Zukunft - ein Weg: Feldarbeit Pfarre - Pfarrblatt Maria Neustift - Pfarre Maria Neustift

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Zukunft - ein Weg: Feldarbeit Pfarre - Pfarrblatt Maria Neustift - Pfarre Maria Neustift
An einen Haushalt               Sommer-Herbst 2019           Zugestellt durch österreichische Post
                                                Pfarramtliche Mitteilung
                                                  www.pfarre-mn.at

                 Pfarrblatt
                 Maria Neustift
                  Zukunft – ein Weg:
                  Feldarbeit Pfarre

                               Wir sind Erntehelfer                        Aufgaben der Pfarrgemeinde
Bild: Franz Hörndler

                               S. 2                                        S. 4
                               Das Sakrament der Firmung                   Friedhoferweiterung
                               S. 6                                        S. 8
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Pfarrblatt Maria Neustift
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                                Zukunft – ein Weg: Feldarbeit Pfarre.
                                Wir sind Erntehelfer!
Martin Rögner

L    iebe Pfarrgemeinde! Kirche ist
     im Gespräch – leider viel zu
oft durch Missbrauchsgeschichten,
                                         sistentIn) für immer mehr Pfarren
                                         organisiert war, stößt an ihre Gren-
                                         zen. Bei all den Verwaltungs- und
                                                                                nicht gemacht werden muss, wo
                                                                                auch Gelassenheit weitergegeben
                                                                                wird. Auch jetzt schon ist für die
zuletzt auch durch die Karfreitags-      Organisationsaufgaben bleibt die       Bereiche jemand zuständig, aber
regelung und im Jänner war die           eigentlich Seelsorge auf der Stre-     dann hat man dafür ein Rüstzeug
Rede von einer neuen Struktur für        cke.                                   und man arbeitet nicht mehr allein,
die Diözese Linz. Ich weiß nicht,                                               jeder für sich, sondern im Team.
was Sie von der Kirche halten,              Die Vision, die hinter der neuen
ich möchte in einer lebendigen           Struktur steckt, heißt: Die Chris-        Der PGR der Pfarre Maria Neu-
Kirche leben und arbeiten. Man           ten von heute sind selbstbestimmt,     stift hat sich in seiner letzten Sit-
könnte viel jammern über die Kir-        kompetent, belesen. Sie tragen         zung schon dafür entschieden,
che. Geholfen hat das Jammern            Verantwortung in verschiedenen         ein solches Team für die Pfarre
aber noch nie jemandem. Was hilft,       Bereichen der Gesellschaft und         installieren zu wollen. Der nächste
wenn wir Zukunft haben wollen, ist       sie sind durch die Taufe und Fir-      Schritt wird sein, geeignete Per-
eine Vision, ein Bild, wie es weiter-    mung auch berufen und beauftragt,      sonen dafür zu finden. Ich lade Sie
gehen kann, wie Kirche in Zukunft        in ihrer Kirche Verantwortung zu       ein, falls Sie Lust haben, an dieser
aussehen kann.                           übernehmen. Aus den 487 Pfarren        Form von Leitung mitzuarbeiten,
                                         sollen nun Pfarrgemeinden werden,      sich zu melden, bzw. wenn Sie
   Die Diözese hat sich da auf einen     dadurch ist für deren Leitung nicht    gefragt werden, nicht gleich nein
Weg gemacht, den „Zukunftsweg“.          mehr ein geweihter Priester kir-       zu sagen, sondern gut zu überlegen
In aller Munde ist die neue Struktur     chenrechtlich zuständig, sondern       – in Gesprächen mit anderen – ob
der Diözese. Auch hier werde ich         Männer und Frauen können selb-         diese wichtige Aufgabe für die Kir-
noch darauf zu sprechen kommen,          ständig die Geschicke der Pfarr-       che in Maria Neustift etwas für Sie
aber sie ist eingebettet in viele The-   gemeinde in die Hand nehmen.           sein könnte.
men der Erneuerung in der Kir-           Der Vorschlag der Diözese dazu:
che in OÖ. So hat z. B. die Arbeit       In jeder Pfarrgemeinde soll es ein         Viel gäbe es dazu noch zu erklä-
der Gruppe „Liturgie-Sakramente-         Seelsorgeteam geben, das natür-        ren. Unter www.dioezese-linz.
Kirchenjahr“ schon dazu geführt,         lich auch hauptamtlich unterstützt     at/zukunftsweg können Sie das
dass die Erlaubnis zu taufen auf         wird. Die Leitung liegt aber bei       Modell nachlesen.
Pfarr- und PastoralassistentInnen        dem Team, in dem je eine Person
ausgedehnt wurde. Es gibt noch           darauf schaut, dass die vier Grund-    In Zukunft heißt es also nicht mehr:
einige Gruppen in unserer Diözese,       funktionen der Kirche –                Wo ein Pfarrer, da eine Pfarre, son-
die sich mit wichtigen Erneue-                     „Verkündigung,               dern wo Menschen gemeinsam
rungsprozessen auseinandersetzen.                     Liturgie,                 Kirche leben, da ist eine Pfarr-
                                                     Caritas und                gemeinde. Möge der Geist Gottes
   Dazu, so die Überzeugung der                   Gemeinschaft“ –               diesen Weg begleiten – in der Pfarre
Diözese, braucht es auch eine neue       nicht zu kurz kommen. Dazu gibt es     Maria Neustift und in der ganzen
Struktur. Denn die Art und Weise,        eine Ausbildung in 5 Modulen, wo       Diözese.
wie bisher die Pastoral mit einem        Werkzeug dafür vermittelt wird, wo                     >
Zukunft - ein Weg: Feldarbeit Pfarre - Pfarrblatt Maria Neustift - Pfarre Maria Neustift
Ausgabe 02/2019
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                                                                                  „Nur wenige Menschen ahnen,
                                                                                  was Gott aus ihnen machen kann,
                                                                                  wenn sie sich ihm vorbehaltlos
                             Liebe Mitglieder                                     anvertrauen.“ (Ignatius von Loyola)

                             unserer Pfarrgemeinde!                                  Ich darf Sie im Namen unseres
Anita Haider
                                                                                  Pfarrgemeinderates bitten: Wenn
                                                                                  Sie angesprochen werden – las-
                                                                                  sen Sie sich darauf ein und sagen

W       ie Sie vielleicht schon in den
        letzten Wochen und Mona-
ten gehört und gelesen haben, ist in
                                         und ihnen fachlichen Rückhalt gibt.
                                         Der Pfarrgemeinderat hat sich in
                                         der Sitzung am 28. März d. J. dazu
                                                                                  Sie nicht gleich ab. Lassen Sie die
                                                                                  Anfrage wirken. Ihnen wird zuge-
                                                                                  traut, Verantwortung und Leitung
unserer Pfarre wie auch in den Pfar-     entschlossen, diesen Weg mit dem         zu übernehmen, dies bezeugt ein
ren unseres Dekanats eine Bewe-          Dekanat mitzugehen und ein Seel-         besonderes Vertrauen der Pfarrmit-
gung im Gange. Der Priestermangel        sorgeteam einzusetzen. Wir sind nun      glieder Ihnen gegenüber.
und weniger theologisch ausgebil-        dabei, für diese Grundfunktionen
dete hauptamtlich Wirkende füh-          geeignete Personen zu finden, die           Ich darf mich an dieser Stelle
ren dazu, dass die Pfarrgemeinden        ihre jeweiligen Fähigkeiten, Charis-     bei allen bedanken, die engagiert in
selbstständiger werden müssen.           men, Vernetzungen und nicht zuletzt      unserer Pfarre und bei der Gestal-
In unserer Diözese gib es dazu ein       ihre Freude zur Gestaltung der eige-     tung des neuen Weges dabei sind,
bewährtes Modell – das Seelsor-          nen Pfarrgemeinde einbringen und         diesen mitgehen und zukünftig auch
geteam. Damit soll sichergestellt        Verantwortung übernehmen können          Gesicht geben. Danke dafür, dass
werden, dass der Glaube weiterhin        und wollen.                              ihr Zukunft gestalten wollt, euch
gefeiert, bezeugt und gelebt wird.                                                offen zeigt für Veränderungen.
   Dabei wird die Verantwortung für         Wir haben deshalb auch den Ver-
die vier Grundfunktionen, auf denen      gleich mit der „Feldarbeit“ gewählt:        Und wenn sich auch manche
Kirche beruht, auf 4 Pfarrmitglieder     auf vier Feldern, die die Grundfunk-     Erwartung nicht erfüllt – lassen wir
und ihre Teams aufgeteilt: Litur-        tionen darstellen, sind wir als Pfarr-   uns beflügeln von der Zuversicht,
gie, Verkündigung, Gemeinschaft          mitglieder gefordert, unser Leben        dass es letztlich Gott ist, der für das
und Diakonie. Die leitenden Per-         als Christinnen und Christen zu          erfüllte Leben sorgt und die Früchte
sonen erhalten eine Ausbildung (5        gestalten. Es liegt nun an uns, die      wachsen lässt.
Wochenenden zu je 1,5 Tagen), die        Felder zu „bestellen“, sie zu bear-                         >

  Feldfrüchtegebet (neu)
  Gott, guter Vater du hast uns diese deine Welt anvertraut. Pflanzen aller
  Art hast du geschaffen und willst, dass sie gedeihen und Frucht bringen.

  Dankbar bedienen wir uns der Früchte der Felder, Gärten, Weinberge und
  Wälder.Du schenkst uns ihren Ertrag als Gabe deiner Liebe, damit wir in
  Gesundheit und Freude leben können.

  Wir bitten dich: Halte Sturm, Hagel, Flut, Frost, Dürre, Schädlinge und
  jedes Unheil von uns fern. Bewahre alle Landstriche unserer Erde vor
  Katastrophen und ermutige uns zum Teilen, damit jeder Mensch das zum
  Leben Nötige hat.

  Durch Christus unseren Herrn.
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Pfarrblatt Maria Neustift
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Die vier Grundaufgaben der Pfarrgemeinde
Säule „Diakonie“ (Caritas, Solida-                              Säule „Liturgie“ (achtsames Feiern
rität, Zeichen der Nächstenliebe)                               des Glaubens)
•     Koordination der Besuchsdienste im Alten-                 •   Mitarbeit bzw. Absprache mit FA Liturgie / FA
      heim/Krankenhaus oder zuhause                                 Kinderliturgie und anderen Gruppen, die Got-
•     Mitarbeit bzw. Absprache mit FA Caritas, FA                   tesdienste gestalten
      Weltkirche, Weltladen, Gruppierungen, die                 •   Mitarbeit/Koordination der Einteilung von
      in diesem Bereich aktiv sind (DKA, KFB,                       Gottesdiensten
      KMB,…)                                                    •   Koordination/Absprache bei größeren Festen
•     Offenes Ohr & Auge für Hilfsbedürftige in der                 mit den zusätzlich anfallenden Diensten (Weih-
      Gemeinde                                                      nachten, Palmsonntag, Osternacht, Fronleich-
•     Trauergespräche, Geburtstagsbesuche, Nach-                    nam etc.)
      barschaftshilfe                                           •   Koordination liturgischer Dienste (Mesner,
•     Krankengottesdienst                                           Minis, Lektoren, Kommunionspender, Orga-
► Diakonia, das ist der angewandte                                  nisten, Chöre, Vorbeter, Nachtwachen)
                                                                •   Mitarbeit bei Gestaltung von besonderen Got-
Glaube                                                              tesdiensten, z. B. Bußgottesdienst, Trauerfeier
                                                                •   Wallfahrten
                                                                ► Liturgie, das ist der gefeierte
                                                                Glaube

                                     I ch bin Mitglied der KFB und finde mich vor allem in der Säule Diakonie-
                                       Caritas wieder. Ich versuche, auf andere zuzugehen, vor allem wenn ich
                                     spüre, dass sie besonderer Aufmerksamkeit bedürfen oder einsam sind.

                                     Jeden ersten Sonntag im Monat um 19 Uhr lade ich, gemeinsam mit meiner
                                     Familie, zum Gebet bei der „Klauser-Kapelle“. Diese Tradition hat die Oma
                                     ins Leben gerufen und wir führen sie gerne weiter. Dieser Platz ist beson-
                                     ders, ein richtiger „Kraftplatz“. Wir bitten speziell auch für Kranke und spü-
                                     ren dabei die Stärkung und das Auftanken für die Kranken wie auch für die
                                     Angehörigen und Pflegenden.

    Diesen tröstenden Gedanken möchte ich mit euch teilen:
    Gott nimmt uns die Last des Lebens nicht ab, aber er gibt die Kraft zum Tragen.
    >
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Ausgabe 02/2019
                                                                                                              5
                                                            Säule „Gemeinschaft“ (Koinonia,
                                                            Erfahrungen von Gemeinschaft
                                                            ermöglichen)
                                                            •    Mitarbeit, Organisation, Koordination von
                                                                 Festen und Feiern
                                                            •    Organisation von gemeinschaftsstiftenden
                                                                 Angeboten, z. B. Agape, Wandertag …
                                                            •    Kontakt mit Jungschar, Jugend, KFB, KMB,
                                                                 Kindergruppen …
                                                            •    Kontakt mit Vereinen
                                                            •    Nachfrage/darauf schauen, wie es den Ehren-
                                                                 amtlichen geht
                                                            ► Koinonia, das ist der gelebte Glaube
Säule „Verkündigung“ (Bildung,
Glaubenszeugnis geben)
•   Koordination/Organisation der Sakramen-
    tenvorbereitung (Erstkommunion, Fir-
                                                      I n Zeiten in denen es von Jung bis Alt fast selbstver-
                                                        ständlich ist, ein internetfähiges Gerät jederzeit griff-
                                                     bereit zu haben, passiert „Verkündigung“ zunehmend
    mung)                                            online.
•   Mitarbeit bzw. Absprache mit Pfarrblatt-         Ein Instrument dazu ist die Webseite der Pfarre: www.
    team, Pfarrhomepage, Plakatgestaltung            pfarre-mn.at. Vor über 15 Jahren fragte mich der dama-
•   Organisation von Bildungsangeboten, Vor-         lige Pfarrer Franz Wimmer, ob ich Interesse hätte, eine
    trägen, Bibelabenden,                            Homepage für die Pfarre ins Leben zu rufen und seither
•   Öffentliche Repräsentation, Medienarbeit         kümmere ich mich darum. Der Fokus dieser Seite liegt in
•   Kontakt mit den ReligionslehrerInnen/            erster Linie auf der Übersichtlichkeit und der einfachen
    Schule                                           Zugänglichkeit zu Informationen, welche nicht nur
•   Mission, Glaubensgespräche …                     für die Pfarrgemeinde, sondern auch für Besucher von
► Verkündigung, das ist der                          außerhalb wichtig sind, also etwa: Wann findet welcher
                                                     Gottesdienst statt? Wo kann ich eine Taufe anmelden?
bezeugte Glaube!                                     Wie erreiche ich die Ansprechpartner der Pfarrverwal-
                                                     tung? Theologische und spirituelle Texte sind zwar nicht
  der Hauptzweck, einige Inhalte sind allerdings vorhanden, so kann man seit einiger Zeit die wöchentlichen
  „Gedanken zum Sonntag“ (oder Feiertag), welche auf den Verlautbarungszetteln abgedruckt sind, auf der
  Internetseite nachlesen. Die Zugriffszahlen stimmen mich positiv, dass dieses Angebot gut angenommen
  wird, im letzten Jahr verzeichnete die Webseite über 29.000 individu-
  elle Besucher. Für einzelne Aspekte wurden bzw. werden zusätzliche
  kleinere Seiten geschaffen wie: heilsweg.pfarre-mn.at, pilgerwege.
  pfarre-mn.at, wallfahrt.pfarre-mn.at
  So spannend das Internet ist – schriftliche Verkündigung passiert nach
  wie vor auch „analog“ im Pfarrblatt Maria Neustift. Es hat seinen
  eigenen Charme, ein Printprodukt in Händen zu halten und es bereitet
  mir seit etwa 17 Jahren Freude, bei dessen Erstellung mitzuhelfen.
  Obwohl ich schon einige Zeit nicht mehr in Maria Neustift wohnhaft
  bin, bieten mir die obigen ehrenamtlichen Tätigkeiten die Gelegen-
  heit, mich weiterhin mit meiner Geburtspfarre verbunden zu fühlen
  und einen kleinen Teil zur Verkündigung beizutragen.
  >

Es gibt bei uns viele Personen in der Pfarre, aber auch in Vereinen, in Nachbarschaften und Fami-
lien, die ganz selbstverständlich nach christlichen Werten wie Nächstenliebe handeln. Diese gelebte
                Diakonie, Verkündigung, Gemeinschaft bereichert unser Miteinander.
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Pfarrblatt Maria Neustift
   6
So war die Firmung 2019
                                          von dem, worum es sich im Alter           Natürlich durften auch die freie
                                          der Firmlinge und im Sakrament            Zeit und der gemeinsame Spaß
                                          der Firmung dreht. So haben wir           nicht zu kurz kommen. Ein beson-
                                          bei unseren Vorbereitungstreffen          deres Highlight war das Firmwo-
                                          unter anderem folgende Fragen             chenende auf Großloibn.
                                          und Themen bearbeitet: Auf was/
                                          wen kann ich mich verlassen? –            Danke den Firmbegleitern und
                                          meine Wurzeln – meine bisherige           Firmbegleiterinnen:
                                          Lebensgeschichte – welche Werte           Magdalena Haider und Sarah
                                          sind mir für mein Leben wichtig?          Gmainer aus Maria Neustift
                                          – Wie kann man gut zusammenhel-           sowie Sophia Wolfthaler, Marlene

3  9 Firmkandidaten und Firmkan-
   didatinnen aus Maria Neustift
und Großraming haben sich auf das
                                          fen, damit man gemeinsam etwas
                                          schafft? – Was sind die Gaben
                                          des Hl. Geistes und was bedeuten
                                                                                    Gsöllpointner, Stefanie Hörndler,
                                                                                    Kathrin Wimmer, Moritz und Lukas
                                                                                    Garstenauer, Günter Scharnreith-
Abenteuer der Firmung heuer ein-          sie? – Wir bauen unsere Traumkir-         ner, Tobias Nagler und Andreas
gelassen.                                 che – Was sind gute Beziehungen/          Großalber aus Großraming.
                                          Freundschaften? – Was ist mein
Unser Motto war „Tief verwurzelt          Gottesbild? …                                          >

Von links nach rechts:
1.Reihe: Firmspender Dr. Johann Hintermaier, Elias Schwarzlmüller, Kilian Stangl, Sara Holzinger, Caroline Guttmann, Tobias
Kogler, Jakob Rossabch, Johannes Keller, Florian Aspalter, Marcel Ende, Paul Vorderderfler, Firmbegleiterin Rosemarie Eb-
mer, Pfarrer Thomas

2. Reihe: Andreas Hartl, Gefirmte Waidhofen, Karina Bertalan, Samuel Gruber, Alexander Weigl, Lukas Edlinger, Olivia Auer,
Lukas Maderthaner, Marlene Reitner, Benjamin Großauer, Elena Oberbramberger, Florian Garstenauer, Julia Leichinger, Julian
Stiegler, Tobias Preyler, Lukas Hörmann, Alexander Scharnreitner

3. Reihe: Diakon Martin Rögner, Anna Schmollngruber, Madlen Schweighuber, Sandra Niederhofer, Kerstin Höritzauer, Kisha
Reininger, Martin Bernreitner, Daniel Schweighuber, Julia Kerschbaumsteiner, Roland Hörmann, Lukas Hinterbichler, Jakob
Gmainer
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Ausgabe 02/2019
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Gedanken über das Sakrament der Firmung

„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist!“

D     rei Pfarrer kommen ins
      Gespräch über die Tauben-
plage an ihren Kirchen. Der eine
                                       furchtlos ihre unglaublichen freu-
                                       digen Erfahrungen. Und Menschen
                                       aus verschiedensten Nationen kön-
                                                                             nach leitenden MitarbeiterInnen in
                                                                             unseren Pfarren.

hat es mit Schreckschussautomaten      nen sie in ihrer Muttersprache ver-      Firmung – das ist das Sakrament
versucht, der andere mit Nägeln,       stehen.                               des Hl. Geistes. Was in der Taufe
die herausstehen – alles umsonst.                                            begonnen hat, das wird in der Fir-
Da meint der dritte: Ich hab das           Ich habe bisher noch keinen       mung bekräftigt. Die Verbindung
Problem nicht mehr, ich hab sie alle   Firmling erlebt, der auf die Zusage   zwischen Gott und dem Menschen
getauft und gefirmt und habe keine     des Hl. Geistes so reagiert hätte,    wird vertieft und bestätigt. Die
mehr gesehen! – so lautet ein schon    wie die Jünger damals, aber es        Handauflegung durch den Firm-
älterer Witz, vielleicht kennen Sie    ist derselbe Geist, den die jungen    spender und die Salbung mit Chri-
ihn. Er spricht eine Erfahrung an,     Menschen in der Firmung zuge-         sam verdeutlichen die Nähe Gottes
die eigentlich im Widerspruch zu       sagt bekommen. Vielleicht trauen      zum Firmkandidaten. Er wird mit
dem steht, was Firmung eigentlich      wir ihm auch zu wenig zu? Und         Namen angesprochen – für Gott
bedeuten sollte. Der Firmling ent-     da mein ich nicht nur die Jugend-     sind wir nicht anonym, keine Num-
scheidet sich für seinen Glauben,      lichen, sondern uns alle, die wir     mer sondern konkrete Menschen.
er sagt sozusagen: Ja, ich möchte      gefirmt sind. Die Zusage gilt nicht   Und dann spricht er: „sei besie-
in dieser meiner Kirche Verant-        nur für den Tag der Firmung,          gelt durch die Gabe Gottes, den
wortung übernehmen. Und dafür          sondern für das ganze Leben.          Heiligen Geist!“ Durch den Geist
bekommt er von Gott die Kraft, den                                           sind wir also nicht nur bezeichnet
Heiligen Geist.                            Der Hl. Geist kann versöhnend     oder berührt oder bewegt, sondern
                                       wirken, er kann verbinden, trösten,   besiegelt. D.h. dass dieser Geist in
    Wer ist das, der Heilige Geist?    er kann uns in wichtigen Entschei-    unsere Mitte eingepflanzt ist, dass
Er ist wohl die unbekannteste Per-     dungen beistehen oder Kraft geben,    wir ein für alle Mal getränkt sind
son der göttlichen Dreifaltigkeit.     das als richtig erkannte umzuset-     mit dem guten Geist Gottes. Wir
Gott Vater als Schöpfer können wir     zen. Er kann uns auch helfen neue     brauchen ihn nur noch in uns und
uns noch vorstellen, der Sohn Jesus    Aufgaben und Herausforderungen        durch uns wirken lassen. Genau
wurde Mensch und als solcher           anzunehmen und daran nicht zu         dazu lädt Gott uns Christen ein.
greifbar – aber wer ist der Geist?     verzweifeln, sondern zu wachsen.
In der Bibel finden sich viele Hin-    Das ist für die Jugendlichen wich-                 >
weise: auf seine Gaben (z. B. 1 Kor    tig, die Berufsentscheidungen tref-
12-13), auf seine Frucht (Gal 5)       fen, aber auch für unsere Suche
und viele andere. Am greifbarsten
wird sein Wirken immer noch im
Pfingstbericht (Apg 2). Die Jünger
waren zum Gebet versammelt, die
Türen fest verschlossen – ja nichts
nach außen dringen lassen, woran
sie glauben. Dann kommt der Geist
wie ein Sturmwind – nicht greif-
bar, aber mächtig und bewegend.
Er lässt sich nieder auf die Männer
und Frauen im Raum wie Feuer,
sodass sie brennen für die Sache
                                                                                                                Bild: Florian Köppl

Jesu, für ihre Überzeugung, dass
er auferstanden ist. Und dann öff-
nen sie die Türen und bekennen
allen Menschen die herbeiströmen
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Friedhoferweiterung – aktueller Stand
                                 Mit der Gemeinde und
                                  der Diözese wurden
                            alle rechtlichen Belange
                                                        Ich darf Sie an dieser Stelle bitten, unsere Sammle-
                                                        rinnen und Sammler wohlwollend aufzunehmen.

                            geklärt und vertraglich     Unser Architekt DI Richard Steger hat die Ausschrei-
                            festgehalten. Die Diözese   bungen der Firmen kontrolliert und ist zur Bauaufsicht
                            hat die Gründe unterhalb    beauftragt worden.
                            des Friedhofes freigege-
                            ben.                        Wir bedanken uns ganz herzlich bei den sieben Grab-
Johann Haider               Die      Gesamtbaukosten    besitzern, die sich bereit erklärt haben, ihre Gräber für
                            belaufen sich auf rund      den geplanten Mittelgang umlegen zu lassen.
500.000 Euro. Um den finanziellen Beitrag der Pfarre
stemmen zu können, bitte ich jetzt schon alle Pfarr-    Der derzeitige Wunsch-Fertigstellungstermin wäre der
mitglieder um ihre Unterstützung. Es wird im Laufe      1. November dieses Jahres.
des Herbstes eine Haussammlung geben. Genauere
Details erhalten Sie zeitgerecht per Verlautbarungen.      >

Bild: Monika Stockenreiter
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Ausgabe 02/2019
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KFB – Kapellenwanderung
B    ei wunderschönem Wetter machten sich einige
     Frauen auf den Weg, um gemeinsam zu singen
und zu beten. Wir haben uns Gedanken über Maria
gemacht und wollten von ihr lernen, wie sie sich
ganz auf Gott eingelassenen hat und im festen Ver-
trauen auf ihn, ihr Leben gelebt hat.
Danke bei allen, die dazu beigetragen haben, dass es
ein paar schöne Stunden wurden.
                                  >

Wallfahrer-Begleiter: Fritz Kovacs
I  ch bin vor sechs Jahren nach
   Maria Neustift gezogen. Zuvor
war ich in Steyr in einem Altenheim
                                        chenführungen an die Wallfahrer
                                        weiterzugeben.

seelsorgerisch tätig und bin es auch    Es macht Spaß, es ist aber auch eine
jetzt noch in der Pension. So ist für   kleine Herausforderung, mit den
mich eine Aufgabe im kirchlichen        verschiedenen Besuchergruppen zu
Bereich auch an meinem neuen            arbeiten und sich auf sie einzustel-
Wohnort – unserem Wallfahrtsort         len. Je nach Wunsch beschränke
– naheliegend. Die Initiative der       ich mich bei der Führung auf das
Gemeinde bezüglich Wallfahrt hat        Wesentliche, bei größerem Inte-        von auswärts zu vermitteln, dass
mich da angesprochen. So kam ich        resse gehe ich mehr ins Detail. Es     sie bei uns willkommen sind. Die
zu meinem Dienst als Wallfahrer-        ergibt sich fast immer ein kurzes      Wallfahrt ist für sie ja ein besonde-
begleiter.                              Gespräch mit dem jeweiligen Pfar-      rer Tag und indem ich sie begleite,
Nachdem ich mir einen Einblick          rer, Gruppenleiter aber auch mit       möchte mit dazu beitragen, dass sie
in die Geschichte unserer Kir-          den einzelnen Teilnehmern. Dabei       Maria Neustift in guter Erinnerung
che und in die darin befindlichen       lerne ich so manche gläubige Men-      haben und bei Gelegenheit wieder-
Kunstschätze gemacht habe, gehört       schen aus der näheren und auch fer-    kommen.
es nun zu meiner Aufgabe, diese         neren Umgebung kennen.                                 >
Kenntnisse im Rahmen von Kir-           Es ist immer eine Freude, Menschen
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ZYKLON „IDAI“ – Die aktuelle Situation
                                                                        Handarbeit davon befreien. Nur in
                                                                        guter Erde kann Saatgut überhaupt
                                                                        gedeihen. Doch die Chance darauf
                                                                        ist momentan gering: Um zu wach-
                                                                        sen, brauchen die Pflanzen Wasser.
                                                                        In der Provinz Sofala herrscht jetzt
                                                                        aber Trockenzeit. Der Regen kehrt
                                                                        üblicherweise erst zu Jahresende
                                                                        wieder zurück. Bereits jetzt ist der
                                                                        Hunger allgegenwärtig. Aus Ver-
                                                                        zweiflung trocknen und verkochen
                                                                        die Menschen jene Maiskörner, die
                                                                        an den verrottenden Pflanzen ver-
                                                                        faulen – und gefährden dadurch
                                                                        ihre Gesundheit.

                                                                        Nur mit regelmäßigen Hilfslie-

                                 D     ie erschütternden Nachrichten
                                       aus Mosambik reißen nicht ab.
                                 Schicksale – wie jenes von Eltern
                                                                        ferungen von außen können die
                                                                        Familien die Zeit bis zur nächsten
                                                                        Ernte überstehen. Sei So Frei inve-
                                 aus der Nähe von Mangunde, die         stiert die bisher erhaltenen Spen-
                                 alle 7 Kinder in den Fluten des        dengelder in die Grundversorgung
                                 Zyklons Mitte März verloren haben      der Menschen über die Missions-
                                 – lassen uns sprachlos zurück.         stationen. Esmabama verteilt Mais-
                                 Noch immer tauchen täglich neue        mehl, Bohnen, Öl und Zucker an
                                 Leichen in den Schlammmassen           die langen Menschenschlangen,
                                 und angespülten Müllbergen in          doch der Andrang ist groß. Nicht
                                 den Dörfern auf. In dieser Ausnah-     jede Lieferung reicht für alle. Bitte
                                 mesituation zu „funktionieren“, ist    helfen Sie uns weiterhin!
                                 v. a. für das Esmabama-Team eine
                                 Riesenherausforderung. Die emoti-      Bettina Plank, Karate-Europa-
                                 onale Belastung zehrt an den Kräf-     meisterin, WM Bronzemedaillen-
                                 ten der Mitarbeiterinnen und Mitar-    Gewinnerin und aktuell Goldme-
                                 beiter, die die betroffenen Familien   daillengewinnerin bei den Euro-
                                 unterstützen. Davon erzählen sie       paspielen in Minskunterstützt
                                 uns am Telefon und in ihren Mails.     die Arbeit von SEI SO FREI und
                                                                        schreibt: „Mich beeindruckt die
                                 Felder unter Schlamm begraben.         professionelle Arbeit von Sei So
                                 Mais, Reis und Kokosnüsse sollten      Frei. Diese wird jetzt besonders in
                                 bald geerntet werden, doch dann        Mosambik benötigt, wo die vom
                                 spülten der Wind und die heftigen      Zyklon „Idai“ betroffenen Fami-
                                 Regenfälle des Zyklons alles weg.      lien schwer zu tragen haben. Sei
                                 Nichts ist übrig geblieben – außer     So Frei bringt Hoffnung und die
                                 einer dicken Schlammschicht.           Aussicht auf ein baldiges Leben
                                 Bevor die Menschen an eine neue        in Würde. Es ist mir ein großes
                                 Aussaat denken können, müs-            Anliegen, dieses Engagement zu
                                 sen sie ihre Felder in mühsamer        unterstützen.“
Ausgabe 02/2019
                                                                                                                                 11

                         Mit 25 Euro kann 1 Familie (7 Per-   360 Euro kosten die Malariatests,    aus der Heiligen Schrift erfüllen
                         sonen) eine Woche lang mit Mais,     Malaria-Medikamente,     Elektro-    und jene Menschen, die sonst unter
                         Bohnen, Öl und Zucker versorgt       lytlösungen gegen Cholera, Infu-     die Räder kommen, unterstützen
                         werden.                              sionen, etc. einer Gesundheitsein-   können, brauchen wir dich und
                         150 Euro kostet der Diesel, um den   richtung für eine Woche.             deine Hilfe. So wollen wir mit der
                         Stromgenerator in einer Gesund-                                           Augustsammlung wieder ein Zei-
                         heitseinrichtung eine Woche lang     Als KMB tragen wir hier Verant-      chen der konkreten Nächstenliebe
                         zu betreiben.                        wortung. Damit wir den Auftrag       setzen.

                           Gebet der Irokesen
                           Wir danken unserer Mutter, der Erde, die uns ernährt. Wir danken den Flüssen und Bächen,
                           die uns ihr Wasser geben. Wir danken den Kräutern, die uns ihre heilenden Kräfte schenken.
                           Wir danken dem Mais und seinen Geschwistern, der Bohne und dem Kürbis, die uns am Leben
                           erhalten. Wir danken den Büschen und Bäumen, die uns ihre Früchte spenden. Wir danken dem
                           Wind, der die Luft bewegt und Krankheiten vertreibt. Wir danken dem Mond und den Sternen,
                           die uns mit ihrem Licht leuchten, wenn die Sonne untergegangen ist. Wir danken der Sonne, die
                           freundlich auf die Erde herabschaut. Vor allem aber danken wir dem Großen Geist, der alle Güte
                           in sich vereint und alles zum Wohl seiner Kinder lenkt.
                           Aus: Weißt du, dass die Bäume reden, Weisheit der Indianer von Käthe Recheis und Georg Bydlinski,
                           Herder Verlag
Bild: zhang_pexels.com
Pfarrblatt Maria Neustift
12
Geburtstagswünsche für Johannes Großschartner

L    ieber Johannes!
     Herzliche Gratulation zur Voll-
endung deines 80. Lebensjahres.
                                            Viele berührende und tiefgehende
                                            Gottesdienste und Feste durfte ich
                                            mit dir als Organist und Leiter des
                                                                                  Erzählungen bei den Konzerten des
                                                                                  Musikvereins Maria Neustift.
                                                                                  Ein herzliches Vergelt`s Gott für
Du darfst mit großer Freude auf             Männerchores erleben.                 alles.
ein sehr „reiches“ Leben zurückbli-         Auch deine Wortgottesdienste und      Ich wünsche dir immer wieder
cken:                                       Führungen in der Kirche sind von      glückliche Stunden mit deiner
Es ist erfüllt von der Liebe zu             den Menschen begeistert aufge-        Familie und deinen Freunden.
deiner Familie, den Kindern und             nommen worden.                        Die Begeisterung für die Musik
Enkelkindern, zu den Schülerinnen           Viele Feierlichkeiten hast du durch   erfreue dich stets aufs Neue, und
und Schülern, zur Musik und zum             die Musik, deinen mitreißenden        Gottes reicher Segen begleite dich.
„Heimatl Neustift“.                         Gesang und durch deine treffenden     Dies wünscht Dir
Es ist begleitet und geprägt von            Worte zu einem unvergesslichen
einer tiefen Liebe zu Gott und zur          Erlebnis gemacht. Gerne lauschte      Dein Pfarrer em.
Gottesmutter Maria.                         ich auch deinen humorvollen                       >

  Auch die Pfarrverantwortlichen und Pfarrmitglieder von Maria Neustift möchten Herrn VOL Johannes
  Großschartner auf diesem Weg herzlichst gratulieren sowie weiterhin viel Gesundheit und Segen
  wünschen. Wir freuen uns immer, wenn wir Deine Worte und Deine Musik hören. Ein herzliches
  Vergelt´s Gott!

                                                       Johannes Großschartner in Aktion bei seinen
                                                       ehrenamtlichen Tätigkeiten:

Als Gratulantin überreichte PGR-Obmann-Stv. Anita
Haider dem Jubilar ein Präsent der Pfarre.

                                                                                  Johannes Großschartner und Walter Stu-
                                                                                  bauer – zwei jahrzehntelange Weggefährten
                                                                                  beim Männerchor – auch Walter Stubauer
                                                                                  feierte heuer seinen 80er
Ausgabe 02/2019
                                                                                                                                                  13
Rätsel zur Mutter Gottes

E    rnst Hausner hat in einer der letzten Ausgaben der
     Linzer Kirchenzeitung den Bericht über die Mai-
Andachten in unserer Wallfahrtskirche gelesen und
                                                                      Wir freuen uns sehr über dieses einzigartige Geschenk
                                                                      des Herrn Direktor Hausner, der in seiner Pension
                                                                      Rätsel für verschiedene Printmedien verfasst – unter
inspiriert durch diese marianische Verehrung ein Rät-                 anderem für die Kirchenzeitung und nun auch für
sel über unsere Pfarre entworfen.                                     unser Pfarrblatt!

                                                                  höchstes                    anbei,
A) Stadt in Frankreich mit der         siehe A)
                                                                   Wesen                      abgek.
                                                                                                                                     siehe C)
   im April 2019 bei einem             siehe B)
                                                                  Vorraum,                  Zeichen für
                                                                                                                                     siehe D)
                                                                   Gang                      Norden
   Brand schwer beschädigten                                                                                                        Zeichen für
   Kirche Notre Dame.                                                                                                                 Osten
                                                                                                                                     Halbton
B) Darstellung der Mutter                       1           2                                                                  5      unter A
                                         kurz für                                           Himmels-
   Gottes mit Jesukind.                ritardando                                             farbe
                                                                                             kurz für
                                       siehe E)
C) Biblisches Land mit der                                  3            4                  "an dem"                                                     8
                                                                                                          israelisch,
   Stadt Nazareth, diese                                                                                    abgek.
   arabisch an-Nāṣira,                                                                                      Aktien-
                                                                                     13                   ges., abg.                        9
   hebräisch ‫רתנצ‬.                                                            Mulitplik.-                                            Kfz.Zch.f.
                                                                               zeichen                                               Deutschl.
D) Wallfahrtsort in Frankreich                                                Anrede für                                             Kernobst,
                                                                              den Mann                                                Mehrz.
   mit der Grotte von                                eigenhän-
                                          Island,                                            Spende
   Masabielle, wo die Mutter              abgek.
                                                      dig, abg.
                                                                                             röm.Zahl
   Gottes 1858 Bernadette             Kfz.Zch. für
                                                     siehe F)
                                                                                              für eins
   Soubirous erschienen ist             Frank-                     legt die                                 süßes
                                         reich                      Henne                                 Gefrorenes
                                         zwölf                    von oben                                  Milch-
E) Darstellung der Mutter               Monate              12       her                                   produkt
   Gottes mit Leichnam Jesu.                                                                Felsmulde
                                                                                                                                                  siehe G)
                                                                                            Raumlehre,
F) Wallfahrtsort in Portugal,                                                                 abgek.
   wo die Mutter Gottes 1917           lat./ital.:                                                                      ch.Zch.f.
                                      Erde, Land                                                                        Natrium
   drei Hirtenkindern                  Direktor,                                                                          selig,
   erschienen ist.                      abgek.              10                                                           abgek.
                                                                              in Lektüre
G) Mutter der Mutter Gottes.                                                  versinken
                                                                              chem.Zch.
   Ihrem Gatten Joachim                                     11                für Iridium                                                   7            6
                                        Wonne-                                               kurz für
   erschien nach Jahren                 monat                                                Almwirt
   endlosen Wartens in der             siehe H)
                                                                                            Kfz.Zch.f.
                                                                                            Innsbruck
   Wüste ein Engel und
   verkündete ihm die Geburt                                                                                                         Kfz.Zch.f.
                                                                                                                                      Austria
   einer Tochter. Auch sie
   erlebte eine Engel-                                                                                                              © Dir. Ernst Hausner
   erscheinung.                       1         2       3         4      5            6        7          8       9       10        11      12      13
H) Erzengel, brachte Maria die
   frohe Botschaft von der
   Geburt Jesu.                       Die Buchstaben in den Feldern mit Zahlen ergeben als Lösungs-
                                      wort unsere Marienwallfahrtskirche. Der Legende nach trugen
                                      Raben von einem Ort, an dem die Kirche ursprünglich gebaut
                                      werden sollte, die Holzspäne hierher an einem mitten im Sommer
  Liebe Leserinnen und Leser!         mit Schnee bedeckten Platz. Hier wurde dann die Kirche errichtet.
  Senden Sie das Lösungswort per E-Mail an pfarre.marianeustift@dioezese-linz.at oder postalisch an
  das Pfarrbüro (Neustift 28, 4443 Maria Neustift). Die Gewinner werden in der nächsten Ausgabe
  bekannt gegeben! Wir freuen uns auf zahlreiche Einsendungen!
Pfarrblatt Maria Neustift
14

I  m vergangenen Jungschar und Mini Jahr hat sich
   wieder einiges getan.
Viele fleißige Sternsinger machten sich auf den Weg
                                                          stunde, in der sie einen Blick in das Jungschar- und
                                                          Mini-Dasein werfen konnten.
                                                          Ein großes Dankeschön geht an das neue Team der
den Segen in die Häuser zu bringen, der schneereiche      Minibetreuung, welches sich bereit erklärt hat Romana
Winter wurde zum Rodeln genützt. Der Hl. Valentin         von dieser Tätigkeit zu entlasten. Wer sich hinter dem
wurde genauer unter die Lupe genommen und Spiel,          Team verbirgt, wollen wir uns zum Start im Herbst
Spaß und Basteleien standen auch am Programm. Zu          noch genauer ansehen.
Ostern durften wir gemeinsam mit dem Kinderlitur-         Wir freuen uns auch über vier neue Mitglieder im
giekreis ein Palmbuschenbinden veranstalten. Viele        Team der Jungscharleiter. Wir wünschen Lucia Sto-
haben zum ersten Mal einen Palmbuschen gebunden           ckenreiter, Johanna Enöckl, Hannah Aigner und Petra
und fanden sichtlich Spaß daran.                          Steindler viel Freude bei dieser Arbeit.
Kaum war der Frühling angekommen stand ein sehr
freundlicher Imker vor unserer Tür, der uns mit Freude    So bleibt uns am Ende nur mehr eines zu sagen:
viel Interessantes über die kleinen Tiere und das Leben   Das Team der Jungschar und Minis wünscht allen
als Imker näher brachte.                                  Kindern schöne Ferien und wir freuen uns auf ein
Die Erstkommunionkinder haben wir natürlich auch          neues Jahr mit euch im Herbst.
nicht vergessen und so gab es für sie eine Schnupper-

                                                                            Bienenprojekt
Ausgabe 02/2019
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              Gruppenstunde

Palmbuschen
     binden

              Jungschar-Schnup-
              pern mit Minis
Pfarrblatt Maria Neustift
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                  Wir freuen uns über …
… die gute Zusammenarbeit von Gemeinde und Pfarre bei       … die zahlreichen Mitwirkenden beim
der anstehenden Friedhofserweiterung.                       Fronleichnamsfest, besonders über die
                                                            schön geschmückten Häuser entlang des
… Spenden für unsere Pfarrkirche, die bei Begräbnissen      Fronleichnamsweges.
anstelle von Kranz- und Blumenspenden gegeben werden.
… … die Teilnehmerinnen aus dem ganzen Bezirk, die

                                                                                                     Bild: Claudia Geiblinger
am landesweiten Frauenpilgertag der kfb OÖ den Weg zur
Maderthaner Kapelle gegangen sind.
… die Jugendlichen, die in den Sommerferien die Ausbil-
dung zur Jungscharleiterin absolvieren werden: Julia Rie-
ner, Lucia Stockenreiter, Hannah Aigner, Johanna Enöckl
und Christina Bürscher.                                     … die erfolgreiche Teilnahme der Neustif-
… die neuen Haustechniker im HDD (Lukas Hornbachner,        ter KMB beim Jubiläums-Wuzzel-Turnier
Wolfgang Tejral und Martin und Pia Haas), die die eben-     in Münichholz.
falls neu installierte Technik bestens für uns bedienen.

… die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse VS, die
durch den Einsatz ihrer Talente Spenden für soziale Pro-
jekte gesammelt haben.

                                                              Eine Nachlese des Vortrages von Dr.
                                                              Martin Dürnberger befindet sich auf
                                                                      der Pfarrwebseite
                                                                      www.pfarre-mn.at

                                             … und unserer Pfarr-
Wir gratulieren:
                                             gemeinderätin Maria
Unserer Pfarrgemeinderätin Cornelia Hör-
                                             Dürnberger und ihrem
mann und ihrem Gerhard zur Geburt ihres
                                             Ricardo zur Geburt
Sohnes JONAS …
                                             ihrer Tochter LUISE.
                                                                           Welch wunderbares
                                                                        Geheimnis ist der Eintritt
                                                                        eines neuen Menschen in
                                                                                die Welt.
                                                                               >
Ausgabe 02/2019
                                                                                                         17

                                                                             Einmal im Jahr finden Sie im
Taufen:         14.04.2019
                21.04.2019
                                Elisabeth Stubauer, Glasenberg
                                Sophia Andrea Maderthaner, Großraming
                                                                             Pfarrblatt einen Erlagschein.
                                                                             Wir bemühen uns, die Kosten
                27.04.2019      Jonas Holzner, Moosgraben                    so gering wie möglich zu halten
                28.04.2019      Philip Infanger, Großalb                     und möchten das Pfarrblatt frei
                19.05.2019      Moritz Samuel Scharrer, Glasenberg
                                                                             von Werbeeinschaltungen hal-
                08.06.2019      Philip Krifter, Großraming
                08.06.2019      Magdalena Hornbachner, Neustift              ten. In diesem Sinne sind wir
                16.06.2019      Jakob Elsigan, Hornbachgraben                für jede Unterstützung dankbar
                                                                             und bitten Sie um einen kleinen
                                                                             Beitrag zum Erhalt des Neustif-
                                                                             ter Pfarrblattes! Vergelt‘s Gott!
Trauungen:                                                                   Bankverbindung: Raiba Maria
                                                                             Neustift IBAN AT38 3408 0000
                 27.04.2019    Maximilian Hanke und Isabelle-
                                                                             0771 9123 • BIC RZOOAT2L080
                 Mercedes Schulze-Jonack, D-Gräfenhainichen

Begräbnisse:
                 24.04.2019      Manfred Steinparzer, geb. 1966, Blumau
                 25.04.2019      Maria Hörndler, geb. 1941, Moosgraben
                 26.04.2019      Theresia Schweighuber, geb. 1958, Freithofberg
                 26.06.2019      Emilie Gruber, geb. 1929, Gerolder Weg
                 02.07.2019      Anna Henöckl, geb. 1927, Blumau

Kontakt Pfarramt:                                         Bankverbindung der Pfarre für Spenden:
Pfarrsekretärin Petra Bürscher                            IBAN: AT38 3408 0000 0771 9123
Tel.: 07250 204; Mobil-Tel.: 0680 212 10 94               BIC: RZOOAT2L080
E-Mail: pfarre.marianeustift@dioezese-linz.at             RAIBA Ennstal
Web: www.pfarre-mn.at
                                                          Kanzleistunden Pfarramt:
Öffnungszeiten Bücherei:
                                                          Mittwoch: 08:00 bis 12:00 Uhr
Freitag:  16:00 bis 19:00 Uhr
                                                          Freitag:  08:00 bis 12:00 Uhr
Sonntag: 08:00 bis 11:00 Uhr

                Pfarrblatt-Infos finden Sie im Internet unter: www.pfarre-mn.at
                       Das nächste Pfarrblatt erscheint Mitte November
                              Redaktionsschluss: 20. Oktober 2019
                  Beiträge erbeten an: pfarre.marianeustift@dioezese-linz.at

       Impressum: Inhaber und Herausgeber: Pfarre Maria Neustift, 4443 Maria Neustift, Neustift 28;
   Redaktion: Team des Öffentlichkeitsausschusses; Hersteller: Druckerei Haider Manuel e.U., Schönau i.M.
   Kontakt: pfarre.marianeustift@dioezese-linz.at; IBAN: AT38 3408 0000 0771 9123; DVR: 002987411535
    Nicht gekennzeichnete Bilder wurden dem Pfarrblatt zur freien Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.
Pfarrblatt Maria Neustift
18                                                                                  Termine

           Unsere fixen liturgischen Angebote:
           • Vorabendmesse jeden 1. und 3. Samstag um 19:00 Uhr
           • Hl. Messe jeden 2. und 4. Freitag um 7:30 Uhr (2. Freitag: Seniorenmesse)
           • Hl. Messe jeden Donnerstag um 19:30 Uhr (letzter Do. im Monat: Heilungsmesse)

                                            Juli 2019
14., So.     10:00      Eucharistiefeier
16., Di.     07:30      Hl.Messe Wallfahrer
17., Mi.     09:45      Hl.Messe i.d.Tagesheimstätte
18., Do.     09:30      Hl.Messe Wallf.Frankenburg
19., Fr.     07:30      Hl.Messe
20., Sa.     19:00      Vorabendmesse
21., So.     10:00      Eucharistiefeier – Christophorussonntag; Fahrzeugsegnung
25., Do.     19:30      Heilungsmesse
26., Fr.     07:30      Hl.Messe
28., So.     10:00      Eucharistiefeier
29., Mo.     09:30      Hl.Messe in der Tagesheimstätte
                                         August 2019
03., Sa.     19:00      Vorabendmesse
04., So.     10:00      Eucharistiefeier
09., Fr.     07:30      Seniorenmesse
11., So.     10:00      Eucharistiefeier – Kirtag
14., Mi.     09:45      Hl.Messe i.d.Tagesheimstätte
                        Eucharistiefeier – Mariä Aufnahme in den Himmel-Kräutersegnung Musikal.
15., Do.     10:00
                        Gest.: Singgemeinschaft KEINE Abendmesse!
16., Fr.     07:30      Hl.Messe
17., Sa.     19:00      Vorabendmesse
18., So.     10:00      Eucharistiefeier
23., Fr.     07:30      Hl.Messe
24., Sa.     16:00      Hl.Messe Wallfahrer Pfarre Herz Jesu Amstetten
25., So.     10:00      Eucharistiefeier
25., So.     18:00      Hl.Messe Wallfahrer St.Georgen
26., Mo.     09:30      Hl.Messe in d.Tagesheimstätte
29., Do.     19:30      Heilungsmesse
31., Sa.     10:00      Hl.Messe b. d. Gerolder Kapelle /Pfarre Steyr-St.Michael u.St.Anna
                                      September 2019
01., So.     10:00      Eucharistiefeier
01., So.     11:00      Gottesdienst Wallfahrer Böhlerwerk
07., Sa.     19:00      Gottesdienst
08., So.     10:00      Eucharistiefeier
09., Mo.     10:30      Gottesdienst zum Schulbeginn
11., Mi.     09:45      Hl.Messe i.d.Tageseheimstätte
13., Fr.     07:30      Seniorenmesse
Ausgabe 02/2019
Termine                                                                                     19

14., Sa.   10:00   Hl.Messe Wallfahrer Linz
15., So.   10:00   Eucharistiefeier
16., Mo.   09:30   Hl.Messe i.d.Tagesheimstätte
21., Sa.   19:00   Vorabendmesse
22., So.   10:00   Eucharistiefeier – Ehedankfest
26., Do.   19:30   Heilungsmesse
28., Sa.   10:30   Hl.Messe Wallfahrer Gaflenz und Münchreith Beichtgelegenheit ab 10 Uhr
29., So.   10:00   Eucharistiefeier gemeinsam m. den Wallfahrern aus Kondradsheim
                                   Oktober 2019
05., Sa.   11:00   Hl.Messe Wallfahrer Laussa/Losenstein/Reichraming
05., Sa.   19:00   Vorabendmesse
06., So.   10:00   Eucharistiefeier – Erntedank Musikal.Gest.: Singgemeinschaft
06., So.   15:00   Hl.Messe Wallfahrer St.Peter i.d.Au
09., Mi.   09:45   Hl.Messe i.d.Tagesheimstätte
11., Fr.   07:30   Seniorenmesse
13., So.   10:00   Eucharistiefeier – Musikermesse Krapfensonntag Sozialausschuss
13., So.   12:00   Hl.Messe Wallfahrer Ertl
14., Mo.   09:30   Hl.Messe i.d.Tagesheimstätte
15., Di.   14:00   Hl.Messe Wallfahrer Euratsfeld
16., Mi.   10:00   Hl.Messe Wallfahrer Mondsee
19., Sa.   15:00   Hl.Messe am Sonntagberg 9:00 Uhr Abmarsch Ma.N., 14:30 Rosenkranz
20., So.   10:00   Eucharistiefeier gemeinsam mit den Wallfahrern aus Weyer
                   Hl.Messe gemeinsam mit den Wallfahrern Legio Mariens Vor und nach dem
26., Sa.   10:00
                   Gottesdienst Beichtgelegenehit
27., So.   10:00   Eucharistiefeier
31., Do.   19:30   Heilungsmesse
                                 November 2019
01., Fr.   08:30   Allerheiligen – Eucharistiefeier 14:00 Uhr Totengedenken und Friedhofgang
02., Sa.   07:30   Allerseelen – Hl.Messe / Friedhofgang
03., So.   08:30   Eucharistiefeier                              Angaben ohne Gewähr!
04., Mo.   09:30   Hl.Messe i.d. Tagesheimstätte
                                                                   Bitte beachten Sie die
06., Mi.   09:45   Gottesdienst in d.Tagesheimstätte
10., So.   08:30   Gottesdienst                                aktuellen Verlautbarungen
15., Fr.   07:30   Gottesdienst der Senioren                     und die Wochenordnung
16., Sa.   19:00   Gottesdienst                                (siehe www.pfarre-mn.at)!
17., So.   08:30   Gottesdienst
24., So.   08:30   Eucharistiefeier – Christkönigsonntag
30., Sa.   16:00   Hl.Messe mit Adventkranzweihe
Maria im Sommerloch?
„Sommerloch“, so nennen wir        Reigen hat am 15. August das      Zweite Vatikanische Konzil die
gerne ein wenig spöttisch die      Fest der Aufnahme Mariens in      verschiedenen Lehrsätze über
ereignisarme Zeit, in der sich     den Himmel eröffnet, gefolgt      Maria in einen größeren Zusam-
Zeitgenossen und Redakteure        von Maria Königin eine Woche      menhang eingebettet hat – und
auf Belanglosigkeiten stürzen,     später; im September folgen       zwar in seine theologische Dar-
um überhaupt etwas Berich-         dann die drei Feste der Geburt,   stellung der Kirche. Das heißt,
tenswertes in die Öffentlichkeit   des Namens und der Schmer-        Maria steht mitten in der
zu bringen. Auch im kirchlichen    zen Mariens. Manche Christen      Gemeinschaft der Glaubenden.
Kalender gibt ein solches „Som-    haben Schwierigkeiten mit die-    Mit jedem Marienfest feiern wir
merloch“: Es erstreckt sich von    ser Vielzahl von Marienfesten.    also auch uns selbst als begna-
Fronleichnam bis Allerheiligen.                                      dete Kinder Gottes. Denn die
Ohne die Marienfeste wäre kaum     Mir hilft für meinen persön-      Kirche ist nicht nur ein Haus aus
etwas los. Den marianischen        lichen Glauben sehr, dass das     Steinen, sondern sozusagen das
                                                                     lebendige Haus Gottes, in dem
                                                                     der Heilige Geist wohnt und
                                                                     atmet. Dieses lebendige Haus
                                                                     Gottes sind wir als Getaufte, jede
                                                                     und jeder einzelne von uns.

                                                                     Mit dem Fest Mariä Aufnahme
                                                                     in den Himmel werfe ich einen
                                                                     Vorausblick auf mein eigenes
                                                                     Grab. Unser Leben wird vom
                                                                     Ende her in der Gewissheit der
                                                                     himmlischen Vollendung ein
                                                                     sinnvoller Pilgerweg. Das Beste
                                                                     kommt zum Schluss, das ewige,
                                                                     unzerstörbare Ja Gottes zu uns
                                                                     Menschen. Er sagt nicht Viel-
                                                                     leicht. Er sagt Ja zu uns in allen
                                                                     Zeiten der Gefahr, der Krankheit,
                                                                     des Streits und des Kampfes
                                                                     gegen die Bosheit und die Ver-
                                                                     brechen hinein. Der Tod weicht
                                                                     vor dem Ja Gottes. Unsere
                                                                     Zukunft ist Leben, Leben in Fülle.
                                                                     Maria lebt in dieser Fülle. Wir
                                                                     dürfen ihr nachfolgen.

                                                                     Die Erfahrung dieses unwider-
                                                                     ruflichen „Ja“ Gottes zu ihrem
                                                                     persönlichen Leben inmitten der
                                                                     üppigen Vegetation des Hoch-
                                                                     sommers wird zur Freude und
                                                                     Fülle mitten im „Sommerloch“.

                                                                     Dies wünscht die Redaktion des
                                                                     Pfarrblattes mit Diakon Martin
                                                                     und Pfarrer Thomas!
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