Engagiert in Patenschaftsprojekten - Ein Wegweiser zu Familienpatenschaften Leseförderung Freizeitpatenschaften Patenschaften für Geflüchtete ...
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Engagiert in Patenschaftsprojekten Ein Wegweiser zu Familienpatenschaften · Leseförderung Freizeitpatenschaften · Patenschaften für Geflüchtete Übergang Schule/Beruf
Engagiert in Patenschaftsprojekten Ein Wegweiser zu Familienpatenschaften · Leseförderung Freizeitpatenschaften · Patenschaften für Geflüchtete Übergang Schule/Beruf
Grußworte....................................................................................................................................................... 4
Adopt-a-Student ......................................................................................................................................... 6
Ambulante Versorgungsbrücken e. V. ............................................................................................... 8
Ankommenspatenschaften . ............................................................................................................... 10
ArbeiterKind.de . .........................................................................................................................................12
Autismus Bremen e. V. (Jobpaten-Projekt) .....................................................................................14
Bremer Stadtmigranten ........................................................................................................................ 16
Chancenwerk e. V. ......................................................................................................................................18
Impressum Diakonie Bremen (Vahrer Ausbildungsweg) ...............................................................................20
Netzwerk Bremer Patenschaften Balu und Du . ...............................................................................................................................................22
c/o Freiwilligen-Agentur Bremen Fluchtraum Bremen e. V. ........................................................................................................................24
c/o Sozialer Friedensdienst Bremen e. V. HERE AHEAD Bremen .............................................................................................................................26
JOBLINGE gAG Hanse .............................................................................................................................28
Dammweg 18 – 20
Lesezeit und Doppeldenker .................................................................................................................30
28211 Bremen
mitKids Aktivpatenschaften ...............................................................................................................32
Telefon 0421 / 34 20 80 PafüM – Patenschaften für Migranten ..........................................................................................34
info@freiwilligen-agentur-bremen.de PiB – Pflegekinder in Bremen gemeinnützige GmbH . ...........................................................36
Rock your life! Bremen e. V. ...................................................................................................................38
www. freiwilligen-agentur-bremen.de
Start with a Friend e. V. .......................................................................................................................... 40
wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt ............................................................................42
Gestaltung
agentur im turm GmbH & Co. KG Freiwilligen-Agentur Bremen .............................................................................................................44
www.agenturimturm.com Ehrenamtskarte . .......................................................................................................................................46
Aktion zusammen wachsen . .............................................................................................................. 47Foto: Bundesregierung / Jesco Denzel
Liebe Leserinnen und Leser, Liebe Leserinnen und Leser,
eine Patenschaft zu übernehmen, ist eine der verantwortlichsten Formen, von im Bundesfamilienministerium haben wir einen Leitsatz: Wir arbeiten dafür, dass
Mensch zu Mensch zu helfen: Ehrenamtlich entscheiden sich Patinnen und Paten, es jedes Kind packt – egal, wo die Wiege seiner Eltern stand, egal, ob viel oder wenig
andere über einen längeren Zeitraum zu begleiten und zu unterstützen. Dabei Geld da ist, egal, ob zu Hause Deutsch gesprochen wird oder nicht. Bildung spielt
kann es darum gehen, den Einstieg in eine neue Lebensphase zu erleichtern, beim dabei eine entscheidende Rolle. Doch gerade für Kinder und Jugendliche aus Zuwan-
Ankommen in einem unbekannten Land zu helfen, in einer neuen Stadt, einer neuen dererfamilien oder mit Fluchthintergrund ist der Bildungsweg oft steinig. Neben
Schule, oder ein*e feste*r Ansprechpartner*in zu sein, wenn das Leben schwierig ist. den Angeboten der Kindertagesbetreuung, Schulen und Ausbildungsstätten können
Eine Patenschaft birgt häufig auch den Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe in sich. Jedoch Bildungspatenschaften hier eine wichtige Stütze sein.
geht es immer darum, dass Patinnen und Paten mit ihrer Lebenserfahrung und
ihrem (Alltags-)Wissen Wege ebnen, zuhören und auf der Suche nach Antworten Bildungspatinnen und Bildungspaten können dabei helfen, in unserem Land anzu-
helfen. Patinnen und Paten eröffnen im besten Sinne einen Zugang zu einer bisher kommen, Fuß zu fassen und Brücken zwischen den Kulturen zu schlagen. Sie lesen
unbekannten Welt. vor, helfen bei der Sprachentwicklung und begleiten die Kinder und Jugendlichen
beim Übergang in Ausbildung und Beruf. Sie sind Kümmerer im besten Sinne des
In Bremen gibt es rund 20 Patenschaftsprojekte, in denen sich zahlreiche Freiwillige Wortes. Davon profitiert nicht nur das einzelne Kind, sondern auch die Familie und
engagieren: Menschen jeden Alters sind Ansprechpersonen für Kinder in schwieri- die Gesellschaft insgesamt. Das freiwillige Engagement der Bildungspatinnen und
gen Familienverhältnissen, für Jugendliche in ihrem ersten Job, für Geflüchtete in -paten verdient unsere höchste Anerkennung.
Bremen und viele mehr. Sie haben sich zusammengeschlossen zu dem neuen »Netz-
werk Bremer Patenschaften«, das sich in dieser Broschüre vorstellt. Hier findet sich Deshalb hat das Bundesfamilienministerium die »Aktion zusammen wachsen« ins
ein guter Überblick über die große Bandbreite an Unterstützungsangeboten. Leben gerufen. Sie bietet Vernetzungs- und Informationsangebote für Patenschafts-
und Mentoringprojekte. Sie hilft, die Projektarbeit in der Öffentlichkeit sichtbarer .
Mit Unterstützung der Bremer Freiwilligen-Agentur haben sich die Netzwerkpartner zu machen und erleichtert die Suche nach zivilgesellschaftlichen Partnern. Vor allem
zusammengetan, um voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu stärken und Paten- aber sollen über die Netzwerke noch mehr Kinder und Jugendliche mit Zuwande-
schaften gemeinsam in der Öffentlichkeit ein größeres Gewicht zu verleihen. Der rungshintergrund durch Patenschaften erreicht werden.
Wegweiser hilft sowohl Menschen, die darüber nachdenken, sich als Pate oder Patin
zu engagieren, als auch Suchenden oder Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, das In diesem durch die »Aktion zusammen wachsen« geförderten Wegweiser finden .
passende Patenschaftsprojekt zu finden. Sie Informationen rund um die verschiedenen Patenschaftsprojekte im Raum .
Bremen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und hoffe, dass sich noch viel mehr
Dem Netzwerk wünsche ich viel Erfolg und allen einzelnen Projekten viele neue Menschen ehrenamtlich als Patinnen und Paten engagieren. Vielleicht haben .
ehrenamtliche Patinnen und Paten, um die Selbsthilfe in Bremen zu stärken. Sie Lust, selbst mitzumachen? Dann vielen herzlichen Dank für Ihr Engagement.
Mit herzlichen Grüßen, Mit freundlichen Grüßen
Anja Stahmann Dr. Franziska Giffey.
Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport der Freien Hansestadt Bremen Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und JugendAdopt-a-Student –
Patenschaft für eine*n Austauschstudierende*n
Die Hochschule Bremen (HSB) begrüßt jedes Semester internationale Austauschstu-
dierende aus ca. 40 Ländern. Um den interkulturellen und sprachlichen Austausch
zwischen den Gaststudierenden und den Bürger*innen der Stadt zu fördern, bietet
das International Office der HSB dieses Patenschaftsprogramm an. Bei »Adopt-a-
Student« übernehmen interessierte Bremer*innen eine Patenschaft für jeweils
eine*n Austauschstudierende*n. Das International Office der HSB führt die Konstel
lationen so zusammen, dass zwischen den Einheimischen und den Gästen gemein-
same Sprachkenntnisse und Interessen (Sport, Kultur, etc.) bestehen.
Projektziele Mentees
Bremer Pat*innen bekommen einen per- Die Studierenden sind jung und kommen
sönlichen Zugang zu anderen Ländern aus der ganzen Welt. Viele von ihnen
und können ihre Fremdsprachenkennt- möchten gerne Deutsch lernen und
nisse auffrischen. durch dieses Projekt einen kleinen Ein-
blick in die deutsche Kultur erhalten.
Inhalte der Tandemtreffen
Was Sie zusammen unternehmen Mentor*innen
entscheiden Sie selbst in Ihrem Tandem. Es wäre gut, wenn Sie etwas Englisch
Es geht inhaltlich vor allem um den oder eine andere Fremdsprache (Franzö-
Austausch von Sprache und Kultur. Es sisch, Spanisch, usw.) sprechen würden,
wäre schön, wenn man etwas von der sodass es für die alltägliche Konversation
Bremer Geschichte und Kultur vermittelt, reicht.
z. B. durch Museumsbesuche oder einen
Altersgruppe der Mentees
Brauhausbesuch.
um 25 Jahre
Häufigkeit der Treffen
Anzahl der Tandems (momentan)
Die Häufigkeit der Treffen bestimmen .
15 pro Semester
Sie selbst, je nach Belieben und Zeit. .
Da es bei diesem Projekt mehr um den .
kulturellen Austausch geht, besteht
keine wöchentliche Notwendigkeit.
Ort/e der Treffen
Adopt-a-Student – Patenschaft
Das erste Kennenlerntreffen findet in der
für eine*n Austauschstudierende*n
Hochschule Bremen statt. Alle weiteren
Neustadtswall 30, 28199 Bremen
Treffen finden dann nach individueller
Vereinbarung statt. Ansprechpartner*in .
International Office der Hochschule Bremen
Telefon 0421 59052440
E-Mail international-office@hs-bremen.de
Web www.hs-bremen.de/internet/de/.
international/office/betreuungsprogramme/
adopt-a-student/
Tätigkeitsregion Bremen, Bremen-Nord
6 7Ambulante Versorgungsbrücken e. V.
Unserem Verein Ambulante Versorgungsbrücken e. V., einem Seniorenbüro, liegt es
am Herzen, sowohl integrative als auch interkulturelle »Brücken« der Begegnung zu
bauen. Daher engagieren wir uns im Projekt »alt & jung – Chancenpatenschaften«
der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS), das vom Bundesministerium
für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) im Rahmen des Angebots .
»Menschen stärken Menschen« unterstützt wird und begleiten den Integrations-
und Bildungsprozess von jungen Geflüchteten und jungen Erwachsenen aus
benachteiligten Lebensumständen durch ehrenamtliche Patinnen und Paten. Alt und
Jung sollen einander helfen!
Projektziele • Die Patenschaft wird von der Fachbera-
Das Projekt möchte junge Menschen mit tung eng begleitet und unterstützt
lebenserfahrenen, ehrenamtlichen Patin-
Häufigkeit der Treffen
nen und Paten zusammenbringen, um
Neben diesen regelmäßigen Angebo-
einen für alle Beteiligten gegenseitigen
ten können weitere Pat*innen-Treffen
und erfolgreichen Austausch zu ermög-
individuell abgesprochen und organisiert
lichen. Die Freude an einem gelingenden
werden – je nach Bedarf und Zeit.
Miteinander soll im Vordergrund stehen
und die Hilfe zur Selbsthilfe. Ort/e der Treffen
Ambulante Versorgungsbrücken e. V.
Inhalte der Tandemtreffen
Humboldtstraße 126
Zum Beispiel Kontaktaufnahme, Unter-
28203 Bremen
stützung bei den Herausforderungen des
Erwachsenwerdens, die Sprache und die Mentees
neue Kultur kennenlernen, Hilfe bei der Geflüchtete junge Menschen z. B. aus
Wohnungssuche, Unterstützung beim Afrika, Afghanistan, Syrien, einem ande-
Finden von Praktikums- und Lehrstellen ren Land oder Heranwachsende aus der
und bei Behördengängen. Ganz wichtig: direkten Nachbarschaft und Careleaver.
Freude und Erfüllung beim Begleiten.
Mentor*innen
Begleitende Angebote Wir suchen Menschen jeden Alters, die
• Teestube: regelmäßiges Treffen jeden freiwillig engagiert Freude daran haben,
Mittwoch von 15 – 17 Uhr, um sich einen jungen Menschen kennenzu-
auszutauschen und um sich kennen- lernen, zu begleiten und im Alltag zu Ambulante Versorgungsbrücken e. V.
zulernen unterstützen. Humboldtstraße 126, 28203 Bremen
• Der Deutschtreff: jeden Donnerstag
Altersgruppe der Mentees Ansprechpartner*innen .
von 17 – 19 Uhr Deutsch lernen
Junge Erwachsene Frau Möller, Frau Sattler, Herr Lehmann.
• Regelmäßige Ausflüge
Telefon 0421 6964200.
Anzahl der Tandems (momentan)
E-Mail .
Etwa 50 Patenschaften
info@ambulante-versorgungsbruecken.de
Web .
www.ambulante-versorgungsbruecken.de
Tätigkeitsregion Bremen
8 9Ankommenspatenschaften
Ziel der Freiwilligen-Agentur Bremen ist es, das bürgerschaftliche Engagement zu
etablieren und zu stärken. Seit 1993 beraten wir über die Möglichkeiten des freiwil-
ligen Engagements, vermitteln interessierte Menschen in geeignete Tätigkeiten in
gemeinnützigen Organisationen und führen eigene Projekte durch.
Das Projekt Ankommenspatenschaften findet im Rahmen des Programms »Impul-
spatenschaften« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa)
statt und wird im Rahmen des Bundesprogramms »Menschen stärken Menschen«
vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.
Projektziele Häufigkeit der Treffen
Freiwillige treffen sich mit geflüchteten Mindestens drei Mal, gerne auch darüber
Menschen, um gemeinsam die Stadt zu hinaus. Der erste Kontakt zwischen den
erkunden. Sie zeigen ihre Lieblingsorte, Tandems erfolgt in der Regel im Rahmen
berichten über das Leben in der Stadt, einer größeren Gruppenaktivität, z. B.
ihren Alltag, ihren Beruf, ihre Familie Bowling, Minigolf oder Kochen.
und zeigen, wo man welche Hilfe finden
Ort/e der Treffen
kann.
An unterschiedlichen und (je nach Inter-
Inhalte der Tandemtreffen essenlage) frei wählbaren Orten.
Schule, Familie, Wohnung, Studium, Aus-
Mentees
bildung, Fußball, Facebook, Autos oder
Erwachsene Männer und Frauen mit
deutsche Grammatik: Die Themen sind
Migrationshintergrund, die neugierig
vielfältig und werden von den Tandems
sind auf ihr neues Lebensumfeld und
selbst bestimmt. Wichtig ist, dass beide
gerne Land, Leute und Sprache kennen-
Interesse daran haben.
lernen wollen oder sich Orientierung
Begleitende Angebote für die Zukunft wünschen (z. B. bei der
Die Freiwilligen-Agentur gibt dem Enga- Berufswahl).
gement einen klaren, sicheren Rahmen
Mentor*innen
und stellt einen festen Ansprechpartner
Bremer*innen (zumeist Freiwilligen
bei Fragen oder Problemen. Für Frauen
dienstler*innen unter 27 Jahre), die
gibt es darüber hinaus die Möglichkeit,
offen sind für Menschen aus anderen
am halbjährlichen Selbstbehauptungs-
Kulturkreisen.
seminar »Starke Tandems« teilzuneh- Ankommenspatenschaften
men. Altersgruppe der Mentees Dammweg 18 – 20, 28211 Bremen
18+
Ansprechpartner*in Frank Mayer.
Anzahl der Tandems (momentan) Telefon 0421 342080.
Jährlich etwa 70 E-Mail .
mayer@freiwilligen-agentur-bremen.de.
Web .
www.freiwilligen-agentur-bremen.de/.
ankommenspatenschaften
Tätigkeitsregion Bremen
10 11ArbeiterKind.de
ArbeiterKind.de unterstützt bundesweit Schülerinnen und Schüler aus Familien
ohne Hochschulerfahrung, die als Erste in ihrer Familie studieren (wollen). Auch die
Ehrenamtlichen der ArbeiterKind.de-Gruppe Bremen informieren Schüler*innen
über die Möglichkeit eines Studiums und begleiten sie auf ihrem Weg vom Studie-
neinstieg bis zum erfolgreichen Studienabschluss und Berufseinstieg. Neben den
Engagierten vor Ort als direkte Ansprechpartner*innen stehen Ratsuchenden und
Studieninteressierten auch das ArbeiterKind.de-Online-Netzwerk und überregionale
Angebote in Form von Online-Veranstaltungen etc. zur Verfügung.
Projektziele Häufigkeit der Treffen
Das Ziel von ArbeiterKind.de ist es, Das offene Treffen der Bremer Arbeiter-
Schüler*innen dabei zu unterstützen, Kind.de-Gruppe findet immer am
eine informierte Entscheidung für ihren 3. Montag im Monat ab 18 Uhr statt.
Weg nach der Schule zu treffen, Studie- Persönliche Treffen einer 1-zu-1-Mento-
rende der ersten Generation im Studium ringbeziehung werden bedarfsorientiert
zu begleiten und die Abbrecherquote zu vereinbart.
© Christina Kuhaupt
verringern.
Ort/e der Treffen
Inhalte der Tandemtreffen Das monatliche Treffen findet in den
Die Fragen der ratsuchenden Räumlichkeiten der Hochschule Bremen
Schüler*innen und Studierenden stehen statt: Fakultät Wirtschaftswissenschaf-
im Vordergrund. Thematisch geht es ten, Werderstraße 73, Raum A 18 (gleich
häufig um Studienwahl, Studienorien- beim Planetarium rechts in den Gang).
tierung oder Studienfinanzierung Die Von Änderungen erfährt man unter ande-
Engagierten teilen ihre eigenen Studien rem auf der Facebookseite: .
erfahrungen und ermutigen aufgrund @ArbeiterkindBremen
ihrer eigenen Bildungswege.
Mentees
Begleitende Angebote Bei ArbeiterKind.de sind alle willkom-
Zusätzlich zur Peer-to-Peer-Unterstüt- men, die keine oder kaum Unterstützung
zung stehen Ratsuchenden das Online- in ihrem Umfeld und Fragen zum Thema
netzwerk (netzwerk.arbeiterkind.de), das Studium haben. Dies beinhaltet alle
Infoportal (www.arbeiterkind.de) und Schüler*innen, Eltern, Studieninteressier-
verschiedene Online-Veranstaltungen te und bereits Studierende.
zur Verfügung. Alle Unterstützungsange-
Mentor*innen
bote bei ArbeiterKind.de sind kostenlos. Altersgruppe der Mentees ArbeiterKind.de
Die Mentor*innen von ArbeiterKind.de
20 bis 70 Jahre
sind größtenteils selbst Studierende Ansprechpartner*innen.
der ersten Generation, teilen gern Engagierte der lokalen.
ihre Studienerfahrungen und machen ArbeiterKind.de-Gruppe Bremen.
#MutzumStudium. Wer sich auch für Infotelefon 030 679672750.
mehr Bildungsgerechtigkeit ehrenamt- E-Mail bremen@arbeiterkind.de.
lich engagieren möchte, ist herzlich Web www.arbeiterkind.de/bremen
willkommen.
Tätigkeitsregion Bremen und umzu
12 13JobPatenProjekt
Im Rahmen unseres Angebots »JobPatenProjekt« unterstützen wir Jugendliche und
Erwachsene mit Autismus-Spektrum-Störungen bei der Suche nach einer berufli-
chen Perspektive und der Integration in den Arbeitsmarkt. Bisher gibt es kaum
Perspektiven im Berufsleben für Asperger. Ehrenamtliche übernehmen die Paten-
schaft, um mit ihnen gemeinsam eine Ausbildung bzw. eine Arbeitsstelle zu suchen.
Auch Begleitung zu Vorstellungsgesprächen oder Ämtern ist Teil dieser Patenschaft.
Einmal im Monat gibt es einen Austausch für die Ehrenamtlichen mit Fachpersonal;
in Akutfällen sind diese auch immer ansprechbar.
Projektziele Ort/e der Treffen
Integration und Begleitung von Men- • Klienten-Paten-Treffen werden eben-
schen mit dem Asperger-Syndrom in falls individuell vereinbart – mal zu
Ausbildung bzw. auf dem ersten Arbeits- Hause, in der Bibliothek, in einem Café,
markt. etc.
• Paten-Mentor-Treffen finden im
Inhalte der Tandemtreffen
Autismustherapie-Zentrum Buntentor
• Erarbeiten der Stärken, Schwächen und
statt
Wünsche der Asperger bezüglich der
Berufs- bzw. Stellenwahl Mentees
• gemeinsames Suchen und Bewerben Menschen mit Asperger-Syndrom, .
von offenen, möglichen Arbeitsstellen die einen Ausbildungsplatz bzw. eine
• Begleitung bzw. Vorbereitung von Arbeitsstelle suchen.
Vorstellungsgesprächen
Mentor*innen
• Vorbereitung möglicher Arbeitgeber
Ehrenamtliche/Therapeuten .
Häufigkeit der Treffen (Fachpersonal)
• Klienten-Paten-Treffen wird individuell
Altersgruppe der Mentees
vereinbart (wöchentlich, mal monat-
15 bis 40 Jahre
lich, nach individuellem Bedarf und
Lebenssituation) Anzahl der Tandems (momentan)
• Paten-Mentor-Treffen findet monatlich 5
statt
Autismus Bremen e. V.
Dorotheenstraße 1, 28201 Bremen
Ansprechpartner*innen.
Björn Wolst und Sophia Kück.
Telefon 0421 55904651.
E-Mail bjoern.wolst@atz-bremen.de.
sophia.kueck@atz-bremen.de.
Web www.autismus-bremen.de
Tätigkeitsregion .
Bremen und Niedersachsen
14 15Bremer Stadtmigranten
Das Projekt »Bremer Stadtmigranten« in der AWO Bremen fördert freiwilliges En-
gagement von jungen Menschen mit Migrationshintergrund und mit erfolgreichen
Bildungskarrieren als unterstützende Vorbilder für Grundschulkinder mit Migrati-
onsgeschichten und mit schulischen und sozialen Defiziten. Neben den regulären
Tätigkeiten als Pat*innen für einzelne Kinder werden Gemeinschaftsaktionen für
alle im Projekt Teilnehmenden organisiert. So werden nicht nur die sozialen und bil-
dungsbezogenen Kompetenzen der Kinder aufgebaut, sondern auch die Attraktivität
des Projektes und die Motivation zur Teilnahme aller Zielgruppen gestärkt.
Projektziele Ort/e der Treffen
• Förderung des freiwilligen Engage- Von Kindern und den Pat*innen individu-
ments unter jungen Menschen mit ell abzusprechen, kann zu Hause bei den
Migrationshintergrund Kindern, in der Schule, im Spielplatz, in
• Soziale und schulische Unterstützung der Bibliothek usw. sein
migrantischer Grundschulkinder
Mentees
• Kooperation mit Eltern und Schulen für
Migrantische Grundschulkinder mit
vielseitige Unterstützung
schulischen und sozialen Defiziten
Inhalte der Tandemtreffen
Mentor*innen
Verschiedene Aktivitäten je nach dem
Junge Menschen mit Migrationsge-
Bedarf und Wunsch des Kindes, u. a.
schichten und erfolgreichen Bildungs
Spielen, Basteln, Sport treiben, Stadt-
karrieren (Abitur, Ausbildung, Studien-
rundgang usw.
platz)
Begleitende Angebote
Altersgruppe der Mentees
• Gemeinsame Aktionen mit allen Teil-
Grundschulalter
nehmenden
• Museum- oder Kinobesuche (Einzelne Anzahl der Tandems (momentan)
oder als Gruppe) 8
• Fortbildungen für Ehrenamtliche
Häufigkeit der Treffen
In der Regel einmal pro Woche für 2–3
Stunden, aber abweichend, je nach
Verfügbarkeit der Kinder und Ehrenamt-
lichen, oft auch nur jede zweite Woche.
Bremer Stadtmigranten.
Auf den Häfen 30 – 32, 28203 Bremen
Ansprechpartner*in Pelin Kiyikci.
Telefon 01522 4261421.
E-Mail p.kiyikci@awo-bremen.de.
Web www.bremer-stadtmigranten.de
Tätigkeitsregion Bremen, Bremen-Nord
16 17Chancenwerk e. V.
Aktuell kooperiert der seit 2004 existierende gemeinnützige Verein mit .
95 Schulen in 37 Städten in 11 Bundesländern und unterstützt wöchentlich über
4.000 Schüler*innen auf ihren Bildungswegen »unabhängig vom Geldbeutel«.
Kern unseres Konzepts ist die Lernkaskade, die auf dem Prinzip »Hilfe nehmen und
Hilfe geben« beruht: Wir trauen es älteren Schüler*innen zu, eine Gruppe von .
jüngeren Mitschüler*innen unter Anleitung von Studierenden bei ihren schulischen
Aufgaben zu unterstützen. Dafür erhalten die Jugendlichen selbst kostenfreie .
Lernhilfe durch Studierende in einem Fach ihrer Wahl.
Projektziele Mentees
Chancenwerk e. V. setzt sich für Bei Chancenwerk e. V. sind alle
gleiche Bildungschancen ein, indem Schüler*innen willkommen, die unsere
Schüler*innen in unserer Lernförderung Kooperationsschulen besuchen und Un-
verpassten oder nicht verstandenen terstützung beim Lernen und Hausauf-
Schulstoff nachholen und vertiefen gaben machen benötigen.
können.
Mentor*innen
Häufigkeit der Treffen Als Mentor*innen setzt Chancenwerk e. V.
2 – 3 Mal wöchentlich größtenteils Studierende ein.
Ort/e der Treffen Altersgruppe der Mentees
In unseren Koorperationsschulen . 10 bis 18 Jahre
(Gesamtschule Bremen-Ost, .
Oberschule am Waller Ring, .
Oberschule Kurt-Schumacher-Allee,
Albert-Einstein-Oberschule)
Chancenwerk e. V.
Simon-Cohen-Platz 2.
44575 Castrop-Rauxel
Ansprechpartner*in Berna Wulf .
Telefon 0151 56354757.
E-Mail berna.wulf@chancenwerk.org.
Web www.chancenwerk.de
Tätigkeitsregion Bremen
18 19Vahrer Ausbildungsweg
Schülerinnen und Schüler (SuS) der Oberschulen Julius-Brecht-Allee und Kurt-Schu-
macher-Allee werden von ehrenamtlichen Patinnen und Paten beim Erreichen ihres
Schulabschlusses sowie bei der beruflichen Orientierung und Ausbildung begleitet.
Der Vahrer Ausbildungsweg ist ein Projekt des Diakonischen Werks Bremen e. V. in
Kooperation mit der Gewoba und der Bürgerstiftung. Das Projekt wird durch die .
Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa mit Mitteln des Europäischen Sozial-
fonds und des Landes Bremen gefördert.
Projektziele • Begleitung der Projektbeteiligten durch
• Unterstützung bei schulischen Problemen die Koordinatorin des Diakonischen
• Hilfen zur Integration von Jugendlichen Werks Bremen e. V.
mit Flucht-/Migrationshintergrund
Häufigkeit der Treffen
• Suche nach Praktikumsplätzen
Einmal pro Woche in der Anfangsphase,
• Hilfestellungen beim Erstellen von
später mindestens zweimal im Monat.
Bewerbungsunterlagen
• Bewerbungsgesprächsvorbereitung Ort/e der Treffen
• Begleitung während der Ausbildung In den beteiligten Schulen, in öffentli-
• individuelle Begleitung chen Einrichtungen wie z. B. Bibliotheken,
Stadtteilzentren, Bürgerhaus oder im
Inhalte der Tandemtreffen
Diakonischen Werk in Bremen-Mitte.
• Vereinbarungen von Zielen .
(schulisch und beruflich) Mentees
• Berichte der Patinnen und Paten über Schülerinnen und Schüler ab Klassenstu-
ihre eigene berufliche Orientierung fe Acht der beteiligten Oberschulen. Oft
und Entwicklung haben sie einen Migrations- und/oder
• Entwicklung von Strategien . Fluchthintergrund oder sind Jugendliche,
Foto: Karsten Klama
(z. B. bezogen auf das Lernen) die ohne Unterstützung eines Paten/
• Erhöhung der Sprachkompetenz bei einer Patin ihren Schulabschluss nicht
Migrationshintergrund schaffen könnten.
Begleitende Angebote Mentor*innen
• Zusammenarbeit mit den Zentren für Ehrenamtliche, die gerne jüngere
unterstützende Pädagogik u. a. Hilfsan- Menschen hinsichtlich ihrer schulischen
geboten und beruflichen Entwicklung begleiten
• Nachhilfe für SuS durch Nachhilfe- wollen. Sie sind keine Beraterinnen/
lehrerinnen und -lehrer Berater, sondern eher verständnisvoll
• Fortbildungsangebote/Supervision für Unterstützende, die ein offenes Ohr für Vahrer Ausbildungsweg .
Patinnen/Paten. die Jugendlichen haben. Contrescarpe 101, 28195 Bremen
.
Altersgruppe der Mentees Ansprechpartner*in Dr. Barbara Gehrke.
.
ab 14 Jahre Telefon 0421 1638425.
.
E-Mail gehrke@diakonie-bremen.de.
. Anzahl der Tandems (momentan) Der Vahrer Ausbildungsweg wird durch die Senatorin
für Wirtschaft, Arbeit und Europa aus Mitteln . Web www.diakonie-bremen.de
. 10 bis 20 des Europäischen Sozialfonds und des Landes Bremen
gefördert. Tätigkeitsregion Bremen-Vahr
20 21Balu und Du
Die Freiwilligen-Agentur Bremen ist seit über 20 Jahren Schaltzentrale, Anlaufstel-
le und Motor rund um das Thema Bürgerengagement. Neben den Angeboten für
Organisationen realisiert sie auch eigene Projekte für freiwillig Tätige; eines ist das
Mentor*innen-Programm »Balu und Du«. Junge Freiwillige (die Balus) verbringen
einmal die Woche Zeit mit einem Grundschulkind (dem Mogli). Die beiden unterneh-
men Aktivitäten und lassen innerhalb eines Jahres ihre Freundschaft gedeihen. Die
Wirkkraft dieser Freundschaft ist immens: Die Kinder werden konzentrierter, offener,
kommunikativer und konfliktfähiger.
Projektziele bis drei Stunden mit dem Mogli-Kind.
Ziele von »Balu und Du« sind, erkannte Insgesamt finden 40 Treffen innerhalb
soziale Isolation und damit Ungerechtig- eines Jahres statt.
keiten zu verringern und das Aufwach-
Ort/e der Treffen
sen von Kindern mit gleichen Chancen
Orte für Treffen sind z. B. auf dem Spiel-
zu erleichtern. Lebens- und Lernfreude,
platz, in der Stadtbibliothek, im Sportgar-
Selbstvertrauen sowie schlummernde
ten, im Bürgerpark, in der Kinderwildnis,
Begabungen der Moglis werden geweckt
beim Tiergehege, bei der/m Balu zuhau-
und gefördert.
se, an der Weser, auf dem Fußballplatz,
Inhalte der Tandemtreffen im Kino, im Theater, im Schwimmbad,
Die Balus agieren als Vorbild für ihre in der Freiwilligen-Agentur, im Museum
Moglis. Unter Beachtung individueller oder bei Stadterkundungen.
Möglichkeiten fördern sie die Kinder
Mentees
nachhaltig. Verlässliche Begegnungen
»Balu und Du« ist für Kinder gedacht, .
ermöglichen den Kindern ein offenes
die keine fachliche Hilfe durch staatlichen
und vertrauensvolles Verhalten und
Kinderschutz benötigen, die jedoch in
beeinflussen ihre Entwicklung positiv.
einem risikobehafteten sozialen Umfeld
Begleitende Angebote aufwachsen. Die Schule ist oft nicht in
Ein Einstiegsseminar, 12 Supervisionen, der Lage, individuell entgegenzuwirken.
ein Kinderschutz-/Selbstbehauptungs- Während des Programms werden u. a. das
Seminar, ein Clown-Seminar, ein Tag auf Selbstvertrauen und die sozialen Kompe-
dem Bauernhof/Sommerfest, Kekse ba- tenzen der Kinder gestärkt.
cken und Weihnachtsfeier, ein Abschluss-
Mentor*innen
Seminar Altersgruppe der Mentees Balu und Du
Den 17- bis 30-jährigen Balus soll eine
6 bis 10 Jahre Dammweg 18 – 20, 28211 Bremen
Häufigkeit der Treffen freud- und sinnvolle Tätigkeit ermöglicht
Die Balu-Mentorin/der Balu-Mentor . werden. Die gute Passung mit dem Mogli, Anzahl der Tandems (momentan) Ansprechpartner*in Claudia Fantz.
trifft sich einmal die Woche für zwei eine fundierte, fachliche Vorbereitung 63 Balu-Mogli-Gespanne pro Jahr Telefon 0421 342080.
und Begleitung u. a. mit Supervision sind E-Mail .
dafür unverzichtbar. Studierende können fantz@freiwilligen-agentur-bremen.de.
im Rahmen ihres Studiums sechs Credit Web .
Points im Bereich General Studies, ein www.freiwilligen-agentur-bremen.de/balu
Zertifikat und ein Empfehlungsschreiben
Tätigkeitsregion Bremen und umzu
bekommen.
22 23Fluchtraum Bremen e. V.
Fluchtraum Bremen e. V. setzt sich für die Belange von jungen Geflüchteten in
Bremen ein. Wir vermitteln Einzelvormundschaften und Mentorenschaften für junge
Menschen mit Fluchterfahrung, um sie gezielt und individuell zu fördern und zu
unterstützen.
Projektziele Häufigkeit der Treffen
Als Mentor*in unterstützen Sie eine*n In der Kennenlernphase (2–3 Monate) ca.
Mentee beim Ankommen in Bremen und einmal pro Woche. Danach flexibel, nach
dabei, eine gute Perspektive für sich zu Absprache mit den Mentees.
entwickeln. Sie sind Ansprechpartner*in
Ort/e der Treffen
und Vertrauensperson außerhalb des
Flexibel, an öffentlichen Orten oder falls
professionellen Hilfesystems. Sie hören
vom Mentee gewünscht auch an seinem
zu, beraten und »öffnen Türen« für ihre*n
Wohnort, nach Wunsch/einiger Zeit auch
Mentee.
bei Ihnen zuhause.
Inhalte der Tandemtreffen
Mentees
Möglich sind z. B. gemeinsame Unterneh-
Die Mentees sind junge Menschen, die
mungen (Ausflüge, zusammen kochen,
als unbegleitete Minderjährige nach
Kino, Sport, etc.), Unterstützung beim
Bremen gekommen sind. Der Großteil
Deutschlernen, bei den Hausaufgaben,
ist männlich. Meistens wohnen sie
beim Umgang mit Behörden oder bei
in Jugendwohngruppen, wo sie auch
der Suche nach einem Praktikums- oder
betreut werden. Sie gehen zur Schule
Ausbildungsplatz oder einer Wohnung.
oder bereiten sich auf eine Ausbildung
Begleitende Angebote vor, haben Freunde in Bremen und engen
Fluchtraum Bremen e. V. bietet Kontakt zu den Betreuer*innen aus der
Mentor*innen Schulungen zu Jugend- Jugendhilfe.
hilfe, asyl- und aufenthaltsrechtlichen
Mentor*innen
Themen, unterstützt individuell bei
Mentor*innen zeichnen sich durch
Fragen und Problemen rund um die
Offenheit, Empathie, die Bereitschaft,
Mentorenschaft (telefonisch und in
sich für die Belange der Jugendlichen
persönlichen Beratungsgesprächen) und
einzusetzen, und Bereitschaft zur Selbst-
bietet Austauschtreffen mit anderen
reflektion aus. Sie stehen mit beiden
Ehrenamtlichen an.
Beinen im Leben. Sie sind zwischen 30
und 65 Jahre alt.
Fluchtraum Bremen e. V.
Altersgruppe der Mentees Berckstraße 27, 28359 Bremen
15 bis 21 Jahre
Ansprechpartner*innen.
Anzahl der Tandems (momentan) Anne Hordijk und Insa Bertram.
200 Telefon 0421 8356153.
E-Mail info@fluchtraum-bremen.de.
Web www.fluchtraum-bremen.de
Tätigkeitsregion Bremen
24 25HERE AHEAD Bremen –
Academy for Higher Education Access Development
Unsere Academy bietet Studienvorbereitungsprogramme für geflüchtete und
internationale junge Menschen und ein Gasthörerprogramm für geflüchtete
Akademiker*innen an. Alle Teilnehmer*innen unserer Programme möchten stu-
dieren oder den Anschluss an ihre akademische Laufbahn finden und benötigen
dafür die deutsche Sprache bis zum Höchstniveau C1. Darauf bereiten wir sie mit
Intensiv-Sprachunterricht und Fachwissen vor. Für diese hochmotivierten jungen
Menschen suchen wir Bremer*innen, die Freude daran haben, sich mit unseren
Teilnehmer*innen zu treffen, um sich auf Deutsch zu unterhalten und ihnen Land,
Leute, Kultur und Bremen zu zeigen.
Projektziele Mentor*innen
Unser Ziel ist es, dass alle Teilnehmer* Voraussetzung: ab 18 Jahre
innen unsere Programme erfolgreich
Altersgruppe der Mentees
beenden und anschließend ein Studium
18 bis 32 Jahre
– gerne in Bremen – aufnehmen.
Inhalte der Tandemtreffen
Deutsch mit den Teilnehmer*innen zu
praktizieren
Häufigkeit der Treffen
Sind individuell zwischen Bremer*innen
und Teilnehmer*innen abzustimmen
Ort/e der Treffen
Sind individuell zwischen Bremer*innen
und Teilnehmer*innen abzustimmen
Mentees
Geflüchtete und internationale
Studienbewerber*innen mit akademi-
schem Hintergrund
Tätigkeitsregion . Here Ahead Bremen –
Bremen, Bremerhaven und Umkreis: Academy for Higher Education
Ammerland, Aurich, Brake, . Access Development
Cloppenburg, Cuxhaven, Diepholz, Hochschulring 40, 28359 Bremen
Leer, Nienburg, Oldenburg, Osterholz-
Ansprechpartner*in Andrea Thode.
Scharmbeck, Rotenburg/Wümme,
Telefon 0421 21869679.
Stade, Vechta, Verden, Westerstede,
E-Mail thode@aheadbremen.de
Wittmund, Delmenhorst, Oldenburg,
Wilhelmshaven Web www.aheadbremen.de
26 27JOBLINGE gAG Hanse
JOBLINGE ist eine gemeinnützige Initiative für junge Menschen, die Anschluss an die
Arbeitswelt suchen. Sie verbindet Qualifizierung in der Praxis mit persönlicher, indivi-
dueller Förderung und der konkreten Chance, sich aus eigener Kraft einen Ausbil-
dungs- oder Arbeitsplatz zu erarbeiten. Seit April 2018 unterstützen wir an unserem
Bremer Standort junge Menschen mit schwierigen Startbedingungen, mit und ohne
Fluchterfahrung beim Berufseinstieg.
Projektziele Ort/e der Treffen
Begleitung eines jungen Menschen Treffen Sie sich gerne mit Ihrem Mentee
bei seinem Start in die Ausbildung und an unserem Standort in der Bremer
somit in ein selbstbestimmtes Leben. Innenstadt. Gern empfehlen wir Ihnen
auch weitere passende Orte für die
Inhalte der Tandemtreffen
Tandem-Begegnung.
Als Mentor*in helfen Sie einem jungen
Menschen, die eigenen Stärken und Ziele Mentees
klarer zu erkennen, Eigeninitiative zu Ihr Mentee ist ein junger Mensch mit
entwickeln und ein Berufsfeld zu finden, schwierigen Startbedingungen, mit und
das seinen Interessen und der Nachfrage ohne Fluchterfahrung.
am Arbeitsmarkt am besten entspricht.
Mentor*innen
Begleitende Angebote Sie sind kontaktfreudig und möchten
In Einzelgesprächen und einem Vorberei- Ihre Lebens- und Berufserfahrung
tungstraining erfahren Sie, worauf . weitergeben? Sie haben Interesse daran,
es bei JOBLINGE ankommt und wie junge Menschen auf dem Weg in die
Sie »Ihren« Mentee am besten fördern Berufswelt zu unterstützen? Dann
können. Während Ihrer Mentoringzeit freuen wir uns darauf, Sie als MentorIn
erhalten Sie bei Bedarf fachliche Unter- zu gewinnen!
stützung durch das JOBLINGE-Team.
Altersgruppe der Mentees
Häufigkeit der Treffen 18 bis 25 Jahre
Maximal 6 Monate .
(einmal pro Woche ca. 1 – 2 Stunden)
JOBLINGE gAG Hanse
Schlachte 19 – 20, 28195 Bremen
Ansprechpartner*in Lara Krone.
Telefon 0176 23579121 .
E-Mail lara.krone@joblinge.de.
Web www.joblinge.de
Tätigkeitsregion Bremen und bundes-
weit
28 29Lesezeit und Doppeldenker
Die Freiwilligen-Agentur Bremen ist ein gemeinnütziger Verein, der sich aus frei-
willigen und beruflichen Mitarbeiter*innen zusammensetzt und das Ziel hat, das
bürgerschaftliche Engagement in Bremen zu stärken. Seit 1993 beraten wir über die
Möglichkeiten des freiwilligen Engagements, vermitteln interessierte Menschen in
geeignete Tätigkeiten in gemeinnützigen Organisationen und führen eigene Projekte
durch.
Projektziele Ort/e der Treffen
Wir wollen Grundschulkinder für die Die Lesehelfer*innen und Doppeldenker*-
Schlüsselkompetenzen Lesen und Rech- innen gehen immer in die gleiche Klasse.
nen begeistern.
Mentees
Inhalte der Tandemtreffen Grundschulkinder aus allen gesellschaft-
Die Mentor*innen geben (in en- lichen Milieus und Stadtteilen. Zum Teil
ger Kooperation mit der Lehrkraft) werden durch die Mentor*innen auch
Grundschüler*innen Hilfestellung beim Schüler*innen aus sog. Vorkursen unter-
Lesen und Rechnen. Die Engagierten stützt. D. h. Kinder, die außerhalb ihrer
lassen sich parallel zum Unterricht von Regelklasse die deutsche Sprache erst
den Kindern vorlesen und behandeln noch erlernen müssen.
mit ihnen die Texte bzw. Aufgaben. Sie
Mentor*innen
schenken den Schüler*innen Zeit, hören
Aufgrund des Einsatzes während des
geduldig zu, ermutigen und loben.
Unterrichts (also morgens und vormit-
Begleitende Angebote tags) ist der Großteil der Engagierten im
Im Jahr sechs (nicht verpflichtende Rentenalter. Besondere pädagogische
und kostenfreie) Fortbildungen für die Kompetenzen sind nicht erforderlich.
Engagierten aus dem Themenbereich Wichtig sind Geduld, Lebenserfahrung,
Grundschule und Lesen. Alle Engagierten Empathie und Zuhören können.
bekommen halbjährlich das FAB-Maga-
Altersgruppe der Mentees
zin zugestellt.
6 bis 10 Jahre
Häufigkeit der Treffen
Anzahl der Tandems (momentan)
Einmal in der Woche je eine Doppel-
Etwa 350
stunde, für mindestens ein Jahr.
Lesezeit
Dammweg 18 – 20, 28211 Bremen
Ansprechpartner Frank Mayer.
Telefon 0421 342080 .
E-Mail .
mayer@freiwilligen-agentur-bremen.de.
Web .
www.freiwilligen-agentur-bremen.de/lesezeit .
www.freiwilligen-agentur-bremen.de/doppeldenker
Tätigkeitsregion Bremen
30 31mitKids Aktivpatenschaften
Jedes Kind braucht zuverlässige Bezugspersonen. Seit 2007 vermittelt die Ehlerding
Stiftung ehrenamtliche Patinnen und Paten für Kinder, die eine Extraportion Zuwen-
dung benötigen. Verlässliche und liebevolle Patinnen und Paten ermöglichen ihrem
Patenkind neue Erfahrungen und fördern die Persönlichkeitsentwicklung. Sie schen-
ken Zeit und Glücksmomente, machen Mut und werden durch regelmäßige Treffen
zur zusätzlichen Bezugsperson außerhalb der Familie. Auf diese Weise erweitern sie
das soziale Netzwerk des Kindes und tragen zur sozialen Gerechtigkeit bei.
Projektziele Häufigkeit der Treffen
• Selbstvertrauen stärken 1x wöchentlich für ca. 3 – 4 Stunden.
• emotionale, sprachliche und soziale Dauer der Patenschaft mindestens ein
Kompetenzen stärken Jahr, gerne auch länger
• neue Erfahrungen ermöglichen
Ort/e der Treffen
• kulturellen Austausch fördern
Nach Absprache: zu Hause bei der Patin
• Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit
oder beim Paten oder unterwegs in
Inhalte der Tandemtreffen Bremen und Umgebung. Wohnortnah:
Gemeinsame Unternehmungen, z. B. Pate/Patin und Patenkind wohnen in der
spielen, vorlesen, backen, basteln, Regel nicht weiter als eine halbe Stunde
schwimmen, Rad fahren, Bremen erkun- Fußweg voneinander entfernt.
den, Quatsch machen und Spaß haben.
Mentees
Begleitende Angebote Kinder aus Familien in belasteten
Einführungsabende, Pat*innen- Lebenssituationen; vorrangig Kinder von
Fortbildungen, gemeinsame Ausflüge, Alleinerziehenden, aus kinderreichen
mitKids-Sommerfest, persönliche Familien
Ansprechpartner*innen während der
Mentor*innen
gesamten Dauer der Patenschaft, Medi-
Frauen und Männer ab 18 Jahren, die
ation bei auftretenden Schwierigkeiten,
mit beiden Beinen im Leben stehen und
Fahrtkostenerstattung bei Bedarf.
Freude am Umgang mit Kindern, Offen-
heit und Toleranz mitbringen.
Altersgruppe der Mentees
2 bis 9 Jahre
mitKids Aktivpatenschaften
Anzahl der Tandems in Bremen
Dammweg 18 – 20, 28211 Bremen
(momentan)
20 Ansprechpartner*in Kathrin Klug.
Telefon 0421 342080 .
E-Mail .
klug@freiwilligen-agentur-bremen.de.
Web .
www.freiwilligen-agentur-bremen.de/mitkids
Tätigkeitsregion Bremen
32 33PafüM – Patenschaften für Migranten
Das Projekt »PafüM – Patenschaften für Migranten« der AWO Soziale Dienste
gGmbH bietet Kindern und Jugendlichen Unterstützung bei Hausaufgaben und
Nachhilfe an. Weitere Begleitung ist erwünscht, aber nicht zwingend notwendig.
Projektziele
Verbesserung von Zukunftschancen von
Kindern und Jugendlichen, die nicht in
Deutschland geboren sind.
Inhalte der Tandemtreffen
1 – 2 mal wöchentlich treffen sich die
Tandems zur Unterstützung für Kinder
und Jugendliche bei Hausaufgaben und
Nachhilfe.
Begleitende Angebote
Pat*innentreffen vierteljährlich in den
Räumen des AWO Jugendmigrations-
dienstes in Bremen-Nord.
Häufigkeit der Treffen
1 – 2 mal wöchentlich
Ort/e der Treffen
Nach Absprache an verschiedenen Orten
in Bremen-Nord. Die Betreiber, wie z. B.
der Quartierstreff in Lüssum oder in
Blumenthal stellen uns die Räume zur
Verfügung.
PafüM – Patenschaften für Migranten .
Landrat-Christians-Straße 99 b.
28779 Bremen
Ansprechpartner*in Karin Sfar.
Telefon 0421 98882410 .
E-Mail k.sfar@awo-bremen.de.
Web www.awo-bremen.de
Tätigkeitsregion Bremen-Nord
34 35Patenschaften für Kinder psychisch erkrankter
bzw. belasteter Eltern
Das Angebot »Patenschaften für Kinder psychisch erkrankter bzw. belasteter Eltern«
bei »PiB – Pflegekinder in Bremen gemeinnützige GmbH« gibt es seit 2004. Paten-
schaften sind eine Jugendhilfemaßnahme nach § 27 SGB VIII, die Eltern in Anspruch
nehmen können, wenn sie Entlastung und Unterstützung für sich und ihr Kind
aufgrund psychischer Belastungen oder Erkrankungen benötigen. PiB begleitet die
Patenschaft; die Hilfeplanung liegt beim Amt für Soziale Dienste. Mit unterschiedli-
chen Zeitrahmen sind entsprechende Aufwandsentschädigungen verbunden. Zum
Teil ist die Bereitschaft der Pat*innen erforderlich, das Kind in Krisenzeiten aufzunehmen.
Projektziele Häufigkeit der Treffen
Das Patenkind soll Verlässlichkeit Es gibt drei Zeit-Module, die sich zwi-
erfahren, neue Erfahrungen machen schen vier Stunden die Woche bis hin
und einen unbelasteten Alltag erleben zu acht Stunden in der Woche und zwei
dürfen; seine altersgerechte Entwicklung Übernachtungen im Monat bewegen.
soll gefördert werden. Die Kindeseltern Das passende Modul und die Tage wer-
sollen Entlastung erfahren von den den gemeinsam festgelegt.
alltäglichen Anforderungen und Raum
Ort/e der Treffen
finden für die eigene Regeneration.
Die Treffen finden bei der Patenfamilie zu
Inhalte der Tandemtreffen Hause statt. Übernachtungen, vorran-
Inhalte der Patenzeiten werden indi- gig am Wochenende, sind fast immer
viduell entsprechend der Bedarfe und Bestandteil einer Patenschaft.
Interessen des Patenkindes festgelegt
Mentees
und gestaltet. Grundsätzlich haben die
Bremer Kinder im Alter von 3 bis 18 Jah-
Patenkinder Anteil am Alltag der Paten-
ren, die aufgrund belastender Lebens-
familie; die Freizeit wird gemeinsam
umstände eine Unterstützung erhalten
geplant, mit altersgerechten Aktivitäten
sollen, die sie für den Alltag in ihrem
für drinnen wie draußen.
bestehenden Umfeld stärkt.
Begleitende Angebote
Mentor*innen
Die Pat*innen werden umfassend auf
Pat*innen, die als Familie, Lebenspartner-
ihre Rolle vorbereitet, durchlaufen die
schaft oder Single mit und ohne Kinder
Qualifizierung und Kompetenzein-
leben, Zeit und Raum zur Verfügung
schätzung, bilden sich im PiB-eigenen
stellen und Freude daran haben, ein Kind
Bildungszentrum weiter und nehmen an PiB – Pflegekinder in Bremen
ein Stück seines Lebens zu begleiten.
der kontinuierlichen Beratungsgruppe gemeinnützige GmbH
Ihr Alter sollte zu den Anforderungen
teil. Die Patenschaft wird von der Fachbe- Bahnhofstraße 28 – 31, 28195 Bremen
passen, die der Bedarf des Kindes mit
ratung eng begleitet und unterstützt.
sich bringt. Ansprechpartner*innen .
PiB, Abteilung Patenschaften.
Altersgruppe der Mentees
Telefon 0421 958820-0 .
3 bis 18 Jahre
E-Mail info@pib-bremen.de.
Anzahl der Tandems (momentan) Web www.pib-bremen.de
Etwa 65
Tätigkeitsregion Bremen
36 37Rock your life! Bremen e. V.
ROCK YOUR LIFE! ist ein gemeinnütziger Verein, der Eins-zu-Eins-Mentoring-Bezie-
hungen zwischen Oberschülern und Studierenden aufbaut. Das Programm besteht
aus einem verpflichtenden ersten Jahr und einem optionalen zweiten Jahr, in dem
die Studierenden sozial benachteiligte Schüler*innen auf ihrem Weg in eine erfolg-
reiche Zukunft begleiten. Unser Verein in Bremen ist als lokaler Verein Teil des ROCK
YOUR LIFE!-Netzwerks und damit einer von über 50 Standorten in Deutschland, .
der Schweiz und den Niederlanden. Da unser Verein erst im Februar 2020 gegründet
wurde, starten wir 2020/21 das Mentoring-Programm zum ersten Mal.
Projektziele Häufigkeit der Treffen
Die Vision von ROCK YOUR LIFE! ist eine Die Treffen der Mentoring-Paare sollen
Gesellschaft, in der soziale Mobilität, etwa alle 2 – 4 Wochen stattfinden,
Bildungsgerechtigkeit und Chancen- je nach Wunsch der Mentees und
gleichheit Realität für alle sind. Wir Mentor*innen. Außerdem halten die
bauen Brücken zwischen Schülern, Paare üblicherweise regelmäßig Kontakt
Studierenden und Unternehmen, um die über soziale Medien.
Schüler*innen bei der Entfaltung ihrer
Ort/e der Treffen
Potentiale zu unterstützen.
Die Treffen der einzelnen Mentoring-
Inhalte der Tandemtreffen Paare finden an selbst gewählten Orten
Bei den Treffen können sich die Mentees statt. Vom Café in der Stadt bis zuhause
und Mentor*innen über alle mögli- auf der Couch ist alles möglich. Die grö-
chen Themen austauschen, die die ßeren Aktivitäten und Veranstaltungen,
Schüler*innen gerade beschäftigen. Ob die vom Orgateam organisiert werden,
es um die Schule, Praktika, Berufsausbil- finden im Stadtgebiet von Bremen statt.
dung, Familie, Hobbies oder die nervige
Mentees
kleine Schwester geht, ist den Paaren
Die Mentees sind Schüler*innen der .
selbst überlassen.
8. oder 9. Klasse aus Bremer Oberschu-
Begleitende Angebote len. Der Fokus liegt dabei auf Schulen,
Es gibt drei begleitende Seminare, die die in sozial benachteiligten Stadtteilen
im ersten Jahr der Mentoring-Beziehung liegen. Dafür bauen wir Kooperationen
stattfinden und von speziell von ROCK zu einzelnen Bremer Oberschulen auf, an
YOUR LIFE! ausgebildeten Trainern denen wir dann die Mentees für unser
durchgeführt werden. Außerdem organi- Programm begeistern.
sieren wir viele gemeinsame Aktivitäten
Mentor*innen Altersgruppe der Mentees ROCK YOUR LIFE! Bremen e. V.
und Events, wie z. B. Bowling, Klettern, Eis
Die Mentor*innen sind Studierende aller 14 bis 18 Jahre Postfach 10 24 27, 28024 Bremen
essen oder Ähnliches.
Fachrichtungen der Bremer Hochschu-
Anzahl der Tandems (momentan) Ansprechpartner*innen .
len, die Interesse an sozialem Engage-
0 (2020/21 startet das Programm in Organisationsteam ROCK YOUR LIFE!
ment haben und junge Menschen auf
Bremen zum ersten Mal) Bremen.
ihrem Weg in eine erfolgreiche Zukunft
E-Mail bremen@rockyourlife.de.
begleiten wollen.
Web bremen.rockyourlife.de
Tätigkeitsregion Bremen
38 39Start with a Friend e. V.
Start with a Friend e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der soziale Kontakte zwischen
Menschen, die neu nach Deutschland gekommen sind, und Einheimischen schafft.
Wir bringen Menschen aus unterschiedlichen Ländern und mit verschiedenen
Erfahrungen in Tandempartnerschaften zusammen. Unser Ziel ist eine Gesellschaft,
die alle Einwohner*innen mitgestalten und in deren Alltag sich alle wohlfühlen –
unabhängig von ihrer Herkunft.
Projektziele Ort/e der Treffen
Unsere Vision ist es, durch Begegnun- Die Teilnehmer*innen entscheiden selbst,
gen zwischen Einwander*innen und wann und wo sie sich treffen.
Einheimischen Vorurteile abzubauen
Mentees
und soziale Netzwerke zu stärken. Wir
Einwander*innen, Menschen, die neu
bringen Menschen in Tandems zusam-
nach Deutschland gekommen sind und
men, im Idealfall entsteht daraus eine
Deutsch auf B1-Niveau sprechen.
Freundschaft.
Mentor*innen
Inhalte der Tandemtreffen
Frauen und Männer aus Bremen, die
Was die Tandems miteinander erleben,
offen und aufgeschlossen sind und sich
entscheiden sie selbst. Unsere Tandems
längerfristig engagieren möchten. .
sind so vielfältig wie die Menschen,
Auch Familientandems können vermit-
die bei uns mitmachen. Das macht
telt werden.
das Engagement bei SwaF flexibel und
unkompliziert. Altersgruppe der Mentees
Erwachsene ab 18 Jahren,
Begleitende Angebote
ohne Altersgrenze
Das Team von Start with a Friend steht
allen Tandems für sechs Monate als Anzahl der Tandems (momentan)
Ansprechpartner*innen bei Fragen zur 130
Verfügung.
Häufigkeit der Treffen
Wir wünschen uns regelmäßige Treffen
und empfehlen etwa zwei Stunden
pro Woche. Die Häufigkeit besprechen
die Teilnehmer*innen zu Beginn des
Tandems.
Start with a Friend e. V.
Ansprechpartner Jan Rademann.
E-Mail bremen@start-with-a-friend.de.
Web www.start-with-a-friend.de
Tätigkeitsregion Bremen
40 41wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt
Wer nach der Geburt keine Hilfe von Familie, Freunden oder Nachbarn hat, bekommt
sie von wellcome: Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter kommt
wie ein guter Engel ein- bis zweimal in der Woche für zwei bis drei Stunden zu den
Familien nach Hause und entlastet sie.
Beispiele für die Tätigkeiten der Ehrenamtlichen:
• über den Schlaf des Babys wachen, während sich die Mutter erholt
• mit dem Geschwisterkind spielen
• die Zwillingsmutter zum Arzt begleiten
• ganz praktisch unterstützen und zuhören
Projektziele Häufigkeit der Treffen
wellcome bietet fachlich begleitete Die Ehrenamtliche und die Familie tref-
Unterstützung für Eltern – praktisch und fen sich regelmäßig 1 – 2 mal pro Woche
unkompliziert. Wir stärken Familien und für je 2 – 3 Stunden. Die durchschnittliche
machen Mut. Wir entlasten Familien Einsatzdauer beträgt drei Monate, ist
direkt und unbürokratisch. wellcome ist jedoch abhängig von der Situation der
moderne Nachbarschaftshilfe und unter- Familie.
stützt im ersten Lebensjahr alle Familien,
Ort/e der Treffen
die es sich wünschen.
Die Unterstützung der Familien findet
Inhalte der Tandemtreffen direkt bei der Familie zuhause statt oder
Die Ehrenamtlichen helfen so, wie es in deren unmittelbarer Umgebung wie
Familie, Freunde oder Nachbarn tun wür- z. B. Spielplatz, Begleitung zum Kinder-
den. Sie entlasten die Familie individuell arzt, u. ä.
im Alltag, helfen ganz praktisch oder
Mentees
hören einfach zu. So kann die Familie
wellcome ist ein Angebot für alle Fami-
wieder Kraft tanken – damit das Aben-
lien, die sich im ersten Lebensjahr eines
teuer Familie gelingt.
Babys Unterstützung wünschen. Die
Begleitende Angebote Hilfe ist unabhängig von Einkommen,
Fachlich begleitet werden die Ehrenamt- sozialem Kontext oder medizinischer
lichen durch die wellcome-Teamkoordi- Indikation.
wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt
nation, eine erfahrene Fachkraft direkt
Mentor*innen
vor Ort. Es finden mindestens dreimal Altersgruppe der Mentees Bremen Süd .
Gesucht werden Freiwillige, die ein- bis
im Jahr Fortbildungen sowie Treffen wellcome richtet sich an Familien mit Petra Hock, 0170 3757878, .
zweimal die Woche für zwei bis drei
mit dem Team der Ehrenamtlichen zum einem Baby im ersten Lebensjahr. bremen.sued@wellcome-online.de.
Stunden zu den Familien nach Hause
kollegialen Austausch statt. Bremen Mitte .
gehen, um sie zu entlasten. Entschei- Anzahl der Tandems (momentan)
Renate Hoffmann, 0421 69905499, .
dend sind Tugenden wie Verschwiegen- Ein wellcome-Team besteht .
bremen.mitte@wellcome-online.de.
heit, Zuverlässigkeit, Erfahrung und ein aus ca. 10 bis 15 Ehrenamtlichen.
Bremen Nord
liebevoller Umgang mit Kindern.
Heike Petschellies, 0157 71312080, .
bremen.nord@wellcome-online.de
Web www.wellcome-online.de
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