Blick Hinein - Land Steiermark
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Blick Hinein Offizielle Nachrichten der Bezirkshauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld 2/2021 Fünf E-Fahrzeuge ID-Austria Forstfachreferat FABO - in der Nachfolge der Holznutzung Familie Bezirkshauptmannschaft Handysignatur im Sommer als Bonus Bildungsregion Corona Gemeindeaufsicht EBZ Oststeiermark Erfahrungsbericht des NEU Elternberatung - Qualitätsmanagement LKH Hartberg ab 1.6.2021 Angebote
Inhalt 3 Bezirkshauptmann 17 FABO Vorwort Familie als Bonus/Veranstaltungen 4 Corona-Pandemie Pflegedrehscheibe Informationen 19 Unterstützung in allen Pflegeangelegenheiten 5 Landtagspräsidentin in der BH Soziale Dienste Manuela Khom und Hubert Lang zu Besuch 20 Leben mit Demenz 6 ID-Austria Bildungsregion Oststeiermark Nachfolge der Handysignatur 21 Qualitätsmanagement 7 Tätigkeitsbericht 2020 Caritas Leistungen der Bezirkshauptmannschaft 23 Schulsozialarbeit 8 Anlagenreferat LKH Hartberg Wiederverleihung von Wasserrechten 24 Corona-Erfahrungsbericht 9 Gemeindeaufsicht Neu ab 1.6.2021 26 AMS BIZ-Angebote ausgebaut 10 Forstfachreferat Holznutzung im Sommer 27 Chance B Familienpatenschaft 12 Veterinärreferat Projekt gegen Verbreitung von Hautpilz 28 Hospizteam Fürstenfeld 20-Jahr-Jubiläum 13 Intern Personal aktuell/Fünf neue E-Fahrzeuge 29 Blasmusik 14 Intern Bericht Blasmusikverband Fürstenfeld RR Peter Rechberger in Pension 29 Berg- und Naturwacht 15 Nachruf Neue Mitglieder 3 langjährige Mitarbeiter verstorben Elternberatungszentrum 30 Sprechtage 16 Öffnung für Gruppen Titelseite: Im Bild v.l.n.r.: Harald Maierhofer, Kerstin Schanes, BA, Christa Riedenbauer, MSc,DSA, Christian Hippacher, Mag. (FH) Gerda Fuchs, Christian Kittinger, Katharina Krapf, Mag. Karl Wurzer und Mag. Max Wiesenhofer mit den beiden elektro-betriebenen Dienstautos und den drei E-Bikes für die BH und die BH-Außenstellen in Hartberg und Fürstenfeld 2
Der Bezirkshauptmann Seit dort die Impfrate bei den Bewohnerinnen Werte Leserinnen und Leser! und Bewohnern rund 90 % beträgt und auch der überwiegende Teil der Beschäftigten ge- Wir können hoffen impft ist, gibt es seit Monaten so viel wie keine Covid-19-Erkrankten in den Heimen. Nach einem für unseren Be- zirk sehr belasteten Frühjahr Der Besuch von Dienstleistern, Gaststätten im vergangenen Jahr folgte und Veranstaltungen unter Einhaltung der im Sommer eine gewisse Entlastung. Die Zah- GGG-Regelung hat dazu geführt, dass heute len der an Covid-19-erkrankten Menschen ging mehr Menschen getestet werden als je zuvor. deutlich zurück. Umso ernüchternder der enor- Und dennoch ist die Anzahl der aktiv an Covid- me Anstieg im Herbst. 19-Erkrankten bezirks-, landes- und bundesweit erfreulicher Weise unter den angestrebten Wer- Auch heuer verläuft die Entwicklung ähnlich. ten. Die Folge ist, dass weitere Öffnungsschritte Im März war die 7-Tage-Inzidenz der Erkrank- möglich sind. ten im Bezirk bei einer Rekordzahl von 320 ge- legen, bei 400 hätten Sperrmaßnahmen verfügt Das warme Wetter verbunden mit dem ver- werden müssen. Ab Ende Mai hat sich die Lage stärkten Aufenthalt im Freien aber auch die spürbar entspannt. Nun können wir hoffen, steigende Durchimpfrate der Bevölkerung hat dass es im Herbst nicht wieder zu einem rapi- bestimmt zur Erholung der angespannten Lage den Anstieg mit all den Quarantänemaßnahmen beigetragen. Erhöht sich die Anzahl der Men- kommt. schen, welche eine Schutzimpfung erhalten, können wir zuversichtlich sein. Und auf einen Im Unterschied zum Vorjahr können wir aber Herbst hoffen, in welchem die Infektionszah- etwas dagegen tun: Impfen lassen. Als Mitglied len nicht wieder in die Höhe schnellen und uns der „erfahrenen Generation“ war es für uns frü- einschränkende Schutzmaßnahmen erspart her selbstverständlich, gegen Pocken, Kinder- bleiben. lähmung, Keuchhusten und andere Krankheiten geimpft zu werden. Gott sei Dank, denn seither gelten die verschiedenen Infektionskrankheiten bei uns – leider aber nicht überall auf der Mit besten Grüßen und viel Gesundheit Erde – als ausgerottet oder stark zurückge- drängt. Und auch im Veterinärbereich denkt heute kaum jemand mehr an die Tollwut, nach- dem diese durch das Auslegen von Impfködern für Füchse eliminiert wurde. Dass auch die Impfung gegen die Covid-Erkran- Mag. Max Wiesenhofer kung schützt, zeigt sich in den Pflegeheimen. Bezirkshauptmann von Hartberg-Fürstenfeld 3
Gesundheit 8 von Mag. Max Wiesenhofer Bezirkshauptmann Corona - Informationen Die Entwicklung der an Covid-19-Erkrankten ist 6. Telefonische Ansprechstellen in der bundes- und landesweit sowie in unserem Bezirk Bezirkshauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld derzeit durchaus zufrieden- Rechtliche Anfragen zu Corona - Clusterbear- stellend. beitung und Bescheiderstellung - Quarantäne, Testtermine, Bescheidzustellung Dies ermöglicht eine Zurücknahme von einschrän- kenden Maßnahmen des täglichen Lebens. Wir sind 7. Aktuelle Situation im Bezirk und im Land bemüht, möglichst aktuell auf unserer Homepage Zahlen und Daten zum Thema Corona www.bh-hartberg-fuerstenfeld.steiermark.at 8. COVID-19 Öffnungsverordnung Gesetzliche Grundlagen über alle Bereiche der Pandemie sowie deren Be- 9. Veranstaltungen und Zusammenkünfte kämpfung zu informieren. Dort, wo wir seitens der Allgemeine Informationen zu „Zusammenkünfte Bezirksverwaltungsbehörde keine Zuständigkeit und Veranstaltungen“ und Online-Formulare haben, wollen wir mit einem Link oder einer telefo- nischen Anlaufstelle weiterhelfen. •Anzeige für Veranstaltungen und Zusammen- künfte Folgende Themenbereiche finden sich auf der BH- •Antrag auf Bewilligung von Veranstaltungen und Homepage-Titelseite unter „Aktuelles“: Zusammenkünften 1. Häufig gestellte Fragen zu Corona 10. Reisen Externe Verknüpfung zu häufig gestellten Fragen Die häufig geänderten Ein- und Ausreisebestim- - Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, mungen sind auf der Homepage des Außenminis- Pflege und Konsumentenschutz teriums 2. Fachausdrücke und Bezeichnungen www.bmeia.gv.at In der folgenden Datei werden Fachausdrücke und Bezeichnungen im Zusammenhang mit ersichtlich. Corona verständlich erklärt 3. Corona-Tests Mit einem Klick gelangen Sie zu allen Corona-In- Allgemeine Informationen zum Thema Testung, formationen auf der Homepage der Bezirkshaupt- Teststandorte bzw. Anmeldung zur Testung usw. mannschaft Hartberg-Fürstenfeld. 4. Impfungen Informationen zum Thema Impfung, Impfstand- KLICK orte bzw. Anmeldung zur Impfung usw. 5. Entschädigungen nach Absonderung und 8 BH Hartberg- Fürstenfeld Quarantäne Alle Informationen zu den Entschädigungs- anträgen 4
8 von Mag. Max Wiesenhofer Bezirkshauptmann Internes Landtagspräsidentin besucht die Bezirkshauptmannschaft Es kommt wahrlich nicht alle Tage vor, dass die Präsidentin des Steiermärkischen Landtages eine Bezirks- hauptmannschaft besucht. So waren alle sehr glücklich, als Landtagspräsidentin Manuela Khom begleitet von LAbg. Hubert Lang nach Hartberg kam. Bei der kurzen Führung durch das Amtsgebäude zeigte sie sich sehr beeindruckt von der Bürgerservicestel- le, in welcher die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger rasch und kompetent bei einer Vorsprache erledigt werden können. Im neu sanierten Kultur- und Mehrzwecksaal können künftig wieder verschiedene Veran- staltungen und Konferenzen stattfinden. Beim anschließenden Gespräch mit dem Bezirkshauptmann wurden allgemeine behördliche und personelle Angelegenheiten sowie Anliegen des Bezirkes besprochen. Im Bild (1. Reihe v.l.): Bezirkshauptmann Mag. Max Wiesenhofer, Landtagspräsidentin Manuela Khom, Landtagsabgeordneter Hubert Lang, (2.Reihe v.l.): Kanzleileiter Peter Rechberger und Harald Maierhofer 5
Bürgerservice 8 von Susanne Fabian Leiterin Bürgerservicestelle ID-Austria – der Nachfolger der Handysignatur Die Registrierung ist bereits jetzt in der Bezirkshauptmannschaft möglich Die Handysignatur/Bürgerkarte läuft in nächster stellung mitangeboten. Man kann natürlich auch Zukunft aus. Der Nachfolger ist die ID-Austria, auch einen Termin nur zur Registrierung vereinbaren. unter E-ID bekannt. Auch 10 der 16 derzeit zur Reisepassantragstellung ID-Austria ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern ermächtigten Gemeinden im Bezirk sind nun bereits die eigene Identität gegenüber digitalen Anwendun- Teil des Pilotprojektes und können die ID-Registrie- gen und Diensten nachzuweisen und ist somit der rung für ihre Gemeindebürgerinnen und Gemeinde- Schlüssel zu sicheren digitalen Services. Diese An- bürger durchführen. gebote werden laufend ausgebaut und so sind zum Beispiel der Führerschein und der Zulassungsschein Bad Waltersdorf Kaindorf am Handy in Planung. Buch -St. Magdalena Neudau Feistritztal Pinggau Die offizielle Umstellung von der Handysignatur auf Friedberg Schäffern ID-Austria ist im Herbst dieses Jahres geplant. Auf- Ilz Wenigzell grund der E-GovG-Novelle (Auszug als Anlage zum Öffnen) sind ab Herbst sodann alle Passbehörden Das Angebot der Antragstellung eines Reisepasses und Personalausweises zusammen mit der Regist- rierung der ID-Austria wird von den Bürgerinnen und Bürgern sehr geschätzt. Voraussetzung für die Registrierung in der Bezirks- hauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld und in den Gemeinden: • österreichische Staatsbürgerschaft (ausländische Staatsangehörige können die Registrierung nur bei einer Landespolizeidirektion durchführen) • vollendetes 14.Lebensjahr • Smartphone und die Installation der App Im Bild: Susanne Fabian, Leiterin der Bürgerservicestelle „Digitales Amt“ • amtlicher Lichtbildausweis und auch die zur Entgegennahme eines Reisepass- • 1 aktuelles Passbild (nicht älter als 6 Monate) antrages ermächtigten Gemeinden zuständig, diese Registrierung im Zuge einer Reisepass- oder Perso- Den entsprechenden Auszug aus dem E-Govern- nalausweisausstellung durchzuführen. ment-Gesetz finden Sie im beigefügten Link. Die Bezirkshauptmannschaft nimmt an einem Pi- lotbetrieb teil und man kann bereits jetzt die Regis- KLICK 8 trierung der ID-Austria in den Bürgerservicestellen in Hartberg und Fürstenfeld vornehmen. Diese wird Auszug EGovG im Zuge einer Reisepass- oder Personalausweisaus- 6
8 von Susanne Fabian Leiterin Bürgerservicestelle Bürgerservice Eine telefonische Terminvereinbarung für die Ausstellung eines Reisedokumentes bzw. zur Registrierung der ID Austria ist notwendig! MO-FR von 08:00 Uhr bis 13:30 Uhr Bürgerservicestelle in HARTBERG 03332/606-114 Im Bild: Mit einem Klick auf den Folder erfahren Sie Näheres zur Registrie- Bürgerservicestelle in FÜRSTENFELD rung der ID-Austria. 03332/606-414 8 von Monika Mauroschek Innerer Dienst Tätigkeitsbericht der Bezirkshauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld 2020 Der Tätigkeitsbericht 2020 zeigt, dass die Corona- Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnten Pandemie auch auf die Leistungen der Bezirks- im Vorjahr manche Bereiche Zuwächse verzeichnen. hauptmannschaft starke Auswirkungen hatte. So wurden 2020 wesentlich mehr Unternehmen So sind aufgrund der Lockdown-Bestimmungen wie neu gegründet als in den Vergleichsjahren zuvor. In Ausgangssperren und Schließung der Gaststätten der Tierhaltung ist die Anzahl der hühnerhaltenden starke Rückgänge bei Veranstaltungen, Führer- Betriebe stark gestiegen, wobei speziell die Bereiche scheinentzügen und Verkehrsunfällen zu verzeich- Freilandhaltung und Freilandhaltung Bio zugelegt nen. Auch die Anzahl der ausgestellten Reisepässe haben. ist aufgrund der Reisebeschränkungen stark zurück- gegangen. Durch das geringere Verkehrsaufkommen und den Wegfall der Laser-Geschwindigkeitskont- rolle im Bereich der Baustelle A2-S7 ist die Anzahl der Strafanzeigen auf den tiefsten Stand seit 2015 gesunken. Mit einem Mausklick Ein Rückgang gegenüber den Vorjahren war außer- können Sie in den dem bei den Impfungen, Fischer- und Jungjäger- gesamten Tätigkeitsbe- prüfungen sowie bei der Mütter- und Elternbera- richt der Bezirkshaupt- tung zu verzeichnen. mannschaft Hartberg- Leider wurden 2020 mehr Fälle von Gewalt in den Fürstenfeld einsehen. Familien registriert. 7
Anlagenreferat 8 von Mag. Stefan Koller Anlagenreferat Wiederverleihung von Wasserrechten § 21 Wasserrechtsgesetz 1959 (WRG) Bei der Erteilung von Wasserrechten (z.B.: Kläranla- Die Bezirkshauptmannschaft ist jedoch gerne bereit gen, Teichanlagen, Wasserentnahmen) ist gem. § 21 über Anfrage die Bewilligungsdauer in den Be- WRG die Bewilligungsdauer zu befristen. scheiden oder im Wasserbuch auszuheben, sollten Läuft die Bewilligungsdauer von Wasserrechten ab, Wasserberechtigte den Bewilligungsbescheid nicht besteht die Möglichkeit, für die Wasserberechtigten archiviert haben. um Wiederverleihung (Verlängerung) des Wasser- rechtes nach § 21 Abs. 3 WRG anzusuchen. Dabei weist das WRG eine Besonderheit auf, dass nämlich frühestens 5 Jahre, spätestens aber 6 Monate vor Ablauf der Bewilligungsdauer das Ansuchen auf Wiederverleihung des Wasserrechtes gestellt werden muss. Das Wasserrecht ist dann durch die Behörde zu verlängern, wenn nicht öffent- liche Interessen dagegensprechen und der Stand der Technik eingehalten wird. Der Bezirkshauptmannschaft als Wasserrechtsbe- hörde ist es aufgrund der Fülle der über die Jahr- zehnte gewährten Wasserrechte nicht möglich, die Wasserberechtigten vor Ablauf der Frist anzuschrei- ben. Es liegt in der Verpflichtung der Berechtigten, die Anträge fristgerecht zu stellen. Im Bild: Bewilligungspflichtige Teichanlage Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Ausgabe: Bezirkshauptmann Mag. Max Wiesenhofer, Dr. Herfried Haupt, Peter Rechberger, Harald Maierhofer, Mag. Stefan Koller, Ing. Franz Weber, Marion Wanasky, DSA, Susanne Fabian, RR Juliane Müller, Michaela Lechner-Ertl, Martin Reinbacher DGKP, Mag. Tamara Prem, Mag. (FH) Nina Hutter, Margareta Kernbauer, MBA, Margarete Hartinger, MA, C. Faustmann-Kerschbaumer, MBA, Bettina Suppaner, MA, Gertrud Kurz Anmerkung: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit des Berichtes wurde auf die laufende Anführung der weiblichen und männlichen Form verzichtet. Sämtliche personenbezogenen Anführungen gelten natürlich für beide Geschlechterbezeichnungen. Wir ersuchen Sie, das Amtsblatt „Blick Hinein“ an Interessierte weiterzuleiten. Laufende Zustellung nach Mitteilung der E-Mail-Adresse an: blickhinein.bhhf@stmk.gv.at 8
8 von Harald Maierhofer Kanzleileiter Gemeindeaufsicht Gemeindeaufsicht neu ab 1.6.2021 Mit Beschluss der Landesregierung vom 10.08.2020 (GZ. ABT07-75222/2018-6) wurde die Abteilung 7 federführend beauftragt, nach Empfehlung durch den Landesrechnungshof die Umsetzung des Kon- zeptes „Effiziente Gemeindeaufsicht Steiermark“ vorzubereiten. Kernstück ist eine Reform der dezen- tralen Gemeindeaufsicht im Land Steiermark. Die Gemeindeaufsicht in der Steiermark wird mit drei Fachteams ab 1. Juni 2021 völlig neu aufge- stellt. Für die Bezirke Hartberg-Fürstenfeld, Süd- oststeiermark und Weiz ist das Fachteam III für 92 Gemeinden und 265000 Einwohnern zuständig und Im Bild: Die Haupt- und Nebenstandorte der drei dezentral direkt dem Amt der Steiermärkischen Landesregie- angesiedelten Fachteams rung – Abteilung 7 unterstellt. Als Standort konnte die BH-Außenstelle Fürstenfeld mit hervorragender Das Fachteam in Fürstenfeld, Europaplatz 1, besteht Infrastruktur, guter Verkehrsanbindung und zentra- zum Start aus dem Fachteamleiter Josef Preininger ler Lage überzeugen. sowie den Bezirks-ReferentInnen Karoline Fuchs- bichler, Franz Kernbichler, Dagmar Lang, und Mo- nika Schönauer und der Sachbearbeiterin Theresia Pußwald. Die Entscheidung über eine(n) weitere(n) Bezirksreferenten(in) ist derzeit noch offen. Telefo- nisch erreichbar ist das Fachteam unter der Num- mer 03332/606 Nebenstellen 531-537. Derzeit sind noch Sanierungs- und Umbauarbeiten in Gang. Der Umzug nach Fürstenfeld wird Ende Juli stattfinden. Frau Fuchsbichler und Frau Schönauer werden überwiegend im Nebenstandort Gleisdorf ihren Dienst versehen. Im Bild: Die drei Fachteams der Gemeindeaufsicht Mit dem immer komplexeren Aufgabengebiet der Gemeinden ist eine Spezialisierung der PrüferIn- nen und Konzentration auf ihre Prüfungs- und Beratungstätigkeit notwendig. Die Einführung der Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung 2015 – VRV 2015 verlangt umfassende Wissensver- mittlung und Verlagerung in das Haushaltsrecht. Die Digitalisierung der Gemeinden schreitet in gro- ßen Schritten voran und es führt an der Bündelung Im Bild: Die Fachteams (BR: Bezirksreferent, TL: Teamleiter/- der Aufgaben kein Weg vorbei. koornidator, Ass: Assistenz/Sachbearbeitung) 9
Gemeindeaufsicht 8 von Harald Maierhofer Kanzleileiter Wir wünschen den Kolleginnen und Kollegen in der Neben der BHHF-Außenstelle, der Bürgerservice- „Effizienten Gemeindeaufsicht Steiermark“ unter stelle Fürstenfeld, der Sozialberatung, der Außen- dem Schirm der Abteilung 7 alles Gute! stelle der BBL Oststmk, Jugend am Werk, MeinRat und ALEA sorgt nun auch das Fachteam Gemeinde Folgende Aufgaben verbleiben in der Bezirkshaupt- III für ein ausgelastetes Haus in Fürstenfeld. mannschaft Hartberg-Fürstenfeld, da diese nicht Teil der Gemeindeaufsicht sind: •Sämtliche Wahlangelegenheiten, Volksabstimmun- gen, Volksbefragungen, Volksbegehren. Vorlage von Petitionen an das Land, Überwachung und die Erhebung der Wählerevidenzen, die Berufung von (Ersatz-)Beisitzer und Vertrauenspersonen für die Gemeinde- und Sprengelwahlbehörden sowie deren Umbildung und Änderung. •Geschäftsstelle der Bezirkswahlbehörde •Angelobung des Bürgermeisters und der Vizebürgermeister gemäß § 26 Gemeindeordnung •Meldung der Änderung der Zusammensetzung des Gemeinderates und des Gemeindevorstandes ge- mäß § 31 Abs. 6 Gemeindeordnung Im Bild: Die Aufgaben der neuen „Regionalen Gemeindeaufsicht“ 8 von Ing. Franz Weber Forstfachreferat Holznutzung im Sommer – Was gibt es zu beachten? Weltweit kommt es zu explosionsartigen Steige- Durch diesen Umstand sind heuer besonders viele rungen von Materialkosten in der Bauwirtschaft. Waldbesitzer motiviert, Holznutzung in der Vegeta- Auch das Holz, wenn überhaupt erhältlich, ist eine tionszeit der Bäume (Mai – August) durchzuführen teure Ware geworden. Den „Häuselbauer“ bringt bzw. durchführen zu lassen. Gerade diese Zeit ist dieser Umstand zur Verzweiflung, den Waldbauern aber nicht ideal für die Holznutzung, da es sehr ein Lächeln ins Gesicht. Wurden im Vorjahr nur leicht zu Schäden im oder am Wald kommen kann. knapp über 70 Euro pro Festmeter Fichtenblochholz Da die Bäume in diesen Monaten voll „im Saft“ erzielt, bekommt man jetzt für das selbe Sortiment stehen wird die Rinde bei jeder Berührung mit einer bereits über 100 Euro. Maschine oder einem anderen Baum sofort abge- 10
8 von Ing. Franz Weber Forstfachreferat Forstfachreferat schlagen. Dort wiederum können Fäulepilze ein- dringen, welchen den Baum dauerhaft schädigen und auch entwerten. Solche Fällungs- bzw. Rücke- schäden sind bei der Waldarbeit unvermeidbar und im Sommer besonders fatal. Als Folge solcher Schäden und angelockt durch herumliegende Schlagrücklässe können dann Bor- kenkäfer ihr Werk beginnen. Mai bis August ist auch die Hauptschwärmzeit dieser Schadinsekten, welche sich bei idealen Bedingungen, vorerst unbemerkt, explosionsartig vermehren können. Dass diese Käfer großen Schaden anrichten können, Im Bild: Schäden am Waldboden durch Befahren hat die Vergangenheit bewiesen. mit schwerem Gerät •Das Holz muss rasch aus dem Wald abtransportiert werden, um eine Borkenkäfervermehrung zu ver- meiden und eine rasche „Verblauung“ des Holzes (Wertverlust) zu verhindern. •Schlagrücklässe aus dem Wald entfernen bzw. Wip- fel und dicke Äste klein zusammenschneiden, um die Brutmöglichkeit des Borkenkäfers zu ver- ringern. •Laufende Kontrolle auf Borkenkäferbefall, um rechtzeitig handeln zu können. Bei besonderer Obacht ist eine Holznutzung im Sommer sicher möglich, aber es ist jedenfalls Vor- sicht geboten. Im Bild: Holznutzung in der Vegetationszeit der Bäume führt zu Schäden an der Rinde Für nähere Auskünfte stehen Ihnen die Bezirksförs- ter der BH Hartberg-Fürstenfeld gerne zur Verfü- Ein weiteres Problem ist das Befahren des Waldbo- gung. dens mit schwerem Gerät. Besonders nach anhalten- den Regenfällen, wie heuer im Mai, kann es durch Befahren mit Harvestern, aber auch Traktoren, in den Rückegassen zu tiefen Spurrillen kommen. Besonders schwere Lehmböden werden stark ver- dichtet und es dauert Hunderte von Jahren, bis sich solche Böden wieder voll regenerieren. Ich bin nicht grundsätzlich gegen die Holznutzung in der Vegetationszeit, aber einige Dinge sollte man unbedingt beachten: •Befahren der Böden nur bei Trockenheit und nur auf vorgegebenen Rückegassen. •Bringung des Holzes nur im kurzen Sortiment (kei- ne ganzen Bäume), um Rückeschäden möglichst gering zu halten. Im Bild: Schlagrücklässe 11
Veterinärreferat 8 von Dr. Herfried Haupt Leiter Veterinärreferat Ein Projekt in der Greinbachhalle gegen die Verbreitung von Hautpilz Hautpilz ist eine ansteckende Erkrankung, die von der Hautpilzerkrankung wurden Proben gezogen, unseren Haustieren auf den Menschen und in die die ein Diplomand der Veterinärmedizinischen andere Richtung übertragen werden kann. Ein Pro- Universität Wien untersuchte und den Vorberich- jekt soll die Erkennbarkeit an Rindern verbessern ten zuordnete. Insgesamt gelangten 166 Proben zur und damit Gegenmaßnahmen erleichtern. Untersuchung, die im Laufe eines Jahres gewonnen wurden. In der Greinbachhalle des Zucht- und Nutzrinder- vermarktungzentrums Ost-Weststeiermark werden jährlich über 10.000 Rinder vermarktet (2018: 11.447 Nutzrinder), den größten Anteil daran bilden Kälber. Wenige dieser Tiere sind von Hautpilz befallen. Die Erkrankung kann bei der klinischen Untersuchung sehr deutlich in Form der typischen kreisrunden, haarlosen Flächen, die auch von Juckreiz begleitet sein können, auftreten, aber auch weniger sinnfäl- lig als undeutliche, kleine Stellen an verschiedenen Lokalisationen der Körperoberfläche. Gerade diese Veränderungen („womöglich“ Hautpilz) sollten im Projekt darauf untersucht werden, ob auch ein Befall durch Erreger des Hautpilzes vorliegt. Im Bild: Hautpilz beim Menschnen Bei über 90% der sehr wahrscheinlichen Proben konnten die Erreger der Hautpilzerkrankung nach- gewiesen werden, bei immerhin über 80% der Proben mit der Bewertung „womöglich Hautpilz“ und in 20% der als mit geringer Wahrscheinlichkeit eingestuften Proben. In einem Folgeprojekt ist vorgesehen, den betriebs- führenden Personen der Herkunftsbestände von Tieren, an denen die Hautpilzerkrankung nachge- wiesen wurde, auf freiwilliger Basis gemeinsam mit der Betreuungstierärztin und dem Betreuungstier- Im Bild: Hautpilz bei Tieren arzt eine Untersuchung des Tierbestandes anzubie- ten und ein Sanierungskonzept zu entwickeln. Von allen drei Wahrscheinlichkeitsstufen (sehr Damit besteht die Möglichkeit, die Verbreitung die- wahrscheinlich, womöglich, wenig wahrscheinlich) ser unangenehmen Erkrankung zu vermindern. 12
8 von Peter Rechberger Kanzleileiter Internes Personal Aktuell Abgänge: 01.06.2021: Theresia Pußwald, Assistentin im 01.05.2021: Anna Krausler, Sachbearbeiterin, 100 % Gemeindeprüfungsreferat, 50% Bürgerservicestelle in Hartberg Versetzung zur Abteilung 7 Pensionierung 01.07.2021 Gerta Höller, Reinigungsdienst, 75% 01.06.2021: Dagmar Lang, Referentin im Pensionierung Gemeindeprüfungsreferat, 50 % Versetzung zur Abteilung 7 01.06.2021: Franz Kernbichler, Sachbearbeiter im Wir wünschen den Kolleginnen und dem Kollegen Gemeindeprüfungsreferat, 100 % alles Gute! Versetzung zur Abteilung 7 8 von Harald Maierhofer Kanzleileiter Das Land Steiermark fährt künftig elektrisch Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur klimaneutra- feld für Hausbesuche, Gerichtstermine und Behör- len Landesverwaltung ist der Ausstieg aus fossilen denwege im Einsatz. Aber auch für Fahrten in die Treibstoffen. Nach einem elektrischen Golf wurde Umlandgemeinden zu Verhandlungsterminen und an die Bezirkshauptmannschaft Hartberg-Fürsten- dergleichen kommen die Elektroräder zum Einsatz feld nun ein vollelektrischer Opel Corsa ausgeliefert und viele Autofahrten werden überhaupt einge- und von Bezirkshauptmann Mag. Max Wiesenhofer, spart. Als positiven Nebeneffekt wird damit auch Kanzleileiter Harald Maierhofer, Fuhrparkverant- die Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen wortlichen Christian Kittinger und dem Obmann der gefördert. Dienststellenpersonalvertretung Mag. Stefan Koller, in Betrieb genommen. Weitere Fahrzeuge folgen. In den nächsten Jahren werden Zug um Zug dieselbe- triebene Fahrzeuge gegen Elektrofahrzeuge ausge- tauscht. Bis 2030 soll der Fuhrpark zu 80 Prozent elektrisch betrieben werden. Bei einer Laufleistung von durchschnittlich 20.000 Kilometer im Jahr werden so pro Fahrzeug jährlich rund 2,8 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Einen weiteren Beitrag zur Reduzierung des CO2- Ausstoßes wird durch den Einsatz von drei E-Bikes erzielt. Diese sind vor allem im Bereich Sozialarbeit Im Bild v.l.: Mag. Stefan Koller, Christian Kittinger und Harald im städtischen Bereich von Hartberg und Fürsten- Maierhofer mit dem vollelektrischen Opel Corsa 13
Internes 8 von Mag. Max Wiesenhofer Bezirkshauptmann Regierungsrat Peter Rechberger geht in Pension Mit 31. Juli 2021 beendet einer der langjährigsten Mitarbeiter der Be- zirkshauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld seine berufliche Tätigkeit Nach der Matura am Bundesgymnasium Fürstenfeld stand tätig war. und der Ableistung des Präsenzdienstes wurde Peter Rechberger am 23. Oktober 1978 in der Bezirks- Nun kann sich Peter Rechberger verstärkt seiner hauptmannschaft Hartberg als Referent im Gemein- Gattin und seinen drei Kindern sowie dem Enkel- derechnungs- und Prüfungsreferat eingestellt. Seit kind widmen. Wenn dann noch Zeit bleibt, wird er der Bestellung zum Bezirkswahlleiter-Stellvertreter weiterhin in Haus und Garten aktiv sein, sowie seine am 1. Januar 1980 führte er sämtliche Wahlen, sportlichen Interessen wahrnehmen. Volksbegehren, Volksbefragungen und Volksab- stimmungen auf Ebene der Bezirkswahlbehörde mit Wir danken Peter Rechberger für seine jahrzehn- großem Erfolg durch und war stets eine wichtige telange vorbildhafte Arbeit in der Bezirkshaupt- Anlaufstelle im Bezirk und darüber hinaus. Mit 1. mannschaft Hartberg und Hartberg-Fürstenfeld. Januar 1987 wurde Peter Rechberger als Kanzleilei- Der Anerkennungspreis für das Projekt „offen-bür- ter bestellt und absolvierte die Ausbildungen zum gernah-innovativ“ im Rahmen des österreichischen Lehrlingsausbildner, Organisator und Personalent- Verwaltungspreises im Jahr 2008 war eine Aner- wickler. Als Leiter des Inneren-Dienstes hat er in kennung von außen für seine Leistungen. zahlreichen Arbeitsgruppen und Projektteams aktiv mitgewirkt, so etwa bei der Errichtung der Bürger- servicestelle, der Zusammenführung der beiden Be- zirksverwaltungsbehörden nach der Bezirksreform und der Generalsanierung sowie dem Um- und Zu- bau des Amtsgebäudes der Bezirkshauptmannschaft Hartberg. Von 1981 bis 1985 war er auch Mitglied der Dienststellenpersonalvertretung. Neben seiner beruflichen Tätigkeit in der Bezirks- hauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld war Peter Rechberger zuerst selber begeisterter Fußballer und später Jahrzehnte als Fußballtrainer, vor allem für den Nachwuchsbereich, und als Sektionsleiter tätig. Für viele unvergessen sind auch seine Auftritte bei Im Bild: Peter Rechberger (Mitte) mit Mag. Max Wiesenhofer der Bunten-Bühne-Friedberg, wo er ebenso im Vor- (re.) und seinem Nachfolger Harald Maierhofer (li.) 14
8 von Mag. Max Wiesenhofer Bezirkshauptmann Innerer Dienst In dankbarer Erinnerung Mit Johann Prem, Erwin Kutschera und Dr. Peter Sommersguter sind heuer leider drei langjährige Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld verstorben. Johann Prem, Fachinspektor, Seine kollegiale Einstellung zu den Mitarbeiterinnen verstorben am 5. April 2021 und Mitarbeitern hat er unter anderem auch als Ob- mann der Dienststellenpersonalvertretung von 1995 Nach Absolvierung der land- bis 2007 bestätigt. wirtschaftlichen Fachschule in Kirchberg am Walde, war Johann Prem dort erst als Mitarbeiter in der Landwirt- schaft und zuletzt als Land- Dr. Peter Sommersguter, Oberregierungsrat wirtschaftsmeister tätig. Mit und Bezirkshauptmann-Stellvertreter, 1. Februar 1993 wurde Johann verstorben am 5. Mai 2021 Prem auf seinen Wunsch hin in die Bezirkshauptmanschaft Am 1. August 1971 ist Dr. Peter Hartberg versetzt. Sommersguter in den Landes- Hans Prem war vor allem mit Angelegenheiten im dienst eingetreten. Zunächst Reisepass- und Führerscheinbereich betraut und war er als Ausbildungsjurist in war ab dem Jahr 2000 in der neugeschaffenen der Bezirkshauptmannschaft Bürgerservicestelle in Hartberg tätig. Mit 31. August Mürzzuschlag tätig und wech- 2004 wurde er in den Ruhestand versetzt. selte sodann in das Amt der Steiermärkischen Landesre- gierung, ehe er mit 1. Februar 1973 zur Bezirkshauptmann- schaft Weiz versetzt wurde. Am 15. Oktober 1976 wechselte Dr. Peter Sommers- guter zur Bezirkshauptmannschaft nach Hartberg, Erwin Kutschera, Amtsrat, wo er für die Bereiche Naturschutz, Forstrecht, verstorben am 28. April 2021 Jagdrecht und Wasserrecht zuständig war. Mit 1. Dezember 1996 wurde er zum Bezirkshauptmann- Erwin Kutschera hat am 1. Juli Stellvertreter ernannt und übte diese Funktion bis 1975 seinen Dienst beim Land zur Versetzung in den Ruhestand am 31. Mai 2003 Steiermark bei der Agrarbe- aus. zirksbehörde in Graz begon- nen. Auf seinen Wunsch hin wurde er am 10. April 1987 in die Bezirkshauptmannschaft Wir werden unsere Mitarbeiter als überaus Hartberg versetzt und war von fachkundige, sehr engagierte und hilfsberei- dieser Zeit an im Strafreferat te Kollegen in ewiger Erinnerung behalten. tätig, zuletzt als Bereichsleiter. 15
Elternberatungszentrum 8 von Marion Wanasky Leiterin Elternberatungszentrum Das Elternberatungszentrum Hartberg-Fürstenfeld öffnet nun für Gruppen! Es war für alle eine harte Zeit. Für Eltern war es vielleicht sogar härter als für andere, mussten sie doch Kinderbetreuung, Ausübung des Berufs, meist auch im Homeoffice, managen. Nun scheint es berg- auf zu gehen. Seit 19. Mai 2021 können die Eltern des Bezirkes zu Gruppenangeboten in unsere Standorte eingeladen werden. Dabei ist eines der 3 berühmten Gs nachzu- Im Bild: Mit einem weisen, dafür kann den Eltern das geboten werden, Mausklick erhalten was momentan am meisten abgeht: Treffen, Aus- Sie den Überblick tausch, gemeinsame Gruppen. über die aktuellen Veranstaltungen im EBZ Die wichtigsten Angebote: Regionale Elternberatungen in Pöllau, Hart- berg, Stubenberg, Bad Waltersdorf, Ilz, Pinggau und Vorau: Eltern können angemeldet und mit dem GGG-Nachweis mit anderen Eltern gleichzeitig im Raum sein. Auf Wunsch kann aber auch einzeln beraten werden. Schwerpunktthemen nach den Elternberatun- gen: auch diese finden in Kleingruppen mit Nach- weis statt. Babymassage in den Regionen: Kann in Gruppen Im Bild: Vielfältiges Kursangebot im bis zu 5 Erwachsenen (und ebenso vielen Kindern) Elternberatungszentrum mit dem GGG-Nachweis in Anspruch genommen werden. Stillvorbereitungskurse: Der Theorieteil wird Alle aktuellen Infos finden Sie im angeführten Link. derzeit online gemacht, der Praxisteil in Kleingrup- pen gesplittet mit GGG-Nachweis. KLICK Krabbelgruppe und Bewegungsgruppen: 8 Elternberatungszentrum finden persönlich in Kleingruppen (mit Nachweis) statt. 16
8 von Michaela Lechner-Ertl ARGE Flexible Hilfen FABO - Familie als Bonus FABO - Familie als Bonus ist ein Angebot für alle (werdenden) Eltern sowie für es 10 Orte im Bezirk, diese sind: Bad Waltersdorf, Eltern von Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren. Friedberg, Fürstenfeld, Hartberg, Ilz, Kaindorf, Neudau, Pöllau, Rohrbach und Vorau. Jedes dieser Lebensalter ist für (werdende) Eltern/ Mütter/Väter eine besondere Zeit, weil sich in der Insgesamt haben bei den Präsenzveranstaltungen Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren im September und Oktober 2020 88 (werdende) El- einfach so viel tut – für die (werdenden) Eltern/ tern/Mütter/Väter teilgenommen. Bei den virtuellen Mütter/Väter und für die Babys. In keinem Lebens- FABO Vormittagen, die mit Februar 2021 gestartet alter vollziehen sich mehr Entwicklungen als in wurden, gab es bisher 185 TeilnehmerInnen. Das dieser Phase des Lebens. Interesse an FABO ist zur Freude aller Beteiligten wirklich groß. (Werdende) Eltern/Mütter/Väter bei dieser höchst verantwortungsvollen Aufgabe zu begleiten ist der Bei den FABO-Veranstaltungen werden den Vor- Bezirkshauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld, na- tragenden Fragen gestellt und die TeilnehmerInnen mentlich dem Bezirkshauptmann Wiesenhofer und tauschen Tipps und Infos untereinander aus. Dies den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sozial- ist besonders erfreulich, weil es bei FABO auch dar- referates als auch den Bürgermeistern des Bezirkes, um geht, dass Eltern einander kennen- und vonein- vertreten durch den Obmann des Sozialhilfeverban- ander lernen. Aus eigener Erfahrung wissen wir alle, des Hartberg-Fürstenfeld Bgm. Gerald Maier, ein dass es guttut zu erleben, dass andere Menschen mit großes Anliegen. ähnlichen Themen, Fragen und Herausforderungen beschäftigt sind. FABO informiert auch darüber, dass man mit Hür- den und Anforderungen nicht auf sich allein gestellt ist, sondern dass es viele Stellen gibt, an die man sich einfach und unkompliziert wenden kann. Als Beispiele erwähnt seien hier das EBZ Hartberg (ebz. bhhf@stmk.gv.at), das EKiZ Fürstenfeld (www.ekiz- fuerstenfeld.at) sowie die Frühen Hilfen Hartberg- Fürstenfeld (www.fruehehilfen.at). Mit Juni startet FABO wieder mit Veranstaltungen vor Ort. Informationen dazu erhalten Sie unter www.familiealsbonus.at, unter familiealsbonus auf Facebook und über regionale Medien. Daher gibt es FABO seit September 2020. Im Sep- tember und Oktober 2020 fanden noch Veranstal- tungen vor Ort statt. Zu den Themen „Eltern wer- den“ (in Friedberg und Neudau), 1. Lebensjahr (in KLICK 8 Bad Waltersdorf und Rohrbach), 2. Lebensjahr (in Bad Waltersdorf) und 3. Lebensjahr (in Kaindorf). FABO - Familie als Bonus Daraus ist schon zu ersehen, dass FABO an mehre- ren Orten im Bezirk angeboten wird. Konkret sind 17
FABO - Familie als Bonus 8 von Michaela Lechner-Ertl ARGE Flexible Hilfen FABO - Veranstaltungen Immer samstags von 8:30 - 12:30 Uhr die vielfältigen Veränderungen, die auf eine Familie Anmeldung unter: zukommen. Samstag, 3. Juli in Ilz 0676/73 93 0004 www.familiealsbonus.at Facebook: familiealsbonus 2. Lebensjahr - Die Entwicklung unseres Kindes geht weiter! Im 2. Lebensjahr entwickeln sich Kinder auf emo- Eltern werden - Das Wunder des Lebens tionaler, körperlicher und sprachlicher Ebene sehr gemeinsam bestaunen schnell weiter. Wie können Eltern ihr Kind spiele- Eltern werden ist ein einzigartiges Erlebnis. Für risch fördern und unterstützen? werdende Eltern ist es eine Zeit der Veränderung, Es gibt Denkanstöße zu den Themen „Entwicklung vieler Fragen und großer Vorfreuden. Eine gute Vor- unterstützen“ und „Spielräume schaffen“ bereitung kann unterstützend sein für euren Start in Samstag, 26.Juni in Kaindorf einen neuen Lebensabschnitt. Samstag, 19. Juni in Rohrbach Samstag 26. Juni in Bad Waltersdorf 3. Lebensjahr - Wir verändern uns Im 3. Lebensjahr spätestens beweisen uns Kinder, dass in einem so kleinen Menschen bereits viel 1. Lebensjahr - Geht`s den Kindern gut, Charakter und Durchsetzungsvermögen steckt. Wie Geht`s den Eltern gut Eltern damit umgehen können und welche Heraus- Große Veränderungen begleiten die Familie im 1. forderungen auf Eltern und Kinder warten, bringt Lebensjahr des Babys - bis hin zur Veränderung der dieser Vormittag näher.“ Partnerschaft hin zum Eltern sein. Gleichzeitig dür- Samstag, 19. Juni in Hartberg fen Eltern viele „erste Male“ als Familie miteinander Samstag 3. Juli in Fürstenfeld erleben. Dieser Vormittag gibt einen Überblick über Wir haben die passende Jacke für Dich! In Deiner Kragenweite für viele verschiedene Aufgaben. Freiwillig im Roten Kreuz: MELDE DICH JETZT! www.passende-jacke.at 18
8 von Martin Reinbacher, DGKP Pflegedrehscheibe Pflegedrehscheibe Pflegedrehscheibe: Information und Beratung in allen Pflegeangelegenheiten Im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld steht den Pflege- Herr Reinbacher berät und unterstützt u.a. in fol- bedürftigen bzw. deren Angehörigen für Beratung genden Themen: und Information der diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger Herr Martin Reinbacher zur Verfü- • Mobile Pflege- und Betreuungsdienste/ gung. Ziel ist es, die beste Art der Betreuung für die Hauskrankenpflege betroffene Person zu finden und über die verschie- • Tageszentren denen Formen der Unterstützung und der Entlas- • Betreutes Wohnen tung zu informieren. Bei Bedarf unterstützt Herr • Pflegeheime/Pflegeplätze Reinbacher auch bei der Organisation der entspre- • Finanzielle Zuschüsse für pflegende Angehörige chenden Unterstützungsangebote. Das Angebot der • Pflegekarenz, Pflegeteilzeit, Familienhospizkarenz Pflegedrehscheibe ist kostenlos. Bei Bedarf bzw. auf • Erwachsenenschutz (vormals Sachwalterschaft), Wunsch kann die Beratung auch zuhause stattfin- Vorsorgevollmacht,…) den. • Essenszustellung • Pflegegeld Die Pflegedrehscheibe steht Montag bis Freitag für • Hilfsmittel Informationen telefonisch zur Verfügung. • 24-Stunden-Betreuung Coronabedingt finden zurzeit Beratungen aus- • psychiatrisches Unterstützungsangebot schließlich nach telefonischer Vereinbarung täglich von Montag bis Freitag statt: Aufgrund der äußert positiven Erfahrungen hat das Bitte beachten Sie: Der Zutritt zu den Amtsgebäu- Land Steiermark Anfang dieses Jahres den perso- den ist nur nach einer telefonischen Terminverein- nellen Ausbau der Pflegedrehscheiben in den Bezir- barung möglich. Zusätzlich sind das Tragen einer ken beschlossen. Daher wird nach einer intensiven FFP2-Maske ohne Ausatemventil oder Masken mit Einschulungsphase im Juli 2021 Frau Maria Rech- äquivalentem bzw. höherem Schutzniveau, das Ein- berger zusätzlich zu Herrn Reinbacher in der Pfle- halten des Mindestabstands von zwei Metern und gedrehscheibe Hartberg-Fürstenfeld ihren Dienst die Befolgung der Hygienemaßnahmen erforderlich. versehen. Kontakt: PFLEGEDREHSCHEIBE BEZIRK HARTBERG-FÜRSTENFELD Martin Reinbacher DGKP, Case- und Caremanager Rotkreuzplatz 1 8230 Hartberg Tel.: +43 (0)676 8666 0604 E-Mail: Pflegedrehscheibe-hf@stmk.gv.at KLICK © Pflegedrehscheibe 8 Pflegedrehscheibe 19
Soziale Dienste 8 von Mag. Tamara Prem Soziale Dienste Hartberg-Fürstenfeld Leben mit Demenz litative und verlässliche Unterstützung. Dies wird Der Verein Soziale Dienste Hartberg-Fürstenfeld vom Demenzkompetenz-Team des Vereins angebo- startete im Juli 2020 nach einer intensiven Vor- ten. bereitungsphase mit dem Projekt „Leben mit De- Das Team besteht aus: menz“. Das Angebot des Projekts richtet sich an Mag.a (FH) Klaudia Lechner, Obfrau und Geschäfts- Menschen mit Demenz, deren Umfeld sowie interes- führerin sierte Personen und gliedert sich in drei Bereiche: DGKP Silvia Tromayer, fachliche Teamleiterin DGKP Maria Milchrahm, Expertin für Demenz Information DGKP Martina Sommer, Expertin für häusliche •Erst-Information rund um das Thema „Demenz“ Versorgung •Schulungsangebote für betreuende und pflegende Mag.a Tamara Prem, Projektkoordinatorin Angehörige und Interessierte •Vorträge für die Öffentlichkeit Kontakt: Begleitung Verein Soziale Dienste Hartberg-Fürstenfeld •Mobile Demenzbegleitung mit umfassender Ressavarstraße 12, 8230 Hartberg Hilfestellung bei der Betreuung von Menschen mit 03332/66066-15 Demenz LebenmitDemenz@sdhf.at •Angehörigengespräche www.sdhf.at •Angehörigentreffen Das Team steht gerne für alle Fragen rund um das Betreuung Thema „Demenz“ •Angebote für Einzelpersonen und Gruppen (derzeit im Ausbau) Mo – Fr von 9 – 12 Uhr zur Verfügung. Im Bild v.l.: Tamara Prem, Maria Milchrahm, Martina Sommer, Klaudia Lechner, Silvia Tromayer Um für Betroffene und Angehörige trotz der Erkran- kung eine möglichst hohe Lebensqualität im eigenen Zuhause erhalten zu können, braucht es eine qua- 20
8 von RR Juliane Müller Abteilungsleitung BR Oststeiermark Bildungsregion Oststeiermark Die Bildungsregion Oststeiermark Im Schuljahr 2020/21 stellt die Covid-19 Pandemie Member Schulen, 29 Expert Schulen und 6 Expert. auch die Schulen vor große Herausforderungen. Plus Schulen) sichtbar. An der Initiative „Digitale Dank des großartigen Einsatzes der Pädagoginnen Endgeräte für Schülerinnen und Schüler“ in der und Pädagogen, in Zusammenarbeit mit den Eltern, Sekundarstufe I (5. und 6. Schulstufe) nehmen im den schulischen und außerschulischen Unterstüt- Schuljahr 2021/22 97,5% der Schulen der Bildungs- zungssystemen, der Unterstützung der Schuler- region Oststeiermark teil. halter und der Behörden können die Schülerinnen und Schüler bestmöglich begleitet und unterstützt werden. An den einzelnen Schulstandorten wurden zur Unterstützung der Kommunikation und des Di- stance Learnings Lern- und Kommunikationsplatt- formen erfolgreich eingerichtet. Die Entwicklungen im Bereich der Digitalität waren beachtlich groß, die sozialen Kontakte in Präsenz haben sehr gefehlt. Seit Montag, 17. Mai 2021, werden laut Erlass des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung wieder alle Schulen durchgehend im Prä- senzbetrieb geführt. Für den Schulbetrieb gelten die Regelungen der Covid-19-Schulverordnung 2020/21 Durch Investitionen in die Basis IT-Infrastruktur (C-SchVO 2021/22) in der geltenden Fassung. werden die Rahmenbedingungen für digital un- terstützten Unterricht wesentlich verbessert. Zur Im Mittelpunkt aller Themen der Bildungsregion Unterstützung der Pädagoginnen und Pädagogen Oststeiermark stehen unsere Schülerinnen und werden Fort- und Weiterbildungen der Pädagogi- Schüler, die eine bestmögliche Bildung erhalten schen Hochschulen angeboten. sollen. Digitale Bildung, Bildungs- und Berufsorien- tierung und die Persönlichkeitsbildung werden als BBO Pilotprojekt – Bildungs- und drei exemplarische Themen angeführt. Berufsorientierung regional denken Eng verbunden mit der Potenzial- und Interessens- Digitalität goes Bildungsregion förderung der Schülerinnen und Schüler stehen Oststeiermark auch die Schullaufbahn- und Berufsentscheidungen. „Digitale Schule ist die harmonische Kombination von moderner, digitaler Infrastruktur und inspi- Das Ziel ist die Einrichtung einer Pilotregion, in der rierender, zukunftsweisender Pädagogik“ (Bun- exemplarisch, pilothaft und transferfähig Bildungs- desminister Univ. Prof. Heinz Fassmann). Der und Berufsorientierung systematisch regional so 8-Punkte-Plan des BMBWF bildet die Basis für die verankert wird, dass sie im Bildungssystem vom Digitalisierung der österreichischen Schulen. Kindergarten über alle Schularten hinweg als Quer- schnitt und Inhalt qualitätsgesichert entlang der In der Bildungsregion Oststeiermark kann sowohl steirischen Strategie umgesetzt wird. im Primar- als auch im Sekundarbereich auf erfolg- reiche Initiativen und Maßnahmen aufgebaut wer- Auf Bewährtem wird aufgebaut, Eltern und regiona- den. Die digitalen Kompetenzen werden durch die le Stakeholder aus Wirtschaft, Industrie, Gemeinden hohe Anzahl zertifizierter eEducation Schulen (31 und die Regionalentwicklung Oststeiermark sollen 21
Bildungsregion Oststeiermark 8 von RR Juliane Müller Abteilungsleitung BR Oststeiermark verstärkt eingebunden werden. Die Thematik des Grundhaltungen vor, die dabei helfen, dieser Ver- Genderaspektes wird auch im Rahmen dieses Pro- antwortungsübernahme gerecht zu werden. Mit der jektes Berücksichtigung finden, etwa auf Ebene Übernahme von Verantwortung können die Schü- der unterschiedlichen Repräsentanz der Geschlech- lerinnen und Schüler ihr privates Wohlergehen, ter in den Lehrberufen oder der unterschiedlichen ihre schulischen Leistungen und ihre persönlichen Verteilung von Schülerinnen und Schülern in den Beziehungen beeinflussen und verändern. jeweiligen Schulformen. Der Gestaltung der Über- gänge kommt wie in vielen anderen Bereichen auch An der ersten Informationsveranstaltung, die im in diesem Projekt eine besondere Bedeutung zu. Mai 2021 mit Marcel Koning, Niederlande, digital durchgeführt wurde, nahmen über 100 interessierte „Leader in Me“ - Gemeinsam stark werden Pädagoginnen und Pädagogen teil. Im Herbst 2021 Eine Initiative zur Persönlichkeitsbildung besteht die Möglichkeit in gemeinsamen Fortbildun- Die Schule ist ein Ort, um Wissen zu erwerben. Die gen die Schulentwicklung im Sinne des „Leader in Schule ist aber genauso ein Ort, an dem Kinder und ME“- Gedankens fortzuführen. Jugendliche wichtige soziale und persönliche Kom- petenzen erwerben, mit denen sie ihr Leben meis- Im Namen des Teams des Schulqualitätsmanage- tern. „Leader in Me“ geht von der Idee aus, dass jede ments der Bildungsregion Oststeiermark bedanke und jeder in seinem Bereich Verantwortung über- ich mich sehr herzlich bei allen Pädagoginnen und nehmen kann. Dafür stellt das Programm sieben Pädagogen und den schulischen und außerschuli- schen Unterstützungsteams für das große Engage- ment. Vielen Dank an die Eltern für die gute Zusam- menarbeit! Herzlichen Dank an die Schulerhalter, an die außerschulischen Institutionen und Behörden und die Regionalentwicklung Oststeiermark für die Unterstützung und das wertvolle Miteinander. Allen Schülerinnen und Schülern wünsche ich einen guten Schuljahresabschluss! Herzlich, ALin (BR) SQMin RRin Juliane Müller Abteilungsleitung Bildungsregion Oststeiermark KLICK 8 Bildungsregion Oststeiermark 22
8 von Mag. (FH) Nina Hutter Caritas Schulsozialarbeit Schulsozialarbeit Caritas Schulsozialarbeit Hartberg-Fürstenfeld Ein verlässliches Angebot in turbulenten Zeiten Bereits das elfte Schuljahr ist Schulsozialarbeit nun Teil des psychosozialen Unterstützungsnetzwerks an Mittelschulen und Polytechnischen Schulen im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Genauso lange gibt es das Bestreben der Schulsozialarbeiter vor Ort, Schü- ler im Prozess des Erwachsenwerdens zu begleiten und sich mit den Themen ihrer Lebenswelt ausein- anderzusetzen. Neben den bereits bekannten Angeboten, wie Ein- zel- und Gruppenberatungen für Schüler und deren Eltern, Workshops in Klassen oder klassenübergrei- fenden Projekten, stellte Covid-19 auch die Schul- © Caritas sozialarbeit im letzten Jahr vor einige Herausforde- Dies erhöhte die Erreichbarkeit für Schüler erheb- rungen. Geschlossene Schulen und eingeschränkte lich und zeigte sich als wichtiger Schritt für die Kontaktmöglichkeiten waren Anlass, neue Angebote Kontaktaufnahme von zu Hause aus während der der Schulsozialarbeit zu entwickeln. folgenden Homeschoolingphasen. Durch Online-Kommunikationstools wie Microsoft Teams oder Zoom fanden Workshops und metho- dische Angebote, z.B. als Unterstützung zur Verar- beitung der Corona-Krise, in diesem Schuljahr nicht nur in Präsenz in der Schule, sondern auch online während Lockdownzeiten statt. Derzeit ist Beratung und Unterstützung der Schüler vor Ort wieder möglich. Durch die gesetzten Maß- nahmen war und ist Schulsozialarbeit aber nieder- schwellig auch für jene Kinder erreichbar, die vorü- © Caritas bergehend nicht am Präsenzunterricht teilnehmen Bereits zu Beginn der Pandemie setzte das Team können (z.B. durch Quarantänemaßnahmen). der Schulsozialarbeiter aktuelle Betreuungen über Telefon und E-Mail fort und stand Schüler, Eltern Aktuelle Berichte der Schulsozialarbeit aus der Re- und Lehrer weiterhin zur Seite. Um neue Wege zur gion sowie Kontakte der Ansprechpersonen für die niederschwelligen Kontaktaufnahme zu schaffen, jeweiligen Schulstandorte finden Sie im angeführten beschloss die Caritas Steiermark, als Trägerverein Link. für Schulsozialarbeit im Bezirk, in Absprache mit der für Datenschutz beauftragten Abteilung, im KLICK Herbst den Einsatz von Social Media Kanälen wie WhatsApp und Instagram verstärkt zu ermöglichen. 8 Caritas Schulsozialarbeit 23
LKH Hartberg 8 von Margareta Kernbauer, MBA Stationsleitung Perioperative Intensivstation Ein Jahr Corona auf der Intensivstation des LKH Hartberg Ein Erfahrungsbericht der Stationsleitung der Perioperativen Intensivstation Seit über einem Jahr bestimmt die Pandemie den son durch eine provisorische Schleuse gereicht. In täglichen Arbeitsablauf auf der anästhesiologischen dieser Zeit werden bei den Patienten Pflegetätigkei- Intensivstation. Während wir vor der Pandemie ten, Therapien, Untersuchungen, Verbandswechsel jene Patienten nach Operationen, Unfällen oder mit und wenn möglich Mobilisation durchgeführt. Je schweren chronischen Erkrankungen pflegten, sind nach Schweregrad der Erkrankung ist auch eine wir seit März des letzten Jahres für Personen mit Bauchlagerung der Patienten erforderlich, welche schweren Verläufen des Corona Krankheitsbildes nur mit Hilfe eines Arztes und mindestens drei zuständig. Pflegepersonen bewältigt werden kann. Durch den schweren Krankheitsverlauf, der nach einer gewis- Unser Intensivpflege-Team hat seit Ausbruch der sen Zeit den ganzen Körper betrifft, ist ein hoher Pandemie 170 Personen betreut, wobei ein massiver Bedarf an Medikamenten und Infusionen erforder- Anstieg an Patienten ab November zu verzeichnen lich. Um dies bewerkstelligen zu können, ist eine war. Während der Altersdurchschnitt im Herbst bei Vielzahl von medizinisch-technischem Equipment 80 Jahren lag, sank dieser Anfang des Jahres auf 60 notwendig, wobei wir diese Lücke mit Leihgeräten Jahre, wobei auch jüngere Patienten intensivmedizi- überbrückten. nische Pflege in Anspruch nehmen mussten. Die Pflege dieser schwerkranken Personen erfor- derte eine enorme psychische und physische Mehr- belastung, die sich unter anderem im Anstieg der Teamgröße niederschlug: Unser Team wuchs von 15 auf über 20 Personen. Vor allem Pflegepersonen mit Intensivpflege-Erfahrung von anderen Stationen kamen zu uns auf die Intensivstation. Der Betreuungsaufwand hat sich durch das neue Krankheitsbild und die erforderliche Schutzausrüs- tung für das Pflegepersonal bedeutend verändert. Aufgrund der hohen Infektionsgefahr sind Über- mantel, Mundschutz, festsitzende Schutzbrille, OP-Haube und Handschuhe eine Notwendigkeit geworden, ohne die wir den Patientenraum nicht betreten können. Im Patientenraum sind stets zwei Pflegepersonen, welche bis zu sechs Stunden meis- tens mehr als einen Beatmungspatienten betreuen. Benötigte Medikamente, Infusionen und alle ande- © LKH Hartberg ren Hilfsmittel werden von einer dritten Pflegeper- Im Bild: Mitarbeiter der Intensivstation in Schutzausrüstung 24
8 von Margareta Kernbauer, MBA Stationsleitung Perioperative Intensivstation LKH Hartberg Des Weiteren müssen viele Patienten künstlich Am Beginn der Pandemie herrschten große Unsi- beatmet werden. Diese Beatmung dauert meistens cherheiten im Pflegeteam: „Wie wird das Arbeiten in vier bis sechs Wochen und bei einigen ist sogar der Schutzausrüstung?“ „Wie kann ich mich selber ein Luftröhrenschnitt notwendig. Durch die lange vor einer Infektion schützen?“ „Sind unsere Hygie- Liegedauer kommt es zu einem massiven Abbau der neschleusen ausreichend?“ Es mussten Arbeitszei- Muskulatur, welcher eine lange Rehabilitationspha- ten geändert, Dienstpläne umgeschrieben, engagier- se erfordert. Diese Patienten benötigen erneut ein te Arbeitskollegen von den Stationen übernommen hohes Maß an pflegerischer Unterstützung. und Urlaubssperren ausgesprochen werden. Besondere Glücksmomente sind, wenn Patienten Mittlerweile ist das Anziehen der Schutzausrüstung nach einer überstandenen schweren Phase wieder Routine geworden und kein Mitarbeiter hat sich auf auf die Normalstation verlegt werden können. der Intensivstation im Rahmen seiner Arbeit mit COVID-19 infiziert. Auch die Bereitschaft, sich mit Neben der medizinischen Herausforderung ist die Mut und Zuversicht jeder Situation zu stellen, ist emotionale Situation eine zusätzliche Belastung für nicht selbstverständlich und zeichnet unser Team die Patienten. Vor allem die Ungewissheit über den aus. Hervorheben möchte ich noch die ausgezeich- Ausgang der Erkrankung, die eigene Isolation, die nete, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen strikten Besucherbeschränkungen und die einge- Fachrichtungen. schränkte Verständigung mit dem medizinischen Personal sind erschwerend. Die Pandemie hat den Stellenwert der Pflege ver- deutlicht und unterstreicht, wie wichtig fachlich Um diese Belastung etwas abzuschwächen ist unser kompetente ausgebildete Intensivpflegekräfte sind. Team stets bemüht, die Kontaktaufnahme mit Weiters wurde der gravierende Pflegekräftemangel Angehörigen telefonisch zu ermöglichen. Über dies deutlich. Um die nächste Pandemie zu überstehen, erhalten Angehörige rund um die Uhr medizinische ist hier dringend Handlungsbedarf notwendig. Auskunft über Zustand und Verlauf des Erkrankten. 8 v. C. Faustmann-Kerschbaumer, MA Regionalentwicklerin Regionalentwicklung Oststeiermark Fachtagung der Regionalentwicklung Oststeiermark mit dem Regionalen Jugendmanagement und der Regionalen Koordination für Bildungs- und Berufsorientierung: „JUNG, GEBILDET UND TSCHÜSS?“ Wann: Dienstag, 22. Juni 2021 | 08.30 Uhr bis 16.00 Uhr Wo: forumKLOSTER Gleisdorf | Rathausplatz 5 | 8200 Gleisdorf 25
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