Brahms und Schostakowitsch - FEB 2019 - Dresdner Philharmonie
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DEBÜT IN DRESDEN
MICHAEL
BARENBOIM
24. MRZ 2019, SO, 11.00 und 18.00 UHR
© Marcus Höhn
KULTURPALAST
Tschaikowski – Glasunow
Steinberg: Sinfonisches Präludium
Glasunow: Violinkonzert a-Moll
Tschaikowski: Sinfonie Nr. 4 f-Moll
Dominik Beykirch | Dirigent
Michael Barenboim | Violine
Dresdner Philharmonie
Tickets 39 | 34 | 29 | 23 | 18 Euro ticket@dresdnerphilharmonie.de
Schüler, Studenten 9 Euro dresdnerphilharmonie.dePROGRAMM
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 (1881)
Allegro non troppo
Allegro appassionato
Andante
Allegretto grazioso
PAUSE
Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975)
Sinfonie Nr. 15 A-Dur op. 141 (1971)
Allegretto
Adagio — Largo (attacca)
Allegretto
Adagio — Allegretto
Michael Sanderling | Dirigent
Nicholas Angelich | Klavier
Dresdner PhilharmonieJens Schubbe
„SYMPHONIE MIT OBLIGATEM KLAVIER“
BRAHMS‘ 2. KLAVIERKONZERT
„Erzählen will ich, dass ich ein ganz ein auf weiten Strecken dialogisch getrennten
kleines Klavierkonzert geschrieben habe mit Orchester- und Klavierpartien und die er-
einem ganz einem kleinen zarten Scherzo.“ staunliche Seltenheit von Tutti-Abschnitten.
So schrieb Johannes Brahms, der Meister In der Synthese konzertanter, kammermusika-
der Untertreibung, 1881 an die befreundete lischer und sinfonischer Elemente und in
Elisabeth von Herzogenberg. Das in diesem einer formalen Gestaltung, die bezeugt, dass
Brief avisierte 2. Klavierkonzert erwies Brahms „sich nicht der Tradition unterwarf,
sich denn auch als ein Werk von gewaltiger sondern sie weiterdachte“ (Carl Dahlhaus),
Dimension und von außerordentlichem gelang ihm ein höchst persönliches Werk,
Rang. Jenes „ganz kleine zarte Scherzo“, das in vielschichtiger Weise jene Tradition
das weder klein, noch zart, noch überhaupt des Klavierkonzertes zusammenfasste, die
ein Scherzo ist, verstärkte den Eindruck, von Beethoven ausging und die Gattung zur
dass es sich bei diesem Werk eigentlich um Sinfonie hin öffnete.
eine „Symphonie mit obligatem Klavier“ Ein wie aus der Ferne erklingender Hornruf
(Eduard Hanslick) handele. Gewiss ist der eröffnet den ersten Satz. Gleichsam aus
sinfonische Duktus des Konzertes nicht zu der Nähe wird er vom Klavier beantwortet.
überhören. Bemerkenswert sind aber auch die Wie improvisiert wirkt dieser Beginn. Dann
gegenläufigen Tendenzen: die Hinwendung aber wird die Motivik dieses eigentlich noch
zu kammermusikalisch durchgearbeiteten, „unfertigen“ Themas sogleich verarbeitet.
äußerst beziehungsreichen Strukturen, die War es eingangs „noch nicht“, ist es jetzt
2 14. FEB 2019, KulturpalastBrahms am Klavier, Zeichnung von
Willy von Beckenrath, 1899
schon „nicht mehr“. Brahms dynamisiert hier Der zweite Satz, das angeblich „kleine zarte
eigentlich eher statische Satzteile zu einer in Scherzo“, erinnert an jenen traditionellen
steter Entwicklung begriffenen Klangrede. Satztypus bestenfalls noch durch das dreizei-
Dem Streben nach möglichst unausgesetzter tige Metrum und die dreiteilige Form. Dieses
variativer Entwicklung entspricht auch, Allegro appassionato avanciert zum dunklen
dass Brahms formale Eckpunkte des Satzes – Pol des Konzertes und changiert zwischen
traditionell oft auffällige Zielpunkte von düster balladeskem Ton und zarter Klage.
Entwicklungen – geradezu versteckt, einebnet, Durch seinen straffen, energischen Charakter
mit größter Diskretion behandelt. So wird schafft dieser Satz im Werkganzen den Aus-
mit dem Einsatz der Reprise der Satzbeginn gleich zwischen dem trotz bewegter Episoden
nicht wiederholt, sondern vage erinnert: ein ruhigen Kopfsatz und dem wie entrückt
Moment, der klingt „wie Glockengeläut aus scheinenden dritten Satz.
dem versunkenen Vineta.“ Die Sonatenform Nicht dem Klavier, sondern dem Solo-Cello
scheint hier „viel weniger vollzogen, denn bleibt es vorbehalten, den dritten Satz mit
erinnert und zitiert [...] – als eine Struktur, einem ungemein inspirierten Thema zu er-
welche gewissermaßen nur noch seismisch, öffnen. Erst dann, zögernd, dem Verklungenen
mit genau disponiertem Echolot, ein Gebäude, nachlauschend, übernimmt das Klavier und
das nur noch im Widerhall vergegenwärtigt setzt mit einem eigenen Monolog fort,
werden kann, mit dem es dem Hineinrufenden der allmählich in harmonisch dunkle Bereiche
antwortet.“ (Peter Gülke) führt. Der durchführungsartige Mittelteil
Brahms und Schostakowitsch 3Johannes Brahms, Fotografie von
Erwin Hanfstaengl, 1882
des Satzes stört die Ruhe und Harmonie JOHANNES BRAHMS
empfindlich, bevor in einem Überleitungsab- * 7. Mai 1833 in Hamburg
schnitt die Zeit zum Stillstand zu kommen † 3. April 1897 in Wien
scheint, die Musik gleichsam in einen Schlaf
versenkt wird und wie im Traum die Melodie KO N Z E R T F Ü R K L AV I E R U N D
des Beginns wiederkehrt. O R C H E S T E R N R . 2 B - D U R O P. 8 3
Das Finale wirkt im Vergleich zu den anderen
Sätzen am ehesten konzertant und am wenig- Entstehung
sten sinfonisch, ist auch der charakterlich 1878 – 1881
lichteste, unbeschwerteste Satz, wenngleich Uraufführung
diese Gelöstheit gegen Ende der Durch- inoffiziell im Oktober 1881 in Meiningen unter Leitung
führung für Momente umzuschlagen droht. von Hans von Bülow, offiziell am 9. November 1881
Aber Brahms, der einmal äußerte, bei ihm in Budapest unter Alexander Erkel, in beiden Fällen mit
laufe alles in Gedankenstriche aus, belässt es Brahms als Solist
bei einer Andeutung und beschließt den Satz Zuletzt von der Dresdner Philharmonie gespielt
mit einer temperamentvollen Coda. 4. Oktober 2014 mit Martin Helmchen als Solist
Im Gegensatz zum 1. Klavierkonzert, das unter Leitung von Kimbo Ishii
sich nur zögernd durchzusetzen vermochte, Besetzung
feierte Brahms mit dem 2. Klavierkonzert 2 Flöten, 2 Oben, 2 Klarinetten, 2 Fagotte,
von Anfang an große Erfolge: Allein im 4 Hörner, 2 Trompeten, Pauken, Streicher
ersten Vierteljahr nach der Premiere wurde Spieldauer
das Konzert 21 Mal aufgeführt. ca. 49 Minuten
4 14. FEB 2019, KulturpalastVERMÄCHTNIS
SCHOSTAKOWITSCHS 15. SINFONIE
Als Dmitri Schostakowitsch seine 15. Sinfonie in der Fünfzehnten auf die Einbeziehung
komponierte, war er ein bereits schwerkranker von Singstimmen. Dennoch ist die Musik
Mann. Gegenüber Royal Brown berichtete ungemein „beredt“: Allenthalben weisen die
er über die Arbeit an seiner letzten sinfoni- musikalischen Gestalten über sich hinaus,
schen Schöpfung im Jahr 1971: „Ich schrieb wirken sie wie Chiffren, die von Subtexten
sie im Krankenhaus, und auch später, auf der künden – nicht nur dann, wenn sie direkt
Datscha, ließ sie mir keine Ruhe. Es ist dies als Zitate aufscheinen. Die Tonalität wird
ein Werk, das mich einfach mitriss, eines der immer wieder durch zwölftönige Strukturen
wenigen Werke, die für mich von Anfang an gebrochen, die in allen Sätzen Raum greifen.
völlig klar waren – von der ersten bis zur letzten „Ich möchte eine fröhliche Sinfonie schreiben“,
Note. Es musste nur noch niedergeschrieben soll Schostakowitsch gegenüber seinem
werden.“ Ende Juni war die Komposition Komponistenkollegen Boris Tistschenko ge-
beendet, einen Monat später die Instrumenta- äußert haben. „Fröhlichkeit“ ist diesem Werk
tion abgeschlossen. Wenige Tage darauf wurde freilich wohl zu allerletzt zu attestieren. In
das Werk in einer Version für Klavier zu vier einem Brief an Krzystof Meyer hatte Schosta-
Händen im Komponistenverband vorgestellt, kowitsch im September 1971 mit Blick auf
ehe es Anfang 1972 seine offizielle Urauffüh- die Sinfonie geäußert: „Manches steht unter
rung erlebte – geleitet von Schostakowitschs dem direkten Einfluss von Mahler.“ Mahler
Sohn Maxim, der für den erkrankten Kirill hatte seine 4. Sinfonie einst als „Humoreske“
Kondraschin eingesprungen war. bezeichnet. Die scheinbar seraphische Heiter-
Im Gegensatz zu den beiden vorangegan- keit, die Mahlers Werk verströmt, ist freilich
genen Sinfonien verzichtet Schostakowitsch nicht geheuer, das kindlich Naive ist mit
Brahms und Schostakowitsch 5Dmitri Schostakowitsch
im Gespräch mit seinem Sohn Maxim
während der Proben zur Uraufführung der
15. Sinfonie im Januar 1972
dem Tod verschwistert. Vor allem in dieser bei Rossini federndes Brio verbreiten,
permanenten Doppelbödigkeit berühren sich intonieren hier die Blechbläser gleich einer
Mahler und Schostakowitsch: „Alles klingt Feuerwehrkapelle die bekannte Galopp-
wie in Anführungszeichen, ähnlich wie oft Floskel. Freilich wirkt das Zitat gar nicht als
bei Mahler, aber viel gespenstischer und noch Fremdkörper, denn all diese Musik erscheint
skurriler als bei diesem.“ (Dietmar Holland) wie aus zweiter Hand, wie geborgt. Scharf
Lakonisch die Eröffnung des Werkes: zwei dreinfahrende Trompetenfanfaren, Trommel-
Töne des Glockenspiels (bei Mahler waren es wirbel, das Klappern des Xylophons, dumpfe
Narrenschellen), dann ein sparsam von den Schläge der Trommel mischen zunehmend
Streichern sekundiertes Flötenthema, das bedrohliche, gespenstische Töne ein: Das
sich aus einer Handvoll Motive fügt. (Deren vorgeblich Heitere gerät zur Farce. Von
erstes ist ein Wiedergänger aus der subversiven „Jugenderinnerungen“, von einem „Spielzeug-
9. Sinfonie, für die Schostakowitsch einst laden“ hat Schostakowitsch in Zusammen-
verurteilt wurde.) Ein schlendernder, banaler hang mit diesem Satz gesprochen. Kurt
Schlager klingt an, grell und schmissig into- Sanderling meinte dazu: „Das stimmt ja
niert von Klarinetten und Oboen. Wenn die letztlich, aber in einem ganz anderen,
Trompete zum ersten Mal ein Signal ertönen schrecklichen Sinne. In diesem ‚Laden‘ gibt
lässt, wird das A-Dur mit einer Zwölfton- es nur seelenlose, tote Spielzeuge, die an
reihe gekreuzt. Rossinis „Wilhelm Tell“ wird ihren Fäden hängen und zum Leben nur er-
paraphrasiert und dabei freilich surreal wachen, wenn an diesen Fäden gezogen wird.
verfremdet, denn anstelle der Streicher, die Für mich ist dieser erste Satz etwas ganz
6 14. FEB 2019, KulturpalastSchreckliches, die komponierte Seelenlosig- Celesta und des Vibraphons in unwirkliches,
keit, die emotionale Leere, in der man sich fahles Licht getauchter Epilog beschließt
unter der damaligen Diktatur befand.“ diese Grabesmusik, der sich ein Totentanz
Auf die Farce folgt eine Trauermusik. anschließt. Die Bruchstücke einer einst
Lastend schwere, choralartige Passagen „Heiterkeit“ verströmenden Musik fügen sich
alternieren mit einsamen Monologen des zu einem makabren Reigen: Bordunquinten
Solo-Violoncellos und münden schließlich in in den Bässen, ein kapriziös hüpfendes
einen Trauermarsch. Streckenweise ist man Klarinettenthema, das sich zwölftönig gegen
an das eröffnende Adagio der 6. Sinfonie die von den Bässen behauptete Tonalität
erinnert, in dem ein Prozess des Erstarrens, stemmt und seinem Spiegelbild nicht
des Einfrierens unter einer unnennbaren entkommt, sodann grelle Trompetensignale –
Gewalt ausmusiziert wurde. An den formalen das sind einige der Protagonisten. Ein
Eckpunkten erscheinen zwei irisierende anmutiges Geigenthema besetzt den Platz
Akkorde, in denen das chromatische Total des Trios. Merkwürdig entkörperlicht,
nahezu versammelt ist. Sie sind es auch, die gleichsam skelettiert scheint diese Musik.
zum Höhepunkt des Satzes leiten – einem Solistische Farben, oft in extremen Registern
von insgesamt zwei massiven Ausbrüchen angesiedelt, dominieren. Marionettenhaftes
in dieser Sinfonie, die ansonsten klanglich Geklapper des Schlagzeugs sekundiert dem
Kompaktes kaum kennt. Beide Male enden gespenstischen Treiben.
diese dynamischen Anspannungen in Zu- Ein Zitat aus Wagners „Walküre“ eröffnet
sammenbrüchen. Ein von den Klängen der gleich einem Memento mori das Finale.
Brahms und Schostakowitsch 7Dmitri Schostakowitsch
im Juli 1975
„Nur Todgeweihten taugt mein Anblick“,
lautet jener der entsprechenden Stelle zu
unterlegende Text. Wie eine Frage wirkt das
mehrfach aufscheinende Bruchstück, der
eine weitere Wagner-Anspielung antwortet:
die den „Tristan“ eröffnende melodische
Linie. In genau jenem Moment, in dem
freilich der berühmte Tristanakkord zu
gewärtigen wäre, mündet der gedehnte
Auftakt in einen – auch das zählt zu den
Merkwürdigkeiten dieser Sinfonie – sich einer Passacaglia oft etwas Unerbittliches –
entspannt entfaltenden Allegretto-Abschnitt, ein Eindruck, der hier noch verstärkt wird
der von in weiten Bögen sich aussingenden durch den konduktartigen Rhythmus einer
melodischen Linien getragen ist (in welche Sarabande, welcher dem Thema zugrunde
die Wagnermotivik gleichwohl eingeschlossen liegt. In neun Durchläufen wird das Thema
ist). Die zentrale Partie des Satzes dann durchgeführt und eine Steigerung aufgebaut,
suspendiert den fast serenadenhaften Tonfall. die zur zweiten katastrophalen Klimax führt
Eine Passacaglia über ein komplexes, eine und in einem dissonanten neuntönigen Akkord
Zwölftonreihe mit ihrer krebsgängig rück- erstirbt. Wie Schemen, wie über Äonen
läufigen Gestalt verklammerndes Thema heraufdämmernde Erinnerungen scheinen
setzt ein. Die Passacaglia ist eine besonders die serenadenhaften Melodien nochmals in
strenge Variationsform, bei der ein Thema umgekehrter Reihenfolge auf und mündet
beständig wiederholt und mit immer neuen die Musik schließlich in einen Epilog, in dem
Gegenstimmen kombiniert wird. Das sich die Trümmer der Themen versammeln:
insistierende Festhalten am Thema verleiht kreisend, glitzernd, leblos ausgestreut über
8 14. FEB 2019, Kulturpalasteinen ins Unendliche zielenden Quintklang.
Diese Konfiguration ist in Schostakowitschs
Musik ein mehrfach wiederkehrender Topos. DMITRI SCHOSTAKOWITSCH
Ein erstes Mal erscheint er am Ende des * 25. September 1906 in Sankt Petersburg
Scherzos und sodann im Finale der 4. Sinfonie † 9. August 1975 in Moskau
sowie erneut am Schluss des 2. Violoncello-
konzertes. Auch Passagen der 14. Sinfonie S I N F O N I E N R . 1 5 A - D U R O P. 1 4 1
weisen in eine ähnliche Richtung. Der Autor
dieser Zeilen hatte einmal Gelegenheit, mit Entstehung
dem Dirigenten Gennadi Roschdestwenski 2. April bis 29. Juli 1971
über dieses Finale zu sprechen, insbesondere Uraufführung
das merkwürdige Geklapper des Schlagzeugs, 8. Januar 1972 in Moskau mit dem Allunionsorchester
das hier und in den genannten Partien der des Sowjetischen Rundfunks und Fernsehens unter
anderen Werke aufscheint. Roschdestwenski Leitung von Maxim Schostakowitsch
meinte, für ihn sei hier ein beklemmendes Zuletzt von der Dresdner Philharmonie gespielt
Bild zu Musik geworden: das von Gefangenen, 9. Februar 2014 unter Leitung von Michael Sanderling
die – isoliert in ihren Zellen – sich nur Besetzung
durch Klopfzeichen zu verständigen vermö- Piccolo, 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte,
gen. Wenn man seiner Interpretation folgt, 4 Hörner, 2 Trompeten, 3 Posaunen, Tuba, Pauken,
schließt das sinfonische Schaffen von Dmitri Schlagzeug (Triangel, Kastagnetten, Tomtom,
Schostakowitsch mit einem zu Klängen Militärtrommel, Holzblock, Peitsche, Becken, Große
geronnenen Bild der Unfreiheit und Erstar- Trommel, Tamtam, Xylophon, Glockenspiel, Vibraphon),
rung – und des Widerstands. Celesta, Streicher
Spieldauer
ca. 48 Minuten
Brahms und Schostakowitsch 9In der Saison 2018 / 19 wirkt MICHAEL Michael Sanderling die Aufnahme der Sinfo- SANDERLING in seiner achten Spielzeit als nien von Ludwig van Beethoven und Dmitri Chefdirigent der Dresdner Philharmonie, die Schostakowitsch. Bereits die ersten bei er mit der 2. Sinfonie von Ludwig van Beet- Sony Classical erschienenen CDs haben mit hoven und der Uraufführung der 4. Sinfonie überraschenden Bezügen die Tragfähigkeit von Fazıl Say, einem Auftragswerk der der Gegenüberstellung dieser beiden großen Dresdner Philharmonie, eröffnete. Sinfoniker bewiesen und ein neues Kapitel in Mit dem Gewandhausorchester Leipzig, dem der Diskographie der Dresdner Philharmonie Tonhalle-Orchester Zürich, den Münchner aufgeschlagen. Philharmonikern, dem Helsinki Philharmo- Als Operndirigent trat er an der Oper Köln nic Orchestra, dem Konzerthausorchester mit der Neueinstudierung von Sergej Proko- Berlin, dem Orchestre National du Capitole fjews „Krieg und Frieden“ sowie mit Philip de Toulouse, dem Toronto Symphony Glass’ „The Fall of the House of Usher“ in Orchestra, dem Tokyo Metropolitan Symphony Potsdam in Erscheinung. Orchestra und den Sinfonieorchestern des Der gebürtige Berliner ist einer der wenigen, SWR und des WDR ist Michael Sanderling der aus dem Orchester heraus eine höchst als Gastdirigent eng verbunden. Sein Debüt erfolgreiche Dirigentenkarriere verwirklichen gab er kürzlich beim Royal Concertgebouw konnte. Mit 20 Jahren wurde er im Jahre Orchestra Amsterdam und beim Orchestre 1987 Solo-Cellist des Gewandhausorchesters de Paris. Leipzig unter Kurt Masur, von 1994 – 2006 In der nahen Zukunft dirigiert er erstmalig war er in gleicher Position im Rundfunk- die Berliner Philharmoniker, die St. Peters- Sinfonieorchester Berlin tätig. Als Violoncello- burger Philharmoniker, das BBC Scottish Solist gastierte er u.a. beim Boston Symphony Symphony Orchestra und das Tschaikowski Orchestra, beim Los Angeles Philharmonic Sinfonieorchester Moskau. und beim Orchestre de Paris. Mehrere In Zusammenarbeit mit Sony Classical CDs mit Werken von Dvorak, Schumann, entsteht seit 2015 unter der Leitung von Schostakowitsch, Prokofjew und Tschaikowski 10 14. FEB 2019, Kulturpalast
repräsentieren sein Schaffen als Cellist. Eine Herzensangelegenheit ist Michael
Seit 2010 tritt Michael Sanderling nur noch Sanderling die Arbeit mit dem musikalischen
in Ausnahmefällen als Violoncello-Solist Nachwuchs. Er unterrichtet als Professor an
öffentlich in Erscheinung. der Musikhochschule Frankfurt/Main und
Als Dirigent trat Michael Sanderling im Jahr arbeitet regelmäßig mit dem Bundesjugend-
2000 in einem Konzert des Kammerorchesters orchester, dem Jerusalem Weimar Youth
Berlin erstmals an das Dirigentenpult – und Orchestra, der Jungen Deutschen Philharmonie
fing Feuer. Als Sohn des legendären Kurt sowie mit dem Schleswig-Holstein-Festival-
Sanderling mit dem Dirigentenhandwerk orchester zusammen. Von 2003 bis 2013 war
von klein auf vertraut, übernahm Michael er der Deutschen Streicherphilharmonie als
Sanderling immer mehr Dirigate und wurde Chefdirigent verbunden. Sein musikalischer
2006 zum Chefdirigenten und künstlerischen Horizont reicht von Bach und Händel über
Leiter der Kammerakademie Potsdam Beethoven und Schostakowitsch bis hin
ernannt. zu inzwischen zahlreichen Uraufführungen.
Brahms und Schostakowitsch 11Mit dem Klavierunterricht begann NICHOLAS
ANGELICH, als er gerade einmal fünf Jahre alt
war. Sein erstes Konzert – Mozarts Klavier-
konzert K467 – gab er im Alter von sieben
Jahren. Dreizehnjährig ging er an das Conser-
vatoire National Supérieur de Musique in
Paris, wo er unter Aldo Ciccolini, Yvonne
Loriod, Michel Beroff und Marie Françoise
Bucquet studierte.
Danach lernte er in Meisterkursen bei Leon
Fleischer, Dmitri Bashkirov und Maria
Joao Pires. 1989 gewann er Silber beim
internationalen R. Casadesus Klavier-Wett-
bewerb in Cleveland und 1994 Gold beim
internationalen Gina Bachauer Klavier-
Wettbewerb. 1996 wurde er von der interna-
12 14. FEB 2019, Kulturpalasttionalen Gina Bachauer Klavierstiftung als de Montréal, dem Orchestre de la Suisse
Assistent eingeladen. 2002 wurde er beim Romande, dem Chicago Sinfonieorchester,
Klavierfestival Ruhr von Leon Fleischer mit dem Insula Orchestra und dem Orquesta
dem Young Talent Award ausgezeichnet, im Sinfónica de Galicia auf der Bühne stehen.
Juni 2003 trat er dort dann selbst auf. 2013 Außerdem wird er Solorezitals, unter anderem
gewann er bei den Victoires de la Musique in Liège, Alicante und Paris, spielen.
Classique als Instrumental Soloist oft he Year. Höhepunkte vorangegangener Spielzeiten
Angelich debütierte im Mai 2003 bei den waren unter anderem Performances mit
New Yorker Philharmonikern unter Kurt dem Orchestre National de Lyon, den
Masur im Lincoln Center in New York. Philharmonikern aus Rotterdam, dem KBS
Später lud Vladimir Jurowski ihn ein, die Sinfonieorchester, dem Insula Orchestra,
Spielzeit 2007/08 des Russischen National- und dem Orchester aus Philadelphia beim
orchesters in Moskau gemeinsam mit ihm Bravo Vail Festival. Während der Spielzeit
zu eröffnen. 2017/18 spielte Angelich Solorezitals in
Während der Spielzeit 2018/19 wird Lyon, Paris, Alicante und St. Denis.
Angelich mit dem Orchestre Métropolitain
Brahms und Schostakowitsch 13Die DRESDNER PHILHARMONIE blickt als und seit 1994 Ehrendirigent, zählen zu Orchester der Landeshauptstadt Dresden auf seinen Vorgängern u. a. Paul van Kempen eine 150-jährige Tradition zurück. Seit 1870, (1934–1942), Carl Schuricht (1942–1944), als Dresden den ersten großen Konzertsaal Heinz Bongartz (1947–1964), Herbert Kegel erhielt, sind ihre Sinfoniekonzerte ein fester (1977–1985), Marek Janowski (2000–2003) Bestandteil des städtischen Konzertlebens. und Rafael Frühbeck de Burgos (2004–2011). Bis heute ist die Dresdner Philharmonie Heinz Bongartz, Wilhelm Kempff, Rudolf ein Konzertorchester mit regelmäßigen Mauersberger und Elly Ney wurden zu Ehren- Ausflügen zur konzertanten Oper und zum mitgliedern der Dresdner Philharmonie Oratorium. Ihre Heimstätte ist der im April ernannt. 2017 eröffnete hochmoderne Konzertsaal Im romantischen Repertoire hat sich das im Kulturpalast im Herzen der Altstadt. Orchester einen ganz eigenen „Dresdner Chefdirigent der Dresdner Philharmonie ist Klang“ bewahrt. Darüber hinaus zeichnet es seit 2011 Michael Sanderling. Neben Kurt sich durch eine klangliche und stilistische Masur, Chefdirigent in den Jahren 1967–1972 Flexibilität sowohl für die Musik des Barock 14 14. FEB 2019, Kulturpalast
und der Wiener Klassik als auch für moderne Konzertbesucher an die Welt der klassischen
Werke aus. Stets standen auch bedeutende Musik herangeführt. Den musikalischen
Komponisten als Dirigenten am Pult der Spitzennachwuchs fördert das Orchester
Dresdner Philharmonie, von Brahms, Tschai- in der Kurt Masur Akademie, die in der
kowski, Dvořák über Strauss bis zu Pende- vergangenen Saison ihren ersten Jahrgang
recki und Holliger. aufgenommen hat.
Bis heute spielen Uraufführungen eine wich- Von ihrem breiten Spektrum zeugt auch die
tige Rolle in den Programmen des Orchesters. seit 1937 gewachsene Diskographie der Phil-
Gastspiele in den bedeutenden Konzertsälen harmonie. Ein neuer CD-Zyklus unter der
weltweit zeugen vom hohen Ansehen, das die Leitung von Michael Sanderling, der beim
Dresdner Philharmonie in der Klassikwelt Label Sony Classical erscheint, widmet sich
genießt. Hochkarätig besetzte Bildungs- und sämtlichen Sinfonien von Dmitri Schostako-
Familienformate ergänzen das Angebot für witsch und Ludwig van Beethoven.
junge Menschen; mit Probenbesuchen und
Schulkonzerten werden bereits die jüngsten
Brahms und Schostakowitsch 15Die Dresdner Philharmonie
im heutigen Konzert
Joanna Szumiel KM
1. VIOLINEN KLARINETTEN
Tilman Baubkus
Prof. Ralf-Carsten Brömsel KV Prof. Fabian Dirr KV
Harald Hufnagel
Prof. Wolfgang Hentrich KV Prof. Henry Philipp KV
Susanne Goerlich
Eva Dollfuß
Björn Sperling
Christoph Lindemann KV FAG OT T E
Floris Faber**
Marcus Gottwald KV Daniel Bäz KM
Anezka Ferencová***
Antje Becker KV Prof. Mario Hendel KV
Johannes Groth KV
Alexander Teichmann KM
VIOLONCELLI HÖRNER
Prof. Matthias Bräutigam KV
Annegret Teichmann KM Michael Schneider KV
Ulf Prelle KV
Juliane Kettschau KM Margherita Lulli
Victor Meister KV
Thomas Otto Johannes Max KV
Petra Willmann KV
Theresia Hänzsche Dietrich Schlät KV
Karl-Bernhard von Stumpff KV
Deborah Jungnickel
Clemens Krieger KV
Xianbo Wen TROMPETEN
Daniel Thiele KV
Olga Caceanova Christian Höcherl KV
Alexander Will KM
Daniel Tauber* Nikolaus von Tippelskirch
Bruno Borralhinho
Dorothea Plans Casal
2. VIOLINEN POSAUNEN
Sofia von Freydorf**
Markus Gundermann Matthias Franz KM
Alexandru Manasi Dietmar Pester KV
Reinhard Lohmann KV
KONTRABÄSSE Peter Conrad KV
KM Kammermusiker · KV Kammervirtuos · * Gast · ** Akademie · *** Substitut
Prof. Benedikt Hübner KM
Viola Marzin KV
Tobias Glöckler KV
Steffen Gaitzsch KV TUBA
Thilo Ermold KV
Dr. phil. Matthias Bettin KV Prof. Jörg Wachsmuth KV
Donatus Bergemann KV
Andreas Hoene KV
Ilie Cozmaţchi
Andrea Dittrich KV PAU K E | S C H L A GW E R K
Jeongwook Lee
Constanze Sandmann KV Stefan Kittlaus
Franziska Rau
Jörn Hettfleisch Oliver Mills KM
Joshua Chavez-Marquez**
Dorit Schwarz KM Gido Maier KV
Christiane Liskowsky KM Alexej Bröse
Ayaka Omura
FLÖTEN Christian Wissel*
Karin Hofmann KV
Andrea Ott*** Daniel Townsend*
Claudia Rose KM
Tünde Molnár-Grepling*
BRATSCHEN CELESTA
Christina Biwank KV Alberto Carnevale Ricci*
Beate Müller KV
OBOEN
Johannes Pfeiffer KV
Steffen Seifert KV
Jens Prasse KV
Steffen Neumann KV
Heiko Mürbe KV
16 14. FEB 2019, Kulturpalast“ Die Reinheit des Klangs
Musik verbindet.
Piano-Gäbler wünscht
Ihnen viel Freude beim
Konzert der Dresdner
Philharmonie.
Steinway & Sons-Vertretung
Comeniusstr. 99 01309 Dresden
0351 2689515 info@piano-gaebler.de www.piano-gaebler.deFR · 22.2.19 · 20 Uhr 1./2.3.19
Kulturpalast Kulturpalast Dresden
Dresden DER KOMPLETTE FILM
MIT LIVE-ORCHESTER
DRESDNER PHILHARMONIE
EINE NEUE HOFFNUNG BENJAMIN POPE, LEITUNG
IN CONCERT
10th
10th
Anniv ersarryy
Anniversary
Anniversa
Tour
Tour © 2018 & TM LUCASFILM LTD. ALL RIGHTS RESERVED
SA · 23.2.19 · 20 Uhr DI · 4.6.19 · 20 Uhr
Kulturpalast Dresden Kulturpalast Dresden
Khatia Grigory
Buniatishvili Sokolov
Schubert: Sonate B-Dur D 960 Beethoven: Klaviersonate Nr. 3 C-Dur
Schubert / Liszt: Drei Lieder: „Ständchen“, „Gretchen Beethoven: Elf neue Bagatellen
am Spinnrade“ und „Erlkönig“ Brahms Sechs Klavierstücke
Liszt: Transcendental Étude Nr. 4 „Mazeppa“ Brahms: Vier Klavierstücke
Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 6
SO · 3.3.19 · 20 Uhr DI · 26.3.19 · 20 Uhr
Kulturpalast Dresden Kulturpalast Dresden
Thomas Simone
Quasthoff Kermes
Kermes é Amici Veneziani
„Nice ’n’ Easy“
Mit Jazz-Klassikern wie Werke von Antonio Vivaldi und
„Cry Me a River“, Georg Friedrich Händel
„Stardust“ und
„Imagine“
SA · 13.4.19 · 20 Uhr · Kulturpalast Dresden SO · 14.4.19 · 18 Uhr · Kulturpalast Dresden
Manuel Druminski,
Violine
CONTEMPORARY,
HIP HOP & BREAKDANCE ZU Moonlight Serenade
VIVALDIS VIER JAHRESZEITEN Die große Glenn-Miller-Gala
FREE VIVALDI
Maryam Anita Khosravi, Andrej Hermlin and his Swing Dance Orchestra
Choreographie
FOUR SEASONS MEET STREETDANCE
Dresden
tickets 0800-33 33 380 Anruf kostenfrei · www.dresdenmusik.info MusikUNSERE NÄCHSTEN VERANSTALTUNGEN (AUSWAHL)
3. MRZ 2019, SO, 19.00 UHR Widor: „Marche du veilleur de nuit“
SCHLOSS ALBRECHTSBERG Widor: Bearbeitung des Choralvorspiels „Wachet auf,
1919 komponiert ruft uns die Stimme“ BWV 645 von J. S. Bach
Liszt: Präludium und Fuge über B-A-C-H (1856/70)
Clarke: Sonate für Viola und Klavier
Mendelssohn Bartholdy: Sonate für Orgel Nr. 6 d-Moll
Hindemith: Sonate für Bratsche und
(basierend auf dem Bach-Choral „Vater unser im
Klavier op. 11 Nr. 4
Himmelreich“ BWV 416)
Bloch: Suite für Viola und Klavier
Gigout: „Air célèbre de la Pentecôte“ (Transkription
Matan Gilitchensky | Viola nach BWV 68 von J. S. Bach)
Maria Yulin | Klavier Bach: Passacaglia und Fuge c-Moll BWV 582
Olivier Latry | Orgel
8. MRZ 2019, FR, 19.30 UHR
10. MRZ 2019, SO, 18.00 UHR
24. MRZ 2019, SO, 11.00 UND 18.00 UHR
KULTURPALAST
KULTURPALAST
Cavalleria rusticana Tschaikowski – Glasunow
OPER KONZERTANT
Steinberg: Sinfonisches Präludium zum Gedenken an
Puccini: „Il tabarro“
Nikolai Rimski-Korsakow op. 7
Mascagni: „Cavalleria rusticana“
Glasunow: Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 82
Marek Janowski | Dirigent Tschaikowski: Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36 (1877)
MDR Rundfunkchor
Dominik Beykirch | Dirigent
Dresdner Philharmonie
Michael Barenboim | Violine
Melody Moore | Sopran
Dresdner Philharmonie
Brian Jagde | Tenor
Lester Lynch | Bariton
Elisabetta Fiorillo | Alt Das ausführliche Konzert- und Abonnementangebot
Roxana Constantinescu | Mezzosopran der Saison 2018/2019 finden Sie in unserem Saisonbuch
Khanyiso Gwenxane | Tenor (erhältlich beim Ticketservice im Kulturpalast) sowie
Simeon Esper | Tenor online unter dresdnerphilharmonie.de.
Martin-Jan Nijhof | Bass
20. MRZ 2019, MI, 20.00 UHR
KULTURPALAST
Bach und die Romantiker
DRESDNER ORGELZYKLUS IM KULTURPALAST
Schumann: Aus „Sechs Fugen über B-A-C-H“ op. 60,
Nr. 1 B-Dur , Nr. 4 B-Dur, Nr. 5 F-Dur TICKETSERVICE IM KULTURPALAST
Bach: Choralvorspiel „O Mensch, bewein dein Telefon 0351 4 866 866
Sünde groß“ BWV 622 ticket@dresdnerphilharmonie.de
Bach: Fantasie und Fuge g-Moll BWV 542, Bearbeitung dresdnerphilharmonie.de
ursprünglich für Klavier von Franz Liszt kulturpalast-dresden.deOrchester der
Landeshauptstadt
Dresden
IMPRESSUM MUSIKBIBLIOTHEK
Die Musikabteilung der Zentralbibliothek
DRESDNER PHILHARMONIE (2. OG) hält zu den aktuellen Programmen
Schloßstraße 2 der Philharmonie für Sie in einem speziellen
01067 Dresden Regal Partituren, Bücher und CDs bereit.
Telefon 0351 4 866 282
dresdnerphilharmonie.de
CHEFDIRIGENT: Michael Sanderling
EHRENDIRIGENT: Kurt Masur †
INTENDANTIN: Frauke Roth
TEXT: Jens Schubbe Jens Schubbe. Geboren 1962 in der Mecklenburgischen
Der Text ist ein Originalbeitrag für dieses Heft; Schweiz arbeitet Jens Schubbe als Dramaturg für die
Abdruck nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autoren. Dresdner Philharmonie und als Künstlerischer Leiter für das
REDAKTION: Jens Schubbe Collegium Novum Zürich, ein Ensemble für zeitgenössische
Musik. Darüber hinaus ist er als Autor und beratend für
GRAFISCHE GESTALTUNG: büro quer diverse Institutionen tätig, u.a. Alte Oper Frankfurt, Konzert-
DRUCK: Elbtal Druck & Kartonagen GmbH haus Berlin, Schwetzinger Festspiele.
BILDNACHWEIS
Wikimedia common: S. 3
Brahms-Institut Lübeck: S. 4
reproduziert nach Krzystof Meyer: Schostakowitsch. Bergisch Gladbach 1995: S. 6, 8
Nikolaj Lund: S. 11
Marc Ribes: S. 12
Markenfotografie: S. 15
Preis: 2,50 €
Änderungen vorbehalten.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Bild- und
Tonaufnahmen jeglicher Art während des Konzertes durch
Besucher grundsätzlich untersagt sind.VORVERKAUFSSTARTS
DER DRESDNER PHILHARMONIE
FÜR DIE SAISON 2019/2020
Ab Montag
8. APR 2019 Ab Montag
Festplatzabonnements 29. APR 2019
Wahlabonnements
Einzeltickets
TICKETSERVICE IM KULTURPALAST
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Samstag 9 — 14 Uhr
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