Zahlungsverkehr - Formate Aktualiserte Auflage mit den Neuerungen ab 18. November 2019 - HypoVereinsbank
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Inhalt
1 ISO 20022-Datenformate 4 11 Reporting – Übersicht 49
11.1 Reporting (Bank – Kunde) 49
2 Zusammenhang der Kunden- und Bankformate
11.2 Buchung von SEPA-Dateien 50
(ISO 20022) 5
12 Internationale Zahlungsverkehrsformate 52
3 SEPA-Kundenformate 6
12.1 Die Länderformate 52
4 Änderungen für November 2019 8 12.2 Das europäische SEPA-Basisformat EPC 53
12.3 CGI-MP – Common Global Implementation Market Practice
5 Nachrichtentypen-Erkennung 12 Initiative54
12.4 Spezifikation im Vergleich CGI-MP, EPC und DK 56
6 Aufbau der Kundendatei: Extensible Mark-up
Language – XML 17 13 Taggleiche Eilüberweisungen in Euro via pain.001 60
7 SEPA-Überweisung 19 14 Internationale Überweisung (SWIFT gpi) 62
8 Beispiel einer Kundendatei 22 15 Elektronische Rückrufanfrage/camt.055 65
9 SEPA-Lastschrift 23
10 Häufig genutzte Zahlungsinformationen 27
10.1 Verwendungszweck/RemittanceInfo 27
10.2 Zahlungsgrund/Purpose Code 29
10.3 Produktkategorie/Category Purpose 31
10.4 SEPA-Überweisung Preferred 31
10.5 Sonderservice „Gehalt“ 31
10.6 Fünf Beteiligte in einer Zahlungsverkehrsnachricht 32
10.7 Name, Adresse 33
10.8 IBAN, IBAN-Only 34
10.9 Gläubiger-Identifikationsnummer 36
10.10 Identifikationsnummern (OrgId/PrvtId) 37
10.11 Ultimate/Reference Party/On Behalf 38
10.12 Mandatsänderung/Mandate-Amendment 39
10.13 Lastschriftsequenz 41
10.14 Zeichensatz und Umlaute 43
10.15 Konkurrierende Felder – XOR 45
10.16 Referenznummern und deren Verwendung 46
Um Ihnen einen raschen Überblick über die Änderungen gegenüber der Vorauflage anzuzeigen, ist der Text farblich hervorgehoben.
2In der vorliegenden Broschüre erhalten Sie wesentliche Bei den nachfolgenden Informationen handelt es sich um eine
Details zu den technischen Spezifikationen und verschiedenen Empfehlung. Grundlage hierfür sind die SEPA Rulebooks vom
Zahlungsverkehrsformaten. EPC sowie die länderspezifischen Gremien. In der Broschüre
sind weiterhin XML Formate für Auslandszahlungen
beschrieben.
31 ISO 20022-Datenformate
Datenformate
Die SEPA-Datenformate basieren auf dem ISO-Standard 20022/UNIFI (Universal Financial Industry Message Scheme:
iso20022.org) für XML.
• XML ist ein offener Standard.
• Keine feste Vorgabe von Feldbelegungen
• Zeichensatz ist UTF-8, festgelegt im XML-Header
Implementation Guidelines (Interbankenverkehr) wurden vom European Payments Council (EPC) im September 2006
verabschiedet und werden jährlich weiterentwickelt.
• ISO 20022 als XML-basiertes Format bildet die Grundlage für den modernen globalen Zahlungsverkehr und bietet eine sehr
große Bandbreite und dadurch eine entsprechende Variabilität an.
• SEPA macht den Anfang einer durchgängigen ISO 20022-Verarbeitung im Zahlungsverkehrsprozess hinsichtlich aller
SEPA‑Produkte. Im SEPA-Umfeld basiert bereits die komplette Prozesskette bis hin zum Auszug auf XML-ISO 20022.
OriginatorID1234
1234.56
SPUEDE2UXXX
Creditor Name
DE21500500009876543210
Unstructured Remittance Information
Für die Kunde-Bank-Beziehung wurde das pain-Format (Payment Initiation) festgelegt.
42 Zusammenhang der
Kunden- und Bankformate
(ISO 20022)
Kunden reichen bei Banken das pain-Format für Zahlungsdateien ein. Im Interbankenverhältnis werden die Zahlungen zwischen
den Banken mit dem pacs-Format ausgetauscht. Der Kunde erhält dann über die Buchungen als Kontoinformation das camt-
Format optional zur Verfügung gestellt. Fehler/Rejects können optional an den Kunden auch im pain-Format als Datei von der
Bank zur Verfügung gestellt werden.
Einreichung und Reporting
Zahlungsauftrag Status Informationen
pain (payment initiation) pain (payment initiation Statusinformation)
Zahlungsverkehrsinitiierung für • Positive und negative Status Information (pain.002)
• Überweisungen (pain.001)
Kunde • Lastschriften (pain.008)
pacs (payment clearing & settlement) pacs (payment clearing & settlement Fehlernachrichten)
Clearing für • Fehlermeldung / Status-Message(pacs.002)
• Überweisungen (pacs.008)
• Lastschriften (pacs.003)
Bank
camt (cash management)
(Optional auch als MT940)
Kontoinformationen
• Avis (camt.052)
Kunde
• Auszug (camt.053)
• Sammelbuchungsdatei (camt.054)
Kundeninformation
53 SEPA-Kundenformate
Format-Evolution
Was ändert sich bei den SEPA-Auftragsdaten?
Ausblick
Jedes Jahr im November tritt ein neues SEPA-Rulebook in Kraft, das die Grundlage für die fortschreitenden Anpassungen an
die aktuellen Bedürfnisse bildet. Die Deutsche Kreditwirtschaft überträgt notwendige Modifikationen in die Anlage 3 des DFÜ-
Abkommens, so dass Sie gegebenenfalls auch Anpassungen in den Formaten und Prozessen vornehmen müssen. Die Deutsche
Kreditwirtschaft hat vereinbart, dass grundsätzlich immer die aktuelle Formatversion und die Vorgängerversion angenommen
werden sollen. Die UniCredit nimmt darüber hinaus auch noch ältere Versionen an. Für die Nutzung neuer Funktionalitäten
müssen allerdings auch die entsprechenden Formate verwendet werden.
Die aktuell diskutierten Neuerungen können im Internet verfolgt werden:
• Geplante Änderungen seitens der Deutschen Kreditwirtschaft für Anlage 3 des DFÜ-Abkommens:
• ebics.de/index.php?id=77 („rechts oben“)
• Zur Beratung anstehende Änderungen durch das European Payments Council (EPC), welches das SEPA-Regelwerk betreut:
• europeanpaymentscouncil.eu/index.cfm/sepa-credit-transfer/sct-consultations
• europeanpaymentscouncil.eu/index.cfm/sepa-direct-debit/sdd-consultations
November 2019 (DFÜ Anlage 3 – Version 3.3, Details siehe Kapitel 4)
• Einführung eigener GVCs für SEPA-Instant-Gutschriften
• Haben-Avis für Echtzeitüberweisungen
• IBAN-Only-Regel im Falle von Nicht-EWR- oder Nicht-EU-Staaten
• Aufnahme Adresse bei camt.029
November 2018 (DFÜ-Anlage 3 – Version 3.2)
• Neue Rückrufgründe für camt.055 bei Überweisungen
• Erweiterung des elektronischen Rückrufzeitraums bei camt.055 auf 13 Monate
• Kleinere Anpassungen bei den DK-GVCs und den ISO 20022 Bank Transaction Codes Domain/Family/Subfamily
• Spezifikation eines DK-Regelwerkes für die Bankentgeltnachricht camt.086
• Reporting: Einheitliche Begriffe für Buchungstexte im Rahmen des Zahlungskontengesetztes (ZKG)
• Einheitliche Namenskonventionen DK-Standardformate in einem zip-Container
• Neue Auftragsart BKA für den pdf-Auszug
• Abschaltung der Annahme von DTE-Datenträger-Eilig im DTAUS-Format
• Abschaffung alter Auftragsarten (XAZ, XTZ, XTX, XDZ, XDX)
• Einführung Echtzeitüberweisung (Instant Payments)
November 2017 (DFÜ-Anlage 3 – Version 3.1)
• Neue Format-Schemas im DK mit allerdings gleichbleibenden ISO Namespace
• Lastschrift-Sequenz in Datei mischbar
• Erweiterung Rückgabezeitraum bei B2B Lastschrift auf 3 Tage
• Elektronischer Rückruf von Kunden mit camt.055 mit Antwort mittels camt.029
• Positive Status Information zu der eingereichten Zahlung mittels pain.002
• Zahlungsgründe INTC und CORT bei Eilzahlungen (CCU)
• Echtzeitüberweisung (Instant Payments) mit eigenen GVCs
• Abschaffung von alten Scheck GVCs
• Definition von camt-Seitenzahlberechnung
• Cashback-Zahlungen bei Kartenzahlung
• Abschaffung alter Auftragsarten (DTI, DTE, CD1, C1C, EUE)
26. Juni 2017 (Geldtransferverordnung EU 2015/847)
• Lastschriften außerhalb EU/EWR müssen mit Adresse des Zahlungspflichtigen eingereicht werden
6November 2016 (DFÜ-Anlage 3 – Version 3.0)
• neue Formate im DK mit standardisiertem ISO Namespace: pain.001.001.03, pain.008.001.02, pain.002.001.03
• Mandatsreferenz nun auch mit Leerzeichen erlaubt (aber nicht empfohlen)
• Zeichen „/“ und „//“ nur beschränkt verwendbar
• veränderte Mandatsänderungskennzeichnung wegen IBAN-Only
• CORE übernimmt die verkürzten Vorlaufzeiten von COR1 mit D-1
• COR1 wird konvertiert in CORE
• Vereinfachung bei der Lastschriftsequenz bei FIRST-Lastschriften, die als Recurrent eingereicht werden können.
November 2015 (DFÜ-Anlage 3 – Version 2.9)
• Keine Formatänderungen
• Neue PurposeCodes und GVCs
• Reporting: Konkretisierung bei R-Transaktionen und Abbildung von Schecks
November 2014 (DFÜ-Anlage 3 – Version 2.8)
• Keine Formatänderungen
• Anpassungen in den Kontoauszugsformaten, weitere Details siehe Broschüre „Reporting“
• Integration von SCC (SEPA Cards Clearing)
• Optionale Ergänzung beim Dateinamen von XML-Dateien in ZIP-Containern
November 2013 (DFÜ Anlage 3 – Version 2.7)
• Formatversionen: pain.001.003.03, pain.008.003.02, pain.002.003.03
• Verkürzte Vorlauffrist COR1
• IBAN-Only
• Eilüberweisung als pain.001 mit Servicel-Level URGP
November 2012 (DFÜ Anlage 3 – Version 2.6)
• Keine Formatänderungen
• Rückgabegrund AC13, wenn Zahlungspflichtiger ein Verbraucher ist, und FF05, wenn Lastschrift mit verkürzter Vorlauffrist
COR1 nicht möglich ist
November 2011
Keine Formatänderungen
November 2010 (DFÜ Anlage 3 – Version 2.5)
• Formatversionen: pain.001.002.03, pain.008.002.02, pain.002.002.03
• Summenfelder (Betrag, Posten und Referenz) auf Sammler-Ebene (PaymentInformation)
• Restrukturierung der Reject pain.002-Nachricht auf Kundenbedürfnisse
• Strukturierte Rückmeldung im MT940/MT942/DTI von Retouren-Gebühren
• Rückgabegrund FOCR aufgrund Rückruf bei Überweisung nach Buchung (Recall)
• Optional: Zahlungsgrund Spende (PurposeCode = CHAR)
• Optional: prüfzifferngerechte CreditorReferenz auf Überweisungsbelegen
November 2009 (DFÜ Anlage 3 – Version 2.4)
• Start SEPA-Basislastschrift (Direct Debit CORE) und SEPA-Firmenlastschrift (Direct Debit B2B)
• Formatversionen: pain.001.002.02, pain.008.002.01, pain.002.002.02
• Grouping Standard vereinheitlicht – nur noch MIXED analog European-Payments-Council (EPC)-Vorgaben
• Optional: Zahlungsgründe standardisiert (über 100 Purpose-Codes), z. B. Gehalt, vermögenswirksame Leistungen, öffentliche
Kassen
• Optional: zusätzliche Namensfelder für Dritt-Beteiligte: Ultimative Creditor/Debtor
• Optional: Definition der Formate für XML-Auszug (camt.052, camt.053, camt.054)
November 2008 (DFÜ Anlage 3 – Version 2.3)
• Keine inhaltlichen Formatänderungen, aber Berücksichtigung von Gruppierung und Containern: pain.001.001.02,
pain.001.001.02.grp, pain.001.001.02.con, pain.002.001.02.ct, pain.002.001.02.ct.con
Januar 2008 (DFÜ Anlage 3 – Version 2.2)
• Start SEPA-Überweisung (Credit Transfer)
• Formatversionen: pain.001.001.02, pain.002.001.02.ct
74 Änderungen für
November 2019
Zum 18. November 2019 wird eine neue DFÜ-Anlage 3, Version 3.3, eingeführt, mit folgenden wichtigen Änderungen
(Veröffentlichung unter ebics.de/index.php?id=77):
Abschaffung von Altformaten (DTI, DK 2.5)
Ab dem 16. November 2019 werden, wie bereits angekündigt, die Altformate aus der DK-Anlage 3 Version 2.5 (von 2010) nicht
mehr entgegen genommen bzw. erstellt. Folgende Formate sind davon betroffen: pain.001.002.03 und pain.008.002.02
Diese Formate wurden bereits durch pain.001.003.03 und pain.008.003.02 (2013) bzw. pain.001.001.03 und pain.008.001.02
(2016) ersetzt.
Darüber hinaus wird auch das Format DTI (Datenträgerinformation) zum 16. November 2019 abgeschafft. Der Nachfolger
camt.054 wird bereits seit 2009 angeboten.
Abschaffung der Auftragsarten für Basislastschrift COR1
Nachdem die Vorlauffrist von COR1 von D-1 in den Standard für die Basislastschrift übernommen worden ist, ist die COR1 nicht
mehr notwendig. Die folgenden COR1-Auftragsarten werden ab 16. November 2019 nicht mehr angenommen:
Basislastschrift Standard/Channel COR1 (alt) CORE (Ersatz)
Basislastschrift DK/EBCIS CD1 CDD
Basislastschrift-Container DK/EBCIS C1C CDC
Basislastschrift international cgi-MP/EuropeanGate XC1 XCD
Basislastschrift international EPC/EuropeanGate XE1 XED
Basislastschrift SRZ ServiceRechenzentrum C1S CDS
Basislastschrift-SRZ-VEU ServiceRechenzentrum C1X CDX
Basislastschrift-SRZ-eCommerce ServiceRechenzentrum X1S XDS
Basislastschrift FinTS/HBCI HKDMC HKDME
Echtzeitüberweisungsdateien CIP
Die Einreichung von Dateien mit Echtzeitüberweisungen war bislang auf 1 Transaktion innerhalb einer Datei mit Auftragsart CIP
beschränkt. Ab Mitte November 2019 können auch Dateien mit bis zu 10.000 Echtzeitüberweisungen eingereicht werden. Diese
Datei wird dann allerdings intern vereinzelt und als Einzelzahlung verbucht.
8Einführung eigener GVCs für SEPA-Instant-Gutschriften
Im Bereich der Instantüberweisungen werden neue GVCs für Instant-Überweisungseingänge eingeführt, mit dem Ausblick
die zukünftige GVC-Vergabe einzufrieren und ausschließlich die Domain/Family/Subfamily Entwicklung weiter auszubauen.
Folgende GVCs werden für Instant eingeführt sowie eine neue Zuordnung zu Gehaltszahlungen:
• SALA: Salary (Gehalt)
• PENS: Pension (Pensionszahlung)
• BONU: Bonus (Bonuszahlung)
• PAYR: Payroll (Lohnzahlung)
sowie die Einführung eines neuen PurposeCode analog Gehaltszahlungen:
• SPSP: SalaryPensionSumPayment (Gehalt- oder Pensionszahlung für mehr als 1 Monat bzw. Nachzahlung)
SEPA-Überweisung (Purpose) Haben/Soll Domain GVC Domain GVC
Instant Instant SCT SCT
SCT Einzel-Lohn/Gehalt/Rente (BONU, PENS, SALA, PAYR, SPSP) Haben/Credit PMNT/RRCT/SALA 157 PMNT/RCDT/SALA 153
SCT Einzel-VL (CBFF) Haben/Credit PMNT/RRCT/ESCT 161 PMNT/RCDT/ESCT 154
SCT Einzel-VL (CBFR) Haben/Credit PMNT/RRCT/ESCT 162 PMNT/RCDT/ESCT 155
SCT Einzel-öffentl. Kasse (GOVT, SSBE, BENE) Haben/Credit PMNT/RRCT/ESCT 163 PMNT/RCDT/ESCT 156
SCT Einzel-Prüfziffergesicherte Referenz (IVPT) Haben/Credit PMNT/RRCT/ESCT 164 PMNT/RCDT/ESCT 167
SCT Einzel-Spende (CHAR) Haben/Credit PMNT/RRCT/ESCT 165 PMNT/RCDT/ESCT 169
Haben-Avis für Echtzeitüberweisungen
Das Haben-Avis (N54) ist eine Notification an den Empfänger einer eingehenden Instant-Zahlung. Diese Benachrichtigungen
kommen ab November 2019 an allen Kalendertagen (24 × 7 × 365) alle 15 Minuten. Die Haben-Avise werden mit der Auftragsart
C5N über EBICS bereitgestellt, dieser Service steht Anfang August 2019 zur Verfügung. Der N54 beinhaltet Betrag, Auftraggeber
und Referenz, jedoch keine Buchungsinformationen. Der Kunde profitiert beim Haben-Avis von einer schnelleren Information
über Zahlungseingänge im Vergleich zum Kontoauszug.
Das verwendete Format orientiert sich am camt.054 im DK-Format. Das Haben-Avis wird jedoch mit minimaler Befüllung
verwendet, da Felder wie z. B. „Transaction Summary“ und „Batch Information“ aufgrund der Tatsache entfallen, dass nur eine
Transaktion enthalten ist.
IBAN-Only-Regel im Falle von Nicht-EU- oder Nicht-EWR-Staaten
Die Identifikation des Zahlungsempfängers basiert hauptsächlich auf dem IBAN – für Nicht-EU-oder Nicht-EWR-Länder wird
derzeit häufig noch der BIC verwendet. Mit dem neuen SEPA Rulebook kann auch auf den BIC verzichtet werden (betrifft Länder
wie Schweiz, Monaco etc.).
9Aufnahme Adresse bei camt.029
Falls ein Rückruf mit camt.055 „AC03 - an falschen Kunden überwiesen“ vom Zahlungsempfänger abgewiesen wird, erfolgt die
Weitergabe der Adresse des Zahlungsempfängers an den Auftraggeber mit bis zu 11 Zeilen in AdditionalInfo.
camt.029:
UXC09290000022
Einreicher-Kunde
DE40700202700012345678
RJCR
E2E-Referenz
CUST
Kreditor GmbH
Musterstrasse 12
80995 Muenchen
Germany
300.16
2019-04-29
Verwendungszweck
IBANONLY
Creditor Name Counterpart
DE64701500000018180018
…
10pain.001 – UETR
In den Einreicher-Formaten MT101 und DTAZV ist dies auch möglich. Die UETR kann vom Kunden befüllt werden. Wird die UETR
vom Kunden nicht bzw. falsch befüllt, errechnet die Bank die UETR bzw. überschreibt die falsch vergebene UETR des Kunden.
• Lieferung der UETR für pain.001 im Feld im Tag „Instruction Information“ ()
Beispiel: UETR/eb6305c9-1f7f-49de-aed0-16487c27b42d
• Lieferung der UETR für MT101 im Header des MT101 Tag 121
Beispiel: {1:F01GPIABEB0AXXX0000000000}{2:I101HYVEDEMMXXXX
• Lieferung der UETR für DTAZV im Feld T26 linksbündig
Beispiel: UETR:eb6305c9-1f7f-49de-aed0-16487c27b42d
Ausblick: Format-Evolution
Im Zahlungsverkehr und dem Kontoauszug hält das ISO 20022 XML-Format immer mehr Einzug. Mit der Umstellungsplanung
für Eil- und Auslandszahlungen werden derzeit Lücken geschlossen. Dahingehend soll 2021 mit XML der Standard für Target2
und SWIFT-Auslandszahlungsverkehr eingeführt werden. Der MT103/MT202 und MT101 wird durch pacs.008 und pacs.009
ersetzt. Im Kunde-Bank-Format werden der DTAZV und MT101 durch pain.001 schon ab 2020 in der DFÜ-Anlage 3 angeboten.
Bisher hat die UniCredit schon den cgi-MP pain.001.001.03 für internationale Konzerne angenommen, allerdings musste dieser
im Interbankenbereich wieder auf MT103 mit Datenverlust konvertiert werden. Diese Formatbrüche werden ab November 2021
bereinigt, wodurch dann sämtliche XML-Daten durchgeleitet werden können. Des Weiteren werden auch die Reportingformate
im Interbankenbereich von MT940, MT950 und MT900/MT910 auf camt.053.001.08 bzw. camt.054.001.08 angepasst. Ebenso
wird der MT940 im Bank-Kunde-Bereich sukzessive abgelöst. 2018 wurde der DTI bereits aus dem Standard genommen. Eine
Weiterentwicklung von MT940/MT942 findet nicht mehr statt und wird spätestens 2024 aus dem Standard genommen.
Die folgende Initiativen/Organisationen arbeiten an einer internationalen Harmonisierung im Zahlungsverkehr auf Basis der
ISO 20022-Formate unter dem SWIFT „Umbrella“ – Payments Market Practice Group (PMPG):
• HVPS+: High Value Payments Plus – Fokus HVP Interbank Processing (Target Migration)
• CBPR+: Cross-Border Payments and Reporting Plus – Fokus Interbank Processing (SWIFT-Migration)
• CGI – MP Common Global Implementation – Market Practice für die Kunde-Bank Schnittstelle
Das EPC entwickelt SEPA weiter, die DK die Kunde-Bank Schnittstelle in Deutschland.
115 Nachrichtentypen-
Erkennung
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Aufbau einer XML-Nachrichtenbezeichnung
pain.001.003.03
• Geschäftsfeld/Business Area PaymentInitiation
• Nachricht/Message Definition CustomerCreditTransferInitiation
• Variante Die Deutsche Kreditwirtschaft (German Banking Sector) 2015
• Version V3 ISO Status 2009
ISO-Name Version Stand des UniCredit unterstützt:
Regelwerkes
pain PAyment INnitiation
pain.001 CustomerCredit Überweisung (SCT)
TransferInitiation
pain.001.001.09 DK Version 3.4 für Auslandszahlungsverkehr geplant für 2020 in Planung
pain.001.001.08 DK Version 3.2 mit Execution Time SCTinst 2018 nicht unterstützt
pain.001.001.03 DK Version 3.3 für SCTinst 2018 empfohlen für Echtzeitüberweisung
(CR-FS-17-08, GBIC_3.XSD)
pain.001.001.03 Aktuelle DK Version 3.2 – 3.3 2018 – 2019 empfohlen1
pain.001.001.03 DK Vorgängerversion 3.1 2017 empfohlen1
pain.001.001.03 DK Vorgängerversion 3.0 2016 akzeptiert1
pain.001.003.03 DK Altversion 2.7 – 2.9 2013 – 2015 nicht empfohlen
pain.001.002.03 DK Altversion 2.5 – 2.6 2010 – 2012 Abschaltung am 16.11.2019
pain.001.002.02 DK Altversion 2.4 2009 abgeschaltet am 19.11.2017
pain.001.001.02.grp -.con DK Altversion 2.3 2008 abgeschaltet am 19.11.2017
pain.001.001.05 ISO-Version 2/2015 -.- nicht unterstützt
pain.001.001.04 ISO-Version 1/2013 -.- nicht unterstützt
pain.001.001.03 EPC Version mit ExtendedRemittanceInfo 2019 nicht unterstützt
pain.001.001.03 Aktuelle EPC Version; Aktuelle CGI-MP-Version; 2010 – 2019 empfohlen für internationale
ISO-Version 2010 Kunden1
pain.001.001.02 ISO-Version 1/2009 2008 – 2010 nicht empfohlen
pain.008 CustomerDirect Lastschrift
DebitInitiation
pain.008.002.04 Aktuelle DK Version für SEPA Cards TA 7.1 – 7.2 2015 – 2019 nur für SCC
pain.008.001.02 Aktuelle DK Version 3.1 – 3.3 2017 – 2019 empfohlen1
pain.008.001.02 DK Vorgängerversion 3.0 2016 akzeptiert1
pain.008.003.02 DK Altversion 2.7 – 2.9 2013 – 2015 nicht empfohlen
pain.008.002.02 DK Altversion 2.5 – 2.6 2010 – 2012 Abschaltung am 16.11.2019
pain.008.002.01 DK Altversion 2.4 2009 abgeschaltet am 19.11.2017
pain.008.001.04 ISO-Version 2/2015 -.- nicht unterstützt
pain.008.001.03 ISO-Version 1/2013 -.- nicht unterstützt
pain.008.001.02 Aktuelle EPC Version; Aktuelle CGI-MP-Version; 2010 – 2019 empfohlen für
ISO-Version 2010 internationale Kunden1
pain.002 PaymentInitiation Status Reject/Status-Message
pain.002.001.10 DK Version 3.4 Auslandzahlungen geplant für 2020 in Planung
1 Seit November 2016 kann anhand des ISO-Namespaces nicht mehr unterschieden werden, ob es sich um eine DK oder EPC/CGI-Version bzw. um DK Version 3.0 oder spätere Version handelt.
12ISO-Name Version Stand des UniCredit unterstützt:
Regelwerkes
pain.002.001.03 Aktuelle DK Version 3.1 – 3.3 2017 – 2019 unterstützt je nach Einreichung
pain.002.001.03 DK Vorgängerversion 3.0 2016 unterstützt je nach Einreichung
pain.002.003.03 DK Altversion 2.7 – 2.9 2013 – 2015 unterstützt je nach Einreichung
pain.002.002.03 DK Altversion 2.5 – 2.6 2010 – 2012 Abschaltung am 16.11.2019
pain.002.002.02 DK Altversion 2.4 2009 abgeschaltet am 19.11.2017
pain.002.001.05 ISO-Version 2/2015 -.- nicht unterstützt
pain.002.001.04 ISO-Version 1/2013 -.- nicht unterstützt
pain.002.001.03 Aktuelle EPC Version; Aktuelle CGI-MP-Version; 2010 – 2019 unterstützt je nach Einreichung
ISO-Version 2010
pain.002.001.02 Alte EPC-Version Rulebook 2009 nicht unterstützt
ISO-Version 1/2009
pain.007 CustomerPayment SCC-Reversal
Reversal
pain.007.002.04 Aktuelle DK Version für SEPA Cards TA 7.1 – 7.2 2015 – 2019 nur für SCC
camt Cash Management
camt.052 BankToCustomer ZV Avis MT942 Nachfolger
AccountReport
camt.052.001.08 ISO-Version 2019 geplant für 2021 in Planung
camt.052.001.04 ISO-Version 1/2015 -.- nicht unterstützt
camt.052.001.03 ISO-Version 1/2013 -.- nicht unterstützt
camt.052.001.02 Aktuelle DK Version 2.4 – 3.3 2009 – 2019 unterstützt mit neuester Belegung
ISO-Version 4/2009
camt.053 BankToCustomer Kontoauszug MT940 Nachfolger
Statement
camt.053.001.08 ISO-Version 2019 geplant für 2021 in Planung
camt.053.001.04 ISO-Version 1/2015 -.- nicht unterstützt
camt.053.001.03 ISO-Version 1/2013 -.- nicht unterstützt
camt.053.001.02 Aktuelle DK Version 2.4 – 3.3 2009 – 2019 unterstützt mit neuester Belegung
ISO-Version 4/2009
camt.054 BankToCustomer Sammler DTI-Nachfolger
DebitCredit Notification
camt.054.001.08 ISO-Version 2019 geplant für 2021 in Planung
camt.054.001.04 ISO-Version 1/2015 -.- nicht unterstützt
camt.054.001.03 ISO-Version 1/2013 -.- nicht unterstützt
camt.054.001.02 Aktuelle DK Version 2.4 – 3.3 2009 – 2019 unterstützt mit neuester Belegung
ISO-Version 4/2009
camt.055 CustomerPayment Rückrufanfrage
Cancellation Request
camt.055.001.05 Aktuelle DK Version 3.1 – 3.3 2017 – 2019 seit 11.2017
ISO-Version 2/2016
camt.055.001.04 Vorgängerversion UniCredit 2014 seit 03.2016
ISO-Version 3/2015
camt.029 ResolutionOf Antwort auf Rückruf camt.055
Investigation
camt.029.001.06 Aktuelle DK Version 3.1 – 3.3 2017 – 2019 seit 12.2016
ISO-Version 2/2016
camt.086 BankServices Billing ehemals TWIST BSB
Statement
camt.086.001.01 ISO-Version 5/2013 2013 – 2017 akzeptiert
camt.086.001.02 Aktuelle DK Version 3.2 – 3.3 2018 – 2019 empfohlen
13Beauftragung einer SEPA-Überweisung – Kundenformat
Folgende Auftragsarten sind über die Übertragungswege (EBICS/HBCI bzw. FinTS) möglich:
SEPA-Auftragsarten: Überweisung – DK-Format
Namespace/Schema Überweisung 3.3 (November 2019)
EBICS-mixed urn:iso:std:iso:20022:tech:xsd:pain.001.001.03 CCT
pain.001.001.03
EBICS-XML-Instant urn:iso:std:iso:20022:tech:xsd:pain.001.001.03 CIP (Echtzeitzüberweisung)
pain.001.001.03
EBICS-mixed Sonderprozess (Bei der Freigabe urn:iso:std:iso:20022:tech:xsd:pain.001.001.03 XCT
mit verteilter elektronischer Unterschrift werden pain.001.001.03
Transaktionsdetails in Ihrem Haus unterdrückt.
Insbesondere interessant bei Gehaltsdateien.)
EBICS-XML-Container urn:conxml:xsd:container.nnn.001.02 CCC
(+urn:iso:std:iso:20022:tech:xsd:pa pain.001.001.03
in.001.001.03)
EBICS-Status-Message urn:iso:std:iso:20022:tech:xsd:pain.002.001.03 CRZ (Zip-Datei) oder
CRC (XML-Container) bzw.
CIZ (Instant)
pain.002.001.03
HBCI-Sammel – HKCCM, HKCME
HBCI-Einzel – HKCCS, HKCSE
EBICS-Rückruf urn:iso:std:iso:20022:tech:xsd:camt.055.001.05 C55
camt.055.001.05 Statusmeldung zum
Rückruf erfolgt mittels camt.029.001.06
Ältere Versionen des DFÜ-Abkommens werden von der UniCredit weiterhin akzeptiert bzw. geliefert:
• DFÜ-Abkommen 3.2 (2018): pain.001.001.03 bzw. pain.002.001.03
• DFÜ-Abkommen 3.1 (2017): pain.001.001.03 bzw. pain.002.001.03
• DFÜ-Abkommen 3.0 (2016): pain.001.001.03 bzw. pain.002.001.03
• DFÜ-Abkommen 2.7 – 2.9 (2013 – 2015): pain.001.003.03 bzw. pain.002.003.03
Überweisungen mit XML pain.001
Produkt Identifizierung2 Clearing/Cutoff Sammlerbuchung2
SEPA-Überweisung SEPA-Auftragsarten SEPA-XML-Clearing, bis 17 Uhr Vortag Individuell: BatchBooking = true/false
Servicelevel = SEPA
InstructedPriority = NORM
SEPA-Überweisung SEPA-Auftragsarten SEPA-XML-Clearing, bis 11 Uhr gleichtägig Individuell: BatchBooking = true/false
Preferred Servicelevel = SEPA
InstructedPriority = HIGH
Eilüberweisung Auftragsart: CCU, XEU, XCU TARGET2 MT103, bis 16 Uhr gleichtägig BatchBooking = true/false
(XML-Urgent) Servicelevel = URGP
Echtzeitüber Auftragsart CIP 7/24/365 innerhalb 20 Sekunden Immer Einzelbuchung
weisung ServiceLevel = SEPA
LocalInstrumentCode = INST
XML AZV / Inter Auftragsart XEK, XCU, XC2 Bankenclearing MT103, AZV-Cutoff nach Währung Immer Einzelbuchung
nationale Zahlung Fremdwährung
SWIFT gpi EUR ohne EU/EWR-BIC/IBAN
2 Kundenadministration für den Service notwendig
14Beauftragung einer SEPA-Lastschrift – Kundenformat
Folgende Auftragsarten sind über die Übertragungswege (EBICS/HBCI bzw. FinTS) möglich:
SEPA-Auftragsarten: Lastschrift
Namespace/Schema Basislastschrift 3.3 (November 2019) Firmenlastschrift 3.3 (November 2019)
EBICS-mixed urn:iso:std:iso:20022:tech:xsd:pain.008.001.02 CDD CDB
pain.008.001.02 pain.008.001.02
EBICS-XML- urn:conxml:xsd:container.nnn.001.02 CDC C2C
Container (+urn:iso:std:iso:20022:tech:xsd:pa pain.008.001.02 pain.008.001.02
in.008.001.02)
EBICS-Status- urn:iso:std:iso:20022:tech:xsd:pain.002.001.03 CDZ (Zip-Datei) or CDZ (Zip-Datei) oder
Message CBC (XML-Container) CBC (XML -Container) pain.002.001.03
pain.002.001.03
HBCI-Sammel – HKDME HKBME
EBICS-Rückruf urn:iso:std:iso:20022:tech:xsd:camt.055.001.05 C55 C55
camt.055.001.05 camt.055.001.05
Statusmeldung zum Rückruf erfolgt Statusmeldung zum Rückruf erfolgt
mittels camt.029.001.06 mittels camt.029.001.06
Ältere Versionen des DFÜ-Abkommens werden von der UniCredit weiterhin akzeptiert bzw. geliefert:
• DFÜ-Abkommen 3.2 (2018): pain.008.001.02 bzw. pain.002.001.03
• DFÜ-Abkommen 3.1 (2017): pain.008.001.02 bzw. pain.002.001.03
• DFÜ-Abkommen 3.0 (2016): pain.008.001.02 bzw. pain.002.001.03
• DFÜ-Abkommen 2.7 – 2.9 (2013 – 2015): pain.008.003.02 bzw. pain.002.003.03
Weitere Informationen zum pain.002 und den Rückgabegründen in den Dokumenten sind in unserern Broschüren „Reporting“ und
„Geschäftsvorfall- und Rückgabecodes“ beschrieben. Seit April 2015 können Transaktionen für das SEPA Cards Clearing (SCC)
mit den ISO-20022-Nachrichtentypen pain.008.002.04 (Einreichung) und pain.007.002.04 (Korrektur) und zugehörigen
Auftragsarten übermittelt werden. Das Dokument „SEPA-Datenaustausch per DFÜ mit Service-Rechenzentren (SRZ) und
Netzbetreibern über EBICS“ enthält zusätzliche Informationen zu SCC. All diese Informationen stellt Ihnen Ihr Cash Management
& eBanking-Spezialist auf Anfrage gerne zur Verfügung
15Vergleich von Versionen mit Namespace
SEPA-Überweisung
Namespace Version Header-Summe ServiceLevel IBAN-Only
• Summe Euro in Msg
• Summe Euro in PaymInf
• Anzahl Trx in PaymInf
pain.001.002.03 DK 2.6 (2012) Abschaltung 2019 Optional SEPA nein
pain.001.003.03 DK 2.7 – 2.9 (2013 – 2015) Optional SEPA/URGP ja
DK 3.0 (2016) Optional SEPA/URGP ja
ab DK 3.1 (2017) Pflichtfelder SEPA/URGP ja
EPC (2007 – 2012) Optional SEPA nein
pain.001.001.03 EPC (2013 – 2015) Optional SEPA ja
EPC (2016) Optional SEPA ja
EPC (ab 2017) Pflichtfelder SEPA ja
CGI (ab 2016) Bilateral-Definiert SEPA/URGP/SDVA/NURG ja
SEPA-Lastschrift
Namespace Version Header-Summe SMNDA PaymentType IBAN-Only
• Summe Euro in Msg • nur bei Mandats • ServiceLevel SEPA
• Summe Euro in PaymInf änderung • LocalInstrument CORE/B2B
• Anzahl Trx in PaymInf • Sequenz FRST/RCUR/OOF/FNAL
DK 2.6 (2012) Nur Header/PaymInf
Feldgruppe Debtor-
pain.008.002.02 Abschaltung Optional • pro Datei nur 1 Sequenz möglich nein
Agent
2019 • LocalInstrument CORE/B2B
Nur Header/PaymInf
DK 2.7 – 2.9 Feldgruppe Debtor-
pain.008.003.02 Optional • pro Datei nur 1 Sequenz möglich ja
(2013 – 2015) Agent
• LocalInstrument: CORE/COR1/B2B
Nur Header/PaymInf
DK 3.0 Feldgruppe Debtor-
pain.008.001.02 Optional • pro Datei nur 1 Sequenz möglich ja
(2016) Account
• LocalInstrument: CORE/B2B
Header/PaymInf oder auf
ab DK 3.1 Feldgruppe Debtor- Transaktionsebene
Pflichtfelder ja
(2017) Account • mischbare Sequenz pro Datei
• LocalInstrument: CORE/B2B
Nur Header/PaymInf
EPC Feldgruppe Debtor-
Optional • pro Datei nur 1 Sequenz möglich nein
(2007 – 2012) Agent
• LocalInstrument: CORE/B2B
Nur Header/PaymInf
EPC Feldgruppe Debtor-
Optional • pro Datei nur 1 Sequenz möglich ja
(2013 – 2015) Agent
• LocalInstrument: CORE/COR1/B2B
Nur Header/PaymInf
EPC Feldgruppe Debtor-
Optional • pro Datei nur 1 Sequenz möglich ja
(2016) Account
• LocalInstrument: CORE/B2B
Header/PaymInf oder auf
EPC Feldgruppe Debtor- Transaktionsebene
Pflichtfelder ja
(ab 2017) Account • mischbare Sequenz pro Datei
• LocalInstrument: CORE/B2B
Header/PaymInf oder auf
Feldgruppe Debtor-
CGI Transaktionsebene
Bilateral-Definiert Account und/oder ja
(ab 2016) • mischbare Sequenz pro Datei
Debtor-Agent
• LocalInstrument: CORE/COR1/B2B
166 Aufbau der Kundendatei:
Extensible Mark-up
Language – XML
XML-Container
• Nur für deutsche DK-Formate
• Optional
GroupHeader
• Dieser Block muss vorhanden sein und existiert einmal.
• Er enthält Elemente wie Nachrichten-ID, Erstellungsdatum und -zeit.
PaymentInformation (Dateiebene)
• Dieser Block muss mindestens einmal vorkommen und ist wiederholbar.
• Er enthält Elemente, die sich auf die Herkunftsseite der Transaktion beziehen, wie z. B. Auftraggeber oder Zahlungsart-
Informationen und einen oder mehrere Transaction-Information-Blöcke.
• Ebene der logischen Datei für die Auftraggeber-Buchung (als Sammler).
TransactionInformation
• Dieser Block muss pro Payment Information mindestens einmal vorkommen und ist wiederholbar.
• Er enthält u. a. Elemente, die sich auf die Empfängerseite:
• Zahlungsempfänger bei der Überweisung bzw.
• Zahler (Zahlungspflichtiger) bei der Lastschrift beziehen.
• Er enthält den Betrag und den Verwendungszweck.
Auftragsarten Container sowie Aufbau Datei mit GroupHeader, PaymentInformation und TransactionInformation
EBICS-Auftragsart CCT (mixed)
pain.001, GroupHeader, InitiatingParty Firma-1
DK XML-Container: EBICS-Auftragsart CCC PaymentInformation – Debtor: Konto-1
pain.001, GroupHeader, InitiatingParty Firma-1 TransactionInfo TransactionInfo TransactionInfo
Creditor/EUR Creditor/EUR Creditor/EUR
PaymentInformation – Debtor: Konto-1
TransactionInfo TransactionInfo TransactionInfo
Creditor/EUR Creditor/EUR Creditor/EUR PaymentInformation – Debtor: Konto-2
TransactionInfo TransactionInfo
Creditor/EUR Creditor/EUR
PaymentInformation – Debtor: Konto-2
TransactionInfo TransactionInfo
Creditor/EUR Creditor/EUR
EBICS-Auftragsart CCT (mixed)
pain.001, GroupHeader, InitiatingParty Firma-1
pain.001, GroupHeader, InitiatingParty Firma-1 PaymentInformation – Debtor: Konto-3
PaymentInformation – Debtor: Konto-3 TransactionInfo
Creditor/EUR
TransactionInfo
Creditor/EUR
17Gruppierung von Dateien und was kann gemischt angeliefert werden?
Die Einreichung von SEPA-Dateien erfolgt als Sammler, hierzu müssen Dateien gebildet werden:
• Je physische Datei (GroupHeader bzw. XML-Container) getrennt nach
• Produkt (Überweisung, Echtzeitüberweisung, Basislastschrift, Firmenlastschrift, Eilüberweisung) ,
, und , da für jedes Produkt eine eigene Sende-Auftragsart verwendet werden muss
• Je logische Datei (PaymentInformation), insbesondere auch getrennt nach:
• Auftraggeber-IBAN
• Fälligkeitstag bzw. Ausführungstag
• Unterscheidung zwischen Überweisung und Überweisung Preferred (gleichtägiges Clearing)
• Sammel-/Einzelbuchung der Einreichung
• Anzahl der Sätze bzw. Datei-Größenbeschränkung siehe unten3
• In einer logischen Datei können gemischt werden:
• verschiedene Empfänger bzw. Zahlungspflichtige bei Lastschriften
• verschiedene Beträge
• Verwendungszweck , Zahlungsgründe , End-To-End-Referenz
• verschiedene Mandatsinformationen bei Lastschriften
• seit November 2017: Lastschriftsequenz (First, Recurrent, Final, OneOff)
• Echtzeitüberweisungen:
• für jede Transaktion muss eine eigene physische Datei (GroupHeader) angeliefert werden
Prüfung auf Doppelverarbeitung von Dateien
Damit Dateien nicht doppelt verarbeitet werden, prüft die UniCredit logische Dateien (PaymentInformation) nach folgenden
Prinzipien:
• Je Auftraggeber-IBAN
• Zeitraum: 15 Target-Tage
• Ermittelte Gesamtsumme in EUR
• Ermittelte Anzahl Posten
• Produkt (Überweisung, Echtzeitüberweisung, Basislastschrift, Firmenlastschrift)
• Kontrollsumme über die Prüfziffern (Stelle 3 und 4) und die landesabhängig letzten sechs Stellen der Empfänger-IBAN
DE12120300001004411540 12 + 411540 = 411552
FR7630004002380002110111495 76 + 111495 = 111571
BE84390095817059 84 + 817059 = 817143
Kontrollsumme = 1340266
• Payment-Referenz-ID nur bei Anlieferung über ServiceRechenzentren
3 Das bisherige Inlandszahlungsverkehrsformat DTAUS ist sehr viel kleiner als das XML-Datenformat. Eine Transaktion ohne Header hat im DTAUS bis zu 622 Bytes, während eine SEPA-Transaktion über
2.100 Bytes beinhalten kann, hinzu kommen noch die Header-Informationen. Um noch verarbeitungsfähige Dateien zu erhalten (Filetransfer, Mapping, Validierung und Fehlerrecherche etc.), empfiehlt es
sich, die Gruppierung nicht zu groß zu machen und auf maximal 100.000 Transaktionen pro Datei (bis zu 210 MB) zu begrenzen.
187 SEPA-Überweisung
Grundlegende Merkmale
• Auftraggeberkonto und Empfängerkonto werden im SEPA-Raum geführt (Kontoinhaber kann auch außerhalb ansässig sein)
• Transaktionswährung ist immer EUR
• Verwendung von IBAN
• Verwendungszweck begrenzt auf 140 Zeichen
• Zahlungsgründe (PurposeCodes) sind optional möglich.
• Verwendung von On-Behalf/Ultimates ist optional möglich.
• Referenzierungsmöglichkeiten
Echtzeitüberweisung (Instant Payments) Merkmale
• Beauftragung von Instant analog der heutigen SEPA-Aufträge
• Einzeltransaktionen – analog Eilzahlungen
• Permanente Verfügbarkeit 24/7/365
• Durchschnittliche Ausführungszeit < 5 Sec
• Betragsgrenze derzeit 15.000 EUR
• Zahlungen, die nicht als Instant ausgeführt werden können (Banken non-instant-ready bzw. Betrag > EUR 15.000) werden
als XML-Urgent/Eilüberweisung (siehe Kapitel 14) ausgeführt
• DK-Schema ist pain.001.001.03 mittels DK XSD-Namen pain.001.001.03_GBIC_3
• Einreichung über die EBICS-Auftragsart CIP
• LocalInstrument muss mit „INST“ belegt sein
• Einschränkung in der Pilotphase der UniCredit
• Es können ab Mitte November 2019 bis zu 10.000 Transaktionen je Datei eingereicht werden. Diese werden dann allerdings
intern vereinzelt und als Einzelzahlung gebucht.
• Ausführungstag ist der aktuelle Tag, zukünftige Ausführungstage oder Ausführungsuhrzeiten können nicht berücksichtigt
werden
• die Rückmeldung (positiv oder negativ Status der Zahlung) erfolgt mit dem normalen pain.002 mittels der Auftragsart
CRC/CRZ (ab November 2019 mit CIZ) zu den üblichen Bereitstellungszeiten
Wichtige fachliche XML-Felder für SEPA-Überweisung
Feldnamen Beschreibung Befüllung Näheres
pain.001.001.03 DFÜ-Abkommen 3.3 siehe Seite
GrpHdr GroupHeader Absenderdaten 1 x pro logische Datei 17 f.
MsgId Einreicher-Referenznummer Pflichtfeld (eindeutig) Max. 35 Zeichen 43 f. , 46 ff.
(Message-Id) pro Datei
CreDtTm Datum/Zeit der Pflichtfeld ISO-Date
(CreationDateTime) Dateierstellung
NbOfTxs Anzahl aller Pflichtfeld Für Überweisung
(NumberOfTransactions) Einzeltransaktionen unbegrenzt, für Echt-
zeitüberweisung eine
Transaktion
CtrlSum Kontrollsumme in Euro der Pflichtfeld Unbegrenzt
(ControlSum) Einreichung
InitgPty-Nm Name Einreicher (kann vom Pflichtfeld Max. 70 Zeichen 32 f.
(InitiatingPartyName) Namen des Auftraggebers
abweichen)
InitgPty-Nm-Id-OrgId/PrvtId Identification DK nicht empfohlen Diverse 37
(InitiatingPartyOrganisation- Nur bei Einreichung durch
Id/Private-ID) Service-Rechenzentren
oder Netzbetreiber zu
füllen.
PmtInf PaymentInformation Auftraggeberdaten beliebig oft möglich, 17 f.
empfohlen max. 100
PmtInfId Referenz der Einreichung Pflicht Max. 35 Zeichen 43 f., 46 ff.
(PaymentInformation-ID)
PmtMtd Zahlungsinstrument: Pflicht „TRF“
(PaymentMethod) Credit Transfer
19Feldnamen Beschreibung Befüllung Näheres
pain.001.001.03 DFÜ-Abkommen 3.3 siehe Seite
BtchBookg Auftraggeberbuchung Optional, in Stammdaten „false“ – Einzeltrans- 50 f.
(BatchBooking) Sammler/Einzelsatz administriert aktionsbuchung
„true“ – Sammel
buchung
NbOfTxs Anzahl aller Pflichtfeld Unbegrenzt
(NumberOfTransactions) Einzeltransaktionen
CtrlSum Kontrollsumme in Euro der Pflichtfeld Unbegrenzt
(ControlSum) logischen Datei
InstrPrty Priorität der Ausführung: Optional, in Stammdaten „HIGH“ – SCT Preferred 45
(InstructionPriority) „high“ oder „norm“ administriert4 „NORM“ – SCT Normal,
für Echtzeitüber
weisung nicht relevant
SvcLvl-Cd Service Schema Pflichtfeld, wenn das Für Überweisung 45, 60
(ServiceLevelCode) übergeordnete Feld „SEPA“, „URGP“,
„Payment Type Informa- für Echtzeitüber
tion“ verwendet wird, weisung „SEPA“
sonst nur empfohlen
(s. Fußnote 4)
LclInstrm-Cd Überweisungsart: SEPA- Pflichtfeld für Echtzeit- „INST“
(LocalInstrumentCode) INST-Echtzeitüberweisung überweisung;
für andere Überweisungs-
arten nicht zulässig
CtgyPurp Zahlungsart der Datei Optional, in Stammdaten Für gleichtägige 31, 45
(CategoryPurpose) administriert Gehaltszahlung „SALA“
(s. Fußnote 4);
für andere Überweisungs-
arten nicht zulässig
ReqdExctnDt Gewünschter Ausführungs- Pflichtfeld; ISO-Date
(RequestedExecutionDate) termin für Echtzeitüberweisung:
Ausführungstag ist
aktueller Tag
Dbtr-Nm Name Auftraggeber. Pflichtfeld Max. 70 Zeichen 32 f.
(DebtorName) Ggf. von Bank mit Konto
inhaber überschrieben
Dbtr-PstlAdr-Ctry Land der Anschrift des Optional Ländercode ISO 3166, 33
(DebtorCountry) Auftraggebers DE für Deutschland
Dbtr-PstlAdr-AdrLine Anschrift Auftraggeber. Optional Max. 2 × 70 Zeichen 33
(DebtorAddress) Ggf. von Bank mit Konto
adresse überschrieben
Dbtr-Id-OrgId/PrvtId Identification DK nicht empfohlen Diverse 37, 46 ff.
(DebtorOrganisation-Id/
Private-ID)
DbtrAcct-IBAN IBAN des Auftraggebers Pflichtfeld Max. 34 Zeichen 34 ff., 43 f.
(DebtorIBAN)
DbtrAcct-Ccy Währung des Optional Währungscode
(DebtorAccountCurrency) Auftraggeberkontos
DbtrAgt-BIC BIC/SWIFT-Code des Optional IBAN-Only 8 bzw. 11 Stellen 35, 43 f.
(DebtorAgentBIC) Auftraggebers
DbtrAgt-Othr-Id Kennzeichnung IBAN-Only Bei Nutzung von IBAN- „NOTPROVIDED“ 35
(DebtorAgentId) Only
UltmtDbtr Vom Kontoinhaber Optional Max. 70 Zeichen 32 f., 38,
(UltimateDebtorName) abweichender Auftrag 45
geber. Rein informatorischer
Charakter
UltmtDbtr-Id-OrgId-Othr Ultimate Einreicher Optional, nur wenn Max. 34 Zeichen 34 ff., 38,
(UltimateDebtor-IBAN) belastungs-IBAN Produkt 43 f.
„Ultimate Auftraggeber“
ChrgBr (ChargeBearer) Preis-Verrechnung immer Empfohlen „SLEV“ 45
shared
4 Feldgruppe „PaymenttypeInformation“ mit Instructed Priority, ServiceLevel und CategoryPurpose kann auch statt auf PaymentInformationEbene auf Transaktionsebene angegeben werden. Innerhalb
einer Datei darf aber der Instructed Priority und das ServiceLevel nicht gemischt werden. Die UniCredit beachtet die Instructed Priority nur auf PaymentInformation.
20Feldnamen Beschreibung Befüllung Näheres
pain.001.001.03 DFÜ-Abkommen 3.3 siehe Seite
CdtTrf CreditTransfer TransactionsInformation beliebig oft möglich, für Echtzeitüber 17 f.
TxInf TransactionInformation empfohlen max. 100.000 weisung: max. 10.000
InstrId Technische Referenz Optional, wenn gefüllt: Max. 35 Zeichen 43 f., 46 ff.
(Instruction-ID) zwischen eindeutig
Einreicher und Bank
EndToEndId Referenz, wird bis Pflichtfeld Max. 35 Zeichen 43 f. , 46 ff.
(End2End-ID) Begünstigten durchgereicht (eindeutig, sonst:
„NOTPROVIDED“)
InstdAmt Betrag und Pflichtfeld Nur Euro erlaubt, max.
(InstructedAmount) Währungskennzeichen 999.999.999,99 EUR,
Echtzeitüberweisung:
max 15.000,00 EUR
UltmtDbtr Abweichender Auftraggeber Optional. Nicht, wenn auf Max. 70 Zeichen 32 f., 38,
(UltimateDebtor) PmtInf-Ebene schon 45
gefüllt
UltmtDbtr-Id-OrgId/PrvtId Identification DK nicht empfohlen Diverse 37, 45
(UltimateDebtorOrganisation- 46 ff.
Id/Private-ID)
CdtrAgt-BIC BIC/SWIFT-Code der Optional IBAN-Only 8 bzw. 11 Stellen. 35, 43 f.
(CreditorAgentBIC) Begünstigten-Bank
Cdtr-Nm Name Begünstigter Pflichtfeld Max. 70 Zeichen 32 f.
(CreditorName)
Cdtr-PstlAdr-Ctry Land der Anschrift des Empfohlen für grenzüber- Ländercode ISO 3166, 33
(CreditorCountry) Begünstigten schreitende Zahlungen DE für Deutschland
Cdtr-PstlAdr-AdrLine Anschrift Begünstigter Empfohlen für grenzüber- Max. 2 × 70 Zeichen 33
(CreditorAddress) schreitende Zahlung auch
Mitgabe der Adressdaten
Cdtr-Id-OrgId/PrvtId Identification DK nicht empfohlen Diverse 37
(CreditorOrganisation-Id/
Private-ID)
CdtrAcct-IBAN IBAN des Begünstigten Pflichtfeld Max. 34 Zeichen ff., f.
(CreditorIBAN)
UltmtCdtr Abweichender Optional Max. 70 Zeichen 32 f., 38,
(UltimateCreditorName) Endbegünstigter. 45
Rein informatorischer
Charakter
UltmtCdtr-Id-OrgId/PrvtId Identification DK nicht empfohlen Diverse 37, 45
(UltimateCreditorOrganisation- 46 ff.
Id/Private-ID)
Purp Art der Zahlung (Textschlüs- Optional ISO 20022 29
(Purpose) sel), z. B. „ExternalPurpose-
SALA (Salary) bei Gehalts- Code-
zahlung5 Liste“
Ustrd-RmtInf Unstrukturierter Verwen- Empfohlen Max. 140 Zeichen 27, 45
(UnstructuredRemittanceInfo) dungszweck
Strd-CdtrRefInf- Strukturierter Verwendungs- Nur wenn kein „SCOR“ 28, 45
CdtrRefTp-Cd zweck für CreditorReference unstrukturierter
(StructuredCreditor Verwendungszweck
Reference-Code)
Strd-CdtrRefInf-Tp-Issr Strukturierter Verwendungs- Optional Max. 35 28
zweck CreditorReference
für-Aussteller
Strd-CdtrRefInf-CdtrRef Strukturierter Verwendungs- Nur wenn kein Max. 35 Zeichen 28, 45
(StructuredCreditor zweck Teil 2 CreditorRefe- unstrukturierter
Reference) rence: prüfzifferngerechte Verwendungszweck
CreditorReference „RF“ + Prüfziffer + Refe-
rence (ISO 11649)
Nicht angegeben sind rein technische Felder oder Felder, die in Deutschland möglich, aber von den Banken nicht empfohlen
sind (z. B. OrgId, weitere strukturierte Verwendungszwecke). Details und Angabe aller Felder finden Sie im DFÜ-Abkommen
„Spezifikation der Datenformate“.
5 Weitere Informationen finden Sie in unseren Broschüren „Reporting“ und „Geschäftsvorfall- und Rückgabecodes“, welche Ihnen Ihr Cash Management & eBanking-Spezialist auf Anfrage gerne zur
Verfügung stellt.
218 Beispiel einer Kundendatei
GroupHeader Beschreibung
20161118-105506 • GroupHeader
2016-11-18T10:55:06 • MessageID – eindeutige Referenz der Datei
1 • Creation – Date/Time
1234.56 • Anzahl der Transaktionen
• Gesamtsumme über alle logischen Dateien
MEIER PAYMENT MUENCHEN
• Name Initiating Party (z. B. Service-Rechenzentrum)
PaymentInformation – logische Datei Beschreibung
PAYMENT-20160318-105506 • PaymentInfID – eindeutige Referenz der log. Datei
TRF • PaymentMethode: Transfer
true • Batchbooking – True/False – Sammler/Einzelbuchung
1 • Anzahl Posten
1234.56 • Summe EUR
• Priority NORM/HIGH (SCT-Preferred)
NORM
SEPA • „ServiceLevel“ „SEPA“
2016-11-19 • Ausführungstag
MEIER CORNELIA MUENCHEN • Auftraggeber Name (ggf. mit Adresse)
DE67700202700064535072 • Auftraggeber-IBAN
HYVEDEMMXXX • Auftraggeber-BIC
MEIER GEHALTSABTEILUNG • Ultimate Auftraggebername
SLEV • SLEV = Shared bei SEPA
CreditTransferTransactionInformation – Einzeltransaktion Beschreibung
OriginatorID1234 • E nd2End-Id – Referenz der Zahlung aus Sicht des
Auftraggebers
1234.56 • Betrag in EUR
SPUEDE2UXXX • Creditor – Empfänger-BIC
Creditor Name • Empfängername
DE21500500009876543210 • Empfänger-IBAN
PENS • Purpose – Textschlüssel der Zahlung siehe ISO 20022
external Code list
Unstructured Remittance Information • Remittance-Info – Verwendungszweck 140 Stellen
229 SEPA-Lastschrift
Grundlegende Merkmale
• SEPA-Basislastschrift (SDD CORE)
• ähnlich der ehemaligen Inlands-Einzugsermächtigungs-Lastschrift
• SEPA-Firmenlastschrift (SDD-B2B)
• ähnlich der ehemaligen Inlands-Abbuchungsauftrags-Lastschrift
• Mandat muss zum Abgleich auch bei der Debitorbank vorliegen
• Angabe der Gläubiger-Identifikationsnummer (vergeben von der Bundesbank)
• Mitgabe von Mandatsinformationen (Mandats-ID und Mandatsunterschriftsdatum)
• Mitgabe von prozessrelevanten Angaben
(Sequenz der Einreichung, Fälligkeitstag mit entsprechenden Vorlaufeinreichungstagen)
• Verwendung von IBAN/BIC
• Verwendungszweck begrenzt auf 140 Zeichen
• Zahlungsgründe (PurposeCodes) sind optional möglich.
• Verwendung von On-Behalf/Ultimates ist möglich.
• Referenzierungsmöglichkeiten
• Grenzüberschreitende Nutzung im SEPA-Raum
Wichtige fachliche XML-Felder für SEPA-Lastschrift
Feldnamen Beschreibung Befüllung Inhalt des Näheres
pain.008.001.02 DFÜ-Abkommen 3.3 papierhaften siehe
Mandats Seite
GrpHdr GroupHeader Absenderdaten 1 × pro logische Datei 17 f.
MsgId Einreicher-Referenz Pflichtfeld Max. 35 Zeichen 43 f. ,
(Message-Id) nummer pro Datei (eindeutig) 46 ff.
CreDtTm Datum/Zeit der Pflichtfeld ISO-Date
(CreationDateTime) Dateierstellung
NbOfTxs Anzahl aller Pflichtfeld Unbegrenzt
(NumberOfTransactions) Einzeltransaktionen
CtrlSum Kontrollsumme in Euro Pflichtfeld Unbegrenzt
(ControlSum) der Einreichung
InitgPty-Nm Name Einreicher (kann Pflichtfeld Max. 70 Zeichen 32 f.
(InitiatingPartyName) abweichen von Auftrag
gebernamen)
InitgPty-Nm-Id-OrgId/PrvtId Identification DK nicht empfohlen Diverse 37
(InitiatingPartyOrganisation- Nur bei Einreichung
Id/Private-ID) durch Service-Rechen
zentren oder Netzbe-
treiber zu füllen.
PmtInf PaymentInformation Zahlungsempfänger- beliebig oft mög- 17 f.
Daten lich, empfohlen
max. 100
PmtInfId Referenz der Einreichung Pflichtfeld Max. 35 Zeichen 43 f.
(PaymentInformation-ID) 46 ff.
PmtMtd Zahlungsinstrument: Pflichtfeld „DD“
(PaymentMethod) Direct Debit
BtchBookg Auftraggeberbuchung Optional, wenn „true“ – Sammel 50 f.
(BatchBooking) Sammler/Einzelsatz administriert in buchung
Stammdaten „false“ –
Einzeltrans
aktionsbuchung
NbOfTxs Anzahl aller Pflichtfeld Unbegrenzt
(NumberOfTransactions Einzeltransaktionen
CtrlSum Kontrollsumme in Euro Pflichtfeld Unbegrenzt
(ControlSum) der logischen Datei
SvcLvl-Cd Service Schema Pflichtfeld6 „SEPA“ 45
(ServiceLevelCode)
6 Feldgruppe „PaymenttypeInformation“ mit ServiceLevel, LocalInstrumentCode, SequenceType und CategoryPurpose kann auch statt auf PaymentInformationEbene auf Transaktionsebene angegeben
werden. Innerhalb einer Datei darf aber der LocalInstrumentCode und das ServiceLevel nicht gemischt werden.
23Feldnamen Beschreibung Befüllung Inhalt des Näheres
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LclInstrm-Cd Lastschriftart: normale Pflichtfeld (innerhalb „CORE“ oder 41,
(LocalInstrumentCode) SEPA-CORE-Basislast- GrpHdr nicht misch- „B2B“ 45
schrift oder SEPA-B2B- bar)
Firmenlastschrift (s. Fußnote 6)
SeqTp Sequenz: Erst-, Folge-, Pflichtfeld („FRST“), „RCUR“, Pflicht 39 ff.
(SequenceType) Einmal- oder letztmalige (s. Fußnote 6) „OOFF“ oder (wiederkeh-
Lastschrift „FNAL“ rend oder
einmalig)
CtgyPurp Zahlungsart der Datei Optional 31,
(CategoryPurpose) (s. Fußnote 6) 45
ReqdColltnDt Fälligkeitsdatum der Pflichtfeld ISO-Date 41
(RequestedCollectionDate) Lastschrift (Datum der
Belastung auf Kto. des
Bezogenen)
Cdtr-Nm Name Zahlung Pflichtfeld Max. 70 Zeichen Pflicht 32 f.
(CreditorName) sempfänger. Ggf. von
Bank mit Kontoinhaber
überschrieben
Cdtr-PstlAdr-Ctry Land der Anschrift des Optional Ländercode ISO 3166, Pflicht 33
(CreditorCountry) Zahlungsempfängers DE für Deutschland
Cdtr-PstlAdr-AdrLine Anschrift Zahlungs Optional Max. 2 × 70 Pflicht 33
(CreditorAddress) empfänger. Ggf. von Zeichen
Bank mit Kontoadresse
überschrieben
CdtrAcct-IBAN IBAN des Zahlungs Pflichtfeld Max. 34 Zeichen 34 ff.,
(CreditorIBAN) empfängers 43 f.
CdtrAcct-Ccy Kontowährung: muss EUR Optional „EUR“
(CreditorAccountCurrency) sein
CdtrAgt-BIC BIC/SWIFT-Code des Optional IBAN-Only 8 bzw. 11 Stellen 35,
(CreditorBIC) Zahlungs-empfängers 43 f.
CtrAgt-Othr-Id Kennzeichnung IBAN-Only Optional, bei Nut- „NOTPROVIDED“ 35
(CreditorAgentId) zung von IBAN-Only
UltmtCdtr Vom Kontoinhaber Optional Max. 70 Zeichen Optional 32 f.,
(UltimateCreditor) abweichender Zahlungs 38,
empfänger. Rein informa- 45
torischer Charakter
UltmtCdtr-Id-OrgId-Othr Ultimate Einreicher- Optional, nur wenn Max. 34 Zeichen 34 ff.,
(UltimateCreditorIBAN) Gutschrifts-IBAN Produkt „Ultimate 38,
Auftraggeber“ 43 f.
UltmtCdtr-Id-OrgId/PrvtId Identification DK nicht empfohlen Diverse 37,
(UltimateCreditorOrganisation- 45
Id/Private-ID) 46 ff.
ChrgBr Preis-Verrechnung immer Empfohlen „SLEV“ 45
(ChargeBearer) shared
CdtrSchmeId-Id-PrvtId-OthrId- CreditorIdentification. Pflichtfeld, entweder Max. 35 Zeichen Pflicht 36,
Id Eindeutiges Identifika auf PmtInf-Ebene 39 ff.,
(CreditorIdentification) tionsmerkmal des oder auf Transaction- 45
Zahlungsempfängers Ebene immer gleich
(per legal entity) (empfohlen)
DbtTrf DirectDebit Transaktions- beliebig oft mög- 17 f.
TxInf TransactionInformation Information lich, empfohlen
max. 100.000
InstrId Technische Referenz zwi- Optional, wenn Max. 35 Zeichen 43 f.,
(Instruction-ID) schen Einreicher und Bank gefüllt: eindeutig 46 ff.
EndToEndId Referenz, wird bis Pflichtfeld Max. 35 Zeichen 43 f.,
(End2End-ID) Zahlungspflichtigen (eindeutig, sonst: 46 ff.
durchgereicht „NOTPROVIDED“)
InstdAmt Betrag und Währungs- Pflichtfeld Nur Euro erlaubt,
(InstructedAmount) kennzeichen max.
999.999.999,99 EUR
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