden
                – Was braucht ein Produkt, damit es auf dem Markt erfolgreich                   – Unterstützende Massnahmen und Interventionen im
                  ist?                                                                            Umgang mit demotivierten Klientinnen und Klienten
                – Wie arbeiten Profis wie Designer und Grafiker?
                                                                                Ziele           Die Teilnehmenden
Ziele           Die Teilnehmenden                                                               – setzen sich mit schwierigen Situationen im Berufsalltag
                – bringen ihre Produkte mit und entwickeln diese zusammen                         auseinander
                  mit Designern und Experten weiter                                             – erweitern ihre eigene Handlungskompetenz und lernen,
                – erhalten einfache Tipps und Tricks, um mehr aus ihren                           Lösungsstrategien zu entwickeln
                  Produkten zu machen                                                           – bearbeiten anhand konkreter Praxisbeispiele schwierige
                – profitieren vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch                               und herausfordernde Situationen
                – erleben, wie ein Designlabel arbeitet, denkt, funktioniert
                – erhalten einen tiefen Einblick in die Welt von Fidea Design   Zielpublikum    Arbeitsagogen und Arbeitsagoginnen sowie Berufsleute,
                  und profitieren von den Erfahrungen vom Markt                                 die arbeitsagogisch tätig sind

Zielpublikum    Teilnehmende der Weiterbildung «Fertig gebastelt – Design       Leitung         Hanspeter Achermann, Supervisor, Coach und Heimleiter
                aus sozialen Institutionen», die das erlangte Wissen am
                eigenen Produkt umsetzen wollen                                 Daten           2 Tage: Mo 13. und Di 14. Mai 2019
                                                                                Ort             Jugenddorf Knutwil Bad, Knutwil/Sursee
Leitung         Franziska Bründler, Ökonomin und Publizistin, Vollblutunter-    Kosten          CHF 610.–
                nehmerin (www.fideadesign.com) und Organisatorin einer
                grossen Designmesse (www.designschenken.ch). Entwickelt,
                produziert und vertreibt Produkte aus sozialen Institutionen.
                Weitere Profis (Designer, Grafiker) werden vor Ort sein.

Datum           Fr 3. Mai 2019
Ort             Atelier Fidea Design, Luzern
Kosten          CHF 690.–
9                                                                                10
Nähe und Distanz –                                                               Menschen mit ASS-Diagnose
das richtige Mass finden                                                         Tools, Tipps und Tricks für den Arbeitsalltag in der Zusammenarbeit mit
                                                                                 Menschen mit einer ASS -Diagnose.
Wer mit Menschen arbeitet, kennt die Situation: Einige kommen mir zu nahe,
andere erreiche ich kaum. Ziel dieses Seminars ist, den eigenen Umgang mit       Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen begegnen spezifischen Herausforderungen
Nähe und Distanz zu reflektieren und mehr Klarheit für die Praxis zu erlangen:   von und mit autistischen Menschen. In diesem Seminar erwerben die Teil-
In welchen Situationen und in welcher Form können oder sollen wir Nähe           nehmenden spezifisches Fachwissen zum Umgang mit Autismus, insbesondere
zulassen bzw. aktiv fördern? Wann und wie können oder müssen wir Distanz         zur Unterstützung von Klientinnen und Klienten im Arbeitsalltag. Theoretische
wahren bzw. wiederherstellen? Anhand herausfordernder Beispiele aus der          Grundlagen und praxisrelevante Methoden ermöglichen einen professionellen
Praxis werden wir situationsspezifische, professionelle Verhaltensweisen         Umgang mit Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) und geben
klären und üben.                                                                 fachliche Sicherheit.

Inhalte         – Verschiedene Formen von Nähe und Distanz (physisch,            Inhalte         –   Definition Autismus-Spektrum-Störung/Geschichte
                  emotional, mental)                                                             –   Allgemeine Merkmale
                – Sensibilisierung für Formen von Beziehungsdynamik                              –   Wahrnehmungsverarbeitung
                – Handlungsmöglichkeiten, um Nähe und Distanz zu regulieren                      –   Kommunikation
                                                                                                 –   Wissenschaftliche Theorien und Erklärungsansätze
Ziele           Die Teilnehmenden                                                                –   Unterstützende Massnahmen im Umgang mit autistischen
                – setzen sich mit den Möglichkeiten der Regulation von Nähe                          Klientinnen und Klienten anhand von Praxisbeispielen
                  und Distanz auseinander
                – reflektieren ihr Verhalten in der Praxis                       Ziele           Die Teilnehmenden
                – bearbeiten anhand konkreter Praxisbeispiele herausfordernde                    – kennen die allgemeine Definition und die verschiedenen
                  Situationen und erweitern dadurch ihre Handlungskompetenz                        Merkmale des Autismus-Spektrums
                                                                                                 – setzen sich mit der Sichtweise und den Perspektiven der
Zielpublikum    Arbeitsagogen und Arbeitsagoginnen sowie arbeitsagogisch                           autistischen Arbeitswelt auseinander
                Tätige                                                                           – kennen mögliche Schwierigkeiten, insbesondere in der
                                                                                                   Kommunikation
Leitung         Franzisca Schaub, Psychologin FH, Ausbilderin FA, Coach/                         – kennen die Grundsätze der neuropsychologischen Theorien
                Supervisorin BSO                                                                   zu Autismus-Spektrum und somit die möglichen Schwierig-
                                                                                                   keiten von autistischen Menschen
Datum           Di 14. Mai 2019                                                                  – bearbeiten methodische Ansätze anhand von Praxis-
Ort             Institut für Arbeitsagogik, Luzern                                                 beispielen, die im Arbeitsalltag eingesetzt werden können
Kosten          CHF 320.–
                                                                                 Zielpublikum    Arbeitsagogen und Arbeitsagoginnen sowie Berufsleute,
                                                                                                 die arbeitsagogisch tätig sind

                                                                                 Leitung         Nadja Kehrli, Sozialarbeiterin, Bereichsleiterin Coaching/
                                                                                                 Weiterbildung und Beratung, Stiftung autismuslink Bern
                                                                                                 Andrea Gasser, Autismusfachperson und Coach, Bereichs-
                                                                                                 leiterin Wohnen/Wohncoaching, Stiftung autismuslink Bern

                                                                                 Datum           Mi 15. Mai 2019
                                                                                 Ort             Institut für Arbeitsagogik, Luzern
                                                                                 Kosten          CHF 320.–
11                                                                               12
Die eigene Selbstwirksamkeit                                                     Zwischen Förderung und
stärken                                                                          Produktion
Ressource für anspruchsvolle                                                     Konstruktiver und kreativer
Situationen                                                                      Umgang mit den Spannungsfeldern
Bei der Selbstwirksamkeit geht es um das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten,
                                                                                 der Arbeitsagogik
schwierige oder neuartige Situationen zu meistern. Gerade in herausfordern-
den Situationen greifen wir auf unsere routinierten Verhaltensweisen zurück.     Im Seminar geht es darum, Ressourcen effizient und effektiv einzusetzen, auf
Und häufig haben wir das Gefühl, dass eine Situation doch hätte besser gelöst    der Ebene der Mitarbeitenden wie auf der Ebene der Klienten und Klientinnen.
werden können. Viele unserer inneren Ressourcen werden nicht oder zu wenig       Prinzipien aus der Arbeitsorganisation sollen ordnen und gestalten helfen, den
genutzt. Selbstwirksame Personen sind ausdauernder und erfolgreicher in der      Arbeitsalltag gemeinsam mit den Klienten und Klientinnen in gute Bahnen zu
Bewältigung von Herausforderungen.                                               lenken. Es sollen Haltungen erarbeitet werden, die uns unterstützen, die Arbeit
                                                                                 mit den Klienten und Klientinnen erfolgreich zu machen, und uns in ein gemein-
Inhalte         – Quellen der Selbstwirksamkeit nach Albert Bandura              schaftliches Handeln führen.
                – Das ideale Zusammenspiel von Selbstwirksamkeit und
                  Selbstmanagement                                               Inhalte         – Analyse Verhältnisse in den einzelnen Bereichen und
                – Reflexionsarbeit zur persönlichen Selbstwirksamkeit                              Abteilungen
                – Individuelle Bestimmung anhand der TIFF-Methode                                – Arbeitsorganisation, Arbeitstechniken und Zeitmanagement
                  «Wie nutze ich mein Potenzial»?                                                – Umgang mit Produktionsdruck und Arbeitsmangel
                – Übungen zur Stärkung und Weiterentwicklung der eigenen                         – Haltung Empowerment, Methoden zur Umsetzung
                  Selbstwirksamkeit                                                              – Überforderung–Herausforderung
                                                                                                 – Persönliche Handlungsplanung
Ziele           Die Teilnehmenden                                                                – Massnahmen und Praxistransfer
                – stärken ihre inneren Kraftquellen und Ressourcen
                – kennen Methoden und erhalten Tools, wie sie ihre Selbst-       Ziele           Die Teilnehmenden
                  wirksamkeit langfristig stärken können                                         – sensibilisieren sich für ihre individuellen Spannungsfelder
                – erlangen ein höheres Vertrauen in ihre Selbstwirksamkeit                         im Arbeitsalltag mit den Klienten und Klientinnen
                – können anspruchsvollen Situationen mit mehr Gelassenheit                       – erkennen Gefahren und Chancen dieser Spannungsfelder
                  begegnen                                                                       – erarbeiten Strategien im Umgang mit Druck
                                                                                                 – kennen verschiedene Instrumente der Arbeitsorganisation
Zielpublikum    Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen sowie andere                                    und können diese mit den Klienten und Klientinnen
                Interessierte, die in das persönliche Wachstum investieren                         anwenden
                möchten
                                                                                 Zielpublikum    Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen
Leitung         Britta Schaefer, Partnerin Morgenthaler Consulting,
                zertifizierter Management Coach, Resilienztrainerin,             Leitung         Karin Niederhauser, Supervisorin, Erwachsenenbildnerin HF,
                dipl. Betriebsökonomin                                                           Mal- und Gestaltungspädagogin, Kleinkindererzieherin,
                                                                                                 langjährige Erfahrung in Sozialpädagogik und Arbeitsagogik
Daten           2 Tage: Do 16. und Fr 17. Mai 2019
Ort             Institut für Arbeitsagogik, Luzern                               Daten           3 Tage: Mo 20./Di 21. Mai und Di 11. Juni 2019
Kosten          CHF 610.–                                                        Ort             Institut für Arbeitsagogik, Luzern
                                                                                 Kosten          CHF 910.–
13                                                                             14
Berichte schreiben im                                                          Integration durch
Sozialbereich                                                                  Bildungsmassnahmen
Teil der Aufgaben von Mitarbeitenden im Sozialwesen ist das Verfassen von      Es gibt für jeden und jede eine passende Weiterbildung. Realistische berufliche
Berichten, die einen Sachverhalt oder einen Vorgang möglichst adäquat          Zielsetzungen in Verbindung mit einer kurzfristig machbaren Weiterbildung
wiedergeben. Effizienz, klare Berichtsstruktur, stringente Argumentation       steigern die Motivation und führen zu einer nachhaltigeren Integration in den
sowie stilistische Aspekte sind für das erfolgreiche Verfassen von Berichten   Arbeitsmarkt. Gezielte Bildungsmassnahmen auf dem jeweiligen Niveau der
massgebend. Der Kurs vermittelt Grundlagen, vertieft ausgewählte Aspekte       Klientin oder des Klienten erleichtern die Arbeitsintegration.
und behandelt Schwierigkeiten, mit denen auch routinierte Schreibende oft
konfrontiert sind.                                                             Inhalte         –   Berufsbildungssystem der Schweiz
                                                                                               –   Kurse, Fachausbildungen und Lehrabschluss für Erwachsene
Inhalte         –   Einblick in die Perspektive der IV: Probleme und Bedarf                    –   Fallarbeit
                –   Was ist ein Bericht und wie ist er aufgebaut?                              –   Gezielte Suche nach passenden Weiterbildungsmöglichkeiten
                –   Was nützt eine klare Berichtsstruktur?                                     –   Zusammenarbeit mit der lokalen Berufsberatung
                –   Was steht in welchem Teil des Berichts?
                –   Wie kann meine Empfehlung besser mit den anderen           Ziele           Die Teilnehmenden
                    Berichtsteilen verknüpft werden?                                           – kennen die Grundsätze und Möglichkeiten des Bildungs-
                –   Was ist für die Behörden relevant? (Beispiele)                               systems der Schweiz (Schwerpunkt niederschwellige
                –   Sprache und Schreiben in Berichten                                           Einstiegs- und Umstiegsmöglichkeiten sowie Berufsab-
                –   Sachlich schreiben: Wie gelingt das?                                         schluss für Erwachsene)
                –   Welche Zeitform ist die richtige?                                          – bearbeiten einen aktuellen eigenen Fall zum Thema
                –   Alternativen zur «Ich-Form»?                                                 «Welche Weiterbildung könnte passen?»
                –   Eher Fliesstext oder Auflistungen?                                         – reflektieren die Zusammenarbeit ihrer Institution mit der
                –   Tipps zum flüssigen Schreiben                                                Berufsberatung

Ziel            Die Teilnehmenden                                              Zielpublikum    Arbeitsagogen und Arbeitsagoginnen und andere Interessierte,
                – gewinnen Sicherheit in grundsätzlichen Bereichen des                         die sich mit dem Thema Bildung und Arbeitsintegration
                  Verfassens von Berichten (Textsorte, Berichtsstruktur,                       beschäftigen
                  sprachliche Aspekte)
                                                                               Leitung         David Furrer, Laufbahncoach, MAS Psychologie, dipl. Berufs-,
Zielpublikum    Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen sowie alle anderen                          Studien- und Laufbahnberater, Erwachsenenbildner SVEB
                Interessierten, die in sozialen Berufen Berichte verfassen
                                                                               Datum           Di 4. Juni 2019
Leitung         Ursula Stadler, lic. phil.                                     Ort             Institut für Arbeitsagogik, Luzern
                Aline Meili, MA                                                Kosten          CHF 320.–

Datum           Di 28. Mai 2019
Ort             Institut für Arbeitsagogik, Luzern
Kosten          CHF 320.–
15                                                                               16
ADHS bei Erwachsenen                                                             Transkulturelle Kompetenz
Lange Zeit galt ADHS als eine Erkrankung des Kindes- und Jugendalters. Heute
                                                                                 Herausforderung Migration
ist klar, dass die Symptomatik auch im Erwachsenenalter weiterbestehen kann
und oft lebenslang zu ungenügenden Anpassungsleistungen führt. Durch die         Die agogische Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund bietet besondere
Beeinträchtigung der Selbststeuerung, Selbstkontrolle sowie der Selbst-          Herausforderungen: Gross ist die Gefahr von Missverständnissen und es kann
regulation erweist sich die Zusammenarbeit mit ADHS-Betroffenen oft als          leicht zu Unsicherheit und Irritation bei den Beteiligten kommen. Welche
schwierig und aufreibend. Der Kurs vermittelt Einblick in die ADHS-Symptomatik   Bedeutung hat die für uns wichtige «Pünktlichkeit» in einem anderen kulturellen
und -Diagnostik bei Erwachsenen (ADHS erkennen) und zeigt Interventions-         Kontext? Wie begegnen sich Mann und Frau beim Gespräch, bei der Arbeit?
möglichkeiten im pädagogischen sowie arbeitsagogischen Bereich auf (ADHS
beeinflussen). Es werden Strategien aufgezeigt und eingeübt, welche einerseits   Welche Normen, Werte und Einstellungen leiten Menschen an? In dieser
die Zusammenarbeit konstruktiv verändern und anderseits das Selbstmanage-        Weiterbildung erleben Sie wiederholt Aha-Momente. Sie erkennen typische
ment und die Selbstregulation der Betroffenen verbessern.                        interkulturelle Stolpersteine und lernen so, Missverständnisse leichter zu
                                                                                 vermeiden.
Inhalte         In einem ersten theoretischen Teil wird Grundlagenwissen zum
                Thema vermittelt, die Lebenswelt Betroffener wird den            Sie stärken Ihre Fähigkeiten, das Besondere zu beachten, und erarbeiten sich
                Teilnehmenden nähergebracht und therapeutische Möglich-          neue Möglichkeiten, um mit unterschiedlichen kulturspezifischen Ansprüchen
                keiten werden vorgestellt. In einem zweiten Teil wird ganz       und Erwartungen produktiv umzugehen.
                konkret vermittelt und auch geübt, wie Strategien zur Alltags-
                und Problembewältigung entwickelt werden können. An              Inhalte         –   Transkulturelle Sensibilität
                Fallbeispielen soll der Transfer von der Theorie in die Praxis                   –   Kultur als Orientierungssystem
                konkretisiert werden.                                                            –   Bedeutung der Religiosität
                                                                                                 –   Heterogenität und Vielfalt als Chance
Ziele           Die Teilnehmenden                                                                –   Umgang mit Beeinträchtigungen in anderen Kulturen
                – erweitern ihr Fachwissen in Bezug auf ADHS im                                  –   Situationen richtig einschätzen und kompetent reagieren
                  Erwachsenenalter
                – sensibilisieren ihre Wahrnehmung für ADHS-Betroffene           Ziele           Die Teilnehmenden
                – erweitern ihre Kompetenz in Bezug auf beraterische,                            – erkennen, wie sie von Menschen mit Migrationshintergrund
                  pädagogische sowie arbeitsagogische Interventionen                               gesehen werden
                – sind in der Lage, das neu erworbene Wissen in ihrer                            – verstehen, wie diese Klientinnen und Klienten kultur-
                  Berufspraxis umzusetzen                                                          spezifisch denken, fühlen und sich verhalten
                                                                                                 – beschäftigen sich mit der Frage des Transfers in den eigenen
Zielpublikum    Arbeitsagogen und Arbeitsagoginnen sowie andere Interes-                           Arbeitskontext
                sierte, die sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit mit der                   – gewinnen an Klarheit in der Kommunikation und Führung
                Problematik von ADHS im Erwachsenenalter beschäftigen
                                                                                 Zielpublikum    Fachpersonen im arbeitsagogischen Arbeitsbereich, die
Leitung         Yvonne Weber Haener, lic. phil. Psychologin FSP, ADHS-Coach                      kulturelle Unterschiede reflektieren und ihr interkulturelles
                Roger Hofer, dipl. Sozialpädagoge FH, Dozent ZHAW                                Know-how erweitern möchten

Daten           2 Tage: Do 6. und Fr 7. Juni 2019                                Leitung         Yvo Wüest, MAS Educational Management ZHAW/IAP,
Ort             Institut für Arbeitsagogik, Luzern                                               lang jährige Erfahrung in der internationalen Zusammenarbeit
Kosten          CHF 610.–
                                                                                 Daten           3 Tage: Do 29. August/Do 12. und Do 26. September 2019
                                                                                 Ort             Institut für Arbeitsagogik, Luzern
                                                                                 Kosten           CHF 910.–
17                                                                                              – benennen mögliche Rollen im Gruppengespräch und setzen
                                                                                                  darin eigene Prioritäten

Höhere Fachprüfung für Arbeits-                                                                 – definieren mögliche Stolpersteine und planen entsprechende
                                                                                                  Massnahmen, um den Gruppenprozess zu steuern

agoginnen und Arbeitsagogen                                                                     – setzen die gewonnenen Erkenntnisse in einem vorgegebenen
                                                                                                  Gruppengespräch um und erlangen darin Sicherheit

Worauf es ankommt!                                                                              – bearbeiten aktuelle Fragestellungen unter Berücksichtigung
                                                                                                  der Anforderungen aus den drei Kompetenzbereichen und
                                                                                                  den fünf Arbeitsprozessen des arbeitsagogischen Arrange-
                                                                                                  ments
Sie wollen sich auf die Höhere Fachprüfung (HFP) zur dipl. Arbeitsagogin, zum
dipl. Arbeitsagogen gezielt vorbereiten, Tipps und Hinweise zu Anforderungen,   Leitung         Marcel Christen, dipl. Arbeitsagoge, Ausbilder FA, HBT
Vorgehensweise und Prüfungsablauf erhalten? Wir sagen, worauf es ankommt,                       Resilienz-Trainer, Kaufmann KFS
und bieten verschiedene Seminare dazu an.
                                                                                Datum           Fr 30. August 2019
Zielpublikum    Arbeitsagogen und Arbeitsagoginnen, die sich auf die Höhere
                Fachprüfung vorbereiten

Dauer
Ort
                Alle Seminare dauern 1 Tag
                Institut für Arbeitsagogik, Luzern
                                                                                Präsentation der Diplomarbeit
Kosten          CHF 320.– pro Seminartag
                                                                                Das Seminar unterstützt die Teilnehmenden darin, ihre Diplomarbeit kompetent
                                                                                zu präsentieren. Nach einer kurzen theoretischen Einführung folgen verschie-

Gruppengespräche vorbereiten                                                    dene Übungssequenzen sowie die Diskussion und Reflexion des Erlebten in der
                                                                                Gruppe.

und führen                                                                      Inhalte         Theorie:
                                                                                                – Aufbau und Sprache eines Referates
                                                                                                – Stichworte als Redehilfen
Sicherheit im Gespräch und Klarheit in der Rolle. Sie verschaffen sich einen                    – Gezielter Einsatz von Medien: Projektor, Werkstück etc.
Überblick über die Anforderungen der HFP und sammeln Praxiserfahrungen in                       Praxis:
einer nachgestellten Prüfungssituation. So können Sie Ihre Rollenpräferenz                      – Definieren und Einüben der Rolle als Referentin/Referent
sowie mögliche Stolpersteine definieren und sind für Ihren Abschluss bestens                    – Stimme, Gestik, Mimik, Blickkontakt etc.
gerüstet.                                                                                       – Tricks im Umgang mit Lampenfieber, Versprechern etc.
                                                                                                – Training der Präsentation der eigenen Diplomarbeit
Inhalte         – Abschlussverfahren HFP
                – Die drei Kompetenzbereiche und die fünf Arbeitsprozesse       Ziele           Die Teilnehmenden
                  des arbeitsagogischen Arrangements                                            – kennen die Struktur eines Referates
                – Gesprächsvorbereitung anhand eines Fallbeispiels                              – üben die Kompetenzen, die zum Referieren gehören:
                – Potenzielle Rollen in der Gruppenarbeit, Anforderungen für                      Methodik, Kommunikationsstil, Selbstsicherheit
                  erfolgreiche Teamarbeit                                                       – sind befähigt, gezielt an der Präsentation ihrer Diplomarbeit
                – Gruppengespräche führen, beobachten und auswerten                               weiterzuarbeiten
                – Fundierte Selbstreflexion und professionelles Feedback
                – Strategie im Umgang mit eigenen Stärken und Schwächen         Leitung         Stephan Mathys ist Lehrer, Kunsttherapeut und Autor; neben
                  im Gruppengespräch                                                            seinen langjährigen didaktischen, therapeutischen und
                – Praxisbezogene Fragestellung aus einem breiten arbeits-                       künstlerischen Arbeiten steht er immer wieder in verschiedenen
                  agogischen Praxisfeld                                                         Rollen auf einer Bühne: als Redner, Vorleser und Schauspieler.

Ziele           Die Teilnehmenden                                               Datum           Mo 2. September 2019
                – erarbeiten die spezifischen Anforderungen eines Gruppen-
                  gesprächs
                – üben, relevante Aspekte eines Textes zu erkennen und für
                  das Gruppengespräch aufzubereiten
Bearbeiten von Fallbeispielen                                                     Der Weg zur Diplomarbeit
Sicherheit in der schriftlichen Fallbearbeitung erlangen.                         Das Schreiben einer Diplomarbeit stellt eine grosse Herausforderung dar – ein
                                                                                  methodisches, gezieltes Vorgehen ist deshalb von entscheidender Bedeutung:
Inhalte          – Anforderungen an die schriftliche Fallbearbeitung              In diesem Seminar werden die Schritte aufgezeigt, welche zur fertigen Diplom-
                 – Strukturierung und Methodik der Fallbearbeitung                arbeit führen. Die Teilnehmenden machen sich nach diesem Kurs zuversichtlich,
                 – Arbeitsagogische Instrumente für die Fallbearbeitung gezielt   gut ausgerüstet und klar strukturiert auf den Weg zur Diplomarbeit.
                   einsetzen
                                                                                  Inhalte         –   Wie sieht ein realistischer Zeitplan aus?
Ziele            Die Teilnehmenden                                                                –   Wie finde ich ein passendes Thema?
                 – arbeiten ein Fallbeispiel gemäss den Anforderungen der                         –   Wie erstelle ich eine Disposition?
                   HFP Arbeitsagogik durch                                                        –   Welches sind für mich geeignete Schreibstrategien?
                 – erstellen eine leserliche und verständliche Dokumentation                      –   Was tun, wenn ich auf dem Weg zur Diplomarbeit stecken
                   ihrer Fallbearbeitung                                                              bleibe?
                 – erfassen und ordnen mithilfe geeigneter Methoden die
                   relevanten Themen des Fallbeispiels                            Ziele           Die Teilnehmenden
                 – beschreiben und begründen den arbeitsagogischen Hand-                          – kennen die Schritte auf dem Weg zur Diplomarbeit
                   lungsbedarf                                                                    – erhalten die nötigen Werkzeuge, um diese Schritte zu planen
                 – beschreiben und begründen Lösungsvorschläge                                    – suchen und diskutieren ihr Projektthema
                   (Massnahmen und Vorgehen)                                                      – beginnen, ihre die Disposition für ihre Diplomarbeit zu
                 – beschreiben Methoden und Modelle korrekt und begründen                           erstellen
                   deren Nützlichkeit
                 – kennen ihren Zeitbedarf für die Fallbearbeitung                Leitung         Stephan Mathys ist Lehrer, Kunsttherapeut und Autor; neben
                                                                                                  seinen langjährigen didaktischen, therapeutischen und
Leitung          Richard Bürgi, dipl. Arbeitsagoge, Ausbilder SVEB1                               künstlerischen Arbeiten steht er immer wieder in verschiedenen
                                                                                                  Rollen auf einer Bühne: als Redner, Vorleser und Schauspieler.
Datum            Fr 6. September 2019
                                                                                  Datum           Mo 9. Dezember 2019
18                                                                                19
Arbeitsorganisation                                                               Leichte Sprache
Zeit für die Förderarbeit dank                                                    Inklusion durch verständliche Texte
professioneller Arbeitsorganisation                                               Gesetzestexte und amtliche Schreiben, Gebrauchsanleitungen und Verträge
                                                                                  sind oft in schwer verständlicher Sprache verfasst. Viele Menschen können
Es gibt Zeitfresser, die unsere Zeitressourcen schneller aufbrauchen, als uns     diese komplexen Informationen nicht verarbeiten. Dadurch sind sie von einem
lieb ist. Wir analysieren in diesem Seminar unseren Arbeitsalltag, reflektieren   wichtigen Teil des alltäglichen Lebens ausgeschlossen. Auch in Einrichtungen
unser Rollenverhalten, planen Arbeitsprozesse und lernen, Aufgaben an             für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung gibt es Texte, die für die
Schlüsselfunktionen zu delegieren und so gezielt Verantwortung an unsere          Adressaten nicht verständlich sind: Hausordnungen, Mitarbeitergespräche,
Klientinnen und Klienten zu übertragen.                                           Mitteilungen und vieles mehr. Damit Inklusion und Befähigung im nächsten
                                                                                  Umfeld stattfinden können, sollten diese Texte in Leichter Sprache vorliegen.
Inhalte          – Analyse der persönlichen Arbeitssituation
                 – Zeitmanagement und Selbstorganisation                          Inhalte         – Ziele und Zielgruppen der Leichten Sprache
                 – Instrumente und Methoden der Arbeitsplanung                                    – Entstehung und rechtlicher Rahmen
                   (u. a. ABC-Analyse, IPERKA, Alpenmethode, Eisenhower-                          – Konzept der Leichten Sprache
                   Prinzip; Pareto-Prinzip)                                                       – Regeln für Leichte Sprache in Theorie und Praxis, geordnet
                 – Prioritäten setzen und delegieren                                                nach sprachlicher Komplexität, mit spezifischen Übungen
                 – Planungs- und Entscheidungsmatrix                                              – Vertiefende Übersetzungsübungen
                 – Ressourcenorientierte Arbeitsvorbereitung
                 – Effektivität versus Effizienz                                  Ziele           Die Teilnehmenden
                                                                                                  – lernen das Konzept der Leichten Sprache kennen
Ziele            Die Teilnehmenden                                                                – erhalten die notwendigen Grundlagen für das eigenständige
                 – erstellen eine Ist-Analyse ihrer aktuellen Arbeitssituation                      Übersetzen und Verfassen von Texten in Leichter Sprache
                 – überprüfen ihren Arbeitsalltag hinsichtlich Zeitressourcen
                   und Zeitfressern                                               Zielpublikum    Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen sowie alle Personen,
                 – reflektieren ihr Rollenverhalten im persönlichen Aufgaben-                     die wichtige Informationen für Menschen mit einer kognitiven
                   bereich                                                                        Beeinträchtigung zugänglich machen und somit die Teilhabe
                 – erarbeiten Instrumente der Arbeitsorganisation und planen                      fördern möchten
                   deren Anwendung im eigenen Arbeitsumfeld
                 – planen eigene Entlastung durch Delegieren von Verant-          Leitung         Cornelia Kabus, Übersetzerin und Weiterbilderin Leichte
                   wortung und ressourcenorientierte Arbeitsvorbereitung                          Sprache, Büro Leichte Sprache Basel
                 – erarbeiten ein Instrument, um persönliche Zielsetzungen
                   im Arbeitsalltag erreichen zu können                           Daten           2 Tage: Mi 11. und Mi 18. September 2019
                 – vollziehen den Praxistransfer anhand eigener Beispiele         Ort             Institut für Arbeitsagogik, Luzern
                                                                                  Kosten          CHF 610.–
Zielpublikum     Arbeitsagogen und Arbeitsagoginnen sowie Mitarbeitende der
                 Arbeitsintegration, die im Alltag künftig nicht nur reagieren,
                 sondern bewusst agieren wollen

Leitung          Marcel Christen, dipl. Arbeitsagoge, Ausbilder FA,
                 HBT Resilienz-Trainer, Kaufmann KFS

Datum            Mo 9. September 2019
Ort              Institut für Arbeitsagogik, Luzern
Kosten           CHF 320.–
20                                                                               21
Aktivieren und in Bewegung                                                       Lernende in Ausbildungen
bringen                                                                          begleiten
Wissenschaftliche Studien belegen seit Langem, dass tägliche Bewegung in         Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen fördern und begleiten unter anderem
moderater und angepasster Form sich positiv auf unser Wohlergehen auswirkt.      Jugendliche mit erhöhtem Unterstützungsbedarf während Ausbildungen
Im Seminar lernen Sie einzelne wirkungsvolle Trainingsformen aus Qi Gong,        in spezialisierten Institutionen und Rehabilitationsbetrieben. Diese Arbeit
NLP und Achtsamkeitsübungen kennen und erarbeiten ein Konzept zur                erfordert spezifisches Wissen, welches Bestandteil dieses Fachkurses ist.
betriebsinternen Umsetzung mit Ihren Klientinnen und Klienten. Eine positive
Wirkung, die sich auf der körperlichen wie auch sozialkompetenten Ebene          Inhalte         – Schule – Ausbildung – Arbeit: berufsbiografische
bemerkbar macht, lässt sich bereits nach den ersten Trainingseinheiten                             Übergänge begleiten
feststellen.                                                                                     – Orientierung im Berufsbildungssystem der Schweiz
                                                                                                 – Lernprozesse und Kompetenzerwerb in der beruflichen
Sie können das Programm entweder als Instrument für Ihre eigenen kreativen                         Bildung unterstützen
Pausen zur Aktivierung und Konzentrationsförderung verwenden oder alternativ                     – Nachteilsausgleich
als regelmässige Aktivierungs- bzw. Entspannungssequenz für Ihre Klientinnen                     – Supported Education
und Klienten einsetzen.
                                                                                 Ziele           Die Teilnehmenden
Inhalte         – Grundlagen zur Umsetzung des Bewegungskonzepts                                 – beschreiben zentrale Aufgaben in der Begleitung von
                – Acht Alltagsübungen – Mobilisation, Kraft und Energie                            Lernenden mit Unterstützungsbedarf
                  tanken                                                                         – kennen wichtige Grundlagen des Berufsbildungssystems
                – Übungsformen zur Harmonisierung von Körper, Geist und                          – können anhand konkreter Beispiele aus der Praxis
                  Seele                                                                            beschreiben, wie individuelle Lernprozesse und Prozesse
                                                                                                   des Kompetenzerwerbs begleitet werden
Ziele           Die Teilnehmenden                                                                – wenden konkrete Arbeitswerkzeuge für die Begleitung von
                – erlernen einfache, direkt umsetzbare Übungsformen im                             Jugendlichen in der Ausbildung auf ihren Arbeitskontext an
                  Rahmen ihrer Tätigkeit als Arbeitsagoge und Arbeitsagogin                      – können Gelingensbedingungen und Herausforderungen
                – lernen, wie das Bewegungskonzept die Konzentrations-                             für arbeitsagogisches Handeln in Ausbildungssettings
                  fähigkeit stärkt, um entspannt und zielorientiert zu handeln                     beschreiben
                – erfahren, dass gemeinsames Bewegen sich positiv auf die                        – beschreiben Prinzipien und Werte einer Begleitung im
                  Dynamik im Team auswirkt                                                         Rahmen von Supported Employment
                – verbessern und vertiefen ihre Wahrnehmungsfähigkeit
                – erhalten ein Konzept zur Integration der Übungen im            Zielpublikum    Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen, die Personen in
                  eigenen Betrieb                                                                Ausbildungen und Praktika begleiten oder sich auf eine
                                                                                                 entsprechende Tätigkeit vorbereiten wollen
Zielpublikum    Arbeitsagogen und Arbeitsagoginnen sowie andere interessierte
                Personen                                                         Leitung         Tanja Rüdisühli, Büro Morpho – Bildung, Beratung und Soziale
                                                                                                 Innovation, Dozentin und Projektleiterin Hochschule Luzern,
Leitung         Sabine Rossi, Ausbilderin FA, Senior Qi-Gong-Lehrerin,                           Job coach Supported Employment/Supported Education,
                Gesundheitscoach, Inhaberin Wellco Consulting GmbH                               Gymnasial- und Berufsschullehrerin

Daten           2 Tage: Mo 16. und Mo 23. September 2019                         Daten           2 Tage: Mo 7. und Di 8. Oktober 2019
Ort             Institut für Arbeitsagogik, Luzern                               Ort             Institut für Arbeitsagogik, Luzern
Kosten          CHF 610.–                                                        Kosten          CHF 610.–
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Lösungsorientiertes Arbeiten                                                     Grundkurs Aggressions-
im Werkstattalltag                                                               management NAGS
Der lösungsorientierte Ansatz geht mit einer Haltungsänderung im Arbeitsalltag
                                                                                 im agogischen Bereich
einher. Arbeitsagogen/Arbeitsagoginnen unterstützen ihre Klientinnen und
Klienten darin, Strategien für kompetenteres Handeln zu entwickeln. Nebst        In Kooperation mit dem Bildungszentrum für Gesundheit und Soziales Thurgau.
arbeitsagogischer Fachkompetenz zählt die Fähigkeit, das Gegenüber zu
stärken sowie Ressourcen kennenzulernen und zu entwickeln. Mit der lösungs-      Aggressives oder herausforderndes Verhalten ist für alle Fachpersonen immer
orientierten Haltung und Sprache fokussieren wir auf das, was im Arbeits-        wieder eine grosse Herausforderung. Eine wichtige Grundlage für den profes-
und Werkstattalltag bereits funktioniert. Defizit und Gelingen werden in ein     sionellen Umgang mit diesem Phänomen ist ein vertieftes Verständnis dieser
Gleichgewicht gebracht. Das Können wird betont, ohne die Probleme zu über-       Verhaltensweisen. In Alltagssituationen sind verbale und nonverbale Strategien
sehen. Die moderne Hirnforschung und die Erfahrung lehren, dass lösungs-         und Techniken für die Sicherheit aller beteiligten Personen notwendig. Im
orientierte Strategien dazu beitragen, Widerstand, Entmutigung und Ängste        dreitägigen Seminar erarbeiten Sie theoretische und berufsethische Aspekte
abzubauen und Zuversicht und Kooperation zu fördern.                             der Handhabung von aggressivem und herausforderndem Verhalten im
                                                                                 agogischen Bereich.
Inhalte         Grundlagen des lösungsorientierten Ansatzes und der
                Gesprächsführungsmethode, welche die Eigenverantwort-            NAGS: Netzwerk Aggressionsmanagement im Gesundheits- und Sozialwesen
                lichkeit der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellt            Schweiz

Ziele           Die Teilnehmenden                                                Inhalte         – Entstehungsprozesse und Phasenverlauf von aggressivem
                – lernen das lösungsorientierte Modell und seine Werkzeuge                         und herausforderndem Verhalten
                  kennen                                                                         – Strategien und Techniken zur Einschätzung, Prävention,
                – lernen, Ressourcen der Klientinnen und Klienten sichtbar zu                      Deeskalation und Nachsorge
                  machen und wertzuschätzen                                                      – Training von beziehungsfreundlichen Befreiungstechniken
                – können problematisches Verhalten umdeuten                                        sowie Situationstraining u. a. mit Video-Feedback
                – wenden die 50-Prozent-Regel an                                                 – Rechtliche und ethische Grundlagen
                – setzen lösungsorientiertes Denken und Handeln um
                – haben eine Vorstellung davon, wie sie die neuen                Ziele           Die Teilnehmenden
                  Erkenntnisse im eigenen Berufsalltag anwenden können                           – erarbeiten theoretische und berufsethische Aspekte der
                                                                                                   Handhabung von aggressivem und herausforderndem
Zielpublikum    Arbeitsagogen und Arbeitsagoginnen                                                 Verhalten
                                                                                                 – erlernen praktische Fertigkeiten in Übung und durch Erleben
Leitung         Markus Haldner, LOA-Trainer, Zentrum für lösungsorientierte
                Beratung Schweiz                                                 Zielpublikum    Arbeitsagogen und Arbeitsagoginnen

Daten           3 Tage: Mi 16./Do 17. und Fr 18. Oktober 2019                    Leitung         Irene Vonarburg-Steiner, dipl. Sozialpädagogin, Trainerin
Ort             Institut für Arbeitsagogik, Luzern                                               für Aggressionsmanagement NAGS, Deeskalationstrainerin
Kosten          CHF 910.–                                                                        ProDeMa
                                                                                                 Nicole Waldvogel-Schmid, dipl. Pflegefachfrau HöFa I,
                                                                                                 Trainerin für Aggressionsmanagement NAGS

                                                                                 Daten           3 Tage: Di 19./Mi 20. und Mi 27. November 2019
                                                                                 Ort             Institut für Arbeitsagogik, Luzern
                                                                                 Kosten          CHF 1150.–, max. 18 TN
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                                                                                                    – setzen sich mit ihrer professionellen Rolle und ihren

Einführung in die Arbeitsagogik                                                                       Aufgaben im arbeitsagogischen Spannungsfeld auseinander
                                                                                                    – setzen die Analyse der Klientensituation, des Arbeitsplatzes
                                                                                                      und der Arbeit als Basis für eine gezielte Arbeitsanleitung
                                                                                                      und -übergabe ein
Grundlagen der professionellen arbeitsagogischen Handlungskompetenzen.                              – überprüfen und erarbeiten Instrumente für die Planung,
Bereits arbeitsagogisch Tätige werden sensibilisiert für eine professionelle                          Gestaltung und Auswertung agogischer Arbeitsarrangements
agogische Grundhaltung, erlangen agogisches Basiswissen und eignen sich                             – erarbeiten die Grundlagen der arbeitsagogischen Förder-
grundlegende Methoden und Instrumente der Arbeitsagogik an.                                           arbeit
                                                                                                    – reflektieren ihr Führungsverhalten und erarbeiten verschie-
Dauer           13 Tage (6 Einheiten zu 2 Tagen und ein Integrationstag)                              dene Modelle der Führung und Motivation, um die Klienten-
                                                                                                      ressourcen wirkungsvoll einzusetzen
Inhalte         1 Grundlagen der Arbeitsagogik                                                      – erarbeiten die Grundlagen der Kommunikation und wenden
der Einheiten   Begriffe und Definitionen; Kernpunkte der Arbeitsagogik;                              verschiedene Gesprächstechniken gezielt an
1–6             Modell Dual- und Kernauftrag; das Medium Arbeit; professio-                         – reflektieren ihre Praxistransfers und tauschen Erfahrungen
                nelles Rollenverständnis; das arbeitsagogische Spannungs-                             dazu aus
                feld                                                                                – formulieren ihren persönlichen Lernnutzen aus dem Basis-
                2 Methoden der Arbeitsagogik 1                                                        lehrgang Arbeitsagogik
                Methoden und Mittel der Klienten-Situationsanalyse, der
                Arbeitsplatz- und Arbeitsanalyse sowie der Arbeitsanleitung          Zielpublikum   Arbeitsagogisch Tätige aus allen Berufsfeldern, die sich erste
                und -übergabe; persönlichkeitsorientierte Förderung;                                fachliche Grundlagen für das professionelle, arbeitsagogische
                Hilfsmittel; Ergonomie und Arbeitssicherheit                                        Handeln aneignen wollen
                3 Methoden der Arbeitsagogik 2
                Der agogische Arbeitsablauf; agogische Grundlagen (Wahr-             Leitung        Marcel Christen: dipl. Arbeitsagoge, Ausbilder FA
                nehmung, Beobachtung, Interpretation und Beurteilung);                              Karin Niederhauser: Supervisorin, Erwachsenenbildnerin HF,
                Arbeitsüberprüfung; agogische Arbeitsplanung; Möglichkeiten                         langjährige Erfahrung in Sozialpädagogik und Arbeitsagogik
                und Formen der Arbeitsgestaltung und der agogischen                                 Markus Rossi: Eidg. dipl. Betriebsausbilder HFP, systemischer
                Intervention; Schlüsselfunktionen; Ressourcen, Kompetenzen,                         Organisationsentwickler BTS
                Qualifikationen; Arbeitsauswertung und Arbeits-Feedback                             Felix Küng: MAS in Systemischer Beratung, dipl. Erwachsenen-
                4 Arbeitsagogische Prozessgestaltung                                                bildner HF
                Agogische Grundhaltung; die arbeitsagogische Prozessgestal-
                tung; der Zielvereinbarungsprozess mit Klientinnen und               Abschluss      Zertifikat «Einführung in die Arbeitsagogik»
                Klienten; Zielarten, Zielebenen, Zielformulierung; institutionelle                  Für die Abgabe des Zertifikats wird eine Präsenz von mindes-
                Gefässe und Instrumente der Förderung                                               tens 11 Tagen vorausgesetzt. Wird dies nicht erreicht, erhalten
                5 Kommunikation und Gesprächsführung                                                die TN eine Teilnahmebestätigung für die besuchten Tage.
                Der Regelkreis der Kommunikation; das Vier-Ohren-Modell;                            Bei Anmeldung zur Ausbildung zur Arbeitsagogin/zum
                drei Stufen des Zuhörens; Techniken der Gesprächsführung;                           Arbeitsagogen werden maximal 6 Tage anerkannt.
                Fragetechniken; wertschätzendes Feedback
                6 Führung und Motivation in der Arbeitsagogik                        Daten          Einheit 1: Do 31. Januar und Fr 1. Februar 2019 Marcel Christen
                Führungsverständnis, -verhalten und -stile; der eigene                              Einheit 2: Do 21. und Fr 22. Februar 2019 Markus Rossi
                Führungsstil; Aufgaben und Werkzeuge der Führung;                                   Einheit 3: Mi 6. und Do 7. März 2019 Karin Niederhauser
                Motivationstheorien und ihre Bedeutung im Praxisalltag;                             Einheit 4: Do 4. und Fr 5. April 2019 Marcel Christen
                motivierende und demotivierende Aspekte im Arbeitsalltag                            Einheit 5: Do 9. und Fr 10. Mai 2019 Markus Rossi
                                                                                                    Einheit 6: Do 27. und Fr 28. Juni 2019 Felix Küng
                Kursabschluss/Integrationstag                                                       Integrationstag: Mo 19. August 2019 Marcel Christen
                Auswertung und Lerntransfer; Lerntagebuch; Praxistransfers
                aus den Einheiten 1–6; Selbst- und Fremdwahrnehmungen;               Ort            Institut für Arbeitsagogik, Luzern
                weiterführende Überlegungen                                          Kosten         CHF 3650.–
25                                                                              26
SVEB-Zertifikat                                                                 Betriebliche/r Mentor/in mit
«Lernveranstaltungen mit Erwach-                                                eidg. Fachausweis
senen durchführen» (AdA FA-M1)                                                  Menschen beraten, begleiten
Die gesellschaftlichen Forderungen nach «lebenslangem Lernen» und nach
                                                                                und fördern
vermehrter Integration aller Menschen in die Wirtschaft führen dazu, dass
zunehmend auch Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen mit Bildungsaufträgen         Als Betriebl. Mentor/in agieren Sie kompetent als Berater/in, Trainer/in und
für Erwachsene betraut sind. Hohes Engagement, Interesse und die eigenen        Coach und nehmen das Unternehmen als ganzheitliche, sich stetig entwickelnde
Ausbildungserfahrungen reichen aufgrund der gestiegenen Qualitätsansprüche      Organisation wahr. Sie verfügen über ein erweitertes Profil, um Organisationen
in der Erwachsenenbildung oftmals nicht mehr aus. Um Bildungsaufträge           für die Zukunft fit zu machen. Klassische Führungsmodelle haben ausgedient
professionell und nachhaltig durchführen zu können, sind solide erwachsenen-    und die Begleitung der Mitarbeitenden zu mehr Autonomie verlangt nach
bildnerische Kompetenzen unerlässlich geworden.                                 Führung auf Augenhöhe. Betriebl. Mentoren/Mentorinnen arbeiten professionell
                                                                                mit dem Potenzial jedes/jeder Einzelnen und fördern vorab auch die Selbst-
In Kooperation mit der Lernwerkstatt Olten.                                     und Sozialkompetenz. Sie begleiten in der Organisation, in der sie angestellt
                                                                                sind, Einzelpersonen in deren Arbeits- und Berufsfeld bei Lern-, Veränderungs-
Dauer           6 Tage (statt 14 Tage im Standardlehrgang Modul 1)              und Entwicklungsprozessen. Dabei haben sie den betrieblichen Nutzen im Fokus.

Inhalte         Einfache didaktische Modelle; Lektionsplanung; Feinzielfor-     Dauer           Das Ausbildungsangebot für Coachs/Prozessbegleitende und
                mulierung; Umsetzung von Lerninhalten; erwachsenenbildne-                       Mentoren/Mentorinnen setzt sich aus drei aufbauenden
                rische Methoden; Lernunterlagen gestalten und Medien                            Bausteinen zusammen, die Sie ganz nach Ihren Bedürfnissen
                einsetzen; einfache Auswertungsmethoden; Lernzielkontrollen;                    kompakt innerhalb von zwei Jahren oder verteilt auf einen
                fachdidaktische Transferüberlegungen im eigenen Bereich;                        längeren Zeitraum besuchen können. Es wird auf die im SVEB-
                andragogische Leitziele; Qualifikations- und Zertifizierungs-                   Zertifikat oder in gleichwertigen Ausbildungen erworbenen
                instrumente von Bildungsinstitutionen                                           Kompetenzen aufgebaut.

Ziele           Sie sind fähig, in Ihrem Fachbereich Lernveranstaltungen mit    Ziel            Professionelle Begleitung von Einzelpersonen in Lern-,
                Erwachsenen im Rahmen vorgegebener Konzepte, Lehrpläne                          Veränderungs- und Entwicklungsprozessen in deren Arbeits-
                und Lehrmittel vorzubereiten, durchzuführen und auszuwerten                     und Berufsfeldern

Zielpublikum    Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen, die sich die notwendigen    Zielpublikum    – Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen
                Kenntnisse und Fähigkeiten aneignen wollen, um in der                           – Berufs- und Praxisausbilder/innen
                Bildungsarbeit mit Erwachsenen verantwortungsvolle Aufgaben                     – Bildungsfachleute
                zu übernehmen. Der Abschluss darf nicht mehr als vier Jahre                     – Personen, die in der Begleitung von Stellensuchenden tätig
                zurückliegen.                                                                     sind
                                                                                                – Führungspersonen, die ein modernes Führungsverständnis
Leitung         Daniel Herzog, dipl. Ausbildungsleiter                                            leben wollen
                Monica Strickler-Maurer, dipl. Ausbildungsleiterin
                Ivo Antonio Loretz, dipl. Ausbilder, Erwachsenenbildner HF      Leitung         Ein Lehrgang der Lernwerkstatt Olten

Abschluss       Modulzertifikat 1 «Lernveranstaltungen mit Erwachsenen          Abschluss       Eidg. Fachausweis Betriebl. Mentor/in
                durchführen» (Teilabschluss für Ausbilder/in FA)
                                                                                Ort             Aarau, Basel, Bern, Luzern, Winterthur, Zürich
Daten           Mo 6. Mai bis Mi 26. Juni 2019                                  Kosten          CHF 5380.– bis CHF 13110.–
Ort             Lernwerkstatt Olten, Sälihof, Olten                                             50 % Kursgeldrückerstattung in Form von Bundes-Subventionen
Kosten          CHF 2650.– (statt CHF 4230.–, Standardlehrgang Modul1,
                SVEB-Zertifikat)                                                Weitere Informationen erhalten Sie unter
                                                                                www.lernwerkstatt.ch/betrieblicher-mentor
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.lernwerkstatt.ch.
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